1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
sadasha

Ramira - Nuray

Ramira - Nuray
sadasha, 24 Okt. 2018
Dir, Nuray, adoptedfox und einer weiteren Person gefällt das.
    • sadasha

      [​IMG]
      17. Februar 2017 | 7817 Zeichen von FrauHolle
      Ankunft von Ramira, Rabea und Treebeard

      Ich stopfte die Heuraufe mit frischem Heu. Die Tränke war gefüllt, der Paddock geharkt und auch die Zäune hatte ich gestern alle noch einmal kontrolliert. Für meine drei Neuankömmlinge war alles perfekt vorbereitet. Ich hatte noch eine knappe Stunde, bis Ramira auf meinem Hof ankommen würde. Kurzerhand schnappte ich mir Lumikello und ging mit ihm auf dem Platz. Sein neues Knotenhalfter stand ihm wirklich ausgezeichnet und ich war ganz verliebt in ihn, als er mich mit seinen Knopfaugen erwartungsvoll anguckte.
      Heute wollte ich ihm seinen ersten Trick beibringen. Ich tickte ihn mit der Gerte an sein Bein. Etwas zögerlich bewegte er es ein Stück zur Seite und ich lobte ihn kräftig. Von Mal zu Mal nahm er sein Bein ein Stück höher. Damit er auf andere Gedanken kommt, machte ich zwischendurch ein paar Basics mit ihm. Rückwärts- und Seitwärtsrichten klappte wirklich wunderbar mit dem kleinen Welsh Hengst. Noch einmal versuchte ich es mit den Ansätzen zum Spanischen Gruß. Lumi war wirklich ein artiges Pony und nahm mir ganz vorsichtig die Leckerlies aus der Hand. Ich trainierte ungefähr eine halbe Stunde mit ihm, bis ich zufrieden war. Der Anfang zum Spanischen Gruß war gemacht. Die nächsten Tage wollte ich die Lektion weiter mit ihm üben und ich war mir sicher, dass er sie bald beherrschen wird.
      Ich entschloss mich dazu, Lumi noch ein wenig zu putzen, um meine Aufregung zu überspielen. Artig stand er am Putzplatz und genoss, wie ich ihm sein Hinterteil kraulte. Ich war gerade dabei, die Hufe Auszukratzen, als ich plötzlich ein Auto auf den Hof fahren sah. Ich winkte Nuray zu, die mir netterweise ihre Stute, die ich ihr abgekauft hatte, zu mir brachte. Schnell gab ich Lumi noch eine Karotte und brachte ihn dann zurück zu Fallen Godness in den Aktivstall.
      Nuray begrüßte mich und zusammen öffneten wir die Hängerklappe. „Wie ist die Fahrt verlaufen?“, fragte ich neugierig. „Beim Verladen war sie etwas nervös und es hat ein bisschen gedauert, bis sie auf dem Hänger stand, aber auf der Fahrt war sie dafür umso artiger“, erzählte Nuray.
      Die junge Tinkerstute schaute sich nervös um. Lumi und Fallen kamen neugierig an den Zaun und betrachteten von weitem die wunderschöne, neue Hofbewohnerin. Ich war ein totaler Tinker-Fan und freute mich riesig, so ein tolles Pferd endlich „mein“ nennen zu dürfen. Zusammen brachten Nuray und ich Ramira in ihren neuen Offenstall und Nuray schaute sich Ramiras neues Zuhause ganz genau an. „Richtig schöne Anlage hast du. Ich glaube, Ramira ist bei dir sehr gutaufgehoben“, mit diesen Worten verabschiedete Nuray sich von mir und fuhr vom Hof. Etwas hilflos und einsam stand Ramira am Zaun und schaute dem Hänger nach. Ich holte ein paar Äpfel und Karotten aus der Futterkammer und startete erste Annährungsversuche. Behutsam streichelte ich Ramiras Hals und die Stute verschlang genüsslich die Leckereinen.
      Ich gönnte Ramira etwas Ruhe. Bevor heute Nachmittag zwei weitere Ponys einziehen würden, wollte ich mich um Fallen kümmern. Endlich hatte ich eine passende Ausrüstung für ihn und heute wollte ich ihn das erste Mal reiten. Voller Motivation holte ich den Putzkasten, den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer. Ich war sehr gespannt auf unseren ersten gemeinsamen Ritt und führte Fallen zum Putzplatz. Die letzten Tage hatten wir viel Longenarbeit gemacht und vom Boden aus waren wir ein richtig gutes Team geworden. Nachdem ich ihn ordentlich geputzt, die Hufe ausgekratzt und Mähne, sowie Schweif gekämmt hatte, ging ich mit ihm in die Halle. Da der Offenstall, in dem Ramira heute eingezogen war, genau neben dem Reitplatz war, würde Fallen draußen viel zu sehr abgelenkt sein. In der Halle konnte er sich besser konzentrieren und ich hatte es leichter, mit ihm vernünftig zu arbeiten. Zumal war das Wetter eh nicht so das Beste.
      Ein paar Runden führte ich den Hengst in der Halle im Kreis, bevor ich ihn in der Mitte parkte. Ich stellte mich mit meinem linken Fuß in den Bügel und schwang mich auf sein Rücken. Ohne zu warten, bis ich richtig saß, marschierte Fallen los. Ich sortierte meine Zügel und ließ ihn im Schritt am langen Zügel durch die Halle laufen. Um ihn von Anfang an zu beschäftigen, ritt ich ein paar Bahnfiguren. Ich brachte viele Schlanglinien, Zirkel, Volten und Handwechsel mit ein. Ein paar Mal hielt ich ihn an und schickte ihn rückwärts. Fallen hörte mir erstaunlich gut zu und ich beschloss anzutraben. Locker ließ ich ihn ein paar Runden ganze Bahn traben, bevor ich die Zügel etwas mehr aufnahm und viele Wendungen mit ihm Ritt. Der Hengst reagierte sensibel auf meine Hilfen und lief sehr fleißig vorwärts. Es machte richtig Spaß, Fallen zu reiten und ich fühlte mich sicher genug für den ersten Galopp. Zur geschlossenen Zirkelseite galoppierte ich ihn an. Etwas zu schnell, aber trotzdem noch kontrolliert drehten wir ein paar Runden im Galopp, bevor ich ihn wieder zum Tab durchparierte. Sein Galopp war angenehm schwungvoll und man konnte ihn gut sitzen. Auch auf der anderen Hand galoppierte ich ihn und ließ ihn an der langen Seite ordentlich Gas geben. Fallen nutzte sie Chance und preschte die lange Seite herunter. Vor der Ecke nahm ich ihn ein bisschen zurück, bevor ich ihn an der nächsten langen Seite wieder vorwärts schickte. Zufrieden schnaubte Fallen, als ich ihn zum Trab durchparierte, mir die Zügel aus der Hand kauen ließ und noch ein paar Bahnfiguren am langen Zügel ritt. Glücklich klopfte ich ihn am Hals und ging zum Trockenreiten über. Das Reiten mit Fallen war wirklich wunderbar und ich freute mich riesig auf viele weitere Ritte mit ihm.
      Ich holte eine große Schüssel mit Müsli aus der Futterkammer, nachdem ich Fallen abgetrenst und abgesattelt hatte. Bevor ich den Putzplatz fegte, brachte ich Fallen, der sich sofort ans Heu machte, zurück zu Lumi. Ich hatte noch ungefähr zwei Stunden Zeit, bis Rabea und Treebeard ankommen würden. Ich nutzte die Zeit und äppelte den Aktivstall ab, nachdem ich mir eine kurze Pause gegönnt hatte. Lumi und Fallen hatten ordentlich Mist produziert und ich kam ganz schön ins Schwitzen, als ich die schwere Karre zum Misthaufen schob.
      Ramira war ruhiger geworden und knabberte am Heu. Ich wollte ihr ein paar Tage Eingewöhnungszeit geben, bis ich mit ihr schonend das Training beginnen wollte.
      Ich schaffte es gerade noch, die Äppel aus der Halle zu räumen, die Fallen beim Reiten losgeworden war, da hörte ich ein weiteres Auto auf meinen Hof rollen. Ich freute mich riesig auf meine neuen Schützlinge und lief gleich zum Hänger. Da Rabea eine Stute und Treebeard ein Hengst war, kamen sie in getrennten Anhängern.
      Die kleine Shettystute Rabea schaute sich neugierig um und wieherte, als Ramira an den Zaun kam. Rabea war die erste Bewohnerin meiner Mini Ranch, wo ich sie daraufhin gleich hinführte. Neugierig erkundete sie den Offenstall. Der Unterstand war ihr noch nicht ganz geheuer aber das Heu hatte sie auf jeden Fall schon mal gefunden. Da sie erst einmal alleine in dem Offenstall wohnen musste, hatte sie reichlich Platz. Ich wollte mich allerdings so bald wie möglich auf die Suche nach einer Freundin für sie machen.
      Treebeard war ein Falabellahengst, der hingegen völlig gechillt aus dem Hänger ging. Kurz schaute er sich nach den anderen um, fand die Leckerlies in meiner Tasche aber dann doch irgendwie interessanter als die anderen Pferde. Er durfte in den Hengstoffenstall einziehen. Auch für ihn wollte ich mich auf die Suche nach einem Kumpel machen, doch er konnte wenigstens Fallen und Lumi durch den Zaun sehen. Die Suche nach den richtigen Pferden gestaltete sich gar nicht mal so leicht. Trotzdem wurde meine kleine Ranch langsam zu einem richtigen Reiterhof und ich freute mich total auf die nächste Zeit mit meinen fünf Ponys.

