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Veija

Sacramento XX - gekört

* im Besitz seit April 2015

Sacramento XX - gekört
Veija, 2 Sep. 2016
Cooper gefällt das.
    • Veija
      Das Jahr 2012

      September, by unbekannt

      Die Jugend genießen

      Heute fand ich mal wieder Zeit, meine Pferde besuchen zu können. Mein Bestand hatte sich großartig verändert, was mich wirklich froh machte. Ich hatte mehrere Pferde zurück genommen und somit musste ich mir einen eigenen kleinen Hof leisten, alle Pferde waren untergebracht und wurden ständig perfekt versorgt und geritten. Heute wollte ich jedoch alles ruhiger angehen und einen Ausritt starten.Ich hatte mehrere Freunde eingeladen und wollte mit allen einen Ausritt machen, welcher natürlich bei jedem in Erinnerung bleiben sollte. Mit meinen Gehilfen machte ich alle Pferde fertig und sah mich kurz bei meinen Schützlingen um. Cover the Sun, Winterzauber und Ejadon. Ink and Feathers hatte sich durch die Hilfe meines nun neuen Reitlehrers super gemacht und nun hoffte ich, das ich bald mit ihr Turniere starten kann. Aber auch Sungold genießt die frische Luft auf dem Land, genauso wie mein neues Pferd, Ehrengold. Er kam aus einem großen Gestüt, welches sich auf einem riesigen Landstück befand. Er stand dort mit mehr als 50 Pferden zusammen und kam manchmal dadurch etwas zu kurz. Da ich hier eine Freundin gefunden habe, die sich gerne mit Englischen Vollblütern aus Zuchtställen beschäftigt, wird Ehrengold super gefördert. Sacramento und Foundation, meine anderen beiden Vollblüter genossen ihre Zeit, denn sie mussten noch nicht unter Reitern arbeiten, dafür waren sie zum Glück noch zu jung. Aber was Darym betrifft, dieser war nun wieder in meinem Zuchtverband ein angesehener Zuchthengst. Ich liebte jedes Pferd, welches ich besitzte, doch durch die wenige Zeit die ich hatte, musste ich diese immer mehr anderen Menschen anvertrauen. Als alle anderen da waren, stiegen wir auch schon auf und ich gab einige Anweisungen, damit alle nichts machten, was vielleicht falsch wäre. Als alle dann fertig waren und alles perfekt sitzte, ritten wir auch los. Ich natürlich auf meinem Hengst Ejadon. Gemütlich ritten wir die langen Felder entlang und genossen die frische Luft, den Wind und das Rauschen des Flusses, welcher sich neben uns erstreckte. Als einer von hinten rief 'Galopp!!', sah ich zurück und blieb stehen. Derjenige ritt vor, auf Ehrengold, und fragte ich dann erneut. Ich antwortete nur, das Ehrengold zu schnell wäre und sie sich mit Sicherheit nicht halten könnte, aber ein Versuch wäre es wert, ihrer Meinung nach. Somit suchte ich eines der längsten Felder aus und die, die galoppieren wollten, stellten sich vorne hin, die die nicht wollten, blieben hinten und würden das Feld im Trab oder Schritt langreiten. Als alle bereit waren, ging es auch schon los. Im hohen Tempo hielt Ejadon mit Ehrengold Schritt, Darym und Sungold waren weiter zurück. Aber später machte auch Ejadon schlapp und verfiel keuchend in den Schritt und musste sich erstmal erholen. Ehrengold wurde später auch angehalten und kam im Trab wieder auf uns zu. Damit alle nicht verkrampften ritten wir im ruhigen Schritt weiter, Winterzauber und Inki hinter uns allen. Nach mehreren Stunden kamen wir auch wieder an und machten die Pferde Koppel fertig. Danach plauderten wir im Reiterstübchen noch etwas.

      September, by unbekannt

      Fütterung

      Heute ging es mal wieder mit vollem Elan in den Stall, da ich einen neuen Hengst bekommen hatte und diesen wollte ich jetzt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Es machte momentan total viel Spaß mit meinen Tieren etwas zu unternehmen und vor allem wenn ich mit anderen noch etwas mache. Zusammen machte alles viel mehr Spaß, vorher war das mit Ejadon anders.
      Gähnend kam ich in den Stall und begrüßte jedes Pferd einzeln, erst Ejadon, dann Sungold und Inki. Die anderen folgten später. Kurz nach dem begrüßen nahm ich mir vor alle Ställe alleine sauber zu machen. Würde ja bestimmt nicht zu lange dauern, also auf auf! Schnell war die Box von Winterzauber gemacht und die Box von meinem neuen Hengst Giacomo folgte sofort danach. Alle standen im Moment draußen auf den großen Koppeln und ich beendete meine Arbeit, nachdem ich alle Boxen fertig hatte. Ich holte danach den Futterwagen und verteilte das Futter in jeder Box. Ehrengold und Foundation bekamen heute nur die halbe Portion, da sie beide nicht alles aufgegessen hatten. Nachdem Sacramento in seiner Box stand konnte ich dann die restlichen holen. Sacra verstand sich momentan mit den meisten nicht so sehr und da ich Streit und Auseinandersetzungen vermeiden wollte, kam er eben zuerst in die Box. Genüsslich fraß er seinen Hafer und ein guter Bekannter holte Darym von der Koppel und brachte ihn in seine Box. Grinsend sah ich den hübschen Hengst an und streichelte ihn kurz. Cover the Sun folgte zum Schluss und ich lachte leise auf, als der Hengst überall herumschnüffelte und beinahe den Futtereimer anknabberte. Nachdem alle Tiere versorgt waren, holte ich meinen Hengst Ejadon aus seiner Box und sattelte ihn, damit wir ausreiten konnten. Der Hengst stand ruhig am Putzplatz und ich machte seine Türkisfarbene Bandagen ran, dann konnte es los gehen. Ich stieg auf und ritt auf dem großen Feld entlang, dort konnte er sich wenigstens kurz austoben und sich ebenfalls entspannen. So gefiel er mir. Sein Galopp wurde immer weicher und geschmeidiger, ich musste ihn kaum noch mit meinen Händen dirigieren, sondern meine Schenkel taten alles für mich. Nach knapp 2 Stunden kamen wir wieder zu Hause an. Nachdem Ejadon abgesattelt war, brachte ich ihn auf die Koppel und friedlich fing er an zu grasen.

      September, by unbekannt

      Reitbeteiligung

      Heute fuhr ich wieder zu Wiennie damit ich meine 2 RB die Sacramento machen konnte. Ich kam in wenigen minuten an und holte die hübsche aus ihrer Box. Ich band sie am Putzplatz an und holte ihre Putzsachen. Als ich zur Sattelkammer wollte streckte Ehrengold erwartungsvoll den kopf raus. „ Nein mein süßer! Heute bist du nicht drann!“ meinte ich und strich ihm liebevoll die Nüstern. Dann kramte ich die Putzkiste heraus und ging wieder zu Sacramento. Sacra stand erwartungsvoll da und schaute mir entgegen. Sorgfältig begann ich das fell zu bürsten, als sie wieder seidig war, entstrohte ich die mähne und schweif und kratzte die hufen aus, Danach sattelte ich sie auf und trenste auf und stieg auf. Heute war ein wunderschöner kühler tag um mit ihr auf die Rennbahn zu gehen. Der weg war etwas abseits des hofes, und die rennbahn gehörte ein freund von mir darum onnte ich diese Benutzen immer wenn ich wollte. Als wir auf der rennbahn ankamen war die Stute schon aufgewärmt und ich lies sie rennen. Ihre mähne flatterten im Wind mir entgegen. Sacra streckte den kopf nach vorne und war voll bei der sache. Sie machte sich gut und ich lobte sie immer wieder. Nach 4 Runden rennen, lies ich sie im schritt verschnaufen. Die Stute hatte echt Ausdauer, das meinte man ihr gar nicht zu. Nachdem sie sich vernschauft hatte lies ich sie noch was trinken und ritt den rückweg an. Sie war heute echt brav und darum musste man sie nicht weiter quälen sondern sie durfte danach auf die weide, sich sonnen lassen. Wir kamen auf den hof an, dort sattelte ich sie zuerst ab und verräumte alles wieder und dann brachte ich die Hübsche auf die weide. Und fuhr zufrieden heim.

      November 2012, by unbekannt

      Heute fuhr ich wieder zu Wiennie damit ich meine 2 RB die Sacramento machen konnte. Ich kam in wenigen minuten an und holte die hübsche aus ihrer Box. Ich band sie am Putzplatz an und holte ihre Putzsachen. Als ich zur Sattelkammer wollte streckte Ehrengold erwartungsvoll den kopf raus. „ Nein mein süßer! Heute bist du nicht drann!“ meinte ich und strich ihm liebevoll die Nüstern. Dann kramte ich die Putzkiste heraus und ging wieder zu Sacramento. Sacra stand erwartungsvoll da und schaute mir entgegen. Sorgfältig begann ich das fell zu bürsten, als sie wieder seidig war, entstrohte ich die mähne und schweif und kratzte die hufen aus, Danach sattelte ich sie auf und trenste auf und stieg auf. Heute war ein wunderschöner kühler tag um mit ihr auf die Rennbahn zu gehen. Der weg war etwas abseits des hofes, und die rennbahn gehörte ein freund von mir darum onnte ich diese Benutzen immer wenn ich wollte. Als wir auf der rennbahn ankamen war die Stute schon aufgewärmt und ich lies sie rennen. Ihre mähne flatterten im Wind mir entgegen. Sacra streckte den kopf nach vorne und war voll bei der sache. Sie machte sich gut und ich lobte sie immer wieder. Nach 4 Runden rennen, lies ich sie im schritt verschnaufen. Die Stute hatte echt Ausdauer, das meinte man ihr gar nicht zu. Nachdem sie sich vernschauft hatte lies ich sie noch was trinken und ritt den rückweg an. Sie war heute echt brav und darum musste man sie nicht weiter quälen sondern sie durfte danach auf die weide, sich sonnen lassen. Wir kamen auf den hof an, dort sattelte ich sie zuerst ab und verräumte alles wieder und dann brachte ich die Hübsche auf die weide. Und fuhr zufrieden heim.

