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Friese

Shadow on the Wall - Stute

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Shadow on the Wall - Stute
Friese, 16 Okt. 2013
    • Friese
      Alte Berichte:

      Edfriend sagte am 29 November 2011 - 11:21 PM:

      Weihnachtsstress
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      Ich war immer noch hundemüde, doch es hieß nun aufstehen, als der Wecker klingelte. Gähnend streckte ich mich und schaute seufzend aus dem Fenster. Das Wetter schien es heute zumindest gut zu meinen. Mühsam stand ich auf und verschwand für zehn Minuten im Bad um mich zu waschen und anzuziehen. Als ich fertig war ging es runter in die Küche. Erst wurden Chinchillas und Wellensittiche gefüttert und dann waren die Hunde an der Reihe. Währenddessen hatte ich mir schon einen Cappuccino gemacht und die Zeitung geholt. Dann backte ich noch Brötchen für meine drei Pfleger auf und deckte den Tisch. Danach war ich einigermaßen munter und zog schnell Schuhe und Jacke an. Dann ging ich schnell über den Hof zum Stall. Über die Weiden zogen noch die Nebelschwaden und man sah nur die leichten Umrisse des Waldes im Hintergrund. Im Stall angekommen begann ich bei den Fohlen und fütterte alle durch, dann ging es zu den Hengsten und zum Schluss waren noch die Stuten dran. Zufrieden frühstückten nun alle Pferde und ich machte den meisten schon das Halfter über, damit das Rausbringen schneller verlief. Eine Viertelstunde später waren auch Chrissi, Sophia und Jake da und es ging los. Ich kümmerte mich heute um die Fohlen, Sophia und Chrissi um die Stuten und Jake um die Hengste. Als ich dann mit meinen Tieren fertig war, half ich ihm noch bis alle auf den Weiden standen. Dann begann die Stallarbeit, es hieß Ausmisten. Natürlich ging das zu viert schneller und kurz nachdem wir angefangen hatten, kam Nicole an. "Ich hab heute frei." grinste sie und schnappte sich sofort Schaufel und Mistgabel und half uns. Mit noch einer Person waren wir noch schneller fertig und konnten bald mit der Arbeit der Pferde anfangen. Doch noch während des Ausmistens klingelte mein Handy und ich ging sofort dran. "Ja, hallo?" antwortete ich und stellte die Mistgabel zur Seite. "Hey Eddi! Die neuen Decken für Pajero und Varulv sind fertig, ich bring sie dir direkt vorbei." lachte Janina und verabschiedete sich schon wieder. Ich lächelte glücklich, Janina ihre Sachen sahen immer genial aus und für Varulv hatte sie besondere Farben ausgesucht. Kurz darauf bekam ich eine SMS von ChickenGeorge, dass ich Deutschland abholen könne. Deutschland war ein vierjähriger Welsh B Hengst, den ich für Napayné gekauft hatte. Besonders seine Farbe sprach mich sehr an und talentiert war er auch. Er war zwar nicht immer ein Engel, erst recht nicht unter dem Sattel, aber dann hatte ich mal wieder etwas zu tun. "Chrissi?" rief ich durch den Stall und bat sie, den Hengst heute gegen um zehn dann von ChickenGeorge abzuholen. Sie willigte ein und wir machten direkt eine neue Box fertig und den kleineren Paddock am Stall. Heute schien jedoch der Tag verflucht zu sein, denn schon rief wieder jemand an. Es war Naddie und sie erklärte mir, dass ich Celebrate Summer bekommen könne. Die Kleine war ein New Forest Pony und ich hatte mich einfach in sie verliebt. Ich wartete schon einige Tage auf die Zusage und trug Chrissi direkt auf, das Fohlen gleich mitzubringen. Somit kamen heute schon drei neue Pferde, denn von Ava hatte ich die Paso Fino Stute Damn gekauft. Das kleine Fohlen besaß eine geniale Abstammung sollte Partnerin zu Wannabe werden. Ich seufzte, schon wieder drei neue Pferde, heute war wieder ein stressiger Tag. Erst gestern hatte ich einen langen Tag gehabt und heute ging der Stress weiter. Aber ich war stolz, wir hatten gestern Abend noch den gesamten Hof weihnachtlich geschmückt und es sah richtig toll aus. Ich beschloss heute ein Freispringen zu machen und schickte Jake und Nicole in die Halle, um die Springgasse aufzubauen. Sophia, Chrissi und ich holten uns die Pferde. Wir würde einige Pferde springen lassen. Dabei würde Chrissi die Pferde hin und her bringen, Sophia und ich sie putzen und Nicole und Jake würden die Pferde springen lassen. Als erstes holten wir Vertigo, Dr. Insektor und Varulv. Die drei Pferde putzten wir gründlich und brachten sie dann in die Halle. Während die drei sprangen, holten Sophia und ich schon Meister Propper, Juego und Heartbreaker. Auch die drei putzten wir gründlich und ließen sie direkt nach den anderen in die Halle. Die ersten drei waren fleißig gesprungen und waren auch leicht verschwitzt, also führten wir sie mit Abschwitzdecken trocken. Die Ponys sprangen auch richtig gut. Als nächstes kamen noch Julä, Weihnachtswichtel und Shadow on the Wall an die Reihe, damit auch einige Stuten sprangen. Das lief auch voller Erfolg, während wir die Ponys trocken führten und schon die nächsten holten. Dazu gehörten, Pajero, Deutschland und Alazar. Die drei sprangen auch richtig fleißig. Deutschland holten wir dann eher, damit die anderen beiden noch höher springen konnten. Die letzten Springer waren dann Bonanza, Antigone, Kürbis, Napayné und Primadonna. Auch die vier putzten wir gründlich, ließen sie ordentlich springen und führten sie dann trocken. Nachdem auch diese Pferde wieder auf der Weide standen, machten wir eine kurze Pause. Inzwischen kam die Sonne raus. Chrissi fuhr nun los, um die beiden Stuten zu holen, Ava würde ihr Fohlen bringen. Also würde Chrissi eine Stunde lang unterwegs sein und wenn sie wieder da war, käme Damn. Ich entschied mit den restlichen vier einen Ausritt zu machen. Chrissi lehnte dankend ab, dass wir auf die warteten, denn sie mochte solche großen Ausritte nicht. Ich teilte schnell die Pferde ein. Sophia setzte ich auf Rubina Ravenclaw, Jake auf Chaira, Nicole auf Chatija und ich schwang mich auf Apache's Tomahawks Rücken. Zuerst putzten wir jedoch die vier Stuten ordentlich, sattelten sie auf (alle Western) und dann ging es los. Gemeinsam ritten wir Richtung Berge. Wir wollten unseren Bergpass überqueren und durch die Höhle zurück zum Gestüt. Unser Ausreitgelände war genial. Heute nutzten wir die Stärken unserer Pferde, die sehr geländesicher und kräftig waren. Immerhin waren es Westernpferde. Zudem trainierte das gleich die Ausdauer der Pferde. Im Trab ging es durch seichte Gewässer, im Galopp über üppige Hügel und in den bevorzugten Gangarten ging es dann den Bergpass hinauf. Ganz oben gab es eine Abbiege auf eine kleine Wiese die inmitten der Berge lag, wie ein Tal. Wir banden die Pferde an den Bäumen an und machten eine kleine Pause, denn wir hatten Trinken und Essen mit. Erst nach einer halben Stunde ritten wir zurück. Es ging über eine Brücke und dann einen Schlängelweg hinunter zum Wasserfall. Dann ritten wir noch durch die blau leuchtenden Höhlen und waren recht schnell wieder auf dem Gestüt. Die Pferde waren verschwitzt aber zufrieden. Wir versorgten sie ordentlich und halfen dann Chrissi bei Deutschland und Celebrate Summer. Auch Ava kam gerade und brachte Damn. Nachdem alle versorgt waren, aßen wir noch zusammen Mittagessen und dann ging die Arbeitsteilung los. Chrissi wollte Melody Girl und Farasha longieren, mit Acacia springen und Guaranà in der Dressur reiten. Jake wollte mit Sharon ein wenig Bodenarbeit machen und mit Yerai ein wenig auf dem Platz reiten. Sophia wollte sehr gerne mit Pawaneeh arbeiten und ich erlaubte es ihr. Außerdem longierte sie Morrigan und Wannabe und ritt noch Thorondor. Nicole überließ ich Calucci und Aristo. Auch mit Mokka konnte sie ein wenig arbeiten und wenn sie Lust hätte auch noch Lapis Lazuli reiten. Ich würde Rings Of Friendsship longieren, mit Sonja wollte ich ein wenig das Reiten üben, denn sie war kürzlich eingeritten worden und dann kümmerte ich mich noch um Muskat. Gemeinsam wollten wir uns dann noch um die gesamten Fohlen kümmern und eigentlich alle nur putzen und ein wenig verwöhnen. Ich kümmerte mich um Zarin, Romance und Helia. Chrissi würde sich Wishful, Dark Heart und Long Island Icetea schnappen. Jake kümmerte sich um Romatika, Tiny Girl und Panthero. Während Sophia und Nicole sich Fairy Bluebird, Jeanie, Flower of the Life und Destiny Horro nahm.Als alles eingeteilt war, ging die Arbeit los und das Gestüt begann zu leben. Ich begann mit Friendsship und longierte die Stute lediglich mit Kappzaum, Longe und Longierpeitsche. Sie sollte die innere Schulter heben, sich biegen und den Weg nach unten finden. Das machte sie auch richtig gut und lief traumhaft. Zwanzig Minuten arbeitete ich gründlich mit ihr und dann schwitzte sie genug und ich lief sie trocken. Und danach war Sonja dran. Das Putzen und Aufsatteln lief Problemlos und ich war richtig stolz auf die Stute. Chrissi, die gerade auch in der Halle ritt, hielt mir gegen und ich schwang mich vorsichtig in den Sattel. Ich ritt Sonja länger warm als andere Pferde und begann dann mit einfachen Bahnfiguren. Es lief richtig gut und ich nahm bald den Trab dazu. Ab und an lief sie unkontrolliert, doch ich konnte sie schnell zurückholen und sie lief richtig fein. Länger als eine halbe Stunde machte ich aber nicht mit ihr, sattelte sie dann ab und brachte sie zurück auf die Weide. Als letztes war Muskat an der Reihe. Ich sattelte den Hengst auf und dann ging es gemeinsam mit Sophia und Pawaneeh auf unsere simple Trainingspan. Eine halbe Runde Schritt, zwei Runden Trab und drei Runden Ausdauergalopp. Zum Schluss noch ein kurzer Sprint und wir ritten die beiden wieder ordentlich ab. Zufrieden ließen wir sie zurück auf die Weide und ich beschloss ein wenig Büroarbeit aufzuholen. Seit neustem war ich die Leiterin von Carenté und hatte viel zu tun. Die Adventsturniere standen an, Nikolaus, Weihnachten und der Adventskalender. Ich checkte flott die Mails und schaute dann auf die Community unter News. Ein wenig geschockt starrte ich das Thema von Monsterflosse an. Sie ging?! Seufzend las ich mir alles durch und starrte geschockt auf das Antwortfeld. Monsterflosse bat mich darum zwei ihrer Pferde auf alle Fälle zu mir zu holen. Walking to the Moonlight und Joyna. Ich entschied mich direkt noch The Alphabeat und Joyce mit zu nehmen. Ich schrieb ihr eine Mail und fuhr direkt danach mit einem Hänger und Jake mit zweitem Hänger los. Nach einer halben Stunde war ich da und umarmte sie erst einmal. "Blöde Kuh." murmelte ich lächelnd und dann luden wir direkt die Pferde ein. Erst einmal holte ich Joyce, Joyna und Khiara El Assuad zu mir. Die englische Vollblutstute hatte ich als Partnerin für Muskat geholt. Nachdem alles eingeladen verabschiedete ich mich von Monsterflosse und fuhr los. Bei The Alphabeat und Moon wartete ich noch geduldig auf die Antwort der Vorbesitzer. Die drei neuen Pferde kamen erst einmal auf eine Weide zusammen und wir machten Boxen fertig. Janina schaute auch einmal vorbei und ich bedankte mich für die Decken. Dann begann es allmählich zu dämmern. Wir holten alle Pferde in den Stall und begannen mit der Fütterung der Pferde und alle bekamen ihr Abendheu. Fertig mit dem Stall kontrollierte ich noch mal alle Pferde und dann ging es ins Haus. Ich machte noch den Hühnerstall zu und holte die Hunde rein. Nicole fuhr dann auch nach Hause und Sophia und Jake machten das Abendbrot fertig, es gab eine leckere Fischpfanne. Nachdem wir gegessen hatten verschwand ich noch im Büro und machte die restliche Arbeit fertig und schrieb Hamsterlady mal wieder eine Mail. Außerdem wollte ich noch das Carenté-Team auf die kommenden Turniere vorbereiten und was wir noch alles bräuchten. Nach einer Stunde reichte es und ich gesellte mich mit zu Sophia, Chrissi und Jake auf die Couch und schauten uns eine herrliche Komödie zu Chips und Cola an. Morgen würde wieder ein harter ag werden, ich hätte außerdem noch eine Probe für die Weihnachtsgala und einen darauffolgenden Auftritt.
