Cooper

| Quiet Giant ♀ | EVB | 13p. |

Dressage Horse

| Quiet Giant ♀ | EVB | 13p. |
Cooper, 14 Juni 2018
Rinnaja, Cascar, Ofagwa und 6 anderen gefällt das.
    • Cooper
      Stufenerhöhung Rennen (E/A)
      Rennbericht \\ 2435 Zeichen \\ © Cascar
      Heute bin ich zu Besuch bei Cooper, deren Vollblutstute Quiet Giant ich möglichst schnell im Rennen trainieren soll.Als ich gemeinsam mit Maria, der zweiten Ausbilderin der Winterscape Stables, auf dem Hof halte, ist dort noch alles ruhig. Das Wetter spielt indes bisher mit: bis auf einige Wolken ist der Himmel blau und die Temperatur mit glatt 22°C optimal für das Renntraining. Wir zögern kurz und suchen dann zuerst einmal die Auftraggeberin, die uns wiederum nach einer erfreuten Begrüßung zum Pferd bringt. Quiet ist, wie ihr Name sagt, eher zurückhaltend, aber freundlich und kompromissbereit. Während der Säuberung von Hufe und Fell bleibt sie entspannt und lässt alles mit sich machen - einzig ruckartige Bewegungen in Kopfnähe mag sie nicht so, aber damit kann ich leben.
      Sobald Quiet geputzt und gesattelt ist, legt sie sogar eine gewisse Vorfreude auf das Rennen dar.Wenig später longiere ich die Stute vor der Startbox. Sie keilt nun übermütig nach den nervenden Fliegen aus und ist allgemein fixiert auf den ebenen Sandboden hinter dem Gitter. Als Maria übernimmt, ziehe ich mich im Stall fix um, um dann den schmalen Rücken des Hottas zu besteigen. Meine Freundin bringt uns in das dunkelgrüne Metallgestell, Cooper nimmt im Turm platz und mustert abwechselnd die Stoppuhr und uns.
      Ich lasse mir Zeit, nehme die Zügel auf und beachte die entsetzlich angespannten Schultern meines Pferdes nicht.
      Dann ertönt das Klingeln und es geht los. Mit einem gewaltigen Schnauben schießt Giant aus der Box und lässt sich sofort willig an die innere Bände bugsieren. Sie kurz zu halten ist schwer, meine Arme schmerzen und das Hotta beginnt jetzt schon zu schwitzen.
      Unablässig geht es geradeaus, wir verlassen die Kurve und biegen auf die Zielgerade. Nach weiteren quälenden zehn Sekunden gebe ich meinem Pferd die Zügel vor und lasse sie im sicheren, gestreckten Renngalopp die Ziellinie überqueren.
      Maria ist kurz darauf da und erhascht einen Zügel. Die Stute tänzelt, sie hat Blut geleckt. Ich steige zügig ab, lobe Quiet und schicke sie mit ihrer Führerin zu Cooper, die die Beiden wiederum in den Stall beordert.
      Dann kommt die Pferdebesitzerin auf mich zu, wir klären, dass Giants Zeit mehr als gut war und dass das liebe Tier mit dem richtigen Training zweifellos bis zur Stufe M aufsteigen könnte.In dem Kontext geht es in den Stall, wo Cooper bei ihrem Hüh bleibt und wir zwei uns nach den Eintragungen verabschieden.

      Trainingsbericht 1 "Dressur von A auf L"
      Ich hatte lange mit Cooper Chattahoochee
      telefoniert.Sie hatte mir erklärt,dass ihre Stute Quiet Giant, genau wie ihr Name, ein sehr sanftes und scheues Pferd war und mich darum gebeten,dass sie während des Trainings immer anwesend sein konnte."Gar kein Problem",antwortete ich ihr,"ich begrüße es sogar,wenn der Besitzer dabei ist,denn dann kann man den Fortschritt von Anfang an beobachten."Schließlich war ich - nachdem ich gestern keine Zeit gefunden hatte - zu ihrem Hof gefahren, wo sie mich bereits erwartete."Ich würde dir gerne erst den Hof zeigen",sagte Cooper,der ich bereits am Telefon das Du angeboten hatte und ich nickte,ließ mich dann von ihr herumführen.Es war ein schöner Hof mit großem Haupthaus und allem was dazu gehörte.Schließlich führte sie mich zu Quiet Giant.Als ich der Stute die Hand hinhielt,schien zu zunächst sehr misstrauisch zu sein,kam aber schließlich doch zu mir und schnupperte an meiner Hand.Ich strich ihr vorsichtig über die Schnauze und ließ mir dann von Cooper das Halfter geben.Nachdem die Stute mich einer kurzen Musterung unterzogen hatte,ließ sie sich das Halfter aufziehen.Offensichtlich war sie wirklich sicherer,wenn ihre Besitzerin in der Nähe war.Nachdem ich sie aufgehalftert hatte,gingen wir mit ihr zu einem Platz,wo wir sie putzen konnten und Cooper half mir dabei.Zu zweit machte es auch einfach mehr Spaß.Schließlich kratzte ich ihr die Hufe aus.Sie gab sie mir nach kurzem Zögern,behielt aber immer Cooper im Blick.Während ich den Sattel holte,nahm Cooper die Trense und ich sagte zu ihr:"Am besten ist es,wenn du dich in die Mitte der Bahn stellst,so wie eine Reitlehrerin,dann sieht sie dich die ganze Zeit."Sie nickte und meinte das sei kein Problem.Nachdem ich die Stute gesattelt und getrenst hatte,führte ich sie in die Halle.Ich gurtete nach und Cooper hielt gegen.Dann ging sie in die Mitte der Bahn und ich ritt die Stute an.Sie sah zunächst unsicher zu Cooper,reagierte dann aber auf meine Hilfen und ließ sich brav antreiben.Im Schritt ritt ich sie erst einmal 10 Minuten auf beiden Händen,damit sie warm und locker wurde.Mit der Zeit entspannte sie sich ein wenig,suchte aber immer wieder den Blickkontakt mit Cooper.Ich frage Cooper nach dem Grund ihrer Ängste und sie zuckt mit den Schultern."Keine Ahnung,sie ist so zu mir gekommen.Vielleicht wurde sie vorher misshandelt oder aber nicht richtig gepflegt."Ich nickte und trabte sie schließlich an.Man merkte der Stute an,dass sie zwar unsicher,aber sehr schnell war und das war für die Dressur natürlich nicht sehr förderlich.Sie musste auch im Arbeitstrab und im versammelten Trab gehen.Heute jedoch würde ich sie versuchen nur im Arbeitstrab zu reiten und vielleicht schon mit den Volten anfangen."Sie ist eigentlich ein Rennpferd",sagte Cooper,"aber ich hätte es gerne,dass sie auch als Dressurpferd ausgebildet ist."Ich nickte und antwortete:"Kein schlechtes Vorhaben.Eine gute Dressur ist die Grundlage für alles andere."Ich merkte,dass sie sich langsam entspannt und auch meinen Hilfen entgegenkommt.Sie ließ den Kopf fallen und begann sich zu biegen.Ich lobte sie und wechselte dann die Hand.Hier fiel ihr das Biegen deutlich einfacher und auch behielt sie den Kopf hier einfacher unten."Na sieh mal einer an.Wir haben ein Dressurpferd",sagte ich schmunzelnd und lobte sie.Schließlich galoppierte ich sie an.Hierbei war es das selbe Spiel,wie im Trab.Sie rannte erst einmal und ich merkte sofort,dass sie das geborene Rennpferd war.Nachdem ich jedoch durchkam konnte die Stute im Arbeitsgalopp gehen.Ich lobte sie und parierte wieder zum Trab durch.Auf der anderen Hand kam ich schon besser durch und galoppierte sie auch hier.Dann wandte ich mich den Volten zu.Sie mussten von 10 m auf 8 m verkleinert werden.Am Anfang sah es so aus,als habe sie ziemliche Schwierigkeiten damit,aber schließlich wurde es besser und ich ließ sie wieder ganze Bahn gehen."Das ist auf jeden Fall Ausbaufähig",sagte ich zu Cooper.Sie geht gut,wenn du dabei bist.Ich denke,dass sie auf jeden Fall auch für die Dressur ein gewisses Talent hat,auch wenn ihr Rennen wohl mehr liegt."Schließlich beendete ich das Training für heute."Ich rufe dich morgen an,wenn ich weiß,wann ich kommen kann,in Ordnung?"Sie nickte und meinte,dass sie sowieso den ganzen Tag auf dem Hof zu tun habe,ich könne also jederzeit kommen.Wir versorgten Quiet gemeinsam und brachten sie auch zurück in ihre Box,dort gab ich ihr noch ein Leckerli und verabschiedete mich dann von Cooper,um mich auf den Heimweg zu machen.

