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Sammy

Rainbow

Deutscher Traber | Stute| gekrönt |F|| DR: M (1) | FA: L (2) | GA: S (4) | DI: S*** (3)

Rainbow
Sammy, 13 Juni 2016
Ofagwa, Rhapsody und Snoopy gefällt das.
    • Sammy
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      Berichte aus Rainbow`s Zeit bei Ofagwa


      Von der Rennbahn ins Leben | Ofagwa ... Zeichen
      " Heute war es soweit, ich war vor einer Woche auf einem Trabrennen gewesen, danach wurden einige der Traber versteigert, und ich konnte nicht anders und ersteigerste eine der Platzierten. Rainbow, eine schimmelstute, war mir sofort ins Auge gestochen, sie war zwar leicht nervös doch ich verliebte mich sofort in die schmale große Stute. Nach dem ich einen beachtlichen Preis gezahlt hatte fuhren wir auch schon einige Tage später los und holten sie ab. Die Fahrt verlief ruhig und dann öffnete sich die Tür. Langsam tapste Ribo aus dem Hänger und kaum stand sie draußen spitzten sich die Ohren und ihr Hals wurde Fest eben so ihr Rücken. Sie schaute sich aufmerskam und etwas veränstlich um. Das erste Pferd welches sie entdeckte war Bella, die dunkle Stute stand auf einem Sandpadock und Wirrte uns zu. Ribo schaute gebannt zu ihr und began sich kopflos um mich herrum zu drehen. " Hey", sagte ich und hab ihr einen ruck am Strick, sofort kam der Kopf zu meiner Hand und sie versuchte mit meinem Fingern zu spielen. Ihre Aufmerksamkeit war also recht gut zurück zu bekommen, ich befestigte Gamaschen und Glocken an ihren Beinen und stellte sie neben Bella auf das Padock. Die beiden Stuten begrüßten sich über den Zaun und man könnte echt meinen, dass die beiden Hengste wären, wenn man nach den Hälsen ginge. Gequitsche hier und da, dann war die Sache auch schon gegessen und Ribo lief auf dem Sandpadock herrum und begutachtete alles ehe sie began sich ihre Lippen zu lecken und die Ohren hängen ließ. Ich hingegen machte den Hänger wieder sauber, parkte ihn und begann die Boxen der Pferde zu misten, denn Ribo sollte heute Nacht noch in der Box bleiben und da Bella im Moment eh Lahm ist sollte sie ihr gesellschaft leisten."

      schwierige Anfänge| Ofagwa ... Zeichen
      " Rainbow war nun schon seit einem Tag bei uns, und da sie vorher auch jeden Tag hart im Traing war musste sie heute auch etwas tun, um sie erstmal etwas auszupauern spannte ich sie vor den Sulky und es ging durch den benachbarten Wald, denn die Rennbahn war gerade zum Training von Fiebertraum besetzt. Die Stute trabte normal, sie begann nicht in den Pass zu fallen, was mir persönlich besser gefiel. " Super" Sagte ich als sie artig durch einen kleinen Rinsal trabte, sie begutachtete die Umgebung , ich denke sie durfte noch nie ihr Traing in so einem Wald absolvieren und sie schien sichtlich entspannt. Ich schaute auf die kmh anzeige, 20 kmh und ich musste sie etwas zurück halten, ich war stolz, an die Topzeiten der Vollblüter würden wir so schnell nicht geraten aber sie machte ihre Sache gut, sie war das Geld wert gewesen. Langsam bewegten wir uns wieder in Richtung Stall und ich merkte das sie laufen wollte, ich hatte ihr keinen Neck riemen eingespannt, so dass sie Galoppieren konnte, ich trieb sie, erst nach einigen Metern verstand sie das sie schneller und somit in den Galopp wechseln durfte, sie war sehr gut zu steueren und auch trotzdem sehr gut zu halten, nach gut 30 Minuten fanden wir uns wieder auf dem Hof ein, ich legte ihr ein knall Orangenes Knoti an und warf sie auf den Round pen. " würdest du den Sulky weg fahren?", fragte ich Tjark der den ganzen Tag schon von der Stute schwärmte , er machte es sofort und begleitete mich zum Round pen. Ich wusste nicht was die Stute schon gewohnt war und nahm ein Pad, einen Westernsattel und natürlich eine Trense mit. Ich legte ihr die Trense um und schickte sie an der Longe um mich . Das machte sie verständlicherweise sehr gut. Dann legte ich das Lose Pad auf ihren Rücken, welches ihr auch kaum was aus machte, beim Traben viel es immer wieder von ihrem Rücken, das erste mal Schoss sie etwas nach vorn aber danach drehte sie nur noch die Ohren skeptisch zu dem Pad und lief artig weiter ehe ich sie anhielt. Dann ging ich weiter und schnappte mir den Sattel. Sie blähte ihre Nüstern auf und begutachtete den Sattel ehe ich ihn auf ihren Rücken legte. Ich zurte den Gurt fest. " Super", ich dachte mir schon das wir so weit kommen würden, denn sie war ja das Renngeschir gewohnt. Dann schickte ich sie wieder, die Ohren auf den Sattel gerichtet trabte sie um mich herrum, natürlich merkte sie das es kein Gurt war wie sonst, sondern läger und etwas schwerer. Ich schnalzte und so langsam entspannte sie sich, Tjark schaute immernoch zu und fragte," Willst du dich heute versuchen rauf zu setzten?", "Nein, sie kennt mich ja noch garnicht da muss erstmal vertrauen her"," aber gefahren ist sie ja auch mit dir"," Sie fährt auch mit Jokeys die sie davor nicht kannte das ist für sie ein Rennen laufen muss sie so oder so", erwiederte ich und schickte die Stute weiter um mich herrum. So langsam wurde sie etwas fertig und fragte immer wieder an ob sie nach innen kommen durfte. Ich ließ sie schlussendlich. " Klasse Mädchen", sagte ich und strich ihr mit der flachen Hand über den Kopf, sie pumpte leicht und leckte sich die Lippe. Ich sattelte sie im Roundpen noch ab und dann ging es als Belohnunn zur Koppel. " räumst du die Sachen weg?", fragte ich Tjark, er nickte und ich ging mit Ribo zu Box um ihr Gamaschen anzulegen. Etwas angespannt führte ich sie zur Weide. Nijodschi und Bella standen auf der kleineren Koppel und schauten uns aufmerksam entgegen, dann löste ich auf der Weide den Strick und schon rannte die weiße Stute zu den anderen. Njiodschi musste sofort klar machen das sie , als die kleinste auch das sagen hat und zeigte Ribo ihre Hinterhand. Bella war freundlicher und begrüßte sie wie gestern mit einem sehr eindrucksvollen Hals. Die Beine flogen es Quietschte wieder hier und da und am Ende durfte Ribo sogar neben Njiodschi fressen. Ich schaute auf die Uhr, ich wusste leider auch nicht wie lange Ribo auf die Weide gekommen war oder ob sie überhaupt dieses Jahr schon drauf war. Ich würde sie erstmal eine Stunde draußen lassen. Dann wurde es Spannden. Brother , der auf der kleinen Parzelle neben der Weide stand hatte die weiße Stute bemerkt und stand aufgeregt am Zaun. Ribo ging auf ihn zu, im schlepptaum eine aufgeregte Bella und eine kleine genervte Njiodschi. Brother machte den tollen Hengst und ich war begeistert davon wie wenig das Ribo interessierte, sie stand etwa 5 m vorm Zaun schaute ihn an, leckte sich die Lippen und drehte wieder um. Auch die anderen Hengste auf den Parzellen hatten sie bemerkt aber anders als Brother interessierte sie es kaum. Dann ging ich zu den Ställen und began zu misten."

      Zu Besuch bei Michelle | Veija ... Zeichen
      Da Michelle zur Zeit mitten im Prüfungsstress war, hatte ich mich angeboten, kurz bei ihren Pferden vorbei zu schauen. Da ich selbst nicht viel Zeit hatte, würde ich heute morgen alle auf die Koppel bringen, heute Abend wieder alle in den Stall zurück stellen.
      Gesagt getan: Ich brachte Crown Juwel, Fiebertraum, Nojrsodsch, Zuckerwatte, Hell of Warapuu, Oreo, Snuff, Rainbow, Rockabella, Brother und Willo' the Wisp auf die Koppel, ehe ich anfing, die Boxen zu misten.
      Damit war ich schnell fertig, sodass ich mich an die Koppel stellte und Snuff und Brother beobachete. Ein wenig Leid tat es mir schon, Snuff verkauft zu haben, da sie ein Abschiedsgeschenk von einer guten Freundin gewesen war. Sollte Michelle sie abgeben, würde ich alles daran geben, sie zurück zu bekommen. Doch nun stand sie nunmal hier.
      Grübelnd betrachtete ich mir nun Brother, den ich doch wieder von der Koppel holte, sattelte und mit ihm auf den Platz ging. Ich musste einfach testen, ob der Hengst nach seiner Mutter kam. Also fing ich mit ein paar einfachen Übungen aus der Reining an, ehe wir nachher einen geschickten Stop hinlegten. Ja, der Hengst kam nach seiner Mutter.
      Lachend klopfte ich seinen Hals, ehe ich mich von seinem Rücken schwang und ihn absattelte. Nach einem Blick auf die Uhr kam er nicht mehr auf die Koppel, sondern in den Stall, wo auch alle anderen Pferde wieder ihren Platz fanden. Seufzend strich ich Snuff über die Stirn und verabschiedete mich von ihr. Sie war nicht aus der Welt, aber nicht mehr die Meine.

      Sattelzwang| Ofagwa ... Zeichen
      " Nach einer langen Pause, in der wir auf dem Hof die Zeit genutzt haben ihn auf vordermann zu birngen, betrat ich heute wiedermal mit Rainbow den Roundpen. Die Schimmelstute stand aufgeregt dar, sie spielte mit den Ohren, hoch den Schweif und schaute sich angeregt um. Ich löste den bordaux roten Strick von dem Beige,Rot,schwarzen Knotenhalfter. Sofort began sie um mich herrum zu traben und behielt das eine Ohr immer auf mich gerichtet. Ich ließ sie etwas laufen und langsam kam sie wieder auf den Boden und wurde ruhiger. " Woooh", sagte ich und sofort hielt sie an, drehte sich und kam rein zu mir. Sie Leckte sich nachdenklich die Lippen und ließ sich berühren. Ich nahm das Pad, welches in der Mitte des Round Pen, neben einem Westernsattel, lag. Ich legte es Rainbow auf den Rücken, ehe ich den Strick wieder befestigte. Sie hatte ein Ohr auf ihren Rücken gerichtet, und vor lauter Neugir begutachtete sie das komische Ding auf ihrem Rücken. Sie kannte zwar das Geschirr vom rennen, aber das hier war vom Gefühl her was ganz anderes, es war länger. Ich schickte sie vor mir her und als das Pad viel, drehte sie sich umgehend und schaute sich das Ding auf dem Boden an. Sie hatte sich nicht erschrocken. Ich legte das Pad erneut drauf, ehe ich merkte das Madamme etwas nervös wurde, also schickte ich sie wieder, als das Pad viel ließ ich sie weiter laufen, damit sie Schimmelstute wieder etwas ruhiger werden konnte. Ribo schnaubte ab, sofort ließ ich sie zu mir kommen, indem ich meine Seite zu ihr drehte. Sofort reagierte sie und kam in einem langen gescheidigem Schritt zu mir. Erneut leckte sie sich die Lippen und pustete mir warme Luft entgegen. Nun legte ich das Pad erneut drauf, aber diesmal auf den Westernsattel. Ribo war sichtlich entspannt und ich zurrte den Gurt leicht fest. Sofort legte das Mäuschen die Ohren an und schlug mit dem Schweif.. "Ahh, entschuldige ", sagte ich und machte den Gurt lose, ich hatte eine klitzekleine Falte in der Decke übersehen, keiner ist Perfekt würde ich mal sagen. Nachdem ich es gerichtet hatte stand sie artig und voller erwartung dar. " Na komm ", sagte ich , schnalste und schickte sie nach außen, sie trabe artig vorwärts und dann schoss sie los. Sie Buckelte einmal hier und da und dann landete der Sattel auch schon im Sand. " Alles gut ", sagte ich beruhigend und holte sie wieder zu mir. Dann legte ich ihr den Sattel erneut auf und diesmal war ihr nur ein kleiner Buckler zu entlocken. Sie trabe und galoppierte artig um mich herrum und ich holte sie zu mir um sie zu loben. " Artiges Mädchen", fuhr ich sie an und strich ihr über die Stirn. Ich legte den Sattel ab und stellte sie vor einen kleinen Hocker. Langsam und vorsichtig tastete ich mich auf ihren Rücken. Ribo hielt ein Ohr auf mich gerichtet und schnaupte beruhigend. Dann saß ich. Es war ein unbeschreibliches Gefühl zu wissen das man der erste Mensch ist der auf diesem Pferd jeh saß. "Suuuupeeer", sagte ich in einer ruhigen Tonlage und klopfte ihr über den Hals. Ich schnalzte und schickte sie von oben vorsichtig los. Mit dem Knoti konnte ich sie sowieso nicht lenken alsoließ ich sie einfach laufen .. " WOW", fuhr Tjark mich an, der gerade über den rand des Padocks sah. " Das sieht gut aus", sagte er freundlich und machte große Augen. Dann ließ ich mich wieder von Ribos Rücken gleiten. Ribo streckte mir ihre weiche Nase entgegen und schnaupte erledigt. "Wieso hast du dich Ohne Sattel draufgesetzt?"," Das machen wir hier so, ich reite keine Pferde miut Sattel ein"; sagte ich und führte Ribo aus dem Roundpen in Richtig Koppel. Auf ihrem Koppelstück warteten Bella und Snuff schon aufgeregt. Nijodschi stand ganz hinten und graste friedlich. Als Ribo das Halfter ab hatte gab sie ordentlich gas, hielt aber 10 m später schon wieder an und steckte die Nase in das feuchte Gras.. Wir sind heute ein großes Stück weiter gekommen !"
      Kein Tag wie der andere | Ofagwa ... Zeichen
      " Früh am Morgen ging ich schon auf die Weiden und began das Heu zu verteilen. Während Rainbow und Bella bereits vorne an dem Heuplatz standen und auf ihr Frühstück warteten, kamen Nojrsodsch und Snuff langsam angetrödelt. Dann ging es weiter zu den Parzellen, zunächst zu Brother, der mich schon sehnsüchtig erwartete. Er brummelte mich an und nahm dankend das Heu entgegen. Auf dem Weg zu Fiebertraum und Crowns Parzelle merkte ich langsam das es warm wurde, ich stellte die Karre ab, krempelte meine Ärmel hoch und schob weiter. Ich legte das Heu in die Krippe der beiden Hengste und mir viel Heute zum ersten mal auf, dass Fiebertraum began Crown weg zu beißen. " Och Dicki, wird der kleine dir zu alt?", sagte ich nachdenklich, mir war klar das ich die beiden nicht ewig zusammen halten konnte, aber nun musste ich mir schnell was überlegen ehe ich noch den Tierarzt rufen muss. Also eielte ich zurück zum Stall, schnappte mir neues Heu und ein Halfter. Ich schob wie verfolgt zurück zu den Parzellen, und fischte Crown von der Koppel. Schon fand der Kohlfuchs sich auf der leeren Parzelle gegenüber von Fiebertraums wieder. Da Wisp nun in die Zucht gegangen war, war seine Weide frei und kam mir recht gelegen. Crown freute sich sichtlich über die 4 weiblichen Nachbarinnen , die ihn aber ignorierten. Ich vernahm ein Wirren und wendete meinen Blick, ein völlig aufgelöster Zucker schaute mich an und spielte mit den Ohren, sofort sprang ich zurück zu meiner Karre und fuhr weiter. " Ist ja gut", sagte ich und fuhr auf seine Parzelle, ehe ich den Zaun hinter mir wieder schloss. Ich befüllte seine Heuraufe und klopfte dem Hengst an den Hals. Er war ruhiger gewroden seit ich die Hengste nicht mehr auf der großen Weide zusammen stehen hatte, was früher noch geklappt hatte. Als ich ihn so begutachtete konnte ich mit freude feststellen das sein dickes Bein nun dünn war. Diese Schwellung hatte er noch von der letzten begegnung mit Oreo behalten. Apropros, ich schob meine Karre wieder von der Weide und es ging zu Oreos Parzelle. Der Hengst hatte seit einigen Tagen einen Hormon überschuss und war einfach nur anstrengend. Er erwartete mich schon mit aufgeplustertem Hals und Scharrenden Hufen. Auf der Weide schickte ich ihn zunächst mit einem Strick weg, er lief wie aufgestochen im Trab um mich herrum, dabei berührte er kaum den Boden, er flog eher. " Du brauchst beschäftigung ", sagte ich nachdenklich und beobachete ihn wie er began das Heu genüsslich zu verspeisen.
      9:30, inzwischen sollten alle aufgegessen haben und somit nahm ich mir mein türkises Hengsthalfter und eine Gerte. Jetzt sollte es Oreo an den Kragen gehen. Wieder erwartete er mich scharrend und drohte mir sofort. Unbeeindruckt halfterte ich ihn auf, zog ihn von der Koppel und schon began die Tortour. Der Hengst tänzelte neben mir her, pusterte sich auf und war wohl der Meinung, dass ihm die Welt gehört. Ich schlug mit der Gerte auf den Sandboden und sofort wurde der Rappe hellhörig, er achtete sofort mehr auf mich und kam runter von seinem hohen Ross.. welch Ironie. Ehe ich mich freuen konnte mussten wir noch an den Stuten vorbei, aber heute waren meine Mädels gnädig und standne irgendwo ganz weit hinten, dass man sie nicht sehen konnte." Willst du ihn wieder longieren?",frage Tjark mich als er mir mit einer Karre zum abäppeln entgegen kam ," Ne, der Kerl brauch mal was zum Denken, heute wird geritten", sagte ich entschlossen ," ICH MACH SCHNELL DAS WILL ICH SEHEN", platzte es aus Tjark herraus. Ich grinste und führte Oreo zu den Ställen, wo ich ihn in der Sonne anband. Sofort holte ich Sattel und Trense, sowie Putzsachen Helm usw. und bagan ihm den losen Staub aus dem Fell zu putzen. Oreo kannte reiten schon, nur war machten es nicht oft, da er eigentlich noch seine jugend genießen sollte, aber mir stand es bis zum Hals. Ich sattelte ihn schnell mit der roten Decke und schon fand der Hengst sich auf dem Dressurplatz wieder. Seine Trense lag mich besoners am Herzen, sie war extra auf ihn zugeschnitten und ohne Sperriemen, da ich sonst sicherlich zu diesem tendieren würde. Außerdem war sie weiß unterlegt, was bei ihm sehr heiß aussah. Typisch Poser, kaum saß ich oben auf wusste der kleine Kerl nicht mehr wohin mit seinen Füßen und brauchte ein paar Runden um sein Gleichgewicht wieder zu finden. Währendessen beobachtete ich meine Mutter, wie sie Snuff Longierte. Zum Glück hatte Oreo die zwei im Roundpen nicht mitbekommen und lief artig weiter. Dann tauchte auch schon Tjark auf. Ich trabte an. Oreo musste ackern damit er seine Beine nicht durch den Tüddel bekam, aber ich merkte freudigerweise, dass der Hengst langsam müde wurde. Typisch Hengst, ich musste kaum was machen, die Beine flogen von alleine in den Himmel und die Haltung konnte der Rappe aus dem FF. Nachdem Oreo etwas müde wurde, galoppierte ich an, das war nicht unser erster Galopp, aber heute verlangte ich wenigstens etwas konzentration, denn wenn er nicht aufpasst ließ ich die Zügel etwas nach vorne gehen, natürlich schnell, und er viel etwas mit dem Kopf. "Brrr", sagte ich und als hätte er drauf gewartet parrierte der Hengst zum Trab. "Er macht das Super", lobte Tjark," Ja, warte ab bis er die Muskeln und die Ausdauert hat dann wird er mit dem Buckerln anfangen", sagte ich mit dem Wissen was für ein Mistvieh ich eigentlich unter mir hatte. Ich sprach aus erfahrung, mehere Blaueflecke und Prellungen hatte mich der schöne Rappe schon gekostet.
      Ich Steig ab und schaute mir mein Werk an, ein pumpender, nasser kleiner Rappe der einfach nur müde war. " Super Kerli", sagte ich und klopfte ihn am Hals, im Stall sattelte ich ihn ab und legte ihm wieder ein halfter um. Auf dem Weg zur weide brauchte ich dieses mal keine Gerte. Langsam trottete Oreo mir hinterher und freute sich sichtlich über sein Sandbad auf seiner Koppel. Eingeschnappt schlich der Hengst zu seinem Unterstand und legte sich müde in das, frisch von Tjark aufgefüllte, Heu.
      Ich grinste, " Jaja, erst rumheulen er wíll beschäftigung und dann eingeschnappt sein", sagte ich lachend, und holte Fiebertraum von der Parzelle. Er war ganz anders, er kam freundlich auf mich zu und ließ sich artig zum Stall führen. Ich putzte ihn ausgibig und frischte seine fähigkeiten im Spanischen Schritt etwas auf. Dann Sattelte ich ihn und es ging zur Rennbahn. Die Rennbahn wurde von einem Benachbarten Hof mitgenutzt und so musste ich heute nicht alleine Üben. Der Wallach Blue trainierte gerade, und wir Galoppierten zusammen einpaar Runden über die Bahn. Wir tauschten uns etwas aus und langsam wurde mir klar, das ich Crown auf die Bahnschicken muss, damit er erfolgreich werden kann. Nach gut einer Halbenstunde Training fanden wir uns auf dem Hof wieder, Fieberraum war noch lange nicht so erledigt wie Oreo vorher und trabte freudig auf seine Koppel. Oreo lag immernoch in seinem Überstand und döste vor sich hin. Nun holte ich Rainbow von der Weide, ich wollte ihr heute mal wieder einen Gefallen tun, undsomit stannte ich sie vor den Sulky. Auf der Rennbahn durfte sie mal wieder so richtig Gas geben und ich merkte sichtlich das es ihr Spaß macht, und mir machte es Spaß, das ich wiedermal einen neuen Rekord aufstellen konnte, sie war schneller im Trab als Blue im Galopp. Okay, Blue war auch ein Oldie und ging nur noch zum Spaß auf die Bahn, aber Dennoch. "
      zwischen Stangenarbei und Stallgeflüster | Ofa ... Zeichen
      " suuper", sagte ich beruhigend und schickte Ribo weiter vorran. Die große Schimmelstute störte der auf ihr liegende Sattel inzwischen nicht mehr, und somit konnte sie sich ganz auf die vor ihr liegenden Stangen konzentrieren. Im Augenwinkel konnte ich erkennen das Tjark auf mich zu kam," Die Boxen sind sauber, ich Äppel jetzt die Parzellen ab ja?", fragte Tjark, ich nickte, und er wandt ab. "Los", sagte ich streng und tickte Ribo an den Beinen an und schon nahm sie die Ohren nach vorn und die nächste Standenrunde klappte besser. Langsam merkte ich wie Ribo began nach außen zu schauen und dann schoss sie buckelnder weise los, ein Sprung hier einer da und danach lief sie weiter als wäre nichts gewesen. Ich musste schmunzeln ehe ich sie Schnalzend weiter schickte. Ich nahm die Gerte vor ihre Brust, stellte mich etwas vor die Schulter und sagte," Rum", sofort sprang Ribo wie von allen Geistern verlassen vor mich, drehte sich u, 180 Grad und trabte aufgeregt in die andere Richtung. Dieser "Wechsel" machte ihr mehr spaß als das Schnöde anhalten und Hand wechseln. Auf dieser Hand durfte sie natürlich auch ein Paar Runden drehen, bis ich mein Trainingsziel erreicht hatte, sie war nass! "Feein!", sagte ich und sammelte sie sofort vom Round Pen, packte die dunkelbraune Trense drauf und ging mit ihr auf den umzäumten Springplatz. Ich stellte sie vor einen Hocker, um ihren Rücken zu schonen. " Und Wooaah", ich ging um sie rum, tampste auf den Hocker und saß langsam auf. "Klassssseeee!", lobte ich sie und streichelte sie gleichzeitig am Hals. Ein Durck vom den Seiten vorderete Ribo auf sich in Bewegung zu setzte, und sie spurrte. Artig ließ Ribo sich zwischen den Sprüngen durch lenken, und auch "ganze Bahn" funktionierte heute blendent. Wieder kam Druck und sie trabte artig an. Am langen Zügel lief sie von alleine in Haltung und bot sich auch immer wieder, zu meiner Freude, an. Nun wurde es Kniffliger, die große Traber Stute war schon rennen gegangen, und sie nun wieder an einen langsamen Trab bzw. Galopp zu gewöhnen war ein nette Zeit vertreibung. Immer wieder versuchte sie auszubrechen, ich nahm dann vorne etwas Druck zur Hilfe, womit sie sich auch super halten ließ. Dann kam die Galopphilfe, sie sprang an! zwar im außengalopp, aber den Triumph ließ ich ihr und ließ sie auf der geraden etwas galoppieren. Wieder durcharriert versuchte ich es sufort erneut, diesmal leider ohne Erfolg. So bremste ich sie wieder in einen netten Arbeitstrab und versuchte es nochmal, denn alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Endlich! sie sprang an und sogar Richtig. "Feeeiiiin Ribo", lobbte ich und ging in den leichten Sitz, nun durfte sie einige Runden laufen, natürlich schön langsam, damit das "Rennfieber" nicht gleich wieder ausbricht. "Unnnd Brrr", sagte ich und befand mich einige Meter später schon wieder im Schritt. " Das sieht gut aus!", fuhr mich Kate, eins meiner Unterrichtskinder, an . " Danke Kate!, hast du dir Nijodschi schon geholt?", Kate machte große Augen, als antwort bekam ich ein kleines Mädchen welches in den Stall huschte, wahrscheinlich um ein Halfter zu holen. Aber heute würde ich der kleinen keinen Unterricht geben, diese Ehre gebürte heute meiner Mutti." Klasse Mädchen", sagte ich und steig ab, als Belohnung für ihr tadelloses Verhalten bekam sie einen Keks. Langsam, sehr langsam, ging es dann für uns zur Box, in der sie, zu ihrer Freude, Frisches Heu und Wasser vorfand. " Tjjaaark", rief ich, sofort kam der eifriege Stallbursche zu mir gelaufen." Ja?", magst du Kate helfen beim runterholen von Nijodschi? Weil wenn Ribo nicht da ist hängt Bella ihr immer an den Versen. " Ja klar", sagte er und hechtete, naja ging, zur Koppel. Nun begab ich mich ebenfalls zu den Weiden und half beim Füttern, denn mein Vater fuhr gerade das Heu aus. Ich nahm mir etwas ab und ging zur Hausweide, die eigentlich für Fohlen ist, aber wir haben unseren kleinen Shetty Hengst von Eddi wieder bekommen, und dies ist die einziege Weide von der er nicht runter kam. " Na Kerli", sagte ich und auf mich zu galoppierte ein halber Meter voller freude und grummelte was das Zeug hielt. Ich legte es ihm in die Krippe und steckte ihm noch einen Keks zu. Der kleine wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht was ich heute mit ihm vor hatte, zum Glück sonst wäre er nicht gekommen. Circa eine Stute später holte ich Pino und Zucker rein, Zucker bekam ein Knoti auf und Pino spannte ich vor die Kutsche.

      Schwedisches Klima | Ofagwa
      "Nun sind es schon 2 Monate, in denen wir auf dem neuen Hof in Schweden leben, das Gestüt Oakwood gehörte schon seit Jahrzehnten meinem Opa, der in der Nähe in einem kleinen Fischerdorf lebt. Er fuhr nur ab und zu hier raus um nach dem rechten zu sehen. Seit, wie schon erwähnt, 2 Monaten erblüht der Hof in neuem Leben, ich bin her gezogen um meinen Vollblut Hobby Zucht etwas weiter auszubauen und vielleicht auch ein Geschäfft daraus zu machen. Mit auf den Hof ist auch gleich eine neue Stute für das Projekt gezogen, Denali, sie kommt dirket aus Kanada und hat sich auch schon super eingelebt. Das besondere an ihr? Sie ist ein Blue Roan und ich will tatsächlich versuchen seltenere Farben, soweit die vorhandenen Gene es erlauben, auf die Rennbahn zu schicken. Als wir hier ankamen war es recht regnerisch und kühl, doch der Schwedische Sommer gibt sich nocht nicht geschlagen, seit ein paar Tagen aber wir Sonne und schöne 20 Grad...
      Früh am Morgen klingelte mein Wecker, um genau zu sein um 7:15, die Arbeit ruft. Noch etwas benommen zwenge ich mich in Hose, Hemd und Schuhe und gehe die Treppe hinunter, am Küchentisch begrüßen mich Oma und Opa, die zu unserer Freude das leben in dem kleinen Fischerdorf aufgegeben haben, und zu uns gezogen sind. Oma drückte mir ein frisches Leib Brot in die Hand, es war noch warm, denn Omi macht das Brot natürlich selber! Schmatzender weise begebe ich mich zu den Weiden, sie sind wehsendlich schöner als die in Deutschland. Durch die Stutenkoppel verläuft ein kleiner Bach, der ab und zu auch Fische führt, und die Hengstweiden sind übersäht von kleineren Baumgruppen. Ich setzte mich auf unseren kleinen Lader und fuhr das Heu auf die Weiden. Freude strahlend kamen mir Denali und Ribo entgegen als sie das frische Heu bemerkten. Die Weiden waren noch überzogen von Nebel der sich langsam in Tau verwandelt, welcher durch die Sonne langsam began zu glitzern. Auch Bella machte sich nun auf in meine Richtung, während Baraqua sich direkt an die Heuraufe legte und gemütlich an den Halmen knabberte. Bei den Hengsten war es nicht so Idylisch. Zuckerwatte lief hektisch auf und ab eher er einen großen Haps von dem Frischen Heu ergattern konnte, nur Risadnro, der bei ihm stand, ließ sich nicht aus der ruhe bringen, schubste den kleinen Raufbold bei Seite und began zu essen. Nun musste ich erstmal zurück in den Stall und neues Heu holen, auf dem Rückweg erwartete Wisp mich schon und auch er gab ruhe als das Heu auf den Boden viel. Grand Little, welcher direkt neben an stand, schaute nur müde zu mir rüber und blieb noch etwas in der Sonne stehen. Nun ging es zu dem Offenstall, in dem meine Jährlinge standen, Romerico,Applaus und ,der Inzwischen nicht mehr ganz so kleine, Crown lagen noch im Stroh und bequemten sich nur langsam zur Raufe. Ganz anders als Fiebertraum und September, die sich am Zaun ein Kopf an Kopf rennen lieferten, ehe sie am Heu inne hielten. Ab Morgen dürfen die beiden wieder zusammen stehen, beschloss ich, denn sie hatten sich vernümpftig eingelebt. Nun fuhr ich wieder zurück zum Hof und begann die Boxen fertig zu machen, die Pferde bekammen Hexelstroh und etwas normales Stroh zum Kanbbern in die Ecke, so bereitete ich alle vor, denn langsam wurden die Nächte kälter und länger, und ich wollte zumindest die Sensiebelchen Fiebertraum und Risandro nun Nachts rein holen.
      Die Boxen hier waren Gitterboxen, nur die Gitter waren alle aus Holz, undzwar aus Ästen, die auch nicht immer ganz gerade waren, was ich irgendwie total toll fand. Sie waren sehr groß und es gab auf diesem Gestüt auch wieder 2 Ställe, die aber diesmal verbunden waren. Wir hatten hier ein Solarium, eine Führanlage, eine große Reithalle und 2 außenplätze sowie Longierplätze zur verfügung. Auch 4 Sandpadocks konnte ich in Anspruch nehmen. Vor allem aber die Führanlage erleichtert mich das Leben. Zu meinem, bzw unserem Glück, ist unser Stallbursche Tjark mit gezogen, und wir haben nun auch einen zweiten namens Samuel, Samu ist ein Schwede und hilft mir die Pferde zu bewegen, er Longiert und kann mit Rainbow fahren, was für sie super ist, denn so hat sie eine Person die ihr noch mehr Aufmerksamkeit schenkt als ich es kann. Außerdem haben unsere Nachbarn, naja der Hof der 15 km von uns entfernt ist, zwei Kinder, Malla (16) und Januka (18) die beide früher geritten sind, und nun zwei mal die Woche kommen und sich um Wisp und Zuckerwatte kümmern, Januka ist bereits für das nächste Drerssurturnier mit Zucker angemeldet!.
      Nun ging es weiter für mich, ich holte mir Ribo von der Weide und Longierte sie ordentlich, während ich die Schimmelstute Longierte, stellte Samu Bella, Wisp und Risandro in die Führanlage , dort dürfen sie nun eine Stunde gehen, denn das ist unser Programm für alle Pferde die einen "freien" Tag haben. Ehe ich vom Longierplatz runter war, ging Samu schon mit Zuckerwatte auf den Platz, Samu war wirklich eine große Hilfe für mich. Ich putze Ribo und stellte sie unter das Solarium, damit sie sich etwas entspannen konnte. Während dessen holte ich Denali und putzte sie, dann brachte ich kurz Ribo raus, und Legte Denali ein Knoti an, heute war Gehorsamkeit drann, sprich, ich ging mit Denali über den Platz, ließ sie Rückwärts gehen, ließ sie anhalten und übte mit ihr auf Tippen die Beine zu heben, heute war ich recht zurfieden, obwohl sie nahe zu kaum Konzentriert war. Dann musste ich aber auch schon los , es hieß Koppel abäppeln... "
      Erster Winter in Schweden | Ofagwa
      " 6:30 , mein Freund war bereits Arbeiten und ich zwang mich mühevoll aufzustehen. In meinem Zimmer war es wohlich warm, ich zog mir meine Stallsachen an, ehe ich die Treppe nach unten suchte. In der Küche machte Oma bereits Frühstück, Mom saß da, bereits versunken in ihre Zeitung und schlürfte ihren Kaffee. " Morgen ", warf ich ihn den Raum und Oma und Mama begrüßten mich. Oma setzte mich sofort an den Tisch und deckte mir Rührei, Brötchen und Kakao auf. Ich sah prüfend auf mein Handy und bemerkte dann im Augenwinkel etwas helles drausen, ich wand meinen Blick etwas höher und was ich sah wollte mir zunächst nicht gefallen. " Es schneit!", Oma grinste ," Ja schon den ganzen Tag", ich sah etwas skeptisch auf die Uhr *es ist 7 Oma..* dachte ich mir aber lächelte sie an. Ich schnappte mir sofort meine Jacke und ging in den Stall. Nun gab es Frühstück für meine Mäuse. Tjark und Josh, unsere Angestellten, hatten bereits Heu gefüttert und waren schon dabei die ersten Boxen zu misten, *seit dem wir auf Hexelkstroh umgestellt hatten waren alle Pferde sauberer und es ging viel schneller*als ich begann den Pferden ihre Frühstücksportion Müsli zu geben. "Guten Morgen Chef", bekam ich aus der Richtung der Jungs zu hören," Morgen", entgegnete ich freundlich. Dann ging ich schon zu Risandro und Zuckerwatte, nach der Beinverletzung was Zucker wieder Fit und wir konnten in den letzten Wochen die HK für uns Entscheiden und zu meinem Glück besitze ich eine passende Stute für Zuckers erstes Fohlen, die Pläne wachsen. Naja aufjedenfall brachte ich die beiden in die kleine Halle, da wir auf diesem Gestüt 2 Hallen besitzen haben wir die kleine umgebauen können und in ihr 3 Paddock gebaut, und nicht nur einfach aus Steckpfählen, nein meine Jungs haben schöne stabile Holzpfähle und weißes Band genommen. Da die Halle so oder so verschließbar ist haben wir natürlich auf Strom verzichtet. Es ist etwas urig aber es ist besser als Mauke und Schlamschlachten. Doch heute hatte ich mit meinen lieben etwas anderes vor, der Weg ging in Richtung Springplatz, welcher auch feste Geländesprunge besitzt und somit schön groß und ein reiner grasplatz ist. Ich ließ die Stricke abfallen und Risandro und Zucker gaben mächtig Gas in Richtung Schnee. " Super Kerle", sagte ich und lachte, denn nach circa 10 Metern voll Speed lag Risandro schon im Schnee und freute sich seines Lebens. Nach mir holten Tjark und Josh die anderen Hengste und stellten sie auf die Paddock verteilt im Hof. Alle fanden den Schnee sichtlich spaßig. Ich ging über den Hof, sicherte gurz den Weg zur Winterweide und sperte mit schnüren ab. "Los", rief ich und die Boxen der Stuten öffneten sich und die Damen der Nation trabten artig den Weg entlang in meine Richtung. Nun waren alle Pferde zunäachst auf den Koppeln und ich konnte mich an die Stallarbeit machen. 12:30 , Boxen waren gemistet, die Mittags Portionen warteten schon auf die Pferde, welche nun seit 4 1/2 Stunden draußen im Schneegestöber zwischen den Tannen standen. Nur der kleine Romerico stand heute in der Box, er war seit gestern mächtig am Husten und ich wollte ihm etwas ruhe gönnen, aber nun musste auch er für die letzten 30 Minuten mal an die frische Luft, dick eingepackt führte ich ihn auf eines der kleineren Paddocks. Der arme Kerl fand es zwar nicht so super nun im Schnee zu stehen, aber immer die staubige Luft ist auch nicht gut. Dann holte ich die Damen schon mal rein, Nojirsodsch und Rainbow zeigten sich sichtlich erfreut endlich in den wärmeren Stall zu kommen, ich führte sie in ihre Boxen und sich machten sich direkt über das frische Heu her, dann ging ich wieder zurück, " Wie cool", sagte ich als Tjark mir mit Bella und Cuja entgegen kam. Die kleine Maus war inzwischen schon fast weiß, sie hatte sich ordentlich gemacht bei Veija und war nun bestimmt froh endlich wieder zuhause zu sein. Ich ging direkt los um Zuckerwatte und Risandro vom Springplatz zu fischen, der Wallach und der kleine Hengst hatten sich super zusammengerauft und waren inzwischen unzertrennlich, deshalb standen sie auch nun nebeneinander. Die anderen Pferde wurden von den Jungs rein gheolt, während ich mir Rainbow fertig machte. Sie bekam das Zuggeschirr um und eine Nierendecke , dann ging es los. Ich schnappte mir das Sulky welches wir auf Kufen gebaut hatten und nahm mir als Handpony Nojirsodsch mit. Rainbow zog artig an und ich musste sie kaum treibe, wir bogen in den Wald ab, dort wo es auch zu unserem See ging. Njiodschi war sichtlich genervt, die junge stute wollte laufen, also suchte ich mir einen passenden weg, ließ Rainbow die Zügel nehmen und gab ihr da Okay. In einem Affenzahl Trabte sie durch den Wald, während mein Pony ordentlich ackern musste um im Galopp vernümpftig zu treten, gut das sie die gefütterte Regendecke auf bekommen hat, statt der dicken Stalldecke, denn jetzt wurde ihr bestimmt warm." woooh", ich hielt Rainbow an, denn wir bekamen Besuch, von vorne ritten zwei Herren auf uns zu, als sie genau neben mir standen hielten sie an, " Wissen sie wie wir zur Hauptstraße kommen?", fragten sie," Em, eigentlich immer gerade aus, aber was suchen sie denn? weil das hier ist ein Privater Wald", ich war etwas verdutzt denn im Schweden hielt man sich eigentlich daran wo man reiten durfte und wo nicht, und ich hatte überall Schilder aufgestellt, damit ich keinen umniete wenn ich mit Rainbow oder den anderen hier durch heize. "Das gestüt Oakwood", ich blickte etwas komisch drein, erstmal ritten sie auf zwei Füchsen durch meinen Wald, und was wollten sie ?," Em ich bin sie Besitzerin aber was kannich für euch tun?", " Wir sind auf einem Wanderrritt und möchten kurz eine Pause machen und vielleicht unseren Pferden etwas heu geben, deshalb sind wir auch in diesen Wald geritten weil wir gehofft haben so zum Stall zu kommen". ich grinste, in Schweden waren diese Wanderreiter nicht selten und gehörten zum Bild des Landlebens,"kommt mit", sagte ich und ließ Rainbow drehen, und es ging wieder in Richtung Stall. Die beiden Pferde der Jungs durften in der Halle in einem der Paddock Heu genießen und sie etwas ausruhen, während Oma die armen Kerle mit Tee und Keksen vollstopfte. Ich kümmerte mich währendessen um meine Pferde, Paulchen wurde vorhin von Tjark longiert und Bella von ihrer Reitbeteiligung bewegt. Also schnappte ich mir Fiebertraum, legte ihm eine Trense an und es ging in die Halle. Ich saß auf und Checkte meine Nachrichten, Oma kam rein und berichtete das die Jungs wieder los seien und sich noch mal bedankt hatten. Ich treib Fieber an und der Henbst begann zu laufen, im selben Moment kam Mama mit Little rein und leistete mir etwas gesellschaft, wir ließen den Tag nett ausklingen in dem wir noch applaus und Crown rennen ließen..
      Kurzer Besuch bei Michelle
      Heute war ich auf dem Weg zu Michelle, denn sie hatte im Moment recht wenig Zeit für die Pferde, weshalb ich ihr ein wenig unter die Arme griff.
      Bei ihr angekommen ging ich zunächst in den Hauptstall und schaute mir St. Pauli an, den sie noch gar nicht so lange hatte. Ich brachte das Tier auf die Koppel und widmete mich sogleich Grand Little und Romerico, die ich auch auf die Koppel brachte. Risandro, Fiebertraum und Zuckerwatte brachte ich auch nach draußen, ehe ich anfing die Boxsn zu misten, was doch mehr Arbeit war, als ich zunächst gedacht hatte. Doch nach einer Weile hatte ich alle Boxen fertig, füllte die Heunetze und rationierte das Kraftfutter. Erst dann ging ich in ihren Nebenstall und brachte Noijrsodsch, Maracuja Limes, Applaus, Crown Jewel, Rainbow, September und Rockabella nach draußen auf die Koppel. Auch hier mistete ich alle Boxen aus, füllte die Heunetze auf und gab allen Tieren Kraftfutter in den Trog. Dann holte ich alle Pferde wieder in den Stall und verabschiedete mich bei den Tieren, ehe ich wieder nach Hause fuhr.
    • Sammy
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      Rainbow`s Ankunft auf Hollybrook Stud!
      30. Juni 2016

      "Wirklich? Oh das ist ja wunderbar!", sagte ich freudig ins Telefon. Soeben hatte mich Ofagwa angerufen und mir mitgeteilt, dass sie ihre wunderschöne Traberstute Rainbow an mich verkaufen wollte. Vor einigen Wochen hatte ich ein Angebot für sie abgegeben und konnte nun kaum fassen, dass ich wirklich den Zuschlag für sie erhielt. Wir vereinbarten, dass Ofagwa Rainbwo in zwei Wochen auf meinem Gestüt vorbeibringen sollte, da sie sich noch vom zukünftigen Zuhause ihres Lieblings überzeugen wollte. Ich war natürlich einverstanden, mein Gestüt hatte noch nie gegen mich gesprochen. Ganz im Gegenteil.
      Ich rannte aus dem Büro und rief meine Angestellten zusammen, um ihnen die frohe Nachricht zu überbringen und war schon kurz darauf in Jubelrufe eingehüllt. Egal wie viele Pferde ich hier schon mein Eigen nannte, die ganze Belegschaft freute sich jedesmal über Neuankömmlinge.

      ~*~

      Zwei Wochen später war es endlich soweit: Rainbow sollte ankommen. Wir hatten selbstverständlich bereits ihre Box bereit gemacht. Sie würde zwischen den beiden Traberstuten Ehawee und Middle Ages stehen, wo sie sich hoffentlich wohl fühlen würde. Den ganzen Morgen über war ich zu kaum etwas zu gebrauchen, so sehr freute ich mich auf neues Blut für meine Traberlinie. Diese waren leider noch nicht sehr verbreitet, doch mit Damon`s Dynamo und den dann drei Stuten hatte ich eine sehr gute Ausgangslage.
      Endlich war das Geräusch von Reifen auf der Kiesauffahrt zu hören und ich eilte sofort aus dem Stall, um Ofagwa und Rainbow in Empfang zu nehmen. Ofagwa stellte ihren Trailer ab und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie höflich, doch offenbar war mir meine Aufregung anzumerken, denn sie schlug sofort vor, die Stute auszuladen. Rainbow wieherte im Innern des Hängers schon nervös und scharrte mit den Hufen. Ich ließ die Rampe herunter, während Ofagwa durch die Seitentür zu der Stute in den Trailer schlüpfte. Gleich darauf führte sie eine hochbeinige Schimmelstute die Rampe hinunter. Rainbow sah sich mit geblähten Nüstern und hoch erhobenem Kopf um und stieß erneut ein lautes Wiehern aus, dass prompt beantwortet wurde. Meg arbeitete gerade mit meiner New Forest Ponystute Golden Flair auf dem Dressurplatz, der dem Parkplatz am nächsten war. Rainbow`s Kopf schoss herum und sie wieherte wieder.
      "Die Süße ist ja ganz schön nervös! Am besten bringen wir sie gleich mal in den Stall. Ihre Boxnachbarn Ehawee und Middle Ages hab ich schon von der Koppel geholt, damit sie nicht alleine ist. In einer Stunde würden wir die Pferde sowieso in den Stall holen, da ist es vielleicht besser, wenn Rainbow sich den ganzen Trubel aus ihrer sicheren Box heraus ansehen kann.", sagte ich zu Ofagwa die zustimmend nickte. Sie führte Rainbow neben mir her zu den Stallungen und ich bemerkte, dass sie sich dabei aufmerksam umsah. Ich hatte von ihr schoneinmal zwei Stuten gekauft. Backup und Ravenback. Ravenback war ja leider bei einem tragischen Weideunfall ums Leben gekommen, doch ich war gespannt was Ofagwa zu Backup sagen würde. Die Stute hatte sich prächtig entwickelt und war mittlerweile prämiert. Ich zeigte Ofagwa Rainbow`s neue Box und sie entließ die Stute mit einem Halstätscheln. Rainbow begutachtete sofort ihre Box und lief gleich darauf nach draußen, auf den Paddock. Dort standen in den angrenzenden Paddocks Middle Ages und Ehawee, die den Neuankömmling sofort neugierig beobachteten. Die Stuten steckten die Nasen zusammen und zu meiner Freude schienen sie sich zu verstehen. Von Ofagwa wusste ich bereits, dass Rainbow sehr verträglich mit anderen Stuten war und dies zeigte sich nun auch hier.
      "Lassen wir sie erst einmal in Ruhe, dann können sie sich bekannt machen und Rainbow kann sich ein wenig umsehen. Von ihrem Paddock hat sie ja doch recht viel im Blick.", schlug ich Ofagwa vor. Dann führte ich sie in aller Ruhe über den Hof, zeigte ihr die Stallanlage und auch die Trainingseinrichtungen und führte sie abschließend an den Koppeln entlang, bis wir zu derjenigen kamen, auf der meine Vollblutstuten friedlich miteianander grasten. Ich ließ Ofagwa am Eingang stehen und kam gleich darauf mit Backup zurück. Ofagwa pfiff anerkennend durch die Zähne, als ich die junge Stute vor ihr zum Stehen brachte. Backup beschnupperte sie interessiert, nur um gleich darauf den Kopf hoch zu werfen, als sie das Wiehern der neuen Stute vernahm. Meg war gerade auf Golden Flair an den Stutenpaddocks vorbei geritten. Ich entließ Backup wieder auf die Weide und führte Ofagwa in mein Büro, um den Papierkram zu erledigen. Den Scheck hatte ich schon ausgestellt und übergab ihn Rainbow`s Besitzerin im Austausch gegen die Papiere des Pferdes und den Kaufvertrag. Sie wünschte mir viel Spaß mit meinem neuen Pferd und ich versicherte ihr nochmals, dass ich gut auf die schöne Schimmelstute achtgeben würde.
      Ich verabschiedete Ofagwa und sah nochmals nach meiner neuen Stute. Rainbow war immer noch sehr aufgeregt, ließ sich aber durch die Ruhe, die Eve und Age ausstrahlten, ein wenig beruhigen. Immerhin zupfte sie ab und an schon ein paar Halme Heu und rannte nicht mehr durchgehend in ihrem Paddock herum. Ich beschloss sie in Ruhe zu lassen, mit der Arbeit würden wir sowieso frühestens in einigen Tagen beginnen...
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur E-A
      30. Juni 2016

      Fröhlich vor mich hinpfeifend betrat ich an diesem sonnigen Tag den Stall. Die wunderschöne Traberstute Rainbow bewohnte mein Gestüt nun seit zwei Wochen und ich sie schon ein paar Mal unter dem Sattel gearbeitet. Rainbow hatte sehr schöne Gänge und war auch arbeitswillig. Sie war zwar sehr schreckhaft, doch damit konnte ich umgehen. Nun wurde es Zeit, sie dressurmäßig weiterzubringen, daher wollte ich sie heute auf Klasse A trainieren. Rainbow hatte rassebedingt noch Schwierigkeiten mit dem Galopp, doch sie hatte eine ausgeglichene Ausbildung erhalten, deshalb wurde der Galopp mit jedem Training besser. Ich machte Rainbow in aller Ruhe fertig und ignorierte ihr Gezappel beim Putzen weitgehend. Nach dem Putzen bandagierte ich ihre Beine und sattelte sie auf, bevor ich das Schimmelchen losband und sie zur Reithalle führte. Da Rainbow so nervös war, hielt ich es für besser sie anfangs dort zu trainieren, da es in der Halle einfach weniger Ablenkungen gab als auf dem Außenplatz. Nachdem ich die Bandentür geschlossen hatte, stellte ich Rainbow auf der Mittellinie auf, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Ich setzte mich zurecht und ließ Rainbow anschließend im Schritt antreten. Dann lobte ich sie freudig. Den Großteil unseres ersten gemeinsamen Trainings hatte ich nämlich damit verbracht, der Stute beizubringen beim Aufstizen still zu stehen. Das klappte mittlerweile meistens sehr gut und so auch heute. Ich wärmte Rainbow nun in aller Ruhe auf und übte auch den Galopp nochmals.
      Dann machte ich mich an die Anforderungen, die für den Aufstieg in Klasse A der Dressur von Nöten waren. Dies waren genauer gesagt das Rückwärtsrichten, die Schritt-Galopp-Übergänge, die Vorhandwendung und Viereck verkleinern und vergrößern.
      Selbstverständlich hatte ich mit Rainbow bereits an allem gearbeitet, doch wir waren noch längst nicht fertig. Wie üblich begann ich auch heute mit den Schritt-Galopp-Übergängen. Ich galoppierte Rainbow locker an und gab ihr Gelegenheit, sich ordentlich auszubalancieren. Dann gab ich ihr Mitte der langen Seite das Kommando zum Durchparieren. Der Übergang gelangt zwar, war jedoch noch ein wenig ruckartig. Beim nächsten Mal bereitete ich Rain noch früher auf das Kommende vor, indem ich der Stute mehrere halbe Paraden gab und siehe da: schon fiel sie deutlich weicher in den Schritt. Der Übergang vom Schritt in den Galopp kostete da schon mehr Zeit, da Rainbow immer wie von der Tarantel gestochen los schoss, wenn ich sie in den Galopp trieb. Dann nahm ich sie mit halben Paraden auf und ließ sie noch ein paar Sprünge weiter galoppieren, bevor ich mich erneut an den Übergang wagte. Als die Übergänge gut klappten, machte ich mich ans Rückwärtsrichten. Das hatte ich mit Rainbow schon vom Boden aus erarbeitet und auch vom Sattel aus geübt. Also parierte ich die Stute bei A zum Halten durch, hob mich ein wenig aus dem Sattel, ließ die Zügel anstehen und sagte: "Back!". Die ersten Tritte, die Rainbow machte, waren noch recht zögerlich, doch dann wurde die Stute mutiger und schon bald wich sie zuverlässig eine Pferdelänge zurück. Ich lobte sie und machte sofort mit der Vorhandwendung weiter. Dazu parierte ich Rainbow auf dem zweiten Hufschlag zum Halten durch, stellte sie leicht in Richtung Bande und ließ sie Tritt für Tritt um ihre Vorhand wenden. Dann beendete ich die Übung mit einer ganzen Parade und gönnte der fleißigen Stute eine Schrittpause. Nun fehlte nur noch das Viereck verkleinern und vergrößern. Ich ritt mit Rain im Schritt um die Bahn, stellte sie bereits in der zweiten Ecke der kurzen Seite nach außen, trieb mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts und legte den Inneren verwahrend hinter den Gurt. So ritt ich bis kurz vor B, richtete Rainbow geradeaus und ließ sie kurz nach B wieder zurück zum Hufschlag weichen. Das Ganze übten wir auch noch auf der anderen Hand und anschließend im Trab, weil Rainbow heute so toll mitarbeitete. Anschließend ließ ich die Zügel lang, klopfte der Stute den schlanken Hals und ritt sie trocken. Der Aufstieg in Klasse A der Dressur war schon einmal geschafft und ich war gespannt zu was die Stute noch so im stande war!
    • Sammy
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      Ärger im Paradies
      21. Juli 2016

      Schon beim ersten Weckerklingeln saß ich kerzengerade in meinem Bett, streckte mich ausgiebig und war ein paar Sekunden später bereits auf den Beinen. In wenigen Tagen würden die ersten Teilnehmer von Jolympia auf meinem Gestüt anreisen und wir hatten noch eine Menge zu tun. Außerdem hatte ich beschlossen meinen Hof ein wenig umzustrukturieren. So sollte der Schwerpunkt künftig auf der Vielseitigkeit liegen. Selbstverständlich würde ich mich auch von den Pferden, die dazu nicht geeignet waren nicht trennen, auch sie würden Schwerpunktdisziplinen zugewiesen bekommen, in denen ich sie weiterhin fördern wollte. Doch mein Herz schlug nun einmal für die Vielseitigkeit und immerhin hatte ich mit Levistino den ersten Gewinner des größten Vielseitigkeitsturniers weltweit in meinem Stall stehen.
      Während meine Gedanken derart kreiselten, hüpfte ich voller Elan ins Badezimmer, schlüpfte in meine Stallklamotten, schlang ein kurzes Frühstück hinunter und rannte dann beinahe hinüber zu den Stallungen. Da ich heute um einiges früher als gewöhnlich aufgestanden war, war der Stall noch dunkel und ruhig. Draußen ging gerade erst die Sonne auf und ich genoss die morgendliche Idylle mit meinen Vierbeinern. Wie immer zur Zeit schaute ich zuerst bei meinen hochträchtigen Stuten Mahira, Samiyah und Benjilala vorbei. Bei den dreien sollte es in zwei bis drei Wochen soweit sein und ich konnte es kaum erwarten, die kleinen Pferdekinder endlich auf der Welt begrüßen zu dürfen.
      Als ich mich ausgiebig vergewissert hatte, dass es den werdenden Müttern an nichts fehlte, schlenderte ich durch die Stallgasse und blieb an jeder Box stehen, um dem jeweiligen Insassen gebührend Aufmerksamkeit zu schenken. Bei einigen Pferden verbrachte ich ein wenig mehr Zeit, doch im Grunde liebte ich all meine Pferde auf die gleiche Weise. Far Cry und Classic Moment waren mit ihrem Training mittlerweile soweit, dass sie uns demnächst verlassen konnten. Sobald Jolympia vorüber war, würde ich mich mit ihrem Verkauf beschäftigen. Gerade den jungen Fuchshengst Classic Moment gehen zu lassen war schwer für mich, doch ich hatte genug New Forest Ponys und war mir daher sicher, dass Classic an anderer Stelle besser gefördert werden würde.
      Kaum war ich mit meinem Stallrundgang durch, kamen meine Angestellten schwatzend angelaufen. Kurz darauf trudelten auch Patrick und Anna ein, die im nahegelegenen Dorf Sway wohnten. „Sammy was machst du denn schon hier? Heißt das etwa, wir können heute alle ein paar Boxen zum Misten abziehen?“, fragte Samuel feixend und ich boxte ihn lachend gegen die Schulter. „Nein, da muss ich dich enttäuschen. Aber ich werde euch nach der Morgenfütterung dabei helfen, die Pferde auf die Koppeln zu bringen. Ruft mich einfach, wenn ihr soweit seid, ich bin solange in meinem Büro!“, gab ich zurück und verschwand fast in der selben Sekunde, indem ich gekonnt Samuels Stöhnen überhörte. Mittlerweile hatte ich fünf neue Stallburschen eingestellt, die lediglich zum Ausmisten der Boxen und zum Abäppeln der Koppeln auf das Gestüt kamen, sodass sich meine Langzeitangestellten sowieso nur noch um die Fütterung und den Koppelgang der Pferde kümmern mussten. Ansonsten waren sie mit dem Training beschäftigt. Nur zu einigen ausgewählten Pferden ließ ich die „Ausmister“ nicht. Allen voran gehörte dazu mein stürmischer und ausnehmend dominanter Berberhengst Amayyas, aber auch der ängstliche Dream of Wyoming, der Hannoveranerhengst Black Soul, die immer noch menschenscheue Isola della Pirateria, der noch etwas zurückhaltende Andalusierhengst Negresco und die sehr heißblütige Kagami el Assuad. Offensichtlich hatte Samuel heute die Ehre, Amayyas Box auszumisten. Der Berberhengst war zwar wirklich traumhaft schön, doch bis auf Brian und mich kam keiner so richtig mit ihm zurecht. Kurz darauf hörte ich Samuel auch schon schimpfen kicherte in meine Hand. Typisch!
      Gerade als ich die To Do-Liste für Jolympia fertig geschrieben hatte, streckte auch schon Meg den Kopf zur Tür herein und meinte: „Die Pferde sind fertig mit ihrem Frühstück, kommst du?“ Ich nickte und erhob mich sofort von meinem Stuhl. Jetzt im Sommer standen die Pferde den ganzen Tag über auf der Weide und kamen erst zur Abendfütterung wieder in den Stall. Wie üblich begannen wir im Hengststall. Samuel winkte mich heran und zeigte mit flehendem Blick auf Amayyas, der ihn mit hoch erhobenem Kopf anstarrte. Ich schüttelte grinsend den Kopf und betrat die Box des herrlichen Red Roans. Sofort senkte Amayyas den Kopf und schnoberte meine Handflächen nach einer Leckerei ab. Samuel meinte nur beleidigt: „Du bist ein sturer, verwöhnter Esel!“ und zog mit grimmigem Gesicht ab, um seinen Liebling Levistino aus seiner Box zu holen. „Hör nicht auf ihn mein Gepard, er hat dich eben noch nicht verstanden!“, säuselte ich Amayyas zu, während ich den Hengst aus seiner Box führte. Aufgrund seines Temperaments musste Amayyas auf einer der kleinen Hengstkoppeln alleine stehen, doch mittlerweile konnte ich ihn wenigstens neben den anderen Hengsten führen, ohne dass es gleich einen Aufstand gab. Vor uns liefen Samuel und Donald mit Levistino und Fantastic Fly, neben mir Meg mit Ghostbuster – ihrem persönlichen Liebling unter den Hengsten, hinter und Brian mit Black Soul und Patrick mit Branagorn und die Nachhut bildete Anna mit Juego. Das schüchterne Mädchen traute sich immer noch nicht so recht an die großen Hengste heran und ich nahm mir vor, nochmals mit ihr zu reden, wenn der ganze Trubel mit Jolympia und der Fohlenzeit vorbei war. So konnte es einfach nicht weitergehen. Amayyas, Fly, Levistino und Black Soul bezogen die Hengstpaddocks, während Jojo, Ghostbuster und Juego auf die große, mittlerweile aber unterteilte Gemeinschaftskoppel der Hengste durften. Jojo und Ghost kamen auf die linke Seite, Juego auf die rechte der Ponys.
      Als nächstes führte Donald Pride and Prejudice, der sich tatsächlich so gut mit dem Holsteinerhengst Fantastic Fly verstand, dass er mit ihm zusammen eine Hengstkoppel beziehen dufte. Ich führte Hollybrook`s Cheeky Jot und Hollybrook`s Bloody Valentine auf einen weiteren Paddock, Samuel führte Hollybrook`s Casanova, der neben seinem Vater einen Paddock sein Eigen nennen durfte, Brian übernahm dessen Großvater BMs Caradoc, Meg führte den energiegeladenen Araberhengst Wüstentänzer und Patrick übernahm Someone. Anna, die auch keine aufsässigen Pferde führen wollte, holte Hollywood Undead aus seiner Box und brachte ihn zu Juego auf die Gemeinschaftskoppel. Weiter ging es mit Someone, El Racino und den beiden Neuzugängen Pawaneeh und Negresco. Sie alle stellten wir auf die verbliebenen Hengstpaddocks. Bei letzteren hatte ich noch die Hoffnung, dass sie irgendwann auf die große Koppel ziehen konnten, doch gerade der Andalusierhengst Negresco legte doch ein sehr dominantes Verhalten an den Tag. Patrick führte Khamar al Sanaa hinaus, Donald den Hannoveranerhengst Branagorn und Anna übernahm Orfino. Beim nächsten gang schnappte sich Meg die zwei Isländerhengste Fair Prince und Intolerable Life, Anna übernahm den absolut charmanten Hollybrook`s Zarin, Donald führte Golden Indian Summer, Dissident Hawk und Dream of Wyoming, Samuel durfte Damon`s Dynamo hinausbringen, Patrick den Paso Fino Wannabe, Brian führte Daemon und ich folgte mit Slaters Secret und Pierre.
      Nun folgte der letzte Gang mit den Hengsten. Dieser Trakt war dementsprechend auch schon recht leer und die Stallburschen begannen mit dem Ausmisten der Boxen. Ich überließ Anna meinen neuen American Miniature Horse Hengst Darkwood`s Storm Dancing Feather, damit sie mal wieder ein wenig aus ihrer Komfortzone herauskam, übernahm selbst San Salvador, der sich prächtig entwickelte und wies dann auch die letzten Hengste zu. Meg führte Hollybrook`s Classic Moment und Eddi`s Dead Pop Romance hinaus, Donald übernahm Candle in the Wind, Patrick den Criollohengst Cazador, Samuel den heute ein wenig überdrehten Tschiwabschischi und Brian kümmerte sich um den jungen Saddlebredhengst GH`s Safriko. Danach gönnten wir uns alle erst einmal eine kurze Pause, bevor es mit den Stuten und Jungpferden weiterging. Ich schickte Meg mit Anna zu den Ponies, während ich mit den Jungs bei meinen Vollblütern begann. Ich übernahm die Achal Tekkiner Stute Ivory, während Samuel ihre Freundin Cirilla aus der Box führte. Uns auf dem Fuß folgten Donald mit Rainbow, Brian mit Ehawee und Patrick mit Middle Ages. Die Stuten durften alle auf die mittlere Stutenkoppel. Auf dem Weg zurück kamen uns gerade Meg und Anna entgegen. Meg führte Mississle und Hollybrook`s Fairy Bluebird, während Anna mit Miniature America`s Narnia hinterherschlich. Die kleine Stute war beinahe eine Lebensversicherung, doch Anna sah trotzdem aus, als würde sie am liebsten davon laufen. Wir kehrten in den Stall zurück und ich halfterte meinen Liebling Sahira auf. Die wunderschöne Falbstute tänzelte mit aufgestelltem Schweif und hocherhobenem Kopf neben mir her. Donald führte Haadeh aus ihrer Box, Samuel nahm Little Miss Sunshine, Patrick Bittersweet und Brian holte die Palominodame Sharley aus dem Stall. Gemeinsam mit uns liefen Meg mit Napayné, Kolibri und Little Big Girl und hinter ihr Anna mit Hollybrook`s Tiny Girl. Meg machte ein Gesicht, als hätte sie gerade in eine Zitrone gebissen und ich fragte mich, was zwischen ihr und Anna vorgefallen war. Beim nächsten Gang holten wir Fallen Immortaliny, Adina De Ra`idah, Melody`s Girl, Kagami el Assuad und Success Story xx aus dem Stall. Meg kam mit Fatimah und Dark Misery aus dem Stall, Anna führte Magical Moment. Meine wunderschöne New Forest Ponystute mit dem traumhaft langen Behang wirkte irgendwie nervös. Auf dem Rückweg von den Koppeln zum Stall sprach ich Anna darauf an, doch das Mädchen versicherte mir, dass es ihm gut ging und alles in bester Ordnung war. Durch dieses kurze Gespräch kam ich erst im Stall an, als die Jungs ihre Pferde bereits aus den Boxen geholt hatten. Sie warteten mit Backup, Pirate Island, Ace of Spades und Far Cry auf mich. So schnell ich konnte halfterte ich The Morticains Daugther auf und ging mit den anderen zu den Koppeln. Gleich darauf holten wir Meg ein, die den Weg mit Thousand Sunny und Aimiliani zurücklegte. „Meg wo ist Anna?“, fragte ich meine Angestellte und Freundin, als ich mit Daughter zu ihr aufgeschlossen hatte. „Sie war mir zu langsam, deshalb hab ich ihr gesagt, dass sie die Runde aussetzen und auf mich warten soll.“, gab Meg ein wenig giftig zurück.
      Ich hob ein wenig überrascht die Augenbrauen, sagte aber nichts weiter. Als wir auf dem Rückweg zu den Ställen waren, schrie Samuel plötzlich auf: „Was macht Anna denn da?“ Sofort schoss mein Kopf in die Richtung in die Samuel blickte und ich wurde weiß. Anna führte die beiden hochträchtigen Stuten Samiyah und Mahira in Richtung der Fohlenkoppel. Nichteinmal Brian, Meg und ich nahmen die beiden temperamentvollen Trakehnerstuten zusammen und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was Anna geritten hatte das zu versuchen. „Mit was führt sie die beiden denn da? Hat sie sie aufgetrenst?“, fragte Brian da mit zusammengekniffenen Augen. Ich schloss die Augen und atmete hörbar aus. Hauptsache sie brachte die Stuten sicher zur Koppel und immerhin kamen wir dem Gespann mit jedem Schritt näher. In diesem Moment warf Samiyah ihren hübschen Kopf nach oben und ruckte am Zügel. Anstatt ruhig zu bleiben und die Stuten weiter vorwärts zu führen schrie Anna auf, wodurch auch Mahira nervös wurde. Die junge Scheckstute riss an den Zügeln und rannte rückwärts und Anna ließ tatsächlich beide Zügel los und begann lautstark zu heulen. Aufgescheucht von der ungwohnten Situation schossen die beiden Trakehnerstuten los und wir anderen standen ein paar Sekunden völlig geschockt wie erstarrt da, bevor endlich wieder Leben in mich kam. „Wir müssen sie einfangen, das könnte in einer Katastrophe enden!“, rief ich und sprintete zum Stall. „Donald schnapp dir Harmony, ich nehme Heart. Samuel bring uns Lassos!“, wies ich die beiden Jungs an, während ich schon die Box von My Golden Heart öffnete und mich auf den bloßen Rücken der Stute schwang. Donald machte es mir mit BBs Harmony nach und sobald wir die Lassos von Samuel übernommen hatten, dirigierten wir die Stuten aus dem Stall. Glücklicherweise waren beide absolute Verlasspferde und perfekt ausgebildet. Sobald wir aus dem Stall hinaus waren, galoppierten wir die Pferde an. Mahira und Samiyah rannten in Richtung der Rennbahn und wir wollten so schnell wie nur irgend möglich in ihre Nähe kommen. In diesem Moment blieb meine Prinzessin Samiyah in ihren Zügeln hängen und stürzte. Ich schlug mir erschrocken die Hand vor den Mund, sprang bei Samiyah angekommen aus dem Sattel und kniete mich neben die Stute. Ein paar Sekunden später kam Donald mit den beiden Stuten bei uns an und glücklicherweise kam Mahira im Schritt zu ihrer Freundin zurückgetrottet. Beide Stuten schwitzten stark und ich beauftragte Donald Mahira und die Westernpferde zurückzubringen. Er griff sofort nach den Zügeln der trächtigen Stute und führte sie langsam zurück zum Stall. Ich befreite Sami`s Bein von dem Zügel und forderte die Stute dazu auf, aufzustehen. Ächzend rollte die Stute sich herum und wuchte sich nach oben. Ich atmete auf, das war schon einmal gut. Allerdings belastete Samiyah ihr rechtes Vorderbein nicht und mir traten vor Wut und Angst Tränen in die Augen. Liebevoll strich ich der Cremellostute über das samtweiche Maul und führte sie langsam Schritt für Schritt zurück zum Stall. Dort erwarteten mich die anderen und Meg teilte mir sofort mit, dass sie den Tierarzt des Dorfes Sway bereits verständigt hatte. Natürlich hätte ich viel lieber meine liebste Freundin Eddi hier gehabt, doch das ging aufgrund unserer Wohnsituation natürlich nur nach vorheriger Absprache und damit meist für Voruntersuchungen der Körungen. Anna trat auf mich zu und wollte etwas sagen, doch ein Blick von mir in Meg`s Richtung genügte und sie ging dazwischen: „Anna ich denke du solltest jetzt nach Hause gehen. Wir klären das hier und Sammy meldet sich dann später oder morgen bei dir. Natürlich gebe ich dir auch Bescheid, was der Tierarzt gesagt hat.“ Anna nickte mit eingezogenem Kopf und verließ mit hängenden Schultern den Hof. Fast schon tat sie mir Leid, doch dann blickte ich auf Samiyah`s abgewinkeltes Bein und wusste, welche Entscheidung ich zu treffen hatte. „Leute macht ihr bitte alle weiter? Ich bleibe bei Mahira und Samiyah und warte auf den Tierarzt!“, sagte ich und brachte Sami in ihre Box. Die anderen nickten und machten mit den Warmblütern weiter, damit es ruhig im Stall wurde. Donald führte My Golden Heart und BBs Harmony noch ein wenig draußen herum, bevor er die beiden auf die rechte Stutenkoppel entließ. Meg übernahm American Baby und Apaches Tomahawk, Samuel führte Chaira hinaus, Brian Paradises Rafinesse und Shekitt Quinn und Patrick brachte Mizzi hinaus. Bei der nächsten Runde durften Cuchara, Unannounced Pleasure, Reminiscent Inspiration, Angels Fall First und Wild Lady Roxanne hinaus. Allmählich wurde es wirklich ruhiger und ich dankte meinen Angestellten. Meg brachte nun Glammy hinaus, Samuel und Donald nahmen Benjilala und Salwa. Letztere durfte ausnahmsweise mit der trächtigen Stute zusammen in den abgetrennten Teil der Stutenkoppel, da ich Benji nicht alleine stehen lassen wollte. Brian führte Naboo, Patrick nahm Fairylike Facility. Anschließend holte sich Meg Everybody`s Darling und lief Samuel mit Isola della Pirateria voraus. Die nachtschwarze Stute war immer noch deutlich ruhiger, wenn Darling in der Nähe war und natürlich wollten wir ihr so viel Stress wie möglich ersparen. Patrick holte Golden Flair, Donald Walk of Fame und Brian Precious Scream. Nun waren nur noch die Deutschen Reitponystuten Dorina und Cinnemont`s History sowie die Fohlen im Stall. Der Tierarzt müsste auch jede Minute kommen. Samuel kümmerte sich um die Ponystuten, Brian führte PFS Devil in Prada und Grace`s Cookie`n`Cream, Donald übernahm Siberia und Shawnée und Patrick führte die Lewitzer Rosewell und Panta Rhei auf die Fohlenkoppel. Meg betrat Mahira`s Box und strich der Stute über den Kopf, während ich bei Samiyah blieb. Kurz darauf führte Brian endlich den örtlichen Tierarzt in den Stall und ich musste mich sehr zusammenreißen, ihn nicht zu fragen, warum zur Hölle das solange gedauert hatte. Doch ich war mir natürlich im Klaren, dass er so schnell wie irgend möglich hergekommen war und er auch nichts für den Unfall von Samiyah konnte.
      Er sah sich zuerst das Bein meiner Cremellostute an. Dieses war mittlerweile dick und heiß. Ich kaute nervös auf meiner Unterlippe, während ich Samiyah am Halfter hielt. „Sehnenzerrung, das hätte sehr viel schlimmer kommen können.“, meinte Dr. Smelta schließlich. „Ist in ihrem Zustand natürlich nicht gerade toll, weil so viel zusätzliches Gewicht das Bein belastet. Sie müssen es so oft wie möglich kühlen und sie mehrmals am Tag ein wenig im Schritt führen. Mehr ist momentan auf keinen Fall drin. Möchten sie, dass ich bei beiden einen Ultraschall mache? Zur Sicherheit?“, erklärte er mir.
      Ich nickte natürlich sofort. Die Sehnenzerrung würden wir schon wieder in den Griff bekommen, auch wenn es bei der sogar jetzt noch hibbeligen Samiyah nicht einfach werden würde. Das bedeutete auch, dass ich jeden Tag eine weitere Stute im Stall stehen lassen musste, damit Samiyah nicht alleine stand. Der Ultraschall ließ uns alle Gott sei dank aufatmen, den Fohlen ging es gut. Ich bedankte mich bei Dr. Semlta, verabschiedete ihn und suchte dann sofort die Kühlgamasche heraus, um Samiyah`s Bein zu kühlen. Die Stute schauderte, als ich die Gamasche befestigte, doch ich fütterte sie mit einem Stückchen Möhre und Samiyah schaute sofort ein wenig glücklicher aus der Wäsche. Meg hatte auch sofort Anna gesimst, damit sie sich nicht mehr Sorgen als nötig machte. Wir erledigten die weitere Stallarbeit und besprachen dann die Vorbereitungen für Jolympia.
      Die Stallzelte würden auf der hintersten Stutenkoppel aufgebaut werden, allerdings erst einen Tag vor dem großen Event. Die Stallungen und die restlichen Koppeln würde ich absperren, da ich wollte dass meine Pferde weitgehend ihre Ruhe hatten. Sowieso wurde die gesamte rechte Hälfte des Hofes gesperrt und nur Pferdebesitzer und Angehörige hatten dorthin Zutritt. Die Gästezimmer waren schon bereit. Auch die Tribünen waren alle blitzblank geputzt und auch die Hindernisse hatten niemals besser ausgesehen. Am Tag vor Jolympia würden wir auch alles mit Blumen schmücken.
      Als alle Arbeiten für diesen Tag erledigt waren, kam Meg auf mich zu. „Was ist mit Anna?“, fragte sie mich. Ich seufzte und meinte: „Ich fahre heute Abend zu ihr und rede mit ihr. Vielleicht lässt sich das alles nochmal klären, aber das weiß ich jetzt ehrlich gesagt noch nicht. Das kommt auch darauf an, wie sie sich verhält.“ „Ähm Sammy…. Da ist jemand für dich…“, meinte Samuel in dem Moment und als ich mich umdrehte stand Anna vor mir. „Was machst du denn hier? Meg hat dir doch geschrieben, dass es Mahira und Samiyah gut geht oder?“, fragte ich ein wenig verwundert.
      „Ja, deshalb bin ich ja hier. Ich meine, es ist ja nichts passiert, also kann ich ja auch weiterarbeiten.“, sagte sie. Ich starrte sie etwas sprachlos an und Meg schlug sich die Hand gegen die Stirn. Als ich mich wieder gefangen hatte, forderte ich Anna auf, mir zu folgen und schickte die anderen wieder an die Arbeit. Ich führte Anna zu Samiyah und zeigte auf ihr Bein. „Ich dachte, es ist alles okay?“, fragte sie nun schon leicht unsicher. „Nein, es ist nicht okay. Du hast zwei hochträchtige Stuten in Gefahr gebracht. Und Samiyah hat eine Sehnenzerrung, die ist gerade in ihrem Zustand auch nicht ohne. Wie bist du denn auf die Idee gekommen die beiden rauszubringen?“, fragte ich. Zu meiner Überraschung hob Anna trotzig das Kinn: „Es hat mich genervt, dass Meg nicht gewartet hat. Also wollte ich ihr beweisen, dass ich ohne Probleme zwei Pferde nehmen kann. Und da Mahira und Samiyah zusammen mit Benjiala momentan am stärksten überwacht werden, dachte ich eben, dass sie dazu am besten geeignet wären. Ich kann ja nichts dafür, dass sie sich selbst in ihrem Zustand noch nicht benehmen können!“ Da die anderen schon wieder in der Nähe herumlungerten, bat ich Anna in mein Büro und sagt dort: „Anna, du willst mir also sagen, du hast zwei meiner Stuten und deren Fohlen in Gefahr gebracht, weil du irgendetwas beweisen wolltest? Du hattest hier sowieso keinen guten Stand, weil du mich bei deiner Einstellung belogen hast, aber das hier jetzt ist noch einmal etwas ganz anderes. Ich muss dir leider mitteilen, dass du hier nicht weiter arbeiten kannst. Ich werde dir deine restlichen Urlaubstage mit deinem nächsten Monatsgehalt auszahlen, aber mehr kann ich leider nicht mehr für dich tun.“
      Anna schwieg einige Sekunden, dann wurde ihr Gesicht rot: „Du wirfst mich raus? Das kannst du nicht! Es gibt Kündigungsfristen! Du kannst hier nicht alles machen, wie es dir gerade passt!“ Ich atmete tief durch und erhob mich: „Anna. Du hast gegen wichtige Regeln verstoßen. Regeln die die Sicherheit der Pferde gewährleisten sollen. Und das aus einem absolut nicht nachvollziehbaren Grund. Anstatt nun Einsicht zu zeigen, spielst du das Ganze herunter. Glaub mir, das ist ein Grund für eine außerordentliche Kündigung. Ich hätte sogar das Recht, die die heutigen Tierarztkosten in Rechnung zu stellen. Also bitte, lass uns jetzt nicht im absoluten Streit auseinander gehen.“ Ich öffnete die Bürotür und wollte Anna die Hand geben, doch die junge Frau stürmte einfach an mir vorbei und rauschte davon.
      „Du hast sie gefeuert?“, fragte Patrick mit großen Augen und ich nickte. „Leute, ich hoffe ihr könnt meine Entscheidung besser nachvollziehen als Anna. Aber fakt ist, sie ist nicht mehr rückgängig zu machen. Ich werde mich sofort daran machen, eine neue Kraft für uns zu finden, aber für die nächsten Tage bedeutet das leider, dass wir alle noch mehr Arbeit haben. Außerdem muss Samiyah`s Bein alle zwei bis drei Stunden gekühlt werden. Bei der Hitze und der Wärme ihres Beins ist das nötig.“ Die anderen nickten ein wenig betreten und auch ich war noch nicht völlig glücklich, doch wir hatten nun alle mehr als genug Arbeit am Hals.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur A-L
      21. Juli 2016

      "Oh Mann, ist ja herrlich!", stöhnte ich mit einem Blick in den stahlgrauen Himmel. Es hatte gerade zu regnen begonnen, als ich mit meiner Schimmelstute Rainbow auf dem Weg zur Reithalle war. Kaum hatte ich die Bandentür hinter uns geschlossen, öffnete der Himmel alle Schleusen und das sanfte Tröpfeln wurde zu einem lauten Rauschen. Rainbow, die sowieso recht hitzig und nervös war, legte die Ohren an und tänzelte um mich herum. Heute stand eigentlich ihr Abschlusstraining für den Aufstieg in die Klasse L der Dressur an, doch ich war mir nicht sicher, ob es bei diesem Wetter dazu kommen würde. Während der letzten Wochen hatte ich mit Rainbow den Außengalopp, den einfachen Galoppwechsel, die Kurzkehrt und die Hinterhandwendung erarbeitet und eigentlich hatte ich heute noch einmal alles nacheinander abprüfen wollen. Dies kam nun jedoch entscheidend auf Rainbow`s Laune an. Mit einem völlig überdrehten Pferd an den, doch schon recht schwierigen, Anforderungen zu arbeiten machte in meinen Augen keinen Sinn.
      Trotzdem führte ich Rainbow auf die Mittellinie, gurtete nach und zog die Steigbügel herunter. Dann stellte ich meinen Fuß in den linken Steigbügel und stieß mich vom Boden ab. Als ich gerade über Rainbow`s Rücken war, machte die Stute einen Satz zur Seite und ich konnte mich nur mit einem beherzten Griff in ihre Mähne davor bewahren, im Sand zu landen. So schnell wie möglich setzte ich mich ordentlich in den Sattel und nahm die Zügel auf. Ich ritt Rainbow im Schritt um die Bahn, wobei die Stute alle paar Meter zur Seite sprang, stehen blieb oder rückwärts rannte. Ich atmete tief durch, sprach Rainbow gut zu und versuchte so viel Ruhe wie möglich auf das nervöse Stütchen zu übertragen. Als ich Rainbow dann ein paar Runden um die Bahn getrabt hatte, wurde sie ganz allmählich ruhiger. Ich grinste erfreut und fragte Hinterhandwendung und Kurzkehrt ab. Es klappte wunderbar und ich lobte Rainbow. Nun war der Galoppteil an der Reihe. Daran hatten wir die letzte Zeit intensiv gearbeitet und mittlerweile besaß Rainbow genug Erfahrung, um sich gut auszubalancieren. Anstatt kontrolliert anzugaloppieren, schoss die junge Stute jedoch im Renntrab los. Ich fasste die Zügel nach, gab ihr halbe Paraden und verlangsamte allmählich das Tempo, um es gleich darauf nochmals zu versuchen. Es dauerte sehr viel länger als eigentlich geplant, doch Rainbow beherrschte alle geforderten Lektionen aus dem FF und gab sich auch wirklich Mühe, wenn sie nicht gerade vor irgendetwas Angst hatte. Das Training war zwar geprägt von erschrockenen Hüpfern, Bucklern und zweimaligem Durchgehen, doch die Lektionen saßen und das war die Hauptsache. An Rainbow`s Schreckhaftigkeit konnte ich noch lange genug arbeiten und natürlich würde dies auch einfach seine Zeit dauern. Trotzdem hatte die schöne Schimmelstute den Aufstieg in Klasse L der Dressur geschafft und ich war stolz auf sie!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz E-A
      zusammen mit Your Possible Pasts
      31. August 2016

      Gähnend streckte ich mich, bevor ich mich aus meinem Bürostuhl erhob. Ich hatte den ganzen wunderschönen Augustmorgen hier drin verbracht, um Rechnungen zu bezahlen, Futter und Medikamente zu bestellen und die Trainingspläne meiner Neuzugänge zu erstellen und ein paar alte zu überarbeiten. Nun war ich fertig und das Training der Pferde stand auf dem Programm. Seit die wunderschöne Quarter Horse Stute Your Possible Pasts mein Gestüt bezogen hatte, hatte ich schon viel mit der Kleinen gearbeitet, sodass wir heute bereits das Abschlusstraining im Distanzreiten für den Aufstieg in Klasse A hinter uns bringen konnten. Ihre Trainingspartnerin war die schicke Schimmelstute Rainbow. Das Trabertier war im Gelände noch sehr sehr schreckhaft, doch Possy gab ihr ein wenig Ruhe und Gelassenheit. Dennoch würde ich Rainbow selbst reiten, während Possy von meinem erfahrenen Angestellten Donald gearbeitet wurde. Der leidenschaftliche Westernreiter war jedes Mal Feuer und Flamme, wenn ich ein neues Westernpferd auf den Hof holte und so war es auch bei der schönen Stute mit der auffälligen Fellfärbung gewesen. Zu meiner Freude hatte Donald Possy und Rainbow bereits nach draußen gebracht und war schon fast mit Putzen fertig. Ich bedankte mich bei ihm und übernahm die Schimmelstute. Glücklicherweise war das Schimmelchen ausgesprochen eitel, sodass wir nie viele Probleme damit hatten, ihr Fell zu säubern. Nachdem ich Rain`s Hufe ausgekratzt, ihren Schweif verlesen und die kurze Turniermähne gekämmt hatte, legte ich ihr Gamaschen an. Donald machte mit Possy das gleiche, dann gingen wir flott in die Sattelkammer, um die Putzkästen wegzubringen und die restliche Ausrüstung zu holen. Während Rainbow einen klassischen Distanzsattel trug, legte Donald Your Possible Pasts behutsam deren Westernsattel auf den Rücken und zog nach und nach den Gurt fest. Possy war wirklich ein Engel von einem Pferd und ich hoffte, dass ihre Ruhe sich auch heute wieder ein wenig auf Rain übertragen würde. Die Satteltaschen befestigten wir momentan nur an Possy`s Sattel, da Rainbow beim ersten Training so fies gebuckelt hatte, dass sämtliche Müsliriegel Matsch gewesen waren.
      Die Länge unseres heutigen Abschlussrittes betrug 40 Kilometer und behinhaltete einige längere Trabstrecken sowie leichte An- und Abstiege. Angefangen hatten wir unser Training bei 15 Kilometern, die wir nur im Schritt zurückgelegt hatten. Nach und nach waren wir dann vermehrt dazu übergegangen, im Wald zu reiten. Nun war ich sehr gespannt, wie meine beiden Stuten sich schlagen würden.
      Donald und ich schwangen uns in die Sättel und ritten die Stuten im Schritt vom Hof. Zuerst schlugen wir den Weg in Richtung Heiden ein, später würden wir dann durch den New Forest National Park zurück zu meinem Gestüt reiten. Possy schritt gewohnt ruhig aus, während Rainbow bei jedem Geräusch zusammenzuckte. Schon nach einem Kilometer war ich durchgeschwitzt und hatte ein knallrotes Gesicht. Somit war ich auch unsagbar froh, als wir endlich in den Schatten des Waldes eintauchten. Wir trabten die Pferde an und ließen sie locker den Waldweg entlanggehen. Nach etwa 20 Kilometern kamen wir an einer kleinen Lichtung im Wald an. Dort stiegen wir hab, schnallten die Gebisse aus den Kopfstücken aus und ließen die Pferde grasen. Außerdem maßen wir ihren Puls, um zu kontrollieren, wie schnell sie wieder zum Normalpuls zurückkamen. Trinken konnten sie an einem Bachlauf, der über die Lichtung führte. Donald und ich setzten und auf den Boden, streckten die Beine, tranken Eistee und aßen Sandwiches. Ich mochte Distanztraining sehr gerne und genoss es auch an diesem wunderschönen Sommertag sehr. Nachdem wir aufgegessen hatten, machten wir die Pferde wieder fertig, schwangen uns auf ihre Rücken und machten uns an die zweite Hälfte der Distanzstrecke. Rainbow ließ zwar immer noch den ein oder anderen Buckler los, wurde jedoch allmählich ein wenig ruhiger. Offensichtlich hatten wir sie mit dem heutigen Training endlich einmal ein wenig ausgepowert. Als wir schlussendlich wieder auf meinem Gestüt ankamen, waren auch Donald und ich ein wenig fertig, aber wenigstens glücklich. Wir versorgten in aller Ruhe die Pferde, bevor wir sie auf die Weide entließen. Dort durften sie den restlichen Tag genießen. Während Donald wieder an die Arbeit ging, verschwand ich im Büro, um offiziell die Trainingsstände von Rainbow und Your Possible Pasts zu korrigieren. Ich war sehr gespannt, was die beiden Stuten noch so leisten konnten.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz A-L
      zusammen mit Your possible Pasts
      29. September 2016

      "Donald? Hast du nicht eine Kleinigkeit vergessen?", fragte ich über das ganze Gesicht grinsend, als mein Angestellter mit einer vollen Schubkarre an mir vorbei lief. "Was denn? Ich bin heute nicht schon wieder mit Amayyas dran! Das muss Samuel heute machen!", gab er sofort zurück. Ich lachte und meinte dann immer noch grinsend: "Also eigentlich müsstest du heute überhaupt nicht ausmisten." Donald starrte mich ein paar Sekunden lang bewegungslos an, bevor er sich mit der flachen Hand an die Stirn schlug. "Gibts ja nicht, ich hab das Abschlusstraining mit Possy und Rainbow völlig vergessen!", rief er aus. "Würdest du mir denn jetzt dennoch die Ehre erweisen, unsere beiden Damen für unseren Ritt fertig zu machen?", fragte ich mit honigsüßer Stimme. Donald lief knallrot an, stellte die Schubkarre ab und folgte mir in den Stutenstall. Dort wude er erst einmal von meiner Lieblingsangestellten und Freundin Meg ausgelacht. Sie liebte es die Pferde mit mir zu trainieren, doch das Western- und Distanzreiten überließ sie gerne anderen. Ich schlüpfte in die Box der wunderschönen Schimmelstute Rainbow, da ich mich um ihr Training kümmerete, während Donald Your possible Pasts ritt. Die intelligente Quarter Horse Stute war um einiges ruhiger, als das aufgedrehte Trabrennpferd und Donald kam sehr gut mit ihr zurecht. Seit dem letzten Stufenaufstieg der beiden war eine ganze Weile vergangen, in der wir natürlich fleißig weiter trainiert hatten. Zuvorderst hatten natürlich das Audauertraining und die Bodenarbeit auf dem Programm gestanden, doch ich hatte gerade mit Rainbow auch viel Wert auf Schrecktraining und Spaziergänge im Gelände gelegt. Wir hatten Your possible Pasts zwar immer mitgenommen, doch die Stute war einfach sehr viel ruhiger als Rainbow und hatte daher wesentlich weniger Probleme mit den Aufgaben gehabt.
      Rainbow begrüßte mich mit einem sanften Schnobern und ich strich ihr liebevoll über das seidige Maul, bevor ich sie aus ihrer Box führte. Donald folgte mir gleich darauf mit Possy zum Putzplatz. In aller Ruhe machten wir die beiden Schönheiten fertig, legten ihnen Gamaschen an und sattelten sie anschließend auf. Während Donald Possy ihren Westernsattel anlegte, stattete ich Rainbow mit ihrem Distanzsattel aus. Anschließend befestigten wir unsere Satteltaschen samt Regenjacken an den Sätteln und machten uns auf den Weg. Immerhin hatten wir heute einen 60-Kilometer langen Ritt vor uns. Auf der Strecke für Klasse L kamen erstmals auch kürzere Galoppphasen hinzu, die ich auf die weitgehend ebenen Feldwege verteilt hatte. Wir ritten direkt vom Gestüt in den Wald, da der erste Streckenabschnitt recht viele An- und Abstiege beinhaltete. Rainbow und Possy schritten fleißig aus und sogar Rainbow benahm sich ziemlich gut. Sie schreckte zwar einmal zusammen und machte einen Satz zur Seite, als ein Vogel aus dem Gebüsch aufflog, doch ansonsten riss sie sich wirklich zusammen. Nach etwa der Hälfte der Strecke machten wir eine längere Mittagspause, in der die Pferde grasen durften und wir uns mit ein paar Sandwiches und Tee verwöhnten. Es war in der letzten Woche wirklich kalt geworden, sodass das heißte Getränk nun eine wahre Wohltat war. Die Pferde waren in Topform und als wir gegen Abend wieder auf dem Gestüt ankamen, strahlten wir beide vor stolz. Possy war das erste Pferd, das Donald hatte alleine trainieren dürfen und sie hatte -genau wie Rainbow - den Aufstieg in Klasse L des Distanzreitens mit Bravour gemeistert!
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz L-M

      zusammen mit Your possible Pasts
      31. Oktober 2016
      "Brr kalt!", sagte ich bibbernd zu Donald, als ich meine schneeweiße Traberstute Rainbow aus dem Stall zum Putzplatz führte. Heute war mal wieder ein besonderer Tag für uns, denn es stand das Abschlusstraining für den Stufenaufstieg im Distanzreiten auf Klasse M an. Mit dabei war natürlich auch wieder meine neuste Quarter Horse Stute Your Possible Pasts. Das wunderhübsche Tier hatte sich in den letzten Monaten wahnsinnig weiterentwickelt und sollte noch in diesem Monat zu ihrem ersten Stutbuchwettbewerb. Ich hoffte natürlich, dass es auch der letzte sein würde, immerhin wäre Possy dann gekrönt. Wir banden die beiden Stuten nebeneinander an und putzten sie in aller Ruhe. Wir hatten heute die stolze Strecke von 70 Kilometern zu bewältigen, aber dennoch bestand ich darauf, dass wir uns bei den Vorbereitungen Zeit ließen. Als das Fell der Pferde glänzte, kratzten wir ihnen die Hufe aus, verlasen die langen Schweife und kämmten die Mähnen. Gleich darauf stattete ich Rainbow mit Gamaschen, Distanzsattel, Vorderzeug und Kopfstück aus. Possy wurde fast genauso ausgerüstet, nur dass sie einen Westernsattel trug. Donald und ich zogen uns dicke Winterjacken über, trugen ein Stirnband unter den Helmen und hatten Winterhandschuhe und mit Fell gefütterte Chaps an. Das war bei diesen winterlichen Temperaturen Ende Oktober auch wirklich mehr als nötig. Wir hatten zusätzlich beide je eine große Termoskanne Tee, Sandwiches, Taschenwärmer, eine Karte, Pulsmessgeräte und ein wenig Futter für die Pferde dabei. Zweimal würden wir auf der Strecke Halt machen. Dort würden uns Meg und Samuel erwarten, sich um die Pferde kümmern, ihren Zustand checken und sie tränken und füttern, während Donald und ich uns im Auto aufwärmen konnten. Wir wollten die Bedingungen eines echten Distanzrittes heute so real wie möglich nachstellen. Als die Pferde fertig und alles gepackt war, schwangen wir uns in die Sättel, die wir extra mit einem Lammfellüberzug ausgestattet hatten und ritten los. Als ich bemerkte, dass Donald eine Hand auf das Lammfell legte grinste ich und sagte: "Jetzt bist du wohl doch froh, dass du auch so ein Ding unterm Hintern hast, auch wenn du doch ein ach so harter Kerl bist, was?" Donald lief rot an und erwiderte nichts. Er hatte sich ziemlich aufgeführt, als ich mit den Sattelbezügen angekommen war und hatte sich zuerst geweigert mit so einem "Mädchending" aufs Pferd zu sitzen. Als ich am Ende meine "Ich-bin-aber-deine-Chefin-Karte" ausgespielt hatte, hatte er sich gezwungenermaßen gefügt, doch nun schien er ja doch ganz froh darüber zu sein. Auch wenn der kleine Macho das natürlich niemals zugeben würde.
      Die beiden Stuten schritten eifrig aus und gerade Rainbow musste ich immer wieder zurücknehmen, damit sie sich nicht schon zu früh verausgabe. Possy gab ihr wie üblich die nötige Ruhe und drohte ihr auch einmal mit angelegten Ohren, als die überdrehte Traberstute sie anrempelte. Als Donald Possy dafür maßregeln wollte, meinte ich nur: "Lass sie. Possy ist so brav, sie braucht sich definitiv nicht alles von Rainbow gefallen lassen. Ehawee und Age hätten ihr das auch nicht durchgehen lassen. Damit sprach ich von meinen beiden anderen Traberstuten, die bereits gekrönt waren und zusammen mit Rainbow und meinem wunderschönen Traberhengst Damon`s Dynamo einmal die Traberlinie meiner Zucht begründen sollten. Als wir in den Wald ritten, ließ der Wind etwas nach und ich rubbelte mit meinen Handschuhen durch mein Gesicht, um meine eiskalten Backen ein wenig zu wärmen. So waren wir mehr als froh, als wir irgendwann am ersten Checkpoint ankamen und Meg und Samuel uns mit heißer Suppe und Kaffee versorgten. Wir erholten uns ein wenig von der Kälte und die Pferde durften in Abschwitzdecken gehüllt grasen, bevor es wieder weiterging.
      Am Ende des Tages waren sowohl wir als auch die beiden Stuten ziemlich müde, doch wir hatten den Ritt bewältigt und die Pferde waren einfach großartig gewesen. Somit liefen nun sowohl Your possible Pasts als auch Rainbow im Distanzreiten auf M-Niveau!
    • Eddi
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      Vorsorgeuntersuchung
      My lovely Horror Kid, Mississle, Rainbow & Darkwood's Storm Dancing Feather
      05. November 2016
      Mehr als nur abgehetzt kam ich auf dem Hollybrook Stud an. Ich hatte heute schon drei große Termine gehabt und vor dem letzten auch noch im Stau gestanden, so war ich total im Zeitverzug und kam dementsprechend mehr als unpünktlich bei Sammy an. Ich hatte sie zwar frühzeitig informiert, aber dennoch ein schlechtes Gewissen. Während ich also vom Auto zum Stall schlich, kam Sammy grinsend und fröhlich heraus und begrüßte mich herzlich. Sie nahm es mit der Pünktlichkeit bei mir zum Glück nicht so genau und kommentierte es nur mit: "Schön, dass du da bist!"
      Wie immer hatte sie auch an mich arbeitenden Menschen gedacht und drückte mir auf dem Weg in den Stall erst einmal einen Kaffee to go und ein Sandwich in die Hand. Dafür hätte ich sie abknutschen können, mein erstes Essen seit heute früh und der Kaffee war definitiv nicht verkehrt. Für heute gehörte Sammy auch zu meinen letzten Kunden, weshalb ich mir bei ihr Zeit lassen konnte. So unterhielten wir uns auch erst einmal ein Weilchen und begannen erst, als ich mit essen fertig war.
      Bei Sammy erwarteten mich heute vier Pferde und wir begannen mit ihrer Araberstute My lovely Horror Kid. Sie war noch gar nicht so lange auf Hollybrook und mir auch noch recht unbekannt. Sammy warnte mich direkt vor der Stute, denn die war durch und durch Vollblut und Stute. Tolle Kombination. Schon beim Vorführen zeigte sie ihr Temperament, stellte den Schweif auf und schnaubte alles und jeden an.
      Am Putzplatz blieb sie gut stehen, auch wenn Sammy zur Sicherheit direkt neben ihrem Kopf Stellung nahm. Ich schaute zuerst in Ohren, Augen und Maul, ehe ich die Stute abhörte und abtastete. Sie wirkte rundum fit und zufrieden, so dass ich guten Gewissens impfen und entwurmen konnte. Das war bei der Stute ein ziemlich Theater und ich war dankbar, als alle Impfungen im Pferd waren und sie die Wurmkur geschluckt hatte.
      Also durfte der Araber zurück in seine Box und für uns ging es entspannter weiter mit Mississle. "Awr, hat die sich gemacht!", kommentierte ich den Heartbreaker-Nachkommen, der motiviert neben Sammy die Stallgasse entlang trabte. Aus dem kleinen Fohlen war eine schicke Stute geworden und auch charakterlich war Mississle wirklich toll.
      Auch bei ihr schaute ich erst grundlegend, Augen und Zähne an, ehe ich sie abhörte und abtastete. Sammys Pferde hatten eigentlich nie etwas, aber sie wurden schließlich auch bestens umsorgt. So konnte ich auch Mississle schnell impfen und entwurmen und sie durfte gehen und so Platz für die nächste Stute machen: Für Rainbow.
      Auch Rainbow war noch gar nicht so lange auf Hollybrook, hatte in der Zeit aber viel erreicht und Sammy plante bereits in Richtung Stutenkrönung. Ich drückte ihr natürlich mächtig die Daumen, war mir aber sicher, dass es klappen würde. Bei Rainbow stand das gleiche Prozedere wie bei den anderen beiden an, so dass auch sie dann bald fertig war.
      Als letztes war Darkwood's Storm Dancing Feather an der Reihe, der einzige Hengst heute im Bunde. Dafür aber auch im Mini-Format. Auch ihn ließ ich mir vorführen, machte die Beugeprobe und nahm ihn dann noch einmal genauer unter die Lupe, ehe ich nickend die Spritzen aufzog und auch Feather geimpft und entwurmt wurde.
      Für alle vier Pferde stellte ich abschließend noch die Gesundheitszertifikate aus und als alles rundum fertig war, lud Sammy mich lieber Weise noch zu einer Tasse Tee und Kuchen ein. Da sagte ich nach so einem anstrengenden Tag nicht nein und so hätten wir auch noch ein wenig Zeit, um uns zu unterhalten.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Distanz M-S
      zusammen mit Your possible Pasts
      06. November 2016
      "S...S..Sammy bist du dir ganz sicher, dass es eine gute Idee ist, heute einen 80 Kilometer-Ritt zu machen?", fragte Donald mich mti klappernden Zähnen, als er von seinem Koppelrundgang zurück in den warmen Stall kam. Der war bis auf meine beiden Stuten Rainbow und Your possible Pasts vollkommen leer, da alle anderen Pferde bereits auf den Koppeln waren. Im Wetterbericht hatten sie für die nächste Woche Schnee vorhergesagt, also würde es wohl nicht mehr lange dauern, bis meine Pferde nicht mehr auf die Koppeln konnten. Daher ließ ich sie momentan so lange wie nur irgend möglich nach draußen. "Naja, die beiden sind in Topform und die nächsten drei Monate wird das Wetter nicht angehemer. Deshalb würde ich ihre Distanzausbildung gerne dieses Jahr noch abschließen. Wir müssen und eben dick einpacken.", gab ich zurück. Possy war mittlerweile schon gekrönt, doch ich trainierte ja auch meine "fertigen" Pferde weiter, um so mehr Kunden zu gewinnen. Sie mussten ja sehen, wie viel mögliches Potential ihre Fohlen erben konnten. Außerdem war das heute kein normales Training, wir würden nämlich an einem richtigen Distanzrennen teilnehmen. Possy und Rainbow waren beide bereits auf Hochglanz geputzt, trugen Transportgamaschen und Decken und auch die Ausrüstung war im Hänger verstaut. Samuel und Meg würden uns begleiten, um sich an den Veterinärpunkten um die beiden Stuten zu kümmern, während Donald und ich uns ausruhten. Ich schlüpfte noch einmal kurz in die Sattelkammer des Hängers und überprüfte, ob wir auch alles hatten. Da waren der Westernsattel und das Zaumzeug für Possy, der Distanzsattel, Vorderzeug und Zaum für Rainbow, vier Paar Gamaschen, zwei große Satteltaschen, prall gefüllt mit Proviant, Tee, Pulsmessgerät und Karte. Vier Abschwitzdecken, zwei Regenmäntel, Eimer für Wasser und Hafer, sowie Putzkoffer und lange Führseile. Schnell warf ich eine Tüte mit Lammfell, Handschuhen, Mützen und Schals dazu, schnappte mir meine Winterjacke und führte gleich darauf Rainbow aus dem Stall. Die wunderschöne Schimmelstute tänzelte neben mir her und reckte die Nase in die kalte Winterluft. Possy dagegen schritt gelassen neben Donald her und ging auch prompt auf den Hänger. Bei Rainbow dauerte diese Prozedur wie üblich etwas länger, doch wir hatten so gut geplant, dass wir noch genug Zeit hatten. Als die Pferde sicher angebunden waren, schlossen wir die Rampe des Hängers und setzten uns zu viert in mein Auto. Eine dreiviertel Stunde später kamen wir am Startplatz des Distanzrennens an und ich parkte neben all den anderen Hängern. Sobald unsere Pferde ausgeladen waren, koppelten wir das Auto vom Hänger ab und Samuel stellte es auf den Parkplatz. Damit mussten sie später immerhin zu den Treffpunkten gelangen und ich hatte Angst, dass man uns hier zuparkte. Es herrschte bereits reges Treiben und während Meg unsere Startnummern holte, befreiten Donald und ich unsere Stuten von der Transportausüstung. Wir putzten sie mit einer weichen Bürste noch einmal kurz über und sattelten sie anschließend auf. Ein paar Minuten später waren auch die Satteltaschen befestigt und ich schnürte sowohl meinen Regenmantel als auch eine Fleecedecke an ihnen fest. Gleich darauf schüttelte ich lachend über mich selbst den Kopf, band die Decken wieder los und warf sie über die Rücken der Stuten. Es war kalt und da wir sowieso im Schritt losreiten würden, würden wir die Decken erst nach einer Weile verstauen. Als es langsam aber sicher auf die Startzeit zuging, packten Donald und ich uns dick ein und schwangen uns in die mit Lammfell gewärmten Sättel der Pferde. Dann verabschiedeten wir uns von Meg und Donald und bezogen Aufstellung am Ende des Feldes. Ich wollte auf keinen Fall unter den ersten sein, die gleich im Galopp lospreschten. Das wollte ich meinem Pferd wirklich nicht antun. Also drehte ich Rainbow mit dem Hinterteil zur Startlinie, damit sie die anderen Pferde nicht davonstürmen sah und ihnen hinterherrannte. Ein paar Gleichgesinnte taten es mir gleich. Donald konnte Possy ohne Probleme in Laufrichtung stehen lassen und berichtete mir leise von dem Geschehen. Eine Gruppe auf heißblütigen Arabern drängelte sich gerade nach vorn an den Start und schoss sofort in gestrecktem Galopp los, als die Glocke ertönte. Dies war der Moment vor dem ich am Meisten Sorgen gehabt hatte: Rainbow war früher Trabrennen gegangen und für sie war die Glocke das Zeichen, um zu rennen. Somit hatte ich alle Hände voll zu tun, obwohl Rainbow kein anderes Pferd vor sich hatte. Als die Raser außer Sichtweite waren gab Donald mir Bescheid und ich wendete Rainbow mit einer Vorhandwendung, um die Stute gleich gut bei mir zu haben. Dann ritten wir im Schritt los. Erst nach einer Weile machten wir die Decken fest und trabten die Pferde an. Der Großteil unserer Konkurrenz war uns weit voraus, doch ich wollte diesen Wettbewerb auch nicht gewinnen, sondern wollte sehen, ob Possy und Rainbow mit den Anforderungen zurecht kamen. Wir legten des Öfteren Schrittpausen ein und als wir am ersten Checkpoint ankamen, zeigten uns die Tierärzte sofort die erhobenen Daumen. Zu meiner Überraschung war auch die Gruppe mit ihren Vollblütern noch hier. Sie hatten die armen Tiere so gehetzt, dass sie nun lange aussetzen mussten. Wir ritten schon vor ihnen wieder weiter, doch keine zehn Minuten später preschten sie unter lautem Rufen an uns vorbei. Rainbow legte die Ohren an, riss den Kopf nach oben und rannte los, doch ich gab ihr solange halbe Paraden, bis sie wieder in den Schritt fiel. "Solche Idioten", murmelte ich wütend, während ich versuchte Rainbow weiterhin zu beruhigen. Die junge Stute schwitzte vor lauter Aufregung und kämpfte gegen mich, sodass ich schließlich abstieg und Rainbow eine Weile führte. So kamen wir auch sehr gut durch den zweiten Checkpoint. Nun folgte der letzte Streckenabschnitt. Diesmal waren die Araber nicht mehr zu sehen und darüber war ich auch sehr froh. Da unsere Pferde noch frisch und munter waren, galoppierten wir sie auf einem breiten Feldweg locker an und sahen schon bald die Ziellinie vor uns. Wir führten die Pferde eine Viertelstunde, bevor wir sie vom Tierarzt kontrollieren ließen, der uns wieder für unsere gute Reitweise lobte. Ich machte in Gedanken einen Freudensprung, da dies bedeutete, dass sowohl Possy als auch Rainbow den Aufstieg in Klasse S der Distanz gemeistert hatten. Plötzlich ertönten wütende Stimmen und sofort begann Rainbow nervös um mich herumzutänzeln. Ich sah mich nach der Quelle der Aufregung um und entdeckte die Gruppe mit ihren Arabern, die sich fürchterlich aufregten. Ich zog scharf den Atem ein: Sogar ich als Nichtierarzt konnte auf die Entfernung sehen, dass diese Leute ihre Pferde geschunden hatten. Sie alle waren triefendnass, pumpten heftig und das Innere ihrer Nüstern leuchtete feuerrot. Offensichtlich wollte der zuständige Tierarzt sie disqualifizieren, obwohl sie als erste ins Ziel gekommen waren. Ich schüttelte über solchen Pferdeverstand traurig den Kopf und wandte mich wieder meinem Schimmelchen zu. Possy stand bereits zufrieden ihr Mash mahlend neben dem Hänger und dort führte ich nun auch Rainbow hin. Als immer mehr Pferde eintrudelten frage ich überrascht: "Sagtmal, wie vielte waren wir denn?" Meg grinste und antwortete: "Im vorderen Drittel!" Nun stahl sich endgültig ein Grinsen in mein Gesicht. Nicht nur dass Rainbow und Your possible Pasts ihr Stufentraining beendet hatten, sie waren bei ihrem ersten echten Langstreckenritt auch gleich wirklich gut ins Ziel gekommen. Ich könnte wirklich nicht stolzer sein!
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    Showpferde
    Hochgeladen von:
    Sammy
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    13 Juni 2016
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rainbow
    --------------------------------------------------

    Spitzname: Rain

    --------------------------------------------------

    ~ Abstammung ~
    Von:
    ?
    V: ?
    M: ?
    Aus der: ?
    V: ?
    M: ?

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    Rasse: Deutscher Traber
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 21. März 2011
    Stockmaß: 1,69 m
    Fellfarbe: Black (Grey) | Apfelschimmel
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: 4x halbweißer Fuß

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    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Rainbow, die ihr Talent im Trabsport erprobt hat, ist zu Menschen sehr freundlich. Sie könnte noch länger Trabrennen gehen, doch ist sie auch bereit zum Reiten. Eingeritten und longiert ist sie bereits. Rainbow war bereits als Saugfohlen Reservesieger und besitzt drei wunderbare Grundgangarten. Sie eignet sich aber auch fürs Gangreiten. Rassebedingt fällt Rainbow der Galopp noch ein wenig schwer, doch bei ihrer Ausbildung wurde auf eine gleichmäßige Förderung aller drei Grundgangarten geachtet. Charakterlich braucht Rainbow eine erfahrene Bezugsperson, da sie recht heißblütig ist und schnell nervös wird. Im Umgang mit anderen Pferden ist Rainbow bestimmt, aber friedlich - sie versteht sich mit den meisten Stuten.

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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Ofagwa
    Ersteller: Zasa
    Vkr: Zasa

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur:
    M
    Fahren: L
    Gangreiten: S
    Distanz: S***

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    ~ Schleifen ~
    Gewinnerin der SK[446] Alle Stuten
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    3. Platz beim 2. Synchronfahren
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    2. Platz beim 78. Gangturnier
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    1. Platz beim 89. Gangturnier
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    3. Platz beim 382. Dressurturnier
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    1. Platz beim 287. Fahrturnier
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    1. Platz beim 92. Gangturnier
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    2. Platz beim 268. Distanzturnier
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    3. Platz beim 94. Gangturnier
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    3. Platz beim 276. Distanzturnier
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    3. Platz beim 288. Distanzturnier
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig:
    Ja
    Nachkommen: ///
    Geschwister: ///