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Samba Di Janeiro (Andalusier, Hengst)

Samba Di Janeiro mit Sattelzeug Samba Di Janeiro mit Halfter Samba Di Janeiro übt Spanischen Schritt Samba Di Janeiro mit Trense & Gamaschen Name: Samba Di Janeiro Spitzname: Samba Geschlecht: Hengst Rasse: Andalusier Alter: 5 Jahre alt Geburtstag: 05.08.2007 Stockmaß: 1.73 cm Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt Geschwister: Unbekannt Fellfrabe: Schwarzbrauner Mahne: Schwarz Schweif: Schwarz Abzeichen: Hat ein Abzeichen Springen: E Millitary: E Dressur: E Distanz: E Western: E Galopp: E Fahren: E Spoiler Samba ich ein typischer Hengst, der bei jeder Stute zeigt, dass er ein Kerl ist und ihn richtig raushängen lassen muss. Seine Gangarten sind sehr stark und ausdruckesvoll, daher eignet er sich sehr gut für die Dressur. . Wild, Ausdrucksvoll, Verspielt, Arbeitswillig, Gehorsam, Treudoof Gekört/Gekrönt: Nein Vorgesehen für die Zucht: Ja Nachkommen: Nein Besitzer/Besitzerin: Wallflowerx3 Vorbesitzer/Vorbesitzerin: Nuray; Rinnaja; Armogohma Ersteller/Erstellerin: Nuray Verkaufsrecht: Nuray Reitbeteiligung: Nein Tierarzt: CatyCat Hufschmied: Nein

Samba Di Janeiro (Andalusier, Hengst)
Veri97, 17 Okt. 2012
    • Veri97
      Sambas Ankunft
      Als ich zu Samba zum ersten Mal sah, wusste ich sofort, dass es irgendwie zwischen uns passte. Egal ob er ein junger stürmischer Hengst war und ich eigentlich eher nach einem ruhigen und ausgeglichenen Verlasspferd gesucht hatte - ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Nun fahre ich ihn mit meinem Hänger auf den Hof, auf dem ich ihn unterstelle. Er ist mein erstes eigenes Pferd und ich bin ziemlich aufgeregt, wie er sich gleich verhalten wird. Als ich ihn aus dem Hänger führte, riss er den Kopf hoch und schaute sich tänzelnd um und wieherte. Ich beruhigte ihn, sprach noch ein wenig mit der Stallbesitzerin und brachte Samba nach der stressigen Fahrt erst einmal auf die Koppel. Langsam beruhigte er sich und schaute sich neugierig um. Nach einigen Stunden holte ich ihn dann von der Koppel und stellte ihn in seine Box. Er fing an seinen Nachbarn zu beschnüffeln und schien sich mit diesem ganz gut zu verstehen. Zufrieden und beruhigt darüber, wie gut das ganze doch eigentlich geklappt hatte, konnte ich ihn nun besten Gewissens alleine lassen und fuhr erst einmal wieder Heim.
    • Veri97
      2.Tag mit Samba
      Am nächsten Tag stand ich extra früh auf um möglichst schnell bei meinem Schatz Samba zu sein. Als ich auf den Hof fuhr wurde ich schon von der Hündin Luna aufgeregt begrüßt. Als ich mich endlich an ihn vorbeigekämpft hatte, ging ich zu Sambas Box und begrüßte den Hengst. Er schnaubte aufgeregt, als er mich sah und kam neugierig näher. Ich schob die Boxentür auf und ließ ihn an meiner Hand schnuppern. Ich führte ihn aus der Box und band ihn in der Stallgasse an um ihn zu putzen. Während ich den Hengst putzete, schaute er immer wieder neugierig zu mir und drehte den Kopf zu mir um. Ich streichelte ihn und verwöhnte ihn mit einer ausgiebigen Massage. Dann führte ich ihn in die Reithalle, die leer war, was mich allerdings um diese frühe Uhrzeit nicht wunderte. Ich ließ ihn erst einmal frei laufen und nachdem er sich gewälzt hatte trieb ich ihn mit der Peitsche ein wenig, damit er sich in Bewegung setzte. So scheuchte ich ihn ein wenig durch die Halle und machte anschließend ein wenig Bodenarbeit mit ihm. Die Grundsachen wie Halten, Rückwärtsrichten, Losgehen, richtig nebenherlaufen.. Samba war mit viel Eifer und Aufmerksamkeit dabei, was ich bei einem so jungen Hengst wie ihm nicht gedacht hätte. Zufrieden und stolz auf "meinen Kleinen" stellte ich ihn wieder in die Box und schmiss ihm noch eine Handvoll Heu hinein, das hatte er sich verdient.
