1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Higgischatz

Reb'l Fleur [deutsches Reitpony]

[center] [b]von dem -[/b] Hochmoor [size="1"]von dem - Holiday In aus der - Fleur [/size] [b]aus der -[/b] Santa Claus' Daughter [size="1"]von dem - Santa Claus aus der - Twilight Horror[/size] [IMG]http://i52.tinypic.com/jgmj4x.png[/IMG] [b]Rasse -[/b] Deutsches Reitpony [b]Fellfarbe -[/b] Rappe [size="1"]Abzeichen Kopf - Blesse Abzeichen Beine - v.l. weiße Fessel[/size] [b]Stockmaß -[/b] 147 cm [b]Jahrgang -[/b] 2002 [b]Geschlecht -[/b] Stute [IMG]http://i55.tinypic.com/2z4fr5h.png[/IMG] Es gehört viel Enifühlungsvermögen dazu, diese Stute richtig zu reiten und sie zu präsentieren. Reb'l Fleur ist eine sensible Stute mit guten, noch nicht ausgeschöpften GGAs. Unterm Sattel läuft diese Stute super und hat bestimmt Potential für den Dressursport. Sie hat einen ausgeglichenen Charakter, lief eineinhalb Jahre in einer Reitschule und erwies sich auch dort als absolut zuverlässig. Auch scheut sie kaum einmal vor einem Hindernis oder einem Rascheln im Wald. Zudem ist sie absolut verkehrssicher, schmiede - und verladefromm. Dieses Pony muss man einfach lieben! [IMG]http://i53.tinypic.com/vxaw4.png[/IMG] [b]Besitzer -[/b] CrazyCleo [b]Ersteller -[/b] BluePearl [b]VKR[lebenslang!] -[/b] BluePearl [b]Wert -[/b] unbekannt [b]Verkäuflich? -[/b] [color="#FF0000"][u]Nein![/u][/color] [IMG]http://i51.tinypic.com/t6owig.png[/IMG] [b]Eignung -[/b] Springen [b]Galopprennen Klasse[/b] E-Einsteiger [b]Western Klasse[/b] E-Einsteiger [b]Spring Klasse[/b] A-Anfänger [b]Militairy Klasse[/b] E-Einsteiger [b]Dressur Klasse[/b] E-Einsteiger [b]Distanz Klasse[/b] E-Einsteiger [IMG]http://i53.tinypic.com/149t7xd.png[/IMG] 217. Springtunier [IMG]http://i54.tinypic.com/fwkoyb.gif[/IMG] [IMG]http://i56.tinypic.com/121rgo6.png[/IMG] [spoiler] [img]http://i53.tinypic.com/2ldhnjn.jpg[/img][/spoiler] [/center]

Reb'l Fleur [deutsches Reitpony]
Higgischatz, 25 Nov. 2010
    • Higgischatz
      [quote name='BluePearl' date='04 October 2010 - 06:36 PM']
      [quote name='Dia' date='14 August 2010 - 08:35 PM']
      Eine Verkettung von Zufällen

      Ungewöhnlich, wie aus einem Wunschtraum Realität wird. Bei dieser Stute hatte es einfach ‚klick' gemacht.

      Die Vorgeschichte

      Alles begann an einem Dressurturnier vor einigen Monaten. Ich startete dort mit einem meiner Ponys, und schaute mir nach unserem Start die Konkurrenten an. Nebst einigen Freizeitpferden waren auch die schicken Dressurpferde – und zu meiner Freude auch einige Ponys vertreten. Besonders eine Rappstute mit dem Namen ‚Sweetish' hatte es mir angetan. Mit Freude verfolgte ich die mit viel Schwung präsentierte Prüfung und war wenig erstaunt, als die Stute mit ihrer jungen Reiterin bereits am Anfang der Siegerehrung aufgerufen wurde – sie hatte den verdienten ersten Platz belegt. Nach der Ehrung fuhr ich bald nach Hause und kam mit den Besitzern nicht ins Gespräch – warum auch? Ich machte mir darüber auch keine weiteren Gedanken, bis etwas erstaunliches passierte.
      Wenige Wochen später stieß ich per Zufall auf eine Verkaufsanzeige. Ein schickes Deutsches Reitpony stand zum Verkauf. Das auffallend schöne Bild ließ mich die Anzeige näher anschauen. Nicht sofort kam ich darauf welche Stute das war, doch nachdem ich mir den Bilderanhang angesehen hatte, fiel der Groschen. Ich überlegte kurz und scharf, und fasste dann den Entschluss mir das Stütchen anzusehen. Ich rief bei der Besitzerin an, und vereinbarte ein Treffen.

      Das erste Treffen

      Ich war bei jedem Treffen neugierig, dieses Mal allerdings wirklich. Die Stute hatte bei dem Turnier einen guten Eindruck gemacht, ich hoffte sie wäre etwas für mich.
      Ich hatte den Hof bald gefunden. Ein großer, nein, riesiger Stallkomplex, Koppeln waren keine zusehen, dafür ein großer Reitplatz, angrenzend an eine Halle. Ich parkte meinen Wagen und stieg aus. Sofort wurde ich von einer in Reithosen gekleideter Frau begrüßt, die sich als Besitzerin der Reitschule vorstellte. Sie führte mich sofort in den Stall und zeigte mir die Ponystute, die bereits angebunden am Putzplatz stand. Sie glänzte, und war wahrscheinlich schon ausgiebig geputzt worden. Das Pony machte mir einen guten Eindruck, und wie Frau Reinholdt erwähnte, lief sie in der Reitschule und war von einer Reitschülerin am Turnier vorgestellt worden. Auf die Frage hin, ob ich Probereiten wolle, nickte ich eifrig. Sofort wurde das Pony gesattelt, und ich durfte mit der Stute auf den Platz gehen.
      Wie gewöhnlich ritt ich zuerst einige Minuten Schritt, und trabte dann an. Die Stute lief taktrein und kaute auf ihrer Trense. Ich war vom ersten Moment an begeistert. Sie ließ sich problemlos lenken, und kannte offensichtlich auch Ansätze einiger Seitengänge. Auch im Galopp verhielt die Stute sich arbeitswillig und engagiert. Strahlend ritt ich den Rappen trocken. Nachher wurde er mir von einem der Pfleger abgenommen und versorgt. Ich besprach mit der Gutsbesitzerin noch den weiteren Verlauf, und wurde darüber informiert, dass auch noch jemand an der Stute interessiert sei. Ich versuchte Frau Landoldt mein Gebot etwas schmackhaft zu machen, und wartete dann Tage auf ein Lebenszeichen.
      Endlich, eineinhalb Wochen später, ein Anruf. Aufgeregt nahm ich den Hörer ab, und wurde darüber unterrichtet, dass das Angebot stehe und ich die Stute haben dürfe. Freudig vereinbarte ich einen Termin mit der Besitzerin und dem Tierarzt für eine Ankaufsuntersuchung, wenn alles in Ordnung sei, würde ich die Stute anschließend gleich mit nach Hause nehmen dürfen.

      AKU & die Ankunft

      Ich starb fast vor Aufregung. Schnell streute ich die Boxe ein, die hoffentlich heute Nachmittag bezogen werden könnte und stieg in meinen Wagen. Die Fahrt zum Reitstall dauerte nicht allzu lange und ich war, dank des stockenden Verkehrs, etwas verspätet da. Der Tierarzt war bereits mitten in seiner Untersuchung. Als ich in den Stall trat, sagte er mir, dass die Stute kerngesund sei, er untersuche aber noch den Rest. Ich wartete still neben Sweetish, die still da stand. Frau Landoldt übergab mir bereits den Pass und ließ mich den Kaufvertrag unterschreiben. Hiermit war es besiegelt. Sweetish war Mein!
      Das Sattelzeug durfte ich auch behalten, der Sattel war eine Maßanfertigung, deshalb sei es mühsam, noch einmal den Sattel zu bestellen. Natürlich kostete das noch mal etwas drauf.
      Nach weiteren zehn Minuten hatte der Tierarzt seine Untersuchung abgeschlossen und teilte mir mit, dass Sweetish vollkommen gesund sei. Ich atmete erleichtert aus und fuhr der Stute über die Stirn. «Bald geht's nach Hause!», flüsterte ich ihr ins Ohr und löste den Strick. Die Hängerrampe war bereits offen, sodass ich die Stute in den Transporter führen konnte. Nach kurzem Zögern folgte der Rappe mir und ließ sich problemlos mit Heu und ein wenig Hafer ablenken. Von hinten wurde die Rampe geschlossen, und ich verabschiedete mit einem Lächeln auf den Lippen und Herzklopfen von der hilfsbereiten Pflegerin, Frau Landoldt und dem Tierarzt. Schnurstracks stieg ich in den Transporter und fuhr los.
      Zuhause. Wir waren Zuhause! Ich lud Sweetish aus, machte die Transportgamaschen ab, und führte sie in den Privatstall. Die anderen drei waren in ihren Boxen und begutachteten die Neue neugierig. In der Box schnallte ich Sweetish das Halfter ab und ließ sie in Frieden, damit sie sich in aller Ruhe eingewöhnen konnte. Single Malt sah in Sweetish natürlich seine nächste Liebhaberin und imponierte gewaltig. «Ach Single, du Quatschkopf!», lachte ich und versorgte das Sattelzeug von Sweetish. Sie schien sehr ruhig zu sein und mümmelte zufrieden einige Heuhalme.

