1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
kira

Realités ♛

Falabella | Hengst | gekört

Realités ♛
kira, 16 Juli 2015
    • kira
      Alte Berichte
      Chica
      Pflegebericht für Stellis Zuchtpferde

      Forever Yours, Schoko, Realités, Saphir, Palimé, Falada, Embassy, Sumer Wine, Edurance Clash, Akhawi, Pacey, Mejorano, All in All, Punt, Red Diamond, Silvano, Ysun
      Heute ging ich seit Langem mal wieder auf Stelis Hof. Dort ging ich durch den Stall und an den Wiesen entlang. Als erstes ging ich zu Forever Yours. Das Fohlen wäre bereits für die Zucht zugelassen. Ich holte die Trakehnerstute von der Koppel und band sie am Putzplatz an. Ich holte den Putzeimer und bürstete zuerst das Fell von ihr kräftig durch. Als es wieder schön glänzte, soweit Winterfell glänzen kann, holte ich eine Longe und ging mit Forever Yours in die Halle. Dort ließ ich sie zuerst etwas Freilaufen, dann rief ich sie zu mir und hakte die Longe ein. Nach langem Warmlaufen ließ ich Forever Yours antraben. Sie machte ihre Sache super. Schließlich wechselte ich die Hand und ließ sie auch hier traben. Nach einiger Zeit ließ ich Forever trocken laufen und danach wieder etwas Freilaufen. Danach entließ ich sie mit einer Möhre wieder auf die Koppel.
      Danach holte ich die beiden Ponyhengste Realités und Schoko auf den Putzplatz. Nachdem ich auch sie geputzt hatte, ging ich mit den beiden in die Halle. Ich ließ beide von den Stricken los und ließ sie Freilaufen. Die Zwei geschäftigten sich eigentlich ganz gut alleine. Ich hatte ein paar Trabstangen ausgelegt, die die beiden mieden. Deshalb holte ich eine Peitsche und trieb die beiden auch über die Trabstangen. Im zügigem Trab legten die beiden Hengste eine schöne Show hin. Schließlich hakte ich die Zwei wieder an die Stricke und brachte jeden zurück in seine Box.
      Als nächsten kamen die Stuten von Stelli an die Reihe. Saphir, Palimé, Falada, Embassy und Summer Wine wurden nacheinander geputzt. Zu Fünft brachte ich die Stuten in die große Halle. Dort jagten sie zuerst etwas durch die Halle, über die noch da liegenden Trabstangen hinweg. Als sie sich etwas beruhigt hatten achtete ich darauf, dass sie immer in Bewegung blieben. Die Stuten schnaubten, schnappten ab und zu mal und liefen ausgelassen durch die Halle. Das Hufgetrappel erfüllte mich mal wieder mit Lebenslust. Und ich wusste auch schon, wie ich das später ausleben könnte. Aber erst einmal beschäftigte ich mich mit den Stuten. Nach einiger Zeit ließ ich alle die Hand wenden. Brav machten sie alles mit. Nach der Hallenzeit legte ich jeder Stute eine Decke um, da ich keine Lust hatte später noch einmal zu putzen, und brachte sie auf die Koppel.
      Nun Ging es an die Hengste. Edurance Clash war der Erste. Da ich auch noch für die anderen Hengste meine Zeit brauchen würde, putzte ich Edurance nur flüchtig über. Dann ging ich mit ihm in die Halle. Nach kurzen Warmlaufen an der Longe ließ ich ihn ein wenig traben. Danach ein Handwechsel. Auch hier traben, danach trockenlaufen. Edurance schnaufte ganz schön. Auch ihm warf ich eine Decke über und ließ ihn noch etwas auf die Koppel.
      Akhawi und Pacey waren die nächsten beiden. Auch diese zwei putzte ich und ließ sie dann in der Halle frei laufen. Nach etwa einer halben Stunde pfiff ich beide zu mir und nahm sie wieder an die Stricke. Ich warm jedem eine Decke über und brachte auch diese Zwei auf die Koppel.
      Mejorano und All in All kamen in die Reihe. Während sich ein Mädchen ganz lieb und All in All kümmerte, konnte ich Mejorano in der Halle in Ruhe longieren. Nach eine halben Stunde warf ich ihm eine Decke über und brachte ihn auf die Koppel. Genauso war der Ablauf bei All in All. Das Mädchen hatte ihn gründlich geputzt und er war sehr entspannt.
      Pount, Red Diamond und Silvano kamen als letzte Hengste an die Reihe. Ich putzte die Drei gründlich auch ließ auch sie etwas Freilaufen, bevor ich sie mit Decken auf die Koppel brachte.
      Mit klopfendem Herzen ging ich dann wieder in die Stallgasse. Es war nur noch eine Box frei. Auf dem Boxenschild ganz in großen Buchstaben Ysun. Mein Herz raste, als ich der Stute meine Hand entgegenstreckte. Sie beachtete sie nicht. "He meine Große...", sagte ich seufztend. War sie traurig, eingeschnappt oder wütend? Ich wusste es nicht. "Ich weiß, ich war lange nicht mehr da...", seufzte ich. Sie schaute mich aus ihren großen, braun-blauen Augen an. Anklagend, irgendwie. Ich streckte ihr abermals meine Hand entgegen. Dieses mal schnuffelte sie dran und leckte sie dann ab. ich holte ein Leckerlie aus meiner Tasche. Zögernd nahm sie es. Ich trat in die Box ein. Ysun regte sich kein Stück. Aufmerksam sah sie zu, wie ich das Halfter nahm. Sie zog ihren Kopf nicht zurück, als ich ihr das Halfter über den Kopf zog, wie sie es normalerweise bei Fremden tat. Ich klopfte ihren Hals und führte sie nach draußen. Der Wind wehte durch den Hof. Ysun blähte ihre Nüstern. "Du willst laufen, hm?", sagte ich lächelnd. Ich putzte sie gründlich, und man sah, wie Ysun diese Prozedur genoss. Ich klopfte sie ab und zu und redete ihr behutsam zu. Dann brachte ich den Putzkasten weg und holte ihre Trense und eine Longe. Ich hatte nicht vor, sie zu reiten. Aber longieren war einen Versuch wert. Ich führte sie in die Halle. Aufgeregt trippelte sie von einem Huf auf den anderen. "Also gut.", sufzte ich. Ich hängte ihr die Zügel um den Hals und ließ sie los. Sie schaute mich an. "Na los!", sagte ich und gab ihr einen Klaps auf den Po. Sofort preschte sie los und rannte buckelnd, schnaubend und schüttelnd durch die Halle. Nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder gefangen. Die erste Energie war raus. Sie kam zu mir, was mich wunderte. "Na, du erkennst mich wohl doch noch.", sagte ich sanft. Ich klopfte ihren Hals und hakte die Longe ein. Nach einer Viertelstunde ließ ich sie antraben. Gehorman verfiel Ysun in einen leichten Arbeitstrab. Nach einem Handwechsel und weiterem Trab ließ ich sie trockenlaufen. Dann brachte ich sie ebenfalls auf die Koppel.
      Dann holte ich die Anderen schon wieder in die Ställe. In genau der Reihenfolge, wie ich sie auf die Koppel gebracht hatte. So hatte Ysun auch noch etwas Spaß auf der Koppel.
      Nach einer Stunde war dann auch Ysun wieder im Stall. Ich fütterte jedes Pferd, jedes Pony. Jede Stute, jeden Hengst.
      Dann schrieb ich Stelli noch eine Nachricht, dass ich mich um ihre Pferde gekümmert hatte und verließ zufrieden den Stall.

      NorwegeerStar

      Heute würde ich einmal bei Stelli im Stall helfen, weil siemich darum gebeten hatte. Schon früh am Morgen stand ich also in denHauptstallungen des Gestütsund ließ mich von den 13 Pferden begrüßen, dieungeduldig auf ihr Futter warteten. Nachdem ich auch in den Nebenstallungensowie dem Zuchttrakt gefüttert hatte, brachte ich die Pferde je zu zweit nachdraußen. Anschließend verbrachte ich den gesamten Vormittag damit, die Boxenauszumisten und neu ein zu streuen.
      Nach einer kleinen Pause gegen Mittag, fing ich mit Minstrel,La Bella Goia und Faithful an, in dem ich die drei Stuten in die Reithallebrachte und sie dort zusammen laufen ließ freudig über die Bewegung,stachelten sich die drei gegenseitig an und ich hatte so gut wie keine Arbeitsondern konnte in aller Ruhe in der Mitte der Halle stehen und zusehen.
      Nachdem die drei ordentlich gearbeitet hatten, sammelte ichsie regelrecht ein und führte sie zurück auf die Weide, wo sie sich ziemlichschnell daran machten das saftig grüne Gras ab zu rupfen.
      Als Payty, Captain Skywalker und Midnight mit zur Hilfekamen, schnappten wir uns Kalinka, Grande Couleur, Ready to Talk und Never sayNever und fingen an die vier Fohlen erst einmal gründlich von einer dickenMatschschicht zu befreien. Es war mir ein Mysterium, wie sie das auf dertrockenen Weide geschafft hatten.
      Eine gute viertel Stunde später verließen wir den Hof undmachten mit den vieren einen Spaziergang, wobei mit Valentines Never say Nevermit Vorliebe in die Finger oder den Führstrick biss, dass ich bei unsererRückkehr mehrere blau bis blutige Finger besaß die anderen drei hatten nichtsolche Probleme gehabt.
      Nachdem wir die vier Füllen wieder auf die Weide entlassenhatten, holten wir Lago Puccini, Arriverderci, Kovu und Jade von der Weide,machten die vier Hengste fertig und versuchten dabei alle samt heile zubleiben. Gar kein so einfaches Unterfangen, wie wir feststellten, als wirzusammen auf dem Platz ritten und jeder sichtlich bemüht war das Pferd untersich unter Kontrolle zu halten.
      Nach einer Schweißtreibenden Stunde Arbeit spritzten wir LagoPuccini, Kovu, Arriverderci und Jade ab und brachten sie zurück auf die Weide,wo sie mit Buckeln und wehendem Schweif in die hinterste Ecke verschwanden.
      Midnight und Captain Skywalker sagten, dass sie nun nachhause müssten, da ihre eigenen Pferde warteten, doch Payty wollte weiter beimir bleiben und helfen, weshalb wir uns Ben und Secret Sign fertig machten undeinen gemütlichen Ausritt in den wunderschönen Wald machten, wobei wir wie Frauenes halt so taten den neusten Klatsch und Tratsch austauschten. Kurz vorm Endelegten wir eine ungewollte Galoppstrecke ein, weil Ben sich vor einemaufheulenden Motor erschrak und Payty auf Secret Sign mir folgte.
      Als wir die beiden später wieder auf die Weide brachten, warder Vorfall schon wieder vergessen, dafür brauchten unsere schweren Arme jedocheine Pause, weshalb wir eine halbe Stunde lang im Reiterstübchen saßen und..nichts taten.
      Als wir gegen 17 Uhr den Nebenstall betraten, dachte ich,mich Trifft der Schlag, als ich sah, wie viele Pferde noch auf ihre Bewegungwarteten.
      Als wir uns nun Kalympia, Sintia, Glammy, Alcar und LevistoZ schnappten, um diese Kleinherde laufen zu lassen was sich im nachhinein alsvielleicht nicht ganz so schlau erwies, da Alcar und Levisto Z sich dermaßenhoch schaukelten, dass wir sie gar nicht mehr gestoppt bekamen. Nach einerdreiviertel Stunde erst wurde es de beiden Hengsten zu langweilig und wirkonnten alle Pferde aus der Halle retten. Wobei Retten wirklich das richtigeWort war, denn als erstes nahmen wir die beiden Streithähne aus der Halle undflüchteten mit ihnen in den Stall, erst danach ließen wir die anderen wiederauf die Weide.
      Als Payty und mir während eines weiteren Ausritts, bei demsie auf Lovestory saß und Diana als Handpferd hatte und ich auf Conversationsaß und ich die flotte Let the flames begin an der Hand hatte, bewusst wurde,dass wir es unmöglich schaffen würden auch noch die 17 Zuchtpferde zu pflegen,riefen wir nach Hilfe via Sms und Telefon.
      Kaum eineinhalb Stunden später standen IcelandGirl, Wolke,Fiorinn, Chica, Riku und Toffifee auf dem Hof und sahen uns mit gemischtenGesichtsausdrücken entgegen. Ihr habt gerufen, wir kommen. Lachte Wolke undwir verteilten die Pferde, jeder zwei und ich würde mich später in aller Ruhenoch um Forever Yours kümmern.
      Es war, als hätte man Tauben aus ihrem Schlag gelassen; amAnfang herrschte ein heilloses Chaos, alle wuselten durcheinander und liefensich in den Weg, doch nach einer halben Stunde hatte jeder in seinen Rhythmus gefunden,standen wir anfangs noch alle zusammen in der Stallgasse und man hatte dasgleichmäßige Streichen der Bürsten über das Fell der Pferde gehört, so war esnun leer und ich stand mit Embassy als letzte in der Stallgasse, schnell stiegich auf und ritt sie auf den Platz, wo wir uns erst Zeit ließen uns aneinanderzu gewöhnen und kurz vorm Ende traute ich mich sogar mit ihr ein paar kleinereSprünge zu machen. Es war ein herrliches Gefühl, wie fliegen nur besser.
      Irgendwie trennte ich mich nur ungern von der hübschenKnappstrupperstute, doch schließlich entließ ich auch sie auf die Weide, wo siesich genüsslich wälzte und dann zu dne anderen pendelte. Schoko, ein SchokofarbenerShettyhengst, wartete schon auf mich. Na, was machen wir zwei nun? fragte ich,doch, was blieb mir auch anderes übrig?, holte ich seine Trense und eine Longeund nach dem ausgiebigen Putzen vergnügte ich mich an den süßen Gängen desabsolut lieben Ponys. Auch Summer Wine und Red Diamond, Silvano und Pount, Ysunund All in All, Mejorano und Palimé, Falada und Pacey, Saphir und Akhawi alsauch Realités und Edurance Clash standen wieder auf der Weide also war ichdie letzte. Und tatsächlich waren die anderen schon im Stall und unterhieltensich, anschließend halfen sie mir noch die Pferde alle wieder rein zu holen unddie Abendration Heu zu verteilen.
      Schließlich war es geschafft, Stellis Pferde waren allebewegt worden.. und ich tot müde.

