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Bracelet

Simple Little Melody I Holsteiner I Stute

Perfect Image x Cataract <3 (17 Punkte I 9 Schleifen I 4 TBs I 4 Abstammung)

Simple Little Melody I Holsteiner I Stute
Bracelet, 4 März 2016
Ofagwa, Canyon und BellaS gefällt das.
    • Bracelet
      Alte Berichte

      ,,Mein Besuch''
      Ich hatte von Eowin einen Anruf bekommen, mit der Bitte ob ich mich um ihre Stallpferde kümmern könnte, da sie familiar weg musste. Am Stall angekommen, schaute ich mich erst mal um. Als ich den Stall entdeckte und Eowin schon auf mich wartete, ging ich auf sie zu. Nachdem wir uns begrüßt hatten, zeigte sie mir wo ich was fand und fuhr anschließend davon. Nun war ich auf mich allein gestellt und machte mich nun an die Arbeit. Ich ging in die Sattelkammer und holte dort die Sachen von Coco. Nachdem ich seine Box gefunden hatte, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich dem Hengst das Halfter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich ihn aus der Box heraus und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als das Fell sauber war, kämmte ich noch sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich räumte noch seine Putzbox auf und nahm nun die Sachen von Wish mit. An seiner Box angekommen, stellte ich erst die Putzbox ab und öffnete dann die Boxentür. Nachdem ich den Hengst aus der Box geholt und angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen. Als ich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide. Anschließend räumte ich seine Putzbox auf und nahm die Sachen von Bishr mit. Vor ihrer Box stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich die Stute herausgeholt hatte, band ich sie an und fing an sie zu putzen. Ich entwirrte noch ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Als sie geputzt war, band ich sie los und brachte sie auf die Stutenweide. Nachdem ich die Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von She´s like the Wind und Blue Moon mit. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, holte ich auch den Hengst aus der Box und band ihn ebenfalls vor seiner Box an. Nun ging ich zu der Stute und putzte diese, entwirrte das Langhaar und kratzte die Hufe aus. Nachdem ich sie zu der anderen Stute auf die Weide gebracht hatte, ging ich zu dem Hengst und putzte ihn ebenfalls. Als er fertig geputzt war, entwirrte ich noch sein Langhaar und kratzte die Hufe aus. Nachdem ich auch ihn auf die Weide zu den Hengsten gebracht hatte, räumte ich die Putzboxen auf und nahm die Sachen von Halik Ibn Hawar und Dwynn mit. Als ich beide Hengste vor den Boxen angebunden hatte, fing ich an, den Araberhengst zu putzen. Anschließend entwirrte ich noch Langhaar und kratzte die Hufe aus. Nun war der andere Hengst an der Reihe. Als er ebenfalls geputzt war, entwirrte ich auch sein Langhaar und kratzte ihm anschließend die Hufe aus. Nun band ich beide Hengste los und brachte sie auf die Weide. Als ich noch deren Putzboxen aufgeräumt hatte, nahm ich gleich die Sachen von Zuma und Power of Love mit. Als ich die beiden Stuten aus deren Boxen geholt und davor angebunden hatte, fing ich mit Zuma an. Ich bürstete ihr Fell durch, bis es sauber war. Anschließend entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte noch ihre Hufe aus. Nun war Power an der Reihe. Auch ihr Fell putzte ich bis es sauber war und entwirrte ihr anschließend das Langhaar. Als ich auch ihre Hufe sauber hatte, band ich beide Stuten los und brachte sie auf die Weide. Ich räumte noch deren Putzboxen auf und nahm anschließend die Sachen von Illusion und Larissa mit. Als ich die beiden aus der Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich an den Hengst zu putzen. Als sein Fell nur so vor sich hinglänzte, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide. Nun war die Stute dran. Als ihr Fell sauber war, entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihr ebenfalls die Hufe aus. Auch sie band ich los und brachte sie auf die Weide. Ich räumte die Putzboxen auf und nahm die Sachen von Lady of Dance und Helia mit. Ich holte die beiden Stuten nacheinander aus deren Box heraus und band sie davor an. Nachdem ich Lady geputzt hatte, entwirrte ich noch ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus, ehe ich dann zu Helia ging und diese ebenfalls putzte. Als auch die Stute fertig war, band ich beide Stuten los und brachte beide auf die Weide. Nachdem ich deren Putzboxen aufgeräumt hatte, holte ich die Sachen von Nashita und Café au Lait. Ich holte die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Nun holte ich Striegel und Kardätsche und fing an sie zu putzen. Anschließend entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus. Nun brachte ich sie auf die Weide und widmete mich dem Hengst. Als auch er angebunden vor der Box stand, fing ich an ihn zu putzen. Anschließend entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Zum Schluß brachte ich ihn auf die Weide. Als ich die Putboxen aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Little Lady und Hilal mit. Als ich die Stute aus der Box geholt hatte, fing ich an sie zu putzen. Anschließend entwirrte ich noch ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Als ich sie auf die Weide gebracht hatte, ging ich wieder zurück und fing an den Hengst zu putzen. Als auch er fertig war, brachte ich ihn auf die Weide. Nun schnappte ich mir die Putzboxen und brachte sie zurück in die Sattelkammer. Dort nahm ich direkt die Sachen von White Face und September mit. Als ich beide Hengste aus der Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich mit White Face an. Als er geputzt, sein Langhaar entwirrt und seine Hufe ausgekratzt waren, brachte ich ihn auf die Weide. Nun war noch September an der Reihe. Auch ihn putzte ich, bis er nur so glänzte. Ich entwirrte sein Langhaar und kratzte anschließend seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn ebenfalls auf die Weide. Als ich die Putzboxen aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Vintage Gold und Cannabis mit. Als beide Stuten vor der Box standen, ging ich zu Vintage Gold und fing an sie zu putzen. Als das Fell sauber war, entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus. Anschließend ging ich zu Cannabis und putzte auch sie. Nachdem auch das Langhaar entwirrt und die Hufe sauber waren, brachte ich beide Stuten auf die Weide. Nun waren nur noch [Autumn Coldness[/b] und Simple Little Melody dran, dann war ich fertig. Nachdem ich die Putzboxen aufgeräumt hatte, holte ich die Sachen der beiden Stuten und holte jeweils beide aus der Box und band sie davor an. Ich fing mit Autumn an. Als ich Striegel und Kardätsche geholt hatte, fing ich an sie zu putzen. Anschließend entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Nun kam Simple Little Melody dran. Nachdem sie fertig geputzt war, band ich beide Stuten los und brachte sie auf die Weide. Nachdem ich die Putzboxen aufgeräumt hatte, holte ich Schubkarre und Mistgabel und mistete noch die Boxen aus. Zum Schluß kerhte ich noch die Stallgasse und fuhr dann nach Hause.
      6912 Zeichen © Ranjit

      ,,Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack''
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
      © Eowin

      ,,Pflegebericht für die Stall und Weidepferde''
      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.
      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.
      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.
      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!
      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.
      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.
      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.
      © Eowin
    • Bracelet
      Ankunft
      20. März 2016