      [​IMG]
      09. März 2017 | 3052 Zeichen von FrauHolle
      Spanischer Gruß + Flehmen

      Ich schleuderte den letzten Äppelhaufen in die Schubkarre. "Geschafft!", stöhnte ich erleichtert. Ich schaute mich zufrieden um: Der Stutenoffenstall war wieder blitzblank. Das Abäppeln war dringend nötig, denn in der letzten Woche waren die Pferde und der Hof durch den Kurs etwas zu kurz gekommen und ich freute mich, seit zwei Tagen wieder richtig mit meinen Pferden zu arbeiten. Gestern hatte ich mich an das erste "richtige" Training mit Ramira gemacht. Nachdem ich angefangen hatte ihr den Spanischen Gruß beizubringen, hatte ich sie eine halbe Stunde longiert. Die junge Tinkerstute hatte noch sehr wenig Kondition und war beim Longieren ziemlich aus der Puste gekommen, denn sie war noch nicht regelmäßig im Training. Daran mussten wir arbeiten und deshalb machte ich mich auch heute mit Ramira auf den Weg zum Platz.
      Ich ging ein paar Runden mit ihr im Schritt über den Platz, blieb stehen und richtete sie rückwärts. Ramira war stets sehr aufmerksam und arbeitete artig mit. Die Bodenarbeit mit ihr machte Spaß und auch der Spanische Gruß, den wir gestern das erste Mal ausprobiert hatten, klappte für den Anfang schon ziemlich gut. Da Ramira das Flehmen des Öfteren von sich selber anbot, hatte ich mich entschieden, auch das Flehmen als Lektion mit aufzunehmen. Mit einem Leckerli und einem Finger kitzelte ich Ramira an der Lippe und belohnte jeden Ansatz des Flehmens. Das Kommando für das Flehmen sollte "Smile" sein und ich wiederholte das Wort bei jedem Mal. Ramira lernte in Rekordzeit und streckte schon bald ihre Lippe in die Höhe. Begeistert kraulte ich ihr den Hals und gab ihr eine kurze Denkpause, bevor ich es noch einmal ausprobierte.
      Ich holte die Longe, die ich zuvor auf den Zaun gelegt hatte und schallte diese in Ramiras Halfter. Nachdem ich sie einige Runden locker im Schritt um mich herum laufen ließ, schnalzte ich und ließ sie antraben. Ich baute einige Schritt - Trab Übergänge mit ein und schickte sie im Trab ordentlich vorwärts. Ramira schnaufte erschöpft und ich gab ihr eine kleine Verschnaufpause. An der Kondition mussten wir dringend arbeiten und ich nahm mir vor, sie in den nächsten Tagen öfter zu bewegen. Ich ließ sie angaloppieren und nachdem Ramira beim ersten Mal falsch angesprungen war, galoppierte sie im richtigen Galopp um mich herum. Das Galoppieren auf einem kleinen Kreis fiel ihr noch schwer und damit hatte ich einen weiteren Punkt, an dem ich mit ihr arbeiten konnte.
      Nach einer guten halben Stunde parierte ich Ramira durch zum Schritt. Nachdem ich sie einige Runden im Schritt trocken geführt hatte, wiederholte ich noch einmal den Spanischen Gruß und das Flehmen. Für heute war ich sehr zufrieden mit ihr, denn sie hatte gut mitgearbeitet und sich wirklich Mühe gegeben, alles richtig zu machen.
      Ich brachte Ramira zurück in den Offenstall, wo die Stute schon von ihrer Freundin Lady Felize erwartet wurde. Das Halfter, den Strick und die Gerte brachte ich zurück an die Sattelkammer. Auf dem Hof gab es noch viel zu tun und deshalb machte ich mich auch gleich wieder an die Arbeit...

      [​IMG]
      14. April 2017 | 3850 Zeichen von FrauHolle
      Spanischer Schritt, Kompliment und Drehen