      Dezember, by Kuschelmonster

      Ich hatte Winniee versprochen, mich um ihre Pferde zu kümmern, da sie keine Zeit hatte. Als meine Mum mich abgeliefert hatte, schaute ich mich neugierig auf dem großen Hof um. Als ich den Stall entdeckt hatte, ging ich darauf zu und betrat den Stall. Nun hielt ich ausschau nach dem Informationsbrett. Als ich es gefunden hatte, nahm ich den Zettel ab auf dem mein Name stand und laß diesen. Okay, das war ja nicht viel. Also suchte ich nun die Sattelkammer. Als ich diese gefunden hatte holte ich dort die Sachen von Ejadon. Als ich die Box des Hengstes gefunden hatte, stellte ich erst die Putzkiste daneben ab und öffnete dann die Boxentür. Als ich ihn begrüßt hatte, legte ich ihm das Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Anschließend führte ich ihn aus der Box und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzkiste und nahm den Striegel und die Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Nach einer gefühlten ewigkeit war ich dann fertig und legte die beiden Bürsten wieder zurück in die Putzkiste. Dort nahm ich dann den Hufkratzer heraus und fing mit seinem linken Vorderhuf an. Als ich auch die anderen drei sauber hatte, legte ich den Hufkratzer zurück und machte mich nun daran, sein Langhaar zu entwirren und von Strohhalmen zu entfernen. Ich schloss die Putzkiste wieder und band nun den Hengst los. Ich wollte ihn solange auf die Weide bringen, während ich die anderen Pferde versorgte. Also führte ich ihn dorthin und räumte seine Putzkiste auf. In der Sattelkammer nahm ich gleich die Sachen von Sacramento mit. Als ich auch seine Box gefunden hatte, stellte ich die Putzkiste ab und öffnete die Boxentür. Ich begrüßte ihn kurz indem ich ihn kraulte und legte ihm dann das Halfter an. Anschließend befestigte ich noch den Führstrick am Halfter und führte ihn aus seiner Box und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzkiste und nahm den Striegel und die Kardätsche heraus. Ich fing an ihn zu putzen und als ich fertig war, legte ich die beiden Bürsten wieder zurück in die Putzkiste und nahm den Hufkratzer heraus, mit dem ich seine Hufe auskratzte. Anschließend legte ich den Hufkratzer wieder zurück und machte mich nun daran, sein Langhaar zu entwirren und einzelne Strohhalme zu entfernen. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn zu Ejadon auf die Weide. Auf dem Weg zur Sattelkammer nahm ich die Putzkiste von Sacramento mit und stellte sie dort wieder an ihren Platz. Anschließend nahm ich die Sachen von Casanova mit. Bei der Box des Hengstes angekommen, stellte ich die Putzkiste daneben ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich auch ihn begrüßt hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus um ihn davor anzubinden. Als ich Striegel und Kardätsche heraus genommen hatte, fing ich an ihn zu putzen bis er schließlich sauber war. Anschließend kratzte ich ihm noch die Hufe aus und entwirrte sein Langhaar. Danach band ich ihn los und brachte ihn zu Ejadon und Sacramento auf die Weide. Ich nahm unterwegs die Putzkiste von ihm mit und verstaute sie in der Sattelkammer, dort nahm ich die Sachen von Ehrengold mit. Als ich an seiner Box angekommen war, stellte ich dort die Putzkiste ab und öffnete nun seine Boxentür. Ich legte ihm das Halfter an, befestigte den Führstrick am Halfter und führte ihn aus der Box heraus. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzkiste und nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig und er sauber war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm nun den Hufkratzer heraus und reinigte seine Hufe. Als ich den Hufkratzer wieder in die Putzkiste gelegt hatte, machte ich mich daran sein Langhaar zu entfernen. Anschließend als ich mit allem fertig war, brachte ich ihn zu den anderen auf die Weide. Als ich die Putzkiste aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Darym mit. Der Hengst schaute schon neugierig aus seiner Box, als ich bei ihm ankam. Ich kraulte ihn hinter seinem Ohr und legte ihm dann das Halfter an. Ich öffnete noch schnell die Boxentür und befestigte dann den Führstrick am Halfter und führte ihn aus der Box. Als ich ihn abgebunden hatte, öffnete ich die Putzkiste und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Nun fing ich an ihn zu putzen. Als ich fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück in die Putzkiste und nahm den Hufkratzer heraus. Als auch seine Hufe fertig waren, legte ich den Hufkratzer wieder zurück und entwirrte noch sein Langhaar. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide zu den anderen Hengsten. Nun war nur noch ein Hengst dran. Ein kleines aufgewecktes Hengstfohlen. Da ich nicht wusste ob er schon halfterführig war, nahm ich nur eine Bürste mit. Halfter und Führstrick nahm ich vorsichtshalber auch mit. Als ich an seiner Box angekommen war, öffnete ich die Boxentür und sah, das der kleine Hengst, kurz genannt Burnin´ gerade vor sich hindösend im Stroh lag. Ich streichelte ihn vorsichtig am Hals. Er öffnete sofort seine Augen und schaute mich neugierig an. Nun fuhr ich vorsichtig mit der Bürste über seinen Rücken, was ihm offenbar gefiel. Also machte ich weiter, bis ich fertig war. Nun legte ich ihm vorsichtig das Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Als der kleine sich daran machte, aufzustehen, stand ich auch auf und lief ein paar schritte aus der Box heraus. Der kleine Hengst folgte mir erst zögernd, folgte mir aber dann doch aus der Box. Mit etwas nerven und geduld hatte ich auch ihn auf die Weide gebracht. Ich verstaute noch schnell die ganzen Sachen in der Sattelkammer und fegte anschließend noch die Stallgasse. Anschließend rief ich meine Mum an, damit sie mich abholen konnte.
    • Veija
      Das Jahr 2013

      Januar 2013, by unbekannt

      Sammelbericht

      Es war soweit, ich machte mich auf den Weg zum Hof von Joyful. Ich sollte mich heute um ihre drei Pferde kümmern da sie heute weg musste. Es war ziemlich neblig als ich aus dem Bus stieg, denn ihr Hof war mehrere Kilometer von meinem entfernt und meine Mama hatte nicht sonderlich Lust mich früh Morgens zu fahren. Dann hatte ich etwa noch zehn Minuten Fussmarsch bis ich ihren Hof betrat. „Hallo Layanna, ich muss auch schon los. Ich habe dir doch alles am Telefon erklärt, oder?“, meinte Joyful freundlich als sie gerade etwas in ihr Auto packte. „Klar, mach dir keine Sorgen“, winkte ich grinsend ab. Sie nickte mir lächelnd zu und im nächsten Moment war sie schon vom Hof gefahren. „Na dann los“, murmelte ich und lief in den Stall. Ihre drei Pferde Sacramento, Ehrengold, Laith. Ich blieb bei Laith stehen und betrachtete ihr Boxenschild. „Na du hübsche? Komm, wir putzen dich mal“, mit diesem Satz nahm ich das Halfter von dem Haken und streifte es der Holsteinerstute über die Ohren. Dann führte ich sie aus ihrer Box auf den Putzplatz und holte aus der Sattelkammer ihre Putzbox. Ich putzte sie so lange bis sie glänzte, oder zumindest fast. Dann kratzte ich noch ihre Hufe aus und holte dann aus der Sattelkammer eine Longe. Danach führte ich sie in die Reithalle. Ich liess sie jeweils auf jeder Hand im Schritt laufen und danach liess ich sie traben. Da ich wusste das Laith eine Dressur und Spring Begabung hatte, stellte ich noch einige Cavalettlis auf und liess sie darüber traben und einmal sogar darüber Galoppieren. Als wir fertig waren, gab ich ihr ein Leckerli und sie durfte auf die Weide. Gut, das erste Pferd von drei war bewegt. Mit schnellen Schritten war ich wieder im Stall und blickte auf ein Boxenschild. „Ehrengold...“, murmelte ich leise und erblickte ein grosses Pferd, was ich auf ein Englisches Vollblut schätzte. Ich nahm das Halfter von dem Hacken und streifte es dem Riesen über die Ohren. „Fein“, lobte ich und klickte den Strick an das Halfter und führte ihn zum Putzplatz. Natürlich musste ich wieder in die Sattelkammer laufen und die Putzbox von Ehrengold holen, aber Bewegung schadet nicht, was? Ich fing an, Ehrengold zu putzen und schliesslich die Hufe auszukratzen. Ihn wollte ich heute ein bisschen reiten. In der Sattelkammer holte ich seine Reitsachen und fing an ihn zu Satteln und zu Trensen. Nach wenigen Minuten standen wir beide in der Reithalle, und ich versuchte auf den Riesen zu kommen. Dies gelang mir nach mehreren Versuchen. Ich ritt ihn erst einmal warm und danach ritt ich ihn einige Runden im Trab. Zu guter Schluss Galoppierte ich noch ein bisschen und ritt ihn dann ab. Als ich ihn abgesattelt hatte, brachte ich ihn ebenfalls auf die Weide. Gut, jetzt musste nur noch Sacramento bewegt werden. Ich entschied mich, mit ihm ein bisschen am Waldrand spazieren zu gehen. Zuerst führte ich ihn allerdings zu den Putzplätzen und putzte ihn gründlich. Dann ging unsere kleine Tour auch schon los. Beim führen merkte ich, das er ziemlich faul war. Als ich dann auch los joggte um ihn zum traben zu bringen, machte er nur widerwillig mit. Na ja, was soll's. Zurück beim Hof liess ich ihn auf die Weide wo er dann plötzlich ohne Probleme Galoppieren konnte. Ich musste leicht grinsen. Dann nahm ich die Schubkarre und die Mistgabel und machte mich ans Boxen ausmisten.
      Als ich die Boxen sauber ausgemistet hatte, brachte ich die Pferde wieder in die Boxen und fütterte sie. Es war nun auch schon bald Zeit zu gehen. Ich putzte noch Ehrengolds Zaumzeug und wischte den ganzen Platz. Danach lief ich zur Bushaltestelle und wartete auf meinen Bus.

      Februar, by Stelli

      Auf dem Laufband

      Da ich versprochen hatte, mich um Joyfuls Pferd zu kümmern, würde ich heute damit anfangen. Ich betrat Joyfuls Stall und sah einen dunklen Kopf, der mir entgegenblickte: Sacramento xx. Ich halfterte den Hengst und führte ihn aus der Box um ihn zu putzen. Danach brachte ich den Vollbluthengst auf Joyfuls Laufband, stellte das Trainingsprogramm auf 4, wo das Laufband hochfuhr und Sacramento sogar traben musste. Währenddessen kümmerte ich mich um ein weiteres Pferd Ehrengold, das zweite englische Vollblut von Joyful. Er stand auf dem Paddock, wo ich ihn in den Stall brachte, ihn ebenfalls putzte und anschließend in die Reithalle der Anlage brachte. Dort konnte sich der Hengst genug auspowern. Ausgelassen flitzte er durch die Halle und baute ab und an einen Buckler ein. 15 Minuten später wurde ihm langweilig und ich brachte Ehrengold in seine Box. Auch Sacramento wartete bereits auf dem stillstehenden Laufband. Ich holte ihn vom Band und brachte ihn auf den frei gewordenen Paddock. Weiter gings mit Pferd Nummer 3, Laith, einer großen Holsteoinerstute. Ich holte sie aus ihrer Box, putzte sie, und legte ihr den Longiergurt an. Gamaschen kamen an die Pferdebeine, genau wie die Hufglocken an die Vorderhufe. Anschließend wurde getrenst, dann gings mit Longierpeitsche bepackt ins Roundpen. Ich longierte Laith ausgebunden eine halbe Stunde auf beiden Seiten in allen Gangarten. Danach brachte ich die hübsche Stute auf den Paddock. Nun gings zum letzten Pferd Countdown, einem auffällig gezeichneten Holsteinerhengst. Er stand neben Ehrengold auf dem Paddock. Ich putzte ihn im Stall und sattelte ihn anschließend. Ich beschloss, Countdown eine dreiviertel Stunde auf dem Reitplatz zu reiten. Es klappte richtig gut und ich fühlte mich wohl auf seinem Rücken. Nach getaner Arbeit brachte ich den Hengst zurück in seine Box und holte Ehrengold ebenfalls rein. Ich schrieb Joyful noch schnell einen Zettel:

      "Sacramento: Halbe Stunde Laufband Stufe 4
      Ehrengold: 15 Minuten Laufenlassen
      Laith: Halbe Stunde ausgebunden Longiert
      Countdown: 45 Minuten auf dem Reitplatz geritten.
      Gruß Stelli"

      Mai, by Samsisam

      Ein Besuch bei Joyful

      Es war ein sonniger Tag, als ich meine Augen öffnete und in die Sonne blickte, die in mein Fenster strahlte. Ein Lächeln huschte über meine Lippen und ich stand auf, ehe ich mich flott duschte, anzog und fertig machte. Nun sagte ich meiner Mum noch Bescheid und ging hinaus Kurze Zeit später tauchte sie auch auf und kam lächelnd mir entgegen, ehe wir ins Auto stiegen. Ausgeschlafen ließ meine Mutter den Motor an, machte das Navigationsgerät ein und tippte die Daten zu Joyful's Hof ein und fuhr von unseren kleinen Gestüt Richtung Hauptstraß. Von dem mussten wir ein gutes Stück fahren, um zu Joyful zu kommen. Verträumt blickte ich aus dem Fenster und legte meinen Reiterhelm zur Seite, da ich wohl das ein oder andere Pferd etwas auf dem Platz bewegen würde, sofern sie einen hatte, was ich mir sichtlich denken konnte. Nach einer knappen halben Stunde fuhren wir von der großen Straße ab und bogen einen schmaleren, sichtlich Landwirtschaftlicheren Weg ein. Die Straße war unendlich lang, doch irgendwann tauchten neben uns Bäume, Wiesen, Flüsse und noch vieles mehr auf. Ein wahre Traumumgebung, dachte ich mir lächelnd, ehe von weiten ein schönes Gestüt auftauchte und dies wohl ihres war. Einen Augenblick später erreichten wir ihr schön es Gestüt und hielten an, während ich ausstieg und mich umsah.
      Nun kam mir ein freundliches Gesicht entgegen und grüßte mich genauso nett wie man Telefon von gestern. ,,Hallo! Du musst Samsisam sein? Die Pflegerin für meine Pferde heute oder?´´. ich lächelte schüchtern und nickte: ,,Ja die bin ich!´´, antwortete ich ihr freundlich. Sie lächelte erneut: ,,Dann zeig ich dir mal im flotten Durchgang meinen Hof!´´, schlug sie vor und ich stimmte ihr mit einen Nicken zu, ehe ich meiner Mutter zulächelte und ihr zum Abschied winkte. Sofort entspannte sich ihre Miene: ,,Ok bis später Schätzchen!´´, rief sie mir noch zu und ich verrollte die Augen: ,,Mum?!´´, sagte ich verärgert, ehe sie lachte und einstieg. Ich sah mit halbroten Gesicht zu Joyful und sie lächelte nur und meinte: ,,Ach ist doch nicht so schlimm!´´. Wieder huschte ein Lächeln über mein Gesicht, ehe wir weitergingen und sie mir den Hof zeigte. Er war groß schön und hatte so gut wie alles... Nachdem ich alles nun wusste, verabschiedete Sie sich und verschwand, ehe ich mich auf den Weg zum Stall machte.
      Sofort lugten mir fünf hübsche Pferdeköpfe entgegen und ich weiteres Lächeln kroch über meine Lippen, ehe ich mir den ersten Hengst vornahm. Es war Sacramento ein wunderschönes Vollblut! Nun öffnete ich die Boxentüre und hakte den Führstrick ein und führte den Hengst aus der Box, Richtung Putzplatz. Dort angekommen band ich ihn fest und holte sein Putzzeug, plus einen normalen Vielseitigkeit's-Sattel von ihm, da ich ja leider kein Jockey war zum Rennen trainieren. Zufrieden machte ich den Putzkasten auf und holte den Striegel und Kardätsche raus und begann sanft über sein Fell zu Striegeln, dass nur von etwas Staub und Heu befallen war. Nachdem ich mit den Fell fertig war, holte ich den Hufkratzer heraus und säuberte seine Hufe, ehe ich den Kamm holte und seine Mähne, sowie Schweif kämmte. Schnell war der Gute fertig und ich legte ihm seine Ausrüstung an, ehe ich ihn zum Reitplatz führte, da heute sonniges Wetter war und aufstieg. Es war ziemlich schön auf so einen Vollblut zu sitzen. Lächelnd ritt ich Sacra warm und trabte nach ein paar Runden an, ehe ich noch etwas im Leichtgalopp ein paar Bahnrunden und Bahnfiguren durchzog. Nun war er genug bewegt und ich stieg ab, führte ihn zum Putzplatz und legte seine Ausrüstung ab, ehe ich nochmals über sein Fell putze, die Hufe auskratze und die Mähne kämmte.Dann brachte ich seine Sachen weg und lies ihn auf die Weide.
      Nun war das nächste Pferd dran, Ehrengold. Schöner Name, dachte ich mir öffnete die Box und hakte den Führstrick ein, ehe ich ihn zum Putzplatz führte und ihn anband. Dann schnappte ich mir sein Zeug plus Springsattel, aus der Sattelkammer, die übrigens schön beschriftet war und ging zurück zu Ehrengold, der mich neugierig musterte. ich lächelte und täschelte seinen kräftigen Hals, ehe ich Kardätsche und Striegel aus dem Putzkasten holte. Daraufhin säuberte ich gründlich sein Fell, an allen Stellen und nahm natürlich für die Beine und den Kopf die weichere Bürste. Danach legte ich die Putzuntensilien wieder zurück, nahm den Hufkratzer heraus und säuberte gründlich alle vier Hufe. Dann legte ich diesen Weg und kämmte sein langhaar, ehe ich ihm die Ausrüstung anlegte und zum Springplatz führte. Dort angekommen stieg ich auf und ritt den Guten erstmal im Schritt warm, dann im Trab und Schlussendlich im Galopp. Daraufhin nahm ich mir die ersten Hindernisse vor und überwand sie perfekt mit Ehrengold, bis vielleicht ein paar Ausnahmen. Nach 20 Minuten stieg ich ab und führte ihn zurück zum Putzplatz, nahm die Ausrüstung ab, kämmte sein Langhaar erneut und säuberte die Hufe sowie putzte sein Fell, brachte sein Zeug weg und dann kam er auf die Weide.
      Nun kam eine Holsteinerstute namens Laith dran. Sie war richtig hübsch, musste man schon sagen.Lächelnd holte ich sie aus der Box heraus und führte sie zum Putzplatz, band sie fest und holte ihre Ausrüstung. Den Laith würde ich in Dressur fördern. Entspannt nahm ich mir ihre Fell vor, putzte es gründlich und säuberte ihre Hufe genauso sauber, ehe ich noch sanft ihr Langhaar durchkämmte. Nun war sie sauber und sie bekam ihre Ausrüstung ran, ehe ich sie zum Reitplatz führte und dort aufstieg. Sofort begann ich sie am langen Zügel warm zu reiten und konnte nach einer Weile schon die ersten Figuren wagen. Also gab ich Paraden und testete ihr Dressurkönnen, sie war schon ziemlich hoch dabei, was mich wunderte, dass sie noch nicht Dressurturniere gewonnen hatte. Daher trainierte ich sie ein wenig weiter und bemerkte schon tolle Erfolge, ehe ich sie trocken ritt und abstieg. Entspannt führte ich sie zurück zum Putzplatz, legte ihre Ausrüstung ab, striegelte über ihr Fell, säuberte die Hufe und kämmte ihr Langhaar. Dann brachte ich ihre Sachen zurück und führte sie auf die Weide.
      Dann holte ich Ehrengold und Sacramento von der Weide und brachte sie in ihre Boxen. Nun holte ich den nächsten Hengst heraus und brachte Countdown zum Putzplatz, ehe ich noch seine Putzsachen holte und Longiergurt mit Leine. Also nahm ich mir wieder Kardätsche und Striegel und säuberte gründlich sein wunderschönes geschecktes Fell. Daraufhin kratze ich seine vier Hufe sauber aus, kämmte seine Mähne sowie Schweif gründlich durch und legte ihm die Longiersachen an, ehe ich ihn zum Reitplatz führte und ordentlich longierte. Erst durfte er sich warmgehen und danach mal traben, ehe ich ihn noch galoppieren lies und die Seite wechselte. Dort das gleiche Spektakel, dann waren wir fertig und ich führte Countdown zurück zum Putzplatz. Dort säuberte ich nochmals über sein Fell, kratze die Hufe aus und kämmte seine Mähne und räumte die Ausrüstung weg. Daraufhin brachte ich den Hübschen auf die Weide.
      Nun war die Letzte in der Runde dran, sie schien neu zu sein, da sie auf der Weide stand, also ließ ich die Stute Amara erstmal in Ruhe und betrachtete die Hübsche Stute nur kurz, ehe ich beschloss die Boxen noch zu misten.
      Also ging ich in die Ställe, band die anderen beiden draußen an und mistete die ganzen Ställe gut eine Viertelstunde. Danach kam neues Stroh hinein und ich füllte in die leeren Tröge Wasser hinein. Dann blickte ich auf die Futtermengen Runden und tat genau die Menge bei allen hinein. Dann stellte ich Ehrengold und Sacramento wieder in ihre großen Boxen und holte Laith und Countdown von der Weide und brachte sie auch in ihre Boxen. Die Stute Amara tat ich dann, nachdem ich Joyful fragte, da es Abend wurde, auch in ihre Box. Nun fegte ich noch den Putzplatz sauber und brachte den Dreck zum Misthaufen, äppelte die Reitplätze ab und brachte diesen kleinen Haufen auch zum Misthaufen. Daraufhin fegte ich nochmals durch die Stallgasse und räumte noch die Sattelkammer etwas auf. Dann war ich mit allen Arbeiten so gut wie fertig. Lächelnd gab ich jeden der fünf Pferde ein schönes Leckerli und ging zu Joy's Haus. Dort klingelte ich nochmals und als sie kam, sagte ich ihr, dass ich alle Arbeiten führ Heute erledigt habe und nun nach hause fahre. Sie nickte glücklich und wünschte mir eine schöne Heimfahrt. Meine Mutter rief ich nun an und sie kam in Kürze hier auch an, dann fuhren wir zufrieden nach Hause und ich erzählte ihr von meinen heutigen Tag.