      Meine Nerven lagen erneut blank. Der Umzug nach Schweden verspätete sich erneut aufgrund einer Fehllieferung des Hallenbelags, was mich wohl ein paar tausend Euro kosten sollte. Noch dazu hatten wir hier im alten Stall kaum mehr Boxen frei und meine tragende Stute welche ihr Fohlen in 2-3 Monaten bekommen sollte würde nun eigentlich schon auf einer größeren Weide stehen können, doch nein, alles sollte länger dauern als Erwartet.
      Nundenn, heute sollte ich mich aber erst mal wieder freuen dürfen, da ich neulich zwei neue Pferde angekauft hatte, welche nun heute ankommen sollten. Die eine der Beiden war eine hübsche, langbeinige Holsteinerstute eines sehr schönen, sportlichen Typs, die Andere eine hübsche Traberin, welche gerade mal 3 jährig zu mir kommen sollte und deren Rennkariere gerade erst begonnen hatte. Ja, ich gebe zu, von Trabrennen hatte ich nur begrenzt Ahnung, aber ich wollte es darauf ankommen lassen und hatte bereits Jockey und Trainer gebucht.
      Aufgeregt huschte ich die marode Treppe des Gestütshauses herab als ich einen Wagen auf meinen Hof fahren hörte. Es war der bestellte Pferdetransporter, der mir die Beiden bringen sollte. Der Fahrer stieg aus und grüßte mich freundlich. Dann öffnete er den Transporter. Meine niedliche, neue Fuchsstute beäugte mich neugierig, während der Mann die erste Abtrennung öffnete und ihr Halfter von der Anbindung losband. Anschließend führte er sie herunter und drückte mir den Führstrick in die Hand. ,,Na du?'',sagte ich lächelnd und streichelte sie sanft am Hals.
      In der Zwischenzeit holte der Mann auch Birdcatcher heraus, welche staksig die Rampe herunterging. Sie wirkte etwas erledigt und müde, weshalb ich die Beiden nach ein paar Formalitäten erstmal in ihre Boxen brachte, wo Bird sofort etwas zu dösen begann; Das Ganze schien großer Stress für sie gewesen zu sein, was ich völlig verstand.
      Melody hingegen schien nicht wirklich ruhe zu finden; ging in der Box auf und ab und wieherte unruhig, woraufhin sich Unruhe in den beiden Boxen unmittelbar nehmen ihrer bildete. Eowin hatte sie mir allerdings als eher ruhig beschrieben, weshalb mir das ebenfalls etwas Sorgen bereitete.
      ,,Ruuhig.'',sagte ich mit sanfter Stimme und öffnete wieder ihre Box. Sie kam sofort zu mir, zitterte allerdings kurz, weshalb ich sie aufhalfterte und beschloss sie etwas zu beschäftigen damit sie zur Ruhe kam. Wir gingen draußen auf dem Viereck etwas spazieren, was sie sehr schnell ruhiger machte. Sie schien die neue Umgebung schlichtweg etwas zu verunsichern, beziehungsweise schien sie ihre alten Pferdekumpels zu vermissen. ,,Ach Mädchen. Das wird schon wieder.'',sagte ich und fasste den Entschluss sie auf unsere kleinere Koppel zu stellen, welche ich ganz überschauen konnte, und ein anderes Pferd zu holen, damit sie sich nicht so alleine fühlte. Auf der Koppel lief sie erstmals im Trab etwas auf und ab und schnupperte etwas an einigen Stellen. Dann begann sie wieder zu wiehern und ich trat den Weg in den Stall an. Ich beschloss Donella zu holen, welche sich normalerweise immer sofort mit neuen Pferden verstand und sie in die Herde integrierte. Dies hatte ich nun auch vor und siehe da: Es klappte. Witzig sahen die Beiden durch den Größenunterschied zwar schon aus, aber sie verstanden sich auf Anhieb und tollten etwas umher.
      Am Abend standen sie nebeneinander und grasten noch, ehe ich sie rein holte, wobei ich sie in 2 Boxen nebeneinander stellte, was Melody unheimlich gut zu tun schien.​
    • Zion
      Besuch bei Bracelet

      by Zion

      Verschlafen. Mal wieder. Und heute war so ein wichtiger Tag, denn es ging zu Bracelet nach Slowenien. Schnell hatte ich mich angezogen und gewaschen. Angie drückte mir noch eine Lunchbox in die Hand. Ich umarmte sie kurz und rannte ins Auto um zum Flughafen zu fahren. Gerade noch so hatte ich den Flieger geschafft. Auf nach Slowenien!



      Da die liebe Bracelet gerade nicht da war, bat sie mich, dass ich ihre Pferde pflege. Vom Flughafen aus nahm ich ein Taxi und fuhr zum Gestüt.



      Dort angekommen zog ich mir die Reitsachen an und machte mich an die Arbeit! Zu aller erst ließ ich alle Pferde des Gestüts nach draußen um die Boxen auszumisten und Futter zu verteilen. Erstmal schickte ich Dempsy, Vaconda, Vintage Gold, Winterzauber und Dreaming of better Day in die Führanlage. Anschließend durften sie zusammen mit Christmas Joy, HGT's Nightmare, Takada und Take my Hand auf die Stutenweide.



      Als nächstes waren die Trakehnerhengste dran:

      Erstmal scheuchte ich It's Showtime, Master of Gold, Batman's Rendezvous, Costa de la Bryére, Deo Volente, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge in der riesigen Halle umher. Danach durften sie sich welzen nach Lust und Laune. Nun war schon einiges an Zeit vergangen und ich brachte die Trakehner in den Stall und machte weiter.



      Nun waren die Jungpferde und Fohlen dran, alle durften auf der Weide rumtoben. Also brachte ich VK Gunna Whiz, Backfett, Bambina, Capri, Caddylack und Chestnut nach draußen.



      Also nun fast fertig mit der Arbeit, machte ich mich an den Nebenstall. Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the move like jagger, Simple little Melody und Sir Donnerhal hatte ich bereits nach draußen geführt und brachten nun den anderen Teil des Stalls nach draußen. Es war nur noch 1 Pferd da und zwar Wastl. Nun war es vollbracht! Alle Pferden waren versorgt und ich konnte nach Hause fliegen.
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    • Bracelet
      Hufschmiedbesuch
      20. Juli 2016

      Heute war wieder einmal einer der anstrengenden Tage im Leben gekommen. Der Routinetermin beim Hufschmied stand an und bevor ich mein Amt in ein paar Wochen niederlegen würde musste ich ein letztes Mal an die Hufe meiner Pferde. Hufe, Hufeisen - irgendwie konnte ich den ganzen Kram nicht mehr sehen. Umso mehr freute ich mich nun auf die Tage in denen ich stattdessen Jungpferde ausbilden würde und mit erfahrenen Pferden arbeiten könnte um Feinheiten zu verbessern. Auch bei meinen eigenen Pferden würde ich also bald Hand anlegen dürfen - ich wartete nur noch auf die Bestätigung und meiner Trainerlizenz.
      Nun seufzte ich allerdings erstmal und arbeitete Box für Box ab. Begonnen wurde mit Dempsey. Sie lief bisher barfuß und sollte heute beschlagen werden. Zuerst musste ich ihre Hufe allerdings kontrollieren: Alles in Ordnung. Dann wurde noch schnell aber gründlich ausgeschnitten und anschließend folgte auch schon der neue Beschlag.
      Damit wanderte ich auch schon zur nächsten Box: Vaconda; mein süßes Alterchen. Alt war sie nicht wirklich aber in meinem Stall, in dem beinahe nur Pferde unter 7 standen stach die 13jährige Stute natürlich etwas heraus. Hufzustandsmäßig aber ganz und gar nicht. Deswegen war ich bei ihr auch sehr schnell fertig. Ausschneiden und ein wenig Hufbalsam, dann war's das auch schon wieder.
      Next: Winterzauber. Wizza war heute eher müde und etwas träge, weshalb ich mir etwas Sorgen machte. Allerdings schätze ich, dass dies mit den Hormonen im Zusammenhang mit ihrem Fohlen stand. Mein Hufschmiedbesuch bei meiner Braunen verlief absolut komplikationslos und am Ende waren ihre Hufe wieder in bester Ordnung. ,,Feines Mädchen.'',sagte ich liebevoll und tätschelte ihren Hals.
      Dreaming Of Better Days war die nächste. Als ich zu ihr kam kaute sie gerade an ihrem heu, ganz genüsslich und zufrieden. Dreamy schien also von dem von mir verordneten Zwangstag Boxenruhe für alle meine hufschmiedbedürftigen Pferden wenig betrübt zu sein. Nur mein Herumwerkeln an ihren Hufen schien etwas zu stören - beim fressen nämlich. Dennoch hielt sie brav still und erleichterte mir meine Arbeit. ,,So. Fertig.'',sagte ich dann und gab ihr noch eine Karotte.
      Anschließend ging ich in die Futterkammer und holte ein paar Kräuter, welche ich unter WInterzaubers Extrafutterportion mischte. Sie sollten sie etwas aufputschen und den Kreislauf stabilisieren. Sie nahm das ganze dankbar an und ich blieb noch ein wenig bei ihr.
      Dann ging ich zu Christmas Joy. Sie war im Gegensatz zu Dreamy wenig begeistert über die Zwangsruhe. Sie lief nämlich kreise in ihrer Box als ich kam. ,,Hee.'',sagte ich und sie fuhr kurz zusammen. Im nächsten Moment aber spitzte sie ihre Öhrchen und kam neugierig auf mich zu. Ich streichelte sie einige Zeit lang und untersuchte dann gründlich ihre Hufe. Auch ausgeschnitten und neu beschlagen wurde mein Schimmelchen. Sie zeigte sich geduldig. ,,Gute Joy.''
      Nighti war mein nächstes Opfer. Mein rabenschwarzer Liebling. Trächtigkeitsbedingt war ich sie schon sehr lange nicht geritten, was ich sehr bedauerte aber sich möglicherweise bald ändern könnte. Mal schauen - vielleicht ließ ich sie auch Koppelpferdchen sein, zumindest noch eine gewisse Zeit lang. Meine Stute wurde untersucht, ausgeschnitten, etwas korrigiert und ebenso neu beschlagen. ,,Brave Maus.'',sagte ich dann sentimental und ließ sie in ihrer Box zurück.
      Take my Hand und Takada erledigte ich daraufhin sozusagen in einem Aufwasch. Auch sie wurden behutsam ausgeschnitten, nach ausführlicher Kontrolle natürlich, und beschlagen.
      Dann ging's an meine Trakehnerhengste. Deo Volente, Batman's Rendezous, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge. Sie alle bekamen ebenso das selbe Routineprogramm wie meine Stuten und die selbe Arbeit sollte bei den Pferdchen im Nebenstall folgen.
      Sookie, Birdcatcher, Angels Kiss, Black Pearl, Golden Eye, Donella, Herbstblüte, Simple Little Melody, Wastl und Donnerhall. Bei ihnen allen das selbe Prozedere. Es war wirklich mühsam. Wie froh ich doch war diese monotone Arbeit zukünftig nicht mehr verrichten zu müssen.
      Am darauffolgenden Tag machte ich auch noch It's Showtimes Hufe. Der Hengst zeigte sich dabei gewohnt vorbildlich und erfreute sich danach einer ausgiebigen Streicheleinheit.​
    • Bracelet
      Der Umzug in die Traumheimat Schweden
      16. August 2016

