1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Ofagwa

Risandro | Württemberger

Württemberger | Wallach

Risandro | Württemberger
Ofagwa, 31 Juli 2015
    • Ofagwa
      Vorberichte | Occu

      Occulta, on 28 Apr 2013 - 21:05, said:
      Zitat von Occulta:
      Ankunft von Crack und Risandro

      Heute früh stand ich nichtsahnend auf und machte mich wie gewöhnlich für die Arbeit mit den Pferden fertig, als plötzlich mein Mann mir von hinten die Augen zuhielt und sie anschliessend mit einem Schal verband. „Was ist denn…?“, fing ich entrüstet an, doch er machte nur „Schhhht“ und führte mich zum Auto. Immer noch etwas verwirrt stieg ich ein und versuchte herauszufinden, was er vorhatte. Ich hatte vor etwas mehr als einer Woche Geburtstag gehabt und war ein wenig enttäuscht über sein Geschenk, eine einfache Karte und eine Tafel Schokolade, gewesen. Es war mir so vorgekommen, als hätte er nicht gewusst, was er mir schenken solle. Ich legte zwar für gewöhnlich nicht so einen Wert auf Geschenke, aber hätte dennoch wenigstens etwas Selbstgebasteltes oder so erwartet. Aber was konnte er mir denn nun noch grossartiges zeigen wollen? Während der ganzen Autofahrt sagte er kein Wort. Ich versuchte zu erraten, wo wir hinfuhren, aber es gelang mir nicht. In einer Kurve bemerkte ich durch ein leichtes Ruckeln des Fahrzeugs, dass der Anhänger hinten angehängt sein musste. Hatte er etwa ein neues Pferd gekauft? Endlich hielt das Auto auf einem Kiesweg, was ich beim Aussteigen durch das Knirschen unter meinen Füssen bemerkte. Ich versuchte durch den dünnen Stoff des Schals etwas zu erkennen, aber ich konnte nur hell und dunkel unterscheiden. Nun betraten wir eine Art Feld, denn ich spürte das Gras um meine Knöchel streifen. Schliesslich blieben wir im Schatten einer Baumgruppe stehen und er nahm mir den Schal ab. Meine Augen mussten sich erst wieder an das grelle Tageslicht gewöhnen. Nach ein paarmal Blinzeln sah ich endlich wieder scharf und bemerkte, dass vor uns am Zaun eine wunderschöne, kleine Sabino-Vollblutstute angebunden war. Am türkis farbenen Halfter hatte sie eine kleine blaue Schleife mit einem Zettelchen daran. Ich trat einen Schritt näher und las die Schrift meines Mannes. „Happy Birthday Schatzi, ich dachte mir du könntest sie mögen :) Name: The Cold Crack of Dawn“ Ich drehte mich zu ihm um und fiel ihm erstmal um den Hals. Ich hatte mir schon lange eine Blue Roan Stute gewünscht, noch dazu ein Sabino – absolutes Traumpferd. Dann betrachtete ich die Stute näher. Sie schien noch sehr jung, vermutlich höchstens 3 Jahre. Sie hatte einen guten Körperbau und eine wilde, zerzauste Mähne. Vermutlich kam sie geradewegs von der Fohlenweide. Sie schien mich mit ihren dunklen Augen zu durchbohren, als wäre sie genauso aufgeregt wie ich. Ich streichelte ihr über die Stirn und kraulte sie hinter den Ohren, um zu prüfen ob sie Kopfscheu war oder nicht. Aber sie liess sich alles ohne zu zucken gefallen. Anschliessend banden wir sie los und führten sie zum Anhänger. Auch das Einladen klappte recht gut, sie folgte mir ziemlich rasch in das „gefährliche“ Monster. Zuhause kam dann gleich noch die nächste Überraschung: Als wir ankamen bekam ich gerade eine Sms von Jackyline. Sie fragte, ob ich Risandro übernehmen könne, damit der Dicke nicht wieder zurück in die Rettungsstation müsse. Ich sagte zu, also fuhren wir am Nachmittag noch los um ihn zu holen. Er kam zu Pilot und den anderen in den Nebenstall, wo er sich schnell einlebte und das frische Heu genoss. Crack kam in den Hauptstall neben Paint.
      Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
      Occulta, on 03 Jun 2013 - 17:38, said:
      Occulta, on 03 Jun 2013 - 18:38, said:
      Zitat von Occulta:
      Ein nicht ganz so toller Sommertag

      Es hatte schon die ganze Woche heftig geregnet und mein Mann hatte schon gemeint, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Fluss über die Ufer treten würde. Heute Morgen passierte es dann. Als ich aufwachte hörte ich draussen das Rufen der Pfleger und jemand kam gerade die Treppe hochgerannt. Die Tür wurde aufgerissen: "Schnell Occu, der Nebenstall steht circa 10 Zentimeter tief unterwasser! Tendenz eher steigend..." Ich sprang auf, zog mich an und hüpfte die Treppe runter zur Haustür. Draussen schien auf den ersten Blick ein riesen Chaos zu herrschen. Vom Nordosten her kam eine braune Suppe durch die Tannen der Galoppbahn geflossen, zwar nicht sehr tief, dafür breitflächig. Die Hälfte des Reitplatzes war unterwasser und die Wassermasse floss weiter zum Nebenstall, der ebenfalls schön umspült wurde. Wenigstens ein paar der Weiden und der Hauptstall, sowie das Haupthaus und der Parkplatz waren einigermassen trocken. Ich schlüpfte schnell in meine Gummistiefel und zog im Rennen die blaue Regenjacke an. Beim Nebenstall waren die Helfer gerade dabei, die Pferde zu evakuieren und in den Hauptstall zu bringen. Dort hatte es noch genügend leere Boxen, in denen die Tiere provisorisch untergebracht werden konnten. Ich schnappte mir Halfter und Seil und schob die Boxentür von Moon auf, während Lewis und Lisa Co Pilot und Costa rüber brachten. Als ich mit Moon zum Hauptstall joggte, kamen uns Quinn und Rosie entgegen, die Feline, Silver und Risandro schon in eine Trockene Box gebracht hatten. Mein Mann hatte mit einem Nachbar, Ajith und Jonas ein paar Sandsäcke organisiert und versuchte nun den Strom aus Schlamm und Wasser vom Hauptstall fernzuhalten. Ich watete mit Moon weiter aus dem Wasser und führte sie durch eine Lücke im Schutzwall. Ich stellte sie in eine der freien Boxen und holte dann nacheinander Donut, Ocean und Dream. Als alle Pferde im Hauptstall waren und der Schutzwall stand, lief ich mit Quinn und Lisa zu den Weiden, um nach den Fohlen und Minis zu sehen. Dort schien zum Glück alles in Ordnung zu sein. Kaum hatten wir uns umgedreht, als wir auch schon wieder nach oben gerufen wurden. Oliver und Lily waren inzwischen auch eingetroffen und mein Mann wollte planen, was als nächstes getan werden musste. Also trommelten wir alle anwesenden zusammen. Ich stellte mich neben meinen Mann und strich mir die nassen Haare aus dem Gesicht, denn im Eifer des Gefechts hatte ich die Kapuze nicht hoch gezogen. "Okay, so weit so gut. Alle Pferde stehen wieder im Trockenen und das Wasser wird vom kleinen Schutzwall zurückgehalten. Im Verlauf des Nachmittages sollte der Regen aufhören, mit etwas Glück ist das Wasser heute Abend weg. Die Pferde bleiben aber ganz bestimmt über die Nacht hier im Hauptstall. Also müssen wir jetzt dafür sorgen, dass sie es für die Nacht schön bequem haben. Einstreuen der leeren Boxen währe zu verschwenderisch, aber wir können ihnen Heu und Wassereimer hinstellen, eine Nacht ohne zu liegen werden sie ja wohl überleben. Trocknet ausserdem die Beine derjenigen, die nass geworden sind." Alle murmelten zustimmend und machten sich an die Arbeit. Ich brachte Peace und Burggraf einen Wassereimer und zog Ronja, die am durchweichtesten von allen war, eine warme Fleece Decke an. Den drei Western Pferdchen Summer, Shadow und Flint ging es anscheinend auch gut, sie waren jedenfalls schon wieder am Heuhalme sortieren. Als alle Pferde genügend zu fressen hatten, bekamen auch die Menschen eine kleine Aufwärmung: Der freundliche Nachbar und Lewis hatten in der Zwischenzeit für alle warmen Kakao und trockene Handtücher hergezaubert. So sassen wir alle in der Stallgasse des Hauptstalls und trockneten uns gegenseitig. Am Nachmittag liess der Regen dann wie erhofft nach und auch die braune Suppe wurde weniger. Am Abend schliesslich war der Strom vollständig verschwunden, der Boden um den Hauptstall war aber noch sehr matschig. Ich sah bevor ich ins Bett ging nochmals nach den Pferden, dann fielen mir erschöpft die Augen zu. Was für ein Tag!
      Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.


