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Rose1

River´s Baghira

River´s Baghira
Rose1, 17 Mai 2020
Wolfszeit gefällt das.
    • Rose1
      Ankommensbericht 21.08.2013 - Baghira
      Nun war ein ganzes Jahr vergangen, als ich mein weiteres zukünftiges Fohlen bei River Dance of the Champions züchten hab lassen und angeschaut, aber die kleine Stute da ließ, für die Grundbildung. Doch heute war es soweit, nun konnte ich sie endlich nach Hause nehmen und machte mich früh auf den Weg, bevor ich heute mich um meine Pferde kümmern würde. Ich war schnell auf den Beinen und jagte durchs Haus, um mich zu Duschen und zu frühstücken. Ich war schnell fertig und saß schon im Auto samt Hänger. Meine Mutter kam auch nach einer gefühlten Stunde obwohl es nur fünf Minuten waren. Ungeduldig und nervös rutschte ich auf dem Beifahrersitz die ganze Fahrt herum und fühlte mich so leer. Nach einer halben Stunde Fahrt, hatte ich mich leicht beruhigt und sah die Autobahn nur noch hinter uns. Sofort las man die Schilder, die zum Hof führten. Ich wurde wieder nervös und lächelte übers ganze Gesicht und als wir auf den wunderschönen Hof rollten, sprang ich gleich heraus zum Gemeinschaftshaus. Dort klingelte ich und erblickte gleich niolee, die mich freundlich empfing und sogleich zum Fohlenstall führte. Ich unterhielt mich nebenbei mit ihr, da ich so aufgeregt war und glücklich, sodass ich erst bemerkte das wir da waren als Baghira's Köpfchen über die Halbwand lugte. ,,Och Gott ist die süß geworden!´´, strahlte ich und strich ihr sanft über die Stirn. Ich fragte ob ich rein dürfte und niolee nickte. So ging ich vorsichtig in die Box und streichelte sie sanft am Hals und Körper. Neugierig aber auch etwas zurückhaltend sah sie mich an. Aber als das Halfter kam wurde sie ganz entspannt und folgte mir brav aus der Stallgasse heraus. Sogar in den Hänger ließ sie sich Verladen, auch wenn sie etwas ängstlich dabei war und ab und zu zögerte, doch sofort als die Hängertüre zu war, wusste ich, das sie mein war. Ich strahlte übers ganze Gesicht und verabschiedete mich dann von niolee, ehe ich ins Auto stieg und verträumt aus den Fenster blickte. So schnell verflog jetzt die Zeit und ich merkte jetzt erst das wir wieder auf unseren Hof waren. Schon war ich wieder draußen und hinten beim Hänger, dort öffnete ich diesen und führte meine neue kleine Stute Baghira aus dem Hänger. Brav folgte sie mir, sie war zwar etwas ängstlich, doch betrachtete dann alles mit neugierigen Blicken und als wir den Fohlenstall betraten, wurde sie gleich mit zuckersüßen und jungen Gewieher begrüßt. Baghira beschnupperte dann die anderen Fohlen, die im Moment im Laufstall standen und verstand sich gleich mit ihnen. Daher öffnete ich die Türe für die Koppel und die drei kleinen Racker verschwanden mit lauten Gewieher und Gequietsche. Zufrieden ging ich nun aus dem Fohlenstall und machte mich auf den Weg zu den Hengsten.
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      Wolfszeit am 21.08.2013
      Heute Hatte ich einen Auftrag bei Samsisam.Also packte ich meine Sachen ein und fuhr los.Als ich auf Samsisam hof vorfuhr sah ich sie schon wie sie eins der Fohlen zu Putzplatz führte.Ich stieg aus nahm mein Zeug und begrüßte sie.Samsisam zeigte mir River's Baghira und holte dann die anderen zwei.Ich holte ein Lecklie raus und gab es Baghira wären sie noch kaute holte ich meine Spritze raus und verabreichte sie.Die kleine zuckte ein bisschen zusammen aber blieb sonst ruhig.Dafür das sie so braf war gab es noch eine Karotte.Dann Tastete ich die Gelenke ab.Alles war gut.Nun schaute ich noch in ihr Maul Die Zähne sahen gut aus und hatten weder ecken noch kanten die Baghira beim fressen stören könnten.Nun war Samsisa mit Arcany.Samsisa sagte das sie heut gut drauf war.Arcany rieb auch schon ihre Nase an mir.Auch sie bekamm ein Leckerli und ich begann bei der Sprize.Als sie den piks spürte ging sie ein Schritt zurück.Sie bekam zur belohnung eine Karotte und ich tastete ihre beine ab.Auch dort war alles gut.Nun schaute ich mir noch ihr Maul an auch sie hatte gute Zähne.Nun war noch Cheetah.Ich begann gleich mit der Sprize.Sie versuchte in den Srick zu beißen aber als ich sie abtastete sand sie wieder ruhig.Nun schaute ich noch in ihr Maul und auch hier war alles gut.Ich verabschiedete mich von Samsisam und fuhr los.
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      Lynx
      16.10.2013 - 17:04 Uhr

      Sammelbericht für Samsisam: Code of Mystic Girl, Joker's Jackpot, Possy Pleasure Mainstream, River's Baghira, Shamal & Sheregi
      Heute wollte ich Samsisam ein wenig mit ihren Fohlen helfen; Sie war eine gute Freundin von mir und als ich erfuhr, dass sie einen Hof hatte, wollte ich sie natürlich sofort besuchen gehen. Also hatte ich mich schon früh auf den Weg gemacht und war circa um zehn Uhr angekommen, wurde von Samsisam herzlichst begrüßt und wir holten alle Fohlen von der Weide.
      "Du kannst erst einmal Joker nehmen und ihn auf dem Platz laufen lassen, danach kannst du ein bisschen Schrecktraining machen, wenn das okay für dich ist?", fragte Samsisam mich, während wir die Fohlen in die Boxen brachten. Ich nickte natürlich, holte das neue Halfter von dem Scheckfohlen und führte ihn zu dem riesigen Reitplatz. "Tob dich aus!", flüsterte ich ihm zu, als ich den Strick entfernte, und obwohl ich dachte, er würde nur umhergehen und alles beschnuppern, weil er seine Energie auf der Weide ausgelassen hatte, raste er los und stieg und buckelte, bis er nach einer viertel Stunde langsam seine Energie verlor und nur noch im Schritt herumlief. Ich fing ihn leicht ein, band ihn an einem festen Pfosten an und putzte ihn, bevor ich mit dem Schrecktraining anfing. Erst holte ich eine Tüte, die er allerdings nur beschnüffelte und dann kaum Angst zeigte, dann kam der Regenschirm. Ich machte ihn vorsichtig auf und Joker zuckte kurz zusammen, beschnüffelte den Schirm ausgiebig und als ich ihn wieder öffnete, wollte er sich vom Strick losreißen. Ich lobte ihn, ging einige Meter von ihm weg und machte dem Schirm dort wieder auf. Er wurde wesentlich ruhiger und ich machte mit jeder Minute einen Schritt auf ihn zu, bis ich den Regenschirm neben ihm öffnen konnte. Das machte ich auch von hinten und von vorne, lobte ihn dann ausdrücklich und ließ ihn noch ein wenig über die Stangen traben, die wahrscheinlich vom vorherigen Training nicht weggeräumt wurden, ehe ich mir das nächste Fohlen vornahm: Baghira. Sie hatte eine traumhafte Fellfarbe, erwies sich beim Aufhalftern und Putzen allerdings als etwas schwieriger als erwartet. Sie zickte mich an, versuchte, nach mir zu schnappen und riss sich einmal sogar fast vom Strick, als ich sie zum Platz führte. Auf dem Platz ließ ich sie auch noch einmal laufen, fing sie wieder ein und ging dann in einen nahe gelegenen Wald. Sie haute mir nur einmal fast ab, als ein Vogel neben ihr hoch flog, war sonst aber ruhig und sah ihre Umgebung neugierig an. Als wir wieder zurück am Hof waren, brachte ich sie wieder auf die Weide und nahm mir als nächstes Shamal vor. Er war beim Aufhalftern und Putzen ziemlich ruhig, als ich ihn aber laufen ließ buckelte und stieg er mehrmals hintereinander und das mehr als eine halbe Stunde lang, bis er sich beruhigte und sich wieder einfangen ließ. Ich machte ein kleines Führtraining mit ihm, indem ich den Strick an seinem Halfter zu einem Zügel machte und das rückwärts gehen mit ihm übte, bis er nur noch ein kleinen Zupf brauchte, um nach hinten zu gehen. Dann übte ich das seitwärts gehen und antreiben, was sich allerdings als leicht erwies, und brachte auch ihn auf die Weide, bis ich mir Possy Pleasure Mainstream vornahm. Sie war nicht sehr leicht zu handeln und der Spaziergang auf dem Feld war auch nicht sehr ruhig, da sie mir zweimal entwischte, um das saftige Gras zu fressen, und immer hochnäsig nach vorne stapfte. Auch sie kam nach dem Spaziergang auf die Weide und holte Code of Mystic Girl aus ihrer Box. Auch sie durfte einen Spaziergang genießen, allerdings als Schrecktraining mehr auf Landstraßen. Vor einem Traktor hatte sie allerdings weniger Angst als vor den Kühen, die auf einer Weide neben uns gemütlich grasten. Ich brachte nach dem Schrecktraining ebenfalls auf die Weide und stellte fest, dass die Fohlenboxen leer waren, also machte ich mich ans Ausmisten. Erst wurde das dreckige Stroh entfernt, dann wurde die Box ausgespült und nach einstündigem Trocknen wurde frisches Stroh eingefüllt. Auch die Trüge wurden sauber gemacht und neu aufgefüllt und als Samsisam um 19 Uhr in den Stall kam unterhielten wir uns noch ein wenig über die Fohlen und andere Dinge, ehe ich um 20 Uhr nach Hause ging.
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      Snoopy
      29.12.2013 - 17:46 Uhr


      Sammelpflegi Raised from Hell, Code, Joker, Possy, Baghira
      Besuch bei Samsisam
      Heute besuchte ich Samsisam, sie hatte heute viel zu tun und hatte mich gefragt ob ich ihr etwas Arbeit abnehmen könnte. Da meine Mitarbeiter und ich uns bereit um meine Pferde gekümmert hatten sagte ich ihr zu. Ich fuhr direkt nach meiner letzten Reitstunde los und kam nach kurzer Zeit an. Samsi erwartete mich und zeigte mir um wen ich mich kümmern durfte. Ich entschied mich dazu als erstes mit river's Baghira zu arbeiten , die Junge Stute ließ sich gut führen. Ich band sie am Putzplatz an, dann holte ich ihren Putzkasten und putzte sie. Dann ging ich mit ihr in das Round Pen. Im Roundpen ließ ich Baghira laufen und ließ sie auf beiden Händen in allen Gangarten laufen. Da sie sehr lieb war hörte ich auf als sie brav um mich herum trabte und auf meine Hilfen reagierte. Ich fing sie ein und brachte sie auf die Weide. Anschließend holte ich Possy Pleasure Mainstream, die junge Paint Stute folgte mir brav. Wie zuvor schon Baghira führte ich sie zum Putzplatz, dort putzte ich sie. Als sie sauber war ging ich mit ihr eine kleine Runde spazieren. Possy lief brav neben mir am langen Strick, ich ging die Hausrunde. Auf unserem Weg verlief ein schmaler Bachlauf, Possy stapfte tapfer nach mir hindurch, auch als ich sie neben mir traben versuchte sie nicht zu überholen. Nach kurzer Zeit waren wir auch schon wieder auf dem Hof angekommen. Ich brachte Possy auf die Weide und holte Code of Mystic Girl. Code band ich, nachdem ich sie von der Wiese geholt hatte und in den Stall zum Putzplatz gebracht hatte, an und putzte sie, sie war von oben bis unten voll mit getrocknetem Schlamm, daher gab ich nach kurzer Zeit auf und kratzte nur ihre Hufe aus. Dann holte ich eine Longe aus der Sattelkammer und hakte sie in ihr Halfter ein. Danach führte ich sie in die Halle, in der Halle ließ ich sie um mich herum laufen. Code lief im Schritt in einem großen Kreis um mich herum. Sie kannte das Longieren bereits und daher hatte ich keine Probleme und sie hörte auf alle meine Kommandos. Auch im Trab und Galopp hörte Code auf mich, sodass ich ganz entspannt in der Mitte stehen konnte. Als ich sie auf beiden Händen in allen drei Gangarten gearbeitet hatte ließ ich sie im Schritt abkühlen. Dann brachte ich sie zurück auf die Jungpferdewiese. Nun holte ich Possy und Baghira vom Paddock und brachte sie zurück. Nun holte ich Joker's Jackpot von der Wiese und band ihn in der Reithalle an. Nachdem ich Samsi gefragt hatte welches ihrer Pferde ich als Reitpferd für das Handpferdereiten nutzen kann sagte sie das ich Raised from Hell nehmen kann. Also holte ich Raised und band sie neben Jack an. Ich putzte beide über und sattelte anschließend Raised. Der schwere Westernsattel sah sehr bequem aus und anschließend trenste ich sie auch. Dann führte ich beide nach draußen, vor der Halle band ich Jack an und ritt kurz etwas auf Raised damit ich wusste wie sie bisher geritten war. Ich kam gut mit ihr klar sodass ich dann Jack löste und in Richtung Hausroute ritt. Raised ging entspannt am langen Zügel unter mir, Jack prustete aufgeregt aber da Raised ruhig war beruhigte er sich wieder. Die Strecke teilte sich in zwei Teile und ich bog rechts ab, nach einigen Metern kreutze ein schmaler Bachlauf unseren Weg, Raised ging entspannt hindurch und blieb in der Mitte stehen, Jack streubte sich aber da Raised in dem Wasser stand und es ihr nichts ausmachte folgte er uns ins Wasser. Auf dem restlichen Weg trabten wir einmal kurz und Jack lief brav neben mir her. Wieder am Hof angekommen brachte ich als erstes Jack auf die Wiese. Dann sattelte ich Raised in Ruhe ab und brachte sie zurück auf die Wiese. Zum Schluss verabschiedete ich mich von Samsisam und fuhr wieder nach Hause.

      3706 Zeichen by AliciaFarina
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      Mongofisch
      31.12.2013 - 17:47 Uhr


