Sevannie

Roxy - Tinker

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Roxy - Tinker
Sevannie, 17 Aug. 2015
    • Sevannie
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      Hummingbird
      Mar 07 2012 05:59 PM


      Channii sagte am 22 January 2012 - 02:51 PM:

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      von Brenda und RoxyMüde kroch ich aus dem warmen Bett hervor. Warum musste es auch so kalt sein. Ich wünschte mir es wäre wieder Frühling. Müde schleppte ich mich ins Bad und unter die Dusche. Als ich nach einer halben stunde fertig war, zog ich mich schnell an und ging dann in die Küche. Dort machte ich mir eine kleinigkeit zum essen und einen heißen Kakao. Frisch gestärkt ging ich aus dem Haus zum Stall herüber. Ich schaltete das Licht an und ging in die Sattelkammerum Brenda´s

      Putzkoffer, Halfter und Führstrick zu holen. Bei ihrer Box angekommen, stellte ich die Sachen daneben ab und öffnete die Boxentür. Ich begrüßte die Stute und legte ihr das Halfter an. Ich befestigte noch schnell den Führstrick am Halfter und führte sie dann aus ihrer Box raus und band sie davor an. Ich öffnete die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing mit dem Striegel am Kopf an. Als ich damit fertig war, ging ich nochmal mit der Kardätsche über ihr Fell, damit der lose Staub aus dem Fell fiel. Ich legte die Bürsten wieder zurück in die Putzbox und nahm den Hufkratzer heraus. Ich fing am linken Vorderhuf an, dann kam der linke Hinterhuf, dann der rechte Hinterhuf und zum schluß der rechte Vorderhuf. Ich legte den Hufkratzer wieder in die Putzbox und nahm dann anschließend den Mähnenkamm heraus. Ich fing an ihren Schopf zu kämmen und musste ziemlich aufpassen das ich ihr nicht die Haare herausriss. "Mensch mädel was hast du denn mit deinen Haaren gemacht?", fluchte ich vor mich hin."Na endlich!" Nun machte ich mich an der Mähne zu schaffen. Dort war es zum Glück nicht so schlimm wie beim Schopf. Ich legte den Kamm wieder in die Putzbox und machte mich daran ihren Schweif zu verlesen. Ich machte den Führstrick los und führte sie wieder in ihre Box, wo ich ihr das Halfter abnahm und dann die Boxentür hinter mir schloss. Ich brachte die Sachen wieder in die Sattelkammer zurück, verstaute sie dort und nahm dann vonRoxy

      die Putzbox, das Halfter und den Führstrick mit. Ich ging zu ihrer Box und stellte davor die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Die Tinkerstute schnaubte fröhlich als sie mich sah. "Na du hübsche. Hast dich hier schon ein wenig eingelebt?", sagte ich und legte ihr das Halfter an. Ich befestigte den Führstrick am Halfter und führte sie aus der Box hinaus um sie davor anzubinden. Ich wollte wirklich so schnell wie möglich wieder ins warme Haus, also beeilte ich mich mit dem putzen. Als ich mit dem Fellputzen und der Langhaarpflege fertig war, reinigte ich noch schnell die Hufe und Und brachte die Stute wieder in ihre Box zurück. "Das nächste mal gehen wir dann in die Halle", sagte ich ihr noch und nahm dann ihre Sachen, die ich in der Sattelkammer verstaute. Schnell nahm ich noch die Futtereimer von Brenda und Roxy und bereitete den beiden noch das Futter zu. Ich schüttete den beiden jeweils ihren Eimer in ihre Futtertröge und räumte die Eimer auf. Nun ging ich schnell wieder ins Haus zurück, wo ich mir erstmal nochmals eine Tasse heiße Schokolade machte und es mir bei einer DVD gemütlich machte.

      © Tequii


      Hummingbird
      Mar 07 2012 05:59 PM


      Channii sagte am 22 January 2012 - 04:06 PM:



      Willkommen Guinness,King of Night und Roxy,sowie klein Püppchen's Dream! Heute war ich mal wieder früh wach ich bekam heute drei Neue Tinker zu mir hier her,sowie eine Welsh A Stute. Da Lullaby zur Zeit weg war nahm ich unsere neuen Pferde auf. Naja die die sie eigentlich bei sich halten sollte.. Auch gut. Schnell räumte ich Teller sowie Messer vom Frühstück weg und lief in den Stall als ich mich angezogen hatte. Ich machte die Lichter an des großen Stalles und schmunzelte. ,,Guten Tag ihr lieben.'',schmunzelte ich und einige wieherten mir kurz zu. Ich brachte die Ponys; La Luna,Sweet Poison,Winter's End,Wild Affair und Take a Bow auf die Weide. Stuten und Hengste natürlich getrennt. Ich sah auf den Hof. Es stand noch kein Hänger da. Wer weiß wann Tequii mit den Tinkern kam. Fröhlich ein Lied vor mich her trällernd stellte ich noch die Fohlen;Royal Rubina,Ironic,Antaris,Romerico und Soulmate's Death auf die Weide. Die Großpferde stellte ich auch noch rasch raus,dies waren: Café Latte,Muemmi,Mistery,Veronica,Linara,Scottland Yard Irritable,Alors on Chante,Gameover und Emilia. Hier waren auch wieder Stuten von Hengsten getrennt. Nun ging ich wieder in den Abteil der Tinker.Behind the Shadow,Vampirjunge,Hope in Despair und Francesco stellte ich auch noch auf die Weide der Tinker. So nun dürften die anderen auch mal kommen. Naja,solange bereitete ich die Boxen schonmal vor. Zwar würden die Pferde gleich zu den anderen auf die Weide kommen aber dann wären die schonmals gemacht. Als diese Boxen fertig waren kam schon Niniana mit Püppchen's Deam. Ich begrüßte sie freundlich,wir besprachen noch etwas bevor wir die Stute auf die Weide zu den anderen Stuten brachten. Winter's End und Sweet Poison hoben die Köpfe und blickten neugierig zu der neuen Sute die nun auch auf der Weide standen. Die Stuten untereinander zickten etwas ehe sich Püppchen mit den Hengsten vertraut machte. War richtig süß mit anzu sehen. Niniana ging schließlich wieder und ich machte mich an das Boxen misten. Nachdem das alles geschafft war streute ich sie noch rasch ein. Gut alle hatte ich nicht geschafft das würde morgen noch kommen. ich füllte die Futtertröge für heute Abend schonmals auf und die Wassertröge ebenfalls. So nun kam auch Tequii mit den Tinkern. Die ersten zwei drückte sie mir in die Hand und fuhr dann auch rasch los Roxy noch zu holen mit den Hänger. Ich schmunzelte,gab den großen Kerlenen ein Leckerli,ehe ich sie auch auf die Weide brachte. Natürlich wurde sofort die Rangordnung geklärt. Schmunzelnd beobachtete ich das ganze ehe ich Hufe hinter mir hörte. Dort war Tequii mit der Tinker Stute Roxy. Ich nahm sie zu mir und stellte sie als einzigste Stute auf die Stutweide der Tinker,diese war genau neben den Hannoveraner Stuten. So ganz alleine war sie ja dann doch nicht. Schnell hatten sich anscheinend alle eingelebt so klärte ich noch etwas mit Tequii ehe auch sie wieder fuhr. Ich lief in den Stall und machte noch alles fertig.. Am Abend holte ich alle meine Tiree schließlich wieder rein,da es heute Nacht schneien sollte...Ich verabschiedete mich von den nun fressenden Tieren und lief wieder in's Haus.

      Hummingbird
      Mar 07 2012 06:00 PM

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      Ankunft von allen meinen Tinkern

      Heute war ein wichtiger Tag auf meinem kleinen Gestüt. Einige Irish Tinker, die Channii zwangsweise für mich übernommen hatte, sollten heute alle auf meinen Hof kommen. Es war ein warmer Spätwinter Tag und einige Helfer hatten sich auf dem Kiesplatz gesammelt. Channii meinte das diese Prozedur vielleicht bis zum Abend dauern würde, aber das nahm ich gerne in Kauf, wenn wir dies alles an einem Tag erledigen konnten. Zuerst sollte der Braunschecke Francescoankommen. Glücklicher Weise versprach mit Channii das sich alle Pferde gut mit einander verstehen und so alle zusammen auf eine Weide gehen konnten. Der Dicke war eigentlich gut aus dem Hänger zu kriegen und führen ließ er sich auch. Er bockte nicht und zeigte bis zur Stutweide kein einziges Mal Hengstmanieren. Doch als wir dort vorbei gingen verfiel er in einen stolzen Trab und schnaubte kräftig. Es war schwierig ihn so zu halten, doch Channii war mit gekommen und so brachten wir ihn zur Hengstweide. ''Was für ein Macho.'' ,sagte ich kopfschüttelnd lächelnd, als wir das Gatter hinter uns schlossen. Channii willigte mir ein und ich sah wie die nächsten mit dem zweiten Hengst Guinness kamen. Ich tätschelte seinen Hals als ich kurz bei ihm stehen blieb und ich stellte nun schon fest das er ein recht ausgeglichenes Tier war. Er wurde ebenfalls auf die Weide gestellt und nun waren wir wieder alle auf dem Kiesplatzes in der Mitte des Hofes vereint. Channii und ein anderer Helfer fuhren mit den zwei Autos plus Hänger zurück zu ihrem Hof um dort die nächsten Zwei Neuankömmlinge abzuholen. In der zwischen Zeit konnte ich meinen neuen Stallburschen, Daniel, bei mir begrüßen. Ich hatte ihn angeheuert, da ich mir sicher war das alle diese Pferde alleine zu versorgen eine fast schon unmögliche Arbeit sein würde. Daniel half mir bei dem nächsten Hengst der kam, King of Night. Während Channii sich mit Roxyvergnügte. Wir brachten den Hengst auf die Weide zu den anderen und banden den Strick ab. Roxy war nun ebenfalls auf ihrer Weide und so konnten die nächsten zwei Pferde gebracht werden. Wieder hatten wir nun ein Weilchen Pause und ich stellte fest das es schon 5 Uhr war. Die Zeit war viel schneller vergangen als ich es gedacht hätte. Da kamen schon die zwei und brachten uns Vampirjunge undBehind The Shadow. Als wir Vampirjunge ausluden fuhr Channii´s Helfer gleich wieder los um den letzten Tinker zu holen. Vampirjunge konnte genauso ein Macho sein wie Francesco stellten wir fest. Er ließ sich zwar von mir streicheln, doch er zuckte immer wieder zusammen wenn ich ihn berührten. Eben ein eher schreckhafter Bursche. Daniel wurde gerade von Behind The Shadow etwas zum Narren gehalten. Channii half ihm lachend und schickte mich alleine zu Kallista, dem letzten Tinker. Kallista war ein lieber Rappschecke. Sie ließ sich gut führen und so waren wir dann nach einer weiteren halben Stunde fertig. Ich lud alle noch zu einem warmen Getränk zwei Kilometer weiter bei mir zu Hause, wo wir den Abend bei einer lustigen Runde ausklingen ließen.
      [3059 Zeichen | © Lullaby]


      Pflegebericht
      28.06.2012



      Nun mein letztes Pflegepferd und dazu auch noch ein Neues eine Irish Tinker Stute die ich heute zum ersten mal Pflegen durfte ich war schon gespannt war hatte ich schon einen Muskelkater vom ganzen Striegeln heute und nun kam auch noch mehr Fellfläche auf mich zu doch ich war gespannt auf die gute Dame wie sie wohl auf mich reagieren würde. Ich kam auf den Hof und steuert auf den Stall zu um mir sie gleich an zu sehen und stellte fest das sie sich gegen zwei Hengste beweisen musste. Die Henne im Korb also, die drei waren alles Irish Tinker und Riesig! Ich hatte zwar gewusste das mich hie Riesen erwarten würden aber so groß hatte ich sie mir nun wirklich nicht vorgestellt! Roxy da stand sie eine schöne und sehr große Rappscheken Stute die mich mit großen Augen ansah. Klar wer bist du denn ging ihr wahrscheinlich durch den Kopf und ich fing an sie zu Streicheln sie sollte wissen das ich nichts schlechtes bin. Anschließend Striegelte ich sie und Kratze ihr die Hufen aus so das sie wieder schön glänzte. Sie verhielt sich sehr ruhig und entspannt zwar sehr neugierig aber das störte mich nicht ich mochte Neugierige Pferde! Nun führte ich die Stute auf ihre Weide und mistete ihr Box aus wehrend mir die Hengste zusahen als ob sie Kontrollieren wollten ob ich auch alles Richtig mache Als das geschafft war führte ich Roxy wieder zu ihren Bodyguards und verabschiedete mich bei allen drei mit viel streicheln und freute mich auf das Giganten Trio jetzt schon wenn wir uns bald wieder sehen beim nächsten mal. Roxy war zwar ein Riese wo ich mich fragte wie ich überhaupt auf sie drauf kommen sollte mit Sattel doch war sie ein Sanftes Wesen und auch wenn ich nie auf ihren Rücken kommen werde, was ich noch nicht weiß, dann freue ich mich aber die Neugierige Stute für lange zeit zu umsorgen.

      15.01.2013 by Friese:

      Ankunftsbericht:

      Heute kam mein neuer Tinker an. Er würde die eso schon sehr domnante Hengstherde noch verstärken. Ich war also schon lange auf den Beinen, denn die Boxen aller Pferde waren schon sauber und die anderen standen schon auf der Weide. Der Teil für Negro war auch schon abgegrenzt. Ich kontrollierte nochmal alles und dann rollte auch schon der Hänger von Occulta auf den Hof und ich lief ihr lächelnd entgegen. Sie stieg aus und ich begrüßte sie herzlich. Dann fragte ich, wie ihre autofahrt gewesen sei und sie meinte nur, dass diese ganz gut war. Ich zeigte ihr schnell die anderen Pferde und wir gingen wieder zurück zum Hänger, aus welchem wir dann den Schwarzfuchs holten. Ich brachte ihn auf den abgegrenzten Teil und die anderen kamen alle hintereinander an. Nachdem Occu sich vergewissert hatte, dass alles okay war fuhr sie heim. In der Zeit holte ich zuerst Roxy rein. Ich putzte die schwarz-weiße Stute und ließ sie dann ein bisschen in der Halle laufen. In der Zeit putzte ich King und satteltete ihn. Ich band ihn an und holte dann Roxy aus der Halle. Ich machte ihre Hufen nochmal schnell sauber und brachte sie dann in ihre Box. Dann ging ich mit King in die Weide. Ich ritt den Hengst ein bisschen warm und ritt ihn dann ein bisschen Dressur. Ich stieg ab und ließ ihn dann laufen. Ich brachte seinen Sattel und seine Trense weg. Danach holte ich Hope. Er und King waren gute Freunde und so ließ ich Hope noch mit ihm laufen. Die zwei spielten wild und ich brachte sie danach, nochmal geputzt, in ihre Boxen. Dann holte ich Geoffrey und Fairplay. Ich putzte beide und ging dann mit ihnen spazieren. Danach brachte ich die beiden auch wieder in ihre Boxen. Die beiden fraßen so wie die anderen gierig. Dann holte ich Darling und Heart von der Weide und ließ sie ein bisschen spielen. Dann holte ich Semental rein und brachte ihn in seine Box. Mit ihm wollte ich heute noch nicht arbeiten, da er ja erst seit 2Stunden da war. Er begann auch zu fressen, jedoch nicht so schnell wie die anderen, da für ihn das alles ja neu war. Dann holte ich Time und Darling und Heart aus der Halle und putzte sie dann wieder. Ich brachte sie in ihre Boxen und ließ sie fressen, dann kontrollierte ich nochmal alles und fuhr dann heim.

