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jojomaus

Samantha

Samantha
jojomaus, 21 Jan. 2014
    • jojomaus
      Alte Berichte
      Pflegebericht für Samantha (1.7.2013, Helly25)
      Heute fuhr ich auf meinen Hof, um mich um Samantha zu kümmern. Die hübsche Stute freute sich aber -wie immer- gar nicht, mich zu sehen, und es dauerte eine ganze Weile, bis ich sie endlich -triefend vor Schweiß- am Führstrick zum Putzplatz führen konnte. Sie ließ sich putzen, schien sich aber ziemlich für ein Laubblatt auf der anderen Straßenseite dem Hof gegenüber zu interessieren, und ignorierte mich vollkommen. Nach dem Putzen mistete ich noch ihre Box aus, machte noch einen kurzen Ausritt mit ihr und brachte sie dann, nach einer weiteren Putzaktion, in die frisch gesäuberte Box. Dann fuhr ich nach Hause.
    • jojomaus
      Familienzuwachs
      Da wir schon drei ehemalige Pferde von Jay im verwahrlostem Zustand wieder bei uns aufgenommen hatten, erkundete ich mich im regelmäßigem Abstand auch nach den anderen Pferden. So kam es das ich erfuhr das es Samantha gar nicht so gut ging. Die Stute wahr der Verwahrlosung Nahe wenn man nicht sofort etwas unternahm. Also setzte ich alle Hebel in Bewegung und sorgte dafür das ich sie bei mir aufnehmen konnte. Auch Panthera wollte ich gerne zu mir nehmen, denn ihre Besitzerin suchte ein neues Zuhause für ihre Pferde, da sich ihre Lebensumstände verändert hatten und nun fehlte ihr die Zeit sich optimal um diese zu kümmern. So kam es das ich nach der morgentlichen Fütterung Auto und Pferdehänger flott machte um die beiden Pferde zu uns auf den Hof zu bringen. Sobald der Hänger bereit für den Transport von zwei Pferden war, half ich Jay die Stuten mit auf die Weide zu bringen. Anschließend nahm Jay Brave und French ans Halfter, während ich mich mit Phey abmühte. Auch sie durften auf die Koppel. Allerdings musste Brave vorerst noch auf eine getrennte Koppel untergebracht werden, da Phey noch immer nicht so gut auf den neuen Hengst zu sprechen war. Nachdem so dann alle Pferde versorgt waren brachte ich meine Freundin auf Arbeit um von dort aus in Richtung Samantha und Panthera zu fahren.
      Als ich auf den Hof von IceLandGirl zur verabredeten Zeit kam wurde ich auch schon erwartet. Wir begrüßten einander freundlich und erledigten auch sogleich den Papierkram, ehe wir zu Panthera in den Stall gingen und sie gemeinsam für den Transport zurecht machten. Geputzt war sie schon, wir legten ihr lediglich Halfter, Decke und Transportgamaschen an. Anschließend wurde sie auch schon auf den Hänger geführt. Alles lief reibungslos und so konnte ich auch schnell weiter zu Samantha.
      Ich hatte ein mulmiges Gefühl als ich auf den Hof des Tierschutzes fuhr. in welchem Zustand würde ich die Stute vorfinden? Ich suchte nur kurz nach der guten Frau mit welcher ich telefoniert hatte. Sie begrüßte mich und brachte mich ohne Umschweife zu der Hannoveranerstute. "Sie reagiert im Moment noch sehr nervös und scheu auf den Menschen. Aber das dürfte sich mit der Zeit legen, wenn man sich gut um sie Kümmert", wurde mir berichtet. Samantha sah ein wenig dünn aus und zeigte nur wenig Muskelansatz, aber sie sah definitiv besser aus als ich es mir aus gemalt hatte. Mit nur ein wenig Arbeit würde aus ihr schon wieder etwas werden. Während die gute Frau die nervöse Stute am Halfter hielt, legte ich ihr Decke und Transportgamaschen an. Die Aktion dauerte länger als gewöhnlich, da Samantha nervös hin und her tiegerte und bei jeder Berührung zusammen zuckte. Mit vielen ruhigen, besänftigenden Worten und sanfter Bestimmtheit und dank des netten Begrüßungswiehern von Panthera gelang es mir die Fuchsstute auf den Hänger zu bekommen. Nachdem der Papierkram auch hier erledigt war und ich Jay eine kurze Sms geschrieben hatte machte ich mich auf zur Heimreise.
      Zuhause angekommen wurden beide Stuten umgehend in die neu gemachten Boxen gebracht und mit frischem Futter und Wasser versorgt, sowie von Gamasche und Decke befreit. Wie genau es mir gelang die nervöse Samantha in den Stall zu bekommen war mir ein Rätsel. Ich war nur heil froh das es mir gelang.
    • Eddi
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      Mein nächster Patient wartete schon auf mich, so dass ich mich direkt von Pepe aus auf den Weg machte. Dieses Mal war ich bei jojomaus zu Besuch, welche mich auch direkt herzlich in Empfang nahm. Ich schnappte mir meine Tasche und folgte ihr in den gemütlichen und warmen Stall. Sie zeigte mir den Putzplatz, wo ich meine Sachen auspackte und mich ausbreitete, während sie den ersten Patienten holte. „Das ist Panthera, sie ist noch gar nicht so lange hier, hat sich aber schon wunderbar eingelebt.“ lächelte jojomaus und kraulte der schicken Warmblutstute die Stirn, während ich sie schon grob musterte. Sie sah richtig schön und gesund aus und schaute mich aus neugierigen Augen an. Sie schien ein äußerst freundliches Wesen zu besitzen, denn als ich mit der Untersuchung begann, hielt sie wunderbar still. Zuerst kontrollierte ich ihren Pupillenreflex, ehe ich noch einen Blick in Ohren und Nüstern warf, doch auch hier war alles okay. Als ich damit fertig war, konnte ich flott Herz und Lunge abhören. Danach schaute ich mir den restlichen Körper der Stute an, wobei ich ihren Rücken abtastete und einen genauen Blick auf Gelenke und Sehnen warf. „Ein sehr guter Kauf!“ lobte ich jojomaus, denn Panthera war rundum gesund. Auch ihre Körpertemperatur lag im Idealbereich, so dass ich guten Gewissens impfen konnte. Zuerst gab es die Impfung gegen Influenza und darauf folgte direkt die gegen Tetanus. Die beiden Spritzen waren kein Problem, aber ab der dritten wollte Panthera dann auch nicht mehr. Jojomaus hielt die Stute Gott sei Dank fest, so dass ich sie auch noch flott gegen Herpes und Tollwut impfen konnte. „Schon fast geschafft.