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Cooper

| Smelyalata ♀| EVB | ♛ |

Alrounder, *Rennen -> Middle Distance/ Meiler

| Smelyalata ♀| EVB | ♛ |
Cooper, 25 Juli 2018
sadasha gefällt das.
    • Cooper
      Pflegebericht
      Heute würde ich viel unterwegs sein, doch mein erster Weg führte zu Coopers Gestüt. Ich hatte versprochen, ihre Pferde zu übernehmen, so lange sie im Urlaub war. Das funktionierte auch problemlos, da ihr Gestüt nur eine Viertelstunde von meinem entfernt lag. So machte ich mich schon früh auf den Weg, um schnell fertig zu werden. Als erstes begann ich mit der Morgenfütterung. In Coopers Stall besaß jedes Pferd eine spezielle Zusammensetzung, so dass ich dafür ein Weilchen brauchte. Doch als das geschafft war, konnte ich selbst erst einmal frühstücken. Danach waren auch die Pferde fertig und ich konnte sie auf die Weiden schaffen. Cooper war die Bewegung ihrer Pferde sehr wichtig, weshalb die Wiesen riesig waren. Während die Tiere sich austoben durften, kümmerte ich mich um die Stallarbeit und plante das Training der Pferde. Nachdem alle Boxen wieder sauber waren, holte ich Moves like a Jagger und Smelyalata und brachte die beiden Stuten in die Führanlage. Beide hatten erst kürzlich mit dem Renntraining begonnen und waren so noch auf dem gleichen Stand. Ich kümmerte mich in der Zeit um die beiden Jungpferde Stardust und Escaplo. Erst putzte ich sie gründlich, damit auch sie ihr Winterfell endgültig ablegten, und dann gingen wir noch eine Runde spazieren. Als wir wieder kamen, konnte ich die Fohlen wieder auf ihre Weide schaffen und die beiden Stuten aus der Führanlage holen. Danach kamen sofort Mennesse und Sunday Silence hinein, denn auch diese waren momentan im Aufbautraining. Ich beschloss in der Zeit Anth und Keyboard zu reiten. Beide waren erfolgreiche Springpferde und deshalb beschäftigten wir uns heute mit viel Balancetraining durch Stangenarbeit. Beiden schien das auch großen Spaß zu machen, doch danach brauchte ich erstmal eine Mittagspause. Ich hatte Mennesse und Sunday erst noch wieder auf die Weide gebracht, um nun mein Mittag zu essen. Dann ging die Arbeit weiter. Eigentlich hatte ich ein schlechtes Gewissen, Coopers Rennpferde heute nur in die Führanlage zu stellen, aber sonst würde ich die Lifebuddies niemals schaffen. Also kamen nun noch die drie Hengste Aestas Amor, Magical Gold Dust und Affiremed in die Führanlage um ihre Dosis Sport zu bekommen, Bei ihnen konnte ich diese auch höher schrauben, da die drei Hengste im vollen Training standen. Ich kümmerte mich stattdessen noch um die restlichen Tiere. Peteski longierte ich heute intensiv und übte mit dem Fohlen vorallem die Übergänge, um das Gehorsam zu schulen. Mit Moment of Truth gönnte ich mir einen entspannten Ausritt und nahm dabei Change your Mind als Handpferd mit. Beide Rappen schienen das schöne Wetter genauso zu genießen wie ich. Als wir wiederkamen musste ich erstmal die Vollblüter entlassen und brachte sie flott wieder auf die Weide. Letztes Pferd war Coopers Liebling Chaplin, mit ihm wollte ich noch ein wenig Dressurarbeit machen. Ich hatte schon Befürchtungen gehabt, dass das daneben gehen würde, doch es klappte ohne große Probleme. Der Tag verlief ohne große Ereignisse und war dennoch schnell rum, so dass meine letzten Amtshandlungen noch das reinbringen der Pferde und die Abendfütterung waren.

      Zu Besuch bei Cooper
      Es war ein wunderschöner Morgen, doch auf mich wartete ein Haufen Stallarbeit, denn heute hatte ich den Auftrag Cooper ein wenig bei ihrem Gestüt zu unterstützen. Gesagt Getan, kam ich gegen 10 Uhr auf ihre Hof an und parkte mein Auto auf dem Parkplatz. Nach einer kurzen Einweisung, begann ich dann auch schon mit dem Misten der gesamten Stallungen. Da ich Hilfe von zwei weiteren Stallhilfen bekam übernahm ich erst einmal nur die Boxen von Chaplin, Change your Mind, Affiremed, Sunday Silence, Peteski, Aestas Amor und Magic Golden Dust. Es war ein unglaublich viel Arbeit, doch mit flinken Füßen waren alle Boxen nach etwa einer Stunde fertig gemistet. Zufrieden gönnte ich mir eine Verschnaufpause und lief zu den Weiden herüber wo alle Pferde gemütlich grasten. Es war herrlich den Vollblütern bei spielen zuzusehen. Smelyalata und Jagger donnerten über die Weide als wären wilde Tiere hinter ihnen her. Dabei buckelten sie was das Zeug hält. Als ich weiter über den Hof lief, führte mich mein nächster Weg zum Reitplatz auf dem gerade ein schicker Schabrackentiger geritten wurde. Beim näheren lauschen, erkannte ich den Namen Moment. Auf den Boxenschildern erinnerte ich mich ebenfalls an einen ähnlichen Namen, Moment of Truth. Das musste er sein. Er war bildschön und wie er die Beine hob! Ein Traum von Pferd. Dann trabte ein weiteres Pferd auf den Platz. Ein wirklich eleganter Araber namens Mennesse. Auch er wurde nur etwas Dressur geritten, doch seine Bewegungen waren trtz seines sichtlich jungen Alters erstaunlich. Einige Meter weiter trainierten gerade zwei ganz junge Vollblüter in der Führmaschine. Anhand der seltenen Farbe erkannte ichAmors Stardust und Escaplo. Der Hof faszinierte mich irgendwie. Überall war Trubel und etwas zusehen, doch alles wirkte so harmonisch. Den Rest des Tages verbrachte ich schließlich auf dem Hofturnier welches gegen Mittag startete. Es war wirklich viel los und tolle Pferde zusehen. Erst gegen Abend lief ich zurück in die Stallungen und bereitete das Futter aller Pferde vor und gab es in den jeweiligen Trog. Nur bei dem Hengst Keyboard hatte ich ein paar Probleme, da er stürmisch auf den Eimer zu raste und ihn dabei beinahe umschubste. Gerade eben konnte ich das Futter noch ins eigentliche Ziel schütten. Dann ließ ich ihn in Ruhe fressen. Zu guter Letzt fegte ich die Stallgasse und lauschte den Pferden beim Fressen. Gerade as ich gehen wollte, stubste mich ein Pferd an und schnaubte ruhig. Es war ein wunderschöner Falbschecke. Ebenfalls ein Vollblüter. Diese Fellzeichnung hatte ich vorher nie gesehen! „Du bist aber ein Hübscher“ sagte ich und streichelte die sanften Nüstern. Dann warf ich einen Blick auf sein Boxenschild „Anth also… Schöner name“ sagte ich und reichte dem Hengst eine kleine Möhre die er brummelt annahm. Ich beobachtete ihn noch kurz, dann verabschiedete ich mich und fuhr wieder nach Hause.

      Tierarztbericht für DON'T touch my Keyboard und Smelyalata
      Wiedermal war ich auf dem Weg zu Cooper. Sie hatte heute zwei weitere Pferde um die ich mich kümmern sollte. Ich erreichte den schönen Hof und hielt den Wagen vorm Stallgebäude. Der Motor verstummte und als ich ausstieg sah ich schon Cooper, mit einer hübschen Stute, auf mich zukommen. "Hallo" begrüßte ich sie lächelnd und gab ihr die Hand. Smelyalata wirkte gelassen und schien Vertrauen zu ihrer Besitzerin zu haben. Die beiden folgten mir zum Wagen und ich holte wieder das kleine Lämpchen aus dem Kofferraum um mir ihre Atemwege, Augen und Ohren anzuschauen. Sie blieb ruhig stehen und winkelte ein Hinterbein an. Alles war hier soweit in Ordnung und ich holte das Stethoskop was Smelyalata erstmal beschnuppern musste. Ich lächelte und hörte schließlich ihre Atemwege, die Lunge, das herz und den Magen ab. Auch hier war alles in bester Ordnung und ich tastete noch rasch Beine und Bauch ab bevor ich die Stute einmal mit Cooper vortraben ließ. Sie hatte einen schönen, aber auch recht flotten, Trab. Ich konnte keine Lahmheit erkennen und während die beiden wieder zu mir kamen machte ich die Spritzen fertig. Cooper hielt sie am halfter fest und ich gab ihr die erste Spritze -Tetanus x Influenza- und dann direkt die zweite -Herpes x Pilz-. Sie blieb ganz ruhig und schlug nur kurz mit dem Schweif bevor ich ihr die dritte und letzte Impfunge -Tollwut x Streptokokken- gab. Nun war die Stute fertig und ich klopfte ihr zum Lob die Schulter. Sie war sehr brav gewesen und während Cooper Smelyalata wieder in den Stall führte machte ich schonmal die nächsten Spritzen fertig. Schließlich kam sie mit dem Hengst DON'T touch my Keyboard wieder aus dem Stall. Der junge Hengst schien leicht aufgedreht und Cooper musste ihn etwas zurückhalten. Er stupste meine Taschen nach der Suche auf ein Leckerlie an als die beiden mich erreichten. Lachend schob ich seinen Kopf weg und knipste dann das kleine Licht wieder an um auch seine Nüstern, Augen und Ohren damit zu untersuchen. Er blieb nun ruhig stehen und ich griff nach dem Stethoskop was im Kofferraum lag und hörte seine Atemwege, die Lunge, das Herz und den Magen ab. Er blieb wieder ruhig auch wenn er ein paar mal den Kopf drehte um zu schauen was ich da machte. Alles war in Ordnung und ich tastete schließlich noch seine Beine und den Bauch ab. Nun ließ ich auch ihn gemeinsam mit Cooper einmal traben. Er eilte erst etwas vorraus bis Cooper ihn zurück zog. Nun lief er sauber und völig Lahmfrei. Ich nickte zufrieden und holte dann die vorbereiteten Spritzen. Keyboard beschnupperte sie erst und Cooper hielt ihn dann vorne am Halfter fest während ich ihm die erste Spritze -Herpes x Pilz- gab. Er riss erschrocken den Kopf hoch, ließ sich aber schnell wieder beruigen und ich gab ihm die letzten beiden Spritzen -Tetanus x Influenza- und -Tollwut x Streptokokken-. Diesmal blieb er ruhig und ich streichelte ihm den Hals bevor ich schließlich wieder meine Sachen zusammenpackte. Dann verabschiedete ich mich von Cooper und Keyboard und machte mich wieder auf den Heimweg.
      3095 Zeichen - by Tequila

