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Cooper

| Sajé ♀| Marwari | ♛ |

Allrounder, *Distanz

| Sajé ♀| Marwari | ♛ |
Cooper, 7 Dez. 2015
Dir, Cascar, Veija und 2 anderen gefällt das.
    • Cooper
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      7 Dezember- Ankunft von Sajé
      Nicht lange nach dem Aufstehen erwartete ich ein neues Pferd, schonweider. Erst gestern kam ein neuer Fuchs an, Odyn. Heute wartete ich auf eine ganz besondere Stute, Sajé. Sie stammt von der gleiche Indischen Zucht wie Yukon, den ich vor ein paar Wochen einer guten Freundin anvertraute. Zunächst Frühstückte ich und dann ging ich raus. Mich traf die kalte Luft direkt und als sie schließlich den Weg durch den Schal bahnte schüttelte es mich am ganzen Körper. "Ach diese Kälte" sagte und und stampfte durch den Schnee der noch nicht weg geräumt war. "Ich liebe Kanada, aber hasse diese Kälte" sagte ich brummed bis ich im Stutenstall ankam. Dort fütterte ich die Pferde und mistete die Ställe aus. Ich machte eine Box frei, wo vorher ein paar Futter und andere Sachen zwischengelagert waren. Ich streute die Box mit Segespäne ein und stattete alles aus. Ich aktivierte das Wasserselbsversorgungssystem in der Box und war dann fertig. Was folgte war ein Tee und dann saß ich mich ins Büro, ich arbeiete dort an der Internetseite meiner zukünftigen Klinik. Langsam aber sicher verging die Zeit und mit einer Stunde verspätung war es soweit. Ich öffnete die Tore und herein kamen Händler der Schamanen. Sie benahmen sich mit gegenüber stets freundlich und auch Sajé behandelten sie wie eine Königin. Der Mann nahm Sajé aus dem Hänger und so überwältigt wie ich war übergab er sie mir. Staunend streichelte ich die Stute, die sich liebevoll mit ihren Kopf zu mir runter beugte und mich freundlich begrüßte. "Na?, freust du dich auf dein neues Zuhause" sagte ich und konnte es vor glück kaum fassen. "Die Geschäftlichen Sachen und die wichtigen Dateien wurden schon per Email und ähnliches Erledigt" sagte ich zu den Männern, die Sajé noch einmal streichelten, sie ehrten, heiligten und dann verschwanden. Ich ging mit Sajé durch den Schnee. Trittsicher und vertrauensvoll folgte die Stute mir. Sie tänzelte ein wenig, jedoch lag dies an ihrem Temperament und weniger an der Aufregung. Glücklich stellte ich sie in die Box und streichelte sie. "Willkommen Sajé" flüsterte ich und küsste sie auf die Nüstern. Ich ließ sie in der Box, damit sie sich von der langen Reise erholen konnte.

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      20 Dezember- Taliah Cableah und kleiner ritt mit Sajé
      Schonweider ein neuer Tag und schonwieder wartete ich auf ein neues Pferd. Diesmal eine Jährlingstute, ein Araber. Glücklich lief ich in den Stutenstall und bereitete dort alles vor. Laut Züchter ist Talih kein typischer Araber, vom Charakter her. Ich war gespannt und wartete seit dem frühen morgen, inzwischen war es Mittag. Ich schaute ungeduldig auf die Uhr und beschloss ein wenig Sajé zu Bewegen. Ich gind in den Stutenstall und ging in Sajé's Box, machte sie auf, begrüßte sie und holte sie raus. "Na? Lust sich ein bisschen zu Bewegen?" sagte ich freudig und putze Saje erstmal. Hörig ließ sie alles über sich ergehen und ließ sich ebenfalls problemlos satteln wie trensen "So, fertig, auf geht´s" sagte ich und freute mich schon mit Sajé in die große Reithalle zu gehen. Ich stieg schon am Putzplatz auf und ritt zur Reithalle, da ich wusste das diese grade benutzt wird um einige andere Pferde meines Hofe´s zu Longieren, damit sie ebenfalls täglich Bewegt werden. Als ich ankam wurde grade Aszu trainiert da er bald an einer wichtigen Körung Teilnehmen würde. Ich ging in die Halle als der Trainer mit Aszu fertig war und ritt mit Saj im Schritt ein paar Runden. Trabte dann an. Sie tänzelte am Anfang des Trabes und es fiel ihr schwer in einen richtigen Trab zu kommen. Jedoch als wir ihn gefunden hatten blieb er, er war schwungvoll, aber er blieb. Ich übte noch ein wenig mit der jungen Stute und erhielt einen Anruf. "Hallo, ja, wir sind da" sagte ein Stimme. Ich ging zum Tor und öffnete dieses. Da stand Nuray mit dem Hänger und der neuen Araberstute. Ich freute mich und holte sie sofort mit ihr raus. Bewundernd schaute ich sie mir an und war froh, sie gekauft zu haben. "Ein Vollblütiger Araber" frug ich. "Jo, hundert Prozent, merkt man garnicht, oder?" sagte sie stolz und ging mit in die Stallung um Thaliah dort zu plazieren. Ruhig und gelassen ging die Stute mit uns und schaute neugierig durch die gegend. Sie schmuste sich an mich als sie in der Box war. "Schöne Begrüßung" sagte ich glücklich und streichelte sie. Nachdem sich Nuray von ihr verabschiedete tat ich dies auch. "Danke nochmal, alle finanzielle ist ja geregelt" sagte ich als sie ins Auto einstieg und weider von meinem Hof fuhr.

      Das letzte Pferd ist eine Mawari-Stute.'',meinte sie und ich hob eine Augenbraue, nicht vor Verachtung. ,,Ja ich will in Zukunft auch Mawaris züchten.'',ich nickte. ,,Tolle Rasse und ich darf einer deiner Stuten behandeln, das ist ja klasse.'',meinte ich begeistert, da Mawaris mich schon immer fasziniert haben. Als wir vor der Box standen und die Stute mich anblickte, schmunzelte ich. ,,Na du.'',murmelte ich und Cooper halfterte sie erneut währenddessen auf. ,,Sie ist eigentlich recht pflegeleicht, zumindest im Umgang. Sie schreckt vor kaum was zurück,deswegen denke ich sie wird auch dies einfach über sich ergehen lassen und das sie auch deine Möhrchen annimmt, auch danach noch.'',meinte sie grinsend und ich lächelte ebenfalls. Ich gab somit auch der Stute ein Möhrchen und streichelte ihren Hals entlang, der mit kleinen Stichelhaaren übersät war. Ich schmunzelte erneut. ,,Eine wirklich Hübsche bist du.'',meinte ich und blickte mir die Stute etwas länger an wie die anderen. ,,Da hast du dir eine Feine rausgesucht.'', Cooper lächelte voller Stolz und strich ihrer Stute über den Nasenrücken bis hin zu den Nüstern. ,,Naja dann wollen wir mal.'',meinte ich und bereitete vor der Box die Spritze vor, damit das Pferd diese nicht sah. Stumm kam ich in die Box und streichelte erneut über den Hals, suchte dann nach der Vene. Nur kurz konnte ich beobachten wie die Stute ihre Ohren kurz zurücklegte aber dann wieder aufstellte. Ich injizierte ihr den Inhalt der Spritze und lobte sie kurz daraufhin da sie kaum gezuckt hatte und alles brav über sich ergehen lassen hat. ,,Fein.'',murmelte ich und gab auch ihr wieder ein Mini-Möhrchen, welches sie sofort annahm. Ich schmunzelte und verließ mit Cooper wieder die Box als auch diese Stute kein Halfter mehr an hatte. ,,Mal wieder drei tolle Pferde.'', lächelte ich und wir schüttelten kurz die Hand. ,,Du kennst den Preis ja schon und du weißt ja auch das du sie morgen schonen solltest, durch den Impfstoff.'', Cooper nickte und ich nahm mir meinen Koffer zur Hand und schloss diesen. ,,Gut ich bedanke mich herzlichst bei dir, Joyce.'' - ,, Nichts zu danken. Auf Wiederschauen!'',lächelte ich und sie nickte noch, ehe ich dann zu meinem Auto lief und davon fuhr...
      2226 Zeichen/ Sevannie

      Eddi's Besuch
      Lange war es her, dass ich Cooper besucht hatte. Auf ihrem Gestüt hatte sich inzwischen viel getan und so kam ich mal wieder nach Kanada, genauer gesagt nach Québec. Die Chattahoochee Hills waren ein herrliches Anwesen und sowohl Menschen als auch Pferde fühlten sich sofort wohl. Ich war vor den 40°C in Deutschland geflohen und in Kanada begrüßten mich auch nur frische 30°C, das war herrlich! Lächelnd begrüßte mich Cooper und hatte schon aktiv was für uns geplant. "Zieh dich um und dann komm in den Stall", meinte sie grinsend. In meinem Gästezimmer lag ein Zettel mit "Bikini drunter!" und an den hielt ich mich auch brav. Als ich dann im Stall aufkreuzte. Stand Cooper schon mit zwei Stuten am Putzplatz: Sookie und Sajé. Zweitere durfte ich reiten, erstere nahm Cooper. Wir putzten die Stuten und trensten sie dann nur auf. Dann noch Helme auf und schon machten wir uns auf den Weg zu einem großen herrlichen See. Baden war angesagt! Und das fanden nicht nur wir mega cool, sondern auch die Pferde. Die Abkühlung war herrlich und wir genossen es sichtlich. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag im Wasser geblieben.

