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Samarti

Sergeant Reckless, DRP

*2015, im Besitz seit dem 30.01.2018

Sergeant Reckless, DRP
Samarti, 30 Jan. 2018
Ezi, Jeanne, Quinzel und 14 anderen gefällt das.
    • Samarti
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      Herzensdiebe
      02/2018 | 3199 Zeichen
      „Oh. Mein. Gott!“, keuchte ich vor mich hin. „Ich glaube, ich falle in Ohnmacht.“ Theatralisch hielt ich mir die Hand vor die Stirn.
      „Matthew“, brüllte ich im nächsten Moment quer durchs ganze Haus. Anstelle des dunkelhaarigen Mannes, den ich mir auf meinen rechten Platz gewünscht hatte, steckte aber eine andere Person den Kopf durch den Türrahmen. Joline war ein wenig mürrisch und hatte total zerzauste Haare. Fast tat es mir leid, dass ich sie – offensichtlich – geweckt hatte, denn sie war seit Stunden auf den Beinen und heute Morgen die Erste gewesen, die sich in die Kälte gewagt hatte.
      Ich schmunzelte. „Bist du Matthew?“
      Die gebürtige Engländerin zuckte mit den Schultern und verneinte, trat aber näher heran, als sie sah, dass ich eine Verkaufsanzeige für ein Pferd auf dem Bildschirm geöffnet hatte. „Wer ist das?“
      „Ein Sohn aus Tiva und von Peeta Mellark. Das wäre endlich mal neues Blut! Er hat sogar Burnin‘ Made of Steel drin und damit auch Nuxa Nilla. Die Stute habe ich damals absolut vergöttert.“
      Die Frau neben mir nickte, während ich sprach. „Hm, okay. Keine Ahnung, ich hol lieber Matthew. Aber gut aussehen tut er“, grinste sie und verschwand. Ich schüttelte mit dem Kopf. Typisch Joline. Wen kümmerten schon die inneren Werte, wenn man gute äußere hatte.

      Matthew kam nach einer ganzen Weile dann auch mal ins Wohnzimmer und ließ sich aufs Sofa fallen. Dabei seufzte er gespielt überlastet und tat, als hätte er den ganzen Tag nur geschuftet. Dabei war er erst um zwölf aufgestanden und hatte dann zwei Stunden gebraucht, um überhaupt mal das Haus zu verlassen. Und sowas nannte ich meine rechte Hand. Pf. Lächerlich.
      „Schau mal“, überging ich sein Stöhnen. „Der wäre doch was. Sieh dir allein mal seine Abstammung an!“
      „Elisa, da steckt Zauberhaft drin.“
      Ich nickte betrübt. „Ja, die ist echt wie eine Plage. Die ist überall. Trotzdem! Gut, er ist erst knapp dreijährig, aber vielversprechend. Und außerdem: Sieh dir mal die Farbe an!“ Um nicht ins Schwärmen zu geraten, musste ich mich gerade wirklich zusammenreißen. Das gefiel Matthew nie. Dann war er nämlich umso geneigter, Nein zu sagen – aber im Notfall interessierte mich seine Meinung eh nicht. Und das hier war eindeutig ein Notfall.
      Der Schwarzhaarige stutzte. „Der steht ja sogar in den USA.“
      „Ich hab’s doch schon immer gesagt! Jeder will – nein, braucht – ein Deutsches Reitpony. Auch North Dakota weiß das.“
      „Gut, dann fahr ich ihn mir anschauen, ich bin am Wochenende eh nah an der Grenze“, nuschelte Matthew in seine mittlerweile dritte Tasse Kaffee. Ich wusste genau, dass er ein Grinsen unterdrückte. Und er wusste genau, dass er sich den Hengst garantiert nicht ohne mich ansehen würde.


      Einige Wochen später, als der Kaufvertrag unterschrieben war, traf Sergeant Reckless auf dem Townsend Acres an. Überall hörte man ständig „Oh!“ und „Ah!“ – zumindest solange, bis Matthew mir sagte, ich sollte endlich damit aufhören. Okay. Aber ich konnte nicht anders. Serg war ein klasse Pferd und das nicht nur rein äußerlich, obwohl das der Grund war, warum Joline mir letzten Endes auch ständig von ihm vorschwärmte. Ich konnte es nicht oft genug wiederholen: Ein Reitpony konnte jedem das Herz stehlen.
    • Samarti
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      Dumm, dümmer, Matthew
      05/2018 | 840 Zeichen
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet

      Matthew war so nervig! Nie konnte man ihm irgendeine Aufgabe überlassen, für die er dann die Verantwortung übernahm. Heute war es die Weideeinteilung gewesen, die zwar seit Monaten feststand, Matthew aber mal wieder verpeilt hatte. Obwohl unsere Grüppchen bei den Hengsten immer dieselben waren, brachte meine rechte Hand es zustande, fast alles komplett durcheinander zu bringen. Ich konnte es kaum fassen, als ich morgens (um 12...) raus ging, um nach allen zu sehen, und Allelujah und Cardillac zusammen standen und sich rauften. Die beiden waren Paradebeispiele für Hengste, die sich einfach nicht ausstehen konnten, weil sie beide immer die Nummer 1 sein mussten.
      Nachdem ich mit Jolines Hilfe alles wieder richtig organisiert hatte, stampfte ich wütend ins Haus und direkt auf unser Büro zu.
      Der sollte sich auf was gefasst machen.
    • Samarti
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      Wow, wir haben keinen Bock auf diesen Knochenjob
      11/2018 | 1960 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird

      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Gut Sanssouci
      Hengste im Sport: Räuberfürst, Rockford, Paint it Black, Real Steel, Romerico, Liberté’s Cresant Moon
      Stuten im Sport: Noell, Räubertochter, Show me Heaven, Lichterloh, Dark Chocolate, Long Island Icetea
      Hengste in der Zucht: Dark Decission, Dark Intention, Cloud Nine, Burnin’ Diome, Flavor of the Weak, Flavor of the Month, Clouded Sky, Kalzifer, Csíny, Császári
      Stuten in der Zucht: Colored Belle, Dark Jewel, Minstrel, Alors on Chante, Ékes, Colour GH’s Baila Conmigo, Rockabella, Golden Lights, Jacarta, Dark Rubin, Tavasz, Poppysmic
      Nachwuchspferde: Crescent Jewel, Golden Cascade, Dajeen, Weltwunder, Couleur du Deuil, Éllovas

      Aufzuchtskoppel: Abendsonne, Flavored Coffee, Darkest Hour, Clouded Mind, Cover the Stars, MIllenium Falcon


      - POV: Matthew -
      Elena und Elisa saßen mal wieder mit Wein vorm Kamin. Getan hatten sie heute (wie immer) nichts. Nate, Collin und ich mussten die Pferde versorgen. Alle 46 plus 34 Pferde. Zitat Elena: „Sind das genau 100?“ – Es war also sehr viel Wein. Zu viel. Natürlich hatten wir unseren Job sehr gut gemacht, auch wenn die Turniersaison vorbei war. Aber wir wurden nicht fürs Rumstehen bezahlt. Das betonten die beiden sehr, sehr, SEHR oft. Während sie frauenverachtende Rap- … äh… -videos schauten, waren wir gerade fertig mit den letzten Pferden und freuten uns auf den Feierabend und ein kühles Bier ausnahmsweise, weil wir ja verantwortliche Erwachsene waren. Im Gegensatz zu den bescheuerten Deppen. Wie dem auch sei, alle waren versorgt. Gemistet, geritten und gepflegt.
      Ciao, euer Matthew!
    • Samarti
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      Serienmarathon
      04/2019 | 332 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Momentan hatte ich nichts Besseres zu tun, als stundenlang im Bett zu liegen, Pferde-Browserspiele zu spielen und über alles nachzudenken. Darüber, wie Matthew sich draußen um die Pferde kümmerte und das Gestüt schmiss, weil ich keinen Bock mehr hatte. Es war öde geworden. Ziemlich öde. Zum Glück griff er mir immer unter die Arme.
    • Samarti
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      Morgenmuffel
      09/2019 | 388 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird, Yellowjacket
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Blitzschnell zuckte ich mit dem Finger in Richtung Nase. „Nase!“
      „Elisa.“
      „Ich bin allergisch! Die Pferde sind dein Job.“
      Seufzend verdrehte Matthew seine Augen, zog sich seine Stallsachen an und knallte die Tür hinter sich zu. „Pff, immer diese Morgenmuffel“, grummelte ich leise vor mich hin, zog die Bettdecke wieder nach oben und drehte mich auf die andere Seite, um weiterzuschlafen
      .
    • Samarti
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      Dressur E-A
      09/2019 | 23.569 Zeichen, von Sammy
      „Elisa! Lang nichts mehr gehört. Wie geht’s denn so?“, trällerte ich fröhlich ins Telefon. „Sammy altes Haus, wie komme ich denn zu der Ehre? Und diesmal sogar zu einer angemessenen Zeit!“, lachte Elisa am anderen Ende der Leitung. „Haha, verzeihst du mir jemals, dass ich dich damals aus dem Bett geworfen habe?“ lachte ich. Elisa und ich kannten und schon eine gefühlte Ewigkeit, verloren den Kontakt aber immer wieder über mehrere Monate. Der Nachteil daran, wenn man große Gestüte in unterschiedlichen Zeitzonen führte. Da sie früher ebenfalls in England gewohnt hatte, hatte ich bei meinem ersten Anruf nach ihrem Umzug vollkommen die fünf Stunden Zeitunterschied vergessen und Elisa um halb fünf aus dem Bett geklingelt. Damit zog sie mich nun mit Vergnügen auf. „Ich hab‘ deine Anzeige gelesen, dass du ein paar Trainer suchst und wollte meine Dienste anbieten“, erklärte ich schließlich mein Anliegen. „Na das finde ich fabelhaft!“, ahmte Elisa meinen Tonfall nach. „Allmählich klingst du wie eine waschechte Engländerin!“ Ich lachte: „Das kommt wahrscheinlich davon, dass ich zu viel Jane Austen lese. Und die Bronte-Schwestern tun das Übrige.“ „Okay, nachdem das nun geklärt wäre: Wie viele meiner Knutschkugeln darf ich dir denn aufs Auge drücken?“, fragte Elisa. „Das überlasse ich so ziemlich dir. Ich habe einige Pferde verkauft und deshalb viel Platz. Außerdem brauche ich mal wieder ein wenig Abwechslung. Ähm aber Elisa, schick mir nicht gleich deinen ganzen Stall okay?“, lenkte ich zum Ende hin doch ein. Bei Elisa wusste man nie. „Kannst du nicht herkommen, um sie zu trainieren?“, fragte Elisa. „Keine Chance. Ich mache gern mal wieder eine Woche Urlaub bei dir und Matthew, aber ich kann hier grade unmöglich für mehrere Wochen abtauchen. Ich habe nämlich ein paar ziemlich vielversprechende Nachwuchspferde im Stall stehen und die wollen ja auch trainiert werden.“, wehrte ich ab. „Wie wäre es denn, wenn ich deine Tierchen gleich zwei Stufen in ihrer jeweiligen Disziplin weiterbringe? Dann lohnt sich der lange Flug.“, schlug ich vor. Elisa dachte kurz nach, dann stimmte sie begeistert zu. „Ich mache mir mal Gedanken und schicke dir dann eine Liste der Pferde, die ich gern in deine Obhut geben würde. Es werden definitiv ein paar meiner Lieblinge dabei sein, du darfst dich geehrt fühlen!“, witzelte Elisa.