    • Veri97
      3.Tag mit Samba
      Mein Wecker klingelte und schwerfällig setzte ich mich in meinem Bett aufrecht hin und rieb mir die Augen. Ich hatte nicht sehr gut geschlafen und war auch dementsprechend mies gelaunt. Ich trottete ins Bad und machte mich stallfertig. Anschließend fuhr ich mit meinem Auto zu dem Stall, in dem mein kleiner Liebling wohnte. Es war immernoch ein völlig neues Gefühl für mich, jetzt endlich ein eigenes Pferd zu besitzen - schon als kleines Kind hatte ich davon geträumt, doch meine Eltern hatten es mir nie erlaubt.. Umso mehr freue ich mich nun auf mein Leben mit Samba.
      Als ich die Stallgasse betrat erblickte ich schon den süßen Hengst, wie er mich mit gespitzten Ohren neugierig ansah. Ich begrüßte ihn und schmuste ein wenig mit ihm, bevor ich ihn aus der Box zum Putzplatz führte, wo ich ihn anband und anfing ihn zu putzen. Er stand genauso wie am Vortag ruhig und gelassen da und genoss die Massage.
      Heute wollte ich ihn das erste mal nach dem Probereiten reiten. Ich war schon ein wenig nervös, weil ich nicht wusste wie er sich gleich in der neuen Umgebung mit einem neuen Menschen auf dem Rücken verhalten würde. Ich holte seinen Sattel und legte ihn mit viel Schwung sanft auf Sambas Rücken. Nachdem ich alles verschnallt und eingestellt hatte gab ich ihm noch schnell ein "Beruhigungs"-Leckerli, da er langsam etwas hibbelig würde und anfing herumzutänzeln. Nachdem ich ihn getrenst hatte, longierte ich ihn noch ein wenig in der Halle, bevor ich aufstieg. Er hatte einen kräftigen muskulösen Rücken, war aber auch ein wenig pummelig. Alles in allem fühlte er sich aber wie der Himmel auf Erden an. Es wär als wäre er für mich geschaffen. Mit diesem Glücksgefühl ritt ich ihn an und die schönsten 45 Minuten meines Lebens hatten begonnen. Seine Gänge waren ein Traum und er war sehr fein und sensibel und ließ sich gut durchs Genick und über den Rücken reiten. Ich war ganz erstaunt, da ich das noch nicht von einem so jungen Hengst erwartet hatte. Als ich abstieg umarmte ich Samba und drückte ihm einen Kuss auf die Nase. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind dass sich freute.
      Nachdem ich ihn abgesattelt hatte legte ich ihm eine Decke auf und brachte ihn auf ein Paddock, wo er sich noch ein wenig entspannen und sonnen konnte.
      Ich verabschiedete mich von ihm und fuhr wieder nach Hause.
    • Veri97
      4.Tag mit Samba
      Als ich an diesem Morgen in den Stall fuhr und Richtung Sambas Box schlenderte, hörte ich ein grässliches Wiehern. Es hörte sich schon fast so an als würde ein Pferd um Hilfe rufen. Also ging ich dem Wiehern nach, Richtung Reithalle. Dort angekommen stellte ich mich auf die Zehenspitzen, um über das Tor linsen zu können. Was ich in diesem Moment sah, ließ mich den Atem anhalten und mein Magen fing an sich umzudrehen. Schnell ging ich wieder nach unten, um den Anblick nicht ertragen zu müssen. Was für ein Mensch würde so etwas tun? Wie krank musste er sein? Ich war so geschockt, dass ich nur noch halb mitbekam, wie ich fast schon automatisch, wie ein Roboter zu Sambas Box ging und ihn anfing zu streicheln. Er schnaubte und stubste mich an, aber ich konnte nicht reagieren, ich war wie gelähmt und streichelte ihn einfach nur und redete ihm, oder besser gesagt mir, gut zu. Bestimmt war das alles nur ein riesiger Irrtum.. Vielleicht habe ich mich irgendwie verguckt und das ganze war eigentlich gar nicht so.. Ich meine - Wer würde sein Pferd schon in Rollkur-Position an Ausbinder ohne Ende spannen, es longieren und mit der Longierpeitsche auf es einschlagen? Konnte man den so etwas tun? Hatte dieser Mensch kein Gewissen oder jegliche Art von Mitgefühl? Ich merkte gar nicht wie mir die Tränen kamen, als ich diese Bilder noch einmal Revue passieren ließ.