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      Monday 20 July 15'
      min: 15°C sunny
      max: 30° sunny
      sunrise: 5:25 am
      sunset: 8:36 pm

      *riiiiiiiiing* *riiiiiiiiiiiing*
      Ich haute den altmodischen Wecker direkt auf die Mitte und schaltete ihn damit aus, ich streckte mich. Es war das erste mal seit langem, dass ich bei mir Zuhause geschlafen hatte und wie sehr hatte ich nur dieses Bett vermisst. Nicht nur das Bett, die Sonne, der Geruch des Holzes und dass wenn ich meine Augen auf machte auf eine grüne große Weide und den Wald dahinter sehen konnte. Simon war schon wach, was untypisch für ihn war, aber ich roch den Geruch von Eiern und Speck und wusste, dass er von seinem Hunger geweckt worden war, anstatt von mir. Ich lief die geräumige und offene Treppe hinunter, einige Treppen gaben ein kleines qietchen von sich, dass ich sogar in den Füßen spüren konnte. Es war so, als würde man durch den Schnee stampfen, nur nicht so stark. Ich kam am Ende der Treppe an und sah nochmal zur Treppe rauf, jedoch ein bisschen weiter rechts. Dort hangen einige Bilder von meinen Pferden, entweder auf Tunieren oder Körungen. Am Ende war ein Bild von Affiremed, als er einen großen Sieg errungen hatte. Ich schaute das Bild mit einem lächeln an. "Manchmal, da fühlt es sich an als wäre er noch da" sagte ich als Simon zu mir kam und mich in den Arm nahm. "Das stimmt wohl. Komm, ich hab dir auch schon was vorbereitet. Damit du Kraft für den perfekten neuen Anfang hast" sagte er und führte mich zu dem großen Tisch, der auch aus Holz bestand. Auf dem Tisch standen die Blumen die wir gestern zusammen gepflückt hatten, zwei Kannen von verschiedenen Säften eines mehr Orange wie das andere, eine Obstschale, die nur wegen mir mir allen möglichen Früchten gefüllt war, verschiedene Brötchen und Kaffe. "Ich hab natürlich nicht deinen Tee vergessen" sagte er und stellte mir ein Glas kalten grünen Tee, mit Orangen und Zitronen hin. Ich war unglaublich überrascht, nicht das er sowas noch nie getan hätte, aber heute war es einfach perfekt. "Oh, vielen lieben Dank. Wirklich, das hättest du echt nicht machen brauchen" lächelte ich. Simon schlug sich den Finger vor dem Mund und heraus kam nur ein "Psssst", dann lächelte er und setze sich zu mir.

      Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten liefen nach draußen. Kalt war es nicht, jedoch war ich kälteempfindlich und hatte einen grauen Pullover angezogen. "Die Pferde sind schon gefüttert. Schön das du wieder hier bist" sagte mir eine Stallmitarbeiterin und lächelte. ich lächelte zurück. "Na dann können wir sie ja schon auf die Weide tun". Mit vollem Tatendrang ging ich in den Stutenstall wo elf Stuten sehnsüchtig darauf warteten die Sonne zu genießen bevor einige Trainieren mussten. Die ersten waren Sookie, Laarnié die noch ein kleines Fohlen war, Birdcatcher, Felicita, Taliah und Sajé. Simon tat sich nicht mehr schwer damit Pferde auf die Weide zu bringen, doch man sah im trotzdem noch etwas nervosität an. Viele meiner Pferde werden hibbelig und freuen sich sehr wenn sie auf die Wiede kommen, vor allem die, die sich austoben wollen. Meist führt das zu kleinen tänzeln und ziehen, damit muss man erstmal umgehen lernen, wenn man vorher wirklich nichts mit Pferden zu tun hatte. Aber Er machte das super. Nachdem folgte Phaeleh, Sekuoia, Cryfirra, Quiet und Truth. Ich hatte Phaeleh und Cryfirra auf die Weide gebracht die nah am Wald lag, mit viel Schatten und sogar einem winzigen See wo sie sich abkühlen konnten. Ich hatte Phaeleh schon los gelassen und schaute mir Firra an, die in der Zeit wo ich weg war unglaublich gewachsen war. Ich wollte lächeln, es kam jedoch nur eine Seite hoch und dann schossen mir schon die Tränen in die Augen. "Du siehst immer mehr aus wie sein Dad. Du wirst ihn sicherlich irgendwann mal richtig stolz machen, dass weiß ich". Ich rieb mir mir den Handballen die Augen und ließ auch nach eine ganze Weile kuscheln auch sie auf die Weide. Zusammen erledigten wir noch die anstrengende Stallarbeit und machten dann eine kurze Pause.

      Wir setzten uns vor dem Hengststall auf die Bank. Mittlerweile war es 10 Uhr und die Sonne wurde stärker, das spürte man mit jeder Bewegung. "Heute wird es sehr warm" sagte Simon "schau mal nach dem Wetter". Ich zückte mein Handy und schaute nach dem Wetter. "Also, maximal werden es an die dreisig Grad. Das is ziemlich warm" sage ich und steckte das Handy wieder weg. Mein Bein wurde in der kurzen Hose von der Sonne angestrahlt und dem entsprechend warm. "Hmmm, lass uns mal mit der Stallarbeit fertig werden, sonst wird es noch zu warm" sagte Simon als er seine Hand auf meinem Bein plazierte und merkte wie stark die Sonne jetzt schon war. "Da hast du Recht". Wir tranken noch einen Schluck, er wie immer Wasser, ich meinen gekühlten Tee. Im Eingang des Modernen aber schön gehaltenen Stalls regelte ich die Temperatur und schloss alle Lucken, sodass es später eine angemessene Temperatur herrschen konnte, sobald die Pferde wieder in der Box waren. Guinnes, Odyn und Aszu waren zurzeit meine einzigen Hengste und sie verstanden sich auch nur mäßig gut. Die drei Herren hatten wir in kurzer Zeit auf die Weide gebracht. Dennoch standen wir noch eine halbe Stunde oben um Absperrungen zu ziehen, damit die drei ihre Herdenkämpfe nicht ausführen konnten. Zumindest hatten wir dort aber ab und an den Schatten der großen Bäume.
      Im Stall angekommen war es angenehm kühl und wir konnten ohne das wir schweißgebadet am Ende waren, in ruhe die Boxen ausmisten und neu bestreuen. "Endlich fertig" sagte Simon und gab mir einen Kuss. Wir räumten alles weg und sortierten noch die Sattelkammern, in denen es nach Leder und Lufterfrischer roch.

      Es war noch einiges an Arbei im Büro zu erledigen. Gemeinsam liefen wir ins Haus, die Treppe hinauf, die wieder einige Geräuche von sich gab und geradeaus in das Zimmer. Die Tür war wie fast alles in diesem Haus aus Holz und darauf war ein Schild mit Büro. Ich zückte meine Augen zusammen und schaute nochmal auf das Schild. "Is es dir schon aufgefallen?" frug Simon und kam wieder um mich zu umarmen. "Ich hab es noch machen lassen bevor wir hergekommen sind. Und, ich habe noch eine Überraschung für dich. Die bekommst du aber erst Morgen" sagte er, setzte sich auf den Bürostuhl und kramte. Ich
      setzte mich dazu und blätterte durch die Pferdepässe, durch den Termin sowie Trainingskalender.