      August, by unbekannt

      Ausritt mit zwei Vollbütern

      Wir lebten zwar noch nicht sehr lange hier in der Gegend, aber inzwischen hatte auch ich schon einige Beziehungen zu den ein oder anderen Reitern aufgebaut. Dazu gehörte auch Joyful, welche ich vor einigen Wochen auf einen Stutbuchwettbewerb begleitet hatte und sogar selbst hatte mitreiten dürfen. Heute schrieb sie mir eine SMS und fragte mich, ob ich Lust auf ein Ründchen Reiten hätte. Natürlich stimmte ich sofort zu und machte mich auch direkt danach fertig, um kurz danach schon mit dem Rad loszufahren. Es war inzwischen 19 Uhr und die Hitze verabschiedete sich langsam wieder. Dennoch war es eigentlich kaum auszuhalten, weshalb ich mir während des Fahrens Zeit ließ und erst kurz vor um acht bei Joyful erschien. Sie schien das auch recht wenig zu jucken, sondern begrüßte mich herzlich und drückte mir erst einmal ein Glas Limonade in die Hand. Nachdem ich etwas getrunken hatte, gingen wir gemeinsam zu den Weiden und Joyful reichte mir ein großes dunkelblaues Halfter. „Meine beiden Vollbluthengste müssen unbedingt im Training bleiben, also dachte ich, ein ausdauernder Ausritt würde ihnen nicht schaden.“ grinste sie und machte mich mit Sacramento bekannt, während sie sich den anderen Braunen, namens Ehrengold, schnappte. Gemeinsam marschierten wir zum Putzplatz, wo wir gar nicht lange brauchten, denn beide Hengste waren sehr sauber. Schnell waren die Pferde gesattelt und wir konnten auch schon los. Joyful entschied sich für eine Waldrunde. Bis dahin würden wir die Hengste im Schritt Erwärmen und auf einer Wiese vor dem Wald, übten wir ein wenig Schenkelweichen und Volten, damit die Muskeln locker wurden. Denn als wir unter den Bäumen entlang ritten, ging die Arbeit los. Gemeinsam trabten wir fast eine Viertelstunde nebenher, das war sowohl für Pferd als auch für Reiter anstrengend. Denn der Weg stieg manchmal an und sank dann auch wieder, machte wiederum aber auch viele Kurven. Nach diesem Part machten wir eine knappe Schrittpause, ehe wir dann in den Arbeitsgalopp überwechselten. Es war gar nicht so leicht, denn großen Hengst unter mir in einem konstanten Tempo zu halten, bei Joyful und Ehrengold sah das wesentlich einfacher aus. Eine halbe Stunde zogen wir das durch und parierten dann wieder zum Schritt durch. Als Heimstrecke hatte Joyful eine große Wiese gewählt. „Jetzt können die beiden nochmal zeigen, was sie draufhaben.“ grinste sie und gab Ehrengold eine strengere Galopphilfe. Sofort reagierte der Hengst darauf und ehe ich mich versah, war auch Sacramento schon auf der Strecke und die beiden Hengste rannten im vollen Tempo Kopf an Kopf. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl, wahrlich wie fliegen! Danach waren sowohl Reiter als auch Pferde kaputt. Gemeinsam marschierten wir zurück zum Hof. Dort kühlten wir den Hengsten die Beine ab und dann durfte sie auf ihre Weide. „Gwen? Wenn du Lust und Zeit hast, könntest du dich morgen vielleicht um meine Hengst Countdown kümmern? Ein wenig Dressurarbeit würde ihm nicht schaden. Nur bin ich ab morgen Mittag nicht mehr da. Ich werde zwar frühs füttern, aber es wäre super, wenn du auch Stallarbeit und die Abendfütterung übernehmen könntest. Ich bin erst Übermorgen wieder da.“ Ich nickte lächelnd und freute mich innerlich schon auf die Arbeit, außerdem bedankte ich mich bei Joyful für ihr Vertrauen und machte mich dann auf den Heimweg.

      Dezember, by LuzifersBraut

      Mein Besuch bei JoyFul

      Nachdem ich bei JoyFul´s Stall angekommen war, stieg ich aus dem Auto und ging auf den Stall zu. In der Sattelkammer holte ich das Halfter, den Führstrick und die Putzbox von Sacramento xx und ging zu seiner Box. Dort angekommen, stellte ich die Putzbox neben der Box ab und öffnete nun die Boxentür. Nachdem ich den Hengst begrüßt hatte, legte ich ihm das Halfter an, befestigte den Führstrick am Ring und führte den Hengst auf der Box heraus. Nachdem ich ihn vor der Box angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und holte Striegel und Kardätsche heraus. Ich fing an sein Fell zu putzen. Der Hengst genoss es währendessen und ließ den Kopf entspannt hängen. Als ich fertig war, legte ich die Bürsten zurück und nahm nun eine weichere Bürste heraus und fing an seinen Kopf zu bürsten. Anschließend putzte ich noch seine Beine. Nun nahm ich die Mähnenbürste und fing an seinen Schopf und seine Mähne zu bürsten. Danach entwirrte ich noch mit der Hand seinen Schweif und fuhr nochmals vorsichtig mit der Mähnenbürste durch. Zum Schluß kratzte ich ihm noch die Hufe aus. Nun überlegte ich mir, was ich mit dem Hengst machen sollte. Solange nahm ich die Putzbox und brachte sie wieder in die Sattelkammer zurück und stellte sie wieder an ihren Platz. Ich entschied mich dafür etwas mit ihm spazieren zu gehen. Ich nahm seine Trense mit und ging wieder zu ihm zurück. Ich legte die Zügel um seinen Hals und nahm ihm das Halfter ab. Anschließend legte ich ihm die Trense an und führte ihn aus dem Stall. Vor dem Stall, nahm ich die Zügel wieder von seinem Hals und überlegte kurz, welchen Weg ich nehmen sollte. Ich entschied mich für den Weg in den Wald, also ging ich los. Nachdem ich nach einer halben stunde an einer Weggabelung ankam, entschied ich mich für den Weg nach rechts. Wir kamen an einer Waldlichtung mit kleinem Bach an. Es war Zeit für eine kleine Pause, ehe es wieder zum Stall zurück ging. Als die Pause vorbei war, gingen wir wieder denselben Weg zum Stall zurück. Am Stall angekommen, führte ich ihn in den Stall hinein, nahm ihm die Trense ab und legte ihm das Halfter wieder an. Nachdem ich die Trense aufgeräumte hatte, nahm ich die Winterdecke von ihm mit und legte sie ihm an. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn für eine Weile auf die Weide. Zum Schluß fegte ich noch den Boden wo ich ihn geputzt hatte und schrieb JoyFul einen Zettel, dass alles gut gelaufen war und fuhr nach Hause.
    • Veija
      Das Jahr 2014

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      März, by Cooper

      Ankommen von Sacramento XX

      Gestern Nacht kam ein wundervoller neue Hengst auf meinem Gestüt an. Es war Sacramento XX, ich hatte ihn von Joyful gekauft, da sie nach einiger Zeit nichtmehr ihren Hof aus persöhnlichen Gründen nichtmehr führen konnte. Anders wie meine anderen Käufe bin ich diesmal zu dem noch Besitzer gefahren um ihn mit zu nehmen. Er war ein normales Vollblut, hibbelig, aufgeregt und neugierig schaute er durch die Gegend. Ließ sich nicht in den Transporter führen, da musste wir zu erheblichen Tricks greifen. Ich hatte mich dann von Joyful verabschiedet und ihr gedankt. Auf dem Weg zu meinem Hof musste ich öfters Pausen machen, da Sacra im Hänger dauernd herum schwänkte und nicht ruhig stehen bleiben wollte. Einmal nahm ich ihn sogar aus dem Transporter um ihm ein wenig Bewegung zu beschaffen. Ich fuhr dann letztendlich weiter und kam in der früh auf meinen Hof an. Es hatte sich über die Nacht etwas Frost gebildet und ich holte Sacramento aus dem Transporter, durch die kälte in sein neues Zuhause und stellte ihn in die Box. "Ich lass dich dann mal in ruhe" sagte ich und streichelte den dunkelbraunen Hengst. Wirklich angekommen schien er nicht zu sein, jedoch fühlte er sich aber wohl und aß erstmal gut und döste dann vor sich hin. Ich lief aus dem Stall und hoffte auch eine zuversichtliche Zukunft mit dem tollen Hengst, der ungewöhnlicherweise im Fahren sehr gut war.

      März, by RoBabeRo
      Hufschmiede 'Keep Smiling'

      Ausschneiden & Aluminiumeisen

      Heute bat mich Cooper erneut zu ihr nach Quebec zu kommen um sich um die Hufe ihres Vollbluthengstes Sacramento zu kümmern. Sacramento stand schon wartend am Putzplatz, während ich noch keine Cooper erblicken konnte. Ich begrüßte den Dunkelbraunen mit einem kleinem Leckerli und stellte das Equipment und die Eisen schon parat hin. Sacramentos Hufe sollten ausgeschnitten werden und dann mit Aluminiumeisen beschlagen werden. Endlich kam die Cooper auch um die Ecke. "Hey" , begrüßte sie mich, "ich muss noch was erledigen, fang ruhig ohne mich an!". Mit der Beschneidezange und dem Hufrinnmesser bearbeitete ich die Hufe nacheinander und raspelte sie dann gleichmäßig. Ich korrigierte kleine Unebenheiten und formte dann die vier Eisen an Sacramentos Hufe. Ich beschlug ihn mit höchster Konzentration mit Hilfe des Hufraspels an allen vier Hufen. Nachdem alle vier beschlagen waren korrigierte ich noch kleine Feinheiten und konnte Sacramento dann entlassen. Sacramento hat sich echt super benommen.

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      März, by unbekannt

      Ich kam am Hof von Cooper an.Ich musst Sacramento XX untersuchen."Hi!",rief ich zu Cooper.Cooper winkte mir und ich fuhr in den Hof.Cooper führte mich zu Sacramentos Box.Ich begonn mit der Wurmkur und merkte das Sacramento ein sehr ruhiges Pferd war.Dann untersuchte ich Sacramento auf mögliche Krankheiten.Da endeckte ich Pferdeäpfel in Sacramentos Stall.Die Pferdeäpfel waren ungewöhnlich flüßig.Ich nahm ein wenig Kot mit einem Stäbbchen."Ich denke Sacramento hat Durchfall.",meinte ich,"Aber sonst ist alles okay." Ich musst ihn noch impfen.Bei dem Pickser war Sacramento etwas unruhig,aber er beruhigte sich schnell wieder.Cooper sprach beruhigend auf ihn ein."Du hast es fast geschaft!",flüsterte sie.Ich holte den Chipper aus der Tasche.Sacramento schnupperte vorsichtig daran.Ich steichelte Sacramento noch,und chippte ihn.Er ging misstrauisch einen Schritt von mir weg,aber er hatte sich sehr gut verhalten.Ich packte meine Sachen weg.Und holte Medikamente aus der Tasche."Die müssen sie ihm geben,sind gegen Durchfall.",erklärte ich.Ich gab Sacramento noch ein Zuckerstückchen,weil er sich so brav verhalten hatte.Dann brachte ich meine Sachen zum Auto und verabschiedete mich von Cooper.