      by IceLandGirl 4501 Zeichen

      Trainingsbericht 2 "Dressur von A auf L"
      Da ich in den letzten Tagen viel um die Ohren gehabt hatte,konnte ich erst heute wieder zu Cooper kommen.Ich hatte heute morgen bei ihr angerufen und wir hatten uns für 12 Uhr an ihrem Hof verabredet.Als ich ankam,konnte ich sie nirgendwo entdecken,ging dann in den Stall und fand sie schließlich bei einem ihrer Pferde.Sie schlug sich gegen den Kopf und sagte dann:"Oh entschuldige.Ich habe nicht auf die Zeit geachtet."Ich winkte ab und sagte:"Schon gut.Ich hab dich ja gefunden und bin auch gerade erst gekommen."Nachdem sie bei ihrem Pferd fertig war,gingen wir gemeinsam zu Quiet.Die Stute sah uns entgegen und schnupperte erst nach einiger Zeit an meiner Hand.Sie war wirklich misstrauisch,aber beim Reiten ließ sie sich das nur ab und zu anmerken.Nachdem ich die Stute aufgehalftert hatte - es dauerte etwas,weil sie am Anfang immer vor mir zurück wich - ging ich mit Cooper zu dem Platz,wo wir sie auch am Tag unseres ersten Treffens geputzt hatten."Sag mal hast du eine Kandare für Quiet?"Cooper schüttelte den Kopf und ich nickte."Ich habe ein paar dabei.Ich bin sicher,dass wir da auch etwas für sie dabei haben.Erstmal will ich sie aber heute mit der Wassertrense reiten."Nach dem Hufeauskratzen holte ich Sattel und Trense und zog ihr beides auf.Cooper ging neben mir und Quiet her und begleitete uns auch in die Halle.Nachdem ich nachgegurtet hatte,hielt sie mir gegen und ging dann in die Mitte.Ich ritt Quiet an und wieder war sie etwas unsicher,beruhigte sich aber schneller als beim letzten Mal.Ich lobte sie und ritt sie auf beiden Händen im Schritt warm.Schließlich trabte ich sie an und ließ sie auf beiden Händen gehen.Ich musste heute mit der Versammlung anfangen,damit sie sich auch auf die anderen Lektionen konzentrieren konnte.Ich machte mich jedoch nach einiger Zeit erst einmal an die Galopparbeit.Sie galoppierte wie gestern auch schon eher schnell,aber ich schaffte es,sie langsam zurückzunehmen."Sie reagiert schon viel besser auf mich",sagte ich lächelnd zu Cooper und sie ist wirklich sicherer,wenn du in ihrem Blickfeld bist."Cooper nickte und sagte dann:"Ja,sie vertraut mir einfach.Vielleicht weil ich die erst war,die sie nach der Schließung des Hofes gesehen hat und die sich um sie gekümmert hat."Ich nickte und sagte:"Ja,das könnte sein.Ich werde mich jetzt an die Versammlungen machen."Sie nickte und beobachtete uns.Es war gar nicht so einfach,sie zu versammeln,denn sie war einfach ein Heißsporn, aber ich schaffte es doch sie zu versammeln.Sie lockerte sich auch mit der Zeit und ging schließlich korrekt in der Anlehnung."Sie macht ihre Sache gut",sagte ich und lächelte Cooper an.Sowohl im Galopp,als auch im Trab konnte ich sie auf beiden Händen versammeln.Als nächstes wollte ich mich an den Außengalopp machen,bevor ich dann gemeinsam mit Cooper schauen wollte,welche Kandare wir für die Stute nehmen konnten.Ich übte eine ganze Weile mit ihr am Außengalopp und vor allem an den dazugehörenden Hilfen,aber schließlich verstand sie,was ich von ihr wollte und galoppierte auf beiden Händen im Außengalopp.Ich überprüfte,ob sie auch die Galopphilfen annahm und in den richtigen Galopp sprang und es funktionierte.Ich lobte sie ausgiebig,trabte sie noch ein bisschen und ritt dann Schritt.Gemeinsam mit Cooper ging ich mit Quiet zu meinem Auto und wir suchten ihr eine passende Kandare raus.Ich hatte tatsächlich eine Kandare für sie und wir zogen sie ihr an.Sie war am Anfang sehr aufgeregt mit dem neuen Gebiss im Maul und ich bat Cooper sie erst einmal eine Weile mit der Kandare zu führen.Die Stute wurde immer ruhiger und schließlich übergab Cooper sie mir wieder.Wir kehrten zurück in die Halle und ich stieg auf.Cooper hatte mir wieder gegen gehalten.Ich ritt sie erst einmal ein paar Runden im Schritt und trabte dann wieder an.Ich merkte,dass sich Quiet langsam an die Kandare gewöhnte und sich auch entspannte.Ich lobte sie und machte mich dann ein weiteres Mal an die Versammlungen.Mit der Kandare musste ich viel vorsichtiger sein,als mit der Wassertrense,aber es klappte erstaunlicherweise sehr gut.Sie ließ sich gut versammeln und mit den Verstärkungen hatte sie auch keinerlei Probleme.Ich versuchte mit ihr außerdem die Volten im Trab auf 8 m zu reduzieren und tatsächlich konnten wir sie schon etwas kleiner reiten,als beim ersten Mal.Ich trainierte noch eine Weile mit ihr weiter,bevor ich das Training für heute beendete."Sie ist schon fast soweit",sagte ich,"morgen komme ich noch einmal und dann wird sie fertig trainiert sein.Ich bin zuversichtlich,was ihre Ausbildung betrifft."Cooper nickte und sagte dann:"Das freut mich wirklich.Sie scheint dir auch ein wenig zu vertrauen.Sonst hätte es bestimmt nicht so gut geklappt."Ich ritt die Stute trocken und brachte sie gemeinsam mit Cooper zurück in den Stall.Wir versorgten sie und ich gab ihr zur Belohnung ein Leckerli."Wir sehen uns dann morgen",verabschiedete ich mich noch von Cooper und Quiet.Dann machte ich mich auf den Nachhauseweg.
      by IceLandGirl 4960 Zeichen