      24. Juli 2015 by Veija
      Trainingsbericht
      Besuch bei Cooper- Sajé Distanz E nach A, Felicita II Distanz E nach A, Sekouia Distanz E nach A, Odyn Distanz E nach A, Sookie Distanz E nach A, Birdcatcher Distanz E nach A, Aikon Aszu Distanz A nach L, CHH' Guinness Military E nach A, London Grammer Military E nach A, Quiet Giant Galopprennen E nach A, Moment of Truth Western M nach S

      Gut gelaunt fuhren meine 5 Mitarbeiter und ich auf das Gelände von Cooper- Chattahoochee Hills, wie ihr Hof hieß. Wir stiegen aus und machten uns sofort auf die Suche nach ihr. Mich kannte sie ja schon, doch die anderen 5 stellte ich ihr kurz vor, ehe wir den Trainingsplan anfertigten. Wir würden nur eine Woche bleiben, also mussten wir uns an die Arbeit geben. Als erstes waren Sajé, Felicita II, Sekouia, Odyn, Sooki und Birdcatcher an der Reihe, die wir alle in der Distanz von E nach A bringen wollten. Alle zusammen sattelten wir die Pferde und entschieden uns dann, Cooper auch noch auf eines der Pferde zu setzen. Da sie selbst sehr viel Ahnung vom Training von Pferden hatte, konnten wir sie auf Aikon Aszu setzen, den sie in Distanz von A nach L bringen sollte.
      Als wir dann alle Pferde gesattelt hatten, ritten wir sie kurz auf dem Reitplatz und in der Halle warm, gurteten nochmal nach und verließen den Hof- allen voran Cooper, da sie sich am besten hier auskannte. Aus Gewohnheit hatte ich mir in Google Maps zwar die Landschaft ausgedruckt, aber die Karte half ja immer noch, sollten wir uns verreiten. Geplant für heute waren 20km. 10 hin, 10 zurück. Morgen würden es dann 15km sein. Dann einen Tag Pause, wo wir die Pferde nur longierten und auf dem Platz ritten, dann 20km. Cooper würde dann die 25km reiten, das war jedoch auch kein Problem.
      Nach guten 5km fingen alle an zu quasseln und konzentrierten sich nicht mehr wirklich auf die Pferde. "Leute, das hier ist kein Ausritt, das ist Training!", sagte ich, musste aber selbst ein wenig lachen. Nach guten 2 Minuten trabte Cooper zunächst an, gab dann jedoch Galopphilfen, denn wir hatten für die nächsten 2-3km eine schöne, gerade Galoppstrecke vor uns. Wir anderen 6 taten es ihr gleich und galoppierten an. Ich bildete mit Odyn den Schluss, da ich alle meine Mitarbeiter im Blick haben wollte. Zwar konnte jeder von ihnen sehr gut reiten, wir ritten aber fremde Pferde und da konnte man ja nie wissen!
      Irgendwann parierte Cooper dann zum Trab durch und wir trabten bis zu der Stelle, an der die 10km gefüllt waren. "Hier ist ein kleine Bachlauf, da können die Pferde kurz etwas trinken und ein wenig grasen", warf Cüp beiläufig ein. Ich nickte und wir verweilten hier an dieser Stelle eine Weile, ehe wir über einen anderen Weg nach Hause ritten. "Gut, dass du dich hier so gut auskennst Cooper", sagte ich lachend und klopfte Odyns Hals. Er machte seine Sache wirklich gut! Auch die anderen Pferde waren sehr fließig und immer bei der Sache. Zurück am Hof machten wir die Pferde für die Koppel fertig und schnappten uns dann die Militarycracks. Es waren jedoch nur zwei Pferde, CHH' Guinness und London Grammar, die wir von E nach A bringen sollten. Um Aaron ein wenig Abwechslung zu bieten, nahm ich ihn mit auf den Militaryritt und überließ Aliena und Alexis Quiet Giant, um ihn im Galopprennen von E auf A zu bringen. Caleb, mein Westernspezialist, und Riley kümmerten sich derweil zusammen mti Cooper um Moment of Truth, weshalb Aaron und ich etwas mürrisch gelaunt auf den Springplatz gingen. Wir waren beide noch immer sehr sauer auf Aliena und Caleb. Das würde wohl auch noch eine Weile andauern.
      Auf dem Platz angekommen wärmten wir die beiden Pferde zunächst auf, ehe wir ein paar E-Sprünge sprangen. Dann erhöhten wir die Höhe und nahmen ein paar A-Sprünge. Das klappte soweit gut, so dass wir ins Gelände gehen konnten. Ich fand Military immer recht einfach zu trainieren, wenn die Pferde einmal verstanden hatten, dass man durch Hecken durchspringen konnte, ohne dass es den Tieren Schmerzen zufügte. Das schwierigste waren allerdings die Tiefsprünge ins Wasser oder auch auf Land. Das war ein Grund, weshalb ich nur kleine Klassen von Military trainierte. Gegen 16 Uhr kamen wir dann wieder auf dem Hof an. Guinness und London hatten heute die Angst vor den Tierfsprüngen verloren, waren in den Wassergräben plantschen und sprangen solide durch Hecken. Ein großer Fortschritt!
      Beim Abendessen hörte ich mir dann an, wie sich Giant und Moment of Truth machten. Giant war wohl eine Kanone beim Rennen! Sie hatten alle Mühe gehabt, ihn zurück zu halten, weil er einfach nur rennen wollte. In den nächsten Tagen würden sie also trainieren, dass er solide und locker galoppierte, am Ende jedoch nochmal alles rausholen konnte! Auch Moment of Truth machte sich sehr gut. Caleb hatte zwar ein paar Meinungsverschiedenheiten mit ihr, doch zum Schluss hatte sie alles locker gemeistert und sich nicht mehr gegen Caleb gewehrt.
      Am nächsten Morgen ritten wir die Distanzler wieder zu erst- 15km. Hier gab es so viele schöne Wege, so dass Cooper uns sehr viel von der Landschaft zeigen konnte. Am Nachmittag waren die Military-Pferde dran. Auch Giant und Moment wurden am Nachmittag trainiert, so dass alle Pferde am Abend frei hatten. Am dritten Tag hatten die Distanzer alle frei, so dass wir den Focus mehr auf die Military Pferde sowie Giant und Moment legen konnten. Jeden Tag wurden die Pferde besser, so dass wir am Ende der Woche sagen konnten, dass alle Pferde eine Stufe aufgestiegen waren!


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      05|11|15'
      Nachdem ich bei den Fohlen war, stattete ich auch den Stuten einen Besuch ab. Sichtliche Aufregung war zu spüren als ich die drei nach langer Zeit mal wieder selbst von der Weide geholt habe. "Ihr süßen. Ich komme jeden Tag vorbei solange ich kann. Es tut mir so leid das ich so wenig Zeit habe" sagte ich traurig und blickte die drei Stuten an, die sicherlich sprachlich nichts verstanden haben, es aber dennoch verstanden durch die Stimmung. Sorgfältig putze ich auch diese Damen und konnte mit allen dreien auf den Platz. Zuerst war ich mit Sekuoia, die nur auf die Rennbahn wollte. Ich ritt sie im Schritt und Trab warm und landete am Ende mit ihr auf der Rennbahn. Lange hatte ich mich nicht mehr so frei gefühlt, geschweige denn verbunden mit meinem Pferd. Feli stellte sich mit einigen Dressureinheiten zufrieden und war einfach nur froh über meine Anwesenheit. Mit Sajé endete ich ebenfalls auf der Rennbahn. Alle Stuten bekam von mir noch selbstgebackene Haferkekse die ich früher fast jeden Tag gemacht habe, heute es aber eher als Seltenheit gilt. Zufrieden konnte ich sie wieder auf die Weide stellen.

