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Naira

sawda zahra

Sawda Zahra (schwarze Blume) folgt

sawda zahra
Naira, 17 Sep. 2013
    • Naira
      Ankunft von Sawda Zahra, Serenade, Jaras und Butch+Pflegi für alle Pferde

      Es war früh am Morgen, als ich mich aus dem Bett quälte. Da ich heute keine Schule hatte, wollte ich mich ausgiebig um meine Pferde kümmern. Außerdem würde ich heute 4 Neuzugänge bekommen. Gähnen lief ich in den Stall, wo mich meine Pferde mit einem Grummeln begrüßten. Ich wollte sie erst alle auf die Weide bringen, alle bis auf Understand. Ich wollte ein wenig mit ihr spazieren gehen. Ich zog ihr das Knotenhalfter über und wir marschierten los. Als wir einige Zeit im Schritt durch den Wald gelaufen waren, joggte ich los und Understand lief flott neben mir her. Als wir auf einem Feldweg ankamen, sprintete ich los und Understand galoppierte überrascht neben mir her. Schon nach wenigen Metern war ich aus der puste und lief keuchend wieder langsamer. "Gut, kleine", lobte ich sie schwer atmend. In ganz ruhigem Tempo ging es zurück zum Hof, wo ich sie auf die Weide brachte und mir Malik holte. "Komm, mein Hübscher", sagte ich und führte ihn zum Putzplatz, wo ich ihn ordentlich sauber schrubbte und ihm Sattel und Trense anlegte. Ich führte meinen Hengst auf den Dressurplatz und stieg auf, legte leicht meine Schenkel an und er ging im Schritt los. Nach einigen Runden Schritt zum Aufwärmen ließ ich ihn antraben und ritt einige Bahnfiguren mit ihm. Als er locker war, ließ ich ihn auch galoppieren und weil er sich so brav verhielt, ließ ich ihn an der langen Seite am langen Zügel rennen. Dann parierte ich ihn durch und ließ ihn austraben. "Gut gemacht, Junge", sagte ich und tätschelte seinen Hals. Ich beschloss, ihn nicht trocken zu reiten sondern mit Morgentau die Führmaschine zu tun. Schnell sattelte ich ihn ab und holte die Stute von der Weide und spannte beide in die Führmaschine. Ich ging wieder zur Weide, um Teiga zu holen. Die scheue Stute sah mich angespannt an, als ich ihr näher kam. "Ganz ruhig", meinte ich besänftigend und hielt ihr vorsichtig einen Apfel hin. Neugierig schnupperte sie daran und aß ihn, während ich ihr das Halfter überzog. "Brav", lobte ich sie und führte sie zum Putzplatz, wo ich sie vorsichtig sauber machte. Da ich sehr langsam und vorsichtig mit ihr umging, brauchte ich fast eine Viertelstunde, bis sie sauber war. Ich beschloss, erstmal Malik und Morgentau auf die Weide zurück zu bringen, bevor ich sie fertigmachen würde. Also ging ich wieder zur Führmaschine wo meine beiden Ponys ihre Runden liefen. Ich schaltete die Maschine aus und führte beide zurück auf die Weide, ehe ich zu Teiga zurück kehrte. Ich holte ihr Sattelzeug und legte es ihr an, ehe ich sie auf den Platz führte und aufstieg. Ich lief die Stute im Schritt angehen und nach einigen Runden auch traben und als sie locker ging, auch galoppieren. Die Tinkerstute hat so schöne Gänge! "super!", lobte ich sie, als wir fertig waren, stieg ab und gab ihr ein Stück Karotte. Ich sattelte und trenste sie wieder ab und lobte sie nochmals, ehe ich sie wieder auf die Weide entließ. Dafür holte ich jetzt Lost. Der eigentlich edle und anmutige Schimmelhengst sah aus als bestände er aus Dreck. 'Ohje', dachte ich mir, als ich ihn zum Wasserschlauch führte. Schon als ich den Hahn ein wenig aufdrehte, merkte ich, dass Lost nicht der größte Wasserfan war, er versuchte dem Wasserstrahl auszuweichen und legte genervt die Ohren an. Aber was muss, das muss! Irgendwann war der ganze Dreck endlich runter und ich konnte Lost mit einem Handtuch abtrocknen. Es dauerte seine Zeit, aber endlich war der Schimmel wieder rein, wie frisch mit Perwoll gewaschen! "Endlich", sagte ich leicht geschafft und war sehr zufrienden mit meinem Werk. Schnell holte ich Sattel und Trense und legte dem Hengst beides an. Es war vielleicht etwas riskant, grade mit ihm ins Gelände zu gehen, aber ich hatte keine Lust mehr auf den Reitplatz, also ritt ich einfach drauf los. Nach einigen Schritt und Trabwegen kamen wir an eine lange Galoppstrecke und ich dachte mir, warum nicht. Ich ließ meinem Pferd die Zügel lockerer und rief:"Los!" Ein Fehler, wie ich später bemerkte. Lost galoppierte in vollem Tempo an und raste durch den Wald. Nur mit Mühe schaffte ich es, ihn weit nach der Strecke wieder durchzuparieren. Empört fing er an zu buckeln, doch ich zog die Zügel an und setzte mich tief in den Sattel, bis er sich beruhigte. Ich war wirklich sauer und ließ Lost nur am kurzen Zügel zurück zum Hof gehen. Er war nass geschwitzt, ich beschloss ihn erst nochmal in die Führmaschine zu stellen, damit er auch ein wenig runterkommen konnte. "Du warst heute nicht gut", sagte ich mahnend, während ich die Maschine anstellte und mich dem nächsten Pferd widmete: Scrappy. Er war noch etwas scheu, ich hatte ihn ja erst gerettet. Doch er ließ sich brav das Halfter anlegen und zum Putzplatz bringen, wo ich ihn schnell sauber machte und ihm ein Bareback Pad sowie ein Knotenhalfter anlegte. "Komm", sagte ich sanft und führte ihn auf den Platz, wo ich aufstieg. Ich wollte mit Scrappy keine Lektionen reiten, sondern wollte ihn erstmal an mich als Berzugsperson und Reiter gewöhnen. Ich ließ ihn einfach einige Zeit in seinem Tempo und seine Bahnfiguren laufen, wie er Lust hatte. Nur stehen bleiben durfte er nicht. Nach etwa 20 Minuten wollte ich es auch schon gut sein lassen, denn er sollte sich erstmal in Ruhe gewöhnen. "Brav, super gemacht", lobte ich das gutmütige Pferd und gab ihn ein Stücken Apfel. Als ich ihn wieder koppelfertig gemacht hatte, holte ich Lost wieder aus der Führmaschine und brachte beide zusammen wieder zur Koppel. Jetzt war Calypso dran, ebenfalls ein gerettetes Pferd. Er war nicht scheu, eher misstrauisch und verteidigend. "Hi na", begrüßte ich ihn und hielt ihm ein Leckerlie hin. Herausfordernd sah er mich an und schnappte es mir weg, ehe er stolz davontrabte. Ich wusste schon jetzt, dass der freche Hengst und ich gute Freunde werden würden. Statt ihm hinterherzulaufen, drehte ich mich um und ging ein paar Schritte weiter. Der neugierige Araber kam natürlich hinterher und wollte in meiner Tasche nach mehr Leckerlies suchen, doch da hatte ich ihm schon das Halfter übergezogen. Empört zog er den Kopf hoch, aber ich hatte ihn schon. "Tja", sagte ich triumphierend und führte ihn hinter mir her Richtung Putzplatz. Auf einmal hörte ich ein 'Klack' und der Strick wurde so leicht-er hing nicht mehr am Halfter! Ich konnte es kaum glauben, da war der Strick einfach aufgegangen und Calypso trabte mit erhobenem Haupt und wehendem Schweif über den Hof, schnurstracks in die Futterkammer, wo er seinen Kopf tief in den Hafersack stecke. "Oh nein", stöhnte ich und zog seinen Kopf raus und befestigte den Strick wieder. Ich longierte ihn dann nur noch kurz, weil ich nicht mehr viel Zeit hatte. Highland Moon musste ich heute zum Glück nicht mehr bewegen, da sie heute schon an einer FS teilgenommen hatte. Nun standen alle Pferde versorgt wieder in den Boxen, mit vollen Futtertrögen und Heunetzen, Mein Neuzugang konnte also kommen. Zuerst kam Sawda Zahra an, eine reinrassige Araberstute. Bunny brachte sie mir vorbei. Zusammen luden wir sie aus und ich brachte sie in ihre neue Box. Sie und Calypso sahen sich an, als kannten sie sich schon Jahre. Wahrscheinlich war Zahra auch so eine Freche und die Beiden würden den Hof bald zusammen unsicher machen, das konnte ja was werden! Nun kamen aber noch 3 weitere Pferde an: Serenade, Jaras und Butch. Zasa brachte mir die drei vorbei. Ich brachte sie in 3 nebeneinander liegenden Boxen, damit sie sich zusammen eingewöhnen konnten. Zufrieden sah ich mir meine neu erschwungenen Tiere an. Sie waren alle sehr schöne Tiere, Butch war sogar schon gekört! Ich freute mich über die neuen Tiere und wollte sie heute erstmal in Ruhe lassen. Für heute war alles geschafft, erschöpft aber glücklich verließ ich den Stall.
    • Jackie
      Verschoben am 06.04.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Naira
    Datum:
    17 Sep. 2013
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