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Zion

Smørre

Smørre
Zion, 25 Dez. 2019
Rinnaja gefällt das.
    • Zion

      Verjährte Pflege
      1. Pflegebericht - Mai 2018
      3997 Zeichen von Calypso


      „Bis heute Nachmittag.“ - „Ja, ach und bitte nicht die Einkäufe vergessen!“ Kristof schmunzelte und gab mir einen Abschiedskuss. Er hatte heute Morgen wieder eine Tour mit Touristen und würde erst gegen Nachmittag zurück kommen. Da kam es mir gelegen ihn mit den Einkäufen zu beauftragen, so konnte ich mich mal wieder den Kindern, den Pferden und dem Haushalt widmen. Letzteres machte ich am Vormittag, Lotta und Tomas hatten schön miteinander auf dem Hof gespielt und ich musste nicht alle 10 Minuten einen Streit schlichten. Zur Zeit war das leider Tagesprogramm. Aber Tomas war jetzt in dem Alter wo man alles haben will, alles! „So ihr Zwei, wer hilft beim füttern?“ Mit einem lauten, kreischenden „Iiiiich“ sprangen beide auf und folgten mir in die alte Scheune. Die Pferde waren draußen, das Wetter war zur Zeit stabil und so blieben sie auch Nachts draußen. Ich holte die Schubkarre und die Kinder durften sie mit Heu befüllen. Natürlich machte ich den Großteil, sonst würde das vermutlich Stunden dauern. Dann fuhr ich die erste Ladung zu meiner Schimmelstute Bjarka und den Tinker Smørre. Unter dem Unterstand lud ich alles aus und die Stute und der Wallach stürzten sich sogleich darauf. Haldor, mein Friesenhengst stand auf einer seperaten Koppel. Ich hatte noch nicht entschieden ob ich ihn legen lassen sollte. Auch er bekam seine Portion Heu. Die nächste Stunde verbrachte ich mit abmisten der Weiden bzw. des Offenstall´s. Inzwischen hatten wir Besuch bekommen von einem Nachbarmädchen das mit Lotta spielte. Tomas war bei mir geblieben und pflückte Gänseblümchen. Bjarka döste in der Sonne und genoss es sichtlich. Ich hatte kurz überlegt ob ich heute mit ihr ausreiten gehen sollte, aber den Gedanken warf ich schnell beiseite denn Kristof würde am Nachmittag zurück kommen und dann wollte ich auch mal wieder Zeit mit ihm und den Kindern verbringen. Seine Einsätze häuften sich jetzt natürlich wieder und er war sehr eingespannt und kaum Zuhause. „Meine Süße, du hast heute nochmal Pause, ja?“ streichelnd redete ich mit der Schimmelstute. Als ob sie mich verstand, wiegte sie den Kopf wie bei einem nicken. Als ich mit den ganzen Arbeiten fertig war, nahm ich Smørre mit nach draußen auf den Hof und die Mädchen durften ihn ein wenig putzen, so kam er auch auf seine Kosten. Denn ich wollte etwas mit Haldor arbeiten. Ich hatte grob über ihn drüber geputzt und war mit ihm auf den Platz gegangen. Dort longierte ich ihn eine halbe Stunde, ließ ihn über Stangen gehen und fragte einfach die gängigsten Kommandos ab. Der Friese hatte sich sehr gut bei uns eingelebt und ich ließ ihm auch alle Zeit der Welt. Geritten bin ich ihn noch nicht oft, mir lagen andere Prioritäten erstmal mehr am Herz. Nach unserer Trainingseinheit durfte er wieder zum grasen und ich brachte mit Lotta und ihrer Freundin Smørre wieder zu Bjarka. Dann machte ich den Kindern einen Kakao und wir aßen zusammen etwas Kuchen auf der Terrasse. Tomas fabrizierte wieder eine Krümel Sauerei um sich herum. Gegen 16.30 Uhr kam dann endlich Kristof nach Hause. Wir brachten die Einkäufe ins Haus und ich fing auch schon langsam mit dem Kochen an. Mein Mann half mir dabei und selbst das gemeinsame Kochen empfand ich schon als die Auszeit mit ihm. Als wir dann gemeinsam am Esstisch saßen und zu Abend aßen, wusste ich wieder warum ich so glücklich war. Ich hatte ein tolles Leben, natürlich war auch dieses anstrengend und hatte Höhen und Tiefen, aber die Höhen überwiegten zur Zeit. Kristof übernahm dann das zu Bett gehen der Kinder und ich räumte auf. Jetzt begann der gemütliche Teil des Abends. Ich legte mich auf´s Sofa und machte kurz den Laptop an um E-Mails zu checken. Da war eine neue, von Veronika Steglmeier. Wir waren gute Freunde und seit ein paar Wochen sprachen wir über einen Verkauf ihres Norwegers´s Horik. Ich hatte Interesse an ihm und so langsam ging die Planung in die Endphase. Ich antwortete ihr und genoss dann den Abend mit meinem Mann gemütlich auf dem Sofa und einem Glas Wein.
      2. Pflegebericht - August 2018
      8154 Zeichen von Calypso