“ lächelte ich der Stute aufmunternd zu und tätschelte ihr den Hals und massierte kurz die frisch geimpfte Stelle. Danach gab es nur noch die Wurmkur, welche Panthera ohne Probleme aufnahm. Nun war nur noch ihr Gebiss an der Reihe und ohne Probleme konnte ich ihr die Maulsperre einsetzen. Danach hatte ich einen wunderbaren Überblick über ihr Maul. Mit der Leuchte schaute ich mir alle Zähne genaustens an, konnte aber keine Auffälligkeiten entdecken. Stattdessen standen die Zähne wunderbar gerade und sahen auch in Ordnung aus. Ich befreite Panthera wieder von der Maulsperre und schon konnte jojomaus ihre Stute wieder zurück in die Box bringen. Während sie den nächsten Patienten holte, wechselte ich die Bestecke aus und legte frisches bereit. Als ich mich umdrehte, traf mich fast der Schlag! Vor mir stand ein in sich zusammengefallener brauner Hengst, welcher mich misstrauisch anblickte. „Er kommt aus schlechter Haltung und ist erst kürzlich hier eingezogen.“ erklärte jojomaus und strich dem Hengst vorsichtig über den Hals. Ich erfuhr, dass er Brave Quintus hieß und eigentlich ein wunderbarer Kerl war, der jedoch das Vertrauen in den Menschen verloren hatte. Was sofort auffiel, waren die ganzen Schürfwunden, welche er überall besaß. Es deutete auf eine ehemals kleine Box hin, wenn er nicht sogar angekettet gewesen war. „Also impfen müssen wir hier auf jeden Fall, gerade gegen Tetanus.“ erklärte ich jojomaus, denn mit den Wunden könnte er sich sonst schnell infizieren. Doch zuerst kontrollierte ich auch bei ihm den Pupillenreflex und hörte mir Lunge und Herz an. Danach schaute ich nach der Körpertemperatur, welche aber zum Glück im Normalbereich lag, so dass er kein Fieber besaß. Dann bat ich jojomaus um einen Eimer mit warmen Wasser und einen Schwamm. Gemeinsam machten wir die gesamten Wunden gründlich sauber und ich lobte jojomaus dafür, dass sie das schon einmal gemacht hatte. „Aber wenn ich sie desinfizieren will, muss wirklich jedes Schmutzkorn weg sein.“ erklärte ich und als wir fertig waren, machte ich mich auch direkt ans Werk. Danach kam auf jede Schürfwunde noch eine dicke Salbe, von welcher ich auch jojomaus eine zum Einschmieren da ließ. Nun machte ich mich noch an das Impfen, doch Quintus mochte definitiv keine Spritzen. Es war der reine Kampf ihn gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut zu impfen und ich war froh, als wir es geschafft hatten. Zu guter Letzt gab es noch eine Wurmkur, denn das konnte auch ein guter Grund für seinen abgemagerten Körperbau sein. Zuletzt warf ich auch bei dem Hengst einen Blick in das Maul, auch wenn er die Maulsperre nur äußerst widerwillig annahm. Dort sah es nicht sehr berauschend aus und ich musste grundlegend mit der Raspel einmal über alle Zähne drüber, um wieder Ordnung zu schaffen. Dann zeigte ich jojomaus noch die gelbverfärbten Schleimhäute. „Die stehen für seine Mängel an Eisen, Kalzium, Eiweiß und vielen mehr. Also kannst du ab und an mal einen Blick ins Maul werfen und dann wirst du sehen, ob deine Fütterung anschlägt oder nicht.“ sagte ich lächelnd und befreite auch den Hengst wieder von der Maulsperre. Danach hatte es Quintus auch schon geschafft und durfte zurück in seine Box. „Ich denke du wirst ihn wieder gut aufpäppeln!“ munterte ich jojomaus auf. Nun würde nur noch ein Patient anstehen. Leider sah diese Stute nicht besser aus als ihr Vorgänger und wie ich erfuhr, stammte auch Samantha aus der Verwahrlosung. Das erste Geschenk was sie mir machte, war Schleim auf meine gesamte Hose zu niesen. Stöhnend wischte ich mich mit einem Tuch ab und schaute zu jojomaus. „Also sie können wir nicht impfen.“ sagte ich direkt und schaute die Stute zweifelnd an. Augen und Nüstern brauchte ich mir gar nicht anschauen, denn beides war stark gerötet und auch ihrer Lunge hörte man die Erkältung nur zu gut an. Zudem besaß die Stute leichtes Fieber und sie war rundum verspannt, da sie von Hustenanfällen geplagt wurde. Ich zog direkt zwei Spritzen auf und verabreichte sie der Stute, als sie noch gar nicht damit rechnete. Die erste war ein entzündungshemmendes Antibiotikum und das andere ein Schmerzmittel, damit sie sich wieder ein wenig entspannen konnte. Danach erklärte ich jojomaus, wie sie die Stute am besten gesund bekam. „Eindecken ist denke ich logisch und dann gebe ich dir noch ein Pulver, was du täglich unter das Futter mischen solltest. Außerdem wäre es gut, wenn du die Stute inhalieren lassen würdest.“ bei den Worten schaute jojomaus mich verwirrt an. „Jaja, richtig gehört. Das löst den Schleim.“ lachte ich und erklärte ihr kurz, dass es letztendlich das Gleiche war wie beim Menschen. Zum Schluss konnte ich Samantha aber zumindest noch ihre Wurmkur verabreichen. „Zum Impfen machen wir am besten später noch einmal einen Termin. Das mache ich dann aber als Anschluss an diese Behandlung hier.“ meinte ich lächelnd und verabschiedete mich von meiner letzten Patientin. Danach packte ich meine Sachen zusammen und verabschiedete mich auch noch von jojomaus, ehe ich mich auf den Weg zum nächsten Termin aufmachte.
    • jojomaus
      Schneegestöber
      Es schneite fürchterlich, als ich mit zügigem Schritt zur Futterkammer ging und mit der Morgenration der Pferde anschließend zum Stall eilte. Der Wind wehte mir hart die Flocken ins Gesicht. Im Stall war es mollig warm, es roch nach Pferden und Heu, man hörte die Tiere schnauben und grummeln. Kaum hatten sie mich bemerkt wurde es unruhig im Stall, ungeduldiges Wiehern und Stampfen. Mit routinierten Handgriffen verteilte ich jedem Pferd seine Ration und am Ende hörte man nur noch zufriedene Kaugeräusche. Während alle am Fressen waren, machte ich mich schon daran den gröbsten Mist aus den Boxen zu nehmen und neu Einzustreuen. Fertig mit der Arbeit, schaute ich kurz hinaus, es schneite immer noch, aber mir kam es weniger Windig vor.
      ...​

