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Elsaria

Sir Outlaw /geköhrt

gekört

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Sir Outlaw /geköhrt
Elsaria, 4 Okt. 2015
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    • Elsaria
      Der weg zurück nach Deutschland- mit einigen veränderungen.



      „ Eigentlich ist es schön hier, aber wir finden einfach keinen anschluss! !“ meinte ich zu meiner Teammitglieder. „Was willst du machen? Uns gefällt es hier!“ meinten Sam, Tim, Avril und Mary. „Ich würde gerne wieder nach Deutschland zurück!“ sagte ich und aß mein Brötchen. „Du weißt, wir haben gerne für dich gearbeitet, aber dieses hin und her mögen wir nicht. Ich würde dir den Hof abkaufen und dir helfen mit dem umzug, aber mit zurück kommen kann ich nicht. Laura hat sich jetzt endlich eingewöhnt!“ sagte Sam. „ Wir wollen auch lieber hierbleiben!“ sagten die drei anderen. Ich schluckte schon etwas auf aber ich konnte sie nicht zwingen. Ich durchforstete das Interet und fand in der Eifel eine neu renovierte Hofanlage zum kaufen. Ich beschloss dort anzurufen . Die Anlage wäre noch frei und somit machte ich den nagel auf den kopf ich kaufte das anwesen und begann mit der neuen mitarbeitersuche. Dazu schaltete ich eine anzeige im Internet. „ Für meinen neuen Hof in Deutschland Eifel suche ich engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ausbildung der jungpferde, Körvorbereitungen und täglichen Stallbedarf. Anfangdatum in 2 Wochen. Dann plante ich den umzug.`In einigen Tagen war es nun soweit, meine Sachen waren alle in kisten verstaut die Pferde vorbereitet. Und als der letzte Fracht nun vorbei war verabschiedeten wir uns tränenreich. In Deutschland begann für mich eine neue zukunft. Die ersten Tagen war ich alleine auf dem hof und schmieß es recht gut. Am abend durchforstete ich das Internet und fand einen Trakehner hengst namens Sir Outlaw, er soll recht schwierig sein in umgang und vorallem mit Tierärzten, aber er wäre gut für die Zucht. Auch ihn kaufte ich mir und er würde morgen gebracht werden. „Ding Dong!“ hörte ich eine nachricht kam rein Die erste bewerbung. Ich las sie mir durch und lud sie am nächsten Tag auf mein Hof ein ihr name war Brooke. Sie war 16 und hatte gute Reitkenntnisse.

      Am nächsten morgen erwartete ich Brooke und der neue Hengst, beide kame zeitgleich auf den hof gefahren. Wir luden erst mal den Fuchshengst ab und brachte ihn in seine Box. Dann zeigte ich Brooke ihre wohnung und den hof.
    • Eddi
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      Diesen Morgen ging es für mich in die Eifel. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dort bisher eher selten zu Gast gewesen war. Meine Kundin Adrianne war jedoch von Deutschland dort hin gezogen und dementsprechend ging es für mich als Tierarzt nun dort hin. Auch nicht schlecht, so hatte ich immerhin allerhand neues zu sehen, während ich die Straßen entlang fuhr. Eine gute Dreiviertelstunde brauchte ich bis zu Adrianne, wurde dort dann aber auch direkt herzlich in Empfang genommen. Die junge Frau wartete nämlich schon vor dem Stall auf mich und während wir uns gemeinsam auf den Weg in den Stall machten, erzählte sie mir schon einmal ein wenig von meinem heutigen Patienten: Sir Outlaw. Sein Name war mehr oder weniger Programm, denn der Hengst mochte Tierärzte nicht, er hasste sie und laut Adrianne machte er das auch ziemlich schnell deutlich. Dementsprechend bat ich Adrianne direkt darum, einen zweiten Helfer aufzutreiben und dem Hengst auf jeden Fall die Hengstkette umzulegen.
      Beginnen wollten wir heute mit dem Vorführen im Schritt und Trab. Sir Outlaw war sehr energiegeladen und Adrianne hatte zu tun, mit dem großen Hengst Schritt zu halten. Immerhin waren seine Gänge locker und taktklar, dementsprechend schien er keine Probleme mit den Muskeln und Gelenken zu haben. Danach ging es für uns an den Putzplatz. Ich bat Adrianne aber darum, den Hengst lieber festzuhalten, statt ihn festzubinden. Außerdem sollte der zweite Helfer bitte immer in der Nähe stehen, falls Outlaw doch ein wenig zu rabiat werden würde. Ich begann mit einem Blick in Ohren, Augen und Nüstern. Das war für Outlaw noch akzeptabel, immerhin tat ich ihm kaum was und vom Putzen war er solche Berührungen auch gewöhnt. Als nächstes hörte ich ihn ab, erst Herz und Lunge, dann die Darmgegend. Auch da klang alles bestes, so dass ich direkt zum Abtasten übergehen konnte. Das war Outlaw schon unangenehmer, aber er es war für ihn nichts Neues, weshalb er zwar die Ohren anlegte, aber still hielt.
      Erst jetzt kamen wir zu den Dingen, bei welchen er garantiert ausflippen würde. Zuerst musste ich die Temperatur messen, dafür brauchten wir vorne direkt vier Hände, damit der Hengst dort blieb wo er hingehörte. Als das geschafft war, gönnte ich allen Beteiligten eine kleine Pause, denn nun ging es zur Zahnkontrolle. Dafür bekam Outlaw die Maulsperre hinein. Das machte ihn fuchsteufelswild, aber da er nicht beißen konnte, stampfte er nur öfters unwillig auf, während ich einen Blick in sein Maul warf. Er versuchte auch zu steigen, aber Adrianne und ihr Pfleger hatten ihn fest im Griff, so dass daraus nicht viel wurde. Ein bisschen tat er mir auch leid, aber ich konnte ihn heute nicht sedieren, wenn er auch noch geimpft werden sollte.
      Aber er hatte dann die Zahnkontrolle schnell hinter sich. Die Maulsperre kam wieder heraus und Adrianne kontrollierte kurz die Hengstkette, denn nun würden wir zum unangenehmsten Teil kommen: den Impfungen. Vier Spritzen würde er erhalten, denn Outlaw sollte gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft werden. Die erste Spritze ging noch, denn dort konnte ich den Überraschungseffekt nutzen. Ab da wusste Outlaw jedoch, was ihm bevorstand und benahm sich wie ein Wildpferd. Er trat aus, versuchte zu steigen und anfangs auch zu beißen. Die letzteren beiden Dinge konnte Adrianne aber gut unterdrücken, so dass Outlaw außer einem Buckler nicht viel übrig blieb, als ich die kommenden drei Spritzen setzte. Dafür bekam er danach auch eine ausgiebige Belohnung und eine kleine Pause.
      Denn nun musste er noch gechippt werden, noch eine Spritze, die aber auch wesentlich größer und etwas schmerzhafter war. Dementsprechend verhielt sich Outlaw dann auch und wurde zu einem ungezähmten Biest. Wir hatten alle Hände voll zu tun, dass uns der Kerl nicht aus dem Stall abhaute, aber der Chip war unter der Haut und wir waren hier fertig. Als Outlaw sich wieder einigermaßen geruhigt hatte, lobte ich ihn ausgiebig und von mir gab es dann auch noch einen halben Apfel. Der diente zwar eher dazu, dem Hengst die Wurmkur zu verabreichen, aber das bekam er anscheinend kaum mit, so schnell wie er den Apfel kaute und schluckte, weil er immer noch so aufgeregt war. Ich verabschiedete mich lächelnd von Adrianne und wünschte ihr noch einen schönen Tag.
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    • Elsaria
      Emely, Grace und Ethan ziehen ein und der aufflug.

