1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Janina2604

Shetland Pony | Stups | *gekört*

StupsRasse: Shetland Pony [100%]Geburtsjahr: 09.2000 Alter: 10 JahreGeschlecht: ♀[weiblich] | ♂[männlich]von: SeppRasse: Shetland Ponyvon: Sören von Augsburgaus der: Marianaaus der: KolibriRasse: Shetland Ponyvon: Horusaus der: KahjaGekört | Gekrönt: [ja] | [nein]Zuchteinstellung: Deckgebühr: 525,- JoellenNachkommenBetty Barclay aus der Biene MayaSweet Present aus der PflaumenkuchenEignung:FahrenSpringenCharakter:lieb, treu, schmusig, zickigBeschreibungStups ist ein recht lieber Hengst. Er zeigt kaum Hengstmanieren und kommtmit Pferden/Ponys des gleichen geschlechts gut klar, wenn die üblichenRangkämpfe durchgestanden sind. Er lässt sich gut verladen und die Angstvor Tierarzt und Hufschmied hat er schon im Fohlenalter überwunden. Er istein Kraftpacket für seine kompakte Größe von 1,02 m. Er liebt es vor die Kutschegespannt zu werden und eine lange Fahrt durch die ländliche umgebung zuunternehmen. Er ist gegenüber Kindern eig. sehr zahm, aber er mag es nichthinter den Ohren gekrauelt zu werden, dann wird er auch gerne mal ein bisschen "zickig".Stockmaß: 102 cmFellfarbe: BraunscheckeAbzeichen:VL: keine | HL: keineVR: keine | HR: keineKopf: keineBesitzer: Janina2604Züchter: Janina2604Ersteller: Janina2604Ersteller VKR: [ja] | [nein] Sonstiges VKR: -/-Distanz: ADressur: EFahren: EGalopprennen:Military:Springen: EWestern:1. Sieger [BHK] Felabellas und Shettys2.Platz 65.Distanzturnier für PonysZubehör:-/-

Shetland Pony | Stups | *gekört*
Janina2604, 29 Juli 2012
    • Janina2604
      Letzter Pflegebericht
      [quote name='Janina2604' timestamp='1342971135']
      Pflegebericht - Hallo Pferdchen in bin mal wieder da

      Lange hatte ich keine Zeit für meine Pferde, deswegen nehme ich mir heute mal ein wenig mehr davon. Geplant ist das ausmisten der Ställe und Offenställe, sowie das Bewegen der Großpferde und Endmaßponies, die kleinen kommen währenddessen in die Führanlage.Ich schlenderte rüber zum Stall und holte erst mal die Pferde aus den Ställen, immer 2 an der Zahl, weil's so einfach schneller geht sie alle auf die Weide zu bringen. Stups und Bordeaux brachte ich als erstes in die Führanlage, beim zweiten Gang folgten Gabani und Dukat. Die konnten erst mal ein bisschen bewegung bekommen während ich die Boxen säuberte. Auf dem Rückweg von der Führlanlage holte ich mir also Schubkarre, Mistgabel und Schaufel um die Boxen mal so richtig sauber zu machen. Erst häufte ich den Mist mit der Mistbabel auf, alles was dann runter fiel und zu klein war um es mit der Mistgabel in die Karre zu bekommen nahm ich mit der Schaufel auf und lies es in die Karre kullern. Oh Gott ich weis nicht wie oft ich heute hin und her laufen muss, dachte ich mir und schob die Karre zum Misthaufen. Nachdem ich jede Box im Stall ausgemistet hatte stellte ich die Karre erst mal bei Seite und ging zu den Minis zur Führanlage. Wie vorhin holte ich immer 2 und brachte sie zu den anderen auf die Weide. Auf den Rückweg brachte ich dann gleich Little Song und Glenn mit sowie Pfanni und Avero. Diese 4 konnten sich bewegen während ich die Boxen wieder einstreute und mich um die 2 großen Offenställe kümmerte.Geschafft entleerte ich die letzte Schubkarre die ich aus den Offenställen rüber zum Misthaufen geschoben hatte. Die Karre stellte ich aufrecht an den Zaun und eilte dann zu den 4 Hengsten in der Führanlage. Auch diese sollte nun den Rest des Tages auf der Weide genießen. Als ich die Hengste auf die Weide gebracht hatte holte ich Biene und Dolce Vita, denn auch diese sollten ihre Grasbäuche ein wenig mit Bewegung verkleinern. Außerdem holte ich noch Rapunzel und Pflaumenkuchen, dann stellte ich die Führanlage an und machte mich auf den Weg zu Armani. Den Welsh Hengst wollte ich in der Halle freispringen lassen. Ich holte sein Halfter mit Strick aus der Sattelkammer und holte ihn von der Weide. Während ich die Sprünge aufbaute lies ich ihn in der Halle schon mal ein bisschen laufen, damit er warm wird. Nachdem ich die Gasse aufgebaut hatte damit Armani schön auf die Sprünge zukommt lenkte ich ihn im Galopp Richtung besagter Gasse. Er galoppierte mit Freude im die Kurve und nahm die Sprünge mit Bravur. Als ich sah, dass Armani leicht zu schwitzen begann lies ich ihn langsamer werden. Ich nahm ihn wieder an den Strick und Stellte ihn unter das Solarium damit er schneller trocknete, denn es war leicht windig auf den Weiden. Nun holte ich Shády und WITA und scheuchte diese beiden ein wenig in der Halle, mit großen Galoppsprüngen und federnden trab nutzen diese die Halle komplett aus. Shády freute sich und machte mit hoch erhobenem Schweif weinige Bocksprünge. Als die beiden dampfend in den Sonnenstrahlen standen fand ich, dass es für die beiden genug war. Ich wartete noch einen Moment bis die beiden sich gewälzt hatten und brachte sie dann wieder auf die Weide. Nun holte ich Maifee und Morgentau von der Weide und brachte sie zur Führanlage. Diese stellte ich aus, holte Dolce und Biene raus und lies Fee und Morgentau ihre Plätze einnehmen. Als ich Dolce und Beine auf die Weide brachte holte ich auch gleich wieder die nächsten beiden. Flo und Elfe warteten schließlich auch noch auf ihre Bewegung. Die beiden tauschen dann Plätze mit Pflaumi und Rapunzel. Butter wollte ich heute mal wieder reiten, also baute ich mir einen kleinen Trailparcours auf. Erst ein paar Trabstangen, dann eine Seitwärtsstange darauf folgte eine kleine Brücke und ein Viereck in der ich eine Wendung machen wollte, zu guter letzt noch ein Slalom aus Pylonen. Das sollte genug sein dachte ich mir und holte Wings of Butterfly von der Weide. Ich putzte und Sattelte sie. Zusammen gingen wir dann zum Außenplatz, den ich vorbereitet hatte. Ich schwang mich auf Wings rücken und ging ein paar Runden im Schritt, damit sie ein bisschen warm wird. Willig nahm sie dann die Trabstangen. Hin und wieder hörte man ein ‚Klong’, weil die mit dem Huf gegen eine dieser Stangen kam. Die Seitwärtsstangen hatten wir noch nicht so oft geübt, aber dafür war ich mit dem Ergebnis vollkommen zufrieden. Über die Brücke ging sie widerwillig, diese möchte sie nicht besonders. Im Trab ging’s dann Richtung Viereck. Die Drehung machte Wings sehr gut und den Slalom hatten wir schon sehr oft geübt, dem entsprechend machte dieser keine Probleme. Diese Übungen machte ich dreimal, danach Galoppierten wir noch ein wenig über den Platz um ein wenig Dampf ab zu lassen. Der ein oder andere Bocksprung war dabei, aber das war ich ja schon von ihr gewohnt. Nach ein paar trabrunden gingen wir im schritt zum Putzplatz wo ich Wings wieder absattelte. Schläfrig stand sie angebunden da und wartete, dass sie wieder auf die Weide kam. Sie trottete hinter mir her als wir wieder zur Weide gingen. Am Tor löste ich das Halfter und Wings trabte freudig auf die Weide zu den anderen. Die Stuten die in der Führanlage waren brachte ich auch wieder auf die Weide und brachte im Gegenzug Gina und Tiffi hinein. Mit Animby und machte ich ein wenig Bodenarbeit und Serano wartete noch auf das Hängertraining, denn diesen mochte er nicht besonders, also wollte ich dies heute angehen. Als er nach langen und guten Zugerede 2-3 mal auf dem Hänger stand war ich schon zufrieden und er durfte wieder zu den anderen. Nach der Bodenarbeit und den Hängertraining holte ich dann auch die letzten Stuten aus der Führanlage. Jetzt musste nur noch Philip ein paar Runden laufen. Also brachte ich nun ihn in die Führanlage. Die Fohlen, sprich Billow, Fire, Träumer, Prazzy, Understand und Piro mussten sich heute mit Putzen zufrieden geben. Nachdem die Fohlen sauber in den Ställen standen holte ich auch Phil wieder aus der Führanlage. Nun hatte ich noch was Entspannendes vor. Also holte ich Bonito und Diamond von der Weide. Ich putzte beide und legte das Geschirr an. Nacheinander spannte ich sie an die zweispännige Kutsche an und setzte mich auf dem Hocker, nahm die Zügel und die Hand und fuhr in die langsam untergehende Sonne. Eine Runde ‚um den Pudding’ würde die beiden im Trab schon genug vordern und ich hatte ein bisschen ruhe.Nachdem ich wieder auf dem Hof angekommen war löste ich das Geschirr und die beiden waren froh, dass sie in die Box durften, denn sie wussten, dass es gleich Futter gab. Das Geschirr brachte ich in die Sattelkammer und holte dann die anderen Pferde von der Weide. Scharrend standen diese dann in den Boxen und warteten auf mich. Ich fuhr mit dem Futterwagen rum und verteilte die jeweiligen Portionen. Hinterher bekamen alle noch eine gute Portion Heu und ich ne Tasse Tee vor dem Fernseher.