      NorwegeerStar

      Sammelpflegi für Stellis Pferde

      Ein weiteres mal erklärte ich mich dazu bereit, mich um Stellis Pferde zu kümmern. Natürlich hatte ich auf meinem Hof genug zu tun, zumal wir nun bald umziehen würden, aber das hielt mich nicht davon ab mit Quito einen ausgedehnten Ausritt zu Stellis Gestüt zu machen. So sah der schreckhafte Wallach auch mal etwas von der Welt! Brauchte ich mit dem Auto eine knappe halbe Stunde, so war ich zu Pferd doch deutlich langsamer, weil wir einige Umwege nehmen mussten, und mir fiel ein Stein vom Herzen, als wir heile bei Stelli ankamen. Vielen Dank für deine Hilfe, Norwi! Mein Stallbursche eilt dir auch zur Hilfe und Quito kannst du in eine Box stellen. Liebe Grüße, Stelli. Der Zettel pinnte an der großen Stalltür und ein Lächeln lag auf meinen Lippen. Immer auf Achse diese Frau.
      Gesagt getan sattelte ich Quito ab und stelle ihn in eine Box, wo er sich erfreut über das Heu hermachte, und auch schon im nächsten Moment stand ein verdutzter Stallbursche vor mir. Wer bist du? Deine Aushilfe für heute. Sagte ich und schwenkte dem jungen Mann den Zettel vor der Nase herum.
      Eine halbe Stunde standen 39 Pferde(!!!) auf den Weiden und zupften das grün leuchtende Gras. Obwohl im Wetterbericht heute Morgen gesagt wurde, dass es regnen sollte und in teilen Deutschlands sogar heftige Gewitter runter kommen könnten, strahlte mir von dem blauen Himmel die Sonne entgegen. Kein Regen, kein Gewitter.
      Aber jetzt fing die wirkliche Arbeit erst an; denn es hieß 39 Pferdeboxen auszumisten, wieder ein zu streuen, 39 Tröge zu schrubben und Paddocks ab zu äppeln. Und obwohl ich Mattis - der Stallbursche, eigentlich hieß er Matthias, aber er hatte gesagt, er würde lieber Mattis genannt werden zur Hilfe hatte, dauerte das alles zusammen über drei Stunden, aber meine Laune war noch immer strahlend. Im Gegensatz zu dem Himmel draußen, denn von dem blau war nichts mehr zu sehen, sondern nur noch weiße Wattebauschwolken.
      Aufgrund der Tatsache, dass Mattis und ich unter enormen Zeitdruck litten, ließen wir die Fohlen Diana, Forever Yours, Valentines Never say Never, Ready to talk, Kalinka und Grande Couleur heute das angenehme Wetter auf der Weide auskosten und beschlossen, dass heute somit kein Fohlentraining stattfinden würde.
      Lago Puccini, der Hengst, der mich bei meinem letzten Besuch schon so fasziniert hatte, war auch heute wieder der Sonnenschein pur, kam mir auf der Weide freudig entgegengetrabt, während Mattis La Bella Goia von der Stutweide holte. Zusammen machten wir die beiden fertig, ritten in die Halle, wo wir uns ein paar Sprünge aufgebaut hatten und nach dem ausgiebigen Warmreiten klappte dieses Springtraining wirklich hervorragend. Nach dem Reitne putzten wir die beiden abermals und brachten sie dann in ihre Boxen.
      Arriverderci und Kovu waren die nächsten auf unserer imaginären Liste, die wir nun abzuarbeiten versuchten. Die beiden ließ ich zusammen in der Halle frei laufen und anschließend kleine Sprünge springen, während Mattis das selbe mit den Stuten Faithful und Minstrel auf dem umzäunten Außenplatz machte. Auch die vier brachten wir anschließend in den Stall und somit in ihre Boxen. Ben, Secret Sign und Jade waren die nächsten, über die wir uns hermachten, longierten die drei Hengste nacheinander, ehe jeder in seine Box wanderte.
      Kurz darauf waren wir also wieder an der Weide, beide schon relativ erledigt aber wir waren noch lange nicht fertig. Mit Conversation und Let the Flames Begin machten wir einen Ausritt, nahmen uns dabei Lovestory oder so und Glammy als Handpferde mit und es war das erste mal, dass wir ein wenig durchatmen konnten. Nach einem entspannten Ausritt brachten wir die vier Stuten in ihre Boxen zurück. Levisto Z blieb wegen einem Turnier am Wochenende heute verschont und auch Alcar hatte heute seinen freien Tag.
      Sinita und Kalympia aber mussten ran, nach ausgiebigem Putzen ritten wir die beiden Stuten zusammen im Dressurviereck und musste feststellen, dass es immer windiger und kälter draußen wurde. Nicht all zu angenehm, aber dennoch ritten wir die beiden Stuten eine Stunde, ehe sie in ihre Boxen kamen.
      Der Fallabella Hengst Realités trabte über die Weide und wieherte herzzereißend, als ich grade auf ihn zu kam, blieb er stehen, reckte sein Köpfchen in die Luft und ließ sich brav einfangen. Nach ein paar Streicheleinheiten und dem Putzen longierte ich den quirligen Hengst, ehe auch er in den Feierabend gehen durfte. Saphir, eine wunderschöne Knappstrupperstute, war mit ihren zehn Jahren zwar noch nicht alt, aber dennoch hatte sie laut Mattis am Vortag viel getan und somit heute eine Pause verdient.
      Jetzt kam uns Göttliche Hilfe zur Hand, denn nach leichtem Nieselregen klarte der Himmel auf, gradde als die ersten Reitschüler auf den Hof kamen so stand dem geplanten Ausritt also auch nichts im Weg. Für den Ausritt nahmen sie Edurance Clash, Akhawi die zierliche Reiterin machte auf mich einen ebenso nervösen Eindruck wie der Hengst -, den Sturkopf Pacey, All in All und Silvano mit. Eine reine Männertruppe also. Mattis führte den Ausritt, während ich auf dem Hof eine Reitstunde auf Palimé, Falada, Ysun, Embassy und Summer Wine gab. Obwohl einige Schüler sagten, sie würden sonst andere Pferde reiten, blieb ich bei dieser Aufstellung, weil es mir lieber war nur Stuten in der Bahn zu haben, wenn zum teil noch unerfahrene Reiter dabei waren. Am Ende der Stunde stellten auch alle fest, das es nur halb so wild war, einmal ein anderes Pferd zu reiten.
      Als auch noch die Reiter vom Ausritt wiederkamen, herrschte das reinste Chaos au der Stallgasse, aber es war ganz angenehm, dass hier mal ein bisschen Leben war.
      Es blieb keine Verschnaufpause Mejorano und Schoko heute eine Pause hatten und somit zu den anderen in ihre Boxen konnten, waren da noch Red Diamond und Pount.
      Mattis und ich beschlossen, zum Tagesabschluss mit den beiden einen Ausritt zu machen, denn obwohl es sich seit einiger Zeit zugezogen hatte, war noch immer kein Regen gefallen viel zu zuversichtlich waren wir. Kaum waren wir auf halber Strecke, öffnete der Himmel seine Pforten und obwohl wir den restlichen Weg im Galopp hinter uns ließen, waren wir klatschnass, als wir am Hof von Stelli ankamen. Die Pferde ritten wir in der Halle trocken, während unsere Klamotten schwer an uns hingen und auch die Pferde nicht weniger müde waren, von der Regendusche. Als die beiden trocken soweit man das sagen kann, wenn man durch strömenden Regen geritten war waren, beeilten wir uns in den Stall zu kommen, wo wir die beiden im Eiltempo fertig machten, um uns schnellst möglich aus unseren nassen Sachen zu schälen. Im Auto hatte ich noch meine Jeans und einen Pulli war ja schließlich mit Reithose und T-Shirt hier rum gelaufen, weil es ja nicht wirklich kalt gewesen war und somit hatte ich wenigsten Wechselsachen, die ich nun gegen das schwere Shirt und die Reithose tauschen konnte. Wir fegten anschließend noch die Stallgasse und gönnten uns im Reiterstübchen eine Tasse Tee, ehe ich mich verabschiedete und nach Hause fuhr.
      So ein anstrengender Tag!

      Stelli
      Sammelpflegebericht Zuchtpferde
      [Realités, Saphir, Edurance Clash, Akhawi, Pacey].
      Nachdem ich aus der Schule kam, ging ich nach dem Umziehen direkt runter zum Stall. Endlich konnte ich die 2 Woche Ferien ausnutzen, um mich um meien Pferde zu kümmern.
      Zuerst hatte ich vor, mich um meinen Falabellahengst zu kümmern. Ich holte Realités aus seiner Box und putzte ihn. Danach schnallte ich ihm einen Longiergurt um und klippte Ausbinder in die Ringe des Gurtes. Der Kleine hatte meines Erachtens an Gewicht gewonnen, was schleunigst wieder runter muss. Ich trenste ihn und führte ihn in unseren Longierzirkel. Nach 10 Minuten Schritt ließ ich ihn Traben, später auch der ein oder andere Galopp. Nachdem Realités bewegt war, stellte ich ihn raus auf den kleinen Graspaddock neben dem Parkplatz.
      Danach besuchte ich meine Stute Saphir. Sie stand auf der Koppel und sah dementsprechend aus. Ich holte mir aus dem Stall ihr Halfter und stiefelte auf die Koppel um mein Pferd zu holen. Im Stall band ich sie fest und schrubbte mit dem Striegel ihr schlammverkrustetes Fell. Nachdem der ganze getrocknete Schlamm runter war, musste ich nur noch den Staub auf ihrem mittlerweile grauen Fell bekommen. "Mensch Saphir wie siehst du denn aus?", lachte ich. Nachdem ich 20 Minuten versucht hatte, den grauschimmer aus dem Fell zu putzen, brachte ich Saphir in die Waschbox und wusch ihr Fell mit warmen Wasser. Endlich war sie wieder sauber! Nachdem sie unter dem Solarium getrocknet war, brachte ich Saphir in ihre Box. Bewegt werden musste sie nicht, sie stand ja auf der Koppel.
      Weiter gings mit Barockpintohengst Edurance Clash. Der fast 12 Jahre alte Hengst stand in seiner Box und musste bewegt werden. Ich holte ihn aus dem Stall und putzte ihn sorgfältig. Daraufhin holte ich seinen Dressursattel und seine Trense und sattelte ihn. Ich führte den Hengst über das Gestüt zum Dressurplatz, wo ich nachgurtete und aufstieg. Nach 10 Minuten Schritt nahm ich die Zügel auf und trabte an. Ich ritt viele Handwechsel und Hufschlagfiguren, bevor es an die Galopparbeit ging. Clash war heute etwas übermütig. Nach einer dreiviertel Stunde ritt ich das Pferd im Schritt ab und stieg ab. Am Stall zurück sattelte ich ihn ab und brachte ihn zurück in seine Box.
      Nun war Hengst Akhawi an der Reihe, den wir seit August 2011 besitzen. Da er die Freiheit liebte, kommt er so oft wie möglich auf die Koppel oder den Paddock, wo er sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls aufhielt. ich holte den Araberhengst vom Paddock und putzte ihn im Stall. Ich entschied, ihn heute auf dem Laufband laufen zu lassen. Ich stellte auf dem Regler ein, das er zuerst 10 Minuten schritt und 20 Minuten traben soll. Während er auf dem Band lief, machte ich mir die Mühe, seinen Trog in der Box zu säubern. Denn Akhawi neigte dazu, Schweinerei zu machen wo es nur möglich war. Nach einer halben Stunde wartete unser Hengst darauf, abgeholt zu werden. Was sein muss, muss sein; ich brachte ihn zurück in seine Box.
      Als nächstes war einer meiner Lieblingspferde des Hofes an der Reihe; Trakehnerhegst Pacey, den ich in unserer Familie mein Eigen nennen durfte. Demnach setzte ich mich durch, das er in eine der Besten Boxen auf dem Hof hauste. Ich betrat seine Box und holte Pacey aus seiner Box. Ich putzte ihn gründlichst und sattelte ihn dann. Ich hatte vor, heute ein paar Gymnastiksprünge mit ihm durchzuführen. Nach dem ich gesattelt habe, führte ich ihn auf dem Springplatz. Ich stieg auf und nahm nach ein paar Ründchen die Zügel auf und Trabte an. Nach 15 Minuten fing ich auch an zu galoppieren und bald sprang ich die ersten Kreuze und kleine Steilsprünge. Nach einem Oxer machte ich auch Schluss. Ich ritt zurück zum Hof und versorgte Pacey. Danach brachte ich ihn zu Realités auf den Graspaddock.
      Für heute machte ich erstmal Schluss.

      Stelli

      Pflegebericht Zuchtstallungen
      Da ich heute nicht viel Zeit hatte, mich aber dennoch um meine Zuchtpferde kümmern wollte, nahm ich mir doch kurze Zeit.
      Ich betrat die Zuchtstallungen und brachte ein Pferd nach dem anderen raus auf die Weide oder den Paddock. Als alle 20 Pferde an der frischen Luft waren, fing ich an, die ganzen Boxen zu misten. Für 2 Boxen brauchte ich eine Schubkarre. Geschlagene 10,11 Schubkarren später waren alle Boxen von dem Pferdemist befreit und konnten neu eingestreut werden. Ich nahm mir die großen Schubkarren für Heu und Stroh udn füllte immer zwei auf einmal. Eine schob ich vor mir her, die andere zog ich. Ich streute die Boxen großzügig mit goldgelben Stroh oder Späne ein und verteilte es so gut es ging. Als endlich alle Boxen fertig waren, musste ich mich noch um die Stallgasse kümmern. Ich schnappte mir also einen Besen und fegte die endlos lange Stallgasse, bis nahezu kein Halm mehr zu sehen war. Dann war es an der Zeit, meine 20 Pferde zu versorgen.
      Schoko: Schoko wurde geputzt und anschließend 30 Minuten Doppellongentraining in der Halle. Danach kam er auf den Paddock.
      Summer Wine: zusammen genossen wir einen Ausritt durch Wald und Wiese. Danach kam Summer Wine auf die Stutenkoppel.
      Embassy: wir trainierten fast eine Stute in der Dressur, feilten an der Losgelassenheit und verbesserten ihre Übergänge.
      Pflegebericht Zuchtpferde
      Ich nutzte die letzten Ferientage um mich zuerst um meine Zuchtpferde zu kümmern. Ich begann heute bei meinem Shettyhengst Schoko. Der kleine Mann stand auf der Koppel, wo er sich im Sommer ganztägig aufhalten durfte. Ich pflückte ihn von seinem heiligen Gras und putzte ihn im Stall. Als er sauber war ging es los an die Arbeit, da er ziemlich zugenommen hatte und die Muskeln auch weniger wurden. Ich holte den kleinen Longiergurt, seine Trense, Gamaschen, Longe, Ausbinder und eine Peitsche und machte Schoko fertig fürs Training. Ich führte ihn in den Roundpen und legte los. Nach einer halben Stunde waren wir fertig und Schoko durfte zurück auf die Koppel. Im Stall gings dann direkt weiter mit meiner Trakehnerstute Summer Wine. Ich holte sie aus ihrer Box und putzte sie, nachdem ich ihren putzkasten geholt hatte. Danach sattelte udn trenste ich die Cremellostute und ging in die Halle, da es draußen momentan angefangen hat zu regnen. Zuerst ritt ich sie 10 Minuten im Schritt warm, bevor es an die Arbeit ging. Wir konzentierten uns heute auf ihre Biegung und Übergange; ich war recht zufrieden nach dem Training. Ich versogte anschließend Summer Wine und stellte sie zurück in ihre Box. Das nächste Pferd war Embassy, meine Knabstrupperstute. Sie stand neben Summer Wine und ich holte sie direkt heraus. Schnell war die saubere Stute geputzt und dann beschloss ich trotz Nieselregen einen kleinen Ausritt zu machen. Ich sattelte sie und führte sie aus dem Stall um draußen aufzusteigen. Unser Weg führte durch den Wald, Feldweg und vorbei an einer Wiese. Der feldweg sollte unsere Galoppstrecke für heute sein. Zurück am Hof versogte ich sie gut und brachte sie anschließend in ihre Box zurück. Nun kam wieder etwas Hengstiges an die Reihe, Silvano. Leider ging der Fuchshengst momentan etwas lahm und hatte so eine ruhige Woche. Vorsichtig holte ich ihn aus seiner Box und putzte ihn vor dieser. Wahrscheinlich hatte er sich draußen vertreten, aber ich wollte kein Risiko eingehen. Auf Wunsch meiner Mutter sollte ich ihn einmal vortraben und führte ihn auf dem Asphalt vor. Die Lahmheit war so gut wie weg, also bekam er noch 2 Ruhetage. Ich brachte Silvano also zurück in seine Box und kümmerte mich um einen meiner Lieblinge: Red Diamond, der momentan zuchttechnisch durchstieg. Ich holte den Scheckhengst aus seiner Box und putzte ihn, bevor ich ihn sattelte und trenste. Heute war ein kleines Springtraining an der Reihe. Ich brachte Red Diamond auf den Springplatz, stieg auf und wärmte ihn gut auf, bevor ich mit dem Springen begann. Zuerst kleine Sprünge, dann legten wir los. Ich sprang mein Pferd heute auf höhe L und M, durchaus ging er die höchsten Sprünge der Klasse S, aber ich begann alles langsam. Nachdem ich eine Stunde geritten war, versorgte ich Red Diamond und brachte ihn zurück in seine Box. Sein bunter Boxennachbar Pount war als nächstes dran. Ich holte ihn ebenfalls aus seiner Box und ums putzten kam er auch nicht herum. Ich packte Gamaschen auf seine Beine und führte Pount in die Halle. Um viertel vor 10 war glücklicherweise noch keiner da. ich führte Pount 5 Minuten Schritt, bevor ich ihn frei laufen ließ. Ausgelassen tollte er in der Halle herum und buckelte was das zeug hielt. Nach 15 Minuten holte ich ihn zu mir und brachte ihn zurück in den Stall. Denn auf der Koppel wartete unser frisch gekörter Zuchthengst Jade, der Überraschungskandidat der letzten Körung für Spanische Pferde. Da Jade jede Menge feuchten Schlamm an sich trug, war an reiten nicht zu denken. Also gingen wir nach dem Putzversuch nur Spatzieren. Wir waren 20 Minuten im Wald unterwegs, schön gemütlich im Schritt. Jade war ein ehrlicher Hengst und absolut brav bei unserem Spatziergang. Als wir den Hof erreichten durfte er auch wieder auf seine heißgeliebte Koppel. Im Stall gings dann weiter, nämlich mit meiner Welshponystute Arrivederci. Da ich Arrivederci wegen meiner größe nur selten ritt, verzichtete ich auch heute darauf. Trotzdem wollte die quirlige Stute was zu tun haben. Nachdem ich sie geputzt hatte gings in die Halle. Arri war schlau, ich ließ sie von Anfang an frei laufen, denn die lief ihre Runden selbstständig im Schritt, während ich ein paar Sprünge aufbaute. Dann longierte ich sie auf dem oberen Zirkel etwas ab, zum Aufwärmen. Dann durfte sie endlich loslegen. Sie machte ihre Arbeit ordentlich und nach 30 Minuten beendete ich das Ganze. Arrivederci kam zurück in ihre Box und ich fuhr mit All in All, meinem selbstgezogenen Rappen fort. All stand bedröppelt auf dem Paddock; er hasste Regen und ich wusste wie die Laune des sensiblen Hannoveraner nun war. Ich holte das Pferd ins trockene. Putzen brauchte ich ein nasses Pferd ja nicht. Also legte ich den Longiergurt und das ganze Pipapo auf All in All und ging ins Roundpen. Ich wärmte ihn ordentlich auf und longierte ihn anschließend noch über Stangen. Das Ganze ging 40 Minuten, dann waren wir fertig. Ich tat All den Gefallen und stellte ihn in seine Box und nicht ins Nieselwetter. Dance for Winning stand ebenfalls schon in den Startlöchern. Die freundliche Stute genoss das Putzprogramm und freute sich, als sie gesattelt wurde. Wir gingen in die Halle und ich hatte an ein lockeres Reiten mit viel Vorwärts Abwärts gedacht. Dance for Winning machte prima motiviert mit, wie ich es auch sonst von ihr kannte. Nach einer dreiviertel Stunde schloss ich das Reiten ab und versorgte mein Pony. Ich brachte sie auf die Koppel, denn ihr machte der leichte Regen gar nichts aus. Ich blieb bei der Versorgung meiner Stuten und machte mit Ysun weiter. Erwartungsvoll wartete sie bereits in ihrer Box und wollte endich raus. Draußen angebunden putzte ich sie blitzblank und sattelte sie anschließend. Ich führte Ysun draußen auf den Reitplatz, mittlerweile hat es endlich aufgehört zu regnen. Ich stieg auf und ritt sie zuerst warm. Danach fing ich an bisschen dressurmäßig zu arbeiten und sie weiter zu fördern. Nach einer guten Stunde beendete ich das erfolgreiche Training und ritt zurück zum Stall um Ysun dort zu versorgen. Ich stellte meine Stute auf den Paddock und ging dann rüber zu den Koppeln, wo sich Knabstrupperstute Falada aufhielt. Ich nahm sie gleich mit zum Stall und band sie fest. Auch sie war schlammbedeckt und ich konnte sie eigentlich nur abspritzen. Ich führte sie also in die Waschbox und brauste sie mit lauwarmen Wasser ab. Da es draußen kalt war kam sie danach noch eine viertel Stunde unter das Solarium. Endlich wieder sauber kam Falada in den Zuchtstall zurück. Nach einer Flasche 7Up ging es weiter mit der Isländerdame Palimé. Ich putzte sie ordentlich vor ihrer Box und sattelte sie anschließend. Danach ging es raus. Palimé und ich suchten als erstes einen Asphaltweg auf, wo wir etwas tölten können. Freudig töltete sie mit einem schönen klaren Tölt den Weg entlang; auf dem Feldweg galoppierten wir dann ein Stück. Am Hof angekommen versorgte ich Palimé und stellte sie zu den anderen auf die Stutenkoppel. Denn nun kam Mejorano dran, der auch schon ungeduldig schien. Ich holte den Mustanghengst von seinem Paddock und putzte sein geschecktes Fell. Anschließend brachte ich ihn in die kleine Reithalle von uns und führte ihn erstmal eine kleine Weile. Danach durfte er frei laufen; insgesamt eine viertel Stunde. Danach holte ich ihn zu mir und hakte den Strick ein. Mejorano kam danach auf die Koppel. Nun kam Forever Yours dran, eins meiner Lieblinge. Die kleine Stute war schon fast erwachsen und bereit zum einreiten, worauf ich mich bereits mächtig freute. Ich holte sie aus ihrer Box und putzte sie. Danach holte ich einen alten Sattel, Gurt und eine Schabracke und sattelte sie. Trense und Longe kamen auch ans Pferd. Dann ging es ins Roundpen. Ich longierte Forever Yours 40 Minuten bis sie leicht schwitzte. Ich brach das Training dann ab und versorgte sie im Stall. Anschließend durfte sie auf die Koppel. Ich maschierte wieder in den Stall um mich als nächstes um meinen Hengst Pacey zu kümmern, an dem ich ebenfalls sehr hing. Jedoch hatte der hengst heute frei, was bedeutete, das ich einen Spaziergang vorhatte. Ich putzte ihn im Stall gründlich und trenste ihn dann auf. Dann gings los in den Wald. An einer Wiese durfte Pacey auch 10 Minuten grasen, bevor wir die Heimreise antraten. Pacey kam danach auf den Hengstpaddock und ich ging zu Akhawi, meinem Araber mit Sonderlackierung. Ich holte ihn aus seiner Box und putzte ihn, um ihn danach zu satteln. Dann ging es raus ins Gelände. Erst ritten wir im Schritt durch den matschigen Waldabschnitt; als es besser wurde trabten wir den Rest des Waldes, bis wir das Feld erreichten. Ich ließ mein Distanzpferd Akhawi ausgelassen galoppieren, bis der Weg endete. Am Gestüt zurück versorgte ich Akhawi sorgföltig und stellte ihn dann auf die Koppel. Auf der Koppel hielt sich Edurance Clash auf, der ebenfalls versorgt werden musste. Ich nahm ihn mit zum Stall und putzte ihn dort. Ich holte seinen Longiergurt und die Trense und ging danach ins Roundpen. Ich legte Stangen ins Roundpen und longierte Clash nach 20 Minuten über sie. Ich longierte ihn insgesamt 30 Minuten und stellte ihn dann in seine Box zurück. Ich ging ins Stutenabteil um nach Saphir zu sehen. Ich holte sie aus ihrem Stall und putzte sie erst, bevor ich sie in die Halle brachte. Ich führte sie erst warm,dann durfte sie frei herumtoben. Am Ende stellte ich ein Kreuz und einen kleinen Steilspung auf, wo sie gymnastizierende Sprünge machen konnte. Anschließend stellte ich Saphir auf die Koppel zu den anderen Stuten. Nun war das kleinste Pferd in unserer gesamten Anlage dran: Realités. Ich holte den kleinen Hengst aus seiner Box und band ihn an. Blitzschnell war der kleine Körper geputzt. ich holte seine Trense und beschloss, einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Wir gingen zuerst den Feldweg entlang und dann über eine Wiese. Realités durfte auf der Wiese 10 Minuten grasen, ich hatte danach nur etwas Schwierigkeiten, den kleinen Dickkopf vom Gras wegzubekommen. Danach liefen wir in Richtung Heimat zurück, denn dort musste ich das letzte Zuchtpferd noch machen: Millenium GC, die ich selbst gezogen hatte und stolz war, das die Kleine schon als Fohlen eine Staatsprämienstute geworden war. Ich holte sie aus dem Fohlenlaufstall und putzte sie ordentlich. Dann übte ich das Hufeheben, was sie vorne schon recht gut mitmachte, hinten jedoch scheitern wir immer wieder. Endlich hatte sie es begriffen und ich konnte den Huf schon etwas länger hochhalten. Ich lobte sie ausgiebig und dann durfte die Jungstute auf die Koppel.
      [10549 Zeichen (c) Stelli]

      Großer Pflegebericht für Zucht-, Hauptstall- und Nebenstallpferde
      Heute hatte ich Großes vor. Ich wollte mich um jedes meiner Pferde an einem Tag kümmern. Zuerst ging ich in die Hauptstallungen, wo ich schon mit einem lauten Wieheren vieler Pferde begrüßt wurde. Erstmal kamen ein paar Pferde auf die Koppel oder Paddock, damit ich ihn Ruhe misten konnte, denn heute hatte unser Stallbursche frei. Ich brachte Ben, Kovu, Secret Sign und Lago Puccini zuerst auf die Koppel, dann Minstrel, Never say Never, C'est la Vie und Esperanza auf die Koppel gegenüber. Die Fohlen und Jährlinge Kalinka, Grande Coleur, Ready to Talk und Call me Bubble auf die südliche, längliche Koppel am Waldrand. Until Tomorrow war der Einzige, der alleine auf den großen Paddock kam. Quasi seine Privatkoppel, da er sich mit keinem Pferd verstand und agressiv wurde. Nun war der Stall leer und es herrschte eine ungewohnte Stille. Ich krallte mit Schubkarre und Mistgabel und friemelte Pferdeäpfel und nasses Stroh aus der Box. Ich war recht schnell fertig und holte nun die Schubkarre, mit der das saubere Stroh transportiert wurde. Ich streute jede Box nach, besonders in den 2 Laufställen von Kalinka und Call me Bubble und die andere von Grande Couleur und Ready to Talk musste wieder einiges rein. Endlich war ich fertig. Nun ging es ans bewegen der Pferde:
      Ben: Mit Ben ging ich nach dem Putzen 40 Minuten im Wald spazieren.
      Secret Sign: Mit dem Appaloosahengst machte ich ein leichtes Westerntraining.
      Minstrel: Minstrel wurde 30 Minuten von mir ausgebunden auf dem Reitplatz longiert.
      Kalinka und Call me Bubble: Die beiden Jährlinge nahm ich zusammen mit auf einen 20 minütigen Spziergang durch den Wald.
      Kovu: Ihn ließ ich nach dem warmlaufen 15 Minuten in der Halle frei laufen.
      Ready to Talk und Grande Couleur: Beide Jährlinge konnten zusammen in der Halle rumtoben.
      Lago Puccini: Nachdem er geputzt war, ritt ich ihn auf dem Springplatz und sprang ihn anschließend über ein paar Sprünge auf A und L Niveau.
      Valentines Never say Never: Sie longierte ich ausgebunden 30 Mintuten im Roundpen.
      C'est la Vie: Ich ritt die Hannoveranerstute 40 Minuten locker V/A in der großen Halle.
      Until Tomorrow: Mit ihm machte ich deutliches Dominanztraining.
      Esperanza: Wir genossen einen gemeinsamen 40-Minuten Ausritt durch Wald und Feld.
      Nachdem alle Pferde ihre Dosis Bewegung genossen hatten, ging ich rüber in den kleinen Stall, auch genannt Nebenstall. Dort machte ich das selbe Spiel von vorne. Ich beschloss, dass alle Pferde gemeinsam auf eine Koppel konnten, auch wenn Alcar ein Hengst war. Er war verträglich und nicht auf das Decken einer Stute aus. Ich nahm mir zuerst Kalympia, Glammy und Conversation und brachte sie auf die Koppel, bevor Sinita, Alcar und Lovestory folgen konnten. Diana nahm ich alleine, da sie recht quirlig ist. Zufrieden grasten alle Pferde in der Sonne und ich konnte mich ans misten machen. Hier ging es fast gauso schnell wie in dem anderen Stralltrakt, lediglich Sinitas Box sah aus wie ein saustall, da sie ihren Mist immer vergrub. Nach einer halben Stunde konnte ich de Boxen wieder mit frischem Stroh einstreuen und danach mit dem Bewegen der Pferde weiter machen:
      Kalympia: Ich ritt die Falbscheckstute eine gute Stunde dressurbetont auf dem Dressurplatz.
      Sinita: Im Westernoutfit gings 30 Minuten raus ins Gelände.
      Glammy: Glammy wurde 30 Minuten im Roundpen mit Kappzaum longiert.
      Alcar: Er durfte nach Schrittführen 15 Minuten in der kleinen Halle frei laufen.
      Diana: Sie wurde nach Alcar ebenfalls laufengelassen.
      Lovestory oder so: Ich bin sie eine dreiviertelstunde geritten und danach etwas gesprungen.
      Conversation: MIt ihr hab ich lockere Dehnübungen während der Dressurarbeit gemacht.
      Somit waren auch die Pferde in den Stallungen versorgt und genossen noch eine Weile die angenehme Mittagssonne bei guten 18 Grad. Also gings weiter mit den wertvollen Zuchtpferden. Hier musste ich beim rausstellen schon deutlicher ordnen, zumindest bei den Hengsten. Also brachte ich erstmal die raus, die am verträglichsten miteinander waren, beginnend mit den Hengsten. Schoko kam gemeinsam mit Silvano, Pount, Jade, Realités, Mejorano und Edurance Clash raus. Die Gruppe verstand sich ziemlich gut. Die nächste Gruppe bestand aus Red Diamond, All in All, Pacey und Akhawi.Somit waren alle Hengste draußen und es folgten nurnoch die Stuten. Summer Wine, Embassy, Arrivederci, Dance for Winning, Ysun, Falada, Palimé, Forever Yours, Saphir und Mara kamen alle zusammen auf die riesengroße Koppel. Eine riesige Gruppe! Aber alle verstanden sich prima. Jetzt ehlte nurnoch Millenium GC, die dann auch noch zu den Stuten durfte. Schon leicht müde und kaputt ging ich wieder in den Zuchtstall um zu misten. Ich brauchte fast über eine Stunde, bis die Boxen frei von Mist waren. Ich streute sie frisch nach und kehrte dann die Stallgasse, damit alles schön sauber war. Dann ging es ans bewegen meiner teuren Pferde:
      Schoko: Mit Schoko machte ich eine halbe Stunde Doppellongentraining
      Summer Wine: Summer Wine hatte heute frei und durfte 15 Minuten unters Solarium
      Embassy: Sie wurde 30 Minuten im Roundpen ausgebunden longiert
      Silvano: Er wurde etwas im Westernmäßigen Bereich trainiert, insgesamt 40 Minuten
      Red Diamond: Ihn ritt ich erst 40 Minuten dressurmäßig, danach sprang ich ihn beginnend von A bis M.
      Pount: Mit ihm ging ich 20 Minuten durch den Wald spazieren
      Jade: Jade und ich genossen einen einstündigen Ausritt durch einen Bach, Wald und Wiese.
      Arrivederci: Sie ließ ich nachdem ich sie warmgeführt hatte 15 Minuten in der Halle freilaufen.
      All in All: Er wurde nach dem Warmreiten im Bereich Springen trainiert.
      Dance for Winning: Mit ihr ging ich 30 Minuten spazieren
      Ysun: Sie ritt ich im Gelände zur Galoppstrecke und ließ sie 3 Kilometer galoppieren.
      Falada: SIe longierte ich 30 Minuten ausgebunden auf dem Reitplatz.
      Palimé: Ich trainierte ihren Tölt auf der Rundbahn im Nachbarort.
      Forever Yours: Ich trainierte die angerittene Stute weiter, 40 Minuten leichte Arbeit
      Pacey: 30 Minütiges Springtraining nach dem Warmreiten auf dem Springplatz
      Akhawi: 30 Minuten Schrittausritt durch den Wald
      Saphir: Sie stellte ich 30 Minuten auf das Laufband, während ich Realités machte
      Realités: Ihn longierte ich 30 Minuten im Roundpen
      Millenium GC: Mit ihr übte ich das Aufsatteln und Auftrensen
      Mara: Sie ritt ich 30 Minuten in allen GGA und sprang dann mit ihr über Gymnastiksprünge.
      Der Tag nahte schon dem Ende, als ich mit allen Pferden fertig war. Aber ich war glücklich und zufieden. Die Pferde, die noch draußen waren, stellte ich am Abend wieder rein. Nun war fütterungszeit. Eine halbe Stunde, bevor es Kraftfutter gab, fütterte ich Heu und kehrte anschließend wieder die Stallgasse. Nach dem Kehren konnte ich dann mit der Fütterung des Kraftfutters beginnen. Jedes Pferd bekam nach Größe, Leistung und Dicke sein passendes Futter. Die Pferde schienen glücklich und ausgeglichen. Ich brachte den Futterwagen zurück und ging dann auch ins Haus zurück.
      [6937 Zeichen (c) Stelli]

