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San Diago

Holsteiner x Pinto I Hengst I 8 Punkte

San Diago
Friese, 1 Juni 2018
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      unbekannt - unbekannt
      Die Ankumpft von Raveb Black , Backup und Quick Decision .


      + Pflegi

      Piep Piep Piep , erklang mein Wecker und ich streckt meinen Arm langsam unter der Bettdecke hervor um ihn kurz darauf wieder ganz schnell einzuziehen. Ich öffnete langsam die Augen und schaute mich um , nachdem ich den blauen Himmel gesehen hatte wurde ich wacher und hatte lust nach draußen zu gehen. Ich kroch langsam aus meinem Bett und zog mir meine Reithose und einen Pulli an. Als ich die Treffe runter ging zog ich mir nebenbei noch Plüsch Socken an und begab mich in die Küche . Meine Mutter saß schon dort und hatte das Frühstück aufgedeckt. Ich setzte mich im Schneidersitz zu ihr und aß mein mit mühe gemachtes Salamie Brötchen. Nachdem ich es mir runter gezwungen habe ging in den Stall und schaute nach ob die Pferde sich gut eingelebt hatten. Raven stand gechillt in der Box und blickte nur kurz zu mir rüber , Back lag und hatte die Augen fest geschlossen. Die Zwei kannten umzüge schon denn sie kommen von einem EVB zucht gestüt wo ich sie gekauft habe , sie haben schon viele Show's hinter sich , so weit ich weiß. Quick begrüßte mich gleich , er stand neben Shorty und von früher kannte er ihn ja noch und Dawning Hope sollte ja auch Morgen wieder kommen . Ich ging in die Sattelkammer und öffnete per Konpf die Padock türen , nach dem Brand würde alles Neu gemacht aber wir werden wahrscheinlich trozdem umziehen . Ich mischte das Futter und mistete die Boxen alle samt Gründlichst . Nun holte ich die Pferde wieder rein und Ließ sie essen.
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      unbekannt - Lespoire
      Pflegi
      für: Brain , San Diago , Shorty , Apollo , Lespoire , Coda , Summertime , Ravenback , Backup , Bleaze ,

      Es war ein ausnahmsweise warmer Sommermorgen und ich verfluchte die Sonne grade. Ich stand maulig auf denn das Licht in meinem Zimmer hatte mich geweckt. Ich ging runter und beobachtete wie die fliegen an der scheibe tanzten wärend ich mein Brötchen aß. Ich ging zur weide mit eine schubkarre voll mit Heu. Ich schaute mich um , die Hengste standen alle auf dem Sand keiner fraß . Brain döste vor sich hin und schlug hin und wieder mit dem Schweif nach nervenden Fliegen , während Diago neben ihm stand und seinen Kopf dicht an den schweif von Brain hielt , des schutzes willen. Shorty und Apollo standen zusammen am Wasser , es wunderte mich nicht die zwei sind so gut wie unzertrennlich geworden. Lespoire kam im Schritt auf mich zu und nahm sich das Heu gleich von der Karre , während ich es in 5 Haufen verteilte. Jeder ging zu einem Davon und so genossen die Hengste ihr Futter in der Morgen Sonne. Während dessen ging ich schon zu Bleaze , die vorrübergehend alleine steht. Die anderen Stuten haben wir abgeben , Aber sie Stöhrt es herzlich wenig denn sie hat endlich ruhe. Sie kam auf mich zu begrüßte mich und versenkte dann auch ihre Nase im frischem Heu. Nun ging es zu den Jungsters , die viererbande stand hinterm Haus , dort wo sie ihre ruhe hatten. Ich ging hin und verteilte das Heu , die Babys aber nahmen mich garnicht wahr , zusammen lagen alle in der Mitte der weite und schliefen noch . Nur Raven stand und döse vor sich hin , sie lies beide Ohren hängen und schulg ab und zu mit dem Schweif. Auch Coda schlug mit seinem Schweif , der kleine schien wacher zu sein . Ich ging wieder ins Haus , heute war es zu warm zum Reiten ..

      Auch wenn vor Kurzem erst neue Pferde kamen, konnte ich bei diesen beiden nicht "Nein" sagen. Ich hatte einen Anruf bekommen, dass San Diago, der schonmal kurz bei mir war wieder verkauft werden sollte. Die Besitzerin hatte keinen Zeit mehr für ihn, und würde ihn deshalb abgeben. Ich willigte sofort ein, den Hengst wieder zu mir zu nehmen, da er mir in der kurzen Zeit sehr ans herz gewachsen war und ich ihn unendlich vermisste. Das zweite Pferd wurde ebenfalls wegen Zeitmangel verkauft. Es war eine hübsche Welshstute, die mich mit ihrem Aussehen beeindruckt hatte. Außerdem war sie vom Charakter her eine sehr liebe Maus und würde sich dennoch auch als Zuchtstute aufgrund ihrer sehr guten Grundgangarten gut machen. Zudem war sie ein gut ausgebildetes Westernpferd, was ich mir schon lange gewünscht hatte, da ich keine Western gerittene Stute in meinem Stall hatte. Insgesamt war bei beiden also recht schnell klar, dass sie zu mir kommen würden. Ich hatte die Herden schon auf große Koppeln mit viel Ausweichmöglichkeiten gestellt, damit sie sich so gut wie möglich wieder eingewöhnen konnten, was besonders für San Diago kein Problem sein sollte, da dieser schon in der alten Herde Anschluss gefunden hatte. Noch in Gedanken versunken schreckte ich auf, als der Transporter den Weg runter kam. Mein Freund hatte beide Pferde für mich abgeholt und ich half ihm beim ausladen. Zuerst nahm ich San Diago, mein Freund hiel währenddessen De Luxe, die er auf meine Anweisung hin auf den Paddock brachte. Sie wieherte einmal schrill und guckte sich dann neugierig ihre neue Umgebung an, San Diago dagegen schien sich noch auszukennen und blickte recht gelangweilt umher. Ich brachte ihn auf die Hengstekoppel, wo es nur kurz ein wenige Gequietsche gab und dann alles wieder geklärt war. Als nächstes nahm ich die Stute De Luxe und brachte sie zu der Stutenherde. Neugierig beobachteten die anderen Stuten sie, bevor Fauta auf sie zuging. Sie beschnupperten sich, quietschen ab und zu mal und dann war auch hier alles geklärt, da Fauta die Herdenchefin war, und De Luxe in die Herde aufgenommen hatte.