      [/quote]
    • Janina2604
      Pflegebericht
      Brrh ist das kalt!

      An diesen Morgen wollte ich früh raus, denn es gab viel für mich zu tun. Die ganzen Ställe mussten ausgemistet werden, alleine damit werde ich wahrscheinlich bis zum Mittag brauchen. Also nicht lange jammern und schnell gefrühstückt. Eine Viertelstunde später stand ich auch schon dick eingemummelt mit Schubkarre und Mistgabel bewaffnet auf dem verschneiten Hof. Die Pferde standen noch in den Boxen, von daher musste ich diese erst mal auf die Paddocks und Weiden verteilen. Die kleinen brachte ich direkt zum Frühsport. Bordeaux und Little Song folgten mir eher unwillig, diese beiden Morgenmuffel. Als ich die beiden in der Führanlage untergebracht hatte holte ich Caphalor und Stups. Diese stellte ich zu den anderen beiden. Gabani und Dukat schliefen noch, aber auch die beiden bleiben nicht verschont und landen in der Führanlage bei den anderen. Ich hatte noch Platz, also machte ich mich noch einmal auf den Weg und holte Glenn und Pfannkuchen aus der Kleinponybox. Zwei Ponyhengste hatte ich noch, aber diese beiden waren heute für die Führzügelklasse gebucht, also stellte ich Philipp und Avero erst mal nur zusammen auf einen Paddock.
      Die großen sollten sich erst mal auf den Weiden austoben bevor diese später bewegt werden. Also brachte ich Armani, Bonito & Frisco erst mal auf die Hengstweide. Auch die Stuten sollten platz machen, damit ich die Boxen ungestört saubern konnte. Demnach landeten Animby, Shády, Walking In The Air, Wings of Butterfly, Golden Diamond und Fade to Black auf den Stutenweiden. Nun konnte ich ohne Probleme die ersten Boxen mit dem Traktor leer räumen und die letzten Reste mit der Mistgabel und den Besen entfernen. Das einstreuen der Boxen übernahm ich dann aber wieder mit der Hand. Mit Stroh und den Haaren kam ich aus der Kleinponybox und hatte einen schon fast die Hälfte der Ställe fertig. Nun mussten nur noch die große Fohlenbox und die Kleinponybox der Stuten gesäubert werden. Dementsprechend holte ich die Ponyhengste aus der Führanlage und brachte Biene, Vita Rapunzel, Pflaumi, Fee, Flo, Elfe und Gina in die Führanlage, damit auch diese ein wenig Bewegung bekamen. Tiffi sollte später noch im Unterricht gehen, deswegen brachte ich sie auf einen Paddock. Piroschka, Billow, Fire, Träumer, Prazzy und Understand durften sich auf der Fohlenwiese austoben. Sie preschten zusammen durch den Schnee, es sah fast aus als würden sie fangen spielen. Ich beobachtete die Fohlen einen kleinen Moment, aber bevor ich an Ort und Stelle fest frieren würde machte ich mich lieber auf den Weg und machte auch die Boxen der Stuten und der Fohlen wieder frisch.
      Als ich um ca. 13 Uhr auf meinen Armbanduhr sah hatte ich schon die Futterrationen in den Boxen verteilt. Die Pferde brachte ich nun nach und nach wieder in die Boxen und ging auch selber eine Kleinigkeit essen. Am Nachmittag zog ich dann meine Reitklamotten um die Pferde für die Gruppe vor zu bereiten, die später kommen würde um eine gemütliche Runde im Wald zu drehen. Also Putze ich Wita, Shády, Animby, Fly, Diamond und Fade to Black. Satteln würden die anderen ihre Pferde selber. Ich Führte die Gruppe mit Armani an. Es wurde ein netter, längerer schritt-trab ausritt in dem kleinen Wäldchen in der nähe meines Stalles. Als es allerdings wieder doller anfing zu schneien machten wir uns auf den Heimweg.