      Das Wetter war wunderbar, Ostern stand vor der Tür und meine Laune konnte nicht besser sein. Auf der Küstenranch lief zurzeit alles glatt, die Pferde waren zufrieden und mit einigen von ihnen machte ich im Moment große Fortschritte. Mit Ramira hatte ich in den letzten Tagen viel Longenarbeit, Bodenarbeit und Spaziergänge an den Strand gemacht, denn ich wollte sie auf das Training vorbereiten, was ich in nächster Zeit mit ihr vorhatte. Zwar war Ramira schon eingeritten, aber meiner Meinung nach viel zu früh. Als sie im Februar zu mir kam, beschloss ich, sie noch einige Zeit vom Reiten zu verschonen und dafür mehr vom Boden aus zu machen. Genau das hatten wir getan und so langsam war Ramira bereit, um ein richtiges Reitpferd zu werden und ich hatte mir fest vorgenommen, nach dem Osterwochenende mit dem Training zu beginnen. Ich wusste nicht wirklich, wie weit Ramira ausgebildet war und wollte mir deshalb vorerst nicht zu viel erhoffen.
      Vom Boden aus waren wir schon recht weit. Die Grundlagen der Bodenarbeit klappten perfekt. Losgehen, Stehenbleiben, Rückwärtsrichten und an der Hand traben waren Sachen, die für Ramira schon längst kein Problem mehr waren. Auch in der Zirzensik hatte ich ihr einiges beigebracht. Vor einiger Zeit lernte Ramira das Flehmen, den Spanischen Gruß und den Spanischen Schritt und seit letzter Woche arbeiteten wir am Kompliment und am Drehen. Das Kompliment war für Ramira manchmal noch etwas schwierig, denn es viel er schwer, dabei das Gleichgewicht zu halten. Das Drehen war für Ramira zur Lieblingsübung geworden. Gab ich ansatzweise, und manchmal sogar unbewusst, das Kommando zum Drehen, drehte Ramira sich sofort um die eigene Achse und erwartete danach eine Belohnung. Bis jetzt hatten wir immer nur auf dem Reitplatz geübt, doch heute wollte ich die Bodenarbeit und unseren Spaziergang zum Strand, den wir regelmäßig machten, verbinden.
      Ich schnappte mir Ramiras Halfter und holte sie vom Paddock. Am Putzplatz striegelte ich ihr schwarzes Fell, kämmte ihre Mähne und ihren Schweif und kratzte ihre Hufe aus. Ich holte ihr schickes neues Lederhalfter und eine Gerte aus der Sattelkammer und machte mich schließlich samt Pferd auf in Richtung Strand. Entspannt lief Ramira neben mir her, denn sie kannte den Weg über den Deich bereits in- und auswendig. Wir stapften durch den tiefen Sand zum Wasser, wo ich sie in Ruhe gucken ließ. Nachdem Ramira sich das Wasser angeguckt hatte, fragte ich einige Tricks ab. Der Spanische Gruß klappte nach wie vor und auch das Flehmen war kein Problem mehr für die junge Tinkerstute. Das Kompliment kostete Ramira etwas Überwindung, sie führte die Lektion allerdings brav aus. Zufrieden kraulte ich meiner Stute den Hals. Ihre Lieblingsübung, das Drehen, klappte natürlich auch am Strand, was ich aber auch nicht anders erwartet hatte. Ich ließ sie im flachen Wasser gehen und wir liefen ein Stück am Strand entlang. Den Strick konnte ich locker hängen lassen, denn auf Ramira konnte ich mich immer verlassen. Trotz ihrer Masse war sie sehr sensibel und auch wenn sie vor etwas Angst hatte oder in einer neuen Umgebung war, ließ sie sich stets ohne Probleme händeln. Eine gute halbe Stunde liefen wir in die eine Richtung, bevor wir umdrehten und das ganze Stück wieder zurück liefen. Zwischendurch fragte ich immer mal wieder die Lektionen ab, richtete sie rückwärts oder übte mit ihr das Stehenbleiben. Über den Deich liefen wir zurück zum Hof, wo ich ihr mit dem Wasserschlauch die sandigen Beine abspritzte. Ich stellte Ramira an den Putzplatz und holte aus der Sattelkammer eine Futterschüssel mit etwas Müsli, sowie Karotten und einem Apfel. Genüsslich verschlang Ramira ihr Abendbrot, was sie sich wirklich verdient hatte. Nachdem sie aufgegessen hatte, brachte ich sie zurück in den Offenstall, wo Lady Felize schon sehnsüchtig auf ihre Freundin wartete.

      [​IMG]
      19. Oktober 2017 | von FrauHolle
      Herbstausritt

      Die Nachmittagssonne hatte es ganz schön in sich und obwohl wir schon Oktober hatten wurde es noch einmal ganz schön warm. Der perfekte Tag für einen gemütlichen Herbstausritt. Ich schnappte mir die beiden Stuten Ramira und Harvey und führte sie zum Putzplatz. Ich putzte erst Ramira und dann Harvey, bevor ich den Sattel und die Trense für Harvey holte. Kurz darauf hatte ich mich in den Sattel geschwungen. Ramira nahm ich als Handpferd mit auf den Ausritt. Die beiden Stuten verstanden sich wunderbar, sodass es kein Problem war, dass Ramira am Halfter nebenher ging. Ich verließ den Hof und ritt ein kleines Stück links neben der Straße entlang, bevor ich die Straße überquerte und in einen Sandweg einbog. Nicht nur Harvey, sondern auch Ramira waren dank unseren langen Spaziergängen zu echten Verlasspferden im Gelände geworden, sodass ich entspannt die Natur genießen konnte. Selbst in schwierigen Situationen konnte ich meine Pferde immer kontrollieren, worüber ich sehr erleichtert war. Während ich noch einmal den Sattelgurt kontrollierte, knabberte Ramira vorsichtig an einem Ast, der auf den Weg ragte. Ich trieb Harvey wieder vorwärts, schnalzte und trabte kurz darauf an. Harvey ließ sich nicht zwei mal bitten und trabte motiviert los und auch Ramira lief fleißig neben Harveys Schulter her. Der Sandweg war ziemlich lang und ich trabte entspannt bis zum Ende des Weges. Auch wenn Ramira ein ganzes Stück kleiner ist als Harvey, hatten sie ein gutes Tempo gefunden, in dem beide Pferde entspannt laufen konnten. Ich parierte wieder durch und bog rechts ab. Wir drehten ein paar Kreise im Wald, durch den Bach hindurch und über kleine Hügel. Ramira folgte stets ihrer Freundin um die Bäume herum. Auf der anderen Seite des Bachs folgten wir dem breiten Waldweg, der sich prima zum galoppieren eignete. Ich gab die Galopphilfe und ging in den leichten Sitz. Ramira verlor kurz den Anschluss, doch hatte den Vorsprung von Harvey schnell wieder eingeholt. Ich hielt Harvey etwas zurück, denn sie hatte ganz schön Feuer unter dem Hintern. Die Stute reagierte gut und ließ sich etwas von mir zurückhalten. Kurz vor Ende des Weges parierte ich wieder durch. Ramira war ganz schön ins Schwitzen gekommen und ließ erschöpft den Kopf hängen. Man merkte eindeutig, wer von den beiden mehr Ausdauer hatte. Allerdings war das auch kein Wunder, wenn man ein junges, sportliches Turnierpferd mit einem Tinker, der nicht wirklich im Training ist, vergleicht.
      Wir machten uns im Schritt auf den Rückweg. Ich ritt aus dem Wald heraus auf einen kleinen Feldweg, auf dem wir noch ein kurzes Stück trabten, und der schließlich zurück auf den Hof führte. Zufrieden lobte ich meine Pferde. Nachdem ich Ramira und Harvey ihr Müsli gegeben hatte, stellte ich beide auf den Trailplatz, wo sie den restlichen Tag das letzte Gras abfressen durften.

      [​IMG]
      17. Dezember 2017 | von FrauHolle
      Das Jahr 2017

      Was für ein Jahr! Im Januar hatte ich mir meinen Traum von einem eigenen Hof erfüllt. Gleich an Neujahr hatte ich mit meiner Familie und meinen Freunden angefangen die ersten Ställe zu renovieren. Den ganzen Januar durch hatten wir Tag und Nacht geschuftet: Die Halle bekam einen neuen Boden, die Boxen wurden gestrichen und das Reiterstübchen wurde komplett renoviert. Wir karrten Haufenweise neuen Sand auf die Paddocks und in die neu gebauten Unterstände und auch eine große Liegehalle für den Aktivstall bauten wir alle gemeinsam. Doch die ganze Arbeit hatte sich mehr als gelohnt und dank meiner vielen Helfer konnte ich am 23. Januar meine erstes eigenes Pony auf die Küstenranch holen: Lumikello durfte als erstes Pferd in den neuen Aktivstall ziehen. Ich war stolz wie Oskar und verbrachte Stunden damit, Lumi im neuen Stall zu beobachten. Wir wurden schnell zu einem guten Team und auch heute, fast ein Jahr später, kann ich mich wirklich glücklich mit ihm schätzen. Natürlich sollte Lumikello nicht alleine bleiben und so kaufte ich schon drei Tage später einen Freund für ihn. Fallen Godness und Lumi verstanden sich auf Anhieb und auch ich war zufrieden mit dem jungen Hengst. Leider merkte ich mit der Zeit, dass Fallen und ich nicht wirklich zusammenpassten, sodass ich ihn im Sommer an meine Schwester verkaufte.
      Auch die Shettystute Rabea und der Falabellahengst Treebeard zogen bald darauf bei mir ein, genau wie Tinkerstute Ramira. Doch fünf Pferde waren mir noch nicht genug, sodass ich regelmäßig neue Pferde auf meinem Hof begrüßen durfte. Mit Lamiro hatte ich einen perfekten besten Freund für Treebeard gefunden, denn die zwei sind seid Lamiros Ankunft unzertrennlich. Auch Rabea sollte natürlich eine kleine Herde bekommen, und so erweiterte ich die Miniranch und kaufte My Hope Nymeria. Im März nahm ich dann eine neue Herausforderung an und kaufte mir die beiden Fohlen Devils Trap und Nabiri, die den Stuten auf der Miniranch Gesellschaft leisten durften.
      Ich lebte mich immer mehr auf meinem Hof ein und der Alltag mit und bei den Pferden spielte sich so langsam ein. Während ich mich zwischendurch immer wieder auf die Reise quer durch Europa machte, um meinem Beruf als Trainerin nachzugehen und mir ein bisschen Geld zu verdienen, konnte ich die Pferde problemlos einige Tage alleine lassen, in denen sich eine Freundin von mir um die Fütterung der Pferde kümmerte. An den Wochenenden fuhr ich immer regelmäßiger zu Turnieren und holte erste Schleifen und Siege auf die Ranch, die ich stolz im Reiterstübchen aufhängte.
      Im April zogen dann Wednesday, Contia Socks, sowie Lady Felize auf meinen Hof. Mit Lady Felize hatte ich einen sehr guten Fang gemacht. Wir trainierten jeden Tag, bestritten jede Woche teilweise mehrere Turniere und holten einen Sieg nach dem anderen. Im September erlebte ich dann das Highlight des Jahres: Felize Körung! Ich konnte es kaum glauben, wie gut sie sich innerhalb von einem halben Jahr bei mir entwickelt hatte und konnte sie voller Stolz mein erstes gekröntes Pferd nennen. Doch auch Harvey, die zusammen mit Miss Monty und Rumkugel im Mai auf meinen Hof zog, machte sich im Turniersport sehr gut und ich war mir sicher, dass auch sie es Anfang nächsten Jahres zur Krönung schaffte.
      Im Juni wurde die Miniranch durch Funny Sugar noch einmal aufgemischt und auch die Stutenherde war mit Jule nun endlich komplett. Ich nahm nicht nur mit Harvey und Lady Felize an Turnieren teil, sondern auch die Shettys überraschten mich wieder, indem sie einige Siege in Fahrturnieren absahnten. Mit dem Kauf von Burnout erhoffte ich mir ein weiteres Turnierpferd und ich war mir ziemlich sicher, dass ich 2018 mit ihm durchstarten kann. Im Oktober zog dann mein letztes Pferd für dieses Jahr ein. Lewitzerhengst Leon hatte es mir total angetan und ich bereute es auf keinen Fall, ihn zu mir geholt zu haben.
      Ich war nicht nur stolz darauf, was ich innerhalb eines Jahres alles erreicht hatte, sondern auch überglücklich, jedes einzelne dieser Pferde zu besitzen. Das Jahr 2017 war wirklich überaus perfekt und ich freute mich schon riesig darauf, im neuen Jahr sowohl als Trainerin, als auch als mit meinen Pferden, durchzustarten. Mal sehen, was 2018 so mit sich bringt!