      Einige wochen später hatte Adria 3 Gefängnisjugendliche aus Amerika geholt. Ich freute mich darauf endlich arbeitserleichterung zu haben deshalb holte adria die drei rechtzeitig vom flughafen ab. Ich war gerade im Stall beschäftigt als ich Autoreifen hörte. Ich dachte das Adria zurückkam mit den neuen Mitarbeiter und ging desshalb aus dem Stall. Als ich auf dem hof ankam sah ich aber Polizeiautos und die olle Jugendamtmitarbeiterin Frau Sonsorna . „ Brooke was soll das, glaubst du echt das wir dich nicht finden werden. Du kommst jetzt mit!“ sagte sie. Die Polizisten umstellten mich so das ich nicht mehr abhauen konnte. „ Nein ich kann für mich alleine Sorgen, ich will nicht in ein olles Heim wo man nicht man freizeit haben kann! Ich will hier bleiben!“ raunte ich.
      Als die Polizisten mich anpackten tauchte Adria auf. „ Was ist den hier los?!“ hörte ich eine leicht aufgebrachte und verwunderte Adria. „ Wie hole die flüchtige Jugendliche wieder in ihr heim zurück. Brooke van Canover!“ erklärte die Jugendmitarbeiterin. „ was wie flüchtig? Ich versteh das jetzt nicht van Canover? So hieß doch meine ach so liebe schwester mit der ich seit 17 jahren keinen kontakt hatte.!“ gab Adria an. „ hieß ihre Schwester zufällig Susanne van Canover und ihr mann Bernhard van Canover?!“ fragte die mitarbeiterin. Mir rannen schon die Tränen. „ Ja, was ist losß!“. „Susanne und Bernhard hatten vor gut einem halben jahr einen schweren autounfall, bernhard kam dabei sofort ums leben und susanne kämpfte eine woche lang um ihr leben das sie leider verlor, es tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen das sie tot ist und Brooke war ihre Tochter und riss nach dem Krankenhausbesuch aus.!“ „ Brooke?!“ sagte adria dann etwas strenger zu mir.
      „ Äh es tut mir leid.... das ich nicht die wahrheit gesagt habe über meine Herkunft. Aber ich war so verzweifelt. Als mama da so im Bett lag und mit letzter kampf von dir erzählte musste ich es einfach versuchen, in ein heim will ich nicht, da kann man nichts machen. Ich wusste auch nicht wie ich es dir sonst sage hätten solle. Hallo Tante? Hier ist deine nichte von deiner verhassten schwester? Außerdem kannte ich dich ja nicht und wollte dich erst kennenlernen.“ kam ich mit der Sprache heraus. Adria war geschockt und ich war mir sicher das ihr Vertrauen weg war.
      „Wenn sie meine Nichte ist, hab nicht ich das Sorgerecht?!“ hörte ich meine Tante fragen. „ ja das ist so aber wir konnten sie nicht finden?!“ gab die Trulla an. „ Das lag daran das ich gerade von Craignure hergezogen bin!“ erklärte sie. „ Dann kann Brooke hier bleiben?!“ „ Ja muss ich was ausfüllen´?“ hörte ich. Die Trulla übergab irgendwelche Papiere und verlies zusammen mit der Polizei den Hof. „ Du hast jetzt eindeutig klärungsbedarf mädel, zeig den dreien ihre Unterkünfte nd dann komm in das Büro!“ sagte sie streng.
      Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigte ich den dreien ihre Unterkünfte und dann machte ich mich auf dem Weg ins Büro mein Herz pochte.
      „ WAS Soll das?!“ schrie sie mich an. Verständlicher weise. „ ich wusste nicht was ich tun sollte!“ gab ich zurück. „ Warum sagst du mir nicht von anfang an wer du bist wovor hattest du angst?!“ „ Vor deine Reaktion das ich den job nicht kriege und ich dann doch wieder zurück ins Heim muss!“ gestand ich.. Minuten langes schweigen. „ Naja jetzt ist jedenfall passiert, ran an die arbeit du nimmst die drei unter deine Fittiche Brooke ich muss nochmal los!“ hörte ich. „ Gut!“ Ich ging ins Haus um zu sehen ob die 3 fertig waren. Sie saßen in ihren Zimmern und wirkten erleichtert. „ Ethan, Emily und Grace? Ich zeig euch jetzt den Hof die Pferde und dann die heutige arbeit.!“ sagte ich und wartete bis die drei bereit waren. „ Grace du bist auf einem Pferdehof, high heels sind hier verboten, viel zu gefährlich!“ sagte ich und grinste wir warteten noch bis Grace passende schuhe angezogen hatte. So „ Hier ist die Halle, dort wird gearbeitet , wenn es zu heiß zu kalt oder regenwetter gibt. Neben der Halle geht’s zu den Weiden und hier ist der außenplatz, dort ist der Putzplatz und der Duschbereich der pferde. Hier ist der Zuchtstall der Stuten, wie ihr seht sehr helle und große Boxen, weil die Stuten tragend sind und später mit ihre Fohlen hier gut bewegen sollten. Das ist der Hengststall. Zurzeit haben wir 3 Hengste einer ist Bereits geköhrt, der Rappschecke hier heißt Donnerschall. Der Braune heißt Connery und der fuchs bei dem müsst ihr aufpassen der is gefährlich, den lasst ihr auch in Ruhe sein name Sir Outlaw. Dann kommen wir zu den Privatpferden momentan 2 ein schimmelfohen und eine schimmelstute Skadi. Da ich heut morgen bereits gemistet habe beginnen wir mit der Arbeit von Pferdepflege. Das heißt wir gehen jetzt wieder zum Hengststall und kümmern uns um die 3 Hengste. Ethan und Grace ihr macht Connery zusammen, das heißt aufhalftern, hufe kratzen, zum Putzplatz führen und striegeln. Emily und ich wir machen Donnerschall. Als wir die Pferde draußen hatten erklärte ich den dreien der ablauf. Ich schaute zu und die drei machten es toll. Den beiden mädchen sah man freudiges grinsen und der junge war noch etwas reserviert. „ Wer von euch ist schon mal geritten?!“ fragte ich aus neugierde. „ Ich!“ sagte Grace. Die Putzaktion dauerte eine halbe stunde. So wir machen die zwei jetzt zum longieren fertig. Wir brauchen, Schabracke, Gurt, Trense , Bandagen und die Longe. Wir liese Connery und Donner auf dem Putzplatz stehen und holten unser Zeug. Zuerst zeigte ich wie das Bandagieren ging und ließ es die jugendlichen nachmachen. Dann legten wir die Gurte um und trenste die Stute auf. Anfang machen Grace und ich. Grace nimmt Connery ich Donner. Kommt mit in die Halle. Ethan spannst du bitte das Band in der mitte der halle. Emily folgte mir zum unteren Zirkel und ethan und Grace nahmen den oberen. Grace machte es gut, sie ließ Connery einige Runden im Schritt warm laufen. „ Warum war eigentlich die Polizei auf dem hof?!“ wollte emily wissen. Naja ich bin abgehauen zu meiner Tante, sie wusste von nichts und joa meine eltern sind leider verstorben und in ein heim wollte ich nicht gab ich zu. Ich verstand mich mit denen 3 Gut. Nun trabte ich Donnerschall an, der Rappscheckenhengst war der älteste im Bunde. Im Augenwinkel sah ich das Grace mit Connery bereits im Gallopp war. „ Lass mal Ethan rann!“ rief ich ihr zu. Nun nahm ethan vorsichtig die longe in die hand, Grace blieb aber in der Mitte. Ich wechselte Donner die seite und übergab die longe emi wie ich sie nennen durfte. Nachdem die hengste einige zeit gearbeitet hatte machten wir sie Boxfertig. „ So jetzt mus Sir outlaw an die reihe, hier könnt ihr nur zusehen.!“ sagte ich. Vorsichtig öffnete ich die Türe von dem hengsten. Dieser stieg mit angelegten ohren vor mir hoch. „ Ist gut jetzt!“ raunte ich. Geschickt hatte ich das halfter angezogen und legte ihm die Hengstkette um. „ wie ihr seht ist jeder hengst anderst.! Donner und connery haben eine gute erziehung genossen dieser hier, muss irgendwas erlebt haben was ihm so geprägt hat, trozdem hat Adria Hoffnungen in diesem jungen hengst. Ich brachte ihn zum Putzplatz und putzte ihn über. Dort entspannte sich der Fuchs wieder leicht. Da das bandagieren zu gefährlich war zu diesem zeitpunkt bekam er gamaschen um. Als er zum longieren fertig war gingen wir in die halle. Die drei standen ausen und schauten zu. Ich verschnallte die zügel beim gurt um den kopf in der richtigen haltung zu bekommen.
      Dann forderte ich den Hengsten auf sich zu bewegen. Er stemmte zuerst seine Beine in den sand, erst als ich ihn leicht mit der Pitsche antippte donnerte er wild los. „ How how ruhig angehen lassen!“ sagte ich und versuchte den hengst zu bändigen. „ Mit dem wurde wohl nichts gemacht!“ hörte ich Grace rufen. Nach einiger zeit lief der Fuchshengst nun brav im kreis in allen Gangarten.
      Auch da wusste ich mit dem richtigen Training und der richtigen Konsequent könnte der Trakehner wirklich ein Juwel werden, der zuerst geschliffen werden muss.
      Als Law endlich fertig war ging es zu den zuchtstuten über. Petit Jayaprada und Mystical Star hatten heute frei und durften die Weide genießen. Da Shari ein verlasspferd war durften nun Ethan, Grace und Emily auf ihr reiten. Wir Putzten die Stute und sattelten sie auf. „ Nach Shari gibt’s mittagesse um halb eins geht’s dann weiter!“ klärte ich die dreien auf. Wir gingen in die halle und Grace durfte den anfang machen. Sie saß fest im Sattel und fand sich schnell wieder ein.
      Nach dem Grace fertig war setzten wir ethan auf den ich anfangs noch führte. Er fühlte sich zunächst unsicher aber dies besserte sich von minute zu minute. Shari erlies das geduldig ergehen zum schluss kam noch emily auf ihren Rücken dann war auch diese Stute fertig. Nach dem wir sie versorgt hatten gingen wir in die küche und machten uns was zu essen dann gingen wir in den zimmern um etwas auszuruhen.
      Nach dem die halbe stunde fertig war machten wir das fohlen Dance wuchs sehr schnell und bald wurde es an der zeit mit ihr zum arbeiten aber jetzt durfte sie noch das Fohlen sein genießen sowei bifröst der kleine Welsh A hengst.
      Als letztes kam Skadi an der Reihe. „ jetzt musst du reiten Brooke!“ hörten ich die anderen rufen.
      Na gut ich reite skadi. Wir machten die Schimmel stute fertig und ich ritt mit ihr in die halle.
      Begeistert sahen sie mir zu. Nachdem skadi fertig war gings ans abend füttern. Der erste Arbeitstag von Grace, Ethan und Emily war nun vorüber und die drei würden bestimmt gleich in ihr Bett fallen und schlafen.(9573)​
    • Vhioti
      Dressurtraining A->L | by Catalina |3947 Zeichen
      Der vierjährige Fuchs gebärdete sich wie toll auf dem Gästepaddock. Wie ein Jährling machte er Bocksprünge und versuchte von dieser ungünstigen Position die Hengste auf ihrer Weide anzuwiehern. Grinsend schob ich Oscar vor mir her in den Stall. "Hol bitte Sir Outlaws Ausrüstung und Putzzeug, damit wir gleich anfangen können, ja? Adrianna kommt in gut vier Tagen und ich habe dem Hengst noch nicht viel beigebracht!", rief ich. Wie konnte ich auch nur so etwas vergessen?! Der zweite Trakehnerhengst von Adrianna van Helsing aus Deutschland hatte zwar kein unbedingt leichtes Gemüt, gewiss, aber ein Pferd um eines anderen Pferdes Willen zu vernachlässigen? Sowas war mir noch nie passiert. Gekonnt hüpfte ich auf den Paddock und schnalzte mit der Zunge. Sir Outlaw schaute mich an und schüttelte den Kopf. Schonungslos streifte ich ihm das Halfter über und führte ihn durch seine Box auf den Vorplatz. Oscar hatte alles vorbereitet, sodass ich seine Beine als erstes putzen konnte.

      In der Halle strotzte der Hengst nur so vor Energie. Der Fuchs gab den Kopf gut vor, als ich mit ihm locker auf ganzer Bahn trabte. Mich selbst ermahnend nahm ich die Zügel auf und drückte die Fersen hinunter, als wir einen großzügigen Zirkel ritten. Gemächlich führten wir das Training fort und gingen geschwungene und vor allem große Linien damit die Muskeln gut aufgewärmt waren.
      Das Parieren war für das temperamentvolle Warmblut kein Problem. Obwohl man es ihm anmerkte, dass er lieber weiterlaufen wollte, folgte er meinen Anweisungen. Sir Outlaw schien sich aber uneinig, ob er beim Zirkeln angaloppieren oder weitertraben sollte. Seine Muskeln zuckten merklich – das spürte ich sogar durch den Sattel.

      Nach einer Viertelstunde beehrten uns Maxine, Mick und Danielle mit ihrer Anwesenheit. Der kleine Junge hatte Spaß daran, 'meinen' Trainingshengst zu streicheln, wenn dieser an ihm vorbei lief. Dann musste Mick aber etwas weiter nach hinten gehen, er lenkte den Trakehner ab. So langsam dümpelte ich in meine typische Manier ein. Ich saß immer schwerer, damit der Hengst das Tempo nicht selber vorgab. Die kleineren Wendungen wie etwa Volten waren für morgen eingesehen, heute ging es eher um die Tempovorgaben einer A-Dressur.

      Leider war ich am nächsten Morgen total verschnupft. Meine Nasennebenhöhlen und die Stirn waren dicht sodass ich dick eingemummelt auf der Bande hockte, wo ich Maxine zusah wie sie auf dem großen Hengst ritten. Nun gut, mit 1,72 m war er standartmäßig groß genug für Warmblüter, aber ich war ja eher Ponys und Kleinpferde gewöhnt. Maxines Art und Weise mit Adriannas Hengst umzugehen war immer wieder erstaunlich. Geduldig wie mit einem quengeligen Kind gab sie passende Paraden oder auch Hilfen, zögerte nicht, einige Wendungen anders zu reiten, damit Sir Outlaw es verstand. Fasziniert schaute ich ihnen noch eine Stunde zu; dann half ich Maxine beim Mittagessen und brachte Sir Outlaw eine Portion Möhren.

      Abends konnte ich dann mit besserem Befinden den Trakehnerhengst etwas longieren. Wie es sich für ein allabendliches Training gehörte wurde er mit Decke und Bandagen bewegt, damit er sich nicht auskühlen konnte.

      Auch die nächsten drei Tage bedurfte ich der Unterstützung von Maxine. Aus meiner Erkältung hatte sich eine Grippe entwickelt, mit der ich nicht arbeiten durfte, wie mir der Dorfarzt erzählt hatte. So war ich gezwungenermaßen auf die Tribüne versetzt worden. Meine Fingerspitzen kribbelten bei jeder Bewegung von Pferd und Reiter, ich empfand es als völlig unangenehm, nur zugucken zu dürfen, obwohl es doch eigentlich ganz entspannend war, Maxine gegen den starken Hengst ankommen zu sehen. Dennoch; nach fünf Tagen hatte der Fuchs das Meiste der A-Dressur drauf; von der Volte in 10 und 8 Metern über Zirkel, Schlangenlnien und wechseln aus verschiedenen Bahnfiguren, das ganze Rundumpaket hatte er gut drauf. Nur zu schade, dass ich ihn nicht reiten konnte, als Adrianna Sir Outlaw und Connery abholte...
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    • sadasha
      24-10-2015 • Pflegebesuch von Hunter Crowley

      „Hi Adrianna“ begrüßte ich die Gestütsleitung und mittlweile gute Freundin vom Gestüt van Helsing freundlich, als sie mich eines Abends anrief. „Ja, klar kann ich vorbeikommen. Mir fällt hier sowieso die Decke auf den Kopf...“ sagte ich und mein Herz machte innerlich einen großen Hüpfer. Endlich hatte ich wieder etwas zu tun. Hier wurde mir zur Zeit alles an Arbeit abgenommen, weil ich mich ja „schonen“ sollte. Dabei ging es mir wieder ganz gut. Ich durfte zwar keine großen Lasten auf meinen Fuß nehmen, reiten war absolut noch nicht drin, aber Pferde pflegen konnte ich dennoch.​

