Rajandra

Rubicon ♣

RubiconRufname: Corni, SpatzelchenGeburtsdatum: *01.01.2007Stockmaß: 1,71mFellfarbe: Brauner / BayAbzeichen: Blesse ; v.l. & v.r. halbweißer FußGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Rubina | OldenburgerVater: Rajandro | OldenburgerRasse: OldenburgerGeschlecht: HengstGekört: jaNachkommen: jaConversationRubicon hat von seinem Vater das enorme Potenzial fürs Springen geerbt. Außerdem ist dieser junge Hengst sehr feurig und energiegeladen. Zum Glück weiß er jedoch, wann er sich benehmen und konzentrieren muss. Er ist sehr eifrig und immer mit ganzem Herzen bei der Sache. Der Braune besitzt gute und weiche Gänge, die leicht zu sitzen sind. Ebenso zeigt er schon jetzt großes Potanzial für den Parcours und das Gelände - er ist schnell, wendig und unerschrocken, außerdem springt er mit viel Elan und kann Höhen sowie Distanzen sehr genau abschätzen. Im Umgang zeigt er einiges an Temperament und Hengstmanieren. Bei Stuten kann er sehr unkonzentriert werden, hier braucht man jemanden mit dem richtigen Händchen für Hengste. Allerdings ist Rubicon sehr freundlich zu Kindern und deren Herzen erobert er immer im Flug. So auch bei Züchtern und Reitern, die diesen bezaubernden Hengst schon mal live gesehen haben. Er hat ein überwältigendes Auftreten, das jedem im Gedächtnis bleibt.Besitzer: RajandraVorbesitzer: BlackfireErsteller / Züchter: Fleur/DelilahVKR: BlackfireVerkäuflich: NeinKaufpreis: unbekanntQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: AEignung: Dressur, Springen & FahrenErfolge: 2.Platz 213. FahrturnierPNG- DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Rubicon ♣
Rajandra, 23 Aug. 2012
    • Rajandra
      [​IMG]
      1.Pflegebericht - Die Ankunft​

      Unverhofft kommt oft. Sagt man. Und heute war da so ein Tag. Blackfire hatte ganz plötzlich entschieden, all ihre Pferde abzugeben. Ich lief durch ihren Stall und aus der dritten Box von links schauten mir gütige große Augen entgegen. Es war Rubicon, mein aller erster Hengst. Ein brauner großer Oldenburger, sehr wissbegierig und eifrig und dazu noch mit unglaublichen Gangarten ausgestattet. Ich strich ihm über die Nase und beschloss ihn wieder zu mir zu holen. Nachdem ich mir auch die restlichen Pferde angesehen hatte ging ich in Blackfires Büro. Dort klärten wir alles Geschäftliche und sie half mir Rubicons Zubehör in den Hänger zu Laden und schließlich auch Rubicon.
      Nach einer dreiviertelstunde Fahrt bogen wir endlich bei Greavler ein. Ich fuhr soweit wie möglich auf den Hof, lud den Braunen ab und führte ihn in sein neues Zuhause. Er bekam eine Box im Offenstall. So konnte er pendeln zwischen innen und außen, wann immer er wollte. Sein Halfter hing ich vor die Box, dann ging ich seine Sachen in der Sattelkammer verstauen und den Hänger parken.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      2.Pflegebericht - Springstunde​

      Nachdem ich die Fohlen versorgt hatte wollte ich Rubicon ein wenig Springen. Ich holte ihn aus dem Offenstall und band ihn am Putzplatz fest, dann ging ich in die Sattelkammer, schnappte mir Putzkoffer, Gamaschen, Sattel und Trense und lief zurück zu meinem Braunen. Der Oldenburgerhengst stand nochimmer brav und hatte sich keinen Milimeter bewegt. Ruhig stand er in der Sonne und genoss die wärmenden Strahlen, die durch die Wolken brochen. Ich schnappte mir einige Bürsten und striegelte sein Fell, dann ordnete ich noch Mähne und Schweif und kratzte ihm die Hufe aus. Nachdem er nun glänzte legte ich die Gamaschen und das Sattelzeug an. Leise schnalzte ich und führte ihn danach auf den