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Mongofisch

Smeara

SmearaRasse: GidranAlter: 9 MonateGeburtstag: 2014Geschlecht: StuteStockmaß: wird ca. 1,63mFellfarbe: FuchsAbzeichen: 4x weiße FesselVater: /Mutter: /Smeara ist ein aufgewecktes, freches Fohlen. Wenn man nicht aufpasst, zieht sie einem auch mal den Strick aus der Hand! Smeara ist sehr neugierig, doch sie hält trotzdem Abstand von neuen Sachen! Man muss viel Zeit mit ihr verbringen und schnell sieht man das sie das Springen liebt!Smeara ist mit 9 Monaten zurück zu mir gekommen, da ich sie aus schlechter Haltung geholt habe. Die junge Stute wird nun langsam mit den anderen Fohlen bekannt gemacht und darf dann eine unbeschwerte Kindheit genießen. Wir hoffen, dass sie ihre Vergangenheit mit der Zeit vergessen kann.Eingeritten: NeinEingefahren: NeinEignung: Stellt sich noch rausGalopprennen:Western:Springen:Military:Dressur:Distanz:Fahren:Hufe: Schlecht, zu lang gewachsen und sehr viele Risse.Gesundheit: GutGekört/Gekrönt: NeinNachkommen: KeineBesitzer: MongofischVorbesitzer: AthaVkr/Ersteller: Mongofisch

