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Rhapsody

Razita *

Hannoveraner -- im Besitz seit 02/2021 -- aa ee

Razita *
Rhapsody, 25 Feb. 2021
Sevannie gefällt das.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      1/50

      Ankunft von Razita in Grönland
      09. April 2014 -- Cascar

      Der Tag war ausnahmsweise schön, aber eiskalt. Mein Dad fuhr nach zwei Tagen fahrt mit dem Pferdehänger auf den Hof. Als er den Motor abstellte, herrschte erstmal Stille. Ich grinste, denn ich hatte von der Stute, Razita, schon viel gehört.
      Aber zuerst fiel ich meinem Vater um den Hals. Dann begann die Arbeit. Das "rausholen" war kein Problem und auch danach stand das Stütchen aufmerksam neben mir und musterte seine neue Umgebung. Sie hielt den Kopf sehr hoch und ich redete und streichelte so lange, bis sie sich einigermaßen entspannte. Jetzt setzten wir uns ruckartig in Bewegung und passierten den Hof. Zita konnte ihren Laufdrang ziemlich gut kontrollieren, doch dann nahm ich ihr die Decke ab und stellte sie auf die Weide.
      Es dauerte zwei Sekunden, dann war sie weg.
      Das Tierchen würde zu Cheetah in den Kleinen Stall ziehen; also streute ich ihre neue Box ein und machte das Futter fertig. Am Abend lernte sie ihre Nachbarin kennen; es gab ein kurzes Gequietsche und es war geklärt, dass die Fuchsstute weit unten in der Rangordnung lag. Ich lächelte, tätschelte meiner Neuen den Hals und verließ dann den Stall.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      2/50

      Bericht
      10. April 2014 -- Cascar

      Razita ging's klasse. Das wusste ich schon, als mir die dreckige Fuchsstute mit gespitzten Ohren entgegenblickte. Ich lächelte und streichelte prompt ihre Nase; wenig später band ich sie hinten am Stall an.
      Das Putzen war Knochenarbeit - die Liebe schien Schlamm zu lieben, oder ihr fehlten einige Stoffe im Fell. Ich beschloss, ihr Verhalten im Auge zu behalten und ging für's Erste eine Runde mit der Hübschen spazieren.
      Sie schaute viel in der Weltgeschichte umher und entspannte sich nie vollkommen. Entweder aus Unsicherheit, oder weil ihr die Welt so gut gefiel. Wie dem auch sei; trotz allem orientierte sie sich fantastisch an mir - blieb an meiner Schulter, achtete auf Hilfen und meine Stimme. Die Runden durch den Wald musste ich wohl noch wiederholen, um sie abzuhärten.
      Nach einer halben Stunde Schritt und Trab kehrten wir wohlbehalten auf den Hof zurück; dort putzte ich sie noch einmal, besonders die Hufe. Währenddessen mampfte sie ihr Kraftfutter und ein paar Möhren aus einem schwarzen Eimer.
      Schließlich lobte ich mein Pferd und brachte sie auf die Weide zurück.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      3/50

      Bericht
      27. April 2014 -- Cascar

      Der Tag war jung; die Sonne reckte soeben die ersten Strahlen aus der Dunkelheit und ich hatte tatsächlich nichts besseres zu tun, als mir Razita aus dem Stall zu klauben, zu putzen und zu satteln. Die Augen des Hüh's glänzten erwartungsvoll und gesund, ruhig ließ sie sich von mir durch die Gegend ziehen. Ich redete leise mit ihr, dann saß ich auf. Ich führte sie wohl geradewegs ins Gelände, denn dort trabten wir wenig später durch den stillen, taufeuchten Wald. Die Vögel erwachten nur langsam und wir nutzten die gute Bodenqualität für einen langen, kräftezehrenden Galopp. Mein Hotta war danach wesentlich ausgeglichener und als wir wieder zuhause eintrafen, hatten wir wohl Beide Hunger. Ich lobte, sattelte wieder ab und brachte sie dann noch kurz in den Roundpen, um die Box zu misten und das Futter zurechtzumachen.
      Das verlief dann auch soweit nach Plan und ich drückte der Füchsin ausgelassen einen Kuss auf die Stirn, bevor ich mich verabschiedete.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      4/50

