Mohikanerin

Saints Row

Aegidienberger | Stute | Ungekört | (c) Kirbeeh

Saints Row
Mohikanerin, 7 Dez. 2019
Rinnaja, Calypso und Wolfszeit gefällt das.
    • Mohikanerin
      Erste Körung | 8. November 2013

      Noch ein letztes mal tief durch atmen und dann trabe ich in die Halle. Die erste Körung mit Saints Row beginnt. Wir bleiben bei X stehen und grüssen die Richter. Im Schritt reite ich auf den Hufschlag zu. Dann bemerke ich das der Sattel etwas rutsch und schiebe ihn wieder richtig. Ich biege links ab und trabe in der Ecke wieder an. Als erstes mache ich eine Runde ganze Bahn, dass die Stute sich die Gegebenheiten angucken kann. Wieder an den Richtern vorbei geh ich auch dort auf den Zirkel. Immer wieder nimmt die Stute den Kopf in die Senkrechte und ich lobe sie leise. Dann pariere ich sie wieder durch in den Schritt und reite eine Volte an der nächsten langen Seite. Ich merke wie mein Blut durch die Adern strömt. Ausserdem ist es total leise in der Halle, dass macht mich unruhig. Das merkt Saint. Nein. Sie fängt an etwas mit dem Kopf zu schlagen. Ich gebe ihr ein paar Paraden bis sie steht in der Mitte der kurzen Seite. Aus dem Stand trabe ich sie an. Mit der Stute reite ich noch eine Volte im Trab und galoppiere sie in Ecke an. Eine Runde reicht, doch das sieht Saint nicht so. Als ich bremsen will zieht sie und ich lasse es so ansehen, als ob es gewollt ist. Noch mal Glück gehabt. Als wir wieder im Schritt sind reite ich einen Handwechsel und geh eineinhalb Runden Schritt. Ich atme erneut tief durch und schliesse die Augen. Im Trab reite ich eine einfache Schlagenlinie an der nächsten langen Seite. Feines Pferd. In der zweiten Ecke galoppiere ich sie wieder an. Als ich sie wieder nach zwei Runden in den Schritt hole zeige ich noch den Tölt. Dafür mache ich kurze Zügelspielchen und tölte die Stute an. Saint hat genauso tollen Tölt wie mein Hengst Nico. Die beiden Pferde vertragen sich auch super. Aber jetzt mach ich die Zügel noch locker und tölte im Arbeitstempi mit Zügelüberstreichen zwei Runden. Ich nehme wieder die Zügel auf und hole sie in den Schritt, mache einen Handwechsel und reite zu X. Verabschiede mich von den Richtern. Das Publikum und ich reite im Schritt raus, während Saint mir die Zügel aus der Hand kaut.

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    • Mohikanerin
      Hufschmied | 2. Dezember 2013

      Heute war ich bereits den dritten Tag bei Lena. Nachdem ich meinen Wagen geparkt und alles ausgepackt hatte, brachte die junge Frau mir das erste Pferd für heute: Milka Luflee, eine Isländerstute. Ich begrüßte sie kurz und fing dann damit an, die alten Hufeisen abzunehmen. Die junge Stute stand dabei brav still und ich fuhr damit fort, die Hufe ordentlich auszuschneiden. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, anschließend rundete ich die Hufwand etwas ab. Zum Schluss schnitt ich noch den Strahl zurecht, dann war die Stute fertig und konnte zurück in die Box. Vorher bekam sie allerdings noch ein Leckerli zur Belohnung.
      Als nächstes war Totbringer dran. Die hübsche Stute sollte ebenfalls barhuf gehen, weshalb ich nach einer kurzen Begrüßung direkt mit dem Abnehmen der Eisen anfing. Gelangweilt und fast schlafend stand die Stute am Putzplatz und beachtete weder mich, noch irgendetwas anderes, sodass es relativ schnell ging, bis alle Eisen ab waren und ich mit dem Ausschneiden der Hufe fortfuhr. Zuerst kürzte ich die Hufwände und die Trachten, die bei diesem Pferd noch sehr gut aussahen. Anschließend rundete ich die Hufwände mit der Raspel ab und korrigierte mit dem Hufmesser den Strahl. Nachdem ich den letzten Huf abgesetzt hatte, klopfte ich Totbringer den Hals. Verschlafend guckte die Stute mich an und bekam ein Leckerli von mir, bevor Lena sie zurück in den Stall brachte.
      Als sie zurück kam, führte sie eine kleine, cremefarbene Isländerstute, band sie an und erklärte mir: „Das ist Kempa, sie ist ruhig im Umgang und auch bei Hufschmied macht sie keine Probleme. Sie soll ebenfalls barhuf gehen.“ Ich nickte und begann sofort, die Hufeisen, welche schon ziemlich abgelaufen waren, abzunehmen. Anschließend kürzte ich die Hufe und schnitt den Strahl zurecht. Lena hatte recht behalten, die Stute war total lieb und ließ alles brav machen. Zur Belohnung gab ich ihr ein Leckerli und streichelte ihr über die warmen Nüstern. Dann wurde sie zurück in den Stall gebracht und die nächste Stute war dran.
      White Pearls Sunset, eine Mixstute, ließ sich brav von Lena anbinden und betrachtete mich neugierig. Ich begrüßte sie und fing dann damit an, die Hufeisen abzunehmen, da auch diese Stute barhuf gehen sollte. Sunset gab mir brav die Hufe und stand fast ohne eine Bewegung da und ließ mich arbeiten. Ich lobte die Stute, nachdem ich die Hufe ausgeschnitten und zurecht gefeilt hatte.
      Als nächstes waren Buried Hope und die beiden Fohlen Columbia fra Frelsi und Nökkvadís fra Frelsi dran. Bei der großen Stute nahm ich die Hufeisen ab, anschließend schnitt ich bei allen drei Pferden die Hufe aus. Hope war zwar etwas neugierig und musste alles untersuchen was ich ihr zeigte, war aber, wie die beiden Fohlen, brav und weigerte sich nicht. Bevor die Stuten zurück in den Stall kamen, gab ich jedem noch ein Leckerli.
      Nun kam das erste Pferd, welches neue Eisen bekommen sollte. Little Grey war eine hübsche Mixstute, die mich neugierig begutachtete, während Lena sie anband. Ich gab ihr ein Leckerli zur Begrüßung, über das sie sich sehr zu freuen schien. Zuerst nahm ich, wie bei den anderen Pferden, die alten Eisen ab. Anschließend suchte ich neue, passende Eisen raus und erhitze das erste im Schmiedeofen. Während ich darauf wartete, dass es heiß genug war, strich ich Grey über den Hals. Sie stand gelassen neben mir und auch als ich das glühende Eisen auf ihren Huf legte, machte sie keine Anstalten. Mit dem Hammer formte ich das Eisen, sodass es perfekt auf den Huf passte. Im Wasser kühlte ich es dann ab und schnitt mit der Schere den Schneegrip auf das Eisen zu. Mit zwei Nieten befestigte ich die Einlage und nagelte dann beides auf den Huf. An das Hufeisen konnten außerdem noch Stollen befestigt werden. Zur Belohnung gab ich der Stute und sie konnte zurück in den Stall.
      Die letzten Stuten für heute, Pögn und Saints Row, sollten ebenfalls neue Eisen mit Schneegrip bekommen. Ich wiederholte also die Abläufe wie bei Grey und nach kurzer Zeit hatten beide Stuten die neuen Eisen an den Hufen. Die beiden Ponys waren dabei lieb und ich konnte meine Arbeit ohne Probleme machen. Bevor sie zurück in den Stall kamen, gab ich beiden noch ein Leckerli.
      Während Lena die Stuten zurück in den Stall brachte, räumte ich mein Werkzeug zusammen und verstaute es im Auto. Die junge Frau kam zu mir und wir verabschiedeten uns. Ich machte mich fröhlich auf den Weg nach Hause.

