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Rabenkönigin l Deutsches Reitpony

[center]* ~ * ~ *[/center] [center][size=6][font=courier new,courier,monospace][color=#000066]Rabenkönigin[/color][/font][/size] [font=courier new,courier,monospace][i][size=4]Abstammung[/size][/i][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]von:[/b] Schwarzer Schatten[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]aus der:[/b] Dunkle Fürstin[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i]Daten[/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Geburtsdatum:[/b] 2006[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Geschlecht:[/b] weiblich[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Rasse: [/b]Deutsches Reitpony[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Fellfarbe:[/b] Rappschecke [/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i]Beschreibung[/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4]"Rabi" hat eine sehr bewegte Vergangenheit hinter sich. Von ihrem mysteriösen, von Gruselgeschichten umwobenen Geburtsort, das Gestüt eines geheimnisvollen Grafens, über Verwahrlosungen bis hin zu Misshandlungen und herzlosem Herumreichen hat die junge Stute schon alles mitgemacht. Das bemerkt man natürlich auch an ihrem Charakter. Auch wenn man es ihr nicht ansieht, sie ist momentan von Misstrauen, Angst und Unsicherheit durchwoben und äußert dies oftmals durch Unberechenbarkeit oder Bösartigkeit. Ihr Herz ist jedoch gut; wenn man ihr all das verzeiht, geduldig bleibt und ihr die Zeit und das Wohlfühlgefühl gibt, welches sie braucht, kommt genau das zum Vorschein und das verstörte Pony dankt mit blindem Vertrauen, grenzenloser Liebe und ewiger Treue.[/size][/font] [i][font=courier new,courier,monospace][size=4]Qualifikationen[/size][/font][/i] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Dressur: [/b]E[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i][b]Springen:[/b] E[/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i][b]Military:[/b] E[/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i][b]Galopprennen:[/b] E[/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i][b]Distanz:[/b] E[/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][i]Allgemeines [/i][/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Besitzer:[/b] Dia[/size][/font] [font=courier new,courier,monospace][size=4][b]Erstellt von:[/b] Mimiichelle [b]Umgemalt von:[/b] rawr [b]Vorkaufsrecht:[/b] rawr[/size][/font][/center]

Rabenkönigin l Deutsches Reitpony
Dia, 7 Okt. 2012
    • Dia
      Pflegebericht 1: Ankunft

      Völlig aufgeregt verliess ich an diesem Samstagmorgen meine Wohnung und setzte mich in mein Auto. Vor Nervosität hätte ich fast den Border Collie Rüden Geronimo vergessen! Dieser sah mir verdutzt zu, wie ich am Zündschlüssel drehte. Zum Glück sah ich ihn im Rückspiegel, stieg nochmals aus und öffnete den Kofferraum. Sofort sprang der Rüde hinein. Nun konnte es endlich losgehen.
      Ich fuhr nun zu einer Freundin, um den Pferdeanhänger abzuholen. Sie stand glücklicherweise schon draussen, als ich bei ihr vorfuhr. Gemeinsam montierten wir den Hänger.
      Heute war ein besonderer Tag – Ich würde zu Chequi fahren, wo ich vor gut zwei Wochen mein Traumpferd gefunden hatte. Rabenkönigin hiess die Gute und war ein sechsjähriges deutsches Reitpony mit einem speziellen Anstrich: Ein Rappschecke.
      Was mir die Besitzerin erzählt hatte, waren ihre Erfahrungen mit Menschen bisher überwiegend schlecht gewesen. Der Stall, in welchem sie geboren wurde hatte einen äusserst schlechten Ruf und Rabenkönigin musste schon einiges erlebt haben. So wie ich sie kennenlernte war sie sehr misstrauisch und zog sich oft zurück. Vielleicht war es genau das, was mich zum Schluss zum Kauf bewegte: Es war eine Herausforderung. Ich spürte, dass aus der sportlichen Stute noch etwas werden könnte. Nachdem die AKU gut verlaufen war, stand dem Kauf nichts mehr im Wege.
      Doch nicht nur Rabenkönigin würde heute in ihr neues Heim einziehen. Ein kleiner Kumpan würde sie begleiten: Der kecke Falabella-Hengst Inside. Als ich mir Rabenkönigin anschaute, hatte ich mich auch gerade in den neugieren Kleinen verliebt. Er würde allerdings noch unters Messer müssen, da meine Idee war, dass Inside und Rabenkönigin zusammen eine Doppelboxe mit Auslauf beziehen könnten.
      Nun, das war mein Plan und nun würde ich zur Tat schreiten. Gerade war ich auf Chequis Hof eingefahren und parkte den Hänger auf dem gepflasterten Vorplatz. Es war ein nettes kleines Anwesen. Ich stieg aus und begab mich auf die Suche nach der Chefin, welche ich im Wohnhaus neben dem Stallgebäude fand. Sie begrüsste mich freundlich und ging mit mir sogleich in den Stall. Dort warteten die beiden Ponys bereits herausgeputzt, ihre Mähne war sogar eingeflochten worden.
      Chequi holte aus der Futterkammer einen Eimer gefüllt mit Hafer und drückte ihn mir in die Hände. «Könntest du den in den Hänger stellen? Dann nehme ich Inside aus der Boxe und komme gleich nach.» Ich nickte und tat wie mir geheissen. Inside schnaubte nervös als er den Hänger erblickte. Es war aber kein Problem, den Hengst zu verladen. Er frass gierig sein Hafer und liess sich nicht stören. Nun war Rabenkönigin an der Reihe: Auch sie beäugte den Hänger misstrauisch und blieb zuerst wie angewurzelt vor der Rampe stehen. Mit gutem Zureden und Bestechungsmitteln setzte sie dann schliesslich die Vorderhufe auf die Rampe. Es dauerte noch einige Zeit, bis sie ganz im Hänger stand. Auch sie nahm dann ein Maul voll Hafer, trat aber immer noch aufgeregt hin und her. Ich bedankte mich bei Chequi für ihre Hilfe und sie überreichte mir die Pässe für die beiden. Ich versprach, mich wieder zu melden und fuhr dann vom Hof.

      Die Fahrt verlief mehr oder weniger ruhig. Zwar hörte ich ab und zu Gestampfe, doch als ich beim Pensionsstall ankam und nach den beiden schaute, schien alles in Ordnung zu sein.
      Die Freundin, welche ihr Pferd ebenfalls in diesem Pensionsstall eingestellt hatte, kam mir zu Hilfe. Der Stallbesitzer wies mir zwei Boxen mit Auslauf zu, welche für meine Pferde gedacht waren. Wir luden zuerst Rabenkönigin aus, da ich vermutete, Inside würde alleine im Hänger weniger Radau machen als Madame. Sie tänzelte nervös und ich musste aufpassen, dass sie mich nicht durch die Gegend schleifte. Ich beförderte die Gute gleich in ihre Boxe, damit sie sich abreagieren konnte. Sie war von der Fahrt ein wenig nassgeschwitzt. Da ich Angst hatte, sie würde sich bei dem Herbstwetter verkühlen, warf ich ihr noch schnell eine Abschwitzdecke über. Nun war Inside an der Reihe, der trotz seines Gemüts bereits im Anhänger tobte. Ich band ihn zackig los und brachte ihn in zu seiner Boxe, die sich am anderen Ende des Stalls neben einem Wallach befand. Auch Inside hatte geschwitzt, doch bei seinem dicken Ponyfell fürchtete ich weniger, dass er sich erkältete.
      Der Pensionsstall war wirklich ein Traum. Ich hatte Glück, zwei Boxen ergattert zu haben. Der Stall verfügte über eine kleine Reithalle und einen grossen Reitplatz. Dazu waren genügend Koppeln vorhanden und die Pferde genossen, wenn es das Wetter zuliess, jeden Tag Weidegang. Die Infrastruktur gefiel mir sehr gut und ich hatte nur Positives gehört. Ich hoffte, dass meine beiden Pferde sich gut akklimatisieren konnten. Nun war auch ich wieder stolze Pferdebesitzerin und wollte es mir nicht nehmen lassen den beiden Hübschen noch eine Weile Gesellschaft zu leisten.
    • Dia
      Pflegebericht 2: Erstes Training

      Der kalte Wind blies mir entgegen als ich aus meinem Wagen stieg. Schlagartig hatte sich der Herbst zum Winter verwandelt. Ich hatte am Morgen meine Wintersachen aus dem Keller geholt und war dann dick eingepackt in den Stall gefahren. Ich wollte mich nämlich um meine beiden Ponys kümmern.
      Rabi und Inside standen in ihrer Doppelboxe und hoben den Kopf, als ich in den Stall kam. Ich begrüsste die beiden und beschloss, mich zuerst um Rabenkönigin zu kümmern. Die Stute liess sich gut aufhalftern und folgte mir zum Putzplatz. Ich band sie an und holte das Putzzeug. In der letzten Zeit hatte sich die Bindung zwischen Rabi und mir verbessert. Die Stute war anfangs sehr zurückhaltend und manchmal sogar auch aggressiv gewesen. Ich fand es schwierig, mit ihr zu arbeiten, da sie aus Angst reagierte und sehr sensibel war. Doch jetzt hatte ich sie etwas besser kennengelernt und konnte ihre Reaktionen etwa abschätzen. Ich beschloss, heute in der Halle mit ihr zu arbeiten. Ich striegelte das gefleckte Fell der Stute und bürstete sie anschliessend ab. Sie blieb ruhig stehen und liess die Prozedur über sich ergehen. Nur am Bauch war sie immer etwas heikel und hob drohend das Bein. Doch mit etwas Geschick und Zureden liess sie sich auch dort anfassen.
      Ich holte dann Sattel, Zaum und Gamaschen und machte Rabenkönigin fertig fürs Training.

      In der Halle führte ich die Stute einige Runden Schritt und zog den Gurt immer wieder ein Loch fester. Ohne Hektik schwang ich mich in den Sattel und liess Rabi im Schritt loslaufen.
      Nach einer ausgiebigen Schrittphase nahm ich die Zügel kürzer, probierte einige Seitengänge aus, die mal besser, mal weniger gut klappten. Danach trabte ich Rabi an. Die Stute ging sehr eilig und wehrte sich gegen den Zügel. Ich wendete auf einen Zirkel ab und versuchte, Ruhe in die Arbeit zu bringen. Mit der Zeit entspannte die Stute sich, ihr Hals sank in die Tiefe, der Rücken wölbte sich ein wenig auf. Sie war immer noch sehr sensibel aufs Bein, weshalb ich immer konstant trieb, um keine Überreaktion hervorzurufen.
      Im Galopp begann wieder dasselbe Spiel. Ich sass ruhig im Sattel und versuchte ohne Hast und Ziehen die Stute zu einem gleichmässigen, ruhigen Galoppsprung zu bringen. Als mir dies schon besser gelang, übte ich noch einige Übergänge vom Galopp zum Trab und wieder zurück und legte ab und zu eine Schrittpause ein. Nachdem Rabi einmal wunderschön auf den Punkt angaloppiert war, beschloss ich das Training für heute sein zu lassen.
      Am langen Zügel lief die Stute schritt.
      Nach einer Viertelstunde stieg ich ab und ging mit dem Pferd zurück zum Stall. Dort nahm ich Rabi das Sattelzeug ab, bürstete sie kurz ab und brachte sie dann zu ihrer Box zurück, wo Inside schon wartete.
    • Jackie
      Verschoben am 21.08.2013 um 11:48Uhr
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Dia
    Datum:
    7 Okt. 2012
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