      Es war Samstag Vormittag, heute hatte ich mir mal erlaubt etwas auszuschlafen. Mein Mann Kristof hatte sich an die Stallarbeit und das Füttern gemacht und ich saß nun mit den Kindern gemeinsam am Frühstückstisch und besprach was wir heute machen wollten. Das Wetter war, wie die letzten Tage auch, beständig und um die 20 Grad. Also von Hochsommer noch keine Spur, das war aber hier nichts ungewöhnliches. „Lotta, möchtest du das wir mal wieder ausreiten?“ „Jaaaaa! Kann ich Horik?“ „Ach, ist Smørre jetzt abgeschrieben oder wie?“ meinte ich neckisch und trank von meinem Kaffee. „Nein aber Horik muss man noch alles zeigen und er kennt noch nicht den See zum Beispiel und Smørre kennt doch schon alles.“ ich musste schmunzeln über Lotta´s Aussage die sie selbst sehr ernst nahm. Ich nickte „Gut dann zeigen wir Horik heute den See.“ Tomas, der von oben bis unten mit Marmelade beschmiert war, meldete sich auch zu Wort „Ich auch reiten.“ „Du kannst Papa dann mithelfen ja?“ damit gab er sich zufrieden und stopfte den letzten Bissen Marmeladenbrot in den Mund. Ich fing schon mal an den Tisch abzuräumen und Lotta half die Geschirrspülmaschine einzuräumen. Mein Mann kam zur Tür rein. Ich erklärte ihm was wir geplant hatten und das Tomas bei ihm bleiben würde. „Tomas komm, wir zwei gucken mal was die Zäune machen ok?“ Der kleine Mann wurde von Kristof hochgehoben und beide wünschten uns beiden viel Spaß beim ausreiten. Draußen holte ich dann meine Schimmelstute Bjarka aus dem Offenstall und Lotta holte Horik aus seiner Box in der Scheune. Wir lernen unseren Kindern frühzeitig den richtigen Umgang mit Tieren bzw. in unserem Fall speziell mit Pferden. Ich konnte einschätzen was ich Lotta zutrauen konnte und was nicht und mit ihren 8 Jahren war sie wirklich sehr verantwortungsbewusst. Und auf Horik konnte ich mich auch verlassen. Die zwei Monate wo er jetzt bei uns war vergingen wie im Flug und der Wallach hatte sich gut eingelebt. Er stand zusammen mit unserem Friesenhengst Haldor auf der Weide und die beiden waren gute Kumpels geworden. Reiterlich würde Horik von mir natürlich noch weiter gefördert werden, aber er war auch schon als Kinderreitpony vorzeigbar. Vor der Scheune waren Anbindehaken und dort putzten wir die beiden. Bjarka freute sich das sie mal wieder so viel Aufmerksamkeit von mir bekam, mit Haushalt, Kindern und Hof war mir das oft nicht möglich nur mit ihr was zu machen. Nach einer halben Stunde ausgiebigen putzen sattelte ich meine Stute und legte Horik Longiergurt und Decke auf, damit ritt Lotta am liebsten. Auftrensen konnte sie ihn selber. „Lotta dein Helm liegt noch drinnen.“ schnell rannte sie ins Haus und kam mit dem Helm auf dem Kopf wieder zurück. Ich half ihr auf den Norweger hoch und dann stieg ich auf. Tomas winkte uns zum Abschied und rannte wieder zu Kristof. Wir ritten durch die Wälder, genossen die Ruhe und die Natur. Naja Ruhe konnte man jetzt nicht unbedingt sagen, Lotta quasselte und quasselte über unzählige Themen. Schule, Freundinnen, Pferde....“Mama weißt du, die Greta hat jetzt auch ein kleines Pony. So ein kleines Shetlandpony und die will ihm jetzt Kunststücke beibringen. Wir könnten doch auch noch so ein kleines kaufen“. Lachend schüttelte ich den Kopf „Nein nein, wir haben doch vier Pferde und wer kümmert sich um die alle? Außerdem sind viele Kosten damit verbunden.“ Lotta ließ nicht locker und belehrte mich „Aber Mama schau, so ein kleines Pony frisst auch nicht so viel wie die anderen und Tomas kann da drauf auch reiten weil es nicht so groß ist und.......“ es wurden noch viele Gründe aufgezählt was so ein Shetty alles tolles kann und macht und ich musste innerlich so schmunzeln über meine Tochter. Sie hatte wirklich viel von mir, auch ihre Überredungskünste waren wirklich gut, aber das änderte nichts an meiner und Kristof´s Entscheidung erstmal keine weiteren Pferde anzuschaffen. „Sieh mal, jetzt haben wir Horik erst ganz neu gekauft und er ist auch ein Pony, ein etwas größeres Pony, und der will auch von dir lieb gehabt und gepflegt werden.“ Lotta überlegte kurz und ließ das Thema dann fallen. Auf einer längeren Geraden trabten wir dann ein bisschen. Die beiden Pferde waren gut drauf vom Tempo her und ich hatte kurz Sorge ob Lotta Horik zügeln könnte, aber die beiden machten das ganz prima. Kurz vor dem Svartälven See parierten wir wieder durch und suchte nach einer seichten Stelle zum reingehen. Als ich diese gefunden hatte ging ich mit Bjarka souverän vor und Horik guckte sich das ganze erst an. Er hielt die Schnauze ins Wasser und prustete rein. Lotta trieb ihn nochmal ein wenig und schließlich folgte der Wallach uns ins Wasser. Bjarka fing sogleich wieder an mit den Vorderhufen zu scharren und das Wasser aufzuwühlen. Es spritzte nur so und beide Pferde hatten ihren Spaß. Wäre es wärmer gewesen hätte ich sogar gesagt wir gehen tiefer rein, aber das ließen wir heute lieber bleiben. Nach einiger Zeit gingen wir weiter und nach 1 ½ Stunden kamen wir wieder Zuhause an. Lotta war zufrieden, ich auch und die Pferde natürlich auch. Wir sattelten sie ab, räumten alles auf und Lotta durfte Bjarka in den Offenstall bringen und ich brachte Horik auf die Weide zu Haldor. Ich wollte noch nicht das sie ihn alleine zu Haldor brachte, denn der Hengst konnte schon etwas grober bzw. rüpelhaft sein mit seinem Kumpel und wenn dann eine 8 jährige dazwischen geriet wollte ich mir das nicht ausmalen. Sicherheit ging einfach vor! Lotta wollte dann noch ein wenig zu Smørre. Sie nahm zwei Bürsten mit und ging damit zu ihm in den Offenstall. Es war immer ein ganz süßer Anblick die zwei. Smørre war einfach durch und durch ein Kinderpony, etwas faul aber ansonsten einfach nur korrekt. Er stand brav da, knabberte am Gras und ließ sich von Lotta striegeln und Zöpfchen flechten. Ich ging derweil ins Haus und trank einen Schluck. Kristof saß auf dem Sofa und laß ein Buch. Als ich rein kam sah er auf „Hey, na wie war´s?“ Ich setzte mich zu ihm „Schön, Horik ist wirklich toll mit Lotta und wir sind heute sogar in den See geritten. Wo ist eigentlich Tomas?“ „Den habe ich gerade hingelegt. Der ist ziemlich kaputt vom Unkraut jäten.“ Kristof lächelte und auf seinem Gesicht kamen seine Grübchen zum Vorschein. Wenn er mich immer so ansah fühlte ich mich wieder in die Zeit zurück versetzt als wir uns kennenlernten. Ein wohliges Gefühl kam in mir auf. „Weißt du wie sehr ich dich liebe!“ er grinste schelmisch als ich das sagte. „Ich liebe dich auch!“ und dann küssten wir uns. Es waren diese kleinen, kurzen Momente der Zweisamkeit die wir so genossen. Mal kurz keine Mama, Papa, Hausfrau oder Hofbesitzer sein. Nur wir zwei. So saßen wir noch eine Zeit lang Arm in Arm da.
      Am Nachmittag ging ich zu Haldor und Horik auf die Weide und wollte mit Haldor etwas Bodenarbeit machen. Ich verlegte das oft auf die Weide, in sein Territorium sozusagen, es sollte alles überall abrufbar sein. Und ich glaubte auch das es dem Friesen Spaß machte zur Abwechslung und er nicht immer Tag ein Tag aus auf dem Platz trainiert wird. Ich machte mit ihm viel Freiarbeit und er war heute wieder sehr aufmerksam und manchmal etwas zu voreilig und musste gebremst werden. Aber mit ihm machte es immer sehr viel Spaß weil ich noch nie ein so genaues Pferd gearbeitet habe wie ihn. Man konnte seine Körpersprache so gut lesen und er die meine. Er achtete auf jedes kleinste Detail. Gerade probierten wir die Freiarbeit im Trab. Schritt saß wirklich schon gut und jetzt durfte er auch mal etwas schneller werden. Er zog seine Kreise um mich, wechselte die Hand sobald ich nur minimal vor seine Schulter trat und ihm mit der Hand die vorgegebene Richtung zeigte. Nach 20 Minuten hörte ich auf und streichelte ihn ausgiebig. Er hatte brav mitgemacht. Damit ließ ich es gut sein und verließ die Weide. Den restlichen Tag verbrachte ich noch mit Hausarbeiten, Kochen und Kinder bespaßen. Kristof musste gegen Abend los zur Arbeit. Er begleitete eine Reisegruppe beim Campen. Ich brachte nach dem Abendessen Horik und Haldor rein in die Scheune und schaute nochmal nach Bjarka und Smørre ob alles in Ordnung war. Somit endete wieder schöner, arbeitsreicher Tag in Schweden.
      3. Pflegebericht - Januar 2019
      2867 Zeichen von Calypso