Smeara
Mongofisch, 22 Aug. 2014
    • Mongofisch
      Alte Berichte
      Willkommen auf Gut Freedom
      Ich strich langsam auf das helle Holz der Box. Immer wieder schaute ich mich um, alles war aus hellem Holz, nur selten sah man Metall! Ich war in dem Stutenstall, es war einer von 3 Ställen. Gleich neben an war der Fohlen und Jährlingstall, da neben wiederum war der Wallach- und Hengststall. Ich marschierte in den Fohlen- und Jährlingsstall, alle Boxen waren mit Stroh gefüllt und an einer stand der Name Smeara. Ich musste lächeln "Smeara" murmelte ich. Da hörte ich wie ein Wagen auf dem Hof hielt, ich verließ den Stall und sah den Jeep mit dem hellen Pferdeanhänger. "Na Schwesterherz, sieht gut hier aus!", mein Bruder Jace stieg aus dem Wagen, "Mir gefällt es hier!" "Jace du hast deine eigene Zucht!" ich grinste ihn an. "Ja und ich hab den Baustein deiner Zucht!" antwortete er und ging zum Anhänger. Kurz darauf kam er mit einem fuchsfarbenden Fohlen zurück. "Oh, na Smeara" ich nahm den Führstrick und führte sie ein paar Runden. "Sie ist sehr hübsch!" gab Jace zu und grinste. "Das habe ich alles Mongofisch zu verdanken!" murmelte ich und führte weiter. "So, ich muss auch schon wieder los!" verabschiedete er sich und stieg in den Wagen. 2 Minuten später war er auch schon weg, ich strich Smeara übers Fell. Es war weich, ich ging mir ihr zum Stall und zu ihrer Box. Ich stellte sie hinein und sofort ließ sie sich ins Stroh sinken und schlief ein.
      Zwei Neuankömmlinge
      *Zwei!* fuhr es mir schon die ganze Zeit durch den Kopf. Ich bürstete Smeara liebevoll das Fell, die kleine Stute schnurrte wie ein junge Katze. Ihr Fell glitzerte, man merkte das es ihr hier gut ging, doch auch das sie Gesellschaft brauchte. Gesellschaft, ja die kam heute! Smaragd und Xambolina kamen heute, eher gesagt jetzt! Es dunkel blauer Jeep hielt stockend auf meinem Hof, ein Pferdeanhänger hang daran. *Das mussten sie seien!* ich ging zu dem Wagen. Ein alter Mann stieg aus "Guten Tag die Dame, ich bringe ihnen ihre Pferde!" auch ich begrüßte ihn. Dann holten wir zusammen die beiden Stuten aus dem Hänger. Xambolina trippelte nervös, als ich sie raus holte. Doch sobald sie die Erde unter ihren Hufen spürte wurde die ruhig. Plötzlich stand Smeara da, sie schnupperte an Smaragd. Ihr Strick hing halb auf dem Boden und ich schnappte es mir. "Smeara, das sind eine neuen Freunde und eine Familie und Herde." sagte ich bestimmt zu der kleinen Stute. "Ich muss wieder los!" sagte der Mann und übergab mir Smaragd. Er stieg in den Wagen und fuhr vom Hof. Nun stand ich da mit einem Fohlen und zwei Stuten. Ich entschloss mich alle drei erst mal auf die Weide zu bringen. Dort jagten sie sich, spielten fangen und immer wieder rieb Smeara sich an Smaragd. Ich ging ins Haus und ließ die drei erst mal für sich.
      Heute mache ich mich mal an meinen eigenen Pferden zu schaffen! Ich ging zur Stuten Weide und holte Smeara, Smaragd und Xambolina. Die drei brachte ich zum Putzplatz, dann ging ich weiter und holte Siraj al Lail. Der Hengst schaute mich glücklich an, doch man sah auch das er sich einen Freund wünschte. "Ich verspreche dir, bald bekommst du einen Kumpel! Du musst nur noch ein bisschen warten." Er wieherte mich froh an und drückte seinen Kopf gegen meinen. Dann brachte ich ihn auch zum Putzplatz, er begrüßte die Stuten und ich fing die Hufe der Pferde zu säubern! Smeara fand das gar nicht so lustig wehrte sich. Danach schnitt ich die Hufe, alle blieben ruhig, nur Smeara Merkzettel und ich war froh als ich fertig war! Dann brachte ich alle auf die Weide!
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      Flott verspeiste ich noch die Überreste meines Joghurts, ehe ich aufstand und mich daran machte, meine Tasche zu packen. Auch heute stand wieder ein arbeitsreicher Tag an, so dass ich mich schon bald auf den Weg machen musste. Ich überprüfte nochmals kurz die Vorräte, ehe ich ins Auto stieg und losfuhr. Mein Navi war inzwischen ein treuer Begleiter geworden, welcher mich auch dieses Mal wieder sicher ans Ziel bringen würde. Heute ging es zu Atha, um zwei ihrer Pferde zu untersuchen. Auf dem Hof wurde ich schon erwartet und herzlich in Empfang geworden, so dass ich mir nur meine Tasche schnappte und Atha in den Stall folgte. Dort wartete schon mein erster Patient auf mich, nämlich ein kleines Stutfohlen, welches mich neugierig anblickte. „Ein Gidran.“ meinte ich interessiert, denn diese Rasse traf man nicht sehr häufig. Vorsichtig machte ich mich mit dem Stütchen namens Smeara bekannt, doch sie schien keine Angst vor fremden Menschen zu haben. Stattdessen schnüffelte sie direkt meine Taschen ab und wollte schon in meinen Sachen umherwühlen. Ich schob ihr Köpfchen liebevoll weg und packte meine Tasche aus. „Dann wollen wir mal.“ lächelte ich und untersuchte die kleine Stute. Zuerst testete ich den Pupillenreflex, welcher aber einwandfrei funktionierte. Danach warf ich einen Blick in Nüstern und Ohren, wo aber auch alles okay zu sein schien. Zum Schluss hörte ich noch Herz und Lunge ab, ehe ich mich daran machte, die Stute überall abzutasten. Unter dem dicken Winterfell versteckten sich schließlich gerne einmal Wehwehchen. Doch auch hier war alles wunderbar und die Temperatur des Fohlens lag im vollkommenen Normalbereich. Ich nickte Atha zufrieden zu, denn ihr Fohlen war kerngesund und ich konnte nun impfen. Neugierig schaute Smeara mir zu, während ich die erste Spritze vorsichtig aufzog und mich ihr näherte. Sie schien jedoch keine Angst vor Spritzen zu haben und ließ sich in aller Ruhe gegen Influenza impfen. Auch die drei anderen Spritzen gegen Tetanus, Herpes und Tollwut waren kein Problem und schnell waren wir fertig. Zum Schluss gab es noch die Wurmkur und Smeara durfte zurück in ihre Box. Atha holte bereits meine nächste Patientin, während ich die Geräte umtauschte und frische Spritzen auslegte. Die nächste Kandidatin war eine wunderschöne Scheckstute namens Smaragd. Ihre freundlichen braunen Augen blickten mich seelenruhig an und ich wusste, dass das eine angenehme Untersuchung werden würde. Wie auch beim Fohlen schaute ich mir zuerst Augen, Nüstern und Ohren an, um dort eventuelle Anzeichen für Krankheiten zu finden. Doch auch dieser Stute ging es wunderbar, so dass ich nur noch Herz und Lunge abhörte, bevor ich den restlichen Körper abtastete. Auch hier war alles wunderbar und auch ihre Körpertemperatur mit 37,2°C war klasse. So konnte ich auch diese Stute ohne Sorgen impfen. Zuerst gab es wie immer die Spritze gegen Influenza, ehe dann Tetanus, Herpes und Tollwut folgten. Smaragd war ein Traum von Patientin, denn sie hielt wunderbar still, so dass ich die Spritzen in aller Ruhe ansetzen konnte und nichts daneben ging. Nach ein paar Minuten hatte sie es auch schon geschafft und ich verpasste nur noch die Wurmkur, ehe Atha auch ihre zweite Stute wieder in die Box bringen konnte. Ich packte derweil meine Sachen zusammen und verabschiedete mich dann auch schon von Atha. „Die Rechnung kommt per Post.“ meinte ich noch lächelnd, ehe ich ins Auto stieg und zurück in die Praxis fuhr.