      Sammelbericht
      04. Juni 2014 -- Cascar

      Ich hatte ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, denn in letzter Zeit hatte ich unglaublich viel um die Ohren, sodass ich wenig Zeit für meine Pferde hatte. Dafür gab es heute einen ausführlichen Reit- und Pflegetag; hier musste wieder Leben rein.
      Morgens sechs Uhr klingelte mein Wecker, ich warf mich in meine Klamotten und rannte flott auf den Hof. Auf dem Weg zu Stall vertilgte ich mein Brötchen, dann bewunderte ich kurz die weißen Wölkchen, die mein Atem bildete.
      Jetzt gab es erstmal für meine Hottas Frühstück. Ich verteilte also Heu und Kraftfutter, die Hengste ließ ich außerdem raus auf den Paddock. Während die Pferde futterten, gönnte ich mir im Haus eine Tasse Kakao.
      Gegen halb acht kam ich zurück, zog zuerst Lotte Buff aus ihrer Box und begrüßte die leicht arrogante Stute. Sie schien zu müde, um lange Diskussionen zu führen, also putzte ich sie ausführlich. In dem Zug wusch ich auch Mähne und Schweif und schnitt Erstere auf eine angemessene Länge zurück.
      Als nächstes war Cheetah an der Reihe. Die Rotbraune kannte mich und wir behandelten uns wie alte Freunde, als ich auch sie pflegte. Das Hotta wurde sogar gesattelt und ich drehte einige Runden auf dem Reitplatz. Sie lief schön und ich nutzte die halbe Stunde, um wieder etwas an den Gangartübergängen und Bahnfiguren zu arbeiten.
      Danach musste die Liebe kurz wieder in den Stall; Razita war nämlich dran. Die junge Füchsin wollte ich über den Sommer zunehmend fördern. Heute legte ich wieder einen Grundstein. Nach einer Kuschelpartie und entspanntem Putzen musste sie auch unter den Sattel. Mit ihr wiederholte ich grundlegende Lektionen und probierte schließlich auch das Schenkelweichen. Sie war kompromissbereit und ließ sich willig über den Platz dirigieren.
      Nachdem alle drei Stuten versorgt waren, ging es auf die Weide, wo sie die ganzen nächsten Tage verbringen würden.
      Wasser hatten sie ausreichend und so musste ich nurnoch ihre Boxen ausmisten, dann war ich zumindest hier fertig.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      5/50

      Bericht
      04. Juli 2014 -- Cascar

      Bei flauschigen dreißig Grad fand ich mich gegen Mittag im kleinen Stall ein. Seit gestern waren die meisten Pferde auf der Sommerweide. das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Razita wieherte.
      Die anhängliche Fuchsstute ließ sich ganz in Ruhe streicheln und putzen. Wegen der hohen Temperaturen entschied ich mich kurzerhand für eine Longenrunde in der Halle.
      Da war es dann auch wesentlich kühler als draußen. Anfangs führte ich mein Hüh durch die Gegend, dann ging es im Schritt auf den Zirkel.
      Wie ich es von der jungen Hannoveranerstute kannte, arbeitete sie zuverlässig und aufmerksam. Wenn auch nicht, ohne hin und wieder meine Ernsthaftigkeit durch Reinlaufen oder Buckeln zu testen. Ich war letztendlich zufrieden mit ihr.
      Und weil es wirklich warm war, gab es im Anschluss eine kalte Dusche mit dem Gartenschlauch. Ich wusste, dass mein Gegenüber jemand war, der derartige Plämpereien genoss, sich aber im Anschluss sicher in den Dreck legte.
      So kam es, dass ich Razita fünfzehn Minuten später beim Wälzen auf der Koppel beobachtete.