      Trainingsbericht 3 "Dressur von A auf L"
      Ich war heute zuerst bei Sarah gewesen und hatte mich mit Cooper für 14 Uhr verabredet.Als ich am Hof ankam,konnte ich sie nirgends finden und so ging ich zum großen Haupthaus hinüber und klingelte.Cooper öffnete die Tür und lächelte."Hey,entschuldige.Ich hatte gerade noch einen Anruf.Wir können jetzt aber sofort los."Ich winkte lächelnd ab und sagte:"Schon okay.Nur keine Hektik."Wir gingen gemeinsam zu Quiet Giant und die Stute sah uns neugierig entgegen,ließ sich auch von mir aufhalftern."Sie kennt mich jetzt schon ein bisschen",sagte ich lächelnd,"aber vertrauen tut sie mir nicht.Sie lässt das nur mit sich machen,weil du dabei bist."Cooper lächelte und meinte:"Das macht doch aber nichts.Du kannst sie wenigstens anfassen,das lässt sie auch nicht bei jedem zu."Gemeinsam beginnen wir Quiet zu putzen und unterhalten uns währenddessen.Es freut mich immer,wenn sich eine freundschaftliche Beziehung zu meinen Kunden entwickelt.Ich bin nicht so der Typ von Förmlichkeiten.Natürlich akzeptiere ich es,wenn jemand auf diese Förmlichkeit besteht,aber bei Cooper ist das Gott sei Dank nicht so.Nachdem ich Quiet die Hufe ausgekratzt hatte,holte ich Sattel und Trense.Ich zog der zurückhaltenden Stute beides auf und führte sie in die Halle.Dort lief alles ab wie immer: ich gurtete nach,Cooper hielt gegen und ging dann in die Mitte der Bahn.Ich ritt Quiet an und ließ sie erstmal am langen Zügel im Schritt ein paar Runden gehen,bevor ich die Zügel aufnahm und schon damit begann sie etwas zu stellen.Heute war sie mit der Kandare nicht ganz so nervös,wie gestern,schien sich langsam daran zu gewöhnen und auch an mich auf ihrem Rücken,was mich beruhigte.Schließlich trabte ich sie an.Heute klappte die Versammlung viel besser und nachdem ich sie nochmal Volten hatte gehen lassen und einige Bahnfiguren geritten war,galoppierte ich sie auf beiden Händen.Sie war heute wirklich weniger nervös und ich hatte das Gefühl,dass sie sich etwas sicherer mit mir auf dem Rücken fühlte.Nachdem ich mit ihr den Außengalopp noch kurz geübt hatte,machte ich mich an die Kurzkehrtwendung.Zu Anfang wehrte sie sich etwas gegen diese Übung,reagierte zwar auf meinen Schenkel,aber driftete immer wieder zur Seite weg,aber mit der Zeit schaffte ich es sie einzurahmen,sodass sie eine Wendung machte.Ich lobte sie und ritt sie erstmal wieder ganze Bahn,trabte und galoppierte sie auch nochmal,damit sie sich etwas entspannen konnte,bevor ich es ein weiteres Mal versuchte.Es klappte besser und ich ritt sie wieder eine zeitlang im Schritt ganze Bahn,bevor ich es ein weiteres Mal machte und beschloss,dass sie gut auf meine Hilfen reagierte.Die weitaus schwierigere Übung war dann die Hinterhandwendung.Hierbei wehrte sie sich zu Anfang heftig dagegen,versuchte nicht mich loszuwerden,aber ging stur vorwärts oder rückwärts und blieb dann erst bei Cooper wieder stehen.Ich bat Cooper sich neben mich zu stellen,sodass sie nicht immer wieder zu ihr drängte und übte dann mit Geduld und Ruhe mit ihr die Hinterhandwendung.Zwischendurch ließ ich sie ganze Bahn gehen,damit sie sich entspannte.Schließlich klappte auch die Hinterhandwendung."Du musst die beiden Wendungen auf jeden Fall immer wieder mit ihr üben,damit sie im Training bleibt",sagte ich zu Cooper.Auch die anderen Lektionen und es wäre gut,wenn du ihr eine Kandare besorgen würdest,damit du sie auch immer mal wieder damit reiten kannst."Schließlich tauschten wir und Cooper ritt Quiet noch einmal.Ich gab ihr von unten Tipps und Anregungen,damit sie sich ganz auf die Hilfen konzentrieren konnte und redete auch zwischendurch ein bisschen mit ihr.Schließlich beendeten wir das Training und Cooper ritt Quiet trocken.Wir brachten sie zusammen zurück in ihren Stall und versorgten sie dort.Ich gab Quiet ein Leckerli zur Belohnung und sagte:"Hast du sehr gut gemacht,meine Hübsche."Dann verabschiedete ich mich noch von Cooper und machte mich dann auf den Nachhauseweg.
      by IceLandGirl 3918 Zeichen
    • Cooper
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      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.

      by Eddi

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      Ich huschte durch den Stall mit massiven Zeitdruck. Ich war zwar früh aufgestanden, dennoch war die Zeit heute einfach nicht auf meiner Seite. Schnell fütterte ich Sookie, Birdcatcher, Moment of Truth und Quiet Giant. Danach ging ich mit zweien an der Hand spazieren, damit sie auch für den heutigen Tag ein bisschen Auslauf hatten. Ich putze sie gründlich und gab jeden einen Apfel zur Belohnung. "Viel Zeit habe ich leider nicht" sagte ich und kuschelte ein wenig mit jeder Stute. "Ich komme morgen oder am Wochenende nochmal vorbei, da möchte ich was mehr machen und villeicht auch einen Ausritt" sagte ich zur einer Mitarbeiterin die nickte und sich einen Zettel an die Sattelkammer hang, damit sie das Sattelzeug pflegen konnte. Ich verabschiedete mich nach dem Gespräch bei den Pferden und huschte zurück in das Büro wo sehr viel Schreibkram auf mich wartete. Es Beinhaltete auch das neue Konzept, Trainingspläne, der neue Futterplan und und und.