      Heute ist großer Putztag bei meinen Pferden! Ich hole Smeara auf ihrer Box, die kleine ist im Fohlen Stall leider ganz allein und ist auch deswegen oft mit Smaragd und Xambolina zusammen. "Na meine süße, heute wird erst mal geputz!" Ich brachte sie zum Putzplatz, ging dann in den Stuten Stall und holte Xambolina und Smaragd. Immer wenn ich Smaragd und Smeara zusammen sah, ging mein Herz auf! Smeara kuschelte sich immer wieder an Smaragd, die das alles erlaubt und sogar mit kuschelte. Schnell raste ich in den Hengst und Wallach Stall, wo Loftseinn und Siraj al Lail waren. Die beiden waren zwar Hengste, verstanden sich aber super. Ich war froh das ich Loftsteinn damals bekommen habe, Lail war zwar glücklich aber allein. Doch jetzt sah er wie ein sehr sehr glücklich Pferd aus! Auch die beiden brachte ich auf den Putzplatz. Zum Glück kam Jace vorbei, der mir half. Loftsteinn mochte Jace sofort und so übernahm Jace die Hengste und ich die Stuten. Nach 2 Stunden innigem putzen brachten wir sie auf die Weide. "Nächstes mal, gehen wir reiten!" meinte ich. "Ja, Loftsteinn ist ein tolles Pferd!" Wir gingen ins Haus, er trank noch einen Kaffe NPD ich einen Tee, bevor Jace den Hof verließ.
      Heute wollte ich ein bisschen mit Smeara trainieren. Ich ging in den Stall, dort wieherte sie mir schon entgegen. "Na kleines, geht es die gut?" ich sah die kleine Stute an. Ich holte ihr Halfter, ja das kannte sie schon, doch die Longe. Die kannte sie von Smaragd, damals war sie auch schon einmal dran und sie hat es super gemacht. Ich brachte Smeara in die Halle, dort ließ ich sie erstmal laufen. Dann holte ich die Longe, sofort kam sie und ich machte sie ihr dran. Ich ging in die Mitte der Halle und ließ sie laufen. Ich wunderte mich, das letzte mal als ich das gemacht hatte war schon etwas länger her. Sie ging zügig in der Runde, sie machte es perfekt! Nach einer halben Stunde, brachte ich sie zum Putzplatz und säubertete ihre Hufe. Danach brachte ich sie auf die Weide zu Xambolina und Smaragd.
      Ich stand auf dem Hof, Alpha, meiner Hündin wär die ganze Zeit bei mir. Heute kamen zwei neue Pferde an, Ghost Flower und Lovestory oder so. Endlich kam Jace Wagen in Sicht, mein Bruder war so nett und hatte die Stuten wieder abgeholt. Er stoppte auf meinem Hof und stieg aus. "Deine Zucht wird immer größer!" meinte Jace lächelnd. "Sie sollte auch nicht kleiner werden!" meinte ich. "Kommen bald noch mehr Stuten hinzu?" er sah mich fragend an und ich schüttelte den Kopf. "Nein, ich hole mir wenn nur noch Hengste." Wir gingen zu dem Anhänger und Jace öffnete ihn. Ich nahm die Cremellofarbende Stute, ich wusste das sie Ghost Flower sein müsste. Wir brachten die beiden auf die Weide, dort waren auch schon Smeara, Smaragd und Xambolina. "Na, guckt mal ihr habt neue Freunde!" wir ließen sie spielen. Smeara versteckte sie anfangs hinter Smaragd, doch schon bald fing sie an Flower zu ärgern. Die beiden jagten über die Weide, Xambolina und Lovestory beschnupperten sich. Am Ende waren die beiden nicht mehr trennbar und Smaragd, Flower und Smeara wurden eine kleine Familie.
      Heute war wieder großer Putztag, kleinesMonster musste sich um ihre Pferdchen kümmern, also war wieder Jace da. Er kam auf den Hof "Guten Tag." Wir drückten und los geht die Party, wir holten als erstes Loftsteinn und Siraj al Lail. "Schwesterherz," fing er an, "ich hab meine Zucht aufgegeben." Ich sah ihn entsetzt an "Aber du hast doch..." Er schnitt mir meinen Satz ab "Ich hatte einfach keine Lust mehr und deswegen komme ich jetzt öfters." Ich nickte und lächelte. Wir holten danach Smaragd, Smeara, Xambolina, Ghost Flower, Lovestory oder so, Severa und Goodbye Heartbreak. Wir fingen an alle zu putzen, in der Zeit redeten wir. "Wie geht's Laila?"fragte ich ihn. "Soweit ganz gut, wir haben ja Daphne behalten." Ich nickte, nach mehr als 2 Stunden waren wir mit der ersten Gruppe fertig und wir brachten sie auf die Weide. Nun holten wir Europes Skies, Outlaw Dancing Jive, Confusion Bay und Last Tribut. "Heute reiten wir wieder! Ich nehme Bay und du?" Er grinste mich an "Jive" antwortete er knapp. Wir fingen an die Pferde zu putzen und danach brachten wir Skies und Tribut auf die Weide. Wir sattelten Jive und Bay, dann ritten wir los und über die Felder. Die beiden Schienen sich regelrecht übertrumpfen zu wollen. Nach 1 Stunde waren wir zurück auf dem Hof und pflegten zusammen Freedom of Darkness "Sie ist wunderschön!" "Ja und nach meines Wissen eine der wenigen ihrer Rasse." er grinste und verließ danach den Hof.
      Heute war wieder großer Putztag und wie immer war Jace dabei. "Hey süße, ich bin wieder da!" er grinste mich an. "Brudi, was ist los?" Immer noch grinste Jace "Nun gut, ich hab mir mal gedacht, ich bringe mal meine Freundin mit!"Meine Augen weiteten sich "Gut, wo ist sie?" Er lächelte immer noch, dann winkte er zu seinem Auto. Eine schwarzhaarige stieg aus und lächelte auch. "Hey, ich bin Laila!" Wir redeten ein bisschen und gingen dann zu den Pferden. Erst putzten wir Smeara, Smaragd, Xambolina, Ghost Flower, Lovestory oder so, Severa und Goodbye Heartbreak. "Die sind alle wunderschön!" Laila strich Heartbreak über den Hals. "Wenn du willst können wir später reiten gehen." Sie nickte dann holten wir Siraj al Lail und Loftsteinn. Auch die beiden waren bald gepflegt und als letztes holten wir Alec und Freedom of Darkness. "Sollen wir auch die Pferde vom Rettungshof putzen?" fragte ich. Alle nickten und wir sattelten Heartbreak, Loftsteinn und Xambolina. Wir ritten zum Rettungshof und putzten dort Europe's Skies, Last Tribut, Confusion Bay und Outlaw Dancing Jive. Danach ritten wir noch über Felder und durch den Wald, später haben wir noch einen Kaffee getrunken.



