1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Samanta

Simba

Simba ist noch ein junger Hengst, der viel Zuwendung und Führung braucht.

Simba
Samanta, 28 Sep. 2014
Cascar und Rinnaja gefällt das.
    • Samanta
      Ankunftsbericht

      Nachdem ich einige Zeit im Internet und anderen Anzeigen nach einem Gefährten für Prince gesucht hatte, war ich auf die Anzeige von Cascar gestoßen und hatte mich schließlich für Simba, einen hübschen Hannoveraner-Hengst entschieden.Nachdem alles vertragliche geklärt war,konnte ich ihn endlich zu mir nach Hause holen.Ich fuhr früh am Morgen los und als ich ankam,unterhielt ich mich erst noch mit Cascar,bevor wir gemeinsam den Hengst auf meinen Transporter luden.Er schien es gewohnt zu sein,dass er in fremde Transporter gehen musste und so war das auch kein Problem.Nachdem ich mich von Cascar verabschiedet hatte,machte ich mich auf den Nachhauseweg.Als ich Simba dort auslud,merkte ich,dass er zwar von Grund auf brav war,aber gerne seine Grenzen austestete.Er war nicht nervös auf Grund der neuen Umgebung, sondern begann sofort den Hengst raushängen zu lassen.Es bedurfte ein paar strenger Worte und einiges an Ausdruckskraft,um ihn in seine Schranken zu weisen und ich war mir sicher,dass er es immer wieder mal testen würde,aber momentan schien er mich als Chef zu akzeptieren.Ich brachte ihn in die Box neben Prince,wo die beiden sich zwar beschnuppern,aber nicht verletzen konnten.Ob ich die beiden zusammen auf die Koppel lassen konnte,würde sich zeigen.Ansonsten würde ich sie in angrenzende Koppeln tun müssen.Prince schien sich zu freuen,dass er Gesellschaft hatte und auch Simba schnupperte an dem fremden Hengst.Es gab das übliche Gequietsche,wie es unter Hengsten üblich war,aber ansonsten verhielten sie sich friedlich.Nachdem ich beiden etwas zu fressen gegeben hatte,ging ich nach drinnen.Ich war froh,dass ich jetzt zwei Pferde hatte,denn für Prince war es nicht schön gewesen alleine zu stehen.Ein bis zwei Pferde sollten noch dazu kommen,aber wann das soweit sein würde,wusste ich noch nicht.
    • Cooper
      Tierärztliche Klinik für Pferde, Caen
      Prophylaxe, Zahn/Augenheilkunde
      Dr.med.Cooper Chattahoochee

      Die Tage vergingen wie im fluge und schon wieder war ich auf der Arbeit bei Eddi. Immer noch vertieft in ihrer Arbeit und um sie herum die Ordner wusste ich was zu tun war. Ich brachte ihr einen Kaffee und etwas zu Essen, sie bedankte sich und ich nahm mir die Auftragsliste. "Also zu Samanta Thomson ja?" Eddie nickte. "Ja gut, dann geh ich direkt los, hab einen privaten Großauftrag bekommen, hoffe das ist ok" frug ich und Eddie nickte wiedereinmal wie in trance. Ich verabschiedete mich von Eddie und machte mich dann auf den Weg nach Samanta Thomson. Selbser viel Zeit hatte ich selbst nich, da ein Neuankömmling Zuhause auf mich wartete, jedoch darf man sich in diesem Beruf nicht hetzen lassen. Ich kam auf ihren Hof an und packte im Auto alles ein was ich brauchen würde. Dann stieg ich aus und Samanta kam mir entgegen. "Hallo, wilkommen auf meinem Gestüt" sagte sie stets freundlich und führte mich dann nach einer kurzen Unterhaltung sofort zu den beiden Pferden, Simba, ein Hannoveraner und Prince Amber Dream ein Trakehner. Da die beiden Pferde zusammen standen konnte ich das gut kombinieren. Ich erklärte Samanta während ich Simbas Köper untersuchte das was ich gradte tat, damit sie es mitverfolgen kann. "Wenn du fragen hast dann frag einfach" sagte ich hilfsbereit. Wie immer untersuchte ich Puls, Herzrythmus, Temperatur und die Organe. "Alles gut" sagte ich und zeigte meinen Daumen. Sie bat mich darum bei beiden Pferden eine gründliche Ohren, Augen und Mundbegutachtung durchzuführen, was ich natürlich tat. Da sie wie vorhergesagt nebeneinander standen konnte ich diese schnelle, aber wichtige Zusatzuntersuchung bei beiden Pferde gleichzeitig machen. Ich nahm Proben von den Ohren der beiden Pferde und von der Mundschleimhaut, die ich dann im Wagen in die Zentrifuge mit einer speziellen Lösung tat und die Zeit einstellte. "Bis das fertig ist haben wir alles geschafft" sagte ich zu Samanta und untersuchte Standartmäßig die Ohren und die Mundhölen weiter. Dann machte ich weiter mit den Pupillenreflexen der Pferde, die beide in Ordnung waren. Ich untersuchte anschließen die Augen nochmals genauer, mit einer speziellen Lupe, um mögliche Sehbehinderungen vor zu beugen oder zu erkennen, aber auch dort war bei beiden der Pferde nichts auffälliges. Danach zeigte ich meine beiden Daumen, die signalisieren sollten das alles Top war. "Dann können wir ja Impfen" lachte ich und hoffte darauf das alles glatt laufen wird. Wie üblich impfte ich erst Influenza und Herpes bei Simba, dass ihm verständlicherweise nicht gefiel. "Du packst das" sagte Samanta und streichelte ihren Hengst. Dann ging es weiter mit Tetanus und Tollwut was ihn dann ganz aus der Fassung warf. Samanta brachte ihn dann nach der mühhaften Wurmkur dann auf die Weide. Jetz war Prince dran. Ich untersuchte ebenfalls bei ihm Herzrythmus, Puls und Temperatur. Sein Herz schlug etwas schnell, was nicht weiter schlimm war, es lag nur an der Aufregung da er sah das Simba sich anstellte. Als ich dann mit der Routine bei ihm fertig war konnte ich ebenfalls Impfen. Wie gewohnt schonmal erst Herpes und Influenza und dann Tetanus und Tollwut. Prince bleib ruhig und zuckte nur ein wenig bei den Einstichen. "Ja, bei dir war das ja kein Problem" sagte ich und machte dann im gegansatz zu Simba bei ihm relativ mühelos die Wurmkur. "So, somit sind deine Pferde vollkommen gesund und munter, ich schau eben noch nach den Ergebnissen der Proben" sagte ich und lief zum Auto. Als ich zurück kam war Prince ebenfalls schon auf die Weide gebracht worden. "Also, alle Werte sind vollkommen normal und in Orndung, jedoch sind die Bakterienmänge in Princes Mund ein wenig hoch, warscheinlich liegt das eher an einer minimalen und nicht bemerkbaren Zahnfleischentzündung. Hier hast du eine Salbe, schmier ihm das einmal täglich fünf Tage lang in die Backenräume, dann müsste das auch wieder erledgt sein" sagte ich und übergab ihr die kostenlose Salbe. Bedankend machten wir uns auf den Weg zu meinem Auto wo ich alles einräumte und mich nach der Verabschiedung dann ins Auto setzte. "Die Rechnung bekommst du per E-Mail und wenn du Fragen hast oder du der Meinung bist das dass Zahnfleisch sich noch nicht regeneriert ist kannst du gerne in der Klinik anrufen, bis dann" sagte ich und schloss dann meine Autotür.
    • Sunnyyy
      S Dressurtraining

      Im Oktober war Simba bei uns zu Besuch, um für die S Dressur trainiert zu werden. Schon als er bei uns ankam, merkte ich, dass er ein sehr selbstsicheres und absolut schreckfreies Pferd war. Zuerst einmal kam er in die Box neben Morrigan's Call und die beiden schienen sich auch gleich zu verstehen. Am nächsten Tag holte ich ihn und machte ihn fertig. Allerdings stellte er zuerst meine Autorität sehr in Frage und ich musste sogar mit ihm schimpfen. Doch am Ende akzeptierte er mich und ich konnte ihn reiten. Er war sehr schön zu reiten, da er sehr eifrig und lernwillig war. Er reagierte auf die feinsten Hilfen. Das waren die besten Bedingungen, um ihn weiter zu bilden. Zuerst übten wir den fliegenden Galoppwechsel, allerdings diesmal auch mehrere direkt hintereinander. Dies fiel ihm absolut nicht schwer, sondern er sprang schon um, wenn ich meine Hüfte auch nur ein wenig zu anderen Seite kippte. Auch die Schaukel fiel ihm nicht schwer, da er das Rückwärts richten ja schon kannte. Es gestaltete sich im Grunde genauso wie mit dem fliegenden Galoppwechsel: die kleinste Hilfe und er reagierte sofort richtig. Sowohl Piaffe, als auch Passage mussten wir allerdings erst einmal vom Boden üben, damit er verstand, wann er welchen Huf heben sollte. Als er das dann aber wusste, war es aus dem Sattel auch kein allzu großes Problem mehr. Nachdem er wusste, welche Hilfen dazu gehörten, machte er es auch sozusagen auf Knopfdruck. Nun konnten wir auch das Halten aus der Passage üben, was sich für Simba als Leichtigkeit darstellte. Genauso erging es mit den Traversalverschiebungen im Galopp. Einzig und allein für die halbe und ganze Pirouette im Galopp brauchte es ein wenig mehr Übung, da ich ihm das schlecht vom Boden aus zeigen konnte. Doch als er verstanden hatte, was er tun sollte, tat er dieses auch wieder einwandfrei. Obwohl es nicht Not tat – da er im Grunde schon alles konnte – festigten wir das gelernte noch einmal. Als er dann soweit war, kam seine Besitzerin und ritt ihn. Es sah einfach wundervoll aus, wie dieses Pferd reagierte und ich hätte ihn am liebsten bei mir behalten. Doch leider mussten wir uns dann von ihm verabschieden. Ich kraulte ihn noch einmal an der Ganasche und gab ihm einen Kuss, dann schloss ich die Seitentür den Hängers und verabschiedete mich auch von seiner Besitzerin. Ich sagte ich, dass sie dieses klasse Pferd gerne jeder Zeit wieder her bringen könne.
      ----------------------------------------
      © by Sunnyyy (2410 Zeichen)
    • Sissicat
      [​IMG]Gähnend sprang ich aus meinem Bett und lief nach unten im rennen stopfte ich mir noch ein Butter Brot in den Mund und verabschietete mich von meinen Freunden.Heute hatte ich einen großen wenn nicht sogar rießigen Auftrag ich musste heute gleich zu zwei Höfen.Hoffentlich schaffte ich das.Ich stieg in meinen alten Hufschmiedwagen und fuhr los,auf zu IceLandGril.Ich fuhr so schnell ich konnte zu dem Hof von IceLandGirl.Bald konnte ich auch schon den Hof sehen.Ich fuhr durch das Hoftor und parkte an einem Schattigenplatz und stieg aus.Ich schaute mich um und ging auf die suche nach der Hof Besitzerin.Bald fand ich sie und wir begrüßten uns.Kurz danach zeigte sie mir ihre Pferde und auch meinen ersten Patienten,Prince Amber Dream.Der schöne braune Hengst trabte sofort zu uns und lies sich brav streicheln.Ich legte ihm sein Halfter an und führte ihn zu einem schattigen Plätzchen an der Stallwand werend IcelandGirl Prince einfach streichelte,stellte ich alles was ich an Hufschmiedkram brauchte her.Dannach hielt die Hofbesitzerin ihr Pferd fest und ich machte mich an die Arbeit.Als erstes tastete ich die Hufe ab um festzustellen ob das Pferd ihrgendwelche Hufkrankheiten hat.Jedoch wurde ich Positiv überrascht das Pferd hatte keinerlei schwierigkeiten.So begang ich mit dem rasspeln.Prince Amber Dream beachtete mich nicht kein bisschen.Aber das war gut so,so war ich schnell mit dem rasspeln aller vier hufe fertig und konnte mit dem ausschneiden anfangen.Auch mitdem war ich schnell fertig so das ich nur noch die Hufe des Hengstes beschlagen musste.Schnell hämmerte ich die Hufeisen zurecht lies sie vom Feuer heiß werden und kühlte sie dann wieder mit dem Wasser ab.Dann legte ich das Hufeisen auf prince's Huf und nagelte es fest das selbe machte ich mit den anderen Hufen.Dann gab ich Prince Amber Dream seine Belohnung und IceLandGirl führte ihn zurück auf seine Weide.Sie zeigte mir auch meinen nächsten patienten,Simba,der dunkelfuchs Hengst schaute uns neugierig zu als wir auf seine Weide gingen und ihn sein Halfter anlegten dannach brachten wir ihn wieder zu dem Plätzchen wo wir davor Prince Amber Dream auch gepflegt hatten.IceLandGirl streichelte Simba wieder während ich mich an das abtasten machte auch Simba hatte keinerlei Probleme und war auch ziemlich desinteressiert wenn es um mein herum getue an seinen Hufen ging.So erledigte ich das rasspeln und ausschneiden auch relativ schnell und auch das beschlagen der Hufeisen ging ziemlich schnell.Simba machte keine weiteren Probleme so das wir schnell den Hengst zurück auf seine Weide schicken konnten.Dann verabschiedete ich mich auch schon von IceLandGirl und fuhr zu meinem nächsten Auftrag.
    • Samanta
      Der erste Ritt

      Ich freute mich sehr darüber, dass Simba und auch die anderen sich so gut bei mir eingelebt hatte und heute wollte ich mit Simba etwas machen. Er war nun lange genug hier, um einen ersten Ritt zu wagen. Bevor ich aber zu einem Ausritt aufbrach, putzte ich ihn gründlich und stellte schnell fest, dass er sich gerne kraulen ließ. Er war richtig verschmust und genoss es sichtlich, wenn ich mit meinen Fingern über sein Haar streichelte und auch mal etwas fester zulangte. Schließlich holte ich Sattel und Trense und zog ihm beides auf. Da er länger gestanden hatte, beschloss ich ihn kurz abzulongieren. Da er sich gehorsam an der Longe gab, fiel das Longieren kurz aus. Ich führte ihn auf den Hof und stieg dann auf. Er blieb brav stehen und da ich nicht sofort die Konfrontation mit den Stuten suchte, ritt ich nicht an der Koppel vorbei. Ich schlug einen Weg ein, an dem man gut im Schritt gehen, aber auch mal Traben oder Galoppieren konnte. Er war ruhig und schritt fleißig vorwärts. Auch wenn es mal knackte, blieb er entspannt. Ich hatte mit ihm wirklich Glück. Natürlich auch in anderer Hinsicht, denn er war super ausgebildet und es hatte sich gelohnt ihn zu kaufen. Nachdem ich eine Weile Schritt geritten war, trabte ich ihn an und stellte fest, dass er einen bequemen aber schwungvollen Trab hatte, an den ich mich erst noch gewöhnen musste, sodass ich momentan sicher furchtbar aussah, was mich aber nicht weiter störte. Als er scheute, parierte ich durch und lobte ihn sanft. Ein Reh war vor uns über den Weg gesprungen. Ich trieb ihn weiter und trabte wieder an. Er entspannte sich nach einem ausgedehnten Galopp wieder soweit, dass ich ihn im Schritt am langen Zügel nach Hause ritt. Wieder vermied ich es an der Stutenkoppel vorbeizureiten. Wozu unnötige Probleme heraufbeschwören? Irgendwann würde ich ihn gut genug kennen, um zu wissen, was ich mit ihm machen konnte und was nicht. Ich versorgte ihn und brachte ihn dann auf die Koppel zu den anderen Pferden, wo er noch ein Leckerli bekam, bevor ich mich auf die Wiese setzte und die Hengste beobachtete. Auch bei den Stuten sah ich noch kurz vorbei, bevor ich mich wieder nach drinnen begab.
    • Samanta
      Stufenerhöhungen © Cascar Springen von E auf A + von A auf L

      Stufenerhöhung Springen (E/A)
      Einziger Bericht | © Cascar

      Wie gesagt - der Tag war hässlich, dunkel und kalt. Das zwang mich dazu, meinen Simba in der Box zu putzen und zu satteln. Der Hengst war die Ruhe selbst und akzeptierte meine Unruhe gelassen. Ich war ihm dankbar und so überstanden wir auch den Weg zur Halle. Dort wartete mein Dad, der bereits die ersten A-Sprünge Aufbaute. Ich nahm mir noch etwas Zeit und longierte das Simba'chen; dann gurtete ich nach und saß auf. Wie immer genoss ich das Gefühl der geballten Kraft des Hengstes und das Warmreiten verlief reibungslos. Das überraschte mich - mein Pferd war so konzentriert, dass keine Zeit für Späße blieb. Ich lobte ihn, galoppierte an und absolvierte den ersten E-Parcours fehlerfrei. Ich hatte keine Bedenken wegen der Stufenerhöhung - Simba hatte Potenzial und konnte sich koordinieren, das reichte locker für A. Das bestätigte das Hüh, als wir den ersten Meter-Sprung absolvierten. Ich grinste und obwohl mein Vater mir davon abriet, wendete ich das Hotta und ließ ihn alle A-Hindernisse springen. Es war unglaublich. Simba wurde immer schneller; ich hatte Mühe, die Zügel nicht nachzugeben. Über dem Sprung wölbte er den Hals kräftig und Sprang locker, aber noch ziemlich liederlich. Ich parierte heftig atmend durch. Mein Dad tadelte mich, aber auch seine Augen leuchteten begeistert. Wie es nun aber war, musste ich den Qualifikationsparcours bestehen. Also baute mein Vater schleunigst um. Simba schwitzte, als wir die erste Hürde in den Angriff nahmen. Wie zuvor war er unglaublich schnell, beinahe hastig. Aber eben nur beinahe und so kamen wir unbeschadet und perfekt nach dem letzten Sprung auf. Bei manchen Pferden war es eben einfach, im Springen von E nach A zu kommen. Im Stall sattelte ich wieder ab, putzte und kuschelte mit dem großen Dunkelbraunen. Dann bekam er noch Futter und ich verabschiedete mich von ihm, machte das Licht aus.



      Stufenerhöhung Springen (A/L)
      Einziger Bericht | © Cascar



      Der Tag war sonnig und lauwarm. So nutzte ich dieses Wetter, um meinen dunklen Hengst zu trainieren. Jener begrüßte mich erfreut und ich begann ohne große Umschweife mit dem Putzen. Mein Hüh verzichtete auf das Stillstehen und die Säuberungsaktion wurde ein mittelmäßiger Kraftakt. Doch schließlich glänzte das Pferd und der Sattel saß fest auf seinem Rücken. Ich führte ihn nun also in die Halle und führte ihn warm, während mein Dad die Sprünge aufbaute. Ein Pferd von A nach L zu trainieren war für mich mittlerweile kein Problem mehr - auch wenn ich nicht wusste, wie das mit Simba aussah. Ich gurtete nach und saß auf. Sofort spürte ich die geballte, geladene Kraft unter mir. Während des Warmreitens zügelte ich ihn anfangs, dann verbrachten wir einige Runden auf dem Hufschlag. Im Renngalopp. Mein Vater gebot unserer Aktion schließlich Einhalt und stattdessen absolvierten wir ein ums andere Mal einen fehlerfreien Gymnastikparcours. Irgendwie stiegen wir dann auf L um. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mein Hengst das mitbekommen hatte - ungerührt bäumte er sich wieder und wieder auf und sprang mit solcher Kraft, solcher Leichtigkeit. Ich begann zu lachen und mein Hotta schien sich ebenso zu freuen. Er hatte zweifellos ein mächtiges Potenzial. Und das würde ich aus ihm herausholen. Wir beendeten das Stufentraining - er hatte einwandfrei bestanden.

      Dann putzte ich Simba noch einmal und brachte ihn zu seinen Gefährten auf die Weide. Die Box wurde noch gemistet und jegliches Futter bereit gelegt; erst am Abend ging es wieder in den warmen Stall.
    • Samarti
      [​IMG]
      Stufenerhöhung Springen L auf M


      Im ersten Moment verschlug es mir die Sprache, als ich meinen neuen Trainingspartner, einen Hannoveraner namens Simba, zum ersten Mal am Flughafen in natura sah.
      Samanta Thomsen, die Besitzerin des siebenjährigen Hengstes, hatte mir zwar erzählt, dass er wohl ziemlichen Eindruck hinterlassen würde – da hatte ich aber eher daran gedacht, dass dies der Fall war, weil er unberechenbar wäre. Das war jedoch nicht der Grund dafür, dass ich für gefühlt fünf Minuten stocksteif auf der Stelle stand. Stattdessen war ich viel mehr darüber verwundert, dass der Hengst mich selbst mit seinem Widerrist um knappe zehn Zentimeter überragte. Von der Höhe, auf der er seinen Kopf trug, wollte ich da gar nicht erst anfangen.
      Clark fand den Anblick wohl mehr als amüsant und grinste mich erwartungsvoll an. Mit seinen fast 1,90 Metern Körpergröße kam er sich wohl nicht ganz so winzig neben Simba vor, wie ich es tat. Aber genau deswegen hob ich mein Kinn an, schnappte mir Simba, der von meiner Entschlossenheit wohl etwas überrascht war, und stapfte mit hoch erhobenem Kopf in Richtung Hänger. Glücklicherweise dauerte es nicht lange, bis ich ihn verladen hatte, auch, wenn ich von seiner Größe noch immer ein wenig eingeschüchtert war. Das einzige Pferd dieser Größe, das ich regelmäßig zu sehen bekam, war Cloud Nine. Von dem wusste ich aber, dass er die Ruhe in Person (oder Pferd) war, während Simbas Hengstmanieren wohl nicht zu verachten waren.
      Als ich die Hängerklappe verschlossen und sicher verriegelt hatte, fiel mein Blick wieder auf Clark, der schmunzelnd daneben stand.
      „Viel Spaß mit dem Koloss, Winzling“, teilte er mir nur noch mit, dann war er schon wieder von der Bildfläche verschwunden.
      „Spinner“, murmelte ich, während ich mit den Augen rollte und schließlich ins Auto einstieg, um die dreistündige Rückfahrt auf mich zu nehmen.

      Während der ersten paar Tage, die Simba bei uns auf dem Townsend Acres verbrachte, beschäftigten wir uns vor allem mit dem Vertrauensaufbau. Durch diese Prozedur musste jedes Pferd, das bei uns ins Training gegeben wurde. Besonders, wenn es danach an die Trainingseinheiten im Gelände ging, wollte ich diese nicht mit einem Pferd absolvieren, welches mir kein Vertrauen entgegenbrachte, das war mir einfach zu riskant – und es würde mir wohl kaum jemand in diesem Punkt widersprechen, denn die kanadische Natur konnte manchmal echt eigensinnig und unvorhersehbar sein. Vor allem, wenn man dann mal wieder auf die ganzen unheimlichen Tiere stieß, die sie teilweise zum ersten Mal zu sehen bekamen.
      Sowohl durch die Bodenarbeit zum Vertrauensaufbau als auch durch die vielen, vor allem auch längeren Ausritte, wurde aus Simba und mir ein Team. Hatten wir uns erst einmal aneinander gewöhnt, so verbrachten wir nun viel Zeit mit Ausritten, die wir zum größten Teil dazu nutzten, seine Muskeln zu stärken und noch mehr Ausdauer und vor allem Kraft aufzubauen, aber auch etwas an Tempo zu gewinnen. Denn wenn es an einen Sprinparcours gehen würde, würde Simba eben jene Kraft gut gebrauchen können.
      Wir hatten bis auf genau ein Zusammentreffen mit Ace of Clubs tatsächlich sehr viel Ruhe vor den Stuten. Aufgrund von Simbas Hengstmanieren konnten wir nicht auf dem Außenplatz trainieren, denn die Stutenweiden hätten dort noch im Blickfeld des Hengstes gelegen. Da ich jedoch keinen unnötigen, vermeidbaren Stress provozieren wollte, hatten wir schon zu Beginn in der Halle trainiert. Hier hatte man zwar keine so frische Luft, aber damit konnten wir beide leben, wenn es dafür nicht so unruhig war.
      Als er dann Ace, die von Matthew gerade über den Hof geführt wurde, als ich Simba auf die Weide bringen wollte, witterte, tänzelte der Hengst unruhig neben mir her, hob die Schweifrübe und war ununterbrochen kläglich am Wiehern, als hätte man einem Kind sein Lieblingsspielzeug weggenommen. Noch während er mehrere Versuche unternahm, mich mit sich zu ziehen, hatte ich alle Mühe, ihn bei mir zu behalten. Meine Versuche hingegen, ihn hinter den Ohren zu erreichen und dort kraulen zu können, um ihn zu beruhigen, scheiterten nicht weniger. Da der Hannoveraner den Kopf so hoch tragen musste, um noch imposanter zu wirken, kam ich nicht einmal auf seine Augenhöhe.
      Unsere Rettung war dann tatsächlich Matthew, der das Spektakel nach einer Weile dann auch mal bemerkt hatte und sich mit Ace schnell vom Acker machte. Es dauerte noch ein wenig, bis Simba sich dann auch wieder beruhigt hatte, aber schließlich konnten wir unseren Weg auf die Weide unbeirrt fortsetzen und nachdem er den Vorfall schon wieder verdrängt hatte, war er auch wieder ganz der Alte. Denn nachdem ich ihm das Halfter vom Kopf gezogen und die kleine Weide verlassen hatte, wartete er noch darauf, dass ich ihn ausgiebig streichelte und mich vernünftig von ihm verabschiedete – und erst, als ich ihm den Rücken zudrehte und ging, tat er es mir gleich und verschwand auch vom Tor.

      Nachdem wir mit dem tatsächlichen Springtraining begonnen hatten, verlagerten wir unser Training immer öfter in die Halle. Natürlich verbrachten wir dennoch Zeit im Gelände, doch die Einheiten in der Halle überwogen inzwischen.
      Anfangs brachten wir besonders viel Cavalettiarbeit und auch kleinere Kreuze noch in das Training mit ein, um Simba bestmöglich zu gymnastizieren und seine Technik gegebenenfalls noch weiter zu verbessern oder kleinere Fehler zu beheben, was aber kaum nötig war. Da ich bereits gewusst hatte, dass auch Samanta Trainerin und Ausbilderin war, hatte ich aber, um ehrlich zu sein, auch nichts Anderes erwartet.
      Insbesondere, wenn wir in der Halle trainierten, brachte das noch eine andere Seite von Simbas Charakter zum Vorschein. Er war lernwillig, teilweise ziemlich sensibel und so gut wie durchgehend konzentriert. Von irgendwelchen möglichen Ablenkungen ließ er sich nicht beeinflussen, achtete stattdessen noch weiter auf die Signale, die ich ihm gab und war hin und wieder dann schon übereifrig, sodass ich ihn des Öfteren zurücknehmen musste, um ihn nicht zu überfordern. Alles in allem war er aber ein sehr angenehmer Trainingspartner, solange keine Stuten in der Nähe waren. Denn so zeigte Simba sich von seiner liebenswürdigen, selbstsicheren und lernfreudigen Seite, mit der es sich sehr gut arbeiten ließ.
      Die Sprünge in einem L-Parcours waren maximal 120 Zentimeter hoch und durften 1,35 Meter Weite aufweisen. In einer M-Prüfung sah das Ganze anders aus: Auf beides addierten sich in einer M*-Prüfung zehn Zentimeter, in der M** volle zwanzig. Demnach bestand unser Training eigentlich aus zwei Stufen, die wir trainierten, und umso mehr Zeit ließen wir uns.
      Da Simba sich jedoch sehr arbeitswillig zeigte, hatte ich keine Probleme damit, ihn zum Training zu motivieren. Dank der regelmäßigen Abwechslung durch die Geländeeinheiten wurde es auch nicht langweilig und damit führte eins zum anderen.
      Hatten wir uns die erste Zeit besonders damit beschäftigt, Simbas Sprungweite und -höhe zu optimieren (denn er überwand die Hindernisse zwar fehlerfrei, aber mit viel zu viel Luft, was ihn nur Kraft kostete), so waren wir später damit beschäftigt, ihn auch tatsächlich über die Sprünge und durch den Parcours zu kriegen. Sein Tempo war ideal, denn er hetzte sich nicht durch den Parcours, würde aber auch beim Zeitspringen nicht auf den unteren Plätzen landen. Auch an Bascule über dem Sprung mangelte es ihm nicht: Der Hannoveraner machte sich schön rund, bog sich und schwang locker mit der Wirbelsäule mit. Besonders für den Rücken wäre es eher weniger förderlich, würde er ihn über dem Sprung wegdrücken, doch darüber musste ich mir bei dem Dunkelfuchs keine Sorgen machen.
      Nach einer Weile hatten wir die mittleren Maße eines M**-Springens erreicht, hatten also schon ganze Arbeit geleistet, die wir jedoch noch weiterhin vertieften, bis wir schlussendlich einen Parcours mit mindestens neun Hindernissen, Maximalhöhen von 1,40 Meter und Weiten von bis zu 155 Zentimetern fehlerfrei überwanden. Locker ließ ich Simba einige Runden im Schritt drehen und die Zügel lang, als wir die heutige Trainingseinheit für beendet erklären konnten. Wenn ich dann so Simbas plötzliches Ohrenspiel betrachtete, das mit einem Mal immer dann einsetzte, wenn er merkte, dass er mit der Trainingseinheit durch war, wusste ich immer schon, worauf er sich nach dem Training freute: seine Belohnung.

      Einige Trainingseinheiten später konnte ich dann Samanta wieder anrufen und ihr vom Verlauf des Springtrainings berichten. So wurde sie über alles aufgeklärt, was sich während des Trainings ereignet hatte, und sie hakte sogar extra nochmal nach, wie er sich benommen hatte und ob es irgendwelche unangenehmen Zwischenfälle gegeben hatte, weil Simba nur zu gern zur Schau stellen musste, dass er kein Wallach war. Sie klang fast, als würde sie erleichtert aufseufzen, als ich verneinte und ihr nur von dem Zusammentreffen mit meiner Reitponystute erzählte; es kam mir fast vor, als hätte sie erwartet, dass etwas mehr geschehen würde. Dennoch hatte Simba sich zum größten Teil eher positiv verhalten und war auch dementsprechend aufgefallen. Denn immer, wenn wir in der Reithalle trainiert hatten und jemand zugesehen hatte, hatte er sich noch mehr Mühe gegeben als ohnehin schon – und das hatte dann wohl Eindruck hinterlassen.
      Zu guter Letzt hatten wir noch abgemacht, wann ich Simba zum Flughafen bringen würde, damit er die Heimreise antreten konnte, ehe ich Samanta versprach, ihr noch den Trainingsbeleg zuzuschicken und wir uns am Telefon voneinander verabschiedeten.

      [​IMG]
      Samanta gefällt das.
    • Eddi
      Klinik Caen - Tierarztbesuch

      Ich hatte das Vollblutgestüt gerade erst hinter mir gelassen, als ich bereits im Stau stand. Wo kam der um diese Uhrzeit bitteschön her? Anfangs hoffte ich ja ehrlich noch darauf, dass es unter einer halben Stunde blieb, aber als diese erreicht war, rief ich kurz bei Samanta an, um mich für die Verspätung im Voraus zu entschuldigen. Tatsächlich stand ich dann gut eine Stunde im Stau, wegen eines Unfalles. Mir taten die Fahrer zwar leid, aber es wäre mir lieber gewesen, wenn sie ein anderes Mal ihr Leben versemmelt hätten als heute, wo ich sowieso einen übervollen Terminplan hatte.
      "Los gehts", murmelte ich und stieg aus. Es war Herbst und langsam wurde es kühl, momentan waren das höchste der Gefühle um die 15°C und selbst die fühlten sich nicht sonderlich warm an. Ich schaute mich etwas unsicher um, weil ich mir gar nicht sicher war, wo ich jetzt hin musste, aber anscheinend schien Samanta das bereits zu erahnen und fing mich vor den Stallungen ab. Wir begrüßten uns kurz und machten uns dann direkt ans Werk, denn immerhin warteten zwei Hengste sicherlich sehr erwartungsvoll auf ihren heutigen Tierarztbesuch.
      Das erste Pferd würde heute Simba darstellen. Anscheinend ein kleiner Macho, denn während wir den Stall verließen, wieherte er schon aufgeregt. "Hengstmanieren", kommentierte Samanta das ganze nur lachend und führte mir den Hengst auf dem Hof einmal im Schritt und einmal im Trab vor. Der Bewegungsablauf war immer besonders wichtig, denn wenn nur eine kleine Sache nicht rund lief, konnten daraus ganz schnell ziemlich große Probleme entstehen. Aber Simba lief taktklar neben seiner Besitzerin her und es schien alles in bester Ordnung zu sein.
      Somit konnten wir uns zufrieden auf den Weg zum Putzplatz machen. Samanta band mir den Hengst dort an und ich begann mit der Untersuchung. Zuerst galt es einen Blick in Ohren, Augen und Nüstern zu werfen. Das war immer der erste Blick, denn der Kopf des Pferdes konnte unheimlich viel über den Gesundheitszustand aussagen. Bei Simba sah alles bestens aus und wir machten direkt mit der Zahnkontrolle weiter. Da es für ihn und mich angenehmer war, bekam er die Maulsperre hinein und so konnte ich mir in aller Ruhe alle seine Zähne anschauen. "Alles in Ordnung", meinte ich fünf Minuten später lächelnd zu Samanta und befreite Simba wieder von der Maulsperre.
      Nun ging es an das Abhören. Erst Herz und Lunge und dann die Darmgegend. Danach kontrollierte ich noch die Herz- und Pulsfrequenzen, aber alles war im grünen Bereich. Zu guter Letzt hieß es nur noch abtasten und Temperatur messen. Simba war davon nicht sonderlich angetan, benahm sich aber eigentlich ganz vorbildlich. Nun kam der Teil, bei dem Simba wirklich still stehen musste: Das Röntgen.
      Samanta und mich kleidete ich in Bleischürzen ein und dann ging es los. Ich machte Aufnahmen von den wichtigsten Punkten: Genick, Wirbelsäule und Gelenke. Schneller als gedacht waren wir sogar fertig und ich verstaute das mobile Röntgengerät erst einmal wieder. Nun brauchte ich ein wenig Blut von Simba für das kleine Blutbild. Vorsichtig desinfizierte ich eine Stelle am Hals für die Nadel und dann ging es auch schon los. Simba zuckte kurz zusammen, hielt aber extra still und so hatten wir auch das schnell hinter uns gebracht.
      Danach konnte ich das Protokoll seinerseits mit einem fetten "Alles i.O." abhaken und mich an die Auffrischung ihrer Impfungen machen. Simba würde heute alles aufgefrischt bekommen, das hieß also vier Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut.
      Tapfer hielt er alle vier Spritzen aus und die Wurmkur schluckte er auch problemlos und schon war Simba wieder vollkommen versorgt. "Perfekt, danke!", meinte Samanta lächelnd, als ich ihr den aktualisierten Impfpass zurückgab. Während Simba nun fertig war und zurück in seine Box durfte, wartete auf uns bereits der nächste Patient.
      Und das war Prince Amber Dream, ein wirklich hübscher Kerl, der mich direkt mit seinem ruhigen Wesen überzeugte. Das bemerkte man direkt von Anfang an, als er wirklich vorbildlich neben seiner Besitzerin die Runden über den Hof lief. Motiviert lief er neben Samanta her und zeigte klare Gänge. So wie ich das beurteilen konnte, gab es da keine Probleme.
      Nun band Samanta mir auch Prince am Putzplatz an und ich begann erneut mit der Untersuchung. Zuerst kam der Blick in Ohren, Augen und Nüstern, ehe wir direkt mit den Zähnen weiter machten. Von der Maulsperre war Prince gar nicht begeistert, aber ihm blieb nichts anderes übrig, als es über sich ergehen zu lassen. Da aber nichts zu machen war, waren wir relativ schnell fertig und ich konnte die Maulsperre wieder abnehmen.
      Nun ging es an das Abhören von Herz, Lunge und den Frequenzen. Prince hielt wunderbar still und nach ein paar Minuten war auch das Abtasten geschafft. Zu guter Letzt war nur noch die Temperatur an der Reihe und dann kam auch unter Princes Protokoll ein dickes "OK". Jetzt hieß es erst Röntgen und dann Blut abnehmen. Das ging mit Prince genauso fix und schon waren wir beinahe am Ende.
      Laut Impfpass benötigte auch Prince die Auffrischungen aller Impfungen, damit der Impfpass wieder gültig war, also nur vier Spritzen für den Hengst. Diese hielt er auch tapfer aus und als letztes gab es auch noch die Wurmkur zu schlucken und schon war auch Prince fertig. Ich erneuerte auch noch seinen Impfpass und dann durfte der Große uns auch schon verlassen. Somit waren wir hier fast fertig, auf Samanta warteten nun nur noch die Ergebnisse des Röntgen und der Blutproben.
      Die Röntgenbilder beider Hengste sahen prima aus. Man konnte keine Auffälligkeiten entdecken, dementsprechend war definitiv alles in Ordnung. Des Weiteren sahen auch die Blutwerte wirklich gut aus. Die beiden waren also bereit für jedes kommende Turnier.
      Samanta und Samarti gefällt das.
    • Samanta
      Regen und Sonnenschein
      Ich hatte mich gerade erst entschlossen meinen Trainingsstall zu schließen, da die Auftragslage immer schwieriger geworden war. Leicht war es mir nicht gefallen und ich vermisste die Arbeit sehr, aber ich konnte nicht ewig daran festhalten, wenn ich kein Geld verdiente, um meine Pferde durch zu bringen. Also hatte ich mir einen Job in Northhampton gesucht, um über die Runden zu kommen. Ich verdiente gerade genug, um die Pferde halten zu können, aber es war schon mal ein Anfang. Ich hätte auch in London arbeiten können, aber noch war ich nicht bereit dazu, eineinhalb Stunden zu fahren. Vielleicht würde sich das noch ändern. Heute wollte ich mich um Simba und Prince Amber Dream kümmern. Die beiden waren erst kürzlich bei einem Trainer gewesen und da war es wichtig, dass man das trainierte festigte. Natürlich kam es mir zugute, dass ich selbst Trainer gewesen war. Es machte mich immer ein bisschen melancholisch, wenn ich die leeren Boxen auf meinem Hof sah. Irgendwie würde ich sie füllen müssen. Vielleicht sollte ich es mit einer Zucht versuchen, aber dazu hätte ich einen Partner gebraucht und der war momentan noch nicht in Sicht. Ich schüttelte unwillig den Kopf und ging zu meinen beiden Hengsten hinüber. Ich hatte alle Pferde über Nacht reingeholt, weil es stark geregnet hatte und sie schienen alle ganz glücklich mit ihrer Situation zu sein. Zuerst nahm ich mir Prince Amber Dream vor. Der Hengst war gelassen wie immer und ich begann ihn gründlich zu putzen."Wir schaffen das schon",sagte ich zu ihm und streichelte ihm sanft über die Stirn. Aufgeben wollte ich keines meiner Pferde, aber wenn ich nicht genug Geld hatte, würde das vielleicht passieren. Ich seufzte und Prince schien wohl zu merken, dass es mir nicht besonders gut ging, denn er schmiegte sich an mich. Lächelnd kraulte ich den Hengst. "Bist ein guter Junge",sagte ich sanft. Ich hatte vor einiger Zeit von einer Organisation gehört, die Leihpferde zur Zucht vermittelte. Gerade erst war ich mit Simba bei einer Körung gewesen und wenn es wirklich klappte, dann konnte ich den Hengst möglicherweise zur Zucht anbieten ohne selbst züchten zu müssen. Ich würde mich darüber mal schlau machen, wenn er es wirklich schaffen sollte. Nachdem ich Prince geputzt hatte, sattelte und trenste ich ihn. Es war ein regnerischer Tag - nicht unüblich in England, vor allem zu dieser Jahreszeit - und so ging ich mit meinem Hengst in die Halle. Ich gurtete nach und stieg dann auf. Ich ritt den Hengst erst einmal warm, bevor ich mich den Lektionen zuwendete, die besonderes Training erforderten. Das waren zum einen Viereck verkleinern und vergrößern, sowie die Kehrtwendung auf der Vorderhand, zum anderen Schritt-Galopp Übergänge und Rückwärtsrichten. Ich konzentrierte mich zunächst auf erstgenannte und man merkte, dass er zwar wusste, was ich wollte, es aber noch nicht sauber ausführen konnte, weshalb ich darauf viel Zeit legte, bis er besser reagierte. Er war zweifellos gut trainiert worden, aber natürlich mussten sich die Lektionen erst noch festigen. Beim Rückwärtsrichten zeigte er keinerlei Probleme und auch die Übergänge klappten sauber. Ich lobte ihn immer wieder ausgiebig, wenn er etwas richtig machte und beendete schließlich das Training. Nachdem ich ihn versorgt hatte, kuschelte ich noch eine ganze Weile mit ihm, bevor ich mich Simba zuwendete. Auch ihn putzte ich ausgiebig und obwohl er eher ungestüm war, merkte auch er, dass ich mit etwas haderte. Ich kraulte ihn sanft, bevor ich ihn aufsattelte und auftrenste. Der Hengst machte mehr Theater, als Prince. Er roch die Stute und eine meiner Stuten war auch dazu noch rossig, was das ganze nicht einfacher machte. Ich ließ mich jedoch von der imposanten Erscheinung des Hengstes nicht beeindrucken und führte ihn selbstbewusst in die Halle. Dort beruhigte er sich etwas, sodass ich ohne Bedenken aufsteigen konnte und ihn im Schritt warm machte. Mit der Zeit begann er wieder den Macho herauszukehren, aber damit konnte ich umgehen. Ich trabte und galoppierte ihn viel, bevor ich beschloss ein paar Sprünge mit ihm zu machen. Gott sei Dank war gerade eine Bekannte von mir zu Besuch, die sich bei dem schlechten Wetter erst einmal drinnen aufgehalten hatte, nun aber in die Halle kam. Ich bat sie mir zwei Sprünge in M-Niveau aufzubauen, denn auch das wollte gefestigt werden. Der Hengst beäugte sie dabei etwas misstrauisch, ließ sich aber ansonsten nicht aus der Ruhe bringen. Schließlich standen die Hindernisse und ich trabte und galoppierte ihn noch einmal. Erst dann steuerte ich auf das erste Hindernis zu. Der Hengst zog mächtig an und ich hatte Mühe ihn zu halten, aber nach einigen Versuchen beruhigte er sich wieder. Das schlechte Wetter machte offenbar auch ihm zu schaffen. Ich ritt ihn noch eine ganze Weile, bis er sich mehr und mehr beruhigte und ich ihn schließlich am hingegebenen Zügel reiten konnte. Sanft lobte ich ihn und ritt ihn trocken. Nachdem ich ihn versorgt hatte, baute ich gemeinsam mit meiner Bekannten die Hindernisse ab. Die Sonne kam langsam zum Vorschein und wir nutzten die Gelegenheit, um einen kleinen Spaziergang zu machen und uns zu unterhalten. Es war alles in allem ein recht erfolgreicher Tag gewesen, sodass ich meine Sorgen beinahe vergessen hatte.
    • Sosox3
      Hufschmiedbericht Simba


      Auch heute ereilte mich ein Hufschmiedauftrag, dieses Mal war mir der Kunde aber neu. Samantha Thompson hieß die Junge Dame, welche mich auf ihrem Hof Willkommen hieß, denn der Hengst Simba, welcher ihr gehörte, brauchte eine Hufkontrolle und das Barhufpaket. Simba war ein Dunkelfuchs mit flachsfarbenen Langhaar, sollte nur sehr hengstig sein weshalb ich ihn nicht bei Stuten anbinden sollte für die Arbeit.

      Samantha brachte mir den Hengst also an meine Mobile Schmiede und wir banden ihn dort an einem Ring an. Da Simba nicht beschlagen war, konnte ich also direkt mit der Hufkontrolle anfangen und kratzte ihm zunächst noch einmal ordentlich die Hufe aus. Seine Hufe waren allesamt in Ordnung, nur etwas zu lang. Fehlstellungen waren keine Vorzufinden und auch seine Trachten waren ok. Die Konsistenz seiner Hufe war ebenfalls im grünen Bereich : Sie waren nicht zu weich und nicht zu hart, weder zu trocken.

      Ich startete dann also mit dem Ausschneiden von Simba’s Vorderhufen und arbeitete mich nach hinten durch. Er blieb brav, was wahrscheinlich daran lag, das keine Stute in der Nähe war. Hinten links fiel es mir dann etwas schwerer, denn der Dunkelfuchs lehnte sich volle Kanne gegen mich, sodass ich Mühe hatte sowohl den Huf als auch mich selbst in der Position zu halten. Das Raspeln hingegen verging wie im Flug. Er arbeitete mit, gab bei Kommando die Hufe hoch und ließ mich zu guter Letzt seine „Pfötchen“ noch feilen und blieb ganz ruhig und Konzentriert dabei. Nach der ganzen Prozedur war ich dann auch selber fertig und ich lobte den großen. Samantha kam zum Richtigen Zeitpunkt zu mir und führte ihn mir noch vor, wobei ich dort nichts erkennen konnte, nicht mal eine Taktverschiebung. Zusammen hatten wir das gut gemeistert und ich konnte mich wieder verabschieden.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Rote Rose - Hengste
    Hochgeladen von:
    Samanta
    Datum:
    28 Sep. 2014
    Klicks:
    1.825
    Kommentare:
    19
  • [​IMG]

    Von: DaVinci
    Aus der: Unbekannt
    Von: Unbekannt

    Aus der: Promise Of Sundance
    Aus der: Little Thing
    Von: Pride's Running Bear


    [​IMG]

    Rasse: Hannoveraner (100%)
    Geschlecht: männlich (Hengst)
    Geburtsdatum: 04. März 2008
    Stockmaß: 1,78m
    Fellfarbe: Dunkelfuchs
    Langhaar: weiß
    Abzeichen: - keine -

    Gesundheitszustand: sehr gut
    Letzter TA Besuch: 12. September 2015
    Was wurde gemacht: Vorsorgeuntersuchung HK

    Hufzustand: sehr gut
    Letzter HS Besuch: 18. September 2015
    Was wurde gemacht: Ausschneiden und Raspeln

    [​IMG]

    hengstig | verschmust | eifrig
    Simba besitz stark ausgeprägte Hengstmanieren und präsentiert sich gerne vor den Stuten.Er ist zwar immer händelbar, aber nicht von Anfängern zu führen,wenn eine Stute in der Nähe ist. Trotz seines hengstigen Auftretens ist er liebevoll un verschmust. Er liebt es hinter den Ohren und am Schopfansatz gekrault zu werden und hat gegen gedehnte Schmusestunden nichts einzuwunden. Wenn er in Stimmung ist, dann kann er auch mal wild sein,gibt sich aber unterm Reiter stets nervenstark und gelassen.Man kann mit ihm ohne Probleme ins Gelände gehen.Simba ist ein Hengst, der noch viel lernen muss. Dennoch agiert er mit Selbstsicherheit und Eifer und zeigt Lernwilligkeit. Dadurch muss man ihn oft ermahnen, nicht oberflächlich zu werden. Er liebt Herausforderungen und muss immer gefordert werden,damit seine Aufmerksamkeit beim Reiter bleibt. Simba genießt Trubel und Aufmerksamkeit und lässt sich nur sehr schwer erschrecken.

    [​IMG]

    Besitzer: Samanta
    Vorbesitzer: Cascar, Wolfszeit
    VKR: Rinnaja (verfallen)
    Ersteller: Rinnaja
    Verkäuflich: Nein!
    Gekört/Gekrönt: Ja
    Für die Zucht vorgesehen: Ja!

    Nachkommen:

    Galantis

    [​IMG]

    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: Nein

    Galopprennen: E
    Springen: M
    Dressur: S
    Western: E
    Military: A
    Distanz: E
    Fahren: /
    Eignung: Dressur


    Legende: Turnier | Training

    [​IMG]

    180. Militaryturnier | 1. Platz
    [​IMG]

    274. Dressurturnier | 3. Platz

    [​IMG]

    268. Dressurturnier | 3. Platz
    [​IMG]

    265. Dressurturnier | 3. Platz
    [​IMG]

    HK 474 Warm- und Vollblüter
    [​IMG]


    PNG Simba
    Puzzle PNG Simba