      Einen guten Monat später stand ich am Flughafen und wartete auf Elisa’s Ankunft. Und auf die ihrer acht Vierbeiner natürlich. Zu Hause war bereits alles vorbereitet und ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht, welches Pferd ich in welcher Disziplin trainieren wollte. Was das anging hatte Elisa mir nämlich weitgehend freie Hand gelassen. So würde das Training definitiv nicht langweilige werden. Endlich ging der große Frachtflieger in den Landeanflug. Elisa hatte es geschafft, als Begleitperson bei ihren Pferden mitfliegen zu dürfen, sodass sie alle zusammen ankamen. Der Flieger aus Canada beherbergte nicht nur Elisa’s acht Pferde, sondern auch einige Rennpferde, die hier in England die Saison verbringen sollten. Nach einem Wink des Stewards fuhr ich meinen riesigen Pferdehänger auf den Flugplatz und so nah wie möglich an das Flugzeug heran. Oder besser gesagt: Ich ließ ihn fahren. Ich hasste den gigantischen Schlitten, doch für den Transport so vieler Pferde war er natürlich außerordentlich praktisch. Dennoch stand er die meiste Zeit auf dem Parkplatz meines Gestüts, da ich mich an seinem Steuer nicht sonderlich wohl fühlte. Die Hebebühne war bereits an das Flugzeug herangefahren worden und die ersten beiden Containerboxen bewegten sich langsam dem Boden entgegen. Die Pferde der ersten Box wurden von einem jungen Mann entgegengenommen, aus der zweiten lugten sechs Ohrspitzen. Elisa’s Reitponyhengste. Ich winkte Samuel heran und wir luden die drei Hengste Sergeant Reckless, Chesmu und Tenacious flott aus, um sie auf den Hänger zu führen. Elisa winkte uns vom Flugzeug aus und wurde sofort von einem Flugbegleiter zusammen gepfiffen, weil sie so nah am Rand des Flugzeugs gestanden hatte. Ich grinste. Das war einfach typisch Elisa. Sergeant Reckless, ein wunderschöner Silver Bay sah sich neugierig um und wölbte stolz den Hals, blieb aber ansonsten ruhig. Ich nickte Samuel zu, den Hengst zu verladen, während ich mich um die anderen beiden Kandidaten kümmerte. Der glänzende Fuchs Chesmu klebte förmlich an dem dunkelbraunen Tenacious, als ich die beiden zum Transporter führte. Tenacious nahm den Trubel um sich herum hin wie ein alter Profi und ließ sich auch von dem aufgeregten Chesmu nicht aus der Ruhe bringen. Elisa hatte mir schon erzählt, dass der Fuchs neuem gegenüber erst einmal sehr zurückhaltend war. Sobald die drei Hengste sicher verladen waren, standen auch schon die nächsten beiden Container bereit. Der eine ging uns nichts an und in dem anderen befanden sich die drei Damen, die ich diesen Monat im Fahren trainieren würde: Pamuya, Casey und Devina. Besonders über Devina freute ich mich, stammte sie doch von meinen beiden Reitponys Daemon und Dorina ab. Daemon hatte erst kürzlich ein neues zu Hause gefunden, da ich die meisten meiner Ponys abgeben wollte, für Dorina suchte ich noch nach einem passenden Platz. Dennoch war es schön zu sehen, wie sich ihre Tochter entwickelt hatte. Das Stütchen mit dem gepunktetem Hintern sah sich neugierig um und lief brav neben Samuel her. Auch die Porzellanscheckin Casey ließ sich brav aus dem Container führen. Sie beobachtete mich tatsächlich aufmerksamer, als die Umgebung um sich herum und ich strich ihr liebevoll über die weiße Stirn. Pamuya, das Palominostütchen, das nun noch im Container stand, wieherte ängstlich und ich winkte dem Steward zu, damit er sich beeilte und mir endlich den Führstrick übergab. Immerhin war Elisa ja immer noch mit den zwei verbliebenen Pferden im Flugzeug. Als ich Pamuya’s Strick in der Hand hatte, drängelte sie sich sofort gegen Casey, die das Ganze mit einem unwilligen Kopfschütteln quittierte. Ich beeilte mich, die beiden etwas schüchterneren Stuten ebenfalls zu verladen.

      Mit dem nächsten und letzten Container kam nun auch endlich Elisa zu uns auf die Erde. Wir begrüßten uns im Eilverfahren, immerhin wartete wertvolle Fracht darauf, endlich aus dem Container befreit zu werden. Das wunderhübsche Reitponystütchen Accomplishment kannte ich bereits aus einer früheren Trainingseinheit. Allerdings war die Scheckstute damals noch ein putziges (und extrem aufmüpfiges) Fohlen gewesen und nun stand eine stolze Stute mit einer noch viel stolzeren Besitzerin vor mir. Ich ließ Elisa und ihrem Goldstück den Vortritt und kümmerte mich selbst um PFS‘ Empire of Irony, eine nervöse Anglo-Araberstute. Auch Emy hatte ich schon als Fohlen gesehen und war beeindruckt davon, wie sich das Stütchen entwickelt hatte. Ich holte die Scheckstute aus dem Container und hatte auf dem kurzen Weg zum Transporter alle Hände voll zu tun, um Emy an meiner Seite zu halten. Sie tänzelte nervös neben mir her, drehte den Kopf in alle Richtungen und stolperte dabei fast über ihre eigenen Füße. Als sie sah, wohin es gehen sollte, stemmte sie die Beine in den Boden und warf den Kopf hoch. „Emy! Wirst du wohl mit dem Theater aufhören und mich hier nicht so blamieren?“, rief Elisa mit rotem Kopf aus dem Hänger. Auch Accomplishment hatte wohl eher weniger Lust auf eine weitere Fahrt in einer engen Box und stand stur vor der ihr zugedachten Box. „Die zwei hatten schon auf halber Strecke fürchterliche Langeweile. Ich bin echt froh, wenn wir bei dir daheim sind und sie ein bisschen Toben können.“, schnaufte Elisa. Ich fügte das der Liste an Dingen, die ich über meine Trainingspferde wissen sollte gedanklich hinzu und überredete Emy langsam aber sicher, den Transporter zu betreten.

      Als nach mehrstündiger Fahrt endlich die Lichter meines geliebten Gestüts in Sicht kamen, waren wir alle erleichtert. Leider gab es in unmittelbarer Nähe keinen großen Flughafen, daher mussten wir die lange Fahrt in Kauf nehmen. Elisa konnte mittlerweile kaum noch geradeaus schauen und so schickte ich sie sofort ins Haus. „Du kannst dich schonmal duschen und fertig machen. Wir versorgen solange deine Schätze und dann kannst du dich versichern, dass es ihnen gut geht!“, beteuerte ich ihr. Elisa gähnte nur und ließ sich von meiner neuen Lieblingsangestellten Ana ins Haus führen. Ich dagegen winkte meine Jungs heran und wir machten uns sofort ans Ausladen der Pferde. Sergeant Reckless, Chesmu und Tenacious bezogen Boxen im Hengststall. Da gerade Abendfütterungszeit war, herrschte wie üblich eine angenehme Stille im Stall, die nur durch das zufriedene Kauen meiner Hengste durchbrochen wurde. Die meisten meiner Männer ließen sich nicht einmal durch die Ankunft der drei Ponyhengste beim Abendessen stören. Sergeant Reckless und Chesmu plusterten sich ein wenig auf, doch als Ojos Azules, der Rappe, der neben Chesmu stand, nicht weiter reagierte, inspizierten sie schnell ihre neue Unterkunft. Tenacious zeigte sich von der neuen Umgebung völlig unbeeindruckt und begann sofort, an seinem Heu zu rupfen. Wir befreiten die Ponys von ihrer Transportausrüstung und liefen dann zurück zum Transporter, um auch die Stuten endlich auszuladen. Samuel übernahm Casey, Donald Devina und Brian schnappte sich Pamuya, die ihn wiederum schüchtern beäugte. Na immerhin lag es nicht an mir. Auch Ana war zwischenzeitlich wieder bei uns und liebäugelte sofort mit Empire of Irony. Ana war Jockey mit Leib und Seele, da war es logisch, dass sie sich in das einzige Vollblut im Transporter verguckte. Ich nickte ihr lächelnd zu und band Accomplishment los, die es kaum noch erwarten konnte, endlich aus dem Hänger zu kommen. Auch Ana hatte mit Emy alle Hände voll zu tun. Die beiden Stuten tänzelten neben uns her, wobei Lisha wohl eher die Umgebung aufregte und Emy schlicht und einfach zu viel Power hatte. Wir stellten die Stuten nebeneinander in Boxen im Stutenstall. Pamuya, Casey und Devina schienen sich rundum wohlzufühlen und auch Lisha fuhr langsam herunter, nachdem sie nun wieder neben ihren Stallgefährten untergebracht war. Emy dagegen zappelte so sehr herum, dass ich Ana schließlich dabei behilflich war, der Stute die Transportgamaschen und die Decke abzunehmen. Die Jungs waren schon damit beschäftigt, die Ausrüstung aus dem Transporter in den Stall zu schleppen und Donald lief kurz darauf mit einer Mistgabel in den Hof. Ich sah von Ana zu der aufgedrehten Stute. „Komm, wir lassen Emy ein bisschen in die Halle. Die geht uns sonst noch die Wände hoch.“, sagte ich schließlich. Also putzten wir das Vollblut kurz über, legten ihr Gamaschen an und führten sie hinaus. Inzwischen war es dunkel geworden und Empire of Irony schnaubte auf dem Weg zur Halle jeden Busch und jeden Baum an, der sich im leichten Wind bewegte. Sobald wir die Hallentür hinter uns geschlossen hatten und ich den Strick von Emy’s Halfter löste, stürmte die junge Stuten mit großen Sprüngen los und rannte buckelnd um die Bahn. „Okay, das war wohl dringend nötig.“, lachte Ana. Emy drehte noch einige Runden, dann ließ sie sich fallen und wälzte sich genüsslich im Sand. Ich verzog das Gesicht. Das war es dann mit dem schön sauber glänzenden Porzellanschimmelchen. Als Emy schließlich der Meinung war, genug mit Dreck besudelt zu sein, kam sie auf uns zu und rieb den Kopf an meiner Schulter. Schüchtern war das junge Pferd definitiv nicht. Ich hakte den Führstrick wieder ein und brachte die nun viel ruhigere Stute zurück in den Stall. Dort stand Elisa gerade in Pamuya’s Box und säuselte der hübschen Stute irgendetwas ins Ohr. Als wir mit der staubigen Emy durch die Stalltüre kamen, zog sie eine Augenbraue hoch und grinste: „Hattest du nicht genug Arbeit, Sammy?“ Ich streckte ihr zur Antwort nur die Zunge heraus und machte mich mit Ana daran, Emy wieder in einen vorzeigbaren Zustand zu bringen. Als endlich alle Neuankömmlinge versorgt waren, drehte ich meine übliche Abendrunde durch den Stall, knutschte jedes meiner Pferde und ging dann mit Elisa ins Haus. Wir bestellten Pizza und quatschten eine Weile, doch nachdem Elisa fast auf der Couch einschlief, schickte ich sie ins Bett. Zwar wurde ich dafür mit einem Brummeln belohnt, dass klang wie „Jaja, Mama“, aber ich war selbst hundemüde und morgen lag wieder ein langer Tag vor uns allen.

      Elisa verabschiedete sich am nächsten Morgen schon recht früh. Sie wollte einige Bekannte in Deutschland besuchen, bevor sie wieder zurück nach Canada fliegen würde. Allerdings dauerte ihr Abschied von ihren geliebten Vierbeinern solange, dass Samuel mit Sicherheit sämtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen brechen musste, um Elisa rechtzeitig zum Flughafen zu bringen. Ich winkte den beiden noch hinterher, dann verzog ich mich in mein Büro, um die Trainingspläne für Elisa’s acht Pferde aufzustellen.

      „Hallo du Schöner! Lust auf ein bisschen Arbeit?“, fragte ich Sergeant Reckless liebevoll. Der Ponyhengst schnoberte vorsichtig an meiner Jacke, zeigte ansonsten aber keinerlei Scheu. Serg sollte in der Dressur die Klasse A erreichen, doch bevor ich mich in den Sattel schwang, würden wir uns heute würden erst einmal kennen lernen und vom Boden aus den Einstieg zu den ersten Lektionen der Klasse A wagen. Serg war ein anmutiger Hengst, der recht taff wirkte und mit seiner außergewöhnlichen Fellfarbe alle Blicke auf sich zog. Ich konnte gut verstehen, warum Elisa so an dem Tier hing. Ich führte Serg aus seiner Box und begann mit einer ausgiebigen Putzprozedur. Bei Pferden, die es genossen, geputzt zu werden, war dies ein guter Weg, um Vertrauen aufzubauen. Schnell fand ich heraus, dass Serg es liebte, seitlich am Hals gekrault zu werden, also widmete ich dieser Stelle besonders viel Aufmerksamkeit, bis der Hengst genüsslich die Augen verdrehte. Als ich die Bürsten weglegte, stupste Serg mit vorwurfsvoll an. Ich grinste und tröstete ihn: „Keine Sorge, nach der Arbeit bekommst du eine schöne Massage. Aber jetzt müssen wir erstmal was tun!“

      Kurze Zeit später führte ich den Ponyhengst über den Hof zur Longierhalle. Ich hatte den Silver Dapple mit Bandagen und Halfter ausgestattet, mehr brauchten wir für diese erste Lektion nicht. Serg folgte mir artig und sah sich mit distanzierter Neugierde in der Halle um. Ich ließ ihn zunächst einige Runden im Alleingang drehen, dann schnalzte ich mit der Zunge und ließ Serg antraben. Serg achtete konzentriert auf mich und drehte mit ausgreifenden Schritten seine Runden. Er ließ sich auch problemlos durchparieren, wenden und kam auf Zuruf zu mir in die Mitte. Das war schon einmal ein perfekter Ausgangspunkt für unser Training. Für die Klasse A wurden weder versammelte, noch starke Gangarten verlangt. Diese wurden erst für Klasse L relevant. Allerdings wurden in A-Dressuren nun erste Lektionen verlangt. Das waren das Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern, die Vorhandwendung und der einfache Galoppwechsel. Das Rückwärtsrichten und die Vorhandwendung würde ich vom Boden aus erarbeiten, der Rest sollte auch vom Sattel aus zu schaffen sein. Ich hakte den Führstrick in Serg’s Halfter ein, stellte mich vor den Hengst und sagte „Back!“. Dabei wackelte ich mit dem Führstrick und ließ die Bewegung immer größer werden, bis der Hengst schließlich einen Schritt zurück machte. Sofort stellte ich die Wackelei ein und lobte Sergeant Reckless, damit er wusste, dass er sich richtig verhalten hatte. Der Silver Dapple war extrem intelligent und so dauerte es nicht lange, bis er die Wackelei am Strick mit seinem Zögern, rückwärtszugehen verband. Zwischendurch ließ ich das Reitpony immer mal wieder eine Runde auf dem Zirkel traben oder galoppieren, damit es bei der Sache blieb. Am Ende der Trainingseinheit ging Sergeant Reckless bereits zurück, wenn ich den Strick nur leicht hin und her bewegte. Die Vorhandwendung gestaltete sich da schon ein wenig schwieriger. Dazu stellte ich mich an Serg’s Seite, nahm seinen Kopf leicht nach innen und tippte seine Flanke an. Der Hengst knibbelte jedoch nur vertrauensvoll an meinem Ärmel herum und achtete nicht weiter auf meine Hand an seiner Flanke. Also verstärkte ich den Druck, bis der Hengst schließlich mit der Hinterhand einen ausweichenden Schritt zur Seite machte. Sofort kraulte ich ihn lobend am Hals. Dann wiederholten wir die Übung solange, bis Sergeant Reckless auf beiden Händen ein paar Schritte mit der Hinterhand auswich. Das genügte für den ersten Trainingstag vollkommen. Bis das Pony die geforderte 180°-Wendung schaffte, würde es noch eine Weile dauern, doch das war auch vollkommen in Ordnung. Ich führte Sergeant Reckless aus der Halle hinaus und ließ ihn auf die Koppel zu Chesmu und Tenacious, wo sich sofort eine wilde Jagd zwischen dem Fuchspony und Serg entspann. Kurz darauf standen beide einträchtig nebeneinander und grasten. Ich könnte wohl stundenlang am Koppelzaun stehen und den Pferden zusehen, doch im Gegensatz zu Serg hatte ich am heutigen Tag noch eine Menge Arbeit vor mehr, daher wandte ich mich schließlich ab und ging hinüber zu den Stallungen, um mein nächstes Gastpferdchen fürs Training fertig zu machen.

      „Wird es bei euch in England immer so früh so kalt?“, bibberte Ana, als wir an diesem Morgen gemeinsam zu den Stallungen liefen. „Die Winter können schon hart sein, aber für September ist es mir auch zu kalt.“, gab ich mit zusammengebissenen Zähnen zurück. Nachts kühlte die Temperatur merklich ab und wenn die Sonne – wie an diesem Morgen – nicht durch die dichte Wolkendecke hindurchschien, blieb es den ganzen Vormittag über lausig kalt. Zu allem Übel wehte heute auch noch ein beißender Wind und in Gedanken verschob ich das Training mit den Geländepferden um einen Tag. Glücklicherweise stand nun sowieso erst einmal das Abschlusstraining mit Sergeant Reckless auf dem Programm. Dressur. Das hieß Hallenarbeit. Keine Kälte, kein Wind, kein Regen. Ein Training, bei dem wir beide wunderbar trocken und warm bleiben würden. Dennoch atmete ich erst einmal auf, als ich die Stalltür öffnete und wir in die wohlige Wärme traten. Der Duft von Heu und Pferden schlug uns entgegen und mehrere Pferde brummelten zur Begrüßung. Ich knuddelte all meine Knutschkugeln kurz durch, bevor ich mich Sergeant Reckless zuwandte. Der Hengst kam sofort an die Boxentür und streckte mir seine weiche Nase entgegen. „Du bist schon ein süßer Kerl, aber das weißt du, oder?“, fragte ich ihn lächelnd, während ich ihm den hellen Schopf aus der Stirn strich. Ich halfterte Serg auf und führte ihn auf die Stallgasse, wo ich ihn zum Putzen anband. Wie immer ließ ich mir mit dem Hengst viel Zeit, da er das Bürsten so sehr genoss. Ich massierte auch wieder seine Hals-, Rücken- und Beinmuskulatur. Das machte ich vor jedem Training kurz und danach ausgiebiger – zumindest, wenn es meine Zeit irgendwie zuließ. Gerade bei jungen Pferden konnte diese Massage Wunder bewirken. Als ich kein Staubkörnchen mehr auf Serg’s Fell entdecken konnte, sattelte ich den Hengst auf, stattete mich selbst mit Reithelm und Handschuhen aus und führte Serg hinaus in den Hof. Dort wurden wir prompt von einer kalten Windböe getroffen und ich kniff die Augen zusammen. So ein Mistwetter. Auch Serg legte zum Schutz gegen den Wind die Ohren an und gemeinsam kämpften wir uns über den Hof. Sämtliches Training draußen war heute definitiv gestrichen. Da würden mir ja selbst die ruhigen Genossen unter meinen Vierbeinern in die Luft gehen. Erleichtert schloss ich kurz darauf die Hallentür hinter uns und führte Serg zu X. Dort gurtete ich nach, stellte die Steigbügel ein und schwang mich in den Sattel. Die letzten Wochen waren sehr produktiv gewesen. Wir hatten unsere Arbeit am Boden verhältnismäßig schnell beendet und seitdem natürlich viel Zeit im Viereck verbracht. Um Abwechslung ins Training zu bringen, hatte ich auch ein oder zweimal Trabstangen eingebaut und war mit Serg ausgeritten. Das Pony war sehr gelehrig und bemühte sich darum, es recht zu machen, daher war jedes Training von einem Fortschritt gekrönt gewesen. Ganz allgemein war Sergeant Reckless wirklich schön zu reiten und hatte mit seinen weichen, fließenden Gängen auch gute Voraussetzungen dafür, es in der Dressur in höhere Klassen zu schaffen. Ich ritt mit Serg um die Bahn und wärmte den Hengst in aller Ruhe auf, während draußen der Wind heulte. Als ein besonders heftiger Windstoß über die Halle fegte, zuckte Serg zusammen, ließ sich aber durch meine Stimme auch schnell wieder beruhigen. Im Wetterbericht hatten sie für heute Sonne und wolkenlosen Himmel angekündigt. Haha. Ich versuchte den Wind auszublenden und trabte Serg an. Bei A wendete ich auf die Mittellinie ab und bei X brachte ich den Hengst mit einer ganzen Parade zum Halten, um imaginäre Richter zu grüßen. Gleich darauf trabte ich wieder an. Ich wendete auf den Zirkel ab und ließ Sergeant Reckless nach einer Runde zur geschlossenen Zirkelseite hin im Mittelgalopp angaloppieren. Der junge Hengst sprang eifrig vorwärts und wartete auf mein nächstes Kommando. Kurz vor X bereitete ich Serg mit halben Paraden auf die nun kommende Lektion durch, sodass er in den Schritt viel, drei Tritte geradeaus ging und gleich darauf auf der anderen Hand wieder angaloppierte. Die einfachen Galoppwechsel waren zu Serg’s Lieblingslektion geworden, daher wunderte es mich nicht, dass sie so gut klappten. Wir umrundeten den Zirkel nun auf der anderen Hand und wiederholten die Lektion gleich noch einmal. Dann parierte ich Serg zum Schritt durch und wechselte durch die ganze Bahn. Bei A parierte ich ihn zum Halten durch. Nun kam das Rückwärtsrichten. Ich hob mich ganz leicht aus dem Sattel, ließ die Zügel anstehen und sagte leise „Back!“. Sofort trat Sergeant Reckless flüssig zurück, bis ich mein Gewicht wieder in den Sattel verlagerte und ihn lobte. Nachdem der Reitponyhengst das Rückwärtsrichten vom Boden aus beherrschte, war es recht einfach gewesen, die Lektion auch auf das Reiten zu übertragen, zumal Serg ja keinerlei Vertrauens- oder Dominanzprobleme hatte. Ich ließ den Hengst wieder im Schritt antreten und dirigierte ihn an der langen Seite auf den zweiten Hufschlag. Bei E parierte ich ihn wiederum zum Halten durch. Nun stellte ich Serg leicht nach außen, gab mit dem äußeren Schenkel leichte Impulse und fing Serg’s Bewegung der Hinterhand mit dem inneren Schenkel ab, indem ich ihn eine Handbreit hinter den Gurt legte. Die Zügel ließ ich ganz leicht anstehen, damit das Pony nicht vorwärtslief. So beschrieb Serg mit seiner Hinterhand Tritt für Tritt einen Halbkreis, bis er schließlich wieder geradestand. Ich kraulte ihm lobend den Widerrist und trabte ihn aus dem Stand heraus an. Nun fehlte nur noch das Viereck verkleinern und vergrößern und schon war der Stufenaufstieg geschafft. Sergeant Reckless hatte das Schenkelweichen bereits aus seinem Dressurtraining für Klasse E beherrscht, weshalb ihm das Viereck verkleinern und vergrößern nicht weiter schwergefallen war. Anfangs war er noch ein wenig übereifrig gewesen, doch mittlerweile klappte die Lektion. Bereits in der zweiten Ecke der kurzen Seite stellte ich Serg leicht nach außen, trieb ihn dann mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts und fing die Bewegung mit dem inneren Schenkel ein. Eine Pferdelänge vor B richtete ich den Hengst geradeaus und stellte ihn eine Pferdelänge nach B nach innen, um ihn im Seitwärtsgang zurück zum Hufschlag zu dirigieren. Anschließend wechselten wir mit einer Kehrtvolte die Hand und wiederholten die Lektion. Ich strich Serg über den muskulösen Hals und sagte ihm, wie stolz ich auf ihn war. Und wie stolz würde Elisa erst sein, wenn sie von dem Stufenaufstieg des schönen Hengstes erfuhr?
    • Samarti
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      Ingame
      03/2020| 710 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Katniss Everdeen, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Peeta Mellark, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird, Yellowjacket
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet

      Wie schön es war, Angestellte zu haben, denen man die Arbeit mit den Pferden einfach aufs Auge drücken konnte, wenn einem danach zumute war. Und das war momentan bitter nötig.
      Seit dem 20. März war ich nämlich vollzeitbeschäftigt. Leider unbezahlt, aber man konnte ja nicht alles haben. Aber es reichte ja auch, wenn man Animal Crossing hatte und sich damit die Zeit vertreiben konnte. Da Matthew sich vor einigen Wochen den Fuß gebrochen hatte (warum musste er auch mit seinen Kumpels Fußball spielen und seit wann hatte er überhaupt welche), hatte ich heute Joline die Verantwortung übertragen. Und Joline kümmerte sich dann darum, dass alle Pferde versorgt wurden. Und ich kümmerte mich um meine Villager.
    • Samarti
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      Neue Perspektiven
      09/2020| 678 Zeichen
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Katniss Everdeen, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Peeta Mellark, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird, Yellowjacket
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Matthew hatte inzwischen den Hof fast ganz alleine übernommen. Keine Ahnung, wie es dazu kam, aber irgendwie hatte ich plötzlich einen Job. Einen waschechten Job. Was bedeutete, dass ich einen geregelten Tagesablauf hatte und benötigte. Absolut schrecklich.

      Ab und zu griff ich ihm aber immer noch unter die Arme, weil er sonst am Rumjammern war. So auch heute. Während ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte, meinen Ponys ein paar Küsschen auf die Köpfe zu drücken (manche waren nicht begeistert, aber ich schob es auf Corona), mistete Matthew die Boxen aus, weil einer unserer Stallburschen krank geworden war und Unterstützung dringend benötigt wurde. Hahaha. Karma.
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  • Album:
    2.2 - Südstall
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    30 Jan. 2018
    Klicks:
    600
    Kommentare:
    9

    EXIF Data

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    Rufname: Serg
    geboren: Februar 2015 | Alter: 3 Jahre

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    Herkunft: Gut von der Schildburg, Deutschland
    Züchter/Ersteller (VKR): Samarti

    Aktueller Standort: Townsend Acres, Kanada
    Besitzer: Samarti

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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Silver Bay
    Stockmaß: 148cm


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    taff, konzentriert, lernwillig


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    eingeritten [] |
    eingefahren []
    Reitstil: Englisch

    Dressur E | Springen A | Geländeritt A | Fahren E


    Turniererfolge
    1. Platz 500. Springturnier
    1. Platz 361. Militaryturnier


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    zur Zucht zugelassen []
    steht als Deckhengst zur Verfügung [
    ]

    Momentane Punktzahl: 8 (14) Punkte

    Abstammung: 6 | Trainingsberichte: 0 | Schleifen: 2 | RS-Schleifen: 0 | TA: 0 (2)| HS: 0 (2)| Zubehör: 0 (2)

    Gencode: Ee Aa nZ
    Carenté-Pferd []
    Decktaxe: n. v.



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    gechippt []

    Letzte Kontrolle: n. v.
    Letzte Impfung: n. v. | Letzte Wurmkur: n. v.

    beschlagen []
    Letzte Kontrolle: n. v.


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