      Am nächsten Tag machte ich mich früh auf zum Gestüt van Helsing, das ebenfalls in der deutschen Eifel lag. Nach etwa ein einhalb Stunden Fahrt kam ich am Gestüt an, der Verkehr lief flüssig, trotz Berufsverkehr. Im Auto hörte ich den dreckigsten Trash Metal, den ich finden konnte um runter zu kommen. Auf dem Gestüt kam mir eine realtiv gestresste Adrianna entgegen, die mir kurz erklärte was zu tun war und dann sichtlich erleichtert mit ihrer Arbeit fort fuhr. „Er ist manchmal ein bisschen frech, aber ich denke du als Mann wirst das schon irgendwie... Ach, du schaffst das schon!“ sagte sie noch bevor sie davon schwirrte. Frech, mhm, soso. Wollen wir ja mal sehen, dachte ich mir und nahm mir Halfter und Strick von Sir Outlaw's Box und machte ich auf den Weg zu seiner Weide. Es war ein recht groß gewachsener, fuchsfarbener Trakehnerhengst mit vier weißen Füßen und einer breiten Blesse. Der Hengst war in ein dunkles Schlammbraun-Grau getränkt, als ich ihn auf seiner Weide stehen sah. Gerade war er dabei ein paar auf der Nachbarweide stehende Wallache anzugiften. Aber wie! Mit angelegten Ohren, aufgestelltem Schweif und gestrecktem Hals schlug er mit den Vorderhufen nach ihnen. Er kam nicht an sie heran, aber das Stromband, das die Weide umzäunte, schien das nicht mehr allzu lange auszuhalten. Seufzend öffnete ich das Gatter und trat auf die schlammdurchsetzte Weide. Hinter mir schloss ich das Gatter und ging mit Halfter und Strick zum Fuchs. Als Outlaw mich bemerkte hob er den Kopf. Er war wirklich unglaublich störrisch. Sympathisch war anders. „Sind Trakehner nicht eigentlich so intelligent?“ fragte ich den Hengst und fummelte am Halfter herum. „Wenn du tatsächlich intelligent sein solltest, dann arbeitest du jetzt mit.“ Der Hengst schien neugierig, weil man mit ihm redete. Immer noch mit angelegten Ohren kam er langsam näher, den Hals nun wieder gestreckt, den Schweif allerdings wild schlagend. „Komm schon.“ murmelte ich leise und hielt ihm ein uraltes, steinhartes Apfel-Leckerlie hin, das ich in meiner Hosentasche fand. Neugierig wie er war nahm Outlaw das Leckerlie und ließ sich ruhig aufhalftern. Als wäre nichts gewesen führte ich ihn zum Putzplatz und band ihn an. Für ein paar Minuten verschwand ich in der Sattelkammer, um seinen Putzkoffer zu holen. Als ich wieder kam, sah mich der dreijährige mit gespitzten Ohren an. Er wirkte jetzt wesentlich freundlicher als vorhin, vielleicht brauchte er nur eine Eingewöhnungszeit.

      Beim Putzen stellte sich heraus, dass ich da wohl falsch lag. Immer wieder wehrte sich Outlaw gegen meine Vorhaben. Sei es beim Hufe auskratzen (er hob dann partut nicht den Huf, den ich gerade putzen wollte) oder beim verlesen des Schweifhaars (er schlug mir immerzu den Schweif aus der Hand und an schließend um die Ohren). Das Putzen kostete mich so schon sehr viel Kraft. Dass dann auch noch dauernd andere Pferde vorbeigeführt worden, bei denen Outlaw scheinbar gegen jedes einzelne etwas hatte, machte die Lage nicht besser. Ich war heilfroh diesen Hengst nicht reiten zu müssen. Damit er aber dennoch bewegt wurde beschloss ich ihn zu longieren. Versucht unvoreingenommen legte ich ihm einen Kappzaum an und führte ihn auf den Longierzirkel. Er schien das zu kennen. Wahrscheinlich wurde er, wenn er von Fremden bewegt wurde oft longiert. Kein Wunder, wenn er jeden so anfeindet, den er trifft.

      Im Longierzirkel zeigte er jedoch seine fabelhafte Seite. Er hatte wirklich excellente Gänge und ließ sich sehr schön händeln. Es machte tatsächlich sogar Spaß mit ihm zu arbeiten, einmal warmgelaufen. Gut eine Stunde bewegte ich ihn. Er hatte eine gute Ausdauer und ein doch recht angenehmes Temperament. Faul war er jedenfalls nicht. Er erinnerte mich eher an einen Sturkopf, der sich manchmal einfach nur aufspielen musste. Typisch Hengst. Die Longenstunde beendet legte ich ihm seine Abschwitzdecke über und brachte ihn vorerst in seine Box, damit er sich wieder rehabilitieren konnte. Für Adrianne schrieb ich noch fix eine SMS, dass Sir Outlaw für heute fertig war und gut mitgemacht hatte. Bis auf die anfänglichen Problem entsprach das ja auch der Wahrheit.

      Der Weg nach Hause kam mir kürzer vor als heute morgen, der Weg hin. Wieder in den eigenen vier Wänden ließ ich mich müde auf die Couch fallen und merkte erst jetzt wie dreckig mich der Hengst bei der Puzaktion gemacht hatte. Ich hatte überall Striemen von den Schweifschlägen, Schlamm- und Sabberflecken von den Malen, wo ich plötzlich beim Umdrehen die Pferdeschnute an der Jacke hängen hatte. Diesen Hengst würde ich wahrscheinlich so schnell nicht vergessen.

      5232 Zeichen by BearBrook

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    • Jackie
      Dressurtraining L-M | Besuch auf Cambridge

      Bevor ich mit Golden Samurai, Pearl und First von Rothen zu Catalina fuhr...

      "Ty würdest du mal bitte kommen ?", rief ich über meine Schulter hinweg - in der Hoffnung das Ty mich hören konnte. Ty, welcher sich in der Futterkammer befand, war mit seinen eigenen Kram beschäftigt und konnte mich somit nicht hören. Ich seufzte, drehte mich um, um schließlich nach Ty zu suchen. "Tyy!", rief ich durch den Stall - "Amy ? Was ist ?", er wirkte überrascht. "Hast du dich um die Boxen gekümmert ?", heute sollten drei Trainingspferde ankommen, welche für die nächste Kür fit gemacht werden sollten. "Ich habe die Boxen ausgemistet und war gerade dabei das Futter zu holen". Ich gab ihm einen Kuss, als Zeichen meiner Dankbarkeit. "Wir müssen echt mal jemanden finden der deine Arbeit übernimmt. Sonst bleibt uns ja niemals etwas Zeit für uns beide" er lächelte müde.

      Auf dem Hof hörte man bereits einen größeren Transporter einfahren. Es waren Jill K. Facer und Hunter Crowley. Als Hunter vor den Ställen anhielt, half er seiner Cousine aus dem Auto. Die knapp 30 jährige wunk mir zu, was mein Herz einen Satz höher schlugen ließ. Ich kannte die beiden noch nicht persönlich, bis jetzt hatten wir uns lediglich über emails ausgetauscht. Von daher war ich um so aufgeregter die Beiden endlich zu sehen. Jill war mir schon auf Anhieb sympathisch - sie war eine der wenigen, die trotz meines jungen Alters nicht an meiner Arbeit zweifelte. "Huhu Jiiill!" rief ich laut und strahlte über beide Ohren. Ich reichte ihr die Hand und stellte mich vor "Amy Fleming, am besten bringen wir erst einmal die Pferde unter, danach kann ich dich ja mal Rum führen. " - "na da sag ich doch nicht nein", antwortete Jill. Ty half Hunter und nahm Iceflower und Denila ab, während Hunter Princess Samsa führte. Schnell stellte sich heraus, welche von den drei Pferden am schwierigsten zu händeln sein würde. Princess hob den Kopf, blähte die Nüstern weit auf und gab schrilles Wiehern vom sich. Dabei weigerte sie sich abrupt nur einen Schritt weiter zu gehen. Ich wartete ab und beobachtete Hunter, in der Hoffnung zu sehen, wie man in einer solchen Situation mit Princess umgehen sollte. Hunter versetzte ihr einen klaps mit dem Strick und zuppelte in kurzen Abständen daran um die Stute aufzufordern weiterzugehen. Und tatsächlich, Princess machte einen großen Schritt nach vorn. Ich ging voraus und zeigte den Gästen die zukünftigen Boxen ihrer Pferde. "Wir besitzen einen eigenen Stall für Trainingspferde, die Boxen sind schon frisch zurecht gemacht. Die Weide für die Trainingspferde befindet sich auch hinter dem Stall." stolz deutete ich mit meiner Hand auf die geräumigen Holzboxen. "Sehr rustikal ", sagte Hunter schmunzelnd. "Aber nun gut", ich öffnete die Boxentür und beobachtete Hunter dabei, wie er Princess in die Box verfrachtete. Währenddessen führte Ty Iceflower und Denila in ihre eigenen Boxen. "Nun, die drei sollten sich für heute erst einmal ausruhen. Wenn ihr mich begleiten würdet", ich führte die beiden in unser kleines Farmhaus und machte ihnen am Esstisch platz. Lou reichte ihnen die Hand, ihre braunen Augen strahlten richtig vor Freude. "Wollt ihr Tee oder Kaffee trinken ?", fragte Lou durch den Raum. Ty meldete sich natürlich als erstes, "Ich nehm einen Kaffee, Jack möchte glaube ich auch.", grummelnd bestätigte Jack, dass Ty richtig lag. Schließlich meldete sich Hunter zu Wort. "Ich probiere heute mal einen Tee, Jill hätte auch gerne einen". Ich setzte mich zu ihnen am Tisch und ging den Trainingsvertrag durch. "Hier bitte einmal unterschreiben.... und dort bräuchte ich auch noch mal deine Unterschrift, danke !". Wenige Minuten später reichte uns Lou einen Rooibus-Tee. Meine Lieblingssorte. Gemütlich plauderten wir noch eine Weile, ehe Jill und Hunter wieder abreisten.
      "Macht es gut! Bis demnächst!", rief ich den beiden zu. "Siehst du Ty, hat doch zeitlich perfekt gepasst", sagte ich erleichtert. Kurz darauf traf auch schon Adriana van Helsing ein, sie war unsere Stammtierärztin und versorgte die Haflinger fast monatlich. Letztens hatte ich mit Adriana über Sir Outlaw gesprochen. Ein fuchsiger Trakehner Hengst. Adriana war am verzweifeln, weil er manchmal echt ein Sturkopf sein konnte, dabei musste er doch für die Zucht fertig gemacht werden. Also erklärte ich mich bereit ihn zu trainieren, gegen ein wenig Hilfe auf Heartland. Adriana willigte ein und war nun auf den Weg mit Sir Outlaw. Ich begrüßte die Tierärztin freudig, nahm ihr den Hengst ab und führte ihn - wenn auch mit Schwierigkeiten, in die frisch gemacht Box. Im Trainingstall blickte Iceflower ihn neugierig an, ein Hengst sieht man schließlich nicht alle Tage. Damit Adriana den weiten Weg nicht umsonst gefahren ist, kümmerte sie sich noch um Sunshine Shadow, Bonito, Calla, Nachtigall, Small Joker, Samie, Money in a Bank, Nimué, Meike und Mrs. Pretty. Leider mussten wir feststellen, dass Bonito bereits den grauen Star entwickelte, aber irgendwann musste es ja dazu kommen. Da wir heute noch zu Catalina fahren, bzw. teilweise fliegen wollten. Würde es eine lange Reise werden, weshalb wir wahrscheinlich erst morgen ankommen würden. Also machten wir uns jetzt schon auf den Weg und verabschiedeten uns von Adriana, welche noch ihren Sachen packte. Lou würde noch ein Weilchen mit ihr reden ehe sie sie gehen lassen würde.
      Ty verlud nur noch die drei Pferde in den großen Transporter und setzte sich schließlich an das Steuer.
      Nachdem wir bei Catalina waren....


      Nachdem ich mich von Catalina, Dani und Oscar verabschiedet hatte und mit Ty vom Hof fuhr, überkam mich glatt ein wenig 'Heimweh' - aber nicht nach Heartland, nein ganz im Gegenteil. Die letzten Tage waren wirklich aufregend und vor allem erholend. "Hast ja komische Freunde Amy", sagte Chase in einem scharfen Ton und grinste schelmisch, als hätte er gerade einen guten Witz gemacht. Soraya blickte ihn mit großen Augen an, aber auch ich drehte mich über den Beifahrersitz hinweg um ihn nahezu entgeistert anzublicken. "Sag mal, was ist dein Problem Chase !?", Ty der am Steuer saß versuchte sich zu konzentrieren. Chase blieb kühl und zog seine Brauen hoch, in einem völlig arroganten Ton sagte er bloß "Na, hast du gesehen wie unfreundlich die sind ? Und wirklich berühmt scheinen die ja jetzt auch nicht zu sein". Ich fauchte ihn wütend an "Du tickst wohl nicht richtig !! Catalina ist eine der besten Trainerinnen die ich kenne ! Wenn nicht sogar besser als ich! Hast du dich schon mal angesehen Chase ? Du bist ein egoistisches Arsc...", Soraya wirkte ein wenig aufgelöst, blickte mich flehend an und sprach mir ins Wort "Bitte regt euch ab!", ich konnte ihr Verhalten nachvollziehen, immerhin war Chase ihr Freund. Doch brachte ich es nicht über mein Herz, Soraya die Wahrheit über Chase zu erzählen. Triumphierend grinste Chase mich an, als hätte er gerade im Lotto gewonnen - Soraya zu liebe blieb ich jedoch ruhig. Ty wütete innerlich - seine Gedanken brodelten, was er doch alles am liebsten Chase angetan hätte. Als ich mich umdrehte um den Streit ein Ende zu mache... "VORSICHT REH!", entgeistert schrie ich Ty an, nun erkannten auch meine 'Freunde' auf der Rückbank, dass wir Ty vollkommen abgelenkt hatten.

      Quietschende Autoreifen, eine Vollbremsung, ich duckte mich blitzartig und spürte nur noch wie das gewaltige Tier auf die Kühlerhaube und schließlich in die Windschutzscheibe einschlug. Ich richtete mich in Zeitlupe auf, blinzelte immer noch erschrocken und tastete meinen Körper ab. "Seit ihr alle Ok ?", sagte ich kleinlaut - immer noch geschockt. Soraya schluchzte leise, wurde aber gleich schon von Chase beruhigt. Ty, welcher neben mir saß blutete am Kopf. "Ty ? TY !", das Reh ist durch die Windschutzscheibe geflogen, sodass der Kopf teilweise im Auto hing. Ty saß bewusstlos auf dem Fahrersitz. Ich schnallte ihn schnell ab und kletterte aus der Beifahrertür. Schnell hechtete ich zur Fahrerseite um ihn mir genauer anzusehen. Ich fasste seinen Kopf, suchte nach weiteren Verletzungen - konnte aber beruhigt feststellen, dass es nur eine Schnittwunde am Kopf war, welche durch eine Glasscherbe verursacht wurde. "Soraya ruf bitte einen Krankenwagen an !". Als wäre der Streit von eben vergessen, griff Soraya zu ihrem Handy und wählte die 112.

      Mein Handy klingelte. "Amy, oh Gott sei Dank ist euch nichts passiert !", es war Lou welche außer sich war. "Ich war gerade gelandet und wollte Golden Girl aus dem Hänger holen, als Jack mich anrief, dass ihr im Krankenhaus seit". Lous Stimme nach zu urteilen, hörte sie sich an, als hätte sie einen Marathon hinterlegt. "Alles gut Lou, Ty war nur bewusstlos. Gott sei Dank nichts schlimmes. Es geht ihm wieder besser. Fahr zu Catalina und geb ihr bescheid, dass wir noch mal zurück kommen", antwortete ich in knappen Sätzen, denn der Akku meines Handys schrumpfte auch immer mehr. "Hab dich lieb", sagte ich ihr noch schnell ehe ich auflegte. Ich griff nach meinem Handy, da es noch etwas wichtiges zu erledigen gab. In meiner Kontaktliste wählte ich Jack aus, meinen Großvater. Es dauerte eine Weile bis er dran ging. "Jack Bartlett von der Heartlandfarm" - "Jack ! Du weißt ja was passiert ist, heute schaffen wir es jedenfalls nicht nach Hause. Es ist wichtig, dass die Pferde und vor allem die Trainingspferde versorgt werden. Außerdem müssten Suburb Lights, Faster, Iceflower, Bear Totem's Denali und Princess Sansa trainiert werden. Hmm, ich weiß dass du das nicht kannst Jack... Lou ist auch nicht da... Mallory könnte sich um Suburb und Iceflower kümmern, Bubi habe ich letztens erst eingefahren - da sollte es keine Probleme geben, die Beiden müsste einige Runden an der Kutsche laufen." da kam mir ein Einfall, Dad war ja auf der Rennbahn beschäftigt, also konnte er sich um Faster und Denali kümmern. Schnell teilte ich meine Idee am Handy mit. Jack klang weniger begeistert, was aber daran lag, dass er Tim nicht leiden konnte. Das war mir jedoch egal. "Grandpa das ist wirklich wichtig ! Sag Caleb er soll sich um Princess kümmern, fahren... er ist am erfahrensten, Princess kann nämlich manchmal stur sein. Achja, da wäre noch was! Könntest du Ben anrufen, er sollte Sir Outlaw in Dressur und Amsterdam Girl in Springen trainieren ? Die Stute müsste noch für das nächste Turnier flott gemacht werden und Ben kommt einfach am besten mit sturen Pferden zurecht" - "Ja liebes, jetzt seh lieber zu, dass du eine Bleibe für heute Nacht findest."

      Als Ty einige Stunden später entlassen wurde, fuhren wir nach Cambridge zurück. Der Mietwagen mit dem wir den weiten Weg zurück fuhren, stellte sich als sehr teuer raus, was auch daran lag, dass er einen großen Transporter ziehen musste. Catalina staunte nicht schlecht als wir wieder ankamen, offenbar waren wir etwas schneller als Lou. "Was ist denn mit euch passiert ?", fragte sie lächelnd - "Wildunfall", entgegnete ich knapp. "Lou sollte gleich da sein, sie bringt Golden Girl mit". Nun kam auch Oscar an "Kommt, ich helfe euch beim verladen der Pferde... die müssen bestimmt hungrig und durstig sein....". Drinnen in Catalinas Wohnung saßen wir beisammen und aßen zu Abend, Chase blieb irgendwie außergewöhnlich ruhig. Woher der Sinneswandel ? Als ich gerade meine Nudel in den Mund stopfte, klingelte es an der Tür. "Das ist Lou!", sagte ich etwas lauter und stand auf, voller Freude meine Schwester wieder zu sehen. Ich umarmte sie nachdem ich die Tür öffnete: "Gott sei Dank ist euch nichts passiert", sagte sie noch mal - nach dem Autounfall meiner Mutter, war eben nichts mehr wie es früher einmal war.
      Währenddessen auf Heartland...


      Jack hatte Mallory bescheid gegeben, dass sie sich um Bubi und Iceflower kümmern sollte. Also striegelte sie die beiden Pferde, bevor sie sie an die kleine Kutsche spannte. Sowohl Bubi als auch Fleur waren erfahren genug um zu wissen was sie zu tun hatten. Jack half dem Mädchen beim aufspannen und schlug schließlich vor selber mit zu fahren. Das war wahrscheinlich gar nicht mal so eine schlechte Idee, da Mallory einfach viel (!) zu jung war. Sie hatte zwar Erfahrung im Springreiten, aber gefahren ist sie bis jetzt nicht oft. Jack setzte sich schließlich auf die Kutsche und drückte Mallory die Peitsche in die Hand. "Nun, es ist ganz einfach, du nimmst die Zügel auf und treibst die Pferde erst einmal an." Bubi bemerkte jedoch, neben wem er überhaupt stand. Der kleine Haflingerhengst stellte seine Ohren auf und versuchte die junge Stute zu beschnuppern. Jacks lautes Machtwort jedoch ermahnte ihn, sodass sich der Hengst wieder zu konzentrieren begann. Mallory schwang liebevoll die Peitsche, wodurch die Pferde einen Schritt nach vorne wagten. "Lass uns die gewöhnliche Waldstrecke entlang fahren. Das sollte für ein Pferd mit mittlerem Niveau ausreichen. Das junge Mädchen lenkte die Pferde an den Wegesrand, sollte jemand entgegen kommen. Nach 10 Minuten konnte sie nun rechts in den Wald abbiegen. "Wir sollten später an Tims Rindern vorbeikommen, wir reiten praktisch einen Rundweg". Nachdem die Pferde warm gelaufen waren, trieb Mallory die Beiden ein wenig mehr an. Im Trab flogen sie über den Waldboden hinweg, Bubi und Fleur waren mit Schreckmomenten vertraut, weshalb der 'Ausritt' auch durch den Wald ging und nicht auf dem Reitplatz. Bubi schnaubte angestrengt, aber auch Flower hatte ordentlich zu kämpfen. "Mallory, das machst du sehr gut", Jack wusste wie man einen motivieren konnte, denn das Mädchen strahlte über beide Ohren hinweg. Sie ließ die Pferde einige Minuten lang traben, ehe sie wieder Schritt gehen durften. nach einer halben Stunde hielten sie schließlich an, um den Pferden eine Pause zu gönnen. Jack reichte Mallory ein Sandwich, welches er zuvor eingepackt hatte. Da konnte Mallory nicht nein sagen, sofort griff sie danach und verschlang es gierig. "Mensch Jack! Ich hatte vielleicht einen Hunger ! Du bist meine letzte Rettung", schwärmte sie begeistert. Die Pferde tranken währenddessen aus einem kleinen Bach um sich etwas zu kühlen. Nachdem sich alle ausgeruht hatten ging es schließlich weiter. Es dauerte nicht lange als Mallory an der Rinderwiese entlang fuhr. Bubi blickte die großen, gehörten Rinder mit großen Augen an, er wollte glatt einen Sprung zur Seite machen, doch blieb er stattdessen stehen. War auch gescheiter von ihm. Als er merkte das Iceflower völlig ungeniert nach vorne blickte, trottelte er schließlich weiter neben ihr her. Mallory musste nur noch an Feld und Weiden vorbei, bis sie auf der Heartlandfarm ankam. "Hat doch super geklappt!", lobte Jack sie und half ihr bei den beiden Pferden. Iceflower wurde eingedeckt und schließlich in die Box gestellt. "Morgen früh kann sie wieder auf die Weide".

      Ben, Lisas Neffe stand bereits im Stall und sattelte Sir Outlaw. Er hatte den Hengst absolut unter Kontrolle. Ben war ein sehr erfahrener Reiter, doch Amy war nicht immer mit ihm einer Meinung. Während Lisa mit Jack im Wohnzimmer saß, zu Mittag aß und einen Kaffee trank - ritt Ben den Hengst auf den Platz warm. Jack erzählte ihr von Mallorys ersten 'Fahrstunde' und wie er ihr dabei geholfen hätte. Schade das Amy nicht da war, um die Beiden zu sehen. Da Jack und Lisa sich nur am Wochenende sahen, war es immer etwas besonders. Nachdem Outlaw warm war, trabte Ben im starken Trab auf den Hufschlag. Outlaw jedoch war gar nicht in guter Stimmung, er war ja auch nicht zu Hause. Ben jedoch blieb ungeniert und trieb ihn weiter an, gab ihn einen kleinen Klaps mit der Gerte und blieb im Körper gestreckt. Nun trabte der Hengst in federnden Schritten über den Platz, ritt einen Zirkel, anschließend durch die halbe Bahn und eine kleine Volte. Ben trieb den Hengst energisch an, Outlaw riss den Kopf in die Höhe und schnaubte angestrengt. "Los Junge, stell dich nicht so an!", Ben war wirklich eiskalt wie ein Fisch. Aber sein Pferd Red bewies, dass es ihm trotz seiner Methoden voll und ganz vertraut. Gut es gab Momente wo Amy ihm weiterhelfen musste - aber im großen und ganzen gehorschte ihm Red auf's Wort. Outlaw kam gar nicht erst dazu sich zu wiedersetzen. Also senkte er den Kopf und galoppierte in einem weichen, ruhigen Galopp auf den Zirkel. Nachdem er sich gefangen hatte und Ben die Zügel lockerer lassen konnte, machte er durch die Ecke kehrt und parierte ihn in den Trab. "Eine Traversale kannst du bestimmt noch nicht oder ?", murmelnd testete er alle möglichen Hilfen für die Dressur, aber vergebens - Outlaw wusste echt nicht was Ben von ihm wollte. Also stieg er ab, nahm die Gerte und half dem Pferd. Ben übte die Bewegungen, die Outlaw auszuführen hatte wenn er im Sattel saß. Natürlich musste Outlaw ihn austricksen und wollte glatt ein Reißaus machen. Doch Ben griff schnell nach den Zügeln, trieb ihn zurück und brachte ihn auf seinen Ursprünglichen Platz. "Stell dich nicht so an!", mahnte er den Hengst und arbeitete anschließend an die Traversale weiter. Für das nächste mal sollte man es vom Sattel aus probieren.
      Nach einer halben Stunde Arbeit und einer halben Stunde Training, brachte er Outlaw zurück in die Box und griff sich anschließend Amsterdam Girl. Girly sollte im Springen trainiert werden, Amy hatte die Wochen zuvor mit ihr gearbeitet, also musste Ben nur noch die Hindernisse aufstellen und das machen was er am besten konnte. Wieder ritt er die Stute warm ehe er sie springen ließ. Anschließend taxierte er einfache Trabstangen und begann mit niedrigen Steilsprüngen. Als Girly nun warm genug war, probierte er es mit einem Oxer. Leider hatte sie zu viel Geschwindigkeit drauf, weshalb ihr eine Stange zu Boden fiel. Also sprang Ben erneut vom Pferd ab und hob die Stange wieder auf. Girly blieb brav stehen. Er versuchte es erneut. Diesmal zügelte er die Stute ein klein wenig, passte den Moment an und verlagerte sein Gewicht nach vorne. Mit einem Satz war der Haflinger über den Oxer hinweg, ohne auch nur die Stange zu berühren. Der Junge lobte die Dame und ritt den restlichen Parcours mehrmals ab.

      Tim jedoch hatte Faster und Denila bereits abgeholt. Er fuhr die beiden zur Rennstrecke in Alberta. "Hallo Janice", begrüßte er seine schlanke, wirklich attraktive Freundin. Janice Wayne war ein Jokey und wirklich sehr erfahren in ihrem Beruf. Leider war sie mehr auf Geld aus. "Wow, die sehen ja wirklich richtig gut aus!", Janice bewunderte Faster "Die hier hat schon viel Erfahrung gesammelt, kann das sein ?" - Tim nickte. "Amy hat vor sie mir zu verkaufen. Ich glaube mit ihr hier könnten wir einige Gewinne ernten. Aber das hier ist Denila, ein Trainingspferd. Sie sollte später auch auf Rennen starten. Könntest du die Beiden für mich flott machen ?". Janice nickte, küsste Tim schließlich innig und begab sich auf den Weg zum Rennstall. Tim gab ihr noch einen kleinen Klaps auf ihren Hintern, ehe er ihr folgte. Faster und Denila standen angebunden vor dem Rennstall, während Tim Denilas Fell seidig bürstete, begab sich Janice mit Faster auf die Rennbahn. In einer Übungsstartbox, wartete sie darauf bis man ihr die Tür öffnete... und dann mit einem Mal, schoss Faster aus der Box und preschte am Zaun entlang. Janice zügelte sie erst ein mal, sodass sie nicht ihre ganze Energie unnötig verpowerte. In einem angenehm schnellen Galopp stürmte Faster auf die Kurve hinzu. Janice zügelte sie ein klein wenig weiter, und gab nach der Kurve ordentlich nach. Nun zischte die Stute wie von der Tarantel gestochen über die Bahn hinweg, sie streckte ihren Körper und schnaufte begeistert. Als Janice die Zielgerade sehen konnte, trieb sie das Vollblut mit der Gerte ein klein wenig an, sodass es an Geschwindigkeit zunahm. Es war wirklich erstaunlich, dass sich die junge Frau auf das Pferd halten konnte. Völlig verschwitzt und außer Atmen kamen sie am Ziel an und wurden immer langsamer. Als Janice sie schließlich zum stehen brachte, fragte sie einen Mitarbeiter nach der Zeit. "68 Sekunden, Eine Minute und acht Sekunden". Janice hob erstaunt die Augenbrauen. "Diese Stute ist der Wahnsinn ! Die hat echt was drauf !!", begeistert berichtete sie Tim von der Zeit... Zukunftspläne eröffneten sich bereits den Beiden. Nun war jedoch Denila an der Reihe. Tim half Janice in den Sattel und führte sie zur Rennstrecke. Denila müsste eine kürzere Strecke laufen, sie war schließlich noch nicht so weit wie Faster. Nach dem Startsignal preschte auch sie über die Bahn. Deutlich langsamer als Faster, aber dazu war sie ja da - um trainiert zu werden. Janice gab ihr Zügel, damit sie sich schön strecken konnte und an Tempo zunahm. Im Gegensatz zu Faster musste Denila nicht so weit galoppieren, darum näherte sich die Zielgerade relativ schnell. Janice gab ihr die Gerte um schneller zu werden, die Stute arbeitete brav mit und begann ebenfalls zu schwitzen. Denilas Zeit betrug 84 Sekunden. Sie müsste daher noch sehr gefördert werden, ein Fortschritt war jedoch garantiert. Denila wurde nach einer weiteren Runde, welche sie diesmal mit 76.1 Sekunden abschloss eingedeckt. Das war immerhin eine Verbesserung von 7.9 Sekunden und somit schon ein Erfolg. Tim kümmerte sich um die Pferde, während Janice sich in ihrem Wohnwagen umzog. Er verabschiedete sich mit einem Kuss und fuhr Faster und Denila zurück zur Heartlandfarm. Unterwegs traf er auf Caleb an, welcher mit Princess zu kämpfen hatte.

      Caleb saß auf einen kleinen Sulky, an dem Princess Sansa gespannt war. Sansa war eine dickköpfige Prinzessin, die offenbar Freude daran empfindet, ihren Reiter das Leben zu erschweren. Als Tim - manchmal ein richtiger Dummkopf, auch noch begann zu hupen, preschte die Stute mitsamt des Sulkys an der Straße entlang. Beinahe war sie so schnell wie Tim mit dem Anhänger, indem sich Faster und Denila befanden. Caleb war glücklicherweise sehr erfahren, was Zicken angeht - Ashley, seine verlobte war ja wohl das beste Beispiel. "WHOO", er zog schnell an den Zügeln, redete beruhigend auf die Stute ein und ließ sie schließlich im Schritt die Straße entlang gehen. Sie wirkte sehr aufgescheucht, was man nicht gerade als positiv empfinden konnte. Prinzessin hatte ihn sowieso den ganzen Weg über ausgetrickst und verarscht. "Bin ich froh wenn Amy wieder da ist", murmelte er genervt und versuchte wenigstens etwas Kontrolle über die Stute zu bekommen. Er ließ sie antraben, sodass sie etwas Energie verlieren konnte. Dabei zuppelte er leicht an den Zügeln, damit sie ihren Kopf senkt - dies tat er sobald sie ihren Kopf in die Höhe riss um ihn zu ärgern. Nur noch wenige Meter und er erreichte die Farm. Caleb war wirklich aufgebracht, dass ausgerechnet er mit dieser Zicke arbeiten musste. Aber beim putzen war sie natürlich der Engel auf Erden! Er beschloss morgen erneut mit ihr zu arbeiten, damit das Training nicht völlig für die Katz war. Nachdem er die Stute abgedeckt in die Box gestellt hatte, kontrollierte er die Heunetze, ob sie auch gefüllt seien. Bis zum morgen sollten sie ausreichen, Caleb begab sich schließlich in die Futterkammer um etwas Mash anzurühren. Er mischte Baldiranwurzeln und Melissenblätter in Princess Eimer. Diese sollten gegen Nervösität wirken und die Stute ein wenig beruhigen. Caleb wusste die Wirkung der Heilkräuter nicht von alleine, denn Amy hatte einen kleinen Zettel an ihrer Box gehangen. "Sollte sie mal wieder bockig werden...", las er noch mal vom Zettel ab. Zu guter Letzt, kümmerte sich Caleb um die Haflingerfohlen Figaros Schattenfalter, Picola und Mirabella. Er brachte sie von der Weide in den Stall und deckte sie mit warmen Stalldecken ein. Da es nun immer kühler wurde, war es gerade für die Fohlen von Bedeutung, eine Decke zu tragen. Schnell durchwuschelte er Mirabellas lockige Mähne und zog den dreien die Halfter aus, welche er an der Boxentür aufhing. Nachdem er kurz die Stallgasse durchgekehrt hatte, schaltete er das Licht aus und verabschiedete sich von Jack. "Danke das du uns geholfen hast ! Nimm dir diese Woche einen Tag mal frei", sagte Jack voller Dankbarkeit. Caleb lächelte auf einmal putzmunter "Wow ! Dann kann ich was mit Ashley unternehmen", antwortete er begeistert und ging zu seinem Truck. Daraufhin fuhr er zu seinem Wohnwagen nach Hause, wo ihn Ashley bereits erwartete. "Du bist heute aber spät dran", sagte sie etwas kühl. Caleb ließ sich von ihrer Art nicht stören, gab ihr stattdessen einen warmen Kuss und entgegnete glücklich "Dafür hast du mich für diese Woche einen Tag lang nur für dich!". Dass sich Ashley über seine Aussage freuen würde, wurde sofort deutlich. Sie quietschte begeistert und fiel ihrem Verlobten um den Hals. "Ich liebe dich Caleb!"
      24.461 Zeichen | © Jackie
    • Elsaria
      Einreiten und Erfolgreiche SK​


      Ein kalter November Tag erwartete uns bereits als ich die augen aufschlug. Gestern hatten wir sämtliche Ställe ausgemistet und darum war ich noch so fertig. Es half alles nichts, ich musste aus den Federn. Schließlich habe ich und die Pferde hunger und von alleine stillt sich dieses Bedürfniss nicht. Grace Emily und Ethan schmieß ich ebenfalls aus dem Bett. Gemeinsam frühstückten wir und danach ging es für uns an die Stallarbeit. Heute stand das anreiten von Celabration of Dance an. Die 3 Jährige Stute war nun soweit. Danach bekam Mystical ein Wellnessprogramm die Stute war in letzter zeit sehr erfolgreich. Bald könnte sie zur Zucht zugelassen werden, was wir natürlich hofften.Ich teilte Ethan im einstreuen ein und Grace sollte die Weiden abäbbeln, Emily sollte mir mit füttern helfen und danach mit Celabration of Dance behilflich sein. Seit genau einem monat wurde sie longiert und auch an den sattel gewöhnt. Heute würde ich mich zum ersten mal draufsetzen. Die Stallarbeit hatten wir schnell fertig und so machte mir Emily Celabration fertig. Ich kontrollierte schnell ethan und emily. Dann sollten sich beide mit Bifröst beschäftign. Cela stand nun fertig in der Stallgasse und so gingen wir in die halle dort longierte ich die Stute erstmal schön ab übergab dann emily die longe und zog meinen Reithelm auf. Vorsichtig schwang ich mich in den sattel. Lobend klopfte ich die Stute noch stand sie brav da. Nun sollte sie in den Schritt gehen, doch daraus wurde nichts. Wild bockend hüpfte die Stute im kreis. Ich konnte mich gerade noch halten. Auch wenn sie einige Hasensprünge hinlegte ich blieb im sattel. Es dauerte auch nicht lange als sie begriff das es gar nicht weh tat. Wir liefen einige runden im Schritt. Ich lobte Celabration of Dance.Dann trabte ich sie vorsichtig in den Trab, dort buckelte sie und ich blieb oben. Nach einigen runden parrierte ich die stute und wir wechselten die seite, dort ritten wir ebenfalls nur schritt und Trab. Noch musste cela ihre Balance finden, aber mit mehr Training würde sie das bekommen. Sobald man sie frei in allen Grundgangarten reiten konnte würde man sie zu einer Trainerin schicken.Emily brachte die junge stute in ihre Box zurück und holte anschließend Mystical star. Sie wurde heute geduscht und mit schampoo gewaschen, dann wurde schweif ausgeschnitten mähne verzogen und sie dann trocken geführt. Mystical Star war die best ausgebildete Stute die wir hatten und alle legten große Hoffnung in die Falbstute mit blauen augen hatte gerade eine Stutkörung gewonnen und so konnten wir endlich beginnen mit der zucht sobald der passende hengst gefunden wurde. Nun kamen Emily und Ethan wieder. Sie durften heute shari und Petit jayaprada reiten. Die zwei freuten sich und holten sofort die zwei aus ihren Boxen. Grace und ich ritten heute Donnerschall und Connery aus. Einen Ausritt hatten wir reglich verdient. Adria würde am hof sein, fals mit emily und ethan passierte, aber eigentlich konnten sie schon gut reiten nur für einen ausrittn war es mir riskant. Beim ausritt fragte mich Grace wo eigentlich Outlaw sei. „ Outlaw ist in England er wird für die Körung vorbereitet und evtl wird auch rausgefunden warum er so ist wie er ist!“ sagte ich, nun trib ich connery in den trab, der hengst folgte mir brav. Grace tat es mir gleich, als ich rechts abbiegen wollte merkte ich das connery direkt auf einen herausragenden ast trabte. Ich konnte ihn noch rechtzeitig abbremsen. „ Was war das denn bitte?!“ schrie Grace. „ Ich weiß nicht, hat er wohl nicht gesehen, ich muss eddi mal anrufen!“ sagte ich und beschloss den hengsten nur noch im schritt zu reiten, Der Junge hengst hatte wohl ein schlechtes sehvermögen, ich hoffte das es nicht so schlimm ist wie befürchtet. Langsam ritten wir wieder zurück auf den hof dort machten ethan und emily gerade ihre Pferde boxfertig und ich sah wie adrianna ihre lieblingsstute Skadi ritt. Die schöne Schimmelstute ist fein herausgeputzt worden. Adria hatte skadi am besten im griff. Sie waren ein richtiges team. Grace und ich machten unsere Pferde auch fertig und begannen mit der Abendfütterung. Ethan, Emily und grace fuhren heute auf eine Party, dies haben sie sich verdient und ich schaute noch adria zu ehe mich nach einem hengst für Mystical Star suchte. Da fiel mir ein das ich ja noch den Tierarzt anrufen musste wegen connery. Ich vereinbarte einen Termin am nächsten Tag.
    • Jackie
      Springtraining E-A
      30.12.2015


      Da Amy und Ty weiterhin in Cambridge waren, musste Jack nach einer Lösung suchen. Caleb, er und die Mädels konnten die Farm niemals alleine managen.
      „Guten morgen Hunter!“ begrüßte ich den jungen Mann freundlich. Ich kratzte mir kurz an meinen Schnauzer, ehe ich mich zur Kaffeemaschine begab. „Kann ich dir auch was anbieten ?“, er blickte mich halb verschlafen an. „Ja gerne“. Ich schüttete ihm den schwarzen Kaffee in die Tasse, welche er in die Hand nahm um sich aufzuwärmen. „Morgen Jill“, begrüßte er seine Cousine. Jill lächelte munter. „Du bist so ein Morgenmuffel!“, ich musste lachen – diese Frau war so sympathisch. „Ist alles ok bei dir? Du siehst so geschaffen aus“, fragte Hunter mich mit einer sorgsamen Miene. „Naja, es gibt so viel zu tun. Wir brauchen das Geld. Ich muss mich irgendwie mal umhören, wir benötigen dringend einen zweiten Stallburschen und am besten auch einen Trainer.“ Ich ging durch die Küche, grübelte und ließ mich schließlich vor dem Fenster nieder. Draußen war es schneeweiß. Der Boden glitzerte, Eiskristalle zierten das Küchenfenster. „Scheint als hätte es aufgehört zu schneien“, Hunter blickte in meine Richtung. „Prima ! Zu Hause gibt es nämlich noch einiges zu tun“.
      Nachdem sich Hunter und Jill verabschiedet hatten, wand sich Jack an mich „Ich bin jetzt in der Stadt, vielleicht lässt sich jemand im Maggies Diner finden. Du weißt ja was du zu tun hast“. Ich nickte und verließ das Farmhaus. Im Stall angekommen, brachte ich erst einmal die Pferde auf die Weide. Es war unfassbar ruhig auf den Hof, jetzt wo niemand da war – ja es war gar schon ein wenig beängstigend. Schließlich begab ich mich in den Trainingsstall, in dem Iceflower und Princess Sansa neugierig mit den Ohren spitzten. „Ich habe gehört, ihr wollt heute trainiert werden?“, fragte ich die Beiden schmunzelnd und führte die Pferde nacheinander aus der Box. Auf der Gasse putzte ich sie gründlich, ehe ich ihnen das Geschirr umlegen konnte. Nach knapp einer Stunde konnte ich die Reitponys an dem Zweigespann fest machen. Ich freute mich um ehrlich zu sein die Zwei im Gelände zu reiten. Es war schönes Wetter und die Pferde waren immerhin an der Kutsche gewöhnt. Was sollte da schon schief gehen? Darum beschloss ich die Pferde an der Straße entlang zu reiten. Im Wald würde die Kutsche eher stecken bleiben, außerdem sind die Pferde auf der Straße schneller. Ich prüfte meine Jacke, zog mir die warmen Handschuhe an und setzte mir eine wollige Mütze auf. Anschließend prüfte ich ob das Geschirr der Ponys richtig saß und auch an der Kutsche ordentlich befestigt wurde. Nachdem ich auch die Peitsche gefunden hatte, konnte ich unbesorgt losfahren. „los!“, sagte ich schnalzend und schwang liebevoll das lange Bändel. Die Ponys bewegten sich im Schritt vorwärts, ihre Hintern wackelten nebeneinander im Takt, was mich auf eine Idee brachte. „Whoo“, rief ich. Ich lief schnell in den Stall und fand wonach ich gesucht hatte. Amy hatte mal für das letzte Weihnachten einige Glöckchen gekauft, die man leicht am Geschirr befestigen konnte. Es ähnelte zugleich einem Gelassenheitstraining, schließlich konnten so kleine Glöckchen auch beängstigend sein. Ich stellte mich vorerst vor die Pferde und klingelte sachte mit den Kügelchen. Sansa spitzte die Ohren, wollte zuerst scheuen, doch ich beruhigte sie ganz schnell wieder. Fleur jedoch hatte heute wohl einen angenehmen Tag. Sie schnupperte neugierig an den Glöckchen und erhielt darauf eine Belohnung. Nun musste auch Sansa an ihnen schnuppern. Vielleicht würde auch sie etwas bekommen. Und tatsächlich, ich streckte meine Hand flach aus und lies der Stute den einen Leckerbissen.
      Nun konnte es jedoch losgehen. Ich fuhr rechts am Haus entlang, Richtung Alberta. Auf den Weg in die Stadt, klimperten die Pferde fröhlich vor sich hin. Manchmal hatte es etwas richtig Gutes in Kanada zu leben, die Straßen waren heute komplett frei, sodass man sich gut und ungehindert fortbewegen konnte. Nachdem die Pferde warm gelaufen waren, ließ ich sie an der Kutsche antraben. Auch wenn Princess wenig Lust hatte, schwang ich immer wieder die Peitsche neben ihr, um sie an ihre ‚Pflichten’ zu erinnern.
      „Oh sind die Süß!!“, riefen mehrere kleine Kinder mir entgegen. In Alberta war ziemlich viel los, alle mussten noch Geschenke kaufen, wollten im Café einen heißen Kakao trinken und eine Grundschulklasse war auch gerade auf einem Ausflug. „Gehen wir nachher Schlittschuh laufen?!“, rief ein kleines, blond-gelocktes Mädchen einer älteren Dame entgegen. Wahrscheinlich die Lehrerin. „Aber natürlich doch, Sarah – dafür sind wir doch hier“, sie lächelte mir entgegen als sich die Ponys bemerkbar machten. „Bloß ruhig bleiben“, murmelte ich den Pferden zu. Bei einer solch großen Horde an Kindern, konnten Pferde schnell nervös werden. Gerade Iceflower begann nun zu tänzeln. Also beschloss ich lieber abzusteigen, um das Pferd zu beruhigen. „Alles gut“, sprach ich ihr sanft zu. Als auch die Lehrerin erkannte, dass die Pferde solch einen Trubel nicht gewohnt waren, rief sie die Kinder energisch zurück. „Muss das sein? Die sind doch sooo süß!“, quängelte ein kleiner Junge, dessen Mütze größer war als der Kopf. Ich führte die Pferde an den Kindern vorbei ehe ich wieder in den Wagen stieg.
      „Caleb?“, hörte ich auf einmal eine weibliche Stimme neben mir sprechen. Ich drehte mich überrascht um und erkannte Amys Gesicht. „AMY!“, dass ich erleichtert war wie nie zuvor, konnte man nicht überhören. Sie lachte amüsiert und setzte sich neben mir in die Kutsche. „Na, hast du uns vermisst?“ – „Natürlich! Aber jetzt sag mal, wie kommt’s das du auf einmal hier bist?!“, Amy stieg noch mal aus, anscheinend hatte sie etwas vergessen. Beim gehen rief sie mir zu „Es hat endlich aufgehört zu stürmen. Da konnten wir fahren. Warte ich muss noch eben Jack bescheid geben“. Jack bescheid geben? Also wusste er doch bescheid… war klar. Keine fünf Minuten später, war Amy wieder da und nahm mir die Zügel ab. „Mensch, das habe ich vermisst!“, - „Wenn das so ist, kannst du mir ja gerne Arbeit abnehmen“ ich funkelte sie belustigt an und lehnte mich in den Sitz zurück. Nun saß Amy am ‚Steuer’. Amy trabte die Straße entlang nach Millarville, unterwegs begegnete uns Jack. Er fuhr langsam neben uns her und kurbelte das Fenster runter. „Ich habe übrigens eine super Neuigkeit für euch!“ "Ja ? ist das so ? Jack willst du nun, dass wir fragen was diese wäre ?". Er lachte und fuhr davon. "Verdammt, jetzt hat er mich tatsächlich neugierig gemacht", gab ich brummelt von mir. "Wir sind ja gleich da!", sagte Amy. Iceflower gab schnaufende Geräusche von sich, scheint so als ließe die Ausdauer nach. "Na, dann können wir ja sicher gehen, dass wir sie heute ordentlich gefördert haben".
      Zu Hause angekommen gab Amy den Beiden ein Leckerchen, nachdem sie sie eingedeckt hatte. Iceflower und Princess durften sich nun in der Box entspannen und sich dem warmen Heu widmen. Nun, da sowohl Amy als auch ich vor Neugierde platzten, gingen wir schnurstracks auf Jack zu um ihn zu fragen was denn diese Neuigkeit wäre. Neben Jack stand ein kleiner Junge. "Hallo...?", fragte Amy ihn verwundert. Er schien ungefähr in Mallorys Alter zu sein, vielleicht sogar ein bisschen älter. "Ich bin Jake, ich werde später mal ein richtiger Cowboy", sagte er schmunzelnd und rückte seinen Hut zurecht. Ich grinste breit, während Amy sich den Mund zu halten musste um nicht laut los zu lachen. "Was denn ?", hakte er nach. Nun meldete sich Jack zu Wort. "Jake ist der Sohn von den Andersons. Diese bilden Springpferde aus. Da Jake sich sehr für Pferde interessiert, habe ich ihm ein Praktikum angeboten, so gesehen ein kleiner bezahlter Minijob". Jake grinste zufrieden. "Von dem Geld werde ich mir später Reitstunden nehmen... für Roping". Ich zog die Augenbrauen nach oben. "Echt ? Na da kannst du gleich mit mir kommen, ich gebe dir auch die erste Stunde umsonst". Seine Augen funkelten vor Begeisterung. "ECHT ?", ich lachte. Er war ja doch ein richtig knuffiger. "Klar, wieso auch nicht".
      "Wer kommt denn jetzt noch ?", Jack peilte aus dem Fenster hinaus und sah ein Auto auf den Hof fahren. "Sieht aus wie Tims Wagen.", Amy ging aus dem Haus um ihren Vater entgegen zu gehen. "Was ist los Dad ?"
      -"Faster und Pearl müssen trainiert werden."
      "Wenn du die beiden Vollblüter trainierst, nehme ich Bear Totem's Denila mit. Sie sollte heute auch noch trainiert werden." Tim nickte, wies seine Tochter jedoch darauf hin, dass keine 3 Pferde im Hänger passen würde. "Keine Sorge, ich fahre mit unserem Hänger mit", so dürfte das Problem gelöst wurden sein. Ich berührte Amys Schulter, und fragte sie: "Willst du Lana nicht mitnehmen ? Sie wirkt heute sehr Temperamentvoll".
      -"Danke für den Hinweis Caleb, das wäre eine gute Idee."

      Auf der Rennbahn angekommen ließ Amy und Tims Freundin Janice die beiden Vollblüter Faster und Bear Totem's Denila gegeneinander laufen. Faster war schon erfahrener als Denila, weshalb die Stute sie mit mehreren Pferdelängen auf halber Strecke überholte. Da Amy weniger Erfahrung als Janice hatte, ritt sie auch auf Hunters Vollblut. Trotzdem schlugen sich die Pferde gut, schließlich konnte man sie nicht richtig miteinander vergleichen. Nach der Runde blickte Amy zu ihrem Vater und fragte ihn nach der Zeit.
      "Denila 73.3 Sekunden, besser als ihre letzte Zeit" - "Wie war denn ihre letzte Zeit ?", fragte Amy nach. "Letzten Monat betrug sie 76.1, Denila macht sich ganz gut! Fasters Zeit beträgt 62.4 ! Auch sie hat sich echt verbessert ! Das sind immerhin 6 Sekunden Unterschied. Kann aber auch sein, dass sie heute einen extrem guten Tag hatte.." Amy lächelte begeistert. "Ich würde sagen, sie hat sich für das nächste Turnier qualifiziert. "Das würde ich aber auch behaupten", antwortete Tim begeistert. Als nächstes waren Lana und Pearl dran. Pearl war so gut wie auf den selben Stand wie Lana, darum konnten die beiden gut gegeneinander laufen. Diesmal ritt Janice Pearl und Amy die Haflingerstute Lana. Die Beiden Pferde mussten eine kurze Strecke laufen, weshalb die Zeit auch etwas kürzer war als bei den Vollblütern. Lana schaffte die Strecke in 66.4 Sekunden, es war etwas langsam aber keine schlechte Zeit. Wie aber auch zu erwarten war die Araberstute schneller als der Haflinger. Mit 57.3 Sekunden holte Pearl die Stute auf ganzer Länge ein. "Wir müssen auf jeden Fall weiter trainieren, die Araberstute hat gute Chancen."

      -

      Währenddessen auf Heartland. "Jack, ich bin Sir Outlaw trainieren", der ältere Mann drehte sich schnell zu Mallory "Nein, das verbiete ich dir - du bist zu unerfahren für Outlaw.", -"Ok, dann trainier ich eben Windsor!", antwortete das junge Mädchen eingeschnappt. "Mach das ...", grübelte Jack "Outlaw darf nur von Amy trainiert werden". Mallory schnappte sich Windsor und ritt ihn auf den Reitplatz warm. Anschließend ließ sie ihn einige Figuren reiten, gab ihn Hilfen und Paraden und ritt schließlich eine Traversale. Windsor war wirklich excellent was das Dressurreiten anging, aber man konnte ihn noch weiter trainieren. Jack schaute ihr dabei zu "Lass ihn eine Passage machen", rief er Mallory zu. "Wie mach ich das ?", fragte das Mädchen, Jack erklärte es ihr und staunte nicht schlecht als der Hengst genau wusste was er zu tun hatte. "Das machst du super Mallory". Amy wird ihn wohl noch ein wenig weiter trainieren müssen, aber es ist gut wenn du auch ein bisschen mehr lernst. Jack zwinkerte ihr zu.

      Als Amy wieder zurück war, pflegte sie Sir Outlaw ehe sie ihn sattelte. Dann stellte sie Hindernisse auf den Reitplatz auf um einen Parcours zu erstellen. Im Schritt ritt sie ihn warm, trabte anschließend und ritt mehrere kleine Trabstangen an. Outlaw sollte üben seine Beine zu heben um sich an die größeren Hindernisse zu gewöhnen. Der Hengst sträubte sich und schlug mit dem Schweif aus, stolperte dabei mehrmals über die Stangen, er machte es Amy schwer. Amy trieb ihn weiter und sprach ihn Mut zu, half jedoch nichts. Nun ging der Hengst stur Rückwärts und schmiss den Kopf in die Höhe. "Outlaw!", Amy legte eine Pause ein, trieb ihn anschließend wieder an. Mit viel Mühe schaffte sie es den Hengst über die Stangen zu bringen. Nun lobte sie ihn, klatschte seinen Hals und ließ ihn wissen, dass er sich brav benommen hat. Später schaffte es Amy sogar den Hengst über mehrere kleine Hindernisse springen zu lassen. "Ich weiß du wirst noch Fortschritte machen", flüsterte sie ihm zu, nachdem sie ihn abgesattelt und in die Box gestellt hatte. "Irgendwann wirst du noch ganz lieb...vielleicht sollte ich es mit einem Join Up versuchen...". ​
      12.545 Zeichen | © Jackie
    • Elsaria
      Das Herbstunwetter

      <<Knarx, klirr whuhhuuuuu schsch >> Ich konnte kaum die augen zu machen. Das Unwetter hatte uns in der Nacht erreicht und treibt nun sein Unwesen. Uns hat das völlig überrascht, den sonst hätten wir die Pferde von ihren Weiden reingeholt, jetzt bleibt nur noch zu hoffen das nichts passierte. Das Tief war nun über unser Haupthauses man spürrte wie die wände leicht bebten und somit konnte ich erst recht nicht schlafen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es gerade mal nach zwölf war und ich erst 2h lang geschlafen hatte. Das kann ja heiter werden murmelte ich im kopf und tapste leise im dunkeln in die küche um die anderen nicht zu wecken. Hin und wieder wurde der lange Gang von den blizten erhellt. Auf dem Weg in die Küche kam ich an Adria´s Zimmer vorbei dessen Tür ein spalt offen war was sie tagsüber auch gerne lies um Frodo ihren alten Goldenretriver einen Rückzugsort zu bieten. Leise schaute ich hinein und endeckte nur Frodo auf ihrem Bett schlafen, wo war adria? Ist sie nicht nachhause gekommen? Oder hatte sie einen unfall? Unwillig kroch mir die Panik an mir hoch, ich hatte bereits meine Eltern verloren und wollte jetzt nicht auch noch meine Tante verlieren. Mit einem Herzrasen ging ich weiter in die Küche dort machte ich mir einen warmen Kakao und setzte mich an den Tisch. Auf dem Tisch fand ich einen zettel dort stand drauf:

      Hallo Brooke!

      Ich weiß ich hätte es mit dir bereden müssen,aber es kam immer was dazwischen und heute schliefst du schon und wollte dich nicht wecken. Ich bin zuerst in England eine Kundin bedienen dann in Amerika um mich Fortzubilden und danach brauche ich eine Auszeit für mich.

      Ich muss klar werden wie es weiter gehen soll. In letzter Zeit kam soviel neues, du, die nachricht das meine Schwester und mein Schwager tot sind. Auch wenn wir uns nie sonderlich verstanden haben,wenn es darauf ankam hielten wir doch zusammen., Und du Brooke, weißt du eigentlich wie sehr du deiner Mutter ähnelst??Manchmal glaubte ich da kommt sie durch die Tür derweil warst es du Brooke.

      Bitte versteh mich einwenig.

      Es kommen noch leute fürs Vorstellungsgespräch Stalljungen und Bereiterin die auch auf Tunieren geht. Und außerdem kommen noch 2 Hengste, Schwarzgold und Golden Jam, beide Hengste gehören dir Brooke.

      Ich weiß das du das packst, es ist alles gesorgt.

      Deine Tante, Adria

      Ich musste den Brief zweimal lesen, Adria war also weg und ließ mich alleine. Auch wenn ich mich freute das ich zwei Hengste von nun an mein eigen nennen konnte, hatte ich angst das ich das nicht alles schaffen werde. In genau 6h hatte ich 3 Vorstellungsgespräche und das Unwetter ließ noch nicht nach. Ich beschloss daher nochmal ins bett zu gehen.

      Nach einiger zeit klingelte das Handy erneut . Nun war es an der zeit aufzustehen. Ich weckte die anderen und machte das Frühstück. Beim Frühstücktisch möchte ich die neuigkeiten verkünden. Grace Ethan und emily trudelten ein. „ Morgen! Bei dem unwetter kann man ja kaum pennen!“ raunte ethan. Ich erzählte den dreien die neuigkeiten. Da ich ja den Tag mit vorstellungsgesprächen beschäftigt bin, beauftragte ich die drei zuerst die tägliche stallarbeiten zu machen und dann die pferde zu longieren. Grace sollte außerdem zu der weide gehen und schauen ob alles in ordnuing war. Es waren eigentlich nur Skadi, Mystical Star mit ihrem Fohlen auf der weide und ich bereitete mich schon mal psychisch vor. Gegen 10 uhr kam eine junge frau. Rieke ullenson las ich auf ihre Bewerbung als Bereiterin und Tunierreiterin. Ich bat ihr einen Kaffee an und hörte mir sie an. Dann ließ ich sie mir auf Connery vorreiten. Rieke hatte eine sehr feine hand und ist sehr einfühlsam. Ich beschloss sie einzustellen als ich das mit ihr besiegelt hatte kamen die brüder Finn und Phil, sie wollten als Stalljungen arbeiten, dies hieß boxen misten, anlage sauber und instant halten und weiden und wenn was außergewöhnliches ist da mithelfen. Auch diese stellte ich ein. Zufrieden machte ich mittagessen, um 14 uhr würde Schwarzgold und Golden Jam kommen. Zu mittag gab es für alle Lasagne. Rieke blieb da um sich mit den anderen zu beschäftigen. Am Mittagstisch teilte ich nun neu ein. Rieke sollte Skadi, Bargeld, S´Cada und Donnerschall reiten. Grace bekam Mystical star mit ihrem fohlen, die sie in der halle einwenig laufen lassen sollte und shari durfte sie heute reiten, Ethan und Emily durften sich um Bifröst und Jayaprada kümmern. Ich bereitete mit Phil und Finn die zwei neuen boxen für die Hengste vor. Gegen 14 Uhr kam Muemmi mit Schwarzgold an. Der junge Rapphengst war ein juwel für unsere Zucht. Ich beschloss Schwarzgold und Golden Jam sofort für die Körungen vorzubereiten. Wir luden Schwarzgold aus dem hänger und brachten den etwas aufgeregten hengsten erstmal in die box, morgen werde ich ihn zum ersten mal reiten. Ich verabschiedete mich von meiner Freundin und sie fuhr los. Bald kam auch Golden Jam an. Der braune war wesentlich entspannter als der rapphengst. Jam bekam die box neben schwarzgold. Auch ihn wollte ich morgen reiten. Nun waren wir fertig und wir gingen schlafen.
    • Jackie
      19.01.2016
      Dressurtraining M-S

      "Na komm!", forderte Amy die Ponystute auf. Iceflower spitzte mit den Ohren und streckte den Kopf nach ihr aus."Du musst dich schon bewegen", das Mädchen grinste amüsiert, Iceflower wusste anscheinend was sie von ihr wollte. Als die Stute mit den Kopf schüttelte und sich von Amy abwand, stampfte sie schließlich auf Iceflower zu um ihr das Halfter überzuziehen. "Deine Freundin können wir gleich mitnehmen", im schnellen Schritt ging sie auf Princess Sansa zu. Die Stute quietschte laut, schlug kurz aus und peste davon. "Vielen Dank auch!", rief Amy ihren Hintern zu. "Sieht so aus, als wären wir erst einmal alleine...", sie rieb Iceflowers Stirn, und tächelte ihren Hals. Princess blickte neugierig von der Wiese auf Amy runter. Dort oben stand sie, als wäre sie die Königin in der Herde. "Tu mal nicht so", rief Amy hoch. Schließlich trabte das leicht aufgekratzte Pferd zum Mädchen runter. "Hey Amy, was hast du vor?", es war Mallory die am Zaun stand. "Ich wollte mit den Pferden durch die Siedlung fahren." -"Voll cool ! Und gerade jetzt im Schnee...", Mallory vollkommen begeistert, bittete Amy sie mitzunehmen. "Ich weiß nicht Mallory...." -"Doch ! Du weißt, nämlich das ich mitkomme"... Mallory hatte ein Talent sich selbst einzuladen. Amy hatte wohl keine andere Wahl. "Wenn du mitkommen willst, mach dich nützlich - nimm Princess und mach sie im Stall fertig. Sie drückte ihr das Halfter in die Hand und führte die Porzellanscheck-Schimmel-Stute in den Stall um das braun-gelb-weiße Fell wieder zum strahlen zu bringen. Zwischen den Boxen angebunden, stand die Stute schließlich in der Gasse um ordentlich verwöhnt zu werden. Amy legte ihr anschließend das Geschirr an und half Mallory ebenfalls dabei. Die Reitponys wurden schließlich an der Kutsche angebracht. Amy kontrollierte alles noch mal gründlich, damit sie sicher unterwegs waren. Mallory stieg in die kleine Kutsche ein, gefolgt von Amy, welche die langen Zügel in die Hand nahm und mit der Zunge schnalzte. Urplötzlich zuckelten die zierlichen Ponys los. "Ich muss sagen die haben sich in den letzten Monaten echt gut gemacht!", begann Mallory. "Ja, ich bin froh über die Fortschritte, das erleichtert die Arbeit und die Beiden sind auf die Kür perfekt vorbereitet". Die Räder glitten durch den Schnee, diesmal hatten die Stuten ordentlich zu kämpfen, da der Schnee rutschiger war als irgendein Waldboden. "Wir müssen den Hufschmied kommen lassen...", stellte Amy fest "Nachher haben wir wieder Eisklötze unter den Hufen, den Pferden tut sowas nicht gut."- "Hey Amy...", Mallory dachte nach, schließlich fiel ihr wieder ein was sie sagen wollte. "Hast du schon was neues von Ben gehört ?"- "Von Ben ?", dachte sich Amy - "Ehm... nein wieso ?", Mallory schien etwas enttäuscht. "Er hat also nicht nach mir gefragt ? Auch nicht meinen Namen erwähnt ?"
      "Nein, nicht das ich wüsste..."
      "Schade." Wollte Mallory etwa etwas von Ben ? Amy schüttelte sich ihre Gedanken aus dem Kopf und konzentrierte sich auf das Training. "Wir lassen die Pferde jetzt traben", warnte sie Mallory vor... "CzCz", sie schnazlte, wackelte ein wenig mit der Peitsche und wurde von den Stuten nach hinten in den Sitz gedrückt. Beide trabten gelassen nebeneinander und schnaubten zwischendurch gelassen. "Weißt du Amy, Jungs sind so komisch"
      "Warum denn ?", sie räusperte die Stirn.
      "Ben und ich, wir haben uns doch so gut vertragen als du mit Ty den Anglo-Araber gekauft habt... und jetzt meldet er sich nicht mals... Oh Gott Amy ! Habe ich ihm überhaupt meine Nummer gegeben ?!"
      "Weiß ich nicht, aber mal davon ab. Ben ist doch viel zu alt für dich ?"
      "Zu Alt? Findest du ? Frauen stehen doch für gewöhnlich auf reifere Männer"
      "Also, ob Ben reif ist... das bezweifle ich", Amy lachte - Mallory und Ben... das würde niemals funktionieren. Schließlich dachte sie an den kleineren Cowboy, diesen Praktikanten, welcher gerade die Fohlen Figaros Schattenfalter, Piccola und Mirabella versorgen sollte. "Was ist denn mit Jake ? Der ist doch ziemlich cool drauf, reitet sogar Western."
      "Spinnst du !? Jake doch nicht ! Ich bin doch nicht von irgendwem der Groupie", Mallory lief rot an und fuchtelte aufgeregt mit den Armen und Händen. Amy konnte sie nicht ernst nehmen und kicherte lediglich über ihre Antwort. Den rest des Trainings konnte sich Amy anhören wie Mallory von Jake schwärmte, aber ihn zugleich auch ablehnte. Eine total paradoxe Situation.

      Nachdem die Ponys im Stall standen, ging Amy zu Sir Outlaw rüber um ihn in Dressur zu trainieren. Sie putzte ihn gründlich. Mallory mistete derweil seine Box aus. "Guter Junge", flüsterte Amy ihm zu und rieb seinen Hals. Outlaw war ein Hengst der zickigen Sorte. Er setzt sich gerne durch und macht lieber das was er wollte. Amy sattelte ihn schließlich und führte in auf den Reitplatz. Durch den Schnee war ein wirklich erfolgreiches Training nicht möglich. "Wir benötigen eine Halle", beschwerte sie sich bei ihren Großvater, der draußen mit Ty am Jeep werkelte. "Wo soll die bitte hin ???", entgegnete Jack genervt. "Was weiß ich! Wir brauchen jedenfalls eine..." - Ty schüttelte den Kopf, seine Freundin ist und bleibt ein wahrer Sturkopf. "Ach und Ty, ich muss dich heute Nachmittag mal sprechen", sagte Amy in einem komplett anderen Tonfall, mit ihrer zuckersüßen Stimme. "Ok".
      Auf den Platz ritt sie zunächst den Hengst trocken. Outlaw tänzelte durch den kalten Schnee, gott sei Dank schien die Sonne, sodass wenigstens etwas Wärme auf Amy und dem Pferd kam. Outlaw war ziemlich ungeduldig und nervös, davon ließ sich die junge Pferde"flüsterin" nicht beirren, hielt die Zügel still und setzte ihre Füße ein. Als er mehrere Runden auf dem Hufschlag ging, begann Amy mit dem eigentlichen Training. Sie trabte mit ihm einige Bahnfiguren, galoppierte und übte die erste Traversale. "Die ist ganz wichtig, so etwas musst du können", sagte sie zu Sir Outlaw und tächelte gleichzeitig seinen Hals. An einem Tag konnte er natürlich keine Traversale erlernen, aber der Hengst machte einen Fortschritt, worüber sich Amy freute. "So, in wenigen Wochen wirst du schon viel weiter sein!".

      Zu guter letzt griff Amy nach Lanas und Callas Halfter. Ein flüchtiger Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es bereits 15:43 Uhr war. Ideal um mit Ty zu sprechen. Sie traf den jungen Stallburschen in der Werkstatt, immer noch mit dem Truck beschäftigt. "Na Cowboy", begrüßte sie ihn liebevoll. "Na, was wolltest du mir denn wichtiges sagen ?", fragte er neugierig.
      "Ob es wichtig ist, ist eine andere Frage - Aber ich würde gerne mit dir Lana und Calla trainieren."
      "Soso, was denn ?", Ty rieb sich die Ölflecken aus dem Gesicht und lehnte sich am Truck an.
      "Military, ich weiß der Boden ist zugefroren und zu gefährlich. Aber Ashley hat uns gestattet ihre Reithalle zu nutzen, die sollen auf Briar Ridge wohl eine extra für Vielseitigkeit haben."
      "Klingt doch gut.", Ty klopfte sich den Dreck von der Hose ab und nahm Amy ein Halfter ab.
      "Du siehst übrigens verdammt sexy aus in deinem Arbeiterlook", sie grinste und zwinkerte ihm flüchtig zu. Ty lachte "Ist das so ?", er hob eine Augenbrauen und verzog sein Gesicht zu einem koketten Lächeln. Amy lachte und küsste ihren Freund liebevoll. "Dann mal los".

      Auf Briar Ridge angekommen begrüßte Vel Stanton die Beiden verliebten. "Wie gehts Jack ?", fragte sie neugierig. "Super, seitdem er Lisa kennt, ist er viel lebhafter geworden"... Vels Miene verzog sich zu einem gestellten Lächeln. "Schön, das ist doch wunderbar". Als sie an Ty und Amy vorbei ging blickte sie etwas verärgert. Steuerte auf den Springplatz zu und wies ihre Tochter zurecht "Du machst das doch völlig falsch ! Das Hindernis soll höher ! Und sitz gerade, du hängst ja auf den Pferd wie ein Sack Kartoffeln... so wirst du niemals gewinnen !"
      "Machs doch besser Mum!!", rief Ashley ihr genervt zu. "Mensch hat die ne Laune...", flüsterte Ty in Amys Ohr. "Leider.."
      Sie führten die Pferde aus dem Hänger, in die Vielseitigkeitshalle. Dort standen Oxer, Wassergräben, aber auch Hecken - verziert mit Blumen und Schleifen. "Schau mal, selbst einen Hügel haben sie..."
      "Verdammt praktisch im Winter", gab Amy zu, stieg auf Lana auf und überließ Ty die Stute Calla. "Mach mir einfach nach was ich mache", zunächst wärmten sie die Pferde auf, Vel besaß sogar eine Abreithalle... ziemlich edel. Nachdem die Stute warm war, galoppierte Amy auf den Oxer zu, gab ihr eine Sprunghilfe und flog über das Hindernis hinweg. Sofort taxierte sie den Wassergraben um anschließend über die Hecke hinweg zu springen. Plötzlich trafen sich Amys Blicke mit die der blondhaarigen Ash. "Meine Mum kann so nerven !! Ständig hat sie was zu bemängeln", rief die wütende Ashley durch die Halle. Amy parrierte die Haflingerstute durch und ritt auf Ashley zu. "Hör einfach nicht auf sie, bzw. lass dich nicht unter Druck setzen"
      "Da hast du wohl Recht... aber beim nächsten Turnier hol ich mir jedenfalls die Schleife !"
      "Ich wünsch dir jetzt schon viel Glück, habe für sowas leider keine Zeit mehr", Ash grinste und stellte sich neben Ty. "Na du", begrüßte sie ihn charmant. Ty nickte mit den Kopf, als Zeichen das er sie wahrgenommen hatte. Er sah Amy zu. Nachdem Amy fertig war, war Ty an der Reihe. Da Ty noch nicht so erfahren wie Amy war, mussten sie die Hindernisse ein klein wenig kleiner stellen, bzw. einige sogar komplett auslassen - wie den Wassergraben. "Reite einfach den Hügel noch und wieder runter. Muss auch gar nicht so schnell sein, hauptsache du entwickelst ein Gefühl dafür!". Ty fixierte den Hügel, Calla hatte etwas Mühe den höheren Berg zu bewältigen, aber Übung macht den meister. Nach 45 Minuten Training verluden sie die Pferde schließlich wieder in den Hänger um nach Heartland zu fahren. Amy bedankte sich bei Ashley, dafür dass sie ihre Halle nutzen konnte. "Ach bitte...", Ash lächelte freundlich und verabschiedete sich schließlich. Für heute war Amys Arbeit getan. Zu Hause angekommen saß die Familie, aber auch Ty, Caleb und Mallory am Esstisch um Abend zu essen. "Und Amy ? Wie läufts mit Hunter Pferden ?"
      "Spitze, die lernen echt schnell. Hunter hat ein gutes Nässchen für gute Pferde... Lou, was ist eigentlich mit dir und Peter ?", Amy hob die Augenbrauen und schenkte ihrer Schwester einen Spitzbübischen Blick. "Ich würde mal sagen ziemlich gut? Peter möchte das Wochenende noch mal vorbei kommen"- "Ich freue mich schon ihn zu sehen", sagte Mallory aufgeregt "Peter ist immer so freundlich". Lou lächelte und blickte schließlich fragend in die Runde "Keiner hat was zu meinem Essen gesagt, wie schmeckt es euch ?". Amy blickte verschämt zu ihren Teller hinab, auf dem ein paar Erbsen von links nach rechts geschoben wurden. "Ah.. toll. Danke. Ich verstehe schon", dann lachten sie vergnügt.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    4 Okt. 2015
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    EXIF Data

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    Height:
    400px
     

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  • EXTERIEUR

    Geschlecht Hengst
    Alter 04. Oktober 2012
    Rasse Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 172cm
    Fellfarbe Fuchs

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    ABSTAMMUNG

    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

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    INTERIEUR

    Charakter
    hengstig, frech

    Beschreibung
    Sir Outlaw ist ein fabelhafter tempramentvoller Hengst. Er kann sehr hengstig sein und ist manchmal sehr hinterlistig. Er kann andere Hengste nicht dulden. Er mag auch keine Wallache, er sei schonmal auf einen losgegangen.
    Unter dem Sattel macht sich law sehr gut er macht eine gute figur. Law ist lernwillig braucht aber eine konsequente hand.
    Tierärtzte kann er nicht leiden, da macht er Probleme von steigen treten beisen ist stehts dabei.

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    QUALIFIZIERUNGEN

    Dressur S**
    Springen S**
    Military L

    Distanz A

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    ERFOLGE

    https://www.joelle.de/threads/gewinner-des-273-militaryturniers.59336/']273. Military[/URL]
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    180. Synchronspringen
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    287. Distanzturnier

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    406. Dressurturnier
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    189. Synchronspringen
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    190. Synchronspringen

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    197. Synchronspringen
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    203. Synchronspringen
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    204. Synchronspringen

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    208. Synchronspringen

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    209. Synchronspringen
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    https://www.joelle.de/threads/gewinner-des-209-synchronspringens.60784/'] [/URL]
    gewinner einer hengstkörung 493
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    ZUCHT- & BESITZDATEN

    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 14
    HS 2
    TA 0
    Trainer 8
    Zubehör 0
    Gesamt 24

    Schleife
    HK

    Züchter Elsaria
    Besitzer Elsaria

    Ersteller/VKR Elsaria

    Nachkommen
    Jinea / Jinx / Stute

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    GESUNDHEIT

    Letzter Tierarztbesuch 14. April 2016
    Letzter Hufschmiedbesuch 23. September 2017