      Freitag. Wie immer ein absolut fantastischer Tag. Dieser Freitag, dieser Freitagmorgen, sollte jedoch ein ganz besonderer Tag in meinem Leben werden. Beinahe ein Jahr hatte ich auf diesen besonderen Moment hingearbeitet und nicht mal in meinen kühnsten Träume hätte ich gewagt mir diesen auszumalen. Doch nun war er tatsächlich gekommen: Der Umzug nach Schweden; mit all meinen Pferden, ohne meine Familie, ohne all meine Freunde. Der Sprung ins Unbekannte. Die Abreise von allem was ich bisher kannte und liebte. Meine Selbstverwirklichung in einem von mir selbst geplanten Reit und Sportpferdezuchtstall. Das One-Way Ticket auf ein absolut gigantisches Areal, welches ich seit einem dreiviertel Jahr offiziell mein Eigen nennen durfte und bebauen ließ, im schönsten Land das ich bisher kennengelernt habe.
      ,,Guten Morgen.'',sagte meine Mutter lächelnd und strich mir über die Wange. Ich presste meine Augen zu und versuchte diese nun mit Mühe zu öffnen. ,,Guten Morgen Mum.'',entgegnete ich dann und blickte in ihr Gesicht. Obwohl sie ein breites Lächeln auf den Lippen hatte wusste ich dennoch, wie traurig sie dieser Tag machte. Ich hatte die letzten drei Tage mit ihr verbracht. Doch nun war die Zeit gekommen zu gehen. Ich wusste, dass ich sie wieder sehen würde, dass sie öfter übers Wochenende zu mir fliegen würde. Doch nichts würde je sein wie früher und es würde jedes Mal zweieinhalb Stunden dauern bis ich bei ihr wäre. ,,Ich hab dich lieb.''
      Dies waren dann auch die letzten Worte zu ihr und meinem Vater, kurz bevor ich ins Auto stieg und nun zu meinem alten Gestüt fuhr. Burning Spring. Wenn ich auch eine wunderschöne Zeit hier hatte wusste ich, dass es seinen Glanz längst verloren hatte. Seine Zeit war um. Zumindest die Zeit in der ich hier mit meinen Pferden lebte und diese den Hof so lebendig machten. Die neuen Besitzer würden es wohl, zumindest die nächsten Monate, brach legen. Traurig. Dies war das zweite Mal an diesem Tag dass ich meine Tränen ersticken musste. Dabei wand ich meinen altbewährten Trick an und presse meine Zunge gegen meinen Gaumen.
      Wehmütig ging ich ein letztes Mal ins Haupthaus. Nur um die Liste meiner Pferde zu holen. Sie und jeweils eines ihrer Halfter mit Strick, Transportgamaschen und Abschwitzdecke waren alles was noch hier war. Beim Personal hatte ich mich vor einer Woche verabschiedet. Die letzten Tage hatte ich alle Pferde zusammen mit meiner Mutter selbst versorgt. Nun war ich alleine hier. Nur die Mitarbeiter des Transportunternehmens waren ebenfalls anwesend. Sie waren mit acht riesigen Pferdetransportern gekommen, mit welchen meine Lieblinge anschließend zum Flugharfen gebracht werden sollten.
      Ich half beim Verladen. Im ersten LKW standen zum Schluss Waldjunge, Party Shaker, Deo Volente und Sir Donnerhall; im Zweiten Takada, Take my Hand, Dreaming of better Days, Vaconda und Simple little Melody; im Dritten Angels Kiss, Donella, Herbstblüte und Bambina; im Vierten Sookie mit Kameradin Birdcatcher und I've got the moves like Jagger; im Fünften Seattle's GT'aime, N'oubliez Jamais, Costa de la Bryére und Wastl; im Sechsten HGT's Nightmare, Vintage Gold, Dempsey und Winterzauber; im Siebten Batman's Rendezvous, Master of Gold, Black Pearl, Golden Eye und Chestnut; im Achten, letzten Hänger, die Stute Christmas Joy mit den vier Fohlen Capri, Backfett, Caddylack und der Junghengst, am weitesten weg von der Stute, VK Gunna Whiz.
      Ich ging ein letztes Mal die Pferde durch, zählte die Equidenpässe durch, unternahm einen letzten Rundgang auf dem Gestüt und kontrollierte alle Richtlinienbestimmungen, Papiere und Genehmigungen. Dann konnte es los gehen. Adieu Burning Spring.
      Die Lastwagen rollten vom Gestüt. Gleich taten es ihnen meine Tränen über die nun nassen Wangen. Ich versuchte sie mir mit den Fingern zu trocknen. Erfolglos. Dann stieg auch ich in meinen schwarzen Volvo-Geländewagen und stieg in die Pedale. Ich folgte den Pferdetransportern circa zwei Stunden zu einem Flugharfen, weit außerhalb unserer Heimat Velenje, Slowenien, gelegen. Hier wurden wir von einigen Mitarbeitern des Flugplatzes eingewiesen. Ich stieg anschließend aus meinem Wagen, welcher ebenfalls nach Schweden geflogen wurde und gab zu allererst den Schlüssel ab. Dann musste ich gefühlte tausend Formulare ausfüllen und alle Impfpapiere meiner Pferde vorlegen.
      Erst dann durfte ich beim Aus- und wieder Verladen meiner Pferde mithelfen. Beinahe alle von ihnen standen nun zum ersten Mal in einem Flugzeug. In diesem gab es spezielle Boxen, welche natürlich sehr platzsparend und damit klein gehalten waren. Wie immer sollte es vor allem bei einem ganz bestimmten Hengst ein Problem geben: Deo Volente. Der Rappe, welcher mich Tag für Tag auf die Palme brachte, da er einfach zu viel Energie und Temperament besaß. ,,Brrrr.'',sagte ich dennoch in ruhiger Tonlage. Erfahrungsgemäß war dann kurz Ruhe, was auch jetzt der Fall war; Deo ging gehorsam in die Box. In der nächsten Sekunde jedoch riss er den Kopf hoch, die Vorderbeine folgten und er verfehlte mich nur knapp mit einem Tritt. ,,Deo!'',schrie ich und schnalzte mit dem Strick. So rettete ich mich aus der Box und schloss sie hinter ihm. Allmählich wurde dies zu ein Problem. Auch unterm Sattel wurde der Sechsjährige täglich unkontrollierbarer. Deswegen hatte sich der Gedanke in meinen Kopf geschlichen ihn nicht vielleicht legen zu lassen. Der Sicherheit wegen.
      Kurz danach standen alle Pferde in ihren Flugboxen. Leider hatte sich dank Deo Volente, der nach wie vor in seiner Box wild auf und absprang, allgemeine Unruhe eingeschlichen und der Tierarzt musste beginnen die Pferde zu sedieren, beziehungsweise ihnen Beruhigungsmittel zu verabreichen. Leider war während der Tierarzt durch die Reihen ging die Unruhe bei einem anderen Junghengst übergekocht. Ausgerechnet Chestnut, mein dreijähriges, selbst gezogenes Nachwuchspferd kämpfte mit sich selbst, hatte Panik und damit extrem hohen Puls, weshalb er bereits keuchte. Der Tierarzt gab ihm deswegen etwas ganz besonderes, fragt mich nicht was, das half. Es tat wirklich weh das mit ansehen zu müssen.
      ,,Tief durchatmen.'',befahl ich mir selbst und schluckte wiederwillig. Dann trat ich vom Flugzeug zurück und wurde von einem Mitarbeiter mit einem dieser putzigen mini-schrägstrich-Golf-Wagen zu meiner Propellermaschine gebracht.
      Zwei Stunden später landete ich in Schweden und hier wurde es wieder mühsam: Formulare ausfüllen, Gesundheitsnachweise, Bewilligungen und zig andere Papiere mussten erneut ausgefüllt und vorgezeigt werden.
      Dann, ungeschlagene zweieinhalb Stunden später, durfte ich zu meinen Pferden. Das gemietete Transportunternehmen hatte bereits alle Pferde in die LKWs umgeladen. Ich kontrollierte dennoch noch einmal ob alles richtig gemacht wurde. Anschließend stieg ich zu einem der Fahrer in den Wagen. Mit dem Herrn Eriksson hatte ich bereits im Vorfeld telefoniert. Es war erfrischend, dass er noch Deutsch mit mir sprach, da mein Schwedisch noch sehr eingerostet war, wenn ich es vor ein paar Monaten auch noch relativ gut konnte.
      Eine dreiviertel Stunde fuhren wir bis zum Tor meines Traumanwesens. Ich kramte meine Fernbedienung aus der Handtasche und drückte auf das kleine, weiße Schlüsselsymbol. Daraufhin öffnete sich das schwarze Metalltor augenblicklich und die Transporter fuhren durch zum Parkplatz. Hier begann ich die Pferde auszuladen. Von hier ging es für die Pferde, natürlich nachdem Decken und Gamaschen abgenommen wurden, auf die flachen, weiten Weiden des DVTS.
      Ich verabschiedete mich anschließend bei Nils Eriksson und ging in meine neuen Ställe. Die Boxen mussten gut verteilt und beschriftet werden. Anschließend ging ich das Anwesen ab. Abgesehen von den traumhaften Stallungen und Weiden fand man auf dem Den Vacker Trakehner Stud alles was das Herz eines Pferdemenschen begehrte: Ausreitwege, Paddocks, ein tolles Hauptgebäude mit Stüberl, Dressurarena, Springhalle, Dressurviereck, Springplatz, Roundpen, Geländestrecken, Schrittmaschine, Laufband, ein Solarium unter welchem während meines Rundganges It's Showtime gerade massiert wurde, und sogar eine kleine Grasrennbahn. Es war traumhaft.
      Als die Sonne unterging saß ich im Gras der Stutenkoppel und beobachtete Vina neben mir, wie sie genüsslich einige Halme ausriss und die Büschel herunterschlang. Als könnte sie meine Gedanken lesen blickte sie kurz zu mir hoch, beäugte mich mit ihren braunen Ponyaugen und schnaubte glücklich. Hach, was für ein wunderbarer Ort für Pferd und Reiter.​
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      Graue Stunden
      1. Februar 2017

