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Nano

~Sirio~♂ (Englisches Vollblut)

[font='Times New Roman'][color=#4B0082][b]Sirio[/b][/color] Aus der: Shagoon`s Fire [color=#4B0082]Von: Silence Day[/color] Rasse: Englisches Vollblut [color=#4B0082]Fellfarbe: Schimmel[/color] Geschlecht: Hengst [color=#4B0082]Alter: 30,12,2001[/color] Gesundheit: sehr gut [color=#4B0082]Stockmaß: 1,73 m[/color] Charakter: im Umgang freundlich,verschmust,gelassen,neugierig,frech,unter dem Reiter legt er ein flottes Tempo vor,trittsicher,elegante und schöne Gänge [color=#4B0082]Ersteller: sweetvelvetrose[/color] Besitzer: Nano [color=#4B0082]Vkr:/[/color] Pfleger: Paty [color=#4B0082]Qualifikationen:[/color] Galopprennen Klasse: S** [color=#4B0082]Western Klasse: E[/color] Spring Klasse: S [color=#4B0082]Militairy Klasse: E[/color] Dressur Klasse: E [color=#4B0082]Distanz Klasse: E[/color] [color=#FF0000]Er ist unverkäuflich da es ihn auch in real gegeben hat!! [/color][/font] 3. Platz 78. Galopprennen [img]http://i44.tinypic.com/2aje7ex.gif[/img] 1. Platz 111. Galopprennen [img]http://i43.tinypic.com/2i0q5ar.gif[/img] Erstes Weihnachturnier vom Gestüt Ammersee [img]http://666kb.com/i/bf9cz86znm1hnn42s.gif[/img][img]http://666kb.com/i/bf9d625l0y38wlois.gif[/img] [color=#4B0082]Sirio mit Stallset:[/color] [img]http://i43.tinypic.com/2w3rtif.jpg[/img]

~Sirio~♂ (Englisches Vollblut)
Nano, 23 Feb. 2009
    • Nano
      ~Die Körung~
      Ich tätschelte Sirio auf den seidigen Hals, denn der hoch erhoben hielt. Das rief man uns auf. ich setzte mich nochmals
      auf seinem schlanken Rücken im Sattel zurecht und legte dann die Schenkel leicht an. Der Hengst glitt im federnden
      Mitteltrab in die Halle und wir ritten einmal ganze Bahn. Dann lenkte ich ihn zu X und liess in halten. Mit freundlichem lächeln grüsste
      ich die Richter. Nun schnaltzte ich kurz und leise einmal mit meiner Zunge und mein Schimmel galoppierte aus dem Stand an los.
      Mit sanfter Zügel führung lenkte ich Sirio auf den Zirkel. Er kaute zufrieden auf dem Gebiss und rundete jetzt stolz seinen
      Hals. Ich dachte an die nächste Aufgabe, das Rückwärts richten und gab automatisch meinem Hengst die Anweisung stehen zu bleiben.
      Er tat wie ich im befahl und ging dann nach meinem kaum merklichen Zeichen 4 Schritte rückwärts. Wir traben wieder an und vollführten
      einfache Schlangenlinien. Jetzt liess ich die Zügel wieder etwas lockerer und liess Sirio über die am Boden liegenden Stangen traben.
      Er gehorchte ohne zu zögern und musste seine Schritte etwas verkürzen, da seine tritte sehr raumgreifend waren, darum sass es sich auch so bequem.
      Nun parierte ich ihn zum Schritt durch und er machte eine perfekte Vorhandwendung, als ich ihm die Hilfen dazu gab.
      Ich liess ihn mit einem weichen Schenkeldruck angaloppieren und ritt ihn auf den Oxer zu. Er spielte aufgeregt mit
      den Ohren, aber kanterte gealssen weiter. Kurz vor dem Hinderniss liess ich ihn seine Schritte noch etwas verlängern
      und er drückte sich kraftvoll vom Boden ab. Wir flogen dicht über das Hinderniss hinweg und landeten schliesslich auf der anderen Seite.
      Ohne seinen Rythmus zu unterbrechen galoppierte er weiter auf die Mauer zu. Sie ragte hoch und bedrohend vor uns auf.
      Doch ich legte die Schenkel wieder leicht an um ihn etwas schneller gehen zu lassen. Sirio gehorchte und schon flogen wir über das Hinderniss hinweg.
      Als wir wieder auf dem Boden waren klopfte ich ihm kurz lobend auf den Hals und er schnaubte zufrieden.
      So nun kam seine absolute Liebingsaufgabe, das Rennen. Ich drückte mich tief über seine Mähne und hob mich leicht aus dem Sattel, dabei
      schob nahm ich dien zügel kürzer und liess meine Hände leicht nach vorne gehen.
      Sirio verstand gleich und wieherte übermütig bevor lospreschte. Er wurde immer schnell und ich genoss das Gefühl der Geschwindigkeit.
      Danach parierte ich ihn zum trab durch und wir zeigte eine schöne Volte. Ich lenkte Sirio zu X und liess ihn wie anfangs dort halten.
      Ich verabschiedete mich von den Richtern und lenkte meinen hengst richtung Hallentüre. Er ging im schwungvollen und schönsten Mitteltrab
      der er geben konnte hinaus. Ich lobte ihn draussen ausgiebig.

      (2710 Zeichen)
    • Paty
      Pflegebericht für Sirio
      Mein Wecker klingelte und ich stand auf.Schnell machte ich mich fertig um zum Stall zu gehen.Meine Mutter rief mich zum Frühstück.Ich aß so schnell ich konnte und meine Mutter fragte:,,Wieso isst du denn so schnell?So habe ich dich noch nie erlebt,,.Ich antwortete:,,Keine Zeit!Heute will ich doch zu Sirio!!,,.Ich zog meine Schuhe an und holte das Fahrrad aus der Garage.Ich trat so schnell ich konnte,da sah ich schon Nano´s Stall.Sie winkte schon zu mir:,,Toll das du Sirio pflegst,,.Ich ging in den Stall,der voll mit Pferden war.Ich begrüßte Sirio mit einer streichelden Hand.Ich holte ein Halfter und legte es Sirio über.Mit einem Führtstrick führte ich ihn zum Putzplatz.Den Strick befestigte ich,damit er mir nicht entwischt.Ich nahm seine Putzbox und suchte den Striegel herraus.Ich fing beim Kopf an zu striegeln.Weiter striegelte ich am Hals,Schulter und den Rücken.Sogar die Füße vergaß ich nicht.Ich steckte den Striegel wieder in die Putzbox,und nahm den Mähnenkamm.Seine Mähne bürstete ich richtig durch.Ich steckte den Mähnenkamm rein,und nahm den Hufauskratzer und sagte zu Sirio:,,Heb bitte mal deinen Fuß,,.Er gehorchte auf Wort und hieb seinen Fuß.Ich enfernte dann von allen Hufen den Dreck.Danach stellte ich ihn auf die Weide.Inzwischen mistete ich seine Box aus.Ich holte ihn wieder und holte dann Sattel,Zaumzeug und Gamaschen.Ich legte den Sattel auf seinen Rücken.Das Zaumzeug und die Trense legte ich ihm übers Maul und die Gamaschen an die Füße.Jetzt war er fürs reiten bereit.Ich stieg auf ihn und ritt im Schritt durch die Halle.Danach ritt ich noch ein wenig im Trab.Danach stieg ich ab und sattelte ihn wieder ab.Ich stellte Sirio wieder auf die Weide.Am Abend holte ich ihn wieder in die Box.Ich überprüfte noch mal ob ich gut verschlossen hatte und ging dann.Ich nahm mein Fahrrad und fuhr nachhause.
    • gabschke
      Ausbildung in Springen:

      Ich sollte Sirio in Springen ausbilden, wie bei jedem Pferd fing ich mit Cavaletties an weil cih ja nicht wusste wie gut er war. Er sprung diese mit leichtigkeit. Dann baute ich die ersten A sprünge auf, diese schaffte er auch ganz gut .
      Jetzt L Sprünge das klappte auch ziehmlich gut. Dann sprung ich eine L- kombi, nach einer zeit wurde er immer besser. Nun dachte ich mir er wird jetzt auch wohl M können und baute 2 M und 3L sprünge auf. Der erste ist ein L dann M LML auf. Alle waren leicht zu überwinnden jedenn falls von mir *lach*.Auch er schaffte es, Na klar was soll man denn denken er ist ein super Hengst. Jetzt baute ich 2L,3M und einen enziegen S Sprung auf, alles super, jetzt dfer S uuuunnnndddd,..... JAAAA,... er sah soo gut aus als er sprung,... dasm mchte ich dyannn noch einpaar mal und dachte,... ja, ich denk mal er ist fertig mit Springen, denn er war auch schon dehr warm und dampfte achon ziemlich dolll,,,,...... da ritt ich trocken. und sage mal e ist fertig.



      Nach 3 Tagen,...
      ... Ich lies mir Sirio putzten,Satteln und Trensen, in der Zeit baute ich S sprünge auf. Als er fertig war, ritt ich warm und sprung mich an einem Cavalettie warm, ich räumte es aus dem weg udn kontrollierte nochmal den abstandt, dann begann ich zu springen, er war super und ich auch es sah sooo gut aus und jetzt war es soweit,... er sprang sogar höher wie es sozusagen totenkopf S*gg* einfach super und dann ist er jetzt wohl fertig sagte ich und schaute verwunderlich auf den Besitzter.
    • gabschke
      Ausbildung in Galopp

      Ich ritt im normalem Galopp auf der Bahn ich trieb immer mehr, wir beide hatten eine zeit die der stufe M entsprach dann Stellte ich mich wieder an den Start und ritte wieder im Galopp an, Es kam eine scharfe Kurve ich zweifelte darasn das wir sie nicht schaffen würden aber wir schafften sie, dann lief ein Hase ganz langsam über die Bahn ich dachte:"nein nun ist es aus für den Hasen!" und schaute nciht hinn, machte die augen zu und hielt mich ganz doll fest.
      Naxch ein paar sekunden schaute ich mich um und den Hasen war nichts passiert, ein Wunder. Nun war ich ereits bei der hälfte der Bahn und da lief ein Kind lang, wie konnte das denn nu8n passieren?? es sind doch üpberalll absperrungen oder nicht??? nun ja auch dem Mädchen konnten wir grade nmoch ausweichen. Nun kamen witr dem Ziel immer näher. Nur och ein paar meter Ja , geschafft. Nun warteten wir gespannt auf die auswertung der Zeit, als ich diese hörtewar ich über glücklich wir waren ungefähr an der Zeit dran von Stufe S, einmal galoppierten wir die strecke noch mal, Ja, jetzt haben wir es geschafft Er war im Galopprennen echt gut und somit bis S ausgebildet. Ich dachte nur komisch genau wie bei Thoross,... Naja,.. zufälle gibt es die man nicht glaubt.

      1 Tag später,... :
      ,.... Ich wollte unbedigt wissen ob er es wirklich konnter und prüfte es in dem ich noch einmal die strecke von gesetern ritt,... .... und tatsächlich er konnte es ausgezeichet damit gab ich bekannt:"Sirio ist in Galopprennen in Klasse S >Ausgebildet!" viel spaß mit ihm.