      August, by unbekannt

      Besuch bei den Senneville Stables

      Heute besuchte ich eines unserer Zuchtfohlen, Phaeleh, was ich schon lange vorgehabt hatte. Bisher hatte ich jedoch nie die Zeit gefunden. Nun war es endlich so weit, ich fuhr die Einfahrt entlang zum Parkplatz. Die Gebäude sahen noch recht neu aus und alles schien auf den ersten Blick ordentlich und gut gepflegt. Als ich jedoch den Stall selbst betrat, musste ich leer schlucken. Die Pferdchen sahen mir hungrig und verfilzt entgegen und wirkten ein wenig matt. Die Boxen waren wohl schon länger nicht gemistet worden und die Tränken verdreckt. Ich zögerte nicht lange und machte mich sofort an die Arbeit: zunächst kontrollierte ich, ob die Weidezäune intakt waren, dann brachte ich Sacramento und Seattle Slew zusammen auf eine Weide. Ich mistete die Boxen der beiden, säuberte die tränken und brachte ihnen frisches Heu, immer unter den wachsamen Blicken der übrigen Pferde. Da es heute wieder ziemlich heiss war, konnte ich die Pferde waschen, also holte ich zuerst Sacramento und dann auch Slew um sie einzuseifen. Sacramento mochte das Wasser nicht besonders, schien aber zu merken, dass es ihm danach besser ging. Dann brachte ich die beiden in ihre frischen Boxen und kümmerte mich um die Stuten. Ich führte Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Zuckerschock, Sequoia und Phaeleh nach draussen und war nicht eher zufrieden, als bis alle Boxen frisch dufteten und überall genügend Heu für die hungrigen Mäuler war. Besonders Phaeleh hatte ich natürlich eine grosse Portion gegeben, die kleine Stute musste schliesslich noch wachsen. Natürlich hatte ich auch die Stuten gewaschen, jedenfalls die, bei denen es nötig war. Die anderen hatte ich ledoglich gebürstet. Zufrieden sah ich auf die Uhr. Schon halb vier! Ich musste langsam zurück nach Hause. Schnell kritzelte ich eine Notitz für Cooper, dann verliess ich den Hof skeptisch. Ich würde sicherlich bald nocheinmal kommen, um nach meinem Föhlchen zu sehen.

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      Oktober, by Cooper

      Schneller & kurzer Pflegebericht für alle Pferde

      Ich huschte schnell auf mein Gestüt um alles zu überprüfen und eben in die Unterlagen zu schauen. Ich rannte hinunter in den Stall und sah traurig in die leeren Boxen indem früher Chaplin, Peteski und Affiremed. Ich seuftzte und kümmerte mich dann um meine restlichen Pferde. Ich füterte sie schnell, putze sie und stellte sie zum Sonne tanken auf die Weide. Betrübt über den tot über viele meiner geliebten Pferde lief ich in mein Büro um dort dann alles weiter zu Erledigen.

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      Datum unbekannt, by unbekannt

      Neue Hufeisen

      Nach der etwas längeren Pause.Machten ich und Cooper sofort bei dem nächsten Pferd weiter. Meine nächste Patientin trägt den Namen Zuckerschock. Die zuckersüße Stute mitihrem wunderschönen Fell ließ zwar etwas auf sich warten war aber ebenfalls wie die anderen Pferde sehr nett.So war ich bald auch wieder mit Zuckerschock fertig.Ich prüfte nochmal die Hufeisen nach stellte dann erleichtert fest das alles passte und cooper und ich brachten sie zurück auf ihre weide.Das nächste Pferd war ein Hengst mit den Namen Sacramento der schöne braune hengst schaute mich ein wenig komisch an kam jedoch mitmir und lies sich brav wie seine vorgänger anbinden.Ich war stolz auf diese Pferde hier waren alle pferde irgendwie so nett.Ich machte mich wieder an das hämmern und alles dann nagelte ich die Eisen an Sacrametos Hufe und gab ihn wie allen Pferden zuvor seine Belohnung.Wir brachten auch ihn zurück auf seine Weide und ich stellte traurig fest das nun das letzte Pferd für diesen Auftrag zu mir kommen würde.Quiet Giant war ihr Name und die stute war etwas schüchterner als ihre Vorgänger.Cooper erzählte mir es liegt daran das sie erst seit kurzen hier ist.Ich lies die stue an mir schnuppern.Dann führte ich sie zu meinem Platz und machte mich wieder an meine Arbeit auch bei ihr war ich schnell fertig und so gab ich ihr ihre belohnung und musste mich auch schon von Coper und ihren Hof verabschieden.Es war diesmal ein echter großauftrag aber das gefiel mir also dann bis zum nächsten mal.eure Lusie.

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      Dezember, by unbekannt

      Nikolausüberraschung

      Ich war schon um sechs Uhr auf den Beinen, am heutigen Nikolaustag. Es war kaum was los auf meinem Hof, doch ich musste hinunter, die Pferde füttern und verpflegen, ich hatte meinen Stallhelfern für heute Frei gegeben. Gut gelaunt, nachdem Frühstück ging ich hinunter. Als ich die Tür aufmachte schoss mir ein kalter Wind durch die Haare und an meinen Hals. "Sehr kalt geworden" sagte ich zu mir selbst als ich mich schüttelte. Keine zwei Minuten später war ich dennoch im warmen Stutenstall angekommen. Alle warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück, das ich ab Abend vorbereitet hatte, einige bekamen speziell angemischtes Futter und einige normale Pellets und Haferflocken. Nachdem ich alle sichtlich zufriedenstellte ging ich rüber in den Hengststall und wiederholte den Vorgang. Nachdem zog ich mich in mein Haus zurück wo ich schnell einen Tee trank und eine Stunde vergingen ließ. Ich stellte die bestimmten Weidepferde auf die Weide mit gepolsterten Decke, die anderen Band ich im Stall an. Dann fing ich an zu misten. Das Radio ließ Weihnachtslieder spielen und mir gab es einen Ohrwum von We wish you a Merry Christmas. Ich sang fröhlich die Lieder mit und verbrachte einige Stunden mit den sauber machen der Ställe, aber für meine Lieblinge tut man ja alles, dachte ich mir. Als ich endlich fertig war holte ich die Pferde wieder von der Weide und stellte auch die Pferde die in der Stallgasse standen wieder in die Box. Einige Pferde schauten mich nervös an, da sie es nicht kennen so kurz auf der Weide zu sein, oder eben auch garnicht. "Sorry meine kleinen, heute ist es einfach zu kalt, da hilft selbst eine Decke nicht" sagte ich und hatte eher Sorgen das sie mir auf eisigen Stellen ausrutschten. Dennoch waren sie glücklich über die warme, gemachte Box und mein kleines Nikolausgeschenk, für jeden zwei Äpfel und ein selbst gemachten Pferdekeks. Zufrieden über die ruhe und die Stimmung im Stall lief ich zurück ins Haus wo aber noch mehr Arbeit auf mich wartete.

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      Datum unbekannt, by unbekannt

      Galopprennen E- A

      Es war für mich immer eine Aufregende Zeit junge Pferde für das Renngeschäft Fit zu machen und zu sehen wie diese bei der Arbeit aufblühten.
      Dazu ging es für mich wieder zu Cooper, heute sollte ich Sacramento näher kennenlernen. Ich begrüßte die Besitzerin freundlich und es ging gemeinsam in den Stall. „Im Konditionsaufbau ist der Gute schon, und er stellt sich auch gar nicht so schlecht an“, informierte mich Cooper. „Hört sich toll an, unser Hauptaugenmerk liegt heute auf der Startbox. Sacramento soll diese so akzeptieren wie seine Box und einen ordentlichen Start hinlegen.“ Der dunkelbraune Vollblut knabberte an seinem Heu herum und beobachtete uns aufmerksam. Entspannt ließ er sich das Halfter anlegen und folgte uns hinaus zum Putzplatz. Gemeinsam bereiteten wir den Hengst für das Training her, ein Prachtexemplar. Nachdem er geputzt, gesattelt und getrenst war verloren wir auch keine Zeit und wechselten vom Putzplatz zum Trainingsplatz. Zuerst musste der gute Hengst warm geritten werden und so half ich Cooper auf Pferd hinauf und gab ihr Instruktionen bis der Hengst locker am Zügel lief. „So nun können wir mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Auf zur Startbox.“ Cooper durfte erst einmal absteigen, denn Sacramento sollte den fremden Aufbau erst einmal erkunden dürfen mit Augen und Nase. Nachdem der Hengst keine weitere Reaktionen zeigte als nur einmal kurz die Startbox zu beschnuppern und sich anschließend lieber mit Cooper beschäftigte musste ich mir ein Lachen verkneifen. „Er scheint kein Interesse zu haben“, lächelte die Besitzerin mich an. So konnten wir gleich mit dem Hineinführtraining beginnen. Nervös zuckte der Vollblut mit den Ohren und hob den Kopf, folgte aber Copper in das, für in seltsame, Gebilde. Nach kurzen stehen in der Startbox, in der er seinen Missmut lautstark kund tat, wurde er wieder hinaus geführt. Einige Male ging das so bis Sacramento ohne zu murren sich hinein und heraus führen ließ. Danach absolvierten wir diese Übung mit Cooper im Sattel, während ich führte und steigerten die Anforderungen in dem ich noch die Tätigkeiten der Rennhelfer nach ahmte und den Hengst an die Berührungen gewöhnte. Cooper hatte ein Händchen dafür im Richtigen Moment Sacramento zu Loben oder zu ermahnen und so klappte das Training recht gut. „So, kommen wir nun zum Ende. Ihr dürft gerne noch ein paar Starts absolvieren. Lass ihn laufen, aber nicht zu weit. Er soll ja mehr wie einen Start hin legen.“ Nach diesen Anweisungen begab ich mich zur Seite um das Startsignal zu geben, nachdem meine beiden `Schüler` in der Startbox standen. Die ersten Starts verliefen nicht sehr zufriedenstellend, aber dann begriff der Hengst das er nach dem stehen in der engen Box laufen durfte und er kam dementsprechend schneller und sauberer hinaus. Nach den ersten Ermüdungserscheinungen beendeten wir das Training erfolgreich. „So die erste Hürde wäre gemeistert, jetzt brauch Sacramento noch mehr Kondition und muss lernen sich zurück halten zu lassen, sowie auch den Willen entwickeln sich an die Spitze zu setzen. Aber jetzt kannst du erst einmal mit dem abreiten beginnen.“ Ich schaute den beiden dabei zu und half anschießend den Hengst noch nach zu bereiten.