      Als die Pferde wieder in den Boxen standen hatte ich mir überlegt mit Bonito und Frisco noch eine kleine Schlittenfahrt zu machen. Jacci und ich suchten also das Kutschgeschirr zusammen und holten die kleinen Schlitten aus dem Schuppen. Auf den frischen Schnee würden die Schlitten sicherlich gut rutschen. Frisco und Bonito freuten sich richtig darüber mal wieder schön betüdelt zu werden. Und die darauf folgende Bewegung würde beiden Moppelchen gut tuten, die hatten im Winter durch das gute Futter einige Kilos mehr auf den Rippen. Nebeneinander verliesen wir den Hof mit dem Schlitten. Wir entschieden uns entlang der Felder lang zu schlittern, damit wir niemanden stören. Wir kamen erst wieder am Stall an als es schon zu dämmern begann. Die beiden Pferde brachen wir in ihre Boxen, nachdem wir sie einen Moment unters Solarium gestellt hatten. Nun guckten wir noch den Kindern die Führzügelklasse in der halle zu und liesen den Tag entspannt und kaputt ausklingen.
    • Eddi
      Pflegebericht
      Auszeit bei Janina

      „Guten Morgen Janina!“ rief ich fröhlich und holte noch schnell meine Tasche aus dem Kofferraum. „Hast du Gott bestochen oder warum hast du so schönes Wetter?“ sagte ich seufzend. Janina hatte mich für dieses Wochenende zu sich eingeladen, damit ich mal wieder aus dem Stress herauskam. Bei uns ging es nämlich momentan drunter und drüber mit Hochwassermeldungen und Unwettern. Ich hatte eigentlich so gut wie alles für die kommenden Wochen absagen müssen und so hatte meine Zuchtpartnerin beschlossen, dass ich mir bei ihr eine Pause gönnen könnte. Denn auf dem Gestüt „Gates of Heaven“ strahlte mich ein blauer Himmel und die Sonne an, es war einfach herrlich – und verdammt warm! -. „Na dann zeig ich dir schnell dein Zimmer und dann wäre ich erst einmal für einen Ausritt.“ lachte Janina und ich konnte nur erfreut grinsen. Nachdem ich mich umgezogen hatten liefen wir zu den Weiden und Janina drückte mir ein Halfter in die Hand. Dank der Gravur wusste ich auch sofort, wen ich reiten durfte. „Shády!“ rief ich fröhlich, ich hatte die Araberstute schon lange nicht mehr gesehen, dabei war sie damals sogar meine Reitbeteiligung gewesen. Zusammen liefen wir auf die große Stutenweide, während ich zu der grauen Stute lief, holte Janina sich ihre geliebte Wita. Eine Schönheit von schweren Kaltblut. Gemeinsam wanderten wir zum Putzplatz und begannen die beiden gründlich zu putzen und danach zu satteln. Ich liebte das Ausreitgelände um das Gestüt herum. Es war eine Abwechslung zwischen Wald und Wiesen und bei den herrlichen Wetter blühte hier alles in voller Pracht. „Wie ich den Sommer vermisste habe!“ lachte ich und wir ließen die Stuten antraben, um schneller vorwärts zu kommen. Insgesamt waren wir wohl zwei Stunden unterwegs, weil wir uns so viel zu erzählen hatten, dass wir gar nicht fertig wurden. Als wir dann wieder da waren, versorgten wir die Pferde und brachten die Stuten wieder auf die Weide. „Ich hatte vor, dass Stalltor mal wieder neu zu streichen, magst du mir helfen?“ fragte Janina lächelnd und nickte zustimmend. Ich hatte kein großes Talent, was das Malern betraf, aber wir schafften es letzten Endes doch. „Dann wäre ich dafür, dass wir heute noch die Privatpferde machen und die nächsten Tage dann die Zuchtpferde.“ grinste Janina. „Suche dir raus, mit wem du was machen magst.“ Gesagt getan und schon war ich an der Arbeit. Während Janina mit Bordeaux und Little Song ihre Freiarbeit verfeinerte, schnappte ich mir die wilde Mustangstute Wings of Butterfly und longierte die Gute ordentlich, damit sie mal wieder ein wenig ausgepowert wurde. Danach entschied ich mich zu einem Spaziergang mit Morgentau, einer kleinen, aber feinen Shettystute. Janina drückte mir direkt noch ihr Falla Caphalor in die Hand und meinte, dass auch er eine Spazierrunde vertragen könnte. Sie kam mit, und zwar mit den beiden Fohlen Understand und Fire of Dream. Gemeinsam wanderten wir über die schönen Wiesen und als wir wieder da waren, war es bereits sechs Uhr. „Nun aber husch husch, sonst schaffen wir die restlichen nicht mehr.“ rief Janina und drückte mir das Halfter von drei Fohlen in die Hand. „Lässt du sie in der Halle frei laufen? Dann kann ich noch mit Animby ihre Dressurarbeit beenden.“ lächelte sie und ich nickte zustimmend. Schnell holte ich Mellow, Tagträumer und Goldbell von ihrem Paddock und ließ die halbwüchsigen Hengste in der Halle laufen und baute direkt ein wenig Scheutraining mit ein. Nach dem Tag fiel ich neben Janina k.o. auf das Sofa und wir schauten uns einen Film an. So viel Wärme und schönes Wetter war ich gar nicht mehr gewöhnt.

      Janina war dieses Wochenende gnädig zu mir und so standen wir erst um acht auf, frühstückten in Ruhe, eh wir zum Stall liefen. Andererseits standen ihre Pferde sowieso alle auf den Weiden, so dass niemand in der Frühe warten musste. „Heute machen wir die Zuchtstuten, die haben mal wieder einen Tag für sich verdient.“ grinste Janina. Gemeinsam stellten wir uns an den Weidezaun und beobachteten die bunte Gruppe. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, wie viele dieser Tierchen ich angeschleppt hatte. „Darf ich Lady Gina und Florentinchen nerven?“ fragte ich grinsend und lief schon los, um die beiden Shettystuten von der Weide zu holen. Ich machte mit beiden ein wenig Bodenarbeit, um das Gedächtnis der Stuten wieder aufzufrischen. Janina longierte in der Zeit Nachtelfe und Rapunzel. Kurz danach gliederte ich mich mit ein und longiere noch Dolce Vita. Es war immer schwer, eine ordentliche Beschäftigung für Falabellas zu finden, dennoch schafften wir es. Nach dem Mittagessen ritten wir wieder aus. Diesmal saß ich auf Fade to Black und Janina hatte sich Golden Diamond, die hübsche Haflingerstute geschnappt. Janina zeigte mir jedes Mal einen neuen, noch mir vollkommen unbekannten Weg. Nach dem Ritt zum See, wollten wir ein wenig Arbeiten, so schnappte sich Janina Charia und ich mir Antigone. Gemeinsam wanderten wir auf den Reitplatz und bauten Trabstangen, Cavaletti und kleine Sprünge auf. Es war interessant den Alltag auf einem anderen Hof zu erleben, bei Janina lief alles viel ruhiger ab, als auf Hayes End. Doch die Arbeit hörte nicht auf und inzwischen war es schon später Nachmittag. Wieder mussten wir uns ranhalten. So ging ich mit Biene Maya und Pflaumenkuchen spazieren, während Janina die kleine Piroschka longierte. Maifee und Tiffi waren die letzten Kandidaten und gemeinsam gingen wir nochmal spazieren. Auch dieser Tag hatte mich total ausgelaugt, dennoch musste ich heute dringend zu Hause anrufen und fragen, wie es dort aussah.

      Der letzte Tag war angebrochen und nach einem ausgiebigen Frühstück standen die Zuchthengste auf dem Plan. Von den letzten zwei Tagen hatte ich Muskelkater bekommen, auch wenn ich nicht wusste warum. Als ich die Herde betrachtete, bestand sie größtenteils aus Zwergen. „Das wird ja lustig, was sollen wir denn mit denen alles machen?“ fragte ich seufzend, mir viel kaum was ein. „Keine Sorge.“ lachte Janina. „Heute steht Ponyreiten vor dem Rathaus an. Da sind einige schon weg, also an die Arbeit.“ grinste sie. Wir nahmen insgesamt 5 Ponys mit, welche nun hergerichtet werden mussten. Ich kümmerte mich um Philip und Avero, während Janina sich Dukat, Stups und Pfannkuchen annahm. Alle fünf wurden geputzt und gesattelt und dann wanderten wir los. Vor dem Rathaus erwarteten uns noch drei weitere Helfer, so dass jeder ein Pony nehmen konnte. Mir wurde Avero zugeteilt. Insgesamt verbrachten wir den ganzen Vormittag im Dorf und erfreuten kleine Kinder. Wieder auf dem Gestüt schienen auch die Hengste froh zu sein, endlich wieder auf der Weide zu stehen. Nun hatten wir nicht mehr gar so viel zu tun. Janina kümmerte sich um die Fallas Gabani und Glenns Caress, während ich Frisco reiten sollten. Den krönenden Abschluss bildeten wir mit einem Ausritt mit Bonito und Armani. Es war ein herrliches Wochenende gewesen und ich war Janina für diese Auszeit sehr dankbar.
    • Janina2604
      Pflegebericht
      Großes Boxenmisten

      Das monatliche Boxenmisten war heute angesagt. Einer meine Pferdepfleger und ich brachten die Pferde dazu erst mal auf die Weiden. Zuerst sollte der Stutenstall dran sein. Dafür mussten Shády, Charia, Piroschka und Walking erst mal gehalftert werden. Phil holte die Halfter und Stricke aus der Sattelkammer und brachte mir zwei davon. Während er die beiden Criollos auf halfterte legte ich Shády und Walking die Halfter an. Die Pferde waren ungeduldig, denn sie mussten die letzten Tage leider vorlieb mit der Führanlage nehmen, da die Weiden durch den gefallenen Schnee zu matschig waren und ich die Gefahr von Mauke so gering wie möglich halten wollte. Die Stuten tänzelten also nervös neben Phil und mir her als wir uns auf den Weg zu den großzügigen Weiden machten. Sie konnten es sichtlich nicht abwarten bis das Tor endlich geöffnet wurde und sie lospreschen konnten. Phil konnte mit Müh und Not die Pferde zurückhalten als er das Tor öffnete. Kaum hatte er die Stricke gelöst sprangen Charia und Piroschka los und machten sich im Jagdgalopp vom Acker. Walking und Shády wieherten den beiden hinterher und sprangen direkt los als auch sie die Stricke los waren. Flo, Pflaume, Tiffi und Fade wurden bereits von den Reitschülern aus ihren Boxen geholt und auf der Stallgasse für den Unterricht geputzt und gesattelt. Phil holte den kleinen Trecker mit der Gabel als ich schon mal die Wände der Boxen löste, zur Seite drehte und dort befestigte. Gekonnt bog Phil in die Boxen ein und schob behutsam den Mist der letzten vier Wochen aus den Boxen zum Misthaufen. In der Zeit, in der Phil den Mist sorgfältig aufstapelte, kletterte ich auf den Boden und warf einige Strohballen herunter um die Boxen neu ein zu streuen. Für die vier mal vier Boxen brauchte ich immer zwei Ballen Stroh, die ich auf die Boxen verteilte. Bevor ich allerdings einstreuen konnte klappte ich die Wände wieder zurück und befestigte sie wieder an den Harken in der Wand. Schnell waren die Boxen wieder eingestreut. So konnte Phil, der grade fertig war mit dem Aufschichten des Mists, sich um die Fütterung der Pferde und Ponys kümmern. Er holte den Futterwagen und jeder bekam seine Ration, wie sie auf den Boxenschilden festgehalten waren. Um das Heu kümmerte ich mich. Zu guter Letzt kontrollierte ich noch die Selbsttränken. Alles in Ordnung, auch die Lecksteine mussten noch nicht wieder ausgetauscht werden. Die Stuten sollten ruhig noch ein bisschen die Zeit auf der Weide genießen können, denn die Hengstställe musste ja auch noch gemacht werden. Sophie, meine zweite Pferdepflegerin, hatte Bo, Dukat, Pfanni Philip und Stups schon auf die Weiden gebracht und machte in der Zeit, in der Phil und ich die Boxen säuberten, einen Ausritt mit Armani und nahm Träumer als Handpferd mit.
      Als wir auch die Boxen der Hengste ausgemistet und eingestreut hatten kontrollierte ich auch dort die Funktionalität der Selbsttränken und ob die Lecksteine ausgetauscht werden mussten. Auch bei den Hengsten war alles okay. Phil hatte schon die Fütterung übernommen und so konnten die, zwar matschigen aber glücklichen Pferde und Ponys ihre Boxen wieder beziehen und sich über das Futter her machen. Geputzt wurden sie später, da der Matsch im Fell erst mal ein wenig trocknen musste.
    • Eddi
      [​IMG]
      Nach der gemütlichen Mittagspause machten wir direkt bei den Hengsten weiter. Leider spielte das Wetter nicht mehr gar so gut mit, so dass mein erster Patient, Armani, pitschnass in den Stall kam. Dementsprechend begeistert war er auch davon. Nun von mir überall abgetastet zu werden, aber was sein musste, musste nun einmal sein. Nachdem ich seinen Körper kontrolliert hatte, horchte ich Herz und Lunge ab. Dort war alles okay, als machte ich mich noch daran, die Temperatur zu messen. Auch hier war alles super und ich lobte den Hengst für sein feines Stillhalten. Nun widmete ich mich seinen Kopf, schaute kurz in die Augen und entdeckte dort schon mehr Tränenflüssigkeit als normal, weiter machte ich direkt mit den Nüstern und auch dort gab es Ausfluss. Ich horchte die Atemwege des Hengstes ab und beobachtete ihn ein Weilchen, bis feststand, dass der Arme an einer leichten Bronchitis litt. Direkt gab es ein Antibiotikum, was hoffentlich sobald wie möglich wirken würde. Armani hustete ab und an leicht und schüttelte unwillig den Kopf. „Bringst du ihn in seine Box? Impfen kann ich ihn da heute nicht und auch die Augen- und Zahnuntersuchung mag ich ihm in den Zustand nicht zumuten, ich komme ein andermal wieder.“ erklärte ich Janina und sie nickte nur betrübt. Armani durfte in die Box und stattdessen kam Janina mit Shetty Stups wieder. Wie immer war der kleine Hengst äußerst neugierig und steckte seine Nase als erstes in meine Tasche.
      Ich schob ihn sanft weg und begann ihn zu untersuchen. Diesmal schaute ich mir erst grob Augen, Nüstern und Ohren an, doch dort war alles okay. Also hörte ich Herz und Lunge ab, denn wenn Armani krank war, könnten es auch bereits andere Pferde sein. Doch auch dort war alles in Ordnung und auch die Temperatur lag im Normalbereich. Beim Abtasten entdeckte ich nichts Besonderes, nur am hinteren Sprunggelenk schien er sich geprellt zu haben, denn er zuckte immer leicht zurück. Doch ich konnte Janina beruhigen, dass war wahrscheinlich nur wie ein blauer Fleck bei uns Menschen, der mit der Zeit von selbst weggehen würde. Da sonst alles okay war, gab es nun die Impfungen gegen Influenza, Tollwut, Herpes und Tetanus. Danach begann ich mit der Augenuntersuchung, bei welcher ich mich vor das Pony hocken musste. Unwillig zeigte mir Stups seine Augen, doch alles war super. So konnte ich direkt mit dem Gebiss weitermachen. Es gab eine Maulsperre und ich schaute die Zahnreihen durch. Seine Hengstzähne waren ordentlich gewachsen, aber sonst war auch hier alles im reinen. Zum Abschluss gab es noch die Wurmkurpaste, ehe auch Stups mich wieder verlassen durfte. Doch der nächste Zwerg folgte direkt und es handelte sich um Philip. Der kleine Rappe blickte mich misstrauisch an, also machte ich mich erst einmal mit ihm bekannt. Erst danach durfte ich ihn anfassen und konnte beginnen, ihn zu untersuchen. Zuerst kamen wieder Herz und Lunge an die Reihe, dann die Temperatur und zum Schluss tastete ich den kleinen Shettyhengst noch gründlich ab. Als ich das sichere Okay geben konnte, begann ich ihn zu Impfen. Auch er bekam vier Spritzen, hatte die aber schnell überstanden und ich konnte meine Augentropfen auspacken. In jedes Auge gab es zwei davon und schon konnte ich sie genauer besichtigen und wurde sogar fündig. „Bindehautentzündung, aber im ersten Stadium.“ sagte ich erleichtert zu Janina und ging ein paar Schritte von Philip weg. Von Weitem sah man noch gar nichts, also ließ ich es erst einmal so, die Tropfen gegen die Bindehautentzündung würde es zum Schluss geben. Nun hieß es erst einmal A machen und die Zähne anschauen lassen. Dabei war Philip nicht ganz so brav, ließ aber auch das über sich ergehen. Allerdings musste ich bei ihm zwei Ecken abfeilen, damit er weiterhin ungestört kauen konnte. Danach gab es direkt die Wurmkur und dann packte ich die Augentropfen aus und träufelte ihm in jedes Auge zwei Tropfen. „Sollte es schlechter werden, einfach sein unteres Augenlid leicht anheben und einen Ticken dieser Salbe verteilen.“ erklärte ich Janina und reichte ihr die winzige Tube, sie nickte und brachte Philip weg. Flott wechselte ich die Werkzeuge aus und schon stand der nächste Patient da: Pfannkuchen. Ich fand den Kleinen so knuffig, wegen seines Namens und seines Aussehens war er ja generell beliebt und dann war er noch so ein typisches Shetty! Ihm ein Leckerli zu geben konnte ich nicht widerstehen und schnell futterte der kleine Hengst genüsslich sein Leckerli. Zu erst kontrollierte ich grob Augen, Ohren, Nüstern und hörte seine inneren Organe ab. Dann tastete ich ihn am Körper ab und entdeckte an der Brust eine wunde Stelle, auch eine Art Prellung. „Aha, da haben wir ja denjenigen, der sich mit Stups gekappelt hat.“ grinste ich den Hengst frech an und kontrollierte noch flott die Temperatur. Als alles okay war, gab es die vier Impfungen und direkt die Wurmkur, ehe ich mich an die Untersuchung der Augen machte. Erst links und dann rechts, doch außer einem Fremdkörper im linken Auge war nichts weiter zu finden und ich konnte die Untersuchung mit einem guten Ergebnis beenden. Dann bekam auch der Kleine die Maulsperre rein und ich schaute mit der Taschenlampe in sein Maul. Hier und da ein paar Unebenheiten, doch alles war normal und ich brauchte auch hier nichts zu machen. Außer der Prellung ging es dem Sonnenschein also prächtig. Ich gab Janina das okay zum wegbringen und wartete auf den nächsten Patienten. Janina kam mit dem letzten Shettyhengst, Dukat, wieder. Ihm sah ich gleich als erstes an, dass er sich bei Armani angesteckt hatte. Ich tastete flott seinen Körper ab und kontrollierte dann die Temperatur, welche aber noch im Normalbereich lag. Danach schaute ich direkt nach dem Schleim, welcher seine gesamten Nüstern umgab. „Puh, er hat nur einen kleinen Schnupfen.“ erklärte ich Janina und sie war direkt wieder beruhigter. Also wischte ich dem Pony die Nase frei und konnte ihn trotz des Handicaps impfen. Danach kontrollierte ich flott die Augen, aber das war sinnlos, da sie leicht rötlich geschwollen waren wegen der verschleimten Atemwege. Auch die Gebisskontrolle ließ ich lieber weg und gab Janina stattdessen eine Kräutermischung gegen den Schnupfen. „So blöd das jetzt klingt, aber du wirst mit ihm inhalieren müssen. Also diese Mischung in heißes Wasser machen und ihm dann unter die Nase halten.“ erklärte ich und sagte noch, dass zu dieser Jahreszeit viele Pferde erkältet waren, gerade durch das nasse Wetter. Dukat durfte gehen und mein letzter Patient kam. Es war Bordeaux und ich fand den Hengst immer noch so hübsch, wie damals als Fohlen. Ich begrüßte ihn sanft und hockte mich dann hin, um ihn abzutasten. Er war so klein wie ein Hund und ohne Tisch war es gar nicht so leicht, ihn ordentlich zu untersuchen. Doch alles schien okay und auch die Temperatur war normal. Doch Janina wies mich auf den Mähnenansatz des Ponys hin, an welchen leichte Huckel vorhanden waren. Ich runzelte die Stirn und kontrollierte Lunge und Herz, dort hörte sich auch die Lunge ein wenig verzogen an. Auch seine Atemwege waren nicht frei. „Er ist aber gesund.“ meinte ich und schaute weiter, er schien eindeutig eine Allergie zu haben. Kompliziert bei Pferden, deshalb rasierte ich ihm an der Schulter ein Stückchen Fell ab, um an die Haut zu kommen. Ich hatte einige Proben zum Testen von Allergien mit, welche ich in kleinen Tröpfchen auf der Haut verteilte. „Das Ergebnis erfahren wir in einer halben Stunde.“ meinte ich zu Janina und impfte das Pony derweil. Das Ergebnis war letztendlich eindeutig, denn Bordeaux vertrug Heustaubpartikel nicht. „Die Lösung ist Gott sei Dank einfach, am besten immer einfach das Heu mit einer Gießkanne anfeuchten.“ erklärte ich Janina und erklärte Bordeaux für fertig, denn Augen und Maul konnte ich wegen seiner schniefenden Nase nicht untersuchen. „Alles klar, dann bis zum nächsten Mal!“ sagte ich noch und machte mich schon auf den Weg zum nächsten Patienten.
    • Jackie
      ​Verschoben am 23.07.2014
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Janina2604
    Datum:
    29 Juli 2012
    Klicks:
    477
    Kommentare:
    6