      Als nächstes wollte ich Brave Quintus versorgen. Die Tierärztin hatte mir eine Salbe für das tägliche Versorgen seiner Schürfwunden da gelassen. Ganz sachte, mit vielem Loben und ruhigen Worten ging ich beim Salbe auftragen zu werke. Immer wenn ich eine Wunde berührte durchlief Quinn ein Zittern, ansonsten blieb er aber ruhig stehen. Nach diesem Prozedere bekam er einen süßen Apfel als Belohnung zu gesteckt, den ich ihm vorher halbierte. Samantha zu versorgen war dagegen nicht so einfach. Das Medikament in Pulverform hatte sie zwar gefressen ohne dieses zu bemerken, aber ich hatte noch den Auftrag erhalten sie Inhalieren zu lassen. Ich bestach die Fuchsstute mit einem kleinen Stück Apfel als ich mich zu ihr in die Box gesellte. Redete leise mit ihr und nahm die Decke ab um sie ein wenig mit der Bürste zu verwöhnen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit ehe die Stute sich entspannte. Schnell lobte ich sie wieder mit einem Apfelstück und legte ihr schließlich wieder die Decke über. Ich hatte von einer Eimer-Handtuch-Methode gehört, welche ich aber gar nicht erst versuchen wollte, da Samantha noch nicht besonders viel Vertrauen zu mir Aufgebaut hat, in der kurzen Zeit die sie nun bei mir ist. Daher lieh ich mir auch gleich von der Tierärztin ein passendes Inhaliergerät aus. Samantha aber weigerte sich an das Gerät zu treten, unruhig schlug sie ihren Kopf herum und versuchte mir auszuweichen. Also legte ich es zur Seite und trat noch einmal zur Stute. Ich hielt sie am Halfter und streichelte sie bis sie sich beruhigt hatte. Missmutig zuckten ihre Ohren vor und zurück, schließlich entspannte sie aber doch. Ich gab vorerst auf, mit Jay´s Hilfe müsste es später klappen.
      ...​
    • Atha
      Hufschmiedbericht ~Freedom~