      Ich ließ mein Hotta allein und klärte fix mit meinem Dad ab, dass die Liebe den Sommer über mit Spotti und Mön in den Offenstall durfte. Kraftfutter bekam sie natürlich trotzdem. Und natürlich jede Menge Freilauf!
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      6/50

      Tierarztbericht
      16. Juni 2014 -- Sevannie

      Heute sollte ich Cascar ihre Pferde gründlich durch checken und die Impfungen auffrischen. Also schnappte ich meinen Koffer mit den ganzen Utensilien wie z.B. die Spritzen mit dem Impfstoff der gegen Influenza,Herpes,Tetanus und Tollwut war. Genaues zu den Auffrischungen der Impfungen sagte ich ihr dann noch. Ob ich Impfpässe ausstellen sollte wusste ich gar nicht genau,aber die könnte ich ja per Post nach schicken. Ich fuhr zu ihrem Stall,als ich die Adresse im Navi eingegeben hatte. 1.5 Stunden fahrt. Okay das ging ja noch. Auf dem Hof angekommen suchte ich mir einen Parkplatz und lief zu den vermeintlichen Stallungen,welche schön groß und geräumig aussahen. Dort angekommen erwartete mich anscheinend schon Cascar. Freundlich begrüßten wir uns und ich stellte mich kurzer Hand vor. Erklärte ihr dann das ihr genauere Infos zum Impfen später erklärte und nun erstmals das mit den Pferden hinter mich bringen wollte. Als erstes führte sie mich in den kleinen Stall,wie sie ihn nannte. Dort brachte sie mich zu Cheetah. - eine Hannoveranersute. Cascar warnte mich vor das diese Stute vielleicht etwas ,wilder' sein könnte. Ich nickte nur und sie halfterte die Stute auf. Nachdem dies getan war hielt sie die Stute lieber fest,als sie anzubinden. Mir war das egal,so hatte sie vielleicht wirklich in einem Notfall das Pferd unter besser unter Kontrolle. Ich ließ die Stute mich ab schnuppern,bevor ich dann von ihrem Hals aus langsam auf den Rücken zuging und sie abtastete. Nirgends zuckte sie nur legte sie die Ohren an, aber das lag vermutlich daran das sie mich eher nicht mochte – mal im ernst welches Pferd liebte mich wirklich wenn ich ein Tierarzt war? Ich tastete mich hinunter zu den Beinen und diese hob sie ab und an an. Doch Cascar forderte die Stute auf dies zu lassen,was sie nach und nach immer mehr tat. An der Hinterhand war es besonders extrem dort zog sie das Bein schon als wolle sie gleich austreten. ,,Na!'',ermahnte ich sie und tastete das letzte Bein ab. Schien alles okay zu sein. Nur grob konnte ich mir die Zähne anschauen aber ich wollte der Stute heute unnötigen Stress ersparen. ,,Vielleicht rufst du mich nochmals zur Zahnkontrolle.. das wäre zu viel auf einmal..'',meinte ich zu Cascar und sie nickte. Klar tat es mir leid es wären mehr Kosten aber naja da würde ich lieber auf die Pferde achten. Ich nahm mir meinen Koffer und holte die Impfungen heraus. Es war alles soweit auf dem neusten Stand das man die mehreren Impfungen gleich setzen konnte, so injizierte ich insgesamt 3 Spritzen. Ich lobte Cheetah und gab ihr ein Leckerli zur Stärkung. ,,Bitte die Pferde die nächsten Tage etwas schonen und dann langsam wieder an die Arbeit gehen, Also morgen nur ein Spaziergang.'',schmunzelte ich und wir gingen zum nächsten Pferd: Razita,ebenfalls eine Hanno-Stute. Vorsichtig halfterte Cascar die Stute wieder auf und hielt sie fest. Sanft tastete ich diese auch nach dem beschnuppern ab und sie ließ es sich eigentlich eher gefallen als das ihr was weh tat,was natürlich gut so war. Kurz lobte ich sie,schaute mir auch hier grob die Zähne an und konnte auch nichts erkennen. Die Stute machte alles gut mit und ich war damit zu Frieden. So gab ich auch ihr die drei Spritzen und lobte sie. Natürlich bekam sie auch ein Leckerli und lobte sie nochmals. ,,So ein braves Stütlein.'',schmunzelte ich und ihr wurde das Halfter wieder abgezogen. Also weiter zum nächsten Pferd in diesem Stall: Lotte Buff. Auch eine Hanno-Stute,für diese hatte ich auch mal Interesse gehabt sie zu kaufen, jedoch hatte sich der Besitzer wieder um entschlossen. Auch sie wurde angehalftert und bei ihr war es soweit ich wusste auch nötig. Cascar meinte das diese Stute eine ziemliche Zicke sein konnte und dies beherzigte ich. Cascar hielt sie etwas kürzer wie die vorherige Stute,so tastete ich sie ab und auch ihr schaute ich grob in das Maul. Auch hier war alles okay doch die Stute schien rumzuzicken da sie wild mit dem Schweif schlug und mit dem Huf aufstampfte. ,,Ich beeil mich ja schon..'',murmelte ich und injizierte ihr noch die drei Spritzen und lobte sie. Ihr Leckerli legte ich in den Trog und Cascar halfterte sie wieder ab. ,,Ganz schöne Zicke.. '',meinte ich und wir gingen zum Hengststall..
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      7/50