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      Ich hatte heute den Tag im Fohlenstall verbracht und schaute im Anschluss nochmal nach meiner ungewöhlich gefärbten Stute. Die ganze arbeit um den Stall herum war schon erledigt und ich fand eine blitzblanke Stute vor. Ich holte sie heraus und gab ihr eine kleine Muskelmassage. Danach nahm ich ihr Knotenhalfter und legte es ihr enstpannt an. Ich Entschloss mich dafür kurzerhand mit ihr eine Runde im Wald zu drehen. Ich träumte auf ihren Rücken dahin und hoffte das es endlich mit Chattahoochee Hills wieder Berg auf geht. Nachdem Simon mich besorgt auf dem Handy angerufen hatte, kehrte ich zurück auf den Hof. Ich versorgte die treue Stute und gab ihr einen Apfel.

    • Cooper
      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden | Veija
      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.


      Chattahoochee Hill's
      Verkaufspferde & Showpferde | sadasha
      Morgaine, Sence of Humor, Neela, Knabstrupper Fohlen, Paunt Horse Jährling, Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage, Moment of Truth
      Am letzten Tag meines Aufenthalts bei Cooper sah ich mir die Verakufsstallungen an. Hier stand die Barockpintostute Morgaine, der Trakehner Sence of Humor, eine Warmblutstute namens Neela, ein Knabstrupper Fohlen und ein Paint Horse Jährling. Die fünf Pferde standen noch in ihren Boxen und so brachte ich sie nacheinander auf ihre Koppeln. Anschließend mistete ich die Boxen und fegte die Stallgasse. Mit den Jüngsten beschäftigte ich mich noch etwas mehr und übte das Hufe geben und aufhalftern. Das Knabstrupper Fohlen lernte besonders schnell und hatte Spaß am System etwas zu Naschen für gute Arbeit zu bekommen. Auch der Paint Horse Jährling arbeitete gut mit und bekam so das ein oder andere Leckerlie zugesteckt, bevor er wieder auf die Weide gebracht wurde. Um die Fütterung wurde sich bereits gekümmert, so vertrieb ich mir den Rest des letzten Tages damit nochmal einen großen Rundgang zu machen und zu prüfen ob wirklich alles nach Plan verlief. Gegen Nachmittag sprach dann ein Mitarbeiter an ob ich nicht auch noch bei den Showpferden vorbeischauen würde. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth standen in einem kleinen Nebenstall, den ich zuvor immer übersehen hatte. Die bunte Truppe war schnell versorgt und trollte nun ebenfalls auf der Weide herum, bis es Abend wurde und ich abschied nehmen musste.


      Chattahooche Hill’s Stables
      03. April 2017 | 1276 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für die Showpferde
      Neben dem Alltag mit den Zuchtpferden gab es auch noch die Showpferde. Diese bedarfen spezieller Zuwendung. Cooper erklärte mir, wie sie beim Training mit den talentierten Vierbeinern vor ging und wir übten das Ganze am Beispiel von Aldaire und Siropòn. Der Berber und der Marwari Hengst spielten mit wie Profis und so lernte ich gut und schnell die Verfahren von Cooper. Quiet Giant ritt ich noch in ständiger Nachfrage. Da Cooper aber immer nur eifrig nickte fand ich das Selbstbewusstsein es mit Vintage und Moment of Truth komplett ohne ihr Beisein zu versuchen. Die Pferde arbeiteten sehr vorbildlich mit und ich freute mich über jede Figur die klappte. Als ich mit allen fünf Showpferden am Ende des Tages fertig war lobte mich Cooper noch einmal ausgiebig für den Umgang mit der neuen Situation. Zugegeben, ganz so neu waren Showpferde für mich auch nicht. Zwar beschränkte ich mich meist auf den Vielseitigkeitssport, doch ich konnte sehr wohl auch mit anderen Reitweisen umgehen. Nur waren diese in meinen Augen weniger alltagstauglich. Ich bewunderte auch die Jenkins Brüder dafür, dass sie den Showalltag mehr oder weniger meisterten ohne daran kaputt zu gehen. Für mich wäre das einfach kein Leben. Und das erklärte ich auch Cooper, die nur verständnisvoll nickte.


      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha
      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.

      Chattahooche Hill's Stables | Quinzel
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen
      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen vonIan und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.


    • Cooper
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      6174 Zeichen | Calypso
      Ereignisreiche Tage und viele Pferde standen mir bevor. Ich war mal wieder in Kanada unterwegs, mittlerweile war ich auf diesem Flecken Erde schon fast öfter als bei mir Zuhause, um mir einige von Cooper Chattahoochee´s Pferde anzuschauen. Ich war schon sehr gespannt was mich erwartete. Heute würde ich 4 der Showpferde untersuchen und morgen dann die Fohlen bzw. Jungpferde. Gegen Mittag kam ich an und wurde von Cooper herzlich begrüßt. Wir legten gleich los, also führte sie mich zu ihrem Marwari Hengst Siropòn. Bis dato hatte ich noch nie mit Marwari´s zu tun, aber der hier gefiel mir schon besonders gut. Natürlich hervorstechend waren die Sichelförmigen Ohren. Ich machte mich mit dem Hengst bekannt und fing sogleich an ihn abzutasten und mit dem Stethoskop abzuhören. Cooper führte ihn mir als nächstes im Schritt und Trab vor, beeindruckendes Gangwerk hatte er, da sah man sofort das er Hengst war. Beim Impfen machte er auch brav mit, er schlug zwar etwas unsanft mit dem Kopf in meine Richtung aber keineswegs bösartig. Lobend tätschelte ich seinen Hals und las mit dem Lesegerät noch die Chipnummer ab und verglich diese. „Okay dann darf schon der nächste kommen.“ meinte ich lächelnd und Cooper kam mit der Stute Quiet Giant. Die Besitzerin erklärte mir das Quiet Giant eher zurückhaltend und schüchtern sei, aber sehr sehr lieb. Ich konnte mit solchen Tieren gut umgehen, durch meine ruhige und unhektische Art wurde die Prozedur um einiges angenehmer. Beim abtasten merkte man es sofort, bei jeder Berührung zuckte sie etwas zusammen und fühlte sich unwohl. Da Cooper aber da war, zu der sie eine sehr innige Beziehung hatte, konnte sie es glaub ich ganz gut verkraften. Im Gangbild wäre mir auch nichts weiter aufgefallen und beim Impfen hatte ich noch nie so ein ruhiges Pferd an meiner Seite, trotz ihrer Ängste. Ich war schon etwas begeistert von der Stute das sie so toll mitgemacht hatte. Als nächstes war Moment of truth dran. Auch eine Stute. Schnell stellte sich heraus das es sich hierbei um ein sehr gelassenes Pferd handelte. Nichts konnte sie aus der Ruhe bringen. So waren wir mit abtasten, abhören, vorführen im Schritt und Trab und impfen sehr schnell fertig und hatten noch ein wenig Zeit für Streicheleinheiten. Als letztes für heute war noch ein Berber Hengst dran, Aldaire. Er gefiel mir auch besonders gut. Er war kräftig und gut bemuskelt, hatte imposante Gänge. Herz und Lungenfunktion hörten sich gut an und beim impfen machte er auch keinerlei Anstalten. Solche Patienten hatte ich doch gerne. Als ich auch hier die Chipnummer kontrolliert hatte und alle Impfpässe auf den neuesten Stand gebracht hatte, packte ich meine Sachen zusammen und gab Cooper für alle vier Pferde noch die Wurmkuren. „Gut, dann sehen wir uns morgen zur gleichen Zeit.“ mit den Worten verabschiedete ich mich von ihr und fuhr in mein Apartment.