      Nach gefühlten 15 Jahren, ging mein Handy an. Ich hatte über 50 Nachrichten und plötzlich fuhr ein Schreck durch mich. Ich hastete aus dem Haus und zu meinem Wagen. Alpha, meine Hündin, rannte neben mir her und sprang in den Jeep. "Shit, die Arme jojomaus!" Ich drückte aufs Gas und raste vom Hof, ich wurde auf dem Weg zu jojomaus's Hof zweimal geblitzt, da ich nie meinen Fuß vom Gas nahm. Ich bog mal rechts, mal links ab und endlich kam der Hof in Sicht! Ich atmete auf, doch in dem Moment...bleibt der Wagen stehen! Ich fluche, schimpfe und was nicht noch alles. Ich sprang aus dem Wagen, ließ Alpha auch raus und knallte die Tür zu. Der Wagen stand am Straßenrand und mir war das im Moment egal! Zufälliger Weise kam gerade zwei Reiterinnen vorbei, sie blieben bei mir stehen "Alles okay? Können wir ihnen helfen?" Ich sah die beiden an "Ich muss zu dem Hof da!" antwortete ich. "Mmmhhh, kannst du reiten?" fragte die Frau auf einem ruhigen Hannoveraner. Ich nickte "Gut, du kannst mein Pferd mal eben nehmen, wir kommen zum Hof und holen ihn!" die Frau lächelte mich an. Sie schwang sich von dem Pferd und gab mir die Zügel. Ich blickte sie dankend an, holte meine Tasche, wo ich alles drin hatte und schwang mich auf das Pferd. Die Besitzern des Pferdes, ging zu der anderen Frau und sprang auf den Tinker. "Danke, ich warte auf dem Hof auf euch!" ich treibte den Hannoveraner an und sofort preschte er los. Alpha lief neben uns her und hielt gut mit. Nach weiteren 5 Minuten waren wir am Hof und kurz darauf kamen auch die Frauen. Ich bedankte mich nochmal und rannte zu jojomaus, die schon auf mich wartete. "Es tut mir so, so leid!" jammerte ich. Doch sie sagte das es nicht so schlimm wäre und führte mich zu den Pferden. Als erstes gingen wir zu French Lover, der junge Hengst blickte uns neugierig an. Wir brachten ihn zum Putzplatz und dort fing ich an seine Hufe zu säubern. Sofort fängt er an mit den Zähnen zu knirschen,doch ich machte einfach weiter. Nach dem alle vier Hufe sauber waren, fing ich an die Hufe zu schneiden. Erst beim linken Vorderhuf, dann beim linken Hinterhuf, danach beim rechten Hinterguf und schließlich beim rechten Vorderhuf. French Lover gefiel das gar nicht, er zog immer mal wieder den Huf weg, doch am Ende hielt er ganz lieb still. Danach brachten wir ihn zurück und gingen zu Brave Quintus, der Hengst sah sehr edeln aus. Auch ihn brachten wir zum Putzplatz, er wölbte beim führen den Kopf. Man sah ihm an das er ein großes Potenzial für Dressur hatte. Wie bei French Lover fing ich an seine Hufe zu säubern und dann zu schneiden. Er hingegen blieb die ganze Zeit lieb stehen und hatte die ganze Zeit den Kopf oben. Danach Brave Quintus holten wir Samantha, sie jedoch mussten wir hinter uns her ziehen. Da sie die Hufe in den Boden rammte und sich keinen Zentimeter wollte. Als ich dann auch noch anfing ihre Hufe zu säubern, knuffte sie mich in den Rücken. Ohne zu reagieren ließ ich sie in Ruhe und machte weiter, bei den Hinterhufen zog sie diese immer weg und es dauerte 20 Minuten bis ich die fertig hatte. Ich war froh als ich mit ihr fertig war, mir lief eine kleine Schweißperle über die Stirn. "Jetzt kommt die letzte!" meinte jojomaus. Sie brachte Panthera, die junge Hannoveraner Stute schnupperte an mir. Sie drückte ihren Kopf gegen meine Brust, liebevoll drückte ich sie weg und fing auch ich bei ihr an die Hufe zu säubern. Sie ist eine Traumpatientin, sie blieb die ganze Zeit still, mal hin und wieder schaute sie zu mir. Ich war nach 20 Minuten mit ihr fertig, dann nahm ich die Hufeisen ab und passte die neuen an. Wieder hielt sie still und nach weiteren 20 Minuten war auch das letzte Hufeisen am richtigen Platz. "Fertig!" triumphierend sah ich jojomaus an. Ich verabschiedet mich und rief den Abschleppdienst an, der mich dann nach Hause brachte.
    • jojomaus
      Neues im Stall
      Früh auf den Beinen, wie eigentlich jeden Tag, hatte ich nach dem erstem versorgen der Pferde nur eins im Sinn. Die neue Box für Baby Doll Melody fertig zu machen und einen Bereich der Stutkoppel abzugrenzen. Nach den beiden Proberitten war ich fest entschlossen sie zu kaufen. Jay hatte nur lächelnd den Kopf geschüttelt und gemeint ich solle machen was ich wollte. Nun das hatte ich auch gemacht, auch eigentlich wie immer. Nachdem die Box hergerichtet war kamen nun vorerst alle Stuten auf die Koppel, während Samantha vorerst im Stall blieb. San, wie ich die Stute liebevoll nannte, hatte sich zum Glück von ihrer Erkältung erholt und war auf dem gutem Weg wieder mehr wie ein gesundes Pferd auszusehen. Ein wenig Gewicht musste sie noch zulegen, aber die ersten Longiereinheit konnte ich heute mit ihr wagen.
      Bei den Hengsten im Stall durften zuerst Phey und French auf die Koppel, wobei ich jeden einzeln dort hin führen musste, da man beide zusammen nicht halten konnte. Sie ließen sich auch gleich auf ein Rangelndes Rennspiel ein und ignorierten mich komplett. So machte ich mich recht schnell wieder auf den Weg zu Brave Quintus, dem guten musste ich noch seine Schrammen versorgen. Auch er war auf dem Weg der Besserung, bei ihm würde es allerdings noch länger dauern als bei Samantha.
      Leider musste ich ihn auf eine extra Koppel stellen, da er sich so überhaupt nicht mit Phey vertrug und ich keine weiteren Verletzungen bei ihm Riskieren wollte. Eine bessere Lösung hatte ich bis jetzt noch nicht gefunden.
      Die Ankunft von Baby Doll war für den Vormittag angekündigt, da zu der Zeit der Verkehr noch recht ruhig war, und so wartete ich gespannt auf meine neue Appaloosastute während ich San am Putzplatz zurecht machte für eine kleine Longiereinheit. Die Hannoveraner Stute zeigte sich heute wieder einmal von ihrer zickigen Seite vor allem als ich versuchte ihr Gesicht zu säubern, den Rest der Putzaktion ließ sie sich jedoch gefallen. Selbst das Hufe säubern klappte erstaunlich gut. Als ich jedoch Longiergurt und Trense anlegen wollte versuchte sie erneut nach mir zu schnappen und drehte und wendete ihren Kopf herum in der Hoffnung mir zu entkommen. Doch bis auf ein `mir fast auf die Füße treten` erreichte die Fuchsstute überhaupt nichts. Am Ende war Longiergurt und Trense angelegt und passte wie angegossen und San schnaubte ergeben. Am Reitplatz angekommen schickte ich sie gleich von mir Weg in den Zirkel und begann sie warm laufen zu lassen, zu erst auf der Linken Hand und anschließend auf der rechten. Als ich sie zum traben animierte warf sie den Kopf hoch und versuchte sich zu weigern. Doch so schnell gab ich nicht auf. Nach energischem treiben trabte meine Fuchsstute gehorsam an und man konnte ihre eleganten Bewegungen erahnen. Ich Arbeitete noch einige Zeit mit San bis sie anfängliche Erschöpfung zeigte und führte sie dann noch etwas im Schritt herum um ihren Gehorsam ein wenig zu festigen. Anschließend putzte ich Samantha über, verwöhnte sie mit einigen Apfelstücken und entließ sie dann zu den anderen Stuten auf die Koppel.