      „Tomas du sollst nicht den Schnee essen!“ sofort ließ er den Schneeklumpen fallen und stapfte auf wackeligen Beinen durch den tiefen Schnee. Ich war gerade dabei meinen Friesenhengst Haldor zu putzen und die Kinder spielten auf dem Hof. Seit Wochen hatte es geschneit und wir alle hatten einen rießen Spaß dabei. Zum Glück waren wir gut ausgerüstet mit einem Schneepflug Aufsatz für unser Auto und versanken somit nicht im Schneechaos. Auch zum Reiten war es wunderbar, eine schöne fluffige Schneedecke bedeckte die Landschaft und den Reitplatz. Kristof und Lotta kamen aus dem Haus „Ich gehe mit den beiden Schlittenfahren“ verkündete Kristof und gab mir einen Kuss „Reitest du aus oder was machst du?“ „Nein, Haldor muss mal wieder gearbeitet werden. Mal schauen wie es auf dem Platz ist.“ mein Mann nickte und lächelte „Dann viel Spaß, bis später. Kommt Kinder, Tomas rauf auf den Schlitten“ kichernd und gackernd liefen die beiden zu ihrem Vater und ich hatte für ein zwei Stunden meine Ruhe. Nicht das ich nicht gerne mit meinen Kindern zusammen war, aber als Mutter genoss man auch jeden Augenblick den man mal für sich hatte. Ich hatte Haldor dann schnell gesattelt und getrenst und konzentrierte mich nun voll und ganz auf ihn. Der Reitplatz war nicht vereist und man konnte hervorragend auf der Schneedecke reiten. Haldor war trittsicher und so konnten wir in allen drei Gangarten arbeiten. Heute fragte ich wieder vermehrt Seitengänge ab und ritten viele Volten, Zirkel verkleinern und vergrößern. Im Winter tat er sich immer etwas schwer locker zu werden, was man der Kälte auch anrechnen musste. Trotzdem machte er seine Sache gut und ich ließ es nach 35 Minuten gut sein, da er auch ein dickes Winterfell hatte und langsam begann zu schwitzen. Da wir sehr viel Wert auf natürliche Haltung legen werden die Pferde auch nicht großartig eingedeckt. Außer Nachts wenn es zu tiefe Minusgrade hat. Der Friese bekam nach der Reiteinheit sein Futter und eine Abschwitzdecke drauf. Während er dieses genüsslich verschlang, machte ich mich daran Bjarka und Smørre eine Ladung Heu zu bringen. Auch Haldor und Horik bekamen ihre Ration in den Paddock und ich konnte die Abschwitzdecke wieder abnehmen. Dann machte ich noch etwas Ordnung auf dem Hof und striegelte Bjarka ein wenig, während sie am Heu knabberte. Natürlich vorderte auch Smørre seine Portion Liebe und Kuscheleinheiten ein. Kurz darauf kamen Kristof, Lotta und Tomas wieder zurück. Der kleine Tomas hing ganz müde auf dem Schlitten und konnte sich kaum noch wach halten. Lotta hingegen berichtete von ihrer tollen Schlittentour und wie sie und Papa runter in den Schnee gefallen sind usw. Mein Mann brachte Tomas ins Haus zum Nachmittagsschlaf und Lotta wollte noch ein wenig bei Horik sein. Ich erlaubte ihr ihn zu putzen im Paddock. Ich machte noch andere Stallarbeiten und ging dann auch ins Haus.
      4. Pflegebericht - Juni 2019
      1548 Zeichen von Calypso


      Heute war ein ganz gewöhnlicher Wochentag. Lotta war in der Schule, mein Mann Kristof mit Tomas angeln und ich erledigte Arbeiten auf dem Hof und kümmerte mich um die Pferde. Smørre lag im halbhohen Gras und ließ sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Bjarka graste um ihn herum. Auch Haldor und Horik tobten auf ihrer Koppel herum und spielten viel. Es freute mich immer die Pferde so glücklich und ausgelassen zu sehen. Ich bereitete schon mal das Futter für die Vier vor und stellte alles vor die Scheune. Dann schnappte ich mir den Friesenhengst Haldor und putzte ihn ausgiebig um mit ihm auf dem Platz zu reiten. Er machte sich in letzter Zeit ziemlich gut und ich war gespannt auf seinen weiteren Werdegang. Nach 45 Minuten Training ließ ich es gut sein. Wir arbeiteten gerade an feinen, korrekten Schritt-Trab und Trab-Galopp Übergängen. Haldor gab ich auf dem Putzplatz noch sein Futter und brachte dann den anderen auch ihre Ration. Schließlich kam auch meine Tochter Lotta aus der Schule nach Hause. Kurz darauf auch meine beiden Männer. Ich kochte Mittagessen und half Lotta bei den Hausaufgaben. Diese waren schnell erledigt und so durfte sie dann raus um Horik zu reiten. Ich half ihr beim satteln und führte sie dann auf den Reitplatz. Dort konnte ich sie getrost alleine mit dem Norweger Wallach reiten lassen. Ich war aber immer in der Nähe und in Sichtweite um im Notfall eingreifen zu können. Aber ich vertraute dem gutmütigen Wallach das er meine Tochter sicher umher trug. So verging der Tag und Mensch und Tier waren glücklich.
      5. Pflegebericht - Dezember 2019
      1199 Zeichen von Calypso