      Auf einmal packte mich blinde Wut. Ich wollte diesen Typen am liebsten auch auspeitschen.. Da fiel mir ein, wo ich mein Messer, dass ich normalerweise zum Kleinschneiden von Früchten verwendete, hatte.. Ich verließ Sambas Box, nachdem ich ihm ein Leckerli zugeschoben hatte und ging zielstrebig Richtung Reithalle. Ich atmete tief durch und versuchte mich zu sammeln, um nicht gleich auszurasten und etwas unüberlegtes zu tun. Ich riss das Tor der Reithalle auf und rief vorwurfsvoll "Was zum Teufel machen Sie da?!". Der Mann war so überrascht, dass er einen Moment innehielt und mich ansah. "Ich trainiere mein Pferd. Außerdem geht Sie das gar nichts an, also verschwinden Sie.", antwortete er drohend. Ich ließ mich davon nicht irritieren und lief schnell zu dem Pferd des Mannes um es zu beruhigen, dann zückte ich mein Messer und schnitt mit Wucht die Ausbinder durch. Das Pferd erschrack ein wenig vor dem Geräusch, aber merkte scheinbar die Druckerleichterung und ließ es sich gefallen. "Hören Sie auf damit, das ist Beschädigung fremden Eigentums!", rief mir der Mann verzweifelt zu, kam her und schubste mich weg. Ich schaute ihn verachtungsvoll an und sagte "Was für ein Mensch sind Sie?", ich hielt einen Moment inne, um zu sehen, wie er reagierte. "Haben Sie kein Mitgefühl? Schauen Sie sich ihr Pferd an - Sieht es glücklich aus?" Ich sah das Pferd an und mir kamen schon wieder die Tränen. Der Schimmel hatte am ganzen Körper rote Striemen und sah sehr abgemagert und dreckig aus. Der Mann unterbrach mich mit einer Stimme, die mich schaudern ließ "Ich sage es zum letzten Mal: Meine Trainingsmethoden gehen Sie nichts an, verschwinden Sie!" Der große Mann baute sich vor mir aus und auf einmal hatte ich Angst, er würde auch nicht zögern, mich so brutal verprügeln wie sein Pferd. Eingeschüchtert und enttäuscht von mir selbst und meiner Machtlosigkeit gegenüber diesen Kerl aber vor allem enttäuscht und verzweifelt darüber, dem Pferd nicht helfen zu können, trat ich den Rückzug an. "Das wird ein Nachspiel haben", murmelte ich und drehte mich um und ging zurück zu Samba. Dort heulte ich mich bei Samba aus und erzählte ihm von allem und es sah so aus als würde er mir zuhören, was mich sehr tröstete. Ich putzte ihn dann noch ein wenig, um mich zu beruhigen, doch mir war die Lust aufs Reiten vergangen, also ließ ich ihn danach auf die Koppel - Ein Koppeltag schadete konnte ihm nicht schaden. Gedankenverloren sah ich zu, wie Samba über die große Koppel stolzierte und den Stuten auf der übernächsten Koppel schöne Augen machte. Ein grinsen huschte mir übers Gesicht, als ich meinen hübschen Hengst dabei beobachtete. Dann trat ich die Heimreise an und tätigte noch einige Anrufe - Ich informierte die Stallbesitzerin über den Vorfall mit dem Mann und rief auch noch einige Pferdebesitzer an, deren Pferde dieser Mann beritt. Alle Besitzer, die ich anrief und von diesem Vorfall berichtete waren fassungslos und schworen, diesem Mann zu kündigen.
    • Veri97
      5.Tag mit Samba
      Als ich im am frühen Morgen im Stall meines geliebten Pferdes ankam, stieg ich langsam aus meinem Wagen und blieb erst einmal ein wenig sitzen und ließ die strahlende Morgensonne auf mein Gesicht scheinen. Es war ein wirklich schöner Tag und ich wollte einen kleinen Spaziergang mit Samba unternehmen. Ich rutschte aus meinem Wagen, patschte die Tür ordentlich zu und ging mit federnden Schritten in Richtung Sambas Box. Dort angekommen begrüßte ich den Kleinen erst einmal ordentlich und schob ihm einige Leckerlis zu. Dann holte ich ihn aus der Box, putzte ihn und trenste ihn schließlich woraufhin wir dann unseren Spaziergang antraten. Anfangs war Samba noch ziemlich unsicher und etwas nervös - die ganzen neuen Gerüche und Eindrücke! Doch nach einiger Zeit entspannte er sich und lief brav neben mir her. Wir gingen zuerst hinter den Koppeln auf einem kleinen Feldweg, vorbei an Feldern und Wiesen und schlugen schließlich einen Waldweg ein. Dann drehten wir noch eine große Runde am Waldrand entlang und nach circa einer Stunde waren wir auch schon wieder im Stall angekommen. Nach diesem gemütlichen und ruhigen Spaziergang ließ ich Samba noch einmal in die Halle damit er sich nochmal richtig austoben konnte. Ich baute ihm einige Cavalettis auf und "scheuchte" ihn ein wenig herum - was eigentlich völlig überflüssig war, da er schon fast von selbst durch die Halle tobte und die Cavalettis mit ungeheuer hohen Sprüngen nahm. Nachdem ich den temperamentvollen Hengst dann ganz ausgepowert und sogar ein bisschen schlapp aus der Halle geholt hatte, ließ ich ihn noch auf die Koppel zu seinen Freunden und machte mich auch schon wieder auf den Heimweg.
      Was für ein weiterer wunderschöner Tag mit Samba!
    • Jackie
      Verschoben am 11.02.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Veri97
    Datum:
    17 Okt. 2012
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