    • Cooper
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      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.​
    • Veija
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      Januar 2016, by Veija, 6738 Zeichen


      Green Tea & Lotusflower Military A-L, Snót Western (Trail) LK 5-LK 4, Sajé Dressur A-L


      "Na macht schon!", scheuchte ich die anderen herum und fuhr mir einmal durch die kurzen blonden Haare, wozu ich natürlich meinen Westernhut ausziehen musste. "Gott siehst du ohne Hut komisch aus, Caleb", sagte Alexis im Vorbeigehen. "Ach halt die Klappe", scherzte ich und schaute auf die Uhr. Lange dauerte es nicht mehr, ehe Green Tea & Lotusflower sowie Snót und Sajé eintreffen würden. Aaron war die drei Pferde vom Flughafen abholen, weshalb wir nun Zeit hatten im Gästestall die Boxen herzurichten, was uns auch ganz gut gelang. Verena war noch immer in Schottland und hatte Stormi dabei, weshalb wir ein Maul weniger zu stopfen hatten. Naja, das stimmte nicht ganz. Auch wenn unsere Chefib in Schottland war, hielt es sie nicht davon ab, kaufwütig Pferde nach Kanada zu schaffen. So war heute morgen ein Hengst namens Monster Delusion eingezogen.
      Kurz seufzte ich, ehe ich endlich Aaron sah. "Na endlich", zischte ich erleichtert und lief mit den anderen zum Hänger, um die drei Pferde auszuladen. "Und was sollen wir trainieren?", fragte ich Aaron, der mir einen Zettel reichte. Snót in Western, präzise, aber ich wusste ja genau, wie Bella es meinte. Sajé in Dressur und Green Tea in Military. Das sollten wir hinkriegen. Da es schon dunkel wurde, schnappte ich mir Amy und Octavia, die mir Snót und Sajé fertig machen sollten. Mit Green Tea wollte ich im Dunkeln nicht ins Gelände, weshalb sie heute noch Pause hatte.
      Als die beiden fertig waren kamen sie in die Halle, wo ich beide Pferde nachgurtete und dann die nächsten Anweisungen gab. "Amy du reitest Snót warm, zeig ihr auch ruhig schon das ein oder andere Hindernis, Octacvia du reitest Sajé warm, bleib aber von den Hindernissen weg", sagte ich und verlies dann kurz die Halle, um einen Blick auf Green Tea zu werden. "Riley, hast du gerade Zeit?", fragte ich den jungen Mann und wank ihn auf ein Nicken hin zu mir. "Dann nimm dir die Stute hier und longier sie ausgiebig im Round Pen, kannst auch kleinere Sprünge aufbauen wenn du magst, sie soll nämlich in Military trainiert werden, da kann sie heute schonmal ein bisschen springen.." "Okay, alles klar", sagte er und kümmerte sich um die Stute. Ich ging also zurück in die Halle und schaute den beiden zu. "Gut Amy, dann fang mal bei der Brücke an... Dann musst du.." "Caleb, les mir die Pattern einmal vor", murrte sie und ich nickte nur stumm. "Be ready at start. 1. Walk over bridge and over poles. 2. Jog through serpentine and over poles. 3. Lope on the right lead over poles. 4. Jog through box and into chute. 5. Turn 360°. 6. Walk out of box and over poles. 7. Work gate with right hand. Fertig!", rief ich ihr zu und schaute mir ihren Blick an. Sie wusste, was sie machen musste und diese Pattern war wirklich einfach.
      Nun wanderte mein Blick zu Octavia, die alle Mühe mit Sajé hatte. "Sei nicht so nervös, hacken runter und setz dich tiefer in den Sattel", gab ich ihr Anweisungen und sah sofort, dass die Stute ruhiger wurde. "Guuuut", lobte ich die beiden. "Geh jetzt ein paar Schlangenlinien, wechsel die Hand und mach viele Übergänge.", gab ich erneute Anweisungen und Amy und Snót zu, die sich für einen Isländer wahnsinnig gut machte. Amy wusste genau, wie sie die eigentlich ziemlich mürrische Stute zur Mitarbeit überzeugen konnte, auch wenn sie die Stute dazu einmal im Galopp durch die Bahn flitzen ließ. "Mach das nicht zu oft", sagte ich zu Amy und ging irgendwann zu den beiden, als die Stute sich weigerte, in der Box zu drehen. "Komm mal runter", sagte ich und stieg selbst kurz auf. Sofort merkte Snót, dass nun jemand auf ihrem Rücken saß, der die kleinen Spielchen von ihr nicht mitmachte. "Lass das", sagte ich und lenkte sie nach rechts, damit sie anfing sich in der Box zu drehen, ehe sie die Ohren anlegte und nach meinem Bein schnappte. Mit so etwas hatte ich zwar nicht gerechnet, aber reflexartig meinen Schuh nach vorne gezogen, so dass sie sich jetzt selbst weh getan hatte. Da ich solch ein Verhalten jedoch absolut nicht duldete, zog ich ihren Kopf zu meinem rechten Knie und drückte sie mit der rechten Spore herum, so dass sie sich um sich selbst im Kreis drehen musste. Nach ein paar Runden ließ ich sie wieder in Ruhe und schaute auf ihre flach am Kopf liegenden Ohren. "Tja Mädchen, ich weiß nicht wo du das gelernt hast, aber hier brauchst du das nicht zu versuchen", sagte ich in einem ruhigen Tonfall zu der Stute und nahm jetzt die Zügel ganz normal nach rechts, legte nun jedoch mein linkes Bein an, damit sie sich schön in der Box drehen konnte, was sie nun auch tat. "Siehst du Amy, sie ist garantiert nicht dumm, aber sie hat keine Lust.. und wenn du sie dann mit Galopprunden belohnst, kommst du von deinem eigentlichen Ziel ab", erklärte ich ihr und stieg ab, damit sie die Drehung in der Box auch nochmal versuchen konnte. "Wenn sie nochmal schnappt, Kopf auf dein Bein und drehen. Laut Bella macht sie das nur, wenn sie genervt ist und keine Lust hat, aber hier muss sie jetzt durch. Sich in einer Box drehen ist ja nun wirklich keine Arbeit", sagte ich und lachte, ehe mein Blick wieder zu Octavia ging. "Guuuut", sagte ich lachend. "Reit sie jetzt ab und bring sie weg, das reicht für heute. Und du Amy mach auch Schluss, wenn das mit der Box klappt", sagte ich lächelnd und verlies die Halle, die zwei kamen zurecht. Auf dem Weg ins Bett kam mir Riley entgegen. "Green Tea hat alles sehr gut gemacht, ein tolles und intelligentes Pferd!", sagte er mir und ich nickte, ehe ich mir meinen Weg ins Bett suchte.

      Schon früh am nächsten Morgen war ich mti Green Tea auf der Geländestrecke, auf der ich sie von A nach L bringen sollte, so die Anweisung ihrer Besitzerin Kathi. Amy und Octavia hatte ich einen Zettel hinterlassen, was sie alles üben sollten, weshalb ich guten Gewissens eine Weile weg sein konnte. Green Tea machte sich sehr gut, war gut am Sprung und hatte auch keine Probleme mit Tiefsprüngen oder Wassergräben. Das einzig nicht so positive war, dass sie schnell zu übermütig wurde, wenn es auf den Sprung zuging, doch das würden wir in unserer Trainingseinheit noch beheben können.

      So kam es, dass ich jeden Tag mit Green Tea & Lotusflower im Gelände war und sie so schulte, dass sie zwar flink und aufmerksam an den Sprung heranging, jedoch nicht stürmisch und fordernd. Snót entwickelte sich unter Amy zu einem wahren Trailpferdchen, leider nur wenn sie einen guten Tag hatte, ansonsten konnte sie nämlich sehr gut rumzicken. Sajé, die anfangs nicht so begeistert von den Dressurlektionen war, konnte nun vom Außengalopp über Schlangenlinien mit 5 Bögen durch die ganze Bahn bis hin zu einfachen Galoppwechseln alles, was sie für die L- Dressur brauchte. Guten Gewissens konnten wir die Pferde mit dem Flieger auf die Heimreise schicken.
    • Cooper

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      13.02.16
      Pflegebericht | Sajé
      Ich hatte nicht viel Zeit, dennoch wollte ich eine meiner Schützlinge besuchen, Sajé. Sie hatte mittlerweile, als ich auf Fortbildungen für Equine Medizin unterwegs war, mit @Sosox3 Rachel zwei Springerfolge erzielt. Zufrieden stolzierte ich auf sie zu. Heute war es sehr kalt und auch Schnee lag noch. Da Sajé aber Rassetypisch robust ist, hatte sie im Gegensatz zu den Englischen Vollblütern, kein Weideverbot. Freudig kam sie angetrabt als ich sie herpfiff. Ich lobte sie ausgiebig und hab ihr einen Apfel.
      Nachdem wir von der Weide zur Stallgasse wechselten holte ich ihren Putzkasten, putze sie und gab ihr eine wohlverdiente Equine Sport Massage, die ich in meiner letzten Forbildung lernte.
      Danach übergab ich sie einem meiner treusten Mitarbeiter um sie zu Bewegen und anschließend, für eine halbe Stunde, in eine Wärmelichtbox zu stellen.

