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Rajandra

Seference Surprime ♣

Seference Suprime ♣Rufname: Sefi, TüteGeburtsdatum: *27.09.2004Stockmaß: 1,75 mFellfarbe: FalbeAbzeichen: Stern; Schnippe; v.l. & v.r. halbweißer FußGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Seference Sparkelt Shine | HannoveranerVater: Graveur | HannoveranerRasse: HannoveranerGeschlecht: StuteGekört: jaGewinnerin der SK FalbenNachkommen: jaHGT's SeavitiaDark DecissionRazitaFlash DanceSeference Surprime ist eine noble Falbstute mit einer sehr einnehmenden Ausstrahlung. Durch ihre ungewöhliche Farbe und ausgesprochen schicke Jacke besticht sie. Unter Artgenossen lässt sie sich nichts gefallen und man kann auf der Weide des Öfteren beobachten, wie sie den Ton angibt. Im Umgang mit Menschen zeigt sie sich jedoch recht ruhig und gelassen. Sie nimmt es einem nicht krumm wenn die Putzprozedur mal etwas länger dauert oder wenn nicht jeder Handgriff perfekt sitzt. Wartezeiten und Hufschmiedtermine nimmt Seference recht entspannt hin und sieht sich dabei maximal ein wenig um, um sich zu unterhalten. Ob sie daheim ist oder auf einem fremden Turnierplatz, sie ist immer ruhig, ausgeglichen und kaum nervös. Das macht sie zu einem perfekten Partner für den Sport, mit dem die Arbeit wirklich Spaß macht. Natürlich hat sie auch ein gewisses Temperament, aber das lässt sich gut zügeln und sogar nutzen. Ist sie erst einmal im Viereck und weiß, dass sie wirklich jeder beobachtet, zeigt sie ihre schönen, fließenden Gänge, die man wirklich nicht mehr vergisst.Besitzer: RajandraErsteller / Züchter: Fleur/DelilahVKR: //Verkäuflich: NeinKaufpreis: unbezahlbarQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Dressur, Springen & MilitaryErfolge: //PNG-DateiSeference-Neu-PNGSeference-Neu-Puzzle-PNGBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Seference Surprime ♣
Rajandra, 14 Apr. 2009
    • Stelli
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      11. Pflegebericht - wieder ein kurzer Besuch​


      Nachdem ich meine Pferde gepflegt hatte, besuchte ich Raja's 2 Pferde. Ich begann mit Seference Surprime, an der ich doch irgendwie sehr hing. Sie stand auf der Koppel. Ich hatte mir eine Wurzelbürste von Zuhause mitgenommen. Ich holte die wunderschöne Stute zu mir und begrüßte sie mit einem Apfel. Danach befreite ich ihr Fell von jeglichem Schmutz wie Lehm, Sand und Erde. Surpime blieb brav stehen und genoss die Putzeinheit. Danach holte ich aus dem Kofferraum meines Autos einen der beiden Eimer, wo ich Mash für die beiden gemacht hatte. Die Stute schlüfte fast schon freudestrahlend das warme Mash. Nach 5 Minuten war der Eimer leer und Suprime zufrieden. Ich verabschiedete mich von der Falbstute und ging zum nächsten Pferd.​
    • Rajandra
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      12.Pflegebericht - Neuanfang auf Graevler

      So erfreut war ich schon seit langem nicht mehr gewesen. Nach meinem Reitunfall und den vielen Geschehnissen im Stall hatte ich eine lange Pause eingelegt. Viele Pferde waren eingegangen an einer unbekannten Infektion die Frendreiter mitgebracht hatten und ich war am Boden zerstört gewesen. Nachdem ich endlich wieder in den aktiven Reitsport eingestiegen war und nurnoch meine zwei Hannoveranerstuten Seference Surprime und Atraxe übrig geblieben waren, hatte ich mich nach einem dritten entspanntem Pferd umgesehen. Stelli kümmerte sich momentan um die Zwei Stuten, da ich in meiner Pause keine Zeit und keine Nerven für sie gehabt hatte und nun ihr Herz daran hing. Doch da hatte ich nichts gegen. Nachdem ich etwas rumtelefoniert hatte fand ich ein passendes Pferd. Pete's Peppermill, so hieß er, ein kleiner zurückhaltender Fellponywallach. Genau das Richtige für einen gemeinsamen Ausritt oder ein wenig Dressurarbeit auf dem Platz und einfach eine garantiert treue Seele. Nachdem ich ihn mir bei Maybee angeschaut und ein wenig kennengelernt hatte, beschloss ich ihn zu kaufen und heute Nachmittag fuhr sie ihn zum Stall Graevler. Aufgeregt führte ich ihn vom Hänger, bedankte mich und ließ den tiefenentspannten Schwarzen am Wegrand grasen. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und danach führte ich ihn in den Offenstall, wo er ersteinmal über den Zaun die Zwei Stuten beschnuppern konnte. Was folgte, war ein bisschen geqietsche, natürlich ausgehend von Sefi und Atraxe. Doch die drei verstanden sich sichtlich gut. Ein paar Tage noch, dann könnte man sie zusammen stellen, dachte ich mir. Für Peppi hatte ich natürlich noch ein neues Halfter besorgt, passend zu denen von Sefi und Atraxe und probierte es schnell an. Es passte wie angegossen und ich hängte es an den Haken vor dem Gatter. Das Alte gab ich Maybee wieder mit und verabschiedete mich von ihr mit einer herzlichen Umarmung. Schnell fütterte ich noch Heu und für die Stuten Kraftfutter und dann verabschiedete ich mich von meinen Lieblingen und ging ins Haus.​
    • Rajandra
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      13.Pflegebericht - Dressurarbeit​

      Musste der Wecker jetzt schon klingeln? Genervt stellte ich den Wecker wieder aus und streckte mich genüsslich. Ich richtete mich auf und stieg aus dem Bett um ins Bad zu gehen. Dort wusch ich mich und zog mir dann meine Reitsachen an. Ich zog mir noch meine Stiefel an und ging dann aus dem Haus. Nachdem ich im Stall angekommen war, ging ich schnurstracks in die Sattelkammer und holte dort das Halfter und den Strick von Seference Surprime. Inzwischen bei der Stute angekommen, öffnete ich die Boxentür und begrüßte die Stute mit einem kraulen hinter den Ohren. Die Stute kam einen Schritt näher uns lies sich genüsslich kraulen. Seference genoss es jedesmal sichtlich gekrault, beknuddelt oder gestreichelt zu werden, jede Form der Aufmerksamkeit war ihr recht. Ich legte ihr das Halfter an und befestigte noch den Strick daran, bevor ich sie aus der Box führte und zum Putzplatz brachte. Schnell ging ich in die Sattelkammer um noch ihren Putzkasten und das Sattelzeug zu holen. Ich wollte heute mit ihr noch etwas in Dressurarbeit machen. Ich legte den Sattel auf der Anbindestange ab und die Putzbox stellte ich auf den Boden. Als ich die benötigten Bürsten herausgeholt hatte, fing ich an die Stute zu putzen. Als ich schließlich fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Nachdem ich auch ihre Hufe gereinigt hatte, legte ich den Hufkratzer wieder zurück und fing nun an ihr Langhaar zu entwirren. Ich holte den Sattel und legte diesen samt Schabracke auf ihren Rücken. Als der Sattel richtig lag, befestigte ich den Sattelgurt. Nun kam die Trense dran. Ich nahm ihr das Halfter ab und trenste sie, danach führte ich sie zum Außenreitplatz. Gut, dass das Wetter heute so schön war. Auf dem Platz führte ich die Stute erstmal etwas herum und gurtete dann nach. Nachdem ich nun aufgesessen war, lies ich Seference im Schritt ein paar Runden auf jeder Hand drehen. Dann nahm ich die Zügel auf, stellte sie an die Hilfen und ritt einige Volten, Schlangenlinien und übte auch einige Male Schenkelweichen sowie Vorder und Hinterhandwendungen. Als sie aufgewärmt war, lies ich sie traben. Nach ein paar Runden durfte sie dann auch galoppieren. Nun lies ich sie aber auch ein paar Bahnfiguren laufen. Ich lies die Falbstute aus den Zirkel wechseln, willig sprang sie dabei um und ich parierte in den Schritt und lies sie danach aus dem Zirkel wechseln. Erneut lies ich Seference antraben und ritt einige Volten und zum Schluss noch einige Male Schulterherein in allen Gangarten. Zufrieden klopfte ich die Schöne, lies sie in den Schritt fallen und ging einige Runden am langen Zügel Schritt. Dann stieg ich ab und nahm ihr das Sattelzeug ab, damit sie noch etwas herumtoben konnte, wärend ich die Sachen aufräumte. Nachdem ich mich auch beeilt hatte, holte ich ihr Halfter und den Strick und ging zum Außenreitplatz. Die Stute stand schon wartend am Tor. "Na du, hast wohl schon genug davon", sagte ich zu ihr und legte ihr das Halfter an. Ich führte sie zum Putzplatz. Ich fuhr nochmal mit einer Bürste über ihr Fell, da sie sich gewälzt hatte. Anschließend brachte ich sie zurück in den Offenstall, legte etwas Heu nach und kehrte dann zurück zum Putzplatz um zu fegen und aufzuräumen.​
    • Rajandra
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      14.Pflegebericht - Ein schöner Hoftag​

      Gähnend trank ich meinen Kaffe aus, stand auf und räumte meine Tasse in die Spülmaschine. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es kalt war. Wenige Sonnenstrahlen brachen durch den dichten Morgennebel und ich schüttelte mich. "Na da ist wohl ne dicke Jacke angesagt heute.", sagte ich zu Salomon, meinem Schäferhund, der schon erwartungsvoll vor mir saß und endlich raus wollte. Er dackelte hinter mir her in den Flur. Schnell schlüpte ich dann in meine gefütterten Stiefeletten und zog mir meine dicke Jacke plus dünnem Schal an. Dann öffnete ich die Haustüre des Haupthauses. Salomon drängelte sich an mir vorbei und sprintete ersteinmal eine Runde über den Innenhof. Ich ging heraus und lies die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Heute hatte ich mehr als genug zutun, ich musste alle meine Pferde allein versorgen, da ich allen freigegeben hatte oder sie krank waren, zum Glück hatte Stefan heut morgen schon gefüttert. Zuerst wollte ich mich auf den Weg zu meinen zwei Neuankömmlingen, den zwei Mustangs machen, also schlug ich den Weg zu den Einzelpaddockboxen ein. Throw a Diva streckte mir schon erwartungsvoll den Kopf entgegen und grummelte. Sanft strich ich ihr über die Nase. "Na meine Hübsche, schon gut eingelebt?", fragte ich lächelnd und schaute dann zu Aerion in die Box, er knabberte ruhig sein Heu. Ich schnappte mir Divas Halfter und öffnete die Boxentür, dann halfterte ich sie vorsichtig auf und führte sie zum Wind und Wetter geschützen Putzplatz. Dort band ich sie an und ging in die Sattelkammer einen Putzkoffer und ein paar Gamaschen holen. Wieder zurück bei Throw a Diva fand ich sie nochimmer ruhig vor. Ausgiebig striegelte ich die Hübsche dann, bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an. Da heute erst ihr zweiter Tag auf dem Hof war wollte ich sie nur ein wenig laufen lassen und ihr die Halle zeigen. Dort angekommen führte ich sie ersteinmal einige Runden auf beiden Händen, danach ließ ich sie vom Strick und sie erkundete die Halle ersteinmal auf eigene Faust. Nachdem sie sich alles genaustens angeschaut hatte bewegte ich sie auf beiden Händen in Trab und Galopp und führte sie nach getaner Arbeiter trocken. Dann führte ich sie zur Wiese, dort nahm ich ihr die Gamaschen ab und lies sie frei. Einen Moment schaute ich zu wie sie aufgeregt über die Wiese jagte und die anderen Pferde begrüßte und ging dann zu Aerion, mit dem ich das gleiche vorhatte. Auch ihn holte ich aus der Box, striegelte ihn und ließ ihn dann laufen. Der Fuchsschecke verhielt sich noch aufgeregter als die Stute. "Ruhig kleiner, alles ist gut Aerion.", flüsterte ich, als er nach einem wilden Galopp und einigen Bucklern auf mich zu kam und streichelte ihm die Nase. Anschließend führte ich auch ihn trocken und brachte ihn auf eine der kleineren, extra hoh eingezäunten Wiesen. Auch ihm nahm ich die Gamaschen ab, schloss das Tor und ließ ihn los. Er benahm sich lieb, also machte ich mich auf den Weg zu meiner kleinen Rasselbande, den Fohlen. Ceredwen, Little Askim und Ravallo standen zusammen in dem großen Laufstall. Also schnappte ich mir eine Schubkarre, Schaufel und Besen und fuhr damit zu ihnen in den Stall. Neugierig kamen die Drei auf mich zu. "Hallo meine Lieben, ich muss hier sauber machen, also schön lieb sein!", sagte ich lachend und streichelte Ravallos Stirn. Dann fing ich an die Äppel einzusammeln und dreckiges Streu zusammen zu kehren. Ceredwen knabberte neugierig an der Schubkarre herum, doch ich ließ der kleinen Stute ihren Spaß, schließlich war sie sehr vorsichtig. Nachdem alles sauber war füllte ich den Dreien die Heuraufe auf und kontrollierte die Tränken. Alle funktionierten einwandfrei, also schob ich die Schubkarre aus dem Laufstall. Als ich das Tor schließen wollte, kam eine kleine schneeweiße Nase zum Vorschein. Askim hatte noch keine Streicheleinheiten bekommen. "Na komm her!", sagte ich lachend und kraulte den kleinen Hengst noch ein wenig. Den Genuss sah man ihm an, und als ich dann ging, schien er damit garnicht einverstanden. "Die Anderen wollen auch noch versorgt werden mein Süßer!" Ich schloss das Tor, brachte die Schubkarre weg und lief dann zu Rubicon. Der Braune erwartete mich schon freudig. "Na schöner Mann.", begrüßte ich ihn. Ich halfterte den Hannoveraner auf und führte ihn zur Führanlage, dort stellte ich ihn in einen der Sechs Abschnitte und sagte:"Heute ist Faulenzen angesagt, brauchst ausnahmsweise mal nicht viel tun." Ich lachte und holte auch schnell die zwei Stuten Atraxe und Seference Surprime. Auch die Zwei stellte ich in jeweils einen Abschnitt, ließ aber immer einen Frei. Dann stellte ich die Führmaschine an. Auf eine Dreiviertelstunde. Die Führmaschine war praktisch, sie lief bloß im Schritt und im Trab, allerdings wechselte sie bei Zeiten die Richtung. Später würde ich die Drei wieder abholen und auf die Weide bringen. Als nächstes wartete Pete's Peppermill auf mich. "Wie geht es dir heute mein Süßer?", fragte ich als ich ihn aufhalfterte. Ihn wollte ich heute bloß Putzen und ein wenig mit ihm Spazieren gehen. Auf dem Weg zum Putzplatz schrieb ich Sarah eine Sms. Hey, Lust auf Ausreiten? Bonanza braucht noch einen Captain, allein ist immer so blöd. :) , schrieb ich. Am Putzplatz angekommen band ich Pete fest und find an sein Fell zu striegeln. Nachdem dies glänzte widtmete ich mich seinem Langhaar, dies war sehr schwierig, da er ellenlanges feines schwarzes Haar besaß, aber mit ein wenig Geduld hatte ich auch das entwirrt. Mein Handy vibrierte, ich fischte es aus der Tasche und las. Gern! :) Bin in einer Stunde da. Bis dann. Klasse, dachte ich mir und krazte meinem Rappe noch die Hufe aus. Pete hatte leider eine fiese Schramme und ein klein wenig dickes Bein also gingen wir nur eine Runde um den Hof spazieren. Er graste ein wenig und ich erzählte ihm alle möglichen Geschichten. Auch Salomon lief mit und mir, Gott weiß, wo er sich vorher herumgetrieben hatte. Er wedelte mit der Rute als Pete ihn skeptisch musterte und zog dann wieder in Richtung Stall ab. Zurück am Putzplatz sprühte ich die Macke noch mit Aluspray ein und kühlte das Bein etwas. Dann brachte ich ihn auf die Weide. Die Pferde in der Führmaschine waren sicher schon fertig, also lief ich nach dort um zu checken wie weit sie waren. Die Drei maschierten noch brav im Schritt und ich stoppte die Anlage. Einen nach dem anderen brachte ich auf die Weide. Dann ging ich in die Sattelkammer und trug schonmal das Sattelzeug von Valentines Ke Zee Bonanza und Bubi zum Putzplatz. Grade als ich die letzte Sachen abgelegt hatte kam Sarah mir entgegen. "Hey, super Idee mit dem Ausreiten! Danke, ich hab echt voll Lust.", begrüßte sie mich und wir umarmten uns. "Gerne, alleine reiten ist ja auch Blöd. Lass und sie Pferde holen, ich hab schon alles vorbereitet.", sagte ich und drückte ihr grinsend das Halfter in die Hand. Nachdem ich Bubi und Sarah Bonanza auf Hochglanz gebracht und gesattelt hatten stiegen wir auf. Dann ritten wir im Schritt vom Gelände. Eine Runde um den See herum und dann in den Wald. Dort trabten wir einige Male und schließlich kamen wir an einer Lichtung an. An dieser bogen wir links auf einen breiten Sandweg ab. "Wollen wir?", fragte ich lachend? "Das fragst du noch?", entgegnete Sarah. "Wer zuerst oben ist!" Beide Pferde liefen zu Hochtouren auf und jagten im Galopp den leichten Anstieg hoch. Bubi gab ordentlich Hackengas und überholte, doch so leicht ließ sich Bonanza das nicht gefallen und startete durch zum Überholmanöwer. Alledings schaffte sie es bloß bis auf Bubis Schulterhöhe. Oben angekommen parierten wir beide in den Schritt. Schnaufend tuckerten die Zwei nebeneinander her. "Haha, unendschieden würde ich mal sagen." Wir schauten einander an und nickten. Dann ritten wir in einem leichten Trab und einem weiteren ruhigen Galopp durch den Wald und einen Feldweg entlang. Am See angekommen parierten wir dann entgültig wieder zum Schritt und ritten auf den Hof zu. Dort angekommen versorgten wir die Pferde und brachten sie beide auf die Wiese. Danach räumten wir die Sachen vom Putzplatz. "Hast du Lust noch Origini ein wenig Dressur zu reiten? Ich muss noch alle Boxen misten.", bot ich Sarah an. "Nur zu gern." Sie lächelte und machte sich auf den Weg. Ich hingegen schappte mir eine große Schubkarre und mistete alle neun Boxen der Großpferde. Danach streute ich großzügig ein und gab jedem einige Scheiben Heu sowie jeweils jedem Pferd seine Menge an Kraftfutter. "Fertig!", stöhnte ich. Beim Kehren entdeckte ich Salomon, der Faul im Stroh lag. Nachdem alles gefegt und sauber war und Sarah auch fertig damit war Origini zu reiten und sie auf die Weide gebracht hatte gingen wir dann zurück ins Haupthaus. Wir wollten zusammen etwas kochen und ein wenig Faulenzen, Salomon ließ ich auch draußen weiter schlummern, bis die Pferde nachher wieder hereingeholt werden mussten.​
    • Rajandra
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      15.Pflegebericht - Arbeit an der Longe​

      Nachdem meine große Falbstute Seference Surpime die letzten tage wirklich hart gearbeitet hatte wollte ich sie heute nur longieren. Ich führte die Stute aus der Box auf die Stallgasse hinaus und band sie an. Dann schnappte ich mir Bürsten aus dem Putzkasten und fing an Sefi sauber zu striegeln. Als sie fertig geputzt war kratzte ich noch Hufe aus und kämmte ihre Mähne durch. Danach legte ich der Stute Longiergurt und Trense an, schnallte ein paar Ausbinder an den Gurt und nahm sie an die Longe. Schnell noch die Pitsche geschnappt und es ging ab in die Halle. Ich führte einige Runden, danach stellte ich mich in die Mitte des Mittelzirkels, da wir die einzigen in der Halle waren, konnten wir die bahn ruhig ganz belegen. Dort lies ich Seference erstmal im Schritt um mich herum tuckern bis sie sich ein wenig eingelaufen hatte. Dann trabte ich die Falbstute an und sie lief erstmal schön gestreckt ein paar Runden um mich herum. Danach wechselte ich die Hand und lies Sefi auch darauf um mich kreisen. Ich holte sie zu mir und schnallte die Ausbinder ein. Dann longierte ich noch eine halbe Stunde im Schritt, Trab und Galopp ausgebunden auf beiden Händen. Wir nahmen außerdem die ganze Bahn ein, indem ich auch einige Male ganze Bahn mitlief und wir ab und an die Zirkel tauschten. Seference ging in allen drei Gangarten auf beiden Händen schön entspannt und klar. Nach getaner Arbeit holte ich sie wieder zu mir, nahm die Ausbinder ab und führte Trocken. Ich lobte die Falbstute und führte sie zurück auf die Stallgasse. Dort nahm ich ihr alle Sachen ab und entließ Sefi auf die Weide,nachdem ich ihr eine Regendecke angezogen und nocheinmal die Hufe ausgekratzt hatte. Dort warteten Heu und frisches Wasser auf sie, sowie ihre Freundin Atraxe. Zufrieden schloss ich das Weidetor und ging zurück in den Stall um die Sachen wegzuräumen.​
    • Rajandra
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      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…“ murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.​
    • Rajandra
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      16.Pflegebericht - Springtraining​

      Genussvoll trank ich die letzten Schlucke meines Kaffes bevor ich langsam aufstand und Jacke sowie Schuhe anzog. Der Schnee war geschmolzen doch statt das es endlich mal schöne Sonne gab war es nun am regnen. Etwas demotiviert ging ich also zum Stalltrakt und fütterte erst mal. Anschließend ging ich zu Sefi’s Box und nahm das Halfter, was an dem Haken neben ihrer Box hing. Ich führte sie hinaus auf den Putzplatz, wo ich sie sorgfältig anband und sie erst mal etwas streichelte. Dann holte ich den Putzkasten und fing an ihr Fell zu bearbeiten. Zuerst nahm ich mir einen groben Striegel und fuhr mit kreisförmigen Bewegungen über ihr Fell, später holte ich eine weiche Kardätsche und befreite ihr Fell auch vom feinsten Schmutz. Schließlich reinigte ich noch die Hufe, und kämmte Mähne sowie Schweif. Nun ging ich in die Sattelkammer und holte Sefi’s Springsattel sowie eine Schabracke, Gamaschen, Streichkappen und eine passende Trense. Alles legte ich ihr an und lief dann nochmal schnell ins Haus, wo meine Handschuhe noch lagen. Mit Handschuhen und Sefi ging es dann in die Halle. Kaum trat ich ein traf es mich auch schon wie ein Blitz! Überall waren Hindernisse aufgestellt, und niemand war in der Nähe der irgendwie hätte Dabeisein können die Sprünge abzubauen. Kurzerhand krempelte ich meine Trainingsplanung um, und beschloss heute etwas Springtraining zu machen. Ich stieg also auf und fing an Sefi warmzureiten. Ich ritt viele Wendungen und trabte stets leicht. Nach den ersten leichten Galopps fing ich an über die niedrigen Hindernisse zu springen. Sefi machte ihre Sache sehr gut, sodass ich auch etwas höhere Sprünge anritt, und auch mit ihr drüber sprang. Ab und zu fiel mal eine Stange aber das war kein Problem, denn die meiste Zeit machte sie alles richtig und wir hatten viel Spaß. Da das Training sehr intensiv war hörte ich nach circa 45 Minuten auf und ritt sie noch etwas im Schritt trocken, anschließend führte ich sie zum Putzplatz, gab ihr ihr wohlverdientes Kraftfutter und warf ihr nach dem sie fertig nachgeschwitzt hatte, eine Abschwitzdecke über. Zufrieden brachte ich Sefi zurück, gab ihr noch ein paar Leckerlis und Streicheleinheiten und ging dann weiter.​
    • Rajandra
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      17.Pflegebericht - Versorgung der Pferde​

      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich Seference Surpime und Atraxe aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:“ Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!“, antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. „Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?“. Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: „Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?“,sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: „Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.​
    • Rajandra
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      18.Pflegebericht - Dressurstunde mit Stelli​
      Freudig ging ich Stelli entgegen, die gerade aus ihrem Auto stieg. Wie schon öfter kam sie mich heute besuchen und würde gleich mit mir ausreiten gehen. Ich umarmte sie zur Begrüßung und wir fingen an etwas zu quatschen. Nachdem alle Neuigkeiten erst mal geklärt waren sagte ich ihr, dass wir heute die beiden Stuten Seference Suprime und Atraxe reiten würden. Erfreut fragte sie mich: „ Darf ich dann Atraxe reiten? Sie ist ja meine Lieblingsstute bei dir.“ Natürlich durfte sie. Kaum war die Pferdefrage geklärt holten wir die beiden Pferde aus ihren Paddockboxen und banden sie nebeneinander am Putzplatz an. Wir quatschten munter weiter während wir das schon fast saubere Fell der beiden Stuten mit der Wurzelbürste säuberten. Nachdem wir auch Mähne und Schweif gekämmt und die Hufe ausgekratzt hatten, zeigte ich Stelli Atraxe’s Dressursattel sowie ihre Trense. Ich nahm währenddessen Suprime’s Dressursattel vom Halter und lief mit ihm zu der Stute. Behutsam legte ich den Sattel auf und schloss dann den Sattelgurt. Da Stelli wusste, wo das restliche Zubehör von Atraxe zu finden war konnte ich mich ganz um Suprime kümmern und holte als nächstes ihre Bandagen und die Trense. Beides legte ich ihr an und wartete dann auf Stelli, die noch mit dem bandagieren beschäftigt war. Kurz später war auch sie fertig und ich ging mit ihr zum großen Dressurplatz. Nun stiegen wir auf und fingen an die Pferde im Schritt warm zu reiten. Hin und wieder redeten wir noch kurz, konzentrierten uns jedoch hauptsächlich auf unsere Pferde. Im Schritt fing ich an große gebogene Linien wie Zirkel zu reiten und nahm nach und nach meine Zügel auf. Als ich merkte, dass Suprime langsam warm wurde fing ich an zu traben. Auch hier ritt ich weiter gebogene Linien zum lösen und galoppierte nach einer Weile auf beiden Händen einmal, bevor ich mit der eigentlichen Dressurarbeit anfing. Zuerst ließ ich Suprime Schulterherein im Schritt gehen und fing dann mit Traversalen im Trab an. Als dies gut klappte wiederholte ich die Traversalen noch im Galopp und als auch hier alles klappte ließ ich langsam die Zügel aus der Hand kauen und galoppierte und trabte Suprime noch etwas am langen Zügel. Auch Stelli hatte Atraxe Dressurmäßig gearbeitet und war gerade dabei mit ihr den Außengalopp zu üben. Atraxe hatte hierbei noch ein wenig ein Gleichgewichtsproblem, wurde jedoch immer besser und nachdem sie es ohne grobe Fehler beherrschte parierte auch Stelli ihr Pferd durch und ritt mit mir im Schritt außen herum. Bald stiegen wir ab und gingen zurück zum Putzplatz, wo wir die beiden absattelten und ihnen Kraftfutter gaben. Dann brachten wir sie zurück in den Stall und gingen ins Haus um einen Kaffe gemeinsam zu trinken.​
    • Rajandra
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      19.Pflegebericht - Longenarbeit mit Seference Surprime​

      Sanft streichelte ich Seference Suprime's weiche Nase. Die Falbstute stand still und ließ sich beim Putzen von mir verwöhnen. Nachdem ich ihr Fell schon komplett gesäubert hatte und auch ihr Langhaar gebürstet war machte ich die Beine nocheinmal sauber und kratzte Hufe aus. Dann legte ich der Stute Gamaschen, Longiergurt mit Ausbindern und Trense an. Die Longe hakte ich in die Gebissringe ein und führte Seference zum Aufwärmen einmal um den See. Brav folgte mir die Hannoveranerstute und wir liefen dann zur Reithalle, dort ließ ich sie ersteinmal locker ohne Ausbinder um mich herum Schritt gehen und Traben auf beiden Händen. Nachdem Sefi dies auf beiden Händen gemacht hatte ließ ich sie anhalten und band sie aus. So longierte ich über den ganzen Platz in allen drei Gangarten und lies sie oft die Hand wechseln. Zum lockern übte ich auch viele Übergänge mit ihr. Vom Schritt zum Trab, zurück in den Schritt, Halten, Vom Trab in den Galopp und umgekehrt. Da die Falbstute gut auf Stimmkommandos hörte klappten die Übergänge sehr gut. Auch Tempiwechsel innerhalb einer Gangart übten wir auf dem Mittelzirkel und nach einer guten halben Stunde nahm ich ihr die Ausbinder wieder ab und ließ sie nocheinmal locker vorwärts abwärts auf beiden Händen um mich herum traben. Sefi schnaubte zufrieden und ich ließ sie dann in den Schritt fallen. Zum Entspannen ging es nun wieder eine Runde zu Fuß um den See und dann wieder in die Stallgasse. Dort bekam sie ein Leckerlie und ich nahm ihr Trense, Longiergurt und Gamaschen wieder ab. Die Hufe kontrollierte ich auch nocheinmal und entließ die Stute dann wieder in ihre Paddockbox. Sie schaute mich zufrieden an und knabberte dann weiter an ihrem Heu, also ging ich die Sachen wegräumen.​
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    14 Apr. 2009
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