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Citara

Romeo of Lovestory *Trakehner-Criollo-Mix*

[IMG]http://i34.tinypic.com/j6haip.png[/IMG] Trakehner-Criollo-Mix von Don Pedro, aus Joyna Besitzer: BluePearl und Monsterflosse Ersteller&VKR: BluePearl =) Auch du hattest noch ein ganzes Leben vor dir. Warst bei Reitschülern beliebt und bester Freund der anderen Hengste hier. Rest in Peace, Süßer ='(

Romeo of Lovestory *Trakehner-Criollo-Mix*
Citara, 16 Nov. 2009
    • Citara
      Herzflattern auf dem Pferdemarkt
      Pfegebericht für Royal Dream (+Ankunft), Al Adiyat, What happened?, Secret Sucess (+Ankunft), Nieve, Arriban, Bei Dir, Beau Zephyr, Fallen Immortanly, Swarowskis Salinera, Romeo of Lovestory, New Kind of Freedom, Finja, Waking up in Vegas, Don Caladrio, Mysteri Magic (+Ankunft), Itchy (+Ankunft), GH's Saturday Affair, Prince of the Half Moon, Mirror, Don't Try So Hard, Dream of Cream, Dream of Colors Beauty, Seth, Ice Splash, Larissa, Sea King, Rose Of A Beautiful Nightmare, Vanukas (+Ankunft), Troll, Spotted Lady, Turn the Page, Joyna und Walking to the Moonlight
      "Guten Morgen!", begrüßte ich meine Angestellten, die so eben auf dem Hof eintrafen. Sie arbeiteten noch nicht lange hier; ich hatte sie vor ein paar Tagen eingestellt.
      Sam war ein eher ruhiger Typ, der die Arbeit mit Pferden liebte und immer gerne eine helfende Hand bereitstellte.
      Jan dagegen war ziemlich einfühlsam, hatte ein perfektes Wissen über Vollblüter und kam super mit ihnen aus. Er würde mir besonders bei Finja und Adiyat eine große Hilfe sein.
      Anja war immerzu gern bei den Pferden - ich hatte sie vor dem Bewerbungsgespräch in meinem Laufstall (wo der Zutritt eigentlich verboten ist) aufgegabelt -
      und Sonja war die immer gut gelaunte - man erkennt sie am Lächeln schon von weitem.
      Da ich heute auf den Markt wollte, machten wir erst einmal eine Lagebesprechung in meinem Büro. Ich verteilte die Aufgaben.
      "Anja? Kümmer dich bitte um die Fohlen - bedenke, dass Sucess heute von Husky vorbei gebracht wird sich noch einleben muss. Ebenso sollten heute Itchy kommen, ich konnte sie von Else nicht abholen", leicht verträumt verdrehte ich die Augen. Itchy war ein Geschenk von Else gewesen, und ich liebte sie. "Pass bitte auf, dass es nicht zu viel Gerangel gibt. Und kümmer dich bitte besonders gut um Cala - er ist schließlich momentan unter den Fohlen unser schönstes Glanzstück. Sam, kümmer dich bitte um die Falabellas. Lass sie bitte ein wenig vor der Kutsche laufen, ich hab doch letztens einen neuen Sechsspänner gekauft. Nur für Mirror nimm bitte den Einspänner. Sonja, kümmer dich bitte um den Rest, doch Finja und Adiyat überlass mal Jan. Jan? Du hast ja nicht soo viel zu tun, kommst du mich nachher auf dem Markt besuchen? Ich denke, ich werde deine Hilfe brauchen können" Verdutzt schaute er mich an. Doch mit einem lachendem "Los jetzt, an die Arbeit!" schickte ich alle zu den Pferden.

      Auch ich schaute kurz nach den Pferden und beaufsichtigte die Pfleger bei der Arbeit, zumindest die ersten Stunden. Sie waren halt noch neu.

      Schnell sprang ich in den Transporter, in dem Platz für bis zu 8 Pferde war: Sehr praktisch für Tuniere. Die Schlüssel für meinen GT hatte ich Jan gegeben. Ich vertraute ihm auf komische Art und Weise einfach sehr.
      Ich fuhr los. Etwas ungewohnt, der laute Dieselmotor, die einigermaßen schlechte Beschleunigung. Aber gut - es war kein Renwagen. Zum Glück hatte ich einen LKW-Führerschein, denn als solcher war der Transporter zugelassen.

      Es war Mittag. Ich war nun 4 Stunden gefahren, mindestens, als mein Telefon klingelte. Es war Jan. "Hey Larissa!", meinte er, "Du, ich bin jetzt fertig, ich geh heut Abend nochmal mit den beiden los" Ich antwortete: "Hey Jan! na, dann komm mal rüber" - "Aber...ähhm....ich hab doch kein Auto, das ist kaputt, das weist du" - "Was meinst du, wofür ich dir die Schlüssel gegeben habe" - Ehrlich?" - "Ja, ehrlich, also, fahr los. Wenn du ein bisschen aufs Gas drückst bist du in 3 Stunden bei mir."