      Hufschmiedbesuch bei Cooper – Smelyalata und Peteski
      Schon früh am Morgen war ich auf den Beinen- so wie auch die letzte Zeit. Ich hatte total vergessen, dass ich noch wegen der Behandlung zweier Pferde zu Cooper musste. Ich zückte mein Handy und rief sie an. „Hallo Cooper, hier ist Veija. Tut mir wahnsinnig Leid, dass ich es gestern und auch vorgestern nicht geschafft habe, aber ich bin sofort da“, sprach ich und legte auf.

      Ich packte alles zusammen und fuhr zu Cooper, die mich freundlich empfing und sofort zu dem ersten Pferd brachte. Es war Smelyalta, wie sie mir die Stute vorstellte. Mit prüfendem Blick hob ich einen Huf nach dem Anderen an, um ihn säuberlich auszukratzen, und nach dem Rechten zu sehen. Mit ihren Hufen war ich sehr zufrieden. Sie waren gleichmäßig abgelaufen und hatten keine Fehlstellung druch falsche Belastung oder ähnliches. Schnell ging ich zum Wagen um meine Ausrüstung zu holen. Als ich wieder da war, nahm ich meine Zange. Damit enfternte ich die alten Aluminiumhufeisen, ehe ich den Tragrand kürzte. Der war jedoch nicht sonderlich breit oder lang, weshalb ich ihn kaum kürzen musste. Als zweites machte ich nun den Probeschnitt, ehe ich mich dann an der Hufsohle zu schaffen machte. Meine Bewegungen waren langsam, weil ich die Stute nicht erschrecken wollte und nicht durch eine falsche Bewegung des Pferdes zu tief schneiden oder abrutschen wollte. Mit den beiden Vorderhufen war ich schnell fertig. Auch die Hinterhufen dauerten nicht lange. Endlich fertig mit dem Ausschneiden, klopfte ich dem Pferd die Kruppe und gab ihr nochmal ein paar Leckerlis. Ich ging zu meinem Wagen zurück und schmiss den kleinen Ofen an. Die leichten Aluminiumeisen passte ich an und schlug sie fest. Nochmals bekam die Stute ein Leckerli. Fertig. Die Behandlung des zweiten Pferdes, Peteski, verlief ebenso problemlos und schnell. Ich räumte alles ein und verabschiedetet mich von Cooper und fuhr vom Hof.

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      13 Februar- Vorbereitung auf die Stutenkörung
      Nachdem ich eine Tanzstunde bei Truth hatte lief ich wieder in den Stutenstall und laß den Pflegeplan. Smelyalata war an der reihe. Ich ging zu ihrer Box und stülpte ihr das Halfter auf. Ich stellte sie dann in die Stallgasse und putze sie da, weil draußen auf dem Putzplatz alles vereist und verschneit war. Ich putze sie ziehmlich schnell von oben nach unten. Sie zickte ein wenig was rum jedoch fasste sie sich wieder und am ende klappte es doch alles so wie es auch sollte. "So, dann mal los" sagte ich, holte die Trense und trenste sie wundervolle Stute. "Wir müssen ein bisschen üben für die Körung" sagte ich und lief mit der Longe in der einen Hand und in der anderen Smel. "So" sagte ich als die Reithallentür hinter uns zu ging und wir in der Mitte standen. Ich knipste die Longe sofort an und schickte die Cremellostute hinaus. Erst liefen wir uns im Schritt warm, dann schnellerer Schritt, wo ich auch ihre Beine etwas korrigieren musste. Im Trab lief sie sehr Elegant, dort war alles pefekt. Als sie im Galopp überging ließ sie sich ein wenig gehen und galoppierte, wie es ein Rennpferd nunmal amch, zu schnell. Ich bremste sie etwas herunter, und siehe da, sie hatte auch einen schönen 'normal' Tempo Galopp. "Super gemacht" sagte ich und holte sie zum loben zu mir rein. Sie freute sich sehr über meinen Apfel. Nun übte ich mit ihr noch ein paar normale Sachen, wie den Rückwärstgang, und trabstangen an an der Hand. Alles lief genausp wie es sein sollte. "Du bist reif für eine Stutenkörung" sagte ich stolz und ließ sie sich dann Welzen. Schnell leifen wir zwei durch die kälte in den Stall zurück und ich putze sie groß. Dann stellte ich sie unter die Warmelichtlampen und dann letztendlich in ihre Box, da wo sie hingehörte. "Du war super" sagte ich zu ihr und gab ihr dann nacdem ich mich mit Streicheleinheiten verabschiedete, ihr Abendessen.

      Besuch bei den Senneville Stables
      Heute besuchte ich eines unserer Zuchtfohlen, Phaeleh, was ich schon lange vorgehabt hatte. Bisher hatte ich jedoch nie die Zeit gefunden. Nun war es endlich so weit, ich fuhr die Einfahrt entlang zum Parkplatz. Die Gebäude sahen noch recht neu aus und alles schien auf den ersten Blick ordentlich und gut gepflegt. Als ich jedoch den Stall selbst betrat, musste ich leer schlucken. Die Pferdchen sahen mir hungrig und verfilzt entgegen und wirkten ein wenig matt. Die Boxen waren wohl schon länger nicht gemistet worden und die Tränken verdreckt. Ich zögerte nicht lange und machte mich sofort an die Arbeit: zunächst kontrollierte ich, ob die Weidezäune intakt waren, dann brachte ich Sacramento und Seattle Slew zusammen auf eine Weide. Ich mistete die Boxen der beiden, säuberte die tränken und brachte ihnen frisches Heu, immer unter den wachsamen Blicken der übrigen Pferde. Da es heute wieder ziemlich heiss war, konnte ich die Pferde waschen, also holte ich zuerst Sacramento und dann auch Slew um sie einzuseifen. Sacramento mochte das Wasser nicht besonders, schien aber zu merken, dass es ihm danach besser ging. Dann brachte ich die beiden in ihre frischen Boxen und kümmerte mich um die Stuten. Ich führte Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Zuckerschock, Sequoia und Phaeleh nach draussen und war nicht eher zufrieden, als bis alle Boxen frisch dufteten und überall genügend Heu für die hungrigen Mäuler war. Besonders Phaeleh hatte ich natürlich eine grosse Portion gegeben, die kleine Stute musste schliesslich noch wachsen. Natürlich hatte ich auch die Stuten gewaschen, jedenfalls die, bei denen es nötig war. Die anderen hatte ich ledoglich gebürstet. Zufrieden sah ich auf die Uhr. Schon halb vier! Ich musste langsam zurück nach Hause. Schnell kritzelte ich eine Notitz für Cooper, dann verliess ich den Hof skeptisch. Ich würde sicherlich bald nocheinmal kommen, um nach meinem Föhlchen zu sehen.

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      4 Oktober - Schneller & kurzer Pflegebericht für alle Pferde
      Ich huschte schnell auf mein Gestüt um alles zu überprüfen und eben in die Unterlagen zu schauen. Ich rannte hinunter in den Stall und sah traurig in die leeren Boxen indem früher Chaplin, Peteski und Affiremed. Ich seuftzte und kümmerte mich dann um meine restlichen Pferde. Ich füterte sie schnell, putze sie und stellte sie zum Sonne tanken auf die Weide. Betrübt über den tot über viele meiner geliebten Pferde lief ich in mein Büro um dort dann alles weiter zu Erledigen.

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      7 Oktober - 'kein Titel'
      Als es etwas ruhiger auf meinem Hof zuging entschied ich mich heute nochmals auf meinen Hof zu fahren , obwohl die Sonne schon unter gegangen war. Langsam merkte man das es wieder kälter wurde, denn als ich aus meinem Wagen ausstieg und in den Stall lief musste ich meine Jacke bis oben hin zuziehen ansosten würde die kalte Luft mich erfrieren lassen. Zitternd betrat ich den Stall und ging zu Smelyatata rüber. Ich streichelte ihre Nüster, was sie immer sehr gern mochte und Entschuldigte mich bei ihr das ich lange keine Zeit mehr für Sie, aber auch für andere Pferde hatte. "Das ändern wir heute wieder" sagte ich und holte ihre Trense und mit ihr einen kleinen abendlichen Ausgang zu machen. "So meine kleine, jetz entspann dich ein wenig" sagte ich als ich mit ihr über den Hof lief, ich sah das sie sehr verkrampft war seitdem ich sie das letze mal sah, ob das Wohl daran liegt das sie weniger Bewegt wurde wie früher, dachte ich mir. Ich werde sowieso bald alle meine Pferde untersuchen lassen und solang es ihr gut geht, und ihr ging es gut. Smelyalata genoß die Zeit mit mir zusammen und ich stieg am Ende des Ausgangs auf ihren Rücken. Sie hatte keine Schmerzen weder zuckte sie sonst wie zusammen, alles wie normal, nur etwas verspannter. Langsam und gelassen ritten wir beide zurück in die Stallgasse, wo ich ihr dann die Trense abnahm und ihr, sowie den anderen Pferde das Abendessen hab. Ich streichelte Smel nochmals an den Nüstern und gab ihr noch einen extra Apfel, man konnte spüren das sie froh war das ich mich endlich wieder blicken lassen hab. "Ach meine kleinen, ich bemüh mich wirklich drum mit euch mehr Zeit zu verbringen, das wird schon, verprochen!" sagte ich bevor ich dann das Licht ausschaltete und über den Hof ins Haus ging.

      Hi Lusie meldet sich mal wieder.Heute war ich zum ersten mal exdream aufgeregt, da mein Hufschmiedauftrag diesmal kein normaler war sondern war es ein Geoßauftrag für 6 pferde.Ich ging aus dem Haus und verabschiedete mich noch kurz von den anderen die auf ,,meinen" naja eigendlich nicht meinen hof arbeiteten.So stieg ich in den großen Wagen und fuhr aus der Garage und durch das Hoftor.Nach einer ganzen Weile war ich bei Cooper's Hof der name des Hofes lautet Sennevilles Stables.Ich fuhr durch das Hof Tor und parkte meinen Wagen.Dann verlief alles wie immer ich atmete tief durch,hollte meine Sachen und baute sie auf.Cooper war auch bald bei mir und wir redeten ein bisschen dann zeigte sie mir meinen ersten Patienten Moment of Truth die schöne Warmblut stute hatte auf dem hinteren Teil der weide gestanden galoppierte jetzt aber im vollen Galopp zu mir und Cooper.Cooper lachte und streichelte der stute den Hals dann legte sie ihr das Halfter an und führte sie zu dem Platz woich bereits meine Sachen aufgebaut hatte.Maoment of Truth sah mich als erstes ziemlich skeptisch an aber als sie die Leckerlis in meiner Tasche roch wurde sie zahm naja aber das war normaler Weiße immer so.,,Na Süße ist schon gut ich bin nur ein Hufschmied ich kümmer mich um deine Hufe."meinte ich lächelnd.Während Cooper bei Moment's Kopf stand und die Stute streichelte machte ich mich an meine Arbeit.Ich zündete vorsichtig das feuer an und stellte einen Eimer Wasser bereit.Dann nahm ich mir ein unformiges Hufeisen und hämmerte es zurecht.Ich sah das moment ihre Ohren in meine Richtung drehte aber so richtig schrecken tat die stute sich nicht.Nach dem gehämmer wurde das Hufeisen ein kleines weilchen in das Feuer gehalten um dann im Wasser abgekühlt zu werden und dann auf Moment's Huf gedrückt.Dannach nagelte ich es fest und das ganze folgte noch 3 mal.Dannach bekam Moment eines ihrer verdienten Leckerlis und ich ein Glas wasser.Nach der kurzen pause checkte ich noch mal zur sicherheit die Hufe durch und stellte fest das alles gut war.Zur Bestätigung wieherte Moment noch mal und wurde dann von Cooper zurück auf ihre weide geführt.Ich folgte Cooper um herraus zu finden wer mein nächster patient war es war die englische Vollblut stute Smelyalata.Die Stute stand auf ihrer weide und fiel mit ihrer schönen Farbe mir sofort ins auge.Smelyalata trabte langsam auf uns zu und beäugte mich jedoch vertraute sie mir schnell und lies sich von mir auf meinen Platz ziehen.Dort angekommen übergab ich sie wieder Cooper diese streichelte die etwas schreckhafte stute und redete beruhigend auf sie ein.Ich schaute mich in meinem Wagen um und hollte die Kiste mit den bereits fertigen Aluminium eisen heraus ich lies Smelyalata erstmal nur an den Eisen scnüffeln und dann begang ich auch schon mit meiner arbeit.Da Smelyalata ein Rennpferd ist schaute ich mir bevor ich die hufe rauf tat die hufe gründlich an.Mir fiel nichts schlimmes auf so das ich mich an die Hufeisen machte ich hämmerte die eisen vorsichtig auf Smelyalata Hufe die Stute schrack 2 mal oder so zusammen aber nicht wirklich oft und sie sprang auch nicht auf die seite.Bald war ich auch mit Smelyalata's Eisen fertig und gab der Stute ihre wohl verdiente Belohnung.Cooper und Ich brachten Smelyalata wieder auf ihre Weide und hollten das nächste Pferd eine wunderschöne stute namens Sekuoia wenn ich es mir recht überlege sind alle pferde für mich schön.Jedenfalls hollten wir Sekuoia von ihrer Weide ich war richtig begeistert das bis jetzt alle Pferde hier so ruhig waren die Pferde waren ziemlich gelassen und nicht sehr schreckhaft bei Sekuoia war es jedenfalls auch wieder so.Wir banden sie an und wie bei den beiden Pferden zuvor blieb Cooper bei dem Pferdekopf stehen und beruhigte das Pferd.Ich drehte mich wieder um und hollte vier Aluminieum Eisen herraus.Ich nagelte die Eisen wie bei Smelyalata zuvor auch bei Sekuoia an und streichelte die stute immerzu dann checkte ich die Hufe wieder durch und gab Sekuoia ihre Belohnung die Stute nahm sie zufrieden entgegegen.Nachdem auch Sekuoia wieder auf ihrer Weide stand.Durfte ich eine Pause einlegen.

      8 November - Tierarztbericht Privat / Teil 1
      Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Zuckerschock, Sorayia, Yukon, Cyou, Phaeleh
      Eddie war fertig mit ihrem Papierkram und wollte wieder Abwechslung haben. Ich erzählte ihr davon das ich eventuelle Hilfe gebrauchen könnte, da ich alle meine Pferde auf Chattahoochee Hills Untersuchen, Immunisieren und Entwurmen musste. Es waren ebenfalls einige neue Pferde auf meinem Gestüt und eins davon, Scoubidou wusste ich nicht wie ich behandeln sollte, da er sich sowieso kaum anfassen ließ. Ich fing an mit Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Sorayia, Yukon, Cyoue, Phaeleh und Zuckerschock. Ich reihte die Pferde in der Stallgasse auf, und beschäftigte sie mit ein wenig zu knabbern. Eddie half mir die zahlreichen Impfungen auf zu ziehen und die Geräte in Position und in funktion zu bringen. "Man, hier sieht es ja schon aus wie in der Klinik" lachte sie und kramte weiter in den Impfpässen meiner Pferde um sie später mit unserem Stempel und dem Datum zu Aktualisieren. Ich ging zu Truth um bei ihr mit der Routineuntersuchung an zu fangen. "So meine kleine, einmal Gesundheitscheck" lachte ich und kontrolliere ihren Puls, Herzrythmus, die Temperatur und kontrollierte ebenfalls ihre Reflexe. Danach schaute ich mir ihren ganzen Körper an um sicher zu gehen das sie keinerlei Wunden oder ähnliches hat, zudem tastete ich ihre Organe von außen ab. Neugierig schauten die anderen schauten zu mir rüber. "Ihr seit auch gleich dran" sagte ich und kontrollierte ihre Ohren nach Parasiten und ihren Mundbereich nach eventuellen Entzündungen. Diese Routine wiederholte ich mit Eddie bei Smel, Eleh, Quiet, Cry, Yukon, Cyoue und Zucker. Cryfirra, Phaeleh, Cyoue, Yukon und Sorayia waren davon natürlich total überrascht da es ihr erster 'Tierarztbesuch' war, jedoch war es ein großer Vorteil das sie mich und Eddie kannten. "Jetz gehts ans eingemachte" sagte ich aufgeregt und nahm von allen Pferden mal mehr mal weniger unfreiwillig Blut ab und gab sie Eddie die sie dann in die Zentrifuge legte und einstellte. "Jetz die Mundschleimhautproben und die Ohrenabstriche" sagte ich und nahm alle Proben, die ich ebenfalls Eddie in die Hand gab, nachdem ich sie beschriftet hatte. Eddie nahm sie alle an und legte sie in die zweite Zentrifuge die wir erst neu gekauft hatten. "Das die so schnell zum Einsatz kommt hätte mich jetz nicht gedacht" sagte Eddie und stelle die Zeit ein. Wir gönnten uns eine kurze Pause von zehn Minuten und aßen was von der Spaghetti die ich am Abend gekocht hatte. Es war ein grauer Nachmittag geworden und nachdem wir den Kaffe ausgetrunken hatten gingen wir wieder in die Stallgasse, wo die sechs Stuten an ihrer MIttagskleinigkeit knabberten. Da alle Blutergebnisse ohne weiteres negativ auffiehlen konnten wir jetz die Immunisierungen holen. Eins nach der andren Impfte ich bei den Stuten Influenza, Tetanus, Herpes ud Hepatitis. Alle sichtlich nicht erfreut darüber, aber die Fohlen hatten es mit der zickerei immernoch am meisten drauf. Angestrengt waren letztendlich fertig und mussten nurnoch die Wurmkur verabreichen. Dann Chippten wir noch die Fohlen und prüften die Indetifikationsnummer. Die Zentrifugen piepsten und wir konnten letztendlich auch die Mundschleimhautproben untersuchen, hier und da war ein Enzündungswert zu hoch, was jedoch nicht bedeutete das einer meiner Stuten es nicht gut ging. Um die Werte handelt es sich um einen allgemeinen Enzündungswert und man muss nur Sorgen wenn die weit über dem norm schreiten. Ich packte die Wurmkuren aus und Eddie und ich gingen damit nochmal einmal durch die Reihe. "So, fertig für heute" sagte ich und setzte mich erschöpft auf den Boden. Eddie lachte und half mir hoch "Na komm, wir müssen noch die Impfpässe aktualisieren". "Och neeee" sagte ich und lief ihr dann nachdem wir die Stuten wieder auf die Weide gebracht hatten und die Stallgasse aufgeräumt, in das Büro hinterher.

      6 Dezember- Nikolausüberraschung
      Ich war schon um sechs Uhr auf den Beinen, am heutigen Nikolaustag. Es war kaum was los auf meinem Hof, doch ich musste hinunter, die Pferde füttern und verpflegen, ich hatte meinen Stallhelfern für heute Frei gegeben. Gut gelaunt, nachdem Frühstück ging ich hinunter. Als ich die Tür aufmachte schoss mir ein kalter Wind durch die Haare und an meinen Hals. "Sehr kalt geworden" sagte ich zu mir selbst als ich mich schüttelte. Keine zwei Minuten später war ich dennoch im warmen Stutenstall angekommen. Alle warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück, das ich ab Abend vorbereitet hatte, einige bekamen speziell angemischtes Futter und einige normale Pellets und Haferflocken. Nachdem ich alle sichtlich zufriedenstellte ging ich rüber in den Hengststall und wiederholte den Vorgang. Nachdem zog ich mich in mein Haus zurück wo ich schnell einen Tee trank und eine Stunde vergingen ließ. Ich stellte die bestimmten Weidepferde auf die Weide mit gepolsterten Decke, die anderen Band ich im Stall an. Dann fing ich an zu misten. Das Radio ließ Weihnachtslieder spielen und mir gab es einen Ohrwum von We wish you a Merry Christmas. Ich sang fröhlich die Lieder mit und verbrachte einige Stunden mit den sauber machen der Ställe, aber für meine Lieblinge tut man ja alles, dachte ich mir. Als ich endlich fertig war holte ich die Pferde wieder von der Weide und stellte auch die Pferde die in der Stallgasse standen wieder in die Box. Einige Pferde schauten mich nervös an, da sie es nicht kennen so kurz auf der Weide zu sein, oder eben auch garnicht. "Sorry meine kleinen, heute ist es einfach zu kalt, da hilft selbst eine Decke nicht" sagte ich und hatte eher Sorgen das sie mir auf eisigen Stellen ausrutschten. Dennoch waren sie glücklich über die warme, gemachte Box und mein kleines Nikolausgeschenk, für jeden zwei Äpfel und ein selbst gemachten Pferdekeks. Zufrieden über die ruhe und die Stimmung im Stall lief ich zurück ins Haus wo aber noch mehr Arbeit auf mich wartete.
    • Cooper
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      27|11|15
      Es war soweit, Smelyalata und Seattle Slew kamen nach einigen Monaten wieder nach Hause auf Chattahoochee Hills. Für die beiden hatte sich nichts geändert. Ich hatte ihnen die gleiche Box fertig gemacht und freute mich nur noch darauf die beiden zu sehen. Der erste Hänger kam mit Smelyalata. Ich umarmte sie sofort und mir liefen sogar ein paar kleine Tränen. Ich merkte das auch Smelyalata sich freute, obwohl man das ja nicht genau sagen konnte. Occulta war teilweise traurig sie wieder abgeben zu müssen aber auch wiederum froh sie wieder mir in die Hände geben zu können. Viel Zeit für das sentimentale gab es nicht, denn kurz darauf traf auch Seattle ein, den ich genauso umarmte und die meine ganzen Gefühle aus mir heraus strömten. Als ich mich ein wenig beruhigte und Simon die zwei in Boxen gebracht hatte konnte ich alles andere klären und Organisieren. Anschließend ging ich in die Ställe um nochmal die beiden mit einem Apfel zu begrüßen.

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      Pflegebericht | 24..03.16
      Stutenstall
      Es war schon seit einiger Zeit geplant dass ich mich mal einen Tag komplett um die Pferde in den verschiedenen Ställen widme, und heute war dieser anstrengende, aber sicherlich spaßige Tag da. Simon war hingegen nicht sehr begeistert, er hatte sich vorgenommen mit Eskador eine Runde auf der Rennbahn zu drehen, was er aber mit zu liebe nach Hinten verschob.
      Es war der erste richtig sonnige, aber keineswegs warmer, Tag. Trotzdem genoss ich die Sonnenstrahlen und ich beschloss alle Stuten auf die Weide zu stellen. Jede von ihnen bekam aber eine Decke, angefangen mit Cryfirra, dann Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, Phaeleh, Tabita, Felicita und zuletzt Sekuoia. Die einzige die die neuen 'Kuscheldecken' nicht mochte war Sajé. Sie mochte die Decke gar nicht und versuchte sie mit aller Kraft ab zu streifen. "Jetz hör aber auf!". Mein Ton war harsch. Die Marwaristute bemekte dass, wackelte mit ihren Ohren und schaute mich mit großen Augen an. "Du brauchst mich jetzt nicht so an zu sehen. Auch für dich ist das noch viel zu Kalt, wenn du was länger draußen bist". Man wusste ja nie ob Pferde einen Wortwörtlich verstehen, das tun sie denke ich auch nicht. Dennoch sprach mit trotzdem mit Ihnen, wie, als wären es kleine Kinder. Meiner Meinung nach war das auch richtig so. Simon lachte mich, bevor er noch nicht so viel Kontakt mit Pferden hatte, aus. Mittlerweile weiß aber auch er dass man das einfach so macht. Als alle Stuten weidebereit waren, brachten Simon und ich sie zweiweise auf die Weiden, dort fütterten wir auch Frühstück. "Frühstück ist doch ein gutes Stichwort". Simon nahm mich an die Hand und wir verschwanden ins Haus für's Frühstück. Die Küche war groß und super toll eingerichtet sowie ausgestattet. Rachel stieß noch hinzu und wir genossen eine gemütliche morgendliche Runde. "Oh, ich muss los" sagte Rachel als sie um kurz nach zehn auf die Uhr schaute und verschwand nach dem gemeinsamen aufräumen. Auch Simon und ich machten uns wieder auf den Weg in den Stutennstall und misteten dort alles Boxen aus. Einige der Stuten wie, Sekuoia und Phaeleh setzten wir um auf Späne, da sie sich dauerhaft von Heu voll fraßen und das gute Futter dann nicht aßen. Zudem erneuerten wir den ganzen Boxenplan, Futterplan und die Weidezeiten. Alles hatten wir auf eine Pinnwand gehängt, somit jeder Zugriff auf die Unterlagen hatte. Nach der Prozedur, waren unglaubliche drei Stunden vergangen und die Sonne stand hoch am Himmel.
      Nach einer kleinen verdienten Pause holte ich mit drei Stuten hinunter. Sekuoia, Felicita und Tabita. Alle drei waren sehr angenehme Genossinen und vertrugen sich untereinander außerordentlich gut. Ich machte mich daran die drei zu putzen und zu pflegen. Alle drei bekamen zusätzlich ein schönes Öl für das Fell und auch eine nette Frisur. Dann schickte ich einen Mitarbeiter mit ihnen zum Selbsttrainer. "Eine halbe Stunde für jede reicht heute. Es ist Feiertag" sagte ich humorvoll, was es nach seinem Gesichtausdruck zu Urteilen, nicht so wirkte. Die nächsten waren Sajé und Cryfirra, da Simon mit Smelyalata, Deadly Ambition und Phaeleh zuvor genommen hatte. Ich trauerte ein wenig um die Gesellschaft von Yalata und Eleh, dennoch würde ich sie dann einfach am nächsten Tag mal besuchen. Zudem war ich froh, dass Simon sich eingelebt hatte, das machte mich am glücklichsten. Mit Sajé und Cryfirra machte ich das gleiche wie bei der Dreiertruppe von eben. Die beiden genossen es, nur Cryfirra war nach kurzer Zeit schon genervt und ließ sich keine Frisur mehr machen, was aber auch nicht unbedingt nötig war. Ich sattelte und trenste Sajé und beschloss mit ihr noch einen kleinen schönen Ausritt in den Wald zu machen. Ich sagte Simon bescheid und verschwand dann.​



      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden | Veija
      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.

      Chattahoochee Hill's
      Stuten

      Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaeleh, Tabita, Felicita II, Skuoia
      Am zweiten Tag meines Kurzurlaubs in den Chattahoochee Hills sah ich nach den Stuten des Guts. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaeleh, Tabita, Felicita II und Skuoia waren alle top in Form und standen nach wie vor in der Obhut von Pflegern, die die Stuten umsorgten und bewegten. Gerade als ich vorbeilief beschäftigte sich jemand mit der Berberstute Tabita. Da es für mich interessanter war nahm ich mir heute die Vollblutstuten vor. Sechs an der Zahl gab es hier und ich tat mein Bestes sie ordentlich auszulasten, bevor ich sie wieder in ihre Boxen verabschiedete. Besonders angetan hatte es mir Felicita II, die den besten Eindruck hinterlassen und wunderbar mit gearbeitet hatte. Aber auch Phaeleh würde mir im Gedächtnis bleiben, weil sie so auffällig gefärbt war. Im ersten Augenblick hätte ich gedacht, sie sei eine Spotted timeout Tochter. Nach einem Blick auf ihr Boxenschild wusste ich dass ich damit falsch lag. Dieser Zufall wäre wohl zu groß gewesen.​


      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde
      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia undCyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hellund Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.​


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha
      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.

      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen
      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen vonIan und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr. ​
    • Cooper
      Training 15.11.2015
      Für Sunday, Caspian und Smelyalata (4yo)
      Nachdem wir mit den Zweijährigen schon fertig waren, kamen nun Sunday Morning, Caspian und Smelyalata in den Genuss eines Intervalltrainings. Man konnte die Jungspunde von eben, die wir gerade noch zugedeckt und mit einer Portion Heu in die Box geführt hatten, natürlich nicht mit den Vierjährigen Muskelprotzen vergleichen. Besonders Sunday hatte eine tolle Hinterhand entwickelt, aber auch Smelyalata hatte ordentlich aufgemuskelt, seit sie bei uns war. Caspian, den ich heute ritt, war sowieso ein kleines Kraftpaket. Man durfte ihn und seine kurzen Beine nicht unterschätzen: er hatte die Angewohnheit im letzten Moment von innen her aufzuholen. Smelyalata hingegen bevorzugte die Aussenseite, da sie dort mehr Platz für ihre raumgreifenden Bewegungen hatte. Wir putzten und sattelten die Vollblüter. „Ich liebe Rennsättel“, schwärmte Quinn hinter mir. „Die sind so leicht!“ Wir lachten und ich zog den Gurt bei Caspian an. Beim Zäumen streckte er den Kopf nach unten, sodass ich mich fast bücken musste, um ihm die Trense in den Mund zu legen. Dafür war es umso leichter, das Nackenband über die Ohren zu streifen. Sunday wurde heute probeweise mit Haube geritten, da er in letzter Zeit immer etwas abgelenkt gewesen war. Smelyalata hatte ein extra gepolstertes Nasenband und Caspian gar keines, sondern nur den Kehlriemen und das Stirnband. Wir führten die Drei zum Karussell und liessen sie dort für eine Viertelstunde im Schritt aufwärmen. In dieser Zeit begannen wir schon mal mit dem Misten. Dann wurden die drei wieder geholt und wir ritten eine Runde Trab auf der Bahn. Es war wichtig, die Rennpferde gut einzuwärmen, um Zerrungen und andere Überlastungsverletzungen zu vermeiden. Wir machten schliesslich einen freien Start, indem wir uns alle in einer Linie aufreihten und in Bewegung blieben, ohne die Startboxen. Es folgte ein flotter Canter, jedoch längst nicht auf Höchstgeschwindigkeit. Nur zwischendurch beschleunigten wir etwas, meist über 200 Meter, und liessen sie kurzzeitig ganz strecken. So ging das ganze über 1600 Meter. Diese Art des Trainings war standard, dazu kamen zweimal die Woche sogenannte ‚Galopptage‘ mit Kopf-an-Kopf Training, wobei meist auch die erfahrenen, bereits nicht mehr aktiv rennenden Vollblüter mitliefen, damit die Jungen von ihnen lernen konnten. Caspian arbeitete wie eine Maschine unter mir. Er ging etwas stärker als sonst gegen meine Hand und wollte den Kopf frei bekommen. Dich ich beharrte auf dem Canter-Tempo und hielt ihn zusammen. Er schäumte dafür umso mehr und kaute auf dem Gebiss herum. Smelyalata lief eine Weile neben uns, sodass ich sie gut beobachten konnte. Die Stute hatte einen guten Takt und wurde erst schneller, als Quinn sie antrieb. Sie hatte die Spielregeln anscheinend längst begriffen und tanzte auch danach über die Bahn. Sunday war etwas vor uns, aber das machte nichts. Oliver ritt ihn und strebte absichtlich ein etwas höheres Grundtempo an, denn der Hengst musste entsprechend seiner Kondition gefördert werden. Er machte sich so gut, dass Oliver ihn etwas härter rannehmen konnte. Offenbar schien das dem Braunen nichts auszumachen – im Gegenteil. Er schien fleissiger denn je und hielt die Ohren im Canter stets vorne. Am Ende des Trainings trabten wir noch eine Runde auf der anderen Hand aus und ritten dann im Schritt auf der Galoppbahn, wobei und Ajith die Fleece-Decken brachte. Alle drei waren nun langsam fit für die höher dotierten Rennen im Frühling, doch leicht würde es bei der guten Konkurrenz nicht werden. Trotzdem war ich stolz und freute mich auf die kommende Saison.
      by Occulta

      Western Training Klasse M
      Als das Telefon klingelte und mich eine Frau darum bat ihr englisches Vollblut in Western auszubilden, verdrehte ich erst einmal die Augen. Scheinbar war es den Leuten egal, dass ich eigentlich nur noch englisch trainieren wollte. Aber da gerade Auftragsflaute herrschte, sagte ich zu und machte mir schon am nächsten Tag auf unserem Hof ein Bild von der Stute. Sie war sportlich gebaut und hatte eine besondere Farbe, die im weißen Schnee kaum auffiel. Sie war wohl eigentlich ein Rennpferd, aber aufgrund ihrer Gelassenheit auch Western ausgebildet. Und da sie auf Turnieren recht erfolgreich war, sollte ich sie für die nächste Stufe trainieren. Also behielt ich die Stute auf dem Hof und versicherte der Besitzerin, dass sie in guten Händen war.
      Die ersten Tage beschäftigte ich mich damit selber erst einmal wieder ein Gespür für das Westernreiten zu finden und merkte schon bald, dass Smelyalata ein wenig schreckhaft war, weshalb ich bevorzugt in der Halle trainierte. Nachdem ich ein Gefühl für sie bekommen hatte arbeitete ich mit ihr an ihrer Leistung. Wir trainierten die Lektionen, wie Spin und Sliding Stop, sodass sie einwandfrei aussahen. Mein Lieblingsteil aber war das Trail. Wir gingen zu einem Trail Parcours in der Nähe und übten dort immer wieder, bis alles ganz einfach wurde. Zu guter letzt kamen wir zu meinem ungeliebten Teil des Western. Das Cutting. Ich lieh mir von einem benachbarten Bauern ein paar Jungkühe aus und merkte recht schnell, dass Smelyalata sich oft selber vor den Kühen fürchtete. Also ließ ich sie erst einmal ein paar Tage mit den Kühen zusammen stehen, ehe wir weiter trainierten. Nun fürchtete sie sich nicht mehr und jagdte den Kühen mit Freude hinterher, währen dich oben drauf froh war, mich halten zu können, ohne dabei total blöd auszusehen.
      Als ich nun der Besitzerin ein Video vom Cutting zeigte, was sie ganz amüsiert, aber begeistert, wie gut sich Smelyalata entwickelt hatte. Ich brachte ihr die Stute auf den Hänger und verabschiedete mich.
    • Cooper
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      Hufschmiedbericht
      29th May '18
      Smelyalata | Moment of Truth

      Hitze, Sonne und hohe Luftfeuchtigkeit. Perfekt um sich bei Arbeit draußen einen Ast abzubrechen. Trotz des allein schon anstrengenden Wetters freute ich mich auf den Besuch in Kanada. Ich hatte nicht gezögert den Flug und einen Mietwagen samt Schmiede zu buchen, als Cooper mich anrief. Zu meinem Glück war die mobile Schmiede gut klimatisiert und so musste ich auf der Fahrt durch Kanada nicht gegen die Hitze ankämpfen. Die wunderschöne Gegend der Chattohooche Hills verriet, dass jeden Moment die schmale Straße Richtung Hof auftauchen musste.
      Angekommen fuhr ich bis auf den Innenhof und machte den Wagen erstmal aus, da ich nicht wusste ob ich die Schmiede überhaupt benötigte. Dann stieg ich aus und grüßte Cooper Chattahoochee, die sich nach all der Zeit, die wir uns nicht gesehen hatten, kaum verändert hatte. „Also, Smel habe ich gerade fertig geputzt. Soll ich sie dir gleich bringen?“ fragte sie und verschwand auf mein Nicken. „Trab sie mir bitte gleich vor.“ bat ich und hocke mich hin um eine bessere Sicht auf die Hufe der schicken Vollblutstute zu haben. Sie hatte gut Feuer und ihr Gangwerk war sehr lebendig, aber ansonsten nicht weiter auffällig. Aufmerksam sah sie mir dabei zu, wie ich den Amboss aus dem Wagen hievte und mein Werkzeug bereitlegte. „Was hat sie denn für Eisen drauf?“ fragte ich, während ich mich Smelyalata näherte und sie an Hals und Schulter kraulte, ehe ich den ersten Vorderhuf in die Hände nahm. „Alueisen.“ meinten Cooper und ich gleichzeitig. Gute Allrounder für ein Allrounder Pferd und die Schmiede durfte aus bleiben. „Und bevor du fragst.“ warf sie ein. „Moment of Truth trägt die gleichen.“ Ich nickte und übernahm Smel. „Falls ich Hilfe brauche, ruf ich dich.“ versicherte ich ihr und band die Perlinostute an der heißen Stangenvorrichtung des Putzplatzes fest. Sie war ein wenig unruhig, ließ mich aber problemlos an ihr arbeiten. Ich zog die alten Eisen ab und begann dann damit die Hufe auszuschneiden. Mit dem gezielten Einsatz des Hufmessers schnitt ich den Strahl frei und den harten Hufrand knipste ich mit der Zange zurück. Dann nahm ich die Feile zur Hand und arbeitete an den Feinheiten. Smel zuckte ab und an etwas auf, wenn ich mich zu hektisch bewegte. Doch selbst als ich die neuen Eisen aufnagelte blieb sie brav. Nach einer Weile waren alle vier Hufe ausgeschnitten und frisch beschlagen, sodass ich die Stute losband (nicht ohne mir dabei die Flossen an der Stange zu verbrennen) und Cooper suchte.
      Ich fand Cooper in den angenehm kühlen Stallungen. Sie war dabei Moment of Truth zu putzen, die auch ohne ihr Zutun schon glänzte wie eine Speckschwarte. Angetan vom eleganten Bild der Mixstute vergaß ich glatt, was ich eigentlich sagen wollte und verhaspelte mich. Cooper lachte und nahm mir Smelyalata ab. „Wir tauschen einfach. Verstanden?“ Immer noch grinsend verschwand sie und ich schnappte mir Truth um sie auf den Putzplatz zu führen, wo dank der vorigen Arbeit noch immer das Chaos herrschte. „Cooper? Einmal vortraben.“ rief ich ihr zu, als sie aus dem Stall kam. Truth hatte dank ihrer Warmblutabstammung ein hohes Potential für die Dressur und demnach auch etwas hübschere Gänge, als das Vollblut zuvor. Sie hufte sehr gleichmäßig auf, trotz der schon etwas locker sitzenden Eisen. Im Gegensatz zu Smel war sie die Ruhe selbst und wirkte in keinster Weise schreckhaft. Dennoch nahm ich mir die Zeit uns zuerst bekannt zu machen, ehe ich auch ihre alten Eisen von den Hufen entfernte. Anschließend nahm ich das Hufmesser zur Hand und schnitt das alte Horn zurück und schließlich den Strahl frei. Mit der Zange konnte ich die Hufwand kürzen. Zu guter Letzt raspelte ich mit der Feile die Feinheiten heraus. Im Anschluss widmete ich mich den neuen Aluminiumeisen, die ich wie bei Smel zuvor individuell für jeden einzelnen Huf anpasste. Das Aluminium ließ sich auf dem Amboss mit gezielten Schlägen in Form bringen ohne, dass man es vorher erhitzen musste. Erst als ich sicher war, dass die neuen Eisen gut sitzen würden nagelte ich sie mit ein paar Nägeln auf. Bis ich alle vier Hufe beschlagen hatte verstrichen viele Minuten. Truth war geduldig mit mir und döste während meiner Arbeit ein wenig. Die Hitze machte mich langsam, da ich mich häufiger vergewisserte dass die Arbeit gut war um keine Flüchtigkeitsfehler einzubauen. Doch schließlich war auch die Mixstute ausgeschnitten und neu beschlagen.

      Cooper nahm ihre Stute sofort entgegen. Sie stand schon seit einiger Zeit im Schatten der Stallungen und hatte mir dabei zugesehen, wie mir die Hitze und die Arbeit am Pferd den Schweiß auf die Stirn trieben. Während sie Truth zurück in den Stall brachte schnappte ich mir Kehrblech und Besen um das Unheil der verrichteten Arbeit zu bereinigen. Als auch das Werkzeug wieder im Wagen verstaut war, konnte man nur noch erahnen dass hier bis eben gearbeitet wurde. Als Cooper zurückkam unterhielten wir uns noch lange, ehe ich aufbrach um den Mietwagen zurückzubringen und den Heimweg anzutreten.

      by sadasha
    • Cooper
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      11th June 2018
      Privat | Körungs- Check- Up
      Heute war ein relativ warmer Tag für die Kanadische Provinz Quebec. Jedoch war ich heute schon sehr früh auf den Beinen um bei
      Smelyalata eine kurze Untersuchung durchzuführen. Wir standen kurz vor einer Stutenkörung mit der Hoffnung, diese gewinnen zu
      können. Somit hätten wir unsere zweite Zuchtstute.

      Ich betrat den Stall der Stute und streichelte Sie. Ich besaß Sie schon seitdem Sie ein Fohlen ist und gönne ihr den Sieg vom ganzen Herzen.
      Daraufhin band ich sie in der Stallgasse an, da die Untersuchung nicht lange dauern würde. Zunächst kontrollierte ich ihre Vitalzeichen.
      Rhythmus des Herzens, Puls und Temperatur. Weiter ging es dann mit dem kompletten Abtasten des Körpers. Smelyalata ließ sich problemlos
      anfassen und wusste das keine Impfungen oder ähnliches ansteht. Zur Sicherheit betrachtete ich nochmal den Impfpass, aber dort war noch
      alles aktuell. Auch nach dem Abtasten fand ich keine Auffälligkeiten und musste somit nur noch die Wurmkur aktualisieren. Auch das war
      schnell erledigt, denn die Stute hatte mit mir als Tierarzt zum Glück kein Problem. Ich lobte sie mit einem Apfel und stellte sie dann
      auf die Weide.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Mares and Stallions
      Der Tag auf Chattahoochee Hill's begann wie jeder andere Tag auch. Die Pferde wurden um 6 Uhr gefüttert.
      Simon und ich machten unseren Rungang und prüften die Extemitäten der Tiere. Dann wurden die einen auf die Weide gebracht, die anderen genossen ein Training in der Fühmaschine oder hatten Frühsport in den Trainingsringen. Dadurch das die Pferde eigene Reiter und Pfleger haben, konnten wir sicher stellen das wenn ein Problem, physischer oder psychischer Natur auftritt, wir diese sofort beheben können, ohne das es sich weiter verfestigt. Sekuoia und Smelyalata wurden erst vor kurzen gedeckt und erhielten somit Fohlenpause. Ich hatte die beiden heute Morgen untersucht und sie schienen beide Fit zu sein. Nach der morgendlichen Routine erhielt ich von jedem Pfleger Auskunft über den Zustand unserer Pferde und dokumentierte sie.
      Sajé und Sorayia erhielten heute Konditionstraining, Deadly Ambition und Felicita || durften heute zum ersten mal in den Seawalker, deswegen beschloss ich, sie selbst zu begleiten. Felicita mochte den Seawalker und empfand das Training als sehr angenehm, jedoch ließ ich das Tempo nicht steigern und ließ auch den Strick dran damit wir, falls sie Panik bekommt, Kontrolle über sie hatten. Ambition fand das alles nicht sehr toll. Sie konnte die Situation nicht einschätzen und verfiel in große Hysterie. Wir beschlossen somit das Training doch an Land fortzusetzen. Da sie aber ein Springer war wurde sie auf dem Platz trainiert. Cryfirra war einer der großen Nachkommen von Affirmed. Sie erhielt heute Morgen schon Training und konnte am Nachmittag entspannen. Auch sie ist noch sehr jung, erzielte jedoch schon deutliche Erfolge. PFS' Phaeleh ist im gleichen Alter wie sie und gewann bis jetzt nur erste Plätze in Sprintrennen. Die zwei wurden als Paar trainiert, welches ich heute mit einer Stoppuhr und einen außenstehenden Trainier beobachtete und leitete. Lethal Combination war erst vor einigen Tagen auf CHH angekommen und befindet sich derzeit noch in der Eingewöhnungsphase. Lethal ist allgemein kein einfaches Pferd, wie uns von unseren irischen Freunden gesagt wurde. Sie sollte für die Dressur eingesetzt werden, konnte davon aber nichts umsetzen. Wir erhielten dann vor einigen Tagen einen Anruf, und boten uns die Stute zu einem sehr guten Preis an. Nun wird die Stute behandelt wie eine zweijährige und absolviert zunächst das Pre-Training.

      Bei unseren Hengsten sah die Routine genauso aus. Aikon Aszu ist einer unserer nicht englischen Vollblüter. Er ist ein arabisches Vollblut und begleitet mich schon lange. Aikon Aszu war eines der ersten Pferde die ich mir zugelegt hatte. Damals gab es unseren Rennstall von nicht. Ich hatte ihn damals schon auf vielen Rennen gesehen und war geschockt als er zum verkauf stand. Durch ein Sehnenverletzung wurde er schnell aussortiert. Unser Glück ihn bei uns zu haben. Seine Verletzung ist nun vollends geheilt, jedoch läuft er nur noch in Dressur und dient als Deckhengst für Interessierte. Aszu war heute im Seawalker.

      London Grammar war für uns ein schwieriger Kandidat. Wir sind auf Rennen spezialisiert, jedoch war unser Schimmel in recht vielen Disziplinen begabt. Um dies zu fördern anagierten wir einen speziellen Trainer. Heute hatte Grammer Tempotraining, das ich ebenfalls ein bisschen beobachtete um Fortschritte zu dokumentieren. Eines unserer älteren Pferde Odyn diente uns heute als Leithengst im Pre-Training und gab den unerfahrenen Pferde somit ein bisschen Sicherheit. CHH' Chroma hatte ich besonders unter Beobachtung. Er war in der ersten Woche des Pre-Trainings uns hatte den Tag voll zu tun. Ich lobte den Schecken als die Gelegenheit kam und freute mich darauf ihn laufen zu sehen. Mit Simon lief ich dann über das Gelände. Wir besprachen die anstehenden Aufgaben und trennten uns dann. Er war heute dabei Pferde für Turniere anzumelden und machte neue Trainings und Fütterungspläne. Ich ging weiter um den Pflegern und Trainern beiseite zu stehen. Losco ist einer unserer größten Vollblüter und hatte heute Tempotraining gemeinsam mit CHH' Ian und unserem neuen Marwari CHH' Jeevan. Ich beobachtete die drei, untersuchte sie nach dem Training nochmal und dokumentierte die Fortschitte. Vor allem Ian hatte einen sehr guten Tag. Glücklich mit den dreien ging ich auf die Suche nach Light Up Hell. Der junge Hengst war grade aus dem Pre-Training raus und sah in Bestform aus. Ich besuchte ihn auf der Weide und streichelte ihn für eine Weile. Zwischendrin wurde ich angerufen. Es war einer unserer Trainer, er arbeitet grade mit CHH' Guinness und Nour. Leider hat Guinness die letzten Monate keine großen Erfolge erzielt. Deshalb hatten wir für ihn einen sehr speziellen Trainingsplan erstellt und freuten uns auf das Ergebnis. Ich schaute bei dem Training kurz rein um sicher zu stellen das wir den Hengst nicht überforderten. Guinness schien aber Spaß zu haben und meckerte nicht. Ich lobte ihn und suchte Simon.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Mares
      Ein weiteres Jahr auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu und ein neues Jahr begann. Anders als die anderen Jahre hatten wir dieses Jahr nicht wirklich vorgeplant, wir ließen alles auf uns zu kommen. Das einzige interessante war, dass wir mit dem Gedanken spielten Chattahoochee Hill’s umzubenennen, aber ich befand mich mit dieser Entscheidung in einem Zwiespalt und ging davon aus, dass es sowieso so bleiben würde wie es ist. Zudem würden einige unserer Jungpferde bald an den Start gehen und an Wettbewerben teilnehmen und unser Stall füllte sich langsam mit Zuchtfähigen Tieren. Die Klinik lief mäßig gut, aber da das nicht unsere Haupteinkommensquelle ist, ist das auch nicht schlimm.

      Nachdem ich den Tag davor mich um die Fohlen von Chattahoochee Hill’s kümmerte, waren nun die Stuten an der Reihe. Insgesamte hatte ich im Stutenstall neun Tiere zu versorgen, deshalb fing mein Morgen auch um 5:30 an. Zunächst half ich den Mitarbeitern bei den Stalltätigkeiten aus und tauschte mich danach allgemein mit ihnen ein wenig aus während die Tiere ihre üblichen Trainingseinheiten liefen. Ich optimierte mit dem Team die Fütterungen und Traininspläne. “So müsste es jetzt passen” sagte ich motiviert und freute mich. Da es unmöglich ist alle 9 Stuten auf einmal zu bewegen entschied ich mir dazu zwei Mitarbeiter zu schnappen.
      Nach der Fütterungspause und dem etwas gekürztem täglichen Training sattelten wir Glamour of Death, Sekuoia und Smelyalata. Grundsätzlich war Dee noch nicht offiziell eingeritten, jedoch hatte sie mit einem Reiter ohne Sattel kein Problem, was ich natürlich nutze. Es war immer noch sehr kalt und wir achteten sehr darauf die Pferde und uns warm einzupacken. Zudem wollten wir keine Route laufen wo es vereist sein könnte, weshalb wir auch nach knapp ein und halb Stunden wieder die Heimkehr antraten. Für die restlichen 6 Stuten, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS’ Phaeleh, Lethal Combination und Sorayia entschied ich mich für eine gute Stunde englisches Reiten. Natürlich teilte ich alle auf einige Mitarbeiter auf, somit konnte alle zusammen in der Halle bewegt werden. Alle Mitarbeiter auf CHH hatten Reiterfahrung, das war aber kein wirkliches Einstellungskriterium. Ich freute mich einigen etwas beibringen zu können und darauf das sie Erfahrung mit den verschiedensten Charakteren machen konnten.

      Im Anschluss ließ ich alle Mitarbeiter ihren wohlverdienten Feierabend machen und nahm mir die Zeit entspannt die sechs Stuten zu putzen. Somit konnte ich auch mit ihnen noch eine ruhige Minute verbringen, welche ich sehr genoss. Zudem war CHH an diesem frühen Nachmittag sehr sehr ruhig, was mir vor allem nach dem stressigen Neujahrsanfang sehr gut tat.
    • Cooper
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      Pflegebericht | All Horses!
      „Wenig Zeit, wenig Zeit“ sagte ein Mitarbeiter genervt zu mir und verdrehte die Augen, als ich genau diese Worte sagte. Ich ignorierte den Vorfall, würde aber keinen zweiten mehr dulden, obwohl er Recht hatte und ich auch mit der Größe die CHH in den letzten Jahren angenommen hat, überfordert war. Ich überlegte mich demnächst zu verkleinern, eventuell mich auch komplett zurückzuziehen. Diese Entscheidung war aber noch unschlüssig.

      Ich besuchte erst die Fohlen, Newton, CHH‘ Primary Secession, Aywy und Cyoue. Ich streichelte alle einmal durch, schrieb neue Daten in ihr Buch und ging sofort weiter in den Stutenstall.

      Dort stand Glamour of Death, Sekuoia, Smelyalata, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, CHH‘ Lethal Combination und Sorayia. Auch bei ihnen ging ich Box für Box durch, schaute mir Grob ihren Zustand an, ließ mir Leistungen sowie Komplikationen und physische Probleme Berichten. Ich gab jeder Stute einen Apfel, notierte alles in die individuellen Bücher und rannte zu den Hengsten, da ich erneut im Zeitdruck stand. „Ich werde den Tierarztjob aufgeben müssen. Zumindest im Ausland“ sagte ich leise zu mir selbst. Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH‘ Chroma, Losco, CHH‘ Elhae, Light up Hell, CHH‘ Guinness, CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan standen auf meine Anweisung hin ebenfalls alle in der Box. Auch hier ging ich die Prozedur wie bei den Stuten durch. „Ich weiß, etwas Herzlos“ sagte ich traurig als eine treue Trainerin der Hengste vorbei lief. Sie schüttelte den Kopf und sagte „Ich werde immer hinter dir stehen, das weißt du. Es ist doch vollkommen nachvollziehbar das auf lange Dauer eine Tierklinik auf der kompletten Erdkugel zu viel wird. Vor allem wenn man sich auch noch einen Namen gemacht hat. Lass die Leute doch hier her kommen wenn sie unbedingt dich als Ärztin haben wollen und nimm nicht unlimitierte Aufträge an sondern reduziere sie auf ein paar im Monat“. Ich schaute sie an, lächelte, bedankte mich und nahm sie in den Arm. Sie hate auch Grundsätzlich einfach recht.

      Die letzte Station war für mich der Stall der Showhorses. Dort standen Quiet Giant, Kholáya und Siropón. Sie waren alle sehr gut trainiert und auch Kholáya hatte Muskelmasse aufgebaut. Ich lobte die Trainer die für diesen Abteil zuständig waren und gab ihnen den Wohlverdienten Mehrlohn. Erneut inspizierte ich alle Tiere und notierte die Daten.

      Zum Ende rief ich alle zu einem Teamgespräch.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stuten
      „Der Regen endet wohl nie“ dachte ich und drehte mich nachdem der Wecker klingelte doch noch mal um, obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Die Motivation, die ich gewonnen hatte, war von innerhalb einiger Stunden einfach verpufft. Dennoch hatte ich mit fest vorgenommen heute bei den Stuten vorbeizuschauen und bei allen wenigstens die Fellpflege durchzuführen. Das Wetter war dabei nicht hilfreich. Mein Wecker klingelte erneut. „Schnauzte“ sagte ich und haute auf die altmodische Uhr. Ich fragte mich selbst warum ich so mies drauf war, versuchte das aber irgendwie zu ignorieren und machte mir dann Frühstück. Mudge rannte fröhlich an mir, auf der Treppe vorbei.

      Nachdem ich den Border Collie versorgte hatte, setzte ich mich mit einer Tasse Tee an den Laptop und regelte erneut einige Turnieranmeldungen, Verkäufe und Wettbewerbe. Zudem auch Rechnungen, da es Monatsende war. Die neuen Klamotten der Mitarbeiter waren auch schon da. Zudem bestellte ich auch Futter vom Bauern nach. Dieser heiterte tatsächlich durch ein sehr herzliches Telefonat mein morgen ein wenig auf. Ich bemerkte das ich heute so nicht arbeiten konnte und nahm mir doch noch einige Stunden, um alles mit mir selbst auszumachen. Somit fiel die Fütterung und auch das morgentlicher Renntraining für mich aus. Dies ersetze ich mitlesen, Musik hören und Sport machen. Mir ging es tatsächlich nach der etwas anderen Morgen Routine etwas besser und beschloss die Stute mittags zu besuchen.

      Ich hielt mein Wort und ging gegen zwölf in den Stall der Stuten. Hier blickten mich viele acht neugierige Köpfe an. Ich schmunzelte und nahm zunächst PFS‘ Phaeleh und Sajé aus dem Stall. Wenn man ‚Eleh‘ wie wir sie nennen, ansah, dachte man immer noch sie sei ein Fohlen. Sie besitzt ein sehr junges Gesicht, auch ihre Art sich zu bewegen war sehr jugendlich. Bei Rennen ist die Stute für uns als Steher unterwegs und erzielte bis dato nur erste Plätze. Was bei der Herkunft aber auch nicht verwunderlich war. Die Overostute schaute mich an. „Jaaa, hier“. Ich gab ihr eine Karotte und fing dann mit der Fellpflege an. Das Langhaar bürsten mochte sie gar nicht, aber Bestechung funktionierte bei ihr ganz gut. Hin und wieder erschrak sie vor Schatten und Dingen die eigentlich nicht da waren. Was mich zum lachen brachte. Sajé die geduldig wartete schaute sie zwischendurch ein wenig verwundert an. Ich setzte Eleh in den Trainer und ging dann über zu Sajé. Die Marwaristute war mittlerweile zur Zucht zugelassen, hatte aber noch keine Nachfahren, welche aber für das Frühjahr geplant sind. Die Stute ist für uns im Galopprennen, in der Dressur und im Springen. Ihre beste Disziplin ist jedoch das Distanzrennen, welches auch zu ihrer Rasse passt. Die Sabinostute genoss das Pflegeprogramm. Als Abschluss ritt ich sie ein wenig in der Halle ohne Sattel. Da ich so lange nicht mehr auf einem Marwari saß, hatte ich schon vergessen wie schön es ist. Die Gangarten sind zwar ähnlich wie zum englischen Vollblüter, dennoch aber anders. Sajé war aber vom Wesen her auch eine sehr ruhige und hörige Stute, was die eine Stunde zu einer regelrechten Meditationsstunde machte. Dann wechselte ich zu Cyfrra. Die Palominofuchsstute liebte ebenfalls die Pflegeeinheit, fand aber die Longeneinheit blöd und verhielt sich dementsprechend.