      Datum unbekannt, by Sevannie

      Tierarztbesuch

      Heute ging es nach kleiner Stilllegung der Klinik zu Cooper. Drei ihrer Pferde, Lamperd, Sacramento XX und Aikon Auszu sollten durch gecheckt und geimpft werden. Auch sollten Blutproben entnommen werden und Zahnkontrollen durchgeführt werden. Dort angekommen begrüßten Cooper und ich uns kurz ehe sie mich auch als erstes zu Lamperd brachte. Dieser war ein noch recht junger Hengst wie sie mir erzählte und auch ein englisches Vollblut. Ich wollte ihn mit der Impfung nicht reizen so durfte er kurz meine Hand beschnuppern und mich als ,böse Frau' einspeichern. Sofort darauf begann ich ihn abzutasten und abzuhören. Alles war im grünen Bereich. Die Zahnkontrolle verlief nicht ganz so schön, da ihm dies garnicht gefiel aber ich war mir sicher die Impfung gefiel ihm noch weniger. An den Zähnen war soweit auch alles Ok. Also nahm ich ihm als erstes das Blut ab und lobte ihn darauf hin, damit das mit der Impfung nicht schief gehen konnte. Auch hier zuckte er leicht und legte die Ohren schon an. Cooper hatte sich daneben gestellt ihn zusätzlich festgehalten und wollte ihn ablenken war jedoch nicht so gut gelang. Als letztes kam die Impfung dran. Ich nahm die Spritze heraus, zog die Ampulle auf und suchte mir einen neuen Punkt,nicht den selben wie bei der Blutabnahme. Cooper lenkte ihn gut genug aber und im richtigen Moment injizierte ich den Stoff und machte mich mit Cooper nach einem dicken Apfel für das Pferd raus aus der Box.
      Als nächstes ging es zu Aikon Aszu, einem arabischen Vollbluthengst. Heute hatte ich es bei ihr ja eh nur mit Vollblütern zu tun. Vor der Box angekommen durfte auch er mich abschnuppern. Kurz daraufhin beäugte er mich misstrauisch. Er schien schon zu erahnen was los war. Cooper lenkte auch ihn wieder ab und ich vollbrachte meine Arbeit. Bauch,Beine und Po,Herz & Atmung, Temperatur und natürlich auch die Zähne. Alles wurde kontrolliert und war auch alles gut. Aikon war anscheinend leicht ablenkbar oder er wollte das alles nicht wahrhaben. Ich streichelte seinen Hals entlang und hatte schon die leere Ampulle in der Hand. Schnell war die Blutprobe entnommen und auch die Impfung injiziert. Erzählen brauchte ich Cooper nicht, dass sie ihre Pferde die nächsten Tage schonen sollte. - Sie war selbst eine Tierärztin.
      Nun ging es zum letzten Kandidaten. - Sacramento XX. Für diesen Junghengst hatte ich auch schonmals geschwärmt doch es sollte nicht sein und mittlerweile war er hier anscheinend gut aufgehoben. Auch ihn tastete ich überall ab,kontrollierte Herz,Atmung und Temperatur und nirgends stellte ich etwas auffälliges fest. Gut er atmete etwas schneller aber das war die Aufregung. Die Zähne sahen auch gut aus und so machte ich mich auch bei ihm an das Blutentnehmen und das Impfen. Auch er zuckte etwas vor Schreck aber ließ sich gut händeln. Kurz lobte ich ihn und wie seine beiden Vorgänger bekam auch er einen Apfel und ich verabschiedete mich für's erste von Cooper.

      Blutproben: Bei allen drei Pferden zeigten die Blutproben nicht auffälliges.
    • Veija
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      Januar 2015, by Cooper

      Longieren

      Heute war ein besonderer Tag. Heute wollte ich alle meinen Pferden einen besuch abstatten, das hieß Putzen, knuddeln und Bewegen. Zur Unterstützung hatte ich heute meinen Freund Simon, der immernoch am grübeln war ob er auf meinen Hof ziehen soll, dann Jojo die zu besuch auf Chattahoochee Hill's war, sowie Stefanie, die mit ihrer Vollblutstute Sympathy ebenfalls auf meinem Hof zu besuch war. Alle zusammen saßen wir am diesen Morgen am Frühstückstisch und besprachen wie wir das heute alles machen. Mein allgemeines Personal hatte ich einen Tag frei gegeben, den sie wirklich verdient hatten. "Also, erstmal alle Füttern. Dann kommen nur Truth, Smel, Sajé, Scoubi und Seattle auf die Weide. Bei den anderen ist das mit zu gefährlich" sagte ich. Anschließend gingen wir zusammen raus und erledigten erstmal dass. Nachdem die bestimmten Pferde ihr Frühstück genießen durften kamen sie auf die Weide. Truth und Smel nahm ich, Simon nahm Sajé, da sie am liebsten war und Jojo nahm Scoubi, sie war immerhin Trainerin und konnte somit Scoubi sicher auf die Weide führen, auch wenn er mal wieder Faxen machte. Wir trafen uns nach dem langen Weg wieder im Stutenstall und holten zusammen Quiet, Cryfirra und Sekuoia aus der Box. Neugierig schauten sie uns an. Die drei waren schön aufgereiht in der Stallgasse angebunden und warteten. Simon ließ ich zu Seattle Slew, da er den Junghengst beäugelte und ihn interessant fand. Außnahmsweise durfte er mit Seattle zum Stutenstall kommen und ihn auch dort anbinden, jedoch an einer Box wo keine Stute drin stand und weit genug von den anderen drei Stuten entfernt. Allerdings waren alle Stuten aufgeregt und schnupperten in Seattle's Richtung. Simon hatte den Putzkasten von Seattle mitgenommen und find ihn schonmal an langsam und behutsam zu striegeln. "So Männerkontakt tut ihm glaub ich auch mal gut" lachte ich als Seattle so ruhig wie nie zuvor in Simons Händen stand. "Schön" sagte ich glücklich und fing nun auch an Cryfirra zu striegeln, Jojo nahm Sekuoia und Stefanie war zufrieden mit der keksfleckigen Stute. Mit Cry hatte ich heute ein wenig zu kämpfen, ihre zickige Laune konnte man kaum übersehen. Sie drängelte, kratze die Hufe und schnappte ab und zu auch mal als ich ihren Bauch striegelte. "Also, ne, so mach ich das nich mit" sagte ich und legte den Striegel hin und ging erstmal für einige Minuten weg. Cry war klar das sie sich falsch benommen hatte und konnte jetz erstmal zuschauen wie die anderen um sie herum geputzt werden, denn sie liebte es verwöhnt zu werden, jedoch mit so einem Verhalten geht das schlecht. Quiet war wie immer sehr schüchtern und ließ sich ohne weiteres von Stefanie putzen. Auch Jojo hatte mit Sekuoia keine Probleme, dies lag aber daran das Sekuoia eine ausgelassene Stute war und dadurch viel gelassener wirkt und Seattle war immernoch mit Simon genug beschäftig, obwohl sie schon mit dem putzen fertig waren. Als Cryfirra genug 'gelitten' hatte kam ich zurück. Mit Freude in den Augen sah sie mich an und ich konnte ohne weiteren Vorfälle auch Cryfirra gründlich putzen. Simon wusste nicht wirklich wie man Reitet, konnte jedoch mit der Longe schon umgehen, also schickte ich ihn mit Seattle in die kleine Reithalle. "Du kannst ihn auch ohne Trense longieren, er ist einfach zu händeln" sagte ich in der Reithalle als die anderen auf die Stuten aufpassten. Ich zeigte ihm noch welche Hilfen er nutzen sollte falls Seattle wieder anfing das Gleichgewicht oder das Rythmusgefühl zu verlieren und ließ ihn dann mit dem braunen nach einiger Beobachtungszeit alleine. "Du schaffst das schon" sagte ich laut. lächelte und lief zurück zu den Stuten und zu Stefanie und Jojo. Die beiden hatten die Vollblutstuten schon gesattelt und getrenst. "Ihr wolltet reiten?" sagte ich verwundert. "Was heißt reiten, wir dachten wir drehen ein paar Runden auf der Rennbahn mit ihnen, das ist wesentlich besser für sie als nur eine halbe Stunde Longieren" sagte Jojo. Ich lachte "Ja, ich weiß, nur können wir das nicht mit jeden Pferden machen, leider. Aber sie bekommen ja genug Auslauf, sowie Bewegung. Dann geht ihr mal ich Longiere dann Cryfirra". Und schon waren die beiden mit den zwei Stuten auf der kleinen Rennbahn verschwunden. In der Zwischenzeit longierte ich Cryfirra, die sich gut anstellte, jedoch nach einiger Zeit keine Lust mehr hatte und ich sie dann auch ließ. "So kleine, da hast du deine gemütliche Box wieder" sagte ich und streichelte die Jährlingstute über den Kopf. Ich nahm Sacramento aus der Box und lief mit ihm über den Hof bis zum Stutenstall. Dort bindete ich ihn in der Stallgasse an und holte Phaeleh raus, die ich einige Boxen weiter stellte. Diese beiden konnte ich gut und schnell putzen. Sie waren kaum dreckig und auch teilweise pflegeleichter wie die anderen Pferde. "Man Pheleh, du bist so groß gworden" sagte ich als ich die schöne Stute putzte. Dann kamen auch schon Jojo und Sefanie mit den Pferden zurück. Sie machten sie Boxfertig und nahmen sich Sacramento und Phaeleh mit. Diese beiden longierten sie und kamen dann zurück, während ich mit in dieser Zeit eine Pause gönnte und Simon zurück holte. Wir machten Seattle fertig und stellten auch ihn wieder in die Box. Das nächste liebste Pferd was ich besaß war Sajé, dieses durfte sich Simon ebenfalls schnappen und das wiederholen was er mit Seattle gemacht hatte. Es macht ihm Spaß, jedoch sah man es ihm an der Seattle es ihm mehr angetan hatte. Stefanie nahm sich die beiden Marwarifohlen und kümmerte sich um diese. Sie putzte sie und ging dann mit ihnen in die kleine Halle zum spielen. Jojo nahm sich Aszu und ich Scoubi. Dieser hatte in letzter Zeit unglaublich viel gelernt und ich konnte ihn fast problemlos putzen ohne hinterher Bisswunden zu haben. Jojo staunte und war froh das er sich gebessert hatte. "Ihr habt ja nicht an ihn geglaubt. Ich hab ja gesagt aus ihm kann noch was werden" sage ich stolz und wir liefen mit den geputzen Hengsten auf den großen Platz wo wir beide Longierten. Mit Scoubi war dies nicht so einfach, jedoch kontrollierbar. Aszu konnte wieder nicht genug haben und Jojo drehte mit ihm noch eine Runde auf der kleinen Rennbahn und ich brachte Scoubi wieder sicher auf die Weide. Auch Simon brauchte in der gleichen Zeit Sajé wieder auf ihre Wiede. "Macht Spaß, oder?" frug ich ihn. Er lachte und wir gingen gemeinsam in den Hengststall wo wir Odyn und Lamperd raus holten. Diese beiden putzen wir gemeinsam und er lernte mit temperamentvolleren Pferde um zu gehen, war er sehr gut konnte. Auch Stefanie brachte nach einiger Zeit die Marwarifohlen wieder in ihre Box und berichtete mir von der wertvollen Spielzeit. Glücklich darüber das die beiden Fortschirtte machten frug ich sie ob sie Odyn longieren würde, was sie gern machte. Mit Lamperd ging ich selbst mit Simon hinaus und gab Simon ein wenig 'unterricht' im longieren. Jojo brachte auch schließlich Aszu in seine Box und gesellte sich zu uns. Doch nicht lange und sie schnappte sich das nächte Jungpferd Taliah. Diese putze sie und ging auch mit ihr in die Halle um einige Sachen zu üben. Lamperd und Simon hatten die Unterrichtsstunde überstanden und Lamperd brachten wir wieder in die Box. Jetzt waren wieder zwei Zicken dran Nyander und Felicita. In der Zeit wo wir die beiden Stuten putzen war Stefanie fertig mit Odyn und frug eifrig nach dem nächsten Pferd. "Gern darfst duBirdcatcher und Amirah nehmen. Die beiden sind sehr unkompliziert" sagte ich und glücklich mit ihrem Auftrag holte sie die Stuten raus, putze sie und ging mit den beiden in die Halle. "Dann sind wir ja fast schon durch" sagte ich glücklich zu Simon, als wir Nyander und Felicita longierten. Jojo brachte Taliah wieder in den warmen Stall und berichtete mir vor ihrer Arbeit mit ihr, als ich mit Simon, Nyander und Felicita wieder in den Stall leifen. "Schön zu hören. Jedes Pferd macht in letzter Zeit große Fortschritte, freut mich" sagte ich und auch Stefanie gesellte sich nachdem sie die Stuten sicher untergebracht hatte zu uns in die Stallgassenecke an der Heizung. "Na, das war dann wohl Heute ein voller Erfolg" sagte ich glücklich. "Ihr seid die besten, ich bin froh das ihr da gewesen seit um mir so unter sie Arme zu greifen" sagte ich und umarmte sie. Leider musste ich mich von Jojo und Stefanie verabschieden, denn beide mussten heute wieder nach hause fahren. "War super, wir können uns ja alle nochmal treffen" sagte Jojo. "Aber dann auch für einen Ausritt" sagte Stefanie. Ich lachte. "Aufjedenfall" und dann fuhren die Beiden vom Hof. Simon schaute mich leibevoll an. "Baby, ich liebe dich. Ich glaube wirklich ich zieh zu dir auf deinen Hof. Es ist wirklich toll und ich kann mir das gut Vorstellen, vor allem mit dir" sagte er und überglücklich stürzte ich mich in seine Arme.
    • Veija
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      Mai 2015, by Veija

      Galopprennen A- L

      Etwas genervt sprang ich aus dem Bett. Mein Wecker klingelte früh- viel zu früh. Nach einem Blick auf die warf ich mich wütend zurück ins Bett. 6 Uhr am Morgen. Doch wenn man so eine große Ranch hatte, musste man damit leben, früh aufzustehen. Vor ein paar Wochen als die Fohlen kamen, war ich teilweise schon um 4 Uhr morgens wach, das war früh.
      Heute sowie die nächsten Tage mussten wieder alle Pferde dran glauben und trainiert werden. Anfangen wollten Aaron, Alexis und ich mit Hell, Abby und Horror. Die drei Stuten würden alle im Springen gefördert werden, wobei ich mir noch nicht sicher war, wer wen reiten sollte. Um halb sieben fanden wir uns also alle drei im Stall wieder und machten die Pferde fertig, ehe wir in die Halle gingen. Caleb und Aliena hatten schon E/A Sprünge aufgebaut und ein paar L/M Sprünge für Abby. Da unsere Halle wirklich riesig war, konnten wir alle noch eine kleine Stelle finden, wo wir die Pferde longieren konnten, ehe wir nach dem Nachgurten aufsaßen. Ich saß auf Horror, Alexis auf Hell und Aaron auf seiner geliebten Abby. Aaron würde jedoch nur die E/A Basics wiederholen, da er vom Niveau her nicht so hoch war, wie seine Stute. Da mussten wir mit Emilio nochmal üben.
      Horror behnahm sich heute wirklich vorbildlich und schien nicht die Absicht zu haben, mit abzusetzen, weshalb wir den E Parcours solide übersprangen, ehe wir uns auf die A Sprünge konzentrierten. Es war etwas kompliziert, mit 3 Pferden in der Halle zu sein, doch wenn man auf die anderen achtete, war das kein Problem. Als ich mit Horror soweit durch war, sah ich Alexis und Hell zu, bei denen alles klappte. Also schwang ich mich von Horror, drückte sie Aaron in die Hand und setzte mich selbst auf Abby, um mit ihr die L und M Elemente zu springen. Nach einer guten halben Stunde war Alexis schon lange verschwunden und auch Abby und ich machten Schluss, weil sie ihre Sache gut gemacht hatte. In zwei bis 3 Tagen würden wir das Ganze wieder machen.
      Doch nun waren die Vollblüter dran. Jagger, Faster und Walker mussten von M auf S gebracht werden, weshalb ich mir diesmal Alexis und Caleb schnappte. Ich ritt Jagger, Caleb Walker und Alexis Faster.
      Nach einem kurzen Aufwärmen ging es in die Boxen. Die Pferde kannten das schon alles, weshalb sie nur so aus der Box preschten. Allen voran Caleb mit Walker, der sich immer besser machte. Lächelnd trieb ich Jagger weiter an, bis sie und Faster gleich auf waren und sogar zeitgleich ins Ziel kamen. "Great job", sagte ich zu Caleb und nickte Alexis zu. Die Vollblüter mussten wieder jeden Tag trainiert werden, damit sie wieder in Form kommen und Rennen laufen können.
      Die nächsten waren Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, meine neuste Stute. Lächelnd klopfte ich Prias Hals, während sich Aliena, Alexis, Caleb und Aaron ein Pferd aussuchen konnten. Wir wärmten die Pferde alle ausgiebig auf, ehe wir auf die Bahn gingen und die Starts vor den Boxen probierten, ehe wir die Tiere mit den Startboxen bekannt machten. Pria war kaum zu halten, als die Tür aufflog und schoss lange vor den anderen auf die Bahn. Das lag daran, dass sie schon Rennen gelaufen war! Dementsprechend konnte keines der Pferde auch nur annähernd an sie ran. Mit großer Mühe bekam ich die Stute jedoch nach ein paar hundert Metern gezügelt. Irgendwann würde sie sich alles brechen, wenn sie weiterhin so raste. Deshalb standen in nächster Zeit Ausritte und Longenstunden auf dem Plan, ehe sie wieder auf die Rennbahn kommen sollte.
      Als wir mit den Pferden fertig waren, fehlten noch Lamperd und Sacramento. Die beiden Hengste waren schon erfahrener, weshalb es nicht lange dauerte, bis wie sie trainiert hatten. Nun war es auch genug, denn wir hatten schon sagenhafte 23°C!
      In den nächsten Tagen, um genauer zu sein 6, trainierten wir alle Pferde weiter. Mit Pria machte ich viele Ausritte und longierte sie ausgiebig, damit sie ein besseres Gefühl für ihr Tempo bekam, ehe sie am letzten Tag wieder mit auf die Bahn. Schon bei ihren ersten Galoppsprüngen merkte ich, dass sie viel konzentrierter lief und mehr auf mich achtete. Wie nicht anders erwartet kamen wir als erste ins Ziel. Diesmal jedoch mit nicht ganz so viel Vorsprung, wie beim letzten Mal. Stolz auf alle Pferde, kamen sie nach dem Trockenreiten auf die Koppel und- wie sollte es anders sein, wälzten sie sich.
    • Veija
      Juni 2015

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      by Veija

      Thunderstorm? Are you kidding?!

      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.


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      by Veija

      Galopprennen L- M

      [...]Völlig erschöpft trommelte ich meine Mitarbeiter zusammen. Heute war wieder einer der Tage, wo wir der Arbeit nicht hinterher kamen. Es war 6 Uhr in der Früh und schon 16°C. Das ging eigentlich noch, aber schon für 10 Uhr hatten sie 23°C gemeldet! Nach einem Blick zum Himmel seufzte ich zufrieden. Es war noch bewölkt- und solange es bewölkt war, konnte man mit den Pferden gut draußen arbeiten. Alle Pferde, die wir normalerweise morgens rausstellten, hatten die letzte Nacht schon draußen verbracht, weshalb wir 5, also Aaron, Alexis, Aliena, Caleb und ich uns die Galopper schnappten. Wild Reflex, Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem mussten von A auf L gebracht werden, Sacramento von L auf M und Lamperd von M auf S. Zunächst waren die 4 A'ler dran, die schnell gesattelt waren und sich auf der Bahn vorfanden. Aaron würde nicht mitreiten, es war mir noch immer zu gefährlich, ihn lange auf die Galopper zu lassen, weshalb er für den Start verantwortlich war. 3, 2, 1, GO!
      Schon schoss Pria nach vorne und streckte sich mit jedem Galoppsprung mehr! Sie lies Nyanda und Wild Reflex, die doch schon ein wenig erfahrener waren, einfach hinter sich. Einzig und allein Seattle Slew konnte mit ihr mithalten und hielt sich wacker an ihrer Seite. Seattle war Pria ein Jahr im Vorsprung, lief aber noch nicht lange im Sport. Ich wank Caleb rüber, dass er ihn etwas zurückhalten sollte und nahm Pria auch ein wenig zurück, schließlich war das hier kein richtiges Turnier, sondern nur Training. Wenn hier ein Pferd stürzte, weil wir es überforderten, waren wir schlechte Trainer. Die Tiere sollten nämlich hier auf den harten Turniersport vorbereitet werden und nicht schon alle Knochen im Training brechen- nicht, dass sie sich was beim richtigen Rennen tun sollten!
      Die nächsten paar Tage wiederholten wir das Training jeden Morgen um halb 7 und nachdem die A-L'ler fertig waren, ritten Caleb und ich noch Lamperd und Sacramento, wobei ich Lamperd ritt, da dieser von M auf S gebracht werden sollte und Sacramento "nur" von L auf M. Nach einer Woche Training hatten wir alle eine Stufe höher.[...]
    • Veija
      Juli 2015

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      by Veija

      Destiny

      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.


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      by Veija

      Galopprennen M- S

      Zufrieden schaute ich meinen Mitarbeitern zu, wie Riley Deadly Ambition fertig machte, Aliena Wild Reflex, Aaron Nyanda, Caleb Seattle Slew, Alexis Priamos und schließlich ich Sacramento. Wir wollten die 6 Vollblüter heute im Rennen aufstufen, wobei Ambition von E auf A musste, Wild Reflex vo L auf M, genauso wie Nyanda, Seattle Slew und Pria. Sacramentos und mein Ziel war die Klasse S.
      Gesattelt gingen wir mit den Pferden auf die Bahn, machte jedoch am Reitplatz Stop und ritten die Tiere ordentlich warm, ehe es auf die Bahn ging. Ich gab allen die nötigen Anweisungen, vor allem Riley, der schon nach einer halben Meile die Stute langsam bremsen sollte, da sie definitiv nicht mit Sacramento oder Pria mithalten konnte und sollte. Schließlich wurde Mento für die Stufe S trainiert.
      Nach der kurzen Besprechung ging es dann auch los. Pria und Sacramento schossen natürlich sofort nach vorne und ich sah Alexis, dich total geschockt auf Pria saß und sich in der Mähne festkrallte. Nach ein paar Galoppsprüngen jedoch hatte sie sich gefangen und konnte sie ordentlich antreiben. Nach einer halben Meile sah ich kurz nach hinten und schaute zu, wie Riley Ambition langsam auslaufen ließ. Zufrieden schaute ich wieder nach vorne und preschte mit Sacramento an Pria vorbei. Der Hengst wusste was er konnte und zeigte es auch gerne auf der Bahn. Ich nickte Aliena zu, dass sie Pria ein wenig zurücknehmen sollte. Die Stute war mir noch zu jung um so hohe Leistungen auf der Rennbahn zu vollbringen, weshalb ich sie gerne ein wenig schonte.
      Nun waren auch Sacramento und ich im Ziel. Alle Pferde hatten ihre Aufstufung erfolgreich bestanden, weshalb sie nun ihren wohlverdienten Weidegang erhielten.
    • Veija
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      August 2015, by Veija

      Dressur E- A

      Arbeit, Arbeit, Arbeit, dachte ich mir als ich die Stallgasse entlang schlurfte. Im Schlepptau hatte ich Drag me to Hell, Augen auf! Ich komme, Sacramento und My lovely Horror Kid. Mento und Horror mussten beide von E nach A gebrachte werden, Hell von A auf L und Abby von M auf S. Da ich das Ganze natürlich nicht alleine meistern konnte, hatte ich mir fleißige Bienchen gesucht, die mich unterstützen wollten. Aliena, Aaron und Alexis. Aaron kam auf Horror, Aliena auf Mento, Alexis auf Hell und ich ritt Abby.
      Nachdem wir sie nun alle gründlich geputzt und gesattelt hatten, ging es in die Halle, wo wir sie zunächst einmal gut warm ritten, bevor wir mit den Lektionen anfangen wollten. Um die Pferde zu lockern, ritten wir alle Lektionen aus der E Klasse, darunter zB Zirkel, Mittelzirkel, Aufmarschieren, Schlangenlinien und und und...
      Weiter ging es für alle mit den A Lektionen, wobei ich Abby nicht viel mitmachen ließ, da sie gleich noch genug zu tun hatte. So wurden Volten, Mitteltrab, Mittelgalopp, fließende Übergänge, Viereck verkleinern & vergrößern und Kehrtwendungen geübt. Somit waren Horror und Mento auch schon fertig, so dass sie wieder in den Stall konnten. Übrig blieben Aliena auf Hell und ich auf Abby. Aaron blickte der Stute betrübt nach, so war es doch eigentlich seine Stute, die aber voll im Training stand und zur Zeit nicht von ihm geritten werden konnte.
      Aliena übte derweil mit Hell Außengalopp, versammelter Trab & Galopp, Kehrtwendungen, Kurzkehrtwendung, einfache Galoppwechsel und doppelte Schlangenlinien. Hell verstand alles recht schnell, so dass ich mich weiter um Abby kümmern konnte. Die Lektionen der Klasse M beherrschte sie schon wunderbar, was daran lag, dass sie sehr intelligent war. Was wir jetzt noch üben mussten war jedoch alles andere als einfach: Schulterherein, Traversale, Travers, Traversalverschiebungen im Trab und Galopp, Renvers, fliegender Galoppwechsel, Schaukel, Pirouette, Piaffe und Passage. Abby kämpfte sich ziemlich ab, um alles auf die Reihe zu bekommen, hatte es am Ende jedoch geschafft, sich alles zu merken! Die Dressurturnier konnten kommen!
      Nun waren I've got the moves like Jagger und Faster an der Reihe. Beide mussten im Springen von A auf L gebracht werden. Da ich mir Aaron zur Hilfe geholt hatte ging das auch recht schnell, weshalb wir uns nun unseren Galoppern widmen konnten. Hier waren es Zuckerschock und Deadly Ambition die von A auf L gebracht werden mussten, Massacre Boy, der von L auf M gebracht werden musste und Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, die von M auf S gebracht werden mussten. Wir hatten bei keinem der Pferde Probleme, außer bei Pria, die wieder nach vorne preschen wollte wie von der Tarantel gestochen. Ich seufzte auf ihrem Rücken und versuchte sie zurück zu halten, gab es jedoch irgendwann auf. Wenn sie sich kein Bein während eines Rennen brachs, war sie die geborene Gewinnerin.
    • Veija
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      September 2015, by Veija
      Sacramento Springen E auf A

      "Aaaaaaaron?", rief ich einmal laut durchs Haus. Als jedoch keine Antwort kam, rief ich noch einmal energischer, ehe er aus seinem Zimmer gestolpert kam und beinahe die Trepe herunter fiel, da er seinen Pullover nicht richtig an hatte. Skeptisch schaute ich ihn an, ehe kurz lachte. "Mach bitte Sacramento fertig, du springst ihn heute", sagte ich kurz und knapp und verschwand auf den Koppeln, um den Hengst in den Stall zu bringen. Schnell tauchte Aaron auf und machte ihn fertig, so dass ich in der Halle schon Stangen, Cavalettis und andere E und A Hindernisse aufbauen konnte. Sofort ritt er den Hengst war, wobei ich immer ein Auge auf sie hatte, da Aaron mit Hengsten nicht konsequent genug war. Heute klappte es jedoch sehr gut, so dass ich ihn über die Stangen und die Cavalettis dirigierte, ehe es an die ersten E Hindernisse ging. Vom Training von Snuff hatte er sehr viel mitgenommen, so dass ich ihn hier kaum korrigieren musste. "Jetzt leg ich alles auf A hoch, das ist für Mento kein Problem, er ist wirklich talentiert", erklärte ich ihm und legte die Stangen hoch. "Und go", sagte ich zu ihm und schon übersprang er die A Hindernisse mit solch einer Leichtigkeit, dass ich das Training heute beendete. "Gut so, morgen gehts weiter", sagte ich und räumte die Halle auf.
      Die nächsten Tage trainierte Aaron mal mit, mal ohne mich, so dass er mir nach 4 Tagen einen A-Parcours fehlerfrei ritt. "Du wirst immer besser, Aaron, das freut mich", lobte ich den Jungen und sah, wie er von einer Backe auf die Andere grinste.
    • Veija
      Oktober 2015
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      by Eddi

      Tierarztkontrolle

      Ich musste grinsen, als mich heute Morgen erneut Verena anrief und um einen spontan Besuch bei ihr bat. Besonders im Frühjahr und im Herbst standen die meisten Termine an, da dort immer die beste Zeit für Impfungen und Untersuchungen war. So würde auch Sacramento XX heute wieder an der Reihe sein. Er war ein hübscher Vollbluthengst und wie ich bereits wusste, hatte Verena ihr Herz nicht nur an die Westernpferde, sondern auch an die Vollblüter verloren. Eine interessante Kombination, die aber durchaus auch sehr gut zusammenpasste.
      Sacramento war ein Vorzeige-Brauner, der wirklich alles hatte: perfekte Abstammung, klasse Körperbau und sogar einen wahren Gentlemen-Charakter, also würde die tierärztliche Untersuchung heute ein Klacks werden. Nebenbei unterhielt ich mich mit Verena über die neusten Ereignisse und erfuhr so auch, dass für Sacramento demnächst eine Körung anstand und er unter anderem auch deshalb seinen aktuellen Vet-Check benötigte. Also begannen wir kurz mit dem Vorführen im Schritt und Trab. Seine Gangarten waren taktrein und klar, also konnten wir direkt weiter machen.
      Zuerst warf ich einen Blick in Augen und Maul, um die Schleimhäute und auch die Zähne zu kontrollieren. Nachdem dort alles in Ordnung war, hörte ich Sacramento ab. Erst Lunge und Herz, dann noch die Darmgegend. Alles ließ der Hengst brav über sich ergehen und stand wie eine eins am Putzplatz. Nun tastete ich ihn noch ab. Ich begann am Genick und ging dann abwärts die Wirbelsäule entlang bis zum Schweifansatz. Sacramento blieb die gesamte Zeit entspannt stehen und litt unter keiner einzigen Verspannungen.
      Zu guter Letzt wurde nun nur noch die Körpertemperatur kontrolliert und dann war Sacramento auch schon fertig mit dem ersten Teil der Untersuchung. Nun würde es nur noch die Impfungen und die Wurmkur geben. Vier Spritzen erwarteten den Vollblüter, denn er wurde gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft. Tapfer stand er diese aus und zum Schluss musste er nur noch die Wurmkur schlucken und schon waren wir fertig. Sacramento wurde ausgiebig gelobt und durfte zurück in seine Box, ehe mich Verena noch zu einer Tasse Kaffee einlud.

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      by Veija

      Springen A- L

      Müde schleppte ich mich vom Bett in den Stall, wo schon Alexis und Aaron auf mich warteten. "Aaron mach bitte Cauldron fertig, Alexis du Snuff. Ich schnapp mir Mento.", erklärte ich den Arbeitsplan für diesen Morgen und schickte Caleb auf den Platz und in die Halle, einmal einen M und M* Parcours aufzubauen und auf dem Platz einen A-L für Mento und mich. Schnell waren die Pferde geputzt und gesattelt, so dass ich auf den Platz verschwand und den beiden noch einen Rat gab: "Sollte was sein, kommt mich sofort rufen."
      Nun ging es mit Sacramento auf den Platz, wo ich ihn nach dem Nachgurten ordentlich warm ritt. Dann ging es schon an die ersten Hindernisse, die er solide nahm, was vielleicht auch daran lag, dass er so große Beine hatte. Nach und nach ritten wir auch die L Hindernisse, die er locker nahm, weshalb ich heute nicht viel trainierte und mal in die Halle ritt, um den anderen Beiden beim Training zuzusehen. Bei ihnen klappte auch alles sehr gut, weshalb ich mir mal erlaubte, einen Sprung mit M*-Niveau zu springen. Mento riss die Stange zwar, kam aber ansonsten super über den Sprung. "Haha, das wird ein guter Springer!", sagte ich lachend und ritt ihn dann ab, ehe ich in wegbrachte. In den nächsten Tagen trainierten wir immer wieder ein wenig, so dass die drei Pferde am Ende der Woche die gewünschte Stufe erreicht hatten.

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      by Veija

      the prisoners

      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.
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  • Album:
    BRR Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    2 Sep. 2016
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  • Name: Sacramento XX
    Rufname: Mento

    von Ehrengold von Solo aus der Shew O' gold x aus der Khiara El Assuad von El Jamarico aus der Kashida El Assuad


    Rasse: Englisches Vollblut
    Alter: 22.08, 6 Jahre
    Farbe: Kohlfuchs
    Größe: 1,61m
    Geschlecht: Hengst

    Beschreibung
    Sacramento ist stets freundlich und neugierig. Gegenüber Fremden ist er aber eher zurückhaltend, wie seine Mutter.
    Er ist von sehr guten Eltern und hat eine gute Zukunft als Zucht- und Rennpferd. Man muss noch etwas mit ihm arbeiten, jedoch ist er mit voller Elan dabei und lernt sehr schnell. Seine Manieren sind stets gut und er arbeitet konzentriert beim Training mit. Er besitzt trotz allem das Vollblütertemperament und lässt dies oftmals seinen Reiter spüren, doch seinen blauen Augen kann man nichts abschlagen.
    Was ihm jedoch zu schaffen macht sind Hunde und Autos, davor hat er einen heiden Respekt, was das Verladen ab und an nicht so einfach gestaltet.

    Besitzer, Vorbesitzer: Veija, Cooper, VKR abgelaufen

    Gekört: ja
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    [HK 474] Warm- & Vollblüter
    Nachkommen: 2 Bearbrookfohlen- bezahlt
    - Daedra, a.d. Valentines Dublin
    - Successful Dream, a.d. Success Story

    Kaufpreis: 0 Joellen
    laufende Kosten:


    Qualifikationen
    eingeritten, eingefahren

    Dressur A
    Galopprennen S
    Springen L
    Distanz A
    Fahren E
    Military E

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    2. Platz 154. Fahrturnier, 2. Platz 218. Fahrturnier, 1. Platz 215. Militaryturnier, 1. Platz 222. Militaryturnier



    Gesundheit
    geimpft, gechippt, entwurmt
    letzter Besuch im Oktober 2015 von Eddi

    Aluminiumeisen
    letzter Besuch im Oktober 2014 von RoBabeRo

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