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      Nun war eine junge Stute an der Reihe, die heute ihren ersten Hufschmiedtermin hatte und somit auch das erste Mal beschlagen werden sollte.
      „Das ist Baghira, sie kennt das Hufegeben schon und ist im Umgang auch eine recht Artige“, erklärte mir Stefanie, während sie die hübsche 3-Jährige anband und ihr den Hals klopfte.
      Nach einem Begrüßungsleckerli begann ich mir die Hufe der Stute anzuschauen. Sie sahen nicht schlecht aus, sollten aber dennoch beschlagen werden, damit Baghira für den Winter gut gerüstet war.
      Zuerst ging es aber ans Ausschneiden. Ich hob den ersten Huf an, um mit dem Hufmesser das überschüssige Horn herauszuschneiden. Brav ließ das junge Pferd mich arbeiten und genoss die Streicheleinheiten seiner Besitzerin. Auch der Hufbock, welchen ich zum Raspeln benutzte, stellte kein Problem dar, ohne zu murren ließ Baghira sich nacheinander die Hufe darauf platzieren und bearbeiten.
      Zum Schluss folgte nun noch der Beschlag. Kunstoffeisen mit Stahlverstärkung waren ein guter Einstieg, sodass ich das erste Eisen erhitzte und mit Stefanies Hilfe an den Huf anpasste. Baghira war zwar etwas unruhig, ließ das Beschlagen aber ansonsten brav über sich ergehen.
      Mit Schneegrip nagelte ich das erste Eisen an den Huf und fuhr mit dem nächsten fort.
      Rasch waren alle vier Hufe mit dem Beschlag ausgestattet und ich lobte die Stute ausgiebig.
      „Das hat ja super geklappt“, sagte Stefanie erstaunt und lobte ihr Pony ebenfalls. Dann führte sie es zurück in den Stall.
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      Snoopy
      24.01.2014 - 00:25 Uhr
      Nur Blödsinn im Kopf die jungen Herrschaften!
      Ein warmer Wintertag in der Woche regte an sich mit den Fohlen zu Beschäftigen. Lächelnd stupste iich maxi an und zerrte ihn zum Frühstück. ,,Du hilfst mir heute die Rabauken einzufangen und sie zu säubern. Sie waren nun schon ein paar Tage auf der Weide und haben sich schön eingesaut!, grinste ich als ich an das Bild dachte, wie sie da so unschuldig bis über beide Ohren verdreckt da standen. Ein Lächeln huschte auf meine Lippen und Maxi antwortete: ,,Klar kein Problem, mach ich doch gerne.´´. Wieder wusste ich warum ich diesen Kerl liebte, er ist immer für mich da und hilft mir jederzeit. ,,Danke!´´, sagte ich zufrieden und gab ihn einen Kuss auf die Lippen, ehe ich mich schon mal anzog und Maxi dann nach kam.
      Nun gingen wir Beide los Richtung der großen Fohlenweide und sahen alle 8 Beisammen stehen. ,,Hja die sind ja wirklich sauber!´´, meinte ich ironisch und lachte ehe ich ein Bild von den vier Reitponys schoss, die gemütlich beisammen standen und uns nur unschuldig anblickten. Auch die anderen vier blieben nicht unbemerkt und Maxi schoss eines von den restlichen Ponys, wo der kleinste unser jüngster, namens Àrtali war. ,,Let's Go! Lass uns die 8 Rabauken einfangen!´´, meinte ich lachend und wir stiegen über den Zaun, wo schon die ersten 2 Hengstchen flohen und wir mit Glück uns Possy und Rando schnappen konnten. Zwar waren wir leicht vollgespritzt worden von den anderen beiden aber gut, solange wir wenigstens zwei von ihnen hatten. Etwas bockig folgte mir Possy und zerrte am Strick. ,,Madam! Benimm dich doch mal!´´, mahnte ich die Trakhenerstute an und sah zu Maxi und Rando. Rando trottete seelenruhig neben dem Jungen her und zeigte keinerlei Spinnereien, was mich erleichterte und es leichter machte sie anzubinden. Beim Putzplatz angekommen banden wir die zwei Warmblüter an und machten uns auf den Weg zur Weide. Dort standen nun nur noch vorne zwei abwartende Ponys. Einer von ihnen war Sheregi und der andere Don. Erleichtert das wir die Beiden auch gemütlich von der Weide holen konnten, freuten wir uns noch gar nicht auf den Stress mit den anderen. Ich sah zu ihnen, ehe ich Sheregi langsam rausführte und er brav und etwas schüchtern neben mir ging. Als kurz was umfiel erschrak der Kleine, und ich umarmte ihn liebevoll: ,,Ist gut!´´, er beruhigte sich wieder und stupste mich dann vorsichtig an, ehe ich lächelte und ihn weiterführte. ,,Alles okey bei dir und Don, Schatz?´´, fragte ich Maxi und er nickte, ehe wir die beiden Reitponys neben den anderen anbanden. ,,So dann mal zu den nächsten!´´, meinte ich seufzend und Maxi folgte mir nickend. ,,Das wird ein Spaß, zum Glück habe ich mir nicht so neue Sachen angezogen!´´, meinte er breit grinsend und ich lachte: ,,Ja aufjeden, weil das kann jetzt ne schöne Schlammparty werden!´´, antwortete ich grinsend, aber dennoch auch unfroh darüber. Doch es musste ja sein, also wanderten wir auf die schlammige Weide und schlichen an die Fohlen ran, zum Glück hörten sie uns nicht und wir konnten ganz flott Ártali und Code schnappen und sie auch zum Putzplatz brachten. Ártali bockte etwas, doch chillte sogleich als er draußen war. Code, die nun schon eine hübsche Jungstute war, hatte sich schnell gefangen und ging brav an Maxi's Hand. Als die beiden rappen mit Scheckungen angebunden waren, kamen nun die letzen beiden. ,,Das kann mal was werden, du kennst Baghira und Joker, die sind schlimm!´´, meinte ich fast hoffnungslos aber motiviert. Als wir die beiden dann schon erblickten, stiegen wir über den Zaun und liefen auf sie zu. Es wurde nun eine Verfolgungsjagd, eine ziemlich Dreckige... ,,Schnell! Lauf dahin, dort kommt Baghira!´´, rief ich und jagte von der anderen Seite auf sie zu, sie war nun in einen Eck. Wir hatten sie schon fast, doch plötzlich, da nahm sie den Weg zwischen uns durch und wir wollten hinter her und Nein! Zu Spät. Wir lagen mit der vorderen Seite im Schlamm: Ihhhhh!´´, rief ich und raffte mich flott auf, ehe ich mir leicht den Schlamm wegputzte: ,,Wenigstens ist mein Gesicht heil, Hahahaha wie du aussiehst!´´, musste ich Lachen und bekam gleich einen Kommentar von Maxi: ,,Aber du"!´´, meinte er und ich lachte und gab ihm grinsend einen Kuss, ehe ich ihm auf half und wir unsere Jagd auf die Fohlen fort setzten. Nachdem wir die Fuchscheckenstute erneut in die Ecke gedrängt hatten, war es zu spät für sie und Baghira war schon mal gefangen. Joker, der anscheinend keinen Spaß mehr daran fand rumzuwetzen kam nun auch her und ließ sich mitnehmen: ,,Du bist ja auch am schlimmsten mein Heer, ich glaube ich werde euch zu dreckigen oder fast alle eher mit warmen Wasser waschen.´´, meinte ich grinsend zu den Fohlen und natürlich Maxi. Dann brachten wir sie von der schlammigen Weide und schlossen das Tor hinter uns zu, ehe wir die beiden Schmutzigen Ponys auch zu den anderen brachten und sie festbanden. Schon standen die dreckigen Fohlen der Reihe nach vor uns und wir beschlossen, das ich immer eines der Fohlen gründlich wusch und Maxi sie einigermaßen trocken rubbelte und wir sie dann samt warmer Stalldecke in die Box brachten.
      ,,Dan können wir ja los legen!´´, grinste ich zu meinen Freund und schnappte mir erstmal die die am längsten gewartet hatten und das war fürs Erste der kleine dreckige Rapphengst Rando. ,,Hol mir bitte schon mal das Pferde Shampoo und die Stalldecken der Fohlen! Ich geh schon mal hinter mit Rando.´´, sprach ich zu Maxi, ehe er Ruckzuck verschwand und ich in der kleinen hellen Kabine ankam und Rando festband. Dann war auch schon mein Freund angekommen und das Wasser warm. ,,So mein Kleiner nicht erschrecken!´´, meinte ich zu dem Rappen, der sich nichts daraus machte als das warme Wasser über ihn lief und er schon mal etwas nass wurde. Nun legte ich den Duschkopf zur Seite und nahm das Shampoo und einen Schwamm und begann den kleinen Kerl gründlich zu reinigen und staunte jetzt schon bei dem Dreck... ,,Aiaiaiai.´´, meinte ich und shampoonierte ihn gründlich weiter ein, dann war ich soweit fertig und nahm den Duschkopf, ehe ich den ganzen Schaum aus dem Fohlen spülte und erleichtert war, endlich war sein rappschwarzes Fell wieder zu erkennen. So hing ich den Duschkopf wieder zurück, band Rando ab und übergab das Hengstfohlen Maxi, der sogleich begann ihn trocken zu rubbeln.
      Schon war ich auf den Weg zu dem nächsten Kanidaten, wohl eher Kanidatin. Possy blickte mir neugierig entgegen und ich schüttelte nur den Kopf, da ihre Scheckung gar nicht mehr zu sehen war. Nun band ich die Stute ab und führte sie zum Waschplatz, wo Maxi immer noch Rando trocknete. ,,Musst aber nicht ganz trocken machen gel?´´, sagte ich zu dem blonden Herren, der nickte und Rando weiter trocknete. ,,Ach wenn du so lieb bist, kannst du ja auch gleich die Hufe der Fohlen dann auskratzen und ihr langhaar etwas kämmen. ,,kein Problem!´´, antwortete er und ich lächelte: ,,Danke Schatz!´´, grinste ich und widmete meine Aufmerksamkeit wieder Possy, die schon ungeduldig hin und her tänzelte. ,,Jaja du kleine Wasserratte, wirst ja gleich sauber!´´, lachte ich und täschelte den schlammigen Hals. dann begann ich das Fohlen erstmal nass zu machen, wo jetzt schon braunes Wasser runterlief und ich nur den Kopf schüttelte. Als nun die Fuchscheckenstute auch mal komplett nass war, nahm ich mir das Shampoo zur Hand und fing an die Kleine ein zu shampoonieren. der Schaum war eher braun als weiß... Als sie rundum aussah wie ein brauner Pudel, nahm ich mir wieder den Duschkopf zur Hand und begann ihr das Shampoo vom Fell zu entfernen. So jetzt siehst du auch wieder gut aus!´´, grinste ich und knutsche die nasse Fohlenstirn, ehe ich zu maxi sah, der schon bereit stand und Possy entgegen nahm. Dann sah ich Rando entspannt an der Seite stehen und lächelte zufrieden, dann holte ich mir auch schon das nächste dreckige Fohlen.
      Nun war das kleine Sorgenkind Sheregi dran, der aber nicht mehr so mager aussah, wie ich ihn gerettet habe. Er entwickelte sich prächtig zu einen jungen Kerl. Brav und immer etwas schüchtern trottete der Kleine mir nach und machte erstmal große Augen, als er die Dusch sah: ,,Hoffentlich hast du keine Angst vor Wasser Sheri!´´, meinte ich zu dem Fohlen, der mich nur treudoof anblickte und ich grinste. ,,na dann, tolle Antwort!´´, grinste ich und nahm den Duschkopf, ehe ich vorsichtig begann ihn mit dem Wasser zu nässen. Er zuckte nur kurz, doch kriegte sich schnell wieder gefangen und genoss das warme Nass auf seinen Fell, dass den ganzen Schlamm herunter wusch. So kamen auch schon seine Grasflecken im Schimmelfell zur Erscheinung. ,,Mann ich will gar nicht erst wissen was ihr auf der Weide alles getrieben habt!´´, meinte ich laut und leicht aufgeregt und vernahm von hinten ein Lachen, das nur Maxi sein konnte. ,,Du mich auch!´´, antwortete ich nur eiskalt aber grinste dann. Dann nahm ich mir das Shampoo zur Hand und legte den Duschkopf zur Seite und fing an den kleinen Hengst einzuschäumen. Er genoss anscheinend diese Berührungen, da er sich völlig entspannte, was ich zum erstmal sah und mich nur noch Lächeln ließ: ,,Schau mal Maxi der Kleine scheint sich wohl zu fühlen.´´, meinte ich grinsend zu Maxi und auch er lächelte. Den Sheregi war unser kleines Sorgenkind, was viel Liebe und Pflege gebrauchte. Durch die ganzen Gedanken, hatte ich ganz vergessen, das ich schon fertig war und ihn nun abspülen konnte, was ich sogleich auch tat. Schon war er wieder blitzblank sauber und wieder der Alte. Ich sah zu Maxi der gerade Possy's Langhaar kämmte, ihr die Decke anlegte und sie dann anband. Ich grinste und gab ihn das Scheckfohlen ehe ich auch schon wieder zum Putzplatz verschwand.
      Nun war mein Fuchsfohlen Don an, der mich rotzfrech anblickte und mich kneifen wollte. ,,Ey Kleiner, Benimm dich!´´, mahnte ich das Hengstfohlen an und führte ihn dann zum Waschplatz, wo ich zu Maxi sah, der immer noch Sheri trocknete und dann zu Don sah, der mich neugierig anblickte und sich brav, was ein Wunder war, anbinden ließ. Dann nahm ich mir auch schon den Duschkopf und machte das dreckige Hengstfohlen soweit sauber. Mal wieder war es dreckiges Wasser und ein paar Klumpen fielen ab, doch mehr auch nicht, Don war wortwörtlich über beide Ohren komplett verdreckt. ,,Ich hoffe mal du bist hier der dreckigste!´´, meinte ich und begann schon das Fohlen ein zu shampoonieren. Er blickte nur lässig und kaum interessiert nach vorne und genoss das Waschen. Als auch bei ihm das ganze Fell eingeschäumt war, konnte ich ihn wieder abbrausen und war erleichtert als der ganze Schmutz beseitigt war und ich den kleinen Kerl Maxi übergeben konnte. Der grinste nur und ich rollte mit den Augen und sah zu den drei schon sauberen Fohlen, die gemütlich etwas dösten. Für sie war es zu Ende, auf mich warteten noch vier Fohlen.
      Da startete es auch schon mit den Kleinsten und jüngsten der Runde. Liebevoll blickte mir Ártali entgegen und schnaubte kurz zur Begrüßung. Ich schmunzelte und führte das Isländerfohlen zum Waschplatz und band ihn sogleich fest. Dies war das erste mal das er gewaschen wurde, sofern er dies nicht schon bei Vepr's Hof erlebt hatte. Er musterte neugierig das Ding und beobachtete es genau, als Wasser raus kam zuckte er, aber hatte dann keine Angst als das Wasser über ihn floss. Zwar hörte er nach hinten, aber war noch nicht ganz ruhig. Als soweit alles grobe weg war, machte ich mit dem Einshampoonieren und mal wieder war alles braun, nur nicht so stark wie bei den anderen, es hielt sich in Grenzen. Der Kleine war bald komplett weiß und schaumig, sodass ich mir wieder den Duschkopf nahm und ihn gründlich ab brauste. Er entspannte sich nun mehr und guckte neugierig auf den Schaum, ehe er fertig war und ich ihn dem wartenden Maxi gab. Der sogleich anfing mit den trocken rubbeln.
      Derweil machte ich mich auf den Weg zurück, um den nächsten Hengst wieder zu reinigen.
      Code meine wunderschöne Jungstute, war die nächste, sie war noch erträglich vom Schmutz. Sie blickte mir glücklich entgegen und stupste mich an. ich kraulte ihr kurz über die Stirn und führte sie dann auch zum Waschplatz, wo die nun Große Stute sich freiwillig hinstellte und sogar ohne Strick oder angebunden zu sein da stand. Sie entspannte sich sofort als ich ihr Fell mit dem warmen Wasser nass machte und schon das erste schmutzige Wasser ablief und bald nichts mehr kam und ich den Duschkopf weglegte und mal wieder von der Stute angestupst wurde. ,,Ja meine kleine Maus!´´, lächelte ich und kraulte ihre Schnute, ehe ich mir das Shampoo schnappte und die Warmblutstute damit einschäumte und dies länger dauerte, da sie ja schön größer war als die anderen. Doch bald war das Rappenfell verschwunden und sie war ein großer Pudel mit schwarzen Kopf. Ich grinste bei dem Gedanken und sah zu Maxi, der gerade die Mähne von Ártali gekämmt hatte und ihn zu den anderen stellte: ,,Guck mal ein Riesenpudel!´´, lachte ich und musste noch mehr Grinsen, als Code zu Maxi hinter blickte und den Kopf schief legte. Maxi musste auch Lachen und als Code mich verwundert anblickte, meinte ich, während ich über ihre Stirn strich. ,,Du siehst einfach lustig aus!´´, grinste ich und nahm mir dann den Duschkopf und wusch ihr das Shampoo aus dem Fell. ,,Na also!´´, grinste ich und sie strahlte wundervoll. Als ich sie dann Maxi übergab, wollte sie mir schon nach gehen, doch maxi hielt sie fest und die Stute sah mir nach. ,,Keine Angst!´´, grinste ich und sprach die beruhigenden Worte zu ihr, ehe ich um die Kurve verschwand und das vorletzte Fohlen holte.
      Nun war eine der Rabauken dran, die weg rannten. Baghira sah mich nur voll brav an und ich grinste nur und band sie ab, ehe ich sie zum Waschplatz brachte und erstmal anband. Dort blieb sie still stehen und ich schüttelte den Kopf. Dann blickte ich zu Maxi, der es ebenfalls tat. Ja die kleine war schon ne ziemlich harte Nuss heute und jetzt stand sie hier so treudoof da. Wir grinsten und ich begann dann den ganzen Schlamm von der Stute runter zu waschen, bis großartig kaum mehr was kam und ich den Duschkopf weglegte und nach dem Shampoo griff. Dann begann ich auch schön gründlich das Pony einzuschäumen, bis man kaum was mehr was von dem Pony sah und ich das ganze Shampoo wieder raus wusch und die nun saubere Baghira an Maxi weiter gab und mir Joker holte.
      Als der kleine Rappschecke Joker, dann vor mir stand rümpfte ich die Nase und band ihn ab, ehe ich den Hengst zum Putzplatz führte und wieder so ein angeblich braves Pony hatte. Ich grinste nur und sah zu meinen Freund der momentan die kleine Zicke trocken rubbelte und ich dann einfach mal mit dem Hengsten anfing: ,,Das wird lustig.´´, seufzte ich und wusch in den groben Schmutz aus dem Fell, nur noch erkannte man kein wirkliches Weiß. das könnte sich ja noch ändern nach dem guten Shampoo, wo ich auch schon begann Jackpot einzuschäumen und ihn nach einer Weile rund herum ordentlich in Schaum geschlossen hatte. Der Schecke entspannte sich nur und chillte eine Runde. Ich lächelte und nahm mir wieder dern Duschkopf, wo ich sogleich begann ihn abzubrausen und überrascht war. Der Hengst, war vielleicht nicht strahlend weiß und schwarz, aber das weiß sah soweit gut aus.
      Nun endlich hatte ich es geschafft und übergab das Fohlen Maxi: ,,Ich bringe die anderen derweil in ihre frischen Boxen, während du dich um Joker kümmerst!´´, meinte ich lächelnd und ging zu Possy und Rando, die ich abband und beide neben mir her in den Stall führte. es fing an zu schneien und ich war erleichtert die Fohlen heute geholt zu haben und nicht erst Morgen, sonst wäre es schlimmer gewesen mit dem Dreck. Als wir den Jungpferdestall erreichten, ging ich zu den Boxen und brachte zuerst Possy in ihre Box und nahm ihr das halfter ab, ehe ich die Box schloss und zu Rando's ging, wo ich den rappen auch gleich verschwinden ließ und zurück zu Maxi ging und die nächsten Ponys nahm, Don und Sheregi, brav folgten mir die Hengste zum Stall und wurden auch vom Schnee überrascht und waren froh als sie in ihren Boxen standen und ich ihre Halfter draußen an hing. Maxi war mittlerweile fertig und stand mit Joker und River bereit da, ehe ich mir Ártali und Code schnappte und wir die restlichen Jünglinge in ihre Boxen brachten. Zufrieden entfernen wir die ganzen Sachen die wir hatten gebraucht und verräumten sie. dann sahen wir wie die Kleinen alle zufrieden über ihr Essen herfielen und somit gingen wir aus dem Fohlenstall und schlossen die Türe hinter uns, ehe wir uns erstmal frisch anzogen, duschten und dann aufs Sofa setzten und einen Film sahen.
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      Pflegebericht vom 5. Mai '14:

      Zu Besuch bei Elena und Rachel
      © medy | 9950 Zeichen

      Zufrieden steige ich aus dem Auto aus und halte Ausschau nach Elena und Rachel. Heute darf ich einen Tag bei ihnen auf dem Hof verbringen, das wird bestimmt lustig. Offensichtlich werde ich das letzte mal hier sein, da sie bald umziehen. Auf dem Hof sieht man auch, dass alles schon gepackt ist.Da ich ein bisschen zu früh dran bin, schaue ich mich auf dem Hof um. Aber da kommen Elena und Rachel auch schon. Mit einem strahlendem Lächeln begrüsse ich die Beiden und grinsend sagt dann Rachel: "Also, dann wollen wir mal los! Wie wär's, wenn ich dir zuerst das Wichtigste zeige?" "Gute Idee!", antworte ich ihr und schaue neugierig auf die entfernten Stallungen. Rachel zeigt mir zuerst die Stutenstallungen und stellt mir die Hübschen vor. Auch Elena gestikuliert wie wild und will mir möglichst viel von ihren Schützlingen erzählen. So also lerne ich zuerst Smokey Gun, eine hübsche Painthorse - Stute, kennen. Auch Classic Gold, Roxy, Shadow in the Wall, Shadow of a Murderer, Celly sowie NL's Villain bleiben mir nicht unbekannt. "Die Fohlen lernst du dann später kennen", zwinkert mir Elena zu. "Alsooo, der Plan wäre, dass wir zuerst alle Stuten auf die Weide bringen, die Boxen misten und die Hüh's putzen", mit einem kritischen Blick begutachtet sie Celly's Fell, " denn die haben's echt dringend nötig" Mit einem Grinsen auf dem Gesicht nicke ich zustimmend und fahre Celly über den Hals. Ich blicke auf meine nun staubige Hand und wir fangen an zu lachen. Celly hebt verwundert den Kopf, "ist ja schon gut, du Hübsche", beruhigt Elena sie, immer noch lachend. " Also, los an die Arbeit!" Ich springe auf und folge Elena in die Sattelkammer. "So, du übernimmst Celly und Classic Gold", ruft sie mir zu und wirft mir die Halfter der beiden Pferde zu. Zuerst gehe ich zu Celly's Box, streife ihr das Halfter über den Kopf und nehme sie aus der Box. Das Gleiche mit Classic Gold. Auch Elena und Rachel haben je zwei Pferde an der Hand, als wir Richtung Weide losgehen. Dort angekommen lassen wir die Pferde los, schon rasen sie los, um die angestaute Energie loszuwerden. "Sieh sie dir an", lächelt Rachel und schüttelt kaum merklich den Kopf. "Kommt schon, die anderen Pferde wollen auch raus!",ruft uns Elena zu, welche auch schon wieder losgelaufen ist.

      Als dann alle Stuten auf der Weide sind, müssen wir die Boxen ausmisten. "Uff, das wird anstrengend", seufze ich. "Ach ne, das geht ganz schnell, zu dritt sind wir schnell!", lächelt mich Elena an. Wir machen das Radio an, trällern lautstark mit und misten die Boxen aus. Elena hat recht, zusammen sind wir schnell und schon bald haben wir die Mehrzahl der Boxen ausgemistet. "Wir sind ja gut in der Zeit!", ruft dann plötzlich Rachel. "Was ist denn für Zeit?", frage ich. " Erst zehn Uhr", antwortet sie mir. Ich hebe erstaunt die Augenbrauen hoch. "Na dann können wir ja später noch was mit den Hüh's machen, oder?", frage ich Elena und Rachel. Beide nicken. "Aber komm, wir müssen noch einige Boxen ausmisten."


      Nachdem wir alle Boxen ausgemistet haben, erlauben wir uns eine kleine Pause und trinken etwas kühles. " So, wollen wir mal die Stuten putzen?", meint dann Rachel nach einiger Zeit. "Hmm,wen willst du putzen?",wendet Elena sich an mich. "Öhm, vielleicht Celly und Roxy?", antworte ich ihr. "Okay, dann kannst du mal die beiden Putzen und auch Shadow of a Murderer und NL's Villain. Die anderen übernehmen wir", antwortet mir Rachel. "Alles klar",lächle ich die Beiden an, ehe ich mich auf den Weg mache. In der Sattelkammer nehme ich zuerst Roxy's Halfter und ihre Putzbox raus. Dann gehe ich zu der Stute, hole sie von der Weide und mache mich mit ihr bekannt. "Na du", rede ich mit ihr, "nun wirst du mal verwöhnt!" Zuerst putze ich sie ausgiebig, bis sie wieder schön strahlt. Roxy ist ganz brav, auch beim Hufauskratzen bleibt sie still stehen. Schnell kämme ich ihr noch die lange Mähne durch, dann ist sie auch schon fertig. "Braves Mädchen!", verabschiede ich mich von ihr, ehe ich sie wieder auf entlasse. Ich versorge ihre Putzbox und hole Celly hervor. Wieder begrüsse ich die Dame und streichle sie, bevor ich mich an die Arbeit mache. Celly, eine hübsche Criollo-Stute, ist es aber schnell langweilig und fängt an, an meiner Jacke zu knabbern. "Hey!", meine ich lachend, "lass das!" Sie nimmt ihren Kopf weg und schaut unschuldig drein. "Du süsses Ding", lache ich. Nachdem ich sie ausgiebig geputzt habe, sowie die Hufe ausgekratzt, die Mähne durchgekämmt habe, bringe ich auch sie wieder auf die Weide. Das Gleiche gilt dann für Shadow of a Murderer, und auch für NL's Villain.