      Pflegebericht von allen Stalltrakten
      Zum Wochenende hin beschloss ich, mal wieder meine ganzen Pferde durchzumachen. Als erstes kümmerte ich mich um die Sauberkeit der Boxen. Ich mistete sie sorgfältig aus und streute sie genügend ein. Anschließend bekamen die Pferde ihre morgige Ration an Heu. Dann gings mit dem Bewegen der Pferde zu. Ich ging zurück in den Hauptstall unserer Anlage und begann mit meinem Ponywallach Ben. Nachdem ich ihn geputzt und gesattelt hatte, gingen wir in die Halle um lockeres Reiten mit Stangenarbeit machten. Nachdem Ben versorgt in seiner Box stand, kam Secret Sign an die Reihe. Es folgten Kovu und Lago Puccini, die ich ebenfalls putzte und dann alle nacheinander in die hofeigene Führmaschine brachte. Ich stellte sie auf eine dreiviertelstunde Schritt und Trab und ging zurück zum Hof. Minstrel blickte mir bereits erwartungsvoll entgegen. "Na Hübsche?", begrüßte ich sie und holte sie zum Putzen heraus, das allerdings nur kurz, da sie danach sowiso auf den Paddock kam. Dann ging ich zu meinen beiden Jüngsten dieses Stalltraktes Kalinka und Grande Coleur, die ich nacheinander Einzeln in der kleinen Halle laufen ließ. Inzwischen waren auch meine 3 Pferde in der Führmaschine fertig. Ich brachte Secret Sign, Lago Puccini und Kovu zurück in ihre Boxen. Nun kam eine Stutenpartie in die Führmaschine. Ich holte zuerst Valentines Never say Never aus ihrer Box und putzte sie über, dann meine frisch prämiertes Pferd Call me Bubble und zu guter Letzt Esperanza. Ich brachte das bunte Trio zur Anlage. Esperanza vorn mit einem Zwischenraum zur zweiten Never say Never udn dahinter Call me bubble. ich stellte das gleiche Programm wie davor ein und ging wieder in den Stall. Auch hier wartete bereits Until Tomorrow, ein ebenfalls grade gekörter Hengst aus meiner Zucht, auf den ich unheimlich stolz war. Ich putzte ihn schnell, bevor ich sein Longierzeug holte, sie aufs Pferd brachte und ihn dann ausgebunden im Roundpen longierte. Nach 30 Minuten war seine Arbeit getan und meine Zeit passte perfekt mit dem der Führanlagenpferde zusammen. Schnell war Until Tomorrow versorgt und die Führmaschinenpferde waren zurück in ihren Boxen. Nun gings weiter in den nächsten Stalltrakt.
      Dort fing ich mit meinem Jungpferd Diana an. Sie war mein Sorgenkind. Irgenwie kam sie nicht richtig in Schuss, vom Wesen her und von der Optik. Nachdem sie geputzt war, konnte sie ihre Energie beim freien Laufen auslassen. Danach kam Diana auf einen freien Paddock. Dann holte ich Kalympia aus ihrer Box und putzte auch sie geschwind. Ich sattete sie und ließ sie dann kurz warten, denn ich brachte, solange wir reiten würden, Glammy, Sinita und den verträglichen Hengst Alkar in die Führmaschine. Ich stellte den Regler diesmal jedoch auf eine Stunde Schritt und Trab im Wechsel. Weiter gings mit Kalympia. Wir gingen heute auf den Außenplatz, er war nicht gefrohren und die Sonne schien, wieso also nicht. nach ungefähr einer dreiviertel Stunden fanden wir uns im Stall wieder. Kalympia stand wieder in ihrer Box und widmete sich ihrem Rest Heu. Dann maschierte ich zur Führanlage, um Glammy, Sinita und Alcar reinzuholen, bzw auf den Paddock zu verfrachten. Sie sollten das Wetter ebenfalls eine Weile genießen können. Es Folgte die Pflege von Lovestory oder so. Sie sattelte ich nach dem Putzen ebenfalls und baute danach in der Halle ein paar Sprünge auf, die wir heute bewältigen würden. Nichts hohes, einfach nur für die Routine. Meine Stute machte sich gut, wir feilten heute Besonders an dem Anreiten der Sprünge, da sie den Drang hatte, sehr stark anzuziehen und sich vorne festzubeißen. Da Lovestory danach geschwitzt war brachte ich sie in die Box - natürlich mit Abschwitzdecke. Nun war die mich bereits erwartende Conversation dran. In windeseile war sie geputzt, schnell aber ordentlich. Genauso schnell war sie gesattelt und bereit für einen Ausritt. Wir genossen beide die noch leicht anhaltende Schneelandschaft und konnten sogar eine kleine Strecke galoppieren. Anschließend kam sie zurück in ihre Box, genauso entspannt wie ich es war. Der vorletzte Kandidat in diesem Stall war Batida de Coco, eine aufgeweckte, kleine Schimmelshettystute. Trotz putzten konnte man sie aufgrund gelblicher Flecken im Fell nicht sauber nennen, aber nungut. ich holte ihre Trense, meine Doppellonge und arbeitete mit ihr in der Reithalle. Sie wurde in Sachen Doppellonge immer besser und durchschaute leicht, was ich von ihr verlangte. Sie durfte anschließend auch auf einen Paddock. Zuletzt folgte Down with the Sickness. Ich holte ihn aus dem Offenstall von ihm und Diana und putzte den hibbeligen Junghengst, bevor wir an die Arbeit gingen. Er wurde grade anlongiert und seine Widersetzlichkeit wurde auch immer seltener. Danach kam er zurück in seine Box, da er den Drang hatte, sich irgendwie vom Paddock zu entfremden.
      Weiter gings mit dem größten Stall, dem Stall, wo die Zuchtpferde außer Until Tomorrow und Call me bubble ihre Boxen hatten. Hier begann ich mit Shettyhengst Schoko, der ein gutes Pentant zu Batida de Coco war. Der verfressene Hengst war schnell geputzt und landete dann in der zweiten Reithalle. Hier durfte er sich auspowern bis ihm Langweilig wurde, dann kam er zurück in seine Box. Summer Wine war dran. Ich holte die Cremellofarbige Trakehnerstute aus ihrem Stall und holte gleich danach 3 weitere Pferde, Embassy, Falada und Palimé. Die Stuten kamen in mein Goldstück, die Führanlage, somit musste ich 3 Pferde weniger machen. Summer Wine hingegen musste heute was schaffen. Ich packte Longierzeug drauf und ging ins Roundpen, wo ich sie eine halbe Stunde lang ausgebunden über Trabstangen longierte. Sie war heute etwas träge, was mich etwas verwunderte. Vielleicht nur ein schlechter Tag, was solls. Anschließend kam Summer Wine zurück in ihre Box. Das nächste Pferd, um was ich mich kümmern wollte, war Silvano. Der Fuchshenst mit spanischem Blut hatte sich anfang der Woche eine kleine Blessur auf dem Paddock eingefangen und sollte laut Tierarzt eine Woche nicht belastet werden und den Paddock ebenfalls meiden. So führte ich ihn Tag für Tag eine viertel Stunde lamng spazieren, damit er sich die Beine vertreten konnte. So langsam wurde er jedoch unangenehm hengstig, was immer mehr zur Herausforderung wurde. Ich fand mich an Red Diamonds Box wieder, einer meiner absoluten Lieblinge auf unserem Hof. ich putzte ihn gründlich und holte Sattel und Trense und den anderen Schnick-Schnack und brachte das ganze aufs Pferd. Wir gingen heute mal in die Halle und feilten an unserer Dressur. Ich brachte durch einfache Galoppwechsel, Training des Außengalopps und Versammlungen heute mal etwas Abwechslung ins Training ein. Nach dem Ritt versorgte ich den Trakehnerhengst und brachte ihn in die Box, wo ich gleich Arrividerci rausholte, die gleich in der Dressurstunde für weit Fortgeschrittene mitging. Davor holte ich aber Embassy, Falada und Palimé zurück in ihre Box und brachte stattdessen Ready to Talk, Jade und Pount in die beliebte Führmaschine. Glücklicherweise was zu dieser Uhrzeit nichts los, und das bis 3 Uhr. Es blieb mir also noch etwas Zeit. Ich erklärte einer jungen Frau kurz, wie meine Ponystute tickte und ließ sie dann machen. Nun kam ich zu meinem Rapphengst All in All. Der Hannoveranerhengst glänzte immer, egal ob geputzt oder staubig. Nachdem er soweit fertig war, holte ich mein Longierzeug und machte All in All fertig für die Longenarbeit. Nach einer halben Stunde erfolgreichem Longieren mit Kappzaum war seine Arbeit für heute erledigt und er konnte wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Dem Nichts tun. Als ich zurück bei der Führmaschine war warteten bereits 3 Hengste auf mich, die ich nacheinander in ihre Boxen zurück brachte. Ich ging direkt zu den Paddocks, wo ich die draußen stehenden Pferde zurück in die Stallungen brachte. Somit waren einige Paddocks wieder frei geworden und ich konnte neue Pferde rausbringen. Ich entschloss mich in diesem Fall für Dance for Winning, Saphir und Mara, die auf die normalen Paddocks kamen und Mejorano und Edurance Clash auf die erhöhten für die Hengste. Somit musste ich nurnoch Ysun, Forever Yours, Pacey, Akhawi, Realiés und Millenium GC machen. Was heißt nur. Das würde sicherlich noch ein paar Minütchen kosten. Ysun schaffte gestern was, musste sich aber trotzdem irgendwie auspowern, also ließ ich sie laufen. Sie preschte von einer Ecke zur nächsten und Buckelte ausgelassen, als ob sie 7 Tage durchgehend stand. Ysun eben. Die nach dem laufenlassen aufgebrachte Stute brachte ich zurück in die Box, wo sie schnell wieder runter kam. Die Reitschülerin mit Arrividerci war bereits auch am Absatteln. Sie kam anscheinend gut mit meiner Welsh A Stute klar, was mich freute und mir Arbeit abnahm, wenn sie sie jetzt 3x die Woche ritt. Glücklich mit dieser Nachricht machte ich mich an den Falbscheckhengst Pacey, den ich ebenfalls sehr liebte. Ich putzte sein sauber gezeichnetes Fell gründlich und sattelte ihn anschließend, um heute etwas zu springen. Ich baute in der Halle einige Sprünge auf und ritt mich erstmal warm, bevor ich erst mit Galoppstangen, dann mit Kreuz und kleinen Steilsprüngen wietermachte und schließlich in die Höhe ging. Pacey war heute auch irgendwie anders. Einmal verweigerte er, zwar durch meinen Fehler, aber er versucht sich sonst auch immer alles passend zu machen. Zwischendrin widersetzte er sich meinen Hilfen und bockte durch die Halle, wo ich mich grade noch halten konnte; der Sack. ich ließ mich davon nicht abbringen und beendete den anfangs grottigen Ritt durch das Beenden eines fehlerfreien Pacours, was mich dann doch noch zufriedenstimmte. Pacey kam zurück in seine Box und ich machte mit Forever Yours weiter. Ich holte sie aus der Box, putzte sie und baute die Sprünge in der Halle schnell um. Ich bereitete alles für das Freispringen vor. Zuerst longierte ich Forever Yours in der Halle, bis sie genügend aufgewärmt war, bevor sie etwas springen durfte. Sie liebte das Springen. Als Result hatte ich später ein zufriedenes, ausgelichenes Pferd in der Box stehen, was mich natürlich auch freute. Ich nahm direkt Akhawi mit aus dem Stall, das vorletzte Pferd, zum Glück. Langsam war ich schon ziemlich erschöpft und wollte einfach nur noch zurück ins Haus. Etwas verlangsamt putzte ich Akhawis bunte Fell und holte anschließend Longiergurt und den ganzen anderen Longierkram und machte mich müde zum Longierzirkel. Akhawi war mein komplettes Gegenteil. Er war hellwach udn ziemlich impulsiv. Gleich am Anfang erschrak er wohl vor einem Geist und machte noch lange danach Terz. Wie Araber eben sind konnte er sich nicht mehr richtig fassen und das Longieren wurde zunehmend anstrengender. Umso mehr schwitzte Akhawi nach den 30 Minuten, die er damit verbrachte, um mich herumzurennen. Noch zwei Pferde, wie froh ich doch war. Realités war ziemlich sauber, also musste ich glücklicherweise nicht groß putzen. Schnell war seine Miniaturausrüstung angebracht und ich machte mich ans Longieren. Leider war der Roundpen belegt und ich musste ausweichen. Ich führte ihn zur kleinen Reithalle und begann zu longieren. Realiés war wenig begeistert, dass er sich bewegen musste, also war mal wieder die Schauspielerei dran. Er tat sich schwer, lahmte dann minimal hinten, aber diese tricks Kannte ich bereits. Nachdem ich ihn kurz ablongiert hatte, ließ ich ihn noch ein Weilchen laufen und siehe da, keine Spur von Lahmheit oder Trägheit. Schlaues Pony, doch ich war auch schlau. Ich brachte ihn zurück in seine Box im Zuchtpferdestall und ging zu meinem letzten Kandidaten für heute, Millenium GC. Ich war so müde, das ich beschloss, sie nur zu putzen, das aber Gründlich, inklusive Hufe auswaschen und einfetten. Ich holte noch flott die Pferde, die draußen standen zurück in ihre Boxen. Dann hatte ich es geschafft, ein sehr anstrengender Tag im Stall neigte sich dem Ende...
      [9941 Zeichen (c) Stelli]

      Pflegebericht Zuchtstallungen

      Heute waren mal wieder die Zuchtpferde meines Gestüts an der Reihe. Ich begann mit meinem einzigsten Shettyhengst Schoko. Nachdem ich ihn geputzt hatte, holte ich sein Fahrgeschirr und machte ihn fertig für einen kleine Fahrt. Das Wetter lud ja total dazu ein! Wir fuhren eine Stunde über die Straße zu einem asphaltierten Feldweg und von da aus zurück zum Stall. Im Stall kam Schoko nach einer kleinen Dusche auf die Koppel. Die nächste war Summer Wine. Ich holte meine Trakehnerstute mit einer weiteren Stute, Embassy, von der Koppel und brachte sie in den Stall um sie zu putzen. Nachdem Embassy und Summer Wine sauber waren brachte ich sie zur Führanlage. Ich ließ dazwischen jeweils einen Platz frei und stellte das programm auf 45 Minuten Schritt und Trab ein. Derweil holte ich meinen Lusitanohengst Silvano aus seiner Box und putzte ihn ebenfalls. Danach holte ich seine Trense, Longiergurt, Gamaschen und Ausbinder und packte alles auf meinen Fuchs drauf. Anschließend longierte ich Silvano 30 Minuten auf dem Longierplatz. Als ich fertig war und Silvano auf einen freien Hengstpaddock gebracht habe, holte ich Summer Wine und Embassy aus der Führmaschine und brachte sie in ihre Boxen. Als nächstes holte ich Red Diamond aus seiner Box und putzte ihn sorgfältig. Danach sattelte ich ihn und ging mit ihm auf den Springplatz. Nachdem ich ihn ordentlich aufgewärmt habe fing ich an zu Springen. Zuerst ein Kreuz, dann Steil, dann irgendwann einen Pacours auf L-Niveau. Red Diamond steht momentan nicht mehr so ganz im Training wie sonst. Nachdem ich nochmal 20 Miniten gesprungen bin waren wir fertig. Nachdem Red Diamond versorgt war kam er aufs Paddock. Von dort aus nahm ich Pount mit und befreite im Stall sein fell von Staub und Schmutz. Anschließend ging ich mit ihm in die Halle und führte ihn kurz, bevor er frei laufen durfte. Ich scheuchte ihn 10 Minuten herum, dann hatte er keine Lust mehr und kam wieder nach draußen. Anschließend holte ich Jade aus seiner Box, gemeinsam mit Ready to Talk. Ich putzte über beide kurz drüber, dann kamen die Hengste zusammen in die Führmaschine. Derweil holte ich meine Stute Arrivederci von der Koppel, putzte sie kurz und ließ sie dann genau wie Pount in der Halle laufen. Am Ende durfte Arrivederci sogar über 2 Kreuze springen. Nach dem frei laufen kam die Stute in ihre Box. Jade und Ready to Talk waren ebenfalls fertig und kamen auf die Koppel. Dance for Winning war die Nächste. Ich reinigte sie von Staub und Dreck, holte erneut das Einspännergeschirr, brachte es auf sie und spannte die Hackneystute vor die Kutsche. Ich fuhr fast die gleiche Strecke wie mit Schoko, nur andersherum. Nach einer Stunde erreichten wir wieder den Hof und Dance for Winning kam in ihre Box. Nun musste ich mich um Ysun kümmern. Als sie sauber war sattelte ich meine Trakehnerstute und ging auf den Dressurplatz. Yun hasst Dressur, aber da musste sie mal wieder durch. Ich ritt höchstens 45 Minuten bei der Hitze und Ysun stellte sich auch gar nicht so dumm an heute. Nach einer kalten Dusche durfte sie auf ein freies Paddock. Weiter ging das Programm mit Conversation. Ich beließ es nicht bei ihr, sondern holte nachdem ich sie von der Koppel holte, auch noch Falada und die Isländerstute Palimé aus ihren Boxen. Alle 3 waren in windeseile sauber, dann führte ich eine nach der anderen in die Führmaschine und stellte das Programm wie gewohnt auf 45 Minuten Schritt und Trab. Während sie sich bewegten holte ich Mejorano. Ich machte ihn fertig, sattelte ihn mit seinem Westernzeug und dann genossen wir gemeinsam einen Ausritt. Mejorano war sehr trittsicher, daher konnten wir ordentlich durch das Gelände fetzen. Nach einer Stunde waren wir zurück auf dem Gestüt. Schnell war Mejorano versorgt und konnte auf die Koppel und ich holte die 3 Stuten aus der Führanlage und verteilte sie in ihre Boxen und auf die Paddocks. Nun war Forever Yours dran. Sie war grade mitten in ihrer Springausbildung, deswegen hatte ich vor diese heute weiterzuführen. Ich sattelte sie und ging zu Fuß auf den Platz um kleine Sprünge aufzubauen. Danach ging ich mit dem Pferd zum Platz, machte uns warm und dann gings ans Springen. Forever Yours liebte Springen, war anfangs etwas verhalten und wurde nicht locker im Rücken, zum Ende hin wurde sie mutiger und williger. Nach einer Stunde waren wir beide geschafft. Ich duschte Forever Yours und brachte sie in ihre Box zurück. Pacey war nämlich jetzt an der Reihe. Ich holte meinen Falbscheckhengst vom Paddock, putzte ihn und führte ihn dann in die Halle. Zuerst durfte er sich aufwärmen beim frei laufen, danach schickte ich ihn über ein paar Sprünge. Nac h 30 Minuten beendete ich das Laufenlassen und brachte Pacey in seine Box. Nach einer Cola war Akhawi dran, mein Araberhengst in Sonderlackierung. Ich holte ihn von der Koppel und putzte den Schecken. Anschließend holte ich meinen Longiergurt, Gamaschen, Akhawis Trense und Ausbinder und packte das ganze zeug aufs Pferd und ging mit Akhawi auf den Longierplatz. Ich longierte Akhawi in allen 3 Gangarten, am Ende auch über Trabstangen. Als wir fertig waren kam Akhawi in seine Box zurück. Nun war Edurance Clash dran. Leider lahmte der Barpckpintowallach momentan leicht, da er sich auf der Koppel vertreten hat. Deswegen hatte er Boxenknast und durfte nur im Schritt raus. Also führte ich Clash zu einer kleinen Grasfläche wo er 10 Minuten grasen durfte. Danach kühlte ich sein lahmes Bein mit Wasser und stellte ihn in seine Box zurück. Als nächstes hatte ich vor, Saphir und Call me bubble zusammen in die Führanlage zu schmeißen. Ich putzte kurz über beide Stuten drüber und brachte sie dann wie gesagt zur Führmaschine, übliches Programm. Derweil konnte ich mich um Realités kümmern, meinem kleinen Falabellahengst. ich putzte ihn kurz, führte ihn 5 Minuten im Schritt, dann konnte er wie eine Pingpongkugel durch die kleine Reithalle schießen. Nach 15 Minuten fing ich ihn ein und brachte ihn in seine Box zurück. Nun hatte ich noch 20 Minuten, bis die 2 Stuten fertig waren. Also nahm ich mir Millenium GC und ließ sie ebenfalls schnell in der Halle laufen. Die junge Stute steht kurz vorm Anreiten und muss schön ausgepowert sein, damit sie nicht auf dumme Gedanken kam. Danach durfte sie raus zu den anderen Stuten auf die Koppel. Nun waren die beiden Stuten Call me bubble und Saphir auch fertig und kamen auf die Koppel zurück. Als nächstes war der Hengst Until Tomorrow an der Reihe. Ich holte ihn aus der Box, putzte den Wildfang schnell und stellte ihn dann aufs Laufband. Ich stellte 40 Minuten + Steigung ein. So konnte ich mich um meine Mixstute Mara kümmern. Ich holte sie vom Paddock, putztedie bunte Stute fix und holte dann das Longierzeug. Ich machte Mara in windeseile fertig und ging dann mit ihr zum Longierplatz. Zuerst machte ich sie locker warm, danach Stangenarbeit. Mara machte ihre Sache gut und nach 30 Minuten beendete ich das Longieren. Ich brachte Mara anschließend zurück auf die Koppel. Until Tomorrow war auch schon fertig und war ziemlich hibbelig. Schnell holte ich ihn vom Laufband und brachte ihn zurück in seine Box. Nun war Ima Banana Split als Vorletzte dran. Ich holte die Hannoveranerstute aus der Box, putzte sie und sattelte sie dann. Dann begann ich meine relativ neue Stute zu reiten, beziehungsweise mal zu Springen. Bisher bin ich sie 2 Mal gesprungen, sie war sehr verhalten und unsicher. Deswegen fing ich bei Null an und machte erstmal Stangenarbeit, sprang höchstens ein kleines Kreuz und ein Cavaletti. Als sie sicherer wurde sprang ich noch 2,3 Mal und beendete das Training dann und lobte sie. Ich versorgte Ima Banana Split, duschte sie und entließ sie auf die Koppel. Nun musste ich mich nurnoch um ÉdC's Velino kümmern. Da Velino von seiner Reitbeteiligung versorgt wurde, holte ich meinen Prachthengst nur zum Grasen raus. Ich genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages zusammen mit dem Pintaloosahengst. Nach 30 Minuten stellte ich ihn zurück in die Box und beendete somit meinen Tag im Stall.
      [8023 Zeichen (c) Stelli]
      Pflegebericht für meine Zuchtpferde
      An einem so schönen sonnigen Oktobertag wie heute beschloss ich meine Zuchtpferde wieder auf Vordermann zu bringen. Das war natürlich mit einer Heidenarbeit verbunden! Ich maschierte mit Sack und Pack in den Zuchtstall und holte mein Shetlandponyhengst Schoko aus dem Stall. Nachdem ich Schoko geputzt hatte, führte ich ihn aus dem Stall zu der kleinen Graskoppel. Diese Minikoppel eignete sich besonders als Maskottchenkoppel bzw Paddock mit Gras. Quasi Schokos Privatkoppel. Ihn also dort abgestellt und wieder in den Stall. Zuchtstute Summer Wine luckte bereits auf ihrer Box heraus und brummelte mir zu. Natürlich musste ich sie dann rausholen. Ich band sie an, putzte sie und sattelte sie anschließend. Wir gingen heute raus ins Gelände. Besonders genossen wir den gemütlichen Galopp über das Stoppelfeld, einfach traumhaft. Im Stall stellte ich sie mit einer Abschwitzdecke in ihre Box und kümmerte mich um das nächste Pferd Embassy, Summer Wines beste Freundin. Ich zog ihr die Stalldecke aus und putzte mit der Kardätsche kurz drüber, bevor ich sie für das Longentraining fertig machte. Ich trug uns schnell mit 'Embassy' in die Roundpenliste ein. Embassy musste eine gute halbe Stunde schuften, dann reicht es den Pferdebeinen auch. Da sie nicht geschwitzt hatte deckte ich sie wieder ein und brachte sie raus auf die Koppel, damit sie noch etwas grasen konnte. Als nächstes war wieder ein Hengst an der Reihe, Lusitanohengst Silvano, der wohl einzige richtige Fuchs im Stall. Er stand draußen und ich musste ihn erst reinholen. Auch ihm zog ich seine Decke ab. Dann huschte ich schnell in den Stall und holte unseren zweiten Lusitanohengst Jade heraus. Meine Oma hatte mich gebeten etwas in der Altstadt abzugeben, daher eignete sich eine Kutschfahrt in die gemütliche Stadt wunderbar. Als beide Pferde sauber waren holte ich das Zweispännergeschirr und machte die beiden Hengste fertig. Anschließend spannte ich die Zwei in die Kutsche und dann gings auch schon los. Im Schritt und Trab bewegten wir uns in die Stadt, gefolgt von etlichen bewundernden Blicken der Passanten. Nachdem ich das Päckchen bei der Stadtverwaltung abgegeben hatte, gings auch wieder nach Hause. Die beiden geschwitzten Pferde stellte ich mit Abschwitzdecke in die Box. Nach diesem Ausflug musste ich wieder arbeiten. Ich holte meinen geliebten Trakehnerhengst Red Diamond aus dem Stall. Als ich ihn aus der Box holte stöhnte ich genervt auf, denn er war frisch beschlagen. Grisgrämig band ich ihn an und sah auf die Beschlagsliste. 'Red Diamond - Stelli - 4x beschlag' war durchgestrichen mit Datum dahinter. Gestern Abend, super. Also blieb es heute nur beim Putzen und Spazierenreiten, denn er war unheimlich fühlig danach. Fix war der Hengst gesattelt und ich fand mich im Sattel wieder. Wir ritten den Feldweg entlang, alles leider nur im Schritt. Eine halbe Stunde später waren wir dann wieder Zuhause. Ich versorgte den Trakehner und brachte ihn aufs Paddock, damit er noch ein bisschen frische Luft schnappen konnte. Ich tappte also wieder in den Stall und machte mit Pount weiter. Schnell war der Knabstrupper geputzt und gesattelt und reitfertig. Wir gingen in die Halle da er sich da besser konzentrieren kann. Ich ritt ihn warm und fing dann eine Stunde an ihn richtig schön zu arbeiten. Pount war gut gelaunt und so machte das ganze sogar Spaß. Zum Trockenreiten ritten wir nochmal um die vier Ecken um den Hof. Auch Pount kam mit Abschwitzdecke bepackt in den Stall. Von da aus nahm ich meinen Reitponyhengst Kovu mit. Da ich eine kleine Verschnaufpause brauchte kam mir die brennende Idee, ein paar Pferde in die Führmaschine zu stecken. Spart Zeit und Arbeit. Ich deckte Kovu ab, putzte ihn und ließ ihn kurz alleine, um noch 3 weitere Pferde zu holen. Ich entschied mich kurzerhand für All in All, Ready to Talk und Mejorano. Eine Stute wollte ich ncht dazupacken. Kovu kam nach vorne, dahinter Mejorano, gefolgt von All in All und das Schlusslicht bildete Ready to Talk. Während die Pferde also maschinell bewegt wurden holte ich Kalympia aus der Box. Ich musste mich etwas ranhalten, damit ich mit den vier Hengsten fertig wurde. Schnell war Kalympia geputzt, ich mich erneut im Roundpen eingetragen und sie fertig fü die Arbeit. Ich machte sie ordentlich warm und legte dann Stangen in den Longierzirkel, damit die Hinterhand auch ordentlich was zu tun hatte. Eine halbe Stunde später waren wir pünktlich fertig und in Eile versogte ich die Stute noch, bevor ich meine Hengste abholte. Eingedeckt durften sie nochmal aufs Paddock etwas Luft schnappen. So hatte ich wieder fünf Pferdchen auf einmal versorgt. Leider hatte Arrivedercis Reitbeteiligung für heute abgesagt und ich musste sie selbst versorgen. Reiten ging nicht wirklich, also musste ich die kleine Stute auf das Laufband stellen. Währenddessen holte ich meine Hackneyponystute Dance for Winning heraus, deckte sie ab und putzte sie schnell. Heute stand für sie Doppellongentraining auf dem Programm. Arrivederci strampelte ihre 40 Minuten ab, also hatte ich eine halbe Stunde Zeit. Die kleine Halle war grade frei, also hatte ich die Möglichkeit in die Halle zu gehen anstatt stumpf im Kreis zu arbeiten. Doppellonge war Dance for Winnings Ding. Normales Longieren wurde ihr schnell zu langweilig, weshalb ich einen Kurs belegte und so mit ihr arbeiten konnte. Nach dreißig Minuten waren wir dann fertig und auch die Welshponystute wartete schon ungedulgig auf ihrem Laufband. Dance for Winning brachte ich in die Box und Arrivederci zu den Stuten auf die Koppel, wo sie nochmal ordentlich bocken konnte. Jetzt musste ich aber wieder was schaffen. Denn Ysun stand auf dem Programm und musste dringend wieder gesprungen werden, da noch ein paar Turniere bevorstehen. Ich holte sie aus der Box, putzte und Sattelte die Rotbraune und ritt dann rüber zum Springplatz. Ich rief unseren Reitlehrer vom Pferd aus an und bat ihn, mir beim Springen bisschen zuzusehen. Er war nicht grade hellauf begeistert, tat mir aber den Gefallen. Er baute erst ein paar kleine Sprünge auf, später wurden sie wieder schön hoch, so wie Ysun es mochte. Adrenalin war ihre Sache. Ysun riss tatsächlich nur ein Mal, da wir auf den halben Galoppsprung vor dem Oxer verzichteten und nicht passend hinkamen. Ich lobte meine feurige Stute und ritt sie trocken. Danach kam sie in ihre Box zum trocken werden. Da ich grade im Springfieber war machte ich direkt mit Conversation weiter. Es vergingen nur ein paar Minuten, dann stand sie fertig gesattelt in der Stallgasse. Ich stieg auf un begab mich ein zweites Mal zum Springplatz. Natürlich wärmte ich auch sie gründlich auf und nutzte dann die Warmmachsprünge von Ysun für Conversation, die noch nicht so viel Erfahrung sammeln konnte wie meine Trakehnerstute. Jedoch machte sie ihre Sache recht gut, zwar noch etwas unsicher aber immerhin willig. Von Sprung zu Sprung gewann sie mehr Selbstvertrauen und wurde immer flüssiger in dem niedrigen Pacours. Irgendwann beendete ich das Training, da es auch schon langsam dunkel wurde und ich nicht bei Flutlicht mit der unroutinierten Stute springen wollte. Ich ritt also nach dem Trockenreiten zurück zum Stall und versogte sie. Dann waren meine beiden Stuten Falada und Palimé dran, mit denen ich heute aber irgendwie nicht so die Lust hatte was zu arbeiten. Also beschloss ich, die beiden einfach nur auf die Koppel zu tun. Ich glaube sie hatten auch nicht viel dagegen. Im Galopp begaben sie sich zu dem Rest der Stuten. Getrost machte ich mit Forever Yours weiter. Auch mit ihr konnte ich heute nicht viel machen, da sie sicherlich Muskelkater vom gestrigen Tag hat. Also stellte ich sie nach dem Putzen 10 Minuten unter das Solarium und ließ sie dann nochmal eine viertel Stunde in der Halle laufen. Man merkte, dass sie nicht so richtig Lust zum Laufen hatte, deswegen machte ich heute mal eher Piano. Machte nichts, denn ich hebte mir die Kräfte für mein Pferd danach auf. Mit meinem Zuchthengst Pacey musste ich heute dressurtechnisch wieder einiges Auffrischen. Ich putzte meinen wunderschönen Hengst und holte dann meinen Dressursattel und sattelte ihn. Ich bekam gnädigerweise sogar Dressurunterricht, was mich total zum schwitzen brachte. Nach einem halbstündigen intensiven Dressurtraining machte ich Schluss für heute, sehr dankbar sogar. Ich ritt lange Schritt und legte meinem hengst nach dem Ritt eine Abschwitzdecke über. Total fertig entschloss ich, die nächsten vier Hengste in die Führanlage zu schmeißen, ich musste mich erstmal erholen. Ich holte schnell Akhawi, meinen kleinen Realités, Trakehnerhengst Until Tomorrow und meinen schicken Reitponyhengst Velino. Natürlich machte ich alle Pferde schön sauber, denn keiner kommt mir ungeputzt davon. Vorne ging der dominante Until Tomorrow, dahinter mein Araberhengst Akhawi, gefolgt von Velino und am Ende der Kleinste des Gestüts, Realités. So konnten sie die nächsten dreißig Minuten laufen und ich machte die nächsten Vierbeiner. ich ging zurück zum Stall und holte Saphir, um sie kurz zu putzen und dann aufs Laufband zu stellen. Ich stellte 40 Minuten ein und ging wieder in den Stall und kümmerte mich um Millenium GC, die grade einzureiten ist. Ich putzte sie schnell und holte dann das Longierzeug, um die Stute langsam weiter auszubilden. Ich longierte sie eine halbe Stunde viel Vorwärts Abwärts und über Trabstangen, bevor wir das Training für heute beendeten. Ich versorgte die junge Stute und brachte sie in ihre Box zurück um dann Until Tomorrow, Velino, Akhawi und Realités zurückzuholen. Als diese in ihren Boxen waren musste ich auch Saphir wieder reingeholt werden. Danach gönnte ich mir erstmal eine Cola im Reiterstübchen. Dann holte ich Call me bubble aus dem Stall, Forever Your's erste Tochter. Sie sattelte ich nach dem Putzen und ging in die Halle, denn draußen war es mittlerweile dunkel. Nachdem ich sie aufgewärmt habe trabte ich an und ritt sie auch erstmal am langen Zügel vorwärts abwärts. Muskulär war sie noch nicht so weit sich ordentlich zu versammeln und sich hinten zu setzen. Momentan machte ich viel Stangenarbeit mit ihr und sie machte alles echt super. Trotzdem baute sie beim ersten Angaloppieren einen schönen Buckler rein, der so unerwartet kam, dass es mich fast aus dem Sattel haute. Darin war sie ein Weltmeister. Nach einer dreiviertelstunde waren wir dann fertig und ich versorgte die Stute. Nun holte ich Mara aus der Box, die seit gestern unerwartet lahmte. Ich putzte ihr getigertes Fell und ging dann in die Halle um zu gucken, ob sie noch lahm ging. Leider war dies der Fall. Also ließ ich Mara in Ruhe und stellte sie zurück in ihre Box, nachdem ich beim Abtasten nichts spüren konnte. Mein letztes Pferd für heute, Ima Banana Split ließ ich heute nur laufen. Nach dem Putzen führte ich sie in der kleinen Halle fünf Minuten Schritt, bevor sie losdonnern dufte. Immerhin durfte der teuren Zuchtstute nichts passieren. Schnell verlor sie aber die Lust am rumrennen und blieb schmatzend in der Mitte stehen um mich groß anzusehen. Ich führte sie zurück zum Stall in ihre Box. Schnell holte ich die restlichen Stuten und Hengste von Koppel und Paddock und ging dann hoch ins Haus. Jetzt hab ich mir ein bad reichlich verdient!
      [11222 Zeichen (c) Stelli]

      Pflegebericht Zuchtstallung - Sonstige
      Nun war endlich der letzte Stalltrakt an der Reihe. Langsam aber sicher war ich ziemlich müde, deswegen freute ich mich um jedes versorgte Pferd. Mit Schoko würde ich heute nicht so viel machen. Nachdem ich den kleinen Kohlfuchs geputzt hatte, brachte ich ihn in die kleine Reithalle. Dort führte ich ihn zuerst einige Minuten, bevor er frei laufen durfte. Er war heute etwas faul, sodass ich ihn ziemlich scheuchen musste, damit er sich bewegt. Schon bald hatten wir beide keine Lust mehr, weswegen er nochmal aufs Paddock kam. In der zeit machte ich meien Knabstrupperstute Embassy. Nachdem ich auch sie geputzt hatte, holte ich Arrivederci und Dance for Winning aus ihren Boxen, putzte die zwei Ponystuten und brachte dann alle drei Schecken in die Führmaschine, wo sie sich die beine vertreten konnten. Embassy war vorn, Dance for Winning in der Mitte und Arrividerci bildete das Schlusslicht in dieser Runde. Während die Stuten liefen holte ich den feurigen Lusitanohengst Silvano aus der Box und machte ihn reitfertig. Der Fuchs musste heute ordentlich ausgepowert werden. Als er gesattelt war ging ich mit ihm in die große 20x60 Reithalle unserer Anlage und fing nach dem Aufwärmen direkt mit dem Training an. Silvano war hitzig aber dennoch artig. Er hatte nur einen starken vorwärtsdrang. Nach einer guten Stunde waren wir fertig und Silvano kam in seine Box zurück. Unser Stallbursche hatte in der Zeit die Stuten wieder in den Stall gebracht. Als nächstes war Pount dran, der Mann im Haus meiner Knabstrupper. Ihn stellte ich aber bloß aufs Laufband, wo er eine halbe Stunde strampeln musste. Währenddessen machte ich meinen zweiten Lusitanohengst Jade fertig, mit dem ich wenig später ins Roundpen ging, wo ich mich vorher für eingetragen hatte. Ich longierte ihn etwas über meiner zeit, also 40 Minuten ausgeunden und sogar über Stangen. Zeitgleich wurden wir mit Pount fertig, der bereits entspannt auf dem Band wartete. Jade parkte ich schnell am Putzplatz um Pount reinzuholen. Danach kam auch Jade wieder in den Stall. Nun holte ich meinen Mixhengst Ready to Talk aus seiner Box um das Pferd zu reiten. Schnell befand sich der Schecke im Westerndress und war fertig für den Ritt. Mit Talk ging ich heute ins Gelände, was mit ihm immer sehr schön und entspannt war. Wir konnten wegen der guten Witterung viel Traben und Galoppieren, weswegen Ready to Talk am Ende unseres Ritts sehr ausgeglichen und zufrieden war. Ich stellte ihn danach wieder zurück in die Box, um mich um Falada, Saphir und Mara zu kümmern. Das bunte Trio wurde von mir kurz geputzt und dann in der Führanlage verteilt. Die drei durften genau wie die anderen davor etwas laufen, währenddessen ich mich um Akhawi kümmern konnte. Ich putzte ihn kurz und sattelte ihn, heute war Ausdauertraining geplant. Die Rennstrecke war frisch angezogen, das durfte ich mir nicht entgehen lassen. Ich wärmte mich gut auf, bevor es ans Sprinten ging. Akhawi rannte heute in Rekordzeit, die Kälte motivierte ihn. Man sah seinen Atem deutlich in der kalten Luft und der Pferdekörper vibrierte unter mir. Akhawi war in seinem Element und wäre glaube ich bis morgen durchgerannt, wenn es nach ihm gegangen wäre. Halbwegs ausgepowert brachte ich ihn nach dem abreiten zurück in die Box. Unser Stalljunge hatte Saphir, Falada und die Mixstute Mara zwischenzeitlich wieder in den Stall gebracht. Nun war da noch der kleine Realités, der bewegt werden möchte. Nachdem ich für den Kleinen nicht lange zum putzen gebraucht hatte, ging ich in die Halle und stellte ein paar Cavaletti und Kreuzsprünge auf. Dann nahm ich mir den kleinen Hengst, longierte ihn vorher gut ab und ließ ihn dann frei laufen, wo er immer mal die Sprünge mitnahm. Nach 20 Minuten hatte er aber keine Lust mehr und wollte zurück in seine Box. Denn mittlerweile war Fütterungszeit und alle Pferde endlich versogt.
      [3847 Zeichen (c) Stelli]

      [​IMG]

      03.06.2014
      „Puh, ist das heute Morgen doch noch kalt“, dachte ich, während ich mir auf dem Weg zum Zuchtstall die Jacke enger um meinen Körper schlang.

      Im Stall angekommen schaute ich zuerst auf den Trainingsplan. Danach schnappte ich mir zwei Halfter vom Haken und ging zuerst zu Embassy, der Knabstupperstute. Ich hielt ihr das Halfter hin und die Stute strecke schon freudig den Kopf hinein, sodass ich es nur noch behutsam über die Ohren streifen und schließen musste.
      Dann ging ich mit ihr aus der Box und band sie kurz an, um die kleine Welshstute Arrivederci ebenfalls aufzuhalfter. Anschließend brachte ich die beiden Stuten zusammen auf eine Weide.

      Schnell ging ich zurück in die Stallgasse, um die übrigen Pferde zu versorgen. In einer halben Stunde hatte der stattliche Lusitanohengst Silvano einen Trainigstermin. Also holte ich Halfter und Putzzeug aus seinem Spind, band ihn am Putzplatz an und entfernte zunächst den groben Schmutz mit einer Wurzelbürste. Dann striegelte ich ihn noch mit der Kardätsche, säuberte Beine und Kopf und bürstete die wunderschöne Mähne. Mit der Hand entfernte ich schnell einige Strohhalme aus seinem Schweif, bevor ich ihm die Hufe auskratzte. Ich brachte das Putzzeug zurück in den Spind und nahm sein Sattelzeug mit. Vorsichtig legte ich ihm den Sattel auf den Rücken und gurtete ihn fest. Während ich ihn noch auftrenste, kam auch schon seine Reiterin um die Ecke, um ihn in Empfang zu nehmen.

      Zurück im Stall nahm ich das winzige Halfter, welches an Realités Box hing, um die kleine Stute zu Embassy und Arrivederci auf die Weide zu bringen. Da heute einige Pferde einen freien Tag auf der Wiese verbrachten, nahm ich auch gleich die Mixstute Mara mit. Es war gar nicht so einfach, mit einem größeren und einem so winzigen Pferdchen heile an der Weide anzukommen. Doch nach ein paar Schlenkern fanden wir unseren gemeinsamen Takt und so kamen wir letztendlich auch zu dritt am Weidetor an. Mara sprintete sofort los, während die Falabellastute sofort mit dem Grasen begann.

      Mittlerweile war es doch recht warm geworden. Auf dem Rückweg schaute ich an der Führanlage vorbei, ob sie gerade besetzt war. Ich hatte Glück, die Anlage war frei, sodass ich nun die vier Hengste bewegen konnte. Zuerst holte ich den Kabstrupper Pount. Er kannte die Führanlage bereits und ging bereitwillig in die Kabine. Ich stellte schon einmal eine leichte Schrittrunde ein, damit er beschäftigt war, während ich die übrigen Pferde holte. Da ich die Hengste nicht zu zweit führen wollte, musste ich jeden einzeln holen. Nun nahm ich Jades Halfter aus dem Spind, legte es ihm an und führte ihn ebenfalls zur Anlage, wo Pount bereits fleißig seine Runden drehte.
      Der dritte Kandidat für die Anlage war heute Ready To Talk, ein wunderschöner Mix. Temperamentvoll trippelte der Hengst auf dem Weg zur Anlage neben mir her, blieb aber händelbar. In der Anlage wollte er bereits flotter loslegen, wurde aber durch die Abtrennung gebremst. Nun fehlte noch Akhawi, der Araberhengst. Er war heute sehr aufgeregt und es war nicht so leicht, ihn zur Führanlage zu bekommen. Ich musste oft stehen bleiben, um ihm bewusst zu machen, dass ich da noch am anderen Ende seines Strickes hing. Nach der Hälfte des Weges hatten wir uns aber geeinigt, sodass es reichte, kurz am Strick zu zupfen. Nachdem er in der Führanlage untergebracht war, stellte ich ein etwa einstündiges Programm mit Tempowechseln ein.

      Da der Longierzirkel gerade frei war, beschloss ich, Dance for Winning nun zu longieren. Ich holte die Stute aus der Box, putzte sie kurz und kratzte ihr die Hufe aus. Dann nahm ich den Kappzaum aus der Sattelkammer und legte ihn dem Pony an. Dance for Winning folgte mir gut gelaunt in Richtung Longierzirkel. Zunächst ließ ich sie ein paar Runden auf jeder Hand im Schritt gehen. Dann erhöhte ich das Tempo und ließ die Stute traben. Sie lief sehr fleißig daher, guckte aber viel durch die Gegend. Um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, forderte ich viele Richtungswechsel, was aufgrund des Kappzaums leicht klappte, da man hier die Longe nicht ständig umhaken muss. Dance for Winning richtete ihre Aufmerksamkeit nun auf mich, sodass ich sie auch ein paar Runden galoppieren ließ. Sie achtet nun auch sehr auf meine Körpersprache und so gelang es mir, sie so wieder abzubremsen. Nachdem ich noch ein wenig Trab und Schritt gefordert hatte, holte ich die Stute zu mir in die Mitte. Ich nahm ihr den Zaum ab und ließ sie noch kurz im Zirkel laufen. Sie nutzte diese Möglichkeit sofort und wälzte sich ausgiebig. „Na toll, dafür habe ich also vorhin geputzt“, sagte ich grinsen zu ihr, während ich ihr das Halfter anzog. Den restlichen Tag durfte die Stute auf der Weide verbringen.

      Die Stunde in der Führanlage war nun auch vorbei, daher holte ich die Hengste jeweils einzeln aus der Anlage und brachte sie auf ihre Weiden. Akhawi hatte sich nun auch etwas ausgepowert und ließ sich relativ vernünftig führen.