      Der Kaufvertrag

      [​IMG]
      [/quote]
      [/quote]


      [quote name='BluePearl' date='31 October 2010 - 08:57 PM']
      Ich = Chef; Du=Nichts
      Ein schwieriger Fall Teil 9
      Halloweenritt

      Heute ist der 31.10 und ganz traditionell machen wir heute einen Halloweenritt mit Kostümen. Seit Wochen sind wir am überlegt, als was wir uns verkleiden könnten. Mein Outfit stand schon lange fest, denn ich würde das gleiche wie letztes Jahr anziehen. Wie immer stand ich früh morgens auf und fing an die Pferde zu füttern, wobei mir Tyson half. Mittlerweile hatte er sich gut eingelebt und verpennt nicht die morgendliche Fütterung. Die Pferde standen zur Zeit im Stall, da es die letzten Tage gestürmt hatte und ich nicht wollte, dass wenn ein Ast herunterkomme die auf der Weide stehen. Die Pferde aßen ihr Heu und erfreuten sich an ihrem warmen Plätzchen, während wir frühstückten. Die alte verlassene Hütte, die am Waldrand lag,war unser Reitziel. Dort wollten wir uns stärken und dann wieder zurück reiten. Meine Eltern waren so nett und übernahmen die Fahrt zur Hütte,sodass wir pünktlich los reiten könnten. Erst gegen Abend würden wir uns auf die Pferde setzten und los reiten, sodass wir vormittags mit den Jungpferd arbeiten konnten. Als erstes war Rebia an der Reihe. Die kleine Maus ist nach einigen Monaten wieder zu uns zurück gekommen. Ein bisschen Training würde ich nicht schaden, den Hufe geben und artig am Halfter gehen waren nicht gerade ihre Stärken. Ich halfterte die Kleine und führte sie zum Putzplatz. Tyson bekam die wunderbare Aufgabe, die Ställe zu misten. Mit Rebia wollte ich alleine arbeiten, da er einfach zu grob ist und Rebia brauchte jemanden der Geduld hatte, was keines falls einer seiner Eigenschaften waren. Ich fing an die kleine Stute zu putzen und kraulte sie immer wieder. Schließlich war sie geputzt und ich konnte mich ihren Hufen widmen. Langsam fuhr ich das Vorderbein hinab und sagte:“Gib Huf, Rebia.“ Nur mit gutem Zureden und etwas Nachdruck gab sie ihren Huf hoch. Lange in der Luft blieb er dafür aber nicht. Sie war ein wenig frech und ich ließ sie noch einmal den Huf heben. Diesmal hielt ich den Huf gut fest und kratzte ihn aus. Als ich ihn wieder abstellte lobte ich sie. Das machte ich bei allen vier Hufen und brachte sie danach in ihre Box. „Tyson, wie weit bist du?“ „Ich hab gerade die Hälfte geschafft“, antwortete er. Ich nahm mir eine Mistgabel und half ihm. Zu Zweit ging es schneller, sodass die Boxen bald sauber waren. Cry , Tollkirsche und Sweetish würden heute Abend nicht mitgehen. Sweetish war erst Anfang des Monats zu mir gekommen, hatte sich aber gut eingelebt. „Tyson,du kannst Sweetish aufhalftern und sie in der Halle laufen lassen“,wies ich ihm an. Währenddessen putzte ich Tollkirsche.Sie war viel zu klein zum reiten und die Kutsche wollte ich jetzt nicht raus holen, sodass ich sie longieren würde. Gerade als ich ankam wälzte sich Sweetish .“Du kannst sie wieder einfangen und dann Cry putzen“, meinte ich. Als er Sweetish nach einiger Zeit gefangen hatte, ging ich in die Halle und ließ Tollkirsche im Schritt loslaufen. Sie senkte den Kopf und schob den Sand vor sich her. Ich wechselte die Hand und ließ sie schließlich traben und galoppieren. Am Ende ließ ich sie noch frei laufen und brachte sie dann in den Stall. Als nächstes machte ich mich auf den Weg zum Putzplatz und fand eine saubere Cry vor. „Hat sie sich gut benommen“, fragte ich ihn. „Wenn du damit meinst, dass sie mich auffressen wollte, ja!“ Ich musste lachen und band sie los. „Komm mit. Wir werden sie longieren und du wirst mir helfen.“ Gemeinsam gingen wir mit ihr in die Halle und ich hakte die Longe ein Reithalfter ein. Ich gab ihm die Peitsche. „Du musst rechts neben mir stehen und aufpassen, dass Longe, Peitsche und Pferd ein Dreieck bilden“, sagte ich zu ihm. Als Antwort nickte er nur. Dann ließ ich Cry loslaufen. Es wurde immer besser und zum Schluss konnte er sie im Schritt auf dem Zirkel halten. Ich erkannte ein stolzes Lächeln in seinen Gesichtszügen. Wir brachten Cry wieder in ihre Box. Danach gingen wir ins Haus und aßen Mittag. Maria und Mark trudelte auch ein und gesellten sich zu uns. Als erstes würden wir die Pferde putzen, danach uns fertig machen. Also ging es in den Stall und wir fingen an unsere Pferde zu putzen. Ich ritt auf Illuminata, da sie die Jüngste war,Tyson auf Sunnivah, da sie seine beste Freundin war, Mark ritt Termiantor und Maria Lovegame. Wir unterhielten und gelassen und lachten viel. Schließlich waren die Pferde fertig und wir verkrochen uns in jegliche Ecken um uns fertig zu machen. Zuerst wollt eich mein Kostüm runter holen, das im Karton auf meinem Schrank lag. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, kam aber nicht an den Karton. „Brauchst du Hilfe“, fragte eine tiefe Stimme. „Ja,“antwortete ich. Tyson kam auf mich zu und stellte sich hinter mich. Plötzlich spürte ich seine starken Hände an meiner Taille und er hob mich hoch. Ich nahm den Karton und ließ ihn aufs Bett fallen. „Danke“, sagte ich zu ihm. „Kein Problem.“ Warum starrt er mich so an? Ich duckte mich unter seinen Armen heraus und bat ihn zu gehen. Ich zog mir mein Kleid an und fing an mich zu schminken. Was ich darstellte? Einen im sterben liegenden Vampir. Das Kleid hatte letztes Jahr als 'Brautkleid' mir gute Dienste erwiesen, doch dieses Jahr wollte ich nicht als Braut gehen und so hatte das weiße Bettlacken ein paar rote Spritzer abbekommen. Nachdem ich mich auch noch geschminkt hatte, machte ich mich auf den Weg in den Stall um dort die anderen zu treffe, doch es war nicht so einfach mit einem so großen Gewand über den Hof zu laufen. Im Stall angekommen sah ich die anderen. Tyson hatte sein Kostüm wohl an seine Einstellung angepasst: Teufel. Maria war eine Hexe und Mark stellte einen Zombie da. Mit unseren Gewändern gingen wir in die Boxen und sattelten unsere Pferde. Da es dunkel sein wird, trugen die Pferde Leuchtgamaschen und die Trense war mit Reflektoren ausgestattet. Man sollte uns schließlich nicht überfahren. Meine Eltern trudelten auch ein und sie fuhren gleich weiter zur Hütte. Mit Helm und Kopflampe bewaffnet schwangen wir uns wenig elegant in die Sättel. Illuminata war etwas aufregte und tänzelte hin und her, während die anderen 3 ganz cool da standen und auf uns warteten. Im Schritt ritten wir vom Hof. Es ging einmal quer durch den Wald. Nachdem wir die Straße hinter uns gelassen hatten, trabten wir den Waldweg entlang. Ich hatte einiges zu tun, da Illuminata noch etwas ängstlich war. Sie kannte es noch nicht, in der Nacht geritten zu werden, aber ich hatte kein anderes Pferd und aussetzen wollte ich nicht. Mark und Maria kannten das schon alles und waren demnach ziemlich gelassen. Auch Tyson ritt gut mit sodass wir schnell vorankamen. Plötzlich sprangen Rehe aus dem Gebüsch du die Pferde erschreckten sich. Dennoch blieben sie bei uns und gingen nicht durch. Was für liebe Pferde wir doch hatten. Ich war stolz auf meine Kleine, die das ganze so gelassen hingenommen hatte. Um diese Waldstück hinter uns zu lassen trabten wir noch einmal. Es war noch nicht ganz dunkel, sodass wir den Weg gut erkennen konnten. Schließlich kamen wir an der Hütte an. Wir stiegen ab und hielten unsere Pferde am Zügel fest, während wir einen heißen Kakao tranken und etwas aßen. Nach der Stärkung fuhren meine Eltern wieder zurück und Tyson und ich machten uns auch auf den Rückweg. Maria und Mark waren schon früher zurück geritten, da sie noch weg mussten. Daher waren sie auch an der Straße entlang geritten. Schweigend machten wir uns auf den Rückweg. Illuminata hatte sich zwar etwas beruhige, aber ganz geheuer war ihr das alles nicht. Auch Sunny lief flott vorwärts. Irgendwas müssen die Pferde wahrnehmen, was wir nicht sehen konnten. „Schalt mal deine Kopflamp ein“, sagte ich zu Tyson. Der Weg war nun hell erleuchtet. Plötzlich sprangen direkt vor uns mehrere Rehe auf den Weg. Illuminata scheute und galoppierte los. Sunny hatte wohl das gleiche im Sinn. Während ich versuchte Illuminata durch zu parrieren sagte ich zu Tyson, dass er sie im Kreis ziehen sollte. Sunny war schnell und ich wollte nicht, dass sie sich noch verletzte. Nach einigen Metern waren beide Pferde wieder im Schritt. „Jedenfalls können wir behaupten, dass wir sattelfest sind“, sagte er. „Ja, das können wir. Wir sollten zusehen, dass wir nach Hause kommen. Jetzt wo die Pferde so aufgescheut sind werden sie in allem und jedem ein Gespenst sehen.“ Der Rest des Heimweges verlief ohne weitere Zwischenfälle-zum Glück. Als wir im Stall ankamen, ging die Hofbeleuchtung an. Ein wahrer Segen. Wir stiegen ab und führten die Pferde in den Stall. Nachdem sie ab gesattelt waren, putzten wir sie noch über und gaben ihnen ihr Futter. Ich klopfte Illuminata noch den Hals und dann ging es ins Haus. Die Nacht war schon halb zu Ende und morgen würden die Pferde keiner Rücksicht drauf nehmen. Ich war viel zu aufgekratzt um sofort schlafen zu gehen und setzte mich mit einem Glas Wein in die Küche. „Na, nimmst du jetzt wieder Blut auf, damit du nicht so tot aussieht“, fragte Tyson. „Ja, ich kann ja schlecht meine Angestellten beißen“, meinte ich nur. „Ach, ich hätte da nichts gegen“,meinte er. „Sehr witzig.“ Als ich mein Glas geleert hatte ging ich in mein Zimmer und fing an mich ab zu schminken. Als ich mein Kleid ausziehen wollte, stellte ich fest, dass sich der Stoff im Reißverschluss verklemmt hatte. „Mist“, fluchte ich und versuchte mir roher Gewalt den Verschluss zu öffnen, bis ich eine Hand in meinem Rücken spürte, die mir half. Als der Reißverschluss offen war, drehte ich mich um und lehnte mich gegen den Schrank. Seine Arme waren links und rechts neben meinen Kopf. Da ich etwas kleiner war, musste ich zu ihm hochschauen um nicht auf seinen gut bemuskelten Körper zu starren. „Tyson....“ Weiter kam ich gar nicht mehr, da sich unsere Gesichter viel zu nah waren. Eigentlich mochte ich ihn ja ,aber er war auch mein Angestellter. Ich konnte doch nicht, oder doch?
      [/quote]
    • Higgischatz
      Zwei Schönheiten bereichern den Hof