    • Mongofisch
      Pflegebericht 1 - 22.08.14
      An diesem Nachmittag erreichte mich eine traurige Nachricht. Vor einigen Monaten hatte ein kleines Gidran Fohlen den Besitzer gewechselt, ich war zuversichtlich, dass es der kleinen Dame gut gehen würde. Ein Anruf von Eddi zerstörte jedoch meine Vorstellung: Sie hatte das kleine Mädchen völlig verwahrlost bei ihrer Besitzerin vorgefunden und mir geraten, das Fohlen dort weg zu holen. Ich ließ mir das natürlich nicht zwei mal sagen und machte mich sofort auf den Weg!

      Tränen flossen über meine Wangen, als ich das einst so stolze Fohlen wieder sah. Das Fell war völlig verklebt, Mähne und Schweif verfilzt und ungepflegt. Monatelang muss kein Hufschmied oder Tierarzt da gewesen sein. Die Hufe waren von Rissen durchzogen und viel zu lang.
      Ich streckte Smeara die Hand hin. "Es tut mir so Leid", flüsterte ich, während ich ihr zärtlich über die Nüstern strich. "Du kommst jetzt mit nach Hause und sowas wird dir nie wieder passieren", versprach ich dem Mädchen und legte ihr vorsichtig ein Halfter an. Ohne Probleme ging sie auf den Anhänger und so machte ich mich mit dem kleinen Fohlen auf den Weg nach Hause.