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    • Gwen
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      26.03.16
      Galopprennen E-A | Sajé
      Diesen Monat würden mich zwei für mich eher außergewöhnliche Berittpferde eintreffen. Cooper Chattahoochee schickte mir zwei ihrer Rennpferde ins Training. Das bedeutete für mich, dass Galopprennen auf dem Plan stand. Tatkräftige Unterstützung erhielt ich hier bei von WHT’s ältesten Ausbilder: Charles Graham, fast sechzig Jahre alt und ein wahrer Profi, was den Rennsport betraf.
      Die beiden Pferde würden auf Townsend Acres untergebracht sein, da dies zum einen Charles Wohnort war und zum anderen hier auch unsere Ovalbahn zu finden war. Heute war ich schon früh zugegen, um die beiden Boxen herzurichten und mit Elisa den Tagesablauf und die Fütterung der beiden Berittpferde abzusprechen.
      „Du und Galopprennen also?“, machte sich Elisa grinsend über mich lustig. Ich kommentierte das Ganze ungerührt mit einem: „Wenigstens bin ich klein genug als Jockey“, denn mit ihren 1.70m an Größe war es für Elisa schon schwerer, den Anforderungen des Rennsports nachkommen zu können.
      Nachdem alles vorbereitet war, kam auch schon der Transporter. Cooper hatte einen Pfleger mitgeschickt, welcher mit uns nun die beiden Pferde auslud und erst einmal auf die Weide brachte, damit sie sich ihre Beine vertreten konnten. Die Reise war immerhin nicht gerade kurz gewesen. Beide Pferde waren auch sichtlich erfreut und tobten sich genügend aus.
      Danach ging es in die Boxen und ich begutachtete beide erst einmal. Sajé war eine Marwari Stute. Recht groß mit ihren 1.57m und sie besaß eine wirklich schicke Fellfärbung. Auch Losco, der sechsjährige Vollbluthengst konnte sich sehen lassen. Im Gegensatz zu seiner Mitreisenden stammte er auch direkt von einem Renngestüt und war bereits mit dem Galopprennen bekannt.
      Sajé sollte von Stufe E auf Stufe A trainiert werden, während es für Losco schon auf L-Niveau gehen würde. Die Trainingspläne standen im Groben schon, doch für heute hatten beide frei und konnten sich eingewöhnen. Morgen würde es dann das erste Mal auf die Bahn gehen, damit Charles und ich uns ein Bild von den beiden und ihren Ausbildungsständen machen könnten.

      Am nächsten Tag ging es bereits früh los. Charles hatte für uns zwei Trainingseinheiten am Tag geplant, da Rennpferde schließlich über Kraft und Kondition verfügen mussten. Also musste auch ich ran. Morgens ging es aber erst einmal darum, die beiden Neulinge kennenzulernen. Wir wollten mit Losco beginnen, weshalb ich mir den Hengst als erstes von der Weide holte, ihn gründlich putzte und sattelte.
      Zum Aufwärmen ging es mit Nierendecke eine kleine Runde ums Gestüt. Losco war geschoren und hier bei uns war es für Ende März doch noch recht frisch, auch wenn uns der Winter inzwischen zum Glück so gut wie verlassen hatte, aber Losco musste trotzdem mit sehr viel Bedacht behandelt werden. Dementsprechend ging es dann auch erst einmal auf jeder Hand zwei Runden im Trab um die Ovalbahn, ehe wir begannen.
      Losco war sehr ungeduldig. Während ich mich mit Charles absprach, zappelte er unter mir herum, so dass ich ihn öfters auf eine Volte im Schritt schickte. „Das sollte er sich abgewöhnen, sonst ist er schneller vom Rennen disqualifiziert als ihm lieb ist“, meinte Charles knapp in seiner harschen Art, doch ich konnte ihm nur zustimmen. Das Gezappel war nervig und Losco wurde mit jeder Minute wuschiger.
      Wir gingen eine Runde ruhigen Galopp, testeten die Startbox aus und ließen Losco einen gesitteteren Testlauf durchrennen. Sehr rittig war er auf jeden Fall, er stand schön an den Hilfen und ließ sich jederzeit einfangen. Ebenso war er auch im Umgang sehr umgänglich und obwohl er seine kleine Ungedulds-Macke hatte, war er alles in allem sehr gelassen.
      Sowohl Charles als auch ich waren sehr optimistisch, dass das was mit Losco werden würde. Also ritt ich den Hengst ab, führte ihn dann noch trocken und stellte ihn erst einmal in seine Box. Danach machte ich mir direkt Sajé fertig. Es war ja schon ein ziemlicher Umstieg von Vollblut auf Marwari, aber ich würde mich daran gewöhnen.
      Auch Sajé wärmte ich erst einmal ordentlich auf, ehe ich mich mit Charles am Bahneingang traf und absprach, was wir machen würden. Obwohl Sajé vom Charakter her sehr ruhig und lieb war, war sie nicht so gelassen wie ihr Vorgänger und auch im Umgang hatte ich mich heute erst einmal herantasten müssen. Dafür war sie genauso rittig wie Losco.
      Sie ließen wir erst einmal einen kleinen Testlauf starten, ehe wir sie an die Startbox heranführten. Sie sollte sie sich erst einmal nur von weitem und von nahem anschauen und in allen drei Gangarten ohne zu zucken vorbeilaufen. Nach einer halben Stunde klappte das auch einwandfrei und auch Sajé hatte den ersten Test bestanden und durfte erst zum Trocknen in die Box und dann zeitgleich mit Losco wieder auf die Weide.
      Während wir bei Losco an Technik, Kondition und Kraft arbeiten würden, standen bei Sajé erst einmal die Grundlagen im Vordergrund. Sie sollte die Startbox kennenlernen, das Laufen gegen und mit anderen Pferden und alle Hilfen, die ein Jockey seinem Rennpferd gab. Da beide noch kein sehr hohes Niveau liefen, war es bisher noch nicht von großer Bedeutung, ob sie Steher oder eher Sprinter waren. Ich würde Cooper aber darauf hinweisen, für was sie sich eher eigneten.
      Für Losco peilten wir gute Zeiten für 1000-2500m Rennen an, so dass er sein Können in Flieger- und Steherrennen beweisen könnte. Bei Sajé würden wir hingegen kleiner anfangen und sie mit 500m an alles gewöhnen, um dann das Training mit 800m begleitet von einem gleichmäßigen guten Tempo zu beenden.
      Zumindest stand ein paar Stunden später für beide die zweite Stunde des Tages an. Losco würde nun seine ersten 1000m laufen. Wir imitierten es komplett mit Startbox und richtig Schub. Natürlich wollte ich ihn nicht fertig machen, aber wir wollten schauen, wo bisher sein Limit war, wo die Stärken und die Schwächen lagen und am besten klappte das, wenn man es einfach ausprobierte.
      Losco kam sehr gut vom Start weg und zeigte klasse Ambitionen im Start- und Zielsprint. Aber zwischenzeitlich variierte sein Tempo noch zu sehr, er powerte sich gerne zu viel aus, so dass er dafür auch längere Verschnaufpausen benötigte. Am Ende des Trainings würden wir Cooper auch einen Plan mitgeben, wie sie ihre Pferde am besten durch die Rennen brachte, so zum Beispiel bei Losco, dass er am Start und Ziel durchpowern sollte, zwischendurch aber eher zurückgehalten werden sollte.
      Sajé ging diesen Nachmittag dann das erste Mal im Schritt durch die Startbox und blieb auch samt Reiter ohne Probleme darin stehen. Das erste Mal, als die Türen aufklappten, erschrak sie sich tierisch, aber sie verstand schnell, dass das das Startsignal war. Erst ritten wir im Schritt hinaus, dann im Trab und auch einmal im Galopp. Für heute sollte es reichen, stattdessen ritt ich noch 500m mit Sajé im flotten Reisegalopp, um zu schauen, wie gut es um ihre Balance stand.