      Ein neuer Tag und neue Patienten warteten auf mich. Ich freute mich immer wenn es um Jungtiere ging, ich hatte ein Händchen dafür. Cooper wartete schon auf mich und hatte eine Araberstute namens Aywy bei sich stehen. Sie war schon etwas älter, 2 Jahre um genau zu sein. Ich machte mich zunächst mit ihr bekannt und machte die Untersuchung eher spielerisch, mit immer wieder Streicheleinheiten und wieder abtasten usw. Auch sie brauchte ihre Besitzerin als Bezugsperson und war somit deutlich entspannter als ich sie abhörte und impfte. Dann schaute ich mir noch ihre Bewegungsabläufe im Schritt und Trab an. „Feines Mäuschen, gut gemacht.“ lobte ich sie mit sanfter Stimme. Jetzt kam noch ein recht junges Fohlen, CHH' Elhae. Ein Schimmel Hengst der sehr aufgeweckt wirkte. Cooper hielt ihn am Strick fest, angebunden wurde er aus Sicherheitsgründen noch nicht, falls er sich erstreckte oder sonst was war. Bei den Fohlen plante ich immer mehr Zeit mit ein, ich ließ sie alles beschnuppern und inspizieren damit der Tierarztbesuch, in Zukunft, keine negativen Erinnerungen bei ihnen auslöste.CHH Elhae war sehr neugierig und folgte mir mit der Schnauze überall mit hin. Abtasten und abhören war erledigt, als ich die Nadel ansetzte um ihn zu impfen schnaubte er etwas aufgeregt und zuckte zusammen. „Alles gut.“ beruhigte ich ihn. Dafür das er der jüngste war, wie Cooper mir erzählte, war er echt toll und hat das souverän gemeistert. Als nächstes war Cyoue dran. Wieder mal ein Marwari Stütchen. Sie war auch schon fast 2 Jahre alt und während der Untersuchung routiniert wie ein altes Pferd. Es machte Spaß mit ihr, allgemein mit allen bisherigen Pferden. Cooper führte sie mir auf dem Hof vor, ich tastete sie ab und hörte Herz und Lunge mit dem Stethoskop ab. Beim Impfen brauchte ich diesmal zwei Anläufe aber das war nicht weiter schlimm. Cyoue begutachtete meine Tierarzttasche und steckte schon halb mit ihrer Schnauze darin. Lachend zog Cooper sie weg und holte den nächsten Patienten. Glamour of Death, Stute, lackschwarz. Ich konnte mir gut vorstellen wie sie ausgewachsen aussehen würde. Sie war etwas hibbelig also ließ ich sie mir gleich im Schritt und im Trab vorführen, so konnte sie sich noch ein wenig bewegen. Hier sah alles gut aus und ich tastete sie vorsichtig ab. Beim abhören schlug ihr Herz ganz wild vor Aufregung. Die Besitzerin streichelte sie sanft über den Hals und sprach beruhigende Worte auf das Pferdchen ein. So bemerkte sie kaum das ich sie schon gepiekst hatte. „Super, das war die Vorletzte oder?“ Cooper nickte und kam kurze Zeit später mit Sorayia, wieder ein Marwari mit eher seltener Farbe. Sorayia war nicht besonders schüchtern und schmiegte sich mit dem Kopf an mich. Etwas überrascht war ich, aber musste unwillkürlich schmunzeln und erwiderte ihre Zuneigung. „Mein Gott bist du süß, da vergesse ich ja das untersuchen.“ scherzte ich und fing dann aber an. Nach 20 Minuten waren wir dann mit allem fertig. Auch Sorayia wurde abgetastet, abgehört, Gangwerk vorgeführt und geimpft. Cooper brachte sie dann wieder zurück zu den anderen und ich füllte wieder einmal alle Formalitäten aus und packte alle Wurmkuren in eine Tüte. Diese übergab ich Cooper und nach einem kleinen Plausch verabschiedeten wir uns voneinander. Vielleicht sahen wir uns ja schon bald wieder.
    • Veija
      Galopprennen L - M
      Juni 2018, by Veija
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      Octavia
      Heute hatte ich meinen zweiten Trainingsauftrag bekommen, welcher mich sozusagen in meine alte Heimat führte: Kanada. Genauer gesagt nach Quebec zu Cooper Chattahoochee zum Chattahoochee Hill´s Stable. Mein Pferd würde die nächsten Tage Quiet Giant sein, die allerdings leider nicht ganz so einfach war. Schon im Vorfeld hatte Cooper mir gesagt, dass nur sie sie reiten konnte und dass sie sich sehr schwer mit fremden Menschen tat. Deshalb war ich bei meinem Training sehr auf die Hilfe von Quiets Besitzerin angewiesen, damit wir hier einen Erfolg erzielen konnten.
      Ich kam also auf dem Gelände an und ging sofort zum Haupthaus, wo ich mich Cooper vorstellte und sie mir dann zeigte, wo ich die nächsten Tage schlafen konnte. Schön hatte sie es hier, im Sommer war es in Kanada auch angenehm war. Nicht so unerträglich heiß, wie es in New Mexico war. Doch ich liebte es dort, auch wenn ich unser altes Zuhause hier in Kanada schrecklich vermisste.
      "Quiet steht gerade auf der Koppel, ich geh sie holen, warte du schon mal am Stall.", sagte Cooper und ging unser Trainingspferd einsammeln. Sie kam mit einem wunderschönen Vollblut zurück, was mein Herz als Vollblutliebhaber natürlich höher springen lies. "Wow, die ist ja hübsch!", sagte ich und die Stute zuckte mit den Ohren, sie wusste mit Sicherheit, dass sie schön war. "Ja, ich bin auf ihre Fohlen gespannt, ob sie ihre Farbe weitergibt.", sagte Cooper stolz und brachte sie in den Stall, wo sie die Stute putzte und sattelte und ich mich damit befasste, ihr meine Hand hin zu halten, damit sie mich kennen lernte. Irgendwann konnte ich sie ein paar Mal streicheln, ehe ich ihr noch ein Leckerli gab. Wir würden uns schon noch anfreunden, dachte ich und ging zusammen mit Cooper zur Rennbahn. Naja, ich ging und Cooper ritt im Schritt neben mir her. "Ich möchte sie heute nicht sofort voll fordern. Reit sie erst mal ganz normal im Schritt warm, wie du es immer machst. Dann trabst du 1,5 Runden, so dass du hier