      Nach einer kurzen Pause holte ich Sorayia und Smelyalata aus den Boxen. Ich bemerkte das im Stall die Farben abgingen und setzte dies direkt auf die Bearbeitugungsliste. Auch bei diesen beiden Stuten führe die das Pflegeprogramm durch und hatte sie dann beide zusammen in der Halle Auslauf gegeben. Danach wurden sie zum Training abgeholt. Die nächsten zwei waren beide zur Zucht zugelassenen Vollblutstuten. Sekuoia und Glamour of Death. Sekuoia hatte schon einige Nachfahren und viel mehr würden da auch nicht mehr kommen. Dee, wie wir sie nennen, hingegen hatte noch keine. Aber auch bei ihr war dies für im Frühjahr geplant. Die Stuten waren vom Wesen her auch relativ unterschiedlich. Dee hatte gar keine Lust auf irgendetwas und die ganze Prozedur, bis auch das Reiten, stellte sich als sehr schwierig heraus. Sekuoia genoss die Aufmerksamkeit und freute sich anscheinend vor allem auf die Belohnungen. Ich lobte beide Stuten bis auch diese dann zum Training genommen wurden. Zuletzt war noch die neue Stute ‚Flúx‘ übrig. Viel hatte ich mit der Füchsin noch nicht gemacht, wusste aber schnell das die sehr kontaktfreudig war und entsprach vom Wesen her nicht dem typischen Vollblut. Ich beschloss mit ihr eine Binungseinheit durchzuführen die sehr erfolgreich war. Auch sehnte sich die Stute nach Streicheleinheiten, die ich ihr auch gab.
      Zufrieden mit meiner geleisteten Arbeit pfiff ich nach Mudge und lief dann ins Haus als die Dämmerung eintritt.
      3987 Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stuten
      April 2020


      Einleitung
      Zwei Monate waren vergangen in den ich recht viel mit der Planung und mit der allgemeinen Verwaltung von Chattahoochee Hill’s beschäftigt war. Ich tätigte Videokonverenzen mit Partnern für die Tierklinik und ließ das Erneuern was erneuert werden musste. Zudem kam die Fohlenzeit immer näher und ich hoffte das die diesjährigen Planungen erfolgreich sein würden.
      Leider hatte ich sehr wenig, meiner Meinung nach, viel zu wenig, Zeit im Stall und mit meinen Pferden verbracht. Es machte mich traurig das die Organisation so viel Zeit in Anspruch nahm. Ganz unschuldig war ich aber nicht. Ich schob die letzten Monate auch einiges auf. Und das musste dann eben nachgeholt werden. Ende April war ich nun auf dem Stand, auf den ich sein muss. „So, jetzt darf ich nicht wieder irgendwas aufschieben“ sagte ich zu mir selbst.​


      Nachdem ich am gestrigen Tag bei den Fohlen vorbeischaute, war es nun heute Zeit für die Stuten. „Morgen geh ich dann zu den Hengsten und dann zu den Showhorses“ sagte ich in der morgendlichen Teambesprechung, an der ich seit einigen Wochen mal wieder teilnehmen konnte. Ein Kaffee später machte ich mich dann auf den Weg zu Sajé, Glamour of Death, Smelyalata und Sekuoia. Die zur Zucht zugelassenen Stuten grasten derzeit auf der Weide. Ihr Training war schon beendet. Da es alles Tiere waren zu den ich eine relativ starke Bindung hatte, musste ich nicht nach ihnen rufen. Sekuoia war die erste die mich entdeckte und kam sofort angetrabt. Der Rest lief dann automatisch hinterher. Die Begrüßung war dementsprechend chaotisch. „Keine Sorge, jeder kommt dran“ lachte ich. Ich verbrachte ein bisschen Zeit mit den Stuten und aktualisierte ihr Buch. „Ihr scheint alle wohlauf“ sagte ich zu mir selbst und dokumentierte. Es stand einiges an medizinischen Untersuchungen an, aber das war ja kein Problem. Zurzeit waren Sekuoia und Smelyalata trächtig und deshalb unter spezieller Beobachtung. Ich genoss eine Weile die Sonne und statte dann Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, Flúx, CHH‘ Primary Secession einen Besuch ab. Auch diese hatten sich gut entwickelt und Probleme gab es laut Berichten auch nicht. Flúx hatte des Öfteren großen Erfolg im Synrochspringen, was mich sehr freute. Auch hier dokumentierte ich nach und plante weitere Turniere. Die nächsten zwei Tiere waren Seoki und Siúil A Rún. Beide waren recht neu auf Chattahoochee Hill’s und ich hatte mit ihnen bedauerlicherweise noch nicht viel Kontakt. Seoki war ein Schimmel auf die wir lange gewartet hatten. Wir hatten oft Angebote abgelehnt, bei ihr passte aber alles. Si hatte das Silvergen um welches wir uns ebenfalls sehr bemüht hatten. Auch bei ihnen dokumentierte ich die Aktivitäten und führte eine kleine „Kennlern- Runde“ durch. Auch die nächsten drei Stuten waren beide etwas besonderes und ebenfalls neu auf Chattahoochee Hill’s. Amplitude und Sweet Disaster und Northern Downpour. Ihr Buch war noch nicht angelegt worden, deshalb verkroch ich mich ins Büro und erstellte ihr Buch zum Dokumentieren. Nach einem weiteren Kaffee stolzierte ich mit den Büchern unter den Arm zurück und trug die ersten Aktivitäten ein. Auch mit ihnen führte ich kleine Übungen zum Kennenlernen durch. Die letzte Stute Cyou wartete schon gespannt in der Box. Das junge Tier freute sich sichtlich über meine Anwesenheit. Ich nutzte die Gelegenheit und das angenehme Wetter für einen kleinen Ausflug in den Wald. Mudge spürte regelrecht das ich das Geländer verlasse und kam nach einigen Minuten hinterhergerannt. Ich hörte ihn schon vom weiten. Seine Pfoten stampfte auf den Waldboden. „Ich wusste das du kommst“ sagte ich als er da war und streichelte ihn als er durch meine Beine schlängelte.

      Nach dem Ausflug brachte Cyou zurück auf die Weide und schaute mit dann das Training anderer Pferde an. Gegen Abend telefonierte ich dann mit dem Zuchtverband „NativeBreed“ da wir eine Kooperation für die Tierklinik im Hinblick auf Genetik planten. Der Tag endete dann mit einem Buch und für meine Verhältnisse frühes zu Bett gehen.

      3362 Zeichen | by Cooper
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  • Album:
    |CHH Mares|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    25 Juli 2018
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    Smelyalata
    Smel
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    Exterior
    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft ///
    Geschlecht
    Alter 12

    Stockmaß 163cm
    Deckhaar Perlino
    Langhaar Sandfarben
    Abzeichen
    vr [] | vl []| hr [] | hl []


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    Interior

    lebhaft | schreckhaft| menschenbezogen

    Charakter/ nature
    Smelyalata's Farbe zieht alle Blicke auf sie. Sie ist eine wunderschöne Stute
    und so verhält sie sich auch. Sie zeigt gerne was sie kann und lässt andere
    auf der Rennbahn gerne hinter sich. Sie hat eine überaus große Portion an
    Lebensfreude und ihr Vertrauen in andere Pferde und Menschen ist groß.
    Sie erschrickt sich zwar schnell, aber gewinnt genau so schell
    ihre Gelassenheit wieder zurück.

    Beschreibung/ description
    Smelyalata wird als Zuchtpferd eingesetzt.
    Auch als Rennpferd steht ihr nichts im Wege.
    Ihre Zeiten liegen in einem guten Bereich und ihre
    außergewöhnliche Gelassenheit kommt auf der Rennbahn gut an.


    Sozialverhalten/ social behavior

    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [5] | conspecific [5] | towards humans [5]

    Problematiken/ Ängste
    schnell bewegende Objekte


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    Breed Information

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    |SK 459|

    Nachkommen ///
    Gencode EE Aa CrCr

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR sweetvelvetrose
    Ersteller sweetvelvetrose
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀ Classic Gold
    von
    aus der


    von♂ Golden Ebano

    von Call him Crack
    aus der Shew O' Gold

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Rennen | Dressur| Western
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***


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    Grinds & Successes

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    223. Military | 262. Dressurturnier | 336. Dressurturnier | 279. Westernturnier | 229. Distanzturnier | 333. Springturnier
    316. Galopprennen | 318. Westernturnier
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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Rittigkeit [3] | Gelassenheit [4]
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [5]
    Satteln [5]
    Führen [4]
    Putzen [4]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [5]
    Schmiedefromm [4]

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    Health Condition
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    (TA + HS) Verzeichnis

    Chronische Erkrankung: Netzhautprobleme
    Akute Erkrankung:

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