      "Schau es dir an", sagte ich noch immer niedergeschlagen und öffnete die Klappe des Anhängers. Lina und Kimi guckten das kleine Mädchen mitfühlend an.
      "Wir bekommen das wieder hin", versicherte Kimi mir. "Es ist nicht deine Schuld."
      Lina nickte zustimmend: "Du kannst den Menschen nunmal nicht in den Kopf gucken. Wir kümmern uns ab jetzt gut um sie!"
      Ich war froh über die lieben Worte und holte Smeara aus dem Anhänger.

      Kimi hatte bereits ein Stück vom Offenstall abgetrennt, sodass die Fohlen sich in Ruhe kennen lernen konnten. Smeara schien erschöpft von den Strapazen der Fahrt, sie schnaubte nur kurz in Richtung der Tinker Fohlen, legte sich dann aber rasch ins Stroh.
      "Wir sollten sie erstmal ankommen lassen", sagte ich. "Ich werde dann direkt auch mal den Hufschmied und Tierarzt anrufen."
    • Eowin
      Tierarztbericht für Smeara - 28.08.2014

      Gerade war ich dabei, das Netz um den Rundballen zu entfernen, sodass ich meinen Pferden Heu füttern konnte, als mein Handy klingelte. Rasch nahm ich ab und erkannte die Stimme am anderen Ende sofort.
      „Lisa! Hallo! Wie geht’s dir?“, fragte ich

      „Durchwachsen. Ein Fohlen aus meiner Zucht ist aus schlechter Haltung wieder gekommen. Sie ist vom Veterinäramt beschlagnahmt worden.“
      „Oh mein Gott, das ist schrecklich! Wie geht’s dem Fohlen?“, fragte ich.
      „Es geht um Smeara. Und deswegen rufe ich dich an. Kannst du vielleicht mal nach ihr sehen?“
      „Natürlich. Ich füttere hier Zuhause eben Heu, sonst quetschen die Pferde sich durch die Boxentüren“, lachte ich, „aber dann mache ich mich direkt auf den Weg zu dir.“
      Lisa war einverstanden, sodass ich mich beeilte, um bald los zu kommen.

      Als ich bei Lisa ankam, eilte diese mir bereits entgegen. „Gott sei Dank bist du da. Ich fürchte, irgendetwas ist bei ihr im Busch“, meinte sie und sah mich sichtlich traurig an.
      Ich bat sie, mich erstmal zu dem Fohlen zu bringen, damit ich mir selbst ein Bild machen konnte.
      Gesagt, getan, und nur wenige Sekunden später stand ich neben einem Fuchsfohlen, laut Lisa ein reinrassiger Gidran, das offensichtlich sehr hübsch sein könnte, sich aber derzeit in einem desolaten Zustand befand.
      „Himmel, die sieht ja schrecklich aus…“, murmelte ich und Lisa nickte nur zustimmend.
      Ich begann sofort mit meiner Arbeit. Sie hatte einen dicken Bauch, der auf Wurmbefall deutete, denn ansonsten war sie kein bisschen dick, sondern die Rippen schimmerten durch.
      Vorsichtig tastete ich die Stute ab und kontrollierte auch Nüstern und Augen. Ich stellte fest, dass sie etwas Ausfluss hatte und auch die Augen etwas tränten.
      Ich machte mir etwas Sorgen, sodass ich die kleine Stute mit dem Stethoskop sorgsam abhörte. Doch meine Vermutung bestätigte sich.
      „Die ist im Moment wirklich reichlich verschleimt. Ich lasse dir gleich einen Hustenlöser da, das muss zwei Mal täglich über das Futter gegeben werden. Ist ein Pulver. Sollte das nicht nach spätestens zehn Tagen deutlich besser sein, müssen wir andere Schritte einleiten. Möglich ist aber auch, dass das mittlerweile chronisch geworden ist, falls sie im alten Zuhause viel in unbelüfteten Ställen stand. Dann sollten wir versuchen, ob es besser wird, wenn wir sie in einen Offenstall umstellen und nur noch nasses Heu füttern. Dann reagiert sie vermutlich auf Staub allergisch. Sollte das auch nicht richtig sein, wird sie wahrscheinlich gegen irgendein Futtermittel oder irgendeine Pflanze allergisch sein. Dann sollten wir noch einmal genauer hinschauen“, erklärte ich.
      Lisa nickte und legte den Kopf schief.
      Etwas Sorgen machte ich mir um die Kleine auch.
      Doch nun ging ich zum Auto und holte den Schleimlöser und eine Wurmkur. Außerdem machte ich die Impfung fertig. Ich impfte sie zunächst nur gegen Tetanus, mehr brauchte sie erst einmal nicht.
      Die Spritze erduldete sie sehr artig. Generell war sie vom Verhalten her eher matt, obwohl sie sonst eigentlich als frech und aufgeweckt galt. Doch davon spürte ich momentan recht wenig.
      Anschließend gab ich ihr eine Wurmkur. Ich hatte mich für ein Mittel entschieden, welches sämtliche Parasiten abtöten würde.
      „Nach rund sechs Wochen sollte sie noch einmal eine Wurmkur bekommen, damit wir wirklich alles ausrotten“, riet ich Lisa.
      Dann drückte ich ihr die Packung mit dem Schleimlöser in die Hand und verabschiedete mich. „Und viel Glück, dass es wirklich schnell besser wird. Die arme Maus, so etwas hat sie nicht verdient. Und sie ist noch so jung!“, meinte ich in einem Anfall von Sentimentalität – wenn es um Fohlen und Vernachlässigung ging, war ich einfach sehr empfindlich.
      Auf dem Weg zum Auto drehte ich mich noch einmal um und winkte den beiden zu, dann machte ich mich auf den Weg nach Hause.

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    • Mongofisch
      Tierarztbericht 2 - 08.11.2014
      Heute kam ich wieder auf den Hof von Lisa, um mich um ihre Pferde zu kümmern.
      Mittlerweile kannte ich mich hier relativ gut aus, da ich bereits einige Male bei ihr gewesen war.
      Rückwärts parkte ich das Auto vor dem Stall. Das Licht war abgeschaltet und insgesamt war der Hof recht still.
      Langsam und mit zusammengezogenen Augenbraunen stieg ich aus und ging auf das Stallgebäude zu. An der Tür heftete ein Zettel.
      „Hallo Maren! Bin kurz weggefahren, komme in etwa einer Stunde (also ca. um 17 Uhr) wieder. Du weißt ja, wo alles steht, die Fohlen stehen schon auf der Gasse. Grüße, Lisa“
      Meine Augenbrauen schnellten in die Höhe. Das war mir vorher auch noch nicht passiert!
      Frohen Mutes ging ich nun also wieder zum Auto und holte den Kram, den ich für die Fohlen brauchte. Erstrangig also zunächst das Stethoskop. Welches Pferd welche Impfung und Wurmkur bekäme, müsste ich am Gesamtzustand sehen.
      Als ich also die Tür zum Stall aufstieß, wieherten mir vier kleine Damen direkt entgegen.
      Kurz begrüßte ich alle, dann begann ich mit der Arbeit und kontrollierte zunächst den Gesundheitszustand. Hier achtete ich besonders auf den äußeren Zustand, schaute nach, ob das Fell glänzte, ob die Hufe brüchig waren, ob die Augen und Nüstern frei von Ausfluss waren und wie die Bemuskelung aussah. Dann wollte ich abhören und grob abtasten.
      Ich begann mit der Jährlingsstute Caletta. Sie war wirklich in einem hervorragenden Zustand. Bei Luisa sah es ähnlich aus, nur hier fiel mir auf, dass die Vorderhufe etwas schief wuchsen. Hier sollte unbedingt zeitnah ein Hufschmied draufschauen. Keine dieser Sorgen machte die Scheckstute Maira, die nicht nur sehr glänzendes Fell hatte, sondern insgesamt von sehr guter Konstitution. Als letztes kam das Sorgenkind Smeara, welche aus schlechter Haltung zu Lisa gekommen war. Ihr Fell war noch etwas matt, ansonsten sah sie jedoch bereits viel besser aus als bei meinem letzten Besuch.
      Allen Stuten außer Smeara impfte ich Tetanus und Influenza. Dies klappte ziemlich gut, sodass ich rasch fertig war.
      Bei Smeara war eine Impfung erst wieder im Februar nächsten Jahres fällig.
      Anschließend bekamen die vier Stuten von mir eine Wurmkur, die auch gegen Dasseleier und Co half, sodass sie bestens für die anstehende Stallsaison gerüstet waren.
      Kurz schrieb ich einen Zettel mit den Dingen, die ich gemacht hatte, und den Befunden, die ich gefunden hatte. Diesen hinterlegte ich für Lisa und trug anschließend die Impfungen in die Pferdepässe, die sie im Stall für mich bereitgelegt hatte, ein.
      „So weit so gut“, summte ich, bevor ich auf meinen Terminkalender schaute, um nachzusehen, was als nächstes anstand.
      Eowin
    • Mongofisch
      Hufschmiedbericht 1 - 19.11.2014
      Heute sollte ich das erste Mal zu Lisa fahren. Bei ihr war ich noch nicht, aber dank Navi war der Stall schnell gefunden. Ich parkte mein Auto auf dem Hof. Während ich ausstieg, kam mir schon eine junge Dame entgegen. „Hallo, ich bin Lisa! Du musst sicher Jessica, die Hufschmiedin sein“, begrüßte sie mich.

      „Ich hole schnell das Fohlen, du kannst schon einmal alles auspacken.“, meinte sie. Ich ging zum Kofferraum und zog meine Lederschürze an. Dann nahm ich mein Werkzeug heraus und stecke es in die Taschen. Anschließend griff ich nach dem Hufbock und stecke mir noch ein paar Leckerlis ein. Unterdessen kehrte Lisa mit einem neugierig schauenden Jungpferd zum Putzplatz.
      „Das ist Smeara. Leider hat sie sehr schlechte Hufe. Du musst mal schauen, was du machen kannst. Sie war zwar schon einmal beim Schmied, kennt aber den Ablauf noch nicht so gut, glaube ich“, berichtete sie. „Alles klar. Ich sehe schon, dass die Hufe leider nicht so gut aussehen, aber ich schaue es mir gleich genauer an. Es wäre mir recht, wenn du sie nur festhälst und nicht anbindest. Ich mag es lieber, wenn junge Pferde etwas Spielraum haben und nicht im Strick hängen, sollten sie doch einmal wegspringen“, erklärte ich.

      Dann nahm ich ein Leckerli und begrüßte das Fohlen. Neugierig streckte mir Smeara ihren Kopf entgegen und nahm das Leckerli. Vorsichtig hob ich einen Vorderhuf an und begutachtete ihn. Das ließ sich die Stute gefallen und daher nahm ich die Kneifzange aus meiner Tasche und begann damit, die viel zu langen Hufe zu kürzen. Das Horn war leider auch schon sehr brüchig, sodass ich sehr vorsichtig vorgehen musste. Ich kürzte nach und nach alle anderen Hufe. Hier und da hampelte das Stütchen etwas, blieb aber dennoch stehen, sodass der erste Schritt schnell erledigt war. Zwischendrin wurde sie immer wieder von Lisa gelobt.
      Dann nahm ich das Hufmesser und schnitt den Strahl in Form. Auch hier achtete ich darauf, so nahe wie möglich an die natürliche Form der Hufe zu kommen. Smearas Hufe waren leider weit davon entfernt. Zum Schluss nahm ich den Hufbock. Hier ließ ich die kleine Stute zunächst einmal genau schnuppern, bevor ich den Huf darauf hob. Mit der Feile brachte ich die Hufe noch in Form und versuchte, Risse auszugleichen.

      Nachdem das geschafft war, lobte ich Smeara ausgiebig und gab ihr noch ein Leckerli zur Belohnung. „Führe mir sie bitte einmal vor, damit ich ggf. noch etwas ändern kann“, bat ich Lisa. Smeara lief wieder viel besser, noch ein wenig unsicher, was jedoch am neue Laufgefühl lag.

      „Hast du sie schon einem Tierarzt vorgestellt?“, fragte ich. „Rissige Hufe können durchaus an einem Mangel von Mineralien und Vitaminen entstehen. Es könnte also nicht schaden, in Absprache mit einem Tierarzt Mineralfutter zu geben. Da dieses jedoch nicht die einzige Ursache ist, würde ich Hufbäder 1-2 Mal in der Woche vorschlagen. Hierzu solltest du die Hufe vorher mit Seife Waschen, um die Fettschicht zu entfernen. Anschließend stellst du das Fohlen in ein Gewässer oder die Hufe in einen Eimer. Nachdem sich das Horn vollgesogen hat, kannst du es mit meinem Pflegeöl einpinseln. Das „konserviert“ die Feuchtigkeit im Huf. Aber bitte wirklich nur 1 oder 2 Mal in der Woche anwenden, sonst kann es das Gegenteil bewirken! Alle Maßnahmen brauchen allerdings eine ganze Weile, bis sie wirken, da erst gesundes Horn nachwachsen muss. Dieses Wachstum kannst du aber mit den genannten Möglichkeiten unterstützten und fördern.“, erklärte ich Lisa.

      „Ich hole schnell das Huföl, trage es schon mal auf und lasse dir den Rest dann für die weitere Pflege da“, sagte ich, während ich mein Werkzeug einsammelte und wegbrachte.

      Smeara blieb brav stehen, während ich schnell das Kräuter-Öl auf ihre vier Hufe und den Strahl auftrug. Dann erledigten wir noch das Geschäftliche. „Lass mich wissen, wie sich ihre Hufe entwickeln!“, sagte ich und verabschiedete mich.

      (3874 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha)
    • Eddi
      Pflegebericht 2 - 22.01.2015
      Es war nur ein kurzer Besuch bei Mongofisch, weil ich heute kaum Zeit hatte. Dennoch hatte ich ihr versprochen, mich um ihre vierbeinigen Lieblinge zu kümmern. Es war kurz nach 8 Uhr, als ich auf dem Hof ankam. Im Stall war es noch relativ ruhig, doch als ich das Futter verteilte, waren sofort alle hellwach. Ich wartete geduldig, bis alle fertig waren, ehe ich die Stuten als erste auf die Weide brachte. Ich nahm immer zwei Stuten, eine rechts, eine links. Zuerst durften Grey Love und Summer Holiday auf ihre Weide. Danach kamen Calacirya und Feather raus und zu guter Letzt noch Walking to the Moonlight und der Wallach HeadHunter. Die würden heute auf jeden Fall frei haben, denn eigentlich wollte ich nur die Hengste etwas beschäftigen, ehe ich fuhr. Dementsprechend brachte ich als nächstes die Fohlen raus. Auch wieder als erstes Caletta und Luisa (Gott waren die gewachsen!) und dann Maira und Smeara. Die vier Ladys jagte überglücklich über die großen Weiden und schienen nichts dagegen zu haben, heute frei zu haben. Nun standen nur noch die drei Hengste im Stall. Als erstes schnappte ich mir Dave. Den Shettyhengst longierte ich ausgiebig, führte ihn dann trocken und brachte ihn auf die Weide. Danach sattelte ich mir Angus the Brave und trainierte ein wenig Dressur. Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen Ausritt mit Monster Energy. Als dann alle Hengste auf der Weide standen, machte ich mich auf den Heimweg.
    • Sevannie
      Verschoben am 27.08.2015
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mongofisch
    Datum:
    22 Aug. 2014
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