      [*]Antworten
      [*]
      [*]Melden





      [​IMG]
      Sunnyyy
      22.12.2013 - 19:38 Uhr


      Sunnyyy, on 19 Oct 2013 - 22:08, said:
      Sunnyyy, on 19 Oct 2013 - 23:08, said:
      Zitat von Sunnyyy:
      Die letzten Wochen waren reichlich anstrengend . Wir haben alle Pferde Stück für Stück nach Amerika geflogen. Nur die Rettungsstation ist noch in Deutschland. Die Pferde werden dann in den nächsten Wochen folgen. 16 Pferde sind in den letzten zwei Wochen von Deutschland nach Amerika exportiert worden. Wir haben mit den Hengsten Call of Pripyat, For Pleasure, GH's Acapulco Gold und Jack angefangen. Von einer Transporterverleihfirma, haben wir uns einen großen Pferdetransporter geliehen. Morgens ging es ersteinmal damit los die Pferde schon um fünfe zu füttern, damit sie das Futter bis es losging einigermaßen verdaut hatten. Schließlich wollten wir ja nicht, dass irgendeines von ihnen kolikte. Während die Pferde also fraßen, fegten wir noch einmal den Transporter aus und streuten ihn mit einer ordentlichen schicht
    • Ofagwa
      Pflegebericht | Muemmi

      Heimweh

      nachdem wir nu wieder, aus familiären Gründen, in Deutschland sind habe ich mich durch gerungen einige meiner Isländer wegzugeben, Snòt wird aber auf jedenfall bleiben dürfen und auch bei Vin und Mön denke ich das sie bleiben. Wieder in Deutschland habe ich auch endlich die EVB Stute Feuerzauber zu mir geholt, sie sollte erst nach Australien kommen aber da es eh in frage stand ob wir dort bleiben hatte ich den Kauf der Stute etwas in den Hintergrund gestellt. Inzwischen sind alle Pferde heil und munter in Deutschland angekommen und ich bin froh das ich diese Entscheidung getroffen habe. Zuckerwatte und Risandro sind inzwischen dicke geworden und haben natürlich auch zwei Boxen neben einander bekommen.
      .. Der Tag danach..
      ich ging zu den Boxen und schaute noch mal nach den Pferden, die Brüder Warapuu und Haru lagen in ihren Boxen und auch die anderen waren recht ruhig. Ich verteilte die Heulage aber Risandro machte mir sorgen und ich holte den großen Rappen aus seiner Box. Er streckte mir seine weiche Nase entgegen und spielte mit meinen Haaren ehe ich ihn aus der Box holte. Die Tierärztin war schon da," lass uns raus gehen und Trab mal ein Stück vor", sagte sie ich parierte und führte Risandro nach draußen. Dort trabe ich erst ein Stück von der Tierärztin weg und dann ein Stück auf sie zu," vorne links läuft er nicht ganz klar", sagte sie und schaute sich sein Bein an.. " es ist leicht war", bemerkte sie ," was könnte es denn sein?", frage ich und sie begutachtete den Huf ," also vom Huf kann es nicht kommen der ist nicht erhitzt .. hmmm ... ich denke er hat etwas mit der Sehne oder ähnliches". ich schluckte .. ," Und nun?", frage ich und strich dem Wallach über den Hals. "Ich würde es jeden Tag kühlen und mit ihm Schritt gehen", sagte sie und spritze ihm noch Entzündugs hemmende Mittel," aber ich denke mal er hat einfach einen Tritt bekommen oder sowas ich werde in zwei Tagen nochmal reinschauen", sagte sie und ließ mir eine Salbe samt einer Rechnung zurück. " Ach Riso, was machst du nur immer", redete ich zu dem Wallach und er war nur damit beschäftigt nach Keksen zu suchen. Ich führte ihn wieder in den Stall und Zuckerwatte freute sich riesig das sein großer Freund wieder da war. "Alles Gut", sagte ich und strick Zucker über die Nase, der Wirrte nur lautstark und begrüßte Risandro. Ich holte nun Warapuu und Haru aus den Boxen und ließ beide auf das Sandpadock, denn die Weiden mussten erst neu eingezäumt werden ... und genau an diese Arbeit machte ich mich nun
    • Ofagwa
      Tierarzt | Eddi

      [​IMG]


      Geschwind trank ich den letzten Schluck meines Cappuccinos aus, ehe ich vom Tisch aufsprang und in Richtung Flur lief. Heute stand wieder ein mit Terminen vollgepackter Tag an, so dass ich lieber nicht länger herumtrödeln sollte. Zu meiner Freude war endlich wieder mein eigenes Auto aus der Werkstatt zurückgekehrt und ich musste mich nicht länger mit dem winzigen Leihwagen herumschlagen. Zufrieden stieg ich in meinen großen Jeep, überprüfte noch einmal kurz, ob wirklich alles an Bord war und fuhr dann gemächlich los. Mein erster Kunde war Ofagwa, bei welcher ich zwei Hengste untersuchen sollte. Dank meinem Navi fand ich den Hof recht schnell und wurde auch direkt von der Besitzerin in Empfang genommen. Flott schnappte ich mir meine Arzttasche und folgte Ofagwa in den Stall. Am Putzplatz durfte ich mich ausbreiten, während der erste Patient bereits geholt wurde. Es handelte sich um den Reitponyhengst Zuckerwatte, welcher mich neugierig anblickte. Ich kannte ihn schon ein wenig, denn er war vorher bei Puffi auf dem Gestüt gewesen und dort hatte ich ihn auch schon einmal besucht. Er sah fit und gesund aus, anscheinend hatte er den Umzug also gut überstanden. Ich warf einen prüfenden Blick in die Augen und das Maul, denn anhand von Verfärbungen der Schleimhäute ließ sich schon viel erkennen. Doch Zuckerwattes Schleimhäute waren alle rosa und somit gesund. Als nächstes hörte ich Herz und Lunge ab, ehe ich zum Abtasten überging. Zuerst prüfte ich seinen Rücken, dann die Beine und Gelenke. Doch er blieb die ganze Zeit über entspannt, so dass auch hier alles in Ordnung war. Da ich einen jungen Hengst vor mir hatte, warf ich auch noch einmal einen prüfenden Blick auf seinen Hoden, denn durch Keilereien oder Ähnliches konnte es gerne zu Verletzungen an der Intimstelle kommen, zur allgemeinen Erleichterung war jedoch auch dort alles in Ordnung. Zum Schluss kontrollierte ich noch seine Körpertemperatur und danach konnte ich auch schon impfen. Es gab vier Spritzen, da er gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft wurde. Schnell hatte er alles überstanden und musste nur noch die Wurmkur schlucken. Der darauffolgende Patient war ein großer Warmbluthengst namens Risandro. Er war nicht ganz so aufgeschlossen mir gegenüber, ließ sich aber dennoch brav untersuchen. Auch bei ihm warf ich erst einen Blick in Augen und Maul, ehe ich Herz und Lunge abhörte. Bisher war alles in Ordnung, doch dann erzählte mir Ofagwa von seiner Lahmheit. Ich tastete vorsichtig das linke Vorderbein ab und schnell zuckte der Hengst zusammen. Doch eine grobe Diagnose reichte und ich wusste was er hatte, denn das Wurzelgelenk war sehr geschwollen, aber nichts angeknackst. „Da hat sich wohl jemand vertreten.“ Meinte ich zu Ofagwa und begann ihr zu zeigen, wie man mit so etwas umging. Zuerst kühlte ich die Stelle gründlich und wusch sie vor allem, danach packte ich die Heilerde aus, feuchtete diese an und begann Risandros Bein damit einzureiben. Die Packung ließ ich Ofagwa da und das sollte sie täglich einmal machen. Danach machte ich mit der prophylaktischen Untersuchung weiter, ehe auch Risandro guten Gewissens geimpft und entwurmt werden konnte. Als alles geschafft war, vermerkte ich meinen Besuch noch in den Impfpässen, ehe ich mich von Ofagwa verabschiedete und zum nächsten Kunden fuhr.
    • Ofagwa
      Pflegebericht | Ofa

      Normaler Tagesablauf




      .. Die Pferde standen alle draußen denn die Sonne zeigte mal wieder ihre Wirkung. Ich fischte mir Bunti von der Weide und Putzte sie. Ich begutachtete sie und stellte mit freude eine Veränderung fest. Als sie kam war sie ein extrem Dickes Vollblut und hatte kaum Muskeln. Inzwischen haben wir sie wieder so weit trainieren können, das sie Muskeln aufgebaut hat und wieder eine schlanke Linie hat. Bunti hatte sich auch im Wesen verändert, die Stute zeigte mehr Elan und wurde zunehmen temperamentvoller. Auf der Weide preschte sie nun den anderen müheloser als denn je davon und ihre Spielgefährtin Baccarda kam auch schon nicht mehr wirklich mit wenn die Vollblut Stute zeigt was sie kann. Ich Führte Bunti zum Eingang des Hofes und dann in Richtung Wald, ich hatte ihr eine Westerntrense aufgelegt und war sehr mutig als ich mich, mit Hilfe eines Steines auf ihren Rücken schwang. Bunti spielte mir den Ohren, ihr Muskulöser Rücken war nicht der bequemste aber ich konnte genau spüren wie gespannt die Stute war. Mir wurd leicht mulmig aber sie ging zufrieden weiter und schnaubte ab. "hmm", summte ich vor mich hin als ich rechts ein großes Feld erblickte um das die Hofeigene Rennstrecke ging .. ich schaute auf die Stute die seelenruhig da stand und meinen nächsten Befehlt abwartete. Ich nahm die Zügel auf und lenkte sie auf den weg. Sie began zu traben und ich merkte förmlich wie sie so gern laufen wollte aber artiger Weise abwartete bis ich sie ließ. Ich dachte mir dann No Risk No Fun und gab ihr das Zeichen zum Galopp, so schnell war ich noch nie im freien unterwegs gewesen, sicherlich auf der normalen Rennbahn, aber nicht auf unserer Rennbahn zum abreiten, denn die war nicht von Zäunen umgeben sonder einfach mit dem Trecker platt gefahren solange das Feld nicht bestellt war. Ich merkte wie die Stute sich im tiefen Sand quälte, wusste aber das es gut für sie war abzunehmen und ließ ihr einfach mal freie Hand. Aber nach einer Runde im Sand musste die süße passen und konnte nicht mehr, am langen Zügel ging es dann in Richtung see. Sie wusste genau wo es hin ging und genoss das kühle nass um etwas zu trinken. Ich klopfte sie am Hals, er war Muskulös geworden und ich war sehr stolz auf meine arbeit mir ihr. Ich setzte mich etwas rein und zupfte an den Zügel. Sofort blieb die Stute stehen. Ich lies sie antraben und sie folgte, ich zupfte etwas am Zügel und sofort nahm Bunti ihren Kopf ran, sie wusste ja noch gar nicht das morgen mein Springlehrer Johanison kommt und sie mal zeigen soll ob ein Springer in ihr Steckt. Auf schnellen Hufen ging es wieder nach Hause. Ich kam auf den Hof galoppiert und musste scharf bremsen, Nele die Reitbeteilgung von Shorty kam mir entgegen, " Na bist du schon fertig?", fragte ich " Ja genau", nickte sie und fuhr mit dem Rad vom Hof. ich brauchte Bunti auf die Weide, nachdem ich ihre Beine abgespritzt hatte. Baccarda freute sich so dermaßen das ihre große Freundin wieder da ist das sie sofort das Spielen begann. Und Bunti ließ sich nicht zwei mal bitten und gab ordentlich Gas. Ich lächelte mir wurde aber gleichzeitig klar das ich Baccarda gerade reite wollte und das Stütchen sich nun rasen schnell von mir entfernte. Ich summte vor mich hin ehe ich die Hoffnung aufgab das die zwei wieder nach vorne kommen würden. Also ging es zu Risandro, der immer noch auf einem einzel Paddock schmoren musste. "Na Komm", sagte ich und führte den Hengst zum Duschplatz, wo ich sein Bein erstmal zu kühlen begann. Ihm wird schnell langweilig, und sofort spielte er mit dem Schlau und schnappte nach dem Wasserstrahl. Ich wurde ganz schön nass bei dem Gealber und drehte das Wasser ab. Ich nahm mir seine Mexikanische Trense und legte sie ihm um, etwas Schrittarbeit durfte ich machen.

    • Ofagwa
      Pflegebericht | Ofa

      Und der Sommer wir immer besser
      10464 Zeichen
      .. Morgens um 7 Uhr bekommen die Pferde normal ihr Heu in die Boxen und danach das Kraftfutter. Nun da alle draußen stehen, und auch Risandro auf der Koppel gelandet ist, bekommen alle um 10 Uhr frisches Heu zugefüttert. Dafür müssen natürlich alle nach vorn kommen, als ich heute los fuhr mit der Schubkarre um das Heu zu verteilen, schien schon die Sonne und wir kamen bei guten 26 C° an. Bunti und Baccarda standen schon im Schatten der Bäume und dösten vor sich hin. Jediglich la bá schaute zu mir und grummelte. Die junge Haflingerstute kannte bis her gerade mal das Halfter und konnte den Sommer noch in vollen Zügen auskosten. bá ging an den Zaun und auch Bunti und Baccarda folgten ihr bald. Ich verteilte drei gleich große Haufen, alle suchten sich ihren Platz. la bá schnaubte und guckte fressender weise zu mir, " Ja heute bist du mal dran", sagte ich. la bá stoppte ihr kauen und sah mich verwundert an, als würde sie sagen * Nein, im Leben nicht*, aber das junge Stütchen musste langsam mal Manieren bekommen damit sie mir später nicht auf der Nase rum tanzte. Ich lächelte und schob die Karre zur nächsten Weide. Dort warteten Mellow, Snót , Mön und Vin schon, meine kleine Isländer Herde, ich war stolz auf die vier, auch wenn Mellow noch nicht reitbar war, war ich stolz darauf wie sie 4 liefen. Mön prustete mich an ehe ich das Heu verteilte. Alle 4 suchten sich ihren Haufen und knabberten genüsslich an den frischen Halmen. Nun ging es zu den Hengst Weiden. Warapuu und Haru teilten sich eine, ich ging sofort zu ihnen, die zwei kleinen hatten wohl noch keinen Hunger und ignorierten das Frische Heu. sie dösten in der Sonne und blickten ab un zu mal zu mir. Nun ging es zu Zuckerwatte. Der Hengst stand nach einer Auseinandersetzung mit den zwei kleinen alleine, ich würde ihn gern zu Haengur stellen, doch der hübsche Isländer Hengst stand sichtlich gern alleine und genoss die ruhe, da er aus einer hiesigen Zucht kommt, in der er mit mal locker 15 anderen Junghengsten zusammen gestanden hat. Er schreit auch nicht und als Shorty bei ihm stand hat er ihn immer abgewiesen. Aber bevor ich den Faden verliere, ich hatte Zuckerwatte einen Haufen hingelegt, er kam im Schritt an, ständig am abwehren der Fliegen. Nur am Kopf war ruhe, nachdem er sich mit etwas gegenwehr die Fliegenmaske hat aufsetzten lassen. Als nächstes ging es zu Risandro und Shorty, die zwei hatten sich gesucht und gefunden, bald würden sie zu dritt stehen, denn der Apollino würde wieder zu uns kommen, er war Shortys bester Freund, dennoch hatte ich ihn weggegeben, aber nun sollte er bald wiederkommen. Die zwei schauten mich freundlich an, Shorty begrüßte mich mit einem grummeln und nahm das Heu dankend entgegen. Risandro sagte mir ebenfalls 'Hallo' und widmete sich nun dem Heu. Zum Schluss ging es zu Haengur,er grummelte mich an und stapfte durch das hohe Gras, die Weiden waren dieses Jahr sehr schön und der frühe Sommer hatte ihnen gut getan. Nachdem alle Pferde ihr Frühstück bekommen hatten, ging ich über den Hof und begann zu harken, dies tat ich Sonntags immer, es sah einfach netter aus. Gegen circa 12:30 Uhr war ich dann fertig und stellte Karre und Harke in die Ecke. Ich nahm mir ein dunkelblaues Knotenhalfter und ging in Richtung Stutenweide. la bá kam schon auf mich zu, sie gab sich anscheinend ihrem Schicksal hin. Ich halfterte sie auf und führte sie von der Weide. Bunti sah mir prüfend hinterher und atmete dann tief ein, schon vielen die Augen wieder zu und sie lauschte dem Wind der durch die Bäume wehte. Ich führte die kleine freche Stute auf den Longierplatz, sie war gar nicht begeistert davon das ihre Sommer pause nun vorbei sein sollte. Ich ließ sie um mich herum laufen, Longieren kannte sie gerade so und lief artig, ich arbeitete viel mit Stimme, auf Trab und Brr reagierte sie schon mäßig gut. " Komm, Komm, Komm", mahnte ich sie immer wieder, sie trat ordentlich unter ich war sehr begeistert, sie schwitzte dementsprechend aber auch und ihr Gleichgewicht war noch nicht sehr ausgeprägt. Pumpend nach 10 Runden stand sie vor mir, " Hast du super gemacht", sagte ich und führte sie noch ne Runde im Kreis, ich versuchte sie zu stellen, indem ich ihren Kopf etwas nach innen zog und gegen ihre Schulter drückte, das ganze natürlich im Schritt, ich drückte ihr danach einen Keks rein und führte sie zum Duschplatz. Sie blieb artig stehen und ließ sich die Dusche gefallen, aber nur die Beine.nun ging es für sie wieder auf die Weide, nach gut 20 Minuten arbeit sah sie aus als hätte ich sie Stundenlang gequält, aber das darf sie sie ist ja noch ein Baby. Nun holte ich mir Risandro von der Weide. Shorty schaute mich ziemlich doof an, aber es störte ihn kaum, denn Haengur stand ja eine Weide weiter. Ich legte ihm seine braune Mexikanische auf und dazu gab es passend braune Bandagen. Der Gute hatte seit einiger Zeit Eisen und so waren seine schwarzen Glocken zu seinen besten freunden geworden. Ich schwang mich auf den Rücken des schwarzen Hengstes und ritt vom Hof in Richtung Wald und Felder. Meine Collie Hündin Amy durfte natürlich mit, aber auch nur weil sie aufs Wort hörte und immer bei mir blieb. Ich trabte etwas den Waldweg entlang, er war Privat und nur zum reiten da, und alle anderen Höfe in der Nähe durften ihn natürlich nutzen, und KEIN Auto fuhr hier, es ist einfach ein Traum. Der Boden war Weich genug um alle Gangarten reiten zu können aber auch hart genug dass, das Pferd nicht im schlamm versank wenn es regnete. Risandro genoss es am langen Zügel einfach mal Gas geben zu dürfen, die Stecke war gut einsehbar, einfach gerade aus durch den Wald und dann um die Felder, im ganzen ein sehr netter Rundweg. Amy fand es so toll das sie endlich mal rennen konnte, Risandro legte immer wieder die Ohren an wenn die Hündin näher an ihn heran kam, ich lachte nur und trieb ihn weiter, sein Bein war auskuriert und er lief klar und sauber Vorwärts. Nach einer guten Stecke ging es wieder in den Schritt und ab zum See, meine Freundin vom Nachbarhof, mit ihrem Wallach Sunny war ebenfalls da, und auch ihre Hündin Coco war da, Amy freute sich sichtlich und zu 4 ging es dann ab ins Wasser. Sunny und Lena gingen ziemlich weit rein, und auf ein mal folgte Risandro und er musste richtig Schwimmen. Er bekam aber schnell wieder Seeboden unter die Hufe und konnte gehen während der circa 1,40 Meter große Sunny noch schwimmen musste. Sunny war ein Neufundlandpony und ein echt wunderschöner Brauner. Sunny, er hieß eigentlich Sydneys Summer Beach, sollte bald auch bei mir auf dem Hof stehen da Lena wohl ins Internat muss, und ihren großen Hengst mitnehmen würde, aber das Pony sollte zuhause ja nicht alleine bleiben. Zusammen ging es denn den rundweg weiter, und vernümftig hin oder her, es ging im vollen Galopp an den Feldern lang, wir lieferten uns ein regelrechtes Wettrennen. Nun kamen wir zu der Abzweigung zu ihrem Hof, wir verabschiedeten uns und ihr ritt mit Risandro und Amy nachhause, wieder auf dem Hof war es schon 15 Uhr und die Sonne schien immer noch so herrlich und es war so warm . Ich spritzte Risandro's Beine ab und stellte ihn wieder zu Shorty, welcher sich mega freute das sein Freund wieder da war. Dann holte ich mir Warapuu, der junge Hengst hatte noch kaum Manieren und sträubte sich immer wieder vor arbeit, er war schon angeritten und kannte Galopp trab und Schritt. Heute wollte ich mich an Schrittarbeit machen, alle Pferde hier werden Traditionsgemäß ohne Sattel ein-geritten, und der Sattel kommt erst drauf wenn sie Ohne am Zügel laufen könne, zumindest für eine kurze Zeit. Warapuu hatte bereits einen Sattel, der auch regelmäßig von Sattler geprüft wurde. Heute sollte ich das erste mal damit reiten. Ich legte Warapuu seine Marine Blaue Schabracke auf und zurrte dann den Sattel fest, auch blaue Bandagen bekam er, er lief noch ohne Eisen, also waren Glocken noch nicht zwingend notwendig. Ich legte ihm seine Trense an und führte ihn auf den Reitplatz, Haru, sein Bruder hatte noch Glück, er war ein Jahr jünger und kannte bisher nur das Longieren. Ich zupfte hier und da etwas am Zügel und nachdem Warapuu erstmal schön gegen an gegangen war, war er danach um so weicher. Er kaute artig und hielt den hals schön in Stellung. Ich achtete pingelig darauf das der nicht unter 90c° hatte denn das macht so früh den Rücken ziemlich kaputt, ich ließ ihn eher etwas zu lang, und achtete mehr darauf das er vorwärts lief und vernümftig unter trat. Er machte seine Sache gut, und der Sattel störte ihn nicht im geringsten. Leider drehte er immer noch den Popo rein und ging gegen an wenn ich versuchte es zu ändern. Nach gut 10 Minuten begann er endlich mitzuarbeiten und ließ sich darauf ein was ich verlangte. Nachdem er endlich mitmachte hörte ich auch schnell auf, damit er ein Erfolgserlebnis hatte. Ich Sattelte ihn ab und spritzte auch seine Beine gründlich ab. Dann durfte der junge Hengst wieder zu seinem Bruder, Haru begrüßte ihn freundlich, aber Warapuu hatte nur eins im Sinn, Wälzen. Sofort legte sich der Schecke in den Sand und war sichtlich angetan von diesem Sandbad. Ich äppelte den Dressurplatz ab und brachte seinen Ausrüstung in seinen Schrank. Es war inzwischen 16:27 Uhr und ich wusste nicht so recht was ich noch tun wollte. Ich ging also erst mal ins Haus und machte mir Nudel mit dunkler Soße. Nachdem ich gegessen hatte ging es wieder auf den Hof, ich musste ja alles alleine machen seit dem meine Mutter und mein Dad im Urlaub waren, aber da ich Ferien hatte war das kein Problem. Amy schaute mich voller Erwartung an."na musst du nochmal? ", fragte ich sie regelrecht und schnappte mir ein Halfter, holte Bunti von der Weide und Haru. Ich Putze beide nur schnell über und trenste Bunti dann auf, ich nahm Haru als Zweitpferd und los ging es in Richtung See. Amy freute sich über den zweiten Spatziergang und ich fand es auch ganz gut bei diesem Tollen Wetter nochmal zu See zu reiten. Haru benahm sich vorbildlich und lief genau da wo er hin sollte. Bunti grätzte den kleinen nicht mal an, er störte sie genau so wenig wie mich. Dann waren wir am See, ich stieg ab und führte die zwei ins Wasser. Im Wasser setzte ich mich auf Bunti, Haru folgte artig, er war erst das zweite mal an See und fand Wasser so wie es aussieht sehr gut. Bei Rückweg trabte ich sogar ein Stück und Haru trabe artig mit. Wieder zuhause kamen beide auf die Weide, ich hatte langsam keine Lust mehr und machte Schluss, morgen würden die anderen Bewegung bekommen.
    • Ofagwa
      regnerische Tage | c Ofagwa - 4427 Zeichen
      " Leise rauschte die Kaffeemaschiene vor sich hin, während ich mich an den Fruhstücks Tisch zu Tjark ( dem Stallburschen) und Ben ( unseren Trainer). Zusammen Diskutierten wir den Tagesablauf, ehe Tjark mahnend die Hand hob "Pssht , seit leise", gespannt lauschten wir dem Radio, in dem gerade der Wetterbericht. ".. Sturmwarnung ... Regen ... Windböhen", mehr musste ich nicht mitbekommen. "Tjark kannst du mit Ben die Fahnen am Stall runterholen? dann kann ich die Boxen fertig machen, bei Strum müssen sie nicht unbedingt raus", Ben schaute mich stolz an, er war hier um mir bei Entscheidungen zu helfen, da meine Eltern in Australien geblieben sind wäre ich ja sonst alleine gewesen. Ich trank den letzten Schluck von meinem Kaffee und zog mir die Gummistiefel an. Als ich raus ging bemerkte ich das es etwas nieselte und schon Wind aufkam. Sofort ging ich zu den Boxen und streute sie ordentlich mit Stroh ein, die Fenster der Boxen schloss ich vorsichtshalber und legte jedem Pferd einen Haufen Heu hin. Aber da es noch nicht so schlimm war, beschloss Ben noch zwei Pferde zu reiten, also gingen wir zu den Weiden und holten Lady und Risandro. In der Stallgasse war es windstille und irgendwie gemütlich. Ich putzte Lady ausgibig, heute sollte Ben Risandro mal wieder etwas Korrektur reiten. Also sattelte ich mein Stütchen und bestückte sie mit Gamaschen und dem Hackemore. Schon ging es in die Halle, zusammen mit Ben ritt ich warm, und nach einiger Zeit gesellte Tjark sich auch zu und und beobachtete uns von der Tribühne aus, mit einem Kaffee in der Hand." Na dann wollen wir mal", fuhr ich an und ließ Lady traben, sie wollte zunächst garnicht lief dann aber doch flott los. Ben machte erst lockerungsarbeiten im Schritt mit Risandro, er hatte vor einigen Tagen mächtige Rückenschmerzen gehabt und lief desshalb auch mit Decke draußen rum, seit dem war es besser geworden, der sampfte riese war einfach sehr empfindlich. Lady ging sofort an den Zügel, was bei ihr eher schlecht war, die 14 Jahre alte Stute war zuvor in einem kleinen Schulberieb gewesen und machte sich leider viel zu eng, in dem Jahr in dem ich sie schon regelmäßig ritt wurde es besser und nun kann ich stolz sagen, dass das Fuchstütchen mir gehört. " Klasse", hörte ich Ben sagen als Risandro abkippte und über den Rücken ging, nun ging es bei den beiden als Vorwärts Abwärts. Lady und ich hingegen bevorzugten die gesetzte Arbeit, auch wenn sie der Meinung war das man ja auch Schummeln kann. Sofort mahnte ich Lady als sie die Kruppe nach innen drehte, schon drehte sie es wieder nach außen und lief artig weiter. Heute lief die Stute auch im Galopp Prima, vom Tierarzt sollten wir möglichst viel im Galopp arbeiten da die Stute erstens zu Dick war und auch noch etwas steif im Rücken wurde." Klasse heute rennt sie dir nichtmal weg", bemerkte Ben und Tjark lächelte. Nach gut 30 Minuten arbeit fanden Ben und ich uns wieer im Gequatsche während Tjark die restlichen Pferde reinholte. Wieder in der Stallgasse kam Tjark mit Wisp auf mich zu, " ich habe garnicht gemerkt das du ihn gekauft hast, wo steht er denn?", fragte Tjark lachend ," hahaha, er steht neben Lady in der Endbox",bemerkte ich. Ben sah mich verblüft an ," Der ist ja mal richtig Schick und gut gebaut"," der hat auch ein Vermögen gekostet ", bemerkte ich und nahm Lady lachend den Sattel ab. Als ich diesen wieder im Schranl verstaut hatte, hing ich auch das Hackemore weg und brachte die Stute in die Box. Wisp freute sich sichtlich über Lady, er Grummelte und prustete immer wieder durch die Gitter. Lady ließ das unbeeindruckt, sie war nur damit beschäftigt ihr Heu zu mampfen. Auch Risandro war Froh in der Box stehen zu dürfen. Nun holte ich Wisp aus seiner Box. Der große Falbe wurde von Ben begutachtet und für gut erklärt, ich legte ihm einen Kappzaum an und führte ihn in die Halle. An der Longe durfte der Hengst dann zeigen was er konnte, Ben staunte nicht schlecht über die Bewegung des Hengstes, er ließ sich sehr leicht Handhaben und war sehr Aufmerksam, er trat gut über alles im allem war ich sehr froh ihn gekauft zu haben. " Also ich finde ihn Klasse", sagte Ben und öffnete mir die Hallentür, los ging es für den jungen Hengst gleich in die Box." Na dann komm wie gehen rein", sagte Tjark und zu dritt saßen wir nun en ganzen Tag vorm Brettspiel mit Kerzenschein, nachdem die Stromzufuhr im Dorf verreckt war. Aber alles in allem war es ein Schöner Abend".
    • Ofagwa
      Neue Freunde | c Ofagwa | 3130 Zeichen

      .. " Düüt, Düüt , Düüt", mein Wecker klingelte, genervt schlug ich mit der Hand auf ihn und sah mich in meinem Zimmer um STOP dachte ich und schreckte auf.HEUTE WAR ES SOWEIT, dachte ich mir , war aber auch gleichzeitig etwas bedrückt, es sollten zwei Pferde kommen, doch nur Leverseek durfte aus Ungarn einreisen, die Stute die ich ebenfalls gekauft hatte musste noch ein paar Tage dort bleiben, und so hatte ich zwar zweit Tage auf die ich mir freuen konnte, aber der arme Hengst musste vom Händler alleine zu mir fahren. Ich hatte Leverseekr aus zufall gefunden und mich dann sofort ins Auto gesetzte, auf dem Hof wo er stand war noch eine Alt Oldenburger Stute zu verkaufen ,auch in sie hatte ich mich in null komma nichts verliebt und sie sogleich gekauft. Der Anwesende Tierarzt hatte beide Untersucht und sie für gut befunden, doch hier würde ich nochmal jemanden drauf sehen lassen. Das Probereiten auf Leverseek war auch klasse gewesen, der schwere Hengst war ein Qualifizierter Springer und genau deshalb war er hier, Zuckerwatte konnte von der Veranlagung nicht so hoch springen, aber ihn abgeben nur weil ich was großes haben will? Nein das würde nicht in die Tüte kommen. Also machte ich mich auf den Weg auf den Hof, ich hatte mir den Wecker ziemlich knapp gestellt, damit ich nicht so lange warten müsste, ich hatte die Box gestern schon gemacht und auch die Weide aufs gründlichste inspiziert, denn dieser Händler war echt klasse, er selber brachte den Hengst und würde ihn mir nur da lassen wenn er meinen Hof für gut befindet, was micht nichtmal störte. " Ohhh", freute ich mich angespannt als ein großer Transporter auf den Hof polterte, trotz Sedierung machte Seek großen Lärm und ließ aus sich aufmerksam werden. Ich könnte hören wie Zuckerwatte den halben Stall zusammen schrie, weil der kleine Hengst unbedingt wissen wollte was denn auf seinem Hof vor geht.." Hey wie war die fahrt?", frage ich den Mann, er lächelte und sagte ," Bis jetzt war er ruhig, ich glaube er will raus", sofort ließen wir den Hengst raus ich ging rein und führte ihn rückwärts, eine lange silberne Hengstkette hing neben seinen Cremfarbenden Locken, er schaute mich an und ehe er sich versah noch schnell den Hof. Nun war er erstanlich still. " Zeig mir mal die Box", meinte der Händler und ich ging sofort los mit dem Hengst an der Hand. In aller Selen ruhe ging dieser mir hinterher, er ließ mich nicht mehr aus den Augen, er war etwas nass geschwitzt und hatte sicher durst, ich führte ihn in den hellen Stall und stelte ihn in einen Box. Neben ihm wartete schon Feuerzauber um den Hengst zu begrüßen. " Ich dachte mir eine Stute zu treffen ist angenehmer als gleich auf einen Hengst, und so ist er nicht alleine", sagte ich zum Händler, er gab mir nur noch die hand, drückte mir einen beutel voller Papiere in die andere und sagte ," Bis in ein Paar Tagen, er wird es hier sicher gut haben", nun ging der große Mann. verblüfft blieb ich vor Leverseek's Box stehen, Feuer schrie aub und zu als sie sich beschnupperten aber das war ja normal."Morgen kommst du raus" sicherte ich dem Hengst zu und ließ ihn nuhn zur ruhe kommen.
    • Ofagwa
      Pflegebericht | Muemmi

      Pflegebericht für alle Weidepferde

      Windrose Romerico Risandro Taciturn Drunken Huntsman Warcraft Awolnation Perfect Sweetness East Wolfshain´s Alex Shining Tainted Love Toffifee Armani Efeumond Acerado Perfect Image Grand Little Aquentino Coda

      Lange hatte ich nicht mehr vorbei geschaut. Und dann hatte ich auch noch wirklich wenig Zeit für meine Lieblinge. Die Pferdchen standen schon in ihren Boxen, es war mittlerweile kalt nass und dunkel draußen geworden und ich war gerade dabei die Boxen zu misten. Meine Pferde hatten Zugang zu ihren Paddockaußenplätzen, standen jetzt aber lieber im Warmen. Ich fing in diesen Tagen auch wieder an, Mash zu kochen und gab einigen davon in ihr Müsli bzw. Hafer. Reiten konnte ich derzeit kaum, die Schule vereinnahmte mich zusehens. Ich bürstete grob die Felle und kratzte die Hufe aus, bevor jeder eine leichte Decke aufbekam und noch ein paar Leckerchen und Möhrchen bekam. Dann kehrte ich die Stallgasse und räumte die Sattelkammer etwas auf, bevor ich wieder nach Hause ging.
    • Ofagwa
      Pflegebericht | Muemmi

      [​IMG]

      Pflegebericht für alle Zuchtanwärter-Hengste des Gestüts Naundorf

      Skyful of Stars, Risandro (Wallach), Drunken Huntsman, Warcraft, East, Wolfshains Alex, Tainted Love Toffifee, Armani, Grand Little, Aquentino

      Es war kühl, aber sehr sonnig an diesem Sonntag im Mai. Es war nicht mehr lange hin bis zu meinen Prüfungen und ich freute mich riesig auf die Zeit danach, wenn ich wieder vermehrt zu meinen Lieblingen gehen konnte. Ich kam grade von einem ausgiebigen Ausritt auf Socke mit Idefix im Schlepptau zurück, schwang mich im Hof aus dem Sattel und band Aquentino an der Putzstange an. Er hatte doch geschwitzt, nach einer langen Galoppstrecke und einigen Sprüngen, also nahm ich ihm den Sattel ab, führte ihn zum Waschplatz und spritzte ihn ab. Mit dem Schweißmesser trocknete ich ihn ab und ließ ihn dann auf der Wiese laufen. Er schüttelte sich nochmal und fing dann in der Sonne an zu grasen, in der er ziemlich schnell trocken wurde. Dazu ließ ich Grand Little, Drunken, Warcraft und East, die erstmal vergnügt buckelten und sich dann zu Socke gesellten. Auf die andere Weide kamen Alex, Risandro, Armani, Toffifee und Star, der der neueste Zugang in der Hengstgruppe war. Alle kamen gut miteinander aus und grasten entweder genüsslich vor sich hin oder wälzten sich genauso genüsslich im jetzt schon wieder auf dem trockenen Boden. Gestern hatte es ordentlich geregnet, wir hatten viele Gewitter in letzter Zeit, weswegen die Wiesen und Bäume ordentlich wuchsen. Ich lief um die Weide und fing an, einen guten Meter mehr dazu zu stecken, damit die Jungs nicht zu viel Weide auf einmal abbekamen und die Gefahr von zu viel Eiweiß und damit Hufrehe ausgeschlossen war. Gierig rupften sie die neuen, satten Halme ab, während ich den Rest der Koppel abmistete. Nur Alex, der immer mal wieder nach Leckerchen gierte, störte mich kurz, ansonsten wurde ich kaum beachtet. Die Wassertröge der Weiden liefen auch noch ordentlich, das Bachwasser plätscherte durch einen Zulauf hinein und der Überschuss in ein angelegtes Kiesbach über den Überlauf wieder hinaus. So war immer klares, frisches Wasser im Trog. Ich hatte den Jungs auch noch neue Salzlecksteine mitgebracht, die sie im Sommer zwar nur selten anrührten, aber ich wollte sie ihnen trotzdem anbieten. Sie waren in der Nähe der Tränken, geschützt vor Regen, aufgebaut. Als ich fertig war, sah ich nochmal zufrieden nach allen, folgte dem Stromzaun mit den Augen, ob auch dort alles passte und pfiff dann nach Idefix. Der hatte bis jetzt unweit von meinem Standpunkt vergeblich versucht, eine arme Feldmaus auszugraben. Zusammen gingen wir zurück zum Stall, in dem ich den täglich anfallenden Dienst verrichtete.

      (c) Muemmi | 10.05.2015
    • Ofagwa
      Schwedisches Klima | Ofagwa

      "Nun sind es schon 2 Monate, in denen wir auf dem neuen Hof in Schweden leben, das Gestüt Oakwood gehörte schon seit Jahrzehnten meinem Opa, der in der Nähe in einem kleinen Fischerdorf lebt. Er fuhr nur ab und zu hier raus um nach dem rechten zu sehen. Seit, wie schon erwähnt, 2 Monaten erblüht der Hof in neuem Leben, ich bin her gezogen um meinen Vollblut Hobby Zucht etwas weiter auszubauen und vielleicht auch ein Geschäfft daraus zu machen. Mit auf den Hof ist auch gleich eine neue Stute für das Projekt gezogen, Denali, sie kommt dirket aus Kanada und hat sich auch schon super eingelebt. Das besondere an ihr? Sie ist ein Blue Roan und ich will tatsächlich versuchen seltenere Farben, soweit die vorhandenen Gene es erlauben, auf die Rennbahn zu schicken. Als wir hier ankamen war es recht regnerisch und kühl, doch der Schwedische Sommer gibt sich nocht nicht geschlagen, seit ein paar Tagen aber wir Sonne und schöne 20 Grad...
      Früh am Morgen klingelte mein Wecker, um genau zu sein um 7:15, die Arbeit ruft. Noch etwas benommen zwenge ich mich in Hose, Hemd und Schuhe und gehe die Treppe hinunter, am Küchentisch begrüßen mich Oma und Opa, die zu unserer Freude das leben in dem kleinen Fischerdorf aufgegeben haben, und zu uns gezogen sind. Oma drückte mir ein frisches Leib Brot in die Hand, es war noch warm, denn Omi macht das Brot natürlich selber! Schmatzender weise begebe ich mich zu den Weiden, sie sind wehsendlich schöner als die in Deutschland. Durch die Stutenkoppel verläuft ein kleiner Bach, der ab und zu auch Fische führt, und die Hengstweiden sind übersäht von kleineren Baumgruppen. Ich setzte mich auf unseren kleinen Lader und fuhr das Heu auf die Weiden. Freude strahlend kamen mir Denali und Ribo entgegen als sie das frische Heu bemerkten. Die Weiden waren noch überzogen von Nebel der sich langsam in Tau verwandelt, welcher durch die Sonne langsam began zu glitzern. Auch Bella machte sich nun auf in meine Richtung, während Baraqua sich direkt an die Heuraufe legte und gemütlich an den Halmen knabberte. Bei den Hengsten war es nicht so Idylisch. Zuckerwatte lief hektisch auf und ab eher er einen großen Haps von dem Frischen Heu ergattern konnte, nur Risadnro, der bei ihm stand, ließ sich nicht aus der ruhe bringen, schubste den kleinen Raufbold bei Seite und began zu essen. Nun musste ich erstmal zurück in den Stall und neues Heu holen, auf dem Rückweg erwartete Wisp mich schon und auch er gab ruhe als das Heu auf den Boden viel. Grand Little, welcher direkt neben an stand, schaute nur müde zu mir rüber und blieb noch etwas in der Sonne stehen. Nun ging es zu dem Offenstall, in dem meine Jährlinge standen, Romerico,Applaus und ,der Inzwischen nicht mehr ganz so kleine, Crown lagen noch im Stroh und bequemten sich nur langsam zur Raufe. Ganz anders als Fiebertraum und September, die sich am Zaun ein Kopf an Kopf rennen lieferten, ehe sie am Heu inne hielten. Ab Morgen dürfen die beiden wieder zusammen stehen, beschloss ich, denn sie hatten sich vernümpftig eingelebt. Nun fuhr ich wieder zurück zum Hof und begann die Boxen fertig zu machen, die Pferde bekammen Hexelstroh und etwas normales Stroh zum Kanbbern in die Ecke, so bereitete ich alle vor, denn langsam wurden die Nächte kälter und länger, und ich wollte zumindest die Sensiebelchen Fiebertraum und Risandro nun Nachts rein holen.
      Die Boxen hier waren Gitterboxen, nur die Gitter waren alle aus Holz, undzwar aus Ästen, die auch nicht immer ganz gerade waren, was ich irgendwie total toll fand. Sie waren sehr groß und es gab auf diesem Gestüt auch wieder 2 Ställe, die aber diesmal verbunden waren. Wir hatten hier ein Solarium, eine Führanlage, eine große Reithalle und 2 außenplätze sowie Longierplätze zur verfügung. Auch 4 Sandpadocks konnte ich in Anspruch nehmen. Vor allem aber die Führanlage erleichtert mich das Leben. Zu meinem, bzw unserem Glück, ist unser Stallbursche Tjark mit gezogen, und wir haben nun auch einen zweiten namens Samuel, Samu ist ein Schwede und hilft mir die Pferde zu bewegen, er Longiert und kann mit Rainbow fahren, was für sie super ist, denn so hat sie eine Person die ihr noch mehr Aufmerksamkeit schenkt als ich es kann. Außerdem haben unsere Nachbarn, naja der Hof der 15 km von uns entfernt ist, zwei Kinder, Malla (16) und Januka (18) die beide früher geritten sind, und nun zwei mal die Woche kommen und sich um Wisp und Zuckerwatte kümmern, Januka ist bereits für das nächste Drerssurturnier mit Zucker angemeldet!.
      Nun ging es weiter für mich, ich holte mir Ribo von der Weide und Longierte sie ordentlich, während ich die Schimmelstute Longierte, stellte Samu Bella, Wisp und Risandro in die Führanlage , dort dürfen sie nun eine Stunde gehen, denn das ist unser Programm für alle Pferde die einen "freien" Tag haben. Ehe ich vom Longierplatz runter war, ging Samu schon mit Zuckerwatte auf den Platz, Samu war wirklich eine große Hilfe für mich. Ich putze Ribo und stellte sie unter das Solarium, damit sie sich etwas entspannen konnte. Während dessen holte ich Denali und putzte sie, dann brachte ich kurz Ribo raus, und Legte Denali ein Knoti an, heute war Gehorsamkeit drann, sprich, ich ging mit Denali über den Platz, ließ sie Rückwärts gehen, ließ sie anhalten und übte mit ihr auf Tippen die Beine zu heben, heute war ich recht zurfieden, obwohl sie nahe zu kaum Konzentriert war. Dann musste ich aber auch schon los , es hieß Koppel abäppeln... "
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Ofagwa
    Datum:
    31 Juli 2015
    Klicks:
    1.076
    Kommentare:
    19

    EXIF Data

    File Size:
    82,2 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname: Risandro
    Geboren: Juni 2003

    ~ Abstammung ~
    aus der: Promise of Sundance - Hannoveraner
    Little Thing x Pride's running Bear

    vom: Bendo - Württemberger
    unbekannt x unbekannt

    ~ Exterieur ~
    Rasse: Württemberger
    Geschlecht: Wallach
    Stockmaß: 1,75 cm
    Fellfarbe: Rappe
    Abzeichen:
    Stern | v.l. - | v.r. - | h.l. - | h.r. -


    ~ Interieur ~

    In der Box: gut händelbar
    Mit anderen Pferden: versteht sich mit den meisten
    Auf der Weide: ruhig , friedlich
    Beschreibung: Sport- und Rennpferd


    Beschreibung: Risandro hat eine bewegte Vergangenheit als erfolgreiches Turnierpferd. Er wurde damals Gedopt, und kam dann zum Tierschutz, vor Spritzen und Tierärzten hat er panische Angst. Er würde nie jemandem etwas tun, doch wenn er in Panik gerät rennt er los und lässt sich kaum halten. Ob er jeh wieder als Turnierpferd laufen kann weiß man nicht.

    - Seit Risandro bei mir ist hat er sich sehr gemacht, er hat keine Panik mehr vor Tierarzt und lässt sich artig behandeln. Auch auf einem Turnier waren wir schon, er war zwar nicht platziert, aber das dabei sein alleine hat schon gereicht. Obwohl der gute recht Hengstig war, haben wir ihn klarer bekommen und er kann inzwischen neben Stuten stehen ohne gleich zu zicken. (stand: 15.04.2014)
    .

    ~ Zuchtinfos ~
    Besitzer : Ofagwa
    Gezüchtet bei|Vrk: Occu
    In der Zucht: Oakwood

    Gekrönt|Gekört : Nein
    Gewinnerthema:
    Decktaxe :
    Nachkommen:


    ~ Qualifikationen ~
    Galopprennen Klasse : E| Dressur Klasse : A |Spring Klasse: E |Military Klasse : E|Western Klasse : E|Distanz Klasse : E

    376. Dressurturnier

    [​IMG][​IMG]
    ____________________________________________

    Letzter Tierarztbesuch: -

    Letzter Hufschmiedbesuch: -

    ~ Bilder ~