    • Nano
      Körung
      Es ist endlich soweit. Ich nahm mit meinem wunderschönen Hengst Sirio an einer Hengstkörung teil. Ich war aufgeregt. Doch Sirio blieb locker, er liebte es im Mittelpunkt zu stehen. Ich erschrack. Der Lautsprecher knisterte und eine Männerstimme ertönte: ,,Nun sehen wir nano auf ihrem Schimmelhengst Sirio!". Ich klopfte dem Hengst nochmal auf den Hals, dann schwang ich mich auf seinen Rücken. Leicht drückte ich meine Schenckel gegen seinen Bauch und er ging voran. Noch ein kleiner Tick, schon war er im elganten Trab gelandet. Wir ritten gemeinsam durch das Tor, auf den Reitplatz. Viele Leute hatten sich versammelt und sämtliche Augenpaare waren auf uns gerichtet. Ich ritt weiter im Trab zu X und hielt dort um die Richter zu grüßen. Sie nickten mir zu und lächelte ein wenig unbeholfen zurück. Nun war es daran das eingeübte Kunststück vor zuführen. Ich pfief ganz kurz und gab Sirio einen leichten Tick an der Flanke. Er schnaubte und stieg zu einer Levade. Perfekt! Ich lobte in kurz, dann ritt ich langsam zu C. Von da aus ließ ich ihn aus dem Stand angaloppieren und mehrmals den fliegenden Galoppwechsel ausführen. Das Publikum klatschte. Das motivierte mich und ich lenkte Sirio zu einer Galopppirouette. Auch dies machte er wirklich wunderbar. Ich war stolz. Auch wenn er nicht gewann, für mich ist und bleibt er für immer ein Sieger. Nun ging es ans Springen. Da hatten wir so unsere Probleme. 'Gemeinsam schaffen wir das schon!', dachte ich. Er galoppierte und verlängerte automatisch die Sprünge. Doch das darf nicht sein, sonst kommt er zu flach über den Oxer und reist! Ich gab ihm mehrere Paraden und hielt ihn zurück. Er verkürtze die Sprünge nun doch und ich war erleichtert. Er sprang mit einem gewaltigen Satz über den Oxer und fixierte schon das nächste Hinderniss-einen Steilsprung. Auch darüber flog er prächtig. Nun war die Mauer dran. Sirio legte die Ohren zurück und preschte nun auf sie zu. Ich wollte ihn zurückhalten, doch er ließ sich nicht von mir beirren, er galoppierte aus voller Kraft auf das Hinderniss zu. Ich schloss die Augen. Sirio sprang ab. Als er landete machte ich sie wieder auf und blickte zurück. Die Stange wackelte fiel aber nicht runter! Ich jubelte innerlich. Auch das Publikum feuerte uns nun immer mehr an. Sirio war ein tolles Pferd. Ich ritt im Trab auf den Hufschlag. An der nächsten langen Seite trieb ich ihn an und seine Trabschritte wurden raumgreifender und schneller. Diese Aufgabe war schon bei dem Training ein Klacks für ihn. Ich lobte den Hengst. Nun ritten ich mit hochrotem Kopf zurück auf die Mittellinie und hiielt ein weiteres Mal bei X. Ich lächelte und gab den Richtern ein Kopfnicken, wobei Sirio sogar ein Kompliment machte, obwohl es gar nicht nötig war. Jetzt musste ich lachen und die Richter klatschten beifallend, das Publikum fiel mit ein!! Ich streichelte Sirios nassgeen Hals und ritt am langen Zügel im Schritt aus der Halle. Er wieherte noch einmal lautstark zum Abschied. Dann verschwanden wir hinter dem Tor.
      (3000 Zeichen,text by Cowboy)
    • Paty
      Pflegebericht
      Sehr lange Zeit....
      Heute hatte ich vor wieder Sirio zu besuchen.Ich war sehr lange nicht bei ihm.Ich hatte Angst,das er mich vergessen hat,oder das Nano mich rausschmieß.Ich frühstückte und holte mein Fahrrad aus der Garage.Es zogen schon ein paar Wolken auf.Fast angekommen,fing es an in strömen zu regnen.Ich beeilte mich noch mehr.Am Stall angekommen,stellte ich mein Fahrrad ab.Ich suchte Nano,sie war aber nicht da.Ich ging in den Stall.Ich suchte immer wieder die Boxen ab,als ich endlich Sirio fand.Ich flüsterte zu ihm,kennst du mich noch?.Er wieherte.Ich nahm ein Halfter und führte ihn zur Stallgasse,da es am Putzplatz regnete.Ich striegelte ihn,kratzte seine Hufe aus,kämmte seine Mähne und seinen Schweif durch und gab ihm eine Karotte.Ich holte seinen Sattel und sein Zaumzeug.Ich freute mich wieder auf ihn zu sitzten,denn er hatte wunderbare Gänge und war etwas Flotter.Eigentlich hatte ich vor,heute einen Ausritt zu machen,aber Ausritt im Regen?Nein danke!Ich führte ihn in die Halle und stieg auf.Ich ritt ihn zuerst warm.Danach versuchte ich seinen Galopp.Wow!Der ist wirklich flott.Als Sirio und ich erschöpft waren,stieg ich ab.Ich führte ihn noch bis er trocken war.Danach sattelte ich ihn ab und führte ihn in seine Box.Ich streichelte Sirio nochmal und ging dann.
    • Nano
      Pflegebericht für alle Pferde,Fohlen II/II

      Heute würde ich mich wieder gündlich um alle meine Pferde kümmern, diesesmal aber um alle erwachsenen Pferde. ich stand früh Morgens auf, wusch mich und zog mich an. Dann frühstückte ich rasch und stieg dann ins Auto. Einmal musste ich während der Fahrt gähnen, da ich noch ein bisschen müde war. Deshalb stellte ich eine schnelle Musik laut an und sang gut gelaunt mit. Auf meinem Hof angekommen, parkte ich und stieg schon um einiges wacher aus. Ich streckte mich noch einmal bevor ich zum grossen Stall ging, wo alle Pferde ausser den Zuchtpferden, drinnen standen. Dann öffnete ich die beiden Türen und begrüsste meine Pferde und Fohlen fröhlich. Sie wieherten mir zu und einige schnaubten ungeduldig, sie hatten Hunger. Ich grinste und brachte jedem sein jeweiliges Futter. Einige stürtztenb sich gleich drauf wie hungrige Löwen, doch es gab auch einige die zuerst dran rochen und dann langsam zu fressen begannen. Nun fuhr ich mit dem Futterwagen zu dem Zuchtstall hinüber und fütterte die Pferde dort. Ich stellte den Futterwagen in der Sattelkammer ab und ging wieder durch den ersten Stall. Auf einen Strohballen setzte ich mich gemütlich hin und lehnte mich mit geschlossenen Augen lächelnd an die Wand hinter mir. Ich genoss die friedliche Stille Morgens, das kauen der hungrigen Mäuler und den frischen, kühlen Morgenwind. Nach einer Weile schienen schone einige fertig zu sein und scharrten ungeduldig, sie wollten nun raus. Ich lachte und halfterte gleich zwei Pferde gleichzeitig auf und brachte die auf die Weide. Dann kamen die nächsten, schliesslich auch die Fohlen und dann die Zuchtpferde. Alle ausser Sirio hatte ich raus auf die jeweilige Koppel gebracht. Der Schimmelhengst schien zu wissen das ich mich nun um ihn kümmern würde, den er spitzte die Ohren als ich kam und liess sich bereitwillig aufhalftern. Ich band ihn auf der Stallgasse an und begann ihn zu putzten. Die erste Seite von ihm war fast völlig sauber und ich freute mich schon das er heute mal nicht so dreckig war, Schimmel machten einfach um einiges mehr Arbeit als die anderen Pferde. Doch auf der anderen Seite von Sirio stöhnte ich bei dem Anblick von einem riesigen Gelblichen Fleck auf seiner Flanke auf. Das dauert wieder ewig, dachte ich und machte mich dann aber schnell an die Arbeit. Zuerst schrubbte ich mit einem nassen Schwamm drüber und nahm ganz wenig Pferdeshampoo. Dann bürstete und striegelte ich noch ne ganze Weile über den Fleck, doch er war bis jetzt nur leicht ausgeblichen und an einigen Stellen kleiner geworden. Nun nahm ich einen weissen Kreidestift zur Hand und fuhr damit zuerst kräftig dann sanft immer wieder über die Stelle,verstrich ein bisschen hier dann da, und trat dann einen Schritt zurück um mein Werk zufrieden zu betrachten. Die Stelle war jetzt fast ganz weiss man sah einen nur leichten gelblichen Schimmer doch sonst glänzte nun Sirios ganzes Fell sauber und war seidigweich. Ich kratze ihm noch vorsichtig die Hufe aus und kämmte sein langes, dünnes Langhaar gut durch. Wie meistens hatte es fast keine Knöpfe, ich konnte fast überall ohne zu stoppen durch das Haar mit dem Kamm ziehen. Endlich fertig,dachte ich glücklich und sattelte und zäumte ihn rasch auf. Nun führte ich ihn hinaus auf das Dressurviereck, denn heute war wiedermal etwas Dressur angesagt. Sirio schien diese Aussicht nicht si zu gefallen, den er würde lieber auf der Rennbahn galoppieren. Nach einer harten Stunde ritt ich ihn trocken und brachte ihn auf die Weide. Jetzt holte ich Carribean Storm, doch dieses mal band ich ihn auf dem draussen liegenden Putzplatz unter einem Baum an. Ich stellte das Radio an und summte währenddem putzten gut gelaunt laut mit. Als ich mit dme Putzten fertig war holte ich Sattel und Zaumzeug. Als erstes nahm ich ihm das Halfter ab und strich ihm dann schnell und geschickt das Reithalfter über die grossen,gespitzten Ohren und schob das Mundstück ins Maul. Bereitwillig öffneten er dafür das Maul. Nun sattelte ich ihn und sass geschmeidig auf. Nach einem langen Ausritt kamen wir wieder zurück auf dem Hof an. Ich stieg ab und rieb Stormy trocken. Der Hengst schnaubte und spielte zufrieden mit den Ohren, auch ihm hatte der Ausritt gefallen. Dann sattelte und zäumte ich Carribean Storm ab und schob ihm sein Lieblingsleckerli, Vanillegeschmack, ins Maul. Stormy war glücklich und rieb zutraulich seinen Kopf an mir. Ich lächelte und brachte ihn auf die weide. Nun holte ich Yeremia. Ich führte sie auf den Putzplatz draussen und begann sie zu putzen. Zum Glück war sie nicht sehr dreckig und ich war schnell fertig. Nun sattelte und zäumte ich sie schnell auf und führte sie in die Halle.