      12.05.2013 by Helly25:

      Hufschmiedbericht für Roxy
      Heute sah ich mir Roxy's Hufe an. Ich war schon da, denn ich hatte heute auch schon die Fohlen des Westernstalls. Ich beobachtete, wie Roxy draußen angebunden wurde. Ich kraulte sie kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst überprüfte ich ihre Hufe auf Verletzungen, dann machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass zeimlich viel ausgeschnitten werden musste. Danach entfernte ich das viele lose Sohlenhorn von allen Hufen. Schließlich raspelte ich noch eine Weile an ihren Hufen herum, und schon war auch das erledigt. Ich ließ sie probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder normal. Ich klopfte ihr noch einmal kurz auf den Hals und gab ihr eine Möhre. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihr.

      23.05.2013 by Friese:

      Pflegebericht:

      Heute machte ich mich auf den Weg zu meiner Stute Roxy. Ich liebte die kleine Tinkerstute und ihre Gänge. Ich fuhr also in den Stall und holte sie aus der Box. Dann putzte ich ihr schwarz-weißes Fell und holte den Sattel. Sanft legte ich ihn auf ihren muskulösen Rücken. Ich klopfte ihren Hals und nahm dann ihre neue Westerntrense. Dann stieg ich auf ihren Rücken und ritt mit ihr zum Tor des Gestüts. Bald würde der Umzug anstehen. Ich machte mir immer wieder Gedanken, ob wir alle gut in den neuen Stall bringen würden. Vorallem bei den Fohlen machte ich mir große Gedanken, wegen dem langen Weg. Ich ritt mit ihr direkt den Weg an den Koppeln entlang und trabte sie dann nach 15Minuten an. Ihr Gang war wie immer schwingend und angenehm. Die neue Trense hatte sie auch gut angenommen. Bald würde der Sattler kommen und sie würde einen Westernsattel bekommen, da ihr Dressursattel schon sehr gebraucht war und ich auf Western umsteigen wollte. Ich setzte mich tief in den Sattel und gab ihr eine Galoppparade. Brav galoppierte sie an und schnaubte dann laut ab. Ich ließ die Zügel lang und sie senkte den Kopf noch weiter. Nachdem wir am Ende der Galoppstrecke waren bremste ich sie ab und trabte dann noch ein Stück. Sanft nahm ich die Zügel nochmal ein Stück auf und ließ sie dann wieder Schritt gehen. Dann ritt ich sie ab. Heute war nur ein kurzer Ausritt drinnen gewesen, da ich nicht viel Zeit hatte. Ich ritt mit ihr zu der Weide und ließ sie dann laufen. Sie schnaubte ab und ich machte ihre Box sauber, dann brachte ich ihr noch Futter in die Box. Danach holte ich meine Stute in die Box und ließ sie fressen.

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      Umweiden der Stuten:
      Heute hatte ich endlich Zeit um die Stuten umzuweiden. Ich hatte es mir schon lange vorgenommen sie alle zusammen auf eine Weide zu stellen, doch irgendwie war ich nie dazu gekommen. Als erstes führte ich Face Down und Gabi auf die Weide. Die beiden kannten sich schon und tobten noch ein bisschen. Danach holte ich Conan und Cup Cake. Auch sie spielten ein bisschen. Als letztes holte ich noch Easy Going dazu. Die Fohlen konnten sich jetzt erstmal ein bisschen auspowern, damit sie die Stuten nicht so nerven würden. Ich mistet ihre Boxen und holte dann Smokey Gun aus ihrer Box. Ich lobte die Stute und führte sie dann zu den Fohlen. Die sechs kannten sich bereits und hatten keine Probleme miteinander. Als nächstes holte ich Roxy aus ihrer Box, aufgrund ihres guten Gemüts hatte ich hier auch keine Befürchtungen, dass irgendwas schief gehen würde. Sie ging ruhig auf alle zu und alles verlief ohne Probleme. Als nächstes holte ich mir die zickige Araberstute. Bei ihr hatte ich schon ein paar Bedenken, doch auch hier klappte soweit alles gut. Sie zickte nur ein paar Mal rum, ließ dann aber die anderen auch in Ruhe. Als letztes holte ich Bloody. Bei ihr waren meine Bedenken sehr groß. Ich lobte sie und führte sie dann zu den anderen auf die Weide. In mich hatte sie wenigstens schon ein bisschen vertrauen, doch so viele neue Pferde auf einmal. Nein das gefiel ihr gar nicht. Sie galoppierte in die hinterste Ecke der Weide, wo sie ihre Ruhe hatte und beobachtete die anderen. Dann begann sie unruhig zu fressen. Ich hoffte, dass sich dies in den nächsten Tagen wieder eben würde. Ich ging wieder in den Stall und machte dann die Boxen der vier großen sauber. Danach holte ich Smokey Gun wieder rein und putzte sie. Auf der Weide schien alles ruhig. Ich holte ihren Sattel und ihre Trense und ging dann mit ihr eine Runde auf den Platz. Ich wollte für die nächsten Turniere und Körungen trainieren, schließlich sollte sie ja bald eine meiner Zuchtstuten werden. Ich ritt sie zuerst im Schritt auf dem Platz warm und trabte dann ein bisschen auf der rechten und linken Hand, ehe ich sie dann auf der rechten Hand in den Galopp trieb. Sie machte gut mit und ließ sich bei X auch gut auf die linke Hand bringen. Sie schnaubte ab und ich parrirte sie bei A zum Schritt. Ich ließ sie noch mal angaloppieren und dann bei X aus dem Galopp abbremsen. Sie machte gut mit und so ritt ich sie nach ein paar weiteren Übungen ab. Ich lobte sie ausführlich und brachte sie dann wieder auf die Weide. Ich räumte ihre Sachen auf und die Sachen von Bloody raus. Dann holte ich die misstrauische Stute von der Weide und putzte sie ausgiebig. Ich sattelte sie sanft und trenste sie dann genauso vorsichtig. Ich ging mit ihr eine Runde auf den Springplatz, wo schon ein paar Sprünge standen. Genau unsere Höhe. Ich lobte sie beim Warmreiten und trabte dann schließlich auf beiden Händen eine Runde, ehe ich sie auf der rechten Hand locker in den Galopp trieb. Ich ließ sie erst eine Runde galoppieren und ritt dann auf das erste Kreuz zu. Sie sprang perfekt über es und ich überlegte wieder sie vielleicht trotz ihrem Charakter noch bei einer Krönung vorzustellen. Sie hatte, wenn sie einem vertraute, top Gänge und sprang richtig fein. Ich ließ sie noch über eine Combi springen und dann wieder traben. Im Trab wechselte ich die Hand und ging dann noch mal die Combi und das Kreuz von der anderen Hand. Ich lobte sie und trabte dann noch ein paar Runden ehe ich sie im Schritt wieder abritt. Ich brachte sie zurück auf die Weide, wo sie sich wieder in ihre Ecke verkroch. Rasch brachte ich die Sachen weg und holte den Sattel und die Trense von Roxy. Dann holte ich die Stute und putzte sie. Als ich damit fertig war begann ich sie zu satteln und zu trensen. Beides ließ die Stute lieb mit sich machen. Auf dem Hof stieg ich dann auf ihren Rücken und trieb sie an. Sie lief brav im Schritt und kaute ein bisschen auf dem Gebiss rum. Ich lobte sie und bog dann mit ihr auf unseren Feldweg. Er verlief entlang den Koppeln und ich konnte ein bisschen sehen was die Stuten so machten. Alles okai. Smokey Gun und Shay Petit schienen gut zurecht zu kommen. Die Fohlen hatten auch schon ihren Elan ein bisschen gezügelt und grasten jetzt. Ich trieb Roxy sanft in den Trab und saß diesen dann auch aus. Sie war gut zu sitzen. Ich lobte sie noch mal und gab ihr dann bei der Bergwiese die Galopphilfe. Sofort galoppierte sie an und ich ließ die Zügel lang. Die Stute schnaubte laut und beschleunigte noch ein bisschen. Sanft hielt ich sie wieder zurück und ließ sie im Galopp auf den Weg recht, zurück zum Hof abbiegen. Ich lobte sie noch mal und parrierte dann wieder in den Trab durch. Dieses mal trabte ich jedoch leicht. Sie schnaubte noch mal ab und ich ließ sie dann Schritt gehen. Nach gut einer dreiviertel Stunde waren wir wieder am Hof und ich brachte sie zurück zu den anderen. Ich räumte ihr Zeug weg und holte mir dann die Longiersachen von Shay Petit, ehe ich die Stute reinholte und zum Longieren fertig machte. Ich ging zusammen mit ihr auf den Platz und longierte sie auf der rechten Hand an, dann machte ich einen Handwechsel und ließ sie antraben und dann angaloppieren, danach wieder Trab und Schritt und ein Handwechsel. Ich arbeite alle Gangarten auf beiden Händen ab und brachte sie dann wieder auf die Weide zu den anderen. Ich holte Gabi und Face Down rein und putzte beide, ehe ich eine kleine Runde mit ihnen spazieren ging. Gabi sah sich immer wieder nervös um und ich versuchte sie zu beruhigen. Face jedoch lief ruhig neben mir und wollte immer wieder schmusen. „Später Kleine“ meinte ich lieb zu ihr, bevor wir wieder umdrehten. Das würde an Bewegung schon reichen für die Kleinen. Ich musste ja auch noch die anderen drei bewegen und langsam wurde es spät. Ich brachte die beide zurück auf die Weide und holte mir Conan und Cup Cake von der Weide. Ich putzte beide kurz und ließ sie dann ein bisschen auf dem Platz laufen. Die zwei sprangen wie wild und quitschten laut. Nachdem sie sich wieder beruhigt hatten brachte ich sie zurück auf die Weide und holte Easy Goning rein. Ich putzte das Isabellenfohlen und ging dann auch noch eine Runde mit spazieren, jedoch nur eine kleine, da es dunkel wurde. Ich brachte sie in ihre Box und putzte sie dort noch mal schnell, dann holte ich die anderen rein und putzte sie auch. Nun stand noch das Futterherrichten an. Ich gab jedem seine Futtermenge und machte den Stall dann noch schnell sauber. Dann sah ich noch mal nach allen und fuhr heim.
      [6500 @ Berichtsshop Born Sinner (Friese)]

      Ankunft von Batida de Coco:
      Vor ein paar Tagen hatte ich mit Sosox3 und niolee den Kauf der Stute Batida de Coco geklärt. Eigentlich war sie Sosox3's Fohlen, doch in ihre Zucht passte die hübsche Stute von der Rasse her leider nicht. In meine jedoch schon. So fuhr ich heute zu niolee um die kleine abzuholen. Sie war ein hübsches Fohlen und ich war stolz ihre neue Besitzerin zu sein. Ich freute mich sehr auf das junge Fohlen. Sie würde meine kleine Fohlenherde noch vervollständigen. Ich sah sie mir nochmal genau an, bevor ich und niolee sie zusammen verluden. Dann ging es auch schon auf die Heimreise, welche dank einem Stau 2 Stunden länger dauerte. Nach der langen Fahrt zog ich ihr die Decke ab und brachte sie als erstes auf die Weide, während sie sich dort umsah holte ich die anderen raus. Ich wollte sie heute nur zu Batida auf die Weide stellen und nicht groß mit ihnen arbeiten. Ich machte alle Boxen sauber und streute sie dann neu ein. Dann mischte ich das Futter für den Abend an und parkte den Hänger noch an seinem Platz. Ich holte Roxy rein und putzte sie ein bisschen. Ich hatte es mir anders überlegt und wollte noch einen kurzen Ausritt mit ihr machen. Auf der Weide war es ruhig und ich sattelte und trenste beruhig die Stute. Dann stieg ich auf und ritt los. Im Gelände gingen wir alle Grundgangarten und sie schnaubte oft ab. Als wir wieder am Hof waren brachte ich sie zurück auf den Platz. Ich holte Conan, Cup Cake und Batida rein und putzte die Stuten, dann ließ ich sie auf dem Platz ein bisschen laufen. Nur kurz, da sich Batida ja erst noch eingewöhnen musste. Ich brachte sie alle wieder auf die Weide und ließ dann Face Down, Gabi und Easy Going laufen. Die drei tollten wir verrückt über den Platz und bockten ein paar Mal. Ich brachte auch sie wieder auf die Weide und holte dann Smokey rein. Sie war die letzte mit der ich heute etwas machen würde, da es langsam dunkel wurde und ich heute einen langen Tag gehabt hatte. Morgen würde ich Shay Petit und Bloody reiten. Ich putzte die Stute und legte ihr dann Sattel und Trense an. Dann lief ich auf den Platz, wo ich sie warm ritt. Dann ritt ich alle Grundgangarten auf beiden Händen und noch einen Spin. Sie arbeitete wie immer sehr gut mit und ich brachte sie in die Box. Ich hatte sie nochmal geputzt, wie ich es immer mit meinen Pferd tat bevor ich sie in die Box brachte. Nachdem ihr Sattel verstaut war und die Trense ausgewaschen war, holte ich Bloody rein. Auch sie putzte ich und brachte sie dann in ihre Box. Als nächstes folgte Gabi, welche ich auch putzte, dann Face Down, Cupe Cake, Conan, Easy Going, Roxy und Batida. Alle hatte ich geputzt und gab ihnen nun ihr Futter. Es schien ihnen allen gut zu gehen und ich fuhr beruhigt nach Hause.