      [​IMG]
      29. Mai 2018 | von FrauHolle
      Ein Sommertag im Stall

      Pünktlich um 6 Uhr am Morgen klingelte mein Wecker. Ich schaltete das laute Piepen aus und blieb noch einen Moment liegen. Dann wälzte ich mich auf die rechte Seite und griff nach meinem Smartphone, um meine Neuigkeiten zu checken. Ich öffnete meine Wetter-App. Sonne, Sonne und noch mehr Sonne, dachte ich. Heute Nachmittag zeigte mein Handy über 30 Grad an. Ich musste mich schleunigst an die Arbeit machen, um zumindest die Stallarbeit zu erledigen, bevor die Temperaturen anstiegen. Nach einem schnellen Besuch im Badezimmer schlenderte ich nach draußen. Ich füllte zuerst bei den Stuten, dann bei den Hengsten und schließlich auch bei den Minis das Wasser auf und befüllte die Heuraufen und -netze mit frischem Heu. Danach äppelte ich die Sandflächen in den Offenställen und im Aktivstall ab und harkte das auf dem Boden liegende Heu zu einem Haufen zusammen. Schon jetzt war die Luft ziemlich schwül und ich kam ordentlich ins Schwitzen. Doch ich hatte noch viel vor und nach einer kurzen Trinkpause machte ich mich daran, die Ponys zu beschäftigen.
      Zuerst brachte ich die Aktivstall-Hengste, die den heutigen Vormittag auf der großen Wiese verbringen durften, nacheinander auf die andere Straßenseite. Leon und Burnout machten den Anfang, danach folgten Rumkugel und Lumikello. Den vieren war die Freude sichtlich ins Gesicht geschrieben, denn sie stürzten sich begeistert auf das frische Gras. Ich hängte die Halfter zurück an ihren Platz und holte Felize Dressursattel, Trense und Putzzeug aus der Sattelkammer und stellte diese an den Putzplatz. Für Lady Felize stand heute lockeres Dressurtraining auf dem Plan. Im Nu hatte ich die Stute geputzt und gesattelt und saß schließlich gegen 10 Uhr im Sattel. Obwohl ich viele Schrittpausen machte und das Programm ans Wetter anpasste, war Felize bei den Temperaturen nach dem Training ordentlich nassgeschwitzt. Ich nahm ihr den Sattel mit der vollgeschwitzten Schabracke ab und duschte die Stute am Waschplatz. Kaputt aber zufrieden schmiss Felize sich sofort in den Sand, als ich sie zurück zu ihren Freundinnen brachte. I
      nzwischen war die Mittagszeit angebrochen und die Sonne stand schon ziemlich hoch. Auch ich brauchte dringend eine Abkühlung und so zog ich mir eine kurze Hose an, schnappte mir Ramira, Miss Monty und Nabiri und machte einen Spaziergang an den Strand. Artig folgten die drei mir am Strick bis zum Wasser. Monty stürzte sich sofort ins kühle Nass und plantschte drauf los. Ramira musste sich erst einmal an das kalte Wasser gewöhnen und tastete sich langsam immer weiter rein. Nabiri hingegen war eher nicht so begeistert von der ganzen Sache, doch war am Ende durch Montys Rumgeplansche unfreiwiligerweise genauso nass wie die anderen. Ich versuchte noch ein Stückchen am Wasser entlang zu gehen, doch das gestaltete sich mit drei Pferden, die alle unterschiedlichen Mist im Kopf hatten, eher schwierig. Nachdem Monty sich noch genüsslich im Sand paniert hatte, machten wir uns auf den Rückweg.
      Zurück auf dem Hof holte ich die Hengste von der Weide. Zwar wären die vier wahrscheinlich gerne noch länger dort geblieben, doch einen ganzen Tag Gras waren sie nicht gewohnt. Doch das war auch ganz gut so, denn so konnten Funny Sugar, Contia Socks, Rabea, My hope Nymeria und Wednesday den Nachmittag auf der Weide verbringen. Nachdem ich die fünf in zwei Etappen zur Weide geführt hatte, gönnte ich mir eine kleine Mittagspause und setzte mich mit einem Salat und einer kühlen Cola in den Schatten. In der Sonne war es nun kaum auszuhalten und auch die Ponys suchten auf ihren Weiden und Paddocks nach Schatten. Durch die Reithalle lag der kleine Reitplatz zum Glück im Schatten und so konnte ich dort nach der Mittagspause ein wenig Bodenarbeit machen. Tinkerstute Jule hatte inzwischen viel Freude an der Bodenarbeit entwickelt und selbst bei diesem Wetter war sie konzentriert bei der Sache. Wir übten ein paar Zirkuslektionen und das Seitwärtsgehen über eine Stange. Nach einer guten halben Stunde lobte ich Jule zufrieden, duschte ihr die Beine und brachte sie zurück zu den Stuten.
      Ich holte das Halfter für Devils Trap aus der Sattelkammer und holte das kleine Shettyfohlen vom Paddock. Devil hatte bis vor kurzem noch panische Angst vor Wasser und so übten wir nun jeden Tag abwechselnd mit dem Wasserschlauch und der Nordsee. Inzwischen bleibt Devil schon ruhig stehen, wenn ich ihr mit dem Wasserschlauch die Beine abspritze. Und auch ins Meer traute sie sich Stück für Stück immer weiter rein. Bei der Hitze heute wollte ich versuchten, Devil komplett abzuduschen und war gespannt, wie sie reagieren wird. Ich begann an den Hufen und tastete mich von dort immer weiter nach oben. Devil guckte etwas skeptisch doch langsam merkte sie, dass das kühle Wasser an ihrem Bauch doch ganz angenehm sein kann. Ich gab ich zur Belohnung ein Stück Karotte und spritzte dann vorsichtig ihre Brust ab. Devil zuckte kurz zusammen, doch duldete dann mein Vorhaben, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Das sollte für heute erst einmal reichen. Ich schaltete das Wasser ab und kraulte Devil den Hals. Zusammen mit Nabiri stellte ich sie auf den Springplatz, wo die beiden den restlichen Tag den Rasenmäher spielen durften.
      Als nächstes kümmerte ich mich um Lamiro und Treebeard. Ich putze die beiden, baute Zügel an Lamiros Halfter und schwang mich auf seinen Rücken. Mit Treebeard als Handpferd ritt ich Richtung Strand. Bei Lamiro war ich mir inzwischen hundertprozentig sicher, dass ich ihm auch ohne Sattel und Trense am Strand vertrauen konnte. Ich ritt in einem gemütlichen Schritt im flachen Wasser am Strand entlang. Treebeard blieb ab und zu stehen und steckte seine Nase ins Wasser, trabte dann aber immer wieder direkt seinem großen Freund hinterher. Ich ritt noch ein kleines Stück weiter ins Wasser herein und die beiden Ponys fingen an, sich gegenseitig nass zu machen. Auch ich blieb auf Lamiros Rücken natürlich nicht trocken, doch das war eine wunderbare Abkühlung. Nachdem wir alle drei ordentlich nass waren, ritt ich zurück zum Hof und brachte die beiden wieder in den Offenstall. Ich füllte noch einmal alle Tränken mit frischem Wasser, brachte den Pferden neues Heu und ging schließlich ins Haus, um mir etwas trockenes anzuziehen.
      Nach dem Abendbrot holte ich die fünf Minis von der Weide. Inzwischen war es glücklicherweise nicht mehr so warm und die Sonne verschwand so langsam am Horizont. Perfekt, um noch einen kleinen Ritt mit Harvey einzulegen. Rasch holte ich die Sachen aus der Sattelkammer und machte das Pferd fertig. Pünktlich zum Sonnenuntergang stieg ich auf dem großen Reitplatz in den Sattel. Harvey hatte vor kurzem die Stutenkrönung geschafft und ich hatte das Gefühl, dass sie seitdem nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht hatte. Ihre Gänge waren wunderschön und auch die Leistung unterm Sattel konnte sich sehen lassen. Nicht nur als Turnierpferd, sondern auch als Freizeitpferd machte sie mich jeden Tag aufs neue wieder stolz. Das Dressurtraining mit ihr rundete diesen, wenn auch ziemlich heißen und anstrengenden, aber wunderschönen Tag perfekt ab. Nachdem ich Hervey versorgt und Devil und Nabiri zurück zu den anderen gestellt hatte, machte ich noch einmal einen Rundgang über den Hof und viel schließlich todmüde und völlig fertig in mein Bett!

      [​IMG]
      02. September 2018 | von FrauHolle
      Ein Sonntag auf der Küstenranch

      Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich heute endlich mal wieder einen freien Sonntag und ich freute ich riesig darauf, den Tag auf meinem Hof mit den Pferden zu verbringen. Pünktlich um 7 Uhr klingelte mein Wecker. Ich machte mir Frühstück und war kurze Zeit später gestärkt und mit Stallklamotten draußen bei den Pferden. Bevor ich mich an die Stallarbeit machte, brachte ich Rumkugel, Burnout, Lamiro und Treebeard auf die Weide, denn die vier Hengste hatten heute Pause und durften den Sonntag auf der großen Weide verbringen.Die anderen Pferde wurden von mir mit frischem Wasser und Heu versorgt, dann machte ich mich ans Absammeln der Paddocks und mistete die Unterstände aus. Kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit der Stallarbeit und machte mich ans Training.
      Zum Einstieg des Tages hatte ich etwas Springtraining mit Leon geplant. Der junge Lewitzerhengst hatte diese Saison einige Schleifen und Siege mit nach Hause gebracht und ich freute mich total, ihn schon bald auf einer Körung vorzustellen. Auch wenn seine Turniersaison bereits vorbei war, mussten wir natürlich bis zur Körung im Training bleiben und so ging ich regelmäßig mit ihm auf den Springplatz oder ins Gelände. Inzwischen war Leon, trotz seiner Größe, zu einem echten Springprofi geworden und das Training mit ihm machte jedes Mal aufs Neue wieder Spaß. Zum Aufwärmen drehte ich eine „Hofrunde“, so nannte ich die zehnminütige Ausreitrunde einmal um den Hof herum. Wir machten uns im Trab und Galopp auf dem Springplatz warm, bevor ich mit dem Springen begann. Leon war wirklich sehr zuverlässig beim Springen und ich konnte mir immer sicher sein, dass er den Absprung noch rettete. Nach einer guten Stunde machte ich zufrieden Feierabend und brachte Leon zurück auf den Paddock. Ich schnappte mir Funny Sugar und Zenja, denn die beiden hatten heute Nachmittag die Aufgabe den Springplatz zu mähen und ich war mir sehr sicher, dass die beiden jungen Stuten dieser Aufgabe gewachsen waren.
      Nach einer kleinen Mittagspause schnappte ich mir My Hope Nymeria, Nabiri und Contia Socks, um mit den drei Stuten eine Runde spazieren zu gehen. Ich halfterte alle drei auf und machte mich auf den Weg Richtung Strand. Zum Glück war gerade Ebbe und so konnten wir gemütlich durchs Watt spazieren. Die Ponys blieben völlig entspannt und trotteten neben mir her. Wir liefen durch einige Priele, drehten schließlich um und liefen zurück Richtung Hof. Nach einer guten Dreiviertelstunde standen die drei wieder auf dem Paddock. Nachdem ich Devils Trap eine halbe Stunde lang longiert hatte, machte ich Lady Felize und Jule bereit für einen Ausritt. Jule hatte sich in letzter Zeit als gutes Handpferd entpuppt und so konnte ich bei einem Ausritt gleich zwei Pferde bewegen. Wir drehten eine Runde durch den Wald, trabten kleine Feldwege entlang und gaben auf einem Stoppelfeld in der Nähe des Hofs so richtig Gas. Erschöpft aber zufrieden kehrten wir zum Hof zurück, wo ich beiden Pferden eine große Portion Müsli gab. Auch ich hatte jetzt erst einmal genug Action und so longierte ich erst Lumikello und dann Miss Monty. Während Lumi es eher gemütlich anging und sich etwas zögerlich von mir über die Trabstangen bitten ließ, konnte ich Monty vor lauter Energie kaum stoppen. Das war eindeutig ein Zeichen, dass ich öfter etwas mit ihr machen musste und genau das nahm ich mir auch für die nächsten Wochen vor.
      Inzwischen war es schon ziemlich spät und ich legte eine kleine Pause im Haus ein, um Abendbrot zu essen. Doch es waren noch längst nicht alle Pferde bewegt und so sattelte ich nach dem Abendbrot meine Tinkerstute Ramira, um mit ihr etwas auf dem Reitplatz zu arbeiten. Sie war inzwischen seit eineinhalb Jahren bei mir und ich war wirklich stolz auf ihre Entwicklung. Zwar hatte Ramira viel Zeit zum Lernen gebraucht, doch ich hatte ihr die Zeit gerne gegeben. Nicht nur unterm Reiter hatte sie sich deutlich verbessert, sondern auch ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit stark zum positiven entwickelt. Für nächstes Jahr hatte ich mir vorgenommen Ramira einzufahren und war sehr gespannt, ob wir eventuell bald unser erstes Turnier melden konnten. Zum Abschluss eines wunderbaren Tages mit meinen Pferden schnappte ich mir die beiden Shettydamen Wednesday und Rabea, sowie meine bereits gekrönte Stute Harvey, und machte mich ein letztes Mal für heute auf den Weg zum Strand. Gemütlich liefen wir dem Sonnenuntergang entgegen und die Pferde plantschten in der Nordsee, bis die Sonne schließlich am Horizont verschwand.
      Am Abend holte ich die vier Hengste von der Weide zurück auf die Paddocks und auch Funny und Zenja durften zurück in ihre Herde. Ich füllte noch alle Raufen mit frischem Heu und füllte die Tränken mit Wasser, dann machte ich mich völlig erschöpft aber sehr zufrieden mit dem Tag auf den Weg ins Bett. Was ein Tag!

      [​IMG]
      14. Februar 2017 | 2613 Zeichen von Möhrchen
      Tierarztbericht

      Schon früh am Morgen packte ich meine Sachen ins Auto, versorgte schnell meine eigenen Pferde und machte mich dann auf den Weg zu meiner Schwester. Sie hatte ein neues Pferd und wollte die junge Stute einmal von mir durchchecken lassen. Ich freute mich schon sehr darauf, mal wieder einen Tag mit ihr zu verbringen und auch die neue Hofbewohnerin kennen zu lernen.

      Als ich auf der Küstenranch ankam, war meine Schwester gerade mit ihrem kleinen Hengst Lumikello auf dem Reitplatz und übte neue Zirkustricks. Ich lief zu ihr hinüber, umarmte sie und schaute ihr noch eine Weile bei der Arbeit mit ihrem Pony zu. Ich hatte es nicht eilig, daher konnte sie ruhig in Ruhe zu Ende mit ihm üben.

      Anschließend brachten wir Lumi gemeinsam zurück auf den Paddock und schnappten uns dann ein etwas größeres Halfter. Wir gingen einmal über den Hof und sie betrat den Paddock gegenüber. Ramira war eine schicke schwarz-weiße Tinkerstute und stand ganz entspannt an der Heuraufe, als meine Schwester zu ihr ging, sie aufhalfterte und mit auf den Hof brachte. Ich begrüßte die süße Stute und machte mir ein genaueres Bild von ihr. Sie war wunderschön, ich war ja sowieso ein riesen Tinker-Fan. Bei der Gelegenheit ließ ich sie mir gleich einmal vorführen, im Schritt hin, eine enge Wendung und wieder zu mir zurück, genau das gleiche im Trab. Die Bewegungen sahen schon mal sehr gut aus, zwar etwas wenig schwungvoll, aber taktklar. Sie war erst sehr kurz unter dem Sattel und hatte zudem einen eher massigen Körperbau, dafür war der Schwung vollkommen ausreichend.

      Wir banden Ramira am Putzplatz an und ich machte mich daran, sie abzutasten. Ich fing beim Hals an und tastete mich weiter in Richtung Rücken. Ramira zeigte keinerlei Schmerzreaktionen und ließ alles brav und gelassen über sich ergehen. Ich schaute in ihre Augen, ihre Ohren und öffnete ihr kurz das Maul, um Zähne und Schleimhäute angucken zu können. Sie war noch immer ganz artig und es sah alles wunderbar aus. Ich tastete ihre Beine ab und beugte alle Gelenke. Auch die Hufe sahen hart und gesund aus, mussten nur mal wieder ausgeschnitten werden.

      Zum Schluss holte ich mein Stethoskop aus der Tasche und hörte die Stute ab. Herz, Lunge und auch der Bauch hörten sich vollkommen normal an. „Alles in Ordnung, die Kleine macht einen super Eindruck“, sagte ich zu meiner Schwester und sie freute sich über das positive Ergebnis.

      Gemeinsam entschieden wir, mit Ramira eine Runde spazieren zu gehen und uns dann noch einen gemütlichen Nachmittag im Haus zu machen...
    • sadasha
      [​IMG]
      01. November 2018 | von sadasha
      Schnelle Pflege für alle Pferde