Springplatz, auf dem schon einige Hindernisse, dadrunter auch Naturhindernisse standen und stieg auf. Erst tuckerte ich ein wenig mit langen Zügeln im Schritt über den Platz, nach einiger Zeit nahm ich auf und ritt einige Schritt Trab Übergänge. Nachdem Rubicon warm und locker war galoppierte ich schließlich und nahm auch schon einige Bodenstangen im Trab und Galopp. Als der Braune dies gut meisterte sprang ich einige Kreuze und kleine In Outs. Dies klappte gut so ging ich dazu über einen kleinen Parcours von sechs Hindernissen zu springen. Die erste Runde war ein wenig chaotisch. Einen Abwurf und ich war zwei Mal nicht passend gekommen, also sprang ich das ganze nocheinmal. Fehlerfrei nahmen wir alle Hindernisse, so ging ich zum hohen Parcours über, der insgesamt neun Hindernisse beinhaltete, darunter auch ein Baumstall und einen Wall. Den Baumstamm sprang der Braune sehr ruhig und ohne zu zögern und auch den Wall meisterten wir ohne Probleme, doch das siebte Hinderniss, ein weiß-blauer Oxer schien dem Oldenburger unheimlich zu sein, er drängte zur Seite weg und ließ sich auch nicht dazu bewegen ihn zu überwinden. Nocheinmal ritt ich ihn an, doch auch diesmal stand er. Ich ließ Rubicon vor dem Hinderniss stehen, richtete eine Pferdelänge rückwärts und galoppierte erneut an. Diesmal sprang er, zwar zögerlich, aber fehlerfrei. Ich lobte und ritt den Parcours zuende. Da auch die letzten zwei Hindenisse fehlerfrei blieben, ließ ich die Zügel lang. Rubi streckte sich und galoppierte in einem frischen Galopp vorwärts. Dann ließ ich den Schönen in den Trab fallen, ritt ihn auf beiden Händen noch etwas vorwärts abwärts und parierte in den Schritt. Zum Trocken werden und abreagieren gingen wir noch eine Runde um den See. Danach stieg ich ab und führte zurück zum Putzplatz, an dem ich ihm Sattelzeug und Gamschen abnahm und ihn wieder anband. Der Braune ließ sich noch einmal etwas bürsten. Dann spritze ich noch seine Beine ab und führte ihn zurück in den Offenstall, in dem schon sein Futter auf ihn wartete. Schnell räumte ich noch die Sachen weg und ging dann die Fohlen waschen. Heute morgen war der Tierarzt für die Großpferde da gewesen und bald sollten die Fohlen an der Reihe sein.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      3.Pflegebericht - Ein schöner Hoftag​

      Gähnend trank ich meinen Kaffe aus, stand auf und räumte meine Tasse in die Spülmaschine. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es kalt war. Wenige Sonnenstrahlen brachen durch den dichten Morgennebel und ich schüttelte mich. "Na da ist wohl ne dicke Jacke angesagt heute.", sagte ich zu Salomon, meinem Schäferhund, der schon erwartungsvoll vor mir saß und endlich raus wollte. Er dackelte hinter mir her in den Flur. Schnell schlüpte ich dann in meine gefütterten Stiefeletten und zog mir meine dicke Jacke plus dünnem Schal an. Dann öffnete ich die Haustüre des Haupthauses. Salomon drängelte sich an mir vorbei und sprintete ersteinmal eine Runde über den Innenhof. Ich ging heraus und lies die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Heute hatte ich mehr als genug zutun, ich musste alle meine Pferde allein versorgen, da ich allen freigegeben hatte oder sie krank waren, zum Glück hatte Stefan heut morgen schon gefüttert. Zuerst wollte ich mich auf den Weg zu meinen zwei Neuankömmlingen, den zwei Mustangs machen, also schlug ich den Weg zu den Einzelpaddockboxen ein. Throw a Diva streckte mir schon erwartungsvoll den Kopf entgegen und grummelte. Sanft strich ich ihr über die Nase. "Na meine Hübsche, schon gut eingelebt?", fragte ich lächelnd und schaute dann zu Aerion in die Box, er knabberte ruhig sein Heu. Ich schnappte mir Divas Halfter und öffnete die Boxentür, dann halfterte ich sie vorsichtig auf und führte sie zum Wind und Wetter geschützen Putzplatz. Dort band ich sie an und ging in die Sattelkammer einen Putzkoffer und ein paar Gamaschen holen. Wieder zurück bei Throw a Diva fand ich sie nochimmer ruhig vor. Ausgiebig striegelte ich die Hübsche dann, bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an. Da heute erst ihr zweiter Tag auf dem Hof war wollte ich sie nur ein wenig laufen lassen und ihr die Halle zeigen. Dort angekommen führte ich sie ersteinmal einige Runden auf beiden Händen, danach ließ ich sie vom Strick und sie erkundete die Halle ersteinmal auf eigene Faust. Nachdem sie sich alles genaustens angeschaut hatte bewegte ich sie auf beiden Händen in Trab und Galopp und führte sie nach getaner Arbeiter trocken. Dann führte ich sie zur Wiese, dort nahm ich ihr die Gamaschen ab und lies sie frei. Einen Moment schaute ich zu wie sie aufgeregt über die Wiese jagte und die anderen Pferde begrüßte und ging dann zu Aerion, mit dem ich das gleiche vorhatte. Auch ihn holte ich aus der Box, striegelte ihn und ließ ihn dann laufen. Der Fuchsschecke verhielt sich noch aufgeregter als die Stute. "Ruhig kleiner, alles ist gut Aerion.", flüsterte ich, als er nach einem wilden Galopp und einigen Bucklern auf mich zu kam und streichelte ihm die Nase. Anschließend führte ich auch ihn trocken und brachte ihn auf eine der kleineren, extra hoh eingezäunten Wiesen. Auch ihm nahm ich die Gamaschen ab, schloss das Tor und ließ ihn los. Er benahm sich lieb, also machte ich mich auf den Weg zu meiner kleinen Rasselbande, den Fohlen. Ceredwen, Little Askim und Ravallo standen zusammen in dem großen Laufstall. Also schnappte ich mir eine Schubkarre, Schaufel und Besen und fuhr damit zu ihnen in den Stall. Neugierig kamen die Drei auf mich zu. "Hallo meine Lieben, ich muss hier sauber machen, also schön lieb sein!", sagte ich lachend und streichelte Ravallos Stirn. Dann fing ich an die Äppel einzusammeln und dreckiges Streu zusammen zu kehren. Ceredwen knabberte neugierig an der Schubkarre herum, doch ich ließ der kleinen Stute ihren Spaß, schließlich war sie sehr vorsichtig. Nachdem alles sauber war füllte ich den Dreien die Heuraufe auf und kontrollierte die Tränken. Alle funktionierten einwandfrei, also schob ich die Schubkarre aus dem Laufstall. Als ich das Tor schließen wollte, kam eine kleine schneeweiße Nase zum Vorschein. Askim hatte noch keine Streicheleinheiten bekommen. "Na komm her!", sagte ich lachend und kraulte den kleinen Hengst noch ein wenig. Den Genuss sah man ihm an, und als ich dann ging, schien er damit garnicht einverstanden. "Die Anderen wollen auch noch versorgt werden mein Süßer!" Ich schloss das Tor, brachte die Schubkarre weg und lief dann zu Rubicon. Der Braune erwartete mich schon freudig. "Na schöner Mann.", begrüßte ich ihn. Ich halfterte den Hannoveraner auf und führte ihn zur Führanlage, dort stellte ich ihn in einen der Sechs Abschnitte und sagte:"Heute ist Faulenzen angesagt, brauchst ausnahmsweise mal nicht viel tun." Ich lachte und holte auch schnell die zwei Stuten Atraxe und Seference Surprime. Auch die Zwei stellte ich in jeweils einen Abschnitt, ließ aber immer einen Frei. Dann stellte ich die Führmaschine an. Auf eine Dreiviertelstunde. Die Führmaschine war praktisch, sie lief bloß im Schritt und im Trab, allerdings wechselte sie bei Zeiten die Richtung. Später würde ich die Drei wieder abholen und auf die Weide bringen. Als nächstes