      Pflegebericht Dezember 2013
      Neue Zucht und alles auf unserem Hof
      -Aus Rachels Sicht-


      Es war schon ein Gutes Gefühl zu wissen das man wieder in der Zucht einsteigen konnte und diesmal würde meine Begleiterin Elena sein. Wir blieben auf meinem Hof welcher nur ein wenig Ausgebaut wurde um all unsere Pferde unter zu bringen, doch das war nicht so schlimm. Denn die Umkosten würden wir später mit unseren Zuchtfohlen wieder rein bekommen. Zudem kommt das ich mehrere Pferde erwartete. Und diese sollten im Laufe der Woche nach langem Transport und Flug ankommen. Simon und ich waren wieder fleißig bei uns auf der Ranch am Arbeiten und misteten mit unseren Stallarbeitern als ich nur noch ein Rattern auf dem Parkplatz war nahm. Mit Neugierigen Blicken schaute jeder zu dem Pferdetransporter und ich wusste das einer Von ihnen nun auf dem Weg war bei uns einzuziehen. Die Freien Boxen hatten wir schon länger eingestreut und würden heute bewohnt werden. Ein Junger Mann, mittleren Alter’s lud einen Braunschecken aus und ich konnte mir denken wer das Pferd war. Es war Stardust, ein gescheckter Mustanghengst, welcher zu unserer Zucht beitragen würde. Stardust war ein schöner Hengst, mit recht wenig Hengstmanieren. Brav stolzierte er hinter dem Mann her und sah sich wiehernd nach anderen Pferden um, welche Neugierig die Köpfe aus den Boxen streckten und zu ihm sahen. Ich staß meinem Bruder den Ellenbogen leicht in die Hüfte und sagte ihm leise das ein neuer Frauenheld eingekehrt wäre. Simon sah mich nur beleidigt an und ging zu Shirasagi an die Box. Unser Stallbursche Taylor durfte sich um Angel’s Pferd Shira mitkümmern und so wie es schien wollte er sich heut ein wenig vertrauter machen. Simon wusste das Angel Shirasagi ein wenig mit dem Putzen vertraut gemacht hatte und sie die Mähne ausgelesen hatte. Sie war nicht mehr verfilzt und die Stute hatte einen besseren Eindruck gemacht als am Ersten Tag. Mitlerweile stand sie auch schon in einer unserer Boxen und wurde von Tag zu Tag friedlicher. Taylor ging in ihre Box und Shirasagi beäugte den 19-Jährigen Mann kritisch. Doch ließ sich nach kurzem Hin und her doch ans Halfter holen. Simon musste kurz schmunzeln, ging dann aber zu Yaris um ihn ein wenig zu putzen. Der junge Freiberger hob seinen Kopf aus der Box und begrüßte den 18 Jährigen Simon. "Na großer. Wie gefällts dir hier?", sprach er mit dem Pferd und bekam ein freundliches Stupsen wieder. Yaris wurde heute ein wenig an die Kutsche gespannt und schien die Pflege und die Aufmerksam sichtlich zu genießen. Simon hatte sich von Dead and Gone Trennen müssen da er einen Weiteren Umzug nicht verkraften würde. Holy Boy war auch umgezogen und weitere würden folgen. Viele Pferde hatten uns Verlassen doch durch Jesse's einzug kamen auch viele wieder dazu und hatten sich einen Platz in der Herde arrangiert, wie zum Beispiel American Rush, Horror Halloween, Flintstone, Wings Of Butterfly, Juno und Dancing Moonrise Shadows. Alle seine Pferde hatten ihren Platz gefunden und Jesse hatte einen Platz in meinem Herzen gefunden. Acacia hatte bei einer Krönung nur Knapp verloren, doch machte sie sich im Training sehr gut. Nach ein paar Tagen kam auch Elena mit je 6 Pferden pro Transporter an. Im ersten waren Nanu Nana, Slush, Zott Monte von Danone, Shettyhengst Floh, Jacko und Keep the Faith, welche alle auf 2 Weiden geteilt wurden. Im Zweiten waren dann Kajano, Girlie, Gabriella, das Fohlen Face Down, Smokey Gun und Cup Cake welche den Anderen nun Gesellschaft leisteten. Als nach einer Halben Stunde auch schon der Dritte Transporter mit Conan's Serenity, Easy Going, Roxy, Batida de Coco und Classic Gold ankam füllte sie die Große Weide ein wenig und die anderen Erwarteten schon die 6 weiteren Pferde aus Transporter 4 welche Northern Dancer, Shadow on the Wall, Shadow of a Murderer, Celly und Villain waren. Der 5. Transporter bestand aus den Hengsten Galawayn, Walking the Damon, General Jack, Hall of Fame, King of Night und Dashing Blade. Und auch der 6. Transporter rollte nach einer Stunde an mit Coda, A Brave hearts Freedom, Time to Go ,Darling; Heart Of Ocean, Blood Spill's, und Shay Petit. Auch der 7. kam nach einer Zeit an und Louis, Lestat de Lioncourt , Ron, Almost Illegal, Overo und Dancing in the Dark wurden verladen und auf die Weide gebracht. Elena und ich tranken einen Kaffee ehe wir auch die Letzten 2 Transportern mit Cap, Brief an dich, Miami's Blue Boy, Argente Noir und den Rettungspferden Caress, Nameless, Pusteblume, Smoking Jade, Schwachköpfchen, Ameer und Touchdown welche zum Teil auf der Weide und zum Teil in den Boxen ihren Platz fanden. Am Abend bekamen die Pferde futter und Elena dekorierte ihre Wohnung.


      Pflegebericht vom 5. Mai '14:
      Zu Besuch bei Elena und Rachel

      © medy | 9950 Zeichen
      Zufrieden steige ich aus dem Auto aus und halte Ausschau nach Elena und Rachel. Heute darf ich einen Tag bei ihnen auf dem Hof verbringen, das wird bestimmt lustig. Offensichtlich werde ich das letzte mal hier sein, da sie bald umziehen. Auf dem Hof sieht man auch, dass alles schon gepackt ist.Da ich ein bisschen zu früh dran bin, schaue ich mich auf dem Hof um. Aber da kommen Elena und Rachel auch schon. Mit einem strahlendem Lächeln begrüsse ich die Beiden und grinsend sagt dann Rachel: "Also, dann wollen wir mal los! Wie wär's, wenn ich dir zuerst das Wichtigste zeige?" "Gute Idee!", antworte ich ihr und schaue neugierig auf die entfernten Stallungen. Rachel zeigt mir zuerst die Stutenstallungen und stellt mir die Hübschen vor. Auch Elena gestikuliert wie wild und will mir möglichst viel von ihren Schützlingen erzählen. So also lerne ich zuerst Smokey Gun, eine hübsche Painthorse - Stute, kennen. Auch Classic Gold, Roxy, Shadow in the Wall, Shadow of a Murderer, Celly sowie NL's Villain bleiben mir nicht unbekannt. "Die Fohlen lernst du dann später kennen", zwinkert mir Elena zu. "Alsooo, der Plan wäre, dass wir zuerst alle Stuten auf die Weide bringen, die Boxen misten und die Hüh's putzen", mit einem kritischen Blick begutachtet sie Celly's Fell, " denn die haben's echt dringend nötig" Mit einem Grinsen auf dem Gesicht nicke ich zustimmend und fahre Celly über den Hals. Ich blicke auf meine nun staubige Hand und wir fangen an zu lachen. Celly hebt verwundert den Kopf, "ist ja schon gut, du Hübsche", beruhigt Elena sie, immer noch lachend. " Also, los an die Arbeit!" Ich springe auf und folge Elena in die Sattelkammer. "So, du übernimmst Celly und Classic Gold", ruft sie mir zu und wirft mir die Halfter der beiden Pferde zu. Zuerst gehe ich zu Celly's Box, streife ihr das Halfter über den Kopf und nehme sie aus der Box. Das Gleiche mit Classic Gold. Auch Elena und Rachel haben je zwei Pferde an der Hand, als wir Richtung Weide losgehen. Dort angekommen lassen wir die Pferde los, schon rasen sie los, um die angestaute Energie loszuwerden. "Sieh sie dir an", lächelt Rachel und schüttelt kaum merklich den Kopf. "Kommt schon, die anderen Pferde wollen auch raus!",ruft uns Elena zu, welche auch schon wieder losgelaufen ist.
      Als dann alle Stuten auf der Weide sind, müssen wir die Boxen ausmisten. "Uff, das wird anstrengend", seufze ich. "Ach ne, das geht ganz schnell, zu dritt sind wir schnell!", lächelt mich Elena an. Wir machen das Radio an, trällern lautstark mit und misten die Boxen aus. Elena hat recht, zusammen sind wir schnell und schon bald haben wir die Mehrzahl der Boxen ausgemistet. "Wir sind ja gut in der Zeit!", ruft dann plötzlich Rachel. "Was ist denn für Zeit?", frage ich. " Erst zehn Uhr", antwortet sie mir. Ich hebe erstaunt die Augenbrauen hoch. "Na dann können wir ja später noch was mit den Hüh's machen, oder?", frage ich Elena und Rachel. Beide nicken. "Aber komm, wir müssen noch einige Boxen ausmisten."
      Nachdem wir alle Boxen ausgemistet haben, erlauben wir uns eine kleine Pause und trinken etwas kühles. " So, wollen wir mal die Stuten putzen?", meint dann Rachel nach einiger Zeit. "Hmm,wen willst du putzen?",wendet Elena sich an mich. "Öhm, vielleicht Celly und Roxy?", antworte ich ihr. "Okay, dann kannst du mal die beiden Putzen und auch Shadow of a Murderer und NL's Villain. Die anderen übernehmen wir", antwortet mir Rachel. "Alles klar",lächle ich die Beiden an, ehe ich mich auf den Weg mache. In der Sattelkammer nehme ich zuerst Roxy's Halfter und ihre Putzbox raus. Dann gehe ich zu der Stute, hole sie von der Weide und mache mich mit ihr bekannt. "Na du", rede ich mit ihr, "nun wirst du mal verwöhnt!" Zuerst putze ich sie ausgiebig, bis sie wieder schön strahlt. Roxy ist ganz brav, auch beim Hufauskratzen bleibt sie still stehen. Schnell kämme ich ihr noch die lange Mähne durch, dann ist sie auch schon fertig. "Braves Mädchen!", verabschiede ich mich von ihr, ehe ich sie wieder auf entlasse. Ich versorge ihre Putzbox und hole Celly hervor. Wieder begrüsse ich die Dame und streichle sie, bevor ich mich an die Arbeit mache. Celly, eine hübsche Criollo-Stute, ist es aber schnell langweilig und fängt an, an meiner Jacke zu knabbern. "Hey!", meine ich lachend, "lass das!" Sie nimmt ihren Kopf weg und schaut unschuldig drein. "Du süsses Ding", lache ich. Nachdem ich sie ausgiebig geputzt habe, sowie die Hufe ausgekratzt, die Mähne durchgekämmt habe, bringe ich auch sie wieder auf die Weide. Das Gleiche gilt dann für Shadow of a Murderer, und auch für NL's Villain.
      Nachdem ich Villain wieder auf die Weide gebracht habe, kommt plötzlich Rachel auf mich zu, mit glänzenden Augen. "Komm,wir müssen dir jemanden vorstellen!", ruft sie mir zu. "Ich komme!", antworte ich ihr, versorge kurz Villain's Putzbox und folge Rachel. "Wen müsst ihr mir denn vorstellen?", frage ich neugierig. "Das siehst du gleich", Rachel will es nicht verraten. Bald erblicken wir Elena, welche eine grosse, weisse Stute hält. "Gerade erst angekommen", sagt Elena grinsend, als sie mein Erstaunen bemerkt. "Die ist ja wunderschön!", meine ich ehrlich, da sagt Rachel auch schon: "Das ist nicht alles, es sind auch noch zwei weitere Fohlen angekommen!" "Wo sind se?", frage ich und schaue mich um. " Die sind schon in den Boxen, komm ich zeig sie dir", antwortet mir Elena. Fohlen! Wie süss, sie müssen mir auch noch die anderen zeigen. Mit grossen Schritten folge ich Elena in eine Stallung. Dort in der einen Box ist ein geschecktes Stutfohlen zu sehen. " Oh ist das süss!", rufe ich entzückt aus, das Fohlen ist echt knuffig! "Ja, allerdings. Prides Heart and Perfektion heisst sie", grinst Elena, " es ist ein Englisches Vollblut" Erstaunt nicke ich. "Kuck mal, hier ist noch das andere Fohlen", ruft mir Elena zu, welche einige Boxen weiter gegangen ist. Ich folge ihr und erblicke Baghira, ein Deutsches Reitpony und Araber - Mix, die hat es mir wirklich angetan! "Die ist allerliebst", lächle ich und streichle dem Stutfohlen den Hals. "Und wo sind denn die anderen Fohlen?", frage ich Elena. "Achja stimmt, die hast du ja noch gar nicht zu Gesicht bekommen! Sie sind momentan auf der Weide, komm", antwortet sie mir. Ich folge ihr und bald erblicke ich sieben süsse Fohlen. "Wie süss!", rufe ich aus und grinse. "Die Graue ist Gabriella, rechts von ihr, das ist Rivers Batida de Coco. Und schau, ganz rechts, das ist Conans Serenity.", stellt sie mir einige Fohlen vor. "Und das ganz süsse Fohlen ganz links?", frage ich. Das Fohlen hat es mir angetan. "Ahh, das ist Cup Cake", grinst Elena mich an, "und links von Cup Cake, das ist Easy Going." "Oder, ein Quarterstutfohlen?", frage ich. "Jap. Auch Face down", sie zeigt auf ein ganz weisses Fohlen, " ist ein Quarterstütchen. Und dann haben wir zum Schluss noch PFS' Norther Dance" Zufrieden schaue ich den Fohlen auf der Weide zu, wie sie spielerisch toben und kämpfen. "Na, das sind ja süsse, putzige, kleine, wilde Fohlen", sage ich lachend zu Elena. Sie nickt, auch lächelnd.
      Eine Stunde später stehen Classic Gold, Shadow on the Wall und Smokey Gun geputzt, gesattelt und Startklar beim Putzplatz. "So, dann wollen wir mal!" lächelt mich Rachel an. Wir haben beschlossen noch einen längeren Ausritt zu unternehmen, da wir noch genügend Zeit haben. Ich darf die hübsche Classic Gold reiten, Elena reitet Smokey Gun und Rachel Shadow on the Wall. Wir steigen auf unsere Pferde und schlagen ein Waldweg ein. Im Schritt entfernen wir uns langsam vom Hof, ehe wir dann antraben und eine längere Distanz zurücklegen. "Lust auf ein Sprüngchen?", ruft mir Rachel von vorne aus zu. "Jaa!", rufe ich laut zurück, sodass sie mich hören kann. Nun erblicke auch ich einen dicken Baumstamm, der ein bisschen abseits vom Reitweg liegt. Elena geht auf ihn zu, Smokey Gun nimmt einen riesigen Satz und springt rüber. Auch Rachel saust mit Shadow on the Wall über den Stamm. Und dann bin schon ich dran. "Komm Hübsche!", sporne ich Classic Gold an, treibe sie und nehme den Sprung ins Visier. Mit einem grossen, elegantem Sprung überspringt sie den Stamm. "Braavves Mädchen!", lobe ich sie lachend. Dann parieren wir unsere Pferde wieder in den Schritt. "Das war ja mal cool!", lächle ich die beiden an. Sie lachen, "ja, das war gut!", sagt Rachel.
      Später entlassen wir die drei Pferde wieder auf die Weide. " Machs gut!", rufe ich Classic Gold noch hinterher, ehe ich Elena und Rachel folge. "Hmm, magst du vielleicht noch zwei Fohlen nehmen und mit ihnen spazieren gehen?", fragt mich Rachel. Ich nicke, dann fährt Elena auch schon fort: " Und ich longiere in dieser Zeit dann mal Villain. Rachel, du könntest doch ansonsten noch mit Shadow of a Murderer etwas unternehmen, oder?" Auch Rachel nickt nun. "Gut, dann mal los!", sage ich zu den beiden und hole in der Sattelkammer zwei kleine Halfter. Bei den Fohlen angekommen, begrüsse ich die Süssen und peile Conans Serenity an. Ich begrüsse sie und streife ihr vorsichtig das Halfter über ihr kleines Köpfchen. Das gleiche mit Gabriella. Mit den beiden gehe ich wieder von der Weide. "Also, das wird aber ein kurzer Spaziergang, meine Lieben", rede ich mit ihnen. Beide lauschen mir mit gespitzen Ohren. Zuerst schreiten wir nur im Schritt voran, dann trabe ich mit den beiden an. Gabriella will aber nicht im Trab bleiben, sondern probiert anzugallopieren. "Nicht mir mir", lache ich und bremse das Stutfohlen. Dann machen wir uns auch wieder auf den Rückweg und treffen bald wieder beim Hof ein. Beide bekommen ein Pferdekeks, ehe ich mich von den beiden verabschiede, sie auf die Weide bringe und nach Rachel und Elena schaue. Beide sind auch schon fertig und warten bei den Stallungen auf mich. "So, dann muss ich mich mal wieder auf die Socken machen", grinse ich die beiden an, "Es war aber wirklich toll hier!" "Ach, danke dir, dass du heute gekommen bist!", erwidert Elena mein Grinsen. Wir verabschieden uns herzlich, dann steige ich in mein Auto ein und fahre heim.