      Nachdem ich endlich vom Arzt das Go bekommen habe meine Pferde wieder zum teil selbst zu versorgen, machte ich mich heute früh gleich auf in den Stall um bei der Fütterung auszuhelfen. Ich fing bei meinen Zuchtstuten an um sie als erste auf ihre Weide bringen zu können. LMR Lady Luna, PFS' Savory Blossom und Scarlet in Birth streckten schon neugierig die Köpfe aus der Box, als sie den Fuggerwagen hörte. Slap Happy kam erst zur Tür, als ich bereits vor ihr stand. Als Boxennachbarin wurde dann auch Mikado neugierig. Riven in a Dream war noch im Halbschlaf und musste erstmal aufstehen, als sie das Futter hörte. Ich versuchte noch ein Foto davon zu machen, wie sie in ihrer Box lag, doch ich war zu langsam und erwischte sie mitten in der Bewegung. Die Dunkelheit gab dann den Rest dazu, das Bild war komplett verschwommen. Als nächstes waren Moulan, Blütenzauber und Bear Totem's Denali an der Reihe. Die Vollblut Zuchtstuten waren damit fertig. Nach der Fütterung kamen sie auf ihre Weide. Jetzt waren Tainted Whiz Gun, Verdine und Happy Fantasy bereit für ihr Frühstück. Die bunte Truppe stand nicht mit den Zuchtstuten auf einer Weide. Sie hatte ein eigenes Weideplätzchen und war so harmonisch, dass ich sie gar nicht in die große Herde werfen wollte. Die "Youngsters" hingegen schon. CHH' Classic Spring, PFS' Storm Cat, Rouge Trap, Fantastic Sonata und Essence of Life konnten sich schonmal daran gewöhnen mit tragenden Stuten und Fohlen umzugehen. Sie waren meine Anwärter. Die Jährlingsstuten Little Miss Backyard, Stars of Magic und What Rainbow standen zusammen mit Hester auf einer Weide weiter weg von ihren Mutterstuten. Das Absetzen hatten sie bereits hinter sich, doch ehe sie wieder zu den Großen kommen, würde noch etwas Zeit versteichen. Framed in Fantasy, mein neuster Zuwachs stand zusammen mit Braddock 'The Parrot', Niffler und Benji auf einer Weide, da ich aktuell keine Hengstfohlen außer ihm auf dem Hof hatte. Als die Fütterung der Stuten durch war öffnete ich die Paddockboxen der Hengste. Dabei ließ ich zuerst die älteren Hengste raus. Ehrengold und Mr. Raw Depression und danach Reverence. Zuletzt kamen Raving Hope Slayer und PFS Strolch auf ihre Paddocks.
      Mirko hatte sich in der Zwischenzeit um den zweiten Stalltrakt gekümmert und Xana, Stonery, Venetia, Felan, Magical Touch, Delmara, Iseabail, Lady Lyneth Bowen und Uschi komplett versorgt. Beth war noch dabei die Kaltbluthengste raus zu bringen. Maeyr, Schneemann und Mister Blockhead hatte ich schon draußen gesehen. Tank, Buck or Two, Thomas, Vikar und Mephisto standen noch in ihren Boxen. Ich hatte noch zwanzig Minuten Zeit um eine Box fertig zu machen für den heutigen Neuankömmling. Ramira, eine Tinkerstute, die auch Kerry gut gefallen wird. Sie war charakterlich einwandfrei und genoß bislang ein sehr liebevolles zu Hause in dem sie ordentlich in der Freiarbeit gefördert wurde. Für ein Therapiepferd exzellente Voraussetzungen. Nach der langen Reise aus Deutschland würde sie erstmal Ruhe brauchen. Ich streute deshalb so ein, dass sie es gemütlich hatte. Futter würde sie Portionsweise mitbringen, sodass ich mir darum vorerst keine Gedanken machen musste. Futterumstellungen hatte ich nun schon zu genüge umgesetzt und auch Ramira wird damit sicher gut zurecht kommen, sobald ich damit beginne. Ich legte ein paar saftige Möhren in den Futterkrug und öffnete das Fenster zum Innenhof. Damit war ich mit meinem Tagesplan fertig.
    • sadasha
      [​IMG]
      1. April 2019 | von sadasha
      Frühlingseinbruch