      Der Winter zog in´s Land. Es war nur noch wenige Stunden am Tag wirklich hell und man verbrachte mehr Zeit drinnen im warmen. Nun ja, außer man hat seinen eigenen Hof zu leiten und zu bewirtschaften. Die Pferde haben schließlich auch Hunger und wollen einen sauberen Unterstand. Doch jetzt in der Vorweihnachtszeit blieb leider wenig Zeit sich mit den Pferden großartig zu beschäftigen. Zum Glück hatten wir viel Weideland und die Pferden waren sowieso 24 Stunden draußen und hatten Bewegung, das linderte mein schlechtes Gewissen. Aber heute nahm ich mir vor alle vier mal wieder gründlich zu putzen. Ich wusste das dies nicht lange halten würde, alle waren einfach die Art von glücklichen Pferden die es liebten ein Schlammbad zu nehmen. Trotzdem versuchte ich mein Glück, striegelte und bürstete Haldor, Horik, Bjarka und Smörre gründlich. Der Friese Haldor und Tinker Smörre bekamen beide ihre Winter Flechtfrisur. Schimmelstute Bjarka hatte sich diesen Winter dazu entschieden lieber ein Palomino zu bleiben. Ihr weißes Fell würde ich erst wieder im Frühjahr zu Gesicht bekommen. Nach der Putzaktion füllte ich die Heuraufen auf und kontrollierte die Tränken, das diese nicht zugefroren waren.
    • Zion
      Die Lindströms auf 'ner Insel
      POV: Mareth
      Es war einige Zeit vergangen seit wir von unserem kleinen Hof zu diesem Traum gekommen sind. Durch Collin Jones ergab sich für uns eine große Chance den Ruin abzuwenden und neu zu starten. Zwar waren die Kinder traurig ihre Heimat zu verlassen, doch als sie das erste Mal das Meer und den riesigen Hof mit den vielen Tieren sahen, war die Trauer verflogen. Ein weiteres Geschenk, da wir einige Pferde verkaufen mussten, war das junge nordschwedische Kaltblut Birk, den Cooper Chattahoche dem Hof an Weihnachten vermacht hatte und unserer Familie eine neue Aufgabe gab. Unser Hengst Haldor befand sich in der Obhut von Joris, einem Angestellten von Collin, der sich auf Friesen spezialisiert hatte und ihn für die Körung vorbereiten wollte. Auch unser Tinkerwallach Smørre hatte durch das Horsemakeover und Hedda und ihrem Bruder Folke eine kleine Aufgabe gefunden. Zu guter Letzt blieb die wunderschöne Stute Bjarka in meinem Besitz und wir erkunden regelmäßig die Wälder rund um das Anwesen.
      Allgemein könnten wir uns nicht glücklicher schätzen! Auf dem Hof hatte uns jeder akzeptiert und wir haben sogar einen kleinen "Job" bekommen, da wir immer für die Kochdienst zuständig sind.
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  • Album:
    Verkauf
    Hochgeladen von:
    Zion
    Datum:
    25 Dez. 2019
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    193
    Kommentare:
    2