      Dann legten wir auf und ich stieg aus dem Transporter, denn ich war angekommen.

      Langsam schlenderte ich über den Markt. Es gab groß Pferde, kleine Pferde, Reinrassige und Mixe. Doch bisher war nichts für mich dabei. "Was solls", dachte ich mir, "ich wollte mich doch eh nur umsehen"
      Irgendwer tippte mir auf den Rücken. Erschrocken fuhr ich herum - und Jan grinste mich an. "Musst du mich so erschrecken", lachte ich, worauf er nur meinte: "Und, schon was gefunden?" Nein, ich hatte noch nichts gefunden. Bis auf eine Classicponystute, die ich toll fand, und einen Achal Tekkiner Hengst, der aber nicht so wirklich auf den Hof passte. Ich haderte wegen ihm immer noch mit mir, als ich bemerkte, dass Jan sehnsüchtg zu Maya rüberschielte. Leicht verletzt widmete ich mich der Classicponystute. Sie hieß Mysteri Magic und war äußerst hübsch. "Wie viel?", fragte ich JayPie, die sie verkaufte. "Soo...200?" - "Dann würde ich sie gerne kaufen", lachte ich und rief nach Jan. Der kam auch sofort - mit verträumten Augen. Leicht traurig fragte ich: "Magst du mir schnell helfen?" und zeigte auf die Stute. "klar...aber was ist denn mit dir los?" - "a-ach, nichts", log ich, worauf er mich prüfend musterte, dann jedoch Mysteri in den Hänger brachte und versorgt.
      Ich ging derweil zu less' Stand. Sie verkaufte 2 wundervolle Pferde. Besonders Firefly hatte es mir angetan. "Less? Du, mit den bisherigen Angeboten kann ich nicht mithalten. Aber ich biete dir 150tsd, meld dich, ja?"
      Nun wollte ich nochmal den Achal Tekkiner Hengst begucken. Royal Dream hieß er, und er hatte es mir angetan. Ich entschied mich, ihn zu kaufen. Also ging ich zu Maya und wollte sie auf ihn ansprechen, als ich sah, dass sie sich bereits unterhielt - mit Jan. Gekränkt und - war dies möglich? Warum? - mit Tränen in den Augen ging ich zu dem Royal Dream. Der nahm auch sofort seinen Kopf runter und stupste mich an. "Na süßer?", meinte ich, als mir eine Träne über die Wange rollte. Leicht schlabberte er sie ab. Er galt zwar als stur und ehrgeizig, doch war er auch sehr einfühlsam, wenn er wollte.
      Nun kam zu allem Unglück auchnoch Jan zu mir. "Was ist los?", meinte er einfühlsam und drehte mit seiner Hand meinen Kopf sanft zu sich. "Nicht so wichtig", meinte ich und entzog mich seiner Hand, um wegzuschauen und mich an den Hengst zu lehnen. Leicht wischte ich mir die Tränen aus den Augen und rief mit dünner Stimme: "Maya?" - "hmm?", meinte sie. Ich redete weiter: "Ich würde ihn hier gerne kaufen. Wie viel möchtest du?" - "Nun ja...Es hat jemand 3.000 geboten, aber das ist mir eigentlich zu wenig..." - "8.000?" - "Abgemacht. Ich kauf dem hübschen eben ein Halfter und hole ihn ab, ja?" - "Okay" Mit Mühe unterdrückte ich die Tränen. Jan freute sich offensichtlich - worüber auch immer. Doch ich beachtete ihn nicht und ging zum Stand mit den Halftern. Ich entschied mich für ein Rot-Dunkelrot-Beige umflochtenes Halfter und einen passenden Strick und holte Royal Dream ab. Langsam ging ich mit ihm zum Hänger, in welchem ich ihn abstellte und mich neben ihn setzte. Er senkte seinen Kopf und stupste mich an, worauf ich ihn zwischen seinen Ohren kraulte. "Ach süßer...", meinte ich und fing an zu weinen. Warm eigentlich? Hatte ich mich etwa...in Jan verliebt?
      Leise klopfte es an der Transportertür. "Hmm?", machte ich traurig, als Jan lächelnd hineintrat. Doch sein lächeln verschwand bald - als er mir in meine verheulten Augen sah. "Was hast du? Du hast grad ein tolles Pferd für einen Spottpreis gekauft und du weinst da?", meinte er und setzte sich neben mich. Ich schwieg und legte nur mein Gesicht in meine Hände. Sanft legte er seine Hand auf meinen Rücken. "Sag doch", meinte er niedergeschlagen. Ich schüttelte nur leicht den Kopf und schluchzte. Er stand auf und lächelte leicht Royal an. "Selbst er kann dich nicht aufheitern? Er ist doch richtig toll, ein richtiges Traumpferd....MEIN Traumpferd", meinte er mit den selben verträumten Augen, die ich schon einmal zu sehen bekommen hatte. Leicht schaute ich auf, begann dann doch wieder zu schluchzen, als mein Blick auf Jan fiel. Jetzt wusste ich es: Ich hatte mich in ihn verliebt.
      Er setze sich nun wieder neben mich. und ich überlegte was ich tun sollte. Es würde mir unendlich wehtun, ihn jeden Tag auf meinem Hof zu sehen. "Komm her", meinte Jan und nahm mich in den Arm. Ich fühlte mich unendlich geborgen in seinen starken Armen...aber ich wollte mich nicht daran gewöhnen. Dennoch schaffte ich es nicht, mich von ihm loszureißen. "Sagst du mir jetzt was los ist?" - "Ich....ich kann nicht", meinte ich. Was sollte ichauch sagen? Etwa: Ja, ich liebe dich und du hast Maya angebaggert und deswegen heul ich? Nein, das ging nicht. Er drückte mich ein wenig fester. Und ich...naja...heulte mich bei ihm aus, bis meine Tränen versiegten. "Gehts besser?", fragte er sanft, worauf ich nur nickte.
      Es klopfte wieder an der Transportertür und wir sprangen auf. Jan blieb bei Royal und ich ging zur Tür, um sie zu öffnen. Draußen stand Else. "Du Monsta? Ich bin mit Phar hier hergekommen, aber sie möchte frühzeitig fahre....kann ich eventuell bei dir mitfahren?" - "Warte mal kurz. Jan?", es war mir etwas peinlich, seinen Namen auszusprechen. Schließlich war ich seine Chefin und hatte mich bei ihm ausgeheult. Und war zu allem Überfluss in ihn verliebt. "hmm?", meinte er. Er war offensichtlich in Gedanken verloren. "Brauchst du den GT oder kannst du bei mir mitfahren? Else braucht ein Auto" - "Ich fahr bei dir mit" - "okay" Ich gab Else den Schlüssel zum GT. "Pass auf ihn auf, ohne den kann ich ja gar nicht mehr rasen und eventuell noch meinen Führerschein verlieren" Else grinste und verschwand wieder. Ich war wieder mit Jan alleine.
      Die Situation war mir ziemlich peinlich - schließlich hatte ich gerade meine gesamte Autorität verloren. "W-wollen wir so langsam fahren?", fragte ich. Wir waren schon 4 Stunden hier, und wenn wir jetzt fahren würden, wären wir gegen Abend zu Hause. Er nickte nur, worauf ich noch einmal die Transportgamaschen der beiden Pferde kontrollierte und aus dem Wagen kletterte, um vorne auf dem Fahrersitz platz zu nehmen. Jan sprang neben mich.

      Die ganze Fahrt schwiegen wir. Doch als wir wieder ankamen, rief ich alle zusammen in mein Büro, um zu klären, wie sich die Pferde Verhalten hatten.
      "Anna? Fang du an" - "Naja, erstmal zu den drei neuen: Sucess war...naja...er fraß immer nur das nötigste, als wäre er geizig. Und Affair war irgendwie die ganze Zeit traurig, nur Prince konnte sie aufmuntern. Spielen wollte sie nicht. Und Itchy ist ein wahrer Traum...so richtig schmusig. Arriban war leicht schüchtern, hat sich dann doch schnell eingefunden, und Salinera und Cala waren wieder das Traumpaar. Fallen hat die ganze Zeit rumgetobt, ich konnte sie kaum putzen. Prince schien mir sehr, sehr intilligent und Rose war manchmal zickig, jedoch auch schmusig", meinte sie verträumt.
      "Und bei dir, Sam?" - "Alles paletti. Waren alle brav und ließen sich gut putzen. Besonders Turn und Troll schienen mir talentiert. Aber auch Try sollte man nicht verachten.", meldete er wortkarg.
      "Sonja, wie stehts bei dir?" - "Sehr gut. Ihre...", ich schnitt sie grinsend im Wort ab: "Duzt mich doch, hatte ich das nicht schon gesagt?" - "Na okay, deine Pferde sind ein Traum. Seth und Larissa sind total hübsch, und Ice Splash erst. Nieve hat wunderbare Gänge, und Happen und Locke sind ja mal süß. Romeo ist total schlau und wollte Vegas um den Finger wickeln. Free ist eine kleine Diva und Joyna...einfach wow, ein Traum"
      Das Telefon klingelte. "Entschuldigt", meinte ich und ging ran. "Hi, hier ist Juu. Ich wollte dir nur mal eben sagen, du kannst Vanu haben. Ich bring ihn dir rüber, überweist du morgen?" - "Wow, danke! Klar mach ich das. Aber du, ich steck grad in einer Besprechung, komm einfach, okay? Tschau", meinte ich. Auch Juu verabschiedete sich und legte auf. Kurz danach klingelte es, es war Juu. "Entschuldige, ich war schon auf dem Weg", lachte sie. "Warte kurz", entgegnete ich grinsend und ging zu meinen Angestellten. "Brechen wir die Besprechung ab. Jan, du kannst mir Adis und Finjas Verhalten ja mal so erzählen", meinte ich und widmete mich wieder Juu. Aus den Augenwinkeln sah ich meine Angestellten vom Hof schlendern. "Lass uns abladen", meinte Juu, "hast du eine Box fertig?" - "Klaro. Na dann mal los" Wir luden Vanukas, wie er vollständig hieß, aus dem Hänger und brachten ihn zu den anderen auf die Weide. Zum Glück vertrugen sie sich prächtig. Auch Mysteri und Royal standen bereits dort.

      Der Abend kündigte sich mit einem wundervollen Abendrot an und ich lehnte mich auf den Zaun und dachte nach. Über den Tag. Über...Jan. Was er wohl von mir dachte? Wahrscheinlich nichts allzu gutes... Wieder kullerte mir eine Träne über die Wange.
      Ich ließ meinen Blick weiter über die Pferde schweifen. Hinten, bei Royal, da stand jemand! Wer war das? War das...Jan?
      Die Person merkte meine Blicke und kam auf mich zu. Tatsache, es war Jan. "Wieso...?", fragte ich erstaunt. "Tut mir Leid...ich konnte mich nicht von deinem Neuerwerb lösen, er ist einfach zu....wie soll ich das sagen? Er ist traumhaft. Aber...du weinst ja schon wieder! Magst du nicht erzählen, was los ist? Vielleicht hilft es ja" - "das geht nicht", meinte ich abwehrend mit dünner Stimme. Er, der auf der anderen Seite des Zaunes stad, sah mich nur besorgt an. "Kann man dich nicht irgendwie aufheitern?" Ich seufzte: "Nein" - "Auch nicht mit einem Ausritt?" - "Um diese Uhrzeit?" - "Hast Recht" Betrübt senkte er den Kopf. "Ich mag es nicht, meine Chefin so zu sehen." Es schien ihm ja etwas an mir zu liegen, aber ich wollte mir keine Hoffnungen machen. Er war so gut wie vergeben, zumindest in meinem Kopf. Er legte seine Hand auf meine. Seine Berührung war warm und weich. Dennoch vermochte sie nicht, mich glücklich zu machen. "W...was würdest du tun, wenn du verliebt wärst in jemanden, in den du nicht verliebt sein dürftest um deinen Ruf nicht vollkommen zu zerstören und der zu allem Unglück auch noch offensichtlich in jemand anderes verliebt ist?", fragte ich betrübt und sah ihm in seine wunderschönen Augen. Er schaute mich hingegen nur verwirrt an. Anscheinend hatte ich einen Denkprozess bei ihm ausgelöst. Ich redete weiter: "Und du den, in den dieser jemand verliebt ist, auch noch magst, so dass du ihm nicht böse sein kannst?" - "Wer...wer ist dieser jemand?", meinte er leise mit sanfter Stimme. Ich schaute nur zu Boden - das Abendrot umhüllte uns. Er schien leicht unsicher. "Ist...ist dieser jemand einer von deinen Angestellten?", fragte er. Ich nickte nur kurz und schaute weg, damit ihm meine Röte nicht auffiel. "Sam...", murmelte er nur und senkte seinerseits den Kopf. Ich überlegte kurz. "Nein", hauchte ich dann und sah ihm tief in die Augen. Verwirrt sah er auf. "Du meinst..." Mir schoss die Röte abermals ins Gesicht. Vorsichtig legte er die Hand auf meine Hüften und kam einen Schritt näher. "Der Zaun nervt", grinste ich, worauf Jan über den Zaun sprang und seine Hände wieder an meine Hüften legte. Nur dieses Mal standen wir enger.
      Langsam kamen wir uns näher, als wir Schritte hörten und unsere Köpfe drehten. "Was geht denn hier ab?", fragte Sam leicht verärgert. Peinlich, peinlich diese Situation. Schnell entfernten wir uns voneinander. "so weht also der Wind, schon klar", fügte Sam hinzu. Ich entgegnete: "Sam, bitte." meine Stimme war ein Flehen, wie sollte ich es ihm erklären? "Ich mag dich, wirklich.." - "Aber nicht genug." Seine Stimme war so schneidend scharf, dass ich kein Wort mehr hervorbrachte. Stattdessen sah ich auf den Boden. Schützend legte Jan seinen Arm um mich.
      Weitere Schritte näherten sich und zerrissen das Schweigen. Es war Norwi. "Was ist denn hier los?", fragte sie erstaunt, und ich winkte ab. "Naja", redete sie weiter, "Galaskas Steigbügelriemen ist gerissen. Ich dachte mir...Kannst du es eventuell flicken?" - "Kein Problem" Leicht verwundert sah sie Sam an. "Sam?" Sie kannten sich? "Norwi?", entgegnete Sam. Verwirrt sahen Jan und ich vom einen zum anderen. "Soll ich dich mitnehmen? Dein Haus liegt auf meinem Weg", fädelte Norwi geschickt ein. Ich warf ihr einen dankbaren Blick zu. Sam nickte nur und ging zusammen mit Norwi - nicht ohne uns noch einmal einen bösen Blick hinüber zu werfen.
      Jetzt waren wir wieder allein. "Weißt du", meinte Jan, "ein verstehe ich noch nicht so ganz: Warum meintest du, dass ich in jemand anderes verliebt wäre?" - "Das war doch offensichtlich. Du hast verträumt zu Maya rübergeguckt und..." Er schnitt mir das Wort ab. "Ach wo. Ich hab mich doch nur für Royal interessiert", grinste er. "Ich find das gar nicht so witzig" - "Ja, schon klar", winkte er ab und sah mir tief in die Augen. Langsam kam er mir näher, immer näher, bis sich unsere Münde berührten...
      Der Kuss war wunderschön und trieb mir die Schmetterlinge in den Bauch. Ich hätte diesen Moment am liebsten für alle Ewigkeit angehalten. Wir lagen uns noch lange in den Armen, bis Jan zusammenzuckte. "Was ist los?", fragte ich. "Wie spät ist es?" - "Elf, wieso?" - "Mist, ich müsste eigentlich schon längst zu Hause sein." - "schade" Meine Stimme klang betrübt, sodass er noch hinzufügte: "Aber wir sehen uns doch bald wieder"
      Langsam gingen wir in Richtung Stallgebäude, wo er sein Fahrrad abgestellt hatte. Doch es war...weg! Spurlos verschwunden! Verzweifelt legte Jan sich an eine Wand. "Und jetzt?" Schnell wusste ich eine Lösung. "Wofür gibt es das Gästezimmer? Morgen gehen wir zur Polizei" Er willigte ein, worauf wir ins Haus gingen. Ich zeigte ihm, wo vdie wichtigsten Räume waren, bevor wir uns eine gute Nacht wünschten und beide in den Zimmern verschwanden.
      Friedlich schlief ich ein und träumte...von Jan.
    • Citara
      Ein Prachtstück für Green Hills


      'Da bin ich also', murmelte ich, als der Flieger auf der Landespur des Johannesburg International Airport landete. "Südafrika", seufzte ich glücklich. Witzig war, dass mein Flieger genau dort landete, wo auch die Nationalmannschaft gelandet war, nur das diese wohl weniger in der Buisness-Class unterwegs gewesen war.​
      Also wartete ich auf meine Tasche und nahm dann den Bus zu meinem Hotel. 5*-Luxus, ich gönne mir diesen Urlaub mal, wo ich doch die letzten Jahre ohne Unterbrechung täglich nur geackert hatte. Um den Hof musste ich mir keine Sorgen machen - schließlich hatte ich Sam, Jan, Anja und Sonja (sie hatten mich zu diesem Urlaub überredet). Es war wirklich ein tolles Hotel mit allem nur erdenklichen Luxus. Und am Mittwoch hatte ich noch eine Karte für das Spiel Deutschland - Argentinien sichern können. Also war ich rundum glücklich und machte mich erst einmal auf in den Wirlpool, in dem ich mit Jan telefonierte, um zu Wissen, wie es den Pferden ging. "Aalso", fing er an, "Larissa wollte heute nicht so Recht geputzt werden, aber geschafft haben wir es mit vereinten Kräften dann dennoch", er schmunzelte, "und an der Mähne von Ice Splash, bis wir die nach ihrem Schlamm-Wälzer wieder sauber gekriegt haben, oh oh. Über Seth brauch ich wohl nichts weiter zu erzählen - brav wie immer. Jap, und unsere Falabellas werden immer frecher, deshalb bringen wir allen im Moment ein paar Kunststückchen bei. Turn kann ja zum Glück schon ein paar, und den anderen macht es wirklich Spaß, außerdem fahren wir die Süßen auch noch jeden Tag aus. Prince, Caipi und Mysteri waren auch brav. Naja, Else kennst du ja, die Frechdächsin...das waren die Ponys. Jetzt zu den Großpferden: Roxi hing wie immer nur mit Joyna rum, du kennst die beiden ja. Genau wie Vegas, Finja und Freedom, die drei sollte man echt mal trennen, die sind ja noch schlimmer als Roxi und Joyna! Romeo war mal wieder ein Schatz, Sam hat sich sichtlich gefreut als er den Westernsattel in deiner Kammer gefunden hat und mit ihm Barrelracing machen konnte...das hat er übrigens auch mit Joyna, Roxi, Schmuselocke und Happen gemacht, Arriban durfte zusehen. Unsere beiden Tekken und Nori verstehen sich auch prächtig, besonders die beiden Tekken, die lieben sich", er kicherte, "Linara und Liebe wie immer auch unzertrennlich, Love tobt gerade glücklich auf der Koppel rum." Damit hatte er fast alle beschrieben. "Und die anderen Zuchtpferde?", hakte ich nach. "Über die Falabellas und über Löckchen und Joyna hab ich ja schon erzählt, Itchy guckt auf Carenté-Vorstellungen immer Philipp nach. Sali und Cala, einzigartige Dressurasse, das durfte Anja feststellen, und Moonlight hat gerade 'ne Schmusestunde mit Sonja hinter sich. Aber jetzt zum spannenden Teil, den Neuankömmlingen: Debüt ist gekommen, Goldherz hat gefohlt. Ein sehr hübscher Kohlfuchs. Jap, und Findu hat Bluebayou und Cui gebracht, die machen nnur zu gern bei unserem Kunststück-Training mit", man hörte ihm das grinsen an, "Albus der Riese ist auch da. Und bei Khia hast du auf keinen Fall einen Fehlkauf gemacht, die ist arg schnell. Ach, und Maifee und Joyna haben auch gefohlt." - "WAAS?!", kreischte ich ihm überglücklich ins Ohr, "du musst mir unbedingt mal Bilder mailen" - "Ja das mache ich", er lachte, "sind übrigens beide total hübsch, beides Stütchen. My Apocalypse Fohlen ist ein Red Spotted Leopard geworden, und Joyce ist was ganz besonderes. Ein Dark Bay Sabino. Und kein einfacher Sabino, sondern einer von der Stichelhaarigen Art mit der extravagenten Scheckung und viel Weiß" Ich freute mich richtig. "Aber ich muss jetzt wieder an die Arbeit, da will ein Zaun geflickt werden. Hab ja schon gesagt, Else war wieder frech..." Ich lachte laut auf, bevor wir uns verabschiedeten und auflegten.​
      Nun hatte ich genug entspannt, ich stand auf, duschte und trocknete mich ab und zog mich an. Schließlich wollte ich noch ein wenig über die Straßen wandern und nicht zuletzt am Hotel unserer Nationalmannschaft vorbeischauen. Nur schauen, nicht fotografieren, nicht reden, nicht klingeln.​

      Also schnappte ich mir Sonnenbrille und Handtasche und verließ das Hotel. Meine Haare wehten leicht im Wind und ich war immer leicht am Lächeln - zu glücklich war ich gerade.​
      Am Straßenrand sah ich einen Südafrikaner, der gerade einen Sattel hochhob. Ich meinte, den Sattel zu kennen...jetzt war ich neugierig. "Hello", grinste ich, "Do you know where this saddle come from?" Er drehte sich um und meinte: "Hello. It's from Germany. Why do you ask me?" - "Oh, i think i know it" Ich grinste und sah, dass ein wenig der Polsterung abgetragen wurde. Das Pferd, welches ihn jetzt trug, musste einen ziemlich hohen Widerrist haben. Eins erkannte ich eindeutig: Der Sattel war aus meiner Hand. "I've buied it from a woman from Germany. Sadly it don't fit well. What else, anyway I have to sell my stallion", er seufzte traurig, ging dann in eine Gasse und bedeutete mir, mitzukommen. "Shall I try to fit the saddle to him? I''m a saddler. Okay, I seldom make new saddles because my stud is a very hard job." Er lachte - und ich hatte keine Ahnung ob er über mein Englisch lachte oder es nur pessimistisch gemeint war. "I have no money" Also war es pessimistisch gemeint. Na gut. "But I've got enough money so I don't need more." Er sah mich fragend an, worauf ich noch etwas hinzufügte: "I'll fit the saddle for free" Schon war er ein wenig glücklicher. "Thank you! But...you have a stud?" - "Yes, I have. Flair and I change our breeds at the moment so we dont breed any foals now. We search for stud horses at the moment." - "And wich breeds are you going to breed?", er biss sich auf die Lippe, es schien ihm zu schmerzen - warum auch immer. "Heavy Warmbloods, Criollos and Thoroughbreds. Why..?" Nun zeigte er auf einen wunderschönen, rosé-weißen, schlanken Vollbluthengst. "That's my stallion", antwortete er knapp und biss sich erneut auf die Lippe. Ich ging einen Schritt auf den Hengst zu und strich ihm über die Nüstern, während der Mann ihm den Sattel auflegte. 'Wie gut, dass ich für gewöhnlich Nadel, Faden und Nahttrenner dabei habe, ich dachte immer das wäre eine dumme, unnütze Angewohnheit', dachte ich bei mir und sah, wie viel zu hoch der Sattel um den Widerrist herum saß. Schnell bat ich den Mann, den Sattel so zu halten, dass ich an die Naht unterm Widerrist kommen würde. Das tat er und so trennte ich schnell die Naht auf, nahm ein wenig Polsterung herraus, glättete das Leder und nähte die Naht wieder zu. "You can try it if you want", meinte ich und er legte den Sattel auf - er passte perfekt.​
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      "Thank you", meinte er aufrichtig, doch es schwang Traurigkeit in seinem Ton mit. "You said that you have a stud with Flair. Are you Monsterflosse...from Green Hills?" - "Yes, I am", ich grinste leicht, doch ich verstand nicht so recht. Was wollte er? Er redete weiter: "And you said that you search for stud horses, too. And you know that I must sell him....", er wollte nicht weitersprechen und lehnte sich traurig an den hübschen Hengst. Ich wusste jetzt was er wollte und begriff meine Chance auf diesen wundervollen Hengst, der anscheinend so sanft und doch recht schnell war. "Has he got papers?", fragte ich und der Mann nickte. "I think you know Saphira, the black Mare from Pharlap? She's his Mum. His Dad is unfamous at the Moment, but he is very fast and talented. He is Empire State of Mind." Ich erinnerte mich an den feingliedrigen, weißen Hengst, den ich für Crazy importiert hatte, als ich noch keine Angestellten hatte und bei dem Jan sich immer beschwerte, dass ich ihn nicht behalten hatte. "Can I do a ride with him?" Ich war tatsächlich sehr interessiert. "Yes, you can. There is a riding place, there can you try it." Er zeigte nach rechts, und tatsächlich, dort war einer. Schnell schnallte er den Sattel fest, ließ mich auftrensen und ich führte Escador - wie der Hengst wohl hieß - zum Reitplatz, bei welchem ich aufstieg. Dann testete ich ihn: Schritt, Trab, Galopp, Renngalopp, Sprung. Und ich musste feststellen, dass Escador ein perfekter Zuchthengst für Green Hills war. "When you like to I'll buy him", teilte ich dem Mann meine Entscheidung mit. Er freute sich, einen guten Platz gefunden haben, doch spielte auch Trauer in seinem Gesicht mit. "How much?", fragte ich, worauf er nur antwortete: "I don't know. He haven't run any races until yet and he isn't trained well. But I've buied him as a foal...when he still was a bay..." - "I make a suggestion: 10.000 Euros...ähh...that are...circa 118.920 ZAR?" Der Mann bekam große Augen: "Thats too much", stellte er fest. Ich lachte. "No it isn't. You don't know whats the price of some other Thoroughbred who are slower than him?" - "No", nun grinste auch er und unterschrieb einen Vertrag, den ich mir daraufhin genau durchlas und dann ebenfalls unterzeichnete. "Now he's yours. The Tack too i think", ich nickte nur kurz dankbar. Im Vertrag war schon abgehandelt, dass ich ihn bis zu meiner Abreise hier, bei seinem alten Stall, unterstelle dürfte. Das mit dem Flug bekäme ich schon geregelt. Also verabschiedete ich mich von dem etwas traurigen Mann, um erst einmal einen Ausritt zu unternehmen. Das Geld hatte ich ihm bereits gegeben.​

      Mit meinem riesigen Hengst erregte ich reichlich aufsehen. Klar, er hatte schließlich die Größe eines Shire Horses undich selbst müsste ca. 15cm größer sein, um allein über seinen Widerrist schauen zu können. Plötzlich ref irgentetwas "Ich kack ins Essen, da ruft schon wieder einer an!" Ich lachte und wusste was es war, also griff ich nach meinem Handy und nahm ab. "Hey Jan", grinste ich und brachte Essi (diesen Spitznamen trug Escador seit 15 Minuten) zum Stehen. "Hey Monsta", meinte er, "und, was machst du grad so?" Ich lachte. "Du hast Langeweile, oder?" - "Nein, nur nix zu tun" Auch er lachte. "Nunja, ich reite grad aus." Er war erstaunt. "Mit wem?" - "Unserem neusten Neuzugang, den ich am Donnerstag mitbringe." - "Um was handelt es sich?" - "Ein Prachthengst. 1,90m, Rose Gray, reinrassiges englisches Vollblut mit Papieren und Abstammung: Saphira x Empire State of Mind" Jetzt sah ich ihn förmlich vor mir, die Kinnlade weit offen. Kurz war er sprachlos, dann rang er sich durch zu fragen: "Wo hast du denn den her?" - "Gekauft. Nein, ich hab gesehen wie ein Mann mit einem meiner Sättel unterwegs war und ich hab ihn angesprochen, worrauf er meinte dass er seinen Hengst bald eh verkaufen müsste und ja, dann haben wir über Green Hills gelabert und dann fragte er ob ich denn nicht noch einen Zuchthengst gebrauchen könnte. Und dann zeigte er mir den Escador." - "Ich freu mich schon auf ihn", lachte er, "aber jetzt bin ich erstmal neugierig, wie sieht das Hotel unserer Mannschaft aus?" - "Ou. Keine Ahnung, war noch nicht da, dann reite ich gleich mal drauf los. Bis heute Abend?" - "Jap, bis heute abend, Tschau!" Auch ich verabschiedete mich und brachte Escador nun in einen langsamen Galopp.​

      Der Weg war nicht lang und bald durfte ich ein schönes Hotel betrachten. Und den Bus unserer Elf. Und unser Team. Unser Team? Ich brachte Escador zum stehen, um besser sehen zu können. Tatsache. Zum Glück war ich nicht die einige die sich gerade vor dem Hotel befand. Nur ich machte die Rechnung nicht mit Philipp Lahm, der ja selbst ein Vollblut besaß. 'Oh Gott', dachte ich. Schnell stieg ich ab, denn sie kamen direkt auf mich zu und ich wollte nicht von oben herab sprechen müssen. "Thoroughbred?", fragte Philipp Lahm und nickte zu Escador. Ich nickte: "Jap, Vollblut. Ich hab mit ihm noch so einiges vor", und klopfte Essi den Hals, welcher mich darauf sanft anstupste. "Ah, Sie sprechen Deutsch", lachte er, "Sehr ruhig für ein Vollblut. Surabaja wäre bei solchen Menschenmengen schon längst ausgerastet", nun grinste er und ich entgegnete sofort: "Meine Khiara El Assuad auch, die kleine Zicke" - "Riesiger Hengst. Wer sind denn die Eltern?" - "Naja, der Vater ist jetzt nicht sonderlich bekannt, Empire State of Mind. Ist auch eher klein. Seine Größe hat er von seiner Mutter Saphira, die ist aber bekannt." - "Wollte ich gerade sagen, Saphira kenne ich doch", schmunzelte er und hinter ihm räusperte sich Bastian Schweinsteiger. "Philipp, wir sind auch noch da!" Philipp Lahm drehte sich um. "Ou ja, ach was, ich war halt neugierig. So einen Riesen sieht man nicht oft, und Vollblut-Schimmel sind auch nicht so häufig. Außerdem such ich noch nen Hengst der später mal geeignet für ein Fohlen von Sura wäre." - "Schon klar", entgegnete Lukas Podolski und wendete sich dann mir zu, "Wie heißen sie denn?" Sofort antwortete ich: "Monsterflosse" Philipp Lahm wurde hellhörig: "Green Hills? Flair und Sie?" - "Genau", lachte ich. Er redete weiter: "Ich hab gehört ihr wollt demnächst auch Vollblüter züchten, wann macht ihr denn wieder auf und auf welchem Niveau?" - "Wann ist noch unklar, und auf höchsten natürlich", ich grinste in mich hinein, als ich die genervten Gesichter der anderen Spieler sah. Mir viel es schwer, ein losprusten zu verkneifen. "Ich würd ja zu gern mal wissen, wie schnell es sich anfühlt wenn man auf ihm Sitzt, und vor allem wie hoch...", murmelte Bastian Schweinsteiger leise, es war anscheinend nicht für meine Ohren bestimmt. "Im Ernst?", lachte ich. Erst war er ein wenig geschockt, doch dann lachte auch er: "Ja:" - "Dann kommen Sie", meinte ich, stieg auf Essi auf und hielt ihm die Hand hin. Erst war er leicht eingeschüchtert, doch dann nahm er sich ei Herz und sprang hinter mir auf. "Halt dich gut fest. Egal wo, hauptsache gut. Okay, vielleicht nicht gerade so dass es Escador weh tut" Ein wenig Angst hatte der Schweini dann wohl doch, also nahm trieb ich Essi erstmal in den Trab und dann in einen mittleren Galopp. Prüfend sah ich nach hinten - es schien im Spaß zu machen. Also legte ich noch einen Zahn zu und wir rasten einen kleinen Rundlauf. Als wir wieder bei den anderen angekommen waren, stoppte ich und Bastian Schweinsteiger stieg ab. "Schade", grinste er, "ist fast so gut wie Autofahren" Ich schüttelte grinsend den Kopf. "Das ist doch nicht vergleichbar." Und wieder ging mein Handy los:"ICH KACK INS ESSEN, DA RUFT SCHON WIEDER EINER AN!" Oujeh, peinlich. "'Tschuldigung", murmelte ich und ging ans Telefon. Begrüßt wurde ich wieder von Jan. "Hey Jan", grinste ich.​
      Er war ganz außer Atem, was mir Sorgen bereitete. "Was ist los?" - "Fallen...sie ist mal wieder ausgebüxt und in ein Loch getreten...und wir können sie nicht fangen, obwohl sie lahmt, und zwar stark, sie schleift das Bein nurnoch..." Meine Miene schlug schlagartig um - von belustigt in angespannt und besorgt. "Sam ist doch Westernreiter? Dann...dann nehmt Khiara, Else und Ice Splash, die drei schnellste, und Sam kriegt Joyna, die ist westerngeritten. Sag ihm, er soll sie mit dem Lasso packen...und dann holt schnell einen Tierarzt" - "Okay", meinte er gehetzt und legte auf.​
      "Was ist los?", fragte Mesud Özil. Ich holte tief Luft und antwortete: "Das war mein Freund und Angestellter Jan, er hat mir grad was berichtet. Fallen Immortaliny, ein Araberstutfohlen von mir, ist ausgebüxt und in ein Loch getreten und lahmt jetzt stark. Naja, ich muss dann auch mal zurüch, Bis dann!" Alle verabschiedeten sich und ich brachte Escador zum Stall zurück um darauf hin zurück zum Hotel zu laufen und mir dort ein paar Runden im Pool zu gönnen. "Fallen kriegen die schon wieder hin", versuchte ich mir einzureden, doch die Sorge blieb.​
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    verstorbene Pferde =(
    Hochgeladen von:
    Citara
    Datum:
    16 Nov. 2009
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