Pharlap

Requiem

Zuchtpferd - Hengst

Requiem
Pharlap, 21 Sep. 2012
    • Pharlap
      Zubehör

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      Freedom

      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Wenn ich dir dabei zusehe wie du mit ungezwungener Freude über die Wiese galoppierst, fühle ich mich grenzenlos, grenzenlos Frei.
      Die Meisten würden sagen dass du nur ein Pferd bist.
      Aber für mich bist du mehr, durch dich weiss ich was grenzenlose Freiheit ist.
      Du bringst mich zum lachen, lässt mich alles andere vergessen.
      Du bist mein geliebtes Pferd und mein bester Freund.


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      Oft vermisse ich die Zeiten alls hier so viel Trubel herrschte. Die vielen Rennpferde und das Traning fehlen mir. Nicht zu vergessen die vielen Rennen und Turniere.
      Es ist hier recht still geworden, doch wir haben immer noch eine beachtliche Anzahl Pferde. 45 Pferde bekommen bei uns ihr Gnadenbrot und in den Ställen stehen immer noch 14 Pferde.
      Mein Vater füttert die Tiere drei mal täglich und bringt sie morgends auf die Koppel und abends zurück in ihre Boxen.
      Ich helfe ihm dabei, zusätzlich kümmere ich mich um die kleine Zucht und Reitschule, sowie die einzelnen Turnierpferde.
      Opium wird hin und wieder in der Reitschule gebraucht, dazwischen reite ich ihn und starte mit ihm auf Turnieren. Angelskiss und Love me Tender laufen ebenfalls in der Reitschule. Dahiba und Elanor werden in der Reitschule und in der Zucht eingesetzt. Honigkuchen wird gerade eingeritten.
      Efeu ist mein Turnierpferd. Pharlap, Race is Hope, Requiem, Shihan und Becks werden als Deckhengste angeboten.
      Far Cry, Rubina und Saphira sind hauptsächlich in der Zucht.
      Morengo läuft immer noch Rennen.Fada Fid wird auf Dressurturnieren vorgestellt. Ambition, Dragon und Vai Alida befinden sich im Moment auf der Fohlenweide.
    • Pharlap
      Pflegebericht für alle Pferde Ich stand früh morgens auf um noch vor der Arbeit mich um meine Pferde zu kümmern. Alls ich denn Stalltrakt betratt waren unser Stallbursche und mein Vater schon fest am arbeiten. Sie hatten allen Pferden schon ihr Kraftfutter gegeben und fingen jetzt an das Heu zu verteilen. Normalerweise kamen die Pferde nachdem sie ihr Kraftfutter bekommen hatten direkt raus auf die Paddocks wo sie ihr Heu bekamen., da es aber in Strömen regneten bekamen sie ihr Heu drinnen und würden erst nach dem Mittag für raus kommen. Ich begrüsste meinen Liebling Pharlap und gab ihm einen halben Apfel. Dann holte ich die Schubkarre und mistete seine Box aus. Danach mistete ich Shihans Box aus. Der Grausschimmel sah mich wie immer ein wenig ängstlich an und wich zur Seite als ich mit der Mistgabel kam. Nach dem ich seine Box ausgemistet hatte mistete ich noch die von Morengo und Race is Hope aus. Danach streute ich die Boxen frisch ein. Die restlichen Boxen hatten die anderen ausgemistet. Nach dem ausmisten sattelte ich Efeu und ging mit ihr in die Halle. Wir machten ein wenig Dressur und am ende sprangen wir noch über ein paar Kreuze. Ich sattelte die Stute danach ab und brachte sie zurück in ihre Box. als nächstes sah ich schnell bei den Jährlingen vorbei. Black Dragon, Vai Alida und Deadly Ambition standen in einem kleinen Offenstall. Ich gab allen drei ein Leckerlie und streichelte sie kurz. Dann holte ich frisches Heu für die Dreie. Ausgemistet hatte mein Vater schon. Die drei Kleinen würden nächste Woche auf die Auktion kommen und verkauft werden. Zurück im Hauptstall sattelte ich Honigkuchen und ging mit ihr ebenfalls in die Halle. Ich wärmte sie gut auf bevor ich mit dem Springen anfing. Wir nahmen ein paar kleinere Hindernisse und bis am Schluss sprangen wir einen Parcours auf A Höhe. Nach dem Training machte ich erstmal eine Pause. Danach ging ich zu den beiden Zuchtstuten Far Cry und Saphira. Ich legte den beiden eine Regendecke auf und brachte sie auf ihre Paddocks. Da die beiden nicht mehr geritten wurden, wollte ich das sie wenigstens ein wenig nach draussen kamen. Im Stalltrack traf ich dann auf unsere Bereiterin. Sie hatte eine 70% stelle bei uns und war für die Ausbildung der Pferde zuständig. Sie sattelte Opium und ging mit ihm draussen auf den Springplatz, ich schnappte mir Love me Tender und beschloss auszureiten, da es aufgehört hatte zu regnen. Als ich vom Ausritt zurück kam war es Zeit fürs Mittagessen. Am nachmittag brachten wir alle Pferde auf ihre Paddocks. Danach hatte ich mit Nacro Reitunttericht. Unsere Bereiterin hatte am Nachmittag noch Requiem und Elanor geritten. Um zirka 18:00 brachten wir die Pferde hinein und fütterten sie, danach hatten wir Feierabend.
    • Helly25
      Hufschmiedsammelbericht für die Pferde von miimichelle
      Heute waren die Hufe von miimichelle's Pferden an der Reihe, überprüft, ausgeschnitten und beschlagen zu werden. Ich kam ein bisschen zu spät, denn mein Auto hatte vorzeitig den Geist aufgegeben. Das erste Pferd, Pharlap, stand schon fertig angebunden da. Ich streichelte ihn kurz, dann holte ich meine Werkzeuge. Pharlap beäugte mich neugierig, als ich an seinen Hufen arbeitete. Zuerst kratzte ich ihm gründlich die Hufe aus, dann überprüfte ich eben jene nach Beschädigungen, Entzündungen oder Ähnlichem. Danach machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass nicht sehr viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn bei allen Hufen, was sich Pharlap ebenfalls brav gefallen ließ. Danach raspelte ich noch ein wenig an den Hufen herum, und schon waren wir auch damit fertig. Ich ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Ich streichelte Pharlap noch einmal, dann bereitete ich die Hufeisen vor. Er beobachtete mich neugierig, während ich das Hufeisen, das ich vorher gründlich angepasst hatte, mit den Nägeln in seinen linken Vorderhuf schlug. Die Nagelenden, die dann auf der anderen Seite wieder herauskamen, verbog ich mit meinem Hammer, den ich aus meinem Koffer kramte. Diese Prozedur wiederholte ich auch noch mit den anderen 3 Hufen, dann benutzte ich den Knipser, um die noch aus dem Hufende herausragenden Nägel zu entfernen. Als wir alle Hufe beschlagen hatten, bekam Pharlap noch eine Möhre von mir, dann prüfte ich, ob die Hufeisen auch richtig saßen, indem ich daran zog und ihn kurz herumlaufen ließ. Alles saß perfekt. Kurz darauf verabschiedete ich mich von Pharlap und wiederholte die Prozedur nach und nach mit den anderen Pferden. Saphira's Hufe waren noch so gut wie in Ordnung, ich musste nur noch ein wenig daran herumraspeln, das wenige lose Sohlenhorn entfernen und sie dann beschlagen. Bei Shihan sah das wiederum ganz anders aus, bei ihm musste ziemlich viel ausgeschnitten werden und ich musste eine ganze Weile auf den Hufeisen herumschlagen, um sie richtig anzupassen, bevor ich sie an seinen Hufen anbringen konnte. Morengo's Hufe waren ein wenig eingerissen, weil sie schon ungewöhnlich lang waren, aber das konnte ich korrigieren, indem ich einfach ein wenig daran raspelte und feilte. Außerdem musste nur sehr wenig loses Sohlenhorn entfernt werden und das Beschlagen lief auch ganz hervorragend. Bei Far Cry's Hufen war ziemlich viel loses Sohlenhorn vorhanden, aber viel verändern musste ich nicht mehr an ihren Hufen. Beim Beschlagen wurde sie ein wenig zickig, ich konnte sie aber mit einem Leckerli milde stimmen. Die Hufe von Race is Hope waren auch noch so gut wie in Ordnung, ich musste kaum daran herumraspeln, jedoch musste ich eine Menge loses Sohlenhorn entfernen. Das Beschlagen verlief schnell und unauffällig. Dann kam Efeu an die Reihe. Ihre Hufe sahen mehr oder weniger in Ordnung aus, aber daran herumraspeln und -feilen musste ich trotzdem, und das Entfernen des vielen losen Sohlenhorns blieb auch nicht aus. Beim Beschlagen der Hufe verhielt sie sich tadellos. Nach Efeu kam Angels Kiss an die Reihe. Ihre Hufe waren so weit in Ordnung, nur machte sie mir ziemliche Schwierigkeiten beim Aufnehmen der Hufe. Ich raspelte noch ein wenig an ihnen herum und entfernte das lose Sohlenhorn, dann beschlug ich ihre Hufe. Das nächste Pferd, Sterrenhof's Opium, hatte leicht eingerissene Hufenden, was ich mittels raspeln und wieder in Form bringen korrigierte. Das Entfernen des wenigen losen Sohlenhorns und das Beschlagen klappte hervorragend. Danach kam Fada Fid an die Reihe. Ihre Hufe waren noch verhältnismäßig in Ordnung, ich musste nur wenig an ihnen herumraspeln und es war auch nicht viel loses Sohlenhorn zum Entfernen da. Das Beschlagen klappte ohne große Probleme. Nach ihr kam Rubina an die Reihe. Ihre Hufe waren mehr oder weniger in Ordnung, ich musste verhältnismäßig wenig daran herumraspeln und nur wenig loses Sohlenhorn entfernen. Danach kam Beck's Experience an die Reihe. Seine niedlichen, kleinen Hufe waren noch beinahe in Ordnung, ich musste bloß eine Weile daran herumraspeln, und es musste verhältnismäßig viel loses Sohlenhorn entfernt werden. Auch das Beschlagen verlief ohne große Schwierigkeiten. Ihm folgte Eleanor, die 7 Jahre alte Holsteiner-Pinto-Mix Stute. Auch bei ihr musste eine Menge loses Sohlenhorn entfernt werden, und ich musste eine Weile an ihnen herunraspeln. Beim Beschlagen blieb sie ruhig und gelassen stehen. Danach war Requiem an der Reihe. Seine Hufe waren noch eingermaßen in Ordnung, und er ließ sich das Entfernen des losen Sohlenhorns und das Raspeln an seinen Hufen ruhig gefallen. Nur beim Beschlagen legte er ein wenig die Ohren an. Als letztes kam Nacromancer in the Dark an die Reihe. Er war ein wenig zickig und ließ sich nur schwer dazu überreden, still zu stehen. Seine Hufe brauchten nur wenig bearbeitet zu werden, es war nur wenig loses Sohlenhorn zum Entfernen vorhanden und es genügte eine kurze Raspelei um die Hufe wieder in die richtige Länge zu bringen. Das Beschlagen gefiel ihm gar nicht, aber er blieb verhältnismäßig ruhig stehen. Als ich alle Pferdehufe überprüft hatte, packte ich meine Sachen zusammen und fuhr vom Hof.
    • Pharlap
      Sportpferde vom Rosenhof