      Dort sass ich geschickt auf und ritt die Stute warm. als wir auch das hatten trieb ich sie zu einem lockeren, aber flotten Trab an, den sie ohne zu zögern gleich einschlug. Wir trainierten heute das Springen, worauf sie ja schon auf L war. Nachdemm wir locker einige E und A Hindernisse genommen hatten stellte ich L-Hindernisse auf. Auch die übersprang Yeri leichtfüssig und mit viel Elan. Sie war voll bei der Sache und arbeitete konzentriert und mit Freude mit. Ich war sehr zufrieden mit ihr und wollte zum Schluss noch einmal den Parcours durchreiten. Diesesmal hatte ich zwei der L-Hindernisse gegen M-Hindernisse getauscht. Nun ging es los. Wieder flogen wir über jedes Hinderniss fehlerfrei und es machte richtig Spass. Bei einem der M-Hindernisse, ein Oxer, touchierte sie die Stange leicht, doch sie fiel glücklicherweise nicht. Nach dem Trockenreiten verosrgte ich sie, brachte sie auf die ersehnte Weide. Nun holte ich eines meiner echt Reinzüchtigen Pferde, meine Hannoveranerstute Toska. Sie stammte aus einer bekannten und beliebten Zucht, die immer Champions hervorbrachte, in Springen sowie auch in Dressur, es gab sogar auch solche die erfolgreich bei Military mitgingen. Ich putzte sie, bis ihr Fell seidigweich war und einen traumhaften glänzenden Schimmer hatte. Als ich auch ihr Langhaar gekämmt hatte konnte ich nicht aufhören sie bewundernd anzusschauen. Sie war edel gebaut, trug ihren Kopf stolz hoch und stand still da. Ihre lange,seidige,total weiche Mähne schmiegte sich locker um ihren schlanken Hals und ihr hellgrau geäpfeltes Fell schimmerte seiden im hellen Sonnenlicht. Ich sattelte und zäumte sie dann schliesslich auf und sass auf. ich lenkte sie auf den Dressurplatz draussen und ritt sie warm. Heute war wieder Dressur dran, obwohl wir beide lieber Springen hatten. Toska war in beiden Disziplinen gut doch beim Springen blühte sie so richtig auf, doch Dressur musste auch sein. Anfangs ritten wir leichte Dressurübungen bevor die schwierigeren dran kamen. Am Ende tätschelte ich ihr zufrieden auf den schweissnassen Hals und versorgte sie nachdem Trockenreiten. Nun holte ich Palome und putzte auch sie, sie war nicht besonders dreckig. Sie war immernoch leicht scheu,obwohl ich sie schon eine Weile ritt. Beim satteln stand sie einigermassen still aber beim aufzäumen zog sie immer wieder den Kopf hoch und spielte nervös mit den Ohren, es war ihr immernoch nicht ganz geheuer, und sie liess es erst zu, nachdem ich lange beruhigend auf sie eingeredet hatte. Jetzt sass ich auf und wir ritten aus dme Hof hinaus. Da es nun Nachmittag war und immernoch sehr heiss ritten wir durch den kühlen,schattenreichen Wald und genossen die friedliche Stille. Nach diesem langen Ausritt ritt ich zurück zu meinem Hof und sprang von ihrem schlanken Rücken. Nachdem ich sie versorgt hatte holte ich gleich Valley Victora von der Weide und begann sie zu putzen. Sie hampelte etwas herum und deshalb dauerte es länger als bei den anderen, vollblut eben. Nachdem sie sauber geputzt war sattelte und zäumte ich sie schnell auf, wenigstens dabei hielt sie brav hin. Als ich aufsass, ging sie gleich flott los, ohne lange zu warten. Wir ritten zur Rennbahn von Trevin, der mir ja gesagt hatte das ich nun immer mit meinen Englischen Vollblütern beim ihm trainieren konnte, ausserdem waren bei dem Gestüt die Infos, die ich für die Rennen brauchte, bei denen ich mitreiten sollte. Es wurde ein sehr hartes Training und am Ende waren wir beide nass geschwitzt. Im langsamen und gemütlichen Trab ritten wir nach Hause, dor t wusch ich sie und trocknete sie danach ab. Schliesslich liess ich sie auf der Weide frei und ging zur Hengstweide, wo ich March To Glory holte. Der nervöse Hengst ging flott und noch ziemlich überdreht neben mir her. Er warf bei jedem Schritt seine Beine schwungvoll nach vorne, hielt den Kopf hochgeworfen, schon fast leicht nachinten gebeugt und hatte die Ohren gespitzt. Ich grinste bei seinem Anblick und band ihn beim Putzplatz draussen an. Während des ganzen putzens hielt er aussergewöhnlich still doch beim Satteln und Zäumen hatte er wieder seine Mätzchen. Schliesslich hatte ich den vor Kraft und Muskeln nur so strotzenden Hengst fertig gemacht und sass schnell auf. Als er sehr flott los ging,immernoch hielt er den Kopf hoch erhoben, den Hals leicht, aber stolz gebogen. Seine federnden Tritte waren jeder voller Elan und zeugten von seiner unbändiger Kraft und seinem Übermut. Auf der Rennbahn genoss ich die bewundernden Blicke auf mir als Glory locker und doch so schnell, über die Rennbahn flog. Es schien ihn nicht besonders anzustrengen und es schien ihm total Spass zu machen. Er wurde immer schneller,streckte sich immer mehr, doch ich spürte nur seine weichen,kontrollierten Bewegungen und wahrscheinlich war es ein Genuss uns zuzusehen, den wir schienen zu fliegen. Nach diesem Training wollte ich wieder nach Hause reiten, doch einige der anderen Jockey hatten Lust zu schwatzen. Sie fragten mich einige über die Abstammung Glory`s und fragten mich auch über meine anderen Englischen Vollblüter aus. Ich erzählte bereitwillig alles wichtige und erzählte auch wie ich Trevin kennen gelernt hatte. Einige der jüngeren Jockeys luden mich ein immer mit ihnen zu trainieren, oder mal mit den Vollblütern zusammen nen Ausritt zu machen. Ich war glücklich damit einverstanden, denn ich war froh schnell so einen Anschluss an die anderen bekommen zu haben. Es machte Spass mit ihnen über die Vollblüter und die Rennreiterei und anderen Jockeys zu diskutieren und zu fachsimpeln. Wir verstanden uns echt gut und ich ritt erst nach einer Stunde nach Hause, in Begleitung von einem der jüngsten und besten Jockeys. Er ritt auf einem dunkelbraunen, fast schwarzen grossen Hengst. Er hiess Skyblue und war echt hübsch und edlen gebaut, doch auch er war einer der sehr nervösen Sorte. Doch wir kamen schnell auf meinem Hof an. Wir stiegen ab und ich zeigte ihm alles, er heisst Sam. Im gefiel mein Hof und auch meine Pferde. Besonders gefielen ihm Chocolo und Sheza. "Ich liebe Arabische Vollblüter, hab schon einige geritten", dabei kraulte er Chocolo sanft am Hals, beide verstanden sich erstaunlich schnell. Ich sagte ihm das ich eigentlich gerade mit Chocolo ausreiten wollte, er könnte ihn gerne übernehmen, ich würde Vento nehmen. Wir machte die Pferde rasch fertig und sassn auf. Beide Araber tänzelten aufgeregt herum, mit hochgeworfenem Kopf und spielenden Ohren. Sie schnaubten nervös und konnten es kaum erwarten. Sam war wircklich ein guter Reiter, er hatte Chocoloc gut im Griff. Nach einem langen Trab liesen wir beide Pferde loslaufen. Beide schossen los und galoppierten immer schneller werden dahin. Wir genossen das kleine Rennen alle vier, Chocolo gewann mit einem Kopf Vorsprung. WIr redeten vergnügt und schliesslich waren wir zurück auf dem Hof. Wir versorgten die Pferde und Sam bestand darauf mir mit dem Rest der Pferde zu helfen da ich es sonst nicht bis zum Abend schaffen würde. Am Abend hatten wir jüngeren Jockeys uns in ner Bar verabredet. Er trainierte mit Red Rimini Springen und ich mit Rainy Military. Nach diesem Training versorgten wir die Pferde wieder und ich holte nun Keno. Ich trainierte mit ihm Western,es klappte ganz gut, doch er war heute nicht so bei der Sache. Sam ritt Fallin Leaves und war von der sanften und doch flotten wunderschönen Stute begeistert. "Sie springt echt gut, hoch,schwungvoll und mit so viel Freude. Und ihre schönen,klaren blauen Augen, sie ist echt ein hübsches Pferd", er streichelte Lee noch einmal kurz und wir gingen dann zum Zuchtstall. Dort holte er Thorros heraus und ich Cual Fantastico. Wir putzten je beide unser jeweiliges Pferd und sattelten und zäumten die dann auf. Wir sassen auf und unternahmen wieder nen gemeinsamen Ausritt. Es machte wieder viel Spass auch den Pferden, sie gingen richtig locker und entspannt, Sam mochte Thorros und gab ihm immer nur kaummerkliche Hilfen, die der Hengst mit spitzten Ohren gehorsam befolgte. Wieder zurück auf dem Hof rieben wir die beiden trocken und versorgten sie. Nun holten wir nacheinander jedes Fohlen heraus und putzten alle nacheinander. Als alle sauber waren und schon ungeduldig waren teilten wir die Fohlen auf und gingen alle zusammen Spazieren. Es wurde ziemlich lustig und turbulent. Die einen wollten rasch forwärts die einen liebten es gemütlich und gingen brav neben uns her. Wir hatten unsere liebe Mühe alle beisammen zu halten, doch es machte allen Spass. Wieder auf dem Hof banden wir alle an und versorgten sie nacheinander. Wir holten auch den Rest der Pferde rein und fütterten das Abendessen. Als alle zufrieden Mampften grinsten wir uns gut gelaunt und kaputt an und machten es uns auf meinem Sofa in meinem Haus, beim Stall neben an bequem. Wir sahen Fernseh, schwatzen und assen Chips. Als es Zeit wurde und wir wieder einigermassen wohlauf waren machten wir uns auf den Weg zur Bar in der Stadt.
    • Annikalihalimalischnali
      1.Pflegi für:
      Fire ♥
      Sirio ♥
      -kein Reiten?-

      Heute habe ich wie immer um ca.6.30 Uhr auf dem Hof und habe Fire und Sirio gefüttert. Als ich damit fertig war, brachte ich die Pferde auf die Weide und legte ihnen Pferdedecken über. Nun musste ich die Boxen ausmisten, was ich im Anschluß auch tat!! Um ca. 14.00 Uhr holte ich Sirio von der Weide und putzte ihn. Ich wollte mal wieder in die Reithalle, doch die war besetzt. Nun machte ich mich auf zum Reitplatz. Dort stellte ich dann den alten Westernparkur auf. schnell hatte ich Sirio noch gesattelt und dann gings los. der Parkur war wie beim letzten mal ziemlich schwer für ihn. 2 mal hatte er Fehlerpunkte im Schritt. Nach einer halben Stunde schaffte er es einwandfrei einwandfrei und nun trabte ich ihn an. Wieder hatte er 2 Fehlerpunkte, doch nach 45Minuten schaffte er es mal wieder ohne Fehlerpunkte. Da ich noch mit Fire üben wollte und mit ihm spazieren gehen wollte un natürlich auch mit Sirio beendete ich das Training und baute den Parkur ab. Diesesmal lief ich über die Felder. Es was Klasse. Ich bin mal einen anderen Weg gelaufen. Dort waren ganz viele Bäche und Fire ist über sie gesprungen. Als ich dann zurück kam, Halfterte ich Fire ab und stellte ihn auf die Weide. Nun war Sirio nochmal dran. Als erstes musste ich auch ihn nochmal putzen. Ich möchte ihn gern Springen sehen und wollte wissen, ob er schon ein paar Erfahrungen hatte. Er schnaubte nicht schlecht, als ich über das erste Hindernmniss, das schon auf dem Reitplatz aufgebaut war, gesprungen bin. Es war ein kleines und er war sehr gut. Da es mir Spaß machte, sprang ich noch ein paar mal darüber. Dann stellte ich ein hinderniss auf das auch sehr leicht war, aber ein kleines bisschen schwerer als das andere. Dort hatte er ein Fehlerpunkt, aber das ging schon. Auch über dieses Hinderniss sprang ich mehrmals. Als ich auf die Uhr sah bemerkte ich, dass ich schon sehr lange mit Sirio trainiert hatte, auch wenn es nur 2 Hindernisse waren. Ich wollte dann mal mit ihm ausreiten und ritt mit ihm in den Wald. Es war toll, doch ich musste dann auch schon wieder zurück. Als ich wieder auf dem Gestüt von Nano ankam, sattelte ich Sirio ab und brachte ihn in seine Box. Gleich darauf brachte ich ihm Futter. Nun holte ich auch Fire hinein und gab auch ihm Futter.Ich lobte die beiden Ausgiebig und steckte ihnen eine Möhre zu. Nun waren die Pferde versorgt und ich konnte nach Hause gehen.
    • Nano
      Weihnachtspflegebericht für alle Pferde

      Ich schlang mir einen Schal um den Hals, schlüpfte in gefütterte Schuhe, zog eine Mütze über den Kopf und zog gefütterte beige Lederhandschue an. Doch ich zog die schnell wieder aus und holte mir weiche,warme Schokobraune Wollhandschuhe. Es war zu schade um die neuen Lederhandschuhe, die würden nur wieder wie die vorherigen, alten schnell voller Pferdehaare werden. Endlich für das draussen herschende kalte Wetter gerüstet ging ich nach draussen, es war ein kühler Morgen, und zwar der 24. Dezember!! Guter Laune hüpfte ich zu den Ställen und fütterte alle Pferde, die richtige,ausgiebige Begrüssung kam meistens erst nach dem Füttern, bevor ich das Pferd fürs Training fertig machte. Als ich auch im Zuchtstall alle gefüttert hatte ging ich in wieder ins Haus hinein, aber ins Dachzimmer hinauf. Hmm...irgendwo hier musste doch Weihnachtsschmuck sein...Ich fand ein paar Kisten voll und trug die hinunter. Ich überlegte in welcher Farbe ich es hauptsächlich halten sollte. Nach einer Weile des Nachdenkens entschied ich mich für silber,blau und rot. Nun begann die ganze Arbeit. Zum Glück hatte ich gestern schon alle Tannenzweige an allen möglichen Stellen, auch am Haus und am Koppelzaun, aufgehängt, dann kannte ich auch den Weihnachtsschmuck ranhängen. Ich holte eine Leiter und begann zuerst Lametta überall herum zu schlingen, nur silberne, dann kamen noch dunkelblaue und dunkelrote Kugeln und sonstige Figürchen hinzu, auch Pferdefigürchen waren dabei. Ich konzentrierte mich ganz darauf wo ich noch Sachen hinhängen könnte und darauf nicht von der Leiter zu fallen. Da ertönte ein plötzliches, lautes Hupen. Erschrocken, da ich gerade tief versunken eine blaue Kugel aufgehängt hatte, schwankte ich nach hinten und ruderte halt suchend mit den Armen. Doch dann verlor ich das Gleichgewicht endgültig und kam hart auf dem Boden auf. Fluchend versuchte ich wieder aufzustehen, anscheinend hatte ich mir zum Glück nichts gebrochen oder so. Da streckte jemand mir helfend eine Hand entgegen. Ich sah zuerst auf und funkelte Marco dann wütend an. "Verdammt, musst du mich so erschrecken? Bin glatt von der Leiter gefallen...", schliesslich nahm ich doch seine Hand und zog mich auf die Beine. Er grinste mich an. "Sorry, war keine Absicht. Soll ich dir helfen? Sieht gut aus", sagte er und warf einen Blick auf die geschmückten Stallungen. "Nee, danke. War gerade fertig, und wollte anfangen meine Pferde zu bewegen. Wenn du schonmal da bist kannt mir gleich helfen, alleine schaffe ich es garantiert nicht alle heute zu bewegen", ich lächelte ihm kurz zu und ging dann vorraus zum Stall. Er ging neben mir her und blieb im Tührrahmen der Sattelkammer stehen. Ich nahm mir Khiara`s dunkelblaues Halfter und dann noch Toska`s oranges Halfter, das ich ihm zuwarf. Er fing es geschickt auf, las das Namensschildchen und ging gleich zu Toska`s Box. Sie stand gleich neben Khiara und ich beobachtete ihn lächelnd wie er Toska liebevoll und vorsichtig begrüsste. Sie kannten sich beide nur vom sehen her, doch er war ein guter Reiter und sie eine zutrauliche Stute, sie würden schon klar kommen. Ich wandte mich Khiara zu und begrüsste sie. Nachdem putzen der beiden Pferde legten wir ihnen Sättel und Trensen auf. Zum Glück lag kein grosser Schnee auf dem Boden herum. Ich gab ihm rasche Anweisungen, das er mit Toska in der Halle Dressur reiten sollte, und sagte ihm an welchen Übungen sie arbeiten sollten. Er hörte gut zu, nickte und lenkte Toska dann in die Halle. Ich ritt mit Khiara auf den Springplatz zu und ritt sie warm. Sie war heute gut gelaunt und ging schwungvoll mit federnden Tritten unter mir her. Nun liess ich die Zügel lockerer und sie galoppierte fast von selber an. Eine Runde hielt ich sie auf dem Zirkel, bis ich ihr Tempo etwas reguliert hatte, dann gings auf den Parcours zu. Nach dem anstrengenden, harten Springtraining, waren wir beide verschwitzt und ich legte ihr eine dünne Decke über die Kruppe auf, beim Trockenreiten, damit sie sich nicht erkältete. Als sie trocken war lenkte ich sie auf den Stall zu und sass ab. In der Stallgasse band ich sie an und nahm ihr ihre Ausrüstung ab. Dann fuhr ich noch mit einem weichen Tuch über ihr Fell und gab ihr ein Leckerli. Nun folgte sie mir wieder hinaus, zur Stutenweide. Ich hatte ihr wieder eine Decke aufgelegt, eine leicht dickere als vorhin. Dann verabschiedete ich mich von ihr und ging zum Stall zurück, da standen schon Toska und Marco, beider verschwitzt aber zufrieden. "Gut gegangen?", fragte ich und er erzählte mir im ungefähren wie das Training gelaufen war. Ich war auch zufrieden und holte die nächsten Halfter. Für mich nahm ich Sirio, für ihn Paloma. "Hmm...wäre vielleicht besser wenn ich dir Sirio geben würde, er...Naja, er ist eben einer meiner absoluten Lieblinge und sehr sensibel. Aber Paloma...jaa, also sie braucht eigentlich eine Weile bis sie sich an einen gewöhnt, aber das sollte schon gehen, in den letzten Wochen hat sie immer mehr Vertrauen gewonnen, ausserdem bist du ja ein guter Reiter oder?", ich grinste ihn an und ging zu Sirio`s Box. Der prachtvolle Schimmelhengst wandte seinen schönen, edlen Kopf mir zu und wir begrüssten uns ausgiebig mit schmusen. Bei Marco und Paloma gings etwa genau so lange, auch wenn das eher daran lag, das sie ihn zuerst nicht an sich heran lies. Aber durch gutes Zureden lies sie sich endlich von ihm aufhalftern und hinasu führern. Auch beim Putzen hielt sie still, Sirio war da sowieso immer brav und gelassen. Beim Satteln spielte sie etwas nervös mit den Ohren und scharrte mit dem Huf, doch Marco gurtete unbeachtet davon weiter und zog ihr die Trense über den Kopf. Sie wurde bei seiner Gelassenheit und Ruhe die er ausstrahlte selber ruhiger und ihre Augen sahen ihn schon freundlicher an. Als wir beide Pferde fertig gemacht hatten führten wir sie auf den Innenhof hinaus. Wir wollten einen Ausritt machen. Ich sass geschmeidig auf, Sirio wartete geduldig bis ich draufsass und die Zügel aufgenommen hatte. Doch Marco hatte da mehr Schwierigkeiten. Kaum hatte er sich hinaufgeschwungen trippelte sie schon los, den Kopf hochgeworfen. Er lies sich davon nicht beeindrucken, nahm sofort die Zügel auf und hielt sie energisch an. Sie zuckte unwillig mit den Ohren gehorchte aber. Dann lenkte ich Sirio neben sie und wir ritten Seite an Seite los. Paloma wollte immer etwas schneller gehen als Sirio. Er ging ruhig, in gleichmässigem Tempp aber trotzdem frisch und munter unter mir her, mit aufmerksam spielendne Ohren. Ich sass locker und entspannt im Sattel und genoss seine langen Trabschritte, als wir antrabten. Marco dagegen, hatte schon mehr zu tun und versuchte Paloma zu einem ruhigen trab zu überreden, sie dagegen wollte ständig angaloppieren oder einfach schneller Traben. Nach einer Weile wurde sie plötzlich ruhiger und ihre Schritte gleichmässiger. Reiter und Pferd entspannten sich etwas mehr und genossen nun auch den Ausritt, durch die herrliche, zugegeben etwas karge Landschaft. Es war kühl und doch erfrischend. Wir legten auch noch einen kleinen Galopp ein, bei dem ich Sirio schon zurück halten musste, da Paloma, obwohl sie alles gab und ihre Beine sich richtig schnell bewegten, einfach die kürzen Beine hatte und langsamer war als der Vollbluthengst. Marco grinste nur herausfordernd: "Wenn wir dann nachher "gleichberechtigte" Pferde haben, wirst schon sehen. Dann gewinnt wircklich nur der bessere Reiter, obwohl du natürlich einen Vorteil hast, da die Pferde dich ja sehr gut kennen." Ich lachte nur und wir ritten langsam richtung meines Hofes zurück, im flotten Trab. Auf dem Hof angekommen stiegen wir beide ab und führten die Pferde inden Stall hinein, banden sie auf der Stallgasse an den Stangen an. Da fiel mir was ein, beim absatteln. "Hey, kennst du dich wircklich gut aus mit Isländern und sturen, dickköpfigen Ponys? Ich hätte da nämlich eine Isländerstute, die eingeritten werden müsste...Also bald noch nicht jetzt, und ich habe bis jetzt schon einige meiner Jungpferde eingeritten, aber so ein temperamentvolles Pony ist mir echt noch nicht untergekommen. Die Züchterin, der sie vorhin gehörte, meinte auch es wäre besser, wenn ich einen Profi dafür einstelle. Und wenn du natürlich die dafür notwendigen Reitkenntnisse aufbringen würdest...", ich grinste ihn an und warf ihm Brynjas Halfter zu, mir nahm ich Eljas. Er dachte kurz nach und musterte die Ponystute (Brynja) die ihn ihrerseits neugierig anstarrte, mit gespitzten Ohren, reglos. "Ich kann sie mir mal anschauen, obwohl ich jetzt nicht grade behaupten würde, ich wäre der absolute Isiprofi, aber..." Ich unterbrach ihn mit einem lächeln: "Lernt euch einfach mal kennen okey? Du kannst sie longieren und mit ihr Bodenarbeit machen, dann sehen wir ja wie ihr miteinander auskommt." Er gab sich geschlagen, nickte und ging in Brynjas Box. Ich ging zu Elja begrüsste sie ausgiebig. Ihre Scheckung fand ich einfach echt speziell und toll. Nur der Kopf war braun, der Rest des Körpers schneeweiss, ausser sie hatte sich gerade wiedermal im Dreck gesuhlt, etwas was sie sehr oft und gerne machte, ich konnte mich dann immer darüber ärgen, das ich jetzt schon wieder lange fürs Putzen brauchen würde. Doch heute war sie eingermassen sauber und ich hatte sie schnell fertig geputzt. "Irgendwie erinnert Brynja mich an meine Isistute Rhambra", hörte ich Marco rufen. Grinsend ging ich an Brynjas Box vorbei zur Sattelkammer. Mit Sattel und Zaumzeug beladen kam ich wieder zurück, er war gerade dabei ihre Hufe auszukratzen, die sie anscheinend nicht hergeben wollte. Er wurde energischer und gab der Stute einen kurzen Klapps mit der Hand auf die Kruppe. Ich ging weiterzu der ungeduldig wartenden Elja und legte ihr vorsichtig den Sattel auf. Von ihren früheren Besitzern schien sie einen Sattelzwang zu haben, denn als ich den Gurt unter dem Bauch hindurch ergriff und ihn langsam enger zog begann sie in die Luft zu schnappen, und zuckte nervös mit dne Ohren. Doch ich hatte es schnell gemacht und zäumte sie dann auf. Das ging problemlos. "Gehts?", fragte ich Marco als ich mit Elja am Zügel an ihm vorbeikam. Er war gerade daran Brynja aufzuzäumen. Sie blieb dabei erstaunlich ruhig, ich hatte es auch schin ein paar mal mit ihr versucht. Nun legte er ihr eine Schabracke auf den Rücken. "Hast du sie schon an den Sattel gewöhnt?",fragte er. Ich verneinte und ging dann weiter. Auf dem Innenhof stieg ich auf und gurtete rasch noch nach. Sie tänzelte ein paar Schritte zur Seite, ein grollen kam aus ihrem Maul. Doch ich war schon fertig und tätschelte ihr beruhigend auf den Hals. Nun lenkte ich sie aus dem Hof hinaus, die Strasse entlang. Dann bog ich auf einen Feldweg ab, auf dem ich sie dann nach rechts wendete zur Militarystrecke. Da sie schon warm war legte ich die Schenkel an und sie schoss im Galopp los. Wir bogen zur leichteren Strecke ab und schon waren wir mitten im Parcours. Elja ging aufmerksam unter mir, taxierte die Sprünge und flog blitzschnell über die hinweg. Am Ende klopfte ich ihr lobend auf den schweissnassen Hals, sie war ein bisschen zu schnell gegangen, aber noch in meiner Kontrolle. Da ich sie heute nicht überanstrengen wollte machten wir nun einen gemütlichen Ausritt. Bei der Galoppstrecke liess ich sie laufen. Wir genossen den kleinen Ausritt, bevor wir wieder zurück Ritten. Ich sass ab und versorgte sie, auch sie wurde auf die Weide gebracht. Dann nahm ich Fabias Halfter und ging zu ihrer Box, die recht weit hinten war. "Hey, meine Kleine", begrüsste ich sie und schmuste eine Weile mit ihr. Die zierliche Stute hatte schnell Vertrauen zu mir gefasst, sie war ein echtes Schmusepferd. Schliesslich halfterte ich sie auf und band sie in der Stallgasse an. Wie immer war sie besonders sauber, sie war sicher mein sauberstes Pferd. Rasch hatte ich sie geputzt und auch die Hufe ausgekratzt, nun zäumte ich sie auf, ich ritt sie oft ohne Sattel. Sie stand die ganze Zeit gelassen da, aber in ihrern Augen sah man die Abenteuerlust aufblitzen, sie konnte es kaum erwarten raus zu kommen. Ich führte sie hinaus, da kam mir Marco entgegen. E Er musterte meine Quarter Horse Stute neugierig. "Hübsches Pferd, etwas klein. Naja, ist ganz gut gegangen mit der süssen hier", er klopfte Brynja auf den Hals. Als sie schnaubte und ihn anscheinend zustimmend anstupste hob ich erstaunt eine Augenbraue. "Jaa, also wir kommen echt gut miteinander aus...", er berichtete kurz über das Training. Ich hörte zu und war etwas überrascht wie schnell Brynja ihn in ihr Vetrauen zu ziehen schien. "Okey, gut. Nimm du jetzt March To Glory, der gute wird dich auf Trab bringen", sagte ich dann und schwang mich vorsichtig auf ihren blanken, schlanken Rücken. Sie scharrte erwartungsvoll mit dem Vorderhuf und wieherte leise. Ich lächelte und nahm die Zügel auf, doch ihr lies ich sie meistens ziemlich locker, denn sie hörte auf das kleinste zupfen am Zügel. Dann drehte ich mich zu Marco um und gab ihm rasche Anweisungen was er machen sollte mit Glory. Er schien begeistert zu sein, in der Vorstellung endlich wieder einen Vollblüter unter dem Hintern zu haben. Grinsend lies ich Fabia jetzt antreten. Man sollte meinen, das Fabia eher gemütlich gehen wollte, da sie eher kurze Beine hatte und ruhige, sanfte Augen. Aber vonwegen! Ich brauchte sie nie zu bremsen, da sie immer schön gleichmässig, aber echt flott ging. Auch heute war sie total aufmerksam und munter. Wir trabten nun an, ich lenkte sie durch den Wald. Einige andere Reiter kamen uns entgegen, die ich alle mit einem freundlichen lächeln grüsste. Als ich nun dem nächsten Reiter zu nicken wollte, erkannte ich den schlanken, etwas älteren Mann, auf einem wunderschönen Vollblutschimmel, desse Muskeln man bei jeder Bewegung unter der Haut spielen sehen konnte. "Trevor!", begrüsste ich den Rennstallbesitzer freudig überrascht. "Lange nicht gesehen. Wie gehts denn so?", fragte er mich lächelnd und lenkte sein grosses Vollblut neben meine kleine Fabia. Ich musste richtig zu ihm aufschauen, doch Fabia schien ein so grosses Pferd neben sich nichts aus zu machen, da Trevor auch nicht zu nahe rankam. Ich erzählte ihm über meine neuen Pferde und wie es mit meinen Vollblütern lief. Er sagte er hätte schon von Sam einiges gehört. Wir schwatzten echt lange und lachten auch ab und zu. Als ich auf meine Uhr schaute, war es schon 2 Uhr, wir ritten schon ne Stunde lang im Schritt nebeneinander her und redeten. Trevor sagte, das er jetzt in den Festtagen nicht so viel zu tun hatte, und sowieso einen gemütlichen Ausritt machen wollte. "Hast du heute Abend schon was vor? Du könntest zu uns auf die Rennbahn kommen", schlug er vor, da er sich nun verabschieden wollte, er hatte noch einige Pferde zu reiten. "Hmm...nein tut mir leid. Meine Eltern kommen um 6 Uhr zu mir auf den Hof und meine Tante, mein Onkel und mein Cousin und meine Cousine", sagte ich entshuldigend. "Okey, dann komm doch morgend vorbei! Wir feiern sowieso meistens erst am 25ten eher mit allen, heute ist es mehr in enger Gesellschaft." Ich nickte beigestert und sagte zu. Dann verabschiedeten wir uns. Ich ritt mit Fabia zurück zum Hof und freute mich innerlich schon auf morgen. In letzter Zeit hatte ich kaum Zeit gehabt, mit meinen Vollblütern auf der Rennbahn zu trainieren und mal wieder was mit meinen Kollegen dort zu unternehmen. In Gedanken versunken stieg ich ab und versorgte Fabia. Auch sie lies ich auf die Koppel. Als ich zurück von der Weide kam ritt mir ein strahlender Marco entgegen. Er tätschelte mit einem liebevollen Lächeln Glorys schweissnasen Hals. "Wie wars?", fragte ich grinsend. Er sagte das er Glory`s Temperament einfach toll fand, und auch das Pferd ansich selber. Dann erzählte er noch über das Training und wendete dann den Hengt, um ihn noch trocken zu reiten. Ich ging weiter und öffnete die Stalltüre. Da fuhr ein eisiger Luftzug über mich hinweg und ich zod unwillkürlich meine Jacke enger um mich, auch den Schal zog ich enger an. Dann schloss ich die schwere Tür hinter mir und ging zu California Infinity`s Box. Die junge Stute, sie war erst vor einem Monat drei Jahre alt geworden, streckte mir sofort ihren edlen Kopf entgegen, ihre Ohren waren gespitzt. Lächelnd streckte ich meine Hand aus und fuhr langsam und zärtlich über ihre bebenden Nüstern. Sie schnaubte, spielte mit den Ohren warf den Kopf dann brummelnd hoch und tänzelte ein paar Schritte rückwärts, bevor sie wieder näher kam und mich anstupste. Ich lachte leise und halfterte sie auf. Dann holte ich ihre Putzbox und begann sie ausgiebig zu putzen. Ich stellte auch das Radio an und sang lauthals mit. Infinity schien das nichts auszumachen, sie zuckte nur ab und zu mit den Ohren und schob genüsslich die Unterlippe etwas vor. Da lehnte sich Marco an die Boxentüre und legte den Kopf leicht schief. "Und, was kommt jetzt?", fragte er. Ich kratzte den letzten Huf von der Stute aus und richtete mich dann grinsend auf. "Hol dir Vento, dann machen wir einen Ausritt. Vielleicht liegt auch ein kleines Wettrennen drinnen, wir haben ja jetzt "gleichberechtigte" Pferde", sagte ich lachend. Er grinste und verschwand. Da ich nun mit dem Putzen fertig war holte ich ihre Ausrüstung und legte die ihr an. Nun führte ich sie hinaus auf den Innenhof und schwang mich in ihren Sattel. Dann ritten wir im gemütlichen Schritt Kreise, wir mussten noch auf Marco und Vento warten. Da, endlich führte er den muskulösen Fuchshengst hinaus. Vento tänzelte schnaubend und hatte die Ohren zur Seite gespitzt. Er sass nun auf und wir ritten los. Er lenkte Vento neben meine Stute. Cali blieb wegen dem Hengst an ihrer Seite eigentlich recht ruhig, ich glaube das sie einfach vor Freude über den Ausritt, so herum tänzelte, den Kopf trug sie ganz hoch, leicht hinten geworfen. Marco dagegen hatte viel mehr Mühe mit seinem Hengst. Vento drängte immer näher zu Infinity herüber, brummelte und tänzelte hin und her. Nach der langen Trabstrecke, ging der Weg in einen hellen Sandweg über, der zum Glück nicht vereist war. Ich sah zu Marci hinüber, ein herausforderndes grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit. Er musste auch grinsen und dannn stellten wir uns nebeneinander auf. Die Pferde standen regungslos da, sie schienen zu spüren das nun gleich was spannendes passieren würde. Wir sahen beide nach vorne, da rief ich gespannt "LOS!" Ich drückte meine Schenkel, natürlich nicht allzu fest an Infinity`s Seiten und sie schoss mit einem hellen wiehern los. Vento hatte mehr Erfahrung als meine Stute bei Rennen, und hatte einen perfekten Blitzstart hingelegt. Cali war auch schon Rennen gelaufen, hatte aber nie grosse Erfolge erzielt. Dann bei unserem ersten gemeinsamen Rennen, also ich war ihr Jockey, wurden wir 6te und beim zweiten Rennen darauffolgend landeten wir auf dem 2.Platz. Sie hatte eine etwas andere Art aufzuholen. Anfangs war sie eher im hinteren Feld oder im Mittelfeld, aber dann wenns aufs Ende zu geht, gibts sie wircklich alles und wir starten dann immer eine grandiose Aufholjagd, und einmal hats ja schon gut funktioniert, wir sind nahe am Gewinn dran gewesen. Nun lag Vento vorne, Cali`s Kopf reichte gerade mal an sein Hinterteil heran. Aber ich wusste das ich viel mehr Erfahrung mit Galoppern hatte, und mit Rennen hatte als Marco. Er hatte nur einmal bei einem Amateurrennen mitgemacht, sonst ritt ein Professioneller Jokey, ab und zu sein Vollblut auf Rennen. Ich stand in den Steigbügeln und beugte mich tief über Cali`s Mähne, die mir ins Gesicht peitschte. Ich hielt die Zügel eng angezogen, Marco liess Vento`s Zügel eher locker. Ich bewegte mich völlig im Einklang mit Cali`s Bewegungen und trieb sie kaum an, sie ging von selber immer schneller. Ich hörte nur noch das schnelle trappeln von den Hufen, das keuchen und prusten der Pferde und der Wind der mir entgegen pfiff. Endlich, da vorne kam der dicke, alte Eichenbaum in Sicht, bei dem das abgemachte Ziel war. Vento lag immernoch vorne, doch Cali holte nun Stück für Stück auf. Es waren nur noch ca. 50 Meter da lagen beide gleichauf. Ich trieb sie nun noch mit den Schenkeln an und sie schoss nach vorne. Kurz vor dem Ziel lagen wir eine Nasenlänge vorne, doch dann holte Vento mit einem grossen Schritt auf und wir schossen einträchtig nebeneinander übers Ziel hinweg. Ich lachte ausgelassen und liess die Zügel lockerer, setzte mich im Sattel wieder zurecht. Infinity kannte dieses Kommando und fiel in einen zuckelnden Trab, von dem sie aber rasch in einen ruhigen, aber doch flotten Schritt wechselte. Ihr Fell war von feinem Schweiss überzogen, doch sie schwitzte weniger, als es ein nicht Vollblut machen würde. Vento dagegen, wollte immer weiter stürmen, so das Marco ihn erst viel weiter vorne in den Griff kriegte und ihn Schritt gehen liess. Ich schüttelte grinsend den Kopf und und lies Cali im Trab zu den beiden aufholen. Neben ihnen ging sie von selber wieder Schritt. Ich lobte sie und wandte mich dann zu den beiden verschwitzten Kerlen hinüber. "Naja, ich nenne das gleichauf. Aber ihr wolltet anscheinend noch beweisen, das ihr noch mehr könnt", sagte ich lachen. Marco grinste schief. "Hey, man tut was man kann, um seine Männerehre zu Retten! Gell Grosser", sagte er und klopfte Vento auf den Hals. Der Hengst schüttelte den Kopf, es sah fast schin zustimmend aus und schnaubte zufrieden. Wir ritten im entspannten Schritt und fröhlich Schatzend zurück. Dann versorgten wir die beiden Pferde und brachten sie auf die jeweilige Koppel. Als wir wieder vor dem Stall standen und an der Tür nebeneinander lehnten lächelte ich Marco zu. "Hey, danke für deie Hilfe! Ich hab jetzt nur noch drei Pferde zu reiten, Chocolo wird sowieso nur longiert..." "Ach was", unterbrach er mich grinsend. "Wennschon helfe ich dir bis zum Schluss. Ich finds interessant mal andere Pferde zu reiten. Wenn soll ich jetzt nehmen?", fragte er und ging schon in den Stall hinein. "Okey, dann nimmst du jetzt Chocolo. Kannst den Kleinen aber ruhig reiten, ich dachte nur, wnen ich keine Zeit mehr habe wers bei ihm nicht mehr so nötig...", sagte ich und folgte ihm. Es war jetzt halb Vier, und ich hatte noch so verdammt viel zu tun, musste auch noch kochen, mich umziehen. Klar, das meiste brachten meine Besucher mit, aber ich musste ja noch decken und so. "Hmm...ich nehme Danger. Wir können mit beiden auf den Springplatz gehen." Schnell hatten wir beide Pferde fertig gemacht und ritten auf dne Springplatz. Danger war heute etwas Faul und ging nicht mit sehr viel Schwung, Chocolo dagegen trabte federnd um die Hindernisse herum. "Du nimmst mit Chocolo zuerst den L Parcours, dann trainierst mit ihm beim M Parcours, kannst auch zwei S Hindernisse mit einbeziehen, er soll sich aber nicht zu fest anstrengen heute. Ich nehme mit Danger die E und A Hindernisse", rief ich über den Platz und nahm eine Gerte. Als Danger warm war galoppierte ich ihn an. Er ging langsam und ohne Schwung. Ich drückte meine Schenkel etwas fester gegen seine Seiten und nahm die Zügel mehr auf, dann trieb ich ihn in gleichmässigem Takt mit dem Kreuz kräftig an, dazu tippte ich ihm noch mit der Gerte zweimal auf die Kruppe. Danger schüttelte den Kopf, schnaubte, peitschte mit dem Schweif und machte einen grossen Satz. Ich gab ihm dabei etwas mehr Zügel, die ich dann sofort wieder aufnahm, als er wieder langsamer wurde. Er spielte mit den Ohren und stapfte langsam weiter. Ich wiederholte die Hilfen von vorhin wieder, diesmal mit mehr Entschlossenheit und noch energischer. Als er endlich ein gewisses Tempo erreicht hatte, und mit etwas mehr Schwung kanterte, noch nicht ganz zufrieden stellend aber, lenkte ich ihn auf einen Steilsprung (E) zu. Ich musste jeden einzelnen Galoppsprung aus ihm heraus reiten, sonst wäre er sich in einenm zockelnden Schritt gefallen. Er sprang über das Hinderniss. Doch es war eigentlich mehr ein etwas grösserer Galoppsprung, und er streifte fast die Stangen. Da wurde es mir zu dicke. Ich trieb ihn nun wircklich energisch an, setzte Gewichtshilfen und Hilfen wie vorhin ein, dabei gab ich ihm noch einen etwas festeren Gertenklapps auf die Kruppe, natürlich nicht zu fest, ich wollte ihn ja nicht völlig erschrecken und ich wendete nie Gewalt bei meinen Pferden an. Er machte gerade einen riesen satz über einen Oxer und galoppierte dann auf das nächste Hinderniss zu. Okey, jetzt war er schneller und munterer geworden. Ich musste zwar imemrnoch jeden Galoppsprung aus ihm heraus holen, doch er ging mit mehr Schwung in der Hinterhand. Am Ende ritt ich ihn zufrieden trocken und versorgte ihn dann. Auf der Koppel gesellte er sich schnell zu den anderen und begann zu grasen. Marco brachte auch gerade Chocolo auf die Koppel. Wir diskutierten über das Training von beiden und machten gleichzeitig zusammen Red Rimini fertig. Er würde den Hengst springen reiten und ich holte mir noch Amika, um mit ihr ein bisschen Bodenarbeit zu machen. Die kleine fröhliche Stute machte sehr gut mit und wir hatten echt Spass. Sie lernte einiges dazu und hörte aufmerksam auf meine Handzeichen und Stimmbefehle. Als wir fertig waren versorgte ich sie und ging ins Haus hinein. Es war viertel ab 5. Mist, sie kamen bald. Ich duschte, zog mich um und deckte den Tisch im Esszimmer. Dann begann ich zu Kochen, ich hatte nur den Apéro zu machen, und einen Schokokuchen. Ich machte mich rasch daran. Als ich den Kuchenteig fertig hatte schob ich die Kuchenform rasch in den Ofen hinein und richtete die Vorspeise schön an. Als ich gerade die Teller mit den Vorspeisen auf den Tisch stellte und die vorige Lametta noch ein bisschen hinhängte an einigen Stellen, kam Marco herein. Er hatte Rimini versorgt, und stattete einen kleinen Bericht ab wie es gelaufen war. Ich nickte hektisch und zupfte noch ein bisschen an den Kugeln am Weihnachtsbaum herum, und zündete die Kerzen vorsichtig an. Als ich fertig war, war es 10 vor 6. Gleich kamen sie! Es war das erste mal das meine Eltern herkamen und auch die Familie meiner Tante, war noch nicht hier gewesen auf meinem Hof. Sie würden alle auch hier übernachten, das Haus war gross genug. Marco hatte mich grinsend beobachtet. "Ööhm, dann gehe ich sonst langsam nach Hause...", sagte er dann und zog seine Mütze wieder über. "Nein, warte! Du kannst gerne auch hier bleiben und mit uns essen, ich bin echt aufgeregt", sagte ich lächelnd. Er lächelte zurück und machte dann eine entschuldigende Geste: "Sorry, kann leider nicht. Meine Family feiert ja auch Weihnachten, mit Verwandten." "Achso, stimmt ja, naja wünsch euch frohe Weihnachten und nochmals ein grosses Danke für deine Hilfe!", sagte ich echt dankbar und drückte ihm dann ein kleines Päckchen in die Hände. Er sah mich erstaunt an: "Gern geschehen, aber das wäre echt nicht nötig gewesen..." Er gab mir auch ein kleines Geschenk, das er aus seiner Jackentasch zog. Ich bedankte mich mit einer Umarmung bei ihm und wir verabschiedeten uns voneinander. Er fuhr mit dem Auto weg, da sah ich auch schon die Lichter eines anderen Autos auf den Hof fahren. Es waren meine Eltern! Ich ging hinaus und begrüsste die beiden gut gelaunt. Sie sahen sich erstaunt um, sie fanden das ich einen echt grossen schönen Hof hatte. Ich wusste das sie nicht viel von Pferden hielten, vorallem meine Mutter, mein Vater ist sogar schon ein paar mal geritten. Da schiest meine Hofhündin Joy um die Stallecke und kommt bellend angerannt. Sie hatte sich den ganzen Tag nicht gezeigt, wahrscheinlich war sie herumstreunern. Meine Mutter sah sie erschreckt an, sie mochte Tiere nicht so, und auch vor kleinen Hundne hatte sie ein bisschen Angst. Ich packte Joy am Halsband, bevor sie meine Mum anspringen konnte. "Äh, das ist Joy, meine Hofhündin. Ich hab sie noch nciht soo lange", stellte ich die temperamentvolle Hündin vor. Meine Vater begrüsste sie ausgiebig dann gingen wie hinein. Joy trippelte hechelnd hinter uns her ins Haus hinein und legte sich dann in ihren Korb, neben dem Weihnachtsbaum in der Ecke. Ich machte eine kleine Hausführung für meine Eltern. Gerade als wir wieder im Esszimmer standen läutete es an der Tür. Joy sprang wieder bellend auf und lief Schwanz wedelnd zur Tür. Ich schob sie schimpfend zur Seite und öffnete die Tür. Es waren meine Tante und ihre Familie. Wir begrüssten uns alle, auch meine Eltern begrüssten sie. Zu der Familie zählten noch meine sechs Jahre ältere Cousine, mein gleichaltriger Cousin und der Mann von meiner Tante (Schwester meiner Mutter). Ich machte auch noch mit ihnen eine Hausführung. Dann setzten wir uns an den Tisch und schwatzten fröhlich. Es war schön warm, und draussen hatte es zu schneien begonnen, die Sterne leuchteten hell am dunklen Himmel. Wir assen die Vorspeise, Knoblauchbrot und Gemüse mit Dipsose. Nach der Vorspeise gingen wir alle nach draussen und ich führte alle durch meine beiden Ställe. Bevor sie gekommen waren, hatten ich und Marco ja noch alle Pferde wieder reingeholt. Sie bewunderten meine Pferde, Ponys und Fohlen, während Joy aufgeregt zwischen uns herumsprang, soo viele fremde Leute für sie. Auch die Pferde musterten die fremden, ungewohnt vielen Menschen, einige beobachteten sie nur scheu, einige steckten neugierig und mutig den Kopf mit gespitzten Ohren heraus. "Wie wärs nachher mit einem Weihnachtsritt?!", fragte meine Cousine, eher als Spass, niemand von ihnen Ritt ode rmochte Pferde jetzt besonders. Ich fand das eine geniale Idee und versuchte alle zu überreden. Schliesslich beschlossen wir es so: Wir würden nach dem Hauptgang einige Pferde rausholen. Die Väter würden reiten, die Mütter würden ein Fohlen neben sich führen, ich würde auch reiten, und mein Cousin und meine Cousine auch. Ich freute mich schon echt darauf, das würde siche voll lustig werden. Die Eltern gingen alle hinein, die Väter namen ein Glas Rotwein und die Mütter mussten einige Sachen noch rasch kochen. Wir drei jüngeren lieferten uns eine lustige Schneebalschlacht, die viel Spass machte. Das lustige daran war auch, wir machten sie auf der Fohlenweide, und die Fohlen hatten wir herausgeholt. Nun tollten die Fohlen mit uns im Schnee herum. Samaii schob mir lustigerweise immer ein Häufchen Schnee zu mit den Nüstern, damit ich das dann zu einem Schneeball verarbeiten konnte und auf meine beiden Cousins schiessen konnte. Cerise dagegen sprang immer wild um mich herum, so das ich Mühe hatte die beiden anderen zu treffen. Emilia zupfte neugierig an der Mütze meine Cousins herum, und rannte dann quitschend damit davon, er ihr stolpernd nach. Cheyenna sprang mit Scarlett übermütig im Schnee herum. Almox und Amika untersuchten meine Cousine nach Leckerlis, es war einfach zu lustig. Nach einer Weile, wir hatten eiskalte Hände und verfrorene Füsse, versorgten wir die Fohlen und gingen hinein, um uns aufzuwärmen. Das Essen war inzwischen fertig und wir setzten uns alle hungrig an den Tisch. Ich gab Joy noch ihr Futter, mit speziellen Weihnachtlichen Leckerbissen und fütterte dann die Pferde. Auch ihnen gab ich lecker Leckerbissen, wie Karotten,Äpfel und Leckerlis. Dann ging ich wieder hinein und wir schlugen uns alle den Bauch voll mit den leckern Sachen die es gab. Es gab Champagner zum anstossen, und die Eltern tranken Weisswein. Es war nun halb 9 Uhr. Alle zogen sich wieder warm an und gingen nach draussen. Joy folgte uns heftig Schwanz wedelnd, ihr gefiel das Familienzusammensein, Weihnachten. Meine Zuchtpferde hatte ich heute nicht gross bewegt, nur Morgens uns nachmittags in die Schrittmaschine gestellt und kurz alle morgens longiert. Ich holte mir nun Thorros, er liebte Schnee. Für meinen Vater holte ich Eisvögelchen, sie war zwar Temperamentvoll und frech, aber für einen Schrittausritt würd es gehen. Für den Vater meiner Cousins holte ich Fallin Leaves, die gute war eigentlich echt lieb, nur im Galopp konnte sie echt schnell werden.
      Für meinen Cousin machte ich Cual Fantastico fertig und für meine Cousine Sheza und Valley Victoria nahm ich als Handpferd mit, damit sie auch noch einen Spaziergang machen konnte. Es birgte zwar ein gewisses Risko alle auf meinen Zuchtpferden reiten zu lassen, aber es war ja nur ein Schrittausritt, und alle Pferde waren ziemlich ruhig, duch die vielen Turniere, Körungen und so kannten sie viel grössere fremde Menschenmengen. Meiner Mutter drückte ich den Führstrick von Samaii in die Hände. Ich hatte den kleinen Hengst gut erzogen und ich war ja dabei. Meine Tante hielt Cheyenna am Strick, das Stutfohlen war zutraulich und lieb, eins fröhliches aufgewcktes Tierchen. Unser kleine Parade setzte sich in Bewegung. Ich ritt an der Spitze, flankiert von meinen Cousins. Hinter den beiden ritten die Väter. Zwischen den Vätern, also hinter mir gingen die Mütter mit den Fohlen. Die Pferde gingen alle frisch und munter vorwärts. Meine Mutter hielt den Führstrick weg von sich, damit ihr Samaii ja nicht zu nahe kam, aber er ging nur gelassen neben ihr her mit gespitzten Ohren. Unsere kleine Kavallkade ging gemütlichen Schrittes über den verschneitem Weg. Thorros wollte schneller gehen, doch als ich ihn mit einem Zügel zupfen ermahnte, ging er brav im Schritt weiter. Den Kopf hielt er tief gesenkt und gestreckt, er genoss es am lockeren Zügel entspannt dahin zu trotten. Die anderen sassen zwar nicht ganz so locker und entspannt im Sattel wie ich, sie hielten sich zum Teil etwas verkrampft am Sattel fest, die Zügel zogen sie zum Glück nicht zu fest an und hielten sie aber auch nicht einfach ganz durchängend. Als ein niedliches Eichhörnchen vor Thorros auf den Weg sprang und dann erschreckt weiter hoppelte, es verschwand im Gebüsch, warf Thorros nur nervös den Kopf hoch, beovr er wieder entspannt weiter schritt. Die anderen Pferde wurden etwas unruhig, auch Vici, die ich ja als Handpferd hatte, schnaubte nervös. Ihr waren soviele Pferde um sich immer noch nicht geheuer, auch wenn es vertraute Pferde waren, vielleicht war sie auch nur wegen den vielen fremden Menschen so aufgeregt. Ich redete beruhigend auf sie ein. Der Ausritt war wunderschön. Es schneite immernoch ein bisschen, man hörte das knarzen des Schnees und es herrschte eine friedeliche Stille. Als wir wieder langsam auf dme Rückweg waren begannen sich alle mehr zu entspannen, und machten Witze, schwatzten los. Die Fohlen waren beiden brav geblieben, deshalb wurden die Mütter lockerer. Da auch die Pferde sich ruhig verhielten, konnten sich die Reiter lockern und redeten nun, darüber wie es war auf einem Pferderücken zu sitzen, was sie anderen schon geschcnkt hatten, was in den letzten Tagen passiert war oder was sie in den nächsten Tagen noch unternehmen würden. Ich selber schwieg die meiste Zeit über und genoss einfach das Zusammensein, ich fand das Gefühl wunderschön und genoss es. Die Pferde schienen diese fröhliche Stimmung auch zu spüren und waren vielleicht deshalb so ruhig. Als wir die Einfahrt hinunter zum Hof ritten, erklärte ich den anderen noch wie man die Pferde zu "bremsen" hatte. Sie mussten sich einfach etwas nach hinten lehnen, die Zügel leicht anziehen, und dann würden die Pferde stehen bleiben, sie waren schliesslich alle gut ausgebildet. Ich gab das Kommando wann sie die Hilfen geben sollten. Thorros und Vici lies ich noch einige Schritte vorwärts gehen, dann wenden, so das ich und die beiden gegen die anderen standen, sie also ansahen. Alle Pferden waren stehen geblieben, zwar ein paar Schritte mehr als erlaubt weiter vorne aber das machte nix. Zufrieden klatschte ich in die Hände, es hatten es alle gut gemacht. Auch die anderen begannen nun zu klatschen, bis schliesslich alle lachen mussten. Als wir uns wieder gefangen hatten, gab ich das Kommando zum absitzen. Ich schwang mich von Thorros Rücken, auf der rechten Seite aber, damit ich zwischen ihm und Vici stand. Mein Vater schwang sich problemlos, vielleicht etwas schwerfällig hinunter von Eisvögelchen. Die anderen sahen sich gegenseitig und dann die Pferdehälse etwas ratlos an. Ich musste lachen und erklärte dann wie sie sich runter schwingen sollten. Mein Vater kam allen zu Hilfe, und so standen keine 5 Minuten später alle wieder auf festem Boden, was mit erleichtertem Seufzen kommentiert wurde, ich grinste. Alle halfen die Pferd zu versorgen, auch wenn eigentlich das meiste machte. Dann führte jeder sein Pferd oder Fohlen das er geführt/geritten hatte in die jeweilige Box hinein und durfte dem/der ein Leckerli geben. Nun waren wieder alle munter, streckten ihre Beine, witzelten wie schlecht der andere im Sattel gesessen hatte. Wir gingen wieder hinein, es war wircklich kalt draussen, Atemwölkchen bildeten sich vor der Nase und beim Sprechen vor dem Mund. Drinnen war es schön warm und alle ausser unsere Mütter und ich, setzten sich an den Tisch. Ich überstreute meinen fertigen Schokokuchen noch mit Schokoglasur und bunten Streuseln. Jetzt wurden die Teller und Platten mit den leckeren Desserts darauf, auf den Tisch gestellt und auch wir setzten uns. Joy sass schwanzwedelnd da und hoffte mit einem Bettelblick, an einige Leckereien zu kommen, doch ich verbot es strengstens ihr etwas vom Tisch zu geben, das war nicht gut für sie, und sonst fing sie noch an immer zu betteln wenn ich ass. Stattdessen warf ich ihr ein paar Gourmetleckerlis, die nicht billig gewesen waren, zu. Sie fing das erste gleich in der Luft auf und machte sich dann hungrig über alle Leckelris her. Ich lächelte und begann nun auch von dn Desserts zu kosten. Am Ende war fast nichts mehr übrig, nur ein paar Kuchenstücke, von denen die Mütter ein paar einpackten um sie mitzunehmen. Draussen war es nun stockdunkel, nur die Lichterketten auf dem Stalldach und die um die Regenrinne geschlungen war leuchteten hell. Wir unterhielten uns noch ein bisschen, bevor ich schliesslich aufstand und sagte, das nun die Geschenke aufgemacht werden könnten. Ich spielte die Weihnachtsfee und verteilte die Geschenke an die jeweilige Person. Nun sah man in den Gesichtern abwechselnd dankbares, glückliches Strahlen und "schön das dir gefällt"-Lächeln. Von meinen Eltern bekam ich einen Gutschein, für einen neuen Sattel und auch ein Zaumzeug, dazu noch ein Pferderoman. Von meiner Tante und meinem Onkel kriegte ich ein teures, weiches, wunder schönes Lederhalfter, es war von einem dunklen Schokoladenbraun, mit ein wenig Schaffellpolsterung. Mein Cousin schenkte mir einen Büchergutschein und zusammen mit seiner Schwester (meine Cousine) eine niegelnagelneue sehr schicke dunkelbraune (mit beigen Verzierungen) Putzbox. Dazu gab mir meine Cousine noch eine grosse Packung Pferdeleckerlis und eine kleine Packung Hundeleckerlis. Ich bedankte mich herzlich bei allen, den die Geschenke waren echt super!! Auch die andern fanden ihr Geschenk fabelhaft und es gab ein kleines Dankegerangel. Als ich auf die Uhr schaute, war es halb 11. Wir drei jüngeren, spielten noch ein bisschen Wii, die Eltern tranken Rotwein und unterhielten sich. Als es halb 12 wurde gingen die Eltern nach draussen und machten einen kleinen Verdauungsspaziergang, über meinen ganzen Hof, bis hinauf zu den Koppeln. Auch wir drei gingen noch nach draussen. Meine Cousine und ihr Bruder setzten sich in dne Schnee und alberten miteinander. Ich ging in den warmen Pferdestall hinein. Einige der Pferde dösten in der Ecke, einige sahen mit gespitzten Ohren aus der Box raus.
      Einer von den noch munteren war mein kleiner Samaii, er war einer meiner engsten Lieblinge. Ich ging zu ihm und kraulte ihn gedanken verloren zwischen den Ohren, mit der anderen Hand strich ich ihm über den schlanken Hals. "Du bist schon richtig gewachsen mein kleiner, richtig gross bist du jetzt", sagte ich grinsend und drückte ihm kurz und zärtlich. Als ich gerade Sirio noch einen liebevollen Klapps gab und er leise wieherte, öffnete sich die Stalltüre und mein Vater steckte den Kopf rein. "Kommst du?? Wir wollen uns mal verabschieden, ist schon langsam spät", rief er leise und schloss die Türe wieder. Ich nickte, obwohl er das nicht mehr sehen konnte und stapfte in den Schnee nach draussen. Es hatte inzwischen aufgehört zu schneien, doch es lagen sicher ca. 30 cm Schnee überall. Im Haus drinnen verabschiedeten sich alle voneinander. Joy schien die Abschiedsstimmung zu spüren und sprang bellend an jedem abwechseln hinauf, bis ich sie schliesslich am Halsband packte, sanft zurückriss und leise mit ihr schimpfte. Doch zu Joy`s Freude verabschiedete sich jeder von ihr. Dann gingen wir alle nach draussen, Joy`s Beine tauchten ganz unter in dem Schnee, was sie besonders toll fand. Fröhlich hopste sie herum und hinterlies kleine Schneelöcher. Bei den Auto`s gabs nochmals Umarme, und das Versprechen, das alle bald wieder mal herkommen wollten. Schliesslich schlugen Autotüren zu, Motoren brummten leise surrend los. Es wurde noch wild gewinkt, bevor beiede Autos, hintereinander los fuhren. Ich winkte noch, bis die Autos verschwunden waren, das Gebrumme der Motoren wurde immer leise, bis es ganz in der Ferne verklang. Da die Strasse nicht so nahe am Hof dran war und eine wenig befahrene Strasse war, gab es zum Glück nur wenig Autolärm und selten Auspuffgestanl. Die Hauptstrasse war ziemlich weit weg. Ich ging mit Joy im Schlepptau zu den beiden Ställen, die ich verriegelte, dann ins Haus hinein. Joy legte ging in die Küche zu ihrer Wasserschale und trank durstig mehrere kräftige Schlucke. Währenddessen wusch ich ab, abgeräumt hatten wir vorhin schon, bevor sie gegangen waren. Es ging ziemlich schnell, da ich das meiste in den Geschirrspüler steckte. Ich ging die Treppe hinauf. Bevor ich mich waschen ging, machte ich noch Marcos kleines Geschenk auf. Es war ein dunkelbraunes, weiches Armband mit schönem Muster, in der Mitte konnte man ein Pferd erkenne, das stieg. Ich lächelte, es war echt schön, musste ihm dann noch danken dafür. Als ich fertig gewaschen im Pyjama auf dem Bett sass, wünschte ich Joy noch eine gute Nacht. Sie sass vor mir auf dem Boden, die Pfoten beide auf meinen Knien, den Kopf auf den Pfoten drauf. Ich gab ihr einen Schmatzer auf die feuchte Nase, knuddelte sie einmal liebevoll durch und flüsterte ihr glücklich zu: "Das war ein wundervoller Tag, findest du nicht auch? Könnte immer Weihnachten sein, auch wenn es ein bisschen stressig war. Gute Nacht meine Süsse." Sie leckte mir einmal zutraulich über die Nase, dann sprang sie wieder auf alle Viere und trippelte zu ihrem Korb in der Ecke, auch hier oben in meinem Schlafzimmer hatte sie einen Korb. Sie rollte sich richtig in die weichen Decken hinein und legte ihren Kopf auf die Pfoten. Ich lächelte wieder und schlief gleich ein. Es war ein anstrengender, aber wundervoller Tag gewesen...
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      Aufgaben
      -reitet im Arbeitstrab ein
      -X Halt, Gruß
      -reitet in Arbeitstrab los
      -bei C rechte Hand
      -bei M Wechsel durch die ganze Bahn zu K
      -bei A auf den Zirkel
      -zwischen K und A Arbeitsgalopp
      -einmal herum, bei X Tourenwechsel, einfacher Galoppwechsel
      -einmal herum, bei C Schlangentour in vier Bögen, parriert zum Trab durch
      -bei A Halt
      -reitet in Arbeitstrab an
      -Tritte verlängern bei M durch die halbe bahn nach K
      -weiter abreitstempo trab und bei F parrieren in den Schritt Arbeitstempo, Schulterherein nach E
      -antraben auf den Zirkel geritten, bei X wieder aus dem zirkel wechseln, weiter ganze bahn
      -bei A auf mittellinie geritten
      -bei X halt
      -grüßen der Richter
      -verlasst im Arbeitsschritt am langen Zügel die Bahn bei C

      -_________________________-

      "Brav, Sirio." Der elegante, schöne Schimmelhengst stand entspannt und gelassen still, während er dennoch munter und neugierig seine Umgebung betrachtete, kurz vor seinem großen Auftritt - der Körung.
      Jetzt wurde unsere Startnummer, mein Name und der Sirios aufgerufen. Nochmals tief durchatmen, dann ging es schon los, zunächst im Arbeitstrab, in welchem wir die Halle betraten und in das seichte Dämmerlicht eintauchten, bevor wir konzentriert zu X ritten und dort anhielten, um freundlich lächelnd die Richter zu begrüßen. Dann ging es erst richtig los ; abermals im Arbeitstempo Trab, den ich gut aussitzen konnte, denn der Hengst hatte sehr schöne elegante, fließende Gänge und Schritte, die gut zu sitzen waren und gemütlich.
      Bei C gingen wir auf die rechte Hand, artig bog Sirio ab, um kurz darauf folgsam, meinen Hilfen lauschend, bei M durch die Ganze Bahn zu wechseln und bei K anzukommen. Beim Punkt A, der parallel zu X und C lag, lenkte ich ihn auf einen Zirkel, den wir groß und rund beschrieben, mit keinerlei Taktschwierigkeiten. Ich mochte die Arbeit mit Sirio - er war sehr angenehm zu reiten, flott, wenn ich es von ihm verlangte und wollte, leichtrittig, außerdem ließ er sich gut biegen und war extrem wendig, wie es sich für ein Vollblut gehörte. Zwischen K und A folgte nun der ruhige Arbeitsgalopp und wieder einmal erfreute ich mich an der schönen Bewegung des Hengstes ebenso wie an seiner gut untertretenden Hinterhand. In diesem Tempo ging es einmal herum, dann war der Tourenwechsel an der Reihe, den wir bei X ausführten, und ein einfacher Galoppwechsel, bei dem ich kurz in den Trab wechselte und auf der anderen Hand wieder angaloppierte. Immer noch waren des Hengstes Ohren aufmerksam nach vorne gerichtet, von Zeit zu Zeit klappte er eines mal nach hinten, um meine Hilfen noch besser verstehen zu können und kaute auch auf dem Gebiss. Abermals ging es einmal herum, dann folgte die Schlangentour bei C in vier Bögen und das Durchparieren von der schnellsten Gangart des Pferdes in den Trab. Bei A hielten wir an, dann gab ich Sirio wieder die Hilfen zum Arbeitstrab. Bei M lenkte ich den Hengst auf die halbe Diagonale zu K, auf der wir Trabverstärken zeigten, auch bekannt als tritte verlängerten - bei dem eleganten Schimmel unter mir war diese Aufgabe sehr schön anzusehen, denn er machte dies extrem eindrucksvoll und repräsentabel.
      Bei F parierte ich ihn durch zum Arbeitstempo Schritt, bevor wir Schulterherin zu E zeigten. Anschließend trabten wir wieder an und gingen nochmals auf den Zirkel, den wir beim Punkt X wechselten und bald darauf wieder Ganze Bahn an der Bande entlang ritten.
      Fast war die Prüfung beendet - bei A lenkte ich ihn auf die Mittellinie, ließ ihn bei X halten, wo er die Hufe akkurat nebeneinander stellte, und verabschiedete mich von den Richtern, auch Sirio schnaubte einen entspannten Gruß. Bei C verließen wir nun, sehr zufrieden mit unserer Leistung, gemächlich die Halle im Arbeitsschritt am langen, leicht durchhängenden Zügel.

      [3000 Zeichen, Text by Isi-Ladys]
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    ~Gnadenweide~
    Hochgeladen von:
    Nano
    Datum:
    23 Feb. 2009
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