      Und so vergingen die kommenden Wochen wie im Flug. Beide Pferde ritt ich zweimal am Tag. Immer unter Aufsicht von Charles, welcher unsere Zeiten aufnahm, vom Boden aus als Hilfe diente und Tipps gab. Beide Pferde hatten sehr unterschiedliche Trainingspläne, kamen aber beide sehr gut voran.
      Für Losco ging es alle zwei Tage raus ins Gelände, um die Kondition durch bergauf und bergab reiten plus lange Trab- und Galoppstrecken zu stärken. Ebenso longierte ich ihn und arbeite mit ihm auch einmal die Woche im Dressurviereck, um seine Muskeln zu schulen. All dies zeigte positive Auswirkungen im Training. Losco war fitter und vor allem auch freier im Kopf.
      Sajé durfte auch ins Gelände. Da sie auch als Distanzpferd geritten wurde, zeigte sie dort sehr gute Ansätze. Für sie gab es noch oft eine Art Schrecktraining, so dass sie auch öfters mit anderen Pferden auf die Ovalbahn musste und wir neben, vor und hinter diesen galoppierten. Sajé erlernte das kontrollierte überholen und verlor auch allmählich die Angst vor Engstellen.
      Nachdem diese Grundlage geschaffen war, ging es für sie erst an das eigentliche Rennen. Charles war erstaunt über ihre guten Zeiten. Er hielt nicht viel von anderen Rassen im Rennsport, aber Sajé schien ihn doch zu überzeugen. Sie war auch motiviert bei der Sache und hatte sichtlich Spaß dabei. Es war eindeutig eine Disziplin für sie.
      Da unser Training so abwechslungsreich war, waren die Pferde auch immer zu Hundertprozent bei der Arbeit dabei und wir erzielten schnell sehr gute Erfolge. Loscos Zeiten für 1500m, 2000m und 2500m konnten sich sehen lassen, zumal sich dahinter noch allerhand Potenzial verbarg.
      Auch Sajé zeigte das Rennpferd in ihr. Die 500m vollbrachte sie in einem schönen Tempo. Sie war im Gegensatz zu Losco ein Rennpferd, was durchzog. Dementsprechend musste man als Jockey das Tempo auch sehr gut regulieren können. Am Ende lief sie aber auch die 800m ohne Probleme und wenn man die Distanzen in Ruhe erhöhen würde, würde sie auch bald die 1000m-Fliegerrennen mitlaufen können.
      Ich sah meine Arbeit hier jedoch schon bald als getan an, so dass ich Cooper anrief und sie über unsere Erfolge informierte. Sie schien sich sichtlich darüber zu freuen, dass sich beide Pferde so wunderbar gemacht hatten und wir planten gemeinsam die Heimreise der beiden. Bis dahin würden sie noch im regelmäßigen Training stehen und ich ritt sie auch noch jeden Tag. Das Wetter war auch im Großen und Ganzen meist auf unserer Seite, selten mussten wir uns durch Nebelschwaden oder Regen kämpfen, wobei wir auch ein paar Mal nass wurden.
      Damit die beiden Pferde wieder heil bei ihrer Besitzerin ankommen würden, sollte erneut ein Pfleger kommen, um sie abzuholen und zu begleiten. Am Vorabend machte ich bereits das gesamtes Zubehör abfahrbereit und legte auch schon Gamaschen und Decken für die Pferde bereit. Im Büro tippte ich noch die letzten Berichte, ehe alles samt Zertifikat in eine schöne WHT-Mappe für Cooper zusammengepackt wurde, so dass sie alle Informationen auf einen Blick haben würde.
      Am kommenden Morgen ging es für beide Pferde dann auch schon früh los. Um sechs stand der Transporter auf den Hof und wir verluden Sajé und Losco. Ich würde die beiden auf jeden Fall vermissen und es hatte mir mehr Spaß gemacht als gedacht, sie im Galopprennen zu trainieren. Aber das Gefühl, etwas erfolgreich abgeschlossen zu haben war auch schön, so dass ich sie zufrieden nach Hause schickte.
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    • Rhapsody
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      Hufschmiedbericht
      Smelyalata | Sajé

      Ostern war vielleicht ein Feiertag aber das bedeutete nicht, dass man nicht arbeiten konnte. Vor allem nicht wenn man einen Auftrag auf Chattahoochee Hills ergattert hatte. Doch das Gestüt lag in Quebec. Und wir … in Manitoba.

      Google sagte uns, dass eine Fahrt wohl keine gute Idee war. Baustellen auf dem Trans Canada Highway streckten die Fahrtzeit auf gute 28 Stunden und ich hatte schon die Autofahrten nach Italien als Kind für ihre Länge gehasst. Trotzdem war ich noch weniger abgeneigt als Lesja, den ich mehr oder weniger dazu zwang, mir zu assistieren („Solltest du nicht … keine Ahnung, einen qualifizierten Mitarbeiter mitnehmen?“ – „Hm … nein.“). Anscheinend hatte er ein Roadtrip-Trauma und drohte, wieder nach Deutschland zu fliegen, sollte ich wirklich nach Quebec fahren wollen. Also hatte ich zähneknirschend zwei Flugplätze gebucht und Cooper Chattahoochees Termin bestätigt.

      Fliegen ohne Jetlag war schon fast ungewohnt, deswegen fühlte ich mich fast übermütig energiegeladen, als wir den Flughafen verließen. Beim Vorgespräch über Skype hatten wir mit der Besitzerin schon die Details besprochen: die Klienten waren Smelyata und Sajé, einmal ein Eisenträger und ein Barhufer. Sajé sollte eisenfrei bleiben, doch für Smelyata hatten wir Aluminiumeisen ausgemacht. Deswegen machte ich mir keine Sorgen über einen Ofen, sondern stieg einfach nach Lesja in das Auto, dass Cooper geschickt hatte, um uns abzuholen, und versuchte, nicht voller Tatendrang vom Sitz zu vibrieren.

      Auf dem Gestüt – und was für eins! Rennpferde waren dann halt doch eine andere Liga als 0815-Warmblüter – wurden wir beide sofort von Cooper begrüßt. Da wir es nicht eilig hatten ging es erst einmal auf eine Tasse Tee und Gebäck ins Haupthaus. Während Cooper und ich sofort ein Thema fanden und ich mich zunehmend wohler fühlte, sah Lesja sich mit großen Augen um und traute sich kaum, sich auf dem ihm angebotenen Sessel zu setzen. Als Coopers Handy klingelte und sie sich schnell entschuldigte, sah ich ihn nur mit einer hochgezogenen Augenbraue an.

      „Ich bin nicht so anpassungsfähig wie du, alles klar?“ zischte er mir zu, wohl um Coopers Gespräch, dass vor der Tür stattfand, nicht zu stören. Ich rollte mit den Augen und nahm einen Schluck von meinem Tee.

      Lesja schnaubte nur verärgert.

      Ein paar Minuten später kam Cooper wieder herein und, nachdem wir unser Geschirr in die Küche geräumt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Stall. Lesja wurde zum Pferde holen verdonnert, während ich das Werkzeug und die Beschläge aus dem Auto holte.

      Als ich wieder kam, stand eine Marwaristute in der Stallgasse – nicht zu übersehen an den gebogenen Ohren. Cooper stellte sie an Sajé vor, die Barhuferin. Doch bevor es an die eigentliche Arbeit ging, musste ich mir erstmal sicher sein, dass die unter keiner Fehlstellung jeglicher Art litt. Von Lesja (als Bestrafung) ließ ich die junge Stute also vorführen und kam zu dem Entschluss, dass alles in bester Ordnung war. Beim ersten Huf, den ich hochnahm, sah ich auch sofort, dass ihre Hufe hart aber nicht zu hart waren. „Die würde ich wirklich so lang wie möglich barhuf lassen,“ riet ich Cooper. „Sollte sie in den Sport gehen gegebenenfalls beschlagen, aber solange sie nicht auf extrem rutschigen Grund geritten wird, sollte sie keine Probleme kriegen.“

      Mit dem Hufmesser schnitt ich erst einmal die Sohle und den Strahl aus, bis dann das Abknipsen des Tragrands dran war. Kein einziges Mal zuckte die Stute zusammen oder versuchte, mir den Huf aus der Hand zu ziehen, sondern ließ alles gelassen über sich ergehen. Auch, als ich den Huf aufbockte, machte Sajé ohne groß mit der Wimper zu zucken mit und ließ sich von mir die Hufwand begradigen. Alles in allem war diese Sitzung … weniger tragisch. Um ehrlich zu sein war sie so unspektakulär, dass Lesja meinte, er könnte das auch ohne Probleme sofort machen. Cooper war zum Glück gerade Sajé wegbringen, sodass ich ihm auf den Hinterkopf patschen konnte.