      Bericht
      06. Juli 2014 -- Cascar

      Ein neuer Tag auf Stones brach an; die Sonne schien und alles war friedlich anzusehen. Mit unseren wenigen Pferden hatte ich auch mehr Freizeit. Doch trotz allem mussten die, die hier waren, versorgt werden.
      So kam es, dass ich Razita, die ja momentan mit im Offenstall stand, beschwingten Schrittes holte und auf dem Putzplatz anband. Das Säubern ihres Fells und der Hufe war ein Kraftakt, aber nach einer halben Stunde trafen wir freudig erregt auf dem Reitplatz ein. Wie erwartet standen hier noch Sprünge auf A-Höhe - perfekt für Zita.
      Ich führte die Füchsin einige Runden und saß dann auf. Das Warmreiten war relativ entspannt, aber sobald es ums Springen ging, war die Liebe Feuer und Flamme. Ohne zu mucken und mit einer netten Aufmerksamkeit bewältigten wir unsere Tagesaufgabe.

      Im Nachhinein schwitzte mein Hotta, also führte ich sie trocken. Geputzt wurde sie nicht noch einmal, aber ich kontrollierte die Hufe. Dann bekam Razita ihr Kraftfutter und ich entließ sie wieder auf die Weide. Für mich war dieser Tag sehr gelungen.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      8/50

      Bericht
      05. August 2014 -- Cascar

      Die Sonne neigte sich bereits zum Horizont, als ich meine Razita von der Weide holte, kurzerhand putzte und sattelte. In der Halle brannte Licht, mein Dad war gerade damit beschäftigt, die von der Stufenerhöhung Empires stehenden Hindernisse abzubauen. Auf Zuruf ließ er es bleiben und stockte sie stattdessen auf Razitas A-Höhe herab.
      Während ich die Liebe warmritt, dachte ich schon wieder darüber nach, demnächst eine Stufenerhöhung vorzunehmen. Die Fuchsstute war ein vielversprechendes Nachwuchspferd und allein ihre körperliche Größe würde sie auf M bringen. Mit diesem Gedanken und einem Lächeln galoppierte ich an und setzte über das erste Hindernis. Bisher kein Problem und das wurde es den ganzen Abend nicht. Das Stütchen sprang zügig, kühl abschätzend und schön. Ich konnte sie nur loben und als wir die Halle wieder verließen, war es bereits dunkel. Ich fütterte sie noch auf dem Putzplatz, während ich das vom Schweiß klamme Fell aufraute und sie dann letztendlich auf die Koppel in ihren wohlverdienten Feierabend entließ.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      9/50

      Bericht
      08. August 2014 -- Cascar

      »Mensch Mädel!«, war mein erster Ausruf, als ich Razita erblickte. Die Stute wieherte unschuldig und kam zu mir getappt. Ich seufzte und Strich durch ihr schlammverkrustetes Fell. Dann halfterte ich eilig auf und führte sie zum Putzplatz. Die folgende halbe Stunde verbrachte ich mit putzen und satteln; schließlich trafen wir aber in der Reithalle ein.
      Als erstes sah ich Empire, der in der Mitte stand, die Zügel ordentlich über dem Hals. Er wieherte, als er mich erkannte. Prompt fiel mir ein, dass sich die beiden Pferde ja kaum kannten... Meine Gedanken wurden von einem lauten »Tock« unterbrochen. Ich sah mich weiter um und entdeckte Marc, der gerade ein Hindernis heruntersetzte, damit auch meine Fuchsstute darüber kam. Ich lächelte und schloss die Tür; wir erreichten praktisch alle gleichzeitig die Mitte. Ich streichelte Darkness kurz, dann besprachen wir noch, was zu tun war. Letztendlich gurteten wir nach, stellten die Bügel ein und saßen auf.
      Anfangs ritten wir die Pferde unabhängig voneinander warm - Schritt, Trab, Bahnfiguren. Als wir durchparierten, schnaufte Marc. »Er ist toll. Total wendig und reagiert so auf.. Alles.« Ich stimmte ihm zu. Aber dass der Hengst so lief, lag auch an seinem Reiter - der ritt nämlich göttlich.
      Wie erwartet verlief alles ohne Komplikationen. Zita hatte ihre Selbstbeherrschung nach der letzten Stufenerhöhung wieder gefunden und meisterte alles, was sich ihr in den Weg stellte. Für Empire war das L pipifax und Marc hatte sehr gute Laune, als wir nach guten anderthalb Stunden abstiegen.
      Über den großen Hengst redend trafen wir dann am Putzplatz ein, sattelten zügig ab und kontrollierten die Hufe. Empire hatte sein Futter schon bekommen, aber Razita mampfte in der Zwischenzeit zufrieden. Gegen Mittag ging es dann für beide auf unterschiedliche Weiden. Während ich im Anschluss zum Essen ins Haus ging, mistete Marc noch den Hengststall aus.
    • Rhapsody
      Alte Pflegeberichte
      10/50