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      Edfriend sagte am 31 October 2011 - 01:15 AM:
      Alle Hände voll zu tun
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      Müde reckte ich meine Glieder und hüpfte aus dem Bett direkt ins Bad. Nachdem ich meine Stallsachen anhatte und die Haare zum Pferdeschwanz zusammengebunden, ging es runter in die Küche. Nessie und Mylo bekamen als erstes ihr Futter. Ein Blick aus dem Fenster zeigte heute wieder herrlich warmes Wetter an. Der diesjährige Herbst gefiel mir, wirklich! Schnell setzte ich den Kaffee auf und machte mir meinen Cappuccino. Während der brühte ging ich raus, öffnete den Hühnerstall und sammelte vier Eier ein. Diese kamen auch direkt in den Eierkocher. Schnell war der Tisch gedeckt. Da ich Morgens nie mitaß, deckte ich nur für meine drei Angestellten. Dann stellte ich den Korb mit frischen Eiern auf den Tisch, Toasts, und den Kaffee. Binnen Sekunden hatte ich den Cappuccino ausgetrunken und schon ging es in den Stall. Denn auch die Pferde wollten frühstückten. Jedes bekam seine individuelle Portion und nach einer Viertelstunde war ich fertig. Meine beiden Hunde begleiteten mich auf Schritt und Tritt und ich genoss die frische Luft. Es dauerte nicht lange und meine Pfleger waren mit dem Frühstück fertig. Auch die Pferde waren inzwischen fertig. Ich machte noch einen kurzen Abstecher zum Briefkasten und brachte die Briefe ins Haus."Jake und Chrissi, ihr bringt die Zuchtpferde und Fohlen raus, Sophia und ich kümmern uns um den Rest." teilte ich grob ein und schon ging es los. Immer wurden zwei Pferde aufgehalftert und auf die großen Weiden gebracht. Während wir bei unserer Rausbring-Aktion waren, klingelte mein Handy. "Ja, hallo?" ging ich fröhlich ans Telefon. "Hey Eddi! Das mit Wannabe geht klar, wenn du möchtest bring ich ihn dir direkt vorbei." begrüßte mich Salera mit einer tollen Nachricht. "Oh ja gerne!" zufrieden legte ich auf. Wannabe war ein hübscher Paso Fino den ich von Salera erstanden hatte, als sie ihre Zucht auflöste. "Eddi? Was ist eigentlich mit Charia?" Ich schaute auf und Sophia schaute mich fragend an. "Die haben wir gestern noch mal kurz zu den Stuten gelassen und die vertragen sich eigentlich prima. Von daher kann sie mit auf die große Weide." lächelte ich und drehte mich wieder um. Charia war eine der ersten Nachkommen meiner Stute Chaira gewesen. Janina hatte sie vor dem Hungertod gerettet und ich hatte sie bereitwillig entgegengenommen. Da sie hier schon einiges kannte, war das Eingewöhnen kein Problem gewesen. Außerdem stand bald eine Krönung für die Stute an. Als alle Pferde draußen standen, begannen wir mit der Stallarbeit. Während des Ausmistens bekam ich eine SMS von Monsterflosse. 'Holst du Farasha heute ab?' Lächelnd schrieb ich eine bejahende Antwort und schickte Jake dann zum Stute-Abholen los. Wir hatten den Stall nun endlich hinter uns und Jake kam auch schon. Wir luden die wunderschöne Rappstute aus und sie durfte direkt auf unsere Eingewöhnungsweide, wo sie erst einmal isoliert stand. Sie schien sich recht wohlzufühlen und begann sogleich zu grasen. Kurz darauf hupte es, denn Salera war da. Ich hechtete zurück zum Stall und begrüßte auch sie und den Hengst. Auch er war schnell ausgeladen und wurde auf den Eingewöhnungspaddock gebracht. Zufrieden musterte ich das Goldstück und machte mit Salera noch das Geschäftliche aus. Diese musste dann auch schnell weiter. Meine Pfleger und ich beobachteten die Neuankömmlinge gründlich. Beide schienen sich pudelwohl zu fühlen und wälzten sich sogar. "Ran an die Arbeit!" lachte ich und scheuchte die drei zu den Pferden."Jake, Chrissi? Macht ihr heute mal die Jungpferde? Zarin und Romance könnt ihr ordentlich longieren. Ebenso wie Wishful und Romantika. Mit Destiny, Jeanie, Tiny Girl und Fairy könnt ihr ein wenig Schrecktraining machen und das übliche ABC üben. Und mit den restlichen vieren - Panthero, Icetea, Dark Heart und Helia - könnt ihr Hängerübungen machen." lächelte ich und schickte sie los. Chrissi und ich würden die restlichen Pferde trainieren. Morrigan, Calucci und Thorondor hatten heute frei. Die beiden Barocker hatten gestern einen kleineren Auftritt auf dem Dorffest gehabt. Thor unter dem Sattel und Calucci an der Hand, während Morrigan erst gestern seine Körung bestanden hatte und dafür heute frei bekam.Heartbreaker spannte ich gemeinsam mit Juego mal wieder vor die Kutsche. Das schöne Wetter musste schließlich genutzt werden. Außerdem halfen wir einem älteren Ehepaar, das sich verlaufen hatte, aus ihrer misslichen Lage und brachten sie zurück in die Innenstadt. Die danach verschwitzten Ponys hatten sich ihren ruhigen Nachmittag dann redlich verdient.Aristo longierte ich heute wieder, diesmal mit einem richtigen Bodenhindernisparcours in der Halle. Ich arbeitete wie immer nur mit Kappzaum, Longe und Peitsche. Aristo lief inzwischen so genial vorwärts-abwärts, ließ den Rücken schwingen und trat unter, ein Traum! Auch die Hindernisse waren kein Problem. Diese nutzte Chrissi gleich noch mit Chatjia für das muskelaufbauende Training der Criollostute und auch Chaira musste daran glauben, lief aber fleißig und motiviert unter mir mit.Mit Shadow on the Wall und Acacia sprangen wir heute im Gelände ein wenig. Beide Stuten hatten sichtlich Spaß, auch wenn wir uns ein- zweimal verritten. Dafür waren die Springeinlagen richtig gut gewesen! Gerade für Acacia die das sonst eher selten tat. Shadow hatte sich wirklich bewiesen und ich war stolz auf die junge Reitponystute. Aus ihr würde noch ein großes Turnierpony werden. Mit Weihnachtswichtel und Julä machten wir heute nur einen kurzen Spaziergang. Die beiden hatte ich gestern an unseren Nachbarn ausgeliehen für eine Kutschfahrt zum Kindergeburtstag. Gott hatten sich die Kleinen über die Ponys gefreut! Und die beiden Stuten waren da auch komplett in ihrem Element gewesen und hatte sich fein gemacht.Melody Girl hatte heute Ruhetag. Als es drei Tage lang so kalt gewesen war, hatte sich die empfindliche Araberstute eine Erkältung zugezogen. Heute longierte ich sie nur ein wenig im Schritt und Trab, damit sie ihre Kondition nicht verlor. Schade war das wirklich gewesen, denn wir hatten zwei Distanzturniere absagen müssen. Aber dafür ging es ihr nun wieder wesentlich besser. Immerhin bekam sie auch warmes Mash mit Minztee. Eine Verwöhnkur für das Pferdchen.Muskat und Pawaneeh hatten heute ihr Konditionstraining gehabt. Beide Hengste hatten heute rumgezickt und anscheinend ihren schlechten Tag erwischt. Chrissi und ich waren nach diesem Training wirklich k.o. doch die Arbeit ließ nicht auf sich warten. Nach einer lockeren Galopprunde ritten wir die beiden ab, die mehr wegen Aufregung schwitzten als wegen des Trainings. Wir stellten sie lieber mit Decke erstmal auf den Paddock. In einer Viertelstunde würden sie ohne Decke wieder auf die Weide dürfen.Mit Pajero ritt ich heute wieder Dressur. Es war definitiv nicht sein Lieblingsfach, aber er hatte einfach so viel Talent! Ich liebte es mit dem großen Schecken zu arbeiten und er war immer motiviert dabei. Ich vergaß dann immer recht schnell die Zeit und nach einer Weile, als wir eine Kür beinahe perfekt konnten, kam Chrissi und holte mich zurück aus meinem Rausch. Ich ritt Pajero ab und versorgte den Hengst dann schnell, eh er wieder auf den Paddock durfte. Zur Abwechslung zwischendurch schickte ich Jake und Sophia mit Alazar und Cazador auf einen Ausritt. Den beiden Hengsten würde das lockere Training nicht schaden und den ganzen Tag mit Fohlen warn auch wirklich eine nervenaufreibende Sache. Doch als sie wiederkamen wirkten sie entspannt und locker wie immer. Mit Doktor Insektor und Bonanza ging es wieder an das Einreiten. Dabei erzielten wir heute große Erfolge. Doc lief schon brav unter dem Reiter und besaß eine gute Balance. Bonanza war immer leicht verunsichert, sobald Chrissi ihr von der Seite wich. Doch daran arbeiteten wir ja noch. Zu lange machten wir mit den beiden nicht und so verging auch hier eine lockere Trainingseinheit. Mokka und Sonja hatten heute Freetime. Ich wollte den Tekken einfach mal eine Pause gönnen, außerdem hatten wir noch so viele andere Pferde vor uns. Deshalb bekam auch Sharon heute einen Ruhetag ohne etwas machen zu müssen. Der Tinker konnte das mal gebrauchen. Er puschte sich immer so schnell auf.Zu viert ritten wir mit Apache's Tomahawk, Rubina Ravenclaw, Lapis Lazuli und Rings Of Friendsship aus. Ein ausgelassenes Wettrennen, ein kleines Picknik und lustige Gespräche. So sah dieser lockere Ausritt mal wieder aus. Zusammen hatten wir immer gute Laune und die Stuten genossen ihre Freizeit, immerhin ging es bald wieder auf Turniere. Doch wir mussten uns mit der Zeit ranhalten, also schnell zurück zum Gestüt. Während ich Primadonna longierte und Napayné danach noch ritt, ritt Chrissi Antigone ordentlich auf dem Springplatz und longierte dann noch Kürbis. Alle vier Stuten waren danach verschwitzt, aber zufrieden. Auch wir beiden waren mit unserer Arbeit zufrieden. Gerade verfluchte ich die Zeitumstellung, denn nun wurde es noch eher dunkler! So brachten wir die vier Stuten nach dem Training direkt in den Stall.Meister Propper longierte ich heute nur, tat ihm aber auch gut, damit das Fellpony nicht zu kräftig wurde. Das Gleiche tat ich auch mit Vertigo. Der Schecke zeigte heute wieder leicht seine Faulheit. Aber uns blieb kaum noch Zeit, also musste für jeden 20 Minuten reichen. In der Stunde ritt Chrissi Yerai ordentlich in der Halle Dressur. Das Fachgebiet des PRE. Den sie danach auch direkt in die Box brachte. Zu guter Letzt blieben noch Varulv und Guaranà übrig. Ich schnappte mit das Connemara und Chrissi den Araber. Gemeinsam gingen wir in die Halle. Es ging über Trabstangen, Cavaletti und sogar kleinere Sprünge. Danach waren die Hengste aber auch down. Doch gut getan hatte es ihnen. Auch sie blieben direkt in der Box.Inzwischen war es schon fast finster und ich war dankbar über die hellen Lampen, die die Wege zu den Weiden vom Stall aus beleuchteten. Schnell holten wir die restlichen Pferde auch in den Stall und als alle im warmen Stall standen, gab es das Abendbrot. Jake und ich fütterten die Pferde und machten den Stall fertig, während Chrissi und Sophia kochten. Denn heute gab es leckere Wraps, eh ein Fernsehabend mit Chips und Cola auf der Couch folgte. Für heute hatten wir wirklich viel geschafft!
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      Edfriend sagte am 30 September 2011 - 10:57 PM:

      Action auf Hayes End
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      Stöhnend drückte ich meinen Handywecker aus, ich war noch total verschlafen. Müde schlug ich die Decke zurück und schwang mich aus dem Bett und zog das Rollo hoch. Sogleich senkte sich wieder mein Elan, als ich nur ein graues Etwas sah, es war nebelig, aber wie! Langsam machte ich mich in mein Bad, wusch mich und zog mich flott an. Lange Jeans, Top und einen simplen Pferdeschwanz, voilà. Ich war relativ früh fertig, es war erst kurz vor um sieben. In der Küche setzte ich meinen Cappuccino auf und deckte schnell den Tisch, dann musste das später nicht Sophia machen. Dann fütterte ich noch schnell Nessie und Mylo. Nachdem ich meine Tasse ausgetrunken hatte - essen tat ich früh nie etwas -, ging ich in unseren großen Garten. Man sah kaum die Hand vor Augen. Als erstes deckte ich die Wellensittiche auf, die auf der Terrasse standen, gleich begannen sie fröhlich zu zwitschern und wurden munter. Die Chinchillas bekamen ihre handvoll Müsli und dann ging es weiter hinter in den Garten. Nessie und Mylo waren auch irgendwo unterwegs, doch ich konnte sie nicht sehen. Total begeistert flitzten die Hühner aus dem Stall und stürzten sich auf das Futter. Zum Schluss fütterte ich noch unsere vier Hasen. Mit allem fertig holte ich noch einen kleinen Korb aus unserem Schuppen und sammelte frische Äpfel ein, ich würde mich auch mal wieder um die Beete und das Gemüse kümmern müssen, Pferde nahmen immer sehr viel Zeit in Anspruch. Wieder in der Küche wusch ich alle Äpfel und stellte sie in einer schönen Holzschüssel auf den Tisch. In einigen Minuten würden Chrissi, Sophia und Jake kommen. Ich schnappte mir einen Apfel und machte mich schon auf den Weg zum Stall. Dort schienen schon alle Pferde putzmunter, also ging ich gleich in die Futterkammer und begann alles vorzubereiten. Erst die Hengste, dann die Stuten und dann die Jungpferde. Nach einer Viertelstunde war ich fertig mit füttern und lief ins Büro. Dort erstellte ich schnell eine Liste, denn heute würde der Tierarzt und der Hufschmied kommen. Ein anderer Termin war nicht passend gewesen, es war wie immer, alles fiel auf einen Tag. Die Tierarzt-Pferde würden auf die Weide hinter dem Stall gehen, Gott sei Dank waren es nur Stuten: Chaira, Antigone, Helia und Melody Girl. Beim Hufschmied waren es allerdings mehr, Pajero und Ejadon brauchten dringend neue Eisen, die beiden kamen auf den Stallpaddock und die drei Stuten Shadow on the Wall, Lapis Lazuli und Kürbis. Die würden auf den größeren Paddock kommen. Meine Helfer waren noch nicht aufgekreuzt, also brachte ich die aufgelisteten Pferde gleich auf ihre Weiden und hängte den Zettel ans schwarze Brett. Dann kreuzten meine drei Helfer auf und wir brachten die restlichen Pferde nun auf die Weiden. Durch den Nebel zu schlürfen war nicht gerade angenehm und auch die Pferde wirkten unzufrieden, aber wir mussten uns heute ranhalten. Als erstes würde der Tierarzt kommen, zwischendrin würde auch noch Nicole aufkreuzen und wir wollten mit dem Einreiten von drei Pferden beginnen. Pünktlich halb neun kam unsere Tierärztin. Chrissi und Jake holten Chaira und Melody Girl, während ich mit der Tierärztin das heutige Programm absprach. Chaira musste nur eine Vorsorgeuntersuchung und Impfungen über sich ergehen lassen, bei Melody Girl ließ ich sie jedoch genauer hinschauen. Die Stute sollte weiterhin Distanzrennen laufen und musste topfit sein. Die Tierärztin lobte die Muskeln der Stute und sagte, dass sie in Ordnung wäre. Ich übergab die Stuten an Chrissi und diese brachte sie auf die große Weide. Sophia holte derweil Helia und Antigone. Auch bei den beiden wurde dasselbe gemacht. Helia schien sich eine leichte Erkältung geholt haben, sie bekam ein leichtes Antibiotika und gleich eine dünne Decke über, eh sie auf die große Weide gehen würde. Ich würde ihr heute Abend Kräuter unter ihr Futter mischen. Antigone erfreut sich bester Gesundheit und schon nach einer Stunde konnte die Tierärztin abfahren. Zufrieden holte ich mir sogleich Doc von der Weide, er würde der erste sein, bei dem ich mit dem Einreiten begann. Ich fand keine Einreiter oder Ausbilder, alle belegt, im Urlaub oder mit keinem guten Ruf. Also machten wir es selber. Gemeinsam mit Jake putzte ich das Warmblut. Sophia und Chrissi begannen mit der Stallarbeit. Nachdem Doc sauber war, holte ich gleich noch die Hufsalbe, damit seine Hufen nicht brüchig wurden. Dann kam die Trense drauf, die er schon bestens kannte, und zum Schluss noch das Barefoot-Pad. Er sollte das in Ruhe lernen. Während wir ihn führten war er brav. In der Halle ließen wir ihn dann los und er preschte davon. Beobachtete das seltsame Ding auf seinem Rücken, entspannte sich aber schnell wieder. Als er ruhig war, rief ich ihn zu mir und nahm ihn an der Longe. Ohne Probleme lief er los, immer schön vorwärts-abwärts und schwungvoll voran. Er war ein Traum von Pferd! Ein Weilchen longierte ich ihn noch, dann holte ich ihn ran und drückte Jake die Zügel in die Hand. Mit einem Schwung lag ich quer auf seinem Rücken. Kurz spannte sich das Pferd unter mir an, doch er löste schnell den Rücken. Ich lobte ihn ausgiebig und rutschte wieder von ihm runter. Verdutzt blickte er mich an, als ich wieder neben ihm stand. Lachend gab ich ihm eine Möhre und brachte ihn wieder in den Stall. Jake machte ihn fertig und ich holte sogleich Bonanza. Mit ihr würde das nicht so einfach werden. Auch sie putzten wir erst gründlich, nachdem Doc auf der Weide war. Dann noch Hufe auskratzen und Langhaar kämmen. Auch sie bekam eine Trense drauf und das Barefoot-Pad. Doch sie begann schon am Putzplatz zu buckeln und wollte das Teil runtergekommen. Zweifelnd sah ich Jake an. Mit der Stute ging es auch in die Halle und dort rannte sie davon, buckelte wie wild und wollte sich sogar hinlegen! Ich trieb sie vor mir her, bis sie sich irgendwann unterwarf und zu mir kam. Ich lobte sie ausgiebig und nahm sie an die Longe. Sie buckelte einige Male noch und dann ließ sie recht versteift. Ich schüttelte den Kopf, für heute reichte es. Wir brachten auch Bonanza wieder auf die Weide und der dritte im Bunde war Calucci. Auch er wurde geputzt und 'gesattelt'. Er war die Ruhe in Person, sah gar nicht ein in der Halle davon zu traben. Ich konnte ihn gleich longieren und er war wie immer brav und fein. Auch als ich mich auf seinen Rücken legte stand er still und entspannt da. So traute ich mich sogar, mein Bein auf die andere Seite zu schwingen und mich aufzusetzen. Immer noch war Calucci entspannt. Das hatte ich von ihm nun überhaupt nicht erwartet! Jake hingegen lief los und Calucci folgte ihm, ich hielt die Luft an, doch Calucci blieb immer noch ein Engel auf Erden. Nach einer Runde im Schritt schwang ich mich von seinem Rücken und lobte ihn ausgiebig. Auch er wurde wieder auf seine Weide und gleich würde der Hufmied kommen. Continue ...
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      Edfriend sagte am 14 September 2011 - 10:38 PM:
      Morgendliche Arbeit & zwei Neuankömmlinge
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      Müde halfterte ich Antigone und Shadow on the Wall auf und stellte die beiden Stuten auf den Stallpaddock. Dann begann ich gemeinsam mit Jake, Chrissi und Sophia die restlichen Pferde auf die Weiden zu bringen, nachdem alle mit dem Frühstück fertig gewesen waren. Die beiden Stuten auf dem Paddock würden gleich einen netten Ausritt machen dürfen und sollten deswegen hier bleiben. Chrissi behielt auch Varulv, unseren noch neuen Connemarshengst, im Stall, denn heute musste der Hübsche sich auch unter ihr beweisen. Jake ließ Aristo im Stall, er wollte sich heute noch ein wenig 'quälen'. Denn er verbesserte sich täglich mehr in seinen Reitkünsten. Aristo war ein feiner Hengst, der sofort zeigte, wenn auch nur eine Hilfe falsch war. Jake hatte genug Ehrgeiz um mit ihm ein wenig zu üben. Chrissi wollte Varulv hingegen auf dem Springplatz reiten. Sophia und ich wollten ausreiten. Als dann schließlich alle Pferde auf den großen Weiden standen, halfterte ich Antigone wieder auf und band sie am Putzplatz an, Sophia schnappte sich Shadow. Die Hengste wurde im Stall fertig gemacht, das war sicherer als hier bei den Stuten. Nachdem ich Antigone gründlich geputzt hatte, das Langhaar gekämmt und die Hufen ausgekratzt, holte ich das Sattelzeug. Für den Ausritt entschied ich mich für Western. Sophia war auch so weit, doch sie blieb lieber bei dem englischen Sattel. Als beide Stuten startklar waren, kam auch schon Jake mit Aristo aus dem Stall, schwang sich in den Sattel und ritt los. Ich band Antigone los und tat es ihm gleich. Geduldig wartete ich bis auch Sophia im Sattel saß. Kurz verabschiedeten wir uns noch von Chrissi, eh wir losritten. Eigentlich hatte ich den Wald inzwischen satt, aber dennoch war er die beliebteste Strecke aller Pferde. Für Antigone war es erst das zweite Mal in unserem Gelände. Doch da sie auch militarytalentiert war, war das für sie kein großes Problem. Shadow hingegen erschrak sich immer noch ab und an, aber Sophia glich das mit ihrer Ruhe gut aus. Nach einer Weile trabten wir schließlich an. Auch wenn Antigone im Gegensatz zu Shadow kräftiger zu wirken schien, waren ihre Gänge leicht und federnd, man kam sich vor wie auf einem kleinen Turnierpferd. Antigone war ein Verlasspferd, sie erschrak sich vor nichts. Da Shadow so ein ruhiges Pferd an ihrer Seite besaß, war auch die deutsche Reitponystute gleich viel entspannter und ihre Schritte wurden länger und schwungvoller. Der erste Galopp ließ nicht lange auf sich warten, besonders heute war der Waldweg dafür angenehm. Über die Wiesen ging es dann allmählich zurück Richtung Gestüt. Antigone und Shadow hatten sich ein herausforderndes Wettrennen gegeben, doch Antigone hatte letztendlich gewonnen. Die Kleine besaß dann doch mehr Ausdauer. Gerade als wir eine der Kuhweiden passierten, vibrierte mein Handy. Mit einer schnellen Bewegung zückte ich es und ging ran. "Ja, hallo?!" fragte ich und ließ Antigone mehr Zügel, damit sie sich ihren Weg selbst suchte. "Hey Eddi! Ich bins Janina. Ich hab was ganz wichtiges zu besprechen, hast du gerade Zeit?" verdutzt darüber, das Janina mich anrief nickte ich perplex, eh mir einfiel, dass sie das ja nicht sah. "Ja klar hab ich Zeit, worum geht es denn?" lächelte ich und hielt Antigone so lange zurück, bis sie neben der verschreckten Shadow lief. "Es geht um Napayne und Primadonna. Napayne würdest du doch zurücknehmen, sagtest du einmal und Primadonna wäre perfekt für Breaker. Ich möchte mich von einigen Pferden trennen, so dass nur noch die Zwerge da bleiben." Ich nickte abwesend. Napayne würde ich zurücknehmen, ich wollte nicht, dass die Stute eine halbe Weltreise machte. Und Primadonna… Ich war schon ewig auf der Suche nach einer Stute für Breaker und nun dieses Angebot! Spontan stimmte ich zu und Janina beschloss, sie mir gleich heute zubringen. Nachdem das feststand, beeilten Sophia und ich uns umso mehr und waren binnen einiger Minuten am Hof. Sophia sollte Shadow schon fertig machen und dann die Boxen herrichten. Ich trabte mit Antigone Richtung Dressurviereck, um Jake Bescheid zu sagen. Ich würde seine Hilfe beim Abladen sicherlich gebrauchen können, außerdem wollte ich sehen, wie er sich mit Aristo schlug. Die beiden wirkten aber schon richtig gut zusammen und Aristo lief sogar am Zügel und das richtig gut. Gerade versuchten sie Schenkelweichen. Erst beim dritten Versuch gab Jake die richtigen Hilfen und Aristo tat was er sollte. Sie sahen mich jedoch erst, als sie zum Schritt durchparierten und eine kleine Pause machten. Ich erklärte ihm kurz, das bald zwei Neuankömmlinge kommen würden und er mir helfen müsse. Er war einverstanden und wollte nur noch kurz mit Aristo üben. Ich sagte auch noch Chrissi Bescheid. Diese ritt Varulv bereits ab und schien recht zufrieden zu sein. "Feines Pony." lächelte sie und gemeinsam ritten wir zurück zum Stall. Sophia begann gerade die Boxen einzustreuen. Ich drückte Chrissi reumütig Antigone's Zügel in die Hand, aber ich musste mich darum kümmern, dass die Weide hinter dem Stall für die beiden neuen Stuten fertig sein würde. Bis jetzt hatten da immer Antigone und Kürbis gestanden, die mussten nun aber umsiedeln auf den großen Paddock. Gott sei Dank hatten wir Varulv schon in die Hengstherde eingegliedert. Schnell brachte ich Kürbis auf den Paddock und holte noch mit der Schubkarre frisches Heu, um die beiden Raufen zu füllen. Auch den Wassertrog kontrollierte ich und dann kam auch schon Chrissi mit Antigone und überreichte sie mir. Ich brachte sie zu Kürbis. Die hübsche Connemarastute freute sich, ihre Freundin wieder zu haben. Ich begrüßte die Ponystute genauso wie Antigone. Nach kurzen beschnuppern und toben, kam Kürbis zu mir um zu schmusen. Antigone hingegen ließ sich auf die Knie und wälzte sich genüsslich, eh sie sich dem Heu zuwandte. Kürbis hingegen schubberte ihren Kopf an mir und suchte nach Leckerlies. Die Hübsche war schon damals bei mir gewesen und nun war sie wieder da. Sie war ein feines Reitpony und besonders für Kinder geeignet, meine Nichte hatte erst kürzlich auf ihr gesessen und war total stolz gewesen. Ich verwöhnte Kürbis noch ein wenig, doch dann musste ich schon wieder vor, die Stuten kamen!Janina begrüßte mich herzlich und wir umarmten uns kurz. Dann mussten wir uns beeilen, denn auch Janina war in Eile. Geschwind war die Klappe des Hängers unten, während Jake sich Primadonna schnappte, band ich Napayne los und führte sie rückwärts aus dem Hänger. Beide trugen Decken und Transportgamaschen. Wir brachten die beiden Stuten zum Putzplatz, nahmen die Ausrüstung ab und führten sie auch sogleich auf ihre neue Weide. Janina hatte uns begleitet und nun beobachteten wir drei die Stuten, wie diese neugierig über die neue Wiese trabten, aufgeregt wieherten und sich umschauten. Sophia und Chrissi brachten derweil das Sattelzeug und alles in die neuen Spinde. Janina wollte kein Geld für die beiden Stuten, also verabschiedete ich mich herzlich von ihr und dann war sie auch schon wieder weg. Seufzend beobachtete ich die beiden Welshstuten. Die beiden waren schon eine Pracht. Napayne mit ihrem Schneeweiß und diesen blauen Augen und Primadonna durch ihr interessantes Fell. Sie schien wirklich die richtige für Breaker zu sein. Ich beobachtete sie noch eine Weile, schmuste mit ihnen, doch dann ging auch ich wieder. Kürbis und Antigone fanden die Neuankömmlinge höchstinteressant und waren plötzlich genauso aufgeregt. Es war gerade mal kurz vor Mittag, doch Sophia machte sich schon auf, etwas Leckeres zu Kochen. Wieder zwei neue Pferde. Mal schauen was sich auch für Chancen ergeben würden. Jake war wie immer total motiviert, als es an das Ausmisten ging, aber da mussten wir durch. Immerhin waren unsere Pferde dafür auch einmalig und alle immer gesund. In der Zwischenzeit kam auch Nicole an und begutachtete zuerst die beiden Neuankömmlinge, eh sie uns half. Danach verkrümelten wir uns alle zum Mittagessen. Senfeier mit Kartoffeln, mein Leibgericht! Außerdem hatte Sophia gekocht und die war darin echt ein Naturtalent. Als Nachtisch gab es Stracciatella-Eis mit extra Schokokrümeln und Bananenstückchen. Ein Genuss.
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      Edfriend sagte am 18 August 2011 - 12:18 AM:


      Ankunft zweier Prachtstücke
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      "Ist sie nicht toll?" fragte ich lächelnd und legte die Verkaufsanzeige mitten auf den Frühstückstisch. Alle schauten auf und musterten die Deutsche Reitponystute. "Gute Eltern…" murmelte Chrissi. "Und Talent hat die bestimmt auch." grinste Sophia. "Ihre Farbe ist auch nicht zu verachten." gab auch Jake sein Kommentar ab. Ich lachte. "Ja und das alles nur für 5000 Joellen und heute kommt sie schon." Die drei schauten mich verdutzt an. "Wie bitte? Du kaufst eine Katze im Sack?!" fragte mich Chrissi entgeistert. "Also bitte, was denkst du von mir? Natürlich habe ich sie mir angeschaut und vorreiten lassen, gestern." lachte ich und klappte die Zeitschrift zu. "Ich muss die neue Box fertig, wenn du möchtest." sagte Jake und ich nickte dankend. Chrissi starrte mich immer noch vorwurfsvoll an. "Sie wird es zu was bringen." antwortete ich zufrieden und stand auf, gegen 11 wollte der Fahrer kommen. Bis dahin hatten wir hier eh alle Hände voll zu tun. "Nicole ist gestern wieder aus dem Urlaub gekommen, also wird sie heute bestimmt da sein." lachte ich verließ das Haus. "Meine Eltern haben mich ewig nicht weg gelassen!" seufzte Nicole frustriert, als sie ihr Fahrrad an die Mauer lehnte. Ich hörte ihr nur mit halben Ohr zu, denn ich diskutierte gerade wieder mit Zarin. Ich hatte ihn gerade longiert und er wollte einfach nur noch wieder auf die Weide, doch ich war die Chefin und er sollte schließlich nicht so nerven. Plötzlich fuhr ein Auto die Auffahrt hoch. "Besuch? Ist aber selten." grinste Nicole, doch ich drückte ihr nur Zarin in die Hand. "Bring ihn bitte auf wieder auf die Weide." sagte ich und schob sie davon. Freundlich schüttelte ich dem Fahrer die Hand, unterschrieb die Papiere und öffnete dann gemeinsam mit Jake die Laderampe. Unruhig tänzelte die junge Stute in dem Hänger herum. Dass sie Transportgamaschen und eine Decke trug hatte sicherlich seinen Grund, so hoch wie sie den Kopf riss. "Schätzchen, du bist ein Pferd, keine Giraffe." grinste ich und ging auf der freien Seite in den Hänger, um sie loszubinden. Jake löste die Stange hinter ihr und achtete darauf, das sie nicht neben die Rampe trat, während ich sie rückwärts hinunter führte. Chrissi, Sophia und Nicole waren auch wieder da. "Darf ich vorstellen? Die fünfjährige Shadow on the Wall." sagte ich und tätschelte der Stute den Hals. Jake verschloss den Hänger und half dem Fahrer, umzudrehen, eh dieser wieder verschwand. Ich führte Shadow durch den Stall in den Innenhof und band sie am Putzplatz an, um ihr schnell Gamaschen und Decke abzunehmen. "Wow …" murmelte Nicole, als sie das schicke Exterieur der Stute sah. Ich öffnete den Paddock und machte die Stute los. Aufgeregt und mit hocherhobenen Schweif trabte sie an dem Zaun entlang, bis sie sich allmählich beruhigte. Wir fünf beobachteten sie seelenruhig und Chrissi schien ihre Zweifel weggeschoben zu haben. Als die Gute sich dann beruhigt hatte, brachten wir sie auf die kleinere Weide hinter dem Stall, so sah sie zwar die anderen Pferde, war aber noch recht isoliert und hatte ihre Ruhe. "Hm … Ja … Okay …" Ich seufzte, Sydney hatte für ihre Araberstute immer noch keinen Käufer gefunden und ich hatte nun spontan per Telefon ja gesagt, ich war mir nicht sicher, ob das so klug gewesen war. Doch schon eine halbe Stunde später fuhr der nächste Hänger auf mein Gestüt. Gott sei Dank waren Sophia, Chrissi und Nicole gerade ausreiten, so musste ich mir keine Vorwürfe von wegen überstürzter Kauf anhören. Immerhin kannte ich die Stute auch schon ein Weilchen. Sydney war persönlich gekommen und ich umarmte sie kurz, eh wir die ruhige Stute ausluden. Sie schaute sich zwar um, lief aber brav neben Jake her, als der sie auf den größeren Paddock neben Shadow's Weide brachte. Die beiden schienen sich über den Zaun aus gut zu verstehen, also gab es keine Probleme. "Was möchtest du für sie?" fragte ich Sydney, die mir soeben die Papiere reichte. "Nichts, ich bin froh dass du sie nimmst." lächelte sie und verabschiedete sich dann auch schon wieder, sie hatte nämlich schon den nächsten Termin. Ich winkte ihr noch kurz zum Abschied und ging dann zum Paddock, um die Stute zu beobachten. Jake gesellte sich zu mir. "Wie heißt sie?" fragte er. "Melody Girl, eine ganz ruhige und liebe Araberstute. Sieben Jahre alt." lächelte ich. Die Gute war schon eine Hübsche und hatte Charakter. "Was hast du mit ihr vor?" fragte mich Jake und musterte mich kurz. "Hm … Ich denke ich werde sie zu Beginn erst einmal auf Distanz- und Dressurturniere schicken, sie scheint sehr viel Talent zu besitzen und dann eventuell versuchen sie zu krönen und irgendwann wieder zu verkaufen." erklärte ich und musterte die Stute, die sich gerade selig wälzte. "Bringst du ihr bitte noch ein wenig Heu?" fragte ich Jake und er nickte. "Ich bin mit Pajero in der Halle." lächelte ich und verschwand dann auch wieder. ______________________________
      Pflegebericht
      Die Ankunft
      Ich konnte es kaum erwarten, denn heute würde eine weitere wahre Schönheit auf meinen Hof einziehen. Hierbei handelte es sich um ein 1,44m großes Deutsches Reitpony mit einer wahrlich wunderschönen und zugleich ungewöhnlichen Scheckung und einem Fischauge. Es war sozusagen Liebe auf dem Ersten Blick und ich war mir einig damit,dass ich diese Stute unbedingt haben wollte. Ich hatte sie auf einem Springturnier gesehen und war angetan von ihrem Können und ihrem Aussehen,so dass ich kurzerhand die damalige Besitzerin mKay fragte,ob Shadow on the Wall zum Verkauf stünde.Als sie mir diese Frage mit Ja beantwortete,war ich übergücklich und freute mich schon auf Shadow´s Akunft in knapp 3 Wochen. Da die Zeit einfach nicht vergehen wollte,freute ich mich heute umso mehr,dass heute endlich der Tag von Shadow´s Ankunft war. Ich hüpfte von einem auf das andere Bein und winkte den langsam einrollenden LKW von Mkay zu und als dieser zum Stehen kam, begrüßte ich die Fahrerin ausgiebig und fragte sogleich nach dem Pferd. Nachdem der Papierkram erledigt war, luden wir Shadow aus dem LKW und ich war überglücklich darüber sie endlich bei mir begrüßen zu dürfen. So rauschte auch wieder der LKW vom Hof und ich zeigte Shadow ihe neue Umgebung. Zuerst zögerlich,doch dann immer selbstbewusster erkundete sie aufmerksam sie Umgebung und wieherte ein paar mal laut und bekam von meinen anderen Pferden sofort eine Antwort. Nach der kleinen Erkundungstour brachte ich Shadow on the Wall in ihre neue Box und ließ sie vorerst alleine,so dass sie sich nach der doch anstrengenden Autofahrt erholen konnte.

      Sammelpflegebericht
      August
      Heute war ein wirklich schöner und sonniger Tag und ich freute mich schon meine Pferde zu sehen. Geschwind hüpfte ich aus dem Bett und mit vollem Elan und Motivation zog ich mich an und machte mich für den Stall bereit.Als ich fertig war,schnappte ich mir ein Frühstücksbrötchen und verließ das Haus. Nach einer etwa 10minütigen Fahrradfahrt,kam ich etwas außer Atem,aber glücklich am Hof meiner Pferde an.Ich schob das Rad an das Eingangstor und stellte es dort ab. Als erstes ging ich in den Fohlenstall.Dort angekommen,sahen mir zahlreiche Fohlen neugierig entgegen und kamen auf mich zu.Als ich den Offenstall betrat, war ich umringt von neugierigen Nüstern,die alle meine Taschen absuchten. Zum Glück hatte ich genügend Leckerlies dabei,so dass jeder was abbekam.Nun widmete ich mich meinen 3Fohlen. Ich nahm True Colors, Bylfja und Bruna am Halfter und hakte die Stricke ein, so dass ich sie problemlos führen konnte.Alle drei Stutfohlen trotteten brav hinter mir her und waren neugierig,was sie erwartete.Ich verließ den Fohlenoffenstall und ging in Richtung große Koppel,welche von hohem Gras und saftigen Apfelbäumen umgeben war.Als ich die drei auf die große Koppel hinter die Reithalle stellte und sie losband,jagten alle drei im gestrecktem Galopp die Wiese entlang.Es war wirklich eine freude den drei zuzusehen.So ließ ich sie nun alleine und widmete mich meinen Hengsten. Als ich den Hengststall betrat,kam ein aufgeregtes Wiehern aus Uhrzeigersinn´s Box und ich sah sofort nach,was dort los war. Ich ging somit zuUhrzeigersinn in die Box und halfterte ihn auf.Er wurde schon lange nicht mehr bewegt und er hatte sich richtig mit Energie aufgeladen und wollte bewegt werden.Beim Putzen hatte ich so meine Mühe,da er ständig hin und her tänzelte.Als er nun gesattelt und geputzt war, ging ich auf die Ovalbahn.Nach einer knappen Viertelstunde Aufwärmtraining,konnte es losgehen.Zuerst tölteten wir und anschließend ging es im Pass um die Bahn.Langsam entlud er sich ein wenig und wurde ruhiger.Uhrzeigersinn töltete zum Abschluss brav auf beiden Händen und kaute zufrieden schnaubend auf seinem Gebiss.Nach der Übungsstunde, lobte ich ihn ausgiebig, sattelte ihn ab und brachte ihn wieder in seine Box. Nun ging es weiter zu meinem anderen Isländerhengst Eypor.Nachdem ich diesen gesattelt und getrenst hatte, ging ich ebenfalls mit ihm auf die Ovalbahn. Er war wesentlich ruhiger und entspannter und lief locker im Tölt auf und ab.Nach einer kleinen Aufwärmphase hieß es auch nun für ihn auf beiden Händen tölten und passen.Nach einer Stunde Training,sattelte und trenste ich ihn ab und brachte ihn wieder in seine Box. Nun ging ich zu meinem Kaltbluthengst Griffindor und holte ihn aus der Box. Nach einer ausgiebigen Putzaktion war er blitzeblank und ich brachte ihn in die Führanlage. Während er dort bewegt wurde, mistete ich seine und die weiteren Boxen meiner Hengste. Nach einer knappen Stunde war ich fertig und brachte Griffindor wieder in seine Box. Anschließend ging es weiter zu Korn,meinem Knappstrupperhengst.Dieser sah mir neugierig entgegen und ich halfterte ihn auf und führte ihn auf den Putzplatz. Dort angekommen,band ich ihn an und begann mit dem Schönheitsprogramm.Er hatte einen Ruhetag verdient,da er die ganze Woche über brav mitgeabeitet hatte und am Wochenende ein Westernturnier erfolgreich bestritten hatte,deshalb beschloß ich ihn heute gründlich zu putzen.Beginnend mit der Fellpflege,ging ich über sein Langhaar zu bürsten.Als ich damit fertig war,bearbeitete ich seine Hufe und zuletzt putzte ich seine Nüstern mit einem Schwamm.Nach der knappen 1 1/2stündigen Pflegesession,brachte ich Korn wieder in seine Box. Nun wanderte ich weiter zu meinem Neuankömmling Califao Chingolo,einem reinrassigen Criollohengst aus Südamerika,welcher vor ein paar Wochen eingeflogen wurde und sich nun in meinem Besitz befindet.Als ich die Boxentüre öffnete,sah er mich mit gespitzten Ohren an und kam mir entgegen.Nach dem Aufhalftern putzte und sattelte ich ihn und es ging ab auf die Viehweide.Er hatte einen ausgesprochen guten Cowsense und da der Nachbarhof Kühe besaß,dachte ich mir,dies wäre eine gute Beschäftigung für meinen Criollohengst. So ging es im Schritt am langen Zügel auf die Viehweide.Als wir nun in der Reichweite der Kühe waren,bemerkte ich,wie Califao innerlich sich anspannte und brav auf mein Kommando wartete.Als ich nun die Zügel frei gab und eine gescheckte Kuh ausgesucht hatte,galoppierte Califao auf diese zu und versuchte diese aus der Herde abzusondern.Ich tat nichts außer mich im Sattel zu halten,was durchaus nicht leicht war,da Califao Haken wie ein Hase schlug.Als die Kuh nun abgesondert war,lobte ich meinen Hengst und beschloßm, dass es genug für heute war.So ritten wir wieder zurück in den Stall und ich brachte meinen Criollohengst in die Box und sattelte ihn ab.Nach einer Abschiedskarotte verließ ich den Hengststall und ging zu den Stuten in das Nebengebäude.Als ich das Gebäude betrat,sahen mich meine Stuten neugierig an und wieherten laut.Als erstes beschloß ich zu meiner frisch gebackenen Stute des Monats Wahl Gewinnerin Wild Lady Roxanne zu gehen.Als ich ihre Boxentüre geöffnet hatte, kam sie mir gleich entgegen und ich streckte ihr einen Apfel hin,welchen sie vorsichtig nahm.Nach einer intensoven Putzphase,sattelte ich sie und ging mit ihr in die Reithalle.Heute wollte ich mit ihr an einigen Dressurlektionen feilen,so dass diese beim nächsten Turnier optimal vorgeführt werden konnten.Als ich nachgegurtet hatte,stieg ich in den Sattel,nahm die Zügel auf und ritt im Schritt los,so dass sich Wild Lady Roxanne lockern konnte.Nach dieser Aufwärmphase,ging es im Trab die ganze Bahn entlang.Anschließend probierten wir uns an der Traversale und Galopppirouette.Nach einigen Anlaufversuchen,klappte es schon ganz gut,allerdings waren weitere Trainingseinheiten notwendig um diese Lektion zu verfeinern.Nach vielen weiteren Dressurlektionen,welche Wild Lady Roxanne hervorragend meisterte, beendete ich die Dressurstunde.Ich brachte meine Stute in den Stall,sattelte und zäumte sie ab,ehe ich ihr eine Karotte zuschob und zu ihrer Nachbarin Tears in Heaven ging.Diese Stute wollte ich heute longieren,weshalb ich gleich die komplette Longierausrüstung mit in ihre Box brachte.Nachdem ich Tears in Heaven ausgiebig geputzt hatte,legte ich ihr den Longiergurt,ihre Trense und die Ausbinder an.Zu guter Letzt hakte ich den Longiergurt in ihre Trense ein und führte sie in die Reithalle.Nach einer kleinen Aufwärmphase im Schritt ließ ich sie auf der rechten Hand traben und galoppieren.Nach einer knappen halben Stunde wiederholte ich das Programm auf der rechten Hand.Nach einer Stunde etwa,beendete ich das Longieren,brachte meine Stute in ihre Box,nahm ihr die Ausrüstung ab und lobte sie ausgiebig.Nach einer kleinen Schmuseeinheit verließ ich ihre Box und ging zu meinen Ponydamen,welche in einem großen Offenstall beheimatet waren. Als ich diesen betrat, kamen mirTräum mit mir vom Horizont, Gefja, Shadow on the Wall, Celly, Nilfhel´s Kindund NL´s Villain entgegen. Für jeden dieser Stute hatte ich einen saftigen Apfel mit dabei, worüber sie sich sehr freuten.Nachdem ich alle einzeln begrüßt hatte,beschloß ich diese auf die große Südweide am See zu bringen,so dass diese sich ein wenig austoben, im See schwimmen und frisches Gras rupfen konnten. Als ich nun bei dreimaligem hin-und herlaufen alle Ponystuten auf die Südweide gebracht hatte,setzte ich mich einen Moment in das hohe Gras und beobachtete das Verhalten der Stuten. Als erste fiel mir Gefja aus,welche sich genüßlich in das Wasser des Sees prustete und mit den Hufen ausfgeregt im Wasser scharrte. So kamen Nilfhel´s Kind und NL´s Villain interessiert näher und taten es Gefja gleich.Es sah einfach zu köstlich aus,wie die drei Stuten nebeneinander standen und in dasWasser prusteten.Nach einer Weile legte sich Gefja hin und wälzte sich genüßlich im Wassser. So ließ ich meinen Blick weiter über die Weide schweifen und sah zu Celly,welche mit angelegten Ohren nach Shadow on the Wallschnappte,welche daraufhin quietschend nach ihr auskeilte und bockend über die Wiese galoppierte.Träum mit mir vom Horizont stand derweil etwas abseits und graste genüßlich. So saß ich noch eine Weile da,ehe ich zu meinen anderen Stuten in den Stall ging. Nun widmete ich mich Lotusblüte und Vice. Ich brachte beide aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an.Da sie sich gut verstanden,konnte ich beide gleichzeitig putzen.Als ich fertig war,brachte ich Vice und Lotusblüte in die Führmaschine.Dort liefen sie nun zuerst im gemütlichen Schritt und anschließend im flotten Trab Runde um Runde im Kreis.Dies war ein gutes Konditionstraining,da sie nun eine knappe 3/4h im Trab liefen.Nach dem Training holte ich beide hinaus und spritzte sie mit Wasser ab,so dass sich ihre Muskulatur entspannen konnte. Anschließend brachte ich sie wieder in ihre Box. Zu guter Letzt ging ich zu Siamo solo noi. Mit ihr hatte ich nichts besonderes vor,außer einen kleinen Spaziergang um den Hof.Somit halfterte ich sie auf und ging im gemütlichen Schritt neben ihr her.Brav trottete sie neben mir her und streckte ihren Kopf in die Höhe,sobald sie die anderen Pferde sah.Als wir nun an der Südweide ankamen,blieb ich kurz am Zaun stehen und Celly kam sofort angetrabt.Die Criollostute blieb stehen und streckte ihre Nüstern weit über den Zaun zu Siamo solo noi herüber.Siamo und Celly beschnüffelten sich,wobei Siamo quietschte und Celly daraufhin im rasenden Galopp buckelnd davon galoppierte. Nach dieser kleinen Begegnung ging es weiter durch den Wald zum See und wieder zurück zum Hof.Dort angekommen, begann es zu dämmern und ich brachte Siamo in ihre Box. Nun ging ich in die Futterkammer und richtete das Futter für jedes meiner Pferde.Als ich dies verteilt hatte,brachte ich die Pferde und Ponys von den Weiden in ihre Boxen und sah ihnen beim Fressen zu.Als es nun schon dunkel war,verabschiedete ich mich noch von meinen Lieblingen und verließ den Stall.
    • Sosox3
      Pflegebericht Dezember 2013
      Neue Zucht und alles auf unserem Hof
      -Aus Rachels Sicht-

      Es war schon ein Gutes Gefühl zu wissen das man wieder in der Zucht einsteigen konnte und diesmal würde meine Begleiterin Elena sein. Wir blieben auf meinem Hof welcher nur ein wenig Ausgebaut wurde um all unsere Pferde unter zu bringen, doch das war nicht so schlimm. Denn die Umkosten würden wir später mit unseren Zuchtfohlen wieder rein bekommen. Zudem kommt das ich mehrere Pferde erwartete. Und diese sollten im Laufe der Woche nach langem Transport und Flug ankommen. Simon und ich waren wieder fleißig bei uns auf der Ranch am Arbeiten und misteten mit unseren Stallarbeitern als ich nur noch ein Rattern auf dem Parkplatz war nahm. Mit Neugierigen Blicken schaute jeder zu dem Pferdetransporter und ich wusste das einer Von ihnen nun auf dem Weg war bei uns einzuziehen. Die Freien Boxen hatten wir schon länger eingestreut und würden heute bewohnt werden. Ein Junger Mann, mittleren Alter’s lud einen Braunschecken aus und ich konnte mir denken wer das Pferd war. Es war Stardust, ein gescheckter Mustanghengst, welcher zu unserer Zucht beitragen würde. Stardust war ein schöner Hengst, mit recht wenig Hengstmanieren. Brav stolzierte er hinter dem Mann her und sah sich wiehernd nach anderen Pferden um, welche Neugierig die Köpfe aus den Boxen streckten und zu ihm sahen. Ich staß meinem Bruder den Ellenbogen leicht in die Hüfte und sagte ihm leise das ein neuer Frauenheld eingekehrt wäre. Simon sah mich nur beleidigt an und ging zu Shirasagi an die Box. Unser Stallbursche Taylor durfte sich um Angel’s Pferd Shira mitkümmern und so wie es schien wollte er sich heut ein wenig vertrauter machen. Simon wusste das Angel Shirasagi ein wenig mit dem Putzen vertraut gemacht hatte und sie die Mähne ausgelesen hatte. Sie war nicht mehr verfilzt und die Stute hatte einen besseren Eindruck gemacht als am Ersten Tag. Mitlerweile stand sie auch schon in einer unserer Boxen und wurde von Tag zu Tag friedlicher. Taylor ging in ihre Box und Shirasagi beäugte den 19-Jährigen Mann kritisch. Doch ließ sich nach kurzem Hin und her doch ans Halfter holen. Simon musste kurz schmunzeln, ging dann aber zu Yaris um ihn ein wenig zu putzen. Der junge Freiberger hob seinen Kopf aus der Box und begrüßte den 18 Jährigen Simon. "Na großer. Wie gefällts dir hier?", sprach er mit dem Pferd und bekam ein freundliches Stupsen wieder. Yaris wurde heute ein wenig an die Kutsche gespannt und schien die Pflege und die Aufmerksam sichtlich zu genießen. Simon hatte sich von Dead and Gone Trennen müssen da er einen Weiteren Umzug nicht verkraften würde. Holy Boy war auch umgezogen und weitere würden folgen. Viele Pferde hatten uns Verlassen doch durch Jesse's einzug kamen auch viele wieder dazu und hatten sich einen Platz in der Herde arrangiert, wie zum Beispiel American Rush, Horror Halloween, Flintstone, Wings Of Butterfly, Juno und Dancing Moonrise Shadows. Alle seine Pferde hatten ihren Platz gefunden und Jesse hatte einen Platz in meinem Herzen gefunden. Acacia hatte bei einer Krönung nur Knapp verloren, doch machte sie sich im Training sehr gut. Nach ein paar Tagen kam auch Elena mit je 6 Pferden pro Transporter an. Im ersten waren Nanu Nana, Slush, Zott Monte von Danone, Shettyhengst Floh, Jacko und Keep the Faith, welche alle auf 2 Weiden geteilt wurden. Im Zweiten waren dann Kajano, Girlie, Gabriella, das Fohlen Face Down, Smokey Gun und Cup Cake welche den Anderen nun Gesellschaft leisteten. Als nach einer Halben Stunde auch schon der Dritte Transporter mit Conan's Serenity, Easy Going, Roxy, Batida de Coco und Classic Gold ankam füllte sie die Große Weide ein wenig und die anderen Erwarteten schon die 6 weiteren Pferde aus Transporter 4 welche Northern Dancer, Shadow on the Wall, Shadow of a Murderer, Celly und Villain waren. Der 5. Transporter bestand aus den Hengsten Galawayn, Walking the Damon, General Jack, Hall of Fame, King of Night und Dashing Blade. Und auch der 6. Transporter rollte nach einer Stunde an mit Coda, A Brave hearts Freedom, Time to Go ,Darling; Heart Of Ocean, Blood Spill's, und Shay Petit. Auch der 7. kam nach einer Zeit an und Louis, Lestat de Lioncourt , Ron, Almost Illegal, Overo und Dancing in the Dark wurden verladen und auf die Weide gebracht. Elena und ich tranken einen Kaffee ehe wir auch die Letzten 2 Transportern mit Cap, Brief an dich, Miami's Blue Boy, Argente Noir und den Rettungspferden Caress, Nameless, Pusteblume, Smoking Jade, Schwachköpfchen, Ameer und Touchdown welche zum Teil auf der Weide und zum Teil in den Boxen ihren Platz fanden. Am Abend bekamen die Pferde futter und Elena dekorierte ihre Wohnung.
    • Friese
      Pflegebericht vom 5. Mai '14:

      Zu Besuch bei Elena und Rachel

      © medy | 9950 Zeichen

      Zufrieden steige ich aus dem Auto aus und halte Ausschau nach Elena und Rachel. Heute darf ich einen Tag bei ihnen auf dem Hof verbringen, das wird bestimmt lustig. Offensichtlich werde ich das letzte mal hier sein, da sie bald umziehen. Auf dem Hof sieht man auch, dass alles schon gepackt ist.Da ich ein bisschen zu früh dran bin, schaue ich mich auf dem Hof um. Aber da kommen Elena und Rachel auch schon. Mit einem strahlendem Lächeln begrüsse ich die Beiden und grinsend sagt dann Rachel: "Also, dann wollen wir mal los! Wie wär's, wenn ich dir zuerst das Wichtigste zeige?" "Gute Idee!", antworte ich ihr und schaue neugierig auf die entfernten Stallungen. Rachel zeigt mir zuerst die Stutenstallungen und stellt mir die Hübschen vor. Auch Elena gestikuliert wie wild und will mir möglichst viel von ihren Schützlingen erzählen. So also lerne ich zuerst Smokey Gun, eine hübsche Painthorse - Stute, kennen. Auch Classic Gold, Roxy, Shadow in the Wall, Shadow of a Murderer, Celly sowie NL's Villain bleiben mir nicht unbekannt. "Die Fohlen lernst du dann später kennen", zwinkert mir Elena zu. "Alsooo, der Plan wäre, dass wir zuerst alle Stuten auf die Weide bringen, die Boxen misten und die Hüh's putzen", mit einem kritischen Blick begutachtet sie Celly's Fell, " denn die haben's echt dringend nötig" Mit einem Grinsen auf dem Gesicht nicke ich zustimmend und fahre Celly über den Hals. Ich blicke auf meine nun staubige Hand und wir fangen an zu lachen. Celly hebt verwundert den Kopf, "ist ja schon gut, du Hübsche", beruhigt Elena sie, immer noch lachend. " Also, los an die Arbeit!" Ich springe auf und folge Elena in die Sattelkammer. "So, du übernimmst Celly und Classic Gold", ruft sie mir zu und wirft mir die Halfter der beiden Pferde zu. Zuerst gehe ich zu Celly's Box, streife ihr das Halfter über den Kopf und nehme sie aus der Box. Das Gleiche mit Classic Gold. Auch Elena und Rachel haben je zwei Pferde an der Hand, als wir Richtung Weide losgehen. Dort angekommen lassen wir die Pferde los, schon rasen sie los, um die angestaute Energie loszuwerden. "Sieh sie dir an", lächelt Rachel und schüttelt kaum merklich den Kopf. "Kommt schon, die anderen Pferde wollen auch raus!",ruft uns Elena zu, welche auch schon wieder losgelaufen ist.

      Als dann alle Stuten auf der Weide sind, müssen wir die Boxen ausmisten. "Uff, das wird anstrengend", seufze ich. "Ach ne, das geht ganz schnell, zu dritt sind wir schnell!", lächelt mich Elena an. Wir machen das Radio an, trällern lautstark mit und misten die Boxen aus. Elena hat recht, zusammen sind wir schnell und schon bald haben wir die Mehrzahl der Boxen ausgemistet. "Wir sind ja gut in der Zeit!", ruft dann plötzlich Rachel. "Was ist denn für Zeit?", frage ich. " Erst zehn Uhr", antwortet sie mir. Ich hebe erstaunt die Augenbrauen hoch. "Na dann können wir ja später noch was mit den Hüh's machen, oder?", frage ich Elena und Rachel. Beide nicken. "Aber komm, wir müssen noch einige Boxen ausmisten."


      Nachdem wir alle Boxen ausgemistet haben, erlauben wir uns eine kleine Pause und trinken etwas kühles. " So, wollen wir mal die Stuten putzen?", meint dann Rachel nach einiger Zeit. "Hmm,wen willst du putzen?",wendet Elena sich an mich. "Öhm, vielleicht Celly und Roxy?", antworte ich ihr. "Okay, dann kannst du mal die beiden Putzen und auch Shadow of a Murderer und NL's Villain. Die anderen übernehmen wir", antwortet mir Rachel. "Alles klar",lächle ich die Beiden an, ehe ich mich auf den Weg mache. In der Sattelkammer nehme ich zuerst Roxy's Halfter und ihre Putzbox raus. Dann gehe ich zu der Stute, hole sie von der Weide und mache mich mit ihr bekannt. "Na du", rede ich mit ihr, "nun wirst du mal verwöhnt!" Zuerst putze ich sie ausgiebig, bis sie wieder schön strahlt. Roxy ist ganz brav, auch beim Hufauskratzen bleibt sie still stehen. Schnell kämme ich ihr noch die lange Mähne durch, dann ist sie auch schon fertig. "Braves Mädchen!", verabschiede ich mich von ihr, ehe ich sie wieder auf entlasse. Ich versorge ihre Putzbox und hole Celly hervor. Wieder begrüsse ich die Dame und streichle sie, bevor ich mich an die Arbeit mache. Celly, eine hübsche Criollo-Stute, ist es aber schnell langweilig und fängt an, an meiner Jacke zu knabbern. "Hey!", meine ich lachend, "lass das!" Sie nimmt ihren Kopf weg und schaut unschuldig drein. "Du süsses Ding", lache ich. Nachdem ich sie ausgiebig geputzt habe, sowie die Hufe ausgekratzt, die Mähne durchgekämmt habe, bringe ich auch sie wieder auf die Weide. Das Gleiche gilt dann für Shadow of a Murderer, und auch für NL's Villain.

      Nachdem ich Villain wieder auf die Weide gebracht habe, kommt plötzlich Rachel auf mich zu, mit glänzenden Augen. "Komm,wir müssen dir jemanden vorstellen!", ruft sie mir zu. "Ich komme!", antworte ich ihr, versorge kurz Villain's Putzbox und folge Rachel. "Wen müsst ihr mir denn vorstellen?", frage ich neugierig. "Das siehst du gleich", Rachel will es nicht verraten. Bald erblicken wir Elena, welche eine grosse, weisse Stute hält. "Gerade erst angekommen", sagt Elena grinsend, als sie mein Erstaunen bemerkt. "Die ist ja wunderschön!", meine ich ehrlich, da sagt Rachel auch schon: "Das ist nicht alles, es sind auch noch zwei weitere Fohlen angekommen!" "Wo sind se?", frage ich und schaue mich um. " Die sind schon in den Boxen, komm ich zeig sie dir", antwortet mir Elena. Fohlen! Wie süss, sie müssen mir auch noch die anderen zeigen. Mit grossen Schritten folge ich Elena in eine Stallung. Dort in der einen Box ist ein geschecktes Stutfohlen zu sehen. " Oh ist das süss!", rufe ich entzückt aus, das Fohlen ist echt knuffig! "Ja, allerdings. Prides Heart and Perfektion heisst sie", grinst Elena, " es ist ein Englisches Vollblut" Erstaunt nicke ich. "Kuck mal, hier ist noch das andere Fohlen", ruft mir Elena zu, welche einige Boxen weiter gegangen ist. Ich folge ihr und erblicke Baghira, ein Deutsches Reitpony und Araber - Mix, die hat es mir wirklich angetan! "Die ist allerliebst", lächle ich und streichle dem Stutfohlen den Hals. "Und wo sind denn die anderen Fohlen?", frage ich Elena. "Achja stimmt, die hast du ja noch gar nicht zu Gesicht bekommen! Sie sind momentan auf der Weide, komm", antwortet sie mir. Ich folge ihr und bald erblicke ich sieben süsse Fohlen. "Wie süss!", rufe ich aus und grinse. "Die Graue ist Gabriella, rechts von ihr, das ist Rivers Batida de Coco. Und schau, ganz rechts, das ist Conans Serenity.", stellt sie mir einige Fohlen vor. "Und das ganz süsse Fohlen ganz links?", frage ich. Das Fohlen hat es mir angetan. "Ahh, das ist Cup Cake", grinst Elena mich an, "und links von Cup Cake, das ist Easy Going." "Oder, ein Quarterstutfohlen?", frage ich. "Jap. Auch Face down", sie zeigt auf ein ganz weisses Fohlen, " ist ein Quarterstütchen. Und dann haben wir zum Schluss noch PFS' Norther Dance" Zufrieden schaue ich den Fohlen auf der Weide zu, wie sie spielerisch toben und kämpfen. "Na, das sind ja süsse, putzige, kleine, wilde Fohlen", sage ich lachend zu Elena. Sie nickt, auch lächelnd.

      Eine Stunde später stehen Classic Gold, Shadow on the Wall und Smokey Gun geputzt, gesattelt und Startklar beim Putzplatz. "So, dann wollen wir mal!" lächelt mich Rachel an. Wir haben beschlossen noch einen längeren Ausritt zu unternehmen, da wir noch genügend Zeit haben. Ich darf die hübsche Classic Gold reiten, Elena reitet Smokey Gun und Rachel Shadow on the Wall. Wir steigen auf unsere Pferde und schlagen ein Waldweg ein. Im Schritt entfernen wir uns langsam vom Hof, ehe wir dann antraben und eine längere Distanz zurücklegen. "Lust auf ein Sprüngchen?", ruft mir Rachel von vorne aus zu. "Jaa!", rufe ich laut zurück, sodass sie mich hören kann. Nun erblicke auch ich einen dicken Baumstamm, der ein bisschen abseits vom Reitweg liegt. Elena geht auf ihn zu, Smokey Gun nimmt einen riesigen Satz und springt rüber. Auch Rachel saust mit Shadow on the Wall über den Stamm. Und dann bin schon ich dran. "Komm Hübsche!", sporne ich Classic Gold an, treibe sie und nehme den Sprung ins Visier. Mit einem grossen, elegantem Sprung überspringt sie den Stamm. "Braavves Mädchen!", lobe ich sie lachend. Dann parieren wir unsere Pferde wieder in den Schritt. "Das war ja mal cool!", lächle ich die beiden an. Sie lachen, "ja, das war gut!", sagt Rachel.

      Später entlassen wir die drei Pferde wieder auf die Weide. " Machs gut!", rufe ich Classic Gold noch hinterher, ehe ich Elena und Rachel folge. "Hmm, magst du vielleicht noch zwei Fohlen nehmen und mit ihnen spazieren gehen?", fragt mich Rachel. Ich nicke, dann fährt Elena auch schon fort: " Und ich longiere in dieser Zeit dann mal Villain. Rachel, du könntest doch ansonsten noch mit Shadow of a Murderer etwas unternehmen, oder?" Auch Rachel nickt nun. "Gut, dann mal los!", sage ich zu den beiden und hole in der Sattelkammer zwei kleine Halfter. Bei den Fohlen angekommen, begrüsse ich die Süssen und peile Conans Serenity an. Ich begrüsse sie und streife ihr vorsichtig das Halfter über ihr kleines Köpfchen. Das gleiche mit Gabriella. Mit den beiden gehe ich wieder von der Weide. "Also, das wird aber ein kurzer Spaziergang, meine Lieben", rede ich mit ihnen. Beide lauschen mir mit gespitzen Ohren. Zuerst schreiten wir nur im Schritt voran, dann trabe ich mit den beiden an. Gabriella will aber nicht im Trab bleiben, sondern probiert anzugallopieren. "Nicht mir mir", lache ich und bremse das Stutfohlen. Dann machen wir uns auch wieder auf den Rückweg und treffen bald wieder beim Hof ein. Beide bekommen ein Pferdekeks, ehe ich mich von den beiden verabschiede, sie auf die Weide bringe und nach Rachel und Elena schaue. Beide sind auch schon fertig und warten bei den Stallungen auf mich. "So, dann muss ich mich mal wieder auf die Socken machen", grinse ich die beiden an, "Es war aber wirklich toll hier!" "Ach, danke dir, dass du heute gekommen bist!", erwidert Elena mein Grinsen. Wir verabschieden uns herzlich, dann steige ich in mein Auto ein und fahre heim.
    • Friese
      Pflegebericht:

      Heute machte ich mich auf den Weg zu Roxy, Easy Going, Murderer, Shadow on The Wall, Celly und Villain. Ich brachte die Stuten auf die Weide und mistete dann die Boxen aus. Danach holte ich Roxy wieder rein und putzte sie. Ich ging eine kurze Runde mit ihr ausreiten und brachte sie dann in ihre Box. Ich holte Celly und Villain rein und putzte beide. Ich ließ sie in der Halle laufen und holte in der Zwischenzeit Easy Going rein. Ich putzte die Stute und übte dann ein bisschen das Fohle Abc. Ich holte Celly und Villain wieder aus der Halle und brachte die drei in ihre Boxen. Dann holte ich die letzten zwei und ließ sie ein bisschen freispringen. Ich putzte die beiden nochmal und brachte dann Shadow of a Murderer und Shadow on The Wall in ihre Boxen. Ich gab den 6 ihr Futter, räumte alles auf und fuhr dann heim.
    • Eddi
      Verschoben am 05.07.2015.
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Friese
    Datum:
    16 Okt. 2013
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    Mutter: Soul (http://www.joelle.de...age/21341-soul-) MM: / MV: / Vater: Daemon (http://www.joelle.de.../142917-daemon/) VV: / VM: / [​IMG] *20.6.2007 Alter: 5 Jahre Geschlecht: Stute ♀ Rasse: Deutsches Reitpony Fellfarbe: Rappschecke Stockmaß: 1,44 m
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    stürmisch, misstrauisch, intelligent, arbeitswillig
    Shadow on the Wall ist eine noch ganz junge Stute. Dennoch hat sie schon sehr viel Charakter. Sie ist meist etwas stürmisch und aufmüpfig, ein Pferd dem man zeigen muss wer der Chef ist. Dafür braucht sie jedoch auch eine feste Bezugsperson, denn Fremden gegenüber ist sie meist recht misstrauisch. Die Stute hat viel Spaß an der Arbeit und macht gern und fleißig mit. Für neue Aufgaben ist sie immer offen und sie möchte meist, das alles von Beginn an klappt. Shadow besitzt viel Ehrgeiz, was ihrer Sportkarriere sicherlich zu gute kommen wird. Doch sie ist auch intelligent und sollte sie unterfordert sein, kommt ein kleiner Teufel hervor.
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    Zuchtpapiere: Nein
    Gekört/Gekrönt: Nein
    Vererbung: Farbe: Charakter: Gangarten: Nachkommen:
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    Besitzer: Friese
    VKR: Gaitano/mKay
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