      Nachdem ich Villain wieder auf die Weide gebracht habe, kommt plötzlich Rachel auf mich zu, mit glänzenden Augen. "Komm,wir müssen dir jemanden vorstellen!", ruft sie mir zu. "Ich komme!", antworte ich ihr, versorge kurz Villain's Putzbox und folge Rachel. "Wen müsst ihr mir denn vorstellen?", frage ich neugierig. "Das siehst du gleich", Rachel will es nicht verraten. Bald erblicken wir Elena, welche eine grosse, weisse Stute hält. "Gerade erst angekommen", sagt Elena grinsend, als sie mein Erstaunen bemerkt. "Die ist ja wunderschön!", meine ich ehrlich, da sagt Rachel auch schon: "Das ist nicht alles, es sind auch noch zwei weitere Fohlen angekommen!" "Wo sind se?", frage ich und schaue mich um. " Die sind schon in den Boxen, komm ich zeig sie dir", antwortet mir Elena. Fohlen! Wie süss, sie müssen mir auch noch die anderen zeigen. Mit grossen Schritten folge ich Elena in eine Stallung. Dort in der einen Box ist ein geschecktes Stutfohlen zu sehen. " Oh ist das süss!", rufe ich entzückt aus, das Fohlen ist echt knuffig! "Ja, allerdings. Prides Heart and Perfektion heisst sie", grinst Elena, " es ist ein Englisches Vollblut" Erstaunt nicke ich. "Kuck mal, hier ist noch das andere Fohlen", ruft mir Elena zu, welche einige Boxen weiter gegangen ist. Ich folge ihr und erblicke Baghira, ein Deutsches Reitpony und Araber - Mix, die hat es mir wirklich angetan! "Die ist allerliebst", lächle ich und streichle dem Stutfohlen den Hals. "Und wo sind denn die anderen Fohlen?", frage ich Elena. "Achja stimmt, die hast du ja noch gar nicht zu Gesicht bekommen! Sie sind momentan auf der Weide, komm", antwortet sie mir. Ich folge ihr und bald erblicke ich sieben süsse Fohlen. "Wie süss!", rufe ich aus und grinse. "Die Graue ist Gabriella, rechts von ihr, das ist Rivers Batida de Coco. Und schau, ganz rechts, das ist Conans Serenity.", stellt sie mir einige Fohlen vor. "Und das ganz süsse Fohlen ganz links?", frage ich. Das Fohlen hat es mir angetan. "Ahh, das ist Cup Cake", grinst Elena mich an, "und links von Cup Cake, das ist Easy Going." "Oder, ein Quarterstutfohlen?", frage ich. "Jap. Auch Face down", sie zeigt auf ein ganz weisses Fohlen, " ist ein Quarterstütchen. Und dann haben wir zum Schluss noch PFS' Norther Dance" Zufrieden schaue ich den Fohlen auf der Weide zu, wie sie spielerisch toben und kämpfen. "Na, das sind ja süsse, putzige, kleine, wilde Fohlen", sage ich lachend zu Elena. Sie nickt, auch lächelnd.

      Eine Stunde später stehen Classic Gold, Shadow on the Wall und Smokey Gun geputzt, gesattelt und Startklar beim Putzplatz. "So, dann wollen wir mal!" lächelt mich Rachel an. Wir haben beschlossen noch einen längeren Ausritt zu unternehmen, da wir noch genügend Zeit haben. Ich darf die hübsche Classic Gold reiten, Elena reitet Smokey Gun und Rachel Shadow on the Wall. Wir steigen auf unsere Pferde und schlagen ein Waldweg ein. Im Schritt entfernen wir uns langsam vom Hof, ehe wir dann antraben und eine längere Distanz zurücklegen. "Lust auf ein Sprüngchen?", ruft mir Rachel von vorne aus zu. "Jaa!", rufe ich laut zurück, sodass sie mich hören kann. Nun erblicke auch ich einen dicken Baumstamm, der ein bisschen abseits vom Reitweg liegt. Elena geht auf ihn zu, Smokey Gun nimmt einen riesigen Satz und springt rüber. Auch Rachel saust mit Shadow on the Wall über den Stamm. Und dann bin schon ich dran. "Komm Hübsche!", sporne ich Classic Gold an, treibe sie und nehme den Sprung ins Visier. Mit einem grossen, elegantem Sprung überspringt sie den Stamm. "Braavves Mädchen!", lobe ich sie lachend. Dann parieren wir unsere Pferde wieder in den Schritt. "Das war ja mal cool!", lächle ich die beiden an. Sie lachen, "ja, das war gut!", sagt Rachel.

      Später entlassen wir die drei Pferde wieder auf die Weide. " Machs gut!", rufe ich Classic Gold noch hinterher, ehe ich Elena und Rachel folge. "Hmm, magst du vielleicht noch zwei Fohlen nehmen und mit ihnen spazieren gehen?", fragt mich Rachel. Ich nicke, dann fährt Elena auch schon fort: " Und ich longiere in dieser Zeit dann mal Villain. Rachel, du könntest doch ansonsten noch mit Shadow of a Murderer etwas unternehmen, oder?" Auch Rachel nickt nun. "Gut, dann mal los!", sage ich zu den beiden und hole in der Sattelkammer zwei kleine Halfter. Bei den Fohlen angekommen, begrüsse ich die Süssen und peile Conans Serenity an. Ich begrüsse sie und streife ihr vorsichtig das Halfter über ihr kleines Köpfchen. Das gleiche mit Gabriella. Mit den beiden gehe ich wieder von der Weide. "Also, das wird aber ein kurzer Spaziergang, meine Lieben", rede ich mit ihnen. Beide lauschen mir mit gespitzen Ohren. Zuerst schreiten wir nur im Schritt voran, dann trabe ich mit den beiden an. Gabriella will aber nicht im Trab bleiben, sondern probiert anzugallopieren. "Nicht mir mir", lache ich und bremse das Stutfohlen. Dann machen wir uns auch wieder auf den Rückweg und treffen bald wieder beim Hof ein. Beide bekommen ein Pferdekeks, ehe ich mich von den beiden verabschiede, sie auf die Weide bringe und nach Rachel und Elena schaue. Beide sind auch schon fertig und warten bei den Stallungen auf mich. "So, dann muss ich mich mal wieder auf die Socken machen", grinse ich die beiden an, "Es war aber wirklich toll hier!" "Ach, danke dir, dass du heute gekommen bist!", erwidert Elena mein Grinsen. Wir verabschieden uns herzlich, dann steige ich in mein Auto ein und fahre heim.
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      Pflegebericht - Friese 05.12.2014
      Wieder führte mich der Weg in meine Stall. Dieses Mal zu Face Down, welche mittlerweile eine schöne Stute war, Smokey Gun, Batida de Coco und Baghira. Ich freute mich schon mit den Pferden zu arbeiten. Als erstes brachte ich sie jedoch auf die Weide und mistete ihre Boxen, dann ging ich wieder zur Weide und holte Gun rein. Ich putzte sie und trenste sie dann. Dann holte ich den Longiergurt und die Ausbilder. Beides platzierte ich auf ihr und ging dann mit ihr auf den Platz. Nachdem ich mit ihr fertig war brachte ich sie wieder raus auf die Weide. Ich nahm dafür Baghira und Batida de Coco mit. Die Fohlen putzte ich auf und ließ sie dann in der Halle ein bisschen laufen. Danach holte ich Face Down rein, putzte und sattelete sie. Ich lobte sie sanft und ging dann auf den Platz. Dort Ritt ich ein bisschen mit ihr. Ich holte die anderen Pferde wieder rein und jeder bekam sein fressen. Dann fuhr ich heim und ging ins Bett.
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      Fohlen ABC
      Elena wollte das ich ihren beiden Fohlen Batida de Coco und Baghira das Fohlen ABC beibrachte, also die wichtigsten Lektionen die so ein kleines Pferdchen bei Zeiten lernen sollte. Ich sagte ihr natürlich zu und machte auch gleich die Termine mit ihr aus.

      Das Aufhalftern
      Pünktlich auf die Minute traf ich bei Elena ein und sah sie gerade im Stall verschwinden. Ich beeilte mich also sie noch einzuholen um sie zu begrüßen. „Hey, da bist du ja. Na dann kann ich dir ja gleich die beiden zeigen.“ So folgte ich Elena zu den beiden Fohlen. „Sie lassen sich schon aufhalftern, nur eben nicht immer ganz so freiwillig, wie ich es mir wünschen würde. Auch das Führen und das Angebunden werden beim Putzen kennen sie. Was aber nicht heißt, dass auch alles immer gut klappt.“ Klärte Elena mich auf. Interessiert blickten uns die beiden an, ganz neugierig wie Fohlen nun einmal waren. Und ich freute mich das mein Job hier scheinbar schneller von statten ging als ich vorher angenommen hatte. Ich fragte Elena noch nach den Halftern und Ausrüstungen und begab mich dann wieder zurück zu den Fohlen. Zuerst wollte ich mich näher mit Batida de Coco bekannt machen. Sie liebte Aufmerksamkeit und war sehr verschmust, was ich mir zu nutzte machte. Viel Zeit verbrachte ich dem kleinen Reitpony, schmuste mit ihr, gab ihr hin und wieder ein Leckerchen, sprach mit ihr und übte mit ihr spielerisch das aufhalftern. Batida nahm das Spiel freudig an und zeigte mir dabei das sie sich nicht alles gefallen ließ, wenn sie keine Lust darauf hatte. Nach einer angemessenen Zeit beendete ich unsere erste Übungseinheit und ging hinüber zu Baghira. Auch sie war eine selbstbewusste Schönheit, welche auch gerne mal zickte. Eine Unart die ich auch gleich bei ihr kennenlernen konnte. Die Übungen bei ihr musste ich ein wenig ändern bis Baghira Spaß daran fand das Halfter übergezogen zu bekommen. Viel Lob und Streicheleinheiten waren nötig bis ich mit den Fortschritten der kleinen Mixstute zufrieden war. Weit bin ich, was das ruhige aufhalftern anging, nicht gekommen, aber die beiden Stutfohlen haben mich kennengelernt und fassten etwas Vertrauen. Das Ganze übten wir noch weitere Male, auch in Verbindung mit einem Berührungstraining, über den Tag verteilt um die Fohlen nicht zu überfordern. Auch die Umgebung variierte ich, wir übten nicht nur in der Box, sondern auch auf der Weide.

      Das Führen
      Während das Vertrauen der beiden Stutfohlen mir gegenüber wuchs erhöhte ich die Anforderungen und fing am nächsten Tag auch mit den ersten Führeinheiten an. Mit einer Gerte und dem Halfter bewaffnet besuchte ich Batida morgens in ihrer Box und machte sie mit der Gerte vertraut, in dem sie daran schnuppern konnte und anschließend streichelte ich sie sachte damit, wie Tags zuvor mit der Bürste. Auch wenn der Gegenstand der jungen Stute Fremd war, so erkannte sie doch die Übungen vom Vortag und machte dementsprechend auch super mit. Zur Belohnung brachte ich sie dann auch auf die Weide, was ich vorher mit Elena abgesprochen hatte. Dabei achtete ich aber schon darauf, dass sie mir brav und ohne faxen zu machen folgte und korrigierte sie falls dem nicht so war. Für das ordnungsgemäße Folgen lobte ich sie so, dass sie sich fühlte als hätte sie gerade etwas ganz Großes geleistet. Nachdem ich sie auf der Weide entlassen hatte tobte Batida quitschend herum und freute sich ihres Lebens. Weiter ging es mit Baghira, auch sie machte ich behutsam mit der Gerte bekannt und das ein oder andere Leckerchen half mir dabei. Soweit klappten die Übungen ganz gut und ich beschloss es gut sein zu lassen und auch sie auf die Weide zu bringen. Auf den Weg dorthin, zickte sie ganz schön rum. Das kleine Mixstütchen hopste und zerrte ab und an am Strick, so dass ich ganz schön auf meine Füße acht geben musste. Doch sobald sie mal ordentlich neben mir her lief sparte ich nicht an meinem Lob. Auch sie entließ ich dann auf die Weide und gönnte den beiden ein wenig Ruhe bis zum nächsten Training. Am Ende des Tages ließen sich beide Stutfohlen gerne aufhalftern nur für das Führtraining brauchte ich noch etwas länger. Die nächsten Tage waren viele Spaziergänge angesagt, bei denen wir das ordentliche nebenher laufen, stehen bleiben und richten lassen übten. Beide mussten lernen auf Kommando zur Seite zu weichen oder zurück und die Gerte fungierte dabei als verlängerter Arm, mit dem ich die Fohlen korrigieren konnte. Mit viel Lob und einer Menge Geduld meinerseits schafften wir ganz ordentliche Fortschritte. Baghira die kleine Zicke war nicht jeden Tag gleich gut im Training und ich musste mir verschiedene Rangehensweisen bei ihr einfallen lassen, damit ihr das Training weiterhin Spaß machte. Nebenbei übten wir auch das Anbinden und Stillstehen bei den Putzarbeiten, letzteres war das größere Hindernis.

      Hufe geben
      „Und wie machen sich meine beiden Süßen?“, fragte mich Elena. „Sie sind beide fleißig am Lernen und machen sich eigentlich ganz gut. Es fehlt nur noch das Hufe geben. Magst du mir kurz helfen die Beiden aus dem Stall zu holen?“ Zusammen ging es dann zu den Boxen der Stutfohlen, während ich Batida heraus holte, folgte mir Elena mit Baghira. Ich unternahm bei jedem ein Berührungstraining ehe ich mich sachte an das Hufe geben machte. Sanft strich ich dabei am Vorderbein entlang in Richtung Huf, gab das Kommando „Huf“ und hob diesen an. Nur ein ganz kleines bisschen und nur ganz kurz und lobte umgehend das Stütchen. Einige Male wiederholte ich das und beendete dann die Trainingseinheit. Mit jedem weiterem Üben schaffte ich es ein wenig länger den Huf zu halten und ich setzte die Übung bei der Hinterhand fort. Beide Fohlen lernten erstaunlich gut.


      Einige Tage später war es dann geschafft Batida de Coco und Baghira ließen sich problemlos Aufhalftern, Führen, Anbinden, Anfassen und gaben auf Kommando die Hufe. Meine Arbeit war damit getan und ich verabschiedete mich schweren Herzens von den beiden Stutfohlen, welche mir doch sehr ans Herz gewachsen waren.
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      Pflegebericht:
      "Hey Elena!", rief ich fröhlich über den ganzen Hof und folgte ihr direkt in den Stall. Elena hatte momentan allerhand zu tun und deshalb mich gebeten, heute mal Stallbursche zu spielen. Sie musste zu einer Familienfeier und hatte gerade niemand anderen, der sich um ihre Vierbeiner kümmern konnte, da sprang ich doch gerne ein. Die Morgenfütterung machten wir noch zusammen und währenddessen erklärte mir Elena fix, was ich wie und wann zu machen hatte. Elena verabschiedete sich dann auch schon, während ich begann, die Pferde auf die Weide zu schaffen, um danach die Boxen zu misten. Das dauerte gut bis kurz vor Mittag und dann gönnte ich mir auch erst einmal eine kleine Pause, ehe ich weitermachte. Ich wollte heute mit den Zwergen anfangen. Deshalb holte ich mir als erstes Batida de Coco und Baghira von der Weide, putzte die beiden Reitponys gründlich und ging dann ein Ründchen mit beiden spazieren. Zufrieden standen sie wieder auf der Weide, während ich Paluche holte und putzte. Ein wenig Betüddeln und der durfte zurück. Mit Bottle of Jack frischte ich ein wenig das Fohlen-ABC auf. Nach den vier Jungpferden gönnte ich mir einen entspannten Ausritt mit Pusteblume, die das sichtlich genauso genoss wie ich. So hatte ich den Tag schon fast geschafft, noch drei Pferde standen auf dem Plan. Zuerst longierte ich Fallen Godness, der hübsche Welshhengst machte fleißig mit und hatte sich danach seine kühle Dusche sichtlich verdient. Danach arbeitete ich mit General Jack noch ein wenig vom Boden aus, ehe ich die Hengste Gigolo und Fahd kurz putzte und dann wurde es auch schon Zeit für Abendroutine: Das hieß alle Pferde wieder in den Stall und füttern. Danach noch die Weiden und Tränken kontrollieren und die Abendportionen Heu verteilen und dann hatte ich es auch schon geschafft und konnte guten Gewissens nach Hause fahren.
    • Rose1
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      Friese - 23. September 2015
      Umweiden oder auch: Wer keine Arbeit hat macht sich eben welche!
      Ich führte The Circle of Unbroken neben Hall of Fame über die Stallgasse. Ich hatte die Lichter schon sehr früh heute angemacht und war nun schon mit meiner Arbeit in vollem Gange. Verschlafen schlürfte Rachel neben der fitten Joyce zu mir in den Stall. Beide sahen mich sahen mich total geschockt an. „Guten Morgen“ meinte ich dann fröhlich zu den zweien. „ Du meintest ja gestern du willst die Pferde umstellen, aber wir haben jetzt acht. Warum bist DU da schon wach?“ fragte mich Joyce lachend. Die zwei sahen sich um und staunten dann noch mehr. Ich hatte alle Boxenschilder bereits an die neue Box gehängt und den Großteil von unseren Pferden auf die Weide gebracht. Sie sahen sich weiter um. „ Wo sind denn die anderen Pferde?“ Ich ging an ihnen vorbei und meinte dann „ Draußen auf den Koppeln. Simon hat mir geholfen“ Dieser war mittlerweile jedoch duschen, weil er zu seiner Freundin fahren wollte. Meine zwei Freundinnen folgten mir nach draußen. Gemeinsam standen wir an der Weide der Hengste und sprachen weiter drüber ab, welches Pferd wo stehen würde. „ Wir sollten uns auch nochmal über die nächsten Turniere und die weitere Planung der Zucht unterhalten“ sagte ich mit ein bisschen Nachdruck in der Stimme. Wir kamen mit allem sehr gut voran seitdem wir auf dem neuen Hof waren. In kurzer Zeit hatten wir viele Zuchtpferde begrüßen dürfen und auch selbst ein paar gekört bekommen. „ Was muss heute noch alles gemacht werden?“ fragte Joyce und riss mich mal wieder aus meinen Gedanken. Rachel erklärte, dass sie mit ein paar ihrer Pferde für das nächste Turnier trainieren wollte. Ich stimmte ihr zu und gemeinsam gingen wir wieder in den Stall. Das Ausmisten war schnell erledigt, da wir drei gut zusammen halfen und schon ein eingespieltes Team waren was die Aufgaben anging. Joyce mistete, ich fuhr den Mist weg und brachte dann neues Heu und Rachel verteilte es in den Boxen. So waren bei uns immer mindestens zwei Schubkarren in Gebrauch und man hörte zwischen durch ein Knallen oder Knarren. „ Wir sollten die letzten schönen Tage eigentlich noch nutzen bevor es dann Winter wird. Das Sattelzeug einiger Pferde müsste nämlich auch mal gefettet werden“ meinte sie dann und ich nickte kurz. Ich stand auf dem Gang und bohrte die letzten Namensschilder an die Boxen während die anderen das Futter richteten. „Mal schauen wie die Hengste ihre neue Boxenordnung so finden. Auf den Koppeln stelle ich sie auch gleich noch in andere Gruppen. Ich wollte nur, dass sie erstmal noch ein bisschen entspannen können.“ Mit diesen Worten ging ich aus dem Stall und zu meinen Hengsten. Ich hatte bereits eine der leeren großen Koppel in kleinere unterteilt, da die Gruppen nun überschaubarer werden sollten und nicht mehr alle 18 Hengste zusammen stehen sollten. Als erstes holte ich Circle und Hall von der großen Weide und ging mit ihnen zu den vier abgegrenzten Stücken. Gemeinsam stellte ich sie auf die erste, welche auf der linken Seite lag. Zwischen den vier Stücken hatte ich ein Stück frei gelassen, damit ich sie zwischen durch führen konnte. Ich lobte die zwei und ging dann wieder zur Weide. Von dieser holte ich San Diago und Coming Home. Sie stellte ich zu den anderen zweien. Ich musste nicht damit rechnen, dass es zu arge Kämpfe gab, da sie ihre Rangfolge untereinander schon ausgemacht hatten. Der ein oder andere würde die Rangfolge durch die neuen Gruppen vielleicht in Frage stellen, aber auch dies würde sich bald geregelt haben. Im Gedanken holte ich Hrafn von der großen Weide. Ihn brachte ich auf die kleinste der vier Weiden. Fahd und Mökkur folgten Hengst und irgendwie tat der Araber mir schon leid, dass er mit zwei Fohlen auf einer Weide stand. Ich hatte es mir auch lange überlegt, dennoch war ich zum Entschluss gekommen, dass es für ihn so am besten war. Er hatte sich in der Gruppe zwischen den anderen Hengsten nicht sonderlich wohl gefühlt, da er doch wahnsinnig sensibel war. Ich war der Meinung, dass deswegen der schüchterne Mökkur zu ihm passte. Als nächstes holte ich meinen schwarzen Berber. Ich brachte ihn auf seine neue Weide, welche neben der meiner anderen vier Hengste lag. „ Brav Ameer“ meinte ich zu ihm und ging dann wieder auf die große Weide zurück. Riverside und Rosenprinz holte ich zu ihm auf die Weide und ging ein weiteres Mal zurück. Müde streckte ich mich. Auf der Weide angekommen, klinkte ich den Strick in das Halfter meines Hengstes. Ich führte Lambardo zu den dreien auf die Weide. Bis jetzt waren alle noch ruhig und ich musste mir noch keine Sorgen machen, dass etwas passiert. Die letzte Weide war am schwierigsten. Sie war auch die größte mit 5 Pferden. Ich holt Flopp oder Hopp wieder von der Weide und stellte ihn dann auf die große abgetrennte Weide. Nun waren es nicht mehr viele Pferde, welche auf die Weide mussten. Während ich wieder an der alten Weide ankam, hörte ich schon ein paar laute Wieherer. Mit Dashing Blade an der Hand ging ich wieder zu den neuen abgetrennten Stücken. Dort sah ich wie sich Circle und Sanny stritten. Die beiden machten anscheinend gerade ihre neue Rangfolge aus. Ich war mir ganz sicher, dass Circle sich nicht einfach so von ihm unterdrücken lassen würde. Ich brachte Dashing auf die Weide zu Flopp oder Hopp. Dann sah ich kurz nach den zwei Streithähnen und den anderen Koppeln. Ich ließ die zwei einfach ihren Kampf selbst austragen und ging dann wieder zu der großen Weide. Von dort holte ich Magic Attack und Ice Black. Auch sie kamen auf die größte der vier Weiden. Bei ihnen blieb ich kurz stehen. Ice Black legte seine Ohren tief in den Nacken und ging so auf die anderen zu. Er wollte anscheinend seine Position in der Herde klar stellen und nicht wieder im Mittelfeld der Herde sein. Bis jetzt war aber der eigentliche Chef der Herde auf der Weide. Ich holte Brookton von der Koppel. Er war der vorletzte der Gruppe und bei ihm hatte ich mir eigentlich keine Sorgen. Zwei Hengste fehlten insgesamt noch. Diese holte ich auch zusammen. Walking the Damon stellte ich zu der einen Gruppe und Galawayn zu der ersten Gruppe. Zwischen Circle und Sanny wurde es nun auch schon ruhiger und ich machte mir keine Sorgen, dass es zwischen den beiden nicht klappte. Als ich mich umdrehte sah ich wie Damon auf Ice Black zuging. Er schnappte nach ihm und beide galoppierten über die Weide. Immer wieder buckelte Ice Black nach ihm. Ich seufzte kurz und ging dann in das Haupthaus. Die anderen zweien saßen dort bereits auch schon. „ Ich war gerade mit Café Latte beim trainieren. Er hat so toll mitgemacht“ erzählte uns Joyce und Rachel fügte hinzu, dass sie es gesehen hatte, als sie mit Zot auf dem Platz war. Die zwei hatten anscheinend schon mehr erledigt wie heute. „ Ich muss morgen die Hengst dann genauer anschauen und die Wunden versorgen. Soll ich mich um eines eurer Pferde dann auch noch kümmern und untersuchen?“ sagte ich zu den zweien. Rachel antwortete mir, dass sie ihre selbst erst ein bisschen angeschaut hatte und keiner was hatte. Joyce fügte hinzu, dass sie morgen mithelfen würde und ihre Pferde auch gleich anschauen würde. Ich lächelte und nickte dann. „Ich schau mal schnell nach den Stuten und hol sie dann auch schon rein“ meinte ich und stand dann auf. Bei den Stuten war alles in Ordnung. Mein erster Weg wieder in den Stall war mit Face Down und Gabi, welche nebeneinander in den ersten zwei Boxen standen. Ich ging wieder raus und holte Cup Cake und Easy Going. Ich ging mit ihnen rein und stellte sie gegenüber den anderen zwei Westernpferden. Ihnen folgten Spotted Face, Luna, Hollywood Undead und Kristy Killings. Ich ging ein weiteres Mal auf die Weide und holte meine Englische Vollblutdame Coulee. Die Stute folgte mir lieb und schnaubte auch lieb ab. Die nächsten waren Shay Petit und Lysanne. Sie folgten auch lieb und ich brachte sie in ihre neuen Boxen. Ich empfand die neue Stallordnung und Boxenordnung als viel besser. Die letzten zwei die noch in ihre Boxen mussten waren Prides Heart and Perfektion und Northern Dancer. Sie kamen in die letzten zwei Boxen auf der rechten Seite. Bis die zwei dann verstaut waren hatte der Großteil meiner Stuten schon gefressen. Ruhig kehrte ich den Gang draußen. Nun waren die Hengste an der Reihe. Bei ihnen war es die ganze Zeit ruhig gewesen während ich die Stuten in den Stall gebracht hatte. Als erstes brachte ich Mökkur und Hrafn in ihre Boxen. Ihnen folgte in die dritte Box des Hengstkomplexes mein Araber Fahd. Somit war die erste Koppel schon leer. Die zweite Koppel war auch mit zwei Gängen leer, da ich beim ersten Mal Riverside und Rosenprinz in ihre Boxen führen konnte und dann Lambardo und Ameer. Sie standen den anderen drei Hengsten gegenüber. Die nächste Weide war nun die schwierigste. Ich holte als erstes die zwei Kämpfer rein. Walking the Damon und Ice Black hatten beide ihre Ohren tief in den Nacken gelegt und ich führte den einen auf die rechte Seite und schließlich den anderen auf die linke. Schnell ging ich wieder nach draußen, da es langsam dunkel wurde. Ich holte Dashing Blade und Magic Attack rein und stellte sie beide auf die linke Seite. Brookton und Flopp oder Hopp nahmen den Platz ihnen gegenüber an. Müde gähnte ich und war froh, dass es jetzt nur noch 5 Hengste waren. Als erstes holte ich Galawayn und San Diago herein. Der eine kam auf die rechte Seite und der andere auf die linke. Die zwei fraßen wie die anderen und ich holte meine letzten drei Hengste rein. Diese drei nahm ich auf einmal mit rein. Circle und Coming Home kamen auf die linke Seite. Der letzte war dann Hall of Fame, welcher auf die rechte Seite kam. Auch die Hengste hatten schon gefressen und so fegte ich nur noch schnell. Dann ging ich ins Haus und duschte.
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      Friese - 31.03.2016
      Heute dürften Hollywood, Batida de Coco und Baghira auf die Weide. Ich machte in der Zwischenzeit ihre Boxen sauber. Dann durften sie wieder nach drinnen und fressen. Ich lobte alle drei und kehrte dann die Stallgasse. Müde fuhr ich heim.
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      Friese - 25. August 2016
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.

      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.

      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.
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      24.10.2016
      Umzug Teil II
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.
      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.
      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.
      Auf dem alten Hof angekommen, überkamen mich einige Erinnerungen. Vor einigen Wochen erst hatte ich den Sturz mit Get a Movie gehabt. Uns beiden ging es gut, doch seither war da etwas die Bindung angeknackst, nur konnte ich nicht sagen an wem es wirklich gelegen hatte, dass wir gestürtzt waren. Der Scheckhengst war beim Springen immer aufmerksam, auch im Gelände brachte ihn nichts aus der Ruhe. Anscheinend waren wir beide etwas Unaufmerksam gewesen, daher hatte ich mich derzeit an der Bodenarbeit mit ihm versucht, doch halfen tat es nicht wirklich. Vielleicht brachte ja der neue Umzug dann wieder ein neues Umfeld und neue Begebenheiten mit sich, so das dies auch wieder was wird. Ich holte den Hengst in den frühen Morgenstunden aus seiner Box, ich hatte mal wieder nicht wirklich schlafen können und daher machte ich mich daran, ihn zu putzen und seine Transportausrüstung ihm anzulegen. Nachdem ich mit Get a Movie fertig war, torkelte auch Elena schlaftrunken in den Stalltrakt des alten Hofes. ,,Guten Morgen.'',murmelte sie und musterte mich mit meinem Hengst. ,,Morgen.'',murmelte ich leise und streichelte über die Scheckung am Halse von dem Hannoveraner. ,,Get ist feritg.'',murmelte ich und sie nickte nur. Kurz musterte ich erneut seine Beine, welche keine Blessuren aufwiesen, nein es war eindeutig nur ein seelischer Knacks - bei uns beiden. Er hatte zwar einige Tage gelahmt und ich hatte einige böse Hämatome, doch nichts gebrochen oder geprellt. Nur ich hatte wie ein Schlosshund geweint, weil mir es für meinen Hengst so leid tat. Ich führte ihn zum LKW, welcher wiedereinmal der Transporter darstellte. In diesem hatte ich Heu und Wasser für die Fahrt bereitgestellt, wie es eben üblich war. Zuerst kam Get rein, danach folgte Clouds Angel, welcher von Elena fertig gemacht worden war. Tyler brachte währenddessen die ganze Ausrüstung der Pferde in den Hänger, sowie das Auto. Er fuhr extra, da wir mit einem Schwung gleich alle Hengste rüber schaffen wollten. Wir verluden nach Cloud noch Cinnemont's Accento, Schwachkopf, Admiral's Wings, For Pleasure und Antaris. Damit waren die meisten schon einmal drin. Wir legten eine kurze Kaffeepause ein, ehe es weiter ging. Zum Glück waren meine Hengste diesen 'Stress' gewohnt und fühlten sich in dem geräumigen LKW sehr wohl, wie es mir schien. Irgendwelche Probleme untereinander gab es ja auch nicht, da alle zusammen auf der Koppel standen und sich kannten. Nach der kleinen Pause ging es dann weiter mit Starmen, Burnin' Awake and Lifeless, Kaltenbach's Ostwind, Karthago, Hero of Heaven und Ramires. Damit waren alle meine Hengst verladen und ich half Tyler noch mit dem restlichen Equipment. Als alles, aber auch wirklich alles, der Hengste verstaut war, ging es dann endlich los auf dem Weg zum Flughafen.
      ...
      Der Flug kam mir immer länger vor, umso öfters wir diesen tätigten. Das Schlimme war ja wir hatten noch zwei bis drei Flüge vor uns. Ich hatte etwas Bange vor den nächsten Flügen, vor allem vor dem mit den Kleinen.. Immer wieder biss ich mir nervös auf die Unterlippe, wenn ich über solche Sachen nach dachte, ehe dann auch schon die Landung angesagt wurde. Kurz sprang mein Herz etwas höher und ich schnallte mich wieder an, Elena schlief tief und fest, so tat ich dies für sie und weckte sie sanft. ,,Wir landen gleich.'',murmelte ich und schmunzelte bedenklich, ehe sie dieses Schmunzeln erwiderte.
      Nach gut vier Stunden kamen wir mit zwei LKW's auf dem Hof an. Wie immer brauchten wir hier mehr Hänger, als ind er alten Heimat, aber das war ja alles kein Problem. Wir ließen nicht viel Zeit vergehen und luden die Pferde aus, sie durften sofort auf die Weide und sich dort etwas die Beine vertreten, nach und nach wurden die Hänger leerer und die Weiden füllten sich wieder mit Leben, da die Hengste auch hier und dort mal buckelten vor Freude. Schmunzelnd betrachtete ich das ganze, doch war bei Gedanken immer noch bei Get und dem Unfall, sowie bei dem Umzug der Fohlen. ,,Alles in Ordnung?'',murmelte Elena, welche neben mir stande und ich nickte nur kurz. ,,Ja klar.'',murmelte ich und drehte mich um zum Stalltrakt und lief auf diesen zu. Linus hatte auch hier alles vorbereitet und die Boxen waren startklar für die Hengste. Hoffentlich war der Umzug schnell gemeistert und ich fand dann eventuell mehr Schlaf. Es dauerte nicht lange und der Abend brach an, so holten wir die Pferde, welche bis jetzt schon auf dem Hof waren, in ihre Boxen rein und gaben ihnen ihr Futter. ,,Ich hab noch Essen von heute Mittag, für euch beide.'',meinte Linus mit einem Lächeln und ich winkte dankend ab. ,,Ich dusche und lege mich ins Bett. Ich hab keinen Hunger.'',murmelte ich und schmunzelte kurz, ehe ich dann auch schon meinen Plan in die Tat umsetzte. Als ich im Bett lag hörte ich Elena und Linus noch reden, ehe ich dann die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
      ...
      Der nächste Morgen war wieder einmal mit Hektik geplant, denn seitdem ich diese Schlafstörungen hatte, verschlief ich kontinuirlich.. Elena hatte mich kurz vor knapp geweckt, so war ich noch schnell ins Badezimmer gehüpft und stand nun mehr als verschlafen neben ihr am Flughafen, darauf wartend, dass wir endlich in das Flugzeug konnten. Auch diesen Flug fand ich erneut keinen Schlaf, Elena hingegen schon. Heute Abend noch würde der nächste Flieger gehen, so hofften wir das Zuhause alles bereits geklappt hat und Tyler und Simon klar kamen, denn viel Zeit blieb nicht. Wir kamen nur kurz auf den Hof, halfen noch die restlichen Pferde in den Hänger zu laden, ehe es dann wieder los ging. Mit Tyler hatte ich heute kein Wort gewechselt, auch wenn er es versucht hatte. Mein Fokus lag zur Zeit einzig und alleine auf meinen Pferden, das sie alle ohne Probleme in Deutschland ankamen und und und.. Mein Kopf war voll und der Stress für mich viel zu Groß. Ebenso die Zukunftsängste die mich zur Zeit etwas plagten.. - Wie lief das Geschäft in Deutschland als Tierarzt? Wie würde die Zucht laufen und der Verkauf der Fohlen? Würde es diesmal der letzte Hof sein den wir beziehen würden? Fragen um Fragen und keiner konnte mir Antwort geben. Da blieb eben die Zeit mit Tyler auf der Strecke, aber wir waren ja auch nicht zusammen oder so was, auch wenn Elena desöfteren nachgehakt hatte. Kurz lächelte ich, als ich daran dachte wie sie immer und immer wieder nachstocherte. Ich blickte auf die Hänger, insgesamt waren es 16 Pferde die nun die Reise antraten. In dem einem Hänger befanden sich die Stuten; Irritable, Gameover, Shiny Sunlight, Royal Rubina, Millenium GC, Epona, Golden Wonder, Lotte Buff und Alice Cullen. Im anderen Hänger meine kleinen Schützlinge, welche ich aus verschiedenen Gründen bei mir aufgenommen hatte; Velvedere, Staccato, Klein aber Oho, Calero, Neskur, Wild Reflex und Massacre Boy. Damit war der heutige Umzug dieser Pferde vorbei, morgen gäbe es erneut einen solchen Stress mit den Fohlen und in drei Tagen kämen dann noch die Kaltblüter und die zwei Welsh-Ponies. Tief atemte ich ein und aus und blickte kurz zu Tyler, Simon und Elena, welche etwas abseits standen und redeten. Vielleicht über mich? Ich blickte auf die Uhr und seufze auf. ,,Elena wir müssen.'',rief ich zu der kleinen Gruppe und Tyler nickte Elena zu, ehe er auf mich zu kam. Kurz schenkte er mir ein Lächeln, ehe er in den einen LKW einstieg. ,,Ty, was machst du da?'',fragte ich nach und lief zum Führerhaus. ,,Ich komme mit dir. Elena wollte sich mit Simon hier um die Pferde kümmern, um deine Fohlen etc.'',murmelte er und ich blickte zu Elena welche mich herzlichst anlächelte und winkte. Kurz verengten sich meine Augen, ehe ich diese Entscheidung akzeptierte, immerhin kannte sich mich zu gut und sie kannte vor allem meine Fohlen auch am Besten. Ich nickte kurz und lief zum anderen LKW, Ty fuhr vor und ich hinter her.
      ...
      Mitten in der Nacht kamen wir auf dem neuen Hof an, wir ließen die Pferde natürlich nicht auf die Weide, sondern führten sie in ihre neuen Boxen. Während des Flugs hatte Tyler das Gespräch gesucht, doch ich blieb ruhig und hatte dann so getan als würde ich schlafen. Ich wollte erst einmal den Umzug hinter mich bringen, ehe er mich vollprabbeln konnte. Als die Stuten und auch die 'Privatpferde' in ihren Boxen waren, bekamen sie noch etwas Kraftfutter und durften dann auch ihre Ruhe genießen. ,,Ein anstrengender Tag.'',murmelte ich leise und blickte kurz zu Tyler, bevor ich dann zum Haupthaus lief. Er ergriff sanft meine Hand und zog mich mit. ,,Was hast du denn vor? Wir müssen schlafen, morgen früh geht es früh los und..'' - ,,- pscht!'',murrte er kurz, dennoch sanft und zog mich in eine Box. ,,Wir werden schlafen, aber nicht in einem normalen Bett.'',grinste er keck und ich schüttelte den Kopf. ,,Für sowas haben wir keine Zeit, Ty. Wir sind mitten im Umzug, was ist wenn wir verschlafen oder sonst was?'',murmelte ich fraglich und blickte mich in der Box um. Es waren Decken bereitgelegt und auch einige Strohballen. Süß war es schon, aber für so etwas hatten wir definitv keine Zeit, eigentlich. ,,Ich will doch nur das es dir gut geht.'',murmelte er und setzte sich auf die Strohballen, ehe er mich zu sich zog. Unwillkürlich landete ich auf seinem Schoß, atmete tief ein und aus und schüttelte etwas den Kopf.. ,,Tyler, ich hab zuviel im Kopf ich will doch einfach nur..'' - ,,-Entspannen.'',beendet er meinen Satz und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. ,,Aber nicht so! Ich will den...'' - ,,Umzug hinter dich bringen und das alles wieder normal läuft, in deiner gewohnten Rutine.'',beendet er erneut meinen Satz und ich blickte ihn leicht verärgert an. Er legte sich gegen die Wand zurück und zog mich weiter an seine Brust. Kurz schloss ich die Augen und vergaß alles um mich herum. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen und ich vergaß den leichten Ärger über Tyler, genoss einfach die Ruhe, das Kauen der Pferde im Hintergrund, bevor ich dann tatsächlich einschlief.
      ...
      Mein Handy weckte mich mit einem lauten, schrillen Ton, welchen ich seit neustem als Wecker hatte. Ich schrak auf und blickte mich in der Box um. Die Decke über mich gewunden und es roch seltsamer weiße nach Kaffee im Stall. Ebenso hörte ich die Pferde immer noch kauen. Oder wieder? Ich rieb mir verschlafen die Augen und stand auf. Was ein Tag, oder eher eine Nacht.. Ich stand auf und blickte mich um, Tyler kam gerade mit einer Tasse Kaffee in die Box gelaufen und einem Teller mit zwei belegten Brötchen darauf. ,,Guten Morgen.'',lächelte er und übergab mir das Frühstück, ehe ich mich wieder setzte und einen Schluck vom Kaffee nahm. ,,Morgen und Danke.'',schmunzelte ich herzhaft und blickte ihn an. ,,Gut geschlafen?'',fragte er nach und ich nickte, als ich gerade in das Brötchen hinein biss. ,,Ja! Und wie.'',murmelte ich mit halbvollen Mund und er lächelte, ehe er sich wieder weg machte. Ich frühstückte zu Ende und folgte ihm dann. Kurz blickte ich mich im neuen Stalltrakt um, ehe ich auf die Uhr schaute. Es war noch einiges an Zeit übrig. So machte ich mich auf den Weg in das Haupthaus und machte mich in das Badezimmer. Nach gut einer halben Stunde war ich dann auch wieder fertig für den Tag und machte mich runter zu den LKW's. Tyler stand startklar am Hof und ich musterte ihn kurz. ,,Danke.'',murmelte ich leise, als ich vor ihm stand und er nickte. ,,Nicht dafür.'',murmelte er ebenso leise und ich umarmte ihn. So machten wir uns wieder auf den Weg zum alten Hof..
      ...
      ,,Das ständige Pendel geht mir langsam auf die Nerven, zum Glück ist es das letzte mal!'',murrte ich mittlerweile etwas sauer und blickte auf den kleinen Bildschirm im Flugzeug. Die Fohlen hatten wir gestern rüber gebracht und sie hatten es alles gut überstanden. Ich hatte mir nämlich bei ihnen gestern die Zeit genommen und hab sie abends beim reinholen noch durchgecheckt. Ich hatte bei ihnen am meisten Sorge, dass es irgendwie nicht gut laufen würde. Elena war seitdem auf dem neuen Hof geblieben und ich war gerade auf der letzten Reise zum neuen Hof mit Tyler an meiner Seite. Im Gepäck waren die letzten dreiundzwanzig Pferde. Die Kaltblüter und die beiden Welsh-Ponies. Damit wäre der Umzug erledigt, da wir jeden Tag auch immer wieder Umzugskartons geschleppt hatten, waren unser Hab und Gut, abgesehen von den Pferden, auch alles auf dem neuen Hof. ,,Danach haben wir es endlich geschafft.'',murmelte Tyler leise und streichelte mir mit seinem Daumen über meine Hand, ehe er seine wieder entfernte und sich durch die kurzen Haare griff. Kurz blickte ich auf dem Fenster, ehe ein letztes Mal das signal ertönte man solle sich anschnallen. Tyler und ich taten dies auch sofort, ehe die Ansage ertönte das wir gleich landeten. Nach mehreren Stunden war dann auch alles geregelt und wir konnten endlich los fahren. Auf dem Hof angekommen luden wir erneut die Pferde nach und nach aus. Tyler übernahm Amaretto und Winter's End. Ich nahm mir Hermann, Elena nahm Götterdämmerung, Simon nahm Battle Scars und Linus übernahm King of Night. Somit war der erste Hänger fast leer. Die Kaltblüterhengste kamen auf eine extra Weide und buckelte sich dort for Freude erst einmal aus. Die zwei Welsh- Ponies kamen zu den anderen 'Privatpferden' - zu der Hengstkoppel derer. Die nächsten sechs Pferde wurden aus dem ersten Hänger entladen; A Brave Hearts Freedom, Time to go, Darling, Sharon IV, Geoffrey's Brother, Hope in Despair und Arikado. Auch die sechs Hengste wurden auf ihre Weide gebracht, ehe ich zu der Fohlenweide hinüber blickte, auf welcher sich meine Fohlen und die von Elena freudig austobten. Sie dürften die ersten Tage noch die Ruhe genießen, da wir sonst auch erst einmal alles einrichten mussten und einiges an Papierkram zu erledigen hatten. Mit Amaretto und Winter's End brachten wir auch die letzten beiden Pferde aus dem ersten Hänger, welche nun entgültig leer war. Es stand der letzte Hänger an, der mit meinen Kaltblüterstuten. Die ersten die auf die Weide gebracht wurden, waren: Wolkentraum, Golden Gate, Augenblick, Ch's De la Luna, Winter Cloud und Hermelin Jaela. Auch die Stuten preschten erst eine Runde im Galopp über die Weide, machten jedoch auch Halt an den verteilten Heustationen. Noch hatten wir keine Raufen, daher war das Heu lose auf dem Boden verteilt. Es war wie gesagt noch alles eher Roh hier, doch auch bald wären solche Kleinigkeiten Geschichte. Die letzten fünf Stuten, welche da waren Roxy, Grey Love, Walking to the Moonlight, Calacirya und unser Neuzugang und das passende Gegenstück zu Hermann -> Hannelore. Auch diese fünf Stuten preschten erneut im Galopp los, ehe sie auch Halt machten an den Heustationen. Schmunzelnd betrachtete ich das Schauspiel und legte dann das Halfter von Hannelore weg. Tief atmete ich ein und wieder aus, schloss die Augen und lächelte kurz. Es war endlich geschafft, alle Pferde waren nun hier in Deutschland auf dem neuen Gestüt! Innerlich kam ein kleiner Siegesschrei und natürlich ganz viel Freude, doch ich bewahrte die Ruhe und machte mich zur Fohlenweide. Über diese tobten in kleinen Grüppchen verteilt unter anderem meine fünfzehn Sprösslinge, welche auch teilweise bald auf die Weide der Großen kamen. Karl, Gino und Tomenko hielten sich etwas Abseits von dem Getümmel und herum Gebuckel der anderen. Sie fraßen lieber gemütlich ihr Heu. Saevita, Soulmate's Death, Bajau und Torte bildeten die erste Gruppe und fegten im Galopp über die ellenlange Weide. Mir fiel immernoch ein Stein vom Herzen, wenn ich dran dachte, dass es meinen Kleinen so gut ging und sie so unbeschwert ihre Fohlenzeit genossen. Rando, Be my Sunshine, Pancake Killer, Ramazotti Amaro und Dark sweet Temptation waren die zweite Gruppe und rangelten sich unter einander etwas, während Krisu, Quintessa und Millenium's Pride eher wie zwei verliebte Stutfohlen auf die jungen Hengste vom anderen Zaunende rüber blickten. Auch im Fohlenalter waren die Geschlechter getrennt. Elena kam neben mich getreten und blickte auf ebenfalls auf die Fohlen. ,,Wir haben es wieder einmal geschafft.'',lächelte sie und blickte mich dann an. Schmunzelnd nickte ich und sah dann auch zu ihr. ,,Wieder einmal und hoffentlich auch das letzte Mal, hoffentlich ist das nun der Hof, von dem wir sagen können, dass er für immer unser ist.'',murmelte ich nachdenklich und sie zwickte mich kurz in die Seite. ,,Jetzt hör auf so zu denken!'',grinste sie keck und lief dann zu Simon, Linus und Tyler, welche vor dem Stalltrakt standen.
      Hör auf.. hallten ihre Worte mit sanfter Stimme in meinem Kopf nach und ich blickte auf die Viere. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe, ehe ich wieder auf die Fohlen blickte, von den ganzen Gedanken und Ängsten der letzten Tage gefesselt. Gefesselt von dem Moment, wo ich auch entfliehen konnte, als mir Tyler in dieser nicht ganz so einfachen Zeit geholfen hat.. Lächelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und lief zu den Vieren. ,,Wo ist der Sekt? Ich glaube wir haben was zum Anstoßen!'',grinste ich freudig und biss mir erneut auf die Unterlippe. Elena wackelte mit beiden Flaschen in den Händen vor meine Nase herum. ,,Hier!'',grinste sie ebenfalls so froh und munter wie ich, ehe die Korken knallten und wir uns einige Gartenstühle schnappten und uns vor den Stalltrakt setzten. Ein gelungener Umzug musste natürlich auch etwas gefeiert werden.
      [29417 Zeichen by Sevannie & Friese]
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      Friese - 10. Februar 2017
      Der Tag begann mit Pferde füttern. Nachdem sie gefressen hatten, brachte ich zuerst San Diago auf die Weide. Ich klopfte seinen Hals und ließ ihn in aller Ruhe laufen. Als nächstes folgte Hollywood Undead II. Auch sie kam auf eine kleine Weide und ich klopfte ihr den Hals. Ich ging wieder nach drinnen und holte Baghira aus der Box. Sie stellte ich zu Hollywood Undead II. Ich ging wieder nach drinnen und mistete die Boxen aus. Müde streute ich sie wieder ein und richtete das Futter her. Die letzten Tage waren sehr anstrengend gewesen und ich hatte einiges zu tuen gehabt. Ich klopfte den Staub von meiner Hose und brachte den Mist dann zum Misthaufen. Nachdem auch dies erledigt war, säuberte ich die Stallgasse und holte schließlich wieder San Diago von der Weide. Ich putzte ihn und klopfte seinen Hals. Danach holte ich das Sattelzeug und machte ihn fertig. Ich führte ihn nach draußen und stieg auf seinen Rücken. Ich ließ ihm die Zügel lang und ritt ihn vom Hof. Hin und wieder ließ ich ihn traben und galoppieren. Dies geschah dann aber nicht mehr am langen Zügel, da der Hengst doch hin und wieder sehr temperamentvoll war. Nach dem Ausritt brachte ich ihn wieder auf die Weide. Ich klopfte seinen Hals und räumte seine Sachen auf. Ich kümmerte mich um ein paar Sachen, welche das Geld und weiteres auf dem Hof betrafen. Als ich damit so gut wie fertig war, ging ich wieder nach draußen. Ich holte die Pferde wieder nach drinnen und gab ihnen allen die neue Portion fressen. Schließlich fegte ich nochmal und ging dann nach draußen.
    • Rose1
      Kurzer Pflegi - Vorübergehend
      Heute ging ich in den Stall und schnappte mir alle meine Zuchtstuten.Ich fing mit der wunderschönen Before the Dawn an, welche ich raus holte und gründlich putzte, endlich war sie sauber und ich konnte ihr den Sattel anlegen, sodass ich das bewegen der braunen begann. Nun kam CLC's Ashanti 'ahmar, welche ich mir nach dem säubern und Training von Dawn holte. Diese putzte ich auch sauber und begann sie etwas zu trainieren, die Splashstute machte wundervoll mit, sodass ich bald weiter machen konnte mit der nächsten stute weiter machen. CLC's Latinka Nadjara die schöne Scheckin musste geputzt werden, was ich natürlich sofort tat und auch ihr Langhaar gründlich kämmte, die Hufe wurden gestern Abend schon gesäubert, weswegen ich diese nur kurz anschaute. Dann brachte ich sie zum Dressurplatz und übte ein wenig für die kommenden Turniere. Hot Spot stand schon fertig bereit, weswegen ich sie mir nur noch schnappte und sauber machen musste. Ihr Langhaar war durcheinander, was eine weile brauchte,aber bald wieder beim alten war. Mit ihr longierte ich heute nur, da sie ziemlich fertig von den Reitstunden von gestern war. Natsu's Little Harley war wieder bis über beide Ohren perfekt sauber, nicht. Seufzend blickte ich über den dreckigen Körper und machte mich an die Arbeit, als ich nach einer Stunde aufhörte, war sie fast wieder ganz perfekt, doch langsam musste etwas trainiert werden, wo sie heute beim Springen auch interessiert mit machte. River's Baghira die mittlerweile große Jungstute, wurde heute nur longiert, den geputzt war sie innerhalb 10 Minuten, was mich erleichtert aufseufzen ließ. Sayidah war demnächst bereit für eine Körung, doch leider musste ich erstmal dazu kommen, weswegen ich zur zeit ziemlich unter Stress stand und es immer vor mir weg schieben musste. Mittlerweile hatte ich beschlossen es zu machen, wenn alles ruhiger wurde. Doch Training musste dennoch sein, also schnappte ich mir Putzzeug, reinigte ihr Fell, die Hufe, das Langhaar und trainierte ein wenig die Dressur.
      Endlich war alles geschafft und ich konnte zufrieden die Pferde noch auf die Weide bringen, ehe der Sonnenuntergang die Berge küsste.
      19 Mai 2017
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      Sammelpflegi Zuchtpferde
      Heute war ein besonderer Tag, da ich meine Freundin auf ihrem Hof besuchte, um ihr etwas zu helfen. Ich war ein wenig aufgeregt, als ich auf den Hof fuhr. Snoopy kam gleich an und begrüßte mich: „Danke, dass du so schnell kommen konntest. Ich komme im Moment kaum hinterher und kann etwas Unterstützung sehr gut gebrauchen.“ Wir gehen zusammen zu den Ställen. „Es wäre super, wenn du dich um meine Zuchtpferde kümmern könntest“, sagt Snoopy und deutet auf zwei der Ställe. „Klar, kein Problem.“ Sie zeigt mir noch schnell, wo alles ist und schon geht es los. Zuerst nehme ich mir Absolutely Right vor. Er ist ein schöner Schecke. Ich bringe ihn zum Anbinder und putze ihn sorgfältig, während er mich interessiert beäugt. Dann hole ich seinen Dressursattel und seine Trense und mache ihn fertig. Es geht auf den Dressurplatz, wo ich ein bisschen Dressur mit ihm reite. Da er noch nicht so weit ist, reite ich mit ihm vorwiegend vorwärts-abwärts und viele Biegungen. Als er fertig ist, reite ich ihn trocken und bringe ihn als ersten auf die Koppel. Nun hole ich mir Burnin' Hero. Ihm lege ich einen Longiergurt auf und wir gehen in den Longierzirkel. Nachdem er sich warm gelaufen hat, lege ich ihm ein paar Stangen in den Weg, sodass er seine Beine heben und seinen Rücken dehnen muss. Er schnaubt mehrmals zufrieden ab. Nachdem ich ihm alles wieder abgenommen habe, kommt er auch auf die Koppel. Mit Centauro`s Midas gehe ich auf den Springplatz. Dort sind verschiedene Hindernisse in E-Höhe aufgebaut. Zuerst reite ich ihn in Trab und Galopp warm und dann üben wir einige Sprünge. Er ist schon fleißig dabei, aber gelegentlich noch etwas unsicher und so reiten wir noch keinen ganzen Parcours. Ich sattle ihn ab und bringe ihn auf die Weide. Bevor ich Casino Royal Flash hole, hole ich erst mal die Kutsche aus der Scheune und packe mir das Geschirr bereit. Dann spanne ich ihn ein und wir fahren auf den Fahrplatz. Es ist lange her, dass ich mit einem Pferd mal richtig im Marathonwagen gefahren bin, also fange ich erst mal mit ein bisschen Slalom an , ehe wir uns an schwierigeren Aufgaben versuchen. Es macht total Spaß und wäre es nicht so kalt, wäre ich am liebsten durch den Wassergraben gefahren. Es dauert eine Weile bis Flash wieder trocken ist, aber dann kann er auch zu den anderen auf die Koppel. Mit CLC's Papermoon ging es auch auf den Springplatz. Ich erhöhte die Hindernisse für ihn und ritt ihn ordentlich warm. Nun ritten wir den Parcours auf verschiedene Arten durch und wenn er Sprung mal nicht so gut war, übten wir ihn ein paar mal. Papermoon war sehr talentiert im Springen und so machte es auch richtig Freude. Als er wieder trocken war, brauchte ihn ihn auf die Weide. Delicius bekam seinen Dressursattel auf. Wir gingen auf den Platz und ich ritt ihn einfach war. Dann begannen wir mit den Dressurlektionen. Erst etwas leichtere und dann auch die schweren, die er noch üben musste. Wir beide forderten uns gegenseitig ordentlich und nachdem ich ihn versorgt hatte, ging ich erst mal kurz rein, um einen Kakao zu trinken. Mit Don Quichote wollte ich mein Western-Können mal wieder etwas auffrischen und so legte ich ihm den schweren Westernsattel auf. Zuerst ritt ich viel Schritt, um ein Gefühl für ihn zu bekommen und dann probierte ich auch die anderen Gangarten aus. Don war sehr flink und reagierte gut auf meine Hilfen. So konnte ich heute auch noch etwas lernen. Als ich Enjoy it! With Me! Wieder sah, war das ein magischer Moment. Als ich ihn damals weggegeben hatte, war es mir nicht leicht gefallen, aber ich war froh, dass er ein gutes Zuhause hatte. Als er mich sah, wieherte er leise, als würde er mich wiedererkennen und ich streichelte ihn sanft über die Nase. „Ich sehe ja wohl noch genau so aus wie früher, aber aus dir ist ein richtig schöner Hengst geworden“, flüsterte ich. „Wenn du nicht so eine markante Scheckung hättest, hätte ich dich nicht wiedererkannt.“ Ich holte ihn raus und machte ihn für's springen fertig. Mittlerweile konnte man mit ihm S-Springen reiten und so erhöhte ich die Hindernisse noch einmal. Ich ritt ihn ordentlich warm und probierte dann den Parcours. Er machte das so super mit, dass es mir glatt ein bisschen schwer fiel wieder aufzuhören und ihn zu den anderen zu stellen. Mit Heartbreakers Temptation wollte ich ausreiten. Ich sattelte ihn und los ging's. Obwohl ich nicht wusste, wie wir wieder zurückkämen ritt ich einfach drauf los und zum Glück klappte das auch, dass wir den Weg wieder fanden. Selbst wenn ich es nicht gewusst hätte, hätte er wohl sicher zurück gefunden. Joker's Jackpot war ein hübsches Pferd. Seine Scheckung gefiel mir sehr. Ihn Sattelte ich auch mit dem Westernsattel. Auf dem Platz ging es mir vor allem darum ihn schön vorwärts-abwärts zu reiten. Das konnte er auch bereits sehr gut. Nach kurzer Arbeit durfte er zu seinen Freunden. Mit Soldier ging ich wieder auf den Springplatz. Nun musste ich die Stangen etwas niedriger machen. Nach dem Warmreiten, ritt ich ihn ein paar Runden durch den Parcours und das klappte echt super. Er war sehr energisch und hatte keine Angst. Der letzte Hengst, den ich beschäftigen musste war Zipje. Mit ihm ritt ich ein wenig Dressur. Er lief sehr gut an der Hand und setzte die Lektionen prima um. Ich gestaltete das Training relativ entspannt. Da nun alle Pferd auf der Koppel standen, mistete ich den Kompletten Hengststall und legte schon mal frisches Heu in die Boxen, damit sie Abends was zum knabbern haben.


      Da es bereits Nachmittags war, ging ich zu Snoopy und fragte, wie weit sie sei und ob wir was essen wollten. „Ja, gute Idee, mir hängt der Magen auch schon sonst wo“, meinte sie. Wir gingen ins Haus und kochten uns Nudeln mit Tomatensoße und überbackten sie noch schnell mit Käse. Das perfekte Essen für so einen anstrengenden Tag. Nach dem Essen ging es dann weiter mit dem Stutenstall. Gleich als erstes guckte Before the Dawn mir entgegen. Ich holte ihren Dressursattel und machte sie fertig. Auf dem Platz drehte ich zuerst ein paar Runden im Schritt und dann ging es los. Ich ritt sie schön vorwärts-abwärts und brachte einige Schlangenlinien ein, weil sie sich so schön bog. Nachdem ich sie abgesattelt hatte, durfte sie dann auch die Stutenweide. Mit CLC's Ashanti' ahmar ging ich auf den Springplatz. Wieder musste ich die Stangen eine Stufe runter machen. Ich ritt sie locker warm und fing mit einzelnen Sprüngen an. Es zeigte sich, dass sie das gewisse Feuer hatte, das ein Springpferd braucht und so ritt ich zum Schluss auch einmal den Parcours in einem durch. Nach dem Training kam sie auf die Weide. CLC's Latinka Nadjara spannte ich vor die Kutsche. Zum Glück hatte ich jene noch nicht wieder weggeräumt. Mit ihr ging es diesmal eine Runde ins Gelände. Zu Anfang war sie ein wenig schreckhaft, aber aufgrund meiner Gelassenheit merkte sie schnell, dass sie keine Angst haben brauchte und wir konnten ein wenig traben. Die Leute freuten sich eine Kutsche zu sehen. Als wir am Hof ankamen war Latinka sichtlich erschöpft aufgrund der vielen Reize. Hall of Fame CU bekam ihren Springsattel auf und dann ging es auf die Military-Strecke. Der Boden war vom Regen etwas aufgeweicht, aber nicht rutschig. Ich ritt Fame erst warm und begann dann mit einzelnen Sprüngen. Als ich merkte, wie sicher sie war. Entschloss ich mich mit ihr die ganze Strecke abzureiten. Danach war sie sehr nassgeschwitzt und wir ritten noch eine entspannte Schritt-Runde ehe ich abstieg. Natsu's Little Harley war noch nicht eingeritten. Deswegen ging ich eine Runde mit ihr spazieren. Manchmal fand sie Dinge etwas unheimlich und ich beruhigte sie, damit wir weiter gehen konnten. Gegen Ende der Runde, war sie aber schon viel ruhiger und ich lobte sie öfter. Dann konnte sie auf die Weide und Galoppierte erst einmal eine Runde, um Luft abzulassen. Für River's Baghira holte ich den Dressursattel. Wir gingen zusammen auf den Platz und ich ritt sie warm. Im Trab ritt ich einige Volten mit ihr und dann trainierte ich vermehrt das angaloppieren, was auf Dauer sehr anstrengend für sie war. Nachdem ich sie abgeritten hatte ging es auf die Koppel. Das letzte Pferd, was ich heute versorgen würde, war Sayidah. Mit ihr ging es noch mal auf den Sprungplatz. Ich konnte die Sprünge wieder etwas höher machen. Dann ritt ich sie erst mal ein paar runden locker warm. Als wir die Sprünge ritten, war die Stute dabei sehr ruhig und zuverlässig. Auf ihr könnten Kinder reiten lernen. So hatte ich zum Abschluss nochmal eine ganz entspannte Runde und war sehr zufrieden. Ich stellte sie mit auf die Koppel und musste nun nur noch die Boxen ausmisten. Als dies getan war, verteilte ich das Heu und ging zu Snoopy. Als ich ihr sagte, dass ich fertig war, bedankte sie sich und fragte mich, ob ich am nächsten Tag zum Kaffee käme, damit wir noch mal in Ruhe reden könnten. Natürlich sagte ich zu.

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      10 Nov. 2017
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      Pflegebericht Zuchtpferde

      Teil 1 Stuten

      Spoiler
      Heute war ein kalter Tag, deswegen verschob ich das Training bei manchen Pferden auf die Halle und holte mir Before the Dawn, CLC's Ashanti 'ahmar und CLC's Latinka Nadjara. Loona kümmerte sich um Ashanti, Jake um Latinka und ich um Dawn. Wir holten sie von der Weide und begannen sie sauber zu machen. Also striegelten wir alle drei Pferde, säuberten ihre Hufe und kämmten das Langhaar durch, ehe wir aufsattelten und ich mit Loona heute Dressur übte. während Jake mit Latinka Springen wollte. In der Halle hatten wir schon alles vorbereitet und machten uns an die Arbeit. Ich trainierte mit Dawn ein paar neue Dressurlektionen, während Loona mit Ashanti Hufschlagfiguren durch ritt und Jake die Hindernisse übersprang. Nachdem die drei Ponys ausgelaugt waren, kamen sie zurück zum Putzplatz, bekamen Ausrüstung ab und durften mit Weidendecke auf die Koppel. Nun kamen CLC's Parvaaneh, CLC's Zjarri oqean und Hall of Fame CU dran, Jake ritt Fame heute in der Dressur, während Loona und ich die anderen beiden übernahmen, sie nahm Parvaneeh und ich Zjarri. Wir longierten heute die Stuten, doch zuerst war das Putzen angesagt, also holten wir die Putzkästen und begannen mit dem Striegeln des Felles, säuberten anschließend die Hufe und kämmten durch das Langhaar. Jake sattelte nun Fame und brachte sie zur Halle wo er sie warm ritt und dann ein paar Dressurlektionen mit ihr absolvierte. Loona und ich hakten die Zjarri und Parva an die Longierleine und suchten uns einen freien Platz in der Halle wo wir ihre GGA übten. Sie arbeiteten fleißig mit und wurden dann auch frühzeitig entlassen, da sie noch nicht so viel Bewegung kannten. Jake trainierte noch mit Fame fertig, ehe wir die zwei Stuten zurück zur Koppel samt Weidendecke brachten. Nun holten wir, nachdem Jake wieder zurück war: River's Baghira, Sayidah und Townsend Lakeisha aus den Boxen und ich nahm mir Lakeisha, Loona Baghira und Jake Sayidah zur Hand. Wir putzten zuerst einmal die Pferde, also striegelten wir ihr Fell sauber, kratzen die Hufe aus und kämmten ihr Langhaar. Ich nahm mir die Longe, Jake und Loona sattelten beide Pferde für Dressur und dann gingen wir zur Halle. Dort trainierten die Beiden ein wenig die Hufschlagfiguren und ich longierte Lakeisha. Wir waren noch circa eine halbe Stunde beschäftigt, ehe wir die letzen Stuten auf die Weide brachten und zu den Hengsten los machten.

      Teil 2 Hengste

      Spoiler
      Hier begannen wir mit den bunten Absolutely Right, den Jake heute im Springen trainierte, Burnin' Hero den ich heute ebenfalls Springen ließ und Loona Centauro's Midas in der Dressur förderte. Zuerst begannen wir den bunten Haufen zu striegeln, dann kratzen und putzten wir die Hufe der Hengste aus und kämmten zuletzt das Langhaar. Dann sattelten wir die Hengste und brachten sie zur Halle, hier ritt ich zuerst mit Hero und dann folgte Jake mit Right. Loona trabte durch die Ganze Bahn und machte ein paar fliegende Galoppwechsel. Wir machten bald Schluss und führten sie dann zum Putzplatz, wo wir ihre Ausrüstung abnahmen und sie auf die Koppel brachten. Nun nahmen wir uns die nächsten Pferde vor: CLC's Casino Royal Flash, CLC's Papermoon und Delicius. Jake ritt Casino heute durch den Springparcours, Loona nahm sich Papermoon vor, auch im Springen und ich suchte mir meinen Herzenshengst Delicius. Wir striegelten die unterschiedlich aussehenden Hengste und säuberten anschließend ihre Hufe, dann verlasen wir das Langhaar und sattelten sie alle mit der Springausrüstung. Ich ritt mit Deli vor, Jake folgte mir mit Casino und Loona bildete das Schlussbild. Wir übten nacheinander den A/L Parcours und überwanden zum zusätzlichen Training den gleichen niedrigen Oxer. Dann brachten wir die Jungs zurück zum Putzplatz und legten ihre Ausrüstung ab, dann bekamen sie ihre Weidendecke angelegt und wurden auf die Koppel zu den anderen gestellt. Jetzt holten wir uns die nächsten Hengste Don Quichoté, Enjoy It! With me! und Heartbreaker's Temptation, diese wollten wir auch heute im Springen trainieren, doch erstmal mussten sie sauber gemacht werden. Also kümmerte ich mich um Breaker, Jake um den Punktekönig Joy und Loona machte Donni sauber, der hoffentlich bald seine Ergebnisse von der Körung erfahren würde. Ich säuberte gründlich das Dunkelfuchsfell des Hengstes und säuberte seine Hufe ehe ich seine Sportmähne durchkämmte und den Schweif verlas. Loona hatte mit Donni nicht viel zu tun, also war sie schnell fertig mit Striegeln, Hufe und Langhaar und begann ihn bereits zu Satteln. Jake hatte Joy mittlerweile auch sauber und alle Pferde waren gesattelt, also brachten wir sie zur Halle und begannen mit den Training. Mit ein paar Bucklern musste jeder heute klar kommen, doch sonst arbeiteten die Jungs gut mit und wir hatten sie frühzeitig entlassen. Sie standen nun auf der Koppel mit Decke und wir holten uns die nächsten Pferde. Darunter fielen Joker's Jackpot, Soldier und Zipje, welche wir aus den Boxen holten und begannen zu Putzen. Ich nahm Joker, Jake Soldier und Loona kümmerte sich um Zipje. Wir säuberten alle samt Fell, Langhaar und Hufe. Dann bekamen sie auch ihre Springrüstung an und wir übten in der Halle die höheren Hindernisse. Alle machte gute Arbeit und konnten auch zufrieden und ausgepowert entlassen werden.

      Als nun alle auf der Weide standen, kümmerten wir uns um die Boxen, misteten sie, füllten neues Stroh auf und säuberten die Tröge, ehe wir diese ebenso auffüllten und dann als es zu Stürmen begann, mit drei weiteren Stallburschen alle Pferde von den Koppeln holten und die Ställe schlossen, dann gesellten sich Jake und Loona noch zu mir ins Wohnzimmer und wir tranken vor dem Ofen gemütlich einen Früchtetee.


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      20 März 2018
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      Großer Pflegebericht für die Zuchtstuten

      Spoiler
      Tag 1
      Mittlerweile waren schon vier von elf Stuten auf der Kanaskins Ranch prämiert, was hieß, dass die Zucht langsam voran ging. Bald hatte ich vor die Gute Hall of Fame CU von Enjoy It! With me! zu decken. Den dieser lief zur momentanen Zeit eine Körung. Mit Glück wird er auch dort gekört werden, aber das stand noch in den Sternen. Fame hatte ich bereits aus ihrer Box geholt, den diese stand neben Before the Dawn, welche heute einen kleinen Ausritt vor sich hatten. Loona ritt heute Dawn, während ich Fame nahm, wir wollten heute noch mit 4 weiteren Stuten was machen, die anderen 5 während dann für den morgigen Tag eingeplant. Also putzen wir die beiden unterschiedlichen Stuten und säuberten ihre Hufe. Fame war etwas grün am Hintern, sie hatte sich wohl auf die Seite beim Ausgang gelegt. Also hieß es sie bald waschen, wenn es nicht von allein gehen sollte. Nachdem beide Stuten sauber waren, bekamen sie ihre Sättel aufgelegt und die Trense ran. Gamaschen legten wir ihnen vorsichtshalber vorne auch noch an, damit sie sich nicht bei Sprüngen verletzen können. Nachdem sie fertig ausgerüstet waren stiegen wir auf die Stuten und machten uns auf den Weg zum Wasser anders gesagt Fluss. Wir durchquerten das Waldstück neben den Hof um Richtung Berge und Wasser halten zu können. Das Wetter war für den Sommer nicht typisch aber fürs Reiten perfekt, es waren viele Wolken am Himmel und selten schaute mal die Sonne raus, aber es war keineswegs dunkel. Somit hatten wir kein Hitzeproblem und es blieb bei wohligen 23 Grad. Nachdem wir einen Trampelpfad gefolgt waren, hörte man schon das Rauschen des Flusses und wir legten einen Trab an. Mit federnden Bewegungen ritten wir den Fluss entgegen und ließen die Pferde mit ihren Beinen erst mal Wasser spüren. Dort fingen sie an zu scharren und ihre Schnuten ins Wasser zu stecken. Lächelnd strich ich über Fames Hals und wir trabten nochmal durch das kühle Nass. Wir kehrten dann langsam zurück, es warteten ja noch ein paar andere Stuten auf Auslauf. Also galoppierten wir einen langen Feldweg entlang und ritten dann langsam wieder zurück zum Hof. Dort schwangen Loona und ich uns aus den Sattel und nahmen den Pferden ihre Ausrüstung ab, ehe wir sie mit Weidendecke auf die Koppel ließen. Nun holte ich mir CLC's Ashanti 'ahmar aus der Box und Loona holte die Blue Roan Stute CLC's Blue Oqueana aus dem Stall. Beide Pferde brachten wir zum Putzplatz und begannen mit der Fellpflege, wo wir sie gründlich striegelten und dann das Langhaar mit dem Langhaarkamm kämmten. Zuguterletzt waren dann die Hufe an der Reihe, welche ich säuberte und dann mit Loona zusammen das Außenhorn einfetteten. Dann holten wir die Ausrüstung der beiden Stuten und legten ihnen diese an. Dann setzte ich mich auf Ashanti und Loona auf Blue. Wir ritten diesmal zu einen naheliegenden Bergsee, dafür mussten wir aber durch Wald und ein paar steile Berghänge. Am langen Zügel ließ ich Ashanti über den Waldboden trotten, nachdem wir beide etwas warm gemacht hatten im Schritt, legten wir einen marschierenden Trab ein. Der Weg wurde steiler und wir bogen dann in eine Waldbiegung ein und galoppierten den Trampelpfad knapp einen halben Kilometer durch, ehe wir oben ankamen und die Pferde zum Schritt durch parierten. Der Bergsee war nur noch wenige Meter entfernt, da man schon die kleine Quelle rauschen hören konnte. Als wir ankamen, nahmen sich die beiden Ponys erst mal ein paar Schlücke des gesunden Quellwassers. Um uns herum verdeckten die Bäume die Aussicht, doch manchmal war dies auch besser so, da sah nicht jeder gleich von oben diesen Ort und man konnte sich hier ruhig ausruhen. Wir stiegen ab und gingen mit unseren Füßen ins Wasser, während die Stuten spielerisch in diesen scharrten. Es blitzten plötzlich die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen und tauchten die Lichtung in ein warmes Gold. Man wollte hier nicht wirklich weg, aber leider warteten noch zwei Stuten auf einen Ausritt. Somit entschlossen wir uns nach 10 Minuten wieder aufzusteigen um die Pferde wieder zurück zu bringen. Wir nahmen eine Abkürzung die durch eine Witterung und einen damaligen kleinen Bach entstanden war, welcher dementsprechend Steil war, doch unsere Stuten waren alles gewohnt. Wir erreichten den Waldweg und beschlossen noch ein kleines Wettrennen zu starten, welches knapp 500 m ging, wo wir dann die Pferde wieder durchparierten und im Trab zurück auf den Hof ritten. Dort angekommen schwangen wir uns aus dem Sattel und entfernten die Ausrüstung der Pferde. Dann wurden ihre Hufe nochmal gesäubert und wir stellten sie, wie die anderen Stuten auf die Weide samt Weidendecke. Nun holten wir uns CLC's Latinka Nadjara und Katniss Everdeen aus den Boxen und schnappten uns ihre Ausrüstung sowie Putzzeug. Dann banden wir beide Stuten an und begannen mit dem Säubern ihren Fells. Wie striegelten gründlich darüber, bis der letzte Staub verschwunden war und kämmten dann das Langhaar der Pferde. Ich nahm heute Latinka und Loona hat sich Katniss ausgesucht. Als letztes kümmerten wir uns um ihre Hufe und schon waren sie sauber. Wir legten ihre Ausrüstung an und beschlossen eine Runde am Waldrand zu reiten, da langsam die Sonne etwas durch blitzte, hielten wir uns viel im Wald auf. Wir kamen an einen steilen Berghang vorbei und einigten uns auf einen kleinem Galopp. Latinka war etwas langsamer, weswegen Loona ein wenig weiter vor schoss und sie bei einen Wettrennen gewonnen hätte. Wie gut das es keines war, grinste ich in mich hinein und zügelte die Stute als wir in die nächste Kurve kamen, wo wir beide zurück zum Schritt durch parierten und am unteren Bachteil, wo wir vorhin schon ganz oben mit den anderen Pferden waren diesmal entlang trotteten. Wir kamen nach einer halben Stunde dann schließlich wieder am Hof an und nahmen den beiden Stuten die Ausrüstung ab. Dann brachten wir sie auch noch auf die Weide und kümmerten uns um die Ställe...

      Tag 2
      Heute war leider ein heißer Tag, also konnten wir nicht viel mit den Pferden machen, deswegen hatte ich heute morgen beschlossen mit Sayidah eine kleine Runde zu drehen, so gut wie sauber war sie sowieso, ich hatte am Morgen nur ihre Hufe gesäubert und mich dann an den Fluss gewagt. Loona begleitete mich mit River's Baghira. Wir waren schon ab 7 Uhr unterwegs, da waren es etwas über 20 Grad, als wir wieder zurück geritten sind, hatte es schon 27 Grad. Loona und ich hatten heute mit den Beiden ein wenig im Wasser geplannscht, was beiden viel Spaß machte, da wir sogar noch eine Runde durch Wasser galoppieren konnten. Wir hatten uns uns nach etwas mehr als einer halben Stunde auf den Rückweg gemacht. Am Stall zurück, hatten wir heute vor, die Jungstuten zu etwas zu reiten, zumindestens zwei von ihnen.
      Erfolgreiches einreiten:
      CLC's Parvaaneh & Townsend Lakeisha waren bereit. Ich habe sehr lange vorher mit den Stuten alles geübt. Bei Lakeisha wird es zwar noch etwas dauern, aber sie war schon so gut wie drei Jahre alt in etwas mehr als 2. Wochen hatte sie das Alter erreicht auch wenn sie schon gut darauf vorbereitet worden ist Parva kennt das alles schon und wir wollten heute nochmal mit ihr üben. Loona hatte die junge Dame schon gesattelt und führte sie zur Halle, hier war es zum Glück kühl, da wir die Halle mit Wasser kühlten und einiges an Modernen Sachen drin hatten, dass es nie zu warm sein würde. Ich hab mir Lakeisha auch schon gesattelt und führte sie hinterher. Bei der Halle angekommen stieg Loona auf und begann mit ein paar Bahnfiguren. Ich tat es ihr nach, setzte mich auf Lakeisha und ritt im Schritt mir ihr durch die lange Bahn während Loona schon weiter war mit Parva. Lakeisha war ein wahres Wunder sie hatte nach kürzester Zeit ihre richtige Bemuskelung gefunden, deswegen hatten wir auch früh angefangen, auch wenn der Anfang langsam voran ging, da ich sie nicht überfordern wollte. Sie hatte aber schnell gefallen daran gefunden und man konnte sie an der Longe samt Sattel führen. Heute saß ich zum 10ten mal auf ihr, was innerhalb 1 Monate war, wo wir schon einiges geschafft hatten. Ihr fehlte es nur noch an den Feinheiten, doch dafür ließ ich sie noch Ruhen. Turniere hatte ich jetzt auch noch nicht geplant, vielleicht das erste kleine im Dezember... Heute übte ich mit ihr wieder die GGA und das Reagieren auf Zügel- und Gewichtshilfen. Parva schien soweit zu sein und konnte wohl bald ihr erstes Turnier bestreiten. Nachdem wir noch eine knappe Stunde in der Halle verbracht hatten, brachte Jake CLC's Zjarri oqean. Die bunte Stute war noch nicht reitbereit sie ist ja auch erst 2 Jahre und 4 Monate alt. Jake hat die kleine schon geputzt und ihre Hufe gestern ausgeschnitten und heute hatte ich nur ein bisschen Bodenarbeit in der Halle geplant. Diesmal mit Stangenarbeit und Schrecktraining. Jake übernahm freundlicherweise Lakeisha, damit ich mit Zjarri üben konnte. Über die Stangen ging sie mittlerweile ganz flüssig und beim Schrecktraining fehlte ihr noch ein wenig das Entspanntsein. Dennoch übten wir mit Plastikplane und bewegenden Objekten. Wir übten eine halbe Stunde bis zum frühen Nachmittag wo wir dann für heute Schluss machten und ich die kleine zur Sommerweide brachte, dort war der meiste Schatten und frisches Gras, weil wir die Koppeln immer zwischendurch bewässerten, damit nicht alles vertrocknet.
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      Großer Pflegebericht für die Zuchthengste

      Tag 3
      Am dritten Tag waren die Hengste an der Reihe, heute half uns Jake also konnten wir uns um drei Hengste gleichzeitig kümmern, wo wir auch Ausritte geplant hatten. Loona holte sich Centauro's Midas aus der Box, während Jake sich Absolutely Right schnappte und ich mir den Junghengst Burnin' Hero. Dann holten wir ihre Putzkästen und Ausrüstung, wo wir dann mit dem Sauber machen der Pferde anfingen. Gründlich striegelte ich das Rappwindfarbene Fell des Hengstes und kämmte das silberne Langhaar zurecht. Daraufhin machte ich seine Hufe sauber und kontrollierte dazu noch die Eisen, welche zum Glück in Ordnung waren. Die anderen Beiden striegelten ihre Pferde ebenso und säuberten ihre Hufe, wo ich auch nochmal einen Blick drüber machte. Dann als alle sauber waren machten wir uns in früher Stund auf den Weg und stiegen auf als unsere Pferde aufgetrenst und gesattelt waren. Wir begannen gemütlich im Schritt und ritten Richtung Fluss. Dort suchten wir uns die niedrigste Stelle und durchschritten mit den Hengsten diese. Dann machten wir uns auf den Weg zum Wald, wo wir ein kleines Wettrennen starteten. Wir galoppierten ein gutes Stück und parierten dann die Pferde durch, dann kühlten wir uns nochmal ab und kehrten zurück zum Hof. Dort hatte man uns schon CLC's Casino Royal Flash, CLC's Papermoon und Delicius bereit gestellt. Wir sattelten also unsere Pferde ab, legten Decken an und stellten sie auf die Weide, dann wanden wir uns den anderen drei zu. Ich nahm Casino, Jake Delicius und Loona Deli. Somit fingen wir an mit der Fellpflege und den Hufen, kämmten anschließend das Langhaar der Pferde und sattelten sie auf. Die Sonne kam langsam raus, also beschlossen wir uns zum Wald zu begeben. Da waren nicht so viele Bremsen, also ritten wir auf den Waldweg Richtung See, dort wollten wir ein wenig mit den Hengsten baden. Beim, eher gesagt im See legten wir einen kleinen Galopp hin, wovon wir komplett durchnässt wurden. Wir planschten ein wenig und machten uns dann auf den Weg zurück. Beim Hof angekommen sattelten wir sie ab und brachten sie auf die Weide.
      Am Abend beschlossen wir einen Ritt mit Don Quichoté, Enjoy It! With me! und Heartbreaker's Temptation zu machen. Wir holten die Hengste von der Weide und ich nahm Joy, band ihn fest und begann mit dem Striegeln seines hellen Fells. Loona nahm sich Breaker und begann auch bei ihm mit der Fellpflege, war aber schneller mit Hufe und Langhaar fertig als ich bei Joy. Don war nicht sonderlich dreckig, also hatte Jake nicht viel zu machen. Nachdem wir alle unserer Pferde sauber hatten, kamen die Sättel und die Trensen ran, dann schwangen wir uns auf die Pferde und verließen ihm gemächlichen Schritt den Hof. Wir steuerten zum Fluss von heute Morgen an, da wir durch diesen mussten um zur Bergstrecke zu kommen, momentan hatten wir um 19.00 Uhr angenehme 23 Grad und trabten deshalb durch das Wasser. Auf der anderen Seite, unterhielten wir uns genüsslich und ritten Richtung Berge, im Schatten der Berge machten wir ein kleinen Galopp. Breaker ganz vorne, dicht gefolgt von Joy und Donni wollte wohl heute nicht so. Wir parierten die Pferde zum Schritt durch und erreichten den Bach, wo vom Berg kam, wo wir hin wollten. Ein schmaler Trampelpfad folgte diesen, welchen wir nahmen und langsam voran kamen. Denn der Aufstieg war steil und steinig, doch unsere Zuchthengste waren das gewohnt. Andere ließen ihre Zuchtpferde brav auf der Weide oder im Stall und machten ab und zu Turniere, wir jedoch dagegen unternahmen in der Außenwelt was mit ihnen, weswegen sie dementsprechend vielseitiger und muskulöser gebaut waren. Wir brauchten noch eine Weile bis wir dem Gipfel erklimmten und abstiegen, die Pferde durften erstmal was trinken, während wir uns auch etwas stärkten. Zufrieden blickten wir durch die Lücke der Baumkronen und konnten unseren Hof fern hinter dem Fluss entdecken. Nach zwanzig Minuten Ruhepause, machten wir uns wieder an den Abstieg und ritten durch den Wald zurück zum Hof. Wir nahmen diesmal eine tiefere Stelle vom Fluss, da wir weit von dem flachen Teil entfernt waren. Bis zum Hals waren wir im Wasser und kämpften uns durch den leichten Strom des Wassers, als wir das Ende erreichten, machten wir uns auf die schnellste Möglichkeit zurück zum Hof. Angekommen nahmen wir Ausrüstung der Pferde ab und brachten sie in ihre frisch gemisteten Boxen.

      Tag 4
      Heute waren nur noch 4 Hengste an der Reihe, wo mir heute nur Jake helfen konnte. Also holten wir Joker's Jackpot und Peeta Mellark aus ihren Boxen. Wir nahmen uns Striegel zur Hand und begannen das Fell der Beiden zu säubern. Während Jake wenig Probleme bei Peetas Fell hatte, kämpfte ich mich ziemlich bei Joker durch, den dieser trug viel weiß. Nach langen striegeln, gab ich irgendwann auf mit den grünen Grasflecken und kümmerte mich um den Rest. Säuberte Jokers Hufe gründlich mit dem Hufkratzer und bändigte sein zersaustes Langhaar. Jake war mit Petes Hufe und Langhaar auch schon fertig und legte ihm Sattel und Trense an. Ich tat es ihm gleich und schon machten mir los. Wir ritten heute nur durch den Wald, da es frühs auch schon so extrem warm war. Wir blieben hauptsächlich beim Trab, galoppiert haben wir nur einmal. Nach eineinhalb Stunden machten wir uns zurück zum Stall und sattelten beide Pferde ab, brachten sie auf die Sommerweide und misteten die Boxen.
      Dann waren Zipje und Soldier dran, mit ihnen wollten wir heute Springtraining absolvieren. Wir holten beide Hengste aus ihren Ställen und banden sie am Putzplatz fest, ehe wir uns Putzkästen und Ausrüstung holten und mit der Fellfpflege anfingen. Gründlich striegelten wir das Fell der Hengste, säuberten ihre Hufe und kämmten das PLanghaar, welches wir dann in ein paar geflochtenen Zöpfe gegen die Hitze eintauschten. Zwar war das eher so das Mädchending, doch die beiden besaßen sol langes Langhaar das sie da nun mal durch mussten. Wir hatten uns für das Geländespringen entschieden und führten die Hengste zur Waldstrecke. Dort ritten wir sie mit einer Runde durch den Wald warm und absolvierten dann den Parcours. Beide Hengste machten super mit und konnten sich im Wassergraben eine Abkühlung besorgen. Dann führten wir sie zurück zum Hof und brausten beide nochmal ab ehe wir sie zur Weide brachten und die Boxen misteten.

      15663. Zeichen
      1 Aug. 2018
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      Zuchtpferde

      Nach einem langen milden Winter, überraschten mich an diesem Januarmorgen mehrere Eisflocken an der kalten Fensterscheibe. Völlig übermüdet stapfte ich zum Kleiderschrank und zwiebelte mich in die wärmsten Kleiderschichten, ehe meine müden Füße mich den Hof entlang trugen. In der ersten großen Stallung angekommen, begrüßten mich bunte Pferdeköpfe, welche hungrig auf ihr Futter und Heu warteten. Nach und nach befüllte ich die Tröge und streichelte dem ein oder anderen Pferd über die warmen Nüstern. Es wartete viel Arbeit heute. Viele Pferde wollten bewegt werden. Einigen konnte man bereits jetzt den Ehrgeiz in den Augen ansehen. Vor Before the Dawn‘s Box blieb ich stehen. Die braune Stute schaute mich brummelnd an und widmete sich schließlich wieder ihrem Heu. Sie hatte die letzten Tage viel gearbeitet, ebenso ihre Boxennachbarin Townsend Lakeisha. Sie würden später mit auf die Wiese kommen und ihre Ruhe genießen dürfen. Als gerade die Meisten aufgegessen hatten, schneiten wortwörtlich zwei meiner Hilfen für heute hinein. Bewaffnet mit Strick und den ersten Schwung an Halftern, brachten wir die ersten Pferde hinaus auf die Wiese. Während ich mir die palominofarbene Stute Townsend schnappte, holten die Beiden River‘s Baghira und Dawn hinaus. Mit einem riesen Galoppwirbel zischte Baghira los, als sie das klicken des Karabinerhakens hörte. Mit angelegten Ohren warf sie uns einen Blick zu. Nicht bösartig... aber zickig wie eh und je. Eine Stute aus dem Bilderbuch. In jeglicher Hinsicht. Um einen Überblick zu behalten, welche Pferde heute ihren Ruhetag hatten, brachten wir erst einmal nur diese hinaus. Aus der Stutenstallung folgten CLC‘s Parvaaneh und Hall of Fame CU. Weiter ging es bei den Hengsten. Auch diese hatten ihr Frühstück bereits beendet und warteten schon ungeduldig darauf hinaus zu dürfen. In zwei Touren brachten wir Drei Burnin‘ Hero, Don Quichoté, Joker‘s Jackpot, Peeta Mellark und Soldier hinaus. Jetzt wo es wieder aufs Frühjahr hinzu ging, arbeiteten ich, aber auch viele meiner Reitbeteiligungen und Angestellten des Hofes auf Hochtouren. Die Turnier und Vorstellungssaison wollte bald beginnen. Direkt im Anschluss standen Delicius, ein hübscher Falbhengst und Enjoy It! With Me! bereits draußen am Putzplatz und wurden versorgt. Beide wurden sorgfältig vom Schmutz befreit, gebürstet und gestriegelt, bis sie wieder glänzten. Anschließend bekamen sie die Hufe ausgekratzt und wurden für die Halle vorbereitet. Beide wurden heute in der Dressur gearbeitet und von ihren Reitbeteiligungen für die kommende Turniersaison vorbereitet. Gerade als die beiden Hengste nach langer Dressureinheit am abreiten waren, bereitete ich CLC‘s Zjarri oqean zum Longieren vor. Ich begann sie ausgiebig zu putzen. Sie schien sich gestern besonders darauf gefreut zu haben und es mir mit einem Schlammbad zu danken. Gerade auf ihrem getigerten Fell wurde das Striegeln zu einem reinen Kraftakt. Es dauerte gefühlte Ewigkeiten bis man ihr weißes Fell wieder erkennen konnte. Zjarri war aus dem 2016er Jahrgang und war dementsprechend kaum gearbeitet. Auch das Longieren war noch keine Etappe die wirklich saß, dennoch tasteten wir uns bis zum richtigen Arbeiten immer mehr ran. Auf dem Zirkel angekommen, trieb ich die junge Stute sachte auf den Hufschlag und lief sie einige Minuten im Schritt um mich herum laufen. Verschnallt war Zjarri nicht. Mir ging es heute viel mehr darum, dass die die Übergänge stimmlich verstand. Bereits im Vorfeld hatte sie es wunderbar begriffen und toll mitgearbeitet. Zur Gewöhnung trug sie dennoch einen Gurt um ihren Bauch. Nach weiteren Schrittrunden, schnalzte ich energisch mit der Zunge und warf ein lautes „Teeraaab“ in den Zirkel. Wie auf Knopfdruck wechselte die Tigerstute in den Trab und schnaubte entspannt. Auch weitere Wechsel meisterte sie mit Bravur. Nach einer guten halben Stunde im Zirkel, beendete ich diese Einheit und holte Zjarri zu mir in die Mitte. Galoppwechsel gab es heute nicht, dennoch war ich unfassbar stolz auf meine junge Stute. Nachdem wir wieder die Stallgasse erreicht hatten, steckte ich ihr eine kleine Möhre zu und lobte sie erneut, ehe sie zu den anderen Stuten auf die Wiese durfte. Auch Katniss Everdeen und Heartbreaker‘s Temptation hatten ihre Arbeit für heute erledigt und standen gemütlich auf der Weide.Es war inzwischen Mittag, als ich mich erneut mit einer Freundin in die Stallung machte und anfing die Boxen zu misten. Einige waren bereits fertig - zu unserem Glück.
      Wir hatten uns zwei von den sehr großen Karren besorgt und misteten arbeitsteilig. Im Handumdrehen leerten sich die Boxen. Das dreckige Stroh wurde von mir zu einem der Misthaufen gebracht, während die neue Ladung mit frischem Stroh bereits in den Boxen verteilt wurde. Die restlichen Boxen brachten uns zwei volle Stunden Arbeit und sollten nun mit einem entspannten Ausritt belohnt werden, also liefen wir zum Paddock, auf denen CLC‘s Latinka Nadjara und CLC‘s Ashanti 'ahmar schon auf uns warteten. Die beiden Reitponystuten waren sowieso ein eingespieltes Team und waren trotz ihres jungen Alters hervorragende Pferde fürs Gelände. Tiefenentspannt und gelehrig waren beide. Ebenso treu und trittsicher. Latinka zeigte sich ab und an etwas schreckhaft, doch gemeinsam mit Ashanti klappte es bisher immer hervorragend. Als die Pferde geputzt und gesattelt waren, stiegen wir auf und steuerten die Pferde in Richtung Hofausgang. Von dort aus folgten wir einen kleinen Pfad, welcher uns auf eine schöne Waldstrecke führte. Mit lockeren Zügeln folgten wir diesem, entlang einer Brücke mit schmalen Bachlauf. Gerade jetzt zur Winterzeit war diese Kulisse einfach filmreif. Die leichte Eisschicht auf dem Brückengeländer ließ alles funkeln und glitzern. Dafür liebte man den Winter doch. An einer Gabelung, folgten wir einer kleinen asphaltieren Straße, welche uns an den Feldern entlang führte. Gerade auf den unebenen Pfaden konnte man nicht genau wissen wie rutschig die Strecke war, also entschieden wir uns für die kürzere aber deutlich einfacher zu reitende Strecke. Über die Felder hinweg konnte ich ein Pferd erkennen. Beim genaueren Hinsehen erkannte ich sogar, dass es sich um CLC‘s Casino Royal Flash handelte. Ebenfalls einer der Hofeigenen Reitpony Zuchthengste. Mit seinem rotem Roanfarbenen Fell war er sogar aus der Entfernung nicht zu verwechseln. Es schimmerte in den Sonnenstrahlen. Erst als wir die nächste Gabelung wieder links abbogen, konnte ich ihn nicht mehr sehen. Er schien aber bereits einige Zeit unterwegs zu sein. Beide Stuten blieben den gesamten Ausritt über tiefenentspannt und schnaubten zufrieden, als wir gerade wieder den Hof erreichten. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass wir trotz kleiner Runde dennoch eine Dreiviertelstunde unterwegs gewesen waren. Zufrieden ließ ich mich aus den Sattel gleiten und klopfte warmen Hals der Stute. Nachdem auch sie wieder von Trense und Sattel befreit war, gab es eine kleine Bestechungsmöhre, ehe beide ebenfalls zu den Anderen auf die Wiese konnten. Im Gegensatz zu den Pferden, wartete auf uns nun noch ein wenig Arbeit in den Stallungen. Wir bereiteten das Heu und das Futter für den Abend vor und fegten noch die Stallgassen, ehe auch wir Feierabend machen konnten. Zumindest solange wie die Pferde ihre Ruhe auf den Wiesen noch genossen. Erst gegen späten Abend, brachten wir die Pferde wieder in ihre Boxen und gaben ihnen ihr Futter.
      Ein gelungener Tag, wenn auch sehr ruhig. Für den nächsten Tag stand viel auf den Plan!

      7484. Zeichen - by Floooh
      22 Jan. 2019
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      Zuchtställe


      Before the Dawn, CLC's Ashanti 'ahmar, CLC's Latinka Nadjara, CLC's Parvaaneh, CLC's Zjarri oqean, Hall of Fame CU, Katniss Everdeen, River's Baghira, Townsend Lakeisha

      Spoiler
      Ein langer Tag stand mir bevor, die Pflege von den Zuchtpferden war angesagt. Also holte ich mit Sina Before the Dawn und CLC’s Ashanti 'ahmar. Die Stuten waren über Nacht auf der Weide gestanden, also hatten sie sich natürlich auch gewälzt. Dementsprechend mussten wir beide Stuten erstmal gründlich striegeln. Dann säuberten wir ihre Hufe und kämmten das Langhaar. Als wir fertig waren bekamen beide Springsachen angelegt und wir gingen auf den Platz um ein wenig zu trainieren. Als wir fertig waren sattelten und trensten wir die Pferde ab und brachten sie in ihre sauberen Boxen. Nun kamen CLC's Latinka Nadjara und CLC's Parvaaneh an die Reihe, Latinka übernahm Sina und säuberte erstmal ihr Fell, dann die Hufe und dann das Langhaar. Ich tat es ihr gleich und säuberte Parvas Fell, kratze und putzte die Hufe aus und kämmte das wilde Langhaar. Sina legte Latinkas Dressurausrüstung an während ich Parva für das Longieren fertig machte. Wir gingen gemeinsam mit den Pferden auf den Platz und Sina stieg auf und fing mit den Aufwärmen an, währenddessen ich Parvaaneh anfing zu longieren. Als wir beide genug bewegt hatten, brachten wir die beiden auch in ihre Boxen. CLC's Zjarri oqean und Katniss Everdeen waren jetzt an der Reihe. Zjarri wollte ich heute ein wenig den Sattel angewöhnen, während Sina Katniss im Springen trainieren wollte. Also säuberte ich erstmal das Leopardenfell der süßen Stute und säuberte dann die Hufe aus, ehe ich ihr wildes Langhaar bändigte und geflochtene Zöpfe rein machte. Sina war bereits mit dem Striegeln, kämmen und säubern der Hufe fertig und führte Kate, wie ich sie gerne nannte, auf den Platz. Sie übte nebenan, während ich mit der Leopardenstute das Sattel auflegen übte sowie Gewich,t in Form eines Sandsackes, auflegte. Sie übte fein mit und ich longierte sie heute schon im Trab auf den Platz, somit ließ ich es auch bei diesem Fortschritt und entließ die Leopardin in ihre saubere Box. Sina war mittlerweile mit Katniss ebenso fertig und brachte sie zum Stall. Nun nahm ich Hall of Fame CU aus ihrer Box und Sina schnappte sich River's Baghira von der Weide. Ich wollte mit Fame heute ein wenig ins Gelände, wo Sina sich mir mit Baghira gerne anschloss. Aber vorher musste die Mäuschen erstmal sauber gemacht werden, weswegen wir beide zum Putzplatz brachten und ihre Putzkästen holten. Dann begann ich schon das Palominofell der Stute zu striegeln und säuberte dann ihre Hufe gründlich aus. Dann kämmte ich ihr helles Langhaar und legte ihr den Westernsattel an und Sina tat es mir gleich. Nachdem sie River sauber gestriegelt, und gekämmt sowie die Hufe sauber hatte, stieg auch sie auf und wir ritten los. Wir beschlossen eine kleine Tour zu drehen, nicht allzu lang, da Baghira noch frisch im Ritt war. Nachdem wir wieder am Hof ankamen, stiegen wir ab, sattelten sie ab und brachten sie in ihre Boxen, während wir die Ausrüstung wegräumten. Townsend Lakeisha war nun dran, diese striegelte ich gründlich, kratzte ihre Hufe aus und putzte den restlichen Dreck raus. Dann kämmte ich ihr Langhaar und machte auch mit ihr heute das gleiche wie mit Zjarri. Auch mit ihr trainierte ich das Anreiten und verbrachte viel Zeit auf den Platz mit Übungen, von Gewicht, Geschwindigkeit und weiteren kleinen Dingen. Dann entließ ich sie und brachte sie in ihre Box.


      Burnin' Hero, CLC's Casino Royal Flash, Delicius, Don Quichoté, Enjoy It! With me! , Heartbreaker's Temptation, Joker's Jackpot, Peeta Mellark, Soldier

      Spoiler
      Nachdem die Stuten versorgt waren, ging es weiter mit den Hengsten. Also schnappte ich mir Burnin' Hero und Sina nahm sich CLC’s Casino Royal Flash. Wir begannen dann mit dem Säubern ihres Felles und kämmten dann gründlich das Langhaar durch. Dann kratzten wir bei den Hengsten noch die Hufe aus und holten uns dann ihre Ausrüstung. Diese legten wir ihnen an und brachten sie auf den Reitplatz. Dort stiegen Sina und ich auf und begannen die beiden Hengste warm zu reiten. Heute war ein wenig springen angesagt also besprachen wir den Parcours und machten uns an die Arbeit. Wir übten einige Runden auf dem Platz und ritten dann die Pferde trocken, ehe wir sie abgesattelt und abgetrenst auf die Weide brachten. Dann holten wir uns Delicius und Don Quichoté aus den Boxen und banden sie am Putzplatz fest. Das Putzen übernahmen dann Sinas Kinder und wir konnten uns um die Ställe der beiden Hengste kümmern. Also entsorgten wir den alten Mist und streuten neues frisches Stroh mit Sägespänen in die Boxen, säuberten die Tränken und Futtertröge und kehrten dann zu den Hengsten zurück. Dort waren die beiden Mädels mittlerweile mit den beiden Hengsten fertig und wir schnappten uns beide und trainierten noch ein wenig auf dem Platz. Als wir fertig trainiert hatten brachten wir die Hengste in ihre Boxen und holten die nächsten. Enjoy It! With me! und Heartbreaker's Temptation waren die nächsten. Also holten wir die Hengste von der Weide und gingen zum Putzplatz. Dort nahm ich Joy und Sina übernahm Breaker. Wir begannen ihr Fell zu striegeln, säuberten die Hufe und kämmten das Langhaar. Als wir fertig waren legten wir den beiden ihre Sprungausrüstung an und gingen zum Platz. Dort stiegen wir auf die Hengste und ritten die Pferde warm. Als wir die Hengste warm geritten hatten, begannen wir mit dem Training und übten für 30 Minuten durchgehend. Als die Hengste genug gemacht haben, gingen wir zum Putzplatz zurück und sattelten ab. Dann rieben wir sie nochmal trocken und brachten sie auf die Weide. Joker's Jackpot übernahm nun ich, Peeta Mellark übernahm Sina und Soldier durfte Romy heute bewegen. Wir hatten geplant einen kleinen Ausritt zu machen, also säuberten wir erstmal die Hengste gründlich und sattelten diese dann. Zufrieden mit der jetzigen Sauberkeit der Pferde, stiegen wir auf und machten uns auf den Weg zum Wald. Die Hengste liefen brav über den Weg und wir wagten einen kleinen Trab. So trabten wir die lange Allee entlang ehe wir auf der nächstgelegenen Wiese einen schönen Galopp absolvierten. Wir ritten noch ca eine halbe Stunde durch die Gegend ehe wir am Hof ankamen und die Pferde absattelten und auf die Weide brachten. Wir fegten noch den Putzplatz und aßen dann erstmal zu Mittag.

      15 Juni 2019
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      Verkaufsstallrunde

      Spoiler
      Heute ging ich mal wieder flott in den Stall und holte mir zuerst Ártali van Ghosts und Jake CLC's Latinka Nadjara. Wir holten beide aus ihren Boxen und schnappten die Putzkästen. Da fingen wir an beide Pferde zu striegeln, ihr Langhaar zu kämmen und die Hufe zu säubern. Als wir fertig waren, sattelten wir beide Pferde auf un bewegten beide auf dem Reitplatz. Als wir fertig waren mit ein wenig Training, brachten wir sie auf die Weide. Nun kamen Katniss Everdeen und La Fleur's Ayana an die Reihe welche wir aus den Boxen holten und begannen sauber zu machen. Dann holten wir uns zuerst den Striegel und säuberten ihr Fell, dann kämmten wir ihr Langhaar und anschließend säuberten wir ihre Hufe. Nachdem sie sauber waren holten wir uns ihre Longen und brachten beide Pferde auf den Platz, wo wir sie ein wenig longierten. Dann vollführten wir noch ein paar Bodenarbeitsaufgaben und stellen anschließend beide Pferde zurück auf die Weide
      Levianthan's Levisto, Macareno und CLC's Papermoon kamen nun an die Reihe, welche wir von der Weide holten und zum Putzplatz brachten. Dort holten wir uns die Striegel heraus und begannen mit der gründlichen Fellpflege. Als das Fell wieder sauber glänzte, nahmen wir uns die Bürsten und kämmten ihr Langhaar, bis es wieder seidig glatt und ausgefilzt war. Dann säuberten wir ihre Hufe und sattelten beide Pferde mit Springsattel auf. Dann liefen wir zum Springplatz und begannen mit ein wenig Warmreiten ehe wir mit dem Trainieren begannen. Als wir eine Weile trainiert hatten, brachten wir die Pferde zum Putzplatz, misteten ihre Boxen und brachten beide Pferde dann in den Stall.
      Nun kamen Peeta Mellark und River's Baghira an die Reihe, welche wir aus den Boxen holten und zum Putzplatz brachten. Dann misteten wir flott ihre Boxen und gingen dann zurück zu den Pferden. Hier fingen wir an mit dem Striegeln und Langhaar pflegen. Als wir fertig waren, säuberten wir ihre Hufe und sattelten sie auf, ehe wir den Reitplatz etwas beritten. Wir machten ein wenig Stangenarbeit und ritten zum Ende die Pferde noch trocken. Dann brachten wir die Pferde in die Boxen und gingen zu den nächsten.
      Jetzt holten wir uns Sayidah, Soldier und Zipje. Hier stieß auch Loona zu uns weswegen wir gemütlich alle drei Pferde machten konnten. Also schnappten wir uns Striegel und Hufkratzer und begannen mit dem putzen. Als die drei Pferde gründlich gereinigt worden waren, schnappten wir uns nochmal die Kämme und machten das Langhaar wieder schön. Als wir fertig waren mit den Pferden brachten wir sie alle auch schon ausgerüstet die Pferde auf die Plätze und begannen mit ein wenig Grundtraining. Als wir fertig waren brachten wir die Pferde zum Stall zurück, misteten ihre Boxen. Dann war der Tag auch schon zu Ende.
    • Rose1
      Reitschule Bellisimora
      Pflege für: Saydah, Soldier, Baghira, Papermoon
      Rafael
      Meine Reitschule lief gut, ich hatte einige Mitarbeiter zur unterstüzung der Ponys eingestellt, hatte einige Reitschüler von anfänger bis zu den Profis und 4 Reitponys hatte ich bereits auch schon gekauft. Heute war eine gruppe von neulingen angesagt. Ich freute mich darauf. Ich hatte meine Mitarbeiter eingewiesen und saß im Büro über den Papierkram, ich hasste dies, aber das musste sein. Ich hatte alle 4 Ponys am Putzplatz angebunden und wartete auf meine Schüler. Die Eltern brachten ihre Kinder pünktlich. " Hallo ihr, ich bin Rafael das sind Saydah ( Say) , Soldier, Baghira und Papermoon ( Pap)" stellte ich mir den kindern vor. Es waren 2 Mädchen und 2 jungs. Sie hießen Emilia, Antonia, Ben, und Lines. Ich teilte die kinder zu den pferden ein, 3 meiner mitarbeiter untersützten mich mit longieren. Ich zeigte den Kindern wie man sich den Pferden nähert und sie pflegt. Erklärte ihnen das man so eine bindung zu den Pferden aufgebaut . Dann nahmen wir die pferde mit in die halle natürlich gesatelt. mitarbeiter nummer 1 nahm Say der zweite soldir der dritte Baghira und ich nahm Papermoon. Dann setzten wir Emilia auf Say, Antonia auf Papermoon, Ben auf Baghira und soldier bekam lines als Reitanfänger. Wir ließen den Kindern zeit sich auf dem Rücken der pferde wohl zu fühlen. Sie durften die Ponys streicheln und umarmen. Die Kinder bestimmten selbst wann das pony den ersten schritt gehen soll. Lines war der erste der sich traute in den Schritt zu gehen. Soldier war artig und lief im kreis, er achtete sehr auf seinen kleinen Reiter. Nach und nach zogen die anderen mit. Wir machten übungen wie arme kreisen, gleichgewicht halten nach einer stunde war die zeit auch schon vorbei und wir versorgten die Ponys sie durften auf die Weide grasen.
    • Rose1
      Pflegebericht: Saydah, Soldier, Baghira, Papermoon
      Rafael:
      Der Coronavirus ist auch bei uns eingekehrt und ich merke das es täglich weniger Reitkinder werden. Langsam machte ich mir sorgen um den Hof. Ob ich den noch halten konnte war unklar . Heute musste ich mich um meine 4 Pferde kümmern. Zuerst holte ich meine trächtige Stute Saydah heraus, das Fohlen war ein Auftragsfohlen. Ich striegelte sie sauber zog ihr eine Trense an und ging mit ihr einen gemütlichen Spaziergang. Die Rapschecke war sehr brav. Nach 30 minuten weilte sie auf der weide des rest des Tages und ich holte Soldier der hengst Ich sattelte ihn auf als ich ihn geputzt hatte. Ich wollte mit ihm etwas dressur arbeiten. Soldier arbeitete brav mit. Er ging locker unter dem sattel. Hin und da musste ich ihn wieder korregieren da die Schüler darauf geachtet haben. Nach 30 minuten ritt ich ihn wieder trocken und holte Baghira longierte ich heute nur die Stute war heute etwas grantig. Sie wollte einfach nicht gehorchen ich musste sie mehrmals ermahnen. Bagi verstand allmählich das sie bei mir keine faxen machen brauchte. Nach Bagi kam Papermoon, den hengst ließ ich in der halle laufen. Dann bereitete ich alles für den Abend vor. Dann ging ich ins Büro um zu rechnen.
    • Rose1
      Die Sonne ging gerade erst auf, als ich mich früh auf den Weg zu Sacred machte.
      Heute wollte ich wieder auf den Reitplatz gehen und mit Sattel und Trense trainieren.
      Vermutlich würde der junge Hengst nicht sehr erfreut sein, aber irgendwann musste ich mit der richtigen Arbeit beginnen.
      Ich bahnte mir den Weg durch das hohe Dühnengras, das auf den Wegen wucherte, hoch zu Sacreds Weide. Bald würde ich hier wieder mähen müssen.
      Oder Schnee würde das für mich erledigen, bemerkte ich mit einem misstrauischen Blick zur Wolkendecke. Der Himmel war grauschwarz und ein kalter Wind wehte.
      Fröstelnd schlug ich meinen Kragen hoch und steckte meine Hände in die Taschen.
      Sacred schien nicht zu frieren und war gemütlich am Grasen.
      Als er mich sah, lief der junge Hengst zum Zaun.
      Süß, wenn man die Karotte in meiner Tasche vergaß.
      Ich verdrehte nur die Augen, während Sacred den Leckerbissen vertilgte.
      Vorsichtig zog ich ihm ein Halfter über und führte ihn herunter zum Reitplatz.
      Zugebenermaßen war ich etwas nervös, denn ich hatte schon oft ruhige Pferde beim Training mit der Trense völlig durchdrehen sehen.
      Häufig war ein Trauma schuld. Und Sacred hatte in seinem jungen Leben schon viel erlebt.
      Die Narben in seinem Maul zeugte noch heute von seinen Erfahrungen mit der Trense.
      Ich würde zuerst nur gebissloses Zaumzeug verwenden und vielleicht sogar dabei bleiben.
      Für Sacred war schließlich keine Dressurkarriere geplant.
      Ob wir je zum Springen kommen würden, wusste ich jedoch nicht.
      Nachdenklich betrachtete ich den dunkelbraunen Trakehner.
      Der Hengst hatte inzwischen etwas abgespeckt und sah nun wieder mehr nach Sportpferd aus.
      Er schien sich sogar aufs Training zu freuen und schnaubte als wir auf dem Reitplatz ankamen.
      Ich führte den Hengst einige Runden und nahm dann den Kappzaum, den ich auf den Zaun gelegt hatte. Sacred verspannte sich merklich.
      Die Ohren zuckten zurück und ich sah, wie sich seine Augen plötzlich erweiterten.
      Vermutlich kamen gerade einige ungute Erinnerungen an seine Zeit als erfolgreiches Springpferd zurück.
      Ich ließ den Kappzaum etwas sinken und sah betont ruhig zu Boden.
      Sacred sollte erst einmal zur Ruhe kommen, bevor ich mit dem Training beginnen konnte.
      Und das hieß nun mal warten.
      Gelegentlich versuchte ich einen Blick auf den jungen Hengst zu erhaschen um zu schauen ob er sich beruhigt hatte. Nach einigen Minuten senkte er tatsächlich den Kopf und schnaubte sogar leise.
      Daraufhin legte ich den Kappzaum auf den Boden und gab dem Trakehner ein Stück Möhre, dass er erfreut zerkaute.
      Ich versuchte den orangenen Brei, der auf den Boden tropfte, zu ignorieren und den Termin für die Zahnbehandlung in meinem Kopf etwas vorzuverlegen.
      Jetzt, wo Sacred ruhiger war, wollte ich die Übungen der letzten Stunden noch einmal wiederholen.
      Vorsichtig strich ich seinen Rücken entlang bis zu Hinterhand und tastete schließlich sanft seine Beine ab.
      Das wiederholte ich auch bei seinen Vorderbeinen und schließlich hob ich jeden Huf kurz an und kratzte ihn mit dem Hufkratzer aus meiner Tasche aus.
      Zum Glück hatte ich heute daran gedacht, denn beim letzten Mal musste ich die Hufe dreckig wieder absetzten.
      Als ich fertig war, rieb ich mir kurz den Rücken und lobte Sacred schließlich ausgiebig.
      Er bekam ein weiteres Stück Möhre für sein entspanntes Prusten. Auch dieses Mal landete die Hälfte auf dem Boden.
      Ohne das zu beachten griff ich wieder nach dem Kappzaum.
      Dieses Mal schien Sacred jedoch zu wissen, dass ich die Trense nicht verwenden würde und reagierte ruhiger. Nur seine Ohren zuckten weiterhin nervös.
      „Feiner Junge“, murmelte ich leise, immer noch ohne mich zu bewegen.
      Der Hengst senkte seinen Kopf, woraufhin ich den Kappzaum in den Sand fallen ließ.
      Zum Glück war es ein älteres, schon etwas kaputtes Teil.
      Bald wollte ich jedoch für Sacred einen schöneren, neuen Kappzaum zu kaufen, denn bei seinem Ladendruck war an eine echte Trense noch lange nicht zu denken.
      Der junge Hengst schien sich aktuell auch in Gegenwart des Zaumzeugs wohlzufühlen und kratze sich grunzend an mir.
      Grinsend kraulte ich die juckende Stelle und steckte Sacred eine Möhre zu.
      Der Dicke war mir echt ans Herz gewachsen.
      Wobei, so dick war er gar nicht mehr.
      Das magere norddeutsche Gras und die Bewegung hatten den dicken Bauch tatsächlich zum Schrumpfen gebracht. Fast konnte man Sacreds Figur schon normal nennen.
      Ich wiederholte die Übung mit dem Kappzaum noch einige Male und brachte Sacred dann wieder auf seine Koppel. Er war offensichtlich noch nicht bereit für Experimente mit dem Sattel, also ließ ich es für heute gut sein.
      Die anderen Pferde wollten schließlich auch versorgt werden.

      Zum Glück hatte Harry Brown like Chocolate und La Fée de la Neige schon versorgt, also stattete ich den zwei Fohlen nur einen kurzen Besuch ab und lief dann weiter zu Greased Lightning.
      Der Vollblüter war erst vor wenigen Tagen angekommen und da er sich sehr aggressiv präsentierte, hatte ich ihn zunächst auf die Weide gestellt.
      Bald würde ich auch hier mit der Arbeit beginnen, doch das würde wohl noch dauern.
      Ich seufzte leise und lief weiter zu BOS Feuerherz. Der junge Hengst stand aktuell mit Belmiro auf einem Paddock, da Greased Lightning die Hengstweide für sich beanspruchte und sich Darkness Lord noch nicht vergesellschaften ließ.
      In naher Zukunft wollte ich alle Hengste zusammenhalten, wie es bereits viele große Gestüte taten.
      Nur bei Sacred war ich mir nicht ganz sicher, wie ich sein Problem mit anderen Pferden lösen sollte.
      Ich vertrieb die trüben Gedanken und holte BOS Feuerherz von der Koppel.
      Früher war der hübsche Hengst meine Reitbeteiligung gewesen und meine Beziehung zu ihm war noch heute deutlich besser, als die zu manch anderen Pferden hier.
      Inzwischen war der Trakehner bereit für Turniere und bereits für das nächste Wochenende hatte ich eines geplant. Es war nicht sein erster Wettkampf, aber trotzdem wollte ich heute einen ganzen Parcours durcharbeiten, um die letzten Ängste zu zerstreuen.
      Da mir die anstehende Geländeprüfung mehr Sorgen bereitete, hatte ich mich entschieden die Vielseitigkeitsstrecke zu nutzen und wollte Arthur schnell fertig machen.
      Der Hengst genoss das Bürsten jedoch und so steckte ich doch mehr Zeit hinein, als ich geplant hatte.
      Es war inzwischen Mittag und die Sonne hatte sich ihren Weg durch die Wolkendecke gebahnt.
      Ich fing an in meiner Winterjacke und der Sicherheitsweste zu schwitzen.
      Arthur dagegen war leistungsfähig wie immer.
      Ohne zu zögern sprang er über Baumstämme und Büsche, nur der in der Sonne glitzernde Wassergraben schien dem sonst so abgeklärten Hengst noch Schrecken einzujagen.
      Er bremste ab und schien mich fragen zu wollen, ob er wirklich über dieses Ungetüm springen musste. Doch ich schnalzte nur auffordernd und schließlich gab sich Arthur geschlagen.
      Mit einem riesigen Satz überwand er das vorletzte Hindernis.
      Jetzt kam nur noch das Eulenloch. Das war zweifelsohne eine Herausforderung, aber BOS Feuerherz schien nicht einmal zu blinzeln.
      Ich hatte die Zeit gestoppt und war ziemlich zufrieden. BOS Feuerherz würde vermutlich nie das schnellste Pferd in meinem Stall werden, aber für ihn war sein Ergebnis nicht schlecht.
      Als wir fertig waren, lobte ich den Hengst zufrieden und trieb ihn in einem gemütlichen Schritt zurück zum Haus und seinem Paddock.

      Einige Minuten später stand der Hengst bei Belmiro und ich war in der Küche, wo ich eilig einige Sandwiches vertilgte.
      Heute hatte ich nur wenig Zeit, denn am Abend wollte ich heute mit Lucia ins Kino gehen.
      Deshalb hatte Harry heute versprochen mir die meiste Arbeit abzunehmen und ritt gerade mit Belmiro etwas Dressur auf dem Reitplatz. Später wollte er mit River’s Baghira ins Gelände gehen und Sacarina als Handpferd mitnehmen. Seine eigene Stute Elsa hatte er bereits am Morgen versorgt und trainiert.
      Sie macht sich immer besser als Springpferd, hatte er noch zu mir gesagt.
      Auch Lucy würde mir etwas abnehmen und California Dream reiten. Die Ponystute war sowieso eigentlich zu klein für mich.
      Das bedeutete, dass ich mich nur noch um Darkness Lord kümmern musste und nochmal zu Sacred konnte.
      Dafür musste ich mich jetzt aber beeilen, stellte ich mit einem kurzen Blick auf die Uhr fest.
      Es war bereits früher Nachmittag.
      „Scheiße“, entfuhr es mir, als ich die Treppen hinunter raste und mich eilig auf den Weg zu Darkness Lord machte. Der Rappe war kaum von mir geritten worden, aber longieren und Bodenarbeit klappte bereits. Deshalb hatte ich heute vorgehabt ins Gelände zu gehen um das Warmblut dort austesten zu können.
      Erst danach würde die richtige Dressurarbeit beginnen und später würde ich dann auch Darkness Lords Springtalent testen.
      „My Lord!“, rief ich schmunzelnd in Richtung einer kleineren, abgelegenen Weide.
      Wie so oft, kam von dem schwarzen Warmblut keine Reaktion.
      Ich schüttelte seufzend den Kopf.
      „Unhöflich, besonders für einen Lord“, murmelte ich, während ich mich über den Zaun schwang.

      Das Fertigmachen hatte zum Glück gut geklappt, aber als ich auf Darkness Lords Rücken steigen wollte, biss der Hengst nach mir und drückte den Rücken weg.
      Ich nahm die Zügel etwas weiter auf und schwang mich dennoch auf ihn.
      Vielleicht sollte ich jedoch bald seinen Rücken untersuchen, denn seine Aggressivität konnte auch auf Schmerzen hindeuten.
      Tatsächlich fiel mir im Laufe des Ausritts auf, dass Darks Rücken unbeweglich und hart wie ein Brett war und er außerdem steif zu gehen schien.
      Das war erschreckend ausgeprägt für ein so junges Pferd.
      Darkness Lord war gerade einmal dreieinhalb Jahre alt.
      Ich hoffte, dass nur eine Blockade oder Verspannung dahinter steckte und kürzte die Runde ab, denn ich wollte Darkness Lord nicht noch länger quälen.
      Leider kamen mir dann auch die schlimmeren Diagnosen in den Kopf.
      Arthrose, Ataxien, Nierenentzündungen, Kreuzverschlag, Spat, Kissing Spines, PSSM, RER, Magengeschwüre… es gab viele Möglichkeiten.
      Ich konnte nur hoffen, dass Darkness Lord Glück im Unglück hatte.

      Obwohl ich einen Kreuzverschlag für unwahrscheinlich hielt, wies ich Harry an, den ganzen Abend über nach dem Patienten zu sehen und ihn ins Solarium zu stellen.
      Die Wärme tat verspannten Muskeln gut und schadete auch bei einer Gelenkserkrankung nicht.
      Mit sorgenvollem Blick betrachtete ich den Hengst, der im Solarium döste.
      Hoffentlich war seine Erkrankung gut heilbar, dachte ich nur als ich hoch zu Sacred lief.
      Darks Versorgung hatte mich viel Zeit gekostet, also konnte ich dem Trakehner nur einen kurzen Besuch abstatten. Dieses Mal kam Sacred sofort zum Zaun und holte sich einen halben Apfel ab.
      Dark hatte bereits die andere Hälfte bekommen.
      Doch Sacred schien das gar nicht zu bemerken und ging nach einer kurzen Streicheleinheit bald wieder zum Grasen über.
      Es war Zeit für mich zu gehen.
      Ich lief eilig zum Haupthaus und sprang unter die Dusche.
      Zum Glück hatte ich mir bereits Kleidung herausgesucht und musste meine Haare nur kurz hochbinden. Fünfzehn Minuten später stand ich nachdenklich vor dem Spiegel.
      Der hübsche weiß-gelbe Sweater wollte irgendwie nicht zu meiner Jeans passen.
      Ich entschied mich kurzerhand für eine schwarze Hose, die mir deutlich besser gefiel.
      Nur noch ein wenig Make-up und schon war ich fertig.
      Auch Lucia hatte sich umgezogen und trug statt ihrer Reitklamotten nun eine schwarze Leggings und einen weinroten Pulli. „Hier, zieh dir eine Jacke über“, murmelte ich nur und gab ihr eine dicke Winterjacke.
      Der eiskalte Wind in dieser Gegend war nicht zu unterschätzen, auch wenn der Herbst gerade erst begonnen hatte.
      Auch ich trug Winterkleidung und dicke Wollsocken, die man in meinen Stiefeln zum Glück nicht sah.
      Doch als wir das Haus verließen, begann ich trotzdem bald zu frieren und freute mich schon auf den beheizten Kinosaal.

      Der Film hatte etwas über zwei Stunden gedauert und nun waren wir auf dem Weg nach Hause.
      Ausnahmsweise war ich mit Lucia zu einem Imbiss gegangen, was man an dem Knoblauchgeruch im Auto gut erkennen konnte.
      Meine Tochter hatte ein Faible für Knoblauchsauce und starke Gewürze.
      Ich hatte nur Pommes bestellt, was den Geruch nur umso heftiger für mich machte. Vermutlich hätte ich mir doch etwas von Lucy klauen sollen.
      Wenigsten waren wir jetzt da.
      Ich schaltete das Auto ab und stieg aus der Tür um erstmal durchatmen zu können.
      „Puhh, also nächstes Mal nimmst du was ohne Knoblauch“, lachte ich, als wir hochgingen.
      Als Lucia im Bett lag, schreib ich Harry eine Nachricht um nach Darkness Lords Gesundheitszustand zu fragen. Die Antwort kam nur wenige Sekunden später.
      Zum Glück hatte sich der Zustand des Rappens nicht verschlechtert.
      Erleichtert ging ich ins Bett. Morgen schließlich würde ein harter Tag werden.
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  • Album:
    Meine Pferde
    Hochgeladen von:
    Rose1
    Datum:
    17 Mai 2020
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    Kommentare:
    6
  • River's Baghira
    Spitzname: Baghira
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Deutsches Reitpony x Araber
    Datum Hochladen: 17.o5.2020
    Alter: 9 Jahre
    Fellfarbe: Bay Sabino, Ee/Aa/nSb
    Stockmaß: 1,47 m
    Gesundheit: sehr gut

    Abstammung
    aus der: Lady
    aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt

    von: Baccardi
    aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt



    Charakter
    Baghira ist ein ausdrucksstarkes Pferd, das ziemlich selbstbewusst ist. Die kleine Stute ist eine kleine süße Knuddelmaus aber dennoch das ein oder andere Mal zickig. Sie lernt gerne und sehr schnell. Bei Wettkämpfen zeigt Baghira auch mal ihre temperamentvolle Seite und schafft es meist auch die vorderen Plätze. Die hübsche Ponystute zeigt aber auch ganz klar was sie will und was nicht.
    Prinzipiell ist Baghira jedoch sehr freundlich und geht gerne auf fremde Pferde und Menschen zu. Ihre umwerfende Charme und der Drang sich zu präsentieren machen die Scheckstute zu einer Dressurqueen, doch ihr Temperament leistet auch beim Springen und Military gute Dienste.
    Von ihrem Vater hat sie außerdem tolle Gänge vererbt bekommen.

    Geschichte:
    Baghira war eine Auftragszucht von Stefanie, da sie ihre damalige Stute Lady deckte und wurde auch bei ihr geboren. Sie blieb eine lange Zeit bei ihr, ehe sie Steffi aufgrund Zuchtumstellung und Platzmangels verkaufen musste. Sie kam mit nun 7 Jahren wieder zurück zu ihr und sollte ihren Endplatz finden, doch leider war dem nicht so. Als der Hof aufgelöst wurde, sah Nina die hübsche Ponystute beim Verkauf und verfiel ihr sofort. Nun soll Baghira gekrönt werden und danach in die Welsh Partbredzucht gehen.

    Besitzer und Ersteller
    Besitzer: Rose1
    Ersteller: sweetvelvetrose


    Trainingsstand

    Dressur: E
    Springen: E
    Military: E
    Rennen: E
    Distanz: E
    Western: E
    Fahren: E
    Wendigkeit: E

    Schleifen
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    189.Synchronspringen mit adoptedfox

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    366. Fahrturnier
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