      Bericht
      17. August 2014 -- Cascar

      Nach der ganzen Aufregung mit Versatilely schlenderte ich in den Hengststall, um TV fertig zu machen. Der junge Scheckhengst war nun beinahe ausgewachsen und strotzte vor Energie. Jene wollte ich nutzen, um reiterlich voranzukommen. Ich putzte und sattelte meinen Kleinen also gründlich und führte ihn dann an der Longe auf den Reitplatz. Maria war wohl erstmal weg, denn für zehn Minütchen war ich allein. Dann gesellte sich Marc mit Mön und, zu meiner Überraschung, Spotted Dreams zu mir. Die trächtige Stute band er locker am Zaunpfahl an, sodass sie grasen und trotzdem am Geschehen teilnehmen konnte. Das gesattelte Hüh führte er entspannt einige Runden, dann saß er auf. Während dieser Zeit longierte ich Bemme schonmal im Schritt und Trab (und ungewollt im Galopp) und führte ihn einige Bahnfiguren. »Guck mal, wer da kommt!«, meinte Marc grinsend vom Rücken seines Ponys aus. Tatsächlich betrat Oliver mit Razita den heiligen Sandboden. »Zita!? Was willst du mit ihr!?«, fragte ich leicht verdutzt. Dafür gab es einen ungeduldigen Schnauzenhieb von Bem-Te-Vi gegen meine Schulter. »Spinnst du, Pferd?« Oli schloss indes das Tor. »Hast du das grad gefragt, weil sie einfarbig ist?«
      Ich prustete los, schüttelte den Kopf und gurtete kommentarlos nach. Dann ging es endlich los. Weil ja irgendwie alle eine Stute mitgebracht hatten, musste ich mit meinem Hengst vorneweg reiten. Aber nach nunmehr drei Trainingseinheiten lief mein Schecke ziemlich gut und vor allem ruhig und entspannt. Während der Arbeit ließ er sich von nichts ablenken und gab nach einer halben Stunde sogar im Nacken nach. Die Bahnfiguren klappten wunderbar, nur der Galopp war wieder etwas chaotisch. Aber das konnte meine Freunde nicht bremsen; letztendlich lobte ich meinen Kleinen überschwänglich und ritt ihn auf dem Zweiten Hufschlag trocken. Die Jungs übten derweil den Fliegenden Wechsel, indem sie bei X über eine Stange traten und das Pferd umstellten. Außerdem versammelten sie ihre Pferde in gleichmäßigen Abständen auf dem Zirkel und Marc töltete zum Abschluss noch eine Runde. Es machte unheimlich Spaß, den Beiden Typen zuzusehen. Da fiel mir prompt ein, was ich über die Zwei noch nicht wusste. Aber das konnte warten, jetzt mussten erstmal die Pferde versorgt werden.
      Auf dem Putzplatz sattelten wir also ab, kratzten die Hufe aus und fütterten Mön und Spotti. Von da gingen alle Hühs auf die für sie vorgesehenen Koppeln und wir waren auch mit den Vieren fertig.
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  • Album:
    3 | Steenhof
    Hochgeladen von:
    Rhapsody
    Datum:
    25 Feb. 2021
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    Razita
    ”Zita”


    PEDIGREE
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    von: Ice Breaker

    von: Colour's Blind

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: To Where The Skies Are Blue

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Seference Supreme

    von: unbekannt

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: unbekannt

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    EXTERIEUR & INTERIEUR

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    Stute
    Hannoveraner
    13 Jahre

    170 cm
    Fuchs
    Blesse | v.l. weißer Kronrand, h.l., h.r. halbweißer Fuß

    Razita begeistert Menschen generell durch ihre liebenswürdige, aufgeschlossene Art. Und auch anderen Pferden gegenüber ist sie sehr sozial. Das macht sie zu einem wahren Freund und Gefährten, der es vermag, sich an verschiedenste Umstände und Gegebenheiten anzupassen und trotzdem stets in Bestleistung zu glänzen.
    Ortswechsel, besonders turnierbedingte, sind für Razita also kein Problem - im Gegenteil, mit dem richtigen Menschen genießt sie das Reisen, die Athmosphäre des Wettkampfs und persönliche Zuwendung im Besonderen. Sie gibt stets ihr Bestes und ist besonders im Springen sehr ehrgeizig und trägt generell das Potential eines großen Sportpferdes in sich.


    TRAINING

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    Fohlen ABC | Eingeritten
    Englisch geritten


    Dressur
    E A L M* M** S*

    Springen

    E A L M* M** S* S**

    Military

    E A L M*


    ERFOLGE

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    Turniere

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    475. Springturnier

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    298. Militaryturniers

    Andere


    ZUCHTINFORMATIONEN

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    [SK 461] Spring- und Distanzpferde


    Decktaxe/Leihmutterschaft:
    Genotyp: aa ee
    Aus der Zucht: privat
    Nachkommen:


    GESUNDHEITSZUSTAND

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    Chronische Krankheiten:
    Letzter Tierarztbesuch:
    15.11.18 – Pferdepraxis Sapala – Routineuntersuchung

    Fehlstellungen:
    Beschlagen:
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    10.11.18 – Hufschmiede Kriegerherz – Ausschneiden


    STALLINTERN

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    Besitzer: Rhapsody
    Ersteller: Cascar
    VKR: erloschen