      Die restliche Zeit vertrieb ich mir damit den Hof zu fegen, das war mal wieder dringend notwendig. Als ich das Auto kommen hörte verstaute ich schnell den Besen. Veija stieg aus und wir begrüßten einander freundlich. "Wie war die Fahrt? Habt ihr gut her gefunden?", erkundigte ich mich bei ihr, während ich ihr half die Verladerampe hinunter zu lassen. "Die Fahrt war recht lang, aber zum Glück ohne besondere Vorkommnisse." Baby Doll drehte ihren schönen Kopf zu uns und wieherte leise. "Ja mein Mädchen, du kommst ja sofort raus.", beruhigte Veija die junge Stute und zu mir gewandt fuhr sie fort: "Wo soll sie denn zum eingewöhnen hin, nach der langen Fahrt stelle ich sie ungern in die Box. Ein bisschen Bewegung würde ihr gut tun." "Kein Problem, ich habe eine Koppel bei unseren Stuten abgegrenzt, dort kann sie die anderen erst einmal beschnuppern." Ich geleitete beide zu der genannten Koppel und wir ließen Dolly dort laufen. Flying Star stand aufgeregt am Zaun und begutachtete die neue Stute. Ihr Motto war es schon zeitig allen klar zu machen das sie das Sagen hatte. Auch unsere anderen Mädels trotteten neugierig heran um den Neuling zu begrüßen. Bis jetzt sah alles harmonisch aus und einer Vergesellschaftung stand wohl nichts im Wege, solange Fly ihre Position halten durfte.
    • Eddi
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      Als nächstes stand in meinem Terminkalender eine Patientin, welche ich vor drei Monaten bereits besucht hatte. Es handelte sich um die Warmblutstute Samantha, die jojomaus aus schlechter Haltung übernommen hatte und welche ich das letzte Mal leider noch nicht hatte impfen können. Das wollten wir heute nachholen, weshalb es direkt zum Wolkenhof ging.
      Dort erwartete mich schon eine gutgelaunte jojomaus und zeigte mir stolz Samantha, welche übermütig über die Wiese preschte. Von Weiten hätte ich sie niemals wieder erkannt, denn sie hatte sich einfach wunderbar gemacht! „Mensch und das nur in drei Monaten.“ grinste ich und begrüßte die Fuchsstute, als sie zu uns kam. Mir gegenüber war sie immer noch misstrauisch und sicherlich erkannte sie mich auch wieder, was mir nicht unbedingt mehr Sympathiepunkte einbrachte.
      Zu jojomaus hatte sie dafür umso mehr Vertrauen aufgebaut, so dass diese mir als Hilfe tatkräftig zur Seite stand. Kurz untersuchte ich die Stute noch einmal, indem ich sie abhörte und abtastete. Auch der Blick in Augen und Maul war mit dabei, aber alles sah gut aus und hatte sich zum Positiven gewandelt. Bei ihren Zähnen musste ich bei genauerem Hinschauen dann aber doch noch einmal ein wenig umherwerkeln und einige ungerade Kauflächen korrigieren, ehe die sich böse auswirken könnten.
      Danach ging es aber zum eigentlichen Kernpunkt meines Besuches, dem Impfen. Ich wollte heute direkt alle vier Impfungen à la Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut auffrischen und dazu würde ich eine ruhige Stute brauchen. Jojomaus tat ihr bestes, um Samantha abzulenken, während ich die passende Stelle suchte und die erste Spritze ansetzte. Erschrocken zuckte die Stute zusammen hielt aber bewunderswerter Weise still und so hatten wir auch bald die anderen drei Impfungen geschafft.
      Ich lobte die Stute ausgiebig und gab ihr direkt noch einmal die Wurmkur nach, denn nach drei Monaten und ihrer Vergangenheit war das sicherlich gar nicht so schlecht. Dann hatte ich meinen Job hier auch schon erledigt und unterhielt mich noch ein wenig mit jojomaus über die Fortschritte der Stute, ehe schon wieder die Zeit drängte und ich losmusste.
    • jojomaus
      Zeitiger Sommeranfang
      Nach wechselnden Sonnen- und Regentagen und auch einigen Stürmen kamen die Bauarbeiten an der Reithalle nur langsam voran. Ich freute mich aber schon riesig auf ihre Fertigstellung. Heute würde es aber noch nicht soweit sein und so brachte ich nach den frühmorgentlichen Arbeiten, zusammen mit Jay, unsere Vierbeiner auf ihre jeweiligen Koppeln. Cetera durfte allerdings noch immer nicht mit ins Grüne, sie musste vorerst noch mit ihrem Paddock vorlieb nehmen. Im Stall blieben nur Samantha und Quintus, mit denen ich heute erstmalig vom Sattel aus arbeiten wollte. Samantha war wieder fit und die regelmäßige Bodenarbeit und das Longieren zeigte bei ihr erste Erfolge. Sie setzte Muskeln an und faste Vertrauen zu uns auf, soweit man es so nennen konnte. Sie zickt viel rum und man muss ihre Zähne im Auge behalten, aber allmählich hatte ich den dreh mit ihr raus. Mit geschicktem Griff halfterte ich San auf und führte sie zum Putzplatz um sie zu putzen. Das klappte an und für sich ganz gut. Beim Hufe säubern brauchte ich dann einige Kraft da San sich immer auf den Huf stützte welchen ich gerade säubern wollte. Nachdem ich dann endlich alle 4 Hufe sauber hatte räumte ich schnell das Putzzeug bei Seite und holte Samanthas Trense und Sattel. Um den Bauchgurt zu zu bekommen kitzelte ich der Stute ein wenig den Bauch, damit diese ihn ein wenig einzog. Das Trensen dagegen verlief nicht ganz so leicht, da das zickige Tier den Kopf in die Höhe warf und die Zähne zusammen biss. Mit ihren 1,68m war sie mir um einiges Überlegen, aber irgendwie schaffte ich es doch ihr die Trense anzulegen. Ich tätschelte San erleichtert den Hals ehe ich sie zum Reitplatz führte. Beim Aufsteigen drehte sie sich Widerspenstig im Kreis um es mir so schwierig wie möglich zu machen, trotzdem war ich fix sicher im Sattel. Die Arbeit mit ihr war nicht so einfach, aber ich konnte doch ab und an ihre schönen Gänge heraus kitzeln und ihr ein wenig klar machen das ich mir nicht alles von ihr gefallen ließ. Für den Anfang hielt ich das Training kurz und konzentrierte mich auf Schritt und Trab in unterschiedlichen Tempis und einfache Bahnfiguren. Trotz dessen waren wir beide im Anschluss ziemlich nass geschwitzt so das ich meine erschöpfte Stute am Zügel nahm und sie trocken führte. Nach dem Absatteln und über putzen durfte Samantha zu den anderen auf die Koppel.

      Weiter im Programm ging es mit Brave Qintus, genannt Quinn, er zeigte ein stolzes Auftreten als ich ihn zum Putzplatz führte und ihn für das erste Training unterm Sattel zurecht machte. Das Putzen und Satteln ließ er anstandslos über sich ergehen, zusätzlich zur Satteldecke bekam er noch ein stoßdämpfendes Pad unter den Sattel. Recht schnell gelangten wir auf den Reitplatz, dort ritten wir einige Runden kreuz und quer. Zum einen um warm zu werden und zum anderen um uns auf einander einzustimmen. Bevor ich mit dem eigentlichen Training begann, gurtete ich noch einmal nach, auch hier blieb er ruhig. Bei dem kurzem Training war er konzentriert und zeigte Dressurpotenzial welches gefördert werden wollte. Allerdings war er noch recht verspannt und zeigte einige Taktfehler, vor allem bei den Übergängen. Ich hoffte mit Arbeit an der Longe und an der Hand seine kleinen Fehler beheben zu können und so beendete ich die kurze Trainingseinheit optimistisch. Eines wollte ich nämlich nicht, Qinn zu überlasten. Ich führte ihn trocken und putzte ihn über, bevor ich ihn auf die Koppel entließ. Welche heute noch abgetrennt war von den zwei Junghengsten, doch schon bald sollten sie sich eine teilen.
    • jojomaus
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      Ausbildung Dressur von E auf A
      Nach einem Erfolgreichem Dressurturnier war ich vollkommen überzeugt davon das Samantha das Talent dazu hatte. Heute wollte ich sie deshalb in der A-Dressur trainieren und hoffte das meine Stute einen guten Tag hatte und wieder schön mitarbeiten würde. Da die Stuten den Sommer über weitest gehend auf der Weide mit Unterstand verbrachten, musste ich sie dort erst einmal einfangen. Störisch folgte sie mir zum Putzplatz und ließ sich Putzen, die Hufe säubern und Sattel. „Na komm meine Hübsche, noch die Trense und dann tanzen wir ein bisschen über den Platz. Ich will dir heute neue Sachen beibringen, ja?“, sprach ich leise mit meiner Stute. Kurz danach waren wir auch schon auf dem Reitplatz beim Aufwärmen. Nach der ersten Runde Schritt gurtete ich unter Schwierigkeiten nach, da meine Zicke wieder zeigen musste was sie alles so kann und wie Beweglich und biegsam sie war. „Menno, San, jetzt reiß dich doch mal am Riemen. Wie gut du in Dressur bist darfst du ja gleich zeigen.“ Es dauerte zwar länger als sonst, aber letztendlich hatte ich es doch geschafft. Nach einer weiteren Schrittrunde auf der anderen Hand fing ich an Samantha zu Triezen um sie eine wenig in Schwung zu bekommen. Gangarten- und Tempiwechsel standen auf dem Programm und das verband ich mit Zirkel, einfachen Schlangenlinien, aus dem Zirkel wechseln, Viereck vergrößern und verkleinern und durch die ganze Bahn wechseln. Durch die Handwechsel sicherte ich das San auf beiden Händen warm geritten wurde. Es dauerte etwas ehe ich meine Stute in die Anlehnung bekam, auch das locker werden, sie war total verspannt. Danach führte ich San langsam an das Rückwärtsrichten heran. Zuerst jeder Ansatz und dann nur noch jeder Schritt wurden belohnt. San weigerte sich heute aber partout schnell zu lernen und zickte oft herum, so das wieder einmal meine Geduld gefragt war. Da ich aber den längeren Atem hatte lernte San doch noch das Rückwärtsgehen. Als nächstes übten wir die Schlangenlinien durch die Bahn mit 4 Bögen, eine Übung die San besser gefiel, sie ließ sich sogar recht gut Stellen und Biegen und wurde nach und nach weicher in den Bewegungen. Ihre Anspannung ließ etwas nach. Mit weiteren Übergangen und Tempiwechsel versuchte ich San noch weiter auf die Hinterhand zu bekommen, um uns dem nächstem Ziel zu nähern, den Mitteltrab. Nur noch selten hatte ich mit Bucklern und dem herumreißen am Zügel zu kämpfen und jede Anlehnung am Zügel wurde belohnt. In der Ecke brachte ich San unter Spannung. Dazu nahm ich sie etwas auf und trieb gleichzeitig weiter bis wir wieder auf der geraden waren. Mit dem Kreuz schob ich mein Mädchen weiter und gab mit der Hand nach und instinktiv streckte sich San, trat deutlicher an und setzte größere Schritte. Ich lobte sie umgehend und ließ sie wieder im leichtem Trab den Rest der Geraden zu ende reiten, bis ich wieder mit der Übung an der Ecke zur nächsten langen Geraden begann. Meine Hannoveranerstute war äußerst konzentriert dabei und die Anlehnung klappte immer besser, in dem Moment war ich wieder so Stolz auf sie. Der Mitteltrab war also geschafft also versuchte wir uns an den Mittelgalopp, die Übung war ähnlich. Ich hielt die Gangart auch vorerst nur kurz, weiteres Training war erforderlich um das heute gelernte zu festigen. Ich ließ San dann die Zügel aus der Hand kauen und machte eine Pause in welcher sie sich vorwärts-abwärts dehnen sollte. San schnaubte zufrieden ab und war nun äußerst locker, jegliche Anspannung vom Anfang des Trainings war nicht mehr da und sie suchte auch die Anlehnung. „Eine Übung noch meine Süße, dann machen wir Feierabend.“ Das letzte Ziel war der einfache Galoppwechsel. Da es Pferden leichter fiel das auf gebogenen Linien zu lernen ritt ich im Zirkel zuerst ein paar Übergänge Galopp-Schritt-Galopp, bis ichdas Gefühl hatte einen Schritt weiter zu gehen. Dann wechselten wir durch den Zirkel und bei jedem Wechsel wechselten wir auch die Hand. Das war unser Galoppwechsel. Das Übten wir einige Male ehe ich es auch kurz auf der Geraden probierte. Mit vielem Loben lernte meine Stute nun gut und machte fleißig mit. Sie hatte reichlich geschwitzt so dass ich das Abreiten am langem Zügel im Schritt ein wenig in die Länge zog. Anschließend rieb ich sie nach dem Absatteln ab und brachte meine erschöpfte Samantha auf die Koppel. Sie hatte heute die Klasse A der Dressur gemeistert.
    • jojomaus
      Ein Tag wie jeder anderer
      Gemeinsam mit Jay versorgten ich unsere Vierbeiner. Hand in Hand gingen die Arbeiten von statten und wir redeten nicht viel, so früh am morgen hatten wir dazu noch nicht viel Lust. Erst als es ans Misten ging waren wir soweit munter das Jay mir ihren Tagesplan mitteilte. Nach der Arbeit wollte sie mit Biene Dressur reiten und mit Cetera ein wenig springen. „Könntest du mir bitte einen geeigneten Parcours aufbauen? Das wäre echt lieb.“ Das war keine große Sache und ich versprach ihr mir was feines zu überlegen. Wir lagen gut in der Zeit und konnten daher den Pferden noch ein wenig beim fressen zu sehen als mich Jay auf etwas aufmerksam machte: „Nicht mehr lange und wir müssen unsere guten wieder an die Boxen gewöhnen. Es wird schon merklich kälter und nass ist es auch ständig.“

      Nachdem es bei Clair so gut funktioniert hatte wollte ich auch bei Samantha mein Glück versuchen. Ich holte meine schöne Fuchsstute also von der Weide und putzte sie heraus. Nachdem auch die Hufe sauber ausgekratzt waren machte ich mich daran die Longe an zu legen. Widerspenstig ließ sich San danach von mir auf den Reitplatz in unseren „Longierzirkel“ führen. Ich atmte einmal tief durch und schickte sie von mir fort sobald ich meine innere Ruhe gefunden hatte. Für San schien es das Startzeichen gewesen zu sein los zu preschen, aber da ich damit gerechnet hatte konnte ich sie schnell wieder einfangen. „Erst mal Schrítt meine Süße.“ Nach 20 min anstrengender Longenarbeit, San hatte heute einfach keine Lust zu machen was ich von ihr wollte, lief sie Losgelöst und gehorsam auf beiden Händen. „Feines Mädchen, nun wollen wir uns mal an was neues wagen.“ Ich holte San zu mir und verschnallte die Doppellonge, wobei die äußere Longe über den Widerrist führte. San reagierte erst mal mit Stillstand. Mit ruhiger Stimme, Geduld und Durchsetzungskraft schaffte ich es die Hannoveranerstute in Bewegung zu setzen und wir schafften sogar ordentliche Runden. Dann kam der Handwechsel und ich musste beim Umschnallen der Longe auf ihre Zähne achten als sie nach mir schnappen wollte. Doch trotz ihrer Zicken und leicht Boshaften Seite hatten wir den ersten Schritt mit der Doppellonge geschafft. San lief locker und ordentlich an der Longe und das auf beiden Seiten. Ich lobte meine Stute ausgiebig und beendete das Training für heute, denn ich brauchte nach dem Kampf mit San erst einmal eine Pause. Nach dem abschnallen der Longe brachte ich die Fuchsstute zurück zur Koppel.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    jojomaus
    Datum:
    21 Jan. 2014
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  • Rufname: San

    Abstammung

    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Grunddaten

    Rasse: Hannoveraner
    Alter: 9 Jahr
    Stockmaß: 1,68 m
    Fellfarbe: Fuchs
    Abzeichen: Blesse, Hinten Rechts Stiefel


    Beschreibung

    Samantha ist eine richtige Zicke. Sie macht nur das, was sie machen will, alles andere ist ihr vollkommen egal. So mancher kann sich nur schwer bei ihr durchsetzen, und bekommen dabei den ein oder anderen Knuff oder halbherzigen Biss ab. Sie zeigt gewisse Dressurneigungen, und macht ab und zu, freiwillig und scheinbar ohne es wirklich zu bemerken, einige Kunststücke.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: Ja
    Gekört/ Gekrönt: Nein

    Besitzer: Jojomaus
    Vorbesitzer: Helly25
    Ersteller/Vkr: JayPie


    Qualifikationen

    Eignung: Dressur, Fahren

    Eingefahren: nein

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western: E A L M S S* S** S***

    Springen: E A L M S S* S** S***
    Distanz: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M S S* S** S***
    Galopp: E A L M S S* S** S***

    Erfolge

    [​IMG]

    2.ter Platz 274.Dressurturnier

    Sonstiges

    HS-Besuch: war am 5.05.15
    Hufe: Barfuß

    TA-Besuch: war am 13.03.15
    (entwurmt, geimpft, Gesundheitskontrolle)

    Gesundheit: Gesund und Munter

    Tierarzt: Edfriend, Clinic Cean