1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Muemmi

Season´s Princess | American Saddlebred | Stute

Season´s Princess | American Saddlebred | Stute
Muemmi, 7 Juli 2015
    • Muemmi
      Wut auf Elii

      Die dumme Elii hatte mich überredet einen Haufen Pferde bei mir aufzunehmen. Irgendetwas hatte sie mir als Gegenleistung angeboten, aber es war das ganze nicht wert.
      Jetzt waren sie eben da und ich konnte nichts dagegen tun.
      Die Pferde hießen Laurencio, Yanetha, Draugsa, Casablanca, Fine Frenzy, Silenc Dream und Season's Princess. Als alle in der Box waren, seufzte ich und schickte Elii die böseste SMS der Welt.


      Zurück nach Deutschland


      Momentan stand ich wirklich unter Stress, und das bekamen leider auch meine vierbeinigen Lieblinge zu spüren. Ich beschäftigte mich kaum noch mit ihnen, ließ vielmehr mein Personal alles mit ihnen machen und sie trainieren und das nur, weil ich kurzerhand zurück nach Deutschland reisen musste, um dabei zuzusehen, wie meine Tante ihre letzten Stunden mit ihrer Familie verbrachte. Sie litt schon länger an Krebs, der inzwischen so weit fortgeschritten war, dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb – genauer gesagt erwarteten die Ärzte ihren Tod in wenigen Tagen, weshalb ich auch noch einmal anreisen wollte, um sie ein letztes Mal zu sehen.
      Während sich Rapsoul, Casey, Beverly, Audio Delite at Low Fidelity, Pushin' Jazz for Cash, Skyrim, Dajeen, Burnin' Unbridled Dreams, Sambuca, Sonic Syndicate, Romantica, Nacromancer in the Dark, Monsta, Nickles 'n Dimes, Ace of Clubs, Firebird, Trés Jolie, Santa Fee (die vor kurzem wieder zu uns zurückgekehrt war), Herbsblatt, Pamino, Dahiba, Da Vinci, Star's Diamond, Star, Zauberhaft, Goldherz, Dancer in the Moonlight, Kronjuwel, Darym, Yanetha, Casablanca, Laurencio, Fine Frenzy, Draugsa, Silenc Dream und Season's Princess also in Kanada auf den weitläufigen Weiden fröhlich ihre Bäuche vollschlugen, verbrachte ich meine Zeit in meinem Heimatland. Und erst dann wurde mir klar, wie sehr ich meine Familie vermisst hatte – dennoch zog es mich zurück nach Kanada.


      Besuch am Morgen


      „Ich kann echt immer noch nicht glauben, dass die Saddles jetzt schon seit verdammten Monaten hier stehen und Elena und Zaii es noch immer nicht geschafft haben, hierher zu ziehen! Das kann doch echt kein Jahr dauern. Bei uns sind immer noch Höfe frei, die die beiden problemlos kaufen könnten und die müsste man weder sanieren noch renovieren.“ Murmelte ich schimpfend und stapfte neben Gwen her. Es schneite zwar noch nicht, doch es fühlte sich an, als hätten wir momentan gefühlte -10 Grad Celsius, die uns auch so schon genug zu schaffen machten. Auch die Pferde legten schon ordentlich an Winterfell zu, bald würde ich mich definitiv mal wieder mit der Schermaschine bekanntmachen und diese auch verwenden.
      „Lass denen doch die Zeit. Du weißt doch, gerade Elena ist nicht zwingend sehr viel pünktlicher als du“, erwiderte Gwen nur und ich konnte das Grinsen bereits aus ihrer Stimme heraushören.
      „Natürlich, aber langsam könnten die ja wirklich mal in die Pötte kommen. Wir warten bald wirklich schon ein Dreivierteljahr auf die zwei. Sogar ich hab' es nach Kanada geschafft!“, scherzte ich dann und noch bevor wir am Stall angekommen waren, empfing uns schon warmes Wiehern. Die Saddles standen in einem eigenen Stalltrakt, sie waren ursprüngling als Pensionspferde und viel mehr würden sie wohl für mich nie werden. Zwar hatte ich kein Problem mit deren Aufenthalt, doch das ständige Hin und Her zwischen Kanada und Deutschland, wenn Eli mal wieder ein Fohlen züchtete, war ein wenig nervenaufreibend, gerade für eine faule Person für mich.
      Immer mal wieder bekam ich Aufträge von Elena rein, dass ich Stute x von Hengst y decken lassen sollte, und wenn die Fohlen gesund und munter auf die Welt gekommen waren, wurden sie nach einiger Zeit nach Deutschland verfrachtet, sobald sie alt genug dazu waren. Dort kümmerte sich dann Eli weiter darum und auch, wenn sie die ganzen Kosten trug – auf Dauer schmiss sie damit das Geld echt zum Fenster heraus, obwohl sie es doch viel besser dazu nutzen könnte, sich endlich mal ein Gestüt in Kanada zu kaufen!
      Yanetha war die erste, die ihren Kopf über die Boxentür streckte und uns um Futter anbettelte, gleich darauf folgten die anderen Pferde. Casablanca versuchte, das Maul in meine Jackentasche zu stecken, doch sie bemerkte gleich, dass dies problematisch war, da ich über einen Meter Abstand zu ihr hielt. Fine Frenzy hingegen verfolgte unsere Bewegungen nur mit neugierigen Augen, während Season's Princess gemütlich dösend auf ihre Morgenration Futter wartete. Draugsa, die Jenny mir ursprünglich als ziemlich „gruselig“ beschrieben hatte, hatte sich übrigens als ein ziemlich zickiges, aber echt liebevolles Kuscheltier entpuppt, welches plötzlich hinter dir steht, während du nicht einmal bemerkst, dass es sich nähert. Vielleicht könnte man sie als lebendiges Kuscheltier bezeichnen – möglicherweise war sie auch so etwas wie die Maskottchen aus Five Nights at Freddy's, obwohl ich an diese Möglichkeit gar nicht erst denken wollte.
      Nachdem die Stuten ihr Futter bekommen und sich direkt darüber hergemacht hatten, ohne mich auch nur noch eines weiteren Blickes zu würdigen, eilte ich schnellen Schrittes weiter ans andere Ende des Stalltrakts, in welchem sich Gwen bereits um die beiden einzigen Hengste Laurencio und Silenc' Dream kümmerte. Auch die zwei hatten ihr Futter bereits in den dafür vorgesehenen Trögen und somit konnten Gwen und ich uns wieder aus dem Stall schleichen, ohne vorerst nochmal gebraucht zu werden.
      Und gerade, als ich aus dem Gebäude trat, vibrierte mein Handy in meiner Hosentasche. Dank der dicken, flauschigen Handschuhe, die ich zu dem Zeitpunkt trug, dauerte es eine Weile, bis ich den Anruf entgegennehmen konnte, doch Helena, die am anderen Ende war, kümmerte dies nicht.
      „Sag mal, Elisa, brauchst du noch 'nen Reitponyhengst? Ich hätte hier 'nen echt schicken Kandidaten für dich.“
    • Muemmi
      Die sieben Rabauken
      Vor ein paar Tagen hatte mich meine Freundin Elisa angeschrieben, dass Elena ein paar Saddlebreds verkaufte; Ich weiß nicht, was mich an dem Tag überrannt hatte, dass ich Ja zu 7 gekörten und gekrönten Hengsten und Stuten gesagt hatte. Aber es war gesagt und heute sollten die Rabauken ankommen - also versprach das einen hektischen Tag. Ich verbrachte zwei Stunden damit, alle Boxen vorzubereiten, und wartete dann mit ein paar Freunden auf den riesigen Hänger, der ein paar Minuten später auf den Hof rollte. Wir öffneten die Hängerklappe und ich bestaunte erst ein paar der Pferde, ehe ich den ersten Hengst an den Strick nahm: Laurencio. Er war ein wunderschöner Tigerschecke und ich machte die Transportgamaschen ab, überprüfte, ob es ihm gut ging und ließ ihn dann in seine Box. Währenddessen hatte meine Freundin die Stute Draugsa schon aus dem Hänger geholt, entfernte auch ihre Gamaschen und brachte sie in ihre Box. Jemand anderes griff nach Yanetha, einer schönen grauen Stute, und ich nahm mir Fine Frenzy, ebenfalls eine graue, aber viel hellere Stute und brachte sie in ihre Box neben Yanetha. Die beiden waren ziemlich hibbelig, aber noch schlimmer ging es Laurencio, der verwirrt hin und her in seiner Box lief. Ich hatte allerdings keine Zeit, ihn irgendwie zu beruhigen, da der Autofahrer ungeduldig nach mir rief und ich eilte herbei, um Silenc Dream aus dem Hänger zu holen. Season's Princess wurde gerade quer über den Hof geführt, um sie ein wenig zu beruhigen, und Casablanca stand schon in seiner Box. Er war von allen sieben auf jeden Fall der ruhigste, und als ich Silenc Dream neben ihn in die Box stellte, begrüßten sich die beiden freundlich und beobachteten interessiert die anderen. Ich hörte, wie der Hänger langsam vom Hof rollte, und bedankte mich bei meinen Freunden, ehe ich mich Lucero widmete, der immer noch etwas aufgedreht war. Nach ein paar Leckerlis und Streicheleinheiten wurde er aber still und ich konnte mit gutem Gewissen den Stall verlassen. Abends kehrte ich noch einmal zurück und überprüfte die sieben, die sich ziemlich gut eingelebt hatten.
    • Muemmi
      Ein langer Tag
      Das Gestüt lag keinen einzigen Tag still. Immer gab es etwas neues zu tun und jeden Tag stand ich mit einer neuen To-Do-Liste auf. Heute war auch keine Ausnahme: Die Boxen des Privatstalls mussten gemistet und der kleine Fohlenoffenstall ebenfalls abgeäppelt werden. Seufzend rollte ich mich aus dem Bett und machte mich an die Arbeit. Im Privatstall waren es nur zwei Boxen, da Nick schon ein paar gemistet hatte, um 8 Uhr ging es dann rüber zum kleinen Fohlenoffenstall. Um 9 fuhr ich dann zurück auf das Hauptgründstück, wo ich die Boxen der Saddlebreds im Zuchtstall mistete. Skyrim freute sich, mich wieder zu sehen, und ich bereitete im Zuchtstall kurz das Futter vor, schüttete es jedem in den Trog und ging dann in den Privatstall, wo alle auch ihr Futter bekamen. Dann ging es zurück zu den Fohlen - zum Glück war der Weg mit dem Auto sehr kurz - und auch die Jungpferde bekamen ihr Futter. Ich und Nick tauschten die Heuballen bei den beiden Fohlenoffenställen aus und Cadence holte Classic Cinnamon aus seiner Box. Um 11 war Hochbetrieb im Stall und langsam trudelten alle Reiter ein. Badawi wurde aus der Box geholt und longiert, Cadence ritt mit Classic Cinnamon auf dem Dressurplatz und Hayley ließ Bree erst laufen, sattelte sie dann und ritt zusammen mit Cadence auf dem Platz. Janina und Anne kümmerten sich um Bacardi und Nanook, die sich um ein wenig Zuwendung freuten, und ich holte mir Never Be und English Love Affair und ließ sie erst etwas laufen, ehe ich mit beiden eine kurze Runde um den Hof drehte. Wir besuchten ebenfalls das Hauptgrundstück und Never Be fand Gefallen an Bree, die am Putzplatz abgesattelt wurde. Dann ging es wieder zurück in den Offenstall und Siberia wurde etwas beschäftigt. Anne longierte dann Unitato und dann ging es im Zuchtstall auch langsam zu. Silenc Dream und Casablanca gingen auf den Platz, Season's Princess wurde longiert und ich schnappte mir Draugsa und drehte mit ihr draußen eine kleine Runde. Während Yanetha, Fine Frenzy und Laurencio ebenfalls bewegt wurden, holte ich Skyrim aus seiner Box und putzte ihn gründlich, ehe ich auch mit ihm nach draußen ging. Ich drehte allerdings eine etwas größere Runde mit ihm und wir gingen auch kurz am See vorbei. Um 16 Uhr wurde es etwas stiller im Stall und ich stellte alle Pferde auf die Weide.
      Um 22 Uhr wurde es sehr langsam dunkel und ich holte alle Pferde wieder rein. Ein paar der Privatpferde durften in den Offenstall, die meisten blieben allerdings in ihren Boxen. Schnaufend ließ ich mir um 23 Uhr ein Bad ein und um 24 Uhr lag ich schnarchend im Bett.
    • Muemmi
      [​IMG]
      Pflegebericht für alle privaten Zuchtpferde


      Walking to the Moonlight, Maifee, Season´s Princess, Tigra, Fürstentraum, Ravallo, Perfect Image, Seana, Red Diamond II,
      Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee​


      Es fing langsam an kalt zu werden und die Blätter färbten sich immer mehr gelb, rot und orange. Ich lief in dicker Jacke und Schal rüber in den Hauptstall und lächelte, als ich den Gang entlang sah. Die Pferde waren noch draußen auf der großen Koppel, standen unter den Tannen und grasten die letzten Reste ab. Ich schob die großen Heurationen über die Stallgasse und füllte die Raufen. Dann schob ich den Mistkarren vor mir her und mistete die Boxen. Idefix war im Haus geblieben und kaute weiter auf seinem Kauknochen herum, den er am Nachmittag von einem der Einsteller geschenkt bekommen hatte. Der kleine Jack Russel war ein richter Rabauke und gab immer höflich Pfötchen, was ihm viele Herzen zukommen ließ. Also arbeitete ich alleine, kehrte die Stallgasse ungestört sauber und warf eine Portion Hafer und Müsli nach der anderen in die Tröge. Als es anfing zu dämmern, lief ich mit den ganzen Stricken über der Schulter zur Koppel und pfiff. So langsam gewöhnten sich die Jungs an die Routine und kamen jetzt langsam in einem Pulk auf mich zu. Zuerst holte ich Butch, Polarfuchs und Toffifee zusammen ab, dann Säufer, Rasputin, Ravallo und Red. Die vier waren langsam erwachsen geworden im Kopf und ließen sich jetzt auf einmal an den Stricken führen, zwei auf jeder Seite. Fürstentraum war anständig und passte auf Maifee auf, die kleinste Stute auf dem Gestüt. Er guckte sogar sorgfältig über die Türe, ob alles in Ordnung war, als ich erst sie und dann ihn in seine Box brachte. Fast so, als wäre sie ein kleines Fohlen. Zuletzt lief ich hinter zu den Stuten, es war schon deutlich dunkler geworden, den Weg zwischen den weißen Zäunen konnte man aber noch gut genug erkennen. Walking und Tigra strahlten ebenso hell mit ihrem Fell, daneben lief Seana, nicht minder hübsch leuchtend in der Abenddämmerung. Es wurde jetzt schnell deutlich kühler. Ich zog die Jacke und den Schal enger und brachte auch Image und Sweety, Princess und Lacura von der Koppel in den warmen Stall. Ich hörte sie alle mampfen und kauen, schloß das Tor auf der Rückseite und löschte dann das Licht. Dann huschte ich über den Hof, beleuchtet von der Wandleuchte am Haupthaus, die ich ausgelöst hatte. „Ja, ich bin wieder da Kleiner, schon fertig mit dem Knochen?“ fragte ich Idefix, der natürlich den Schlüssel gehört hatte und aufgesprungen war. „Komm, wir hauen uns jetzt auf die Couch zusammen und schauen einen Film!“ meinte ich, wuschelte ihm durchs Fell und ging in die Küche, einen heißen Tee machen.

      (c) Muemmi
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    7 Juli 2015
    Klicks:
    726
    Kommentare:
    4

    EXIF Data

    File Size:
    37,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Season's Princess
    Small Fly x Wingston
    American Saddlebred Stute
    2003 Brauner
    1,57 Meter

    Princess ist eine sehr ruhige Stute, die sehr lernwillig mitarbeitet. Sie ist oft durch Leckerlis oder Futter beeinflussbar und obwohl sie manchmal doch faul sein kann, zeigt sie große Aufmerksamkeit an Sachen, die sie interessant findet.

    Uni, VKR verfallen
    Springen A | Dressur E
    Gewinnerin einer Stutenkörung​