      Ich blickte auf meine Uhr und merkte, dass ich mich nun beeilen musste. Die Knabstrupperstute Saphir hatte gleich eine Reitstunde auf dem Plan. Schnell holte ich ihr Putzzeug aus dem Spind und putzte sie in der Box. Saphir genoss die Massage sehr. Dann holte ich ihr Sattelzeug und legte es ihr an. Dabei sank ihre Laune etwas und ich raunte ihr ins Ohr: „Ja ich weiß, Sport ist Mord – aber was muss, das muss!“ Nachdem ich sie aufgetrenst hatte, führte ich die Stute zum Reitplatz, wo die Trainerin bereits auf uns wartete. „Ich bringe sie nachher selbst auf die Weide. Du brauchst also nicht auf mich warten“, rief sie mir zu.

      Die beiden Isländer hatte ich mir extra für heute Nachmittag aufgehoben. Stelli hatte sie zwischenzeitlich auf die Weide gebracht und so nahm ich Maxis Halfter und holte ihn zum Putzplatz. Nachdem ich ihn fertig gemacht hatte, führte ich ihn zur Halle, da ja auf dem Reitplatz bereits Saphir trainiert wurde. Ich stellte die Steigbügel ein, gurtete nach und stieg auf. Maxi tänzelte kurz, blieb aber stehen. Ich wärmte den Fuchs mit ein paar Schrittrunden auf und begann dann mit Seitengängen. Da er gut mitmachte, hörte ich schnell wieder auf, um einen positiven Effekt zu haben. Stattdessen trabte ich ihn auf der ganzen Bahn an. Er brauchte etwa zwei Runden, bis er lockerer lief. Dann begann ich damit, einige Hufschlagfiguren einzubauen. Um den Hengst weiter zu lockern, ritt ich keine Runde mehr ganze Bahn, sondern baute viele Zirkel, Volten, Schlangenlinien und Kehrtwendungen ein. Nach etwa fünfzehn Minuten merkte man den Erfolg und Maxi lief schön locker. Zur Belohnung gab es eine kleine Schrittpause. Dann nahm ich die Zügel leicht auf und töltete ihn an. Temperamentvoll legte der Hengst los und zeigte eine gute Aktion. Zum Schluss schnalzte ich und der Hengst galoppierte sofort an. Dass er im Bereich Galopprennen bis Klasse L ausgebildet war, merkte man dabei sofort. Ich musste ihn doch sehr bremsen, so wollte er heute viel Gas geben. Nach dem Galopp trabte ich ihn noch ein paar Runden und ritt in anschließend etwa fünfzehn Minuten trocken. Ich stieg ab, führte ihn zurück zum Stall und versorgte ihn, während er genüsslich seine Kraftfutterportion verspeiste.

      Nachdem ich ihn zurück auf die Weide gebracht hatte, holte ich Palimé, die hübsche Isländerstute mit. Da sie bereits gestern einen ausgiebigen Trainingstag hatte, wollte ich mit ihr eine Runde ins Gelände gehen. Das hatten wir uns heute beide verdient. Ich putzte die Stute sehr ausgiebig und sie schlief dabei auch fast ein. Als ich ihr behutsam den Sattel auflegte, wurde sie jedoch wieder wacher. Ich stieg direkt am Putzplatz auf und ritt in Richtung Wald. Wir beide genossen den ruhigen Ritt entlang der Waldwege. Trotz des schönen Wetters begegneten wir in dem weitläufigen Gebiet niemandem und ich genoss die Zweisamkeit mit der Stute. Dann kam ein längerer gerader Weg und ich beschloss, die Stute anzutölten. Palimé reagierte sofort und dank des gut einsehbaren Weges konnten wir sogar einen flotten Tölt hinlegen. Nach etwa einer Stunde erreichten wir wieder den Hof. Auch Palimé erhielt ihre Portion Kraftfutter, während ich ihr Sattelzeug zurück in den Spind brachte. Anschließend legte ich der Stute noch eine leichte Decke über, da sie im Bereich der Flanken doch etwas geschwitzt war und brachte sie zurück auf die Weide.
      [8272 Zeichen, lettercount.com, (c) Rasha]

      Stelli
      [​IMG]
      Diverse Pferde
      Das Wetter war wirklich zum Mäuse melken. Es ist beinahe schon der zehnte Tag, wo es durchregnete. Dies merke ich auch an der Laune meiner Pferde, die schon Ewigkeiten nicht mehr auf die Koppel durften. In dieser Zeit musste ich mich also mehr mit ihn beschäftigen. Deshalb ging ich zum Stalltrakt und fing an die Pferde zu versorgen. Ich begann mit meinem Ben, den ich heute ordentlich longieren wollte. Da ich spät dran war putzte ich ihn fix, brachte dann das Longierzeug ans Pferd und legte los. Ich schickte ihn 30 Minuten gut vorwärts und er war am Ende auch ordentlich geschwitzt. Ich packte ihn ein wenig unter das Solarium, inhalierte ihn und brachte ihn zurück in seine Box. Von dort aus holte ich Secret Sign aus dem Stall, welcher ebenfalls geputzt und anschließend jedoch gesattelt wurde. Ich musste mal wieder ein wenig Western reiten, dafür hatte ich bislang eigentlich meine Bereiter. Anfangs ein komisches Gefühl, aber der frisch gekörte Hengst war wie immer top unter dem Sattel und es machte richtig Spaß und war mal wieder was anderes. Anschließend ging ich mit Secret Sign noch eine runde um den Block zum trockenreiten. Als ich zurück war musste ich nun meine Knabstrupperstute Embassy machen. Ich holte die freundliche Stute, die aktuell wieder tragend war, aus der Box und putzte sie ein wenig. Sie wurde momentan aufgrund der Trächtigkeit geschont. Deswegen stellte ich sie nur in die Fübranlage; damit sie nicht alleine war leistete Arrivederci ihr Gesellschaft, so hatte ich die beiden schonmal unter. Damit Embassy nicht zu sehr gestresst wurde, hatte ich es bei zwei Pferden belassen. Während die Beiden ihre Runden liefen, ritt ich meinen Lusitanohengst Silvano. Dieser war in letzter Zeit besonders angespannt, da er nicht raus konnte. So oft es ging stellte ich ihn wenigstens auf einen der Sandpaddocks, aber dies stellte sich als kein ordentlicher Ersatz dar. Nachdem ich geputzt und gesattelt hatte ging es in die Halle, wo sich meine Befürchtungen bewahrheiteten. Er war ziemlich spannig und nicht schön zu Arbeiten. Trotzdem hielt ich eine Stunde durch, da er ausgepowert werden musste. Gleiches Programm stand für den Knabstrupperhengst Pount an, der im Gegensatz zu Silvano eher der ruhigere Typ war. Pount würde heute etwas springen, weswegen ich einen Termin zur Springstunde vereinbart hatte. Ich machte ihn fertig und ging anschließend in die Halle, wo mein Trainer mich bereits erwartete. Nachdem wir uns warm gemacht hatten ging es bereits an die ersten Sprünge. Pount war ein echtes Naturtalent, im Springen konnte er bereits Platzierungen und Siege bis Klasse L aufweisen. Auch heute stellte er sich nicht dumm an und war gut gelaunt, was sich im Training wiederspiegelte. Nach einer halben Stunde springen beendeten wir die Stunde und pount kam unter das Solarium, da er stark geschwitzt hatte. Das nächste Pferd auf meinem Programm war Jade. Ihn wollte ich heute auch nur longieren, weswegen ich uns in die Lomgierhalle eintrug und ihn dann fertig machte. Wir machten in dieser halben Stunde viel Trab- und Stangenarbeit, womit der braune Hengst kurzzeitig überfordert war, sich dann aber auf das Training einließ. Nach der Logiereinheit stellte ich ihn mit einer Abschwitzdecke in die Box und holte meine Stute Sinita heraus. Sie durfte heute etwas frei in der Bewegungshalle herumlaufen, da sie gestern intensiv gearbeitet wurde. Nachdem ich sie kurz warmgeführt hatte bockte sie im nächsten Moment schon frei durch die Halle. Gewälzt hatte sie sich wie immer auch zwei Mal. Nachdem sie ihre Freiheit für eine viertel Stunde genießen konnte, holte ich sie wieder zu mir und brachte sie zurück in ihre Box. Weiter ging es mit Ready to Talk, mit dem ich heute etwas Bodenarbeit machen wollte, da wir dies lang nicht mehr gemacht hatten. Nach dem putzen zog ich ihm also ein Knotenhalfter mit Rope an und schnappte mir den Stick und ging in die Bewegungshalle. Talk freute sich über die Abwechslung und war konzentriert bei den Übungen wie zB Seitengänge und Rückwärtsrichten. Nach einer halben Stunde beendete ich das psychisch anstrengende Arbeit und lobte Talk. Nachdem er wieder in der Box war holte ich die gegenüberstehende Dance for Winning aus der Box. Diese musste heute mal wieder etwas Dressurarbeit über sich ergehen lassen. Nachdem sie geputzt und gesattelt war ging es in die Halle. Nachdem ich sie warmgeritten hatte machten wir uns an die Lektionen. Sie arbeitete recht gut mit und schwitzte ordentlich, weswegen ich nach einer Stunde den Ritt beendete und sie unters Solarium und danach in die Box stellte. Denn jetzt musste ich mich um meinen Araberhengst Akhawi kümmern. Es stand ein Distanztraining an, egal ob es regnetete oder nicht. Ich putzte kurz über und sattelte ihn. Doch bevor ich losreiten wollte, stellte ich Realités, Mara und Irpa in die Führanlage. Größentechnisch passte es gut, weswegen ich beruhigt losreiten konnte. Akhawi wusste genau was anstant. Nachdem ich ein bisschen getrabt und galoppiert bin, erreichte ich die Distanztrainingstrecke und ich merke wie Akhawi unter mit bebte. Ich galoppierte los und der Nieselregen peitschte mir ins Gesicht. Akhawi galoppierte in einem gleichmäßigen Tempo die kilometerlange Strecke entlang. Es fühlte sich an als würde ich stundenlang durchgaloppieren. Als das Ende der Streclke näherrückte parierte ich durch und trabte den stark prusteten Akhawi noch ein ganzes Stück. Mitterweile waren wir fast am Hof zurück. Dort angekommen stellte ich ihn eine ganze Weile unter das Solarium und danach mit Decke in seine Box. Als letztes auf dem Programm stand die Ankunft eines neuen Pferdes, ein Paint Horse namens Penikpah. Ich war stolz ihn erstanden zu haben und machte mich zu Monsterflosse um ihn zu holen. Dort erwartete sie mich bereits mit dem Hengst, den wir nach der Begrüßung gemeinsam verluden und ich mich nach ein paar Formalitäten wieder auf den Weg machte. 95 Kilometer später war ich wieder Zuhause und brachte den aufgeregten Pekinpah in seine neue Box. Dort konnte er sich in Ruhe eingewöhnen. Endlich hatte ich alle Pferde in diesem Stalltrakt versorgt und konnte zurück ins Haus.
      Es wird ernst
      Ben’s Freunde wuselten durch den Stall. Ich war so froh, dass sie mit anpackten, alleine hätten Ben und ich das nie geschafft. „Hier ist noch Putzzeug!“, rief einer quer durch den Stall. Hektisch deutete ich auf eine Kiste.
      Auf dem Hof parkten 3 Transporter. Sie würden die Pferde zum Quarantänestall bringen und von dort aus nach England fliegen. Ein Tierarzt war auch anwesend. Ben half ihm die Pferde fertig zu machen, jedes einzelne musste kurz durchgecheckt werden. „Oak übernehme ich!“, rief ich, als ich den Araberhengst erblickte. Ben nickte und drückte mir den Strick in die Hand.
      „Oak hat eine kleine Lahmheit, die neuen Beschläge warten in England.“, informierte ich den Tierarzt.
      Er nickte und strich alle vier Röhrbeine ab, Oak zuckte kein bisschen.
      Guter Kerl!
      Der Tierarzt nickte wieder und ich brachte ihm die Transportgamaschen und -Decke an. „Los geht’s, Kleiner.“, flüsterte ich ihm zu und lief mit ihm Richtung Hänger. Ich band ihn sicher an und knuddelte ihn noch einmal kurz.
      2 Stunden später waren alle Pferde gut und sicher in den Transportern. Die Transportkisten mit allem Möglichen Kleinkram waren gepackt, der Stall war leer.
      Ben und ich verabschiedeten uns von den Fahrern und schauten nochmal bei jedem Pferd vorbei. Bald würden wir sie ja wieder sehen!
      [1300 Zeichen]
      29 Jan. 2015

      Nachtrag für Anfang Februar 2015
      Pepe - Der große Umzug
      Die Zeit vergeht wie im Flug. Der Umzug war stressig und hektisch, so langsam sammeln wir uns aber alle und kommen zur Ruhe. Ben und ich hatten unser Hab und Gut zusammen gesammelt, die letzte Hofmiete auf den Tisch gelegt und den Schlüssel eingeworfen. 2 Flüge später kamen wir müde und er schöpft in England an.
      Flair war so lieb und hatte uns vom Flughafen aufgesammelt. Sie fuhr uns auf den Hof und zeigte uns kurz das wichtigste - nämlich unser neues Haus mit Dusche und einem Bett.

      5 Tage später rollten Transporter auf den Hof. So langsam hatten wir uns an die Zeitverschiebung gewöhnt und krochen aus den Betten. Flair nahm die Männer schon in Empfang, sie hatte bereits für uns so viel getan und half uns wo es nur ging. Gemeinsam öffneten wir die Tür des ersten Transporters und ich erblickte unsere Stuten.
      „Jaela sieht ganz schön verschlafen aus, findest du nicht?“, grinste ich zu Ben.
      Er nickte und nahm die Führstricke in die Hand. Jeder von uns nahm ein Pferd und so bezogen Hermelin Jaela, Abigail und Birdy ihre neuen Boxen mit angrenzendem Paddock. Neugierig beschnupperten die Stuten das Heu und die Tränken.
      Weiter ging es mit den Fohlen. Dynur fra Frelsi und Annakiya bekamen eine Doppelbox mit großem Paddock. Etwas verängstigt blickten sie sich um, doch wir hatten die sanftmütige Jaela daneben gestellt, welche die Kleinen sorgfältig im Blick hatte.
      Zum Schluss stiegen Oaklands Cloubreaker, Kvest, Yakari und Realités aus dem letzten Transporter. Auch sie bekamen Paddockboxen, in denen etwas Begrüßungsheu lag.
      Es war geschafft. Ein neuer Abschnitt würde für uns beginnen, diesmal sollte alles mit Erfolg laufen…
      [1642 Zeichen]
      19 Feb. 2015
    • kira
      Nikolaus
      Pflegebericht
      ZM´s Zanaro, Realités, Umpalumpa, Rumpelstielzchen, Snow Whites Beauty, Wie konntest du nur, I like It, Baroness of the Guard, Motte, Porcelain Doll, Valentine´s Candy Fireflies

      „Hast du alles beisammen?“ „Ic h denke schon! – Aber viel kann ich ja nicht vergessen er wird ja nicht geritten!“, antwortet ich meinem Freund während ich das Heunetz in den Hänger brachte und an der linken Innenseite befestigte. Auf die rechte Seite legte ich auf den Boden ein kleines Häufchen Heu. Die Anstandsdame durfte heute Realités spielen, ein kleiner Falabella Hengst. Mit seinen gestandenen 10 Jahren fuhr er problemlos Hänger und sollte ZM´s Zanaro wärend der Fahrt beschäftigen und ruhig halten. Auch wenn Zanaro den Hänger schon kannte, wollte ich den Junghengst nicht alleine zu seiner ersten Prüfung fahren lassen. „Alles fertig ..“, ich schlüpfte aus dem Hänger,“.. der Kleine kann jetzt rein.“ Mein Freund führte nickend Realités in den Hänger, auf die rechte Seite natürlich. Als Zanaro dann auch im Hänger stand konnt es los gehen. „Tschüss, bis später! Ich ruf dich an!“ Schnell drückte ich Lars einen Kuss auf die Lippen und verschwand im Auto.

      Die Fahrt verlief ruhig und so erwarteten mich als ich den Hänger öffnete zwei entspannte Pferde. Bis zum Start hatte ich noch etwas Zeit, deshalb ging ich mich erstmal umschauen. Nach meiner Streiftour über den fremden Hof kletterte ich in den Hänger. „Bald geht’s los.“, flüsterte ich Zanaro zu. Rückwerts ließ er sich aus dem Hänger bugsieren und trottete ein Stückchen davon weg. Zum anbinden gab es eine Stange, welche an der Seite des Hängers befestigt werden konnte. Zanaros Fell war zwar schon sauber, doch in seiner Mähne hatten sich nun wieder einige Heuhalme verfangen. Wie der Hengst es immer schaffte aus sich wieder so ein verwildert aussehendes Tier zu machen war mir ein Rätsel. Erstmal würde ich ihn aber von den Halmen in seinem Haar befreien.

      Langsam würde es dunkel und als Zanaro und ich an der Reihe waren war so gut wie jegliches Tageslicht gewichen. Zanaro und ich nahmen am Nikolaustag an einem Reiterspiel teil. Mit "Nikolausritt" war es betitelt, Ich würde Zanaro aber führend durch die Spiele bringen, denn der Junghengst hatte bisher keinen Menschen auf seinem Rücken getragen. Als ich die Ausschreibung gelesen hatte dachte ich mir, dass dies eine gute Gelegenheit sei eines meiner ungerittenen Jungpferde an eine Atmosphäre zu gewöhnen die wohl einem Turnier ähneln würde. Viele Pferde und viele Menschen, aber wahrscheinlich nicht ganz so hektisch. Ich hatte mich nicht getäuscht, relativ ruhig ging ein Paar nach dem andern an den Start. Die Veranstalter hatten sich eine Reihe kleiner Aufgaben ausgedacht, welche alle weihnachtlich angehaucht in die Jahreszeit passten. Am Zaun des Platzes beobachtete ich einige andere Starter, während ich Naro am Hals krabbelte, was er sichtlich genoss. Zu meinem Erstaunen hatte der Hengst bisher nur vorbildliche Manieren an den Tag gelegt. Und so konnte ich ruhig mit einem gelassenen Pferd in die Aufgaben starten. Erst durchquerten wir eine Allee aus Menschen, die Laternen in ihren Händen erleuchteten die Nacht. Neugierig beäugte Naro sie, folgte mir aber brav. Danach kam ein Stangenquadrat. Problemlos ließ Zanaro sich hinein führen, Stangen kannte er, als Pferd welches freudig beim Freispringen mitmachte. Nun sollte eine Kehrtwende folgen, dabei sollte ich aber Vorsicht walten lassen, ich sah die leichte Spannung in dem Hengst. Darauf bedacht Zanaro keinen Anlass zum Sprung über eine der Stangen zu geben hob ich sanft die eine Hand und drehte ihn langsam rum. Zu unserm Glück gelang das Werk und als wir die Stangen wieder verließen war Naro wieder völlig entspannt. "Guter Junge!" Tätschelnd blieb ich stehen, nach kurzen zögern folgte Naro meinem Beispiel. Langsam hatte es angefangen zu schneien und feiner Schnee rieselte sanft auf uns hinunter, die Tannenbäume, welche für weitere Aufgaben bereit standen, sammelten die weißen Wasserkristalle auf ihren Nadeln. "Bleib stehen Kleiner!", eindringlich sah ich den Hengst an, der nun wohl aus seiner Ruhe aufgewacht schien und mich frech anschaute. Neben einer Kiste voller Weihnachtschmuck lag eine rot-weiße Decke und eine Weihnachtsmütze... für Pferde! Ich musste grinsen, gilt dürfte ich das gute Stück später ja sogar behalten. Gefallen würde mir das auf jeden Fall. Die Mütze schnappte ich mir zuerst. Sie Zanaro anzuziehen stellte sich als etwas schwieriger heraus als gedacht, zu begeistert war er von dem Bommel der Weihnachtsmütze. Als ich es endlich geschafft hatte war er immer noch hin und weg. Mit Kopfnicken brachte er den Bommel dazu auf seinem Nasenrücken auf und ab zu hüpfen und zugleich versuchte er diesen mit seiner Lippe zu erhaschen. Die Zuschauer und Helfer amüsierte es genauso wie mich, dem leichten Gekicher im Hintergrund zu entnehmen. Grinsend ließ ich den Hengst stehen der völlig mit sich selbst beschäftigt war und holte die Decke welche ich ihm dann überzog, verwundert schaute er sich um und vergaß seinen Bommel. Mit fertig geschmücktem Pferd holte ich mir eine Laterne ab. Im Joggen wollte ich nun einen Slalom aus kleinen Tannen durchqueren. Als letztes müsste ich nämlich auf Zeit einen Tannenbaum schmücken und darauf wollte ich Zanaro schon etwas einstimmen. Brav trabte er neben mir her als wir durch die Bäume joggten. Im Licht meiner Laterne glitzerte die dünne Schneeschicht auf den benadelten Ästen. Beim letzen Baum wollte der Hengst zur Seite weichen aber ein kurzer Ruck am Strick ließen ihn seinen jugendlichen Trotz vergessen. Zufrieden klopfte ich seinen Hals wofür er mir seine Nase an meiner Weste abwischte. Kopfschüttelnd steuerte ich die große Tanne an die nun vor uns stand. So, dass es nicht beim schmücken störte, stand ein kleiner Tisch mit einer Stoppuhr daneben. 60 Sekunden, dann sollte der Baum geschmückt sein. Noch ein tiefer Atemzug, ein prüfender Blick auf den Baum und ich startet die Stoppuhr und rannte los. Zanaro etwas erschrocken rauschte kurz an mir vorbei, fand sich aber wieder. Bei der Kiste angekommen schnappte ich mir zielstrebig die dicken Lamettaketten in rot und Gold. Drapierte sie um Zanaros Hals und füllte zudem meine Arme gut mit silbrigweißen Kugeln. Während ich nach der schnell gerannten Strecke zielstrebig um den Baum schritt und die Kugeln, so gut es ging, gleichmäßig verteilte, trottete Zanaro etwas erstaunt neben mir her. Das Lametta hatte sich zum Glück nicht verhäddert, sodass ich dieses von Zanaro Wickeln und dann um den Baum Schlingen konnte. 10 Sekunden. Schnell rannte ich noch einmal zu der Kiste. War da nicht noch eine schöne Spitze gewesen? Ja! Ich schnappte mir das schöne Stück und hechtete, von einem etwas aufgedrehten Zanaro gefolgt, zurück. In letzter Sekunde schaffte ich es noch diese auf das Haupt des Nadlebaumes zu setzen. "Ufff..", etwas außer Atem tätschelte ich Naro. Glücklich betrachtete ich den Baum, welcher gar nichtmal so schlecht aussah. Vielleicht sollte ich dieses Jahr die Tannen auf unserem Hof auch so schmücken? Zeitsparend war es auf jeden Fall.

      Als wir schließlich die Platzierung hinter uns gebracht hatten konnte ich wieder glücklich den Hengst in den Hänger schieben und uns auf den Nachhause Weg machen. Mit Lars hatte ich schon telefoniert und von Zanaros vorbildlichem Benehmen berichtet. Grinsend schaute ich auf rot-weiße Bommelmütze, welche auf dem Beifahrersitz lag.

      Mitten auf dem Hof kam das Auto zum halten, während der Fahrt hatte es zwar aufgehört zu schneien - insgeheim war ich darüber recht glücklich gewesen, ich wollte nicht noch im Graben landen - aber der Hof war noch überall von einer feinen Schneeschicht bedeckt. Als ich ausstieg kam mir Alex entgegen, welche anscheinend einige Stuten noch von ihrem Paddock holte. In ihrere Hand erkannte ich die Halfter von I like it, Snow Whites Beauty und Wie konntest du nur. Während ich die Hängerklappe öffnete und Zanaro aus dem Hänger treten ließ brachte sie eine nach der anderen Fellpony Stute in den Stall. Der Haupstall der Stuten wär direkt am großen Innenhof gelegen.Zanaro konnte so wie er war in die Box gebracht werden, dank Realités hatte er die Fahrt ruhig über sich ergehen lassen. Der Kleine Ponymann wartete brav im Hänger und ich brachte ihn zu seiner Doppelbox mit Paddock, wo ihn schon seine Kumpel Umpalumpa und Rumpelstielzchen erwartete. Umpa reckte seine kleine Naser über den Boxenrand, während Rumpi hinter ihn von einer Seite zur anderen tippekte. Mit etwas Mühe bekam ich Realités zu ihnen hinein gepackt. Sogleich beschnüffelten sich die drei und quitschten zur Begrüßung. Ich gab mir noch einen Moment Zeit die Szene zu betrachten ehe ich mich darum kümmerte den Hänger zu säubern und an seinen Platz zu stellen.

      Motte und Porcelain Doll hatten Baroness of the Guard freundlich in ihrer Fohlenbande aufgenommen. Die Jährlings Stuten gingen nun schon völlig vertraut miteinander um, auch wenn es dennoch großes Gerangel gab als ich ihnen einige Lagen Heu in den Laufstall schmiss. Zuletzt schaute ich noch bei Valentine´s Candy Fireflies vorbei. Alex hatte ich schon vor einiger Zeit in ihre Wohnung verschwinden sehen und auch unser anderer Angestellter würde schon in seinem Wohnbereich sein. Lars schätzte ich auch schon im Haus, auch wenn er mit ziemlicher Sicherheit noch beschäftigt war, mit Finanzen, Anzeigen, Tunierergebnissen; er fand immer eine Beschäftigung oder etwas, was noch erledigt werden musste. Seuftzend schüttete ich dem Hengst neben mir, welcher schon danach geierte, die halbe Flasche Malzbier in den Trog. Die halbe Abendration, welche er meist übrig ließ, sog die trübe Flüssigkeit sofort auf. Seit Vally Malzbier bekam war sein Fell, aber auch seine Hufe, glänzender und gesünder geworden. Er war auch inzwischen aus dem Wachstumsschub raus und fing langsam an wieder Pferd zu werden, anstelle eines dünnen großen Lulatsches. Außerdem schmeckte es ihm auch vorzüglich und für mich war es ein Genuss dem schmatzenden und schlabbernden Pferd zuzusehen. Vally klopfte ich kurz auf den Hals, was ihn aber reichlich wenig intressierte, dann machte ich mich auf Richtung Haus.
    • kira
      Fast nur ein Pony-Tag
      Pflegebericht
      Snow Whites Beauty, Wie konntest du nur, I like It, Realités, Umpalumpa, Rumpelstielzchen, Motte, Porcelain Doll, Lady Moon
      Heute war wieder eine der Reitstunden, noch hatte ich mich nicht ganz daran gewöhnt, abr dennoch machte es mir viel Spaß. Nachdem ich beim Füttern der Pferde geholfen hatte sezte ich mich an die Tafel für die heutige Stunde. Snow Whites Beauty, Wie konntest du nur und I like It sollten heut in dr Stunde laufen, schnell schrieb ich die Namen der Kinder daneben, den ich hatte noch einiges vor.

      Erst stand eine Trainingseinheit mit meinen drei kleinsten Hengsten auf dem Programm. Alex hatte die drei schon in die Laufmaschine gesteckt, so musste ich Realités, Umpalumpa und Rumpelstielzchen nur dort raus holen und konnte schon starten. Meine Freundin Louisa würde mir helfen, seit ihr Freund Schluss gemacht hatte, wohnte sie hier auf dem Gestüut und lenkte sich mit der Arbeit mit den Pferden bisher gut ab.

      „Hey! Alles klar?“ „Ja“, grinste Louisa mir entgegen und präsentierte mir die aufgebauten Sprünge. An der einen Wand der Halle stand eine kleine Sprungreihe aus einen Einsprung und einem Oxer mit vorgelegter Stange – natürlich alles der Größe der Ponys angemessen.

      In der Mitte der Halle waren einige Steilsprünge verschiedener Höhe aufgebaut. Abwechselnt ließen wir die drei Hengst durch die Reihe springen. Umpa zeigte sich höchst motiviert, kannte auch im Vergleich zu den anderen beiden schon höhere Sprünge, aber sein Talent war das Springen dann doch nicht. Rumpestielzchen hatte es natürlich vergleichsweise leicht, denn mit 98cm überragte er die andern beiden Zwerge um einiges. Aber für seine Größe und Ausbildungsstand schlug sich der 11 jährige Realités am besten. Der gekörte Hengst zeigte eben das Potential, welches wohl auch die Körrichter in im gesehen hatten. Mit schönem Bewegungsablauf sprang er mit genügnd Schwung über die Hindernisse.

      Nach der Reihe ließen wir alle drei noch an der Hand die einzelnen Sprünge überwinden. Auf Turnieren würde es auch so sein, dass sie nur einen immr höher werdenden Steilsprung überwinden mussten. Aber noch könnten sie nicht perfekt Abstand und Höhe einschätzen, weshab wir alle nach einigen gelungenen Sprüngen wieder in den Stall brachten.

      Meine Reitkinder kamen grade an als ich mit einer winzigen Trense mich Richtung der Jungpferde auf machte. Die Reitstunde würde vom Boden aus gehalten werden, denn heute hatte ich nicht die Zeit noch ein Pferd vorher fertig zu machen.

      Am Laufstall mit Paddock angekommen, entdeckte ich nach einiger Zeit die gesuchten Ponys. Motte und Porcelain Doll waren inzwischen drei Jahre alt und so solltn sie nun mal eine Trense samt Gebiss kennen lernen. Auch wenn die Stuten mit einem erwarteten Endmaß unter 70cm nicht geritten werden würden, so war es doch sinnvoll für spätere Shows, Prüfungen und wenn sie in die Zucht gingen.

      Folgt.. (Lady Moon)
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    kira
    Datum:
    16 Juli 2015
    Klicks:
    696
    Kommentare:
    3

    EXIF Data

    File Size:
    189 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • offizieller Hintergrund

    Realités
    Kleiner
    01.05.2005

    ~~~:----------------------------------------:~~~​
    Jason​
    Jari
    Jeanna​
    Realités
    unbekannt​
    Mirabelle
    unbekannt​
    ~~~:----------------------------------------:~~~

    Rasse Falabella
    Geschlecht Hengst
    Stockmaß 75cm
    Fellfarbe Rapptigerschecke
    Gencode Ee aa LPlp PATN??

    Charakter kleines Ungetüm, liebevoll, dickköpfig
    Beschreibung
    Realités ist klein, aber der Hengst hat es in sich. Stur wie ein Esel und hengstig wie ein Großer, da kann man von Glück reden, dass er so klein ist. Eine große Motivation, oder auch Übermotivation, legt Realités an den Tag, egal ob es nun im Galopp und Buckelnd über die Weide geht, er sich in den Kopf gesetzt hat das Tor zu den Stuten zu über-(bzw unter-)winden oder um die Arbeit an der Hand. Dennoch ist er ein kleines Schnuckelchen, mag er doch unglaublich gerne kuscheln und gibt einem einfach alles zurück, was man reinsteckt.

    Springen E
    Dressur E
    Distanz A
    Military E
    Western A
    Galopprennen E
    Fahren E

    Besitzer kira
    Ersteller/VKR Ivi.Kiwi

    Gekört ja nein
    Nachkommen
    Muffin (2006)
    Nemsis (2008)
    Raffaelo (2009)
    Sulaika (2009)
    Cavalli Benissi(2009)
    Black Sun (2009)
    Amibia (2009)
    Real Magic (?)
    Son of the USA (2010)

    Erfolge
    [​IMG]
    Gewinner der [BHK] Falabellas und Shettys
    [​IMG][​IMG][​IMG]
    Gewinner des [SW 190] Falabellas
    1. Platz 240. Westernturnier
    1. Platz 80. Distanzturnier
    x. Platz xxx. Turnier

    PNG​
    [​IMG]