      Pflegebericht:
      Heute machte ich mich auf den Weg zu Roxy, Easy Going, Murderer, Shadow on The Wall, Celly und Villain. Ich brachte die Stuten auf die Weide und mistete dann die Boxen aus. Danach holte ich Roxy wieder rein und putzte sie. Ich ging eine kurze Runde mit ihr ausreiten und brachte sie dann in ihre Box. Ich holte Celly und Villain rein und putzte beide. Ich ließ sie in der Halle laufen und holte in der Zwischenzeit Easy Going rein. Ich putzte die Stute und übte dann ein bisschen das Fohle Abc. Ich holte Celly und Villain wieder aus der Halle und brachte die drei in ihre Boxen. Dann holte ich die letzten zwei und ließ sie ein bisschen freispringen. Ich putzte die beiden nochmal und brachte dann Shadow of a Murderer und Shadow on The Wall in ihre Boxen. Ich gab den 6 ihr Futter, räumte alles auf und fuhr dann heim.
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      Besuch bei den Ponys und Turnierpferden: ( 28. Juni - Friese)
      Heute machte ich mich auf den Weg in meinen eigenen Stall um mich um die Pferde zu kümmern. Ich wollte ein bisschen mit meinen zwei Hannoveraner trainieren, da bald ein neues Turnier anstand. Die beiden waren dank unserem häufigen Training sehr erfolgreich gewesen. Die beiden Kaltblüter hatten heute bei Joyce ein kleines Fahrtraining. Sie kannte sich damit einfach besser aus und fuhr alle unsere Pferde. Als erstes brachte ich jedoch die Ponys nach draußen auf die Weide. Ich lobte als erstes Almost Illegal und dann Overo. Danach hackte ich die Führstricke aus und ließ die beiden laufen. Die beiden begannen wie oft zu kämpfen und ich lächelte nur kurz. Danach holte ich Roxy und Lysanne aus den Boxen und brachte sie auch auf die Weide. Als nächstes folgte Hollywood, welche seinen Kopf kurz in die Höhe riss und dann trabte sie an meine Hand an. „Ruhig Undead“ meinte ich zu ihr und klopfte dann ihren Hals. Ich stellte sie zu den beiden Kaltblütern und lief dann zurück zum Stall. Als nächstes holte ich Galawayn und Ameer und brachte sie auch nach draußen. Die beiden galoppierten zu den anderen Hengsten und Ameer schnappte kurz nach Overo, welcher ihn sofort in die Schranken wies. Als letztes holte ich meine zwei Hannoveranerhengste Louis und San Diago, zusammen mit Mökkur aus den Boxen. Dann brachte ich die drei zu den anderen und lobte sie sanft. Ich ging wieder in den Stall und mistete die Boxen. Ich streute sie neu ein und legte in allen Boxen das Futter bereit. „ Kann ich Lysanne und Roxy wieder reinholen?“ fragte Joyce mich, welche hinter mir stand. Ich nickte und ging dann gemeinsam mit ihr zu den Koppeln. Ich holte Louis von der Koppel und lief gemeinsam mit ihr wieder in den Stall. Gemeinsam putzten wir unsere Pferde und machten sie dann fertig. „ Ich werde im Gelände ein bisschen fahren. Was hast du vor?“ erklärte sie mir und ich beschrieb ihr meinen Trainingsplan mit den beiden Hengsten. Mit Louis wollte ich ein bisschen im Gelände springen und mit San Diago in der Halle. „Dann können wir das erste Stück zusammen gehen“ beschlossen wir und sie spannte die beiden Stuten vor die Kutsche. Ich stieg in Louis Sattel und wartete auf Joyce. Sie stieg auf die Kutsche und fuhr dann neben mich. Brav lief der Hengst neben der Kutsche her und wir gingen auf einen der Feldwege neben den Weiden. Nachdem wir ein Stück gegangen waren und an die Wegkreuzung kamen meinte ich zu ihr, dass ich nun auf die Geländestrecke gehen wolle und sie nickte. „Dann bis später“ verabschiedete ich mich und dann trabte ich den Hengst an. Sanft klopfte ich seinen Hals und galoppierte ihn dann an. Ich nahm die Zügel etwas kürzer und ging dann mit ihm auf die Strecke. Er nahm die Hindernisse ohne Schwierigkeiten und ich lobte ihn danach ausgiebig. „ Gut gemacht großer“ meinte ich und klopfte ihn sanft. Auf dem Hof angekommen traf ich wieder auf Joyce. „ Wie lief es bei euch?“ fragte sie mich sofort und ich erzählte ihr alles. Sie erzählte mir dann, dass die beiden Pferde sich sehr gut gemacht hatten und sie gerne öfter mit ihren fahren wollen würde. Ich freute mich sehr darüber, weil die zwei dann auch mal eine sinnvolle Beschäftigung hätten. Wir holten die anderen noch gemeinsam von den Weiden und kochten dann noch für alle. Wir aßen wie jeden Abend gemeinsam und räumten zusammen das Geschirr auf. Ich ging noch schnell duschen und schlief schnell ein.
    • Samarti
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      Dressur A-L || 10.191 Zeichen

      Noch während ich mich um das Training von Occus Vollblutstute Indiana kümmerte, empfing mich schon bald eine weitere Anfrage. Eigentlich hatte ich mehr als genug zu tun mit der gesamten Jolympia-Sache – hier wollten Dokumente gelesen und unterschrieben werden, dort mussten Sponsoren gefunden werden. Alles in allem war es purer Stress, aber wenn ich die Ergebnisse sah, die wir schon jetzt verzeichnen konnten, war die gesamte Vorbereitung es wert.
      Dementsprechend hatte ich Joyce McConnor, der Besitzerin der Tinkerstute, dann doch zugesagt, mich um das Training ihres bunten Lieblings zu kümmern. Elis unproduktive Zwischenrufe á la „Geld ist Geld! Nana, nanana!“ hatte ich dabei gekonnt überhört.
      Übrigens hatte ich viel zu viel Spaß daran gefunden, mich auf meinem neuen Bürosessel durch das gesamte Zimmer zu rollen. Wenn ich zu den Akten wollte, nahm ich ordentlich Schwung und die Räder des Stuhls trugen mich dann dorthin. Wollte ich zurück, stieß ich mich vom Regal ab, das meine Spielereien zum Glück aushielt, und landete wieder beim Schreibtisch. So rollte ich mich sogar durch den Raum, während ich mich Joyce telefonierte und mit ihr die ganzen Notwendigkeiten besprach, weshalb sie mich irgendwann auch darauf ansprach. Anscheinend hatte sie die Rollen des Stuhls über den Boden gleiten gehört und sie aber nicht zuordnen können, was dann auch der Grund dafür war, dass sie das „Rauschen“ kritisch hinterfragte.
      Nach einer Weile war jedoch auch der Papierkram geregelt, der beste Flug für die Tinkerdame gesichert und gebucht und so hieß es für mich nur noch warten, bis mein nächster Patient in Kanada ankommen würde.

      Lieferung zwischen Montag, 28. Sep. und Mittwoch, 4. Nov.
      Sie haben bei diesem Kauf 1,- Joellen gespart.

      Missmutig starrte ich auf den Bildschirm meines Tablets. Hätte ich gewusst, dass die Lieferung so lange dauern würde, hätte ich wohl gar nicht erst bestellt. Aber hey, der Rabatt von einem Joelle war es ja so was von wert gewesen, unbedingt hier zu kaufen! Hoch lebe eBay, hoch lebe der Vermerk „made in China“. Seufzend sperrte ich das Tablet, schnappte mir dann meine Autoschlüssel, die noch am Haken hingen und knallte die Tür hinter mir zu, nachdem ich das Haus verlassen hatte. Wenn ich pünktlich am Flughafen in Winnipeg ankommen wollte, müsste ich bereits jetzt losfahren – die Fahrt kostete mich ganze drei Stunden, dann würde ich noch alles regeln müssen, ehe ich Roxy mitnehmen durfte. Dann würde ich mich wieder auf die dreistündige Rückfahrt begeben dürfen; witzig war das wirklich nicht. Aber was tat man nicht alles, um dem guten Ruf gerecht zu werden. Dass ich dabei wahrscheinlich das Geld, das ich einnahm, für den Sprit verballern würde, interessierte mich in dem Moment herzlich wenig. Um ehrlich zu sein war dies aber auch nur so, weil ich daran nicht mal einen Gedanken verschwendete. War vielleicht auch besser so.

      Joyce hatte ihre Stute natürlich nicht bis nach Kanada begleiten können, deswegen klärte ich alles wieder mit Clark – meinem Lieblingsflughafenarbeiter. Der scherzte mal wieder herum, als gäbe es kein Morgen mehr und konnte sich selbst nicht ansatzweise ernst nehmen. Nur, wenn es unbedingt sein musste. Da ich aber mehr als oft genug hier war, gab er sich für mich nicht einmal mehr Mühe, das zu versuchen. Manchmal wunderte ich mich, ob er schon immer so gewesen oder ob es mit der Zeit gekommen war. So oder so, wenn ich ein Pferd abzuholen hatte, hatte ich zumindest immerhin zwei Sachen, auf die ich mich freuen konnte.
      Nachdem ich Roxy in ihr vorübergehendes Heim verfrachtet hatte, durfte die Stute mit dem großen weißen Fleck auf der linken Schulter sich in ihrer Box erst einmal orientieren. In der nächsten Zeit würde sie sich größtenteils mit mir bekannt machen und sich auch an die neue Umgebung gewöhnen müssen, ehe wir mit dem wirklichen Training beginnen würden.

      Wie ich es mit fast jedem Trainingspferd zu Beginn tat, ging es auch mit der Tinkerdame zuerst an die Bodenarbeit, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Dabei war das Pferd jedoch so gutmütig und ruhig, dass es da nicht einmal viel Arbeit brauchte. Stattdessen brachte Roxy mit bereits von Anfang an Unmengen von Vertrauen entgegen und zeigte mir, dass sie sich wohl in jeder Situation absolut auf mich verlassen würde und ich ihr auch vertrauen konnte. Im Gelände stellte sie diesen Charakterzug noch weiter unter Beweis: Der Rappschecke war eine gelassene und vor allem auch wahnsinnig herzensgute Stute, die es unter keinen Umständen riskieren wollte, ihren Reiter in den Sand zu setzen. Dies war besonders während unseres Geländetraining von großem Vorteil, denn von unbekannten Dingen ließ sie sich nur wenig irritieren, weil sie sowieso keinen Sinn darin sah, sich irgendwie anzustellen. So stand der Muskelstärkung, der Gymnastizierung und auch dem Ausdaueraufbau nichts mehr im Wege.

      Bereits wenige Tage später ging es dann zum ersten Mal an das eigentliche Training: der Dressur. Roxy sollte in der Dressur auf das A-Niveau vorbereitet, beziehungsweise A-fertig trainiert werden. Da sie aber sehr lernwillig war und sich nicht von irgendwelchen Kleinigkeiten beirren ließ, zögerte sich dies auch nicht weiter heraus, als es unbedingt nötig war.
      Die Dreizehnjährige hatte absolut keine Probleme damit, die neuen Hufschlagfiguren der A-Dressur, bestehend aus einer Schlangenlinie mit vier Bögen und zehn Meter-Volten im Trab, zu meistern. Roxys Bewegungen waren zum Ende hin fließend, ohne Unterbrechung und sauber ausgeführt. Es klappte am Anfang noch nicht ganz so, sie stockte hin und wieder in der Bewegung, doch je mehr wir trainierten, desto besser wurde es. Obwohl sie die Wendungen anfangs sehr weit genommen hatte, hatten wir es doch geschafft, sie durch genügend Dehnung und Gymnastizierung soweit zu stärken, dass sie die Biegungen etwas enger nehmen konnte, ohne übermütig zu werden.
      Denn auch, wenn Roxy sehr lernwillig war, erwartete sie nie mehr von sich, als sie sich selbst zutraute – übereifrig war sie auf keinen Fall. Sie wollte es ihrem Reiter zwar möglichst recht machen und man merkte ihr ihre Erfahrung auch deutlich an, dennoch übernahm sie sich nicht.
      In einer A-Dressur kamen für Roxy an neuen Gangarten, zusätzlich zu denen aus einer E (also dem Mittelschritt, dem Arbeitstrab und dem Galopp im entsprechenden Tempo), noch der Mitteltrab und der Mittelgalopp hinzu. Den Mitteltrab absolvierten wir hierbei häufig im Leichttrab, auch, wenn ich ihn hie und da immer mal wieder aussaß.
      Bei beiden Gangarten ging es darum, eine Rahmenerweiterung zu fordern: Roxys Tritte und Galoppsprünge sollten raumgreifender und kraftvoller werden, ohne, dass sie in der Bewegung eiliger wurde. Im Trab verlängerte Roxy ihre Tritte beinahe von selbst und zeigte einen wunderbaren Schub aus der Hinterhand, auch im Galopp fiel es ihr scheinbar wie von selbst zu. Lange dauerte es nicht, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

      Als sowohl die Hufschlagfiguren, als auch die Gangarten auf Abruf bereit waren und Roxy sie fehlerfrei und vor allem flüssig ausführen konnte, widmeten wir uns schließlich den neuen Lektionen. Auf dem A-Niveau beinhaltete dies das Viereck verkleinern und vergrößern, den einfachen Galoppwechsel, das Zügel-aus-der-Hand-kauen-Lassen und das Rückwärtsrichten.
      Beginnen taten wir hierbei mit der ersten aufgeführten Lektion, das Viereck zu verkleinern und schließlich wieder zu vergrößern. Das war sogar relativ schnell dann auch „beigebracht“, denn Roxy beherrschte das Schenkelweichen – und mithilfe dieser Übung führten wir auch die neue Lektion durch. Vom Wechselpunkt ging Roxy vorwärts-seitwärts in Richtung Bahnmitte, hielt ihren Körper dabei annähernd parallel zur Bande und sollte, wenn sie etwa fünf Meter Abstand zur Bande hatte, eine Pferdelänge geradeaus schreiten. Dann stellte ich sie um, ließ sie dem anderen Schenkel weichen und so kehrten wir erneut mit einer vorwärts-seitwärts-Bewegung auf den Hufschlag zurück.
      Daraufhin widmeten wir uns dem einfachen Galoppwechsel. Das Prinzip war ganz einfach: angaloppieren, in den Schritt durchparieren, umstellen, nach drei bis vier Schritten wieder angaloppieren.
      Während wir dies also so handhabten und ich Roxy den einfachen Galoppwechsel so beibrachte, verkürzten wir die Schrittphase stetig. Während dieser Schrittphase musste ich Roxy umstellen. Ich gab dann eine halbe Parade, nahm den äußeren Schenkel zurück, schob die Hüfte nach vorn und gab mit dem neuen inneren Zügel nach, ehe ich Roxy wieder mit feinen Hilfen das Signal zum Angaloppieren gab.
      Nach dem einfachen Galoppwechsel folgte noch das Zügel-aus-der-Hand kauen-Lassen, daraufhin das Rückwärtsrichten. Hierbei zog ich mir Matthew hinzu, damit er dabei helfen konnte, Roxy dazu zu bringen, zurück zu gehen.
      Ich entlastete mich im Sattel ein wenig, legte mein Bein an und Matthew tippte dabei mit einer Touchier-Gerte an die Vorderbeine der Tinkerstute. Anfangs war sie ziemlich verwirrt und wusste nicht, was man von ihr erwartete. Immer, wenn sie also aus Reflex vorwärts treten wollte, parierte ich die Stute vorsichtig rückwärts durch und hielt den Rappschecken somit vom Anlaufen ab. Sobald sie einen Schritt nach hinten gemacht hatte, stoppte ich die Lektion und lobte sie ausgiebig. Es dauerte dann auch nicht mehr lang, bis Roxy verstanden hatte, was man bei dieser Lektion von ihr erwartete, und nach einiger Zeit führte sie die Lektion fehlerfrei, korrekt und sauber aus. Da dies der letzte Part des Trainings war, konnte ich sie dann offiziell für A-fertig erklären.

      Zufrieden legte ich auf, nachdem ich mit Joyce besprochen hatte, wie wir nun fortfahren würden. Gebucht war der Flug für Roxy in die altbekannte Gegend schon wieder, das hatte ich sogar noch geregelt, während wir am Telefon miteinander sprachen. Zum Glück gab es Clark, der es mir immer wieder ermöglichte, kurzfristig Flüge zu buchen. Was würde ich nur ohne ihn tun?
      Roxy würde also in knapp drei Tagen ihre Rückreise antreten und dann bald wieder heimischen Boden unter den Hufen haben. Und ich hatte meine Aufgabe erledigt – vorerst. Also hatte ich immerhin fünf ruhige Minuten nur für mich, ehe ich mich wieder nach draußen begeben und bei der Vorbereitung auf Jolympia helfen würde.
    • Sevannie
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      Nach der stressigen Weihnachts- und Neujahrszeit, kehrte so langsam wieder der Rhythmus ein in den Briar Cliff Stables. Schlimm genug das mir des öfteren Freunde und Verwandte aushelfen mussten, nun hatte ich aber den ganzen Papierkram erledigt und auch alles andere was in einem neuen Jahr alles so anfiel. Leider Gottes hatte uns Rachel verlassen und nun stiefelte Zasa Levy bei uns ein. Unsere neue Zuchtpartnerin war schnell gefunden und endlich konnte ich mit ruhigem Gewissen wieder nachts schlafen! Zasa war klasse, ebenso wie ihre Pferde. Einige durfte ich durch Tierarztbesuche auch mal kennen lernen und unter anderem war auch Cloud dabei! Auf ihn hatte ich es ja immer abgesehen, doch Zasa wollte ihn niemals hergeben. Nun stand der Hengst auch bald auf unserem Hof oder wir zogen allesamt noch einmal um, wer weiß. Das stand allerdings noch in den Sternen. Früh war ich schon wach, zusammen mit Tyler. Wir beide hatten schon gefrühstückt und die Pferde waren auch schon fleißig am kauen. Während diese noch beschäftigt waren, wollten Tyler und ich die Futterraufen auf den Paddoks und Weiden wieder auffüllen, so schnappte sich jeder von uns eine Karre, füllte sie mit Heu und dann ging es auch zur Weide oder den Paddoks, je nachdem. Als die Raufen alle befüllt waren, stellten wir die Karren wieder an ihren Platz. Alle Pferde kamen nun auf die Weide, das Eis auf diesen war mittlerweile getaut und die Sonne kam heute auch zum Vorschein. Wie es halt so üblich war, hatten wir zwei Pferde in den Boxen gelassen, da wir mit diesen als erstes arbeiten wollten. Während sich Tyler Ramazotti Amaro schnappte, lief ich zu der weißen Tinkerstute Hermelin Jaela. Ich holte die Stute aus der Box und band sie am Putzplatz an. Neugierig sah sich diese um und konnte es anscheinend kaum fassen, dass die Sonne sich endlich wieder zeigte. Bevor es an das Putzen ging, gab es erst einmal eine große Schmuseeinheit für die weiße Schönheit. ,,Ich verspreche dir in Zukunft mich mehr mit dir zu beschäftigen, Knutschkugel.'',flüsterte ich und steckte ihr ein Möhrchen zu, ehe ich dann doch anfing mit dem Putzen, denn der Zeitplan war streng. Erst wollte ich Jaela longieren, danach mit Golden Wonder etwas Dressurtraining vollziehen. Danach noch andere Pferde machen, so war ich froh das Tyler mir für heute wieder einmal half. Dieser zog auch gerade mit Ramazotti vorbei zu den Round Pens. Zum Glück hatten wir mehrere, denn da wollte ich auch rein. Als Jaela fertig geputzt war, zog ich ihr den Longiergurt auf und die Trense ebenfalls, denn die Ausbinder kamen heute auch etwas zum Einsatz. Ich schnappte mir noch die Longe, ehe ich diese in die Longierbrille an der Trense einhakte und mit Jaela zu den Round Pen's lief. Tyler war schon fleißig dabei mit Ramazotti zu rangeln, der kleine Hengst hatte heute anscheinend keine Lust auf Round Pen und würde lieber in der Halle düsen. Ich belächelte das Geschehen und lief mit Jaela in das andere Round Pen. Hinter uns schloss ich das Tor und ließ Jaela im Schritt um mich umher laufen. Auf jeder Seite zehn Minuten um sicher zu gehen das sie auch wirklich warm ist, danach ging es zum Trab über. Hier und da blickte Jaela als auch ich rüber zu Tyler und Ramazotti, doch wir widmeten uns hauptsächlich der Arbeit. Nachdem sie einige Runden getrabt ist, setzte ich ihr den Longiergurt auf und band die Ausbinder dran. So sollte sie nun fünf Minuten auf jeder Seite laufen, ehe ich dann wieder die Ausbinder abnahm. Dauerhaft lief kein Pferd mit diesen Ausbindern.Als ich zu Tyler rüberschaute, sah ich wie er nun mit Ramazotti in die Halle ging. Ok der Kleine hatte es für heute anscheinend geschafft. Nachdem Jaela ihre Schrittpause dann aber beendet hat, ließ ich sie wieder traben und galoppieren. Nach gut einer Stunde der Wechsel zwischen Trab und Galopp, sowie mit und ohne Ausbinder, führte ich die Stute wieder zum Putzplatz. Ich nahm ihr alles auf und halfterte sie wieder auf. ,,Nun darfst auch du auf die Weide.'',lächelte ich und brachte sie auch zu dieser. Danach lief ich zu der Weide der Fohlen und holte Torte von der Koppel. Torte ist ja eigentlich das komplette Gegenteil von Ramazotti, wie ich finde. Die Stute ist ruhig und artig, lieb und vor allem verschmust. Schmunzelnd streichelte ich die Kleine auf dem Weg zum Putzplatz. Ich wollte mit ihr in die Halle und dort etwas mit Stangen arbeiten, damit sie sich besser an die gewöhnte. Aber eigentlich kannte sie diese ja schon recht gut. Schmunzelnd putzte ich die bald vierjährige Stute und zog ihr dann das Kappzaum auf. Sanft lobte ich sie, hakte die Longe in den Ring des Kappzaums ein und lief mit ihr zur Halle. ,,Alles okay?'',rief ich hinein und Ramazotti düste fröhlich bockend an mir vorbei. ,,Ja.'',murmelte Tyler leise und wollte gerade die Stangen weg räumen. ,,Lass liegen, ich brauch sie auch.'',schmunzelte ich und frag in die Halle hinein ob die Tür frei wäre, als Ramazotti wieder am Strick hing. ,,Ja!'',rief Tyler zurück und ich nickte. Zusammen mit Torte lief ich in die Halle hinein und Tyler lief mit Ramazotti heraus. Gut der Plan hatte sich nun doch etwas geändert. Aber jeder variiert ja gerne. Ist ja auch egal welches Pferd ich wann mache. Tyler hatte die Stangen für den Zirkel bereit gelegt und diese konnte ich also gleich nutzen. Ich lief in die Mitte des Zirkels und ließ Torte außen herum laufen. Brav lief sie vorwärts und beäugte dabei die Stangen im Vorbeigehen neugierig. Schmunzelnd schnalzte ich nach einem Wechsel und weiteren zehn Minuten Schritt. Torte wurde schnell und fiel so langsam in den Trab. Sanft lobte ich sie mit der Stimme und ließ sie dann über die Trabstangen laufen. Brav lief sie darüber, doch sie hob die Beine noch nicht anständig, da die Hufe noch gegen die Stangen prallten. Zwar nicht alle aber einige. Also schnalzte ich noch einmal kurz vor den Stangen, damit die Aufmerksamkeit bei diesen lag. Der zweite Durchgang verlief dann auch viel besser. Nach weiteren fünf Runden durfte sie dann wieder im Schritt um mich herum, ehe es einen erneuten Wechsel gab. Nach dem Wechsel gab es erneut die Übung im Trab mit den Stangen, ehe ich sie wieder galoppieren ließ. Nach einer halben Stunde Arbeit, durfte sie dann noch etwas alleine in der Halle umher laufen, während ich die Stangen weg räumte. Als die Stangen weg waren, hakte ich die Longe wieder ein und führte sie erneut zum Putzplatz. Auf dem Putzplatz angekommen, tauschte ich das Kappzaum gegen das Halfter ein und brachte die junge Stute wieder zur Weide. Als ich das Halfter abzog, galoppierte die Stute mit starken Schritten hinfort. Schmunzelnd blickte ich ihr nach, ehe ich dann auf die Uhr schaute. 10:03 Uhr. Hm, also noch haufenweise Zeit. Also holte ich mir For Pleasure von der Weide, Tyler war auch gerade dort und holte sich Starmen von dieser. Zwei Springpferde vereint. ,,Wollen wir zusammen auf den Platz? Ist zwar etwas matschig, aber machbar.'',schmunzelte ich und öffnete das Tor der Weide. Tyler blickte in den Himmel, welcher wolkenlos war. ,,Na gut.'',grinste er und schloss das Tor hinter uns. Zusammen mit den Pferden liefen wir zum Putzplatz und begannen dort die Fuchshengste anzubinden und zu putzen. Der Kohlfuchs schaute sich neugierig um. Tyler war mittlerweile seine feste Bezugsperson, deswegen machte ich mit Starmen eigentlich so gut wie gar nichts, außer ihn zur Weide zu bringen. Der Gute war halt ein 'Projekt' für Tyler, welches er alleine meistern wollte. Zum Glück war nur keine Stute da. Zusammen begannen wir die Hengste zu satteln und zu trensen, ehe wir auf den Platz gingen. Die Hindernisse waren noch aufgebaut auf L Niveau. So ritten wir die Pferde zuerst warm, ehe wir dann einzelne Sprünge sprangen, wieder eine kleine Etappe des Warmreitens. Nach und nach bauten wir mehr Sprünge ein, ehe wir dann durch den ganzen Parcours ritten. For Pleasure legte ein gutes Tempo an den Tag, trotz des matschigen Bodens. Ebenso sprang er mit einer Leichtigkeit über die Hindernisse, aber er war ja auch im Springen bis S*** platziert ist und Starmen erst bis L. Ein gutes Lernniveau für Starmen und für For Pleasure eine gute Wiederholung. So konnte ich mich mit ihm eher auf die Zeit konzentrieren statt auf den Stil. Nach mehreren Durchgängen waren die Pferde dann auch schon dran zu schwitzen. ,,Schluss für heute.'',murmelte ich und lobte den Fuchs kräftig. ,,Hast du klasse gemacht!'',lobte ich ihn weiterhin, auch Tyler lobte Starmen kräftig. Der Kohlfuchs hatte seine Sache gut gemacht und ich fand das sie auch druchaus mal Klasse M reiten könnten. Wir ritten zum Putzplatz und stiegen dort ab. Nach einander brachten wir das Sattelzeug weg,während ich dieses von dem Matsch-Sand-Gemisch säuberte, gönnte Tyler den Hengsten eine Dusche. Als ich gerade fertig war, brachte er diese in unsere sogenannte 'Wärmekammer' zum trockenen. Diese Solarien waren schon klasse, zumal bei so einem Wetter, so konnten die Pferde danach wieder auf die Weide und noch etwas entspannen. Mittlerweile war es dann auch schon 12:19 Uhr. So machte ich mich in das Haupthaus und kochte uns eine Tomatensuppe, keine aus der Tüte sondern eine selbst gemachte.

      Als Joyce gerade in das Haupthaus ging, lief ich erneut zu den Weiden. Die Hengste kamen wieder auf diese und ich machte mich an das nächste Pferd. Ich wollte mich nun an Roxy wagen.Mit der Rappscheckstute wollte ich etwas im Gelände herum tüdeln, ehe es dann Essen geben sollte. Dazu nahm ich mir Golden Wonder als Handpferd. Also holte ich zuerst die ruhige Stute Roxy von der Weide, band sie am Putzplatz an und holte zugleich die Palominostute von der anderen Weide. Als beide Stuten am Putzplatz standen, begann ich auch gleich diese zu Putzen. Während sich Roxy alle Mühe gegeben hat, nicht mehr weiße Flecken auf dem Körper zu haben sondern Matschbraune, hat Wonder versucht so sauber zu bleiben wie es nur ging. Als ich sie vorhin auf die Weide gebracht habe, wollte sie eigentlich gar nicht drauf, da es ihr anscheinend zu dreckig war. Schmunzelnd legte ich Roxy Trense und Sattel an, ehe ich Golden Wonder eine Longe an das Halfter klippte und mich in den Sattel schwang. Zusammen mit den beiden ruhigen Stuten ritt ich vom Hof. Auch die dominante Stute Wonder sollte mal lernen, dass sie nicht immer nur das sagen hat, sondern das auch so ausgeglichene Pferde wie Roxy mal dominieren. Immer wieder versuchte Wonder sich nach vorne zu drängen, doch ich schob sie mit der Gerte wieder etwas nach hinten, indem ich sie an der Brust mit dieser antippte. Es klappte alles an sich recht gut, auch Wonder gab es irgendwann auf und lief halbwegs entspannt neben her. Wir drehten keine allzu große Runde, da es ja auch bald Essen geben sollte.
      Am Hof wieder angekommen, stieg ich am Putzplatz ab und machte beide Stuten wieder für die Koppel zurecht. Sie konnten dort nun noch etwas toben und irgendwie schien es mir, als würde Wonder nun mehr Respekt vor Roxy haben. Denn auch am Putzplatz verhielt sie sich etwas anders. Ich führte also beide zusammen zu den Weiden, die eine kam auf diese und die andere eine Weide weiter weg. So wie sie nun mal getrennt waren: Hannoveraner und Tinker. Nun hieß es erst einmal Essen!

      Nach dem Essen ging es auch gleich weiter. Nur noch zwei Pferde für heute, dann hieß es misten! Also schnappte sich Tyler die kleine Stute Bajau und ich nahm mir Hope in Despair zu Herzen. Der sanftmütige Tinker und die etwas zurückhaltende und schüchterne Hannoveranerstute. Schmunzelnd streichelte ich die Kleine, als auch sie mit Tyler am Putzplatz ankam. ,,Und was machen wir mit Ihnen?'',fragte ich Tyler etwas planlos und sah zu diesem, als er die junge Stute putzte. Während er überlegte, putzte ich den Rappschecken weiter. ,,Ich werde in die Halle gehen und mit ihr das mit den Stangen üben, das hat sie leider noch nicht so drauf.'',murmelte er und ich nickte. ,,Gute Idee, vielleicht hat sie nicht ganz so viel Angst davor, wenn Hope ihr es zeigt wie es geht?'',schmunzelte ich und Tyler nickte. ,,Vielleicht klappt es ja.'',schmunzelte er und nachdem die Pferde sauber waren, führten wir diese in die Halle. Dort legten wir wieder die Stangen zurecht und ließen die Pferde sich warm laufen. Nachdem die ersten zehn Minuten verstrichen waren und die Hand gewechselt wurde, ließ ich Hope antraben. Bajau blickte zuerst erschrocken, ehe sie dann doch die Tritte von Hope genaustens studierte. Tyler bemühte sich, dass sie wieder ihre Aufmerksamkeit an ihn richtete doch sie wollte nicht wirklich hören. Also ließ ich den Hengst langsamer werden, bis er wieder in den Schritt fiel. Bajau fand dies irrelevant und widmete sich wieder Tyler, welcher schnalzte. Die junge Stute trabte an und wich die ersten Male den Stangen aus, ehe sie sich wie Hope drüber traute. Sie machte die Sache recht gut, aus Angst hob sie die Beine sehr hoch und kam auch kaum gegen die Stangen. Beim zweiten Durchgang sah es nicht mehr gar so verkrampft aus, da sie anscheinend gemerkt hatte, dass es gar nicht so schlimm ist wie sie dachte. Also begann ich wieder mit Hope zu traben, der Hengst trabte erneut über die Stangen und auch die Stute trabte fleißig weiter. Schmunzelnd führten wir dieses Szenario fort. Nach einer halben Stunde beließen wir das ganze und wir brachten die beiden Pferde wieder auf die Koppel. Nachdem dann auch die letzten Pferde für heute auf der Koppel standen, begannen wir noch die Boxen durch zu misten und neu einzustreuen...

      13387 Zeichen @ Sevannie - Kursiv -> Tyler
    • Friese
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      Es war noch dunkel als ich die große Stalltüre aufschob und den Geruch der Pferde tief in meine Nase zog. Doch das war auch nötig. Es standen immerhin 34 Pferde auf meiner Liste, diese waren allesamt nur Stuten. Anfangen wollte ich damit erst mal meine Stuten auf die Weide zu bringen. Ich fing mit Northern Dancer und Hollywood Undead II an. Nachdem die beiden auf der Koppel waren, holte ich Kristy Killings und Elanor. Ich lobte die beiden und ließ sie dann auch laufen. Sie freuten sich natürlich alle über den Auslauf. Ich ging den Weg wieder zum Stall zurück und holte dann Kahlua und Bellami. Die beiden waren erst vor ein paar Tagen aus Kanada wieder gekommen. Ich war sehr froh, dass sie wieder einmal dort ins Training gehen konnten. Ich lobte die beiden als wir an der Weide ankamen und ließ sie dann laufen. Nun fehlten nur noch drei meiner eigenen Pferde. Ich holte Cup Cake und Face Down. Ich ließ die beiden auch laufen und holte zu letzt Spotted Face. Danach ging ich wieder nach drinnen. Nun waren Joyce Stuten an der Reihe. Als erstes holte ich Walking tot he Moonlight und Calacirya. Ich brachte die beiden auf die Koppel und ging dann wieder nach drinnen. Bei ihren Stuten musste ich mich ein bisschen mehr beeilen, da es um einige mehr waren. Roxy und Grey Love durften als nächstes auf die Weide. Besonders mit Roxy musste ich gerade noch kurz kuscheln. Ich ging wieder nach drinnen und holte Hermelin Jaela und Winter Cloud aus der Weide. Ich brachte die beiden nach draußen und ließ auch sie dann in Ruhe mit den anderen laufen und fressen. Es standen immer noch 19 Pferde auf meiner Liste und ich hatte das Gefühl ich war schon ewig beschäftigt. Das konnte aber auch daran liegen, dass die Sonne mittlerweile schon fast ganz aufgegangen war. Ich holte Augenblick und Golden Gate nach draußen. Die Aussicht die Boxen zu misten war auch nicht gerade aufbauend. Ich ging dennoch schnell wieder nach drinnen und holte Ch’s De la Lune und Wolkentraum. Somit waren meine Pferde und ihre Kaltblüter auf der Weide. Ich zog meine Weste aus und legte sie im Stall über einen der Sattelhalter. Durch das viele laufen war mir mittlerweile doch warm geworden. Ich ging zu den nächsten beiden Boxen und holte Alice Cullen und Lotte Buff aus ihren Boxen. Gemeinsam ging ich mit den beiden wieder zur Koppel und lobte sie dann. Ich ließ sie vom Strick und ging wieder nach drinnen. Ich holte Epona und Golden Wonder nach drinnen. Ich klopfte den beiden ihre Hälse und streckte mich danach einmal kurz. 34 Pferde hatten es schon gehörig in sich. Ich ging wieder nach drinnen und holte Millenium GC und Royal Rubina nach draußen. Wieder lobte ich sie und überlegte dann kurz. Nun waren es nur noch neun Pferde. Es ging halbwegs voran. Ich holte Gameover und Shiny Sunlight aus den Boxen und lief dann mit ihnen zur Weide. Als nächstes folgten Muemmi und Irritable. Ich brachte die beiden auf die Weide und ging dann schnell wieder in den Stall. Dort ging es auch sofort weiter mit Pferde holen. Nun waren es nur noch 4. Soweit ich das noch richtig im Kopf hatte. Ich führte Linara und Veronica auf die Weide und schaute dann kurz nach allen. Danach holte die nächten zwei Stuten. Diese waren eine Hannoveranerdame und das weiße EVB. Ich ließ Wild Reflex und Mistery auf der Weide laufen. Mir viel ein, dass ein Pferd noch fehlte. Naja eher gesagt Pony. Aus genau diesem Grund ging ich Klein aber Oho holen. Ich stellte sie auf die Weide und klopfte dann kurz ihren Hals. Danach ging ich wieder in den Stall und machte alle Boxen sauer. Dies dauerte natürlich sehr lange und ich war danach auch echt müde. Ich ging wieder nach draußen und schaute nach den Pferden. Ich ging wieder nach drinnen und streute die Boxen ein. Ich hatte eigentlich schon gar keine Lust, aber wenigstens meine Stuten mussten noch ein bisschen arbeiten. Vor allem Bellami und Kahlua. Ich streckte mich nach dem Misten und Einstreuen. Ich ging in die Sattelkammer und holte dort Bellamis Sattel und ihre Trense. Diese platzierte ich vor ihrer Box. Dann fegte ich die Stallgasse. Ich holte ihren Putzkoffer noch und stellte ihn dann vor die Box. Müde ging ich wieder zur Weide und holte dann meine Stute. Ich band sie vor der Box an und putzte sie dann ausgiebig. Danach platzierte ich das Sattelzeug auf ihr und ging mit ihr nach draußen. Ich stieg auf ihren Rücken und ritt dann los. Nachdem ich sie warmgeritten hatte, ging es auf die Geländestrecke. Dort übten wir die Sprünge für das nächste Turnier mal wieder genauer. Die Stute machte wirklich gut mit. Bald würde sie auch wieder häufiger ins Training gehen dürfen, da ich ja jetzt selber Trainer war. Nach dem Training ritten wir zurück zum Hof und ich sattelte und trenste sie ab. Dann putzte ich sie nochmal und brachte sie wieder auf die Weide. Solange ich noch mit Kahlua trainieren würde dürfte sie noch ein bisschen in Ruhe grasen. In diesem Zuge nahm ich Kahlua gleich mit und klopfte sanft ihren Hals. Ich gähnte einmal müde und putzte dann meine Stute. Danach holte ich ihren Sattel und die Trense. Ich platzierte beides auf ihr und stieg draußen auf seinen Rücken. Ich trieb sie an und klopfte nochmal sanft ihren Hals. Meine Stute trottete brav nach vorne und langsam kamen wir auf unseren Trainingsweg. Die Stute war mittlerweile warm geworden und so trabte und galoppierte ich sie noch ein bisschen. Dann ritt ich auf den Geländeweg und sprang die Sprünge mit ihr. Brav nahm sie jeden Sprung und schnaubte dann danach ab. Ich klopfte ihren Hals und ritt sie auf dem Weg zurück ausgiebig trocken. Im Stall angekommen brachte ich sie in die Box und füllte dann das Heu und Kraftfutter für alle Pferde auf. Nun kam der anstrengende Part. Ich musste alle Pferde wieder reinholen. Nachdem dies endlich erledigt war, kehrte ich nochmal die Stallgasse und kontrollierte dann alles.
    • Sevannie
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      24.10.2016
      Umzug Teil II
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.
      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.
      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.

      __________
      Auf dem alten Hof angekommen, überkamen mich einige Erinnerungen. Vor einigen Wochen erst hatte ich den Sturz mit Get a Movie gehabt. Uns beiden ging es gut, doch seither war da etwas die Bindung angeknackst, nur konnte ich nicht sagen an wem es wirklich gelegen hatte, dass wir gestürtzt waren. Der Scheckhengst war beim Springen immer aufmerksam, auch im Gelände brachte ihn nichts aus der Ruhe. Anscheinend waren wir beide etwas Unaufmerksam gewesen, daher hatte ich mich derzeit an der Bodenarbeit mit ihm versucht, doch halfen tat es nicht wirklich. Vielleicht brachte ja der neue Umzug dann wieder ein neues Umfeld und neue Begebenheiten mit sich, so das dies auch wieder was wird. Ich holte den Hengst in den frühen Morgenstunden aus seiner Box, ich hatte mal wieder nicht wirklich schlafen können und daher machte ich mich daran, ihn zu putzen und seine Transportausrüstung ihm anzulegen. Nachdem ich mit Get a Movie fertig war, torkelte auch Elena schlaftrunken in den Stalltrakt des alten Hofes. ,,Guten Morgen.'',murmelte sie und musterte mich mit meinem Hengst. ,,Morgen.'',murmelte ich leise und streichelte über die Scheckung am Halse von dem Hannoveraner. ,,Get ist feritg.'',murmelte ich und sie nickte nur. Kurz musterte ich erneut seine Beine, welche keine Blessuren aufwiesen, nein es war eindeutig nur ein seelischer Knacks - bei uns beiden. Er hatte zwar einige Tage gelahmt und ich hatte einige böse Hämatome, doch nichts gebrochen oder geprellt. Nur ich hatte wie ein Schlosshund geweint, weil mir es für meinen Hengst so leid tat. Ich führte ihn zum LKW, welcher wiedereinmal der Transporter darstellte. In diesem hatte ich Heu und Wasser für die Fahrt bereitgestellt, wie es eben üblich war. Zuerst kam Get rein, danach folgte Clouds Angel, welcher von Elena fertig gemacht worden war. Tyler brachte währenddessen die ganze Ausrüstung der Pferde in den Hänger, sowie das Auto. Er fuhr extra, da wir mit einem Schwung gleich alle Hengste rüber schaffen wollten. Wir verluden nach Cloud noch Cinnemont's Accento, Schwachkopf, Admiral's Wings, For Pleasure und Antaris. Damit waren die meisten schon einmal drin. Wir legten eine kurze Kaffeepause ein, ehe es weiter ging. Zum Glück waren meine Hengste diesen 'Stress' gewohnt und fühlten sich in dem geräumigen LKW sehr wohl, wie es mir schien. Irgendwelche Probleme untereinander gab es ja auch nicht, da alle zusammen auf der Koppel standen und sich kannten. Nach der kleinen Pause ging es dann weiter mit Starmen, Burnin' Awake and Lifeless, Kaltenbach's Ostwind, Karthago, Hero of Heaven und Ramires. Damit waren alle meine Hengst verladen und ich half Tyler noch mit dem restlichen Equipment. Als alles, aber auch wirklich alles, der Hengste verstaut war, ging es dann endlich los auf dem Weg zum Flughafen.
      ...
      Der Flug kam mir immer länger vor, umso öfters wir diesen tätigten. Das Schlimme war ja wir hatten noch zwei bis drei Flüge vor uns. Ich hatte etwas Bange vor den nächsten Flügen, vor allem vor dem mit den Kleinen.. Immer wieder biss ich mir nervös auf die Unterlippe, wenn ich über solche Sachen nach dachte, ehe dann auch schon die Landung angesagt wurde. Kurz sprang mein Herz etwas höher und ich schnallte mich wieder an, Elena schlief tief und fest, so tat ich dies für sie und weckte sie sanft. ,,Wir landen gleich.'',murmelte ich und schmunzelte bedenklich, ehe sie dieses Schmunzeln erwiderte.
      Nach gut vier Stunden kamen wir mit zwei LKW's auf dem Hof an. Wie immer brauchten wir hier mehr Hänger, als ind er alten Heimat, aber das war ja alles kein Problem. Wir ließen nicht viel Zeit vergehen und luden die Pferde aus, sie durften sofort auf die Weide und sich dort etwas die Beine vertreten, nach und nach wurden die Hänger leerer und die Weiden füllten sich wieder mit Leben, da die Hengste auch hier und dort mal buckelten vor Freude. Schmunzelnd betrachtete ich das ganze, doch war bei Gedanken immer noch bei Get und dem Unfall, sowie bei dem Umzug der Fohlen. ,,Alles in Ordnung?'',murmelte Elena, welche neben mir stande und ich nickte nur kurz. ,,Ja klar.'',murmelte ich und drehte mich um zum Stalltrakt und lief auf diesen zu. Linus hatte auch hier alles vorbereitet und die Boxen waren startklar für die Hengste. Hoffentlich war der Umzug schnell gemeistert und ich fand dann eventuell mehr Schlaf. Es dauerte nicht lange und der Abend brach an, so holten wir die Pferde, welche bis jetzt schon auf dem Hof waren, in ihre Boxen rein und gaben ihnen ihr Futter. ,,Ich hab noch Essen von heute Mittag, für euch beide.'',meinte Linus mit einem Lächeln und ich winkte dankend ab. ,,Ich dusche und lege mich ins Bett. Ich hab keinen Hunger.'',murmelte ich und schmunzelte kurz, ehe ich dann auch schon meinen Plan in die Tat umsetzte. Als ich im Bett lag hörte ich Elena und Linus noch reden, ehe ich dann die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
      ...
      Der nächste Morgen war wieder einmal mit Hektik geplant, denn seitdem ich diese Schlafstörungen hatte, verschlief ich kontinuirlich.. Elena hatte mich kurz vor knapp geweckt, so war ich noch schnell ins Badezimmer gehüpft und stand nun mehr als verschlafen neben ihr am Flughafen, darauf wartend, dass wir endlich in das Flugzeug konnten. Auch diesen Flug fand ich erneut keinen Schlaf, Elena hingegen schon. Heute Abend noch würde der nächste Flieger gehen, so hofften wir das Zuhause alles bereits geklappt hat und Tyler und Simon klar kamen, denn viel Zeit blieb nicht. Wir kamen nur kurz auf den Hof, halfen noch die restlichen Pferde in den Hänger zu laden, ehe es dann wieder los ging. Mit Tyler hatte ich heute kein Wort gewechselt, auch wenn er es versucht hatte. Mein Fokus lag zur Zeit einzig und alleine auf meinen Pferden, das sie alle ohne Probleme in Deutschland ankamen und und und.. Mein Kopf war voll und der Stress für mich viel zu Groß. Ebenso die Zukunftsängste die mich zur Zeit etwas plagten.. - Wie lief das Geschäft in Deutschland als Tierarzt? Wie würde die Zucht laufen und der Verkauf der Fohlen? Würde es diesmal der letzte Hof sein den wir beziehen würden? Fragen um Fragen und keiner konnte mir Antwort geben. Da blieb eben die Zeit mit Tyler auf der Strecke, aber wir waren ja auch nicht zusammen oder so was, auch wenn Elena desöfteren nachgehakt hatte. Kurz lächelte ich, als ich daran dachte wie sie immer und immer wieder nachstocherte. Ich blickte auf die Hänger, insgesamt waren es 16 Pferde die nun die Reise antraten. In dem einem Hänger befanden sich die Stuten; Irritable, Gameover, Shiny Sunlight, Royal Rubina, Millenium GC, Epona, Golden Wonder, Lotte Buff und Alice Cullen. Im anderen Hänger meine kleinen Schützlinge, welche ich aus verschiedenen Gründen bei mir aufgenommen hatte; Velvedere, Staccato, Klein aber Oho, Calero, Neskur, Wild Reflex und Massacre Boy. Damit war der heutige Umzug dieser Pferde vorbei, morgen gäbe es erneut einen solchen Stress mit den Fohlen und in drei Tagen kämen dann noch die Kaltblüter und die zwei Welsh-Ponies. Tief atemte ich ein und aus und blickte kurz zu Tyler, Simon und Elena, welche etwas abseits standen und redeten. Vielleicht über mich? Ich blickte auf die Uhr und seufze auf. ,,Elena wir müssen.'',rief ich zu der kleinen Gruppe und Tyler nickte Elena zu, ehe er auf mich zu kam. Kurz schenkte er mir ein Lächeln, ehe er in den einen LKW einstieg. ,,Ty, was machst du da?'',fragte ich nach und lief zum Führerhaus. ,,Ich komme mit dir. Elena wollte sich mit Simon hier um die Pferde kümmern, um deine Fohlen etc.'',murmelte er und ich blickte zu Elena welche mich herzlichst anlächelte und winkte. Kurz verengten sich meine Augen, ehe ich diese Entscheidung akzeptierte, immerhin kannte sich mich zu gut und sie kannte vor allem meine Fohlen auch am Besten. Ich nickte kurz und lief zum anderen LKW, Ty fuhr vor und ich hinter her.
      ...
      Mitten in der Nacht kamen wir auf dem neuen Hof an, wir ließen die Pferde natürlich nicht auf die Weide, sondern führten sie in ihre neuen Boxen. Während des Flugs hatte Tyler das Gespräch gesucht, doch ich blieb ruhig und hatte dann so getan als würde ich schlafen. Ich wollte erst einmal den Umzug hinter mich bringen, ehe er mich vollprabbeln konnte. Als die Stuten und auch die 'Privatpferde' in ihren Boxen waren, bekamen sie noch etwas Kraftfutter und durften dann auch ihre Ruhe genießen. ,,Ein anstrengender Tag.'',murmelte ich leise und blickte kurz zu Tyler, bevor ich dann zum Haupthaus lief. Er ergriff sanft meine Hand und zog mich mit. ,,Was hast du denn vor? Wir müssen schlafen, morgen früh geht es früh los und..'' - ,,- pscht!'',murrte er kurz, dennoch sanft und zog mich in eine Box. ,,Wir werden schlafen, aber nicht in einem normalen Bett.'',grinste er keck und ich schüttelte den Kopf. ,,Für sowas haben wir keine Zeit, Ty. Wir sind mitten im Umzug, was ist wenn wir verschlafen oder sonst was?'',murmelte ich fraglich und blickte mich in der Box um. Es waren Decken bereitgelegt und auch einige Strohballen. Süß war es schon, aber für so etwas hatten wir definitv keine Zeit, eigentlich. ,,Ich will doch nur das es dir gut geht.'',murmelte er und setzte sich auf die Strohballen, ehe er mich zu sich zog. Unwillkürlich landete ich auf seinem Schoß, atmete tief ein und aus und schüttelte etwas den Kopf.. ,,Tyler, ich hab zuviel im Kopf ich will doch einfach nur..'' - ,,-Entspannen.'',beendet er meinen Satz und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. ,,Aber nicht so! Ich will den...'' - ,,Umzug hinter dich bringen und das alles wieder normal läuft, in deiner gewohnten Rutine.'',beendet er erneut meinen Satz und ich blickte ihn leicht verärgert an. Er legte sich gegen die Wand zurück und zog mich weiter an seine Brust. Kurz schloss ich die Augen und vergaß alles um mich herum. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen und ich vergaß den leichten Ärger über Tyler, genoss einfach die Ruhe, das Kauen der Pferde im Hintergrund, bevor ich dann tatsächlich einschlief.
      ...
      Mein Handy weckte mich mit einem lauten, schrillen Ton, welchen ich seit neustem als Wecker hatte. Ich schrak auf und blickte mich in der Box um. Die Decke über mich gewunden und es roch seltsamer weiße nach Kaffee im Stall. Ebenso hörte ich die Pferde immer noch kauen. Oder wieder? Ich rieb mir verschlafen die Augen und stand auf. Was ein Tag, oder eher eine Nacht.. Ich stand auf und blickte mich um, Tyler kam gerade mit einer Tasse Kaffee in die Box gelaufen und einem Teller mit zwei belegten Brötchen darauf. ,,Guten Morgen.'',lächelte er und übergab mir das Frühstück, ehe ich mich wieder setzte und einen Schluck vom Kaffee nahm. ,,Morgen und Danke.'',schmunzelte ich herzhaft und blickte ihn an. ,,Gut geschlafen?'',fragte er nach und ich nickte, als ich gerade in das Brötchen hinein biss. ,,Ja! Und wie.'',murmelte ich mit halbvollen Mund und er lächelte, ehe er sich wieder weg machte. Ich frühstückte zu Ende und folgte ihm dann. Kurz blickte ich mich im neuen Stalltrakt um, ehe ich auf die Uhr schaute. Es war noch einiges an Zeit übrig. So machte ich mich auf den Weg in das Haupthaus und machte mich in das Badezimmer. Nach gut einer halben Stunde war ich dann auch wieder fertig für den Tag und machte mich runter zu den LKW's. Tyler stand startklar am Hof und ich musterte ihn kurz. ,,Danke.'',murmelte ich leise, als ich vor ihm stand und er nickte. ,,Nicht dafür.'',murmelte er ebenso leise und ich umarmte ihn. So machten wir uns wieder auf den Weg zum alten Hof..
      ...
      ,,Das ständige Pendel geht mir langsam auf die Nerven, zum Glück ist es das letzte mal!'',murrte ich mittlerweile etwas sauer und blickte auf den kleinen Bildschirm im Flugzeug. Die Fohlen hatten wir gestern rüber gebracht und sie hatten es alles gut überstanden. Ich hatte mir nämlich bei ihnen gestern die Zeit genommen und hab sie abends beim reinholen noch durchgecheckt. Ich hatte bei ihnen am meisten Sorge, dass es irgendwie nicht gut laufen würde. Elena war seitdem auf dem neuen Hof geblieben und ich war gerade auf der letzten Reise zum neuen Hof mit Tyler an meiner Seite. Im Gepäck waren die letzten dreiundzwanzig Pferde. Die Kaltblüter und die beiden Welsh-Ponies. Damit wäre der Umzug erledigt, da wir jeden Tag auch immer wieder Umzugskartons geschleppt hatten, waren unser Hab und Gut, abgesehen von den Pferden, auch alles auf dem neuen Hof. ,,Danach haben wir es endlich geschafft.'',murmelte Tyler leise und streichelte mir mit seinem Daumen über meine Hand, ehe er seine wieder entfernte und sich durch die kurzen Haare griff. Kurz blickte ich auf dem Fenster, ehe ein letztes Mal das signal ertönte man solle sich anschnallen. Tyler und ich taten dies auch sofort, ehe die Ansage ertönte das wir gleich landeten. Nach mehreren Stunden war dann auch alles geregelt und wir konnten endlich los fahren. Auf dem Hof angekommen luden wir erneut die Pferde nach und nach aus. Tyler übernahm Amaretto und Winter's End. Ich nahm mir Hermann, Elena nahm Götterdämmerung, Simon nahm Battle Scars und Linus übernahm King of Night. Somit war der erste Hänger fast leer. Die Kaltblüterhengste kamen auf eine extra Weide und buckelte sich dort for Freude erst einmal aus. Die zwei Welsh- Ponies kamen zu den anderen 'Privatpferden' - zu der Hengstkoppel derer. Die nächsten sechs Pferde wurden aus dem ersten Hänger entladen; A Brave Hearts Freedom, Time to go, Darling, Sharon IV, Geoffrey's Brother, Hope in Despair und Arikado. Auch die sechs Hengste wurden auf ihre Weide gebracht, ehe ich zu der Fohlenweide hinüber blickte, auf welcher sich meine Fohlen und die von Elena freudig austobten. Sie dürften die ersten Tage noch die Ruhe genießen, da wir sonst auch erst einmal alles einrichten mussten und einiges an Papierkram zu erledigen hatten. Mit Amaretto und Winter's End brachten wir auch die letzten beiden Pferde aus dem ersten Hänger, welche nun entgültig leer war. Es stand der letzte Hänger an, der mit meinen Kaltblüterstuten. Die ersten die auf die Weide gebracht wurden, waren: Wolkentraum, Golden Gate, Augenblick, Ch's De la Luna, Winter Cloud und Hermelin Jaela. Auch die Stuten preschten erst eine Runde im Galopp über die Weide, machten jedoch auch Halt an den verteilten Heustationen. Noch hatten wir keine Raufen, daher war das Heu lose auf dem Boden verteilt. Es war wie gesagt noch alles eher Roh hier, doch auch bald wären solche Kleinigkeiten Geschichte. Die letzten fünf Stuten, welche da waren Roxy, Grey Love, Walking to the Moonlight, Calacirya und unser Neuzugang und das passende Gegenstück zu Hermann -> Hannelore. Auch diese fünf Stuten preschten erneut im Galopp los, ehe sie auch Halt machten an den Heustationen. Schmunzelnd betrachtete ich das Schauspiel und legte dann das Halfter von Hannelore weg. Tief atmete ich ein und wieder aus, schloss die Augen und lächelte kurz. Es war endlich geschafft, alle Pferde waren nun hier in Deutschland auf dem neuen Gestüt! Innerlich kam ein kleiner Siegesschrei und natürlich ganz viel Freude, doch ich bewahrte die Ruhe und machte mich zur Fohlenweide. Über diese tobten in kleinen Grüppchen verteilt unter anderem meine fünfzehn Sprösslinge, welche auch teilweise bald auf die Weide der Großen kamen. Karl, Gino und Tomenko hielten sich etwas Abseits von dem Getümmel und herum Gebuckel der anderen. Sie fraßen lieber gemütlich ihr Heu. Saevita, Soulmate's Death, Bajau und Torte bildeten die erste Gruppe und fegten im Galopp über die ellenlange Weide. Mir fiel immernoch ein Stein vom Herzen, wenn ich dran dachte, dass es meinen Kleinen so gut ging und sie so unbeschwert ihre Fohlenzeit genossen. Rando, Be my Sunshine, Pancake Killer, Ramazotti Amaro und Dark sweet Temptation waren die zweite Gruppe und rangelten sich unter einander etwas, während Krisu, Quintessa und Millenium's Pride eher wie zwei verliebte Stutfohlen auf die jungen Hengste vom anderen Zaunende rüber blickten. Auch im Fohlenalter waren die Geschlechter getrennt. Elena kam neben mich getreten und blickte auf ebenfalls auf die Fohlen. ,,Wir haben es wieder einmal geschafft.'',lächelte sie und blickte mich dann an. Schmunzelnd nickte ich und sah dann auch zu ihr. ,,Wieder einmal und hoffentlich auch das letzte Mal, hoffentlich ist das nun der Hof, von dem wir sagen können, dass er für immer unser ist.'',murmelte ich nachdenklich und sie zwickte mich kurz in die Seite. ,,Jetzt hör auf so zu denken!'',grinste sie keck und lief dann zu Simon, Linus und Tyler, welche vor dem Stalltrakt standen.
      Hör auf.. hallten ihre Worte mit sanfter Stimme in meinem Kopf nach und ich blickte auf die Viere. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe, ehe ich wieder auf die Fohlen blickte, von den ganzen Gedanken und Ängsten der letzten Tage gefesselt. Gefesselt von dem Moment, wo ich auch entfliehen konnte, als mir Tyler in dieser nicht ganz so einfachen Zeit geholfen hat.. Lächelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und lief zu den Vieren. ,,Wo ist der Sekt? Ich glaube wir haben was zum Anstoßen!'',grinste ich freudig und biss mir erneut auf die Unterlippe. Elena wackelte mit beiden Flaschen in den Händen vor meine Nase herum. ,,Hier!'',grinste sie ebenfalls so froh und munter wie ich, ehe die Korken knallten und wir uns einige Gartenstühle schnappten und uns vor den Stalltrakt setzten. Ein gelungener Umzug musste natürlich auch etwas gefeiert werden.

      [29417 Zeichen by Sevannie & Friese]
    • Sevannie
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      26.04.2017
      Renovierungsarbeiten
      Wir hatten uns mittlerweie alle schon ziemlich gut im neuen Heim zurecht gefunden und jetzt, nach den ersten paar Monaten, wollten wir auch weiter mit den Renovierungsarbeiten machen. Es stand noch auf dem Plan, dass die Weiden hier und da erneut werden müssten, ebenso wollten wir die Zaunlatten alle streichen, damit sie wieder im schönen weiß für den Sommer erstrahlen konnten. Auch wollten wir weiter am Gästestall arbeiten, denn dieser war als einziger Stalltrakt noch nicht fertig gestellt und sollte für die Trainingspferde dienen, der andere Trakt daneben für die Pferde, die tierärztlich versorgt werden mussten. Neben den beiden Projekten wollte ich auch die nächsten Tage den Stall an sich in Angriff nehmen, dort sollte nämlich auch die Wände noch einmal neu gestrichen werden. Es war früh am morgen und Tyler hatte das Frühstück schon vorbereitet als ich in Stoffhotpants und Top in die Küche kam. Die letzten Tage waren morgens immer knackig frisch und mittags war es brechend warm für diese Jahreszeit, wer weiß, was auf uns im Sommer zukommen würde. Ich streckte mich, noch etwas schlaftrunken, ehe ich mir einen Kaffee eingoss und Tyler mit einem 'Guten Morgen' freundlich begrüßte. ,,Guten Morgen, meine Liebe.'',lächelte er süffisant und ich runzelte die Stirn. ,,Was ist denn mit dir los?'' - ,,Nichts, ich habe einfach gute Laune und wir haben viel vor in den nächsten Tagen. Ich hab gedacht während ihr beide und Mercy die Streicharbeiten in die Hand nehmt, fange ich mit Simon und Linus an den Stalltrakt weiter auszubauen.'', stumm nickte ich und schmunzelte. War doch ein guter Plan, so wurden zwei Baustellen in Angriff genommen und es ging sicherlich schnell vorran. ,,Erstmal müssen wir uns um die Pferde kümmern.'',murmelte ich schmunzelnd und setzte mich an den Tisch. Wir begannen z frühstücken und nach und nach trudelten auch die anderen in die Küche ein. Bald saßen wir schon zu sechst am Tisch. ,,Wollen wir zuerst die Weiden machen, oder den Stall?'',fragte Mercy und ich sah Elena an. ,,Den Stall oder? Wenn wir die Pferde gemacht haben können sie noch auf die Weide, wenn die Zäune gestrichen sind erstmal nicht.'',erklärte sie und ich nickte. ,,Bis heute Abend müssten ja die Wände im Stall trocken sein.'',meinte ich zustimmend und Elena war nun die, die nickte. Wir aßen fertig und räumten alles weg, ehe ich mich ins Bad machte. Die anderen gingen schon einmal hinaus und begannen zu füttern. Ich war auch schnell fertig für den Tag und folgte ihnen. Im Stall angekommen wurde auch ich, als Nachzügler, noch mit einem Brummen und Wiehern von unseren Pferden begrüßt. Ich machte mich zu den Fohlen und gab ihnen ihre morgendliche Portion Futter. Das Heu wurde von Tyler auf den Weiden schon fertig gemacht. Es dauerte nicht lange, da waren die Pferde auch alle fertig mit dem Fressen und wir brachten sie nach und nach auf die Weide. Ich schnappte mir Winter's End und Amaretto. Mercy nahm sich Hannelore und Calacirya. Tyler folgte mit Walking to the Moonlight und Grey Love. Elena und Simon nahmen sich Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud und Ch's De la Luna und zu guter letzt kam Linus noch mit Augenblick und Golden Gate hinter her. Wolkentraum blieb absichtlich drin, da Mercy sie gleich putzen sollte und dann longieren sollte. Sie brachten die Kaltlüterstuten auf deren Weide, während ich die beiden Verkaufspferde auf die ihre brachte. Mercy band Wolkentraum am Putzplatz an und begann diese zu putzen. Wir anderen brachten die restlichen Pferde auf die Weide und begannen mit den Kaltblüterhengsten. Arikado, Hope in Despair, Geoffrey's Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A brave Hearts Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung und Hermann kamen auf ihre großflächige Weide und durften sich dort über den Vormittag austoben. Somit waren die Kaltblüter schon einmal alle draußen und Mercy war schon am Longieren von Wolkentraum. Als nächstes machten wir uns an die Privatpferde des Gestüts, diese sollten nämlich zu den Verkaufspferden auf eine Weide. Staccato, Neskur und Massacre Boy und Calero kamen zu Amaretto und Winter's End. Wild Reflex, Klein aber Oho und Velvedere kamen auf die nebenliegende Weide. Somit waren diese dann auch schon draßen. Als nächstes ging es an die Fohlen, welche ebenfalls eine extra Weide besaßen und auch schon nach Geschlechtern getrennt wurden. Mit Saevita und Soulmate's Death ging ich vorran, folgen taten mir die anderen mit Bajau, Torte, Quintessa, Krisu und Millenium's Pride. Die Hengstfohlen Ramazotti Amaro, Gino, HGT's Be my Sunshine, Rando, Tomenko, Pancake Killer und Karl, folgten auf die andere Weide. Somit blieben noch die Hannoveraner Hengste und Stuten übrig, welche nun noch folgen würden. Wir fingen mit den Stuten Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Sunlight, Gameover, Irritable und Muemmi an, danach kamen noch Linara, Veronica und Mistery. Nun fehlten noch die Hengste die auch schnell draußen waren, Dark sweet Temptation war neu im Bunde, war also noch nicht lange auf der Weide mit dabei, dennoch hatte er sich gut eingelebt. Die anderen Hengste waren quasi schon ''eingesessen''. Also brachten wir Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach's Ostwind, Burnin' Awake and Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral Wings, Schwachkopf, Cinnemont's Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Scottland Yard, Clouds Angel und Café Latte raus. Mercy war gerade mit Wolkentraum fertig, also durfte sie sich nun noch an meinen Liebling Dark sweet Temptation machen und diesen putzen und longieren. Was sie natürlich gerne und mit einem dicken Grinsen machte, denn sie fand den Palominohengst auch so klasse wie ich. Mercy zog wieder von dannen und die Jungs machten sich nun an den Gasteställ dran. ,,Dann wollen wir mal anfangen zu misten und dann zu streichen.'',belächelte ich Elena und sie nickte schmunzelnd. ,,Die Drecksarbeit dürfen wir mal wieder machen.'',lachte sie und ich stimmte mit ein. Kurz darauf fanden wir uns in den Boxen wieder und lasen die Äpfel und das vollgepinkelte Stroh aus. Die Boxen waren schnell gemistet, da es nie sonderlich viel zu misten gab. Als wir mit dem Misten auch fertig waren, begannen wir auch schon mit den ersten Wänden. Diese wurden vorerst abgewaschen, damit wir nicht den ganzen Dreck einfach nur anstrichen. Elena blickte mir einen verdutzten Gesicht auf ihre Uhr und sah mich an. ,,Wir sollten mit dem Kochen beginnen.'',murmelte sie, ich blickte auf meine Uhr und nickte. ,,Fang du schon an, ich werde den Rest fertig machen, dann können die Wände so lange trocknen.'',erklärte ich und sie stimmte mir zu, ehe sie dann auch schon in das Haus lief.

      ____________________________________
      Das Essen war wunderbar und nun waren wir alle gestärkt um unsere arbeiten weiter auszuführen. Mercy war nun erst einmal fertig mit den Pferden und half uns nun beim Streichen der Boxenwände. Die hintere Steinwand strichen wir nämlich wieder schön weiß, ebenso sollten die eisernen Pfosten zwischen jeder Box noch gestrichen werden, sowie die Gitterstäbe. Damit das Gestüt auch im neuen Glanz erstrahlen konnte.



      [Fortsetzung folgt]
    • Friese
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      26.10.2017
      Hilfe für Joyce
      Bericht für: Winter’s End, Amaretto, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Grey Love, Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud, CH’s De la Luna, Augenblick, Golden Gate, Wolkentraum, Arikado, Hope in Despair, Geoffrey’s Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A Brave Heart’s Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung, Hermann, Wild Reflex, Massacre Boy, Neskur, Calero, Klein aber Oho, Staccato, Velvedere, Saevitia, Karl, Pancake Killer, Tomenko, Soulmate’s Death, Rando, HGT’s Be my Sunshine, Bajau, Torte, Gino, Quintessa, Krisu, Ramazotti Amaro, Millenium’s Pride, Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Starlight, Gameover, Irritable, Muemmi, Linara, Veronica, Mistery, Dark Sweet Temptation, Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach’s Ostwind, Burnin’ Awake And Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral’s Wings, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Clouds Angel, Scottland Yard, Café Latte


      Heute wollte ich Joyce ein bisschen unter die Arme greifen und so brachte ich als erstes alle Pferde von ihr nach draußen auf die Weiden und machte dann mit Hilfe der anderen die Boxen sauber. Unsere Zeit war leider auch ein bisschen beschränkt, da wir noch meine Pferde versorgen mussten und so musste auch das Heu verteilen schnell gehen. Simon und Linus füllten die Tröge auf und ich fegte die Ställe noch zu Ende. Die Zeit war wirklich ratzfatz vergangen und so mussten wir nun auch schon weitermachen und die Boxen meiner Pferde ausmisten und ihre Tröge füllen. Zudem machten wir das Heu für alle Pferde. Ich holte mir danach Epona rein und putzte sie ein bisschen. Danach sattelte und trenste ich sie. In der Halle ritt ich die Stute warm und klopfte ihr den Hals. Nachdem ich damit fertig war, ging ich ein paar A-Dressur Aufgaben mit der Stute durch und ritt sie danach wieder ab. Als es dunkel wurde holten wir gemeinsam wieder alle Pferde rein und versorgten sie ein letztes Mal.
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
    Hochgeladen von:
    Sevannie
    Datum:
    17 Aug. 2015
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    EXIF Data

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    85,3 KB
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    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Roxy
    ♣--------------------------------------♣

    Abstammung

    Ubk. x Ubk.
    Ubk. x Ubk. | Ubk. x Ubk

    .♣--------------------------------------♣

    Exterieur
    Rasse Tinker
    Geschlecht Stute
    Alter 13 Jahre [2002]
    Stockmaß 1.74 m
    Fellfarbe Rappschecke
    Abzeichen - Alle Abzeichen sind Scehckungsbedingt! -

    ♣--------------------------------------♣

    Interieur & Beschreibung
    Lernwillig | Verschmust | Liebevoll | Gutmütig

    Roxy ist eine liebevolle, verschmußte und lernfreudige Stute. Unter dem Sattel zeigt sie ihre hervorragenden Gänge. An der der Longe zeigt sie manchmal ihre Macken wie z.B. buckeln. Ansonsten ist sie eine wunderbare brave Stute.

    ♣--------------------------------------♣

    Gesundheit & Wohlbefinden
    Gechippt [x]
    Letzte Impfung /
    Letzte Wurmkur /

    Beschlagen []
    Letztes mal Ausgeschnitten ??.??.????
    Letztes mal Geprüft ??.??.????
    Mängel/Welche? -//-

    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten
    Besitzer Sevannie
    VKR sweetvelvetrose
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen

    ♣--------------------------------------♣

    Qualifikationen
    Dressur A
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Rennen E
    Western E
    Fahren A
    Wendigkeit E

    ♣--------------------------------------♣

    Ausbildungsstand & Zuchtdaten
    Eingeritten [x]
    Eingefahren [x]
    Potential Distanz, Dressur , Fahren, Wendigkeit


    Gekört/Gekrönt [Nein]
    Eingetragene Zucht Briarr Cliff
    Gencode ??

    ♣--------------------------------------♣

    Zu den Schleifen:
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    1. Platz 264. Fahrturnier