1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Obi-Wan

scs Schneeglöckchen-Gypsy Vanner

SchneeglöckchenSpoilerMutter: Velours de passéVater: ChuckGeburtsdatum: 16. Januar 2013Geschlecht: StuteRasse: Gypsy VannerFellfarbe: Bay Tobiano Sabino (Braunschecke)Charakter: Glöckchen hat ein sehr ruhiges und sanftes Wesen, sie scheint alles mit der gelassenheit eines alten Erfahrenen Pferdes hinzunehmen und ist ein richtiger Fels in der Brandung. Sie ist anhänglich und sehr menschenbezogen.Stockmaß: wird ca. 154cmGesundheit: sehr gutBesitzer: Obi-WanPferd erstellt von: DelilahVorkaufsrecht: DelilahQualifikationenGalopprennen Klasse: -Western Klasse: -Spring Klasse: -Military Klasse: -Dressur Klasse: -Distanz Klasse: -Erfolge:Gewinnerin des 394. SchönheitswettbewerbesClydesdale & KaltblüterPNG-Dateienzerstückeltzusammen

scs Schneeglöckchen-Gypsy Vanner
Obi-Wan, 16 Jan. 2013
    • Obi-Wan
      Pflegebericht für Schneeglöckchen und Ken

      Seid ein paar Tagen war Glöckchen nun in meinem Besitz, ich hatte sie bei einer bekannten Züchterin gekauft und sie war wirklich eine Schönheit. Was ich bisher bemerkt hatte, war die Kleine eher von einem ruhigeren Gemüt und überragte Klein Ken bereits, obwohl sie Jünger war als er. Nun ja zumindest war sie kräftiger Gebaut. Ich kam heute gut gelaunt in den Stall und lud mir die Scheibtruhe mit Heu voll. Die zwei Fohlen standen noch zusammen in einem etwas kleineren Offenstall und waren eingedeckt. Es war nämlich verdammt kalt der Wind blies heftig und es schneite dicke Flocken. Ich wollte ja nicht riskieren, dass sie mir womöglich noch erfroren, dem im Gegensatz zu den Erwachsenen (die zu Teddybären mutiert waren), hatten die Fohlen kein so dichtes Fell. Ich brachte ihnen nun Heu und Ken kam gleich ganz frech auf mich zu und meinte er könne meinen Arm anknabbern, ich schnippte ihn vors Maul und er wich empört zurück. "Schön brav sein," meinte ich und verteilte das Heu und die Fohlen bekamen auch noch zusätzlich etwas Kraftfutter, etwas das den Knochenaufbau unterstützte und das Immunsystem kräftigen sollte. Ich kraulte die Beiden ein wenig und sah hinaus. Blödes Wetter... also beschloss ich die zwei Kleinen zumindest in der Halle etwas laufen zu lassen...nach einer Stunde rumtoben brachte ich sie wieder in ihre Box, während sie rumgelaufen waren, hatte ich noch schnell ausgemistet. Ich holte nun die Putzbox und legte den Beiden das Halter an. Glöckchen ließ es ohne zu bocken über sich ergehen, bei Ken musste ich schon etwas hartnäckiger sein, doch schließlich hatte auch er es oben. Das musste eben sein und zum Fohlen ABC gehörte das dazu. Als ich sie schließlich geputzt hatte und auch das Hufe heben trainiert hatte, war ich fertig. Ich verabschiedete mich von meinen zwei Lieblingen und ging wieder.
    • Obi-Wan
      Als ich die schwere Stalltür aufzog, schwang mir zuerst ein Schwall warmer Luft aus dem Inneren entgegen. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen schob ich mich durch den Spalt der Tür und schloss sie sogleich wieder hinter mir, um die Kälte nicht herein zulassen. Das Stroh in den Boxen raschelte leise, als einige der Pferde nach vorne traten und neugierig den Kopf über die Boxentür streckten, um auszumachen wer soeben den Stall betreten hatte. Mein erster Weg führte mich in die Futterkammer um so das verlangende Stampfen zum Schweigen zu bringen. Als alle vier genüsslich fraßen, ging ich erneuert zurück in die Futterkammer, um die Heunetze zu stopfen. Auch diese Arbeit war nicht von langer Dauer, jedoch brachte ich sie vorerst nicht zurück in die Boxen. Stattdessen halfterte ich Rachel Alexandra auf. Willig folgte mir die elegante Stute aus der Box und tänzelte ein wenig. Beruhigend klopfte ich dem hibbeligen Vollblut den Hals, ehe ich sie in der Stallgasse anband. Nun holte ich ihre Putzkasten und begann ihr braunes Fell sorgfältig mit Striegel und Kardätsche zu bearbeiten. Sie genoss es sichtlich im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und entspannte sich langsam wieder. Nachdem ihr Fell wieder auf Hochglanz gebracht war, machte ich mich mit nun doch etwas klammen Fingern daran die gröbsten Knoten aus Mähne und Schweif zu lösen. Nachdem auch das getan war, bürstete ich ihr Langhaar vorsichtig, bemüht darum nichts auszureißen. Zu guter Letzt waren ihre Hufe an der Reihe. Der lockere Schmutz ließ sich schnell lösen und somit bereitete mir auch das keinerlei Probleme. Nch einmal klopfte ich dem Tier den Hals, ehe ich ihr eine Decke überlegte, damit sie sich nicht gleich wieder einsaute. Als ich den Knoten aus dem Strick löste, spitzte Rachel Alexandra aufgeregt die Ohren und folgte mir aus dem warmen Stall hinaus in die Kälte. Der Himmel war verhangen von dichten, grauschwarzen Wolken und der Boden war vom Regen genässt, im Moment blieb es von Oben jedoch trocken. Auf den Weiden hingen dichte Nebelschwaden, die einem ein wenig die Sicht versperrten. Als ich sie in die eingezäunte "Freiheit" entließ, wieherte sie einmal laut und trabte sogleich auf die andere Seite der Weide. Mein Weg führte mich zurück in den Stall, wo ich zu Atokirinas Box ging. Die Stute malmte auf ein paar Heuhalmen herum, die sie mit ihren feinen Lippen aus der Box aufgelesen hatte und sah mich aus großen, scheinbar unschuldigen Augen an. Als ich sie aufhalftern wollte, wich sie mir geschickt aus und hob ihren feinen Kopf in die Höhe. An dieses Verhalten gewohnt gelang es mir dennoch, ihren Kopf in das Halfter zu bekommen und es ihr über die Ohren zu ziehen. Mit einem leisen Klicken verschloss ich es an der Seite und führte sie aus der Box. Auch sie band ich in der Stallgasse an, um sie zu putzen. Im Gegensatz zu Rachel Alexandra bereitete das Putzen bei ihr weniger Arbeit und war schnell getan. Auch ihr legte ich die Weidedecke über, ehe ich sie aus dem Stall führte. Etwas widerwillig folgte sie mir und ruckte immer wieder am Strick. Leise seufzte ich, ließ mich jedoch nicht irritieren. Nachdem ich das Tor der Weide schließlich hinter ihr geschlossen hatte, beobachtete ich die beiden Stuten für einen Moment. Scheinbar hatte Atokirina schlechte Laune, sodass sie sogleich unmissverständlich klar machen wusste, wer hier das Sagen hatte. Leicht schüttelte ich den Kopf und ging wieder zurück in den Stall. Die beiden konnten den regenfreien Tag an der frischen Luft genießen, bevor ich sie am Abend wieder herein holen würde. Als ich den Stall wieder betrat empfing mich ein leises Wiehern von Razzle Dazzle. Ganz im Gegensatz zu Ato schien der Paint Hengst gut gelaunt und wartete nur darauf, auch etwas der Aufmerksamkeit abzubekommen. Ohne Probleme ließ er sich aus der Box führen und in der Stallgasse anbinden. Das Putzen genoss er sichtlich und schon bald glänzte er nahezu. Auch die Hufe ließ er sich problemlos auskratzen. Kurz überlegte ich, ehe ich in die Sattelkammer ging, um sein Sattelzeug zu holen. Auf der Weide würde er sich schnell langweilen und ihm käme sicher irgendein Blödsinn in den Kopf. Also legte ich ihm Satteldecke und Sattel auf den Rücken, ehe ich ihn trenste. Aufmerksam sah er mich aus braunen Augen an und trottete hinter mir her aus dem Stall. Draußen saß ich auf und entschied mich gegen Arbeit auf dem Platz oder in der Halle. Sicher hätte ich ihn so gut beschäftigen können, aber ein Ausritt ins Gelände würde ihm auch nicht missfallen. Also ließ ich ihn ihm Schritt vom Hof trotten. Nachdem wir ein Stück an der Straße entlang geritten waren, bogen wir auf den langen Feldweg links ab, der zwischen ein paar Weiden und einem abgeernteten Getreidefeld entlangführte. Mit kaum sichtbaren Hilfen trieb ich Razzle an und er fiel sogleich in einen flotten Trab. Wie immer trat er fleißig mit der Hinterhand unter und gan ein lautes Wiehern von sich, das von einer alten Stute beantwortet wurde, die auf den Wiesen des benachbarten Bauern stand. Ein Stück trabte sie am Weg entlang mit, ehe der Zaun ihr den Weg versperrte. Wieder trieb ich den Painhengst an und er galoppierte an. Sein flotter Galopp war angenehm auszusitzen und er genoss die Bewegung im Gelände sichtlich. Als mir der Wind langsam Tränen in die Augen trieb, parierte ich ihn zum Schritt durch und klopfte ihm lobend den Hals. Die Felder gingen in einen Nadelwald über und auch ich genoss die Ruhe im leeren Wald. Nach gut anderthalb Stunden kamen wir wieder auf dem Hof an und ich saß ab. Zufrieden brachte ich den Hengst in den Stall, wo ich ihn absattelte. Nachdem ich seine Hufe ausgekratzt hatte und ihn noch einmal kurz übergeputzt hatte, deckte ich das Tier ein und stellte ihn zurück in die Box, die ich zuvor grob abgemistet hatte und das Strohbett noch ein wenig aufgelockert hatte. Genau dies machte ich auch mit den anderen Boxen, ehe ich mir einen Besen nahm und die Stallgasse fegte. Den kleinen Haufen aus Schmutz vom Putzen, Staub und Strohhalmen lud ich mit auf die volle Schubkarre und fuhr mit dieser zum Misthaufen. Nun kam zu guter Letzt der kleine Ken an die Reihe. Ihm schenkte ich ein wenig Zuneigung und kraulte seine kleine Stirn, was er sichtlich genoss. Dann kam auch noch Schneeglöckchen dran, ich putzte die Kleine und kraulte auch sie ein wenig. Nachdem ich auch noch die Heunetze wieder in den Boxen aufgehangen hatte, verließ ich den Stall. um zurück ins Haus zu gehen und dort zu Duschen. Erst heute Abend musste ich noch einmal raus in das kalte Wetter.

      (Text by Flake)
    • Ravenna
      [​IMG]

      Die eisige Umarmung die das Land immer noch ertragen musste lastete schwer auf meinen Schultern, wenn es eines gab das ich verabscheute war das der Winter mit seinem Schnee und der *nasenhaargefrier* Kälte. Nun hatte ich aber auch meine Aufgaben zu erledigen und der Blick in meinen Kalender- wie in dieser Zeit üblich auf meinem Smartphone- verriet mir das ich heute einen Termin bei Obi-Wan hatte um ihre Pferde durchzuchecken und falls nötig die Impfungen zu erneuern. Also packte ich mich nach der allzu bekannten Zwiebeltechnik in verschiedene Jacken und Hosen kontrollierte meine Tasche ob sich alle Utensilien in ihr befanden. Danach befreite ich meinen Peugeot vom Schnee und dem darunter liegendem Eis, lud meine Hundedame Gaia in den Kofferraum stellte die Arzttasche dazu um dann den Motor zu starten, das Navi einzustellen um endlich an mein Ziel zu kommen. Natürlich -trotz Navi- blieb es nicht aus das ich mich irgendwo im nirgendwo verfuhr und etwa eine halbe Stunde zu spät kam. Als ich dies bemerkte hielt ich am Straßenrand an gab bei Obi-Wan bescheid um dann den Motor wieder zu starten..bis ich endlich auf den kleinen freien Platz vor dem Eingangstor zum stehen kam war mein Auto mollig warm gefahren ich hingegen bereute nicht ein paar meiner Schichten abgelegt zu haben, denn nun war ich verschwitz und würde viel schneller frieren als sowieso schon...
      Okey genug geschmollt schollt ich mich selbst machte dir Tür auf, schwang die Beine aus dem Auto der Schnee unter meinen Füßen knirschte als ich mein Gewicht darauf stemmte. Schnell lud ich meine Gaya aus dem Kofferraum griff mit den Fingern nach dem Henkel der Tasche, doch sie war schwer und dieser riss..Na super! Schien nicht mein Tage heute zu sein...
      Ich betrat den kleinen Hof Obi-Wans durch das Eingangstor wurde dort sogleich von dieser Begrüßt. Sie beschrieb mir ihre Pferde ein wenig und berichtete davon das sie sowieso gerade dabei war ihre Pferde ein wenig zu putzen..da bei diesem Wetter ja eh nichts anderes möglich war. ..Zurzeit hatte sie gerade die Stute Rachel Alexandra vor ihrer Box angebunden, wenn ich ehrlich war verstand ich diesen ulkigen Namen für ein so wunderschönes Pferd wirklich nicht,aber vielleicht konnte Obi-Wan nichts dafür. Besonder fand ich ihre eigenartige Blesse. Ich griff in meine Jackentsche,denn für gewöhnlich befand sich darin immer mal wieder ein Leckerli für Pferde und auch heute war der Griff hinein mit Erfolg gekrönt so schleimte ich mich schonmal ein für eine eventuelle Spritze. Zunächst- natürlich nach dem Verzehr des Leckerli- tastete ich mich von den verschiedenen Beinen zum Rücken darüber hinweg den Hals hinauf und zum Kopf. Blickte in die Augen, kontrollierte die Nüstern und spähte soweit wie möglich in das Maul hinein. Dabei stellte ich meine Standartfragen überlegte nebenbei ob ich sie nicht irgendwann einmal auf Band aufnehmen sollte..nun denn ich fragte sie aus ob sie sich in letzter Zeit verändert hatte, der Kotabsatz und das Fressverhalten gut war. Da die Fragen nicht auf irgendeine Art auffällig waren ließ ich mir noch mal den Impfpass zeigen sah das eine Tetanus mal wieder fällig wäre. Ich drehte mich einmal im Kreis auf der suche nach der Tasche sah das Gaya beinahe auf ihr lag nun griff ich danach nur um noch einmal an den gerissenen Henkel erinnert zu werden. Dann wühlte ich eine Weile in ihren tiefen umher bis ich die Tetanusimpfstoffe fand, die Kanülen um mich wieder der nun neugierig gewordenen Stute zu widmen. Mit gespitzen Ohren stand sie da während ich die Spritze aufzog ich "versteckte" sie hinter meinem Rücken kraulte sie mit der anderen unter ihren Nüstern atrebiete mich bis zu ihren Ohren vor und suchte bereits nach einer passenden Stelle um die Tetanusimpfung in das Pferd zu bekommen. Mit leisen Worten bat ich Obi-Wan sich an den Kopf der Stute zu stellen um Rachel so abzulenken. Im nächsten Moment hatte ich die Spitze auch schon in ihrer Vene die Stute allerdings bekam davon nicht mehr viel mit..stattdessen döste sie beinahe dahin bei der Krauleinheit die ihr hier zu Tage wurde. "Das ist aber eine wirklich liebe Stute..." meinte ich gerade noch,doch Obi-Wan beschrieb mir wie sie sonst so war...wer weiß vielleicht lag es an meinen chilligen Energien die ich ausstrahlte? Mit bedächtigen Schritten folgte ich Obi-Wan durch den Stalltrakt bewunderte plötzlich den Kopf der mir aus einer der nächsten Boxen entgegen lugte. "Atokirina" stand auf dem Boxenschild in meinen Gedanken rumorte es..irgendwie erinnerte mich der Name an den Film Avatar hatte dieses Wort dort nicht irgendwo seinen Ursprung? Ich schüttelte leicht meinen Kopf um den Gedanken beiseite zu schieben Obi-Wan erklärte mir das die Stute vor etwas einem Jahr einen Unfall gehabt hatte und ich lies es mir nicht nehmen in ihrem Pass nach dem Ausmaß der Verletztung zu schauen..Da Obi jedoch beschrieb das sich alles wieder verbessert hatte, sie normal das Bein belastete machte ich mir weiter keine Sorgen. Ich hatte zwar in der beinahe riesigen Box ein paar Schwierigkeiten die Stute zum halten zu bekommen,doch Obi gesellte sich auch noch dazu und band einen Strick locker um ihren Hals um sie so zu halten und mir die Untersuchung des Körpers zu erleichtern. Es fanden sich einige alte Narben von kleinen Rangeleien auf der Koppel,doch es war nichts ernstes ihre Schleimhäute waren normal, die letzten Impfungen lagen noch nicht allzu weit entfernt, sodass einzig die Wurmkur erneuert werden musste. Also suchte ich mir meinen Weg am Futtertrog und am Po des Pferdes vorbei hinaus auf die Stallgasse um meine Tasche nach der Wurmkur zu durchsuchen hatte sie bald in Händen zog die Spritze auf das ungefähre Gewicht der Stute und drückte den gesamten Inhalt in ein Stück Brot das ich Ato "feierlich" überreichte..sie schnupperte Misstrauisch daran, schnaubte bis sie schließlich das Stück in den Mund nahm,doch als sie bemerkte das sich etwas darin befand begann sie eigenwillig den Kopf zu schütteln aber sie wurde den Geschmack nicht los laut der Verpackung sollte es nach Apfel schmecken..tat es wohl nicht. Als Entschädigung bekam sie einige kleine Streicheleinheiten zwischen den Ohren ehe ich an meinen strengen Terminkalender erinnert wurde und schon das nächste Pferd an der Reihe war. Plötzlich führte einer der Stallburschen gerade einen Hengst über die Stallgasse dieser tänzelte an seinem Strick aufgeblähte Nüstern und die Präsentation seines besten Stückes durften bei diesem Spiel natürlich nicht fehlen. Die schwache "Frühlings"sonne beschien das innere des Stalles und fiehl hie und da auf das kastanienbraune Fell..Während ich mir noch die Sabber
      aus dem Mundwinkel wischen musste ertönte in meinem Rücken die Stimme Obi-Wan´s "Das ist Razzle Dazzle..der nächste im Bunde." Der Stallbursche indess band ihn außen an der Fassade des Stalles an während wie uns auf den Weg machten dem imposanten Hengst zu folgen. Obi erklärte mir das der Hengst zwar gerade bewegt worden war,doch er nicht der einfachste im Umgang war ich ihn also mit einer gewissen Vorsicht anpacken musste. Ich bestach den Hengst mit einem Apfel ließ ihn wie einen Hund an meiner Hand schnuppern damit er mich kennenlernen konnte. Ob es meine schon erwähnte Ruhe war oder aber der Geruch der Stuten die ich vorher behandelt hatte der ihn zu entspannen schien..seine Muskeln zuckten nicht mehr, sein Atem beruhigte sich und ich streichelte weiterhin sanft seinen Wirbel zwischen seinen Augen. Dann erinnerte ich mich zurück an meine eigene Aufgabe und schaute ihm dabei in die Augen, hinunter zu seinen Nüstern und ein Blick in die Ohren von dort seinen Hals hinab bis zum Widerrist. Mit den Händen drückte ich nun jeweils links udn rechts neben seiner Wirbelsäule den Rücken hinab bis zur Schweifrübe da er nun nicht nachgab schien er nichts am Rücken zu haben. Bei den Hinterbeinen antmete ich noch einmal tief durch ich war mir sicher er würde mich nicht treten,doch eine gewisse Vorsicht war sicher immer gut. Als ich an seinem Fuß hinab zu seinem Huf fühlte hob er es leicht an zog es zwar weg, aber dies war alles was geschah. Nach diesem Prozedere untersuchte ich auch seinen Impfausweiß dieses Mal waren es schon ein paar mehr Impfungen die fehlten, darunter Influenza, Tetanus und gegen Boriolose..letztere wäre nicht unbedingt Notwendig jedoch nicht so tragisch, wenn er sie auch bekäme. Also machte ich die Komplettimpfung fertig setzte eine kleine Kanüle auf. Der Impfstoff fand sich schnell im Blutkreislauf des Pferdes wieder und Razzle Dazzle wieder auf dem Weg zu seinem Stall. Obi-Wan indes führte mich vom Innern des Stalles weg erzählte mir von ihren derzeitigen zwei Fohlen eines davon der Sohn von Dazzle. Die beiden wurden in einem extra Paddock gehalten wo sie sich bei Bedarf auch noch in einen Stall stellen konnten..geschütz vor Sonne,Regen und Kälte. Als wir wieder nach draußen kamen schloss ich einen Moment die Augen vor dem Licht das sich im Schnee brach war nun heller als im Stall. Die beiden Fohlen durch das Eis auf dem Paddock und die Wärme die die Sonne spendete waren sie bewegungslos standen nur da und ließen sich die Wärme auf den Buckel scheinen wie man so schön sagte. Das erste was mir auffiel war ein kleiner Rappschecke, denn er stand vor der dem anderen Fohlen. "Der Rappschecke ist Kenny die andere Schneeglöckchen kurz Schnee..die beiden waren bisher noch nicht beim Tierarzt kennen aber schon das Fohlen ABC." Wir benötigten eine gute Viertelstunde bis es ns gelang die beiden an das Halfter zu bekommen und sie gebündelt an den Putzplatz zu befördern. Dort begann Obi Kenny zu putzen während ich mich an das junge Tinkerfohlen machte. Ich selbst hatte auch ein Tinkerfohlen zu Hause und verglich die beiden in Gedanken ein wenig ehe ich das Stutfohlen wie zuvor die anderen eingehend untersuchte. Ich musste ihr zwar mehrere Male hinterher gehen da sie etwas zappelte da sie diese Art von Berührungen nicht gewohnt war zumindest nicht so eingehend, denn sie war schließlich nur das putzen gewohnt. Ich behandelte sie Vorsichtig suchte dann meine Tasche nur um noch einmal an diesen vermaledeiten abgerissenen Griff erinnert zu werden..ich hatte auch echt ein Hirn wie ein Sieb von Zeit zu Zeit. Nun denn ich holte die Impfung für die beiden Fohlen hinaus um sie den beiden zu geben zusätzlich bereitete ich noch eine weitere Spritze gegen die Fohlenlähme vor. Etwa drei Minuten später war ich mit Schneeglöckchen fertig..als ich die Spritze in eine Vene an ihrem Hals geführt hatte war sie zusammen gezuckt hatte sogar kurz in meine geschnappt sich durch einige Streicheleinheiten jedoch wieder beruhigen lassen. Mit Kenny lief alles viel unkomplizierter das Putzen vorher hatte ihn ein wenig schläfrig gemacht und die Sonne die nun mit jeder voran schreitenden Stunde intensiver Schien machte ihm in seinem dicken Plüschefell ganz schön zu schaffen.Kenny hatte etwas gerötete Augen und das rechte schien ein wenig Ausfluss zu entwickeln also verpasste ich dem Fohlen noch eine Augensalbe neben der Impfung wies nebenbei Obi-Wan an die Salbe jeden Abend in die Augen zu schmieren um der beginnenden Bindehautentzündung entgegen zu wirken. Dann blickte ich auf das Zurück was ich heute geschafft hatte..fünf Pferde mit den wichtigsten Impfungen versort und ansonsten schien es ihnen auch gut zu gehen."Also sollten sich die Augen in den nächsten Tagen nicht bessern ruf mich noch einmal an, dann gehen wir zu einem Antibiotika über,aber so reicht es auch erstmal. " Wir verabschiedeten uns noch von einander ehe ich mich mit leichterer Tasche auf dem Arm auf den Weg zu meinem Auto machte. Mit der den Lippen ließ ich einen Pfiff ertönen und von Richtung des Misthaufens kam Gaya auf uns zu....sie sah nicht nur sie aus..Nein sie roch auch noch nach einem. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht verkündete Obi so etwas wie "Das bedeutet wohl Badewanne..."...oooh ja hatte ich gleichfalls als Antwort im Kopf als ich in mein Auto stieg und den Motor anschmieß.
      11955 Zeichen by Morrigan
    • Eowin
      Hufschmied bei Schneeglöckchen (Pferd 5 von 5)

      Das letzte Pferd für heute war Schneeglöckchen.
      Ich sah sofort, dass sie ein Tinker war – in den meisten Fällen war die Färbung und der Körperbau dieser Pferde so einzigartig, dass eine Verwechslung unmöglich war. Eine kurze Nachfrage bestätigte mir, dass ich Recht hatte.
      Die Kleine war langbeinig, aber gleichzeitig kalibrig – sie versprach ein gutes Reitpferd zu werden.
      Auch sie begrüßte ich zu Beginn kurz und strich ihr sacht über die Nüstern, was sie honorierte, indem sie mir beherzt über die Hand leckte. "Och, was hast du denn für ein Zuckerstück hier?", fragte ich.
      Beherzt ergriff ich den ersten Huf und war erstaunt, wie bereitwillig die Kleine Stute ihn in meine Hand legte. Sie übte keinen Widerstand aus, sie legte nicht einmal vermehrt Gewicht auf den erhobenen Huf. Es war, als hätte sie ihr ganzes Leben lang nichts anderes gemacht, als Hufe zu geben.
      Mit eben dieser vollkommenen Routine hielt sie den Huf auch oben und schnaubte leise und zufrieden, als ich das Messer anlegte und auszuschneiden begann. Auch das Raspeln war überhaupt kein Thema, selbst obwohl der Huf ruckartig hin und her schlug, weil ihr Hufhorn wirklich schon recht hart war.
      So ließ sie die Prozedur bei allen vier Hufen über sich ergehen. Sie war gut gebaut, stand gerade auf den Beinen und hatte keine außerordentlichen Abnutzungen, sodass sie nachher auch nicht sonderlich eierte, als wir fertig waren.
      Ich grinste breit und meinte zu Obi, dass sie die Stute niemals gehen lassen solle, denn so etwas ruhiges und gutmütiges bekam man selten zu sehen, gerade zu diesen Zeiten wo wegen der Leistung der Charakter manchmal in der Zucht etwas vernachlässigt wurde. Sie war wirklich eine charakterliche Perle.
      Obi grinste, klopfte der Stute den Hals und brachte sie wieder in die Box.
      Schneeglöckchen.
      Somit waren wir also fertig für heute. Obi und ich rechneten ab, dann packte ich mein Zeugs zusammen, schloss die Türen vom Bully und schob mich auf den Fahrersitz.
      Kurz darauf knallte die Tür zu, der Motor sprang rasselnd an und wir fuhren mit dem gewohnten Hufeisen-Geklapper auf der Ladefläche wieder nach Hause.

      2157 Zeichen
    • Obi-Wan
      Ich mach den Badewannentango...Badewannentango (Pflegebericht für Rachel Alexandra, Atokirina, Razzle Dazzle, My little Coloured ken und Schneeglöckchen)

      Heute war es quälend heiß, bei guten 35 Grad würde ich nicht viel mit meinen Pferden machen, aber natürlich gehörten sie dennoch gepflegt. Ich fing natürlich damit an, alle Koppeln, Weiden und Ställe auszumisten, abzuäppeln und neu einzustreuen. Als ich damit fertig war. Füllte ich die Heuraufen draußen auf den Koppeln wieder auf und heute hängte ich auch überall in die Ställe volle Heunetze. Damit wenn die Dicken Schutz vor der Hitze suchten, auch drinnen etwas zum knabbern hatten. Als ich das erledigt hatte, holte ich nun das erste Pferd heraus. Das in diesem Fall Rachel Alexandra war, die dunkelbraune Stute folgte mir mit hängenden Kopf und Ohren, schien alles andere als willig zu sein, sich viel zu bewegen und ich würde sie auch nicht unnötig lange quälen. Ich stellte sie am Putzplatz ab und duschte die Stute ab. Ich nutzte dies auch gleich um ihr Mähne und Schweif einzuseifen. Bei der Hitze konnte man nichts anderes tun, als einen Waschtag einzulegen. Nachdem Rachel fertig war, brachte ich sie wieder hinaus und verkehrte so auch bei Atokirina und Dazzle. Die Großen waren ja schon daran gewöhnt und genossen ihre Dusche offensichtlich sehr. Bei den Fohlen müsste ich dann doch etwas vorsichtiger rangehen. Als ich nun Ken am Putzplatz stehen hatte, lief er schon hibbelig herum, schnüffelte aufgeregt den Boden an, der von den anderen Wäschen noch nass war. Er scharrte mit seinem Huf und sah mich dann wissend an. Wieso hatte ich nur das Gefühl als würde ich ihn zur Schlachtbank führen? Ich schob dieses Gefühl beiseite und fing ganz langsam an. Der junge Hengst zuckte kurz zusammen, hielt die Luft an und schien erst gar nicht zu wissen, was er davon halten sollte. Doch dann entspannte er sich und begann es zu genießen. Ich freute mich natürlich sehr darüber. Denn das vereinfachte doch viele Dinge. Als letztes kam noch Schneeglöckchen dran und wie erwartet, tat sie rein gar nichts...sie war wirklich ein Engel von einem Pferd. Lieb, kuschelig, etwas faul...aber das tat der Liebe keinen Abbruch. Nachdem nun also alle meine Lieblinge gewaschen waren, räumte ich noch alles weg und war recht zufrieden mit dem heutigen Tag und so machte ich mich auf den Weg nach Hause, wo erstmal eine Dusche und eine ordentliche Abkühlung auf mich warteten.
    • Obi-Wan
      Fohlen ABC mit My little colored Ken und Schneeglöckchen:

      Heute waren mal wieder meine zwei kleinen dran, sie entwickelten sich wirklich prächtig. Beide waren schon unerschrocken wenn wir spazieren gingen und das Hufe geben war auch kein Problem mehr. Dennoch tat ich es immer wieder und heute war Ken wieder als erster dran, der junge Hengst würde im Frühjahr auf eine Hengstweide kommen, wo er sich noch richtig austoben durfte, genauso wie ich bei Schneeglöckchen überlegte, ob sie nicht auch in eine Herde von Jungpferden kommen sollte, wobei Rachel und Ato ja alles andere als Alt waren, aber trotzdem...eine große Herde war eine große Herde und ich sah das so wie bei uns Menschen; man musste viele Charaktere in jungen Alter kennen lernen, damit man auch lernte mit diesen richtig umzugehen. So holte ich erstmal Ken heraus und führte ihn zum Putzplatz, band ihn dort an, was ja auch schon super funktionierte, ich hatte eben fleißige Schüler. Ich begann ihn erstmal den ganzen getrockneten Matsch aus dem schon leicht Plüschfell zu bürsten, aber Ken war ja nichts im vergleich zu Glöckchen, die war schon eine richtige Kugel, sogar mit einem Ansatz von einem Gamsbärtchen. Schließlich kam Hufe geben dran und wie üblich zickte Ken bloß bei dem linken hinten...ja hallo?! Man durfte es ja wohl noch probieren oder? Ich tätschelte Kens Hals und band ihm vom Putzplatz ab und ging eine Runde mit ihm Gassi, diesesmal gingen wir direkt in den Wald, auch abseits der Wege, einfach damit er solche Dinge eben gewöhnt wurde, er genoss es offensichtlich, besah sich alles mit gesunder Neugier, auch wenn er mir oft genug ins Ohr prustete, aber damit konnte ich leben. Wir kamen nach einer halben Stunde zurück auf den Hof, ich tätschelte ihn, räumte noch einmal die Hufe aus und brachte ihn zurück auf die Koppel.
      Und dann ging ich gleich weiter zu Schneeglöckchen um mit ihr genau dasselbe wie mit Ken zu machen, Putzen, Hufe ausräumen und Gassi gehen, sie war wie üblich phlegmatisch, ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und ich freute mich wirklich sehr. Sie würde bestimmt ein richtig gutes Pferd werden. Zurück auf dem Huf kuschelte ich noch ein wenig mit meinem Plüschpferd und brachte sie dann auf die Koppel zu Atokirina und Rachel. Danach räumte ich noch die Häufchen von der Koppel und aus den Ställen, füllte die Raufen großzügig mit Heu und machte mich dann wieder auf den Weg.
    • Obi-Wan
      Schneeglöckchen alias McDreamy

      Ich war richtig stolz auf mein Schneeglöckchen, die junge Stute hatte erst vor kurzen ihren ersten Erfolg gefeiert. Sie hatte einen Schönheitswettbewerb gewonnen der für Clydesdales und Kaltblüter ausgeschrieben gewesen war und zwischen den ganzen mächtigen und schönen Tieren, hatte sie es geschafft hervor zustrahlen, sicher nicht wegen ihrer munteren lebhaften Art. Glöckchen war eher eine der gemütlichen verschmusten Sorte. Manchmal könnte man meinen sie sei gar kein junges Pferd mehr, sondern eher schon steinalt.
      Ich wollte heute mal wieder mit ihr alleine spazieren gehen, obwohl die Stute wohl nichts aus der Ruhe bringen konnte, war es doch wichtig das sie alles kannte und so holte ich sie von der Stutenweide, wo sie zusammen mit Ato und Rachel stand, meine zwei engl Vollblut Stuten. Mittlerweile vertrugen sie sich alle ganz gut. Mit Ato und Rachel hatte es zu Anfang Schwierigkeiten gegeben, da beide einen ziemlich starken Charakter hatten, aber schließlich hatte es die kleine bunte Stute geschafft und war nun die Cheffin, vor allem seid Glöckchen bei ihnen stand, war alles supi. Die Kleine brachte einfach die Grundruhe hinein, was nicht heißen soll, dass nicht auch sie ordentlich aufdrehen kann.
      Aber gerade jetzt war sie in ihrer "Dreamy" Phase, alles easy alles locker, stresste sich auch nicht beim Führen und latschte gemütlich hinter mir her. Na das Einreiten würde ja dann mal lustig werden, aber davon waren wir noch weit entfernt.
      Schließlich hatten wir es an den Putzplatz geschafft und ich konnte sie dort anbinden, das Stehen war bei ihr ja nie ein Thema gewesen, da war es mit Ken wieder ganz anders, der kam ganz nach seinem Vater... Ich nahm also den Striegel in die Hand und putzte die Kleine erstmal ausgiebig und das genoss sie in vollen Zügen, stand mit halb geschlossenen Augen und hängender Lippe da und ließ sich den Schlamm aus dem Fell bürsten. Danach kamen noch die Hufe dran, dann machte ich mich auch schon mit ihr auf den Weg.

      Wie vorrausgesagt, tat sie einfach...nichts. Egal ob Auto oder Hund, ob Zug oder Einsatzfahrzeug. Sie lief einfach als wäre nichts, nur bei der einen Gatschlacke, da kam ein Hupfer der beinahe dafür gesorgt hätte, dass ich mit dem Gesicht nach vorne darin landete. Böse Pfütze die ist auch sehr gefährlich, das dreckige Wasser könnte ja einen Anfallen. Na das war aber auch der einzige Zwischenfall gewesen. Wir kehrten völlig entspannt von unserem Spaziergang zurück und ich brachte die Süße nach einer kurzen Bodenarbeit Einheit zurück zu den anderen Beiden.
    • Obi-Wan
      Pflegebericht für Alle

      Ich gähnte und starrte aus dem Fenster, heute hatte ich meine zwei Schwestern mit, wir fuhren gerade auf den Parkplatz des Stalls auf. Meine Schwestern waren mal wieder zu Unterstützung mitgekommen, vor allem ritten sie ja selber gerne. Als erstes misteten wir nun also die Boxen aus und äppelten die Weiden ab, was schon gut drei Stunden dauerte, da das Areal ja nicht gerade klein war und die Pferde genug Mist produzierten. Während wir arbeiteten kamen auch unsere Männer dazu und beschlossen uns zu helfen. Auch wenn sie von Pferden kaum eine Ahnung hatten, konnten sie zumindest kleinere Reparaturen erledigen und auch ordentlich beim misten anpacken. Dann holten wir uns Rachel Alexandra, Atokirina und Razzle Dazzle heraus. Ich würde heute auf Razzle reiten, da er heute etwas pfiffiger zu sein schien. Rachel würde meine Schwester Cheese nehmen und Conny würde auf Ato reiten, meine Schwester mochte dominante Tiere. Während also die Pferde geputzt wurden holte ich eben noch My little colored Ken heraus, striegelte ihn und ging noch eben mit ihm arbeiten.
      Nachdem ich fertig war mit Kenny machte ich noch ein paar Übungen mit ihm, bevor ich ihn auf die saubere Weide brachte und machte dasselbe auch nochmal mit Schneeglöckchen. Dann kam ich zurück und Razzle war bereits aufgesattelt. Wir stiegen nun auf die Pferde auf und gingen raus ins Gelände. Es tat gut mal wieder im Sattel zu sitzen, man kam mit einem Kind und Arbeit viel zu selten dazu. Nach gut zwei Stunden bergauf und bergab, kamen wir zurück in den Stall, wie üblich wenn meine Schwester Cheese auf einem Pferd saß schlief dieses. Rachel war eine Championess schnell und ausdauernd auf der Rennbahn nun dackelte sie mit hängenden Ohren hinter Razzle und Ato her. Ich konnte nur darüber schmunzeln. Wir stiegen am Putzplatz wieder ab und versorgten die Pferde. Alle kamen zurück auf die Weide. Ich seufzte zufrieden heute hatten meine Familie und ich wieder viel geschafft.
    • Obi-Wan
      Pflegebericht für alle

      Es war mal wieder Zeit, dass ich mich um meine Pferde kümmerte. Das Training mit jedem Einzelnen lief einfach hervorragend. Atokirina und Rachel liefen super Zeiten auf der Rennbahn. Razzle stoppte schneller denn je und auch die zwei Kleinsten, Glöckchen und Ken, entwickelten sich ebenfalls prächtig. Heute kam Rachel als Erste dran, mit ihrem Halfter und Strick in der Hand, ging ich leise vor mich hin summend hinaus zu den großzügigen Koppeln, die sich meine zwei Rennschweine zur Zeit mit der eher ruhigen, beinahe schon trägen Glöckchen teilten. Mein Blick schweifte ruhig und zufrieden über die Wiesen, hier wo ich gerade stand, konnte ich die Tierchen noch nicht einmal sehen. Ich schlüpfte also unter dem Zaun durch und begab mich auf den weiten Marsch über die Pferdekoppeln. Irgendwann tauchte auch schon der erste Pferdekopf auf, als ich bemerkt wurde, wurde der helle schlanke Kopf in die Höhe geworfen und lautes schnaufen war zu hören. Ein paar Mal dreschte Ato noch die Wiese in ihrem Maul, bevor sie mich wohl erkannt hatte und sich wieder entspannte, mit einem schnauben senkte die Leitstute ihren Kopf und kam mir entgegen, gefolgt von Rachel, die langbeinige dunkelbraune Stute trabte hinter ihr heran und als Letzte konnte man Glöckchen gemütlich hinterherdackeln sehen. Es war schon ein schöner Anblick wie die kleine Herde da auf mich zukam. Schließlich hielten sie bei mir und ich strich erstmal allen über Hals und Stirn, kontrollierte gleich alle auf Verletzungen oder Anderweitigem durch. Bis auf das sie alle etwas staubig waren war aber alles in Ordnung und es sprach nichts gegen einen arbeitsreichen Tag. Wie bereits erwähnt, war heute Rachel als Erste dran. Ich stellte mich also neben sie, strich über ihren schlanken Hals. Die braune Stute schnaufte und drehte mir ihren Kopf zu, sah mich abwartend an und ich konnte einfach nicht anders als zu lachen. „Ist ja schon gut“, meinte ich sanft und legte ihr das Halfter an. Die Stute hatte es nicht so mit der Geduld. Ich kraulte sie noch einmal an der Stirn, bevor ich mich mit ihr abwandte und über die Koppel in Richtung Ausgang stapfte, gefolgt von den anderen Beiden, die das Ganze hier natürlich furchtbar interessant fanden oder sich dachten, dass etwas zu futtern für sie abfallen würde. Am Tor musste ich Ato erstmal etwas wegtreiben, da sie kurz davor war sich mit hinaus zu zwängen, nach diesem kurzen Zwischenfall war aber alles wieder ruhig und ich konnte mit Rachel ohne Probleme die Weide verlassen. Diese tänzelte leicht neben mir, aber ohne zu rempeln oder nach vorne zu drängen, schön neben mir eben. Ich führte sie zum Putzplatz und band sie dort an. Dort standen schon die Putzkiste und ihre Ausrüstung bereit. Ich hatte einfach gerne alles vor Ort, damit ich die Pferde nicht ohne Aufsicht stehen lassen musste, während ich in der Sattelkammer alles zusammen suchte. So machte ich jetzt einfach die knall grüne Kiste auf und holte mir Striegel und Kardätsche heraus und begann das dunkelbraune weiche Fell der Stute zu säubern. Währenddessen stand Rachel mit hängenden Kopf da, entlastete einen ihrer Hinterhufe und genoss es einfach verwöhnt zu werden. Ich summte während meiner Arbeit leise vor mich hin und nachdem ich ihr Fell vom Staub und groben Schmutz befreit hatte, machte ich mich daran ihren Schweif zu verlesen und schließlich die Hufe auszukratzen. Nachdem Rachel Alexandra also nun nur so glänze, legte ich ihr den Sattel auf und zäumte sie auf. Ich wollte mit ihr ins Gelände hinaus, ihr einfach eine Abwechslung zum Training auf der Rennbahn bieten. Dafür gab es hier in der Gegend ja genug Wege, wo die Kleine auch ihr Temperament hinauslassen konnte. Nachdem ich also meine Sicherheitsausrüstung angelegt hatte, auf gut Deutsch, den Helm aufgesetzt und gut verschlossen hatte, führte ich sie zu der Rampe die ich extra fürs Aufsteigen zusammen mit meinem Verlobten gebaut hatte. Es war einfach für den Pferderücken schonender, wenn man mit einer Hilfe aufstieg. Ich gurtete noch eben nach, währenddessen stand Rachel auch noch ruhig da, die Ohren drehten sich schon etwas aufgeregt in alle Richtungen und ein Schnauben war zu hören, dass eindeutig hieß das ich schneller machen sollte. Ich schwang mich also in den Sattel und nahm die Zügel auf, sogleich begann die schlanke Stute unter mir zu tänzeln. Ich strich ihr beruhigend über den Hals und ritt sie schließlich an. In ihrem typischen flotten Schritt ging sie los, freute sich wohl Wahnsinnig auf den Ritt. So wie ich auch, wir machten eine schöne gemütliche Runde, wobei ich natürlich die Strecke verwendete die ihr am meisten Spaß machte und sie auch einmal schön laufen ließ. Rachel Alexandra war einfach eine geborene Läuferin und genoss es anscheinend wenn die Umgebung an ihr vorbeizog. Nach unserer Runde kamen wir wieder im Stall an und ich versorgte die hübsche Stute. Ich ging dann ebenso mit Atokirina hinaus, wobei ich Schneeglöckchen als Handpferd mitnahm und deswegen keine allzu große Runde machte und dann dasselbe auch noch mit Razzle Dazzle und My little colored Ken machte. Es lief alles erstaunlich gut und ruhig ab und so konnte ich mich, nachdem ich meine Lieblinge mit Karotten und Äpfel verwöhnt hatte und alle bewegt hatte, getrost an das Ab misten der Koppeln und befüllen der Raufen machen.
    • Obi-Wan
      [SIZE=medium]Die tägliche Routine...[/SIZE]

      [SIZE=medium]Es war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien es hatte gut 5 Grad, perfekt um mit den Tierchen zu arbeiten. Keine Wolke war am Himmel zu sehen und das Training mit den Pferdchen ging sehr gut voran. [/SIZE][SIZE=10pt]Mittlerweile hatte sich Juicy auch wieder gut erholt, nachdem ich sie von einer Auffangstation gerettet hatte. Sie war mager gewesen, voller Ungeziefer und einfach nicht wieder zu erkennen. Die Zeit hatte zumindest ihren physischen Zustand wieder gut werden lassen, sie stand nun mit Schneeglöckchen und den anderen Stuten zusammen im Aktivstall bei 24 Stunden am Tag Heu hatte sie auch wieder etwas Babyspeck angelegt, nur das Winterfell hatte nicht so wachsen wollen, wie es sollte und so hatte ich die Kleine eingedeckt. Alle anderen liefen mit einem Fell herum als hätten sie Eisbären als Vorfahren. Sechs an der Zahl hatte ich gerade, sechs wundervolle Pferde von denen ich kein einziges Missen wollte. Da war Rachel, die feurige Stute die noch immer mit Erfolg ihre Rennen lief. Atokirina die unangefochten die Herdenchefin war und mittlerweile drei Fohlen zur Welt gebracht hatte mit ihrem ganz besonderen Haarkleid. Razzle der momentan als einziger Hengst herum lief, das sollte sich jedoch bald ändern. Vor kurzem hatte ich einen schönen Roan Hengst gefunden der bald zu Razzle Dazzle und seinem Sohn My little coloured Ken dazu stoßen sollte. Der Paint Hengst war biestig was die Arbeit vom Boden anging, zwickte und bockte schon mal, bei den Damen ist er kaum zu bremsen, aber wenn es darum ging unter dem Sattel zu arbeiten, war er einfach der Beste. Und schließlich waren da meine Kleinen Razzles Junior Ken, der eindeutig etwas von seinem Charakter geerbt hatte, Gott sei Dank allerdings, hatte die Mutter ebenfalls sehr großen Einfluss gehabt. Schneeglöckchen die man wohl als das Stallmaskotchen ansehen konnte… sie erfüllte einfach alle Bedingungen die es zu dem kleinen Schulmädchen mit dem dicken Zopf brauchte, sie war gemütlich und ruhig, nichts schien sie aus der Ruhe zu bringen und ich freute mich schon darauf sie weiter wachsen zu sehen. Und eben mein Sorgenkind Strawberry Juice, sie war klein geblieben, obwohl ihre Eltern eher zu den größeren gehörten, aber ich hoffte das sich das noch ändern würde. Sie hatte viel Potenzial, dennoch hatte ich mir vorgenommen langsam mit ihr zu machen. Ich wollte sie nicht überfordern und riskieren, dass sie dauerhaft Schaden davon trug. Nun genug geschwärmt denn schließlich wartete noch viel Arbeit auf mich, die sechs wollten ja auch immerhin wie jeden Tag ihr Futter haben. Erst schickte ich sie raus aus den Ställen und schloss die Türen, damit ich in Ruhe ausmisten konnte und das Futter richten. Nachdem die Heucobs fertig waren, mischte ich noch etwas Kräutermüsli rein und für Strawberry gab es das Mash, das ich vom Tierarzt bekommen hatte. Die Mauke war mittlerweile abgeheilt und auch die Milben waren weg, vorher hätte ich sie auch nicht zu den anderen dazu gestellt. Nachdem ich die Futterstände gefüllt hatte, durften erst die Stuten rein, die sich alle brav an der gewohnten Futterstelle ein befanden und zu mampfen begannen, dann ging ich rüber in den Hengststall, natürlich war das hier getrennt und ließ auch die Hengste an ihr Futter ran. Bevor ich mich daran machte, draußen die Raufen mit Heu und Stroh in Futterqualität zu füllen und abzuäppeln. Kontrollierte nochmal die Zäune und die Tränken, bevor ich mir einen nach den Anderen raus holte und Trainierte. Mit Ato, Rachel und Razzle ging ich in die Halle trainieren und danach auch mit den drei Kleinen, ich hatte einen Parcours aufgebaut mit Planen, Reifen und Stangen und Wippe etc. Ich legte viel Wert auf Bodenarbeit und genoss es mit den Tieren zusammen zu arbeiten und fand es immer wieder faszinierend, wie verschieden das einzelne Tier auf die Aufgaben reagierte. Danach fütterte ich alle noch mit Karotten und Äpfeln, bevor ich mich schließlich davon machte, bis zum nächsten Tag…[/SIZE]
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Obi-Wan
    Datum:
    16 Jan. 2013
    Klicks:
    889
    Kommentare:
    14