    EXIF Data

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    Smørre

    "Butter bzw. butterweich"


    Geburtsdatum/Alter: 2010
    Geschlecht: Wallach

    Stammbaum

    aus der: ✗ ~ von: ✗
    aus der: ✗ ~ von: ✗ | aus der: ✗ ~ von: ✗
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    Exterieur

    Größe: 157 cm
    Rasse: Irish Cob
    Fellfarbe: Fuchsschecke
    Gencode:
    Abzeichen: ✗
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    Interieur

    Charakter
    manchmal faul und dickköpfig, verfressen, kinderlieb, ruhig

    Beschreibung
    Smørre ist einfach ein typisches Pony. Ein Verlasspferd das manchmal seinen Dickkopf haben kann aber an sich eine Seele von Pferd ist. Auf ihm reiten oft die Kinder und er lässt jeden Spaß mit sich machen.
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    Zuchtinfos

    Gekört/Gekrönt:
    Vorgesehen für die Zucht: nein
    Leihmutterschaft/Deckaxe:


    Besitzer: Zion
    Vorbesitzer: ✗
    VKR/Ersteller: Nuray
    Aktueller Wert: 300 Joellen
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    Reitpferde-Ausbildung

    Reitweise: Englisch (Western Freizeit)

    Dressur: E A L
    Galopprennen: E
    Springen: E
    Military: E
    Fahren: E A L
    Distanz: E
    Western: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L)

    Potential • Aufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert
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    Erfolge
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    61. Wallachschau
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    Gesundheit

    Letzter Tierarztbesuch:
    Letzter Hufschmiedbesuch:

    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne ✗
    Beschlag Hinten ✗