wartete Pete's Peppermill auf mich. "Wie geht es dir heute mein Süßer?", fragte ich als ich ihn aufhalfterte. Ihn wollte ich heute bloß Putzen und ein wenig mit ihm Spazieren gehen. Auf dem Weg zum Putzplatz schrieb ich Sarah eine Sms. Hey, Lust auf Ausreiten? Bonanza braucht noch einen Captain, allein ist immer so blöd. :) , schrieb ich. Am Putzplatz angekommen band ich Pete fest und find an sein Fell zu striegeln. Nachdem dies glänzte widtmete ich mich seinem Langhaar, dies war sehr schwierig, da er ellenlanges feines schwarzes Haar besaß, aber mit ein wenig Geduld hatte ich auch das entwirrt. Mein Handy vibrierte, ich fischte es aus der Tasche und las. Gern! :) Bin in einer Stunde da. Bis dann. Klasse, dachte ich mir und krazte meinem Rappe noch die Hufe aus. Pete hatte leider eine fiese Schramme und ein klein wenig dickes Bein also gingen wir nur eine Runde um den Hof spazieren. Er graste ein wenig und ich erzählte ihm alle möglichen Geschichten. Auch Salomon lief mit und mir, Gott weiß, wo er sich vorher herumgetrieben hatte. Er wedelte mit der Rute als Pete ihn skeptisch musterte und zog dann wieder in Richtung Stall ab. Zurück am Putzplatz sprühte ich die Macke noch mit Aluspray ein und kühlte das Bein etwas. Dann brachte ich ihn auf die Weide. Die Pferde in der Führmaschine waren sicher schon fertig, also lief ich nach dort um zu checken wie weit sie waren. Die Drei maschierten noch brav im Schritt und ich stoppte die Anlage. Einen nach dem anderen brachte ich auf die Weide. Dann ging ich in die Sattelkammer und trug schonmal das Sattelzeug von Valentines Ke Zee Bonanza und Bubi zum Putzplatz. Grade als ich die letzte Sachen abgelegt hatte kam Sarah mir entgegen. "Hey, super Idee mit dem Ausreiten! Danke, ich hab echt voll Lust.", begrüßte sie mich und wir umarmten uns. "Gerne, alleine reiten ist ja auch Blöd. Lass und sie Pferde holen, ich hab schon alles vorbereitet.", sagte ich und drückte ihr grinsend das Halfter in die Hand. Nachdem ich Bubi und Sarah Bonanza auf Hochglanz gebracht und gesattelt hatten stiegen wir auf. Dann ritten wir im Schritt vom Gelände. Eine Runde um den See herum und dann in den Wald. Dort trabten wir einige Male und schließlich kamen wir an einer Lichtung an. An dieser bogen wir links auf einen breiten Sandweg ab. "Wollen wir?", fragte ich lachend? "Das fragst du noch?", entgegnete Sarah. "Wer zuerst oben ist!" Beide Pferde liefen zu Hochtouren auf und jagten im Galopp den leichten Anstieg hoch. Bubi gab ordentlich Hackengas und überholte, doch so leicht ließ sich Bonanza das nicht gefallen und startete durch zum Überholmanöwer. Alledings schaffte sie es bloß bis auf Bubis Schulterhöhe. Oben angekommen parierten wir beide in den Schritt. Schnaufend tuckerten die Zwei nebeneinander her. "Haha, unendschieden würde ich mal sagen." Wir schauten einander an und nickten. Dann ritten wir in einem leichten Trab und einem weiteren ruhigen Galopp durch den Wald und einen Feldweg entlang. Am See angekommen parierten wir dann entgültig wieder zum Schritt und ritten auf den Hof zu. Dort angekommen versorgten wir die Pferde und brachten sie beide auf die Wiese. Danach räumten wir die Sachen vom Putzplatz. "Hast du Lust noch Origini ein wenig Dressur zu reiten? Ich muss noch alle Boxen misten.", bot ich Sarah an. "Nur zu gern." Sie lächelte und machte sich auf den Weg. Ich hingegen schappte mir eine große Schubkarre und mistete alle neun Boxen der Großpferde. Danach streute ich großzügig ein und gab jedem einige Scheiben Heu sowie jeweils jedem Pferd seine Menge an Kraftfutter. "Fertig!", stöhnte ich. Beim Kehren entdeckte ich Salomon, der Faul im Stroh lag. Nachdem alles gefegt und sauber war und Sarah auch fertig damit war Origini zu reiten und sie auf die Weide gebracht hatte gingen wir dann zurück ins Haupthaus. Wir wollten zusammen etwas kochen und ein wenig Faulenzen, Salomon ließ ich auch draußen weiter schlummern, bis die Pferde nachher wieder hereingeholt werden mussten.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      4.Pflegebericht - Ausritt mit Rubicon​

      Ich nahm das Halfter von Rubicon, das vor der Box hing und legte es dem Dunkelbraunen an. Danach streichelte ich ihn und führte ihn zum Putzplatz. Er trottete hinter mir her und am Putzplatz angelangt band ich ihn an einen in der Mauer eingelassenen Ring. Er stand mit aufrechter Haltung da und wartete geduldig. Ich holte die Putzbox und stellte sie auf den Boden, dann nahm ich den Striegel und die Kardätsche um sein Fell gründlich abzubürsten. Danach die Wurzelbürste um seine Beine abzubürsten und jetzt noch den Mähnenkamm für die Mähne zum Schluss kratze ich seine Hufe aus. Nun ging ich in die Sattelkammer um den Sattel und die Trense zu holen. Ich legte den Sattel auf seinen Rücken und gurtete ihn fest. Dann legte ich noch die Trense an. Dann holte ich meinen Helm und steckte mir ein paar Leckerlis in die Tasche. Jetzt waren wir fertig zum bevorstehenden Ausritt, also führte ich ihn zum Hoftor. Ich machte das Tor auf und führte Rubicon hinaus. Der Hengst konnte es kaum erwarten sich im Gelände auszutoben, es war doch abwechslungsreicher als immer in der Halle zu reiten. Ich gurtete noch einmal nach und stellte meine Steigbügel ein. Dann nahm ich die Zügel auf und stieg auf. Als ich endlich oben saß gab ich einen leichten Schenkeldruck und ließ ihn in Richtung Dorfstraße laufen. Es fuhren relativ wenig Autos nach ein paar minuten bog ich in einen Feldweg ein der zum Wald führte. Ich lies ihn jetzt den langen Weg traben. Der Wind pfiff uns durch die Ohren und Rubicon wurde immer schneller und ehrgeiziger. Nun verlagerte ich mein Gewicht aus dem Sattel, ging in den leichten Sitz und gab ihm mehr Schenkeldruck. Er verstand sofort,dass er gallopieren sollte und legte auch gleich los. Wir waren endlich im Wald angekommen also orientierten uns an den Reitwegeschildern. Wir trabten einen Schotterweg auf dem Grasstreifen lang. Vorbei an kleinen Seen und Bächen. Dann machten wir Halt auf einer großen Wiese wo sich auch andere Reiter tummelten.Wir verweilten einen Moment und ritten den Weg entlang bis wir wieder am Ende waren. Ich erlaubte mir noch über das Feld im vollen Galopp zu reiten. Rubicon fing langsam an aber dann steigerte sich sein Tempo. Wir waren fast so schnell wie die vorbeifahrenden Autos auf der nebenliegenden Straße.Auf der Mitte des Feldes zügelte ich ihn und er fiel langsam wieder in den Trab. Jetzt lenkte ich ihn zu den Weg am Straßenrand. Und wir ritten im Schritt in Richtung Hof. Am Hof angekommen stieg ich ab und machte das Tor auf. Jetzt führte ich ihn wieder zum Putzplatz um ihn abzusatteln. Ich lockerte den Gurt und legte den Sattel mit der Trense zurück in die Sattelkammer. Danach kratzte ich nocheinmal die Hufe aus, gab ihn ein paar Leckerlies die er sofort fraß und legte ihm die Regendecke an. Dann führte ich ihn auf die Weide und verabschiedete mich ersteinmal von den schönen Hengst. Heute Abend würde ich alle Pferde reinholen.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…“ murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      6.Pflegebericht - Dressurtraining​
      Trotz der immer noch brütenden Hitze machte ich mit meiner Arbeit weiter und holte als nächstes Rubicon. Der braune, sanftmütige Hengst hatte bei meinem Shoppingtrip ebenfalls neues Zubehör bekommen. Er bekam ein blaues Halfter und eine neue, ebenfalls blaue Schabracke mit einem auffälligen Muster. Die Schabracke brachte ich in die Sattelkammer und mit dem neuen Halfter ging ich zu seiner Weide. An der Weide kam er sofort, als ich ihn rief und ich konnte auch bei ihm das Halfter in Ruhe einstellen. Dann ging ich mit ihm zum Putzplatz, wo ich ihn anband und dann seinen Putzkasten aus der Sattelkammer holte. Sein Fell war schon recht sauber, weswegen ich ihn nur mit einer Kardätsche schnell überbürstete und dann auch schon anfing den Schweif zu verlesen. Nachdem dieser schön fiel, begann ich auch seine Mähne zu verlesen und zuletzt mit dem Hufkratzer die Hufe zu säubern. Dann nahm ich die neue Schabracke und seinen Sattel und legte beides auf seinen Rücken. Vorsichtig zog ich den Sattelgurt an und überprüfte dann nochmal, ob der Sattel richtig lag. Dann holte ich noch seine Trense mit dem hannoveranischem Nasenriemen und ein paar Schutzglocken. Beides legte ich auch an und stieg dann auf. Ich ritt mit ihm zum Reitplatz und wärmte ihn dort im Schritt mit vielen Wendungen auf. Auch beim antraben machte ich viele Wendungen und viele Handwechsel. Außerdem fügte ich noch Tempowechsel hinzu und machte auch mehrere Übergänge. Den Galopp baute ich anfangs nur kurz ein und machte viele Pausen. Als ich merkte, dass er endlich komplett gelockert war, fing ich mit etwas Dressurarbeit an. Am Anfang ritt ich leichtere Lektionen wie Vorhandwendungen und Schenkelweichen, die Rubicon super meisterte. Dann fing ich mit Traversalarbeit an, bis wir am Ende sogar eine Galopptraversale schafften. Ich lobte ihn ausgiebig und ritt mit ihm noch eine kleine Runde ins Gelände. Rubicon hatte immer noch viel Energie und wir trabten und galoppierten noch etwas auf den schattigen Waldwegen. Dann kamen wir zurück zum Hof, wo ich ihn wieder anband, absattelte und ihm etwas Kraftfutter brachte. Er fraß es genüsslich und als er fertig war, duschte ich ihn noch etwas mit kaltem Wasser ab, da er nach dem langen Training doch viel geschwitzt hatte. Er genoss die Dusche sichtlich und stand brav still. Anschließend brachte ich ihn zurück auf seine Koppel.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      7.Pflegebericht - Versorgung der Pferde​

      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich Seference Surpime und Atraxe aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:“ Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!“, antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. „Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?“. Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: „Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?“,sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: „Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      8.Pflegebericht - Springtraining​
      Langsam hatte sich die Luft abgekühlt und man konnte das Wetter aushalten. Ich beschloss mit Rubicon etwas zu Springen, denn dies bereitete ihm viel Spaß und wir hatten es lang nicht mehr gemacht. Bewaffnet mit Halfter und Strick holte ihn von der Weide. Zurück in der Stallgasse band ich den Braunen an und fing an zu Putzen. Seine Putzbox und das Zubehör hatte ich schon vorher rausgelegt und der Hengst war schnell sauber. Sattel Trense und Gamaschen waren auch zügig angelegt und es konnte losgehen. Auf dem Springplatz war bereits ein Parcours mit Hindernissen verschiedener Höhen aufgebaut und ich führte Rubicon in die Mitte und stieg auf. Dann ritt ich ersteinmal am langen Zügel warm. Nachdem ich dies getan hatte lockerte ich den Hengst in allen drei Gangarten auf beiden Händen und überquerte dabei auch schoneinmal die Trabstangen. Dies meisterte der Braune mit Bravours. Als erstes sprang ich nun ein Kreuz einige Male von beiden Händen, danach trauten wir uns auch an einige kleinere Steilsprünge und einen Oxer. Nun wurde es langsam kniffliger, da ich die Kombination und die Distanz dazu nahm. Erst kamen wir in der Distanz ein bisschen unpassen, aber doch auch das war für ihn beim zweiten Mal kein Problem. Die Kombination war recht hoch und weit gebaut, da ich aber gut hingeritten war, war es für den Braunen ein leichtes die zwei Hindernisse zu überwinden. Am Ende sprang ich die Hindernisse nocheinmal im Parcours und lies Rubicon dann am langen Zügel noch ein paar Runden auf beiden Händen traben und galoppieren bevor ich zum Trockenreiten eine Runde ins Feld ging. Danach stieg ich ab und führte zurück in die Stallgasse. Dort nahm ich dem Hengst das Zubehör ab und spritze ihm am Waschplatz noch die Beine ab. Dann entließ ich Rubi in seine Box und räumte das Zubehör weg.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      9.Pflegebericht - Ausritt mit Svartur​
      Erwartungsvoll schaute ich um die Ecke, auf die lange Straße hinaus. Svartur hätte schon seit zehn Minuten hier sein müssen und langsam fing ich an mir Sorgen zu machen, da sie meistens sehr pünktlich war. Als ich gerade zum Telefon greifen wollte, fuhr sie jedoch in ihrem Wagen heran und winkte mir fröhlich zu. Sie parkte schnell ihren Wagen und kam dann zu ihr. Wir umarmten uns zur Begrüßung und Svartur entschuldigte sich für ihr Zuspätkommen, sie hatte im Stau gestanden. Da sie nun aber ja da war, fragte ich sie: „Hast du Lust mit mir ein Ründchen auf Bubi und Rubicon ausreiten zu gehen?“. Erfreut bejahte sie und fragte mich, ob sie den Hannoveranerhengst Bubi reiten dürfte, den seit der ersten Minute an mochte. Da es mir egal war, welches meiner beiden Pferde ich reiten würde, erlaubte ich es ihr sofort und wir gingen die Pferde holen. Die beiden Halfter hingen am Haken neben ihren Paddockboxen und jeder ging sein Pferd holen. Während wir die Pferde begrüßten und sie aufhalfterten redeten wir über Neuigkeiten wie Pferdezuwachs und vieles anderes. Dann gingen wir zum Putzplatz und banden Bubi und Rubicon nebeneinander an. Wir quatschten weiter während wir die Pferde putzen. Ich fing an mit einem Striegel und nahm dann die Kardätsche, zum Schluss bearbeitete ich Mähne und Schweif, sowie die Hufe. Svartur war schon etwas vor mir fertig gewesen und hatte deshalb Bubi’s Hufe auf Hochglanz poliert und strich gerade mit dem Pinsel etwas Huföl über die vier Hufe. Als wir beide dann fertig waren, gingen wir gemeinsam in die Sattelkammer und holten Sättel und Trensen. Svartur wusste genau, wo sie Bubi’s Zeug finden würde und so konnte ich mich auf Rubicon konzentrieren. Zuerst legte ich den Sattel vorsichtig auf und schloss dann den Sattelgurt. Als nächstes nahm ich mir seine Trense und schob ihm behutsam das Gebiss ins Maul uns schloss alle Riemen. Als letztes holte ich noch seine Gamaschen aus der Sattelkammer und legte ihm auch diese an. Svartur tat es mir gleich und kurz später befanden wir uns schon im Sattel der beiden und ritten fröhlich redend los. Nach einer Weile fingen wir auf einem Feldweg an zu traben. Im Schritt und Trab ritten wir weiter, bis die Pferde aufgewärmt waren und wir an eine Galoppstrecke kamen. Ich fragte Svartur: „ Hast du Lust auf ein kleines Wettrennen?“. Svartur antwortete gehetzt: „ Und wie!“. Und weg war sie. Im Renngalopp jagten wir unsere bekannte Strecke entlang und die Pferde streckten sich unter uns. Bubi war am Ende jedoch derjenige, der das Rennen für sich entschied und Svartur und ich parierten die Pferde laut lachen durch. Wir ritten insgesamt fast zwei Stunden im Schritt und Trab noch weiter, mit einem Galopprennen zwischendurch, welches diesmal Rubicon für sich entschied. Am Hof zurück sattelten wir glücklich unsere Pferde ab und machten für die beiden Kraftfutter. Während sie fraßen verstauten wir das Sattelzeug und brachten sie dann anschließend auf die Weide. Svartur und ich gingen noch etwas in das Wohnhaus, um weiter zu reden.​
    • Rajandra
      [​IMG]
      11.Pflegebericht - Arbeit an der Doppellonge​
      Als letztes Pferd für den heutigen Tag machte ich mich auf den Weg zu dem eleganten Oldenburgerhengst Rubicon. Er stand mit einigen anderen Hengsten auf der Koppel und war gerade mit einem Hengst am Spielen. Ich hockte mich mit etwas Entfernung zur Weide hin, um die Hengste nicht aufzuschrecken, und schaute gebannt dem leichtfüßigem Kraftspiel der beiden zu. Dann knackste es auf einmal im Unterholz und ein Hase sprang heraus. Sofort beendeten die Pferde das Spiel und schauten den Hasen hinterher. Ich beschloss nun Rubicon zu holen und kurz darauf war ich beim ihm angelangt und zog ihm auch schon sein Halfter an. Vertrauensvoll folgte er mir von der Koppel zum Putzplatz, wo ich ihn festband und dann anfing zu putzen. Zuerst nahm ich mir einen Striegel und entfernte in kreisenden Bewegungen den gröbsten Schmutz aus dem matschverklebten Fell. Anschließend ging ich nochmal mit einer Wurzelbürste hinüber und entfernte so die letzten Schmutzreste. Als nächstes waren Schweif und Mähne an der Reihe, welche ich gründlich verlas und anschließend durchkämmte. Zum Schluss kratzte ich die von der nassen Weide gesäuberten Hufe aus bevor ich in die Sattelkammer ging um seinen Longiergurt und seine Trense zu holen. Beides legte ich ihm ordentlich an und ging dann ein weiteres Mal in die Sattelkammer, dieses Mal brachte ich ein Paar Gamaschen und die Doppellonge mit. Sorgfältig legte ich die Gamaschen an seine Vorderbeine an und führte ihn dann, die Doppellonge in der Hand, zum Reitplatz. Dort angekommen befestigte ich die Doppellonge an der Trense und fing an Rubicon im Schritt zu longieren. Ich baute von Anfang an viele Handwechsel und Wendungen ein um ihn zu lockern. Dies setzte ich auch im anschließenden Trab fort, bevor ich ihn das erste Mal angaloppieren ließ. Er ging schön rund und schob kräftig mit der Hinterhand nach vorne, sodass ein toller Galopp mit einer leichten Bergauftendenz entstand. Ich lobte ihn mit der Stimme bevor ich ihn durchparierte und anfing Trab-Galopp Übergänge einzubauen. Rubicon arbeitete die ganze Zeit über aufmerksam mit und reagierte auf die feinsten Kommandos und Paraden, die ich ihm gab. Nach einer guten halben Stunde löste ich die Doppellonge und nahm ich seine Trense sowie den Longiergurt ab. Rubicon nutzte die Chance und wälzte sich direkt auf dem schönen Sand des Reitplatzes. Unterdessen brachte ich das Zubehör weg und wusch seine Trense auf, als ich wieder zu Rubicon kam, hatte dieser sich fertig gewälzt und fraß ein paar Grasbüschel, die am Rand des Platzes wuchsen. Ich gab ihm noch etwas Kraftfutter am Putzplatz bevor ich ihn zurück auf die Koppel brachte, wo er sich ein weiteres Mal wälzte.​
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    23 Aug. 2012
    Klicks:
    1.593
    Kommentare:
    20