      Kurz darauf kam Cooper wieder in den Stall, eine Perlinostute im Schlepptau. Zwar war sie wirklich nur ein bisschen größer als ich, doch durch die langen, schlanken Beine wirkte sie doppelt so groß und schüchterte mich fast ein bisschen ein. Seelenruhig ließ sie sich von Cooper in der Stallgasse anbinden, nachdem ich auch hier das Okay gegeben hatte.

      Zuerst mussten die alten, abgetragenen Eisen ab. Mit einer Zange zog ich die Nägel aus der Hufwand und nahm die alten Beschläge behutsam ab. Während ich mich an die Standardhufpflege à la Ausschneiden/Tragrand entfernen/Feilen machte, erzählte Cooper ein paar Alltagsgeschichten der Stute. Als der Name Golden Ebano in Verbindung mit Smelyalatas Eltern fiel, wurde ich hellhörig. „Dann haben wir wohl Halbgeschwister,“ meinte ich grinsend als ich nach dem letzten Huf den Bock auf die Seite stellte. „Mein Capulet hat den gleichen Vater.“

      Lesja sah sich die Stute an, die während der Prozedur ein paar Mal zusammengezuckt war, aber doch einen recht ruhigen Eindruck machte. „Das ist aber auch das einzige, was die beiden gemein haben.“

      Daraufhin wurde er von Cooper natürlich durchlöchert und während Lesja versuchte, Capulets Eskapaden trotzdem noch in ein gutes Licht zu stellen, machte ich mich ans Anpassen der Aluminiumbeschläge. Sie mussten nur etwas mit der Hand aufgewärmt werden, schon waren sie so biegsam wie ein normales Eisen nach einem Sonnenurlaub im Ofen.

      Als die Beschläge angepasst waren, musste ich Lesja dann doch für seinen eigentlich Gebrauch nutzen; er musste Hufe halten, während ich die Eisen aufnagelte. Wieder erschrak Smelyalata und versuchte dabei, ihr Bein zu befreien, doch mit Cooper an ihrem Kopfende und Lesja, der immerhin daheim von Ponys umgeben war, die mehr als einmal das Bein-rückzieh-Spiel spielen wollten, ging alles glatt.

      Der Rest war wieder ziemlich unspektakulär. Die Nagelenden wurden entfernt und dann vernietet und das war es dann auch schon – auch Smelyalata hatte neue Schuhe und ich konnte mich auf eine heiße Dusche freuen. Cooper hatte netterweise angeboten, uns für eine Nacht auf dem Gestüt aufzunehmen und brachte uns zu unserem Zimmer, nachdem die Perlinostute ebenfalls wieder aufgeräumt war.
      Cooper gefällt das.
    • Cooper
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      Pflegebericht | 24..03.16
      Stutenstall

      Es war schon seit einiger Zeit geplant dass ich mich mal einen Tag komplett um die Pferde in den verschiedenen Ställen widme, und heute war dieser anstrengende, aber sicherlich spaßige Tag da. Simon war hingegen nicht sehr begeistert, er hatte sich vorgenommen mit Eskador eine Runde auf der Rennbahn zu drehen, was er aber mit zu liebe nach Hinten verschob.
      Es war der erste richtig sonnige, aber keineswegs warmer, Tag. Trotzdem genoss ich die Sonnenstrahlen und ich beschloss alle Stuten auf die Weide zu stellen. Jede von ihnen bekam aber eine Decke, angefangen mit Cryfirra, dann Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, Phaeleh, Tabita, Felicita und zuletzt Sekuoia. Die einzige die die neuen 'Kuscheldecken' nicht mochte war Sajé. Sie mochte die Decke gar nicht und versuchte sie mit aller Kraft ab zu streifen. "Jetz hör aber auf!". Mein Ton war harsch. Die Marwaristute bemekte dass, wackelte mit ihren Ohren und schaute mich mit großen Augen an. "Du brauchst mich jetzt nicht so an zu sehen. Auch für dich ist das noch viel zu Kalt, wenn du was länger draußen bist". Man wusste ja nie ob Pferde einen Wortwörtlich verstehen, das tun sie denke ich auch nicht. Dennoch sprach mit trotzdem mit Ihnen, wie, als wären es kleine Kinder. Meiner Meinung nach war das auch richtig so. Simon lachte mich, bevor er noch nicht so viel Kontakt mit Pferden hatte, aus. Mittlerweile weiß aber auch er dass man das einfach so macht. Als alle Stuten weidebereit waren, brachten Simon und ich sie zweiweise auf die Weiden, dort fütterten wir auch Frühstück. "Frühstück ist doch ein gutes Stichwort". Simon nahm mich an die Hand und wir verschwanden ins Haus für's Frühstück. Die Küche war groß und super toll eingerichtet sowie ausgestattet. Rachel stieß noch hinzu und wir genossen eine gemütliche morgendliche Runde. "Oh, ich muss los" sagte Rachel als sie um kurz nach zehn auf die Uhr schaute und verschwand nach dem gemeinsamen aufräumen. Auch Simon und ich machten uns wieder auf den Weg in den Stutennstall und misteten dort alles Boxen aus. Einige der Stuten wie, Sekuoia und Phaeleh setzten wir um auf Späne, da sie sich dauerhaft von Heu voll fraßen und das gute Futter dann nicht aßen. Zudem erneuerten wir den ganzen Boxenplan, Futterplan und die Weidezeiten. Alles hatten wir auf eine Pinnwand gehängt, somit jeder Zugriff auf die Unterlagen hatte. Nach der Prozedur, waren unglaubliche drei Stunden vergangen und die Sonne stand hoch am Himmel.
      Nach einer kleinen verdienten Pause holte ich mit drei Stuten hinunter. Sekuoia, Felicita und Tabita. Alle drei waren sehr angenehme Genossinen und vertrugen sich untereinander außerordentlich gut. Ich machte mich daran die drei zu putzen und zu pflegen. Alle drei bekamen zusätzlich ein schönes Öl für das Fell und auch eine nette Frisur. Dann schickte ich einen Mitarbeiter mit ihnen zum Selbsttrainer. "Eine halbe Stunde für jede reicht heute. Es ist Feiertag" sagte ich humorvoll, was es nach seinem Gesichtausdruck zu Urteilen, nicht so wirkte. Die nächsten waren Sajé und Cryfirra, da Simon mit Smelyalata, Deadly Ambition und Phaeleh zuvor genommen hatte. Ich trauerte ein wenig um die Gesellschaft von Yalata und Eleh, dennoch würde ich sie dann einfach am nächsten Tag mal besuchen. Zudem war ich froh, dass Simon sich eingelebt hatte, das machte mich am glücklichsten. Mit Sajé und Cryfirra machte ich das gleiche wie bei der Dreiertruppe von eben. Die beiden genossen es, nur Cryfirra war nach kurzer Zeit schon genervt und ließ sich keine Frisur mehr machen, was aber auch nicht unbedingt nötig war. Ich sattelte und trenste Sajé und beschloss mit ihr noch einen kleinen schönen Ausritt in den Wald zu machen. Ich sagte Simon bescheid und verschwand dann.
    • Veija
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      Juni 2016, by Veija

      London Grammer + Sajé Galopprennen A - L, Siropòn Distanz E - A

      Kaum war ich in England bei Hunter fertig, flog ich zurück nach Kanada. Leider nicht auf meinen eigenen Hof, sondern zu Cooper Chattahoochee. Weit wohnte sie jedoch nicht von mir weg, so dass es nicht so schlimm war, vorher nicht nach Hause zu können. Ich sollte bei Cooper zwei Pferde in Galopprennen von A auf L bringen, sowie ein Pferd in Distanz von E nach A, weshalb ich nicht schlecht schaute, als mich Alexis und Aaron auf Coopers Hof empfingen. "Was macht ihr denn hier?", fragte ich lachend und umarmte die Beiden kurz. "Wir wussten, dass du viel zu tun hast und sind hier gestern schon angereist, um die Pferde zu trainieren. Die sind einsame Spitze!", schwärmte sie und ich lachte, ehe ich mich kurz bei Cooper anmeldete und dann in den Stall ging. Eines der Pferde war London Grammar, ein temperamentvoller Apfelschimmelhengst. Das zweite Pferd war eine Marwaristute namens Sajé. Marwaris hatte ich noch nie in echt gesehen, umso erstaunter war ich natürlich, jetzt eins zu Gesicht zu bekommen. Das dritte Pferd im Bunde, welches ich in Distanz trainieren sollte, war ebenfalls ein Marwari. Der Hengst trug den Namen Siropòn. "Die beiden Pferde, welche in Galopprennen trainiert werden sollten waren gestern und heute schon auf der Bahn. Siropòn war gestern schon im Gelände, heuet noch nicht.", erklärte mir Alexis und ich war dankbar, dass sie und Aaron mir unter die Arme griffen. "Dann schnapp ich mir den Hengst mal und geh ins Gelände.", sagte ich und ließ mir von Alexis die Box zeigen, in der der Hengst stand. Geputzt war er schon, so dass ich ihn einfach nur satteln und ins Gelände gehen musste. Wir waren gute 1,5 Stunden unterwegs, sogar im schnellen Tempo, ehe wir wieder am Hof ankamen und ich Aaron den Hengst in die Hand drückte. Führ ihn noch ein wenig trocken, dann kann der wieder in die Box.
      Am nächsten Morgen waren meine beiden Mitarbeiter und ich schon um sechs Uhr wach, da wir auf die Rennbahn gehen wollten. Wir sattelten also London Grammer und Sajé und gingen zum Reitplatz, um sie ein wenig aufzuwärmen. Das taten wir, indem wir die Steigbügel auf normale Länge stellten und einfach ein wenig im Schritt und Trab warm ritten. Dann blieb Alexis mit der Stute auf dem Platz, während Aaron mich zur Bahn führte. "Innen oder außen?", fragte er mich. "Außen.", meinte ich lachend und hielt den Hengst zurück, damit er mir Aaron nicht über den Haufen lief. Als er mich dann losließ, galoppierte der Hengst mit großen Schritten davon. Es dauerte nicht lange, da folgte Alexis mir mit der Stute Sajé. An den Startboxen standen wir eine Weile, bis beide Pferde drinnen waren. Dann ging es auch schon los. Die Türen flogen auf und Londin Grammar machte einen riesigen Satz nach vorne, mit dem wir Sajé hinter uns ließen. Alexis und die Stute mussten sich rieisg anstrengen, um mit uns mitzuhalten, doch sie hatten keine Chance, denn wir flogen den beiden davon. Grammar war noch lange nicht am Ende seiner Kräfte, weshalb ich nochmal anzog und den Abstand zwischen dem anderen Pferd vergrößerten. Wir hatten bestimmt 7 Längen Vorsprung, als wir durchs Ziel galoppierten. Aaron erwartete uns schon. "Hast du das gesehen? Hammer Pferd!", sagte ich begeistert und stieg ab, um den Hengst noch ein wenig trocken zu führen. AUch Sajé wurde trocken geführt, ehe beide wieder in die Box kamen. Am Nachmittag ging ich wieder mit dem Marwarihengst ins Gelände.
      Die nächsten Tage trainierten wir so weiter wie bisher, wobei ich die Distanz und die Schnelligkeit bei den Distanzritten erhöhte, damit der Hengst nicht nur mehr Kondition aufbaute, sondern auch ein Gefühl für die Distanzen bekam. Dann verabschiedeten wir uns wieder und fuhren nach Hause.
    • Veija
      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.​
    • sadasha
      Chattahoochee Hill's
      Stuten
      Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaeleh, Tabita, Felicita II, Skuoia

      Am zweiten Tag meines Kurzurlaubs in den Chattahoochee Hills sah ich nach den Stuten des Guts. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaeleh, Tabita, Felicita II und Skuoia waren alle top in Form und standen nach wie vor in der Obhut von Pflegern, die die Stuten umsorgten und bewegten. Gerade als ich vorbeilief beschäftigte sich jemand mit der Berberstute Tabita. Da es für mich interessanter war nahm ich mir heute die Vollblutstuten vor. Sechs an der Zahl gab es hier und ich tat mein Bestes sie ordentlich auszulasten, bevor ich sie wieder in ihre Boxen verabschiedete. Besonders angetan hatte es mir Felicita II, die den besten Eindruck hinterlassen und wunderbar mit gearbeitet hatte. Aber auch Phaeleh würde mir im Gedächtnis bleiben, weil sie so auffällig gefärbt war. Im ersten Augenblick hätte ich gedacht, sie sei eine Spotted timeout Tochter. Nach einem Blick auf ihr Boxenschild wusste ich dass ich damit falsch lag. Dieser Zufall wäre wohl zu groß gewesen.
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  • Album:
    |CHH Mares|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    7 Dez. 2015
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    Kommentare:
    26

    EXIF Data

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  • [​IMG]
    Sajé
    Jeje
    [​IMG]

    Exterior

    Rasse Marwari
    Herkunft West India
    Geschlecht
    Alter 7

    Stockmaß 157cm
    Deckhaar Flaxen Red Roan Sabino
    Langhaar Creme
    Abzeichen Laterne
    vr [x] | vl [x]| hr [x] | hl [x]


    [​IMG]

    Interior

    treu | intelligent | hörig

    Charakter/ nature
    Sajé ist eine sehr liebe Stute, dennoch hat sie das entsprechende
    Temperament der Marwaris.
    Sie ist ein treues Pferd und weiß zu schätzen was sie bekommt,
    kaum eine Rasse ist anspruchsloser als die Marwaripferde.
    Zu ihrer Eleganz und Intelligenz kommt hinzu dass sie
    robust und sehr mutig ist, kaum schreckt sie vor etwas
    zurück, auch an Selbstbewusstsein fehlt es Sajé nicht.


    Beschreibung/ description

    Die Sabinostute ist unter dem Sattel gehorsam und lernwillig,
    jedoch behält sie ihr Temperament und ihre Eleganz in den Grundgangarten.
    Sie besitzt wie die meisten Marwaripferde einen bestimmten Passgang, den Revaalpass.
    Zu ihrer Trittsicherheit kommt hinzu dass sie sehr fleißig ist,
    sie hört nur auf zu Arbeiten wenn man sie auch lässt.
    Die Stute hat außerdem eine hohe Ausdauer und Schnelligkeit,
    die man ebenfalls zu ihrer Eleganz und ihrer Trittsicherheit gut verwenden kann.
    Sajé wird vor allem in den Bereichen Galopp-Trabrennen, Gangtunieren
    sowie in Dressur und Distanz gefördert.
    Sie wird zu Schönheitswettbewerben und Körungen geschickt
    werden um dort Siege zu erzielen um später ihre
    Gene in meiner Zucht weiter geben zu können.


    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch)
    herd [5] | conspecific [5] | towards humans [5]

    Problematiken/ Ängste
    keine

    [​IMG]

    Breed Information

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    [SK 460]

    Nachkommen
    ///

    Gencode
    ee aa/Aa/AA nRn nSb ff

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR Cooper
    Ersteller Freja
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀
    von
    aus der


    von♂

    von
    aus der

    [​IMG]

    Achievements & Qualifications
    eligbility: Rennen | Dressur | Distanz
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Gangreiten E A L M S S* S** S***


    [​IMG]

    Grinds & Successes
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    297. Dressurtunier | 110. Synch. Springen | 108. Synch. Springen | 241. Distanzturnier | 350. Springtunier |
    250. Distanzturnier |
    347. Distanztunier | 358. Distanzturnier

    [​IMG]

    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Rittigkeit [5] | Gelassenheit [5]
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [5]
    Satteln [5]
    Führen [5]
    Putzen [5]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [5]
    Schmiedefromm [5]

    [​IMG]

    Health Condition
    [​IMG] [​IMG]
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung
    xxx

    Akute Erkrankung
    xxx

    [​IMG]

    PNG