      Lächelnd ging ich durch den Stall und betrachtete jedes meiner Pferde.Die Fohlen warteten schon auf ihren Auslauf und meine Großpferde genossen den Ruhetag.Nachdem ich meine Pferde begrüßt hatte hüpfte ich zur Tür zurück und sah auf meine Uhr.Erschrocken stellte ich fest das ich schon zu spät war.Schnell rannte zu meinem neuesn BMW und stieg ein.Der Motor heulte auf und schon fuhr ich von meinem Hofgelände.Schnell war ich dann auch schon bei Ivi.Kiwi.Hier hatte ich vor ein paar Monaten einen Auftrag gegeben.Eine englische Vollbutstute sollte ab heute unseren Hof bereichern.Auf den Bildern war die Chestnutstute schon wunderschön gewesen.Fröhlich pfiff ich vor mich hin und parkte auf dem Parkplatz.Ich stieg aus meinem Wagen und ging zum Stall.Ivi wartete schon auf mich und wir begrüßten uns mit einer kurzen Umarmung.Lächelnd ging ich neben ihr her und wir gingen in den Stall.Dort schauten wir nochmals bei dem Vater des Fohlens vorbei.Man O' War war ihr Vater.Ich begrüßte den hübschen Hengst und es ging weiter zu Flying Princess.Die hübsche Stute begegrüßte uns mit einem leisen Wiehern und ich lächelte.Dann war es soweit.Ich sah mein neues Fohlen Flying DC.Die kleine Stute sah mich neugierig mit den treuen Augen an und ich war sofort von ihr verzaubert.Sanft strich ich der Stute über ihren weißen Stern.Flying DC schmiegte sich an mich und man sah jetzt schon das wir später bestimmt ein super Team werden würden.Ivi reichte mir dann ein kleines Halfter mit Strick.Das hatte ich meinem neuen Fohlen dann vorsichtig drüber gezogen und ich führte sie aus ihrer Box.Flying DC folgte mir ohne mit der Wimper zu zucken und man konnte sie im schwachen Licht des Stalles genauer ansehen.Sie war wirrklich wunderschön.Gemeinsam brachten wir sie dann wieder zum Anhänger.Dort luden wir sie ein und ich verabschiedete mich wieder von Ivi.Mit einem strahlendem Lächeln im Gesicht stieg ich wieder in mein Auto und fuhr los.Ivi wunk uns noch zu und ich machte mich wieder auf dem Weg nach Hause.Doch kurz nachdem ich Ivis Hof verlassen hatte klingelte mein Handy.Schnell hielt ich auf einem Parkplatz und nahm das Gespräch an.An der anderen Seite der Leitung war BluePearl.Sie begrüßte mich freundlich und teilte mir mit das ich die schwarze Reitponystute abhohlen konnte falls ich noch Interesse hätte.Ich meinte das ich sofort vorbeikomme.Fröhlich fuhr ich zu Blue und parkte.Schnell stieg ich aus und ging zum Stall.Blue stand schon vor der Box der Stute und ich sah sie mir an.Freundlich begrüßte ich Blue und sie erzählte mir schonmal etwas über die Stute.Ich war sofort mit dem Kauf einverstanden und wir gingen kurz ins Büro.Dort unterschrieb ich den Kaufvertrag und bezahlte die Stute.Fröhlich gingen wir zurück zm Stall und führten What's my Name? zum Anhänger.Wir luden sie ein und die beiden Stute machten sich bekannt.Sie mochten sich von Anfang an und ich verabschiedete mich wieder von Blue.Ich stieg wieder in mein Auto und fuhr los.Als wir wieder zu Hause waren sprang ich aus dem Auto und lud sie beiden Stuten aus.Diese führte ich in den Stall und brachte sie in ihre Boxen.Die beiden Fremden machten sich mit dem Neuen bekannt und raschelten dann ruhig im Heu.Ich lächelte und machte nochmal einen kurzen Kontrollgang.Dann ging ich wieder ins Haus und erstellte einen Futter- sowie einen Trainingsplan für die beiden neuen Schönheiten.​
    • Higgischatz
      Ein Schneesturm kommt selten allein
      ~Ankunft von Angels Kiss & die ausgebrochenen Pferde~

      Langsam tapste ich durch den Flur.Mit meinen Winterstiefeln in der Hand schlich ich mich durch den Flur und erreichte dann die Türe.Schnell schlüpfte ich in meine Schuhe und ging dann nach draußen.Draußen erwartete mich ein weißes Winterwunderland.Ich staunte und sah mich um.Da fiel mein Blick zum Paddock.Der Zaun war komplett weggeweht worden.Und eigentlich sollten Carhartt und Premium Silver auf dem Paddock stehen.Eilig ich lief ich in den Stall direkt zu Wasifa.Meine hübsche Achal Tekkinerstute eignete sich perfekt für eine Suchaktion und sie liebte den Schnee.Schnell hatte ich Wasifa geputzt und fertig gemacht.Vor dem Stall stieg ich auf und ich ritt zum Paddock.Wasifa blieb ruhig stehen und ich suchte nach Hufspuren.Ich fand welche und wir ritten im Schritt los.Wasifa schnaubte und ihr gefiel jetzt schon unsere Suchaktion.Nachdem wir an den Feldern vorbei waren zog ich den Gurt kurz nach und dann trabten wir auch schon los.In der Ferne hörte ich dann Wiehern.Suchen sah ich mich um und sah falbfarbendes Fell."Carhartt? Silver?" rief ich und zwei Hengste kahmen angaloppiert.Freudig stellte ich fest das es meine beiden Hengst waren.Lächelnd streichelte ich die beiden Hengst und kehrte um.Wasifa tänzelte und wir galoppierten.Natürlich folgten die beiden uns und als wir wieder auf dem Hof ankahmen brachte ich die Hengste in ihre Box und verosrgte Wasifa.Dann ging ich zu den Fohlen.Hope for Life lag im Stroh und schlief noch,also ließ ich sie in Ruhe.Tahir knabberte an seinem Heu und Skyline stand ruhig da und döste ein wenig.Lady Shogun wusste nicht so recht was sie machen sollte und langweilte sich deswegen etwas.In den nächsten Boxen standen Ivi,Calinero und Remix.Ivi sah aus ihrem Fenster,Calinero döste etwas herum und Remix spielte mit ihrem Heu.Lächeln ging ich weiter.Feivel und Adara beschnupperten sich über die Boxenwände und Flying DC machte sich mit meinem Bélico bekannt.Nachdem ich kontrolliert habe das alle Fohlen wohl auf waren ging ich aus dem Stall.Vor dem Stall stand ein Auto und es kahm mir bekannt vor.Schnell fiel mir auf das es BlackDevil's Auto war und ich sah mich um.Black fand ich vor dem Haus und schnell lief ich hin."Hey Black" meinte ich und lächelte.Wir begrüßten uns und Black erzählte mir das er Angels Kiss nicht behalten konnte und sie mir geben würde.Ich konnte es zuerst nicht glauben und fiel ihm dankend um den Hals."Aber wenn du sie wiederhaben möchtest,kannst du sie jederzeit wiederhhohlen" meinte ich und grinste leicht.Dann gingen wir zum Anhänger.Black führte Angels Kiss in den Stall und ich zeigte auf eine freie Box neben der hübschen Stute What's my Name?Ich dankte Black nochmal und verabschiedete mich dann.Nun machte ging ich weiter durch den Stall und sah bei meinen Ausreißern Carhartt und Premium Silver vorbei.Lächelnd ging ich dann zu Cortes und Vanukas.Cortes stand momentan zum Verkauf frei aber ich wusste nicht ob ich mich wirrklich von ihm trennen konnte oder nicht.Dann war da noch Vanukas.Der hübsche Apfelschimmel sollte bald wieder an einer Hengstkörung teilnehmen.Nun sah ich bei Smoothn vorbei.Mit ihm wollte ich bald wieder an einer Hengstkörung teilnehmen.Nun ging ich zu Seahorses Trouble.Die hübsche Scheckenstute stand ebenfalls zum Verkauf.Baby und Absinth standen ruhig in ihrer Box und zupften ab und zu an einem Heuhalm.Ich lächelte als ich Wasifa sah.Die Stute stand aufmerksam in ihrer Box und wieherte leise als sie mich sah.Ich steckte ihr ein Leckerli zu und lächelte.Dann sah ich noch bei Blondi,Damian und Silent Hill vorbei.Die Pferde waren ebenfalls ruhig und genossen die Ruhe.Nun ging ich zu meinem Zuchtpferden.Isä raschelte mit ihrem Heu und als sie ihren Kopf wieder hob war ihre Mähne voller Heu.Ich lächelte und griff nach dem Mähnenkamm der vor der Box lag.Ich betrat ihre Box und kämmte ihre Mähne bis diese wieder glatt und seidig war.Nun ging ich zu meiner Lieblingsstute Love Game.Sie sah mich mit ihren braunen Augen an wieherte leise."Hallo mein Mädchen" begrüßte ich sie und lächelte.Dann sah ich bei Dafina und Rêve du Frimas vorbei.Die beiden Stute sahen aus ihrem Fenster und betrachten das Winterwunderland.Ich lächelte und nun war Accino an der Reihe.Er spielte etwas mit Ganway und quiekte herum.Ich lächelte nur über die Albernheit und mein letzer Besuch war dann bei Empire State of Mind.Der Vollbuthengst schnaubte nur und fraß dann weiter sein Heu.Zufrieden ging ich aus dem Stall und dann wieder ins Haus.Im Haus machte ich mir eine heiße Schokolade und sah aus dem Fenster.​
    • Higgischatz
      Tuniertag mit What's my Name?

      Langsam fuhr ich nochmal über das weiche Fell meiner Rappponystute.Wir waren bereit für unser erstes Tunier.Ich sah kurz auf die Uhr.Wir hatten noch ungefähr 2 Stunden bis das Tunier begann.Ich griff nach der Abschwitzdecke die an der Box hang und legte meiner Stute diese über.Wir waren bereit für unser erstes Tunier.Ich hatte ein Springtunier ausgewählt der Klasse E denn What's my Name? hatte ein gutes Talent fürs Springen das ich fördern wollte.Die hübsche Stute sah mich mit ihren treuen Augen an und ich lächelte.Wir standen dann ruhig da und ich überlegte."Wir werden das schon schaffen meine Süße" sagte ich zu ihr und löste den Pferdeknoten.Dann führte ich sie aus dem Stall zum Hänger.Schnell war die Stute eingeladen und ich stieg ins Auto.Schnell überprüfte ich nochmal ob ich alles dabeihatte und fuhr dann los.Meine Eltern würden später nachkommen.Nach etwa einer halben Stunde Fahrt kahmen wir dann am Tuniergelände an.Ich parkte neben einem anderen Hänger und sah als erstes nach meiner Süßen.Nachdem ich gesehen habe das es der Stute gut ging und ging dann zur Meldestelle.Nachdem das erledigt war stellte ich fest das unsere Prüfung vorgezogen wurde und ich noch etwa 45 Minuten Zeit hatte.Schnell ging ich zurück zum Hänger und rief meine Eltern an.Dann bekahm What's my Name wieder meine Aufmerksamkeit.Dann bemerkte ich das Chequi neben mir mit ihrem Hänger stand und wir begrüßten uns sofort mit einer Umarmung.Nachdem wir kurz etwas geredet hatten beeilte ich mich um meine Stute fertig zu machen.Ich legte ihr die neuen roten Bandagen an und legte ihre neue rote Schabracke auf den Rücken.Dann sattelte ich sie und zog mich um.Zuletz trenste ich sie und führte sie danach zum Abreiteplatz für die Springprüfung.Nachdem ich nachgegurtet hatte stieg ich auf und ritt als erstes im Schritt.Nachdem wir beide uns an den Trubel gewöhnt hatten prüfte ich nochmals den Gurt und wir trabten los.What's my Name spielte aufmerksam mit den Ohren und ich lobte sie kurz.Nach einiger Zeit galoppierten wir dann auch und überwanden ein kleines Kreuz.Ich lobte meine Stute nach jedem Sprung und parrierte sie dann wieder durch zum Schritt.Wir hatten noch etwas Zeit bis zu unsere Prüfung ab ich mekrte schon das meine Stute sich genug aufgewärmt hatte.Ich lächelte und sah mir die Konkurrenz an.Ich bemerkte das einige guter Springer dabei waren.Dann war es soweit.In den Lautsprecherin knisterte es und wir wurden aufgerufen."Und nun bitte das nächste Paar in den Parcour.CrazyCleo und What's my Name?" Ich lächelte und trabte los.Schnell bahnten wir uns einen Weg durch die Masse und betraten den Platz.Wir stellten uns vor das Richterhäuschen und ich grüßte.Dann ertönte die Klingel und wir trabten an.Nach einer Volte galoppierten wir.Nun kahm der erste Sprung,ein kleines Kreuz,das wir ohne mit der Wimper zu zucken überwanden.Dann kahm ein Minioxer.Dieser war auch ohne Probleme überwunden.Ich lobte sie und nun kahm eine ganz einfache Kombination.Diese war nichts besonderes und wir schwebten über die Hindernisse.Nun kahm noch ein Steilsprung.Diesen überflog meine Stute ohne Probleme.Dann kahm der letze Sprung.Ein Kreuz.Wir legten etwas am Tempo zu doch damit hatte meine Stute nicht gerechnet.Zwar überwanden wir den Sprung trotzdem ohne Fehler doch wir waren etwas zu nah an das Hindernis gekommen.Ich lobte sie stolz und parrierte sie wieder durch zum Trab.Dann wurde unsere Note bekannt gegeben."Für CrazyCleo und What's my Name gibt es die Note 7,9.Damit liegt sie mit 2 anderen Pärchen auf Platz 1" Ich lächelte stolz und lobte meine Stute.Am Rande des Platzes sah ich meine Eltern die applaudierten und ich grinste nur noch.Dann ritt ich wieder zum Abreiteplatz und wartete auf die Preisverleihung.Nachdem der letze Reiter den Parcours bewältigt hatte wurden alle Reiter auf den Platz gebeten.Alle Pferde standen in einer Reihe und ich hatte nicht daran gedacht das wir Platz 1 belegen würden.Nun kahmen die Richter.Sie verkündeten die Plätze 1-3.Ich lächelte als meine Stute und ich zusammen mit 2 anderen Reitern Platz 1 belegten.Ich lobte What's my Name und lächelte glücklich.Unser erstes Tunier hatten wir schon gewonnen und vielleicht würden wir die nächsten Tuniere auch gewinnen.Nach der Preisverleihung ritt ich zum Hänger und machte What's my Name für die Rückreise fertig.Meine Eltern kahmen und gratulierten uns.Ich belohnte meine Ponystute mit ein paar Möhren.Nachdem sie dann im Hänger verstaut waren fuhren wir wieder zurück nach Hause.Zu Hause angekommen hielt ich vor dem Stall und führte meine Hübsche aus dem Anhänger.Zufrieden führte ich sie in die Box und hohlte ihr Futter.Während sie fraß etnfernte ich schnell die Tunierzöpfchen und putze sie nochmal.Dann legte ich ihr eine neue Decke auf und verabschiedete ich mich von What's my Name.Ich lächelte und packte den Hänger aus.Nachdem der Hänger sauber gemacht und alles wieder in alter Ordnung war fütterte ich noch schnell alle Pferde.Dann ging ich zurück ins Haus und gönnte mir als erstes eine eiskalte Cola.Zufrieden hang ich die Tunierschleife zu den anderen auf und betrachtete diese dann nochmals.Zufrieden setze ich mich wieder in die Küche und dachte über den Tag nach...

      [5182 Zeichen inkl. Leerzeichen ll 4375 Zeichen ohne Leerzeichen ll 888 Wörter ll Text by CrazyCleo]


    • Higgischatz
      Sie ist ein Berlin City Girl...

      Endlich wieder zu Hause stolzierte ich mit den High Heels Richtung Gestütshaus. Ich war am 3. Februar nach Berlin geflogen um dort Freunde zu besuchen und natürlich meinen Geburtstag zu feiern. Lächelnd ging ich zum Briefkasten und öffnete diesen. Viele Postkarten und Briefumschläge flogen mir entgegen und ich hatte Mühe alle aufzuheben. Doch als der Briefkasten leer war ging ich ins Haus und zog so schnell es ging diese Todesfallen aus. Berlin war eine tolle Erfahrung gewesen. Eine große Stadt, die fast nie schlief. Am Nachmittag das perfekte Shoppingparadies und Abends eine Partymeile. Ich hatte die schönen, aber auch die düsteren Seiten von Berlin kennengelernt. Meine Freunde haben mir die ganze Stadt gezeigt und wir haben auch das ein oder andere Museum besucht. Dann war ich mit den Mädels kräftig shoppen um Abends dann im Nachtleben zu glänzen. Erschöpft ließ ich mich auf einen Stuhl fallen und las mir direkt ein paar Postkarten und Briefe durch. Es waren viele Geburtstagswünsche von fast jedem Bewohner des Joelletals. Ich lächelte und erhob mich wieder vom Stuhl. Es wurde Zeit die enge Röhrenjeans und das edle Top loszuwerden. Motiviert rannte ich die Treppe rauf in mein Zimmer. Dort wechselte ich die Röhre gegen eine Reithose und das edle Top durch einen flauschigen Kapuzenpulli. Zufrieden ging ich wieder nach unten und schlüpfte in meine Chucks. Dann ging ich raus zu den Pferden. Wasifa erwartete mich schon vom Paddock aus mit einem Wiehern. Ich lächelte und summte das Lied 'Berlin City Girl' von Culcha Candela vor mich hin. Das Lied beschrieb irgendwie perfekt meinen Urlaub. Ich lachte und ging zu Wasifa. Die hübsche Stute ließ sich mit einer Streicheleinheit und einem Leckerli verwöhnen. Dann hohlte ich sie vom Paddock und brachte sie wieder in ihre Box. Nun ging es zu Smiles for James. Die lauffreudige Stute scharrte ungeduldig mit ihren Huf und ich hohlte sie aus der Box. Dann brachte ich sie in die Führanlage und ich hoffte das sich Jamie endlich benehmen würde. Als ich einen letzen Blick zu ihr geworfen hatte, benahm sie sich noch sehr gut. Nun waren Silent Hill, Premium Silver, Accino und Carhartt an der Reihe. Die Hengste standen auf ihrer Weide und wieherten mal ab und zu. Sie tobten wie kleine Fohlen und man sah das diese 'Männerfreundschaft' gut halten würde. Zufrieden ging ich in den Stall und hohlte noch Empire State of Mind. Den Hengst brachte ich zu den anderen und auch Enpire wurde freundlich empfangen. Ich lächelte und ging zurück in den Stall. Zufrieden brachte ich Rêve du Frimas und Love Game ihr Futter. Die beiden Stuten waren nicht so abgehärtet wie die anderen Vollbüter und brauchten deswegen eine kleine Extraportion. Isä, Dafina und Code of Essence wurden von mir auf den großen Paddock gebracht und dann ging ich wieder in den Stall. Nun waren meine Fohlen an der Reihe. Lady Shogun, Remix of Horror und Flying DC wurden auf die Fohlenwiese hinter dem Stall gebracht. Die Hengstfohlen Ganway und Calinero putze ich und brachte sie dann wieder zurück in ihre Boxen. Zufrieden machte ich weiter mit meinen Ponys. Damian und Vanukas putze ich gründlich und brachte sie dann auf einen kleinen Paddock. Die beiden Kleinen waren beste Freunde und schwärmten beide für meine Stute What's my Name? Nun ging ich zu Robyn. Eine Stute auf die ich gut aufpassen sollte. Zufrieden putze ich sie und brachte sie danach anschließend zu Jamie in die Führanlage. Dann kahmen Angels Kiss und Nessi auf einen Paddock. Tahir, Bélico, Skyline sowie Feivel bekahmen zuerst etwas Futter und wurden dann auf die Weide gebracht. Dortes und Smoothn verwöhnte ich mit einer kleinen Massage und danach durften sie wieder in ihre Box. Absinth ließ ich zuerst in der Halle laufen und danach durfte er auf die kleine Weide vor dem Stall. Nun ging ich noch zu meiner Ivi. Ich putze sie zufrieden und entließ sie wieder in ihre Box. Nun gab es noch die beiden Fohlen Hope for Life und Adara. Ich ließ sie sich zuerst in der Halle etwas auspowern, putze sie dann und brachte die beiden danach wieder in ihre Box. Nun ging ich noch zur Führanlage und hohlte Jamie sowie Robyn aus der Führanlage und putze die beiden. Danach durften sie wieder in ihre Box zurück. Nachdem ich die kleinen Arbeiten erledigt hatte ging ich wieder ins Haus. Ich sah auf die Uhr. Es war 3 Uhr nachmittags und heute Abend müsste ich die Weidepferde wieder in den Stall bringen. Also kochte ich mir einen Tee und las die restlichen Briefe.

      ...und sie weiß das ihr die Welt gehört.
    • Higgischatz
      Von einem sonnigen Tag und einem Findelkind.

      Gähnend lag ich immernoch im Bett und genoss den sanften Sonnenschein der auf mich herabschien. Ich grinste und stand auf. Zwar war ich fertig für den Stall aber ich konnte mich immernoch nicht von meinem Bett trennen. Die Uhrzeit war einfach zu früh. Mühsam rappelte ich mich auf und stapfte den Flur entlang. Ich schlüpfte in meine alten Turnschuhe, de mir nun als Stallschuhe dienten, und ging nach draußen. Draußen wurde ich ebenfalls von sanftem Sonnenschein begrüßt und ein Grinsen huschte über meine Lippen. Summend ging ich zum Stall. Viele Pferde warteten schon auf ihren Weidegang. Im Stall kontrollierte ich einmal jede Box und wünschte jedem Pferd mit einer Möhre guten Morgen. Nachdem jedes Pferd zufrieden eine Möhre mampfte ging ich nach draußen um die Weiden zu kontrollieren. Alle Weiden waren eigentlich ok, aber die Fohlenweide glich einem Chaos. Der Zaun hatte dem gestrigen, sehr starken Wind nicht ausgehalten und das Tor war kaputt. Ich seuftze und überlegte. Dann mussten die Fohlen heute wohl mal auf dem Paddock. Schnell ging ich noch zu der Weide für die Jungstuten und ging danach zurück zum Stall.Doch als ich den Stall betreten wollte hörte ich ein Auto. Ich drehte mich um und sah Feeling. Sie brachte mir Burggraf von Nasty Past. Eilig rannte ich auf den geparkten Wagen zu und begrüßte Feeling. Sie erklärte mir schnell die Situation und ich nickte.Feeling lud Burggraf aus dem Hänger und übergab ihn mir.Dann verabschiedeten wir uns auch schon wieder und ich stand leicht verpeilt, mit dem Hengst am Strick, vor dem Stall.So schnell wie Feeling gekommen war, war sie auch wieder weg. Ich nickte nur leicht perplex und führte Burggraf erstmal in den Stall. Zum Glück hatte ich noch eine paar Boxen frei.Nachdem Burggraf sicher in der Box verstaut war ging ich nun zur Box neben dem neuen Hengst.Empire State of Mind stand in der Box und wartete nur auf seinen Weidegang. Ich lächelte und griff nach seinen Halfter. In der Box zog ich ihm das weiche Lederhalfter an und führte ihn aus seiner Box. Nun ging es für den Hengst auf die große Hengstweide. Empire tänzelte leicht neben mir her und ich lächelte. Auf der Weide befreite ich Empire vom Strick und legte diesen dann vor dem Tor ins Gras. Empire war bereits davongaloppiert und vollführte wilde Bocksprünge. Ich lächelte und ging zurück zum Stall. Nun war Accino an der Reihe. Ich halfterte ihn auf und führte ihn zuerst zur großen Führanlage. Nachdem ich mich versichert hatte das Accino brav seine Runden drehte ging ich zum Stall zurück.Nun sollten Rêve und Dafina auf die Weide. Die beiden Achal Tekkinerstuten gingen brav hinter mir her und folgten mir ebenso brav auf den Paddock. Ich befreite die beiden Grazien vom Strick und verließ den Paddock wieder. Isä und Love Game waren eigentlich auch sehr brave Stuten, aber sie konnten auch richtige Zicken sein. Meine Love Game giftete Isä mit angelegten Ohren an, doch Isä interessierte sich recht wenig dafür. Ich brachte Love Game mit einem tadelden Blick und einem "Lass es, Maus!" zur Ordnung und brachte die beiden auf die Wiese. Nachdem ich sichergestellt hatte das das Tor zur Weide richtig verschlossen war sprang ich fröhlich zurück zum Stall. Nun brachte ich noch Butterfly zu Dafina und Rêve auf den Paddock und gönnte mir eine kleine Pause. Nach der kurzen Pause und einem kühlen Getränk waren die Fohlen an der Reihe. Leicht ausgepowert ging ich zu Adara. Die kleine Stute sah mich mit ihrem zuckersüßen Rehblick an und ich hohlte sie vorsichtig aus der Box. Brav folgte mir die Stute zu Flying DCs Box und ich hohlte die kleine Stute ebenfalls aus ihrer Box. Vorsichtig führte ich die beiden zum Paddock, da die Weide ja leider kaputt war. Aber auch hier fühlten sich die beiden Stutfohlen wohl und machten auch schon ein kleines Rennen als ich sie vom Strick befreite. Im Stall angekommen waren Horror und Hope an der Reihe. Die Fohlen folgten mir wie immer ohne zu zögern, doch Horror schlug erstmal die Richtung zur Futterkammer ein. Ich schüttelte meinen Kopf, brachte das Fohlen dann sanft wieder auf den richtigen Weg und ließ die beiden auf dem Paddock ebenfalls vom Strick. Horror hatte natürlich nichts besseres zu tun als sich direkt zu wälzen. Ich seuftze und freute mich (natürlich nicht) auf das putzen. Im Stall hohlte ich dann Tahir und Lady Shogun. Die beiden waren ein kleines Liebespaar was mir keiner glauben wollte. Ich lächtelte währrend ich die beiden zum Paddock führte und ließ sie danach auf dem Paddock frei. Direkt begannen sich die beiden süßen Fohlen zu beknabbern und ich machte mit meinem Handy schnell ein Foto. Dann ging es weiter mit Bélico und Ganway. Bélico war ein echter Hit wegen seiner Farbe und Ganway war ein richtiger Gentleman. Ich gab den beiden noch ein Leckerli und sah sie mir an. Ganway würde wahrscheinlich bald zu einem richtig hübschen Jährling werden und Bélico genoss noch seine Zeit als Fohlen. Zufrieden brachte ich die beiden auf den Paddock und gönnte mir nochmals eine Pause mit einem kühlen Getränk. Nun kahmen die großen wieder an die Reihe. Im Stall war es wunderbar kühl und ich sah schnell auf den Stallplan was ich mit welchem Pferd machen würde. Silent Hill sollte in der Box bleiben, Damian kahm zuerst in die Führanlage und danach wieder in die Box, Wasifa kahm gemeinsam mit Ivi, Jamie, Robyn und Fleur auf die Weide, Code of Essence sollte ebenfalls in ihrer Box bleiben, Premium durfte sich wieder eine Weide mit Vanukas und Carhartt teilen, währrend ich noch mit Laila ausreiten wollte. Ich nickte und sah kurz bei Silent und Essence vorbei. Die beiden bekahmen etwas Futter und ich schmuste noch etwas mit der Vollbutstute. Nachdem ich wieder auf der Box kahm ging ich zu Damian und brachte ihn zu Accino in die Führanlage. Meinen jungen Hengst Accino hohlte ich dann aus der Führanlage wieder heraus und brachte ihn auf den Paddock. Ich lächelte zufrieden und hohlte Wasifa aus ihrer Box. Zufrieden brachte ich sie auf die Weide. Dann kahmen Ivi und Robyn auch dazu, doch Jamie machte mir etwas Probleme. Meine junge Stute hüpfte und tänzelte den Weg entlang und fand es dann doch schöner bei den Hengsten zu bleiben. Ich sah sie leicht angesäuert an und führte sie zu den Stuten. Dort ließ ich sie erst etwas rückwärts gehen und ließ sie danach erst vom Strick. Ich eilte wieder zum Stall und hohlte Fleur. Das brave Pony machte mir keine Probleme und genoss danach den Weidegang. Zufrieden hohlte ich nun Vanukas aus seiner Box. Der Ponyhengst trottete brav neben mir her und genoss ebenfalls seine Freiheit auf der Weide. Carhartt folgte mir ebenso brav wie Vanukas und auch Premium Silver machte mir keine Probleme. Zufrieden ging ich wieder in den Stall und machte Laila für einen Ausritt bereit. Die junge Stute ließ sich brav satteln und nahm auch das Gebiss, zwar etwas zögernd, aber auch sehr brav an. Zufrieden führte ich sie aus dem Stall und gurtete vorsichtig nach. Dann stellte ich mir meine Steigbügel in die richtige Länge ein und stieg vorsichtig auf. Nachdem ich den Gurt nochmals kontrolliert hatte ging unser erster Ausritt alleine los. Zwar war ich schon mit mehreren Leuten ausgeritten, aber die junge Stute sollte auch alleine die Nerven bewahren. Ruhig ritten wir an der Stutenweide entlang. Jamie kahm an den Zaun und trottete brav neben uns her. Ich lächelte und drehte mich kurz um als wir an der Weide vorbei waren, denn Jamie stand dort und schnaubte etwas enttäuscht aber schnell trabte sie wieder davon. Ich lobte Laila immer mal wieder und genoss das Wetter. Nachdem wir im Wald angekommen waren, hielt ich meine Stute an und prüfte nochmal den Gurt. Nun war es Zeit für einen kurzen Trab. Laila trabte entspannt los und ich trabte leicht. Entspannt trabten wir den Waldweg entlang und genossen die kühle Luft, die im Wald herrschte. Nachde wir längere Zeit getrabt waren, parrierte ich Laila wieder durch zum Schritt. Dann hörte ich plötzlich ein leises Wiehern. Laila blieb stehen und stieß ebenfalls ein Wiehern aus. Ich versuchte meine Stute zu beruhigen. "Was ist los?" fragte ich sie und strich ihr über den weichen Hals. Wieder hörten wir ein leises Wiehern. Ich sah mich um und entdeckte aber nichts. Vorsichtig gab ich meiner Stute etwas Zügel und entschlossen schritt Laila los. Sie bog auf eine Lichtung ab und das Wiehern wurde etwas lauter. Dann sah ich woher das Wiehern kahm. Ein kleines Fohlen stand dort, war an einem Zaunpfahl angebunden und wiehrte. Ich hielt Laila an, stieg von ihr ab und gemeinsam gingen wir zu dem kleinen Fohlen. Es schnaubte und zitterte ein wenig. "Ruhig Kleines" versuchte ich es zu beruhigen und sah es mir an. Es sah tadellos aus, doch warum war es hier so alleine? Als ich es mir genauer ansah konnte man etwas erkennen das es ein Mix war. Ein edler Kopf auf einem eher etwas Warmbluthaftigen Körper. Kurz nahm ich mein Handy und wollte direkt einen Tierartz anrufen, doch im Wald war kein Empfang. Wie schlau von mir. Ich löste vorsichtig den Strick. Laila hatte das Hengstfohlen ebenfalls schon beschnuppert und hatte sich anscheinend mit ihm angefreundet. Ich lächelte und führte die beiden von der Lichtung. Wieder am Waldweg angekommen stieg ich wieder auf meine Stute auf. Langsam gingen wir im Schritt los und machten uns auf dem schnellsten Weg nach Hause. Nachdem wir auf dem Hof angekommen waren ritt ich vor dem Stall und stieg von Laila wieder ab. Die junge Stute hatte ihre Sache gut gemeistert und ich lobte sie. Eilig führte ich die beiden in de Stall und stellte das Folen zuerst einmal in Lailas Box. Laila sattelte und trenste ich dann ab und brachte sie auf den kleinen Paddock neben dem Stall. Nun ging ich wieder in den Stall zu dem kleinen Fohlen. Auf dem Weg zum Stall hatte ich schon einen Tierartz angerufen und war nun im Stall. Ich tastete vorsichtig die Beine des jungen Pferdes ab und bemerkte das dieses Fohlen gar nicht scheu war. Schnell traff der Tierartz ein und ich erzählte ihm die Lage. Schnell kontrollierte er auch das Fohlen und suchte mit einem Gerät nach einem Chip. Es war einer zu finden, aber anscheinend war der Besitzer nicht vertreten. Ich nickte und nahm das Fohlen erstmals bei mir auf bis wir genaueres wissen. Der Tierartz ging wieder und ich brachte das Fohlen in die Box neben Laila und überlegte wie er heißen sollte. Schnell hatte ich dann auch einen Namen gefunden. Take it off sollte der Kleine heißen. Ich lächelte und überlegte wieso er wohl dort ihm Wald angebunden war. Ich gab dem kleinen eine Möhre und ging danach wieder aus dem Stall. Im Haus nahm ich meinen Laptop und suchte auf vielen Pferdeseiten, ob jemand ein Fohlen vermisste...​
    • Higgischatz
      Ein Langweiliger Tag & endlich hab ich ein iPhone

      Nachdem ich aufgestanden war und etwas gegessen hatte ging ich aus dem Haus um zu meinen Pferden zu gehen. Fast alle sollten heute auf die Weide kommen aber manche mussten auch im Stall bleiben oder durften zuerst ein paar Runden in der Führanlage drehen. Allerdings durften sich Take it off und Geysir erstmals in der Halle austoben. Im Stall angekommen machte ich einen kurzen Kontrollgang durch den Stall und ging zu Geysir und Take it. Die beiden Hengstfohlen hatten eine Box nebeneinander und sollten zusammen in der Halle sich austoben. Ich ging zuerst zu Geysir, einem Reitponyhengst mit schicker Färbung, holte ich als erstes aus der Box. Dann kam Take it dran. Die beiden Fohlen brachte ich in die Reithalle und lächelte als ich die Fohlen sah wie sie ein Rennen machten. Die Fohlen galoppierten nebeneinander her, doch Take it off hatte einen klaren Vorteil. Schließlich war sein Vater ein sehr bekanntes Rennpferd. Ich sah den Fohlen lächelnd zu und fang sie dann wieder ein. Danach brachte ich die beiden zu der großen Fohlenweide. Die Fohlenweide befand sich in der Nähe eines kleinen Wäldchens. Es gab sogar einen kleinen Bach der sich auf dem Gelände der Weide befand aus dem die Fohlen auch trinken konnte, doch die kleinen Pferde plantschten lieber im Wasser und versuchten den schmalen Bach zu überspringen. Dadurch zeigte sich sehr schnell welches Fohlen springbegeistert war und welches eher nicht. Nachdem Take it und Geysir sich auf der Weide befanden ging ich zurück zum Stall. Tahir und Ganway waren nun die nächsten. Tahir benahm sich wie immer einfach nur grandios. Total brav und dennoch sehr neugierig. Das Fohlen würde später wahrscheinlich der totale Gentleman sein. Aber auch Ganway war ein erstklassiges Fohlen. Schließlich war er schon gekört. Nachdem die beiden Fohlen ihre Kameraden begrüßt hatten ging ich wieder in den Stall. Lady Shogun und Remix of Horror waren als nächstes dran. Lady war eher die ruhigere und tänzelte nie, doch Remix war eine sehr aufgeregte Stute die ihren Dickkopf durchsetzen will. Trotzdem hatte ich auch diese beiden Fohlen sicher auf die Weide gebracht. Fail und Bélico Volturi machten ebenfalls kaum Probleme. Meine beiden Lieblingsfohlen tänzelten zwar ein wenig, aber trotzdem waren diese beiden Hengstfohlen auch schon gute Anwärter auf eine tolle Zukunft. Als letzes war nur noch Flying DC übrig. Die kleine Stute tänzelte neben mir her und ich strich ihr immer mal wieder über den weichen Hals. Nachdem die Stute auch auf der Weide war gönnte ich mir kurz eine Pause. Nun waren meine Großen dran. Silent Hill sollte in der Box bleiben, weil ich ihn von dem eigentlichen Käufer zurückgenommen habe. Er sollte sich erstmals wieder an seine alte Heimat gewöhnen bevor er wieder den Hof unsicher machen durfte. Nachdem ich ihm eine Möhre vorbeigebracht hatte ging ich zu Laila. Sie wurde von mir auf einen der Paddocks gebracht. Der hübschen Araberstute durfte Wasifa Gesellschaft leisten die vor kurzer Zeit an einer Krönung teilgenommen hatte. Die beiden Stuten waren wie beste Freundinnen und ich freute mich immer wieder wenn manche Pferde von mir sich gut verstanden. Nachdem ich dann wieder im Stall war holte ich Fleur und Hope. Die deutschen Reitponys brachte ich auf eine kleine Weide die sich neben dem Fohlenspielplatz befand. So nannte ich die Fohlenweide. Danach wurden Carhartt und Premium Silver auf einen Paddock neben dem Stall gebracht. Auch diese Hengste verstanden sich extrem gut. Danach waren Vanukas und Skyline an der Reihe. Diese beiden Ponyhengste mussten heute im Stall bleiben. Vanukas war momentan im Training und Skyline sollte sich noch etwas ausruhen bevor er eingeritten wurde. Ivi’s Girl und Code of Essence durften ebenfalls auf eine Weide die aber etwas abseits vom Hof war. Nachdem ich wieder im Stall war ging ich Damian. Der Ponymixhengst durfte nun auch auf die Weide, sollte aber vorher in die Führanlage. Burggraf durfte dem kleinen Hengst dort Gesellschaft leisten. Die beiden Hengste drehten ruhig ihre Runden in der Führanlage und ich ging wieder in den Stall. Meine Stuten Jamie und Rêve wurden auf dem großen Stutenpaddock gebracht. Dieser Paddock war eigentlich für Stuten die ein Fohlen erwarteten oder ein Fohlen an ihrer Seite hatten, doch momentan hatte ich keine tragenden Stuten auf dem Hof. Dafina und Love Game durften ebenfalls auf diesen Paddock und fühlten sich anscheinend wohl. Die kleine Black Butterfly, ein amerikanischer Mix, durfte auf die kleine Weide neben dem Stutenpaddock. Sie war noch nicht so lange hier zuhause und sollte deswegen zuerst mal sich mit den anderen Pferden vertraut machen, aber nicht direkten Kontakt aufnehmen. Schließlich wollte ich nicht, dass sich meine Stuten anzickten. Accino und Empire State of Mind durften mit Damian und Burggraf die Plätze in der Führanlage tauschen. Die anderen beiden Hengste durften wieder in den Stall. Nachdem Accino und Empire ihre Runden gedreht hatten, brachte ich die beiden auf eine Weide. Im Stall wieder angekommen fegte ich nochmal ordentlich die Stallgasse. Als ich fertig war ging ich wieder zurück zum Haus und bemerkte ein Päckchen das auf der obersten Stute lag. Ich nahm es und sah es mir genauer an. Es war eine rote Schachtel mit einer süßen Schleife. Auf dem Päckchen stand Für Katharina in einer edlen Schrift. Ich ging ins Haus und legte das Paket vorsichtig auf den Tisch. Nachdem ich meine Turnschuhe ausgezogen hatte ging ich wieder zu dem Päckchen. Langsam öffnete ich die Schachtel und staunte. In diesem Päckchen war noch ein Karton. Der Karton vom iPhone 3GS. Ich griff nach der Karte die in der Schachtel lag und las sie mir kurz durch. Mein Vater hatte das iPhone seines Chefs bekommen und nun wollte er es mir schenken. Ich staunte und nahm den iPhonekarton aus der Schachtel. Vorsichtig öffnete ich ihn und lächelte. In dem Karton lag ein iPhone 3GS. Es strahlte Buisness und Eleganz aus. Zwar nicht so wie ein tolles Dressurpferd aber dieses Handy war schon eine Klasse für sich. Ich lächelte und fing an mir die Anleitung kurz durchzulesen. Dann legte ich das Handy wieder in den Karton zurück und beschloss das alles morgen zu machen. Nun wollte ich zuerst meine Eltern anrufen.
    • Higgischatz

      Es war ein wunderschöner Tag, als ich mich an diesem Nachmittag per Fahrrad auf den Weg zu den Stallungen CrazyCleo's machte. Doch obwohl die Sonne schien und keine Wolke weit und breit am Himmel zu sehen war, war die Luft eisig kalt und man konnte sich nicht ohne Schal aus dem Haus wagen, und es war eigenartig still, denn alle hiesigen Vögel waren dabei, gen Süden zu fliegen.
      Zitternd zog ich den Kragen meiner Jacke höher - Gott sei Dank hatte ich den Geistesblitz, einen dicken, fetten Mantel über meinen ohnehin schon warmen Pulli zu ziehen!
      CrazyCleo erwartete mich bereits, und wir begrüßten uns, bevor sie mir auch schon mitteilte, was ich heute zu tun hatte - sämtliche Pferde bei Bedarf zu putzen und auf die Weide zu bringen, eventuell auch 1 oder 2 davon reiten. Dann erklärte mir noch schnell die einzelnen Eigenschaften der Tiere.
      Mit den Worten »Alles klar!« verabschiedete ich mich auch schon wieder von ihr und betrat den Stall. Als Erstes schlug mir der warme Duft von Stroh, Sattelleder und ... naja, Pferd eben entgegen. Einen Moment blieb ich in der Tür stehen, um den Geruch in mich aufzunehmen. Anschließend fing ich mit meiner Arbeit an.

      Als Erstes widmete ich mich dem Achal Tekkiner Titanium Babe, die CC zufolge eine nervöse, temperamentvolle junge Stute war. Rasch griff ich nach dem Halfter, das an der Boxentür hing, und betrat leise, beruhigende Worte murmelnd die Box. Vorsichtig schnüffelte Babe an meiner ausgestreckten Handfläche, bevor sie sich den Führstrick anlegen und hinausführen ließ. Das braunrot-weiß gescheckte Fell der Stute war blitzend sauber, also brachte ich sie schnell auf die Weide, während sie neben mir hertänzelte.

      Danach kam eine junge Welsh-B-Stute namens Festina, bei der ich sofort merkte, dass ich langsam und behutsam mit ihr umgehen musste. Aus dem Blick in den ruhelosen Auge der Falbstute erkannte ich, dass sie sich hier nicht so recht wohl fühlte, obwohl es in dieser Umgebung dazu gar keinen Grund gab - daraus schloss ich, dass sie anscheinend noch recht neu bei CrazyCleo war. Auch das gelbbräunliche Fell Festina's war sauber, und sobald ich ihr den Strick abgenommen hatte, schoss sie in wildem Tempo davon zu der laut wiehernden Titanium Babe.

      Nun kam der Arabermix Silent Hill. Der temperamentvolle Rappe war ein ebenso nervöser Kerl wie Babe, nur noch frecher und respektloser - falls das überhaupt möglich war. Bei ihm brauchte ich schätzungsweise am längsten, denn immer wieder legte sich der Staub auf das schwarze Fell des Hengstes. Schließlich war ich es Leid, tat so viel ich konnte und führte auch ihn auf die Koppel.

      Reb'l Fleur machte ihrem Vater Hochmoor alle Ehre. Sie war genauso lieb und einfühlsam, wie er es gewesen war, und hielt vollkommen still, während ich das glänzend schwarze Fell der jungen Stute von Dreck und Staub befreite. Genauso lieb verhielt sie sich auf dem Weg zur Weide - nicht einmal das aufgeregte Wiehern Silent Hill's konnte sie aus der Ruhe bringen.

      Auch die nächsten drei - der ruhige, "coole" Tekkenhengst Carharrt, der absolut niedlichste Connemara-Hengst, der mir je begegnet war, Vanukas, und die wunderschöne Reitpony-Stute Valentine's Hope for Life, die ihrer Mutter Hopeless unheimlich ähnlich war - waren ebenfalls relativ schnell sauber und Weide-fertig, und Ruck Zuck waren auch die außergewöhnlich gefärbten Felle der divenhaften American-Saddlebred-Stute Ivi's Girl und der ruhigen englischen Vollblut-Stute Code of Essence frei von jeglichen Dreck, bevor sie in anmutigen Galopp auf der Weide zu den übrigen Stuten liefen.

      Der niedliche Reitpony-Hengst Skyline war echt toll herangewachsen! Zugegeben, ich hatte einmal überlegt, ihn zu kaufen, es dann aber doch gelassen - als ich jetzt jedoch sah, zu was für einem Jungpferd er geworden war, wurde ich ernsthaft etwas ... traurig. Aber ich nahm es CrazyCleo nicht übel. Vielmehr genoss ich es, den außergewöhnlichen Schecken über die Weide toben und buckeln zu sehen.

      Die dunkle Tekkenstute Wasifa und der braune Mix-Ponyhengst Daiman waren genauso schnell auf der Weide, denn das Fell der beiden war genauso sauber wie das von Titanium Babe.

      Die wunderbare Laila ox war mir das liebste Pferd. Sensibel und liebenswert, wie sie war, konnte sie auch mal aufbrausen und zeigte deutlich ihre Meinung, wenn ihr etwas nicht passte - das war die Sorte Pferd, die ich am meisten mochte.
      Ich entschloss, sie zu reiten, und band sie vor der Box an. Ruhig und still sah sie mir zu, wie ich ihr Fell säuberte, schnaubte ab und zu zufrieden. Genauso bald war sie aufgesattelt und -getrenst, und wir machten uns auf den Weg zur Reithalle, denn trotz des Sonnenscheins wollte ich nicht in der Kälte draußen reiten.
      Ich ließ Laila erst einmal am langen Zügel 1O Minuten lang warmlaufen, band dabei allerdings auch schon einfache Hufschlagfiguren wie durch die Länge der Bahn wechseln ein, oder Zirkel.
      Etwas später trabte die Braunscheck-Stute mit perfekten, anmutigen langen Schritten über die Bahn, fast glich sie einer Baletttänzerin, setzte sie die Hufe doch perfekt aufeinander abgestimmt auf. Ihr Trab war zum Aussitzen wunderbar geeignet, schön ruhig und gleichmäßig. Vorsichtig gab ich das Kommando zum Galopp, und im selben Augenblick rundete Laila den schlanken Hals, schnaubte tief und einen Moment später rauschten wir im einwandfreien Arbeitsgalopp auf dem Hufschlag daher.
      Fröhlich und gut gelaunt pfeifend stieg ich etwa eine Viertelstunde später ab, lobte die junge Stute ausgiebig und führte sie zum Abdampfen noch einige Runden auf dem Hof umher, bevor ich sie rasch absattelte und ihr eine dicke Decke auf den Rücken packte. Dann gönnte ich ihr noch ein paar Möhren und eine Handvoll Pellets, die bereits in ihrem Futtertrog vorzufinden waren, und entließ auch sie auf die Koppel.

      Nun fehlte nur noch einer - der wunderschöne Achal-Tekkiner-Hengst Premium Silver.
      Ich entschloss mich, auch ihn zu reiten, trotz der Gefahr auf Hengstmarnieren - doch es stellte sich schnell heraus, dass er zu den bravsten Hengsten gehört, die ich kennenlernen durfte.
      Nur wenig Zeit später schwebte der wahrgewordene Traum von Pferd über den mit hellem Sand bedeckten Boden der Halle. Auch Silver glich einem wahren Tänzer, wie er auf dem Hufschlag unter meinem Hintern daherglitt.
      Wow!

      "Du hast echt wahnsinnig tolle Pferde!", schwärmte ich später bei CrazyCleo. Sie bedankte sich lachend, anschließend unterhielten wir uns noch eine Weile, und als ich schließlich heimfuhr, wurde es bereits dunkel. Was für ein genialer Tag!

      © Knutschkugel
    • Eddi
      Ein anstrengender und erfolgreicher Tag

      Heute sollte ein langer und anstrengender Tag werden und trotzdem freute ich mich. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt als mein Wecker mich halb sieben aufweckte. Seufzend streckte ich mich und sprang sofort aus um ihn auszuschalten. Sonst wäre er eventuell wieder gegen die Wand geflogen und ich hätte wieder nach etwas neuem suchen müssen. Mein erster Weg führte mich immer ins Bad. Nach einer Viertelstunde war ich auch mit allem fertig und lief hinunter in die Küche. Ein Toast und einen Cappuccino. Die waren schnell gemacht und während ich grob frühstückte, schaute ich die Morgennachrichten. Mein Gestüt überließ ich heute in die Hände von meinem Team, denn ich wollte zu einer Freundin fahren. Heute stand CrazyCleo an. Sie war momentan nur noch im Stress, solche Situationen hat leider fast jeder im Leben und ich wollte ihr ein wenig unter die Arme greifen. Denn für mehr als hinfahren, Pferde füttern und die ab und an mal rauslassen reichte ihre Zeit nicht aus. So wollte ich mich zumindest mal um jeden kümmern. Als Unterstützung nahm ich Nicole mit, die 16jährige Tochter meines Nachbarn. Sie liebte Pferde und würde mir eine große Hilfe sein. Wir hatten uns für um sieben verabredet, hieß ich musste los. Also schnell in Stiefel und Jacke, Reitsachen eingepackt, Handy, Leckerlies und zum Auto. Ich wollte Nicole bei ihr abholen, so musste sie nicht mit dem Fahrrad hierher kommen. Momentan hatte sie Ferien und war sonst immer mit auf meinem Hof, doch heute sollte es nach On Stranger Tides gehen. Als ich an dem Nachbarhof ankam, wartete sie da schon ungeduldig und sprang fröhlich ins Auto.
      Die Fahrt dauerte eine geschlagene halbe Stunde, obwohl das Navi etwas ganz anderes gesagt hatte, doch ankommen taten wir auch so. "Wie ist der Plan?” fragte Nicole mich. Ich beschloss erst zu füttern, dann alle auf die Weide zu bringen, die Stallarbeit zu machen und dann für jedes Pferd ein wenig Zeit einzuplanen, sei es auch nur Putzen. Nicole nickte begeistert und sprang aus dem Auto. Ich folgte ihr mit in den Stall. Dort kümmerte sie sich um die Fütterung der Fohlen und ich mich um die großen Pferde. Crazy besaß schöne Futterkammern mit eindeutigen Futterplänen, so waren wir schnell durch und die Pferde konnten in Ruhe frühstücken. Auch hingen an dem schwarzen Brett die Weidepläne und wir wussten, wer mit wem auf die Weide durfte. Also würden wir keine Probleme haben. Es dauerte nicht lange und die Pferde waren fertig, wieder übergab ich Nicole die Fohlen. Ich schnappte mir hingegen die Großen und brachte sie jeweils zusammen auf ihre Weiden. Als wir damit fertig waren und der Stall leer, holten wir uns Schubkarren und Mistgabeln. "Auf geht’s!” lachte ich und begann links, während Nicole die andere Seite machte. Wir hatten insgesamt 22 Boxen vor uns. Nach eineinhalb Stunden waren wir komplett durch. Wir hatten alle frisch eingestreut, die Heunetze auf gefüllt und die Tränken gesäubert. Nun nur noch durch die Stallgasse kehren und fertig. "Wir könnten jetzt mit den Pferden anfangen.” grinste ich und Nicole machte Luftsprünge. Sie hatte heute Morgen bei den Fohlen schon zwei Lieblinge gefunden, mit welchen sie ein wenig auf dem Hof spazieren gehen wollte. Dazu gehörten Fail und Lady Shogun. Beide Stutfohlen holte sie von der Weide, während ich die Putzboxen raussuchte. Sie begann bei Fail und ich kümmerte mich um Lady Shogun. Die beiden Fohlen waren eigentlich ganz brav, hatten ab und an zwar ihre Zappelminuten, aber sie waren ja noch klein. Lady war relativ sauber und ich hatte ihr helles Fell schnell fertig. Zwar haarte sie mächtig, aber daran konnte ich eh nichts ändern. Stattdessen entfernte ich die Knoten aus ihrem Langhaar und säuberte die Hufen. Das ging bei wem Warmblut ohne Probleme, Fail hingegen war sturer, was die Hufen betraf. Während Nicole vorne festhielt und das Fohlen beruhigte, hob ich vorsichtig die Hufen an und säuberte sie. Als wir fertig waren ließ ich Nicole mit den beiden alleine. Ich wollte mich nämlich um eines der Großpferde kümmern.
      Ich kannte noch keinen wirklich und entschied mich für Premium Silver. Er schien ein wirklich ruhiger Hengst zu sein. Mit gespitzten Ohren kam er mir entgegen, ließ sich aufhaltern und folgte mir ohne Probleme. Auch am Putzplatz benahm er sich einwandfrei und ich konnte mir schön Zeit lassen, um ihn zu putzen. Da er wirklich entspannt war, entschloss ich mich ihn zu reiten. Also suchte ich in der Sattelkammer sein Sattelzeug und Bandagen heraus. Zuerst bandagierte ich den jungen Hengst und sattelte ihn dann auf. Als wir danach fertig waren, ging es gemeinsam in die Halle. Dort stellte ich alles passend ein und gurtete noch mal nach. Zu Beginn ritt ich einige Runden im Schritt am langen Zügel, damit das Pferd warm wurde. Danach nahm ich einfache Bahnfiguren hinzu und nahm die Zügel auf. Silver war sehr feinfühlig, arbeitete aber auch sofort bereitwillig mit, sodass wir schon bald mit der Trabarbeit anfangen konnten. Er besaß richtig schöne Gangarten. Fließend und leicht wie eine Feder. Als die einfachen Bahnfiguren ohne Probleme klappten, nahm ich auch die Seitengänge hinzu. Ich wechselte oft die Hand, damit er auf beiden Seiten gleichmäßig gearbeitet wurde. Dann kam auch noch der Galopp dazu. Ich muss sagen, ein Traum von Pferd. Ich schien nichts in den Händen zu halten und konnte ganz ruhig sitzen. Silver hörte auf die kleinsten Hilfen und ließ sich ohne Probleme lenken. Das war richtig angenehm und ein guter Start für diesen Morgen. Nach einer Stunde hörte ich auf und ritt im Schritt ab. Silver war schon recht verschwitzt, denn in der Zwischenzeit war auch die Sonne herausgekommen. Als wir am Putzplatz waren sattelte ich ihn flott ab und warf ihm eine Abschwitzdecke über, denn dafür, dass erst April war besaß er schon kein Winterfell mehr. Ich bandagierte ihn ab und verstaute die Ausrüstung. Dann führte ich ihn noch ein wenig trocken, eh er zurück auf die Weide durfte. Nicole war auch inzwischen wieder da. Diesmal entschied sie sich zu reiten. Wir wollten gemeinsam in die Halle. Ich wollte longieren und sie reiten. Das würde sicherlich kein Problem werden. Nicole hatte sich die Welshstute Festina herausgeguckt und ich schnappte mir dazu Hope for Life. Die beiden Stuten standen nämlich gemeinsam auf einer Weide und würden sich so auch in der Halle zusammen vertragen. Zuerst war jedoch putzen angesagt. Da hatte ich mehr Glück als Nicole. Zwar haarte auch Hope sich, aber dafür war sie sauber im Gegensatz zu Festina. Die hatte sich anscheinend genüsslich gewälzt und sah nun aus wie ein kleines Wildschwein. Ich brauchte aber auch länger bei dem Langhaar der Stute und mit Hufe auskratzen waren Hope und ich uns auch nicht immer einig. Doch als wir dann fertig waren, bandagierte ich sie flott, holte Kappzaum und Longe und suchte noch nach einer Peitsche. Nicole war auch mit dem Satteln fertig und wir konnten losgehen. Ich wählte mir den hintersten Zirkel und ging direkt auf den zweiten Hufschlag. Erstmal konnte Hope sich im Schritt auf jeder Seite warmlaufen. Das Gleiche machte auch Nicole, nur dass sie auf Festina draufsaß. Die Welshstute schien leicht unsicher und aufgeregt, aber die Anwesenheit von Hope ließ sie schnell entspannen. Mit der Reitponystute konnte ich schnell anfangen zu arbeiten. Wir begannen auf einem kleineren Zirkel, denn oft schien sie noch nicht longiert geworden zu sein. Doch sie lernte schnell und machte keine großen Probleme. Auch Festina trabte jetzt schon fleißig und die Welshsstute besaß traumhafte Gänge. Hope lief auch traumhaft, locker und entspannt. Beide Stuten waren richtig schick anzusehen. Nach unserer Aufwärmphase konzentrierte ich mich jedoch genauer auf Hope. Ich begann mit genauer Trabarbeit, übte die Übergänge und nahm auch den Galopp hinzu. Wenn sie auf einem kleinen Zirkel einwandfrei lief, würde sie auf dem großen auch keine Probleme haben. Aber der Weg dahin würde noch ein weiter sein. Dennoch trainierten wir gerade fleißig und Hope schien auch Spaß zu haben. Auch Festina schien zufrieden zu sein. Nicole besaß eine sehr weiche Hand und war eher der vorsichtige Reiter, genau das richtige für die schüchterne Welshstute. Ich beendete meine Arbeit schon nach 35 Minuten, länger würde die Konzentration von Hope auch nicht anhalten. Ich führte sie ein wenig trocken und ließ Nicole dann allein. Am Putzplatz putze ich noch mal über Hope drüber und brachte sie dann auch schon wieder auf die Weide.
      Diesmal entschied ich mich wieder für einen Hengst. Diesmal war der kleine Skyline an der Reihe. Er sah wirklich herrlich aus mit seinem Leopardenmuster. Ich begann ihn gründlich zu putzen und war dann auch schon schnell fertig. Dann holte ich sein Sattelzeug und Gamaschen. Bei der Trense zickte er ein wenig herum, aber das hatten wir schnell geklärt. Als ich dann fertig war, gurtete ich noch mal nach und schwang mich in den Sattel. Mit ihm wollte ich eine Runde ins Gelände. Zwar könnten Hengstmanieren auf dem Plan stehen, aber da unterschied er sich nicht mehr von meinen Hengsten. Nicole kam derweil auch wieder. Sie sagte mir noch, dass sie sich um Take it Off und Remix of Horror kümmern wollte. Ich nickte nur noch und ritt dann Richtung Wald. Skyline machte so gut wie keine Probleme, lief locker und ruhig vor sich hin. Er schien das Frühlingswetter zu genießen und bester Laune zu sein. Mir ging es genauso. Den Wald durchquerten wir größtenteils im Trab und wichen geschickt den Spaziergängern aus. Auf einer der großen Wiesen wagte ich auch einen Galopp und wurde nicht enttäuscht. Skyline benahm sich richtig vorbildlich und wir kamen sicher wieder auf dem Hof an. Dort hatte Nicole schon Damian am Wickel. Sie wollte mit ihm eine Runde spazieren gehen. Fertig geputzt war er auch schon. Ich sattelte erstmal Skyline ab und brachte den dann auch direkt wieder auf die Weide. Stattdessen holte ich mir Laila und Wasifa. Beide Vollblutstuten wurden gründlich geputzt und dann gingen wir gemeinsam in die Halle. Dort durften sich die beiden austoben. Zwar musste ich sie ab und an mal antreiben, aber Laila schien Spaß zu haben und steckte Wasifa schnell mit an. Ohne Probleme preschten sie durch die Bahn. Als sie sich dann beruhigt hatten, legten sich beide auch mindestens einmal hin und sahen binnen Sekunden aus wie paniert. Ich würde mir nachher wohl noch mal die Mühe machen und sie einigermaßen sauber putzen, auch wenn es eigentlich sinnlos war. Wasifa besaß allerdings wunderschöne Gänge und ein angenehmes Gemüt. Laila war mir ab und an mal zu stürmisch, oder ihr war in den letzten Tagen einfach nur zu langweilig gewesen. Nach einer Weile fing ich sie dann auch wieder ein, dafür hatte ich die Leckerlies als Bestechungsmittel mitgenommen. Beide kamen wieder zum Putzplatz. Ich putzte sie gründlich und brachte sie zurück auf die Weide. Nicole kam auch gerade von der Hengstweide wieder. "Und nun?” ich entschied mich für eine Mittagspause und packte Sandwiches und Cola aus.
      Nach einer halben Stunde machten wir uns wieder ans Werk. Nicole wollte die letzten drei Fohlen in der Halle laufen lassen und sie ein bisschen mit Schrecktraining ärgern. Dazu gehörten Ganway, Flying DC und Bélico Volturi. Drei ungestüme junge Hengstfohlen. Da warf es nicht schlecht, wenn die öfters mal beschäftigt wurden, eh sie auf dumme Gedanken kommen würden. So etwas war nämlich sehr ungesund. Ich schnappte mir Reb’l Fleur und begann die Stute gründlich zu putzen. Die Stute war sehr empfindlich und sensibel. Deswegen ging ich ruhig und vorsichtig mit ihr um und ließ mir viel Zeit. Dafür putzte ich sie gründlich und nach einer halben Stunde sah sie richtig schick aus. Dabei beließ ich es dann aber auch. Ich brachte sie zurück auf die Weide und nahm mir direkt Titanium Babe mit. Mir tat es zwar leid, aber so viel Zeit hatten wir nicht mehr. Nicole war inzwischen wieder aus der Halle raus und so konnte ich mit der Achal Tekkiner Stute hinein. Ich hatte sie gründlich geputzt und wollte sie nun noch eine Viertelstunde lang longieren. Dabei baute ich auch Trabstangen und Cavaletti ein. Das Training war zwar nicht lang, dafür aber intensiv. So war Titanium danach auch k.o. und ich konnte sie zurück auf die Weide bringen. Nicole hatte währenddessen fleißig Vanukas geputzt und war mit ihm spazieren gewesen. Er schien ein ganz liebes Pony zu sein, zumindest war sie mit ihm zufrieden und hatte ihn auch gründlich geknuddelt. Eine Schmusestunde, das fand der Hengst bestimmt toll. Zum Schluss blieben nur noch vier Pferde übrig. Als erstes schnappten wir uns die beiden Hengste. Nicole holte sich Carhartt und ich schnappte mir Silent Hill. Beide Achal Tekkiner putzten wir gründlich. Wir ließen uns Zeit und quatschten miteinander. Mehr würden wir mit den Hengsten sowieso nicht machen und das war vielleicht auch gut so. Silent Hill traute ich nicht so wirklich, hinter der Fassade steckten doch einige Hengstmanieren und die konnte ich heute nicht gebrauchen. Beiden schien es aber dennoch zu gefallen, umsorgt zu werden. Nachdem wir sie zurückgebracht hatten, standen nur noch die zwei letzten Stuten an. Das waren Code of Essence und Ivi’s Girl. Auch die beiden putzten wir gründlich und dann entschied ich, noch eine Runde auszureiten. Es war zwar schon um fünf, aber eine kleine Runde würden wir noch schaffen. Also schnell die Pferde aufgesattelt und in den Sattel geschwungen. Schon konnte es losgehen. Wir drehten eine dreiviertelstündige Runde durch den Wald. Machten auch ein kleines Wettrennen auf der Wiese und ritten dann die letzten 10 Minuten im Schritt wieder zurück. Dort putzten wir die beiden Stuten noch mal und brachten sie direkt in ihre Boxen. Daraufhin folgten auch die restlichen Pferde und Fohlen mit in den Stall und wir kümmerten uns noch um die Abendfütterung. Als die dann durch war, schalteten wir das Licht im Stall aus, verschlossen die Türen ordentlich und fuhren erschöpft, aber zufrieden wieder nach Hause.
      13886 Zeichen © by me
    • Eddi
      02.08.2012 - Morgendlicher Besuch

      Ich gab zu, sie waren mir einfach zu schade, zudem hatte ich es Cleo versprochen, ab und an mal vorbeizuschauen. Gähnend lief ich über das Gelände von Stranger Tides, direkt auf den Stall zu. Ich begrüßte die hübschen Tiere und begann direkt mit der Fütterung. Zuerst die Großpferde und danach die Fohlenabteilung. Es dauerte nicht lange und ich war fertig. Zufrieden musterte ich die Tiere, heute hatten alle einen freien Tag, da meine Zeit leider nicht mehr zuließ. Meine Hündin Nessie flitzte über den Hof und genoss die frische Sonne. Während die Pferde frühstückten, begab ich mich zu den Weiden und kontrollierte die Tränken und Zäune. Nach einer halben Stunde kehrte ich zurück und schnappte mir die ersten beiden Halfter. Als erstes halfterte ich die schöne Welshstute Festina und die junge Tekkendame Titanium Babe auf und brachte sie zur Weide. Danach folgten die Araberstute Laila und Ponystute Reb’l Fleur. Momentan machten sie mir, oh Wunder, keine Probleme, denn sie waren in den letzten Tagen fleißig bewegt worden und ausgelastet. Hope for Life und die große Ivi’s Girl folgten als nächstes und kamen auf ihre Weiden. Zum Schluss schnappte ich mir noch die Vollblüter Code of Essence und Wasifa. Zufrieden mit allem, kamen nun die Hengste an die Reihe. Der kleinste, Damian, machte schon am meisten Terror, Skyline war jedoch auch nicht besser. Flott brachte ich die beiden raus. Danach folgten noch Premium Silver und Carhartt, eh zum Schluss der tänzelte Silent Hill und Vanukas den Weg auf die Weiden fanden. Zufrieden machte ich mich in die Fohlenabteilung. Erst kamen Fail und Geysir an die Reihe. Gleich darauf folgten Ganway und Bélico Volturi. Nachdem ich die vier aufgeregten rausgeschafft hatte, halfterte ich die aufgeregten Vollblüter Remix of Horror und Flying DC auf. Als allerletztes holte ich die Warmblüter Lady Shogun und Take it off aus dem Stall. Nachdem alle Pferde draußen standen, begann ich die Boxen auszumisten. Danach streute ich frisch ein und füllte die gesamten Heunetze auf. Zufrieden mit meinem Werk, machte ich mich auf den Heimweg. Heute Abend würde ich noch einmal kommen, die Pferde reinholen und füttern.
      2159 Zeichen © by me
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Higgischatz
    Datum:
    25 Nov. 2010
    Klicks:
    632
    Kommentare:
    13