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Yarea

Salmorano|Hengst|Friese

[center]Salmorano Mutter : Black Star Vater : Silmarillion Geburtsdatum : 18.02.2009 Geschlecht : Hengst Rasse : Friese Farbe : Rappe Kopfabzeichen : Lange Blesse Beinabzeichen: Keine Stockmaß : wird 1,70 cm Charakter : draufgängerisch, frech Gesundheit : sehr gut Besitzer : Yarea VKR : Calypso, Finelore, Cooper Ersteller : Finelore[/center][font="Century Gothic"][/font]

Salmorano|Hengst|Friese
Yarea, 24 Aug. 2010
    • Yarea
      Ich kämpfte mich die Anhöhe zu dem kleinen Stall hinauf, der sich nicht weit hinter meinem kleinen Grundstück befand. Noch war dieser nicht gross, eine alte Scheune, die als Stall diente, ein Viereck aus umzäunter Wiese sowie eine kleine Weide. Genug für den Friesenhengst, den ich mir gekauft hatte. Manchmal fragte ich mich doch, wieso ich eigentlich auf die Idee kam, einen jährigen Friesenhengst zu kaufen. Schliesslich war mein Metier der Westernsport. Perfekt, der Friese. Nun, darüber würde ich mir in zwei Jahren Gedanken machen. Zudem hatte der Kleine einfach etwas.
      Die braunen Augen blickten mir bereits entgegen, als ich die Tore öffnete, und erst einmal die Hände in die Seiten stemmte und dem Lachanfall Herr zu werden versuchte. Der Hengst hatte sich wohl im Stroh niedergelegt, um ein Nickerchen zu halten, und stand nun völlig von goldenen Halmen übersäht, unschuldig blinzelnd, vor mir.
      Noch immer kichernd zupfte ich die längsten Überbleibsel der Nacht aus seiner Mähne. Danach holte ich die Tasche mit den Bürsten, und putzte den Hengst komplett über. Dabei band ich ihn nirgends an, was dazu führte, das er immer mal wieder einen Spaziergang unternehmen wollte, den ich aber schon im Ansatz verhinderte. Dies würde den Friesen lehren, ruhig zu stehen. Hufe geben klappte hervorragend, auch wenn er dabei das Gefühl hatte, meine Hinterseite ein bisschen eingehender betrachten zu müssen. Mit einem entrüsteten ‘Männer!’ gab ich ihm eins auf die Nase, dann halfterte ich ihn auf und ging mit ihm spazieren. Einmal zur Hauptstrasse, daran entlang und zurück, um den Kleinen verkehrssicher zu machen. Er benahm sich tadellos, bis vielleicht auf den Vorfall mit einer etwas älteren Passantin, die ihre kleine Töle nicht bei sich halten konnte. Die Kampfratte hatte ein Mäntelchen an, das Salmorano prompt ins Maul nahm. Ich verkniff mir das Lachen und schimpfte mit ihm, während die ältere Dame entrüstet vor sich hin murmelte.
      Danach stellte ich den Jungen noch ein wenig auf die Weide, wechselte das Stroh und kippte einige Rüben und Äpfel in den Futtertrog.
    • Yarea
      Pflegebericht Februar
      Die ersten warmen Sonnenstrahlen brachten die feuchte Erde zum dampfen. In den letzten Tagen begann der Tag mit einem strahlend blauen Himmel, um abends in einem feurigen rot zu erglühen. Tauwetter, teilweise sogar frühlingshafte Temperaturen. Und obwohl ich mich um all die Skigebiete sorgte, die nun beinahe ohne Schnee auskommen mussten, lockte mich das fröhliche Pfeifen der ersten Vögel aus dem Haus. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Lied im Kopf marschierte ich hinauf zu meinem Stall.
      Bald begleitete meinen Weg ein massiver Holzzaun. Drei Reihen dicker Holzstangen machten einen Ausbruch beinahe unmöglich. Stolz sah ich auf die grosse Fläche, die er eingrenzte. Am Rande meines Sichtfeldes konnte ich gerade eben noch den Offenstall ausmachen. Kurzerhand schlüpfte ich durch den feuchten Zaun und ging pfeifend über die Wiese. Schon bald hörte ich das Trommeln winziger Hüfchen. Über einen der kleinen Hügel kamen die beiden Fohlen angaloppiert. ‚Na Jungs‘ begrüsste ich die beiden lachend. Sea King, Endless Dreamer und Danger schienen sich pudel wohl zu fühlen. Insgeheim viel mir ein Stein vom Herzen, lange waren die beiden Jungs nämlich noch nicht bei mir. Die beiden kleinen Halfter, die ich von zu Hause mitgenommen hatte, passten den Kleinen perfekt. Mit den Zwei im Schlepptau ging es über die Weide, hinauf zu den Ställen. Auf dem kleinen Vorplatz band ich King und Danger an. Halfterführig waren sie bereits bestens, daher putzte ich die beiden Schlammspieler erst einmal. Beide waren von unten bis oben vollgekleistert. Nach einer Viertelstunde je Fohlen übten wir noch ein wenig Hufe geben und brav am Strick nebenhergehen, sowie halten auf Kommando. Als beide das Gefragte zu meiner vollen Zufriedenheit erfüllt hatten, entliess ich sie wieder auf die Weide. Buckelnd und wiehernd galoppierten sie davon, während ich ihnen lächelnd nach sah. Aus den Beiden konnte noch einiges werden.
      Zu meiner linken lag der Stall der Hengste. Ich betrat das hölzerne Gebäude, tief den Duft nach frischem Heu einatmend. Als erstes nahm ich mir den zweijährigen Friesen Salmorano vor. Kurz putzte ich das saubere schwarze Fell über, danach halfterte ich den Hengst auf, um mit ihm auf den kleinen Reitplatz zu gehen. Dort spielten wir die sieben Parelli-Spiele, die ich von früher kannte. Heute lag der Schwerpunkt auf dem ersten der Spiele. Auf Vertrauensbasis soll er überall an seinem Körper Berührungen akzeptieren. Was mit der Hand selbstverständlich war, wurde nach und nach auf Schirme, Quietsche-Enten, Plastikplanen etc. ausgeweitet. Nach 30 Minuten entliess ich den Jungen dann auf die Weide zu den beiden kleinen Rabauken.
      Und weiter gings! Der kleine Connemara-Hengst sah mich auffordernd an, als ich an seine Box trat. ‚Na Junge, wie geht’s uns heute? Nehmen wir einige Sprünge in Angriff?‘ sprach ich liebevoll mit dem Hengst, der neben allen anderen klein und zierlich wirkte. Nach ausgiebigen Putz- und Streicheleinheiten sattelte ich den Braunen, führte ihn auf den Reitplatz und wärmte ihn mit einigen Dressurlektionen auf. Dann sass ich ab, liess Ice cool Bailey stehen und baute einige niedrige Sprünge auf. Wie ich das Springen liebte! Nach erfolgreichen Beendigung des kleinen Parcours entliess ich den Hengst für heute.
      Babaco, Golden Silence und Manoso brachte ich alle drei zum Reitplatz. Sie kannten sich noch nicht, also sollten sie sich erst einmal auf neutralem Terrain begegnen. Glücklicherweise verstanden sie sich alle recht gut. Auch wenn Babaco der Aussenseiter blieb.
      Jetzt noch zu meinen beiden Stuten, Take me Away und Astral Romance. Mit Take ging ich spazieren, da meine Beine nach dem beobachten der Hengste ein wenig Bewegung gebrauchen konnten. Mit dem Lederhalfter und dem langen Parelli-Strick ging’s hinaus. Die Wege waren grösstenteils matschig, so dass wir uns möglichst auf gekiesten Pfaden bewegten, überall sonst hätte es zu viel Boden zerstört. Die knapp 900 Kg schwere Away mit ihren grossen Hufen konnte mühelos eine Wiese in ein Schlammfeld verwandeln. Da ich mich mit den Bauern rundherum aber eher gut stellen wollte, wäre das keine so gute Idee. Nach einer guten Stunde ohne Zwischenfälle ging es zurück auf den Hof. Mit einer Abschiedsrübe liess ich sie auf die kleinere Stutenweide, dann holte ich Astral. Nach kurzem Putzen und Satteln begann ich ernsthaft zu Arbeiten. Die Dressur war ihr Steckenpferd, und wenn sie wollte, konnte sie viel leisten. Nur wollte sie heute absolut gar nicht. Nach 50 Minuten arbeiten gab ich entnervt auf. Mit einem etwas zu heftigen Klaps aufs Hinterteil liess ich sie auf die Weide, was die zickige Stute mit einem Buckler quittierte. Da schlich sich dann doch noch ein Lächeln auf meine Lippen.
    • Yarea
      Nachdem ich den übermütigen Vollbluthengst auf die Weide gelassen hatte, lief ich dem buckelnden Tier langsam nach, um die anderen Youngsters zu finden. Bald kam die kleine Herde angetrabt. Sea King vollführte mal wieder allerlei Kapriolen, als er wiehernd auf Dance a Victory zu sprang. Lachend beobachtete ich das Treiben. Danger gab sich ebenso neugierig, und bald waren die Fohlen im Spiel vertieft. Etwas zurückhaltender gab sich mein ältester Junger, der Friesenhengst Salmorano, der alles etwas skeptisch betrachtete.
    • Jackie
      Verschoben am 21.08.2013 um 11:39Uhr
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Yarea
    Datum:
    24 Aug. 2010
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