vor mir einen fliegenden Start machen kannst. Halt sie aber im lockeren Galopp, wie gesagt ich möchte erst mal sehen, wie sie sich bewegt.", erklärte ich Cooper und sie nickte. Eine ganze Weile ging sie Schritt mit der Stute, um sie aufzuwärmen, ehe sie auf der anderen Seite der Bahn antrabte und im lockeren Trab an mir vorbei kam. Als sie das nächste Mal an mir vorbeiritt, trieb sie die Stute an und sie galoppierte los. Ich hatte ganz vergessen zu sagen, wie lange sie galoppieren sollten, doch da Cooper schon einiges an Erfahrung mitbrachte, was das Training von Vollblütern anging, würde sie bestimmt selbst eine Zeit festlegen, wann es genug wäre. Sie galoppierte so locker zwei Runden, ehe sie sie auslaufen ließ und im lockeren Trab zu mir kam. "Also wenn das lockerer Galopp sein soll, will ich nicht wissen wie sie läuft, wenn du sie mal laufen lässt.", sagte ich zu ihr und wollte Quiet den Hals klopfen, zog meine Hand jedoch wieder zurück, als sie mich aus dem Augenwinkel fixierte. Es gab eben Pferde, die wollten nicht von jedermann angetatscht werden, dachte ich mir und lachte in mich hinein. "Quiet hat ein großes Potenzial, was das Rennen angeht.", sagte Cooper mir dann und ich nickte. "Ja, da hast du Recht.", meinte ich und wir gingen zusammen zurück zum Stall, wo Cooper die Stute wieder absattelte und wieder auf die Koppel brachte.
      In den nächsten Tagen hatte ich Intervalltraining vorgesehen. Das bedeutete, dass Cooper sie immer eine Weile im lockeren Galopp reiten sollte und dann für eine gewisse Zeit das Tempo anzog, so dass die Stute sich immer abwechselnd entspannen konnte, dann aber wieder alles geben musste. Das taten wir auch, damit ihre Kondition stieg, denn die Strecke bei der Klasse M war ein wenig länger, als sie es noch bei der Klasse L war. Alles in allem machte die Stute sich jedoch wahnsinnig gut unter Cooper. Man merkte wirklich, wie die beiden sich vertrauten und wie gut die beiden doch zusammen passten.
      Unseren drittletzten Tag verbrachten wir mit einem kleinen Ausritt, denn nur die Rennbahn war für Quiet nicht so gut. Cooper hatte mir eines ihrer Pferde zur Verfügung gestellt, so dass wir eine schöne Schrittrunde durchs Gelände gingen. Am vorletzten Tag wollten wir die genaue Länge eines richtigen Rennens der Klasse M reiten. So half ich Cooper und ihrer Stute in die Startbox, ehe ich die Türen öffnete und zeitgleich auf meine Stoppuhr drückte. Quiet machte sich schon viel besser als zu Beginn meines Besuches hier und ich war wirklich zufrieden mit der Zeit, die sie erreicht hatte. Auch Cooper schien zufrieden, so dass wir entschieden, das Training hier schon zu beenden und ihr ein paar Tage Ruhe zu gönnen. Ich verabschiedete mich freundlich und machte mich dann wieder auf den Heimweg.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Showhorses
      Nachdem ich bei den Stuten und Hengsstallungen war, wendete ich meinen Blick zu dein Turnierpferden. Diese Pferde waren Pferde, die nicht in unsere Rennkategorie fallen.
      Wir hatten Quiet Giant, die zwar ein englisches Vollblut ist, sich aber viel besser im Dressurreiten machte, als auf der Rennbahn. Und dann noch Siropón. Als Mawari gehört
      er eigentlich auch in einen der Hauptställe, ist aber ein Alrounder. Beide Pferde werden sicherlich dennoch zur Zeit eingesetzt werden, bekamen aber eine andere Behandlung
      als unsere Rennpferde. Sie wurden eben in anderen Disziplinen gefördert. Siropón arbeitete zurzeit als ich nach ihm sehen wollte, an der Longe und danach sollte er eine Stunde
      im Dressur nehmen. Also lief ich auf die Weide um Quiet zu suchen. Die Stute hatte sich sehr gut entwickelt seit wir sie aufgenommen hatten. Die ruhige Stute freute sich sichtlich
      mich zu sehen. Mittlerweile glänzte ihr Fell und ihre wahre Farbe konnte man gut erkennen. Leider wussten wir nicht was vorher mit ihr passiert war. Deshalb hatten wir uns dazu
      entschlossen sie nicht mehr auf Rennen zu schicken. Wir wollten sie nicht noch mehr stressen und wer weiß was sie früher aushalten musste. Ich streichelte die Stute erstmal eine
      gute lange Weile und zog danach ihr rotes Halfter an und führte sie an den Putzplatz. Dort band ich sie an und putze ihr samtiges Fell. Ich entknotete ihren dünnen Schweif und
      beschloss dann mit ihr eine Runde in den Wald zu laufen. Sie akzeptierte nur einen Pfleger als Reiter und mich, deshalb wird sie nicht so oft geritten wie wir es gern wollen würden.
      Ich packte meine Rucksack voll und sagte Simon bescheid. Mir kam der Ausflug allein mit ihr sehr gelegen. Ich hatte ein wenig mit mir selbst zu kämpfen und wusste das sie sich
      sich wahrscheinlich auch noch so fühlte. "Ich bin für ein paar Stunden weg. Ich habe den GPS dabei und mein Handy natürlich auch. Wir werden nicht so weit gehen" sagte ich und
      küsste Simon der Mitten in Bergen von Papierkram saß.
    • Cooper
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      Pflegebericht | All Horses!
      „Wenig Zeit, wenig Zeit“ sagte ein Mitarbeiter genervt zu mir und verdrehte die Augen, als ich genau diese Worte sagte. Ich ignorierte den Vorfall, würde aber keinen zweiten mehr dulden, obwohl er Recht hatte und ich auch mit der Größe die CHH in den letzten Jahren angenommen hat, überfordert war. Ich überlegte mich demnächst zu verkleinern, eventuell mich auch komplett zurückzuziehen. Diese Entscheidung war aber noch unschlüssig.

