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jojomaus

Silver Bullet

Silver Bullet
jojomaus, 27 Juni 2014
    • jojomaus
      Alte Berichte
      Neue Gesichter & alte Bekannte (26..01.14 Eowin)

      Für die Weidepferde
      Heute war ein recht großer Tag auf dem Gestüt Federsee, denn einige Neuankömmlinge sollten ankommen.
      Da wir trotz stundenlanger Verhandlungen nicht verhindern konnten, dass sämtliche Pferde zwei Wochen lang in Quarantäne mussten, bevor sie nach Polen einreisen durften, war heute also angesagt, sämtliche Pferde aus der Quarantänestation zu holen. Seien es all die, die schon seit Jahren und Monaten auf unserem Gestüt zu Hause waren, seien es die, die wir neu erstanden hatten.
      Ich wusste, dass es ein heiden Stress werden würde und die Tatsache, dass über Nacht ordentlich Schnee gefallen war, machte die Sache irgendwie nicht besser.
      Wir hatten sämtliche bekannte Helfer aus Deutschland organisiert und einige Pferde-LKWs geliehen, um nach Möglichkeit alle Pferde annähernd zeitgleich auf den Hof zu schaffen.
      Die Unterstände waren vorbereitet, Heu war in den Raufen, die frostsichere Tränke lieferte trotz Minusgraden sauberes, fließendes Wasser. Die Boxen waren neu eingestreut, Heu war verteilt. Es konnte losgehen. Let’s rumble, Baby!
      Als erstes verluden wir die Weidepferde. Als erstes verluden wir die Fohlen und Miniponys, also Mirror, Frechdachs, Demba Diadem, For an Angel, Feather und Arahil. Feather packten wir auf die andere Seite als die Hengste, damit es keine ungeplanten Fohlen gab. Ganz legal war es ohnehin nicht, so viele Ponies auf einen LKW, der für 4 Pferde zugelassen war, zu transportieren, aber wir waren in Polen, die Grenzen verliefen manchmal schwimmend.
      Aus diesem Grund setzten wir den routiniertesten Fahrer an das Lenkrad des schwarzen LKWs – welch unauffällige Farbe im weißen, polnischen Winterwunderland. Matze. Er kannte das, er konnte auch acht Warmblutjährlinge in dem LKW transportieren.
      Und so machte er sich auf den Weg.
      Den nächsten LKW beluden wir mit einigen Stuten: La Petite, Love Sux, Black Eyed Smokey, Kätzchen.
      Da von den Weidepferden nun nur noch zwei Stuten waren, nämlich Rebia und Esmeraldas Topside, stellten wir diese auf die eine Seite des nächsten LKW und zwei wenig hengstige Hengste mit Fußfesseln, da wir keine verletzten wollten, auf die andere, nämlich Cheero und Shining Sommerdream.
      Es folgten Eskardron mit seinem Freund Wieco zusammen mit Prai und Real Bad Alliance.
      Dann kamen Thrift Shop, Elysion, Silver Bullet und Cows bring the Spring an die Reihe.
      Die letzten Pferde kamen im Anhänger mit uns mit: Lithium und Dauthdaert.
      Dieses Mal ging Lithium Gott sei Dank einigermaßen brav auf den Anhänger und er schien sich sofort gut mit dem Isi-Mix neben ihm zu verstehen.
      Die Fahrt verlief – zumindest bei uns – recht ruhig. Lithium stand brav, von dem Pony hörte man gar nichts.
      Im neuen Zuhause angekommen, trennten wir die Pferde und Ponies direkt nach Geschlecht in die zwei abgetrennten Ausläufe ein. Jedes Geschlecht hatte einen Offenstall mit zwei Unterständen, zahlreichen Heuraufen und einem Zugang zu einer eigenen Wiese, der nur tagsüber geöffnet war – also jetzt auch.
      Schon als die ersten Pferde im Stall waren, ging die Luzi ab. Wie die Irren erkundeten sie ihr neues Heim, buckelten, tobten durch den Schnee.
      Nummer 1 von 3 war geschafft!

      Hufschmiedberichte der Pferde auf der Weide : (19.03.14 Ostwind)

      Als erstes hatte ich Cheero,bei ihm musste ich alle vier Hufe auschneiden und berunden,dann bekam er ein Leckerlie und durfte gehen.Love Sux war ein Weißes Bildschönes Pferd,bei ihr musste ich ebenso alle vier Hufe ausschneiden und berunden,dann ging sie ebenfalls.Bei Black eyed Smokey,Frechdachs,Demba Diadem,Kätzchen,shining sommerdream,For An Angel,Rebia,Esmeraldas Topside,Eskadorn,Prai,Real Bad Alliance,Thrift Shop,Elysion,Silver Bullet,Cows bring The Spring,Lithium,Dautdaert,Arahil,Ahira,Katniss Everdeen,Saevitia und Havana Club bei den machte ich auch alle vier Hufe hoch,schnitt sie aus und berundete sie am ende bekamen alle ein Leckerlie und gingen zurück auf die Wiese.
    • jojomaus
      Neues Heim
      Während eines Auftrages bei Eowin lernte ich den jungen Hengst Silver Bullet kennen. Eowin erzählte nebenbei von ihren Verkaufspferden für die sie dringend ein neues Zuhause suchte, wohl in der Hoffnung das ich ihr vielleicht aushelfen könnte. Da ich sehr auf Trakehner stand, viel mir der Grauschecke auch sofort ins Auge und ich ließ mich auf ein Proberitt ein. Was wohl nicht so Ratsam gewesen war, da ich mich schnell in ihn verliebte. Mit seinem ruhigen Charakter und seinem charmantem Auftreten hatte ich kaum eine Chance und das obwohl ich eigentlich mit meinen Pferden schon genug Arbeit hatte. Und so fuhr ich nach meinen morgentlichen Arbeiten wieder zu Eowin um mir meinen neuen Dicken abzuholen. Ich plauderte ein wenig mit Eowin während wir den Papiergramm erledigten und dann machten wir Silver Bullet für die Fahrt zurecht. Der Hegst blieb dabei ruhig und ließ sich auch gehorsam von Eowin in den Hänger führen. Die Fahrt verlief ebenso ruhig und wir kamen schnell vorwärts. Zuhause angekommen holte ich Silver aus dem Hänger und parkte ihn erst einmal am Putzplatz. Dort befreite ich ihn vom Reiseoutfit, putze ihn in Ruhe und machte mich einwenig mit ihm bekannt. Danach musste ich den Hengst ein wenig dort warten lassen, damit ich die Hengstkoppel abteilen konnte. Ein nicht gar so leichtes Unterfangen, da meine zwei Chaoten gerade auf der Koppel waren. Anschließend brachte ich Silver dann auf das abgetrennte Stück und er konnte Phey und French schon einmal beschnuppern. Ich hoffte ja, dass sich alle drei an einander gewöhnten und ich damit mehr Erfolg hatte als mit Brave, der sich immer noch nicht ganz so mit Phey verstand. Silver jedoch freute sich über den Auslauf und beschnupperte auch gleich freundlich meinen French. Phey spielte sich wieder wie ein Macho auf, wurde jedoch ignoriert. Ich war damit vorerst zufrieden.
    • jojomaus
      Zusammenführung
      Heute war der große Tag gekommen, die Hengste sollten das erste Mal zusammen auf die Weide. Quinn war meines Erachtens fit genug sich mit Phey auseinander setzten zu können. Für den Notfall hatte ich trotzdem einen Wasserschlauch parat, in der Hoffnung so die Hengste auseinander zu bekommen, sollte das denn Nötig werden. Nach der Fütterung parkte ich jeden einzeln am Putzplatz. Silver und French dienten als Puffer zwischen meinen beiden Wilden Kerlen Phey und Quinn. Dann begann die große Putzaktion. Alle Hengste wurden geputzt und die Hufe kontrolliert. Phey versuchte zwar sich ein wenig wichtig zu machen, aber im allgemeinen blieb es doch recht ruhig. Da ich meine Pappenheimer nicht zusammen auf die Koppel führen konnte musste ich ganze vier Mal den Weg zur Weide laufen. Zuerst brachte ich Quinn hin, der auch gleich herum trabte und sich über die Freiheit erfreute. Danach brachte ich den chilligen Silver auf die Weide. Beide Hengste beschnupperten und stubsten einander und schienen mit einander zurecht zu kommen. Danach holte ich meinen kleinen Frechdachs French Lover. Auch hier blieb alles entspannt und ich verteilte die ersten Leckerchen weil ich froh war das bisher alles klappte. Phey der aufmüpfige war der letzte der zu Weide gebracht wurde. Ich versuchte so entspannt wie möglich auf zu treten, doch leicht angespannt war ich dennoch. Kaum hatte ich Phey vom Führstrick, donnerte er auch schon auf der Koppel herum und spielte den Macho. Silver blieb auf Abstand und auch French zog sich zurück als Quinn und Phey sich bepöbelten, zwickten und die Weide unsicher machten im wildem Tempo. Ich blieb am Zaun und beobachtete das ganze eine Weile, doch so wild beide auch waren, wirklich ernsthaft wurde es nicht. Ich war vorerst einmal erleichtert, das bis jetzt alles geklappt hatte. Blieb nur noch zu hoffen, das es auch so „friedlich“ blieb.Vorsichtshalber hatte ich neben dem Misten und dem Versorgen der Stuten immer ein Auge auf die Hengstkoppel, doch nach der ganzen Aufregung beruhigten sich die Hengste beim grasen und es blieb weites gehend ruhig, neben ein paar Reibereien.
    • jojomaus
      Taktverbesserung
      Auch Silver bekam eine Longiereinheit. Ich holte ihn von der Weide, putzte ihn ausgiebig und verwöhnte ihn auch mit einem Leckerchen. Seine Hufe waren reichlich dreckig und leicht ausgetrocknet, so dass ich sie nach dem säubern noch mit Huffett einschmierte. Danach bereitete ich meinen Hengst für das Training vor. Auch mit Silver wollte ich ein wenig mit den Bodenricks arbeiten, da diese ja noch auf dem Platz lagen. Nach zehn Minuten Schrittarbeit mit lang und gleichlang angeschnallten Hilfszügeln, war ein wenig Trabarbeit angesagt. Danach war mein Rappschecke genug aufgewärmt das ich die Bodenricks ins Training einbinden konnte. Zuerst führte ich ihn darüber und steigerte nach und nach die Anforderungen. Doch auch Silver nahm die Übungen überaus schnell an. Er arbeitete hervorragend mit und ihm schien die Arbeit mit den Ricks sehr zu gefallen. Die Arbeit schulte nicht nur die Trittsicherheit und den Takt sondern förderte auch die Rückentätigkeit. Ich war voll auf zufrieden mit dem was ich sah und beendete das Training mit etwas Entspannungsarbeit. Anschließend nahm ich Silver den Gurt und Trense an und ließ ihn frei laufen. Er nutzte sofort die Gelegenheit um sich ein Sandbad zu gönnen. Es war schön ihn dabei zu zusehen. Während sich mein Hengst weiter amüsierte brachte ich das Longierzubehör in die Sattelkammer zurück. Als ich wieder am Reitplatz war stand Silver schon chillig am Zaun und wartete auf mich, scheinbar wollte er zurück zur Koppel. Vorher Putzte ich ihm noch den größten Dreck aus dem Fell und dann brachte ich den Rappschecken auf die Weide zurück zu French und Phey. Sie begrüßten einander mit Nasenstupser und widmeten sich dann dem grasen.
    • victoria12433
      Silver kommt zu Besuch zur Tierklinik **Pine Hollow**

      Heute bekam ich Besuch von einem schicken Pferd . Er hieß Silverbullet,aber ich durfte ihn , dank der Besitzerin , Silver nennen.
      Die Besitzern konnte ich auch einfach nur Jojo nennen. Das fand ich richtig nett. Nachmittags kamen sie mit einem gigantischem Hänger und gut aussehendem Auto ... ich ließ mir ein "Wow" entgegen.
      Silver ließ sich leicht und einfach aus dem Hänger führen - er war bestimmt sehr gut erzogen.Ich durfte ihn hereinführen und ich gab ihm erst einen saftigen Apfel. Dann widmete ich mich dem durchchecken.Ich checkte also das Pferd durch , und das Resultat kann sich blicken lassen ! Silver ist 100 % gesund und vieles positives mehr.Danach kam ich zur Zahnkontrolle . Es lief auch alles wie geschmiert. Silver stand da wie ein Engel. Er rührte sich kaum und stand sehr geduldig neben mir . Bei der Zahnkontrolle war auch nichts schlimmes. Nur waren da von dem Apfel noch ein paar Reste im Mund.Als ich das Mäulchen von Silver losließ, wieherte er mit einem königlichen Wieher die anderen Pferde an . Da mussten wir loskichern mit Jojo .Nun musste ich alle Impfungen durchführen.Das konnte ich mit links.Die ersten Impfungen zuckte er leider etwas,aber danach lief alles einfach . Jetzt war der schöne geimpft.Wurmkur musste aber auch noch dran --) Jetzt. So . Jetzt war er wieder gechillt oder eher entspannt . Die Wurmkur lief sehr schnell , und jetzt kann auch kein Wurmüberfall kommen - Zum Glück. Dann führte Jojo ihn wieder in den gigantischen Hänger , ich verabschiedete mich von Silver : " Tschüss mein kleiner, ich hoffe du kommst mal wieder" und gab ihm eine leckere Karotte. Ich und Jojo verabschiedeten uns mit einer Umarmung und ich sagte auch : " Danke für den Besuch ! Ich hoffe wir sehen uns wieder"
      Und dann fuhren sie auch schon weg.
      Das war ein sehr aufgeregter und auch ein Nicht-immer-passierender Tag .
    • jojomaus
      Ein wenig Dressur
      Nachdem mein Vormittag so vielversprechend verlaufen war, wollte ich mich nun Silver widmen, auch er sollte unsere neue Reithalle kennenlernen und ein wenig in der Dressur gearbeitet werden. Ganz chillig, wie es seine Art war, stand der helle Hengst auf der Weide und genoss die wenigen Sonnenstrahlen welche sich hin und wieder durch die Wolken kämpften. Nach meinen Lockrufen kam mein Trio langsam zu mir an den Zaun getrotten und ich begab mich zu ihnen auf die Weide.
      Ich herzte meine drei Prachtkerle und besah sie mir gleichzeitig auf eventuelle Verletzungen oder Lahmheiten. Die Zeit nahm ich mir immer wenn ich eines meiner Lieblinge von der Weide holte. Silver ließ ich leicht aufhalftern und anschließend zum Putzplatz führen. Dort bearbeitete ich ihn fleißig mit Striegel und Kardätsche bis er wieder halbwegs weiß aus sah.
      Über Mähne und Schweif ging ich nur grob drüber und zupfte den gröbsten Dreck heraus. Ein wenig unwillig schlug der Hengst dabei mit dem Schweif herum, gab mir aber anschließend bereitwillig die Hufe, welche erstaunlicher weise recht sauber waren. Schnell war Silver, nachdem er heraus geputzt war, gesattelt und getrenst und wir konnten uns auf den Weg zur Reithalle machen. Dort sah er sich interessiert um und hielt still bis ich im Sattel saß und das Kommando zum laufen gab. Er war ein ganz chilliger und ich musste ihn erst ein wenig motivieren und bis er locker mitmachte verging einige Zeit. Danach Arbeiteten wir an den Gangarten, welche man definitiv weiter ausbauen konnte. Der Abwechslung wegen band ich auch einige Bahnfiguren mit ein und erreichte das er weicher in den Bewegungen wurde. Als ich mit unserer Arbeit soweit zufrieden war und meinem gestecktem Ziel einen Schritt näher kam beendete ich unser Training und ritt Silver trocken. Nach dem absatteln nutze ich die Gelegenheit noch ein wenig mit meinem Rappschecken zu schmusen bis ich ihn wieder zur Weide brachte.
    • jojomaus
      Ausritt mit Silver und Biene
      Nachdem die Pferde versorgt und alle auf ihren Weiden waren und auch die Stallarbeit erledigt war, wurde es Zeit für ein wenig Entspannung. Wir wollten zusammen ausreiten. Jay würde Biene nehmen und ich Silver, mit welchem ich bisher noch nie im Gelände war. Groß Gedanken machte ich mir deswegen nicht, da der Hengst ein ruhiger Zeitgenosse war und ihn nicht wirklich viel aus der Ruhe bringen konnte. Wir machten uns also auf den Weg zur Weide, Jay zu der, der Stuten und ich zur Chaotenweide, wie ich sie nannte. Phey und French waren gerade dabei zusammen ein wenig Gras zu zupfen, das wenige was zu holen war, während Silver seiner scheinbaren Lieblingsbeschäftigung nachging, dem dösen. „Hey Silver, komm, genug gepennt. Jetzt geht’s raus.“ Er hob seinen Kopf und sah mich verdusselt an, folgte mir aber brav zum Putzplatz. Wenig später war auch Jay mit Biene bei uns. „Die wollten alle mit kommen, das hättest du sehen müssen“, berichtete sie mir.
      Schnell waren beide Pferde herausgeputzt und für den Ausritt fertig und wir stiegen in die Sättel. „So welchen Weg wollen wir einschlagen?“ Ich drehte mich zu Jay und wartete auf ihre Antwort. „Alle mir nach, ich folge!“ Sprach sie und ritt an mir vorbei. Silver war so frei und folgte der Stute einfach und ich bekam mich nicht mehr ein vor lachen und steckte meine Freundin damit an. So begann also unser äußerst angenehmer Ausritt. Jay schlug einen Weg ein und gab das Tempo vor, so trabten wir ruhig neben einander her und plauderten bis wir eine geeignete Galoppstrecke fanden. Silver zeigt mir dann auch endlich sein schlummerndes Temperament als es darum ging sich bei einem Rennen mit Biene zu messen und locker gewann. Unterwegs vergaßen wir dann auch die Zeit und waren überrascht als wir nach viereinhalb Stunden wieder auf dem Hof ankamen. Biene und Silver waren mehr als zufrieden und genossen dann auch noch das Putzen nach dem Ritt und suchten, kaum auf ihren Weiden angekommen, die Tränke auf.
    • jojomaus
      TA-Bericht vom 15.4.15 © Friese
      Mein heutiger Weg führte mich auf den Weg zu Jojo. Sie hatte mich angerufen nachdem ich aus Catalinas Stall heimgefahren war. Ich packte meinen Koffer zusammen und richte mir etwas zu essen. Dann fuhr ich los und nach einer kurzen Fahrt war ich auch schon angekommen. Ich stieg aus und begrüßte dann Jojo, welche mich freudestrahlend ansah. „ Also um wen geht es denn heute?“ fragte ich und lächelte dann auch. „ Silver Bullet, Calvados und Der Physiker müssten durchgecheckt, geimpft werden und sie brauchen noch eine Wurmkur“ meinte sie und ich nickte. Ich hatte alles nötige also dabei und hatte es mir richtig notiert. Ich ging zusammen mit ihr in den Stall und wir holten alle drei aus ihren Boxen. Ich begrüßte die drei und Phey fing auch schon gleich an zu zappeln. Ich klopfte den Hals des Hengstes und sah mir dann seinen Kopf an. Dieser sah sehr gut aus, weder die Augen waren trüb, noch hatte er Schrammen am Kopf oder in den Ohren. Als nächstes sah ich mir Calvados Kopf an. Auch dieser sah sehr gut aus. Ich klopfte sanft seinen Hals und ging dann zu dem dritten Hengst. „Na Großer?“ grüßte ich ihn ruhig und sah mir dann auch seinen Kopf ausgiebig an. Im Ohr hatte er eine kleine Schramme, welche aber schon sehr gut verheilt war. Ich säuberte sie vorsichtig und klopfte dann seinen Hals nochmal. Danach hörte ich sein Herz und seine Lunge ab. Sein Herz schlug regelmäßig und in seiner Lunge waren keine besonderen Geräusche zu hören. Als nächstes hörte ich mir Calvados Brustkorb an. Seine Lunge hörte sich auch sehr gut an und auch sein Herz schlug regelmäßig und so konnte ich mich Phey widmen. Bei ihm war es schwerer sein Herz und seine Lunge abzuhören, weil er immer wieder von rechts nach links trat. „Ruhig Physiker“ meinte ich zu ihm und Jojo hielt ihn ein bisschen fester. Schließlich schaffte es ich auch ihn abzuhören. Bei ihm hörte sich auch alles gut an. Sanft strich ich seine Bein ab und schaute ob sie warm waren oder vielleicht ein bisschen dick. Dies wiederholte ich bei Silver Bullet und Calvados. Auch ihre Beine sahen gut aus und so ging ich zusammen mit Jojo und Silver Bullet nach draußen auf den Hof. Sie trabte ihn auf dem harten Boden vor und ich konnte bei ihm keine Lahmheit feststellen. Wir gingen wieder in den Stall und banden ihn an. Als nächstes war Der Physiker an der Reihe und auch er ging nicht lahm. Wir tauschten ihn gegen Calvados und sie trabte den Hengst vor. Sein Gang war schwungvoll und er ging auch nicht lahm. Wieder im Stall angekommen machten wir die Hengste fertig und scheuchten sie dann ein bisschen in der Halle. Dann hielten wir sie an und ich hörte einen nach dem anderen ab. Alle drei hatten einen normalen Herzschlag. Wir führten sie ein paar Runden im Schritt und ich hörte sie ein letztes Mal ab. „ Die drei haben einen guten und stabilen Kreislauf. Ihre Herz- und Lungenaktivitäten sind genauso wie es sein sollte und keiner von ihnen geht lahm, aber das habe ich dir ja vorhin schon gesagt“ meinte ich zu ihr und ging dann gemeinsam mit ihr in den Stall. Dort überreichte ich ihr die Wurmkur für alle drei und zog dann die erste Spritze auf. Sie war für Phey bestimmt. Mit ihm wollte ich anfangen, damit er nicht unruhig wurde. Danach impfte ich ihn noch schnell zu Ende und wir brachten ihn in seine Box. Aufgebracht lief er in der Box auf und ab und warf immer wieder den Kopf nach oben. Jojo beruhigte den ihn und ich impfte die anderen zwei Hengste noch. „ Die nächsten Tage nur im Schritt arbeiten und bitte nur schonend, die Wurmkur kannst du ihnen dann geben“ meinte ich und brachte dann mit ihr die letzten zwei Hengste in die Boxen. Dann gingen wir zu meinem Auto, sie bedanke sich und ich fuhr heim. Das gewöhnliche Spiel. Die Bezahlung würde ich später per Überweisung erhalten.
    • jojomaus
      Training im Sommer
      Während der heißen Sommermonaten fing mein Tag schon früh um 4 Uhr an, Pferde füttern und Weiden kontrollieren und sauber machen. Danach war es immer noch kühl genug um zu trainieren, da man das nur noch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden machen konnte. Die Sommerhitze machte alles andere unmöglich. Da Jay für gewöhnlich später aufstand sollte ich sie an ihrem freien Tag wecken, damit sie ihn mit ihren geliebten Vierbeinern verbringen konnte. Das zeitige Aufstehen war für sie kein Problem und gemeinsam aßen wir Frühstück, auch Garry gesellte sich zu uns. Zu dritt ging das Versorgen der Pferde schneller vonstatten als sonst und so konnten wir auch schon eher mit dem Training anfangen. Garry holte Silver von der Weide, Jay schnappte sich ihre Fuchsstute Cetera und ich begab mich auf die zweite Hengstweide um Brave Quintus zu holen. Am Putzplatz trafen wir uns dann wieder, die Pferde begrüßten sich aufgeregt und wir begannen sie ausgiebig zu putzen. Quinn war der einzige der sich nicht komplett entspannen konnte, er musste sich unbedingt aufspielen und wichtig machen, blieb dabei aber zum Glück umgänglich. Nachdem auch alle Hufe kontrolliert und gesäubert waren ging es ans Satteln. Unsere Vierbeiner hatten gute Laune und freuten sich schon auf die kommende Arbeit, vor allem Cetera stupste Jay immer wieder, als würde es nach ihrer Meinung nicht schnell genug gehen. Kurz danach teilten wir uns auf. Jay übernahm den Reitplatz, welchen sie für sich allein hatte, sie wollte heute intensiv Dressur mit Cetera üben. Während Garry mit mir zur Militärystrecke ritt um die beiden Hengste an neue Hindernisse heran zu führen und sie mal wieder so richtig aus zu powern. An unserem Zielort angekommen waren Quinn und Silver genügend aufgewärmt und wir konnten mit den ersten Hindernissen starten, da beide Hengste diese schon kannten. Quinn war der mutigere von beiden und so ritt ich voran, auf dieser Weise fielen auch Silver die Hindernisse leichter.
      Mein erstes Zwischenziel war eine kleine Anzahl sehr schmaler Sprünge um den Gehorsam der Pferde auf die Probe zu stellen, denn man konnte bei diesen auch auf einer oder beiden Seiten bequem vorbei reiten. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten waren die Hindernisse dann auch kein Problem mehr, da das Springen mehr Spaß machte als das Vorbeireiten. Anschließend übten wir noch einige Wassersprünge, ins Wasser hinein oder aus dem Wasser heraus springen, machte beiden Hengsten bei diesem Wetter besonders Spaß. Ein toller Nebeneffekt der Militarystrecke war das man feststellen konnte in wie weit die Kondition schon vorhanden war und dass man diese natürlich so auch trainierte.


      (Währenddessen bei Jay)
      Cetera durfte zuerst etwa 10 Minuten am langen Zügel ihre Bahnen ziehen bis ich der Meinung war, dass wir genug aufwärmt waren. Danach ging es an kleinere Lektionen wie Schulterherein und Schenkelweichen im Schritt, bevor wir leicht zu traben anfingen. Ich legte sehr viel Wert auf Losgelassenheit und Anlehnung und übte fleißig Übergänge, auch innerhalb der Gangart. Cetera arbeitete fleißig mit und fing auch schon tüchtig zu schwitzen an. Zum Schluss ging es noch an die Galopparbeit, wo wir vor allem an Ausschnitten der L Dressur arbeiteten. Was so viel hieß wie korrekte Bahnfiguren im Galopp, einfache Wechsel und Außengalopp.
      Mit all den Aufgaben war mein Stütchen mehr als genug für diesen Tag gefordert und ich beendete schließlich zufrieden unsere Dressurstunde. Im Schritt ritten wir noch unsere Bahnen um nach der anstrengenden Arbeit wieder abzukühlen. Nach dem Absatteln rieb ich Cetera noch zusätzlich trocken um eine Erkältung zu vermeiden, legte ihr eine Abschwitzdecke über und nahm mir Bienes Halfter. Sobald die Fuchsstute auf der Weide ihrer Wege ging rief ich auch schon nach meiner weiß gestiefelten Mädchen, welche daraufhin mit ihren Ohren zuckte und begann auf mich zu zulaufen. Nach einer kurzen Schmuseeinheit mit ihr ging es zum Putzplatz, an dem ich sie anband. Gewissenhaft und gründlich bearbeitete ich Biene mit den Bürsten bis ich zufrieden war mit meinem Werk und sattelte sie fertig, sodass wir wieder auf dem Platz waren bevor Jojo und Garry vom Training kamen. Beim Aufwärmen legte ich besonderen Wert auf einen ausgeglichenen leichten Sitz und eine weiche Zügelführung, danach ging es auch direkt los um an unseren altbekannten Zielen zu arbeiten. Was so viel hieß wie eine ruhige und konstante Anlehnung, eine korrekt gestellte und gebogene Biene und im Mitteltrab, sowie Galopp deutliche Rahmenerweiterung. Als Jojo und Garry schließlich mit den beiden Hengsten zurück auf dem Hof waren, war ich gerade dabei das Dressurtraining für heute zum Abschluss zu bringen und Biene gebührend trocken zu reiten.
    • Occulta
      Verschoben am 26.10.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    jojomaus
    Datum:
    27 Juni 2014
    Klicks:
    850
    Kommentare:
    10
  • Rufname: Silver

    Abstammung

    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Grunddaten:

    Rasse: Trakehner
    Rassetyp: Warmblut
    Geschlecht: Hengst
    Alter: 6 Jahre
    Stockmaß: 1.75m
    Fellfarbe: Grauschecke
    Abzeichen: //


    Beschreibung

    Er ist ein total braver Hengst, der sich selten auf Kämpfe einlässt und einfach lieber in der Ecke steht und chillt. Was sich auch hin und wieder bei der Arbeit bemerkbar macht, denn wenn er merkt, dass der Reiter sich nicht durch zu setzten Versteht oder er einfach keine Lust hat macht er ein auf chillig und kommt nur schwer in die Gänge. Einige würden ihn dann als Faul bezeichnen.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: Ja
    Gekört/ Gekrönt: Nein


    Besitzer: Jojomaus
    Vorbesitzer
    : Feuerschweif, Scnuffelbacke, Eowin
    Ersteller/Vkr: Rain (WaywardSon)


    Qualifikationen

    Eignung: Dressur (M), Springen, Military

    Dressur:
    E A L M S S* S** S***
    Western:
    E A L M S S* S** S***
    Springen:
    E A L M S S* S** S***
    Distanz: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M S S* S** S***
    Galopp: E A L M S S* S** S***

    Erfolge

    Sonstiges


    HS-Besuch: war am 19.03.14
    Hufe: Barfuß

    TA-Besuch: war am 25.08.14
    (Gesundheitskontrolle, entwurt, geimpft, Zahnkontrolle)
    Gesundheit: Sehr gut

    Tierarzt: //
    Hufschmied: //