      Den Kopf auf eine Hand gestützt, saß ich auf dem Hocker in der Sattelkammer. Ich starrte die offene Dose Lederfett an, die vor mir auf dem Boden stand, sah sie jedoch nicht. Ich war mit meinen Gedanken bei meinen Eltern, suchte Lösungen für das Dilemma, das sich um sie wob, wie ein giftiges Netz. Die Nachricht vom Schlaganfall meines Vaters hatte mich vor zwei Tagen aus der Bahn geworfen. Meine Mutter war vollkommen aufgelöst und lief herum wie ein aufgescheuchtes Huhn, wenn man sie besuchte. Sie fand sich alleine nur schwer zurecht. Jahrzehnte lang hatte sie meinen Vater an ihrer Seite, ihr Ruhepol, ihr Anker. Jetzt war er im Krankenhaus und kämpfte mit den Folgen des Schlaganfalls. Die Ärzte wollten uns nicht zu viel versprechen, er würde vielleicht wieder gehen lernen, vielleicht wieder sprechen können, aber sein Geist war sehr mitgenommen. Ich hatte meine Mutter wegen ihrer ebenfalls schlechten Verfassung nach Hause geholt. Hier konnte ich immer ein Auge auf sie werfen, sie ablenken. Mein Team half mir dabei und es zeigte bereits Wirkung. Aber war das die Lösung? Sicher nicht. Ich musste mir für die Zukunft etwas anderes überlegen.
      Ich seufzte und riss mich aus meinem Gedankenkarussell. Jemand hatte die Tür hinter mir geöffnet. Als ich mich umwandte sah ich, dass es Kerry war. Sie brachte Sattel und Trense von Vikar nach ihrem Training zurück. „Vikar kam heute aus dem Schwitzen kaum noch raus. Auch die anderen Kaltblüter tun sich schwer mit dem plötzlichen Frühlingseinbruch. Kannst du mir helfen sie zu scheren? Ich bin mit der Maschine so unsicher.“, fragte sie, als sie das Zubehör fertig verstaut hatte und sich zum Gehen wandte. Ich nickte zum Sattel auf dem Bock vor mir. „Ich mach den noch fertig, dann komme ich.“
      Kerry hatte Tank auf die Stallgasse geholt und ihn gründlich geputzt. Der Shirehengst sah mich aufmerksam an, als ich mich mit der Schermaschine näherte. Er war meistens entspannt. Das Scheren kannte er und gerade ihm mit seinem schwarzen Fell, war es immer eine große Erleichterung, wenn wir ihm beim Fellwechsel halfen. „Ich hol schon mal den nächsten Kandidaten, dann kann ich Putzen, solange du Tank scherst.“ Abermals nickte ich und schloss die Maschine am Strom an. Ich stellte eine recht kurze Haarlänge ein und begann am Hals gegen den Strich zu scheren. Kerry hatte die Mähne fest eingeflochten, sodass sie mich jetzt nicht störte, selbst wenn sich Tank einmal schüttelte. Ich nahm mir die Zeit um langsam die Bahnen zu ziehen und auf Unebenheiten zu achten. Schließlich wollte ich den Hengst nicht verletzen. Immer wenn ich absetzte prüfte ich die Temperatur der Schermaschine. Wurde sie zu heiß, setzte ich für ein paar Minuten aus, damit sie sich abkühlen konnte. Nach Tank war Felan an der Reihe. Kerry brachte den Hengst weg und ich ging eine Stallgasse weiter um die Schimmelstute zu scheren. Felan war auch sehr ausgeglichen und ruhig. Der Krach der Schermaschine machte ihr nichts. Ihre dunkle Haut ließ das Fell grau erscheinen. Kerry half mir beim Po und hob den Schweif an, da Felan ihn nicht von selbst hochnahm, wenn ich in die Gegend kam. Dadurch dass die Stute deutlich kleiner war, als Tank war ich auch viel schneller mit dem Scheren fertig. Kerry hatte dennoch schon das nächste Pferd fertig geputzt. Schneemann war zwar auch weiß, hatte aber eine helle Haut, da er kein Schimmel war. Er bekam eher einen rosa Touch, wo die Haut durchschimmerte. Während ich ihn scherte, putzte Kerry Uschi, deren Dapples beim Schervorgang deutlicher zum Vorschein kamen. Eine Herausforderung stellte Maeyr dar. Der Hengst war mal wieder in Höchstform und schnappte immer wieder nach mir, wenn ihm eine Stelle nicht passte. Als ich seine Spinnereien satt hatte bat ich Kerry ihn abzulenken, damit ich den Schervogang in Ruhe abschließen konnte. Auch Mister Blockhead war nicht begeistert vom heutigen Tagesprogramm. Nach ihm legten wir erstmal eine Pause ein und aßen zu Mittag.
      „Holt ihr die anderen? Wir haben für Alle gekocht.“, bat meine Mutter, als wir die Küche betraten. Sie sah glücklich aus. Mrs. Clayton deckte im Hintergrund den Tisch. Es roch köstlich nach gebratenem Fleisch und Rosmarin. Kerry und ich teilten uns auf und holten den Rest des Teams. Ein so üppiges Essen hatten wir selten. Meistens gab es Eintöpfe, Suppen, irgendwas, das sich schnell für eine große Truppe anrichten ließ. Jetzt wo Mrs. Clayton jedoch die Hilfe von meiner Mutter hatte tischten sie gemeinsam auf. Sie waren ein ausgezeichnetes Team. „Als nächstes scheren wir Mephisto und Buck or Two. Dann sind es nur noch die übrigen Stuten.“, erklärte Kerry. Liz sah auf. „Das macht ihr also den ganzen Tag! Vielleicht könnte man bei der Gelegenheit die Fohlen an das Geräusch gewöhnen?“, schlug sie vor. Ein zustimmendes Murren ging durch die Reihe, da niemand den Mund leer hatte um in Worten zu antworten. Den Rest des Essens diskutierten wir aus wie dir das Fohlentraining am besten einbringen konnten ohne die Kleinen komplett zu verschrecken. Am besten ging das mit den sehr routinierten Stuten. Xana, Venetia, Ramira und Sovereign boten sich an.
      Nach dem Essen ging es dann an die Umsetzung. Ich begann damit die Stuten zu scheren und Kerry sah immer mal wieder mit einem der Fohlen vorbei. Zuerst mit Hester, die das Alles recht wenig interessierte. Gut für sie, denn als Tinker würde die später öfter in den Genuss kommen zum Fellwechsel geschoren zu werden. Aber auch die Vollblutfohlen Little Miss Backyard, What Rainbow und Framed in Fantasy konnten sich mit dem Geräusch und dem Vorgang etwas vertraut machen. Als die vier Stuten unseres Vertrauens durch waren mit Scheren, fehlte nur noch Stonery. Auch sie wurde heute von überschüssigem Winterfell befreit und anschließend mit einer leichten Decke eingedeckt.
      Der nächste Tag begann ganz standardmäßig. Es war für mich schon so normal, meine Mutter im Haus zu haben, dass es sich unnatürlich anfühlte, sie demnächst wieder wegzuschicken, damit sie weiter mit meinem Vater leben konnte. Doch für den Moment genoss ich ihre Anwesenheit und ihre Hilfsbereitschaft im Haushalt. Sie hatte sogar Pitch raus gelassen, sodass ich sofort an die Arbeit mit den Pferden gehen konnte. Ich schnappte mir zuerst Ehrengold und Sunday Morning und steckte sie in die Führanlage, die beiden braunen Hengste verstanden sich erstaunlich gut und so konnte man sie halbwegs unbeaufsichtigt ihre Runden drehen lassen. Von der Reithalle aus konnte ich sie beobachten. Ich machte mir Riven in a Dream fertig und wärmte sie zuerst einmal gründlich auf. Als ich damit fertig war betrat Isaac mit Mikado in die Halle. „Keine Stangen aufgebaut? Bist du krank?“ Ich lachte. „Kein Bedarf. Aber nur zu, wenn du Stangenarbeit machen möchtest: Fühl dich frei.“, gab ich zurück und trabte Riven an. Isaac beließ es für seine erste Trainingseinheit des Tages dabei und baute erst nachdem er Mikado weggebracht hatte ein paar Stangenlektionen auf. Ich hatte nun PFS Strolch unter mir und nutzte die Stangen ebenfalls. Da Isaac jetzt den Halbbruder PFS' Straight Alignment ritt kamen wir mit den Abständen in etwa hin, wenngleich Ally ein Stückchen kleiner war. Die Schrittlänge war erstaunlicher Weise recht ähnlich. Nach dem Mittag schnappte ich mir zuerst Golden Sugar und später Reverence und machte ihn für den Geländeparcours fertig, der sich endlich wieder bereiten ließ, nach all den nassen Tagen. Die Hofeigene Strecke hatte ich für mich alleine, da heute nur Isaac als Trainer auf dem Hof war. Er blieb jedoch den Tag über in der Halle. Die Stuten PFS' Savory Blossom und Essence of Life würde das freuen, da sie sonst gleich gewaschen werden müssten, was keine von ihnen sonderlich mochte. In der Führanlage liefen, als ich von meiner Geländesession zurück kam, Rouge Trap, PFS' Storm Cat, Tainted Whiz Gun und CHH' Classic Spring. Damit waren die Vollblüter für heute bewegt. Frei war mein Nachmittag jedoch trotzdem nicht, da ich noch ein paar Besorgungen für die Schmiede machen musste. Erst als ich spät Abends wieder nach Hause kam, hatte ich endlich frei und konnte mit Pitch die Ruhe genießen.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Gnadenweide | Pferdehimmel
    Hochgeladen von:
    sadasha
    Datum:
    24 Okt. 2018
    Klicks:
    288
    Kommentare:
    3

    EXIF Data

    File Size:
    57 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Die Bogenschützerin

    [​IMG]
    Stute
    23. Januar 2013 | 4 Jahre
    Rasse Irish Tinker
    Stockmaß/Endmaß 149cm
    Fellfarbe Rappschecke
    Geno unbekannt

    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen, Sozial, Sehr ruhig, Loyal, Gutmütig, Faul

    Vorgeschichte
    Unbekannt

    Beschreibung
    Ramira ist noch am Anfang ihrer Ausbildung und ist dementsprechend noch sehr unsicher und es fehlt der Stute noch etwas an Mut. Trotzdem zeigt sie sich stets sehr neugierig und ruhig, wodurch man sich immer auf sie verlassen kann. Seit ungefähr 3 Monaten geht sie unterm Reiter. Beim Reiten ist sie keineswegs bösartig und versucht immer es ihrem Reiter recht zu machen. Ramira hat einen sehr kräftigen Körperbau und soll deshalb bald auch als Kutschpferd ausgebildet werden.
    Sie ist eine ausgeglichene Stute und ist sehr verträglich mit anderen Pferden.

    Zirkuslektionen/Freiheitsdressur
    Spanischer Gruß
    Spanischer Schritt
    Flehmen ("Smile")
    Kompliment
    Drehen


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S
    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS


    Springen E A L M S

    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L

    Eventing (British Eventing, national): BE80(T)
    BE90 BE100

    Western E A L

    Trail: LK5
    LK4 LK3

    Distanz E A
    Distanzritte: EL EVG1

    Fahren E A L M S
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

    [​IMG]
    Offiziell
    keine

    Inoffiziell

    keine


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

    [​IMG]
    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 0
    HS 0
    TA 0
    Trainer 0
    Zubehör 0
    Gesamt 0


    Schleife
    SK

    Eingetragene Zucht Bear Brook EC

    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller Nuray

    Nachkommen
    keine

    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch 14. Februar 2017
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 14. Februar 2017
    Letzte Wurmkur 14. Februar 2017
    Letzte Impfung 14. Februar 2017


    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert nein


    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund