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Sosox3

Rabiosa [Mustang]

Volljährige, charakterlich einwandfreie Mustangstute mit sehr guter Förderungsperspektive dür den Rennsport. Aufgrund ihres patenten Wesens auch als Freizeitpferd mit gehobenen Ansprüchen geeignet

Rabiosa [Mustang]
Sosox3, 19 Mai 2012
    • Sosox3
      Heute war ich wieder bei meinen Stuten. Erst war ich bei Forever und Rabiosa und nahm sie raus. Dann brachte ich sie erst auf die Weide.
      In der Zeit mistete ich ihre Boxen und nach der Arbeit sah ich auf die Uhr. Ich hatte eine Stunde gebraucht. Ein bisschen war ich ja schon stolz auf mich.Nachdem ich fertig war und den Mist zum Misthaufen gefahren hab war ich etwas am schwitzen aber egal. Kurz darauf nahm ich mirSchnullerkind und brachte sie ebenfalls auf die Weide. Sie wurde immer so nervös auf dem Weg zur Weide,aber sie war ja noch jung. Ein Lächeln huschte mir über's Gesicht als die kleine Junge Stute fast die zwei Großen umschmiss. Ich schloss das Tor hinter mir zu und dann nahm ich mir Lady Lu.Die äußerst ruhige Stute brachte ich zur Führanlage und nahm mir zur Sicherheit mal Forever von der Weide in die Führanlage mit. Rabiosa wieherte ihr nach und ich lächelte. Zafinaah nahm ich aus ihrer Box und sattelte sie. Sie sah mich mit großen Augen an und ich konnte mir das grinsen nicht verkneifen. Ich leitete heute eine Reitstunde an der Longe und so trenste ich sie zu ende und klinkte die Longe ein.Gut gelaunt ging sie neben mir her. In der Reithalle angekommen wartete schon das Mädchen. Ich setzte sie auf und ließ Zafinaah zwei-drei Runden Schritt gehen, dann ließ ich sie den Rest der Stunde lang traben. Dann , am ende brachte ich auch sie auf die Weide. Ich gab ihnen noch viel Heu in den Unterstand und sah nach dem Wasser. Den Zaun ging ich noch ab und sah das alles in Ordnung war. Zum Schluss fütterte ich sie und fuhr heim.
    • Sosox3
      Pflegebericht vom – 23.06.12
      Rabi's tolle Gangarten und ihr neues Zubehör

      So Rabi, jetzt bist du dran, dachte ich und stand an den Holzzaun gelehnt. Ich wartete bis sie auf mich zukam. Doch die einzigste die Kam war Cindy. Meine neue Dülmener Stute. Die kleine bekam ein paar Streicheleinheiten und graste dann weiter. Thieß hatte heute bei mir geschlafen und war also auch mit von der Partie. Immer noch müde nahm ich mir Rabiosa's Strick und ging zu ihr. Ich setzte mich vor sie und gähnte. Neugierig sah sie mich an und schnaubte leise. Ich klinkte den Strick ein und nahm sie von der Weide. Heute ging sie zügig und ich korrigierte sie öfters. Auf dem Heutigen Arbeitsplan stand Laufenlassen und neues Zubehör. Händchen haltend gingen Thieß und ich zur Reithalle. Wir nahmen und zwei Gerten und schon trabte sie in der Halle los. Aufgewühlt wie sonst was trabte sie um uns rum, immer im Zirkel. "Ruhig", sagte ich ruhig und schon ging sie im Schritt. Ich hörte nur ein kurzes Donnern und schon fing es an zu Schütten. Rabiosa galoppierte nun außer Rand und band und präsentierte uns ihre Gangarten. "Wow, die muss bald mal eingeritten werden", schmunzelte ich und sah zu Thieß. Nach circa 7 minuten nahm ich sie wieder ans Halfter und Thieß führte die Stute in Ihre Box. Dort versorgten wir zwei sie und verwöhnten die Junge Stute noch ein bisschen. Nach einer Weile gingen wir aus der Box und schlossen diese Hinter uns. Danach gingen wir in unseren Reitshop und kauften uns einen dunklen Westernsattel und eine neue Westerntrense. Ein Gebiss und ein Sattelpad waren auch noch drin. Diese brachte ich dann in ihren Spind.
      Mum kam und holte uns ab, fuhr uns dann ins Kino.
    • Sosox3
      Pflegebericht vom 08.07.12

      Freudig ging ich nachdem ich bei Cindy war zu Rabiosa und gab ihr eine Moehre. Ich war froh das sie heut endlich mal von selbst kam. Freundlich strich ich der Stute ueber's Gesicht und legte ihr dann langsam das Halfter auf. Anscheinend hatte sie heute einen guten Tag. Dann fuehrte ich sie in die Fuehrmaschine und liess sie dort fuer eine Viertelstunde. Etwas aengstlich sah sie sich um waehrend ich die Maschine anschmiss. Ich sah ihr noch ein weilchen zu und ging dann zu ihrer Box. Dort machte ich schon mal Kraftfutter und Heu fertig. Das Heu war ausgeschlickert und ich brachte es in einer Schubkarre in die Box um ihr hellblaues Heunetz zu fuellen. Fertig gefuellt ging ich dann zu Rabiosa und machte die Maschine wieder aus. Heute sollte es gewittern also brachte ich sie in die Box und knuddelte noch mit ihr. Fertig versorgt ging ich dann aus ihrer Box und verabschiedete mich von ihr.
    • Sosox3
      Pflegebericht vom 28.08.12

      Heute war ich mal bei Rabiosa. Die zickige Stute stand im Regen, nicht bei den anderen Stuten im Unterstand. Etwas gewundert hatte mich das denn Cindy und sie verstanden sich gut. Mit angelegten Ohren kam sie auf mich zu. Hatte eine Bisswunde am und an der Hinterhand. Ich schaute sie etwas geschockt an und hielt ihr dann eine Möhre hin. Langsam nahm sie diese aus meiner Hand und ich nahm sie ans Halfter. Anschließend nahm ich sie von der Weide und band sie in der Stallgasse, vor ihrer Box an. Sie stand ruhig da und ich merkte die leblosigkeit in ihren Augen. Ich ging schnell in die Sattelkammer und nahm mir Desinfizionsspray aus meinem Erste Hilfe Schrank. Ich ging wieder zu ihr und säuberte die Wunden. Danach desinfizierte ich diese und band die Stute wieder ab. Ich ließ sie in ihre Box und brachte ihr ein gefülltes Heunetz und ein bisschen Müsli. Dann knuddelte ich sie ausgiebig und ging wieder auf die weide zu den Anderen Stuten.
    • Sosox3
      Pflegebericht vom 02.10.12

      Heute war ich auch wieder dran meine Pferde zu pflegen.
      Rabiosa, meine Schimmelstute war als erste dran.
      Ich öffnete die Boxentür und hielt der Pferdedame eine Möhre hin.
      Genussvoll schlang sie diese runter und ich strich ihr währendessen über die Stirn.
      Dann stülpte ich ihr ihr Halfter übber ihren Robusten Kopf und band sie in der Stallgasse an.
      Ihre Putzbox hatte ich davor schon mitgenommen und so begann ich sie zu putzen.
      Am Bauch und an der Flanke schien sie kitzeligzu sein und schnappte nach meiner Hand.
      Traf allerdings nicht.
      Fertig geputzt nahm ich ihren Longiergurt und eine Satteldecke.
      Ihre Trense noch dazu.
      Ich legte sanft die Satteldecke auf ihren Rücken und den Longiergurt machte ich gleich danach drauf.
      Anschließend trenste ich die Stute auf und führte sie zum Reitplatz.
      Dort angekommen machte ich die Longe an die Trense und ließ die Stute im Schritt ein paar Runden gehen dann im Trab und anschließend auch ein bisschen im Galopp ehe ich die Hand wechselte.
      Auf der Linken Hand ließ ich sie Schritt-Trab übergänge machen, also ließ ich sie Vorwärts/Abwärts Arbeit machen.
      Dann ließ ich die Longe weg und ich setzte mich auf ihren Rücken, wo ich sie einwenig herum laufen ließ.
      15 Minuten später stieg ich ab und kratzte ihr die Hufe aus ehe ich sie wieder in die Box ließ.

      Zum Schluss gab ich ihr Heu und ein bisschen Kraftfutter ehe ich noch mit ihr Knuddelte und dann aus der Box ging.
    • Sosox3
      Sammelpflegebericht vom – 17.11.12

      Heute war ich bei meinen Stuten. Zuerst ging ich zu Baremore's Holy Boy. Der Hengst stand dösend in seiner Box und reckte erst den Kopf als ich die Box öffnete. Ich stülpte ihm sein Halfter auf und nahm ihn mit auf die Koppel. Dort ließ ich ihn vom Strick und hängte diesen am Weidezaun auf.
      In der Zwischenzeit mistete ich seine Box aus und streute auch schon wieder neu ein. Dann füllte ich sein Heunetz mit Heu und hing es in seiner Box auf. Dann füllte ich seinen Futtertrog mit Hafer, Pellets, Äpfeln und Möhren und machte mich auf zu Masterpiece. Der Trakehner kam sofort und ich nahm ihn nach der Begrüßung ans Halfter. Dann führte ich auch ihn auf eine der Weiden und mistete seine Box, streute sie ein und machte sein Heu und sein Futter fertig. Dann brachte ich Del Fuerte, Brownie, Rocky, Zottel, Nobody und Ari ebenfalls auf die Weiden um deren Boxen zu misten, ihr Futter fertig zu machen und auch ihre Heunetze aufzuhängen. Ari hatte eigentlich schon eine neue Besitzerin doch ich sollte ihn noch ein wenig auffrischen.
      Dann brachte ich Del Fuerte, Brownie und Nobody in die Führanlage. Dort blieben sie circa eine Halbe Stunde ehe ich sie wieder in die Box ließ. Die anderen brachte ich direkt in die Box. Wobei ich Holy sattelte und mit ihm weiter seine Dressurlektionen übten. Nach ca. einer Stunde waren wir fertig und ich brachte ihn in seiner Abschwitzdecke in seine Box. Alle Pferde fingen an zu fressen. Dann ging ich zu meinen Stuten. Da Zafinaah schon versorgt worden war, ging ich gleich zu Rabiosa, meiner Mustangstute. Die Stute begrüßte mich freundlich und ich gab ihr ein Leckerli. Ich brachte sie in die Halle und ließ sie laufen. Ein paar Mal scheuchte ich sie und sie buckelte oft, doch ich wusste das sie diese Bewegung brauchte. Dann brachte ich sie auf die Weide und machte ihre Box und ihr Futter fertig. Dann ging ich zu Cindy und ließ sie direkt auf die Weide, ebenso Acacia und Rockabella, da sich die drei gut verstanden. Weizenfeld wollte ich heute nicht nur auf die Weide Stellen ,sondern sie Longieren. Prinsessa sollte eingeritten werden also longierte ich sie auch. Ich ging zu Weizenfeld und machte sie Longierfertig. Die Stute begann schon wieder zu Zicken."Ist gut jetzt", sagte ich und patschte ihr an die Schnauze ehe wir in die Halle ging. Dort longierte ich sie im Schritt, Trab und im Galopp auf jeder Hand. Das gleiche machte ich bei Prinsessa. Dann brachte ich auch sie auf die Weide und mistete deren Boxen und machte ihr Heu fertig. Nachdem alles fertig war, brachte ich sie alle wieder in deren Boxen. Dann verschwand ich vom Hof.
    • Shara
      Hufschmiedbericht Everspring Ranch
      Zafinaah, Rabiosa, Acacia, Rockabella

      Heute sollte ich zu einigen von Sosos Pferden gehen und sie behandeln. Ich hatte mir auf einem Zettel aufgeschrieben, wer alles brauchte, und packte Zuhause alle nötigen Sachen ein. Dann fuhr ich los und einige Minuten später kam ich auf ihrem Hof an. Sie hatte die Pferde schon am Putzplatz angebunden und ich holte meinen Koffer aus dem Auto. Als erstes nahm ich mir Zafinaah vor, die sofort ihren Kopf aufmerksam zu mir streckte, als ich ihren vorderen Huf hob. Bei ihr sollte ich korrigieren, ausschneiden und an ihren vorderen Beinen ein Kunststoffbeschlag anbringen. Diese Beschläge waren erst recht im Winter notwendig, da er verhindert, dass das Pferd leicht rutscht. Ich nahm also ihren Huf und nahm den Auskratzer und eine spezielle, feine Bürste, um den Huf besser reinigen zu können. Ich kratzte den groben Dreck heraus und mit der Bürste den Staub, dann mit der anderen Bürste den restlichen Dreck genauer entfernen, auch der Dreck, der sich auf dem Strahl lagerte. Dies wiederholte ich bei allen vier Hufen. Dann kam das korrigieren dran. Bei vielen Hufen musste ich nicht korrigieren, nur bei einem vorderen und einem hinteren musste ich ein paar überstehende Teile wegschleifen. Dann holte ich die Kunststoffeisen und erhitzte sie ein wenig, formte sie richtig und setzte sie dann mit Nägeln ein. Das machte ich auch bei dem anderen vorderen Bein und ich testete kurz, ob das Eisen nicht verrutschte oder nicht gut lag. Als alles okay war, nahm ich mir Rabiosa vor, bei der ich nur korrigieren und ausschneiden musste. Sie schnappte kurz nach mir, aber als ich ihr ein Leckerli anbot, kaute sie es genüsslich und so lenkte ich sie ein wenig von mir ab. Ich nahm ich mir wieder den Hufkratzer und die Bürste und wiederholte das ganze, bis ihr Huf komplett sauber war. Da die meisten Hufe von ihr von außen auch dreckig waren, holte ich ein leicht feuchtes Tuch und machte die Hufe von außen sauber. Dann korrigierte ich ihre Hufe mit der Feile. Bei ihr musste ich alle vier raspeln, da die Hufe recht abgenutzt waren. Soso erklärte mir kurz, dass sie oft auf der Weide war und sich dort austobte, daher waren ihre Hufe meist leicht abgebrochen. Dann ging ich zu Acacia, die total ruhig da stand und, als ich ihren Huf auskratzte und bürstete, mich nur kurz beschnüffelte. Artig hob sie all ihre vier Hufe und auch beim Korrigieren war sie sehr ruhig, nur ein paar mal schaute sie, was ich denn da machte. Dann holte ich wieder zwei Kunststoffbeschläge und passte sie ihrer Hufform an, setzte sie auf und befestigte sie. Auch bei ihr testete ich, ob die Hufe richtig saßen, nicht verrutschten oder das Pferd störten. Dann ging ich zu meinem letzten Kandidat, Rockabella. Auch bei ihr sollte ich ausschneiden, korrigieren und Kunststoffbeschläge einsetzen. Sie war leicht zu behandeln und sehr ruhig, ab und an zog sie zwar ihren Huf zurück, aber daran war ich gewöhnt. Ich kratzte ihre Hufe aus, bürstete sie, korrigierte sie mit der Feile und holte dann die Kunststoffbeläge, passte sie an und befestigte sie, testete kurz, ob alles richtig saß, und sagte dann Soso, dass sie mir bescheid sagen sollte, wenn die Hufeisen abfallen oder sonstiges mit dem Huf passiert. Ich verabschiedete mich dann und packte meine Sachen, stieg ins Auto und fuhr wieder nach Hause.
      [3278 Zeichen | © Shara]
    • Sosox3
      Pflegebericht Rabiosa – März 2013


      Die sanften Strahlen der aufgehenden Morgensonne weckten mich durch das minimale Kitzeln meiner Augenlider. ‚8:3o‘ zeigte mein Solarwecker an und ich schob langsam meine Beine über die Matratze meines Bettes, ehe ich mich aufrappelte. Verschlafen rieb ich mir meine noch ein wenig verklebten Augen und öffnete weit meinen Mund zum Gähnen. Nur zögerlich stand ich auf und sah mich in meinem Unaufgeräumten Zimmer um. Das erste was mir auffiel was ich heute hätte anziehen könne war meine Schwarz-türkise Reithose welche auf meinem Boden lag. Hmm, warum nicht, dacht ich mir und zog sie mir über meine Schmalen, aber nicht zu schlanken Beine. Ich war froh eine Reithose in unseren Stallfarben gefunden zu haben. Ich zog mir noch rasch einen Brombeerfarbenden Hoodie an und kämmte mir im Anschluss meine Haare, welche ich schließlich zu einem Pferdeschwanz geschlossen Trug. Dann ging ich runter in Unsere Kücheninsel und machte mir eine Müslischüssel voller Kellogs. Diese kaute ich genüsslich und traf Mum an. "Wenn du möchtest fahr ich dich vor dem Einkaufen zum Stall", sagte sie noch ein wenig verschlafen, war aber schon fertig gemacht. Ich nickte zur Bestätigung lächelnd. Na wenigstens muss ich nicht zu Fuß dahin laufen, dacht ich mir erleichtert. Ich machte mir noch ein paar Brote fertig um sie am Stall essen zu können und packte eine 1,5 l Wasserflasche in meinen Schwarzen Dakine Ranzen. "Bist du schon fertig? ‚Dann geh du schonmal ans Auto und setz dich rein", bot sie mir an und hielt den Autoschlüssel hin. Ich schnappte mir diesen und setzte mich ins Auto. Dann wartete ich noch ca. 5 Minuten ehe sie kam und losfuhr, geradewegs in Richtung Stall.
      "So, ich lass dich hier mal raus, wann soll ich dich dann abholen?", fragte sie mich ehe ich aussteigen konnte. Ich sah zu ihr und antwortete: "So gegen 16 Uhr wär mir lieb." Sie nickte. Ich stieg aus und schloss die Schwarze Tür des Pick-Ups hinter mir. Schnell legte ich meine Tasche im Reitstübchen ab und ging zu meiner Mustangstute in den Stall. Dort angekommen begrüßte Rabiosa herzlich und strich ihr über ihr helles Fell, welches langsam wieder seidiger und nicht mehr so Flauschig wurde. Rabiosa stupste mich freundlich mit ihrer weichen Schnauze an. Man was bin ich glücklich das sie langsam Vertrauen zu mir aufbaute. Es hatte so lang gedauert bis ich sie anfassen konnte. Ich hielt ihr eine etwas längere und Dickere Möhre hin welches sie gerne als Begrüßungsgeschenk annahm. Dann nahm ich mir ihr Türkises Halfter, welches seinen Platz an der Vorderseite ihrer Box hatte und nahm sie an dieses. Ich führte die heute gut gelaunte Stute aus der Box und band sie in der breiten und hellen Stallgasse an. "Warte kurz, Maus. Ich komm gleich wieder, ich hol nur grade die Putzbox und dann machen wir dich schick", sagte ich liebevoll zu ihr und machte mich schon auf den Weg. In der Sattelkammer nahm ich mir nicht nur ihre Putzbox sondern auch gleich ihre Longiersachen , welche Trense, eine Türkise Schabracke und ein Longiergurt waren, mit und ging wieder zu der Scharrenden Stute. "War es so langweilig ohne mich", neckte ich die Stute und klopfte ihr den Hals. Draußen war schönes Wetter und es schien die Sonne. Eine Herrliche Wärme durchströmte das nahgelegene Waldgebiet und unseren Hof. Es waren gute 12° angesagt und so entschied ich mich statt in die Halle auf den Platz zu gehen. Heute wollte ich weiter mit ihr an der Longe arbeiten um sie gut für das Einreiten zu Stärken. Ich nahm mir aus der Putzbox den Striegel und entfernte mit ihm den Groben Dreck aus ihrem feinen Fell, ehe ich mir die Kardätsche dazu nahm um auch den Feinen Dreck zu entfernen. Ihr weißes Fell glänzte soweit ich sehen konnte und schon hatte ich die Bürste für das Langhaar in der Hand und kämmte dieses. Dann nahm ich mir den Hufkratzer und kratzte alle Vier Hufe aus. Ich war zufrieden mit ihr und lobte sie dafür dass sie die Beine nun freiwillig hob. Zu guter Letzt trenste ich sie auf und sie nahm nach ein paar Anläufen auch ihr Gebiss an. Die Türkis-Schwarze Schabracke legte ich sanft auf ihren Rücken und legte den Longiergurt darauf. Langsam zog ich den Gurt zu und schon gingen wir zu zweit auf den Reitplatz. Dort ließ ich sie erst mal ein paar Runden im Schritt gehen, dann gurtete ich nochmal nach. Ich schnalzte mit der Zunge und schon setzte Rabiosa sich wieder in Bewegung. Nach guten 7 Runden im Schritt lies ich sie dann antraben. Sie hatte einen Schönen Trab, gleichmäßig und Taktklar. Ich ließ sie noch ein wenig im Trab laufen, ehe ich die Schritt- Trab Übergänge mit ihr übte. Sie beherrschte sie zwar gut aber üben konnte man ja trotzdem noch.
      Bald würde sie eingeritten werden und mit mir auf ihrem Rücken über die Felder galoppieren. Diesen Monat sollte noch der Tierarzt kommen und alle Pferde impfen. Erst dann würde sie Turniere Starten können, aber erst in einem Alter von 5-6 Jahren. Nach ein paar Übungen ließ ich sie dann auf die Weide und dort konnte sie auch gleich Rumtoben. Ich blieb noch ein wenig um ihr Futter fertig zu machen und ihr Heunetz gleich dazu. Gegen Ende brachte ich die Stute wieder in ihre Box und lobte sie erneut für den Heutigen Tag.
    • Sosox3
      Umzug ins Neue Heim – März 2013


      Heute war es soweit. Der Umzug in einen Neuen Stall stand an und ich freute mich so richtig drauf. Alle meine Pferde würden mitkommen in die neue Heimat und ich würde mit dem Bus in die Schule fahren müssen. Ich war zwar noch nicht daran gewöhnt, doch das würde ich müssen. Unsere Möbel und unser Gepäck lag alles geordnet und ordnungsgemäß in den Zimmern verstaut und wartete nur noch darauf ausgepackt zu werden. Diesmal durfte ich mein Zimmer selbst einrichten. Es war so wie ich es immer haben wollte.
      Nun waren die Pferde an der Reihe. 5 Pferde hatten in einem unserer Beiden Großen Hänger Platz und Mum und Dad transportierten sie von dem Alten Stall in den Neuen. Ich fuhr bei Mum im Auto mit um am Ende die Pferde auszuladen und in die Boxen zu stellen um sich einzugewöhnen. Die Boxen waren gut mit Stroh ausgelegt. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Unser neues Anwesen war riesig. Das erste was man sehen konnte von den Parkplätzen aus waren die großen Stallungen und der kleine Innenhof des Stalles. Der Springplatz war auch gut sichtbar, ebenso die große Halle. Die Weiden waren soweit ich wusste hinter den Ställen und sollten fruchtbar sein. Ich freute mich schon auf die Sonne, doch das konnte man bei dieser Wetterlage knicken. Schnee war angesagt, und das für die nächste Woche mit Gradzahlen bis in den zweistelligen Minusbereich.
      Schneeüberdeckt sah der Hof schon toll aus. Doch wie würde es im Sommer sein? Ich war begeistert von dem Stall. Ganze 90 Pferde konnten wir beherbergen, jedoch wollte ich nicht so viele wegen der ganzen Pflege. Da würden ein paar sicherlich untergehen.
      Das erste Pferd welches ich auslud war Zafinaah, meine Vollblut Stute. Mit geweiteten Augen und geblähten Nüstern sah sie sich aufgeregt um. Ein schrilles Wiehern, welches aus der Kehle des Pferdes kam durchbrach die Stille. "Ist ja gut, kleine", redete ich auf die Stute beruhigend ein. "Warum erschreckst du uns alle so?", grinste ich und sah sie an. Nach ein paar Minuten legte sich ihre Aufregung und ich führte sie in die Erste der leeren Boxen, welche für die Pferde bestimmt waren. Mit einem schwarzen Edding schrieb ich an das Boxenschild in großen Druckbuchstaben ‚ Zafinaah‘ und schloss die Box hinter der Stute wieder. "Ich lad noch die anderen aus, okey. Dann holen wir die Restlichen und die Herde ist komplett", erklärte ich der Stute lächelnd und als hätte sie es verstanden brummelte sie tief, so wie ein Hengst.
      Ich ging wieder in Richtung Pferdehänger aus dem ich Zafinaah ausgeladen hatte und sah mich kurz um. Ich ging zu Rabiosa und band sie ab. Führte sie dann langsam rückwärts und wendete in einer engen Wendung im Hänger so, dass sie mit dem Kopf nach vorne neben mir rausgehen konnte. Etwas zügiger als ich es gewohnt war, führte sie eher mich in den Stall. "Langsam", sagte ich bestimmend und die Stute hörte hervorragend auf das Kommando. In einem Gemütlichen Schritt schlenderte sie neben mir in den Stall und sah sich um. Als sie Zafinaah bemerkte begrüßten sie sich wiehernd, als hätten die zwei Trantüten sich Tagelang, gar Monatelang nicht gesehen. Das sind mir zwei, dachte ich und ein Grinsen huschte über mein blasses Gesicht. Das kühle Nass durchströmte das Gemäuer des Stalles und der Schnee überdeckte das gesamt Anwesen. Und das ist mein Hof, schwärmte ich in Gedanken und lächelte. "Ich geh mal die anderen Holen", sagte ich zu den zwei Stuten und machte mich erneut auf den Weg zum Hänger und nahm mir die zwei Hengste aus dem Hänger. Mit einem an jeder Hand ging ich ein paar Boxen weiter Rein. Ich halfterte sie ab und brachte auch meine Restlichen Pferde in die Jeweiligen Boxen und gab ihnen allen Futter.
      Mom und ich fuhren nach Hause. Sie hatte die Neue Sattelkammer eingeweiht und all das Zubehör geordnet. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Erst hatten wir die Möbel und die ganzen Kisten zu uns nach Hause gefahren und den LKW entladen. Dann haben wir die Pferde transportiert. Wir legten uns auf unsere Matratzen und schliefen. Nix war ausgepackt. Alles noch in den Kartons. Weder mein Bett noch die Möbel meiner Eltern waren aufgestellt. Und da es in der Nacht geschneit hat und circa 18 cm Neuschnee runterkamen wurde alles ein wenig schwerer. Die Nacht schlief ich unruhig. Es war noch ungewohnt in dem Neuen Haus. An den Gedanken von fast allen Abschied genommen zu haben, kränkte mich. Vielleicht ein wenig zu tief.
    • Sosox3
      Bald waren wir dran und ich war ziemlich aufgeregt, ebenso Rabiosa, meine Mustangstute, welche heute zu ihrer Ersten Körung ging. Ich kraulte ihr noch einmal sanft das Ohr ehe auch schon der Lautsprecher knisterte. „Und nun kommen unsere nächsten Teilnehmer: Rabiosa, eine 5 Jährige Mustangstute geführt von Rachel Wincox.“
      Und das war unser Zeichen. Ich zupfte kurz am Strick ehe die Helfer uns das Tor öffneten und schon trabten wir in die riesige Reithalle zum X. Die Musik ertönte kurz bevor wir die Halle betraten und schon grüßten wir bei X angekommen. Ich murmelte Rabiosa ein paar aufmunternde Worte zu und sie spitzte die Ohren. Die sonst so Zickige und mürrische Stute hatte mich als ihren Partner akzeptiert und folgte mir nun im Schritt den Weg bis zum Ende der Halle, wo wir rechts abbogen und um die Ecke gingen und die lange Seite weiter gingen um bei X vorbei zuhuschen und die Ganze Bahn im Wechsel zu gehen um den energischen Schritt von Rabi auf der anderen Hand zu zeigen. Sie schnaubte einmal auf, dann trabten wir auf dem unteren Zirkel wo uns Trabstangen bereit gelegt wurden und trabten zwei Runden auf der Rechten Hand, und dann zwei Runden auf der Linken um den Zirkel im Wechsel zu vollführen.
      Ihr Trab war Raumergreifend und trittsicher, ebenso stark wie es zu scheinen vermochte. Schließlich band ich sie vom Strick los und und motivierte sie zum Galoppieren welches sie gleich verstand und los preschte. Sie galoppierte die ganze Bahn entlang und buckelte ein mal vor Freude ehe ich sie auch schon zum Handwechsel bewegte, den sie gut umsetzte. Die Schimmelstute mit dunklem Langhaar war was besonderes denn es gab so wenige Mustangs, und doch wollte ich beginnen mit ihr zu züchten. Deswegen lag mir was an dieser Körung. Als wir fertig waren führte ich sie noch eine kleine Runde im Schritt und verabschiedeten uns bei X bei den Richtern und führte sie Raus.
      Sie war ein wenig geschwitzt und ihre Ohren spielten. Ich klopfte ihr den Hals und gab ihr zum Lob einen Apfel ehe wir auf die Resultate warteten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    19 Mai 2012
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    Kommentare:
    17
  • Rabiosa
    ♣--------------------------------------♣
    Abstammung

    Mejorano x Sulfur
    Unb. x Unb. | Ubk. x Ubk.
    ♣--------------------------------------♣
    Exterieur

    Rasse Mustang
    Geschlecht Stute
    Alter 7 Jahre [30.03.2008]
    Stockmaß 1.47 m
    Fellfarbe Schimmel
    Abzeichen -

    ♣--------------------------------------♣
    Interieur & Beschreibung

    Gutartig | Brav | Neugierig | Ruhig

    Morgaine ist eine ausgeglichene und gutartige Stute. Sie macht keinerleih Probleme und fügt sich in der Herde nahtlos ein. Sie ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen.
    ♣--------------------------------------♣
    Gesundheit & Wohlbefinden


    Gechippt [x]
    Letzte Impfung 25. 06.2015
    Letzte Wurmkur 25.06.2015

    Beschlagen [Nein]
    Letztes mal Ausgeschnitten **.**.****
    Letztes mal Geprüft **.**.****
    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten
    Besitzer Rachel Wincox
    VKR Stelli
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 1940 Joellen
    ♣--------------------------------------♣
    Qualifikationen


    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz A
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E

    ♣--------------------------------------♣
    Ausbildungsstand & Zuchtdaten


    Eingeritten [x]
    Eingefahren [ ]
    Potential Dressur, Barock, Zirzensik

    Gekört/Gekrönt [Nein]
    Eingetragene Zucht Last Base Ranch
    Gencode ?? ?? ?? ??
    ♣--------------------------------------♣
    Zu den Schleifen


    [1] 202. Distanzturnier

    Zu dem Zubehör


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