      Der Sommer war endlich eingezogen und alles blühte bunt. Die Sonne schien warm vom Himmel herab und ich hatte nichts weiter zu tun. Ich entschied mich jedoch dazu zwei meiner Stallhelfer heute frei zu geben und mich selber um die fünfzehn Hengste zu kümmern. Manche von ihnen würden deshalb heute ihren freien Tag bekommen, andere Hengste würden jedoch normal arbeiten. Als erstes holte ich den zurückhaltenden Hengst Hýreygur aus seiner Box. Er stand im Boxentrakt, da die Fahrt für ihn sehr stressig gewesen war und es für ihn zu viel geworden wäre, hätte man ihn direkt in eine neue Herde eingegliedert. Da er jedoch immer noch sehr sensibel war, hatte ich heute vor ihn mit dem IslandpferdehengstHákur auf eine Weide zu stellen, statt ihn direkt mit der großen Herde zu konfrontieren. Hákur war ebenfalls erst seit ein paar Tagen auf dem Hof und hatte in der jetzigen Herde keine wirklichen Freunde gefunden. Zuerst brachte ich Hákur zum Putzplatz und putze ihn grob über, dann holte ich Hýreygur dazu, der nervös scharrte während ich ihn putzte. Dann führte ich beide zusammen auf eine Wiese, wo sie sich beschnupperten. Viel passierte nicht und ich beschloss die nächsten Hengste zu holen. Diese würden Kajano und Snickers sein. Beide waren schon von einem Pfleger morgens geputzt worden und waren sauber. Ich kratzte nur die Hufe aus und holte dann Kajano’s Sattel. Beim Auflegen des Sattels hielt der Hengst brav still und störte sich auf beim Nachgurten nicht. Dann holte ich noch rasch seine Trense, sowie eine Fliegenausreitdecke. Beides legte ich ihm an, bevor ich das Zubehör für Snickers holte. Er würde mit mir und Kajano ein wenig ins Gelände kommen, da die Mücken allerdings momentan sehr aggressiv waren bekam auch er eine Fliegendecke angezogen und zusätzlich noch eine Fliegenmaske. Bei Kajano entschied ich mich noch dazu ihm eine Fliegenmütze aufzusetzen. Dann waren die beiden startklar. Bevor wir starteten holte ich noch die drei Pferde Little Chacks, Boy of Love und Brown White Schokoboy. Die drei brachte ich in die Führmaschine, wo sie die Zeit in der ich ausreiten war, sich bewegen würden. Dann ging ich zurück zu Kajano und Snickers und stieg auf. Im gemütlichen Schritt ritten wir los in den Wald. Auf passenden Strecken trabten und galoppierten wir auch, wobei ich jedoch darauf achtete, dass die Pferde nicht zu viel liefen, da es sehr warm war. Insgesamt war es ein schöner Ausritt, den man genießen konnte. Kajano und Snickers benommen sich wie ein eingespieltes Team und ohne Zwischenfälle erreichten wir bald wieder den Hof. Dort sattelte ich sie ab, und nahm ihnen auch den Fliegenschutz ab, dann brachte ich sie in den kühlen Boxentrakt. Hier konnten sie etwas abkühlen, während die das Kraftfutter fraßen, was ich ihnen gebracht hatte. Dann holte ich Little Chacks, Boy of Love und Brown White Schokoboy aus der Führmaschine. Alle drei hatte viel geschwitzt, sodass ich sie ebenfalls in die kühlen Boxen brachte. Auch sie bekamen Kraftfutter, wie die anderen beiden, nur dass ich diese drei Hengste noch mit etwas Stroh trocken rieb, da sie ohne Pause gelaufen waren. Dann holte ich Hákur und Hýreygur von der Weide. Die Weide hatte nur ein paar Bäume als Unterstand und war somit viel zu warm für die beiden. Sie kamen in einen der neuen Offenställe, wo sie direkt in die Hütte gingen und dort Fellpflege betrieben. Als nächstes wollte ich die drei restlichen Islandpferdehengste bewegen. Diese waren Alvari, Kjarkur und Salvaje. Ich putzte die drei ordentlich und ging dann mit ihnen in die Reithalle. Dort machte ich die drei los und ließ sie zuerst sich wälzen. In der Zwischenzeit holte ich die drei Hengste Absolutely Right, Dschehim und San Diago von der Koppel und putze sie grob über. Dann brachte ich sie in die Führmaschine. Diese stellte ich sehr schwach ein, da es sehr warm war und die Maschine nur teilweise überdacht war. Dann ging ich wieder in die Halle, wo die drei Islandpferdehengste gelangweilt standen und auf eine Aufgabe warteten. Schnell schlüpfte ich in die Halle, sodass keiner der Hengste auf die Idee kam durch das Tor hinaus zu laufen. Dann schickte ich alle drei ein wenig außen herum, bis sie Spaß am rennen fanden und anfingen zu toben. Ich schaute ihnen eine Weile beim Toben zu und fing dann Alvari wieder ein. Salvaje und Kjarkur tobten weiter, während ich anfing Alvari konzentriert zu longieren. Schnell wechselte er vom Toben auf die konzentrierte Longenarbeit und reagierte feinfühlig auf die Signale, die er mit Hilfe des Kontenhalfters erreichte. Ich ließ ihn die drei Grundgangarten sowie den Tölt ausführen, bevor ich ihn wieder losmachte und ihn zu Salvaje zum Toben schickte. Als Nächstes longierte ich Kjarkur. Für ihn war es etwas schwieriger sich auf mich einzulassen, da er ziemlich aufgekratzt war. Nach ein paar Runden auf einem großen Zirkel jedoch beruhigte er sich und folgte willig meinen Hilfen. Um die Geduld des insgesamt sehr unruhigen Hengstes nicht zu überstrapazieren machte ich ihn nach einer viertel Stunde wieder los und fing als letztes Salvaje ein. Er war sehr sensibel und reagierte von Anfang an auf feinste Signale. Am Ende machte ich das Seil ab und longierte ihn weiter mit Hilfe meiner Körpersprache. Er machte super mit und ließ sich nicht von Alvari und Kjarkur beeindrucken, die um ihn herum sprangen. Zum Schluss machte ich noch ein paar Seitengänge frei mit Salvaje und halfterte dann die drei Rabauken auf. Auch sie kamen in den kühlen Boxentrakt, wo jeder der drei Pferde Kraftfutter bekam. Dann holte ich noch Absolutely Right, Dschehim und San Diago aus der Führmaschine und brachte sie ebenfalls in die Boxen. Die drei bekamen kaum Kraftfutter, da sie fast nur im Schritt bewegt worden waren. Zum Schluss musste ich noch meine beiden Kaltblüter Richard Parker und The Rhythm of the Heat bewegen. Die beiden Riesen folgten mir sanftmütig von der Koppel und ließen sich brav anbinden. Sorgfältig putzte ich die beiden und führte sie dann in die Halle. Dort löste ich den Strick von den Halftern und wärmte die beiden im Schritt, Trab und Galopp auf. Dann baute ich einen kleinen Sprung auf und ließ die beiden hinüberspringen. Nach und nach erhöhte ich den Sprung bis die beiden über eine stattliche Höhe sprangen. Die beiden hatten sichtlich Spaß und ich musste sie bremsen, da sie sich sonst zu sehr verausgaben würden. Am ließ ich sie noch sich wälzen, während ich den Sprung abbaute, dann nahm ich die beiden an das Halfter und brachte sie wie die anderen Hengste in den Boxentrakt. Dort bekamen sie ihr wohlverdientes Kraftfutter und ich rieb sie mit Stroh trocken. Dann kontrollierte ich nochmal alle Pferde und verabschiedete alle und ging in das Haus, wo ich mir ein Eis aus der Tiefkühltruhe holte und genüsslich das kühle Eis aß.
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      unbekannt - unbekannt

      Sammelpflegebericht für die Hengste:

      Heute durfte ich Svartur bei ihren Pferden helfen,also fuhr ich nun zu ihr hin,ich brauchte eine Stunde bis ich bei ihr war,da ich stau auf der Autobahn hatte.Svartur kam mir schon entgegen und ich freute mich schon drauf ihre Pferde kennenzulernen.Ich stieg aus umarmte sie und wir gingen in den Stall wir kamen zuerst an einem Fuchsschecken namens San Diago vorbei er war echt schön,dann kam Dschehim,wir kamen in die Sattelkammer und holten alle Halfter von den Hengsten die auf die Wiese sollten,natürlich stellten wir sie ersteinmal alles raus.Ich nahm San Diago und Dschehim und ging zur Wiese hinunter hinter mir kam Svartur mit Alvari und Kjarkur,wir ließen sie los und sie schossen um die Wette ganz nach oben der Wiese.Wir schauten ihnen einen Augenblick zu bis sie Fraßen dann gingen wir wieder zum Stall hoch und holten die nächsten 4 Pferde.Ich nahm die Halfter von Salvaje und Richard Parker und stratzte mit den beiden los,Svartur hatte dann schon The Rhythm of the Heat und Absoulutely Right an den beiden Seiten als die anderen Pferde uns sahen liefen sie die Wiese runter,also beschlossen wir die Pferde schnell reinzulassen und sie Galoppierten um die Wette.Dann nach einem Augenblick gingen wir wieder zum Stall.Ich nahm dieses mal die Halfter von Brown White Schokoboy und Boy of Love und stratzte noch einmal los,Svartur hatte wärend dessen schon Little Chacks und Snickers draußen und ging vor mir,sie war wohl dieses mal etwas schneller als ich.Dann ließen wir die vier ebenfalls laufen und gingen sofort zu Hof um den rest auch noch zu schaffen da ich und Svartur ja noch reiten wollten.Nun hatte Svartur mir die Haflter von Kajano und Hakur und ich sollte dieses mal nicht wartete weil sie ein aufhalfter problem mit Hyreygur hatte,als sie dann nach einer halben minute mir mit Hyregur und Djarfur entgegen kam sagte sie ich müsse nur noch Kelvin von Quest holen,also lief ich zum Stall nahm sein Halfter und ging in seine Box,ich machte ihm das Haflter drauf und führte ihn raus.Er war neben mir super artig,dann wartete Svartur auf mich um mir die Wiese auf zu machen.Dann gingen wir rüber zum Stuten Stall.

      Aufgeregt spielte ich mit dem Halfter in meiner Hand herum. Ich saß gerade im Auto und war auf dem Weg einen neuen Hengst abzuholen. Dieser hieß White Face und war ein Wielkopolski. Diese Rasse ist nicht weit verbreitet und ich war nur durch Zufall auf seine Verkaufsanzeige gestoßen. Durch sein auffälliges Kopfabzeichen würde er sich super für die Zucht eignen und auch die Gänge schienen hervorragend zu sein, soweit ich es auf den Videos beurteilen konnte. Endlich kamen wir an und wir wurden von einer netten Frau begrüßt. White Face stand bereits gesattelt am Putzplatz und schon bald fand ich mich auf seinem Rücken wieder. Seine Gänge waren butterweich zu sitzen und ich mochte das angenehme Temperament 8 Jahre alten Hengstes. Auch bei einigen Sprungeinlagen zeigte er sich sehr kooperativ und reagierte gut auf meine Hilfen. Während ich ihm im Schritt trockenritt, beschloss ich schon den Hengst bei mir aufzunehmen, jedoch verhandelte ich noch etwas über den Preis mit der Vorbesitzerin. Dann sattelte ich den Hengst ab und brachte ihn noch ein wenig in seine Box, wo er sich etwas ausruhen konnte, während ich zuerst sein Sattelzeug in der kleinen Sattelkammer des schon mitgebrachten Hängers verstaute, dann klärte ich noch den Papierkram und lud White Face dann ein. Ohne zu Zögern folgte er mir in das Hänger innere und schon kurz später fuhren wie los zu meinem Hof. Die Fahrt verlief ohne Komplikationen und am heimischen Hof lud ich ihn aus. Er wieherte einmal laut und ich strich ihm beruhigend über den Hals. Damit er sich nach der Fahrt nochmal die Beine vertreten konnte und sich auch direkt mit seinem neuen Stallkameraden San Diago bekannt machen konnte, brachte ich ihn an den Strand. Da er mich noch nicht kannte, kam er auf ein umzäuntes Stück, dass nur zum Meer offen war. In toller Haltung trabte er am Strand entlang, wobei ich ein Foto schoss, dieses habe ich unten angeheftet. Als nächstes holte ich San Diago und stellte ihn zu White Face. Bei beschnüffelten sich und machten die Rangordnung kurz klar, bald jedoch liefen sie schon zusammen über das Strandstück. Nach einer Weile holte ich beide hinein und stellte sie auf eines der alten Paddocks, da die Handwerker gerade dabei waren noch weitere Offenställe zu erbauen.

      a in den letzten Tagen wieder zwei neue Pferde angekommen waren und es auch sonst sehr knapp geworden war mit dem Platz für alle Pferde, waren schon seit mehreren Tagen Bauarbeiter und Handwerker bei uns auf dem Hof um fünf weitere große Paddocks zu erstellen. Wir hatten etwas Land dazu gekauft, welches neben unseren Offenställen war und somit war auch genug Platz geschaffen. Die Pferde standen die Zeit über draußen auf den Weiden in großen Herden, die meisten hatten jedoch mittlerweile eine Decke an, da es an der Küste kühl geworden war. Heute Nachmittag würde ich endlich alle Paddocks wieder in Betrieb nehmen können und auch gleich einige neue Pferde zusammenführen können. Bis es soweit war streute ich schon mal frisches Stroh in die Innenboxen der Offenställe und füllte alle Heuraufen auf. Dann endlich waren auch die letzten Lackierungsarbeiten an den Zäunen abgeschlossen und ich konnte anfangen die Pferde in die entsprechenden Offenställe zu bringen. Zuerst holte ich hierfür alle Jungpferde, bzw. einen Teil der Jungpferde scheuchte ich schnell auf das umzäunte Strandstück, damit ich die anderen der Reihe nach in ihr neues Zuhause führen konnte. Zuerst nahm ich Blossi und Ýsjar an ihre Halfter und führte sie auf einen der beiden extra groß angelegten Jungpferdeoffenställe. Neugierig schauten sie sich um während ich Heart of Ocean und Arikado ebenfalls hereinholte. Auch die beiden schauten sich um, während dich Blossi und Ýsjar längst dem Heu gewidmet hatten. Als nächstes füllte ich den anderen Jungpferdeoffenstall indem ich Celebration on the Sky, Ch’s Destiny Horror, Steel Heart und Fjörgyn den ebenfalls eingezäunten Weg vom Strand zum Paddock trieb. Sie kannten das Treiben und liefen brav voran, bis sie im Paddock ankamen. Schnell schloss ich die Tür, ehe einer der Zwerge wieder entwischen konnte. Dieser Gruppe war der neue Paddock recht egal und bald standen alle Jungpferde an der Silage und fraßen. Als nächstes war die Stuntenherde an der Reihe. Da Where I belong noch in der Box stand holte ich sie zuerst und führte sie auf einen der älteren Paddocks. Dann holte ich Elding, die künftig mit ihr zusammenstehen würde und stellte sie dazu. Beide beschnupperten sich etwas und lagen schon bald nebeneinander im kuscheligen Stroh. Nun waren die beiden Isländerstuten Blesa und Zander dran. Die beiden standen schon im vorherigen Winter zusammen und verstanden sich sehr gut, weswegen ich sie zurück in ihren alten Offenstall führte und dann direkt weiter zu Maskotka und De Luxe ging. Die beiden hatten sich zu guten Freundinnen entwickelt und würden sich nun einen der neu errichteten Offenställe teilen. Danach eilte ich weiter zu Fairytale Silvermoon und Fauta, den letzten beiden Stuten. Beide kamen in ihr altes Paddock, wo sie den letzten Winter verbracht hatten. Da sie öfter schon zwischenzeitlich dort standen, machte es ihnen nichts aus und ich holte die ersten Hengste rein. Hýreygur und Hákur, die eigentlich beide sehr bestimmt waren und es schwer war für beide einen Partner zu finden, hatten sich super gut angefreundet und standen beide schon im Paddock, da sie noch nicht lange auf dem Hof waren. Also ging ich zur Hengstweide und beschloss direkt vier Hengste auf einmal zu nehmen. Hierzu nutzte ich Dschehim, dem ich blind vertraute. Und zwar halfterte ich Funky Powerbabe, Alvari undAbsoluteley Right auf und nahm die drei als Handpferde, während ich mich vom Zaun aus auf Dschehims Rücken gleiten ließ. Der Hengst kannte das Reiten ohne alles nur zu gut und trat brav im Schritt an. Als erstes ritt ich in den neuen Offenstall von Dschehim und Powerbabe hinein, wo ich von Dschehims Rücken glitt und Powerbabe sein Halfter abnahm. Dann ging ich mit Alvari und Absolutely in ichr zukünftiges Zuhause, wo ich auch den beiden die Halfter abnahm. Nun ging ich erneut zur Hengstweide und holte von dort Kelvin, Kajano, San Diago und White Face. Da Kelvin aus dem Showsport kam beherrschte auch er das Reiten ohne alles, sodass ich dieses Mal von ihm aus die Pferde hinein führte. Wieder stieg ich Kelvins und Kajanos Paddock ab und schloss die Tür hinter den beiden, dann machte ich mich auf den Weg um San Diago und White Face wegzubringen. Nun waren nur noch vier Paddocks zu füllen und ich begann mit dem einzigen Dreierpaddock. Dort standen schon Hýreygur und Hákur und Djarfur sollte noch folgen. Er war schon öfter mit den beiden auf einer Koppel gewesen und es gab nie Probleme. Damit ich nicht mehr so oft zur etwas weiter entfernten Hengstkoppel laufen musste nahm ich die beiden sanften Riesen Richard Parker und The Rhythm of your Heat direkt mit. Schnell war ich wieder zurück und kurz darauf befanden sich die drei in ihren entsprechenden Paddocks. Die Tinkerhengste verstanden sich ebenfalls gut und ich ging das letzte Mal für diesen Tag Pferde holen. Die letzten würden Snickers, Little Chacks, Brown White Schokoboyund Boy of Love sein. Auch hier konnte ich wieder ein Pferd ohne alles reiten, diesmal war es der kleine Exmoorponyhengst Snickers. Ich setzte mich auf ihn und führte die anderen neben mir her. Wieder klappte alles einwandfrei und kurz darauf waren alle Gestütspferd in ihrem mehr oder weniger neuen Zuhause angelangt. Ich fegte noch schnell die Stallgasse und ging dann geschafft und müde ins Wohnhaus.
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      unbekannt - unbekannt
      San Diago kommt an

      Heute kam ein mir bekannter Hengst auf den Hof, denn ich durch ständiges Weiterverkaufen nun endlich ablöste und bei mir aufnahm. es dauerte nicht lange und der Wagen mit San Diago im Gepäck kam an. Freundlich grüßte ich Pepe und ihr half beim Ausladen. Als wir dies getan hatten zeigte ich San Diago den Hof und verabschiedete mich von Pepe. Nun brachte ich Sanni in seine neue Box und betrachtete den Schecken eine Weile, ehe ich meine Hofrunde ging.
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      unbekannt - Ranjit
      Sammelbericht Hengste

      Gähnend und noch etwas müde verließ ich das Haus und ging in Richtung des Stalles, in dem die Hengste untergebracht waren. Als ich im Stall ankam, ging ich in die Sattelkammer und holte dort Halfter, Führstrick und Putzbox von Arcado. Nachdem ich an seiner Box war, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich betrat die Box und begrüßte den Fjordhengst, ehe ich ihm sein Halfter anlegte und ihn aus der Box heraus führte. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm den Striegel heraus. Nachdem ich damit angefangen hatte und fertig war, legte ich diesen wieder zurück und nahm nun die Kardätsche heraus, mit der ich seine Beine sauber machte. Anschließend nahm ich die Mähnenbürste heraus und kämmte damit sein Langhaar. Zum Schluß kratzte ich noch seine Hufe aus. Nun schloss ich die Putzbox wieder und brachte diese zurück in die Sattelkammer. Dort nahm ich Sattel und Trense von ihm mit und ging wieder zu ihm. Ich legte ihm Sattel und Pad auf den Rücken. Als er richtig lag, befestigte ich den Sattelgurt. Nun nahm ich ihm das Halfter ab und legte ihm die Trense an. Ich führte ihn aus dem Stall heraus und in die Reithalle. Nachdem ich den Hengst eine Runde geführt hatte, gurtete ich nach und stieg auf. Weitere zehn minuten später, nachdem der Hengst warm geritten war, lies ich ihn antraben. Nach einer stunde intensivem Westerntraining, entschloss ich für heute aufzuhören. Ich ritt noch ein paar Runden im Schritt und stieg dann ab. Ich führte den Hengst wieder in den Stall zurück und sattelte ihn ab. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide. Nachdem ich seine Sachen aufgeräumt hatte, nahm ich die von Citation mit. Als ich an seiner Box ankam, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich den Vollbluthengst aus der Box geholt und davor angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm den Striegel heraus. Als ich damit fertig war, nahm ich die Kardätsche heraus und putzte damit seine Beine und seinen Kopf. Anschließend nahm ich die Mähnenbürste heraus und kämmte damit sein Langhaar. Zum Schluß kratzte ich noch seine Hufe aus. Nun schloß ich die Putzbox und nahm diese mit in die Sattelkammer, wo ich sie zurück stellte. Ich nahm sein Sattelzeug mit und ging wieder zu ihm. Als ich ihn gesattelt hatte, führte ich ihn in die Halle und gurtete nach, ehe ich aufstieg und im Schritt losritt. Anschließend lies ich ihn antraben. Nachdem ich mit ihm eine stunde lang Dressurübungen gemacht hatte, stieg ich wieder ab und brachte ihn zurück in den Stall. Als ich ihn abgesattelt hatte, versorgte ich ihn noch und brachte ihn dann auf die Weide. Anschließend räumte ich seine Sachen auf. Ich nahm die Sachen von Delicius mit und ging zu seiner Box. Nachdem ich die Putzbox abgestellt hatte, holte ich den Hengst aus der Box und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm den Striegel heraus und fing an ihn zu putzen. Anschließend putzte ich mit der Kardätsche seine Beine und kämmte danach sein Langhaar mit der Mähnenbürste. Zum Schluss kratzte ich ihm noch die Hufe aus. Nun nahm ich die Putzbox und ging in die Sattelkammer. Ich stellte die Putzbox an ihren Platz zurück und nahm das Sattelzeug von ihm mit. Nachdem ich ihn gesattelt hatte, führte ich ihn in die Halle. Ich hatte, bevor ich ihn fertig gemacht hatte, ein paar Sprünge aufgebaut. Nachdem ich nachgegurtet hatte, stieg ich auf und ritt im Schritt weiter. Nach einer Stunde stieg ich wieder ab und führte ihn zurück in den Stall. Dort sattelte ich ihn ab und räumte das Sattelzeug wieder auf. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Nun kam Golden Ebano an die Reihe. Nachdem ich seine Sachen geholt hatte, ging ich zu seiner Box und holte ihn dort raus. Als ich ihn angebunden hatte, putzte ich ihn. Danach holte ich sein Sattelzeug und sattelte ihn. Ich hatte mir überlegt, dass ich einen Ausritt mit ihm machte. In der nähe vom Stall gab es eine wunderschöne Galoppstrecke. Also stieg ich auf und ritt im Schritt los. Als wir einige Wiesen und Felder hinter uns hatten, kam die Galoppstrecke in Sicht. Ich lies den Hengst antraben, er konnte es wohl kaum noch erwarten schneller laufen zu dürfen. Nach ein paar Metern, lies ich ihn dann schneller laufen. Als wir die halbe Strecke hinter uns hatten, lies ich ihn zwischen durch in den Trab parieren. Am Ende der Strecke parierte ich ihn wieder in den Schritt. Ich ritt noch eine Runde im Wald, ehe ich wieder umdrehte. Am Stall angekommen, stieg ich ab und versorgte den Hengst. Nachdem ich ihn auf die Weide gebracht hatte, räumte ich seine Sachen auf und nahm die von Hugo Boss mit. Nachdem ich seine Sachen geholt hatte, ging ich zu seiner Box und holte ihn raus. Nachdem ich ihn angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen. Anschließend holte ich sein Sattelzeug und sattelte ihn. Nun führte ich ihn in die Halle, gurtete nach und stieg auf. Nachdem er warm geritten war, lies ich ihn antraben und ritt mit ihm verschiedene Bahnfiguren. Dies machte ich in jeder Gangart mit ihm. Nach etwa einer Stunde stieg ich dann ab und führte ihn zurück in den Stall. Dort sattelte ich ihn ab, brachte das Sattelzeug in die Sattelkammer zurück und brachte ihn auf die Weide. Nun war Ramires an der Reihe. Nachdem ich ihn aus der Box geholt hatte, putzte ich ihn, bis er sauber war. Anschließend holte ich sein Sattelzeug und sattelte ihn. Anschließend führte ich ihn in die Halle. Ich gurtete nach und stieg auf. Als er warm geritten war, ließ ich ihn galoppieren und nahm den ersten Sprung. Nachdem ich mit ihm ein paar Sprünge gemacht hatte, stieg ich wieder ab und führte ihn zurück in den Stall. Ich nahm ihm Sattel und Trense ab und verstaute beides wieder in der Sattelkammer. Ich räumte auch noch die Putzbox ab und brachte den Hengst anschließend auf die Weide. Jetzt war San Diago an der Reihe. Ich holte ihn aus der Box heraus und band ihn davor an. Nachdem ich ihn geputzt hatte, holte ich sein Sattelzeug und sattelte ihn. Nun führte ich ihn in die Halle und gurtete nach. Als ich aufgestiegen war, ritt ich los. Nach ein paar minuten lies ich ihn galoppieren und machte mit ihm ein paar Sprünge. Nach einer Stunde hörte ich auf und stieg ab. Ich führte den Hengst zurück in den Stall, nahm Sattel und Trense ab und verstaute diese in der Sattelkammer. Nachdem ich auch noch die Putzbox aufgeräumt hatte, brachte ich den Hengst auf die Weide und holte die Sachen von Small Joker. Als ich ihn aus der Box geholt und davor angebunden hatte, putzte ich ihn, bis er nur so vor sich hinglänzte. Nachdem ich sein Sattelzeug geholt hatte, ging ich zu ihm zurück und sattelte ihn. Anschließend führte ich ihn in die Halle, gurtete nach und stieg auf. Ich ritt erst ein paar Runden im Schritt, dann gab ich ihm das Zeichen zum lostraben. Nach einer Stunde stieg ich wieder ab und führte ihn in den Stall zurück. Nachdem ich ihn abgesattelt und die Sachen aufgeräumt hatte, brachte ich ihn auf die Weide.

      6920 Zeichen © Ranjit
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      09. Januar 2015 - Sevannie
      Elena unter die Arme greifen...

      Nachdem ich bei Louis gewesen war ging ich zu San Diego, ein Holstein-Pinto-Mix, wie meine kleine Velvedere. Unter uns dreien war er als Sanni bekannt, oder einfach nur Diego. Mir war er auch ein kleines Herzblaat, genauso wie Louis. Er hatte schon eine Platzerierung im Springen und hatte dort die A Klasse. Somit nahm ich mir vor mit ihm zu Springen. Wieso auch nicht. Ich halfterte nun ihn auf und gab ihm auch so gleich ein kleines Leckerlie. Schaden kann es ja nicht, da wir es gleich wieder abtrainieren. Ich brachte ihn zum Putzplatz und holte auch bei ihm wieder die Putzbox, Sattel und Trense. Ihn würde ich nicht bandagieren, sondern er bekam Springglocken, Gamaschen und Streichkappen. So putze ich auch ihn und holte dann das restliche Zeug's. Auf dem Platz waren noch A Sprünge aufgebaut, wahrscheinlich von wem anderes von gestern oder heute morgen. Naja. Ich hatte ihn fertig gesattelt und ritt mit ihm zum Platz, bis jetzt war das Wetter ja noch recht gut auch wenn es etwas windig war. Ich ritt ihn erst war und blickte mir den Parcours an. Als der Hengst warm geritten war in allen drei Grundgangarten ritt ich auf das erste Hinderniss zu, welches er mit einer Leichtigkeit überwand. Als ich dann zu einem Sprung mit einem Wassergraben kam legte er kurz die Ohren an, ich drückte die Beine dran, doch er verweigerte trotzdem. Also nochmal. Erneut sprangen wir tadellos über den ersten Sprung, dann wieder auf den mit dem Wassergraben und nun sprang er auch. Ich lobte ihn und ritt eine kleine Zirkelrunde Galopp, ehe wir den Parcours erneut starteten. Und wieder klappte es über den Sprung mit dem Wassergraben und es ging weiter. Den Parcours insgesamt machte er gut, außer eben die Probleme mit Wassergräben, aber das war nicht ungewöhnlich. Einige meiner Springer hatten auch etwas Angst davor, aber das legte sich. So übten wir im Einzelnen nach und nach doch den Wassergraben-Sprung und irgendwann sprang er ohne bedenken drüber und mir entging das er schon geschwitzt war. Also ritt ich ihn einigermaßen trocken und steig dann ab. Wie bei Louis lockerte ich den Gurt und befestigte wieder die Steigbügel. ,,Das nächste Mal über wir weiter.'',murmelte ich und lobte ihn, ehe wir zum Putzplatz zurück gingen. Dort sattelte ihn ab, tauschte die Trense durch sein Halfter, er bekam ebenfalls seine Abschwitzdecke drauf und die Springglocken,Streichkappen und Gamaschen brachte ich auch weg, Erneut lobte ich ihn und ,schloss' ihn auf dem Paddok aus und mistete seine Box gründlichst. Danach bekam auch er wieder frisches Stroh rein und ich schloss die Tür zum Paddok wieder auf. Ich brachte noch seine Sachen weg und gab ihm nochmals ein Möhrchen, er stand direkt neben Louis. Ich schmunzelte und betrachtete die beiden, ehe ich Diego auch noch etwas Heu auf das Paddok gab, damit er auch etwas zum knabbern hatte. Pferd Nummer zwei wäre erledigt nun zum dritten...

      [2886 Zeichen by Sevannie]
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      28. Juni 2015 - Friese
      Besuch bei den Ponys und Turnierpferden:

      Heute machte ich mich auf den Weg in meinen eigenen Stall um mich um die Pferde zu kümmern. Ich wollte ein bisschen mit meinen zwei Hannoveraner trainieren, da bald ein neues Turnier anstand. Die beiden waren dank unserem häufigen Training sehr erfolgreich gewesen. Die beiden Kaltblüter hatten heute bei Joyce ein kleines Fahrtraining. Sie kannte sich damit einfach besser aus und fuhr alle unsere Pferde. Als erstes brachte ich jedoch die Ponys nach draußen auf die Weide. Ich lobte als erstes Almost Illegal und dann Overo. Danach hackte ich die Führstricke aus und ließ die beiden laufen. Die beiden begannen wie oft zu kämpfen und ich lächelte nur kurz. Danach holte ich Roxy und Lysanne aus den Boxen und brachte sie auch auf die Weide. Als nächstes folgte Hollywood, welche seinen Kopf kurz in die Höhe riss und dann trabte sie an meine Hand an. „Ruhig Undead“ meinte ich zu ihr und klopfte dann ihren Hals. Ich stellte sie zu den beiden Kaltblütern und lief dann zurück zum Stall. Als nächstes holte ich Galawayn und Ameer und brachte sie auch nach draußen. Die beiden galoppierten zu den anderen Hengsten und Ameer schnappte kurz nach Overo, welcher ihn sofort in die Schranken wies. Als letztes holte ich meine zwei Hannoveranerhengste Louis und San Diago, zusammen mit Mökkur aus den Boxen. Dann brachte ich die drei zu den anderen und lobte sie sanft. Ich ging wieder in den Stall und mistete die Boxen. Ich streute sie neu ein und legte in allen Boxen das Futter bereit. „ Kann ich Lysanne und Roxy wieder reinholen?“ fragte Joyce mich, welche hinter mir stand. Ich nickte und ging dann gemeinsam mit ihr zu den Koppeln. Ich holte Louis von der Koppel und lief gemeinsam mit ihr wieder in den Stall. Gemeinsam putzten wir unsere Pferde und machten sie dann fertig. „ Ich werde im Gelände ein bisschen fahren. Was hast du vor?“ erklärte sie mir und ich beschrieb ihr meinen Trainingsplan mit den beiden Hengsten. Mit Louis wollte ich ein bisschen im Gelände springen und mit San Diago in der Halle. „Dann können wir das erste Stück zusammen gehen“ beschlossen wir und sie spannte die beiden Stuten vor die Kutsche. Ich stieg in Louis Sattel und wartete auf Joyce. Sie stieg auf die Kutsche und fuhr dann neben mich. Brav lief der Hengst neben der Kutsche her und wir gingen auf einen der Feldwege neben den Weiden. Nachdem wir ein Stück gegangen waren und an die Wegkreuzung kamen meinte ich zu ihr, dass ich nun auf die Geländestrecke gehen wolle und sie nickte. „Dann bis später“ verabschiedete ich mich und dann trabte ich den Hengst an. Sanft klopfte ich seinen Hals und galoppierte ihn dann an. Ich nahm die Zügel etwas kürzer und ging dann mit ihm auf die Strecke. Er nahm die Hindernisse ohne Schwierigkeiten und ich lobte ihn danach ausgiebig. „ Gut gemacht großer“ meinte ich und klopfte ihn sanft. Auf dem Hof angekommen traf ich wieder auf Joyce. „ Wie lief es bei euch?“ fragte sie mich sofort und ich erzählte ihr alles. Sie erzählte mir dann, dass die beiden Pferde sich sehr gut gemacht hatten und sie gerne öfter mit ihren fahren wollen würde. Ich freute mich sehr darüber, weil die zwei dann auch mal eine sinnvolle Beschäftigung hätten. Wir holten die anderen noch gemeinsam von den Weiden und kochten dann noch für alle. Wir aßen wie jeden Abend gemeinsam und räumten zusammen das Geschirr auf. Ich ging noch schell duschen und schlief schnell ein.
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      31. August 2015 - BellaS

      Militarytraining für San Diago E → A | 2516 Zeichen | © BellaS

      Ein weiteres Mal fuhr ich auf den Hof, heute allerdings nicht zum trainieren von Galawayn, nein, heute würde San Diago dran glauben müssen. Der Hengst sollte in Military trainiert werden. Vorab hatte man mir gesagt, San Diago hätte bereits Erfahrungen als Springpferd, so hatte ich mich heute darauf eingestellt nur das Geländespringen zu üben. Der Dressurteil dieser Disziplin würde also zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen müssen, erklärte ich seiner Besitzerin. Sie meinte, dass dies kein Problem sei und brachte mich zu ihrem Hengst, den sie liebevoll mit „Sanni“ ansprach. Er war fertig gesattelt und wartete nur auf mich. „Wie steht es denn hier mit einer Geländestecke?“ Eine solche gäbe es leider noch nicht, lautete die Antwort. Aber es gäbe eine praktische Strecke durch den Wald, die ebenfalls voll Geländehindernisse sei. Also brachen San Diago und ich zu einem kleinen Ausritt auf. Der Waldweg war eben und frei von gefährlichen Löchern oder Ästen auf dem Boden. Ich ritt die Strecke einmal ab und fand mehrere umgestürzte Bäume, einen kleinen Graben der Wasser führte und sogar ein Hügelchen das nach hinten steil abfiel. Ja, das hier war eine brauchbare Strecke. Probehalber galoppierte ich auf einem Stück ohne Hindernisse an. Der Hengst reagierte ohne Probleme und so wagte ich mich an den ersten Baumstamm. Im Trab hielten wir drauf zu und „Sanni“ sprang ohne zu zögern. „Braver Junge.“ Ich klopfte ihm den Hals. „Und weiter geht es.“ Nach dem zweiten Baumstamm wagte ich den Galopp, stellte aber mit Schrecken fest, dass das nächste Hindernis der „Wassergraben“ war. Meine Sorge war völlig unbegründet. San Diago schätze den Graben ab, befand dass er zu breit zum springen sei und galoppierte mitten hindurch. Ich bemerkte, dass er es genoss wenn das Wasser um seine Beine aufspritze, aber er galoppierte unbeirrt weiter. Nachdem wir alle Hindernisse absolviert hatten, kehrten wir an den Anfang der Strecke zurück. Nun kam das Finale: Alles im Galopp. Die Hufe des Hengstes rissen Furchen in den Waldboden und einige Vögel flogen erschrocken auf. Schnell bemerkte ich, dass Sanni vorher längst nicht sein Tempolimit ausgereizt hatte. Ich genoss es und übersah beinahe den ersten Sprung. Allerdings brachte das kein Problem mit sich. San Diago hatte das sehen für mich übernommen. „Auf dieses Pferd könnte man ein Kind setzten. Wenn es sich oben halten kann reicht das zum gewinnen, alles andere übernimmt er.“ Nun warf ich einen stolzen Blick auf meinen „Schüler“. „Er hat sich super geschlagen.“
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      23. September 2015 - Friese
      Umweiden oder auch: Wer keine Arbeit hat macht sich eben welche!
      Ich führte The Circle of Unbroken neben Hall of Fame über die Stallgasse. Ich hatte die Lichter schon sehr früh heute angemacht und war nun schon mit meiner Arbeit in vollem Gange. Verschlafen schlürfte Rachel neben der fitten Joyce zu mir in den Stall. Beide sahen mich sahen mich total geschockt an. „Guten Morgen“ meinte ich dann fröhlich zu den zweien. „ Du meintest ja gestern du willst die Pferde umstellen, aber wir haben jetzt acht. Warum bist DU da schon wach?“ fragte mich Joyce lachend. Die zwei sahen sich um und staunten dann noch mehr. Ich hatte alle Boxenschilder bereits an die neue Box gehängt und den Großteil von unseren Pferden auf die Weide gebracht. Sie sahen sich weiter um. „ Wo sind denn die anderen Pferde?“ Ich ging an ihnen vorbei und meinte dann „ Draußen auf den Koppeln. Simon hat mir geholfen“ Dieser war mittlerweile jedoch duschen, weil er zu seiner Freundin fahren wollte. Meine zwei Freundinnen folgten mir nach draußen. Gemeinsam standen wir an der Weide der Hengste und sprachen weiter drüber ab, welches Pferd wo stehen würde. „ Wir sollten uns auch nochmal über die nächsten Turniere und die weitere Planung der Zucht unterhalten“ sagte ich mit ein bisschen Nachdruck in der Stimme. Wir kamen mit allem sehr gut voran seitdem wir auf dem neuen Hof waren. In kurzer Zeit hatten wir viele Zuchtpferde begrüßen dürfen und auch selbst ein paar gekört bekommen. „ Was muss heute noch alles gemacht werden?“ fragte Joyce und riss mich mal wieder aus meinen Gedanken. Rachel erklärte, dass sie mit ein paar ihrer Pferde für das nächste Turnier trainieren wollte. Ich stimmte ihr zu und gemeinsam gingen wir wieder in den Stall. Das Ausmisten war schnell erledigt, da wir drei gut zusammen halfen und schon ein eingespieltes Team waren was die Aufgaben anging. Joyce mistete, ich fuhr den Mist weg und brachte dann neues Heu und Rachel verteilte es in den Boxen. So waren bei uns immer mindestens zwei Schubkarren in Gebrauch und man hörte zwischen durch ein Knallen oder Knarren. „ Wir sollten die letzten schönen Tage eigentlich noch nutzen bevor es dann Winter wird. Das Sattelzeug einiger Pferde müsste nämlich auch mal gefettet werden“ meinte sie dann und ich nickte kurz. Ich stand auf dem Gang und bohrte die letzten Namensschilder an die Boxen während die anderen das Futter richteten. „Mal schauen wie die Hengste ihre neue Boxenordnung so finden. Auf den Koppeln stelle ich sie auch gleich noch in andere Gruppen. Ich wollte nur, dass sie erstmal noch ein bisschen entspannen können.“ Mit diesen Worten ging ich aus dem Stall und zu meinen Hengsten. Ich hatte bereits eine der leeren großen Koppel in kleinere unterteilt, da die Gruppen nun überschaubarer werden sollten und nicht mehr alle 18 Hengste zusammen stehen sollten. Als erstes holte ich Circle und Hall von der großen Weide und ging mit ihnen zu den vier abgegrenzten Stücken. Gemeinsam stellte ich sie auf die erste, welche auf der linken Seite lag. Zwischen den vier Stücken hatte ich ein Stück frei gelassen, damit ich sie zwischen durch führen konnte. Ich lobte die zwei und ging dann wieder zur Weide. Von dieser holte ich San Diago und Coming Home. Sie stellte ich zu den anderen zweien. Ich musste nicht damit rechnen, dass es zu arge Kämpfe gab, da sie ihre Rangfolge untereinander schon ausgemacht hatten. Der ein oder andere würde die Rangfolge durch die neuen Gruppen vielleicht in Frage stellen, aber auch dies würde sich bald geregelt haben. Im Gedanken holte ich Hrafn von der großen Weide. Ihn brachte ich auf die kleinste der vier Weiden. Fahd und Mökkur folgten Hengst und irgendwie tat der Araber mir schon leid, dass er mit zwei Fohlen auf einer Weide stand. Ich hatte es mir auch lange überlegt, dennoch war ich zum Entschluss gekommen, dass es für ihn so am besten war. Er hatte sich in der Gruppe zwischen den anderen Hengsten nicht sonderlich wohl gefühlt, da er doch wahnsinnig sensibel war. Ich war der Meinung, dass deswegen der schüchterne Mökkur zu ihm passte. Als nächstes holte ich meinen schwarzen Berber. Ich brachte ihn auf seine neue Weide, welche neben der meiner anderen vier Hengste lag. „ Brav Ameer“ meinte ich zu ihm und ging dann wieder auf die große Weide zurück. Riverside und Rosenprinz holte ich zu ihm auf die Weide und ging ein weiteres Mal zurück. Müde streckte ich mich. Auf der Weide angekommen, klinkte ich den Strick in das Halfter meines Hengstes. Ich führte Lambardo zu den dreien auf die Weide. Bis jetzt waren alle noch ruhig und ich musste mir noch keine Sorgen machen, dass etwas passiert. Die letzte Weide war am schwierigsten. Sie war auch die größte mit 5 Pferden. Ich holt Flopp oder Hopp wieder von der Weide und stellte ihn dann auf die große abgetrennte Weide. Nun waren es nicht mehr viele Pferde, welche auf die Weide mussten. Während ich wieder an der alten Weide ankam, hörte ich schon ein paar laute Wieherer. Mit Dashing Blade an der Hand ging ich wieder zu den neuen abgetrennten Stücken. Dort sah ich wie sich Circle und Sanny stritten. Die beiden machten anscheinend gerade ihre neue Rangfolge aus. Ich war mir ganz sicher, dass Circle sich nicht einfach so von ihm unterdrücken lassen würde. Ich brachte Dashing auf die Weide zu Flopp oder Hopp. Dann sah ich kurz nach den zwei Streithähnen und den anderen Koppeln. Ich ließ die zwei einfach ihren Kampf selbst austragen und ging dann wieder zu der großen Weide. Von dort holte ich Magic Attack und Ice Black. Auch sie kamen auf die größte der vier Weiden. Bei ihnen blieb ich kurz stehen. Ice Black legte seine Ohren tief in den Nacken und ging so auf die anderen zu. Er wollte anscheinend seine Position in der Herde klar stellen und nicht wieder im Mittelfeld der Herde sein. Bis jetzt war aber der eigentliche Chef der Herde auf der Weide. Ich holte Brookton von der Koppel. Er war der vorletzte der Gruppe und bei ihm hatte ich mir eigentlich keine Sorgen. Zwei Hengste fehlten insgesamt noch. Diese holte ich auch zusammen. Walking the Damon stellte ich zu der einen Gruppe und Galawayn zu der ersten Gruppe. Zwischen Circle und Sanny wurde es nun auch schon ruhiger und ich machte mir keine Sorgen, dass es zwischen den beiden nicht klappte. Als ich mich umdrehte sah ich wie Damon auf Ice Black zuging. Er schnappte nach ihm und beide galoppierten über die Weide. Immer wieder buckelte Ice Black nach ihm. Ich seufzte kurz und ging dann in das Haupthaus. Die anderen zweien saßen dort bereits auch schon. „ Ich war gerade mit Café Latte beim trainieren. Er hat so toll mitgemacht“ erzählte uns Joyce und Rachel fügte hinzu, dass sie es gesehen hatte, als sie mit Zot auf dem Platz war. Die zwei hatten anscheinend schon mehr erledigt wie heute. „ Ich muss morgen die Hengst dann genauer anschauen und die Wunden versorgen. Soll ich mich um eines eurer Pferde dann auch noch kümmern und untersuchen?“ sagte ich zu den zweien. Rachel antwortete mir, dass sie ihre selbst erst ein bisschen angeschaut hatte und keiner was hatte. Joyce fügte hinzu, dass sie morgen mithelfen würde und ihre Pferde auch gleich anschauen würde. Ich lächelte und nickte dann. „Ich schau mal schnell nach den Stuten und hol sie dann auch schon rein“ meinte ich und stand dann auf. Bei den Stuten war alles in Ordnung. Mein erster Weg wieder in den Stall war mit Face Down und Gabi, welche nebeneinander in den ersten zwei Boxen standen. Ich ging wieder raus und holte Cup Cake und Easy Going. Ich ging mit ihnen rein und stellte sie gegenüber den anderen zwei Westernpferden. Ihnen folgten Spotted Face, Luna, Hollywood Undead und Kristy Killings. Ich ging ein weiteres Mal auf die Weide und holte meine Englische Vollblutdame Coulee. Die Stute folgte mir lieb und schnaubte auch lieb ab. Die nächsten waren Shay Petit und Lysanne. Sie folgten auch lieb und ich brachte sie in ihre neuen Boxen. Ich empfand die neue Stallordnung und Boxenordnung als viel besser. Die letzten zwei die noch in ihre Boxen mussten waren Prides Heart and Perfektion und Northern Dancer. Sie kamen in die letzten zwei Boxen auf der rechten Seite. Bis die zwei dann verstaut waren hatte der Großteil meiner Stuten schon gefressen. Ruhig kehrte ich den Gang draußen. Nun waren die Hengste an der Reihe. Bei ihnen war es die ganze Zeit ruhig gewesen während ich die Stuten in den Stall gebracht hatte. Als erstes brachte ich Mökkur und Hrafn in ihre Boxen. Ihnen folgte in die dritte Box des Hengstkomplexes mein Araber Fahd. Somit war die erste Koppel schon leer. Die zweite Koppel war auch mit zwei Gängen leer, da ich beim ersten Mal Riverside und Rosenprinz in ihre Boxen führen konnte und dann Lambardo und Ameer. Sie standen den anderen drei Hengsten gegenüber. Die nächste Weide war nun die schwierigste. Ich holte als erstes die zwei Kämpfer rein. Walking the Damon und Ice Black hatten beide ihre Ohren tief in den Nacken gelegt und ich führte den einen auf die rechte Seite und schließlich den anderen auf die linke. Schnell ging ich wieder nach draußen, da es langsam dunkel wurde. Ich holte Dashing Blade und Magic Attack rein und stellte sie beide auf die linke Seite. Brookton und Flopp oder Hopp nahmen den Platz ihnen gegenüber an. Müde gähnte ich und war froh, dass es jetzt nur noch 5 Hengste waren. Als erstes holte ich Galawayn und San Diago herein. Der eine kam auf die rechte Seite und der andere auf die linke. Die zwei fraßen wie die anderen und ich holte meine letzten drei Hengste rein. Diese drei nahm ich auf einmal mit rein. Circle und Coming Home kamen auf die linke Seite. Der letzte war dann Hall of Fame, welcher auf die rechte Seite kam. Auch die Hengste hatten schon gefressen und so fegte ich nur noch schnell. Dann ging ich ins Haus und duschte.
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      14. Januar 2016 - Friese
      Ich hatte heute einen langen Tag vor mir, da ich und Simon uns vorgenommen hatten meinen Hengsten mal wieder einen ‚Wellnesstag‘ zu gönnen. Dieser beinhaltete ausgiebige Putzen meiner Lieblinge und ein paar Ausritte. Wirklich arbeiten wollte ich heute mit keinem. Gerade Hall of Fame und die anderen Kandidaten, welche ich gerade für die Zucht vorbereitete hatten sich ein bisschen Ruhe und Entspannung nach dem vielen Training verdient. Simon war wie immer eine willkommene Unterstützung und ich war echt froh, dass er damals mit Rachel in mein Leben getreten war. Ich konnte mir mein Leben ohne ihn, Rachel, Joyce und die anderen gar nicht mehr vorstellen. Alle samt waren mir in den letzten Monaten sehr ans Herz gewachsen und ich wusste auch, dass Joyce und Rachel mehr wie nur Zuchtpartner waren. Sie waren wirklich gute Freundinnen geworden. Ohne sie hätte ich die Schicksalsschläge in letzter Zeit wahrscheinlich auch nicht so einfach weggesteckt.
      Simon war wie immer motivierter als ich aber das war ja auch keine Kunst. Ich wollte mir als erstes meinen Liebling The Cirle of Unbroken vornehmen und Simon wollte sich ein bisschen um Ameer kümmern. Ich hatte den kleinen genauso wie jedes meiner Pferde sehr ins Herz geschlossen und freute mich für ihn, genauso wie für alle, über den heutigen Tag. Ich putzte Circle bis er wieder glänzte wie eine Speckschwarte. Er schien dies auch sichtlich zu genießen und schnaubte oft ab. Irgendwann fing er dann auch ganz entspannt an zu dösen und streckte seinen Kopf nur noch selten nach vorne. Der Hengst war einfach wieder wo ganz anders mit seinen Gedanken und das war auch nicht schlimm. Nach seiner Vergangenheit war ich wirklich froh, dass er immer noch einen Charakter aus Gold hatte. Mein Blick schweifte immer wieder zu Simon. Dieser hatte den kleinen Hengst wirklich auf Hochglanz poliert. Sein schwarzes Fell hatte nun wieder einen ganz besonderen Glanz und auch er schien sichtlich zufrieden. Aber auch Simon hatte ein Lächeln im Gesicht, welches zeigte, dass er sehr zufrieden mit seiner Arbeit war. Wir kratzen noch die Hufe der beiden aus, wofür ich meinen großen Liebling leider auch wieder aus seinen Träumen reißen musste. Nachdem wir damit fertig waren, kamen die beiden in ihre Boxen. Auf der Weide waren sie heute schon gewesen, da wir sie im Morgengrauen schon raus gestellt hatten.
      Als nächstes standen Hall of Fame und Chester auf der Liste. Draußen sah es eher aus als hätten wir Herbst und nicht kurz nach Silvester. Es lag kein Schnee, sondern dichter Nebel zog sich über die Weiden. Während wir auf die Weiden zugingen unterhielten wir uns über die Planung der nächsten Tage, die kommenden Turniere und welche Pferde denn bald zur Zucht eingesetzt werden konnten. Ich schlenderte auf meinen Hengst zu, welcher mir zur Begrüßung seinen warmen Atem ins Gesicht puste. Ich umarmte seinen Hals kurz und nahm ihn dann an den Führstrick. Ich ging zum Tor und verließ mit ihm die Weide. Die Begrüßung bei Chester und Simon viel nicht so herzlich aus, aber das war auch nicht zu erwarten. Das war beim Großteil der Pferde so. Keines war so ein Herzenspferd wie Hall of Fame. Er kam bei jedem gut an und mochte eigentlich auch immer jeden. Gemeinsam liefen wir zum Stall, dort putzte ich den Hengst ausgiebig und sah immer wieder zu Simon. Er schien keine Probleme mit dem Warmblut zu haben. „ Wollen wir mit den beiden gleich raus?“ fragte ich ihn und er nickte. „ Du wolltest ja eh mit Hall raus. Das weiß ich auch ohne dass du es sagst“ meinte er dann lachend. „ Gar nicht wahr!“ protestierte ich kurz, doch ich wusste natürlich, dass Simon rechte hatte. Wir holten das Sattelzeug der beiden Hengste und machten sie dann soweit fertig. Draußen stiegen wir auf und ritten von dem gepflasterten Hof auf einen kleinen Nebenweg. Ich ließ meinem Hengst die Zügel lang und er streckte sich entspannt ab. Genauso machte es Simon auch und Chester nahm seinen Kopf auch kurz runter, jedoch schnaubte er nicht ab. Ihm war das ganze anscheinend nicht ganz so Geheuer. Eigentlich war er es ja gewöhnt von anderen Leuten geritten zu werden. Vielleicht hatte er einfach einen schlechten Tag, soll auch mal vorkommen. Wir gingen eine große Runde, welche zum Großteil aus Schritt bestand. Die kleineren Passagen waren einmal Trab und kurzer Galopp am langen Zügel, damit die beiden sich auch austoben konnten. Wieder am Hof angekommen putzten wir die beiden nochmal ausgiebig und brachten sie dann auch in ihre Boxen.
      Wir holten Aldaire und Galawayn aus ihren Boxen und lobten sie dann. Aldaire war noch nicht lange auf unserem Hof und so wollten wir auch mit den beiden Hengsten nur ein bisschen mit den beiden ins Gelände. Als erstes holte ich das Putzzeug der beiden und Simon band die Hengste an. Zwei wirklich tolle Tiere. Stattliche Berberhengste, welche unsere Zucht kräftig unterstützen sollten. Ich ging zu Simon und wir begannen beide die zwei zu putzen. Dann holten wir das Sattelzeug und machten sie fertig. Das Putzen hatte mal wieder lange gedauert, da sie es ja genauso verdient hatten wie die anderen und auch glänzen sollten wie die anderen beiden. Ich lobte meinen Hengst und stieg dann auf dem Platz auf seinen Rücken. Wir wollten die beiden dort erstmal warmreiten, damit Aldaire sich auch schon ein bisschen an diesen gewöhnen konnte. Ich klopfte sanft seinen Hals und sah dann wieder zu Simon. Dieser lobte Gala auch ein paar Mal und nachdem die Hengste warm waren und sich beruhigt hatten, ritten wir in das Gelände. Dort ritten wir den Großteil am fast langen Zügel. Die beiden sollten einfach nur ein bisschen entspannen und gerade Aldaire sollte sich an die Umgebung gewöhnen. Bald würde es auch für ihn mit dem Training losgehen, doch das hatte noch Zeit. Wir sprachen ein bisschen über alles mögliche was so die letzten Tage passiert war. Ich lobte Aldaire immer wieder und schließlich trabten wir dann auch eine Runde und die zwei schnaubten kräftig ab. Sanft klopfte ich danach seinen Hals nochmal und am nächsten Hang parierten wir durch. Nachdem wir wieder auf der Geraden waren, galoppierten wir wieder an. Dies geschah auch alles am langen Zügel und ich merkte, dass der Hengst großen Spaß hatte sich endlich bewegen zu können. Galawayn schien auch Lust an dem Ausritt zu haben. Ich klopfte sanft nochmal den Hals des Hengstes und parierte ihn schließlich durch. Wir ritten die beiden im Gelände noch ab und putzten sie dann. Wie die anderen kamen sie auch in ihre Boxen.
      Die nächsten beiden waren Hollywood King Gun und San Diago. Ich wollte Husky reiten, da er nicht gerade einfach war und Sanny heute auch Ruhe bekommen sollte. Gemeinsam putzten wir sie und ich lobte meinen Hengst immer wieder. Wir machten die beiden Hengste für den Platz fertig und führten sie dann aus. Die beiden waren für ihre Verhältnisse noch sehr ruhig, doch der Schein konnte auch trügen. Ich klopfte Husky nochmal den Hals und stieg dann auf dem Platz auf seine Rücken. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir hatten das Flutlicht auf dem Platz anmachen müssen. Auch Sanny stieg auf den Rücken des gefleckten Hengstes. Wir ritten die beiden nebeneinander warm und fingen dann wieder mit den Übungen an. Die beiden sollte wenigstens ein bisschen Arbeiten. Nicht viel aber das bisschen würden sie auch aushalten. Die Arbeit hielt sich auch in Grenzen und die Hengste hatten sich nicht viel anzustrengen. Wir ritten danach wieder ab und brachten die beiden zu den anderen in den Stall. Coming Home stand bereits schon im Stall und ich putzte ihn auch noch kurz. In der Zwischenzeit räumte Simon den Stall auf und versorgte die anderen Pferde. Ich brachte den Hengst danach auch wieder in seine Box und ließ auch ihn fressen. Danach gingen ich und Simon ins Haus und aßen noch ein bisschen.
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  • Album:
    Freizeitstall Jasmund
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    Friese
    Datum:
    1 Juni 2018
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    Von Soleil Levant
    Von Jack Aus der Beauty Love

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

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    Rasse: Holsteiner x Pinto
    Geburtsdatum: 19.10.2010
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 173 cm
    Fellfarbe: Fuchsschecke
    eeAaFfTo
    Kopfabzeichen: Scheckungsbedingt
    Beinabzeichen: Scheckungsbedingt

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    Temperamentvoll, liebevoll, aufmerksam, arbeitswillig
    Diago ist ein sehr liebevoller Hengst. Er hat einen klasse Charakter, er ist sehr freudig bei der Arbeit und immer willig am Zügel, auf jede kleinste Hilfe reagiert er sofort und versucht einem immer alles recht zu machen. Er ist durch sein Temperament ein klasse Springer, er hat immer Freude daran alle Viere in die Luft zu bekommen und ist super zuverlässig was das abspringen angeht. Er schmust aber auch sehr gern und ist einfach liebevoll.

    Geschichte:
    San Diago wuchs auf einem mir unbekannten Hof auf, wo er lange Zeit verbrachte, irgendwann kam er dann zu mir, vor ein paar Jahren, wo ich mit ansehen durfte wie er aufwuchs. Als ich ihn leider weg geben musste, wurde er oft weiter gereicht, bis er schlussendlich bei Pepe landete und ich ihn durch eine Zufallsverkaufsanzeige wieder fand. Seitdem ist er im Besitz von mir.
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    Gekört/Gekrönt: Nein

    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen:
    //

    Besitzer: Friese
    VKR/Ersteller: Sweetvelvetrose
    Pferdewert: //

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    Springen: S
    Western: E
    Dressur: E
    Military: A
    Distanz: E
    Rennen: E

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    1. Platz beim 44. Synchronspringen
    3. Platz beim 80. Synchronspringen
    2. Platz beim 82. Synchronspringen
    1. Platz beim 85. Synchronspringen

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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren x
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

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    Letzter Tierarztbesuch: //
    Letzter Hufschmiedbesuch: //