      "Rosenhof", murmelte ich nachdenklich und feierliche Stimmung machte sich in mir breit. Ja, das passte! Ich sass mit meiner Familie und dem Gestütsteam gemütlich bei einer Tasse Kaffee im Reiterstübbchen.
      Da wir in den nächsten Wochen unser Zuchtprogramm komplett umstellen würden, und auch der Hof einen neuen Anstrich bekamm, musste ein neuer Name her. So kamm es das unser Gestüt Rosenhof genannt wurde und unsere Zucht "Sportpferde vom Rosenhof" genannt wurde.
      Wir starteten einen Neuanfang und ich war hochmotiviert!

      Die Zucht wurde komplett über den Haufen geworfen. Von Eddie bekamm ich drei neue Zuchttiere Cazador, Chaira und Morrigan. Drei Westernpferde, die in der alten Zucht fehl am PLatz gewesen wären, aber perfekt zum Rosenhof passten. Vonn nun an wurden hie rnämlich für alle sparten des Pferdesports Pferde gezüchtet. As Zuchtziel waren Athleten für den Sport.
      Darunter kamen Vollblüter, Warmblüter, Halbblüter, Westernpferde und Sportponys.

      Aber nun genug geplant! Die Pferde mussten hineingeholt und gefüttert werden. Da es mittlerweile nachts schon etwas abkühlte, waren die Pferde Tagsüber von sechs Uhr Morgens bis sieben Uhr Abends auf den Weiden. Nachts kamen sie zurück in den Offenstall oder auf die Paddock Boxen. Ich und John, unser Stallbursche, schnappten uns je zwei Halfter und liefen zu den Wiesen. Zuerst holten wir die Zuchttiere herein. Wir gingen zuerts zur Hengstweide welche am nächsten zum Stall lag. Ich schnappte mir Cazador und Requiem. John halfterte Race is Hope und Morrigan. Becks, der Kleinste im Bunde trottete seinem neuen besten Freund Cazador hinterher. Wir brachten die fünf in ihre Boxen. Dann holte ich Pharlap und Shihan während John, die fünf Hengste schon mal fütterte. Pharlap und Shihan waren unzertrennlich. Pharlap, der unglaublich ruhig und gutmütig ist, ist für den ängstlichen und stets nervösen Shihan der Fels in der Brandung. "Na, meine zwei Schönen", berüsste ich die zwei. Pharlap liess sich sofort aufhalftern, Shihan dagegen kam nur zögerlich näher. Mit langsamen Bewegungen und behutsamen zureden zog ich ihm schliesslich das Halfter über die Ohren.
      Als die Hengste versorgt waren holten wir noch die Stuten (Far Cry, Saphira, Ciara, Elanor, Rubina und Angels Kiss). Diese erhielten in ihren Boxen ihr Heu und ihr Mineralfutter.

      Nun mussten noch die Sportler versorgt werden. Momentan waren das nur 8 Pferde, welche aber alle einzigartige Stärken und Talente aufwiesen. Morengo stand mit Opium, Dragon und Nacro auf der Wiese. Die Stuten (Moulan, Fada Fid, Vai Alida und Efeu) kamen in ihren kleinen Offenstall. Wir gaben ihnen Heu und Kraftfutter. Danach waren wir für Heute fertig.
    • Pharlap
      Adventszeit

      Verschlafen betrat ich um 7 Uhr morgens die Küche. Es war Sonntag morgen doch an Ausschlafen war nicht zu denken. Die Pferde wollten versorgt werden. Ich machte mir eine heisse Schokolade und setzte mich an den Küchentisch. Plötzlich viel die Haustüre auf und mein Vater und John, unser Pferdepfleger betraten den Raum, begleitet von einen kalten Luftzug. Ich begrüsste die beiden, welche sich mit eine Tasse Kaffee an den Tisch sitzen. "So die Pferde sind schon mal gefüttert", sagte mein Vater. Ich nickte verstehend. "Nach dem Frühstück lassen wir sie auf die Paddocks und danach müssen wir noch ausmisten", fuhr er weiter.

      Gesagt getan, nach dem Frühstück machten wir uns daran die Pferde auf die Paddocks zu bringen und auszumisten.
      Nach der Arbeit lief ich zu den Padocks und holte mit John zusammen unsere beiden Youngster Vai Alida und Black Dragon. Beide wurden im Frühjahr drei Jahre alt und die beiden wurden vorbereitet für die kommende Rennsaison. Wir putzen die beiden in der Stallgasse und legten ihnen Nierendecken unter die Trainingssättel. Sicherheitshalber schraubten wir noch stollen in die Hufeisen. Dann ritten wir los. Da die Bahn hart gefroren war, drehten wir im Schritt und Trab eine Stunde im Gelände. Danach sattelten wir die zwei ab und brachten sie zurück auf die Paddocks.
      Da es erst um halb Eins Mittagessen war und wir noch eine Stunde Zeit hatten bis dahin, entschieden wir uns noch Fada Fid und Morengo zu longieren.
      Morengo war mittlerweile schon 6 Jahre alt und langsam am Ende seiner Karriere. Er würde nächstes Jahr nur noch wenige Rennen laufen und dann hoffentlich in die Zucht gehen. Fada Fid longierten wir nur locker, da die Ausbilderin Samartie momentan mit ihr arbeitete.
      Nach dem Mittag tauchte noch meine Freundin Maria und meine Mutter auf. Maria ritt täglich Requiem und Morrigan.
      Meine Mutter brachte Far Cry, Saphira, Rubina und Elanor in die Führanlage. Ich und John ritten am Nachmittag Opium und Efeu in der Reithalle des Reha Centers neben an.
      Dann holten wir Moulan und Race is Hope. Die beiden waren ebenfalls schon erfahrene Rennpferde. Moulan würde nächstes Jahr ihre letzte Saison laufen und auch Race is Hope würde warscheinlich nur noch zwei Jahre im Sport bleiben bevor er sich ganz der Zucht witmen wird.

      Am Nachmittag fuhr ich dann mit meiner Mutter in die Stadt zur örtlichen Schneiderin um unsere neue Turnierkollektion abzuholen.
      Die Abendfütterung würden dann John und mein Vater übernehmen.
    • Pharlap
      Frühlingsstimmung
      Wie ich den Frühling liebte! Als ich heute Morgen um 7 Uhr das Haus verliess zwitscherten schon die Vögel und der Himmel war in hübsches Rosa getaucht. Ich lächelte und zog meine pinke Jacke an, auf deren Rücken Rosenhof stand. Mein Vater war schon im Stall und mistete die Boxen aus. Der Stall hatte 40 Boxen mit Paddocks davon waren aber nur gut die Hälfte besetzt. Er hatte bereits Moulans, Morengos und Efeus Box ausgemistet. „Ich hole das Müsli für die Pferde“, rief ich und machte mich auf zur Futterkammer. Die Pferde fingen unruhig an zu scharren in freudiger Erwartung auf das Frühstück. Ich gab jedem seine Portion bestehend aus Mineral- und Kraftfutter. Dann verteilte ich noch etwas Heu. Die grössere Portion würden die Pferde allerdings erst auf dem Paddock kriegen.
      Ich schaute auf meine Uhr und stellte fest dass ich mich beeilen musste, denn in einer knappen halben Stunde kam meine Trainerin. Ich hatte mit Opium Dressurtraining in der Halle. Ich sattelte den 10 Jahre alten Braunen und machte mich auf den Weg zur Halle. Ich wärmte ihn im Schritt und Trab auf. Dann kam auch schon meine Trainerin. Mit Opium befand ich mich momentan auf A Niveau aber wir wollten dieses Jahr endlich L starten.
      Nach dem Training sattelte ich Opium ab und brachte ihn auf seinen Paddock.
      Danach sattelte ich Efeu und ging mit ihr auf den Springplatz wir mussten trainieren für die anstehenden Vielseitigkeitsturniere. Vor dem Mittagessen ritt ich noch mit Vai Alida aus. John und Melissa zwei Jockeys, welche auch im Stall halfen hatten am Morgen mit Morengo, Moulan, Black Dragon und Vai Alida gearbeitet.
      Nach dem gemeinsamen Mittagessen holte ich Pharlap und Shihan von ihrem gemeinsamen Padock und ritt mit Shihan als Handpferd aus. Race is Hope durfte auf die Rennbahn und die Westernpferde Chaira, Morrigan und Cazador bekamen Besuch von unserer Westerntrainerin die, die drei zweimal pro Woche auf die Wettkämpfe vorbereitet. Saphira, Far Cry, Elanor und Angels Kiss durften heute den Tag auf der Weide geniessen. Als Zuchtstuten wurden sie nur noch leicht Dressurmässig gearbeitet oder ausgeritten.
      Am Abend holten wir zuerst alle Pferde herein, dann fütterten wir sie und am Schluss äppelten wir noch die Paddocks ab.
    • Pharlap
      Tierarztbesuch
      Heute war ein besonderer Tag! Eigentlich hatte ich mit dem Gestüt schon genug zu tun, da ich aber ein abgeschlossenes Studium in Tiermedizin hatte und dieses Wissen nicht verlieren möchte, arbeite ich während drei Tagen je halbtags in der Tierklinik Rosenhof. Diese lag praktischerweise auf dem Hof. Am Montag, Mittwoch und Donnerstagmorgen war ich also als Tierärztin unterwegs. Diesmal waren aber nicht externe Patienten auf dem Programm, sondern meine eigenen Pferde. Ich packte 21 Wurmkuren und Impfungen in meine Arzt Tasche und machte mich auf den Weg zum Stall. Heute hatten John und mein Vater die Pferde absichtlich in ihren Boxen gelassen. Ich begann zuerst im Stallteil der Sportpferde. Zuerst war Moulan an der Reihe. Da ich meine Pferde täglich sah, ritt und putze wusste ich sehr gut um ihre Gesundheit, so das ich sie nicht durchchecken musste. Als nächstes Zeit bei einer Hengstkörung starten so das ich mir ihn genauer ansah. Er war fit, frass gut und verhielt sich normal. Beim impfen war er ganz brav und auch die Wurmkur nahm er ohne grosses Theater an. Ich klopfte ihm lobend den Hals und ging zu Efeu die in der benachbarten Box untergebracht war. Die junge, auffällige Stute war meine Hoffnung für den Busch. Ich hoffte mit ihr Platzierungen in der Vielseitigkeit sammeln zu können. Ich impfte und entwurmte sie und ging dann zum nächsten Pferd. Opium war heute etwas Nervös. Der Braune stampfte ungeduldig als ich seine Box betrat. Ich lächelte und hielt ihm um ihn abzulenken ein Leckerli hin. Dann war es auch schon vorbei. Ich schloss die Boxentür hinter mir, dann war Fada Fid an der Reihe. Auch sie war ruck zuck fertig, so das Vai Alida dran war. Die junge Stute mochte weder Spritzen noch Wurmkuren. Also band ich sie an und gab ihr zur Beschäftigung etwas Müsli. Als ich sie impfte schlug sie mit dem Schweif und schnappte in die Luft. Ich lobte sie und löste den Strick. Dann folgten noch Black Dragon und die kleine Noblesse.
      Als ich im ersten Stalltrakt fertig war, half ich Melissa die Pferde auf ihre Paddocks zu bringen. Anschliessend waren die Zuchtpferde an der Reihe.
      Als erstes kümmerte ich mich um Phar Lap. Der grosse Fuchswallach war einer meiner Lieblinge. Ich hatte ihn schon sehr lange. Wir waren ein echtes Team und hatten schon viel miteinander erreicht. Er liess die Prozedur brav über sich ergehen. Als nächstes war eine von Phar Laps Stuten an der Reihe. Saphira war eine meiner besten Zuchtstuten, auch sie war sehr umgänglich und liess sich impfen und entwurmen. Nun war Shihan an der Reihe. Der Schimmel war eines der schwierigsten Pferde auf dem Hof. Er liess sich nur von mir reiten und ich war die einzige der er komplett vertraute. Ich legte ihm das Halfter und gab ihm Äpfel und Möhren dann impfte ich ihn so schnell ich konnte. Er wich ängstlich zur Seite und sah mich mit weit aufgerissenen Augen an. Ich redete beruhigend auf ihn ein und gab ihm noch mehr Leckereien dann gab ich ihm noch schnell die Wurmkur. Ich entschuldigte mich mit meinem Angsthasen und streichelte ihn. Ich hatte ziemlich viel Zeit mit Shihan verbracht so dass ich mich nun ein bisschen beeilen musste. Als nächstes impfte ich Far Cry, Angels Kiss und Race is Hope. Dann waren Rubina und Beck an der Reihe. Im Eiltempo impfte ich noch Elanor und Requiem. Requiem hatte ein ebensolches Schicksal wie Shihan erlitten. Irgendwie hatte ich ein Händchen für solche Pferde. Requiem war zudem Shihans Sohn. War so etwas Schicksal? Nun waren noch meine drei amerikaner an der Reihe. Die drei Westernpferde hatte ich von Edfriend erhalten. Ich mochte die drei auch wenn ich eigentlich mehr die Dressurreiterin war. Eddie hatte mir die drei geschenkt und als Gegenleistung würde ich sie nie mehr verkaufen.
      So, nun war es also wieder einmal für ein halbes Jahr geschaft. Ich half John noch die Zuchtpferde raus zu bringen dann machte ich mich noch schnell auf dem Weg zum nächsten Kunden.
    • Pharlap
      Grosse Pläne
      Letzte Woche bekam ich von Eowin und Ravenna einen Anruf. Eowin war die Präsidentin von EC und Ravenna war ebenfalls sehr engagiert in der Reitsport Szene. Sie wollten alle Reitvereine unter einem Dachverband zusammen bringen. Ich war zuerst etwas misstrauisch liess mich dann aber mitreisen. Ich würde also wieder den Joelle Galopp auf die Beine stemmen und Ravenna würde mir dabei helfen. Zusätzlich beschloss ich den Fahrsport ebenfalls noch zu übernehmen und Ravenna würde sich um das Distanzreiten und Eowin um die Englische Reitweise kümmern.
      Ich ging also in mein Büro und setzte alle Hebel in Bewegung um dem Joelle Galopp in kürzester Zeit wieder zu altem Glanz zu verhelfen. In letzter Zeit hatte ich meine private Rennpferdezucht sowieso zurück geschraubt und war auch Turniermässig weniger aktiv gewesen. Nun wollte ich vermehrt meine Energie in das neue Projekt stecken.
      Nach einigen Anrufen und einiger interessanten Diskussionen war es auch schon Mittag. Ich verliess das Büro und ging zum Stall. Dort half ich John bei der Mittagsfütterung. „Reitest du am Nachmittag Black und Morengo auf der Bahn?“ fragte mich John. „Jap, ich denke ich werde sie heute einige Runden locker Traben und dann Intervallsprints machen um an der Geschwindigkeit zu arbeiten“, antwortete ich und streichelte meinen Liebling Morengo. Dann lief ich rüber zur Tafel und studierte das heutige Programm. „Du reitest in diesem Fall Black und Moulan und Melissa wird sich um Refren, Fada und Opium kümmern“, sagte ich und half dann John weiter mit dem verteilen des Heus. Da es seit Tagen regnete blieben die Pferden in ihren Paddockboxen. Das bedeutete mehr Arbeit für uns, war aber besser für die hügeligen Weiden und die Pferde die dort leicht ausrutschen und sich verletzen konnten.
      Ich beobachtete John bei der Arbeit . Er war arbeite zügig und sorgfältig. Die Pferde mochten ihn sehr und er hatte sich vom Stallburschen zu einem begnadeten Jockey hochgearbeitet. Er trug Jeans und ein T-Shirt. Sein Haar war kurz geschnitten und Dunkelbraun. Wieso war mir eigentlich nie aufgefallen wie gut er aussah? „Du, John, willst du nach dem Training mit mir ausreiten? Efeu braucht noch etwas Bewegung und du kannst einen der Hengste reiten“, fragte ich und sah ihn an.
      „Du willst bei dem Wetter ausreiten?! Du bist aber schon ein bischen verrückt?“, sagte er grinsend. Ich lächelte und nickte. „Gut, ich nehme dann aber Race“, sagte er. John mochte Herausforderungen und der dunkle Hengst war voller unkontrollierter Energie. Ich wusste das er fasziniert von dem Tier war und er wusste es mit Pferden wie Race umzugehen.
      Als wir mit dem Füttern fertig waren gingen wir ins Haus. Meine Mutter hatte für alle gekocht und rief uns zu wir sollen doch schon einmal Platz nehmen. Alle Angestellten des Gestüts Rosenhofs assen bei uns Zuhause. Kaum hatten wir uns hingesetzte kamen auch schon mein Vater und Melissa zu Tür herein spaziert. Mein Bruder folgte ihnen.
      Nach dem Essen ritten wir die uns zugeteilten Pferde. Mein Bruder wollte einen kaputten Zaum reparieren und mein Vater fuhr ins Dorf um Kraftfutter zu kaufen.
      Das Training der einzelnen Pferde lief gut und ich war zufrieden. Danach sattelte ich Efeu und John Race. "Ich habe mir überlegt alle Zuchtpferde auf Carente auszuschreiben", erzählte ich John als wir aufstiegen und im Schritt gemütlich los ritten. "Dann würden die Pferde mehr gesehen werden und das würde sicherlich zusätzliche Einnahmen bringen." John nichte und sagte dass, das sich gut anhören würde. "Aber nun lass uns auch mal über was nicht geschäftliches reden", schlug John grinsend vor. Ich musste ebenfalls grinsen. Er hatte rehct ich dachte ständig nur an den Stall und die Pferde. Aber sonst existierte auch kaum etwas in meinem Leben. "Gut, über was willst du sonst reden?" fragte ich neugierig. "Über dich ...", sagte John ernst lächelte dabei aber. Ich schluckte. Was sollte das jetzt wieder heissen? "ÄHM, okay?"
      "Willst du mir morgen abend ausgehen?" fragte John weiter und in seinem Blick lag etwas herrausforderndes. Ich sah ihn etwas überrascht an. Mit JOhn ausgehen? Meinte er das wirklich ernst? ich mochte John, aber er arbeite für meine Familie und ich hatte deswegen nie mehr als einen Freund ihn ihm gesehen. "Ist das ein Date?", fragte ich vorsichtig. "Kommt darauf an wie du es betrachtest. Nun sag schon Ja!"
      Also willigte ich ein. Nach unserem Gespräch galoppierten wir noch eine Runde durchs Gelände. Danach tratten wir den Heimweg an um nicht zu spät nach Hause zu kommen. Wir sattelten Efeu und Race ab und stellten sie shconmal in ihre Boxen. Mein Vater hatte schon Requiem und Beck von der Hengstweide geholt. Ich half ihm anschliessend Pharlap und Shihan hinein zu holen. Johnund Melissa führten die stuten hinein. Anschliessend verteilte ich an alle ihr KraftFutter und die anderen verteilen das Heu. Dann fegte ich noch mit Melissa die Stallgassen und ich erzählte ihr von John. Ich hatte ein Date! Man war das aufregend :)
    • Eddi
      Gekonntes Einspringen

      Es war bereits nach 17 Uhr als mich plötzlich ein wichtiger Anruf ereilte. „Eddi? Oh Eddi! Gott sei Dank! Endlich erreiche ich jemanden!“, ertönte eine erleichterte Stimme. „Ich bins! Fiona! Du kannst dich nicht zufällig die kommenden drei Tage um meine Pferde kümmern? Ich hatte einen bösen Unfall und liege im Krankenhaus und Melissa schafft das nicht alleine!“, erzählte Fiona mir die Kurzfassung und natürlich sagte ich sofort zu! Nachdem ich aufgelegt hatte, scheuchte ich Ethan und Kat auf, damit sie sich um unsere Vierbeiner kümmern würden, während ich mich bereits warm einpackte und dann ins Auto stieg, um mich auf den Weg zum Rosenhof.
      Eine Stunde später war ich auch dort und fand eine definitiv gestresste Melissa. Na ja, eigentlich war sie mit den Nerven schon am Ende. „Ich schaffe das einfach nicht!“, stöhnte sie und schüttelte den Kopf. Ich munterte sie auf und gönnte ihr eine kurze Pause, ehe wir die letzten Boxen im Stall misteten und frisch einstreuten. Zu zweit ging das natürlich definitiv schneller von der Hand, aber mit den Pferden würden wir noch die Hände voll zu tun haben! „Also ich habe heute nicht annähernd alle geschafft. Alleine ist das fast unmöglich!“, erklärte sie mir und zählte dann, was sie geschafft hatte.
      Das Stutfohlen Perfect Noblesse hatte seine tägliche Portion Erziehung erhalten. Danach hatte sie Citation und Dahiba longiert, ehe sie noch Refren geritten war. „Ich dachte ja, ich schaffe alle…“, murmelte sie, während sie mir zwei Halfter zuwarf, doch dann schüttelte sie nur den Kopf. Draußen war es bereits fast dunkel, dabei mussten noch alle Pferde in den Stall. Die kamen dafür aber auch direkt freiwillig zu uns. Ich holte Black Dragon und Fada Fid von ihren Paddocks in den Stall, während Melissa die beiden Stuten Vai Alida und Moulan einfing. Dann waren noch Morengo, Efeu und Opium an der Reihe.
      Während wir zu den weiter entfernten Weiden liefen, erzählte Melissa weiter. „Ich bin dann mit Cazador ausgeritten und hatte Morrigan als Handpferd. Eigentlich wollte ich mit Chaira auch eine Runde drehen, aber die muss heute eine Auseinandersetzung mit Elanor gehabt haben, weil sie ein wenig lahmte“, das überprüften wir direkt, aber auf dem Weg zum Stall lief Chaira wieder viel klarer, trotzdem zickten sich die beiden Stuten weiterhin an. Ich führte Rubina und Angels Kiss und die beiden wollten sich dann tatsächlich auch noch zoffen! Umso froher war ich, als die dann in ihren Boxen standen. Melissa bereitete dann bereits das Abendbrot für die Pferde vor, während ich die Hengste Requiem und Race is Hope in den Stall holte.

      Auch Saphira und Far Cry folgten mir brav und ließen sich dann ihr Futter schmecken. Shihan hingegen machte ein riesiges Theater, weil er mich nicht kannte und lief mit mindestens einem Meter Abstand neben mir. Dafür begrüßte mich Pharlap mit einem Wiehern, der Hengst war einfach ein Engel! Plötzlich ertönte ein leises Wiehern und beinahe hätte ich die kleine Becks Experience vergessen! Als dann auch der Zwerg im Stall stand, half ich Melissa noch bei der restlichen Fütterung und dann hatten wir es geschafft. Nun machten wir uns an die Planung für den morgigen Tagesablauf und das Training.
    • Canyon
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      15. Dezember 15 | 10077 Zeichen

      Und mal wieder wollte ich einer Freundin einen Besuch abstatten, welche dringend übers Wochenende Hilfe brauchte. Diesmal ging es auf den Rosenhof, was für mich bedeutete: Fliegen.
      Früher, dachte ich, als ich meinen Koffer die Treppen am Flughafen hinunter schliff, wollte ich immer fliegen. Dieser Wunsch war mir aber erst mit sechzehn erfüllt wurden und nun ist es gar nichts besonderes mehr. Eigentlich schade.
      Ich hatte mich mal wieder dazu bereit erklärt die Pferde zu versorgen, da die gesamte Mannschaft bei einem Turnier teilnehmen wollte.
      Klar, ich freute mich drauf, aber aufgeregt und vielleicht etwas ängstlich was mich erwarten würde, war ich schon.
      Wie immer fuhr ich vom Bahnhof mit dem Taxi zu dem Hof, zu dem Rosenhof, wie er genannt wurde. Mir wurde gesagt, dass er recht groß war und viele Boxen besaß, zum Glück musste ich mich nur um einen Teil der Pferde kümmern und das würde schon anstrengend genug werden!
      Während der Fahrt zum Hof drehte der Taxifahrer das Radio so laut auf, dass ich fast einen Ohrschaden bekam. Eigentlich hatte ich ja nichts gegen laute Musik, aber diese, die noch nicht mal eine Melodie besaß, konnte ich nicht ab.
      Ich startete also super in den Tag!
      Das einzige was ich wirklich genoss war die Kälte. Klar, das mochte jetzt komisch sein, aber ich lebte nun weit im Süden und die Adventszeit ohne Schnee, das passte einfach nicht.
      Schnee lag zwar auch hier noch nicht, aber jedenfalls war es weit unter 10° und das war Rekord für mich!
      Sobald das Taxi auf dem Parkplatz anhielt, bezahlte ich den Fahrer, sprang sofort aus dem Wagen und schnappte mir meinen Rucksack. Dann lief ich zur Stallanlage, wo mir schon ein freundlich lächelnder Mann entgegen kam.
      Im Gehen versuchte ich mir meine Winterjacke anzuziehen, allerdings war mir die wohl schon zu klein geworden, denn ich bekam sie vorne nicht mehr zu und die Ärmel gingen mir kaum noch bis zu den Handgelenken.
      Na super, dann durfte ich die nächsten Tage wohl frieren.
      Ich nahm es zurück, was ich gerade über die Kälte gesagt hatte. So toll war sie nun auch wieder nicht.
      Ich stellte meinen Koffer irgendwo in einer Ecke ab und folgte dem Mann dann in die Stallanlage, in welcher mich schon der gewohnte Duft nach Pferd, Schweiß und Stroh entgegen kam.
      Der Mann zeigte mir die Pferde, welche ich morgen alleine versorgen sollte und erklärte mir wo was war und wer was bekam.
      Dann versorgten wir zusammen diese Pferde, damit ich morgen alles richtig machte.
      Bereits hier fand ich ein paar besonders tolle, bei welchen ich mich gleich noch mehr auf Morgen freute.
      Da ich heute schon den ganzen Tag unterwegs gewesen war, ging ich heute recht früh ins Bett. Ich hatte ein kleines Gästezimmer mit Bett bekommen, in welchem ich das Wochenende wohnen dufte. Es war sehr gemütlich und nachdem ich mir eine Scheibe Toastbrot reingedrückt hatte, fiel ich in mein Bett und schlief, bis am nächsten Morgen der Wecker klingelte, durch.

      „Blöder Wecker!“, knurrte ich und ließ meine Hand auf den Nachttisch neben mir fallen. Unerwarteterweise war dort kein Nachtisch und erst nach einigen Sekunden klingelte es in meinem Kopf. Ich war ja gar nicht zu Hause und da stand der Wecker natürlich auch nicht an erwarteter Stelle.
      Noch etwas sehr träge und müde, schleppte ich mich aus dem Bett, zog mich an und kochte mir einen Kaffee, das Wichtigste bei mir am Morgen.
      Dann ging ich, mit drei Pullis, einem Schal, Mütze und Handschuhen, hinaus in die morgendliche Kälte, welche mir alles gefrieren ließ.
      Zum Glück war es im Stall wärmer und mir wurde gleich wieder etwas wohler.
      Alle Pferde schienen schon gefüttert wurden zu sein und so musste ich sie nur noch nach draußen bringen und dann die Boxen ausmisten.
      Meiner Gewohnheit nach, ging ich erstmal jede Box ab, schaute mir das Pferd genau an und entschied dann, mit wem ich anfangen würde.
      Das waren heute zwei Hengste. Pharlap und Shihan, ein Englisches Vollblut und ein Araber, welche unzertrennlich miteinander befreundet waren und so zusammen auf die Koppel kamen.
      Ich betrat zu erst die Box von Pharlap. Mir wurde gesagt, dass er ein bekanntes Rennpferd sei, obwohl ich zugeben musste, noch nie etwas von ihm gehört zu haben.
      Das lag aber wohl eher daran, dass ich in der Rennszene noch nie aktiv war und so auch keine Ahnung von guten oder bekannten Hengsten hatte.
      Ich legte dem hübschen Fuchs sein Halfter an und legte den Strick erstmal über seinen Rücken. Die Tür der Box ließ ich leicht angelehnt, als ich auch schnell seinen Freund Shihan fertig machte.
      Soweit ich wusste, war der Araber sehr schreckhaft und ängstlich und ich ließ mir extra viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen.
      Dann führte ich ihn aus der Box, schnappte mir Pharlap von nebenan und brachte die beiden über den frostigen Hof in Richtung ihrer Koppel.
      Dort entließ ich sie in die Freiheit und beide galoppierten glücklich ans andere Ende, wo sie dann zusammen stehen blieben.
      Die restlichen Hengste brachte ich nur auf ihre Paddocks.
      Ich fing mit Requiem an, einem Araber und Rappen. Er tänzelte auf dem Weg zum Paddock ungeduldig neben mir her und ich musste alle Mühe aufwenden, um ihn wohlbehalten zum Ziel zu bringen. Zu ihm stellte ich noch den kleinen Beck's Experience, welcher sich genauso wie sein Kollege über die frische Luft freute.
      Danach kam ein weiteres Vollblut. Ein hübscher Schimmel namens Morengo, welchen ich sofort ins Herz schloss.
      Bei ihm verlief alles viel ruhiger und ich konnte sogar etwas mit ihm arbeiten, auf der kurzen Strecke.
      Der dritte Hengst hieß Sterrenhof's Opium. Bei ihm brauchte ich mal wieder etwas länger, denn auf halber Strecke entschied er sich dafür, stehen zu bleiben, den Kopf nach unten zu reißen und das trockene Gras zu fressen, welches am Wegesrand wuchs. Ich brauchte meine ganze Überredungskunst, bis ich ihn wieder auf meiner Höhe hatte.
      Der nächste Hengst war Black Dragon. Er stand erst recht ruhig in seiner Box, wurde jedoch temperamentvoller, als es darum ging, ihn auf sein Paddock zu verfrachten. Er schien noch recht jung zu sein, sein Alter fand ich allerdings nirgends. Zu ihm stellte ich noch das Englische Vollblut Citation, welches auch noch nicht allzu alt zu sein schien.
      Ich beobachtete sie noch eine Weile, allerdings schienen sie sich gut zu vertragen.
      Nach all den Hengsten kamen noch die Stuten auf eine gemeinsame große Weide.
      Zu erst schnappte ich mir dir junge Perfect Noblesse, zusammen mit Vai Alida, welche mir beide brav zur Koppel folgten.
      Zum Schluss brachte ich noch die Stute Efeu und ihre Freundin Saphira zu den anderen beiden Stuten auf die Koppel, wo sie sich genüsslich ich im Schlamm wälzten. Efeu hatte es mir mit ihrer besonderen Zeichnung sehr angetan und ich beobachtete die vier noch einen Moment, bevor mich wieder auf den Weg zum Stall begab.
      Den restlichen Vormittag verbrachte ich damit, die Boxen übergründlich zu reinigen, um ja keinen Fehler einzugehen. Box für Box holte ich die Hinterlassenschaften der Pferd aus dem Stroh, brachte sie zum Misthaufen und streute neu ein. Die ganze Zeit über, hatte ich meine Kopfhörer im Ohr und zog mir winterliche Musik rein, denn immerhin war bald Weihnachten.
      Am Nachmittag entschloss ich mich dafür, mich nochmal ein paar Stunden aufs Ohr zu hauen, denn die nächste Nacht würde wieder nicht sehr lang werden, da mein Flieger bereits in morgendlicher Frühe starten würde.

      Die Mittagspause tat mir sehr gut und ich merkte, wie ich mit neuer Kraft und Energie. am späteren Nachmittag wieder das Stallgebäude betrat. Da die Boxen ja bereits sauber waren, entschloss ich mich dafür die Stallgasse zu kehren.
      Also machte ich mich auf die Suche nach einem Besen, was tatsächlich zeitaufwändiger war als ich zu Anfang dachte!
      Irgendwo, weiß gar nicht mehr wo, fand ich eine Besenkammer und darin da war doch dann tatsächlich der lang gesuchte Besen.
      Die Gasse war fast schneller gekehrt als der Besen gefunden und so hatte ich immer noch Zeit, bis die Pferde wieder von der Koppel rein mussten.
      Zu erst entschied ich mich dafür, den Stuten einen Besuch abzustatten und die Koppel etwas abzuäppeln. Bei der Gelegenheit schnappte ich mir gleich noch meinen Fotoapparat. Man konnte ja nie wissen, ob sich nicht eine Gelegenheit ergab, ein schönes Bild zu schießen.
      Dies war leider nicht der Fall, da sich alle Stuten sehr dazu gezwungen sahen, mir ständig zu folgen und zu schauen, was ich hier denn so trieb.
      Als ich auch damit fertig war, holte ich die Stuten gleich mit rein.
      Ich fing wieder bei den beiden jüngsten an, dann kamen die älteren.
      Auch alle Hengste waren innerhalb einer halben Stunde wieder wohlbehalten zurück im Stall und stürzten sich auf das Futter, welches ich ihnen zubereitete.
      Ich verweilte noch eine ganze Zeit vor den Boxen der Pferde, bevor ich mich, wegen Kälte und Dunkelheit, wieder ins Haus begab.
      Dort setzte ich mich noch etwas vor meinen Laptop, bevor ich auch diesen schloss und mich in mein Bett verkrümelte.
      Schnell war ich eingeschlafen, schliff auch die Nacht mehr als ruhig durch und erwachte erst am nächsten Morgen, als mein Wecker, schon wieder dieser blöder Wecker, mich aus meinen Träumen riss.
      Wie immer noch vollkommen müde, zog ich mich an, kehrte mein Gastzimmer nochmal und rief mir dann ein Taxi.
      Als dieses, zehn Minuten später, auf den Hof einfuhr, schnappte ich mir meinen schweren Koffer, von dem Inhalt hatte ich nicht mehr als ein Zehntel gebraucht, und lief über den Hof zu dem kleinen Taxi.

      Als ich in den Flieger stieg und einen letzten Blick auf das Land warf, flog eine Schneeflocke gegen die Scheibe meines Fensters. Ich konnte es kaum fassen, es schneite wirklich!
      Immer mehr weiße Flocken glitten vom Himmel herab und ließe sich sanft überall nieder.
      Kindisch presste ich mein Gesicht gegen die Fensterscheibe und genoss jede Schneeflocke herab segelte.
      Als das Flugzeug startete, hatte sich schon eine leichte weiße Schicht auf den ganzen Flughafen gelegt und fast war ich traurig, dass mich der Flieger nach Südfrankreich bringen würde und nicht in verschneite Landschaften.
      Als das Flugzeug die dicke Wolkenschicht durchbrach, war über mir nur noch blauer Himmel und der Schnee schon längst Vergangenheit.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Pharlap
    Datum:
    21 Sep. 2012
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  • Requiem
    Aus der: Odysse
    Von: Shihan
    Geburtsdatum: 24.07.2004
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Ungarischer Araber
    Fellfarbe: Rappe
    Langhaarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: braun
    Abzeichen: Abzeichen: [Kopf:] schmale Blesse [v.l.:] weißer Fuß [v.r.:]/ [h.l.:] weißer Fuß [h.r.:] weißer Fuß
    Stockmaß: 1,54 m

    Charakter: neugierig, temperamentvoll, verspielt, durch Vernachlässigung wurde er misstrauischer, futterneidisch und im Allgemeinen ist er nun schwerer zu Handhaben.
    Beschreibung: Requiem ist ein lebensfroher Hengst mit viel Elan. Mit seiner neugierigen und verspielten Art findet er schnell Anhänger. Obwohl er schwer zu reiten ist und man erst langsam sein richtiges Vertrauen bekommt schließt man ihn schnell ins Herz. Seine Gänge sind sehr schwungvoll aber er ist nicht für die Dressur über A zu haben, ehr liegt ihm das Springen und das Distanzlaufen. Für ein Military Parcour ist er auch zu haben, aber nur mit einem todsicheren Reiter.

    Geschichte: Requiem wurde von Ente gezüchtet und wuchs glücklich und rundum gut umsorgt, glücklich auf. Später wurde er erst 6 jährig gekrönt. Der Rappe wechselte ein paar mal den Besitzer, bis er zu meiner Zuchtpartnerin kam. Dort wurde er von oben bis unten verwöhnt. Doch eines Tages verschwand Erdbeertorte spurlos. Der Hengst und die anderen Pferde gerieten in Vergessenheit. Er und seine Leidensgefährten starben fest des Hungertodes, doch ich konnte sie in letzter Minute retten. Nun wird Requiem für immer bei mir bleiben.

    Besitzer: Pharlap - miimichelle
    Vorbesitzer: Erdbeertorte
    Mitbesitzer: -
    Züchter: Ente
    Vorkaufsrecht: Ente

    Zur Zucht zugelassen: Ja
    Richternote: 8,9
    Nachkommen:

    Besonderheiten:TSV - Fall
    Unverkäuflich

    Sieger der BHK [342]
    Rappen und Braune mit Mindestens 4 Abzeichen
    [​IMG]

    Dressur: E
    Springen: E
    Military: E
    Galopp: E
    Trab: E
    Fahren: E
    Distanz: E