      © Mangofisch | 6339 Zeichen

    • Mohikanerin
      Genauso schwierig | 27. April 2014

      Nach dem Fynja und ich als erstes die Splash-Träger in Halle laufen haben mit Musik, ging es weiter mit aufsatteln und Trensen. Aber bevor es los geht habe ich noch schnell Hell geholt. Einer der ältesten Hengste vom Hof muss auch mal bewegt werden. Fynja hat mir beim ptzen geholfen, dass ich nur noch die Führ Kette holen brauch. Alles rangemacht , kann es ins Gelände.
      Wir steigen in Ruhe auf und ich nehme Hell auf die linke Seite. Fynja reitet rechts von mir. Im langsamen Schritt geht es Richtung Wald. Also am Zaun entlang, vorn ist die Strasse. Entspannd geht Hell und Glymur vorwährts, nur Saint streubt sich noch sehr gegen das langsam laufen. Deshalb halte ich ab und zu an, dass sie stehen übt. Nach mehrmaliger Wiederholung geht es dann. Am Zaun vorbei und in den Kirschweg einbiegend tölten wir an und Hell trabt neben mir. Er zeigt noch immer die selbe raumgreife wie als er noch jung war, nur können wir nicht mehr viel mit ihm machen. Dieses Jahr wird er warscheinlich decken und dann mal sehen. Auch Glymur ist heute wieder super drauf. Er rollt nicht und seine Kopfhaltung ist auch super. Nur Saint ist heute mega schlecht drauf. Sie ist zwar noch nicht so lange geritten, aber trotzdem spinnt sie heute besonderes viel rum. Nicht nur das sie rollt sondern, will auch ständig überholen und schneller werden, dabei schlägt sie dann mit dem Kopf und das macht einfach kein Spaß. Set dem wir sie gekauft haben, geht es nur noch bergab und wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir parieren die Pferde durch in den Schritt und biegen links ab Richtung See, aber gehen dann später auf den Hof rauf. Es reicht eine kleine Runde. Wir machen ein Stück noch mal etwas schneller und sind dann auf dem Hof. Ich lobe die beiden Pferde und steige dann hab. Fynja und Glymur reiten zum Anbinder. Hell war heute besser Saint, mies. Doch ich muss weiter arbeiten. Ich sattle die Stute ab und bringe es in die Sattelkammer auch die Führkette kommt dort rein. Fynja bringt Glymur und Hell weg und ich Saint.

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    • Mohikanerin
      Dressur E zu A | 28. April 2014

      Mit zusammengekniffenen Augen strecke ich mich nach vorne über das Lenkrad. Ist das da vorne Vina’s Hof? Sieht fast so aus. Nach einigen Metern sehe ich es besser, ja jetzt bin ich wohl angekommen. Saints Row, eine Aegidienberger Stute, sollte heute in Dressur weitergebildet werden. Vina hat mich jedoch vorgewarnt, momentan habe sie eine schlechte Phase, doch ansonsten sei sie lernfreudig und brav. Mit einem Lächelnd parkiere ich nun mein Auto und sehe Vina auf mich zueilen. Ich steige aus und wir begrüssen uns herzlich, „Super dass du kommen konntest!“, sagt sie mir dann und ich antworte, dass ich mich auch darüber freue. „Du hast es ja schön hier!“, meine ich ehrlich erstaunt. „Dankeschön“, antwortet sie mir lächelnd und ich lächle zurück. „Dann zeig ich dir mal Saint, in Ordnung?“ Ich nicke und schon schreitet sie voran. Auf dem Weg zu Saints‘ Box kann ich viele Isländer bestaunen, schliesslich hat Vina eine Isländerzucht. Isländer haben es mir schon früh angetan, und auch heute muss ich hie und da stehen bleiben und mir die hübschen Isländer ansehen. Vina selber quittiert das mit einem Lachen, in welches ich einstimme. „Aegidienberger – Was ist das denn eigentlich für eine Zucht?“, frage ich sie nun. „Das ist eine Kreuzung von Isländern und Paso Peruanos, eine echt tolle Rasse“ Ich nicke langsam, so lernt man immer wieder etwas Neues. Nun kommen wir zu der Stallung, in welcher Saint ist. Vina führt mich zu ihrer Box, „da wäre mal die Gute“, sagt sie dann zu mir. Saint ist wirklich eine schöne Stute, vor allem hat sie eine ganz besondere Fellfarbe. „Wow“, bringe ich nur hervor. Um mich mit ihr bekannt zu machen strecke ich ihr die Hand entgegen. Saint schaut mich zunächst argwöhnisch an, doch nach einigen Sekunden kann ich sie auch schon streicheln. Nun holen wir sie gemeinsam aus der Box und putzen sie ausgiebig. Die Hübsche geniesst die Putzeinheit, dann kämmen wir ihr die Mähne, verlesen den Schweif und kratzen ihr die Hufe aus. „So, dann wollen wir mal satteln“, sage ich und streichle Saint. Vina zeigt mir die Sattelkammer und ich hole den Sattel hervor, sie bringt das Zaumzeug mit. Beim Satteln will Saint nicht still halten, sie macht immer wieder einige Schritte zur Seite. „Also!“, rufe ich lachend aus. Vina zwinkert mir nun zu und durch ein kleines Bestechungsmittel hält sie nun endlich still. „Geht ja auch so, oder? Feine Dame“, lobe ich sie. Vina zäumt sie nun und Saint ist nun bereit. „Ich hole noch schnell meinen Helm und meine Gerte“, rufe ich Vina zu, ich Dödel habe mein Zeug im Auto vergessen. Nun spurte ich also zum Auto und hole meine Sachen hervor. Vina hat mir geraten, mit der Gerte zu arbeiten, da Saint es so kennt.

      Wieder, nun mit der vollen Ausrüstung, spurte ich wieder zu Vina zurück. Mit einem Lächeln danke ich ihr und sie übergibt mir die Zügel. Den Sattelgurt ziehe ich noch eins enger und dann heisst es auch schon aufsteigen, nun bin ich mal gespannt. Vina streckt mir den nach oben gerichteten Daumen entgegen und mit einem Grinsen steige ich auf. Die hübsche Saint bleibt still stehen und ich lobe sie. Wir sind alleine auf dem Platz, nun kann ich mich ganz auf sie konzentrieren. „Dann wollen wir mal!“, sage ich zu ihr und streichle sie. Zum Anfang lasse ich sie am langen Zügel ganze Bahn gehen. Saint reagiert gut auf die Hilfen, doch sie ist recht verspannt. Wir wechseln die Hand, ehe ich die Zügel aufnehme. Nun reisst Saint den Kopf hoch, doch sie bleibt ruhig. „Hee“, beruhige ich sie, doch anscheinend hat sie nicht etwas erschreckt. „Das habe ich eben gemeint!“, ruft mir Vina nun vom Rande aus zu. Ich nicke langsam, da gibt es nun also viel zu arbeiten. Saint wehrt sich sehr gegen das Gebiss und ist auch allgemein völlig verspannt. Ich reite kurz zu Vina und gebe Saint Paraden, sie bleibt gehorsam stehen. „Vina?“, frage ich sie, „Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du daran gedacht hast, und die Zähne kontrollieren lassen hast …?“ Schliesslich kann es ja sein, dass Vina das nicht beachtet hat. „Ja, da ist nichts“, antwortet sie mir. „Okay, wollte einfach nur sicher gehen“, lächle ich ihr zu und wende mich wieder Saint zu. Zu Beginn versuche ich, mit den Zügel leicht zu spielen, behalte aber eine konstante Verbindung. Zuerst merkt man nichts, doch bald wehrt sie sich auch nicht mehr so gegen die Zügeln. Mit den Zügeln mache ich nun nicht viel, mehr über Schenkelhilfen und Saint wird nun ruhiger. Aber schliesslich soll sie ja das Gebiss akzeptieren, nun nehme ich die Zügel wieder auf, treibe hartnäckig und Saint wehrt sich zunächst noch gegen das Gebiss. Keine Frage, es ist eine Gefühlssache und ich gehe es langsam an. Bald, nach vielen Belohnungen und Übungen, wehrt sie sich nun gar nicht mehr gegen das Gebiss, auch im Trab klappt es. Perfekt läuft sie noch nicht am Zügel, doch es ist ein guter Anfang. „Braaves Mädchen!“, lobe ich sie nochmals ganz fest. Nun können wir uns an die eigentliche Arbeit machen. Zwar wehrt sie sich nun nicht mehr gegen das Gebiss, doch sie ist immer noch nicht entspannt. Ich gebe ihr nun Hilfen zum Antraben und im Trab reiten wir Volten, Schlangenlinien und vieles mehr, was die Geschmeidigkeit fördert und Saint entspannt, sodass sie nicht mehr so verkrampft ist. Nun arbeiten wir daran, dass ihre Hinterhand aktiver wird, und sie nicht so sehr auf der Vorderhand läuft. Nach einiger Zeit klappt es gut und ich lobe sie nochmals ganz fest und als Belohnung gibt es eine Pause. Ich pariere sie ihn den Schritt und wir wechseln die Hand. Auch hier schaue ich, dass sie schön versammelt läuft. Bei Saint muss ich nicht viel machen, die Gute kennt das Meiste auch schon. Nun geht es zum Galopp, mit einem Schnalzen und feinen Beinhilfen gebe ich ihr das Kommando, anzugaloppieren. Sofort fällt Saint in einen butterweichen Galopp, diese Gangart ist sicherlich ihre Stärke. Ich lobe sie und verstärke leicht ihren Galopp. Saint nimmt die Hilfe an, die Stute ist echt toll. Wir gehen bei A auf die Volte und wechseln aus der Volte die Hand. Auch hier zeigt Saints ihren schönen Galopp, dann pariere ich sie in den Trab. Nun heisst es: Mitteltrab. Saints kennt das noch nicht. Im Trab lasse ich ihr ein wenig mehr Zügel, und zur Vorbereitung verlängere ich ihre Schritte, denn das kennt Saints schon, nun fehlt also nicht mehr viel zum Mitteltrab. Bei jedem Schritt treibe ich fein, da sie nun mehr Zügel hat, wirft sie nun ihre Beine mehr nach vorne. Nach einiger Zeit hat Saint es kapiert, ihre Schritte werden raumgreifender, die Schwebephase länger und die Hinterhand arbeitet stark mit. Überaus glücklich pariere ich sie in den Schritt und lobe sie ganz doll. „Du bist ein super Mädchen, Süsse!“ Mit einem Grinsen schaue ich auf und sehe Vina mir zulächeln. Mit einem strahlendem Lächeln nicke ich ihr zu, dann nehme ich wieder die Zügel auf und im Schritt reiten wir Bahnfiguren. Die meisten kennt Saints auch schon, doch das Viereck verkleinern zum Beispiel nicht, auch durch die halbe Bahn wechseln ist ihr unbekannt. Wir arbeiten daran, bis es ihr nicht mehr fremd ist. Nun, bemerke ich plötzlich, ist das Gebiss kein Problem mehr, sie geht in korrekter Anlehnung und macht super mit. Saint kennt nun alles vom A Niveau, meine Arbeit ist hier getan.

      „Also, ich hoffe, man sieht sich wieder!“, lächle ich Vina zu. Wir haben Saint versorgt, geknuddelt und ich hab mich von ihr verabschiedet. Die gute Stute war wirklich eine ganz tolle, die werde ich so schnell nicht vergessen. Saint hat recht gearbeitet, sie war recht müde und hat geschwitzt, sie hate wirklich alles gegeben und hat anscheinend auch Spass daran gehabt, so wie ich. Nun verabschieden Vina und ich uns, es war ein toller Nachmittag. „Ja, hoffen wir mal!“, antwortet mir Vina mit einem Lächeln. „Also, dann mach es mal gut!“, rufe ich ihr nochmals zum Abschied zu, ehe ich mich entferne. Als ich mich nochmals umdrehe, sehe ich sie mir zuwinken. Mit einem Grinsen winke ich ihr zurück und steige dann in mein Auto, heute war wieder mal ein toller Tag.

      © Medy | 7967 Zeichen

    • Mohikanerin
      Tierarzt | 28. August 2014

      Mein Terminkalender verriet mir, dass ich heute einen Termin bei Mohikanerin hatte. Bei ihr sollten alle Pferde geimpft und gechippt werden.
      Kurz zählte ich die Namen der Pferde durch, die ich behandeln würde und ergriff dann kurzerhand den gesamten Karton Transponder, der noch in meinem Büro stand. Man sollte schließlich immer einen Ersatz-Injektor zur Hand haben und jetzt über 50 Spritzen auszuzählen – da hatte ich keine Lust zu.
      Kurz kontrollierte ich noch, ob ich ausreichend Impfstoffe im Kofferraum hatte, genau so wie Spritzen, Nadeln und Alkoholtupfer.
      Dies konnte ich bejahen, sodass ich mich rasch auf den Weg zu meinen heutigen Patienten machte.
      Am Stall angekommen, kam Vina mir bereits entgegen und begrüßte mich.
      Ich bat sie, die Pferde recht rasch nachzuholen und anzubinden, sodass wir hoffentlich einigermaßen fix fertig würden.
      Als erstes waren die Stuten an der Reihe.
      Hier stand Willa bereits bereit. Ich begrüßte das Pferd kurz, dann zog ich die Impfstoffe für sie auf. „Ich impfe alle gegen Tetanus, Influenza und Herpes“, erklärte ich, während ich einige Spritzen schon vorbereitete. Ich hatte eine Folie mitgebracht, auf der man die Aufkleber der Impfstoffe wieder abziehen können würde. Diese machte ich zu einer Tabelle, schrieb Willas Namen auf, klebte den Aufkleber auf und machte eine dritte Spalte für den Barcode des Transponders. So könnte Vina alles in die Pässe, die sie selbst beim Verband anfordern wolle, nachtragen.
      Mit den beiden Spritzen der Impfung war ich so fix fertig, dass Willa es kaum mitbekam und lediglich kurz zusammenzuckte.
      Anschließend griff ich in den Karton auf den Rücksitz meines Wagens und fischte einen Transponder für sie heraus, den ich ihr auf die Mitte der linken Halsseite injizierte. Erst, als ich mich mittels Lesegerät davon überzeugt hatte, dass alles richtig saß, zog ich den Barcode ab und klebte ihn neben ihren Namen auf die Folie.
      Als nächstes war Heavem an der Reihe, dann Aqua, White Pearls Sunset, Saints Row, das Fohlen Nökkvadís van Ghosts, Þögn, Náttdís van Ghosts, Hlíf van Ghosts, Elding, Moon’s Pumpkin, Coulee, bei der ich mich wunderte, weil sie total aus der Richtung der anderen Pferde schlug und zu guter Letzt Lila Wolken.
      Alle wurden geimpft und bekamen einen Transponder, ich überprüfte den Sitz und vermerkte alles auf der Folie. Hier und da gab es leichte Probleme, war insgesamt aber recht gut zu bewältigen.
      „So, das war der erste Streich. Dann kommen noch die Hengste“, stellte ich fest und klopfte die Hände aneinander, die mittlerweile vom Spritzen schon Schwielen an den Daumen hatten.

      © Eowin | 2632 Zeichen

    • Mohikanerin
      Wer ist Fetch? | 9. Oktober 2014

      In den letzten Wochen haben wir nun Jemand neues auf dem Hof. Sie heißt Fetch und ist nun 17 Jahre alt geworden. Aufmerksam auf den Hof ist sie durch die Anzeige im Internet gekommen. Natürlich war Jonah zu faul gewesen, diese zu löschen. Eines Abends stand sie dann im Stall als ich gerade Þögn weggebracht habe. Fetch musste dringend von zu Hause weg. Ihre Eltern haben ihren älteren Bruder aus unbekannten Gründen getötet und nun hatte sie angst. Ich konnte nicht nein sagen, eine helfende Hand kann man immer gebrauchen.
      Bis heute hat sie schon sehr viel mit dem Umgang mit Pferden gelernt durch Erik, der ihr viel hilft. Auf einem Pferd saß sie noch nicht, doch heute wollten wir es versuchen.
      Der Ta beginnt wie immer mit dem Frühstücken und der Aufteilung der Aufgaben. Da Jonah heute, mal wieder, beim Bauamt ist, müssen Fetch, Erik und ich die Pferde alleine Bewegen. Thor ist noch immer in Amerika und Georgio auf Tournee. Einerseits vermisse ich ihn sehr. Doch auch auf die ganzen Flirterein von Erik gehe ich ein. Ch weiß aber, dass es falsch ist auch wenn er mein erster Freund in meinem Leben war. Gemeinsam gehen wir die Pferde Nico und Skrýmir holen. Fetch soll sich heute auf den großen Hengst setzten. Ich gehe nebenbei dann meinen Jungen bewegen. Im Stall putzen Fetch und ich die Pferde. Erik ist in der Zeit die Hunde aus dem Haus holen. Riley und Valkýra brauchen jetzt schon eine Decke. Langsam wird es kalt. In den letzten Tagen waren schon unter 10°C. So einen heftigen Wetterumschwung habe ich lange nicht mehr mitgemacht. Auch den Pferden geht es nicht so gut. Als wir dann mit satteln und trensen fertig waten, gehen wir in die Reithalle, auch Erik kommt mit. Nico wollte ich heute mit Halsring reiten, deshalb habe ich ihm den um den Hals gemacht. Erik hat mich nur Ausgelacht. Mein Hengst macht zwar gerne sone Spielerein, aber in den letzten Monaten war er nur bei Stuten und wurde kaum geritten.
      In der Reithalle haben wir etwas Heizung angemacht, dass wir in T-Shirt reiten können. Erik lässt Fetch sofort auf Skrýmir. Die Beiden sollen mir folgen beim Warmreiten. Ich reite natürlich erst mal Gebiss. Nico ist nicht sehr begeistert. Immer wieder parkt er und will umdrehen. Doch wie er mich auch kennt, muss er jetzt erst recht laufen. Immer wieder pitsche ich ihn mit der Gerte an und treibe ihn mit den Beinen. Nach zwei Runden hat er es geschnallt und läuft aufmerksam vorwärts. Nebenbei achtet Erik auf Fetch, die wie ein Kartoffelsack auf dem Riesen sitzt. Immer wieder wird sie korrigiert. Natürlich ist es nicht allzu wichtig grade zu sitzen, aber anfangs brauch man das. Wir besitzen nicht mal richtige Helme auf dem Hof. Einige sind verschwunden und anderen waren extrem kaputt und mussten weg. Nach weiteren Runden trennen sich die Wege. Ich reite in rue mit Nico auf dem Zirkel im Trab und Fetch ist nun an der Longe und übt auch Traben. Bei ihr fehlt noch das Gleichgewicht, aber das wird noch. In hingegen trainiere den Dicken nur. Er ist wirklich Fett geworden. Auch die Gänge sitzen nicht mehr so gut. Immer wieder mache ich Handwechsel und auch verschiedene Bahnfiguren. Auch Fetch ist schon fertig. Neben einander reiten wir die Pferde ab. Fetch hat Tränen in den Augen und ist uns extrem Dankbar, dass wir sie aufgenommen haben. Langsam werden wir zum Ökohof. Am Ende putzen wir noch die Pferde über und füttern sie ein wenig.
      Am Tisch beim Mittagsessen besprechen wir noch wie es weiter geht, da klingelt es an der Tür. „Er ist den das?“, frage ich beim Hingegangen noch mal die Leute am Tisch. Erik zuckt mit den Schultern. Plötzlich steh da Georgio. Ich schreie los und fange an zu weinen vor Freunde. Er umarmt mich dann bekomme ich noen einen Kuss. „Schatz ist wieder da!“, schreie ich ins Haus. „Wir habens gehört“, sagt Fetch lachend. Na, fertig mit der Tournee?“, fragt Erik lachend. „Naja, ich wurde nicht mehr gebraucht und ja, da dachte ich einfach mal. Nach Hause!“, antwortet er mit einem Strahlen. Ich freue mich so.
      Als Georgio sich etwas ausgeruht hat, gehe ich mit ihm Pferdchen holen. Wie immer nimmt er sich sein Ghost und ich hole den Loki. Gemeinsam gehen wir zum Stall. Neben bei arbeiten Erik bereits mit Marsimoto auf dem Reitplatz. Im laufe der Zeit hat es angefangen zu regnet und es ist noch kälter geworden. Doch Er lässt sich nicht aufhalten und macht weiter. Während Georgio noch die Pferde putzt gucke ich Erik beim reiten zu. Marsi wird gerade zum Barockpferd und macht auch bald im Zirkus mit. Ausserdem soll er bald zur Körung. Wir haben groß mit ihm vor! Innerhalb der letzten Wochen hat der Hengst viel gelernt und zeigt auch viel seines Könnes freiwillig. Alles läuft mit ihm. Georgio ist nun auch fertig mit den Pferden. Loki habe heute schon mit Gebiss in der Hand. Sattel kennt er auch schon. Gemeinsam gehen wir in die Reithalle. Fetch ist bei Erik und guckt zu. Im Schritt geht Georgio schon mit Ghost los und ich fummel noch mit der Longe rum. Loki wird langsam unruhig und legt ganze Zeit die Ohren an. Dann geht es auch schon los. Der Hengst macht einen Sprung und trabt an. Zwischen durch buckelt er. Mein Freund ist neben bei am Ghost betüddeln. Immer wieder schiebt er dem Dicken ein Leckerli zu. Dann fängt aber auch er mit Beugen an und Tempiwechsel. Zwischendurch gucke ich zu den Männern, aber die kommen schon klar. Im Gegensatz zu Loki, der die ganze Zeit rumbockt. Sogar den Sattel habe ich runter genommen und das Gebiss mit dem Knotenhalfter gewechselt. Doch alles hat nicht gebracht. Nach dem auch Erik mit Marsi fertig war und ihm mit fressen in die Box gestellt hat, kommt er zu Halle. Fetch steht bereits am Rand. Mit Loki gebe ich für heute auf und laufe nur noch ein paar Runden mit dem Hengst. Die nächsten Tage muss er noch einmal ins Roundpen. Vielleicht geht das alles zu schnell für ihn. Nebenbei ist auch noch Georgio am Arbeiten. Ghost kann langsam auch am lockeren Zügel in guter Haltung laufen. Ich bin Stolz auf die Beiden.
      Wenig später gehen wir alle in den Stall. Noch einmal gehen Georgio und ich Pferde holen. In der Zeit machen die anderen Beiden Ghost und Loki stallfertig. Sie bekommen fressen und die Decke um.
      Saint und Þögn warten bereits auf uns. Die beiden Stuten bracuehn heute nicht geritten werden. Stattdessen wir auf den völlig matschigen Reitplatz. Noch immer hat es nicht aufgehört zu regnen. Die Stuten galoppieren sofort los. Wir unterhalten in der Zeit über die beiden Pferde. Etwas später holen wir auch wieder die dreckigen Stuten vom Platz und putzen sie im Stall noch mal über. Dann kommen se in die Box. Saint legt sich sofort hin.

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    • Mohikanerin
      Pflegebericht | 25. März 2015

      Heute ist Saint an der Reihe. Unmotiviert steht die Stute in der Box. Die letzten Wochen hatte ich kaum Zeit für die und jetzt ist auch echt knapp. Rasch putze ich sie und dann geht's los. Das Wetter ist heute Besser als so, also können wir raus ins Gelände. Ich steige auf und es geht los, entlang der Weiden, über das Feld und in den Wald. Nur wenige Bäume haben schon Blätter. Aufmerksam läuft Saint vorwährts und der Kopf ist in einer guten Haltung. Das einzige was wohl noch vom guten Training noch geblieben ist. Auch im schnelleren Tempo sind die Schritte regelmäßig. Als wir am Hof angekommen sind, putze ich noch mal kurz die Stute über und dann geht es auf die Weide mit Decke.

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    • Mohikanerin
      Gangreiten L zu M | 7. April 2015

      Heute ging es zu Vina und ihrer Stute Saints Row, die aber von allen nur Saint gerufen wurde.
      Kaum hatte ich mein Auto geparkt, wurde ich von einer leicht hektischen Frau begrüßt. Sie stellte sich schnell als Vina vor und entschuldigte sich für ihre Hast. Ihre Stute Saint dürfe nie lange allein am Anbinder stehen, erklärte sie und bedeutete mir ihr zu folgen.
      Und wirklich, die Aegidienberger Stute warf bereits unruhig den Kopf hoch und scharrte mit den rechten Vorderhuf auf der rutschfesten Betonfläche des Putzplatzes.
      Als erstes fiel mir Saints ungewöhnliche Färbung ins Auge, ein Braunschecke mit völlig weißem Kopf. Fieberhaft überlegte ich, wie man diese Farbvariation nannte, aber noch bevor mir 'Bay Splash' eingefallen war, hatte Vina meine Aufmerksamkeit schon auf einen anderen Aspekt ihrer Stute gelenkt.
      „Sie legt sich noch sehr viel auf die Zügel und rollt in schnellem Tempo auf der linken Hand.“ fasste sie knapp zusammen und sah mich erwartungsvoll an.
      „Ein übliches Problem.“ meinte ich beruhigt und dann: „Ich denke das bekommen wir zumindest verbessert. Wollen wir loslegen?“
      Sie nickte und holte schnell das Sattelzeug der Stute. Während Vina mit satteln beschäftigt war fragte ich: „Eine Idee für die Ursache des Rollens?“
      Sie schüttelte den Kopf: „Ich habe schon viel probiert. Eine häufige Ursache ist ja das der Reiter schief oder der Sattel im allgemeinen etwas ungleich sitzt, aber Fehlanzeige, daran liegt es schon mal nicht.“
      „Gut zu wissen.“ betonte ich und hielt den Kopf der Stute unten, die versuchte Vina beim auftrensen das Leben schwer zu machen.
      „Dann wollen wir mal sehen.“ murmelte ich, mehr zu mir selbst als zu einer der anwesenden Personen und stellte die Bügel auf eine passende Länge ein.
      Vina zeigte mir die große Ovalbahn und ich saß aufm gespannt darauf wie ich mit Saint zurecht kommen würde.
      Mein erster Eindruck war wirklich gut. Die Stute zickte nicht und zeigte sich geschmeidig und arbeitswillig, auch vom 'auf den Zügel legen' hatte ich bisher nichts bemerkt, doch noch ritt ich im Schritt und auf der rechten Hand.
      Sobald ich einen Handwechsel versuchte, zeigte Saint sich unwillig. Zwar gelang es mir ohne große Anstrengung sie in die neue Richtung zu lenken, doch sehr schnell zeigte sich das links ihre schwache Seite war. Biegungen fielen ihr schwer und sie wirkte lange nicht so geschmeidig wie auf der rechten Hand. Auch begann sie nun, ihren Kopf immer stärker auf dem Zügel abzulegen und ich begann dauerhaft kleinere Paraden zu geben um sie dazu zu motivieren ihren Kopf wieder selber zu tragen.
      Anstelle meines eigentlichen Plans, jetzt auch das Rollen zu testen, blieb ich vorerst im Schritt und nahm die Aufgabe in Angriff ihre Beweglichkeit auf der linken Hand zu verbessern, Schlangenlinien und Volten sollten mir dabei helfen.
      Anfangs führten uns die Volten noch über den Rand der Bahn auf das Gras in der Mitte, doch nach und nach, in kleinen und doch spürbaren Schritten wurden die Volten kleiner und auch die Bögen der Schlangenlinien enger.
      Hatten wir bisher nur im Schritt gearbeitet, ging ich jetzt auch zu lockerem, leichtem Trab über. Tölt ließ ich aus denn ich wollte nicht das die Stute sich anspannte und die Beweglichkeit wieder verlor die wir mühselig aufbauten.
      Nach zwei langen Stunden war klar das sowohl Pferd als auch Reiterin eine Pause brauchten.
      Während Saints sich auf der Koppel für das Training am Nachmittag ausruhte, aß ich mit Vina und ihrem Team aus Trainern und Stallhelfern zum Mittag. Nach einem kleinen Sparziergang über den Hof fühlte ich mich bereit den zweiten Teil des Trainings in Angriff zu nehmen. Nun wollte ich mich dem eigentlich größten Problem zuwenden, dem Rollen und außerdem wenigstens noch etwas Verfeinerung der Gänge einbringen um die Stufenerhöhung zu rechtfertigen.
      Das Stütchen ließ sich nur unwillig ein zweites Mal satteln. Ich fand es durchaus verständlich das sie wenig Lust auf ein zweites Training hatte, aber ich wollte die Stufenerhöhung wenn möglich noch heute über die Bühne bringen, um Cata nicht zu lange auf dem Hof zu Hause alleine zu lassen. Auch sie hatte noch Aufträge zu erledigen und meine kleine Schwester wollte ich nicht als einzige Kompetente auf dem Hof lassen.
      Ich saß auf und bemerkte zu meiner Freude Vina, die, mit ihrer täglichen Arbeit fertig, an der Bahn stand und uns zuschaute.
      Zwei runden Schritt zum warm werden, Handwechseln auf die linke Hand, Volte. Nach der zweiten Volte brauchten wir das Gras nicht mehr und die vor wenigen Stunden schon einmal gedehnten Muskeln und Bänder, wurden schnell wieder warm. Zufrieden stellte ich fest das die Stute auf einmal voller Eifer dabei war schneller zu werden. Ihren Kopf hatte sie stolz erhoben und ich nutzte die Gelegenheit ihren Tölt zu testen. Die ersten Schritt waren typisch Tölt auf der schwächeren Seite, leicht unsicher. Doch als sie bemerkte das die steife Seite begann sich zu dehnen wurde sie Sicherer und schneller.
      Ich bemerkte kein legen auf den Zügel und beschleunigte ihren Tölt bis er begann passig zu werden. Auf diesem hohen Tempo stellte ich fest das sie langsam begann sich einzurollen. Ich war mir nun sicher das die Ursache darin lang, das sie sehr nach rechts gebogen und damit beinahe 'schief' war, also auf einer Seite mehr gedehnt als auf der anderen. Ich ließ in linken Schenkel passiv und trieb nur noch mit rechts. Dabei erinnerte ich mich grinsend daran wie schwer mir das in meiner Zeit als Reitschülerin gefallen war. Gleichzeitig nahm ich den Zügel mit der linken Hand stetig an und gab wieder nach, als ich mein Gewicht nun auch noch deutlich nach recht verlagerte, merkte ich die der Hals der Stute begann sich zu 'entrollen'.
      Ich parierte durch zum Schritt, lobte die Stute ausgiebig und wiederholte die Übung. Antölten und die Rolle möglichst korrigieren. Auch meine vorherigen Übungen kamen mir dabei gut zu pass. Das Saint versuchte mir das tragen ihres Kopfes zuzuschieben, war kein Thema mehr.
      Das Pferd und ich waren trotz des kühlen Wetters durchgeschwitzt, doch die Mühe hatte sich gelohnt. Nach dem gefühlt tausendsten Versuch blieb die Rolle auf der linken Hand einfach aus. Völlig zufrieden ließ ich Saint in den Schritt fallen und die Zügel aus der Hand kauen. Es war mit Sicherheit genug Training für heute. Man sollte das Training bekannter maßen immer mit einem Erfolgserlebnis beenden, nun, das war ein Erfolgserlebnis befand ich und saß ab. Vina verabschiedete mich herzlich und ich war glücklich ihr nach einem anstrengenden Trainingstag sagen zu können: Saints Row hat mit Erfolg am Gangtraining des UHAP Ocean Wave teilgenommen und darf nun auf Stufe M gehen.“

      © BellaS | 6602 Zeichen

    • Mohikanerin
      Das Ende ist der Anfang | 14. August 2015

      Thor verlässt heute wieder Deutschland. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei, also müssen wir heute noch etwas Zeit verbringen. Für mich begann der Tag mit dem Schimmelchen und ging dann weiter mit dem letzten gemeinsamen Frühstück.
      Zusammen mit Thor gehe ich in den Stall und wir holen die beiden Jungepferde – Héla und Devil warten bereits. Rasch machen wir die kleinen Pferdchen fertig und gehen dann los Richtung See. Es ist erst 10 Uhr, aber trotzdem herrscht schon so eine Hitze, dass es fast unmöglich ist, etwas zu unternehmen. Die Jungpferde sind nun ein ein halb Jahre alt und gehören normalerweise auf die Weide. Doch die Möglichkeit gibt es nicht, zu mindesten nicht jetzt. Draußen ist es zu heiß für die kleinen und erst recht das Wasser ist knapp geworden. Als wir angekommen sind, gehen wir langsam zum Wasser. Etwas skeptisch guckt Devil das Wasser an, aber ist zu neugierig um zurück zu weichen. Da sieht es mit Héla anderes aus. Thor kämpft etwas mit der Stute, aber man kann sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Doch schon nach wenigen Minuten weckt sich auch ihre Neugier. Bis zum Bauch steht das Jungpferd im Wasser und planscht etwas. Devil hat sich bereits gewälzt und schwimmt etwas mit mir. Es ist komisch, aber mal was neues. Als dann auch ihr Interesse irgendwann abklingt, gehen wir zurück zum Hof. Die beiden Pferde kommen zurück in die Box.
      „Wir müssen noch sauber machen“, sage ich dann zu Thor, als wir am Stall sind. „Ich weiß“, antwortet er und wirkt sehr in Gedanken versunken. Ich gehe wieder und hole eine Schubkarre aus dem Roundpen. Vorübergehend ist das nämlich unsere Rumpelkammer. „Los geht’s.“, sage ich und reiche ihm einen Strick. Wir sind nur in Stall 2. Aus der ersten Box holt Thor Ruvik raus. Der Hengst ist etwas übermütig und wirkt nicht sehr gewollt aus dem Paddock zu kommen. Notwendigerweise nimmt er sich die Hengstkette zur Hilfe und führt ihn durch den Stall, während ich sauber mache. Da wir so schon geübt sind, geht es weiter mit Pferd zwei. Er stellt den Hengst zurück und dann geht es weiter. Zwei Paddockboxen weiter steht dann auch Loki, der auch nicht gerade einfach ist. Wiedermal holt Thor das Pferd auf der Box und führt ihn durch den Stall. Ich laufe den Paddock ab und belade die Schubkarre. Mir fällt auf, dass der Hengst kaum was frisst, weil das ganze Heu hier noch liegt und auch schon etwas schimmelt. Ich leere die Schubkarre am Traktor aus und belade die Karre neu. Thor läuft noch mit dem Hengst Runden, was nicht sehr angenehm ist, weil Loki sich andauernd aufbäumen will und somit ausbrechen möchte. Doch mehr Möglichkeit als Hengstkette gibt es nicht. Doch dann ist es endlich geschafft – die Box von Loki ist sauber. Entspannt stellt er sich wieder hin und knuspert im Stroh. „Wir müssen ihn beobachten“, sage ich nur und gehe weiter. „Wir? Du!“, antwortet er und holt Willa aus der Box. „Bitte pass auf“, befehle ich ihm. Thor nickt und führt die Stute vorsichtig aus der Box. Mein Pferd ist mir ziemlich wichtig und ich möchte nicht, dass irgendwas passiert. Thor geht mit Willa raus und lässt sie etwas am Grass knabbern, während ich ihren Paddock sauber mache. Ich muss ein paar mal hin und her laufen und dann ist auch schon wieder alles rein. „Sie kann wieder rein“, rufe ich ihm zu und er bringt mein Stütchen wieder rein. Mir wird langsam warm, aber Thor ist zu langsam für so etwas. Er holt die kleine Narnia heraus und geht durch den Stall. Ich betrete die Box und mache sauber. Es geht schneller als bei den anderen Pferden, da sie nicht so große Häufchen macht. Thor gibt der Stute noch ihr Kraftfutter und bringe den Inhalt der Schubkarre zum Traktor. Dann geht es weiter. Er stellt die kleine Stute wieder in den Box und holt Little Sister aus der Box. Etwas unerwartet guckt sie uns an und folgt dann Thor problemlos. Zwischendurch hat die Stute Phasen, in denen es nicht Möglich ist, irgendwas mit ihr zu tun, ohne die Hengstkette zu befestigen. Schnell mache ich ihren Paddock sauber und bringe dann mal wieder den Inhalt weg. Durch das Stroh ist die Schubkarre schnell voll. Leider ist das Wetter für solche Arbeit nicht so angenehm, aber die Arbeiter haben alle frei. Ich kann einfach nicht organisieren. Thor bringt auch die Lewitzer Stute wieder in die Box, die dann ihn noch angiftet. Ich gebe ihr einen Klaps auf die Schnauze und dann geht es zum anderen Stall. „Kannst du das schnell machen?“, frage ich Thor und trinke einen großen Schluck aus meiner Wasserflasche. „Selbstverständlich“, antwortet er und nimmt die Karre mit. Ich gehe ihm nach. Aus der ersten Box hole ich Nico und gehe mit ihm aus den Rasen, dass er etwas fressen kann. Ausserdem haben die Pferde in dem Stall keinen Auslauf, also muss er sich auch mal ein paar Meter bewegen. Ich laufe dann noch mit ihm ein Stück über den Hof und dann ist Thor auch schon fertig. Nico darf zurück in seine Box. Weiter geht es mit Ghosts, der direkt neben seinen Bruder steht. Der Hengst hat es mir echt angetan, aber ich habe kaum Zeit, um etwas mit ihm zu machen, dass heißt, ich muss mir mehr Zeit nehmen! Doch wenn ich jetzt wieder komplett alleine bin, wird das schwer. Ghosts darf noch ein paar Minuten auf den Rasen und Thor ruft mich wieder herein. Im Moment ist die Mittagssonne da, die das arbeiten nicht leichter macht. Doch lieber so, als wenn über all Schnee liegt. Vorsichtig führe ich Felix aus seiner Box und wir gehen ein Stück über den Hof. Der Hengst ist etwas angespannt. Ihm tut der Stall nicht gut, aber heute Nacht kann er wieder auf die Weide. Einige der Pferde sind gerne drin, doch zu diesen zählt er nicht. Felix ist sonst ein sehr aktives Pferd, aber nicht oft merkt man das. Mit ihm ist Arbeiten immer ziemlich kompliziert – alles mit Felix ist kompliziert. Also führe ich ihn noch ein paar Meter und dann ist Thor auch schon fertig. Der Hengst winkt mit dem Kopf und ich nehme Drachentöter aus seinem Bereich. Er guckt mich etwas geschockt an, aber das kenne ich bereits von ihm. Dieser Hengst ist super, doch auch er kann mal anderes sein – jeder hat diese Tage einmal. Heute ist so einer. Drachen guckt die ganze Zeit um sich und kann nicht mal ein Stück ordentlich laufen. Dazu kommt, dass er sogar Angst hat vor den Geräuschen, die Thor im Stall macht, obwohl wir eine Runde über den Parkplatz laufen. Dann geht es nach weniger Zeit, aber der Drache kommt wieder in sein Reich. Nun kommt noch Ragnaröks Box an die Reihe. Der Hengst ist leicht zu führen und ich kann ihm am Strick fressen lassen. Er guckt nicht mal um sich, sondern frisst einfach nur. Doch das ist im Moment auch das einfachste. Thor läuft immer wieder hin und her um die Karre aus zu leeren, weil es nicht möglich ist, mit dem Traktor bze Lader in den Stall zu fahren – Tor ist zu schmal, die Gassen würden locker passen. Aber dann geht es auch schon weiter. Ragnarök darf zurück und als nächstes kommt dann Aqua raus, die bereits in der Box wartet. Als wir draußen sind, klingelt mein Handy. Ich kann noch recht zeitig rangehen – Ilja. „Аддо!“, begrüße ich ihn. „Bleibt es bei heute Abend mit dem Treffen?“, fragt er direkt mit seinem Russischen Akzent. „Sicher“, beantworte ich ihm seine Frage und verabschiede mich dann. Eigentlich habe ich gar keine Lust, aber irgendwie freue ich nicht trotzdem. Besonders, weil ich dann heute nicht den ganzen Abend alleine bin. In wenigsten Stunden muss Thor zum Flughafen. Schnell bringe ich wieder Aqua in ihre Box und hole dann Saints Row aus ihrer Box. Die Stute ist völlig durchgeschwitzt und das erste was ich tue, ist sie in unter den Schlauch zu stellen. Glücklicherweise hat sie damit kein Problem. Anschließend kann sie noch etwas am Gras zuppeln und muss dann wieder in die Box. Als nächstes wartet bereits Pögn, die auch in letzter Zeit viel zu kurz kommt. Doch irgendwann wird sich das schon ändern. Die Stute ist auch ziemlich nass und darf unter den Schlauch. Leider hat sie damit ein Problem und springt immer wieder vor dem Wasser weg, aber dafür habe ich jetzt nicht so viel Zeit, also gehe ich noch eine Runde über den Parkplatz und die Stute kann wieder in die Box. Nur noch drei und wir sind fertig. Ich wechsle mich wieder mit Thor ab. Während er Duse heraus holt, fange ich an das Stroh in die Karre zu machen. Er geht mit der schwarzen Stute nach draußen und lässt sie fressen, während ich mich noch in der Box aufhalte. Das gute an dem Stall ist: Altbau! Es ist immer kühl, trotzdem schwitzen die Pferde. Thor bringt die Stute wieder rein und sagt mir, dass sie auch heute Nacht mit raus muss. Duse ist ziemlich hibbelig und das ist sie sonst nie. Das vorletzte Pferd holt Thor aus dem Stall. Es ist Totbringer. Das Schimmelchen durfte heute schon arbeiten, aber trotzdem muss ihre Box noch sauber gemacht werden. Ich betrete mit der Schubkarre die Box und lege das ganze Stroh und Heu in die Karre. Als dann der Dreck raus ist, mache ich neues Zeug rein – fertig. Thor bringt die Stute wieder rein und holt Luna aus ihrer Box. Die bunte Kladruber Stute ist ein tolles Pferd, aber leider so standard. Mit ihr kann man viel machen, aber trotzdem ist es keine Herausforderung. Doch ich brauche manchmal sowas am Abend, außerdem ist sie super für mein Zirkusprogramm. Die beiden gehen raus auf den Parkplatz, dass die Stute etwas laufen kann. Ich mache neben bei rasch sauber und bringe den Mist auf den Lader. Kurz lässt Thor Luna fressen und bringt sie dann rein. Ich fahre den Mist weg – fertig.

      © Mohikanerin | 9247 Zeichen

    • Mohikanerin
      Tierarzt | 6. September 2015

      Mich verschlug es heute wieder etwas weiter weg von meiner Heimat in den Staaten. Nämlich nach Eurpoa, ich sollte von einer mir sehr gut bekannten Züchterin das Pferd anschauen. Vina Emadrottír war ihr Name und sie lebte in Prag. Nach einer längeren Reise kam ich nun auch auf dem Hof an, mich verschlug es zwar nicht lange her doch ich war über jeden Auftrag froh, auch wenn ich für manche etwas reisen musste. So kam ich wenigstens etwas herum in meinem Leben. Abgesehen davon wollte ich danach die Familie in Deutschland besuchen, wenn ich nun eh hier war. Als ich wieder zu mir kam und nicht mehr in Gedanken schwelgte kam mir Vina auch schon Freude strahlend entgegen. ,,Guten Tag.'',grinste ich und sie tat es mir gleich. Nach der Begrüßung und einem Tee machte ich mich an die Arbeit. Vina stand mir selbstverständlich zur Seite. Sie brachte mich zu einer Aegidienbergerstute mit besonderer Fellzeichnung. ,,So hübsch.'',murmelte ich als sie die Stute aus der Box führte und sie vor dieser anband. Vorsichtig lief ich zu ihr hin, ließ mich abschnuppern und streichelte vorsichtig. Die Stute schien mir etwas skeptisch. ,,Ja meine kleine Saints Row ist eben was ganz besonderes.'',prahlte Vina und ich schmunzelte. ,,Oh ja da hast du recht!'',murmelte ich und sah mir ihre glasklaren blauen Augen an. - Diese allerding waren in Ordnung so ging ich etwas das prozedere durch und schaute nach ihren Zähnen und dem Zahnfleisch. Dazu holte ich mir nicht das Gerät an die wichtigen Zähne kam ich so, ohne das sie mir was tun konnte und wenn diese in Ordnung waren war auch nichts zu befürchten das etwas mit den anderen nicht Stimmen könnte. ,,So ist's fein.'',murmelte ich leise und lobte sie als ich fertig war. Ich begann die Stute abzutasten. Das Fell glänzte und war auch schön weich, somit stimmte das Futter also auch, immerhin hatte sie nach Augenmaß auch das richtige Gewicht. Nachdem das Abtasten rum war lobte ich die Stute erneut, lieber ein mal zu viel als ein mal zu wenig.. Ich nahm mir mein Stethiskop aus der Tasche und begann sie abzuhorchen. Ihr Puls und ihre Atemfrequenz waren leicht erhöht, doch das schien mir eher die Aufregung, sie hatte nämlich auch etwas gezuckt als ich das kalte Stethoskop an ihren Körper gelegt hatte. ,,So Lunge und Herz hören sich fantastisch an, zwar minimal erhöht aber noch im Rahmen. Sicherlich durch den kleinen Schreck.'',erklärte ich Vina und sie nickte. Nach dem Abhorchen kam das Messen, so nahm ich mir mein Thermometer und lief zu Hinterhand. Ich stellte mich neben diese und Vina blieb am Kopf. Sie redete auf die Stute ein, nicht das sie gleich einen Zirkus veranstaltete. Als ich jedoch die Schweifrübe anhob und maß, begann die Stute leicht zu tänzeln. Sie riss auch den Kopf hoch, doch dank Vina's Reden wurde sie ruhiger und ließ es sich gefallen. Als das Thermometer peipste wurde die Stute auch schon 'erlöst'. Ich blickte das Thermometer an. ,,38,0°C. Die Stute ist kerngesund.'',erklärte ich lächelnd und lobte diese. ,,So dann nur noch impfen und die Wurmkur.'',meinte ich und zog die Spritze auf. Wieder gab es einen kleinen Cocktail - Herpes, Influenza und Tetanus - ein wichtiger Cocktail! Wie immer nahm ich mir einen Tupfer und besprühte ihn mit Desinfektionsmittel, den anderen Tupfer ließ ich trocken. Mit dem nassen Tupfer strich ich über die Stelle in die ich gleich die Spritze injizierte, danach injizierte ich die Spritze und mit dem trockenen Tupfer drückte ich auf die Einstichstelle. Saints Row blieb relativ ruhig, quickte nur einmal und ließ es dabei sein. Es war ja auch nur ein kleiner Piecks der schnell verging. Sanft lobte ich sie, ehe ich die Wurmkurpaste heraus holte und ihr diese in's Maul drückte. Ja auch diese schmeckte ihrer Meinung nach nicht und sie schmatzte einige Male umher. ,,Wäre gut wenn sie etwas Futter bekäme in ihren Trog. Dann bekommt sie es auch schneller runter.'',erklärte ich und die Stute wurde wieder in die Box geführt und dort abgehalftert. Sie trank erst einmal gierig, ehe sie das Futter vertilgte. ,,So deine Stute kann ohne Bedenken überall hin. Tuniere, Körungen, Schönheitswettbewerbe. Überall.'',schmunzelte ich und Vina schloss die Boxentüre, ehe ich mich von ihr verabschiedete und mich dann auf den Weg machte zu meiner Familie.

      © Sevannie | 4262 Zeichen

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  • Album:
    AV - Isländer
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    Mohikanerin
    Datum:
    7 Dez. 2019
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  • Zuchtname: Saints Row
    Rufname: Saint (Seyn)

    Aus der: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    Den: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Aegidienberger
    Geburtsdatum: 23. August 2003
    Farbe: Braunschecke Splash
    Abzeichen: Scheckungsbedingt (Kopf und Beine)
    Stockmaß: 152 cm

    Charakter:
    Saint ist eine aktive und sehr wertvolle Stute. Sie arbeitet stehts mit und tut was sie kann. Am liebsten ist sie alleine. Ansonsten ist etwas störisch und möchte auch manchmal den Kopf durchsetzen. Ansonsten kann man gut mit ihr arbeiten, da sie schnell lernt. Die Stute ist eine Genetikbombe und macht fast alles immer perfekt. Durch die Farbe, den Gängen und der Grösse fällt sie besonders auf. Saint ist immer für die Ovalbahn zu haben, aber geht nicht so gerne in den Wald.
    ____________________________________

    Gencode: EE AA nT SplSpl
    Zuchtzulassung: Nein
    Gesamtnote: -
    Nachkommen: -

    [Schleife]
    Prüfung
    ____________________________________

    Dressur: M / L
    Springen: E / E
    Military: -
    Fahren: -
    Rennen: E / E
    Gangreiten: M / S
    Western: -
    Distanz: E / E

    Gänge: 5

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    244. Dressurturnier (13.10.2013)

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    2. Gangturnier (01.02.2014)
    8. Gangturnier (05.06.2014)
    60. Gangturnier (27.01.2016)
    174. Gangturnier (24.03.2018)

    [​IMG]
    5. Gangturnier (14.04.2014)
    19. Gangturnier (04.04.2015)
    193. Gangturnier (01.09.2018)
    204. Gangturnier (25.11.2018)
    ____________________________________

    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Unbekannt, Dänemark
    VKR: Kirbeeh
    Ersteller: Kirbeeh
    Punkte: 12 (+2 Bewegung)
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