      Die beißende Kälte hatte mittlerweile die Mauern meiner Schützenden Behausung durchdrungen und nagte nun einmal mehr an mir als ich um halb fünf Uhr morgens aus meinem Bett stieg. Ich hüllte mich in eine dicke Wollweste und ging die Treppen des Haupthauses hinunter. Nie hätte ich gedacht, dass mir Kälte so viel ausmachen würde; war ich doch immer ein sehr unempfindlicher Mensch diesbezüglich gewesen. Doch dies war auch der erste Winter im neuen Heim, der erste Winter in Schweden, den ich miterlebte. Doch es lang nicht an den eisigen Temperaturen, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Während ich mir den Kamin einheizte versank ich dann endgültig in Gedanken. Meine Sorgen kamen wie schon so oft von meinem Deo Volente. Der Rappe brachte mich nun seit über drei Jahren regelmäßig auf die Palme, oder eher hinaus ins Universum. Schon als ich ihn bekam wusste ich, was ich mir da aufhalste. Er war absolut kein leichtes Pferd. Wofür andere zwei Wochen brauchten brauchte Deo vier. Einfach und alleine schon aus dem Grund, dass er einfach nicht mitarbeiten wollte. Andere Pferde taten sich schwer und der Trainingserfolg verzögerte sich deswegen. Bei Deo war es schlicht und ergreifend einfach sein Sturschädel, der jede noch so kurze Trainingseinheit mit ihm zu einer nervenaufreibenden Sache machte, die nicht selten mit meinem Unfreiwilligem Abstieg endete. Nein, an Deos Potential lag es nicht. Davon hatte er genug und dies war einer der Gründe dafür, dass ich einer Freundin vor kurzem erzählt hatte, dass ich überlege den rabenschwarzen Wildfang zu verkaufen und genau diese Freundin hatte sich vor einigen Tagen bei mir gemeldet und ihr Interesse bekundet.
      Seufzend saß ich beinahe eine Stunde vor meinem Kamin und starrte in die Decke. Es war so traurig. Aber es würde wohl das Beste für ihn sein. Hier auf dem DVTS würde er nicht weiter kommen. Er würde praktisch verstauben weil ich mich immer vor dem Training mit ihm drückte und Anastasia wollte ich das nicht antun. So hart dies klang. Es war einfach zu gefährlich und ich wollte nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn mein Rappe seine fünf Minuten bekam und sie dabei verletze.
      Hustend verließ ich dann meinen bequemen Sessel, zog mich schnell um und ging in den Stall um die Pferde zu verpflegen. Als ich die Stallgasse betrat beäugte mich auch schon meine Hummels Enterprise. Sie schien nichts dagegen zu haben heute schon etwas früher an ihr Heu zu kommen. Sie zauberte mir ein kleines Lächeln auf die Lippen und ebenso taten es Dempsey, Vaconda und Christmas Joy, die ihre Hälse nun ebenfalls neugierig in die Höhe ragten. Ich schlenderte also hinüber zur Futterkammer und ging dann bewaffnet mit Scheibtruhe, Heugabel und Heu die Boxen ab. Dabei begann ich bei Take my Hand und Takada. Die letzte war Dreaming Of Better Days, die sich am gelassensten gab und am wenigsten Hunger klagte.
      Anschließend verschlug mich meine Morgenmotivation, oder wohl eher mein Ablenkungsritus, in die Sattelkammer, wo ich beschloss, dass es an der Zeit war neue Schabracken unter die Sättel zu geben. Mein Neuling Roommate zum Beispiel hatte noch nicht mal eine. Dies änderte sich nun. It's Showtime stieg von Dunkelblau auf Weinrot um, Batman's Rendezvous von Grün auf Beige, Master Of Gold von Weiß auf Schwarz und N'oubliez Jamais von Hellblau auf Pastellgelb. Danach putzte ich noch eine knappe halbe Stunde die Trensen meiner Spitzenhengste Seattle's GT'aime und Costa de la Bryére.
      Als dies auch vollbracht war brachte ich meinen Party Shaker zusammen mit Waldjunge raus aufs Paddock. Ich sah den Beiden anschließend kurz zu und brachte dann Romulus, Sir Donnerhall, Wastl, Nephilim und Vina auf die Weide. Ihnen folgten Scarlet Sun, Pinochio, Sookie, Birdcatcher, Black Pearl, Herbstblüte, Donella, Golden Eye, Angels Kiss und I've got the moves like Jagger.
      Dies lenkte mich eine Zeit lang ab. Inzwischen waren auch meine Mitarbeiter schon auf den Beinen und freuten sich einen Kaffee länger genießen zu dürfen, da ich die Pferde ja schon auf die Koppeln gebracht hatte. Nur Anastasia traf ich in der Stallgasse an. Sie hielt ihren Reitplan in den Händen und grübelte ob sie nun mit Only Known in Texas oder Simple Little Melody beginnen sollte. Ich grüßte sie nett und ging holte Hollywood King Guns Putzzeug. Diesen putzte ich ausgiebig und schmuste ein wenig mit ihm. Ich hatte ihn leider noch nicht sehr lange aber jeder Tag mit ihm brachte mir eine Menge an Glücksgefühlen. So auch heute.
      Nachdem ich Husky, wie wir ihn zu nennen pflegten, in der Halle gearbeitet hatte ging es für mich am heutigen Tage zu den Jungpferden. Chestnut und VK Gunna Whiz trainierte ich momentan gerade für das bevorstehende Anreiten. Sie machten sich sehr gut, weshalb ich diesem sehr positiv entgegenblickte.
      Leider war der Tag nun noch immer nicht vorbei und meine Trauer um den bevorstehenden Abschied, welcher unausweichlich immer näher kam, drohte überzuschwappen. Deshalb beschloss ich nun zur Koppel meiner Zuchtstuten zu gehen, da mich der Anblick dieser mit ihren Fohlen immer und immer wieder glücklich machte. Bereits auf dem Weg dorthin sah ich Caddylack, Capri, Bambina und Backfett durch den hohen Schnee toben und fühlte mich ein klein wenig besser. Dann sah ich sie endlich. HGT's Nightmare trabte gerade mit aufgestellter Schweifrübe den Trampelweg entlang, der sich im Laufe der letzten schneelosen Tage gebildet hatte. Neben ihr im vollen Galopp DVTS' Colour the Nightsky; mein erstgeborenes Zuchtfohlen. Die Kleine musterte sich immer mehr, wenn sie auch noch etwas tollpatschig war. Sie hing sehr an ihrer Mutter, konnte jedoch mittlerweile auch schon damit umgehen von ihr getrennt zu sein, wenn ich Nighti etwas arbeitete. Sie stand dann immer mit Vintage Gold und deren Fohlen DVTS' Cascadeur de la Vie zusammen. Winterzauber und ihr Fohlen grenzen sich immer ein wenig von der kleinen Herde ab, standen interessanterweise konstant alleine immer zehn bis fünfzehn Meter entfernt. DVTS' Seattle's Wintertime war trotzdem ein sehr soziales Fohlen. Bloß ihre Mama schien keine Lust auf den Trubel zu haben.
      Am Abend erreichte mich dann der erwartete Anruf. Meine Freundin fragte nach, wie es denn mit Deo aussah und ich willigte schweren Herzens ein. Nachdem ich den Hörer zur Seite gelegt hatte ging ich noch ein letztes Mal für den heutigen Tag in den Stall. Deo Volente stand nichtsahnend in seiner Box. Wie gewohnt begann er zu Scharren als er mich kommen hörte und erwartete, dass ich ihm einen Leckerbissen mitgebracht hätte. Meist war dem allerdings nicht so und Deo ließ mit seiner lästigen Angewohnheit nicht locker. Diesmal allerdings hatte er Glück: Ich hatte ihm extra einen halben Kilo Möhren mitgebracht. Diese nahm er gerne an.
      Nachdem ich meinen Rappen anschließend ein wenig geputzt hatte kamen mir dann endgültig die Tränen. Ich wusste, dass er es gut haben würde doch leicht würde es wohl nie werden ein Pferd zu verkaufen, das man schon so lange besaß wie ich Deo.​
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      Springtraining A->L
      Mai 2017

      Gähnend streckte ich mich in meinem weichen, gemütlichen Bett aus, während mich die Sonnenstrahlen, die vom Fenster hinein in mein Schlafzimmer drangen, immer mehr irritierten. Langsam wurde es zu heiß. Der Frühling wollte zur Zeit scheinbar Sommer spielen, was ich ja eigentlich mochte. Dennoch war ich morgens meist nicht allzu begeistert davon. Trotzdem hatte es etwas gutes an sich, da ich so wenigstens in die Gänge kam und motivierter war mein Bett, natürlich in rasender Geschwindigkeit, zu verlassen.
      Ganz in Ruhe frühstückte ich anschließend und las ein wenig Zeitung, während mein Personal an diesem Montagmorgen des Ersten des Monats Mai schon ganz bei der Arbeit waren. Als ich dann endlich in voller Montur vor der Haustüre stand und auf die Uhr sah, bemerkte ich, dass ich ein wenig spät dran war. ,,Rechtzeitig genug.'',murmelte ich und näherte mich dem Springplatz, auf welchem Anastasia mit Simple Little Melody bereits erste, kleine Hindernisse übersprang. ,,WO warst du?'',rief sie zu mir hinüber und wirkte einerseits besorgt, andererseits genervt weil ich scheinbar ihren Reitplan zunichte gemacht hatte. Immerhin hätte sie eigentlich mit Melody bloß Schrittgehen sollen und das nur fünf Minuten, bis ich eigentlich gekommen wäre. Nun war bereits über eine viertel Stunde vergangen. ,,Tut mir leid.'',gab ich von mir und ging zu ihr hinüber. Sie sprang ab, drückte mir die hübsche Stute in die Hand und hetzte hinüber zum Stallgebäude. Ich stellte mir währenddessen, etwas schlechten Gewissens, die Steigbügel ein und schwang mich auf meine Holsteinerstute. Diesen Monat stand bei ihr der Sprung in die Klasse L an, der sie, meines Erachtens nach, gewachsen war. Sie sprang wirklich gut und ließ sich gut zurücknehmen, aber auch genauso leicht nach vorne schicken. Am heutigen Tag zog sie anfangs relativ stark, für ihre Verhältnisse. Sie war ziemlich heiß, weshalb ich sie erstmal ein paar Runden galoppierte. Als sie ein wenig zur Ruhe kam, nahm ich dann den ersten Sprung. Ein E-Hindernis war es, das Anastasia heute bereits einige Male mit ihr gesprungen war. Ich lobte Melody und beschloss, gleich mal einen mittelgroßen A-Oxer zu nehmen. Erfolgreich. Deswegen ging es dann auch schon auf ein kleines L-Hindernis zu, das weitgehend unauffällig war. Die flinke Stute zeichnete sich stark durch ihre unfassbar gute Technik aus. Beinahe lautlos kam sie nach dem Sprung auf und drückte sich kurz darauf wieder leicht wie eine Katze vom Sand des Platzes weg. ,,Guutes Mädchen.'',lobte ich nach der Kombination. Es folgten weitere Sprünge. Nach einer besonders guten, zehn minütigen Trainingseinheit, stieg ich auch schon wieder ab und ließ sie von Anastasia abreiten, während ich mich von Melody im fliegenden Wechsel auf Raffinessca schwang, die Anastasia mir in der Zwischenzeit hergerichtet und gebracht hatte. Die süße Scheckstute war noch nicht lange in meinem Besitz, weshalb ich sie noch nicht so gut einschätzen konnte wie Melo. Dennoch probierten wir es gleich mal mit Springen. Seit sie bei mir war trainierte ich nämlich mit ihr, um es in die Klasse A zu schaffen. Nach fünf Minuten Schritt begann ich die Hübsche etwas vorwärts abwärts traben zu lassen. Sie streckte sich brav nach unten, ehe sie plötzlich den Kopf hoch riss und abrupt stoppte. Anastasia hatte den Platz verlassen und dabei scheinbar ein ungewöhnliches Geräusch von sich gegeben. ,,Aalles Gut.'',sagte ich mit ruhiger Stimme, ehe ich Raffinessca wieder anritt. Kurze Zeit später machte ich bereits ein wenig Cavalettiarbeit mit ihr und anschließend auch schon die ersten Sprünge. Bei ihr ging es in erster Linie um Vertrauen und darum, dass sie das Selbstbewusstsein bekam einen A-Oxer zu springen. Sie konnte es bereits. An der Höhe scheiterte sie definitiv nicht. Dennoch war sie für meinen Geschmack etwas zu zögerlich. Ein paar Mal hatte ich heute das Gefühl, dass sie lieber verweigert hätte oder seitlich am Sprung vorbei gelaufen wäre. Dennoch beendeten wir die Stunde heute mit einem ganz guten Gefühl, da die Trainingseinheit für die Verhältnisse der Stute ziemlich solide verlaufen war. Ich saß also zufrieden ab und zog die Steigbügel hoch. Dann nahm ich die Zügel über ihren Kopf, lobte sie noch einmal und führte sie anschließend in den Stall, wo ich sie Amelia zum absatteln übergab.
      Mein nächster Weg führte mich zur Führanlage. Dort ging sich mein beinahe neuster Schützling nämlich bereits warm. Amelia hatte ihn nämlich bereits vor zehn Minuten hinein gestellt und ich konnte ihn nun gleich reiten. Es war schon stressig mit so vielen Pferden - dennoch war es wirklich genau das, was ich mir immer gewünscht hatte. ,,Naa Hübscher?'',sagte ich grinsend und machte Lead me Homes Sperriemen auf, durch den meine Mitarbeiterin die Zügel gezogen hatte. Dann ging es für uns hinüber zur Dressurhalle, wo Anastasia bereits fleißig mit meiner Traberstute Birdcatcher arbeitete, die sie diesen Monat in der Dressur auf die Klasse A trainieren durfte. Ich hatte das selbe mit meinem neuen Criollo vor. Es sollte unsere Verbindung ein wenig stärken. Bevor nämlich an anderes gedacht werden konnte, war eine gute Dressurbasis immer essenziell und noch essenzieller war es, dass ich mein Pferd kannte und dieses gut an den Hilfen stand. Deswegen stand für Lead me Home heute eine Session A-Dressur an. Es fiel ihm beinahe zu leicht. Ich hatte heute wirklich das Gefühl, dass er sich trotz vielseitiger Arbeit, geschmückt mit diversen Hufschlagfiguren, Tempiwechsel und Übergängen, ziemlich langweilte. Dennoch arbeitete er fleißig mit und bestätigte mir den Eindruck, den ich bereits beim Probereiten von ihm hatte. Mit ihm würde ich richtig viel machen können und er würde es wohl auch genießen, wenn er endlich auch andere Aufgaben bekäme, als reine Dressurlektionen.
      Nachdem ich den Schecken abgeritten hatte war Anastasia auch schon wieder mit einem anderen Pferd in der Halle: Party Shaker. Mit ihm bekam sie eine ganz besondere Aufgabe. Er sollte nämlich im Springen auf die Klasse S trainiert werden und war ein Traum zu reiten, weshalb sie ihn ausbilden durfte. Ich wusste nicht, ob er von ihr oder sie von ihm lernte. Fest stand, dass sie sich in den letzten beiden Wochen zu einem guten team entwickelt hatten und ich großes Vertrauen hatte, dass mein eigentlich relativ gewagtes Projekt klappte.
      In Gedanken versunken brachte ich Lead me Home zurück in seine Box, wo er eine Extraration Mash bekam. Glücklich schnaubte er und ließ es sich schmecken. Ich grinste und verschloss die Box gleichzeitig wieder. Dann ging ich hinüber ins Haupthaus, wo ich die Unterlagen meiner Pferde studierte. Währenddessen machte ich mir Notizen und arbeitete anschließend Trainingspläne für jene Pferde aus, die noch keinen Trainingsplan für diesen Monat besaßen.
      Nachdem die Pläne ausgedruckt, beschriftet und ans Whiteboard geschrieben waren machte ich mich auch schon wieder auf den Weg in den Stall. ,,Sooodala.'',murmelte ich in meinen nicht vorhandenen Bart und nahm den dunkelbraunen Springsattel meiner neuen Lieblingsoverostute auf meinen Arm. Die Trense hang ich mir über die Schulter und die ebenfalls dunkelbraunen, mit Glitzersteinchen verzierten Gamaschen klemmte ich mir etwas schwerfällig unter den Arm. So quälte ich mich hinüber zu Give me Chocolates Box, die zugegebenermaßen der einzige Overo meines Stalls war. ,,Haallo Hübsche.'',sagte ich und streichelte sie liebevoll, nachdem ich ihre Box betreten hatte. Da sie zur Zeit ein wenig Probleme mit den Atemwegen hatte stand die Arme zur Zeit auf Sägespänen. Der Tierarzt meine die Ursachen dafür könnten vielfältig sein. Dennoch hatte er mir versichert, dass es nichts schlimmes war und sie nach wie vor normal gearbeitet werden konnte. Vermutlich war es die Umstellung der Witterungsverhältnisse. Schweden war doch klimatechnisch sehr speziell. ,,Pffww'',stieß Choco plötzlich aus und riss mich damit aus meinen Gedanken. Nachdem ich Choco geputzt, gesattelt, abgeritten und ein wenig abgesprungen war begann ich mit ihr die ersten S**** Sprünge. Sie zog heute wunderbar an die Hand und drückte sich von Mal zu Mal besser weg. Eigentlich gab es bei ihr keinerlei Bedarf mehr sie zu trainieren. Dennoch war es nötig, damit sie die Routine bekam diese, die schwerste Klasse überhaupt im Springsport, zu meistern, zu üben und es war unfassbar. Was für einen Spaß das doch machte.
      Bevor es ans Mittagessen ging stand noch eine Trainingseinheit an, auf die ich mich heute besonders gefreut hatte: Militarytraining mit Roommate und Sir Donnerhall. Amelia hatte die beiden Hengste bereits fertig gemacht. ,,Hej hej!'',rief sie mir zu. Ihre gute Laune war immerzu ansteckend. ,,Hej. Tack!'',antwortete ich und nahm ihr die Beiden ab. Donnerhall stellte ich in die Schrittmaschine bis Anastasia kam. Ich selbst schwang mich bereits vor dem Platz auf Roomy und ging ein paar Runden mit ihm über das Hofgelände. Bis Anastasia dann jedoch kam ging es für uns beide dann doch noch auf den Springplatz, wo ich ihn schon ein wenig locker vorwärts abwärts traben und galoppieren ließ. Als Ana, wie ich sie, wenn ich genervt war, immer nannte, nach fünf Minuten immernoch nicht aufkreuzte beschloss ich auch schon mal einen kleinen E-Oxer zu nehmen. Dann hörte ich ein vertrautes Wiehern. ,,Aaa du schaffst es auch mal. Warm sollte er ja schon sein. Lass uns gehen.'',gab ich patzig von mir und parierte meinen Braunen zum Schritt durch. Ana machte ein griesgrämiges Gesicht. ,,Wie heute Morgen, Princess?'',platzte es dann aus ihr heraus und so frech dies mir gegenüber war, genauso demütig war sie danach, weil sie wusste, dass sie mit mir so nicht reden sollte.
      Ich ignorierte ihren Gefühlsausbruch und ließ meinen Hengst etwas hochnäsig vom Platz in Richtung Gelände schreiten. Anastasia schwang sich in der Zwischenzeit auch auf Donnerhall und folgte mir. Die letzten Tage hatte ich mit Roommate einiges an Galopptraining gemacht; bergauf, bergab und auf unebenem sowie ebenem Untergrund. Heute sollte es an die Sprünge gehen. Das erste Hindernis, beziehungsweise die erste Hürde, stellte das Wasser da. Ich hatte das Glück auf meinem Gestütsgelände einen kleinen Tümpel zu haben, den wir als Wasserhindernis umfunktioniert hatten, als ich hier her gezogen war. Roommate zögerte nicht und wartete durch das kalte Nass. Anastasia strugglete jedoch mit ihrem Schützling. Der Braune wollte einfach nicht hinein gehen. Während ich mit Roomy bereits zum sechsten Mal hindurch gegangen war, war Donnerhall keinen Schritt näher gekommen. Im Gegenteil. Jedes Mal, wenn meine Bereiterin trieb ging er rückwärts und sprang dann abrupt nach vorne weg, drehte sich nach rechts und galoppierte einige Sprünge. Dieses Verhalten hatte ich bei meinem wunderschönen Hannoveraner noch nie kennengelernt. Eigentlich war er in allen Lebenslagen ein absolutes Verlasspferd.
      Ich beschloss abzusteigen. Da Roommate Donnerhall nicht leiden konnte konnte er nicht die Rolle des Führpferdes einnehmen, weshalb ich beschloss einen Pferdetausch durchzuführen. Anastasia machte also einige Geländesprünge mit Roomy, während ich mich um Donnerhalls Problem kümmerte. Vom Boden aus probierte ich es Schritt für Schritt. Immer wenn er einen auf das Wasser zumachte belohnte ich ihn indem ich den Druck wegnahm. Wenn er zwei Schritte machte durfte er sogar wieder ein wenig von dem unheimlichen Ding weg und Schritt für Schritt näherten wir uns und siehe da: Es klappte. Auch wenn ich dabei etwas nass wurde. Zurück auf dem Pferderücken klappte es ebenfalls und mit Anastasia anstelle meinesgleichen lief es plötzlich ebenso geschmiert. ,,Toller Bub!''
      Die kommenden Tage vertiefte ich das Ganze mit meinen Pferdchen und im Laufe des Monats zeigten sie alle wirklich gute Fortschritte. Wie stolz ich doch auf sie war.​
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      Stallburschen im Urlaub

      Dadurch, dass meine Stallburschen Urlaub hatten mussten ich und Ana eine Woche um alle Pferdchen kümmern. Misten, Füttern und alles mögliche andere stand dabei auf dem Plan. Am ersten Tag war bereits das füttern wirklich schwierig, da wir ja zu genügen Pferde hatten. Ich begann dabei bei den Youngsters Chestnut, VK Gunna Whiz, Caddylack und Vina, ehe es zu meinen Trakehnern ging; Cost da la Bryére, HGT's Nightmare, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Takada, Seattle's GT'aime, Waldjunge, Batman's Rendezvous, Master of Gold, Dreaming of better Days, Christmas Joy, Winterzauber, Vintage Gold, Vaconda, It's Showtime, Roommate, Hummels Enterprise, Dempsey, Akira, Take my Hand, Give me Chocolate, Raffinessca und Traumfänger. Anschließend bekamen meist Dreammaker, Mihály, Lead me Home, Cornetto, Last in Love, Cotsworlds Eik, Wastl, Romulus, Sir Donnerhall, Scarlet Sun, Pinochio, Hollywood King Gun, Only Known in Texas, Nephilim Son Of Angel & Devil, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the moves like Jagger, Simple little Melody, Aiana, DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky, Backfett, Bambina und Capri Heu. Anschließend begann ich wieder von vorne die Pferde auf die Koppeln zu bringen ehe es los ging mit dem Reiten. Das würde noch eine anstrengende Woche werden.
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      Frischer Wind

      Viel früher als gewohnt ereilte uns nach dem kurzen, milden Sommer auch schon wieder die eisige Kälte, die uns der Nordwind gebracht zu haben schien. Die kurzen T-Shirts, die ich diesen Sommer doch so sehr lieben gelernt hatte, wurden bereits Anfang September durch Pullover und funktionelle, langärmlige Funktionsunterwäsche ausgetauscht. Die Jacken dicker den je für diesen Monat. Schweden hatte leider, wenn es den wunderschönen Schleier ablegte und damit das vermeintlich schöne Gesicht zum Vorschein kommen sollte, eine nicht all zu schöne Seite an sich. Die allgegenwärtige Kälte schien mir dieses Jahr gar nicht gut zu tun. Sie schlug mir mehr als merklich aufs Gemüt und schwächte mich körperlich mehr als je zu vor.
      Objektiv betrachtet hatte das Ganze jedoch schon seinen Reiz. Als ich kurz vor 10 Uhr die Trainingspläne für die kommende Woche fertiggestellt hatte und vor die Haustüre trat wirbelte der Wind gerade gelbe, orangene und rotbraune Blätter über den Asphalt. Die Sonne stand hoch am himmel und wärmte sanft meine eisigen Hände, dich ich dieser jedoch bald entzog und in wärmende Handschuhe einpackte.
      Auf dem Weg in den Stall kamen mir zwei meiner Stallburschen entgegen, die soeben Aiana, Bambina, Backfett und Vina in die entgegengesetzte Richtung, zu den Stutenkoppeln, führten. In der Stallgasse angekommen wartete auch schon Neuzugang Mihály fertig getrenst und aufgesattelt auf mich in seiner Box. Mit dem hübschen ungarischen Halbbluthengst hatte ich mir einen ganz großen Traum erfüllt. Schon lange hatte ich nach einem Pferd wie ihm gesucht. Einem Pferd, dem die Welt offen zu stehen scheint wie kaum einem anderen. Es gab keine Sparte des Reitsportes, in dem ich bei Mihály von Anfang an zu wissen schien, dass ich diese mit ihm nicht komplett episch gestalten würde. Und noch dazu war er ein ungarisches Halbblut; eine Rasse von der ich immer schon geträumt hatte. Umso glücklicher war ich jeden Tag wenn ich ihn reiten durfte. Heute gab es jedoch alles andere als Intensivtraining. Es war Sonntag. Ruhetag, wie er bei uns ganz klassisch praktiziert wurde. Ein kleiner Ausritt stellte jedoch sicher, dass der Hengst sich am heutigen Tage dennoch etwas bewegte. Da Mihály im Gelände absolut gelassen war drifteten meine Gedanken zur zukünftigen Gestütsplanung ab. Die Youngsters, die ich eigentlich im Frühling schon anreiten wollte, durften diesen Sommer noch wilder denn e und je auf der gebirgigsten Wiese meines Eigentums verbringen. Sie war riesig und relativ weit vom Stalltrubel weg. Der perfekte Ort für junge Hengste um sich noch einmal so richtig auszutoben. Natürlich hatten sie nun alle ihre Geschlechtsreife erreicht und Vina wurde bereits in die Stutenkoppel integriert und war nicht mit ins Geschehen involviert. Caddylack, Chestnut und VK Gunna Whiz jedoch verwilderten jedoch beinahe ein wenig. Natürlich verbrachten sie den Sommer nicht ohne Aufsicht meiner alten Hasen. Nunja; alt waren sie noch nicht wirklich. Dennoch bekam sie eine Sommerpause, da sie in ihren jungen Jahren ohnehin schon genug geleistet hatten und ich mich dieses Jahr vorwiegend auf die Nachwuchspferde des Gestüts konzentriert hatte. So fiel die Wahl damals unter anderem auf Wastl, der mittlerweile 16 Jahre alt war, was natürlich für heutige Verhältnisse noch lange nicht alt war. Dennoch wurde dieser von mir nur noch spaßhalber geritten. Natürlich durfte er noch seine Lektionen laufen und wurde hin und wieder gesprungen. Dennoch war dies nicht mehr so sehr auf Druck wie früher. Er war immerhin gekört und solange keine Vorstellungen mit ihm stattfanden musste ich ihn diesem Stress einfach nicht mehr aussetzen. Dasselbe galt für seinen zwölfjährigen Koppelkollegen Seattle's GT'aime, der zusammen mit ihm den Somer über die Junghengste etwas erziehen sollte. Die Zeit in den Bergen schien ihnen gut zu tun, weshalb ich sie, wie auch Chesi, Caddy und Nano wohl erst gegen Ende des Septembers herunter holen würde, wenn es dann auch langsam gefährlich werden würde über Stock und Stein zu huschen und ein schützender Stall von Vorteil war.
      Nachdem ich mit Mihály wieder zurück war machte ich mich daran ein paar Sprünge aufzubauen und seitlich ein Flatterband zu ziehen. Freispringen stand auf dem Programm. Zuvor ließ ich die Kandidaten sich aber in der Schrittmaschine warm laufen und sich in der Halle ein wenig austoben. Gerade die Pferde mit ohnehin schon zu viel Energie schabten mir in den letzten tagen endgültig über. Allen voran mein wunderschöner, brauner Deckhengst Master Of Gold. Dieser war zusammen mit seinem Kumpel N'oubliez Jamais als erstes an der Reihe. Bei den Beiden ließ ich mir die Freiheit die Stangen mit der Zeit ein wenig höher zu legen, da sie frei locker über die 160cm-Marke sprangen. Sie schienen ihren Spaß zu haben, weshalb ich ihnen relativ viel Zeit ließ, bis mich Ana dann schon mit den nächsten beiden Pferden dazu zwang ihr meine beiden Hengste wieder mitzugeben. Party Shaker, Batman's Rendezvous, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Winterzauber, HGT's Nightmare, Takada, Vintage Gold, Hummels Enterprise, Raffinessca, Take my Hand, Akira, Give me Chocolate und auch Herbstblüte folgten. Glücklich über die Masse springbegabter Pferde auf dem DVTS ging es für mich dann zum Essen, ehe ich Waldjunge eine halbe Stunde lang locker longierte, was ich dann auch mit Black Pearl machte. Anschließend ritt ich Dempsey auf dem Platz ein wenig vorwärts abwärts. In der Zwischenzeit war Anastasia ebenfalls schon am Reiten und drehte mit Romulus und Sir Donnerhall eine kleine Runde im Gelände.
      Für mich ging es daraufhin ebenfalls ins Gelände. Nachdem ich mit Hollywood King Gun und Golden Eye bloß jeweils eine halbe Stunde draußen Schritt gegangen war galoppierte ich meine beiden englischen Vollblüter Cotsworlds Eik und Last in Love ein ordentliches Stück auf der Galoppstrecke. Es war für die beiden zwar nicht sonderlich fordernd; dennoch erfüllte es den Zweck sie ihre Energie ausleben zu lassen.
      Davon wieder zurück berichtete mir Ana, dass sie Scarlet Sun und Only Known in Texas freilaufen gelassen hatte und Pinochio longiert hatte. Es war mittlerweile schon relativ spät, weshalb ich beschloss Sookie, Birdcatcher, I've got the moves like Jagger, Donella, Angels Kiss und Lead me Home, die ich heute noch für etwas Bewegung einspannen wollte, lediglich in die Schrittmaschine stellte.
      Damit neigte sich der Sonntag auch schon wieder dem Ende zu. Am nächsten Tag trug ich noch in die Trainingstabelle des Hofes die ausstehenden Stunden ein, die ich mit Training mit Vaconda, Costa de la Bryére, It's Showtime und Roommate auffüllte. Anschließend erzählte mir Anastasia noch vom gestrigen, abendlichen Longieren mit Cornetto, Nephilim Son Of Angel & Devil, Traumfänger und Simple Little Melody.
      Weitaus spannender jedoch waren für mich meine Überlegungen was ich mit Dreammaker machen würde, der ja nun wieder zu mir zurück gekommen war. Obwohl ich den hübschen Holsteiner mit den auffällig gefärbten Abzeichen wirklich gerne hatte war ich mir mittlerweile relativ sicher, dass ich den Süßen bald wieder abgeben würde. Ob es nun aus einer Laune heraus zu sein schien oder deswegen, weil ich mit meinen anderen Pferden bereits genug zu tun hatte, konnte ich nicht mit Sicherheit sagen. Deswegen würde er vorerst wohl doch noch hier bleiben, ehe es dann Adieu hieß.
      Ein Pferd, für das es jedoch so bald nicht mehr Adieu heißen wird, kam Mitte September zu mir. Es war ein ganz besonderes Pferd, das ich schon seit Jahren im Auge hatte. Es handelte sich dabei um Magic Attack; einen wundervollen englischen Vollbluthengst, der abgesehen von seinem unfassbaren Talent zu laufen auch noch eines der schönsten Pferde war, die ich je zuvor gesehen hatte. Der prämierte Schönling wurde mir mit einem bekannten Transportunternehmen am Morgen des 12. Septembers auf den Hof gebracht, wo ich schon sehentlich auf ihn wartete. Bereits beim Entladen des Hengstes fielen mir seine guten Manieren auf. Er reagierte sehr fein auf meine Körpersprache und verzauberte mich damit ein weiteres Mal. Magic, wie ich den Schabrackenschecken ab nun liebevoll nannte, durfte nun erstmal eine Woche bloß auf der Koppel verbringen, ehe ich langsam wieder beginnen wollte ihn ein wenig locker zu arbeiten. Noch standen meine genauen Pläne für den Zehnjährigen in den Sternen. Dennoch hatte ich da schon meine Ideen für den Süßen - wenn sich diese auch teilweise nicht verwirklichen ließen, wie ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Wenn meine Gebirgspferdchen nämlich wieder da waren wollte ich probieren den Hengst in die kleine Herde zu integrieren, was jedoch, wie ich später, kurz vor knapp, herausfand keine gute Idee gewesen wäre, da Magic ein Pferd war, dass sehr harmoniebedürftig zu sein schien und deswegen wohl nicht glücklich mit der Aufgabe gewesen wäre. Was ihn jedoch glücklich machte war es, mit seinen neuen Kumpel Eik jeden Schritt auf der Koppel zusammen zu gehen. Eik, der ja bekanntlich ein sehr dominantes Pferd war, hatte Magic, der sich, ohne je aufmüpfig zu sein, von Anfang an untergeordnet hatte sehr schnell ins Herz geschlossen. Er beschützte seinen neuen Freund vor all den anderen Pferden, wenn sich diese Magic anlegen wollten. Nicht etwa, dass der hübsche Schecke es notwendig gehabt hätte. Trotzdem war es für diesen wohl sehr bequem.
      Da sich mein Neuankömmling so gut einlebte konnte ich mich relativ intensiv meinen Nachwuchspferden widmen, für die die Sterne in ihren jungen Jahren noch ganz wo anders standen. Sie würden erst zeigen müssen was sie konnten und wie ihr zukünftiges Leben wohl aussehen sollte. DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Magic Attacks Sohn, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky und Capri wussten dies jedoch klarerweise noch nicht und wuchsen erst noch stresslos auf den schönen Koppeln des Gestüts auf, ehe der Ernst des Lebens wohl eher früher als später beginnen würde. Dennoch war ich bereits jetzt schon zuversichtlich, dass sie alle Hürden, die ihnen noch in den Weg gelegt werden würden, gut meisten würden.
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      Platzhalter Militarytraining ☆
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  • Album:
    DVTS' Nebenstallungen ♥
    Hochgeladen von:
    Bracelet
    Datum:
    4 März 2016
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    EXIF Data

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    75,7 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
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    600px
    Height:
    400px
     

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  • ♥ Simple Little Melody ♥
    ,,Melody''

    Aus der: Perfect Image
    Aus der: Palmira
    Von: Pacific Image


    Von: Cataract
    Aus der: Nushin
    Von: Shirocco
    xx

    Rasse: Holsteiner
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 1,72 m
    Fellfarbe: Chestnut
    Geburtsjahr: 2008

    Simple Little Melody, kurz Melody, ist eine einzigartige Stute. Sie ist sehr gut gebaut; außerdem hat man mit ihr eine echte Freundin an der Seite, auf die man sich verlassen kann. Anders als ihr Vater Cataract ist sie immer konzentriert und ruhig; Cataract erkennt man bei ihr allerdings vor allem in ihren Siegeswillen, ihrem Körperbau und ihren Abzeichen. Von Perfect Image hat Melody vor allem ihre Intelligenz, die Schreckhaftigkeit ihrer Mutter ist bei ihr nicht durchgekommen. Durch ihren Vollblutanteil ist sie sehr schnell und wendig, dennoch kommt der Holsteiner stark durch: Sie kann, wie ihre Mutter, einzigartig gut Springen und ihre Bewegungsabläufe, vor allem im Schritt, sind nahezu perfekt. Sie zeigt sich beim Springreiten und in der Dressur immer lernwillig und leistungsbereit.
    ~ intelligent, ruhig, fügsam ~


    Ausbildungsstand:
    Dressur: S***
    Springen: M
    Military: L
    Distanz: A
    Fahren: L

    Eingeritten: Ja
    Stil: Englisch

    Zirkuslektionen:
    ~ noch keine ~

    Turniererfolge:

    (Bild)

    ~ Siegerin des Eröffnungsturniers: Jungpferdeclub Young Blood Springen ~

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    ~ Siegerin des 223. Dressurturniers ~
    ~ Zweitplatzierte beim 573. Dressurturnier ~
    ~ Zweitplatzierte beim 581. Dressurturnier ~
    ~ Siegerin des 588. Dressurturniers ~
    ~ Zweitplatzierte beim 591. Dressurturnier ~

    [​IMG]

    ~ Zweitplatzierte beim 591. Synchronspringen ~

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    ~ Siegerin des 464. Militaryturniers ~

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    ~ Siegerin des 345. Fahrturniers ~
    ~ Zweitplatzierte beim 483. Fahrturnier ~

    Gesundheit: ausgezeichnet
    Eisen: Winterbeschlag

    Besitzer: Bracelet
    Vorbesitzer: Eowin
    Vorkausrecht: Citara
    Züchter/Ersteller: Almanya & Citara​