      Ich besuchte erst die Fohlen, Newton, CHH‘ Primary Secession, Aywy und Cyoue. Ich streichelte alle einmal durch, schrieb neue Daten in ihr Buch und ging sofort weiter in den Stutenstall.

      Dort stand Glamour of Death, Sekuoia, Smelyalata, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, CHH‘ Lethal Combination und Sorayia. Auch bei ihnen ging ich Box für Box durch, schaute mir Grob ihren Zustand an, ließ mir Leistungen sowie Komplikationen und physische Probleme Berichten. Ich gab jeder Stute einen Apfel, notierte alles in die individuellen Bücher und rannte zu den Hengsten, da ich erneut im Zeitdruck stand. „Ich werde den Tierarztjob aufgeben müssen. Zumindest im Ausland“ sagte ich leise zu mir selbst. Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH‘ Chroma, Losco, CHH‘ Elhae, Light up Hell, CHH‘ Guinness, CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan standen auf meine Anweisung hin ebenfalls alle in der Box. Auch hier ging ich die Prozedur wie bei den Stuten durch. „Ich weiß, etwas Herzlos“ sagte ich traurig als eine treue Trainerin der Hengste vorbei lief. Sie schüttelte den Kopf und sagte „Ich werde immer hinter dir stehen, das weißt du. Es ist doch vollkommen nachvollziehbar das auf lange Dauer eine Tierklinik auf der kompletten Erdkugel zu viel wird. Vor allem wenn man sich auch noch einen Namen gemacht hat. Lass die Leute doch hier her kommen wenn sie unbedingt dich als Ärztin haben wollen und nimm nicht unlimitierte Aufträge an sondern reduziere sie auf ein paar im Monat“. Ich schaute sie an, lächelte, bedankte mich und nahm sie in den Arm. Sie hate auch Grundsätzlich einfach recht.

      Die letzte Station war für mich der Stall der Showhorses. Dort standen Quiet Giant, Kholáya und Siropón. Sie waren alle sehr gut trainiert und auch Kholáya hatte Muskelmasse aufgebaut. Ich lobte die Trainer die für diesen Abteil zuständig waren und gab ihnen den Wohlverdienten Mehrlohn. Erneut inspizierte ich alle Tiere und notierte die Daten.

      Zum Ende rief ich alle zu einem Teamgespräch.
    • Cooper
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      2nd November- Pflegebericht | Showhorses
      Der Monat wechselte vom Oktober zum November und auch die Uhren wurden umgestellt. Die Dunkelheit trat nun ‚früher‘ ein. Die Blätter waren mittlerweile nicht mehr so schön bunt, sondern eher braun und löchrig. Teilweise hatten diese sich auch schon dem Boden angeglichen. Ich liebte den Herbst, aber dieses Jahr war es schon ein wenig seltsam. Ich kam einfach auch nicht wirklich in Stimmung. Am ‚All Hallows Eve‘ Abend veranstaltete ich mit den Mitarbeitern eine Halloweenparty. Wir spielten einige Spiele, hatten leckere Cocktails und haben uns dann noch klassische Horrorfilme angeschaut. Der Abend ging dennoch schnell zu Ende. Gegen 22 Uhr waren alle schon Zuhause angekommen oder hatten auch noch andere Pläne. Ich blieb dann allein auf dem Gelände zurück. Diese Nacht war auch sehr kalt gewesen, es waren nur um die 0 Grad. „So ganz allein hier, gruselig genug, oder?“ lachte ich und rief dann Mudge zu mir, der irgendwo herumschnüffelte. Ganz allein war ich aber eh nicht. Ich hatte schon seit Ewigkeiten zwei Wachmänner und ein Mitarbeiter blieb immer, um bei den Pferden Aufsicht zu halten. Am späten Abend des einunddreißigsten hatte ich mich dann ins Zimmer zurückgezogen und schaute noch einige Klassiker wie „The Shining“. Bis tief in die Nacht schaute ich dann noch im Fernsehen einige Dokumentationen über das Paranormale, die nicht wirklich gut waren und mich auf einen anderen Sender schalten ließ, die grade eine Sitcom zeigten. Dies reichte mir zum Einschlafen. Das letzte mal sah ich gegen vier Uhr auch die Uhr und der Collie hatte sich über die Hälfte des Bettes für sich beansprucht.

      Gegen neun Uhr wachte ich dann schlagartig auf und war hell wach, auch wenn die Nacht sehr lang war. Ich schob Mudge auf die Seite und setzte meinen Füßen auf den Boden auf. Ich streckte mich und machte dabei merkwürdige Geräusche. Draußen regnete es. „Zumindest nur Nieselregen“ sagte ich zu mir selbst, rieb mir die Augen und sprang dann nach einer kleinen Runde Bodenübungen, unter die Dusche. Dies war eigentlich ein wenig unnötig da es draußen eh kalt, nass und ungemütlich war. Das fiel mir aber erst unter der Dusche ein. Ich verdrehte dann für mich selbst die Augen. Ich schlug mir mein „Fünf Minuten Makeup“ drauf und zog einen dicken Pulli, eine enge Hose und eine Mütze und Schal an. Alles wie immer in schwarzer Farbe. Außer der Schal, dieser war dunkelrot, schwarz kariert. Mein Morgen mit einer frischen Dusche, Tee, gutes Frühstück und einer Gesichtsmaske und Sport, hat meine Laune stark gehoben. Zufrieden ging ich mit einer Tasse Kaffee und Mudge im Schlepptau über das Gelände spazieren und begrüßte alle. Dann schaute ich noch bei der Trainingseinheit von Quiet Giant zu. Sie hatte sich faszinierend gut in der Dressur präsentiert. Nun mussten wir warten bis sie etwas an Alter zulegt, um in die höheren Klassen aufsteigen zu können. In der Zwischenzeit schauten wir nach ihrer zweiten Disziplin, das Galopprennen. Mittlerweile hatte sich Quiet auch an einen anderen Jockey gewöhnt, somit konnte sie auch ohne mein Beisein trainieren. Die Stute fühlte sich sichtlich eher in der Dressur zuhause. Dennoch erzielte sie immer bessere Fortschritte auf der Trainingsrennbahn. Somit stand fest, dass sie das nächste Rennen gehen sollte. Nach der Einheit nahm ich die Stute dem Trainer ab und ritt sie in der kleinen Halle trocken. Sie freute sich mich zu sehen. Ich nahm ihr anschließend das Sattelzeug an und spielte mit ihr in der Halle herum. Dann warf Quiet sich hin und nahm ein schönes Sandbad. „Na, zum Glück muss ich dich heute Putzen“ lachte und ließ die Stute ihr Ding machen. Dann begleitete ich sie in den Stall und befreite sie dort von dem Schmutz. Tatsächlich stellte ich sie dann noch unter das Rotlicht, da sie sehr nass war und sie intensiv trainiert wird. „Danach geht’s dir besser“ sagte ich leise und genoss selbst das wärmende Licht.

      Nachdem ich bei Quiet war besuchte ich noch schnell CHH‘ Mr. Buckminster, den ich vor kurzem erst wieder von, von Landsberg, zurücknahm. Der arme Kerl fand wohl nirgendwo wirklich Anschluss. Chattahoochee Hill’s beschloss dann ihn zunächst wieder auf zu nehmen und im Rennen sowie im Springen zu trainieren. Je nachdem würde er dann weiterhin bei uns bleiben oder dann doch weitervermittelt werden. Obwohl dieser Gedanke mich nicht zufrieden stellte. Ich streichelte den großen Hengst über die Nase. Aufmerksam beobachtete er meine Schritte und genoss die kleine Stunde an der Longe. Dann überließ ich ihm seinen neuen Trainer. „Der Trainingsplan steht, ja?“ vergewisserte sich der Trainer. „Ja, alles so wie wir es besprochen hatten. Galopprennen und Springen. Fang, mit dem an wobei du denkst, er am meisten Spaß hat“ er lachte und erwiderte „Wird gemacht!“.

      Nun ging ich zum Eventpferd des „Horse Makeover“ Projektes. Liav HMJ 4549 stand noch geduldig in der Box herum und erwartete mein kommen. Der Monat war zu Ende, somit war ihr erster Monat auf Chattahoochee Hills überstanden. Beide Parteien konnten viel aus den Herausforderungen lernen und das tun wir immer noch. Es war mit einer Ehre, ein solches Pferd eine neue Heimat zu geben. Zwischen Liav und mir hatte sich eine gute Bindung entwickelt und sie machte sich prächtig. Die weitere Vorgehensweise mit ihr war anhand eines neuen Trainingsplans festgehalten worden, den ich gestern erstellte und an ihre Boxentür haftete. Ich hielt der Stute den letzten Plan vors Gesicht. „Schau, das hast du alles erreicht! Und sogar Ziele erreicht, die wir erst für diesen Monat angedacht hatten“. Ich war sehr stolz auf die braune und gab ihr viele Streicheleinheiten. Was hier vor sich ging wusste sie glaube ich nicht, aber sie genoss die Aufmerksamkeit und entwickelte eine Fähigkeit nach der anderen. Ich zog der Stute das Halfter an und machte mit ihr einen gemütlichen Spaziergang im nahegelegenen Wald. Auch Mudge begleitete uns. Ich genoss die Ruhe. Der Nebel hatte sich den ganzen Tag schon nicht verzogen und machte, aber den rundete die Atmosphäre des Spaziergangs gut ab. Wir liefen über die bunten, eher braunen Blätter, die Liav sehr interessant fand. „Die kannst du nicht essen“ lachte ich und nahm ihr das Blatt aus dem Mund. Gegen ende des Spaziergangs machte ich mir ihr ein paar Dehnübungen und setzte sie noch bis zur Abendruhe auf die Weide und beobachte sie und die anderen Tiere für eine Weile. Bevor ich gehen wollte, kam die Stute fröhlich angetrabt und suchte noch nach Streicheleinheiten, die sie auch bekam. Unmittelbar danach nahm sie erneut Blätter in den Mund und spielte mit ihnen herum. Somit entstand ein kleiner Schnappschuss zum Tagesende. Ich schmunzelte als ich das Bild auf dem Handy sah. „Sehr elegant“ lachte ich, rief Mudge und ging dann ins Haus.

      5619Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
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  • Album:
    |CHH Showhorses|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    14 Juni 2018
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    8
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    Quiet Giant
    Quiet
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    Exterior

    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft Spanien
    Geschlecht
    Alter 4

    Stockmaß 163cm
    Deckhaar Sooty Bay
    Langhaar schwarz
    Abzeichen Stern
    vr [x] | vl []| hr [x] | hl [x]


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    Interior

    temperamentvoll | menschenbezogen | hörig

    Charakter/ nature
    Als Quiet Giant bei mit ankam war sie sehr schüchtern und blieb es bis Heute. Jedoch versteht sie sich mit jedem Pferd und mit jeden Menschen gut und hat trotz ihrer zurück haltenden Art ein großes Rennpotential, dass ich während ihrer Ausbildung als Rennpferd herausfordern werde. Oftmals kann sie sich nicht selber gegen Pferden im Streit währen und muss deshalb öfter ein Auge auf sie haben, damit sie nicht verletzt wird. Sie geht mit allem sehr vorsichtig und hat ab und an bei fremden Menschen Berührungsängste und lässt sich nicht streicheln, sie beißt jedoch NIE.

    Beschreibung/ description
    Sie ist sehr auf die Besitzerin bezogen, nur sie kann sie Reiten und nur mit mir fühlt sie sich sicher, deshalb müssen Trainingsvorgänge mit ihr Stattfinden und bei Rennen kann nur sie Jockey sein. Vorgesehen ist sie auch als Zuchtstute, denn durch ihre intensive und außergewöhnlichen Farbe wird sie sicherlich viele Anfragen auf Leimutterschaften haben. Wodurch sie sich auch als Zuchtstute beweist ist ihre liebevolle Art zu anderen Pferden.


    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [2] | conspecific [4] | towards humans [2]


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    Breed Information

    Gekört []
    Nachkommen
    Gencode

    Die Haarprobe zeigt, dass Quiet Giant das Agouti-Gen homozygot
    dominant besitzt und zur Ausschüttung schwarzer Pigmente auch das E-Gen homozygot vorliegt.
    Außerdem besitzt sie das Roan-Gen R heterozygot.
    Die Chance, dass die Fohlen ebenfalls Stichelhaar besitzen, liegt also bei 50%

    Besitzer Cooper Chattahoochee (User: Cooper)
    VKR Maleen
    Ersteller Maleen
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀
    von
    aus der


    von♂

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Rennen | Dressur
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L
    M S S* S** S***
    Dressur E A L M S S* S** S***

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    Grinds & Successes

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    261 Dressurturnier | 341 Dressurturnier | 296 Dressurturnier | 445 Galopprennen | 509 Dressurturnier


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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Rittigkeit [4] | Gelassenheit [2,5]
    Ängste Bei Abwesenheit von Bezugspersonen unsicher
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [4]
    Trensen [4]
    Satteln [4]
    Führen [5]
    Putzen [5]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [4]
    Schmiedefrom [4]

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    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung: