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niolee

Redeem My heart / KMSH ♀

[img]http://www.fotos-hochladen.net/uploads/reedemmspz3x8ktbc.jpg[/img] [img]http://abload.de/img/grund14uob.png[/img] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Name: [/font][/b][font=georgia]Redeem my heart[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Geburtstag: [/font][/b][font=georgia]14.2.2006[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Rasse: [/font][/b][font=georgia]Kentucky Mountain Saddle Horse (100%)[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Geschlecht: [/font][/b][font=georgia]Stute[/font][/font][/color] [img]http://abload.de/img/exteri1is2m.png[/img] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Fellfarbe: [/font][/b][font=georgia]Brauner[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Abzeichen: [/font][/b][font=georgia]Blesse[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Augenfarbe: [/font][/b][font=georgia]Braun[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Stockmaß: [/font][/b][b][font=georgia]1,20[/font][/b][font=georgia] cm[/font][/font][/color] [img]http://abload.de/img/intimyu5f.png[/img] [font=georgia]Redeem my heart ist eine liebenswerte,ruhige und ausgeglichene Stute.Sie ist die Ruhe selbst.Allerdings ist sie beim Reiten ein wenig lustlos und langsam, deshalb sollte man ihr zeigen wo es lang geht.Wenn sie dann erstmal aufgetaut ist, kann man auch mit ihr hohe Sprünge meistern, meist im L-Bereich.Ausreiten mag sie total, da sie ja sehr ruhig ist und nie wirkich im Turniersport drinnen ist.Ein perfekter Freizeitpartner![/font] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Beschreibung: [/font][/b][font=georgia]Kommt aus einer guten Haltung[/font][/font][/color] [img]http://abload.de/img/zuchtlxuf6.png[/img] [color=#282828][font=helvetica][s][b][font=georgia]Mutter[/font][/b][/s][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][s][font=georgia]Mutter I Vater[/font][/s][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][s][b][font=georgia]Vater[/font][/b][/s][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][s][font=georgia]Mutter I Vater[/font][/s][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][s][font=georgia][b]Gekört:[/b] Ja I Nein[/font][/s][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][s][b][font=georgia]Schleife:[/font][/b][/s][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][s][b][font=georgia]Nachkommen:[/font][/b][/s][/font][/color] [img]http://abload.de/img/sport9cxux.png[/img] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Springen: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Dressur: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Westernreiten: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Galopprennen: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Distanzreiten: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Fahren: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Military: E[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Schleifen:[/font][/b][/font][/color] [img]http://abload.de/img/wichtig0exvd.png[/img] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Besitzer: Niolee[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Erstkäufer: -[/font][/b][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][b][font=georgia]Ersteller: niolee[/font][/b][/font][/color] [img]http://abload.de/img/zubi4ssfp.png[/img] [color=#282828][font=helvetica][font=georgia]Weidebild[/font][/font][/color] [url="http://www.fotos-hochladen.net/uploads/jepo17y6bkqz2.png"][color=#282828][font=helvetica][font=georgia]Png[/font][/font][/color][/url] [url="http://www.fotos-hochladen.net/uploads/jep4e60sh9mjir.png"][color=#282828][font=helvetica][font=georgia]Puzzelpng[/font][/font][/color][/url] [color=#282828][font=helvetica][font=georgia]Bewegungen[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][font=georgia]Weideset etc.[/font][/font][/color] [color=#282828][font=helvetica][font=georgia]PFLEGER: ESELCHEN[/font][/font][/color]

Redeem My heart / KMSH ♀
niolee, 9 Feb. 2013
    • niolee
      Samstagmorgen

      Ich stand auf, machte mich fertig, aß kurz ein Brot und stieg ins Auto, damit ich zum Stall fuhr.Nach einer guten halben Stunde war ich da und parkte auf dem Kiesparkplatz.Ein paar Pferde standen schon draußen mit Decke und grasten das noch nasse und kurze Gras.Alles war grau und drüb und die Stimmung von mir auch.Da heute Samstag war, hatten ein paar Pferde Turniervorbereitungen für Sonntag und die haben um 12 Uhr ihre Reitstunde. Völlig in Gedanken an das Turnier morgen stieg ich aus und schlenderte zum Stall, der etwas bergauf lag.Ich sah Lena mit zwei Kindern, die Refren und Eybor ritten.Freundlich winkte ich ihnen zu und ging in den Stall, um die Boxen auszumisten.Ein paar Pferde waren schon auf den Weiden, andere dösten noch in ihrer Box.Irti,Geisa und Lettir standen noch in ihrer Box und guckten neugierig durch die Gitter.Geisa hatte morgen Reitstunde und die anderen beide nicht.Lettir müsste bald gekört werden und Irti ist schon gekrönt.Schnell nahm ich alle am Strick aus den Boxen und ließ sie auf die abgetrennten Weiden frei.Jetzt war der Turnier-und Schulpferdestall leer und ich konnte mich an die Arbeit machen, alle auszumisten.Als ich Vienis,Irtis und Missys Box ausgemistet habe, kamen die anderen dran.Nach gut einer Stunde hatte ich Parlays,Don Johnsons,Refrens,Manadis und Frekjas Box ausgemistet.Erschöpft wischte ich mir den Schweiß von der Stirn und zog die Jacke aus, weil mir heiß wurde.Nach einer kurzen Pause machte ich weiter.Iduuns und Herkirs Box ging schnell, weil die eh schon sauber war.Fauta,Flip und Geisa waren Schulpferde und hatten eine gemeinsame Box, die sogut wie immer sauber war.Alle anderen Boxen hatte ich schon vor ein paar Tagen gemacht.Nun machte ich allen einen kleinen Haufen Heu und für die Turnierpferde (Vieni,Missy,Frekja,Bruni,Reedem my heart) machte ich spezielles Futter,damit die Pferde gestärkt sind für morgen.So, nachdem die Arbeit getan wurde, war es schon 11 Uhr und um 12 hatte ich meine "Stunde".Bis dahin konnte ich noch im Reiterstübchen chillen, und kurzdarauf kam Lena, die ihre Reitstunde zu Ende gemacht hatte.Ich plauderte mit ihr und lachte über allmögliche Dinge.
    • niolee
      Pflegebericht von Maela

      "Ach verdammt!", entfuhr es mir, als ich bemerkte, dass ich Knöchel tief im Schlamm der Pferdewiese stand. Das ist ja mal ein gelungener erster Tag bei Redeem My Heart. Verärgert befreite ich mich aus dieser etwas ungünstigen Lage und stapfte todesmutig weiter zur Stute, der ich liebevoll Reedi als Kosename verpasst habe. "Na komm her meine Hübsche, wir wollen was tun!", sagte ich schon wieder in einem durchaus freundlicherem Ton. Der Weg zum Tor wurde zu einem wahren Labyrinth immer darauf bedacht, ja nicht in Matschpfützen zu treten, und dabei einzusinken oder sogar auszurutschen. Hinter mir stapfte Reedi natürlich total gleichgültig durch die Hügel aus Schlamm. Ja, wenn ich gleich geputzt werden würde, wäre MIR das auch egal. Mir kam es vor wie eine Ewigkeit, bis wir endlich im Stall am Putzplatz waren. Ich band die Stute locker an, sie soll ja so ganz lieb sein, deswegen hatte ich da keine Bedenken. "Na du siehst ja lecker aus!",schmunzelte ich vor mir her und holte den Putzkasten. "Na dann, auf geht’s."
      Nach einer geschlagenen viertel Stunde hatte ich gerade mal den getrockneten Schlamm aus ihrem Fell weg bekommen. Mal ganz davon zu schweigen, dass ich jetzt aussah wie Reedi selber mit den ganzen Haaren an mir. Ihr gefiel das natürlich: Sie stand dösend da. Nun kam die nächste, ja man kann es schon fast sagen, "Herausforderung": Hufe. Wenn dein Pferd fast bis zu den Knien tief in irgendwelchen Matschlöchern stand, dann fragst du dich a) WO zum Himmels Willen sich diese Stute rumgetrieben hat und wie du jetzt am geschicktesten den Huf anfassen sollst. Ich entschied mich einfach dafür, mich jetzt einzusauen und dann am Wasserhahn alles wieder von meinen Händen zu waschen, auch wenn das ziemlich eisig bei diesen Temperaturen werden könnte. So, nachdem nun auch das erledigt war, kämmte ich noch Schlamm und Stroh aus Schweif und Mähne, fegte danach mein Ergebnis dieser Putzeinheit weg & holte Sattel sowie Zaumzeug aus der Sattelkammer. Beim Satteln selber war die Stute ruhig, erwachte jedoch aus dem Dösen. Gott sei Dank, sonst hätte ich schon gedacht, dass sie auf dem Platz gleich eine Schlaftablette sein würde. Zum Glück war der Platz nämlich nicht gefroren, sodass ich etwas Dressurarbeit mit ihr machen kann. Aber niolee hatte mich vorgewant: Vorwärts abwärts, Hinterhand aktiv und schwungvolle Gänge waren bei Reedi gar nicht so einfach hinzubekommen – Der Platz und sie mögen sich nämlich nicht sonderlich. Dennoch wollte ich das Beste daraus machen und schnallte mir zur Unterstützung stumpfe und kleine Sporen an die Stiefeletten . Auch eine Gerte nahm ich vorsichtshalber mit, ließ die zunächst aber auf der Bande liegen.
      Schon beim Warmreiten trieb ich sie fleißig voran, sie sollte nämlich erst gar nicht denken, dass sie hier jetzt ganz gechillt auf dem Platz herum dackeln kann. Am langen Zügel ritten wir also einige Runden, mal linke, mal rechte Hand. Momentan war die Stute noch relativ entspannt und locker. Vorsichtig nahm ich schließlich die Zügel auf und man merkte deutlich, dass ihr dies nicht gefiel. Ihre Schritte wurden tippeliger, man merkte, dass sie von hinten nach vorne einfach keinen Schwung mehr hat. Erst trieb ich fleißig mit meiner Schenkelkraft voran, was auch erst Wirkung zeigte. Doch dann nahm ich Lektionen, wie Zirkel, Volten oder Schlangenlinien hinzu, und sie schlurfte wieder gelangweilt voran. Also piekste ich sie kurz mit den Sporen in die Seite, natürlich nicht doll! Dennoch zeigte es Wirkung, denn sie ging auf jeden Fall fleißiger als davor. Ich lobte sie kurz und ließ die Zügel wieder etwas länger um sie antraben zu lassen. Einige Runden durfte sie sich dann richtig lang machen im Trab, sich nach unten dehnen und strecken. Dann nahm ich auch hier wieder die Zügel auf, aber noch bevor sie ihr Tempo wieder verringern konnte, trieb mein innerer Schenkel fordernd ihr entgegen. Mit dem hatte sie wohl nicht gerechnet, denn sie riss kurz den Kopf hoch, ich konnte sie aber mit ein paar Paraden zurück in die Anlehnung bringen. "So ist fein Reedi.", meinte ich mit ruhiger Stimme und trieb sie dabei stetig voran. Nach einigen Lektionen hatte ich auch schon echt das Gefühl, sie richtig schön viel Schwung hatte. Zufrieden kaute sie auf ihrem Gebiss und suchte immer wieder die Möglichkeit sich nach unten zu dehnen, was ich sie an den langen Seiten natürlich machen ließ. Auch der Galopp klappte zum Ende hin immer besser: Reedi galoppierte ruhig an, und nicht so überstürzt wie am Anfang. Sie hatte dann nicht nur "Rennen Rennen Rennen!" im Kopf sondern reagierte schön auf meine Hilfen. Natürlich gab es auch noch Schwächen, aber alles in einem war eine schöne Steigerung von vorhin und jetzt sichtbar. Deshalb beschloss ich es für heute zu beenden. Ich ließ sie noch einmal im Galopp am langen Zügel laufen, im Trab auch und ritt sie so dann auch im Schritt trocken. Weil sie doch sehr geschwitzt hatte legte ich ihr gerade bei den Temperaturen dabei lieber eine Decke über, nicht, dass sich mein Mausi noch eine Erkältung weg holt.
      Sie durfte sich dann nochmal im Sand wälzen, ich kann mir gut vorstellen, dass der Schweiß wie oll juckt. Danach legte ich ihr eine neue, etwas dickere Decke drüber und machte mich an die Stallarbeit. Heute reichte es nur die Äpfel raus zu nehmen und über zu streuen, sonderlich dreckig war die Box nämlich nicht. Hoffen wir mal, dass sie nicht noch zum Boxenschwein wird!
      Als ich auch ihr Heu und das Kraftfutter für Abends vorbereitet hatte, kratzte ich ihre Hufe aus und putzte sie noch einmal rasch über. Dann kam sie wieder auf die Wiese zu ihren anderen Kumpels. "Tschau, Süße. Und mach dich schön dreckig, dass niolee morgen auch schön was zu putzen hat!", meinte ich lachend. Ich schloss dann die Sattelkammer ab, legte ihr noch Möhrchen und Äpfelchen in die Box und fuhr dann wieder Richtung Heimat.
    • Xion
      Tierklinik Cavallo - Impfung, Entwurmen, Zahnkontrolle: Alle Pferde
      Wieder bekam ich einen großen Auftrag in meiner Tierklinik. Niolee bat mich darum, all ihre Pferde zu impfen, zu entwurmen und die Zähne zu kontrollieren. Gestern war dort auch ein neues Fohlen zur Welt gekommen und ich hatte Frekja, der Mutter, bei der Geburt geholfen. Ich freute mich schon, das Fohlen jetzt auf den Beinen zu sehen. Schnell machte ich mich auf den Weg zu ihrem Hof und wurde dort schon von niolee begrüßt. Sofort sah ich das neue Fohlen auf dem Paddock mit ihrer Mutter. Ihre Fellfarbe war einzigartig. Ich staunte kurz, musste dann aber mit der Arbeit anfangen. Erst kam La Vienqueur dran, ein schöner DRP-Hengst. Er war anscheinend schon mit dem Tierarzt vertraut und hielt schön still, sodass ich die Spritze gut und gezielt geben konnte. Auch, als ich die Zähne kontrollierte, machte er kaum Anstalten. Seine Zähne waren alle schön abgerundet und alles sah sehr gesund aus. Dann gab ich ihm die Wurmkur vermischt mit einem Leckerli und er nahm sie sofort an. Dann ging ich zu Irti, einer riesigen Tinker-Stute. Ich drückte sanft ihren Kopf weg, als sie diesen sofort zu mir drehte und an meinen Klamotten herumzupfte. Ich gab ihr die Impfungen, die Wurmkur und kontrollierte auch ihre Zähne. Bei einem Zahn war eine Ecke sehr scharf. Ich holte die Zahnfeile und feilte den Zahn sofort ab, damit Irtis Zahnfleisch nicht beschädigt werden konnte. Dann ging ich zu Missy El Jodot, eine sehr schöne Welsh-Stute. Sie beschnüffelte mich neugierig, war aber sehr ruhig, als ich ihr die Impfungen gab. Die Wurmkur nahm sie auch problemlos an, nur bei dem Maul öffnen machte sie einige Probleme. Sie kniff die Zähne zusammen und ich musste die oberen Zähne hochschieben, damit ich einen kurzen Blick auf ihren Kiefer werden konnte: Dann schnappten die Zähne auch schon wieder zusammen. Zum Glück hatte ich nichts außergewöhnliches gesehen und daher ging ich zu Parlay, ebenfalls ein DRP. Er tänzelte die ganze Zeit herum und kniff mir in meine Kleidung. Ich streichelte ihn und lenkte ihn mit einem Leckerli ab, dann gab ich ihm schnell die Impfung und ein weiteres Leckerli, in dem die Wurmkur eingemischt war. Er schnupperte erst misstrauisch daran, dann aß er es aber. Nach einer schnellen Zahnkontrolle ging es dann weiter zu Don Johnson, der auf seinem Platz schon fast einschlief. Ich streichelte ihn, damit er sich bei der Spritze nicht erschreckte, und gab ihm nach den Impfungen auch die Wurmkur und kontrollierte seine Zähne. Auch hier war alles okay und ich ging einige Boxen weiter, zu Refren. Niolee hatte anscheinend eine große DRP-Zucht, da viele Hengste von ihr hier Deutsche Reitponys waren. Ich streichelte den schönen Braunen und gab ihm dann gezielt und schnell die Impfungen. Dann vermischte ich in ein Leckerli die Wurmkur: Refren wollte sie aber nicht wirklich annehmen. Ich nahm ein zweites Leckerli dazu und Refren wollte nur das neue essen, aß mit seinem großen Maul aber beide gleichzeitig. Ich lächelte und lobte ihn. Nachdem er mit dem Kauen fertig war, öffnete ich sein Maul und prüfte seine Zähne. Alles war schön rund und daher ging ich zu dem nächsten Patienten, Mánádis. Sie stupste mich neugierig an, blieb aber ruhig, als ich ihr die Impfungen gab. Die Wurmkur nahm sie auch problemlos an und ließ ihre Zähne auch gut kontrollieren. Einige musste ich feilen, da sie ein bisschen spitz waren. Dann ging ich weiter zu Frekja. Ich lobte die Stute, die mich schon vor einigen Tagen kannte, da ich ihr bei der Geburt ihres Fohlens geholfen hatte. Sie stupste mich freundlich an und ließ sich ihr die Impfungen gut geben. Auch die Wurmkur nahm sie an und ihr Maul ließ sich sehr gut kontrollieren. Ich entdeckte nichts kantiges und ging dann sofort weiter zu ihrem Fohlen, Daughter. Bei dem Namen lächelte ich und ich bückte mich ein wenig zu dem Fohlen herunter. Verspielt hüpfte es herum, ich beruhigte es jedoch recht schnell und gab ihr die Impfungen. Bei der Wurmkur war sie sich noch misstrauisch, nach einem Anstupster von Frekja aß sie das Leckerli mitsamt der Wurmkur jedoch und auch beim Zähne kontrollieren machte sie zum Glück nichts böses. Ich lobte beide Pferde und ging dann zu Idunn, ein junges Isländer-Stutfohlen. Ich streichelte sie und gab ihr recht schnell die Impfungen, da sie kaum herumhüpfte. Ich lobte sie und gab ihr dann das Leckerli mit der Wurmkur, welches sie sofort auf aß. Die Zähne waren auch alle schön abgeschliffen und rund und daher konnte ich gleich zu Branda Phönix gehen, mein nächster Patient. Er entwich sofort meinen Berührungen und legte die Ohren leicht zurück. Mit einem großen Apfel lenkte ich ihn jedoch ab und schnell gab ich ihm die Impfungen. Nachdem er mit dem Apfel fertig war, prüfte ich seine Zähne nach und gab ihm die Wurmkur. Schnell war ich also bei Geisa, eine Isländer-Stute mit schöner Scheckung. Sie sah mich neugierig an, hielt aber still, während ich ihr die Impfungen nacheinander gab. Ich gab ihr ebenfalls die Wurmkur und prüfte dann ihre Zähne nach. Alles war okay, so machte ich mich danach auf den Weg zu Léttirs Box. Er stand dösend da und ich streichelte ihn, damit er sich nicht erschrak. Langsam öffnete er die Augen und ich gab ihm die Impfungen, die Wurmkur und prüfte seine Zähne nach. Ein paar Zähne musste ich abfeilen, der Rest war aber okay. Dann ging ich zu Fauta, eine Isländer-Stute mit besonderer Fellfarbe. Sie war nämlich windfarben und daher ein Rappe mit leichtem Braunstich und hellem Langhaar. Sie stupste mich verspielt an und schlug mit ihrem Schweif. Ich streichelte sie, gab ihr dann recht schnell und gezielt die Impfungen und dann die Wurmkur. Nachdem sie die Wurmkur fertig gegessen hatte, kontrollierter ich ihre Zähne und schliff einen recht hinteren Zahn ab, da er kantig war. Dann ging ich zu Flip, ein schöner Welsh-Hengst. Ich streichelte auch ihn und impfte ihn. Es ging alles recht schnell, da der Hengst sehr lieb war, und auch die Wurmkur nahm er problemlos an. Nachdem ich auch seine recht gesunden Zähne kontrollierte, ging ich zu Bruni, ein Isländer-Hengst mit Lacing. Ich betrachtete kurz seine Scheckung und sein sehr langes Langhaar, dann gab ich ihm die Impfungen. Auch er hielt recht still und döste fast ein. Ich gab ihm das Leckerli mit der Wurmkur und kontrollierte dann seine Zähne. Sie waren alle gesund und auch das Zahnfleisch war sehr gut. Dann ging ich zu Herkir, ein junges Fohlen. Ich streichelte es und verspielt rannte es in seiner Box herum, stieg ab und an und bockte leicht. Schnell war er eingefangen und beruhigt, dann gab ich ihm schmerzlos die Impfungen und die Wurmkur. Als ich seine Zähne kontrollierte, musste ich einige abschleifen, weitere Probleme gab es nicht, also konnte ich sofort zu Redeem my Heart gehen, eine Kentucky Mountain Saddle Horse-Stute. Sie war recht ruhig, als ich ihr die Impfungen gab, und auch die Wurmkur aß sie sofort. Ihre Zähne waren auch kerngesund, nur das Zahnfleisch war recht weich: Nach einigen Heufütterungen würde dies aber schon gesund werden. Nun war ich mit allen Pferden fertig und ich packte meine Sachen zusammen, verabschiedete mich von niolee und fuhr dann vom Hof, zurück in meine Klinik.
      [7119 Zeichen | Tierklinik Cavallo]
    • Eselchen
      Das Kennenlernen

      Langsam schlenderten Niolee und ich über den lichtdurchfluteten Hof in Richtung eines großen Gebäudes.
      "Es freut mich, dass du dich jetzt doch um Redeem kümmern kannst. Mir wäre es lieb, wenn du dich heute einfach nur ein bisschen mit ihr beschäftigst, um sie kennen zu lernen – also, dass du sie zum Beispiel ein wenig putzt und mit ihr kuschelst oder so. Immerhin kennt ihr euch ja noch gar nicht."
      "Kein Problem. Putzen und Kuscheln ist eine gute Idee!"
      "Wäre es für dich auch in Ordnung, wenn wir erst die Box der Kleinen machen?"
      "Klar! Du müsstest mir nur zeigen, wo ich Alles finden kann."
      Lächelnd betraten wir die helle Stallgasse und Niolee führte mich direkt zu Redeem’s Box.
      "Das hier ist das Schlafgemach der kleinen Maus. Schubkarre, Appleboy und so sind da hinten. Den Misthaufen siehst du, wenn du dahinten, Richtung Weide, den Stall verlässt. Meinst du, dass du das alleine hinbekommst? Ich muss noch was klären."
      "Jap. Kurze Frage – kommst du dann wieder hierher oder soll ich dich suchen?"
      "Eigentlich wollte ich wieder hierher kommen, aber falls was sein sollte, kannst du einfach draußen nach mir rufen oder die Leute fragen. Okay?"
      Niolee verließ daraufhin das Gebäude und ich wandte mich meiner ersten Aufgabe zu. Also begann ich damit, dass ich mir die Karre schnappte und mit einem Appelboy bewaffnet in die Box trat. Die wenigen Äpfel hatte ich nach wenigen Minuten auf die Karre geladen und ich brachte den Appelboy wieder an seinen Platz, bevor ich mit der halbvollen Karre aus dem Stall dackelte. Draußen leerte ich die Karre auf dem Misthaufen aus und betrat wieder den Stall.
      "Wow! Du bist echt schnell! Wir müssen ja nur noch einstreuen."
      Niolee war wieder da und half mir nun die Box fein herzurichten. Als das getan war fegten wir noch kurz zusammen einen Teil der Stallgasse und ich brachte eine Portion Heu in die Box.
      "Ich würde sagen – jetzt können wir Redeem von der Weide holen."
      Gesagt getan: Niolee zeigte mir, wo das Zubehör von Redeem gelagert wurde und ging dann mit mir zu der großen Weide, auf der die zierliche Stute völlig entspannt graste.
      Während ich vorne am Tor wartete holte Niolee Redeem und brachte sie zum Putzplatz. Dort wartete die ruhige Stute geduldig, bis Niolee und ich mit dem Putzkasten wieder zu ihr gingen.
      Redeem genoss es sichtlich, als Niolee damit begann ihre Mähne zu verlesen und ich das staubige Fell mit dem Striegel bearbeitete. Gelegentlich gab die Stute einige leise Seufzer von sich und fing an zu dösen.
      "Ist sie immer so ruhig?"
      "Jap! Sie ist eine richtige Genießerin … Auch beim Reiten …"
      Ich freute mich darüber, dass sich Redeem so entspannte und nahm mir die Kardätsche. In der Zwischenzeit hatte Niolee sich schon mit dem Schweif beschäftigt und machte nun mit den Hufen weiter.
      Nach einer entspannten, halben Stunde war Redeem am Glänzen und ich brachte den Putzkasten wieder in die Sattelkammer. Als ich wieder da war, brachten wir die Süße wieder auf die Weide und Niolee und ich schmusten mit ihr, während wir uns noch ein Bisschen über den Tag unterhielten.
      Schließlich verließ ich mit einem Strahlen im Gesicht den Hof und freute mich unglaublich auf das nächste Mal …
    • Eselchen
      Erstes Training

      "Hey! Du sollst meine Jacke nicht fressen!"
      Heute war ich wieder bei Redeem My Heart – und musste auch direkt nach dem Misten erfahren, wie gerne sie Jackentaschen nach Leckerlies absuchte.
      "Redeem? Ich sag’s dir nochmal: Du sollst meine Jacke nicht fressen!"
      Ein Lachen fuhr über meine Lippen und ich kraulte kurz ihren Hals.
      "Na los, Maus! Auf zum Putzen und dann schauen wir mal, wie du dich so longieren lässt."
      Langsam ging ich mit der zierlichen Stute zum Weidentor und führte sie zum Putzplatz, wo ich sie anband. Die Kleine entspannte sich sofort und fing fast an zu dösen und ich ging mit einem Lächeln auf den Lippen in die Sattelkammer, wo ich mir den Putzkasten, einen Kappzaum, eine Longe und eine Peitsche schnappte. So bewaffnet ging ich wieder zu Redeem und legte die Sachen ab.
      "So müde?", fragte ich die kleine Maus als sie genüsslich gähnte. Vorsichtig legte ich meine Hand an ihren Hals und kraulte sie ein wenig. Sie genoss es sichtlich.
      Nach einigen entspannten Kraul-Minuten nahm ich mir den Striegel und fing an, das verstaubte Fell zu bearbeiten. Immer mehr Haare landeten auf dem Boden und zwischenzeitlich hatte ich Angst, dass das Pony gleich keine Haare mehr hat.
      "Redeem! Wegen dir sehe ich jetzt selber aus wie ein Fellmonster!", meckerte ich und fing an zu lachen, als Redeem mich fast schon neckisch anschaute.
      "Du coole Socke …"
      Den Striegel legte ich wieder in den Putzkasten und nahm mir dafür die Wurzelbürste, mit der ich die Mähne und den Schweif etwas bürstete, bevor ich sie verlas. Als ich damit fertig war, bürstete ich mit der Wurzelbürste vorsichtig den gröbsten Staub weg und säuberte die Beine richtig. Dann kratzte ich Redeem’s Hufe aus und gab dem Fell dann mit der Kardätsche den Feinschliff.
      "Du hübsches Mädchen – du siehst wieder aus wie ein Pony!"
      Ich streichelte kurz ihren Hals und brachte dann den Putzkasten wieder in die Sattelkammer.
      Wieder bei Redeem angekommen, machte ich sie fertig und ging mit ihr in Richtung Roundpen. Man merkte der kleinen Stute an, dass sie keine Lust hatte, aber ich führte sie trotzdem bestimmt auf den Sand.
      "So Maus. Dann zeig mir doch mal, dass Nio nicht recht hatte und du flott läufst."
      Tja – das hätte ich gerne so gehabt … War aber leider nicht so …
      Die ersten Runden auf der linken Hand gingen schleppend vorüber. Ich hatte beschlossen, die Gerte erst aufzunehmen, wenn gar nichts mehr geht – auch wenn ich jetzt schon das Gefühl hatte, dass sie gleich beim Laufen einschläft.
      An sich reagierte Redeem sehr gut auf Komandos, aber sie war nicht ganz bei der Sache.
      Nachdem ich sie auch einige Runden im Schritt auf der rechten Hand laufen lassen hatte, wechselte ich wieder auf die linke und nahm die Peitsche in die Hand.
      "So Fräulein. Dann man los!", sagte ich zu ihr und gab ihr die Hilfe fürs antraben – ohne etwas erreicht zu haben. Erst als ich mit der Peitsche in ihre Richtung wippte, sprang sie in den Trab und schlenderte so vor sich hin. Ich lobte die Kleine trotzdem und übte mit ihr einige Schritt-Trab-Übergänge, bevor ich sie wieder auf der anderen Hand laufen ließ.
      Dort machte ich dasselbe: Viele Schritt-Trab-Übergänge und nach einigen Versuchen klappte es auch richtig gut.
      Erneut wechselte ich die Hand und brachte die kleine Maus mit viel Elan zum Galoppieren. Ich ließ sie 4 Runden laufen und machte dann auf der anderen Hand genau dasselbe.
      Am Ende ließ ich sie noch 10 Minuten Schritt gehen, bevor ich sie wieder auf die Weide brachte.
      Zum Abschied gab ich ihr noch einige Leckereien und kraulte ihren Hals.
      "Ciao Mäuschen! Wir sehen uns!"

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    • niolee
      Schöner Sommer

      II Pflegebericht für alle Pferde II



      Heute kam ich am Hof an und sah wie schön es doch war.Die Sonne strahlte, ein paar meiner Pferde standen grasend auf der Weide, hach, da gibts nichts schöneres.Ich atmete tief ein und war so fröhlich.

      Ich ging den Asphalt/kieselweg hoch zum offenen Stall und sah ein paar Köpfe hochfahren."Frekjaaaa!", rief ich und die junge Stute erkannte meine Stimme.Sofort wieherte sie fröhlich und kreiste in ihrer Box herum.Ich kam langsam näher und sah noch die Fohlen in ihrer Box sehen. Alle anderen Pferde standen schon auf ihren Weiden/Koppeln und genießten den Tag.Vier Pferde gehen morgen aufs Turnier, zwei von mir und zwei von Lena.Und heute ist Turniervorbereitung.Lena ist schon geritten, sie macht jetzt noch bis 18:30 Reitunterricht und das wars dann für heute.Mechanisch öffnete ich die Fohlenbox und scheuchte alle vier Zwerge raus auf die Koppel, und schloss anschließend das Gatter zu.Danach schlenderte ich wieder hoch zu Frekja und holte auch sie raus, zum Springunterricht.Rasch putzte ich sie, legte ihr Geschirr und Gamaschen dran und war innerhalb einer halben Stunde startklar.Helm und Handschuhe zog ich während dem Laufen zum Springplatz an.Angekommen stieg ich auf und machte zum Aufwärmen die E-Dressurkür durch.Nach wenigen Minuten schnaubte sie ab und war bereit für die ersten Sprünge.Wir sprang En zunächst ein paar E-Sprünge, danach einen E-Parcours und danach ging es gleich weiter mit ein paar A**-Sprüngen, die sie locker überwindetete.Ab dem ersten L-Hinderniss wurde es dann wackelig.Nervig schlug sie mit dem Schweif um sich und rannte mir unterm Arsch fast weg.Zu schnell rannte sie auf das Hinderniss zu, ich zog sie zurück, doch ich kam nicht mehr mit.Frekja kam aus dem Gleichgewicht und sprang zu früh ab, was mich fast aus dem Sattel riss.Eine Stange prallte auf dem Boden,hörte ich. Nach diesem Fail machte ich erst mal eine kleine Pause und versuchte es danach nochmal.Diesmal schoss sie nicht voran, sondern blieb etwas zurück.Frekja flog über das Hinderniss und landetete federleicht.Kurz darauf sprang ich andere L-Sprünge und bemerkte das Frekja top vorbereitet ist für das L-Zeitspringen morgen.Nach diesem gelungenem Training bei 26°C klopfte ich lobend auf den Schweißnassem Hals.Den Kopf hängend und den Schweif pendelt tümpelten wir noch 10 Minuten auf dem Platz rum, ehe auch schon die Schüler von Lena ankamen."Na wie lief Frekja heute so", fragte Lena, während sie mit ihrem typischen Reitlehrerinnnen Outfit auf mich zu kam. "Grandios! ein paar Mal war es wacklig bei dem L-Sprung da", ich zeigte mit dem Finger dorthin:"sie war mir zu rennig aber danach gings voll.Morgen wirds geil, das schwör ich dir!"."Ja ich freue mich auch schon voll drauf!", sagte Lena während sie wieder in das Innere des Reitplatzes ging.Heute hatte sie zwei Schüler, jeweils 14 Jahre und top Nachwuchs Reiter, die beide schon A** sprangen."Also dann, bis morgen!", rief ich, ehe ich den Reitplatz verließ.Erschöpft stieg ich ab und nahm noch einen Apfel von einem Stuhl, der neben der Bande lag.Lächelnd gab ich ihn Frekja, die natürlich nicht nein sagte. Ganz langsam liefen wir wieder zurück zum Stall, wo ich sie dann abtrenste und absattelte.Dann kratzte ich ihr noch schnell die Hufe aus und schon durfte sie zusammen mit den anderen auf die Koppel.

      Nun ist für mich die Zeit gekommen, ein paar Boxen auszumisten und Futter zu machen.Frekjas und Lettirs Box mistete ich aus, und schüttete ihnen Mash und ein bisschen Hafer in die Futtertröge.Für die Fohlen gab es spezielles Fohlenfutter und für alle Schulpferde gab es Heu und ein wenig Mash für jeden.Nach 15 Minuten hin und her rennen mit dem Futtereimer, war ich fertig.Schweißnass ging ich zu der Schulpferde Koppel und machte das Gatter auf.Ich ging hinein und scheuchte die Pferde zurück in ihre Mehrpferdebox.Mit der Herde rannte ich den Berg hoch zum Stall und schloss die Boxentür, nachdem alle Pferde sich dort verteilt hatten.Danach kamen die Fohlen-Hengste und Stuten dran, die nun alle in ihren Boxen fraßen und auch auf die angegrenzte Koppel durften, nachdem sie fertig waren.Um 19 Uhr war ich dann fertig und fuhr wieder müde nach Hause.
    • Eselchen
      Juni 2013
      „Na – was hast du denn angestellt?!“, brachte ich erstaunt hervor, als ich auf Redeem zuging. Die kleine Stute hatte sich wohl im Dreck gewälzt – auf jeden Fall war ihr Fell komplett verkrustet.
      „Wie soll ich dich bloß wieder sauber bekommen? Könntest du mir das bitte mal erklären?“, fragte ich die Kleine lachend und legte ihr das Halfter an.
      Die Box von Redeem hatte ich bereits gemistet und wollte jetzt eigentlich mit der Kleinen ein bisschen Bodenarbeit machen.
      „Ein Wunder, du bist ja gar nicht am Gähnen!“, bemerkte ich, als ich das Matschmonster auf den Putzplatz führte und sie anband. Ich tätschelte ihren Hals und es fielen einige Matschplatten zu Boden.
      „Wie konntest du dich überhaupt so einsauen? Es hat doch seit vorgestern nicht mehr geregnet!“
      Ich streichelte die Stute kurz und ging dann in die Sattelkammer, wo ich mir den Putzkasten schnappte, ehe ich wieder auf dem Putzplatz ankam.
      „Mal sehen, ob ich dich wieder sauber bekomme, ohne dich zu baden.“, schmunzelte ich und stellte den Putzkasten auf den Boden, ehe ich mir den Hufkratzer nahm und die kleinen Hufe auskratzte. Als dies getan war, nahm ich mir den Eisenstriegel und entfernte so die gröbsten Matschreste von Hals, Rücken, Bauch und Po. Dann nahm ich mir eine Wurzelbürste und fing an, den Kopf vorsichtig von Schmutz zu befreien. Die kleine Stute schnaubte genüsslich und entspannte sich.
      „Nicht einschlafen, ne?“ Ich lachte.
      Als der Kopf dann keine Matschreste mehr aufwies beschäftigte ich mich dem Hals, ehe ich mich an der Mähne versuchte. Sie war nur ein Klumpen getrocknete Matsche. Es dauerte lange, bis der gröbste Matsch weg war.
      „Oh Mann … Wie hast du das nur geschafft?“, fragte ich Redeem fast schon verzweifelt, während ich mich dem Rest des Körpers zuwandte.
      Es verging bestimmt eine halbe Stunde bis ich die Wurzelbürste wieder in den Putzkasten warf und nun mit der Kardätsche versuchte, den Staub aus dem Fell zu bekommen.
      Redeem hatte in der Zwischenzeit wirklich angefangen zu dösen und man erkannte in ihr wieder ein Pony – immerhin war die getrocknete Matsche eigentlich vollständig zu Boden gerieselt.
      Nach weiteren 30 Minuten war Redeem wieder sauber – zwar war immer noch ein wenig Staub im Fell, aber ich wusste nicht, wie ich den noch beseitigen sollte.
      „Du Dreckspatz! Wollen wir jetzt in den Roundpen?“, fragte ich die dösende Stute amüsiert.
      „Moment – vielleicht ist da ja jemand.“, sagte ich und rannte kurz zum Roundpen, welchen ich leider besetzt vorfand.
      „Och nö.“ Also ging ich wieder zu Redeem, die immer noch entspannt auf dem Putzplatz stand.
      „Maus – Ich hab schlechte Nachrichten: Der Roundpen ist belegt.“, erklärte ich ihr.
      „Hm … Was sollen wir denn jetzt machen?“
      Leicht deprimiert schaute ich die Stute an, ehe ich einen Blick auf mein Handy warf, um auf die Uhr zu schauen.
      „Also wirklich! Warum hast du dich bloß so eingesaut! Ich muss gleich schon wieder nach Hause. Und wir haben nichts gemacht.“
      Das war natürlich super gelaufen. Ich hatte fast anderthalb Stunden damit verbracht Redeem zu putzen und hatte völlig die Zeit vergessen.
      „Hm. Dann schmusen wir halt noch 10 Minütchen.“, sagte ich und brachte den Putzkasten wieder in die Sattelkammer, ehe ich noch ein wenig mit Redeen schmuste.
      Die Kleine genoss es richtig und schnaubte ab und zu.
      Als die 10 Minuten fast um waren, nahm ich den Strick in die Hand und brachte Redeem wieder zur Weide, wo ich sie abhalfterte.
      „Caio Süße! Wir sehen uns!“, brummelte ich noch, während Redeem langsam zu ihren Pferdefreunden dackelte.
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    • Eselchen
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      „Och nein! Wie süß!“, flüsterte ich begeistert, als ich mit Halfter und Strick in der Hand die Weide betrat. Redeem lag verträumt auf dem Boden und kaute genüsslich ein wenig Gras, während ich langsam zu ihr schlenderte.
      „Hallöchen Kleine. Und? Wie geht’s dir heute?“, fragte ich Redeem, während ich mich bückte, um ihr das Halfter anzulegen.
      Die Stute war heute so träge wie sonst. Sie wollte erst aufstehen, als ich leicht am Halfter zog und schnalzte.
      „Na los Redeem. Eigentlich wollte ich heute noch nen kleinen Spaziergang mit dir machen.“, sagte ich übertrieben entsetzt und fing an zu lachen, als sich Redeem neben mir schüttelte und ein entspanntes Schnauben von sich gab.
      Es dauerte eine Weile bis ihre vier Hufe und meine zwei Füße auf dem Beton des Putzplatzes ankamen. Die Sonne schien und Redeem war so träge wie nie.
      „Hast du heute Schlaftabletten gefrühstückt, oder was ist los?“, fragte ich albern und band den Strick fest, ehe ich zur Sattelkammer ging und mir den Putzkoffer nahm.
      "Dann wollen wir mal.“
      Während ich die kleine Stute putzte, erzählte ich ihr ein wenig von dem, was ich seit unserem letzten Treffen erlebt hatte – aber Redeem war ja so erschöpft, dass sie einfach mal die Gelegenheit nutzte, um ein wenig zu dösen.
      „Ist ja nicht so, dass du vorhin noch auf der Weide entspannt hast, oder so.“, sagte ich ironisch und tätschelte ihren Hals, bevor ich den Striegel in meiner Hand gegen Die Kardätsche tauschte.
      Einige Zeit später war aus dem Dreckspatz ein glänzendes Honigkuchenpferd geworden und ich brachte den Putzkasten wieder zurück in die Sattelkammer.
      Wieder bei Redeem angekommen löste ich den Strick von der Anbindestange und kraulte die Stute ein wenig.
      Kurze Zeit später hatten Redeem und ich den Hof verlassen und hatten auf einen kleinen Weg in einem nahegelegenen Wald gefunden.
      „Ist das nicht schön, Redeem?“, fragte ich die kleine Stute und zeigte mit meiner Hand auf die Schatten am Boden.
      Außer den dumpfen Geräuschen unserer Schritte hört man nichts als das leise Rauschen der Blätter und die tonvollen Stimmen der Vögel. Ab und an brach ein Ast unter unseren Tritten, aber ansonsten war diese Stille unglaublich fesselnd.
      So bahnten Redeem und ich uns unseren Weg durch den Wald und genossen einfach den Moment. Redeem schaute sich alles genau an und ich ließ sie ab und an mal grasen.
      Nach einer knappen Stunde entschloss ich, dass wir wieder zurück zum Hof laufen sollten und wir drehten um.
      Auf dem Rückweg passierte auch nichts und so kamen wir völlig entspannt wieder dort an.
      Schließlich brachte ich Redeem zurück auf die Weide und kuschelte noch mit ihr.
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    • Riley
      Mein Besuch bei Niolee

      Ich hatte von niolee den Auftrag bekommen, mich um ihre Zuchtpferde zu kümmern, da sie heute in den Urlaub fuhr. Da ich mich auf ihrem Hof schon auskannte, ging ich sofort in die Futterkammer und bereitete dort für jeden das Futter vor. Nachdem ich die Eimer jeweils vor die richtige Box gestellt hatte, ging ich in die Sattelkammer und holte dort das Halfter, den Führstrick und die Putzbox. Ich fing mit La Vienqueur an. Als ich an der Box des Hengstes ankam, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich betrat die Box und begrüßte den Hengst als erstes, ehe ich ihm das Halfter anlegte, den Führstrick am Halfter befestigte und aus der Box führte. Nun bürstete ich noch schnell über sein Fell, entwirrte das Langhaar und reinigte die Hufe. Ich stellte ihm noch den Eimer mit seinem futter hin und lies ihn fressen. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Auf dem Weg zur Sattelkammer nahm ich seine Putzbox wieder mit und verstaute diese wieder an ihrem Platz. Nun nahm ich die Sachen von Missy El Jodot mit und ging zu der Box der Stute. Als ich die Putzbox daneben abgestellt hatte, öffnete ich die Boxentür und betrat die Box. Ich legte der Stute ihr Halfter an und befestigte den Führstrick daran, ehe ich sie aus der Box führte und dort anband. Auch bei ihr fuhr ich schnell mit der Bürste über ihr Fell, entwirrte das Langhaar und reinigte die Hufe. Zum schluss gab ich ihr noch das Fressen. Anschließend band ich sie los und brachte sie auf die Weide. Als ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, holte ich aus der Sattelkammer die Sachen von Parlay. Als ich bei der Box des Hengstes angekommen war, stellte ich seine Putzbox davor ab und betrat die Box. Ich legte dem Hengst sein Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Nun führte ich ihn aus seiner Box heraus und band ihn dort an. Als ich die Bürsten aus der Box geholt hatte, fing ich an ihm über das Fell zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten zurück und fing nun damit an sein Langhaar zu entwirren. Anschließend kratzte ich noch seine Hufe aus und gab ihm sein fressen. Nun band ich auch ihn los und brachte ihn auf die Weide. Als ich auch seine Sachen aufgeräumt hatte, holte ich nun die Sachen von Don Johnson. Als ich bei seiner Box angekommen war, stellte ich als erstes die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, begrüßte ich den Hengst kurz und legte ihm dann das Halfter an. Als ich auch den Führstrick am Halfter befestigt hatte, führte ich den Hengst aus der Box heraus und band ihn davor an. Bei ihm musste man nicht viel putzen, da er nicht all zu dreckig war. Als ich auch sein Langhaar entwirrt hatte, kratzte ich ihm noch seine Hufe aus und gab ihm sein Fressen. Anschließend brachte ich ihn dann auf die Weide. Als auch seine Sachen verstaut waren, nahm ich die Sachen von Refren mit. Ich stellte die Putzbox neben seiner Box ab und öffnete die Boxentür. Der Hengst schaute mir schon neugierig entgegen und beschnupperte neugierig meine Jackentasche. "Nein, ich habe heute keine Leckerlies dabei", sagte ich schmunzelnd und legte ihm sein Halfter an. Nun befestigte ich noch den Führstrick am Halfter und führte ihn aus der Box hinaus. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Als ich sein Fell sauber hatte, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm nun den Hufkratzer heraus. Als ich seine Hufe ausgekratzt hatte, legte ich den Hufkratzer zurück und machte mich nun daran sein Langhaar zu entwirren. Ich stellte ihm noch den Eimer hin, den er schnell leer gefressen hatte. Nun band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Als ich seine Sachen verstaut hatte, nahm ich aus der Sattelkammer die Sachen von Mánadís mit. Bei der Box der Stute angekommen, stellte ich die Putzbox ab und betrat die Box, nachdem ich die Boxentür geöffnet hatte. Ich begrüßte die Stute schnell und legte ihr gleich das Halfter an. Den Führstrick befestigte ich nun am Halfter und führte die Stute aus der Box heraus. Ich fuhr ihr mit den richtigen Bürsten übers Fell, entwirrte ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus. Nachdem sie auch ihr fressen gefressen hatte brachte ich sie auf die Weide. Als ich sie auf die Weide gebracht hatte, räumte ich noch ihre Sachen auf und nahm dann die Sachen von Frekja mit. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und angebunden hatte, fuhr ich nochmals mit der Bürste über ihr Fell und entwirrte noch ihr Langhaar. Zum Schluss kratzte ich noch ihre Hufe aus und gab ihr noch ihr fressen. Anschließend brachte sie dann zu den anderen Stuten auf die Weide. Als ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, machte ich eine kurze Pause und aß mein mitgebrachtes Brot. Als ich auch noch etwas getrunken hatte, ging ich dann in die Sattelkammer und nam die Sachen von lounn mit. Als ich die Boxentür aufmachte, dachte ich erst, es wäre kein Pferd in der Box drin, aber als die Tür auf war, sah ich das in dieser Box ein Fohlen war. Ich nahm eine Bürste und bürstete dem Fohlen übers Fell. Anschließend kontrollierte ich noch ihre Hufe, diese waren aber sauber. Ich gab ihr noch ihr fressen und legte ich ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und brachte sie auf die Weide, wo sie freudebuckelnd davonrannte. Nun räumte ich noch ihre Sachen auf und nahm direkt die Sachen von Branda Phönix mit. Als ich an seiner Box angekommen war, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich ihm sein Halfter an und befestigte den Führstrick am Halfter. Nun führte ich den Hengst aus der Box heraus und band ihn davor an. Ich holte Striegel und Kardätsche heraus und fing an sein Fell zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Als auch seine Hufe sauber waren, legte ich den Hufkratzer wieder zurück und machte mich daran sein Langhaar zu entwirren. Anschließend gab ich ihm sein fressen, danach band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Nun holte ich die Sachen von Geisa. Nachdem ich der Stute das Halfter angelegt und den Führstrick am Halfter befestigt hatte, führte ich die Stute aus der Box und band sie davor an. Ich holte die Bürsten aus der Putzbox heraus und fing an die Stute zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und holte den Mähnenkamm heraus. Als ich ihr Langhaar per Hand entwirrt hatte, fuhr ich mit dem Kamm nochmals durch und legte den Kamm wieder zurück. Nun nahm ich den Hufkratzer heraus und fing an ihre Hufe auszukratzen. Ich legte den Hufkratzer wieder zurück und band die Stute los. Ich gab ihr noch ihr fressen, was sie gierig fraß. Als ich sie auf die Weide gebracht hatte, räumte ich ihre Sachen auf und nahm direkt die Sachen von Léttir mit. Puuhh, solangsam kam ich wirklich aus der Puste, aber bei der Hitze war das kein Wunder. Als ich an seiner Box ankam, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich den Hengst begrüßt hatte, legte ich ihm das Halfter an und führte ihn aus der Box und band ihn an. Als ich ihn fertig geputzt hatte, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm noch seine Hufe aus. Ich gab ihm noch sein fressen, anschließend brachte ich ihn auf die Weide. Nun holte ich die Sachen von Bruni. Nachdem ich den Hengst aus der Box geholt hatte, fing ich an sein Fell zu putzen. Anschließend entwirrte ich noch sein Langhaar und zum schluss kratzte ich ihm noch seine Hufe aus. Als er auch sein Futter gefressen hatte, band ich ihn wieder los und brachte ihn auf die Weide. Nun holte ich die Sachen von TC Herkir. Der kleine Hengst schaute mir schon neugierig entgegen und beschnupperte sehr neugierig meine Jackentasche. Nachdem ich ihn überzeugt hatte, das ich keines dabei hatte, legte ich ihm das Halfter an und stellte ihm den Futtereimer hin. Während er fraß, konnte ich ihn in Ruhe putzen. Als sein Fell sauber war, kontrollierte ich noch seine Hufe und brachte ihn dann auf die Weide. Jetzt holte ich die Sachen von Redeem My heart. Die Stute schien heute etwas unruhig zu sein. Also beschloß ich sie in der Box zu putzen. Nachdem ich ihr das Halfter angelegt hatte, stellte ich ihr den Eimer mit Futter hin, damit sie fressen konnte. Was auch gut klappte. So hatte ich schnell ihr Fell geputzt und ihre Hufe ausgekratzt. Als sie mit fressen fertig war, befestigte ich den Führstrick am Halfter und brachte sie auf die Weide. Anschließend holte ich die Sachen von Daughter. Daughter war eine kleine Isländerstute. Auch ihr stellte ich den Futtereimer hin, damit ich sie währendessen putzen konnte. Als ich damit fertig war, reinigte ich noch ihre Hufe und brachte sie dann ebenfalls auf die Weide, wo sie freudebuckelnd zu dem anderen Fohlen rannte. Nun holte ich die Sachen von river´s Rapture. Der kleine Isländerhengst schien ebenfalls nervös zu sein, da er sicherlich schon bemerkt hatte, das seine Freunde schon lange auf der Weide waren. Ich stellte ihm den Futtereimer hin und fing an ihn zu putzen. Anschließend reinigte ich noch seine Hufe und brachte ihn dann zu den anderen auf die Weide. Nun kam Irpa an die Reihe. Auf sie freute ich mich schon besonders, da sie mal in meinem Besitz war. Ich war gespannt ob sie mich noch erkannte. Als ich ihre Sachen geholt hatte, ging ich zu ihrer Box und öffnete diese. "Na du, erkennst du mich noch?", begrüßte ich die Stute. Sie sah mich an und schnaubte freundlich. Sie hatte mich wieder erkannt. Ich umarmte sie kurz und legte ihr dann das Halfter an. Ich stellte ihr den Eimer hin und lies sie fressen. Bei ihr lies ich mir mit dem putzen etwas mehr Zeit. Aber als sie vor Sauberkeit schon strahlte hörte ich auf und fing an ihr Langhaar zu entwirren und anschließend zu kämmen. Zum Schluss kratzte ich ihr noch die Hufe aus. Dann band ich sie los und brachte sie zu den anderen auf die Weide. Ich beobachtete sie noch eine Weile, ehe ich zurückging und ihre Sachen aufräumte. Ich hatte nur noch ein Pferd vor mir. Also holte ich die Sachen von Déjá les Amies und ging zu ihrer Box. Ich stellte die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich legte der Stute das Halfter an und stellte ihr den Futtereimer hin. Während die Stute am fressen war, fing ich an sie zu putzen. Als ich damit fertig war, entwirrte ich noch ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Als sie mit fressen fertig war, brachte ich sie zurück auf die Weide. Zurück im Stall räumte ich ihre Sachen auf und machte mich dann daran die Stallgasse zu fegen. Zum Schluss räumte ich noch alle Eimer auf und ging dann nach Hause, wo ich mir erstmal eine Dusche gönnte.

      10673 Zeichen (C) JayJay
    • NeverTheLess
      Hufschmiede Rocky Mountains
      Vor einigen Stunden hatte meine Hufschmiede eröffnet - das erste mal. Ich hatte schon immer von diesem Beruf geträumt, mir aber nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wirklich eine Schmiede zu öffnen, jetzt war es aber soweit. Das Telefon klingelte und sofort nahm ich ab; Mein erster Auftrag wartete. Niolee bat mich darum, alle Hufe ihrer Pferde, außer die der Fohlen, zu korrigieren, auszuschneiden und mit Eisen zu beschlagen. Ich nahm den Auftrag natürlich an, packte alle Sachen zusammen und fuhr zu Niolees Hof. Sie hatte die ersten Pferde schon auf dem Putzplatz versammelt und ich machte mich sofort an die Arbeit. Als erstes kam La Vienqueur dran, ein hübscher Deutscher Reitpony-Hengst. Er beschnüffelte mich neugierig und ich hob seine erste Hufe. Er hatte noch keine Eisen und so konnte ich mit der Hufschere das überschüssige Horn wegknipsen. Mit der Raspel feilte ich den Huf dann, achtete aber immer darauf, dass der Huf ausbalanciert stand. Dann nahm ich das Hufeisen, erhitzte es und drückte es auf den Huf. Mit einem Hammer passte ich es dem Huf von La Vienqueur an und nagelte es, als es die richtige Form hatte, an. Die Enden der Nägel, die nun am äußeren Huf waren, knipste ich ab. Dies wiederholte ich bei allen vier Hufen und der Hengst blieb brav stehen. Als ich fertig war, führte Niolee ihn etwas herum, dann ging ich zu Irti, einer Tinker-Stute. Sie war ebenfalls noch nicht beschlagen und so konnte ich leicht das überschüssige Horn abknipsen, den Huf feilen und das neue Hufeisen der Hufform dann anpassen, ehe ich es festnagelte und die Enden der Nägel wieder abknipste. Das wiederholte ich wieder bei allen vier Hufen und die Tinker-Stute beschnüffelte mich immer wieder, während ich arbeitete, blieb aber still. Dann ging ich zu Missy El Jodot, der ein Eisen abgefallen war. Ich überprüfte sofort den Huf, aber zum Glück waren die alten Nägel auch hinaus gefallen und so konnte ich normal wieder arbeiten. Ich entfernte alle alten Eisen und bearbeitete dann wieder mit der Hufschere und der Raspel ihre Hufe, ehe ich die neuen Eisen anpasste. Ihre Hufe waren etwas kleiner und so arbeitete ich etwas länger, war aber schließlich auch bei ihr fertig. Ich wiederholte alles dann mit Parlay, der nur stolz dastand und alles über sich ergehen ließ. Nachdem ich auch ihm die Hufeisen angenagelt hatte, ging ich zu Don Johnson, der wunderbar zu händeln war. Er gab mir sofort seine Hufe, ließ sich seine alten Eisen gut entfernen und machte sonst auch keinerlei Probleme. Dann kam Refren dran, der still da stand. Anscheinend schien keiner der Hengste Hengstmanieren zu haben und alle Stuten waren sehr ruhig, da ich bisher noch keine Probleme hatte. Da ich alle Pferde, die am Putzplatz waren, jetzt durch hatte, holte Niolee die nächsten. Mánadís, eine Isländer-Stute, hatte ebenfalls noch keine Eisen und so konnte ich ihre Hufe schnell bearbeiten und ihre Eisen anpassen und annageln. Dann ging ich zu Frekja, der vorne etwas abgebrochen war. Ich überprüfte den Huf sofort und wahrlich, ein bisschen vom Huf war abgebrochen. Ich feilte die Stelle so lange aus, bis sie wieder rund war, und knipste dann wie bei allen anderen das überschüssige Horn weg, raspelte den Huf und beschlug ihn dann. Idunn, eine junge Isländer-Stute, hatte wegen ihrem Alter ebenfalls noch keine Eisen. Ich bearbeitete also auch bei ihr die Hufe und beschlug sie dann. Es war ihr zwar nicht fremd, dass ein Hufschmied da war, das Beschlagen fand sie aber wahrscheinlich etwas gruselig, da sie immer wieder zurückzuckte. Sonst machte sie aber keine Anstalten. Als nächstes kam Branda Phönix dran. Er war schon beschlagen und so entfernte ich das alte Eisen mit Leichtigkeit, bearbeitete alle vier Hufe von ihm und beschlug ihn dann. Geisa, eine Isländer-Stute, machte ebenfalls keine einzigen Probleme, als ich ihre Eisen entfernte, ihren Huf bearbeitete und dann neue Eisen annagelte. Léttir war ebenfalls sehr ruhig und so ging ich schnell zu Bruni, der sich ebenfalls durch das Beschlagen nicht stören ließ. Schließlich ging ich zu Redeem my Heart, die einzige Kentucky Mountain Saddle Horse-Stute, und beschlug auch sie. Irpa, die vorletzte in meiner Liste, wurde das erste mal beschlagen und so führte ich sie nach der Arbeit ein wenig herum, aber Irpa schien keine Veränderungen zu bemerken. Daher ging ich zu dem letzten Pferd von Niolee: Déjà les Amies. Sie hatte ebenfalls schon Eisen und so entfernte ich diese, schnitt das überschüssige Horn weg, raspelte ihren Huf rund und beschlug sie dann mit einem neuen Eisen. Endlich war ich fertig, konnte alles mit Niolee klären und ich beobachtete die Pferde noch ein wenig, aber kein einziges schien Probleme mit den neuen Eisen zu haben. Ich packte alle Sachen zusammen, verabschiedete mich bei Niolee und fuhr zurück.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    niolee
    Datum:
    9 Feb. 2013
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