Elii

Pushin' Jazz for Cash -- Hackney Pony

*2002, im Besitz seit dem 14. August 2016

Pushin' Jazz for Cash -- Hackney Pony
Elii, 14 Aug. 2016
Samarti und Snoopy gefällt das.
    • Elii
      Alte Berichte 2013 - Juli 2014

      Adrenalines & Jazz' Ankunft

      "Heyho, ist hier wer?", rief ich in den Stall hinein und überraschenderweise antwortete mir sogar jemand. "Jup, ich bin hier!" Sofort erkannte ich Eliis Stimme und ich schob die Stalltür etwas mehr bei Seite, damit mehr Licht auf die Stallgasse schien. Ich wollte endlich Jazz abholen, die Stute, die ich schon vor längerem gekauft hatte. Gestern hatte ich meinen Hänger repariert und heute wollte ich die Papiere unterschreiben und sie in ihr neues Heim führen. Elii hatte die ältere Stute von der Vorbesitzerin gerettet, da sie dort nur auf der Weide stand und nur ein paar Mal bewegt wurde. Ich hatte mich sofort für das Hackney Pony interessiert und glücklicherweise durfte ich sie kostenlos haben. "Sie steht auf dem Putzplatz, fertig für die Abfahrt.", sagte Elii, die auf mich zu kam. "Gut, der Hänger steht auf dem Hof ... Ist sie denn an Hänger gewohnt?", fragte ich und folgte Elii aus dem Stall heraus zum Putzplatz, wo die hübsche Stute schon wartete. "Klar, man muss nur pfeifen und sie geht sofort rein. Hat sich richtig gefreut, als ich sie abgeholt hab und ist in den Hänger rein gestürmt.", erklärte Elii und ich nickte lächelnd, ehe ich der Stute über den Hals strich. "Pushin' Jazz for Cash ... Man braucht unbedingt einen Spitznamen.", sagte ich und Elii lachte. "Ich habe sie bisher immer Jazz gerufen, da hört sie gut drauf.", sagte sie und ich band sie vom Pfosten ab und führte sie zur Hofeinfahrt, wo mein Hänger wartete, und ich musste nur ein mal auf den Hänger deuten und sie ging lässig hinein. "Brav, Kleine.", lobte ich sie und überprüfte noch die Tränke und das Futter, ehe ich sie anband und die Klappe schloss. "So, das wäre geschafft. Ihre Freundin, Adrenaline, wird am Abend zu mir gebracht.", sagte ich zu Elii, die mir die Papiere gab. Ich unterschrieb eifrig, übernahm den Pass und ihr Sattelzeug und fuhr mit Jazz in ihr neues Zuhause.

      Am Abend, nachdem Jazz sich in ihrer Box eingelebt hatte und ich ihr gerade das Heu in die Box schaufelte, hörte ich, wie ein Hänger auf den Hof rollte. Sofort machte ich mich auf den Weg und stieß fast mit einer Maleen zusammen, die mit einer wunderschönen, braunen Criollo-Stute auf den Stall zusteuerte. "Ist das Adrenaline?", fragte ich und strich der Stute über die Nüstern. "Jup. Ihre Freundin ist auch im Hänger drin, sonst wäre sie da nie rein gegangen.", sagte Maleen und ich lächelte. "Die Box ist schon fertig, direkt neben der Hackney Pony-Stute.", sagte ich und Maleen führte sie in den Stall, wo Adrenaline erst einmal Jazz gründlich beschnupperte. Anscheinend verstanden die beiden sich sofort, da Adrenaline - nachdem Maleen sie in die Box gebracht hatte - sofort ihren Kopf hinüber zu Jazz streckte. Ich schaufelte noch ein wenig Heu in Adrenalines Box, dann regelte ich alles mit Maleen, unterschrieb die Papiere und beobachtete Adrenaline und Jazz noch ein wenig, ehe ich das Licht im Stall ausknipste und ins Haupthaus ging, wo ich die Papiere sicher verstaute.

      Pflegebericht - 26. Dezember 2013

      „Weihnachtsgeschenk?“
      „Ja. Ich hatte sie bereits vor einigen Tagen gekauft, aber noch nicht abgeholt. Ich dachte, du würdest sie vielleicht mögen …“
      „Mögen?“
      „Ja.“
      „Ich liebe sie!“
      Ein bezauberndes Lächeln umspielte seine Lippen, nachdem ich das gesagt hatte, und seine rechte Hand fuhr sich nervös durch das schwarze Haar. Erleichtert nickte er und trotz der Tatsache, dass die Stimmung zwischen uns irgendwie noch kühl war, umarmte ich ihn herzlich als Dankeschön für das Weihnachtsgeschenk, das er mir soeben – etwas spät, aber besser spät als nie – überreicht hatte. Es war knapp zwei Uhr nachts, doch Matthew hatte darauf bestanden, dass wir noch einmal wegfahren würden … Schon der Hänger, der hinter dem Auto hergezogen worden war, hatte mich ein wenig misstrauisch gemacht, doch hatte ich mir nichts weiter dabei gedacht. Was ich davon hatte? Das sah ich nun: Eine kleine, Chestnut Sabino Hackey Pony Stute, die nun ebenfalls auf meinem Hof stand und sich neugierig umsah. Trotz der Dunkelheit durchsuchte sie ihr Blickfeld genau und achtete auf jedes noch so kleine Detail, das sie sich einprägen konnte.
      „Wieso?“, hauchte ich tonlos, doch mein Verstand sagte mir, dass Matthew jedes Wort gehört hatte.
      „Du hast mir auch Dusk geschenkt. Da musste ich mich doch irgendwie revanchieren.“ Wieder wurden seine Lippen von einem wunderschönen Lächeln umspielt, das in dem schwachen Licht des Stalls nur schwer erkennbar war. „Anu verkauft ihre Pferde und ich musste sofort an dich denken, als ich sie sah. Na ja, sie ist ja auch wunderschön“, murmelte er und ich nickte nur zustimmend, unfähig, irgendetwas zu sagen.
      „Das ist sie.“
      Eine Weile lang standen wir nur nebeneinander in dem Stalltrakt für Freizeitpferde, schweigend. Nur unser leichtes Atmen und das gelegentliche Rascheln des Strohs waren zu hören, sonst wurden wir von nichts unterbrochen.
      Ich öffnete die Boxentür unseres Neuankömmlings und betrat die Box der Stute. „Pushin' Jazz for Cash“ war das Einzige, das ich über meine Lippen brachte, während ich mich ruhig und gelassen auf das Pony zu bewegte. Vor einigen Jahren hatte ich noch eine Hackney Pony Stute daheim gehabt, doch ich hatte sie verkauft. Ursprünglich dachte ich nicht, dass ich mir noch eine in den Stall holen wollte, da sie einfach nicht meine Rasse waren – doch allem Anschein nach hatte dieses wunderbare Exemplar gerade meine Meinung geändert.
      Meine Hand legte sich wie von selbst auf das samtweiche Maul des Pferdes. Aufgrund des Winters hatte es schon ordentlich Winterfell wachsen lassen, was das Fell ziemlich plüschig machte und die Stute wie einen Teddybären erscheinen ließ. Ruhig drückte Jazz ihr Maul in meine Handfläche und pustete ihren warmen Atem in diese, was mich zum Schmunzeln brachte. Ich lächelte dankend, als ich mich wieder zu Matthew umdrehte, oder zumindest in die Richtung, in der ich ihn erahnte.
      „Sie ist perfekt. Danke.“



      Tierarztbericht - 01. Januar 2014

      Nachdem ich Miss Independent und ihr Fohlen verlassen hatte, machte ich mich nun tatsächlich auf den Weg zu Elisa und ihren Schützlingen. Doch vorher statte ich kurz einer Bäckerei in der nahegelegenen Ortschaft einen Besuch ab, um mir ein Sandwich und einen Kaffee zu kaufen, welche ich während der Fahrt zu mir nahm. So kam ich dann eine halbe Stunde später frisch gestärkt und Elisas Hof an. Sie begrüßte mich herzlich und ich erläuterte ihr kurz, weshalb ich fast zwei Stunden zu spät kam. Zwar hatte ich sie per Anruf informiert, aber da war nicht viel Zeit gewesen. „Ich bin trotzdem froh, dass du es noch geschafft hast.“ grinste sie fröhlich und führte mich in den Stall, denn meine Patienten waren im Gegensatz zu mir pünktlich. „Mit wem fangen wir denn an?“ fragte ich neugierig, als ich mich auf Elisas Putzplatz ausbreitete. „Mit Sonic Syndicate.“ lächelte sie und führte den schicken Reitponyhengst aus der Box, um ihn am Putzplatz anzubinden. Sonic war eher ein schüchterner Kerl, dementsprechend blickte er mich nun an. Zum Glück liebte er Streicheleinheiten und Leckerlies, so dass ich ihn schnell für mich gewinnen konnte. „Na dann wollen wir mal.“ lächelte ich und begann mit der allgemeinen Untersuchung. Da wir uns gerade so schön miteinander bekannt gemacht hatten, begann ich an seinem Kopf. Erst einmal überprüfte ich die Augen und deren Pupillenreflex, davon war Sonic zwar eher weniger angetan, aber wichtig war es. Zum Glück war dort alles in Ordnung und auch seine Nüstern waren unauffällig. Trotz starken Widerwillen des Hengstes, schaute ich ihm auch kurz ins Maul und kontrollierte die vordere Reihe des Gebisses. Er hatte große Hengstzähne, welche sich aber einwandfrei in das Gesamtbild einreihten. Dann schaute ich ihm noch in die Ohren, denn dort versammelten sich gerne einmal unauffällig Milben, aber auch dort war alles in Ordnung. Ich tastete Sonics kompletten Körper ab, damit mir keine auffällige Erhebung oder Eindellung entging. Auch seine Beine überprüfte ich, aber es war alles in Ordnung. „Braver Junge.“ murmelte ich zufrieden und lobte ihn, nachdem ich mit dem Abtasten fertig war. „Nun wird es etwas ungemütlich.“ grinste ich und zückte mein Thermometer und auch Elisa konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Kurz nachdem ich es in Sonics Po gesteckt hatte, konnte ich es auch sicher wieder entfernen. „Genau 37,5°. Alles in Ordnung.“ sagte ich und schrieb mir das Ergebnis kurz auf. Da Sonic rundum gesund war, konnten wir nun mit den Impfungen weiter machen. Es gab insgesamt vier Spritzen und Elisa positionierte sich jetzt schon an Sonics Kopf. Die ersten beiden gingen problemlos, doch ab da hatte der Hengst keine Lust mehr und ich hatte zu tun, die Spritzen noch sicher ans Pferd bringen zu können. Nach einem kleinen Kampf war aber auch das geschafft und Sonic war gegen Tetanus, Influenza, Herpes und Tollwut geimpft, doch der letzte Streich stand noch bevor. „Und jetzt fein A machen.“ lächelte ich und steckte meinen Daumen in Sonics Maulspalte. Ungewollt öffnete er das Maul und innerhalb von Sekunden entleerte ich die Spritze mit der Wurmkurpaste in seinem Maul. Ich ließ ihn los und widerwillig schmatzte Sonic, um den ekeligen Geschmack aus dem Maul zu bekommen. Ich gab ihm als Belohnung ein Stück Apfel, welches er mir nur zweifelnd aus der Hand nahm. „Keine Sorge, ich bin fertig.“ lachte ich und kraulte ihm noch kurz die Stirn, ehe Elisa in fortschaffte. Während sie schon den nächsten Patienten holte, packte ich die neuen Spritzen aus und füllte diese, dann wendete ich mich dem zweiten Kandidaten dazu. Chronos, ein wunderschöner Lusitano, stand vor mir und musterte mich neugierig von oben bis unten. Auch mit dem Kerlchen machte ich mich bekannt, doch Elisa beruhigte mich schon, denn Chronos schien nicht so ein Angsthase wie Sonic zu sein. Dafür war er verdammt neugierig und es war schwer, ihn zu untersuchen. Als ich am Kopf begann, versuchte er permanent, irgendwo an mir herumzuknabbern. Es dauerte ewig, ehe ich mir in Ruhe Augen und Nüstern anschauen konnte, geschweige denn sein Maul. Als ich endlich am Kopf fertig war und auch die Ohren als in Ordnung eingestuft hatte, machte ich weiter. Auch hier machte Chronos es mir nicht leicht, denn er bewegte immer den Kopf hin und her und wechselte ständig die Seite. Elisa hielt ihn zwar fest und schimpfte auch mit ihm, aber dem Schimmel machte das eher weniger aus. Ich ging mit viel Geduld an die Sache heran und nach einer halben Stunde konnte ich auch Chronos als gesund einstufen. Nur das Fiebermessen fehlte noch. Wie immer bereitete ich alles vor und band das Thermometer zuvor am Schweifansatz fest, sicher war sicher. Während ich auf das leise Piepen des Thermometers wartete, machte sich Chronos schon wieder selbständig und bewegte sich unablässig hin und her. Ich versuchte ihn noch anzuhalten, aber da war es schon zu spät und das Thermometer war weg. „Oh nein.“ stöhnte ich und versuchte noch zu retten, was noch zu retten war, doch es war zu spät. „Tja, jetzt hast du das Problem.“ sagte ich zu Chronos und zog mir meinen Handschuh an, schmierte ihn leicht mit Gleitgel ein und machte mich daran, dass Thermometer aus seiner misslichen Lage zu retten. Es war das erste Mal während der Untersuchung, dass Chronos beschämt ganz still stand und sogar die Pobacken zusammenkniff. Ich war dankbar, als das Thermometer wieder in meinen Händen war und ich weitermachen konnte. „Deine Pferde sind wirklich sehr eigen!“ grinste ich Elisa an und begann Chronos noch seine Spritzen zu geben. Auch dies lief schnell und problemlos ab, denn Chronos hielt plötzlich brav still. So konnte ich auch ihn schnell gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut impfen. Zum Schluss bekam auch er noch seine Wurmkur und als Belohnung ein Stück Apfel. Wieder wechselte ich die Spritzen und Werkzeuge aus, während Elisa den Schimmel wegbrachte und ihren Neuankömmling holte. „Ich glaube er ist froh, wieder in seiner Box zu sein.“ grinste Elisa mich an, während sie eine gescheckte Stute am Putzplatz anband. Meine neugierigen Fragen beantwortete Elisa gerne, denn die Gute war neu auf dem Gestüt. Ihr Name war Audio Delite at Low Fidelity und ein Mix aus Criollo und Tinker, also eigentlich genau das Gleiche wie mein Fohlen Joyce. Fremden gegenüber war sie sehr misstrauisch, aber anscheinend schien sie mich sympathisch zu finden, so dass ich sie ohne Probleme überall abtasten konnte. Lediglich ihr eines Auge machte mir ein wenig Sorgen, denn es tränte leicht. Auf Nachfrage erzählte mir Elisa, dass sie erst vor ein paar Tagen gekommen war und schon konnte ich mich beruhigen. Dann war es nur die lange Fahrt im Hänger gewesen, weshalb sie jetzt wahrscheinlich ein wenig empfindlich war. Ansonsten war bei der Stute alles in Ordnung. Auch die Temperatur war prima und konnte ohne Zwischenfälle gemessen werden. „Dann können wir direkt impfen.“ lächelte ich und zog die erste Spritze gegen Influenza auf. Brav ließ Audio die vier Stiche über sich ergehen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. „Braves Mädchen.“ lächelte ich und als auch die letzte Spritze, die Wurmkur, vollständig geleert war, hatte die Lady es schon geschafft. Elisa brachte die Stute direkt auf die Weide, so dass ich es mehr Zeit hatte und bereits damit begann, die ersten drei Impfpässe auszufüllen. Alle Pferde wurden heute gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft, so auch die letzte Kandidatin. „Na holla, wie kommst du denn an solche Rassen?“ grinste ich Elisa fragend an, als sie tatsächlich mit einer Hackneystute um die Ecke kam. Während ich die Lady untersuchte und abtastete, erzählte mir Elisa, wie die beiden sich gefunden hatten. Die Stute hieß Pushin' Jazz for Cash und war während der Untersuchung auch ganz brav. Nur ungeduldig war sie und konnte es anscheinend kaum abwarten, wieder auf die Weide zu dürfen. „Na Moment, so schnell geht das nicht.“ lächelte ich und machte mich schnell daran, die Temperatur zu messen. Nach dem Unglück bei Chronos hielt ich das Thermometer jetzt dann doch lieber die drei Minuten fest in der Hand. Nachdem auch Pushin' Jazz for Cash gesund war, konnten wir noch hier impfen. Flott bekam sie alle vier Spritzen, welche sie brav annahm, nur die Tetanusimpfung tat auch ihr ein wenig weh, so dass sie leicht zusammenzuckte und mich vorwurfsvoll anblickte. Nach der Wurmkur hatte sich ihr Blick nicht geändert und wenn sie mich am Anfang gemocht hatte, dann spätestens jetzt definitiv nicht mehr. „Tut mir leid, Kleine, aber alles nur für dein Bestes.“ grinste ich und verabschiedete mich auch von der Stute. Flott füllte ich den letzten Impfpass aus, ehe ich diese Elisa in die Hand drücken konnte. „Rechnung kommt per Post.“ grinste ich sie an und verabschiedete mich dann herzlich von ihr. Als ich mich auf den Weg zum letzten Patienten machte, wurde es bereits dunkel.


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      Hufschmiedbericht - 2. Januar 2014


      Gleich nachdem mein Besuch bei Rose von statten gegangen war, bekam ich gleich den nächsten Anruf von Elisa. Sie hatte auch neulich drei Pferde gekauft und wollte nun, dass ich deren Hufe ausschnitt und korrigierte. Ich machte noch am selbigen Tag den Termin aus und hatte dazwischen sogar noch Zeit, bei Starbucks etwas zu essen und zu trinken, ehe ich mich auf den Weg zu Elisa machte. Auf dem Hof angekommen wartete sie schon mit ihren drei Pferden und nachdem wir uns begrüßten machte ich mich sofort an die Arbeit. Als erstes ging ich zu Edward's Dusk Till Dawn, der kräftige Tinkerhengst beschnupperte mich erst neugierig, ehe er brav den ersten Huf hob. Ich lobte ihn und säuberte mit dem Messer seine Hufe gründlich, ehe ich mit der Hufzange die Form etwas korrigierte und das überstehende Horn abknipste. Dann nahm ich die Feile und feilte den Huf noch etwas aus, damit er gerade auf dem Boden stand. Das wiederholte ich auch bei allen restlichen Hufen und war erstaunt, wie brav der Tinker dort stand. Als ich fertig war ließ ich ihn noch etwas herumgehen und Traben, damit ich sehen konnte, ob er gut auf seinen korrigierten Hufen stand, und als das der Fall war, machte ich mich an die Arbeit mit Pushin' Jazz for Cash. Die hübsche Hackneystute keifte mich kurz an, als ich sie etwas zu hektisch berührte, gewöhnte sich dann aber langsam an mich und ich hob ihren Vorderhuf. Sie brummelte kurz, ließ es aber über sich ergehen und ich schnitt erst gründlich ihre Hufe aus, ehe ich ihn etwas mit der Feile begradigte. Ihre Hufe waren schön sauber und hatten kaum überstehendes Horn, daher beließ ich es dabei und wiederholte das ganze bei allen restlichen Hufen, wobei sie an der Hinterhand etwas empfindlich war und ich dort besonders vorsichtig sein musste. Nachdem ich auch bei ihr nachprüfte, ob sie gut auf den Hufen stand, ging es zu Audio Delite at Low Fidelity. Die hübsch gefärbte Stute war erst etwas skeptisch, aber nachdem ich ihr ein Leckerli zusteckte und Elisa sie etwas streichelte, ließ sie es zu, dass ich ihre Hufe hob. Auch bei ihren Hufen gab es kaum überstehendes Horn und so musste ich nur ein wenig wegknipsen und feilen, ehe sie sauber waren. Ihr rechter Vorderhuf war zwar etwas rechteckig, aber nachdem ich das ein wenig mit der Feile begradigte, wurde er wieder etwas runder. Ich lobte die Mixstute ausgiebig und gab dann auch Edward und Jazz ein Leckerli, bevor Elisa alle drei wieder in die Boxen führte. Ich packte alles zusammen, verabschiedete mich von Elisa und fuhr vom Hof auf den Weg nach Hause, wo ich mir erst einmal etwas richtiges zu essen gönnte.


      Umzug auf das Gestüt Crown Hill Stables - 11. Januar 2014

      Mit emotionslosem Blick betrachtete ich das bunte Treiben auf dem Gestüt The Mountain Yard. Es war noch hektischer und lauter als sonst. Dabei war es erst sechs Uhr in der Früh, doch wir alle mussten uns auf den Umzug vorbereiten. Mit einem lauten Seufzer zog ich mir schließlich meine Jacke über, schlüpfte in meine Schuhe und schnappte mir meinen Schlüssel, bevor die Haustür lautstark hinter mir zuknallte und ich ins Freie trat. Mir wurde kaum Beachtung geschenkt – waren doch alle mit dem Verpacken von Ausrüstung, dem Verladen der Pferde oder sonst irgendwelchem Kram beschäftigt, der uns auf den Umzug vorbereiten sollte. Es standen nur noch vier Pferde auf dem Hof, besser gesagt vier Ponys. Goldherz brummelte mir aus ihrer Box zu, als sie mich erblickte und damit auch die paar Karotten in meiner Hand sah. Ich bewegte mich mit langsamen, ruhigen Schritten auf die Boxentür meiner Stute zu und streichelte sanft über ihr weiches Winterfell, das auf ihrem Nasenrücken wuchs. „Na, Liebling?“, murmelte ich leise und meine Hand wanderte zu ihren Ohren, die ich kraulte. Ein stummes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht, als Goldherz ihre Augen schloss, tief ausatmete und den Kopf ein wenig senkte. Dann jedoch wurden ihre dunkelbraunen Augen wieder sichtbar und ein kleiner Ponykopf rieb sich behutsam an meinem Oberarm, bevor Goldherz sich mit ihrem Kopf an mich lehnte und erneut tief ausatmete. Ich entspannte mich für einen Moment, vergaß den Umzugsstress und den Trubel auf meinem Hof und konzentrierte mich nur auf das gescheckte Pony vor mir. Goldherz war schon immer der Liebling meiner Pferde gewesen. Bereits vor einigen Jahren hatte sie ich zuerst erblickt und sie daraufhin gekauft. Ich hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um aus ihr die Stute zu machen, die sie heute ist. Ich hatte sie krönen lassen, mit mir hatte sie mehrere Schönheitswettbewerbe und Turniere bestritten und Schleifen nach Hause bringen können. Ich war jedes Mal dabei, wenn sie ein Fohlen auf die Welt brachte. Leider war ich auch diejenige, die völlig überstürzt das Land verlassen hatte. Goldherz fand zwar einen Platz bei Juu, verletzte sich aber beim Springen an der Beugesehne und Juu beschloss, sie zu ihrem Wohl auf die Gnadenweide zu stellen. Niemand hatte eigentlich Hoffnung gehabt, dass die Verletzung wieder abklingen würde – war doch nicht mit ihr zu spaßen. Doch Weihnachten 2012 hatte Michelle mir das wohl beste Weihnachtsgeschenk gemacht, das sie mir hätte machen können. Sie war mit einem Tierarzt und joe zu Juu gefahren, um Goldherz abzuholen. Ihre Verletzung war zu dem Zeitpunkt nicht mehr besonders schwerwiegend gewesen und sie konnte langsam wieder mit dem Training beginnen. Nun, irgendwann hatte Michelle mir erzählt, dass sie eine Überraschung für mich hätte. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass sie mir tatsächlich Goldherz wiederholen konnte.
      Aus der Nebenbox ertönte ein empörtes Schnauben und Goldherz hob ihren Kopf, um Casey einen giftigen Blick zuzuwerfen. Sie war zwar die Mutter des Grauschecken, doch wenn Goldherz ein wenig Aufmerksamkeit bekam und ihr die jemand wegnehmen wollte, wurde sie zickig und beinahe eigen. Ein erneutes Lächeln zierte meine Mundwinkel, während ich Goldherz eine Möhre zusteckte und sie diese genüsslich zermalmte. Die Zeit nutzte ich, um mich Casey zu widmen. Diese studiere mich aufmerksam, als ich auf sie zulief und mit der Möhre vor ihrem Kopf wedelte. Ihre blauen Augen verfolgten wachsam diese und ich konnte sehen, wie ihr förmlich das Wasser im Mund zusammenlief. Dennoch machte sie keine Anstalten, mir die Karotte aus der Hand zu ziehen, weshalb ich sie ihr schließlich doch selbst gab und ihr den Hals klopfte. Mein Weg führte mich zur nächsten Box, in der sich Romantica befand. Sie war heute Morgen bereits versorgt worden und trotz der Tatsache, dass sie durch den Koppelzaun gesprungen und ihre Verletzung somit erst drei Tage her war, sahen ihre Schnittwunden nicht mehr gänzlich so schlimm aus wie zu Anfang. Auch die Prellung am Bein hatte nachgelassen und sie dürfte die Fahrt problemlos überstehen. Romantica bekam ebenfalls eine Möhre zugesteckt, ebenso wie Monsta, die in der vierten Box im Stutenstall stand. Kurz darauf verließ ich diesen Stalltrakt wieder und lief in die anderen beiden. Es herrschte gähnende Leere. Selbst die Büros im Stall waren bereits ausgeräumt worden, alle Unterlagen waren verschwunden. Hier gab es nichts mehr zu sehen.
      Es tat mir in der Seele weh, zu wissen, dass ich dieses Gestüt verkaufen müsste. Ich wusste nicht, was mich dazu gebracht hatte, das Gestüt mit dem Namen Crown Hill Stables zu kaufen. Es war wahrscheinlich diese Verlockung, wieder etwas Neues zu erleben – aber sie gefiel mir um Längen besser als das Gestüt The Mountain Yard und so beschloss ich, dieses zu verkaufen und einen erneuten Umzug zu wagen.
      „Elisa?“, riss Matthew mich aus meinen Gedanken und ich drehte mich ruckartig um, weshalb ich fast in ihn prallte. „Ja?“, brachte ich heraus und sah ihn mit gerunzelter Stirn an. Auch er schien nicht sonderlich gelassen zu sein, ihn schien der Umzugsstress ebenso mitzunehmen wie mich. Trotz der Tatsache, dass das neue Gestüt sich im Südwesten Englands in Penzance befand, hatten viele meiner Mitarbeiter beschlossen, mich zu begleiten. Bereits zuvor hatte die Mehrzahl von ihnen bei mir auf dem Gestüt gelebt, so würde es auch in Zukunft sein. Mich überraschte dies zwar, doch vielmehr freute ich mich darüber. Die Stallburschen würden mich nicht begleiten, ebenso wie zwei meiner Jockey abgesagt hatten. Dies taten auch drei weitere Ausbilder, was mich zwar etwas trauriger stimmte, aber nicht umbringen würde. In Penzance gab es mit Sicherheit auch gute Ausbilder, die ich mir an Land ziehen könnte.
      Aber Harry würde uns verlassen. Ihn zog es wieder nach London, wo er zuvor bereits gewohnt hatte und wie Matthew mir gerade mitteilte, war es für mich an der Zeit, mich nun von dem Ausreißer zu verabschieden.
      Mit trägen Bewegungen schritt ich auf Harry zu, der bereits auf dem Hof wartete. Als ich seine Koffer erblickte und den grimmigen Taxifahrer sah, wurde mir mulmig und ich versuchte, nicht allzu sehr nach ʻam Boden zerstörtʼ auszusehen. Obwohl ich traurig war, dass er verschwand, wusste ich, dass es besser so wäre. Er gehörte hier nicht hin. Harry gehörte in eine Großstadt, in Clubs und Diskotheken. Nicht auf das Land und ganz besonders nicht auf ein Gestüt.
      Als er mich im Arm hielt und mir sanft mit seinen großen Händen über den Rücken strich, schluchzte ich laut auf. Er war nun eine ganze Weile lang auf dem Gestüt gewesen und ich konnte es mir gar nicht mehr ohne ihn vorstellen. Dennoch war es die einzig richtige Entscheidung, die er treffen konnte.
      Nach gut zehn Minuten vernahm ich ein leises Räuspern seitens des Taxifahrers. Harry wischte mir kurz die Tränen von der Wange, dann gab er mir einen kurzen Kuss auf die Stirn. So, wie er es bereits vor Jahren gemacht hatte, als er und seine Familie von Deutschland nach England gezogen waren und mich zurückließen. Er war schon immer wie ein großer Bruder für mich, der beste Freund, den ich mir wünschen konnte. Wie sollte ich es wieder so lange ohne ihn aushalten?
      Wir ließen voneinander ab und ich setzte ein gezwungenes Lächeln auf. „Pass auf dich auf“, murmelte Harry mir ins Ohr und winkte mir noch einmal zu, während ich nur benommen nickte. Mit diesen Worten drehte er sich um und stieg in das Taxi, das kurz darauf mit brummendem Motor vom Gestüt fuhr.
      Nachdem es hinterm Horizont verschwunden war, drehte ich mich um und setzte ein Lächeln auf. „Dann wollen wir mal die letzten Pferde verladen“, grinste ich Matthew an und dieser nickte nur schnell, bevor er in den Stalltrakt verschwand, in dem sich die vier Ponystuten befanden.
      Meine Gedanken wanderten wieder zu dem Gestüt in Cornwall, während wir die besagten Stuten aus dem Stall holten uns sie auf den Pferdetransporter zuführten, der gerade angekommen war. Allerdings wurde mir das nicht lange erlaubt, denn Casey sträubte sich, das Ungeheur zu betreten. Es verwunderte mich ziemlich, hatte sie doch sonst keinerlei Probleme mit Pferdetransportern gehabt. Erst, als Goldherz vorlief, schritt die Grauscheck Stute ihrer Mutter langsam und skeptisch hinterher und ließ sich in ihre provisorische Box führen.
      Der Transporter verschwand ebenfalls bald von der Bildfläche und so waren es nur noch Matthew und ich, die auf dem Gestüt blieben. Wir mussten noch auf die Immobilienmaklerin warten, die uns dabei helfen wollte, das Gestüt zu verkaufen. Sie hatte bereits einige Zeit Verspätung, doch es machte mir nicht sonderlich viel aus. Ich wollte noch so viel Zeit auf dem Gestüt verbringen, wie es mir möglich war.
      „Ich werde die lila Dächer vermissen“, hörte ich Matthews Stimme und problemlos vernahm ich sein Schmunzeln.
      „Das ist wohl das mindeste“, entgegnete ich grinsend und blickte hinauf zu den Dächern. Sie waren wirklich lila. Ich wusste nicht, was die Leute, die das Haus erbaut oder erbauen lassen hatten, sie dabei gedacht hatten. Es war zwar nicht sonderlich auffällig, aber eigentlich gar nicht mein Fall. Dennoch konnte ich diesen Schönheitsfehler immer gut übersehen und nach einiger Zeit störte es mich schon gar nicht mehr.
      Es dauerte noch eine Weile, bis wir alles mit der Immobilienmaklerin besprochen hatten und endlich auf dem Weg nach Penzance waren. Auf dem Weg in unsere neue Heimat.
      Ich hatte mir zwar schon Fotos von der Landschaft angeschaut, doch als wir in der Grafschaft Cornwall ankamen, überwältigte der Anblick mich dennoch. Raue, steile Felsen zierten die Landschaft, hin und wieder erschienen lange Strände und malerische Buchten. Weite Felder, grüne Wiesen und dichte Wälder vervollständigten das Bild noch und es war der Anblick, der mich schließlich davon überzeugte, das richtige getan zu haben.
      Das Fahrzeug, in dem Matthew und ich schweigend saßen, fuhr einen etwas holprigen Sandweg empor. Links und rechts von uns waren vereinzelt einige Sträucher und Büsche, einige Meter vor uns befand sich das Wohnhaus des Gestüts. Es war nicht sonderlich groß, aber mehrere Stockwerke hoch und bot genug Platz für ein paar Personen.
      Wir erreichten einen kleinen Parkplatz, der sich in der Nähe des Hauses befand und der Motor verstummte, als der Wagen endlich anhielt. Voller Vorfreude sprang ich wortwörtlich aus dem Wagen und stolperte einige Schritte vorwärts, ehe ich mich wieder fangen konnte und mein Gleichgewicht wiederfand. Drei Möbelwagen standen ebenfalls auf dem Parkplatz, doch ich hatte keine Zeit, mich diesen näher zu widmen. Gerade, als ich an der Haustür klopfen wollte, wurde sie mir schon geöffnet.
      Vor mir stand ein grinsender Charles, der bis über beide Ohren strahlte. Matthew fand ebenfalls zu uns und wir wurden ins Haus gezogen. Es war noch ziemlich leer, es waren kaum Möbel vorhanden und das ganze Gebäude wurde mit Pappkartons gefüllt, in denen unser Zeug war.
      Unser Weg führte uns durch einige Zimmer und ich kam mir vor, als würden wir im Kreis laufen, doch nach kurzer Zeit befanden wir uns in einem Raum, der einem Wohnzimmer ähnelte. Dort trafen wir auf Lucy – Charles' Frau – und Joline, die uns ebenso erfreut wie Charles empfingen. „Die anderen sind draußen“, klärte das blonde Mädchen mich auf und ich nickte kurz. Joline war inzwischen eine vollwertige Ausbilderin in meinem Betrieb. Sie hatte ihre Ausbildung auf meinem Gestüt gemacht und als sie sie erfolgreich hinter sich gebracht hatte, bot ich ihr an, dass sie für mich als Ausbilderin arbeiten könnte. Zu meiner Freude sagte sie sofort zu, weshalb sie nun auch vor mir stand.
      Ich sah mich in dem Raum um, um mir ein Bild von meinem neuen Zuhause machen zu können. Im Großen und Ganzen gefiel mir, was ich sah. Die Wände waren in zarten Pastelltönen gestrichen, einfache Holzböden befanden sich unter unseren Füßen.
      „Wollen wir mal weiter?“, fragte Matthew und ich stimmte ihm eilig zu. Auch die anderen beschlossen, uns zu begleiten. Zwar waren sie schon etwas länger hier, doch sie wollten uns die Anlage zeigen.
      Unsere Füße betraten wieder den Sandweg, während wir um das Haus herum und auf das Gestüt zuschritten. Der Anblick überwältigte mich immer wieder. Zwar hatte ich das Gestüt schon besichtigt, doch ich hatte es nicht so groß in Erinnerung. Hinter dem Wohnhaus befand sich ein kleiner Teich, daneben grenzten riesige Weiden an. Zu unserer Rechten befanden sich ebenfalls zwei Weiden. Auf der Weide, die uns und dem Sandweg näher war, zermalmten die Stuten schon zufrieden die Grashalme, die ihren Weg kreuzten. Dahiba bemerkte uns als erste, kümmerte sich jedoch nicht weiter um uns und widmete sich wieder dem Gras. Beinahe zeitgleich flogen auch Audio Delite at Low Fidelitys, Pushin' Jazz for Cashs und Flames Köpfe in die Höhe. Die drei Stuten schritten gemächlich auf den Zaun zu, der sie von uns abgrenzte. Dies allerdings nicht, ohne hin und wieder einen Grasbüschel abzureißen und darauf herum zu kauen. Eine kurze Streicheleinheit holten die drei sich von uns ab, drehten sich dann jedoch wieder um und widmeten sich wieder dem Gras, was anscheinend interessanter war als wir es waren.
      Mein Blick glitt weiter über das Gelände. Geradeaus war das dreiteilige Stallgebäude gebaut worden, aus dem schon jetzt Hufgetrappel, Mistgabeln auf dem Boden und schnaubende Pferde zu hören waren. Soweit ich es beurteilen konnte, befand sich nur noch ein kleiner Teil der Hengste in den drei Stalltrakten. Beverly, Dajeen und Bel Homme waren mit den anderen Stuten auf der Weide; Rapsoul, Da Vinci und Herbstblatt fraßen auf einer anderen das Gras. Daneben befanden sich Pamino, Nacromancer in the Dark und Sonic Syndicate, die auch das Grünzeug aus dem Boden rupften. Die einzigen Pferde, die ich nicht sah, waren Chronos und Edward's Disk till Dawn. Matthew schien dies auch zu bemerken, denn im selben Moment zog er mich mit in den Stall. Unsere Wege trennten sich, als ich in den zweiten Stalltrakt ging, in dem die Sport- und Turnierpferde untergebracht waren. Matthew hingegen begab sich auf den Weg zu den Freizeitpferden.
      Nicht viel später stand er neben dem Tinkerhengst in der Stallgasse und schloss die Boxentür, ehe die beiden „Männer“ nach draußen verschwanden. Edwards Hufe hallten lautstark von den Wänden wider, was Chronos nervöser machte. Er war nun das einzige Pferd im Stall und das konnte er wirklich nicht sonderlich leiden. Schnell führte ich auch ihn auf die Weide, auf der die anderen Hengste standen. Da meine Hengste sich alle inzwischen aneinander gewöhnt hatten und sich hauptsächlich in Frieden ließen und nur hin und wieder herumzickten, konnte ich sie problemlos auf einer einzigen Weide stehen lassen.
      Der Schimmelhengst preschte sofort los, nachdem ich ihm das Halfter entfernt hatte. Er buckelte einige Male, dann ließ auch er den Kopf sinken und wandte sich dem Gras zu.
      „Der Ausbildungsbetrieb gehört dazu. Es wird kein Problem sein, ein paar Pferde mehr hier unterzubringen. Wir haben schließlich genug Boxen“, erklärte Charles und ich nickte zustimmend. „Ja, du hast recht. Es war ja sowieso von Anfang an klar, dass ich den Betrieb nicht aufgeben möchte.“
      „Was ist mit dem Ferienbetrieb? Also der, der hier zuvor schon war? Dass Kinder Reitferien auf dem Gestüt machen können und für eine Woche oder so ein Pferd kriegen, um das sie sich kümmern müssen“, erkundigte sich Lucy, die mit uns am Tisch saß und vor sich die Unterlagen des Gestüts liegen hatte.
      „Wir könnten es doch aufnehmen. Dann bieten wir den Kindern eben Reitunterricht an und reiten, je nach Reiterfahrung und Pferd, hin und wieder mit ihnen aus. Dann machen wir Anfänger-, Amateur- und Fortgeschrittenengruppen. Das lässt sich besser einteilen und ich denke, damit würden wir auch den Feriengästen einen Gefallen tun.“
      „Also möchtest du nur Kinder als Gäste?“, fragte Joline an Charles gewandt, der diesen Vorschlag in die Runde geworfen hatte.
      „Ich persönlich würde mit Kindern anfangen. Schließlich gehen in den Schulferien viele Mädchen in die Reiterferien und bei dieser Gegend dürfte es nicht schwierig sein, welche zu finden, die darauf Lust hätten.“
      Nachdenklich sah ich auf den Tisch und starrte ihn an, bevor ich langsam den Blick hob. Auf mir lagen mehrere Augenpaare, die auf meine Reaktion warteten.
      „Ich finde die Idee gut“, sagte ich schließlich und spielte mit dem Kugelschreiber herum, den ich in der Hand hielt. „Aber nur, wenn wir die Gäste wirklich in Gruppen einteilen. Und auch nur, wenn sich welche dazu bereit erklären, den Kindern die passenden Pferde zuzuordnen und sich um sie zu kümmern. Ich würde das ja übernehmen, bräuchte dabei aber Hilfe, weil ich mich um den ganzen Papierkram und auch noch die Ausbildung kümmern muss. Das würde ich nicht allein schaffen“, sagte ich und blickte in die Runde. Zustimmendes Nicken.
      „Dann wäre das geklärt. Der Ferienbetrieb bleibt bestehen. Er wird allerdings erst wieder aufgenommen, wenn wir den Umzugsstress hinter uns haben“, besiegelte ich den Beschluss und rückte mit dem Stuhl nach hinten, um aufzustehen. Lächelnd trat ich die Treppe hoch und ließ mich in dem Zimmer nieder, das ich als mein Schlafzimmer betitelt hatte. Von hier hatte man eine wunderbare Aussicht auf das Gestüt und während ich auf der breiten Fensterbank saß und das Geschehen beobachtete, wurde mir bewusst, dass die Entscheidung, dieses Gestüt zu kaufen, definitiv die richtige gewesen war.



      Kanada, wir kommen! - 2. März 2014

      Hochwasser.
      Ein Wort, das allein schon dämlich genug klingt – welcher Idiot hatte sich das denn bitte ausgedacht?
      Nachdem Cornwall noch immer unter Wasser stand und unser ganzes Gestüt tatsächlich darunter zu leiden hatte, indem die Weiden, Reitplätze und auch die Reithalle nun völlig verstört worden waren, hatten Matthew und ich uns dazu entschieden, dass etwas Neues her musste. Und das so schnell wie möglich. Es war auch für die Pferde unzumutbar, sie noch im Stall stehen zu lassen, weshalb diese inzwischen schon auf dem neuen Gestüt untergebracht worden waren.
      So sehr es mir auch im Herzen wehtat, aus England wegzuziehen – hatte ich hier doch eine lange Zeit gelebt – so war es dennoch eine Erleichterung, dass wir zumindest unseren treuen Vierbeinern ein vernünftiges Zuhause bieten konnten. Obwohl wir erst vor knapp zwei Monaten nach Penzance gezogen waren, was für mich ein Stich ins Herz war. Ich liebte England, aber besonders nach der Zeit, die wir im ungewünschten Wasser verbracht hatten, wurde mir klar, dass dringend eine Lösung her musste.
      Zu meinem Glück sah Matthew, mit dem ich mich inzwischen wieder ziemlich gut verstand, das Ganze genauso; ebenso meine anderen paar Mitarbeiter. Bei einigen hatte ich Glück, Matthew, Sophia, Charles und seine Frau Lucy hatten beschlossen, mich zu begleiten, da ihnen die Lage in England förmlich zu Kopf stieg. Hätte ich mich zuvor nicht mit Matthew versöhnt, würde er mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht begleiten.
      So traf es sich gut, dass neben der Ranch Gwen, dessen Hengst Altair ich bereits im Training gehabt hatte, ein leerstehendes Gestüt zum Verkauf stand. Ursprünglich wollte ich nie nach Kanada ziehen – doch das Mädchen hatte mich dann schlussendlich doch überzeugen können und inzwischen war ich mir ziemlich sicher, dass uns eine schöne Zeit bevorstand. Natürlich war ich mir über die Wetterumschwünge in Kanada im Klaren, dennoch würde es mit Sicherheit eine interessante, neue Erfahrung sein.
      Die letzten Umzugskartons waren gerade verpackt, als jemand von hinten seine Arme um meinen Torso schlang und sein Kinn auf meiner Schulter bettete. Ohne hinsehen zu müssen, wusste ich, dass es sich um Matthew handelte.
      „Ich werde England vermissen“, murmelte er leise in mein Ohr. Sein Atem kitzelte auf meiner Haut; jagte mir einen wohligen Schauer über den Rücken und sorgte dafür, dass sich Gänsehaut auf meinem Körper ausbreitete.
      „Ich auch.“ Meine Stimme war kurz vorm Versagen. Ja, ich würde England vermissen – und wie ich das tun würde. In diesem Land hatte ich so viele Erlebnisse machen dürfen, war selbstständig geworden, hatte mein erstes, komplett eigenes Gestüt aufbauen können, hatte neue Freunde gefunden, Bekanntschaften geschlossen, mit Leuten zerstritten, meistens wieder mit jenen Leuten versöhnt, hatte mir eine neue Menge Pferde gekauft, hatte viele Pferde trainiert und, und, und. Ich könnte die Liste ewig weiterführen, doch irgendwas findet alles sein Ende.
      „Wir schaffen das. Zusammen.“ Er stockte kurz und senkte seine Stimme, während sich auf meinem Gesicht ein Lächeln ausbreitete.
      „Zusammen.“
      Endlich hatte ich den ganzen Trubel um den Check-In am Flughafen hinter mir und konnte mich nun auf den Flug nach Kanada begeben. Mein Handgepäck hatte ich rasch in der Ablage verstaut, nachdem ich meine Sitzreihe, F, gefunden hatte. Matthew war mir dicht auf den Fersen, die Anderen waren schon alle längst in Kanada, um das neue Gestüt auf Vordermann zu bringen. Ich seufzte leise und ließ mich dann auf meinen Sitz sinken, ehe ich mir die Ohrstöpsel ins Ohr steckte und Musik hörte. Meine Musik wurde aber leider Gottes nur kurz darauf von den nervigen Ansagen unterbrochen, die man sowieso vor jedem Flug hörte. Ich konnte sie inzwischen schon auswendig, schließlich flog ich nicht gerade selten, um neue Pferde zu holen oder einfach nur an internationalen Turnieren teilzunehmen.
      Zum Glück war die Ansage schon bald beendet und ich startete mein Handy erneut, um mich Flappy Bird zu widmen. Ich hasste dieses Spiel abgrundtief, hing ich doch immer noch bei meinem Highscore von 73 Röhren fest, doch ich wollte eben diesen unbedingt brechen. Das bedurfte nicht nur einer Menge Geduld, sondern auch viel Zeit – zu viel Zeit. Denn irgendwann gab mein Handyakku auf und ich musste mich anders beschäftigen, weshalb ich Matthew anstieß, welcher kurz zusammenzuckte und dann überrascht aufsah. Es dauerte nicht lange und wir waren in eine Unterhaltung darüber vertieft, wie es wohl in Kanada für uns weitergehen würde.
      Das neue Gestüt war riesig. Mir stand der Mund vor lauter Staunen offen, als ich aus dem Taxifenster blickte und unser großes Gelände erspähen konnte. Überall erstreckten sich lange, grüne Wiesen, dichter Wald umgab uns und hin und wieder sah man einmal ein Feld. Kurzum: Es war unglaublich. Das CHS in England war im Vergleich zu diesem winzig gewesen und ich zweifelte daran, ob es gut war, ein solch großes Gestüt zu besitzen. Schnell schlug ich mir den Gedanken wieder aus dem Kopf. Wir hatten uns vergrößert und würden auch demnächst noch einige neue Pferde erwarten, weshalb so viel Platz vielleicht ein ziemlicher Vorteil war, sollten doch bald eventuell sieben weitere Zuchtpferde von Elena bei uns ankommen, um die wir uns kümmern sollten.
      Mein Weg führte mich zunächst einmal ins Haus, wo Matthew und ich die restlichen Kartons und Koffer ablegten, ehe er mich völlig unerwartet bei der Hand nahm. Ein leichtes Kribbeln breitete sich an der Stelle aus, weshalb ich lächelnd zu Boden sah und ihm nicht ins Gesicht blicken wollte. Er grinste kurz, zog mich dann aus dem Haus heraus und wir standen etwas ratlos auf dem Gestüt herum, da wir nicht wussten, wo was war – weshalb wir uns erst einmal zu dem längsten Gebäude begaben, welches, wie nicht anders zu erwarten, der Stall war.
      Die Pferde standen momentan alle in ihren Boxen und zermalmten zufrieden ihr Heu, während wir an den neuen Außenboxen vorbeiliefen. Diesmal hatten wir uns gegen die Innenboxen und für die Außenboxen entschieden, da die Pferde somit einfach mehr „Luft“ hatten, es schien ihnen allerdings auch zu gefallen. Scheinbar hatten sie alle die anstrengenden Reisen gut überstanden, lediglich Pushin' Jazz for Cash hatte eine kleine Schürfwunde an der Brust, welche jedoch nicht allzu schlimm aussah. Kein Grund, sich Sorgen zu machen.
      Casey brummelte mir freundlich zu und sah neugierig auf, als wir an ihrer Box vorbeiliefen, doch ich streichelte ihre Stirn nur kurz zur Begrüßung und wir liefen weiter. Rapsoul beachtete mich nicht weiter, ebenso Audio Delite at Low Fidelity – sie beide waren nur mit ihrem Heu beschäftigt und hatten keine Zeit für uns übrig. In der Box gegenüber der Mixstute stand eine Kabstrupper-Stute, die ich vor kurzer Zeit von Elena gekauft hatte, aber bisher noch nicht selbst in Empfang nehmen konnte, da sie sofort nach Kanada gebracht worden war, ohne einen Zwischenstopp in England einzulegen. Die Gute hieß Sambuca und wollte sich lediglich einige Streicheleinheiten erbetteln, ehe auch sie sich wieder dem Futter zuwandte.
      Die drei kleinen Fohlen auf unserem Gestüt Dajeen, Beverly und Lunaris schienen sich trotz ihres niedrigen Alters ebenfalls schon ziemlich gut eingelebt zu haben, widmeten doch auch sie sich lieber dem Futter, als mich zu begrüßen. Lediglich der neue Hengst im Bunde, ein Buckskin Roan aus der Zauberhaft, der vor einem Tag geboren worden war und dementsprechend noch wackelig auf den Beinen stand und sich nur bei Zauberhaft in der Box befand, sah mich etwas verängstigt an. Der kleine war ein Nachkomme von dem Deutschen Reitponyhengst Unique Affair, der in der Zucht Burnin' Valentine stand und hatte daher auch seinen Namen bekommen: Burnin' Unbridled Dreams.
      Auch Sonic Syndicate war gut angekommen, ebenso Nacromancer in the Dark und Nickles 'n Dimes, auf den ich inzwischen meine ganzen Hoffnungen setzte. Der schon etwas ältere Kerl hatte eine ausgesprochen interessante Fellzeichnung, die auch der Farbzucht neues Leben einhauchen würde. Romantica und Ace of Clubs, die Farbwechsler-Stute, hatten wir inzwischen wieder auf dem Gestüt, nachdem sie eine Zeit lang bei Lisa auf dem Hof gelebt hatten, wo sie in der Dressur jeweils eine Stufe höher trainiert worden waren. Monsta lag dösend in ihrer Box und schien nicht mehr hungrig zu sein; sie blickte allerdings auch nicht auf, als ich an ihrer Boxentür vorbeiging und kurz herein sah. Das letzte meiner inzwischen sieben Sportponys war nun Firebird geworden, die junge Sooty Palomino-Stute, die ich von kira gekauft hatte.
      Schließlich folgten noch die Zuchtpferde, die wir uns einen Moment lang ansahen und bei denen wir kontrollierten, ob alles in Ordnung war. Beginnend bei Herbstblatt arbeiteten wir uns weiter voran, besuchten Pamino, Dahiba, Da Vinci und auch Star's Diamond nacheinander. Bei Goldherz verharrten wir eine Sekunde – sie brummelte mir erfreut zu und schmiegte sofort ihren Kopf gegen meine Brust, als sie mich sah. Das zwischen uns hatte sich wirklich zu etwas Besonderem entwickelt, so kitschig es sich jetzt auch für Außenstehende anhören mag. Sie war schon immer mein Lieblingspferd gewesen und nichts oder niemand könnte sich jemals wieder zwischen uns stellen, waren wir doch inzwischen beste Freunde geworden. Sie begleitete mich überall hin und das bereits seit fast fünf ganzen Jahren. Um nichts in der Welt würde ich sie jemals eintauschen oder hergeben wollen, so viel stand fest.
      Nachdem ich mich von Goldherz lösen konnte, liefen Matthew und ich zur nächsten Box, in der Zauberhaft ihr Heu fraß. Direkt neben ihr stand der einen Tag alte Hengst von Unique Affair, der es mir schon im ersten Moment angetan hatte. Ich hoffte wirklich, dass aus ihm mal ein ganz Großer werden würde, denn die richtigen Veranlagungen dazu hatte er allemal.
      Die letzten drei vergebene Boxen waren von den drei Neuen belegt worden. Wir hatten sie, wie auch Star's Diamond und Zauberhaft, von Husky kaufen können und so standen sie nun bei uns in Kanada. Ebenso wie Sambuca waren auch sie sofort nach Kanada gebracht worden, sodass ich sie zuvor noch nicht wirklich hatte sehen können.
      Der erste Hengst war ein Brauner, der bereits zwölf Jahre alt war; Dancer in the Moonlight. Der Hengst war ziemlich menschenbezogen, was mir schon in den ersten Sekunden auffiel: Er kam sofort zu mir, drückte sein Maul gegen meine Jackentasche und suchte nach Leckerlis, wollte aber zeitgleich auch gestreichelt werden.
      Daraufhin folgte Kronjuwel, der Papa von meiner Stute Zauberhaft. Er war ein wirklich schöner Buckskin, wurde ebenfalls im Jahre 2002 geboren und sein Charakter ähnlich wie der von Dancer in the Moonlight. Liebenswert, menschenbezogen und einfach ein Prachtkerl, der nicht nur sein faszinierendes Äußeres, sondern auch sein Interieur bisher immer mit vollem Erfolg weitergeben konnte.
      Das letzte der drei neuen Ponys war eine gekrönte Deutsche Reitponystute, die ich bereits von früher nur zu gut kannte. Inzwischen hatte ich eine stolze Zahl von vier gekrönten Deutschen Reitponystuten im Stall stehen, was mich ziemlich erfreute – war es doch vor gut zwei Monaten lediglich Goldherz, die bei mir im Stall stand. Nun jedoch hatte auch Star's Diamonds Mutter, Star, zu uns gefunden, die früher mal Juliane gehört hatte, mit der ich vor einigen Jahren mal das Gestüt Liberté geführt hatte. Ich war besonders froh darüber, sie bei mir haben zu können, strahlte sie doch schon früher solch einen Lebensmut aus, dass er beneidenswert war. Zwar war sie inzwischen schon fünfzehn Jahre alt, führte sich aber dennoch immer noch auf, als wäre sie eine dreijährige Stute, die erst noch eingeritten werden müsste.
      „Scheint, als ginge es ihnen allen gut“, bemerkte Matthew das Offensichtliche und ich lachte als Antwort nur kurz auf. „Ja, da magst du recht haben. Zum Glück haben sie die Reise alle gut überstanden“, seufzte ich erleichtert und fügte dann hinzu: „Aber jetzt werden wir erst einmal unsere neue Nachbarin begrüßen gehen.“



      Pflegebericht - 27. Juli 2014

      Momentan stand ich wirklich unter Stress, und das bekamen leider auch meine vierbeinigen Lieblinge zu spüren. Ich beschäftigte mich kaum noch mit ihnen, ließ vielmehr mein Personal alles mit ihnen machen und sie trainieren und das nur, weil ich kurzerhand zurück nach Deutschland reisen musste, um dabei zuzusehen, wie meine Tante ihre letzten Stunden mit ihrer Familie verbrachte. Sie leidete schon länger an Krebs, der inzwischen so weit fortgeschritten war, dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb – genauer gesagt erwarteten die Ärzte ihren Tod in wenigen Tagen, weshalb ich auch noch einmal anreisen wollte, um sie ein letztes Mal zu sehen.
      Während sich Rapsoul, Casey, Beverly, Audio Delite at Low Fidelity, Pushin' Jazz for Cash, Skyrim, Dajeen, Burnin' Unbridled Dreams, Sambuca, Sonic Syndicate, Romantica, Nacromancer in the Dark, Monsta, Nickles 'n Dimes, Ace of Clubs, Firebird, Trés Jolie, Santa Fee (die vor kurzem wieder zu uns zurückgekehrt war), Herbsblatt, Pamino, Dahiba, Da Vinci, Star's Diamond, Star, Zauberhaft, Goldherz, Dancer in the Moonlight, Kronjuwel, Darym, Yanetha, Casablanca, Laurencio, Fine Frenzy, Draugsa, Silenc Dream und Season's Princess also in Kanada auf den weitläufigen Weiden fröhlich ihre Bäuche vollschlugen, verbrachte ich meine Zeit in meinem Heimatland. Und erst dann wurde mir klar, wie sehr ich meine Familie vermisst hatte – dennoch zog es mich zurück nach Kanada.
    • Elii
      Alte Berichte von Snoopy

      Ankunftsbericht

      Heute war viel los auf dem Gestüt und einige Pferde kamen heute an. Also musste ich mich ans Boxen herrichten, was auch nicht lange dauerte und 4 Boxen fertig. Zuerst kam eine Fuchsstute, von einer guten Freundin. Samarti kam mir lächelnd entgegen und wir umarmten uns, ehe wir uns an die Arbeit machten Pushin' Jazz for Cash aus dem Hänger. Die gute Stute hatte mich schon immer interessiert und da ich nun beschlossen hatte diese Rasse zu züchten. Da kam mir die Kleine ganz recht und Samarti hatte sie mir dann einfach geschenkt, da sie nicht mehr viel mit ihr anfangen konnte. Also luden wir die Kleine aus und brachten sie in die Neue Box. Neugierig blickte sie herum und beschnupperte auch schon Nayeli. Lächelnd verließen wir den Stall und ich verabschiedete mich schon Samarti.
      Kurze Zeit Später kam auch schon der nächste eingetrudelt. Kira brachte den Hackneyrapphengst vorbei, den ich vor einer Woche in der Zeitung gesehen hatte und gleich Interesse pflegte. Ich hatte kurze Zeit später bei ihr ein Probereiten und sogleich beschlossen den Hengst zu übernehmen. Und somit kam er heute endlich an. Nicht kira selbst war da, sondern eher jemand ihrer engeren Mitarbeitern, denen sie vertraute. Lächelnd grüßte ich den Herr und wir luden den Hengst aus, der mich gleich wieder erkannte und freundlich anstupste. Seinen Namen hatte ich schon ausgesucht, den der Kleine sollte Negronamer heißen. Dieser Name passte einfach zu ihm. Ich verabschiedete mich bei dem Herren und brachte Negro in seine neue Box, die er gleich positiv aufnahm.
      Fake XX eine Jungstute, eine Stute aus meiner damaligen Zucht kam zurück zu mir, sie war um einiges gewachsen und hatte eine ziemlich verwirrende Vergangenheit wo sie im jungen Alter oft rumgereicht wurde und nun schlussendlich wieder zu mir kam, bzw. ich sie von Occu abkaufte. Occu war schon da, als ich aus dem Stall kam und hatte Fake im Gepäck. Sie hatte leider nicht sehr lange Zeit zum schnattern und von daher ging alles schnell und kurze Zeit später stand ich wieder alleine da. Doch die Stute lag in meinen Händen und ich führte sie zum Stall, wo sie mit strahlenden Augen empfangen wurde. Also war auch ich glücklich und brachte sie in ihre Box.
      Nach einer Stunde war auch schon die letzte Kandidatin auf dem Hof angekommen und ich führte Habasi zu ihrer neuen Box, die Stute war ein wahrer Goldschatz, denn nicht oft fand man 'goldene' Hackney Ponys. Also war ich glücklich über diesen Fang und brachte ihn sie in ihre Box und machte für heute Schluss, den es war viel passiert.

      Trainingsbericht Fahren E - A
      von Veija

      Tag 1:
      Heute war ich auf dem Weg zu Stefanie und ihren 4 Hackneys. Ich sollte sie alle 4 einfahren.
      An ihrem Hof angekommen, begrüßte sie mich freundlich und führte mich sofort zu den Pferden. Ich hatte es mit drei Stuten un einem Hengst zu tun. Sie warnte mich, dass ich auf den Hengst achten sollte.
      Heute wollte ich mich ein wenig mit den Pferden bekannt machen, weshalb ich mir für jedes Pferd Zeit nahm und sie ausgiebig putzte und ihnen Lekerlis für ihr gutes Verhalten gab. Nun ging ich ins Bett, da ich von der Reise wirklich müde war.


      Tag 2:
      Schon früh am Morgen war ich auf den Beinen, denn ich hatte viel zu tun. Anfangen würde ich zunächst mit Nayeli.
      Die Stute wartete in ihree Box. Ich holte sie raus und band sie in der Stallgasse an, um sie zu putzen. Dadurch lernte ich die Stute kennen. Sie war zwar eine liebenswürdige, aber scheue Stute. Mit Putzen war ich sehr schnell fertig, da ich sie ja gestern schon geputzt hatte.
      Als ich damit fertig war, holte ich die Longe und die Peitsche, ehe ich mit ihr in die Halle ging und sie longierte. Nachdem ich sie im Schritt aufgewärmt hatte, lies ich sie antraben und versuchte sie durch meine Stimme zu beruhigen, danit sie sich fallen lies und locker und losgelassen laufen konnte. Als sie locker trabte, hielt ich sie an und lobte sie, ehe ich die Seite wechselte und sie erneut antraben lies. Auf dieser Seite lief sie besser und so konnte ich Nayeli recht schnell angaloppieren, was auch gut klappte. Ich galoppierte sie noch auf der anderen Seite, ehe ich sie im Schritt locker auslaufen lies und zum Stehen durchparierte. Schließlich stellte ich sie mit einer Decke in die Box und holte mir Negro. Auch ihn putzte ich und verschwand mit der Longe bewaffnet in der Halle. Er war ruhiger als seine Vorgängerin und hörte mir auch besser zu, weshalb ich mit ihm schneller fertig war und mir Jazz holen konnte. Auch sie putze und longierte ich, ebenso wie Sugar. Müde verlies ich den Stall, nachdem ich alle Pferde gefürtert hatte und ging ins Haus, da es Abendessen gab. Morgen würde ich mit der Doppellongenarbeit anfangen.

      Tag 3:
      Heute war ich wieder früh auf den Beinen. Nach dem Frühstück war ich schon im Stall und hatte mir Negro geschnappt, mit dem ich mit der Doppellongenarbeit beginnen wollte. Ich hatte ihn geputzt und in die Halle gebracht. Die Kommandos hatte Stefanie den Tieren schon beigebracht, was mir die Arbeit um einiges erleichterte. Ich lenkte ihn kreuz und quer durch die Halle, trabte ihn sogar. Das klappte alles so gut, dass ich das Training nach einer halben Stunde beendete. Das Training mit den Stuten klappte auch so gut, dass ich sehr schnell fertig für heute war, mich aber entschied die Tiere schon an die Kutsche zu gewöhnen. Ich begann wieder mit dem Hengst, in dem ich ihm das Geschirr anlegte und über den Hof ging. Danach spannte ich ihn ein und führte ihn samt Kutsche über den Hof. Ich spannte ihn wieder aus und machte das Ganze auch mit den Stuten, was sehr gut funktionierte. Dann ging ich ins Haus, morgen würde ich alle fahren.

      Tag 4:
      Heute war ich nicht so früh wach, da ich nicht mehr so viel Arbeit vor mir hatte. Ich spannte zu erst Sugar und Jazz ein, ehe ich vorne Nayeli un Negro einspannte. Auf den Hengst musste ich besonders achten, da er ständig der Damenwelt imponieren wollte. Doch ein Ruck an den Zügeln holte ihn zurück in die Realität und er konzentrierte sich wieder auf mich.
      Ich setzte mich auf den Bock und trieb die Vier an. Ich lenkte sie einige Runden über den Hof, ehe ich sie antrabte und kleine Kreise zog. Die Vier harmonierten so gut miteinander, dass ich sie kurz angaloppierte, ehe ich alle durchparierte und sie wieder vom Geschirr befreite. Negro schien sich beruhigt zu haben und lies sich nicht mehr von den Stuten ablenken. Nachdem ich alle Pferde weggebracht hatte, ging ich zu Stefanie, un ihr von meinen Erfolgen zu erzählen. Da ich auf meinem Hof zu tun hatte, konnte ich leider nicht länger bleiben, doch ich würde sie bald nochmal besuchen kommen, um zu sehen welche Erfolge sie erziehlt hatte.
      Ich packte mein Zeug, verabschiedete mich von ihr und machte mich auf den Heimweg.

      Hufschmiedbericht
      von Ally

      Wieder und wieder wurde ich vom Telefonklingeln aus dem Schlaf gerissen und nach einiger Zeit entschied ich mich, dran zu gehen. Es stellte sich heraus das meine Freundin Snoopy ein "paar" Pferde hatte, die zum Hufschmied müssten: "Aber es sind ein paar mehr als fünf, wäre das okay?", hatte sie gesagt; Und jetzt, wo ich aus dem BMW ausstieg, war ich verblüfft. Vor mir standen neun Pferde, alle brav am Zaun angebunden und ein paar sogar entspannt mit einem Huf angekippt. "Ein paar mehr als fünf? Das sind neun Pferde!", sagte ich und Snoopy grinste. "Ups?" Ich seufzte, lachte aber darüber. Eine gute Übung war es auf jeden Fall, also konnte es nicht schaden. Ich holte meinen Koffer aus dem Kofferraum und sagte Snoopy, dass ich später ein paar mehr Eisen holen müsste, denn ich hatte nur welche für sechs Pferde da. Ich streckte mich kurz ein wenig, denn es war erst 9 Uhr - für mich war das sehr früh - und ich hing noch halb im Bett. Ich stellte den Koffer neben das erste Pferd, das am Zaun stand. "Das ist Sir Henry. Der sollte eigentlich keine Probleme machen.", erklärte sie und ich begrüßte den hübschen, braunen Hengst, ehe ich mich an die Arbeit machte. Ich kontrollierte seine Hufe nach besonders weichen Stellen, Entzündungen oder sonstigem, aber ich entdeckte nichts. In einem seiner Hinterhufe war ein Stein im Huf, doch ich konnte ihm mit den Fingern herausnehmen und es war auch nur Dreck, der unter dem Huf steckte, also machte ich mich mit dem Hufmesser an die Arbeit. Nach dem ersten Huf spürte ich schon, wie meine Schultern schmerzten, doch ich machte weiter und feilte seine Hufe, bis er gerade auf dem Boden stand. Snoopy stellte mir noch alle anderen Pferde vor - von denen sieben übrigens Hackney Ponys waren - und ich machte mich bei ihnen auch an die Kontrolle und das Ausschneiden der Hufe. Nach dem letzten Huf von Nayeli machte ich eine kleine Pause, denn von dem ständigen Hufgehebe schmerzten meine Arme und vom Bücken knackte mir der Rücken. "Du bist doch so jung, zeig, was du drauf hast!", spaßte sie und ich grinste. Ich fuhr fort mit der ganzen Prozedur und machte einen kleinen Freudestanz, als ich den letzten Huf von Negronamer (auf dessen lackschwarzes Fell ich extrem neidisch war) auf den Boden setzte. "Du kannst von hinten anfangen, alle Pferde rumzuführen, und schau nach, ob sie gerade laufen. Ich glaub schon, dass du bemerkst, wenn sie wackeln und sich hinlegen.", grinste ich und sie nahm mir Negronamer ab und führte ihn kleine Kreise um den Hof, während ich bei Sir Henry anfing, ihm die alten Eisen abzunehmen. Das war ziemlich leicht, denn sie waren sehr locker, und nach circa zwanzig Minuten lagen erstaunliche 36 Hufeisen vor mir. "Woah, so viel Glück auf einmal.", scherzte ich und Snoopy lachte. "So, was für Hufeisen willst du? Kunststoff, oder?", fragte ich und sie nickte. "Kunststoff mit Eisen.", bestätigte sie und ich holte ein paar für Diabolus - Das schlimmste zuerst, denn der Kleine hatte mich schon insgesamt zwei mal gezwickt. "Sicher, dass du für deine lahmen Pferde keine Pantoffeleisen brauchst?" Snoopy lachte und schlug leicht meinen Arm, als ich Diabolus Vorderhuf zwischen die Beine nahm und das erhitzte Eisen an seine Hufe anpasste. Es war mittlerweile 11 Uhr, und ich brauchte für jede Anpassung mindestens 15 Minuten, also konnte das noch eine lange Prozedur werden. Doch Snoopy half mir und fuhr sogar los, um die nächsten paar Eisen zu holen, und so schafften wir das alles innerhalb von eineinhalb Stunden. Ich hatte alle Eisen angepasst vor dem jeweiligen Pferd liegen und ich selber lag auch am Boden - Erschöpft war nicht einmal annähernd ein Begriff für das, was ich war. Grölend richtete ich mich auf und trank einen großzügigen Schluck aus meiner Wasserflasche, ehe ich mich zu Jazz gesellte, die ein bisschen herumalberte und an mir zupfte. "Irgendwann wirst du bestraft für das, was du mir antust.", grinste ich und deutete auf Snoopy. "Karma ist auf meiner Seite!", rief ich und begann wieder, zu arbeiten. Erst kam Jazz dran und sie stand sogar erstaunlich still, weswegen ich schon nach fünfzehn Minuten mit ihr fertig war. Um 13 Uhr war ich mit Jazz, Phoenix und Negronamer fertig, fehlten nur noch Fake, Diabolus, Habasi, Spencer und Sir Henry. Fake stand ziemlich selbstbewusst da und obwohl sie ein paar Probleme hatte, mir ihren rechten Hinterhuf zu geben, wurde ich auch mit ihr fertig. Spencer ging am schnellsten. Weil er nicht unbedingt große Hufe hatte, und Diabolus, Habasi und Henry wurden auch schnell fertig gemacht, einfach, weil ich mich aufs Ende von dieser ganzen Prozedur freute. "Wuhuuu, du hast es geschafft!", rief Snoopy und ich klatschte sarkastisch. "Wuhu, freu ich mich.", murmelte ich und lehnte mich auf Sir Henrys Rücken. "Komm, ich lad dich auf ne heiße Schokolade ein.", sagte Snoopy und nachdem wir alle ihre Pferde in die Boxen stellten folgte ich ihr ins Reiterstübchen, wo es wohlig warm war, anders als die Kälte draußen. Plötzlich schallte eine Stimme über den Hof und Snoopy grölte. "Oh ne, Spencer ist abgehauen.", murmelte sie und stand auf. Grinsend folgte ich ihr, als wir über den Hof dackelten und das gepunktete Shetty schließlich in der Nähe der Stutenweide sahen. Snoopy schüttelte grinsend den Kopf und holte sich einen Strick, näherte sich Spencer und nach ein paar Minuten hatte sie sich einen Halsring um seinen Hals gebastelt. "Passiert das öfters?", fragte ich lachend, als wir den Hengst wieder zurück in seine Box brachten. Erst jetzt fielen mir die vielen Vorschiebebalken auf. "Ja, leider. Keine Ahnung, wie er das hinkriegt - Er ist ein richtiges Genie, was Boxen öffnen angeht.", sagte sie und machte alle Balken zu, rammte sie fast schon fest und ich hatte Angst, dass die Box zusammenkrachen würde, so laut knallte die Tür. Snoopy schob Spencer ein Leckerli ins Maul und verabschiedete sich dann von mir. Fröhlich setzte ich mich ins Auto und fiel zuhause erst einmal für ein Nickerchen ins Bett.

      Ankommensbericht Acaraho & Ein Tag mit der wilden Hackneyherde

      Zu aller erst, sollte heute ein neuer Hengst ankommen, ein trittsicherer Kerl mit schöner GGA. Er gehörte einer reinrassigen Hackney Pony Zucht in Kroatien an. Und ich war vor einigen Wochen zum Urlaub dort und hatte ihn zufälligerweise auf dem Hof gesehen, wo ich zu Besuch war und gleich mal nachgehakt ob ich ihn mal reiten dürfte. Man weigerte sich zwar vorher zuerst, doch dann ließ man es zu, da er eh bald verkauft werden sollte. Ich warf mich also in den fertig gesattelten Hengst und drehte ein paar Runden auf dem Platz, sofort verliebte ich mich in ihn und beschloss die Leute zu überreden. Sie ließen mich erstmal den Guten eine Weile pflegen um zu schauen wie ich mit ihm klar kam und entschieden sich kurz vor meiner Abreise dazu ihn mir für den halben Preis zu verkaufen. Dies freute mich natürlich sehr und ich hatte alles in die Gänge gesetzt, das er sobald wie möglich ankam. Zwar war ich mittlerweile schon zu Hause, doch heute wusste ich er würde von einem Stallburschen abgeholt werden. Sein Name war Acarho. Somit kümmerte ich mich mit Maxi zusammen um die restliche Rasselbande. Ausmisten musste wir heute nicht, denn das übernahm immer unser Stallbursche James.
      Somit schnappten wir uns gleich die kleinen Fohlen, die heute auf dem Reitplatz vieles neues entdecken durften. Also banden wir Asura und Salvatore fest um den Bunten Schecken und die hübsche Füchsin zu striegeln. Sanft glitt ich über das bunte Fell des kleinen Hengstes, der erstmal genüsslich schnaubte und seine kleine Freundin anstupste. Maximilian kümmerte sich währenddessen um Asuras fuchsiges Fell und ihre helle Mähne. Dann übten wir das hufe geben der Beide und Asura sträubte sich nicht etwas davor, doch Salvatore hatte keine Probleme damit und hob jedes Huf folgsam hoch. Asura ließ sich nach ein paar weiteren Malen mit meinen Versuchen machen und mein Freund staunte nur wie ich das bloß hin bekam. ,, Nicht ich sondern ihr kleiner Freund Salvatore´´, grinste ich ihn an und band den kleinen Hengst ab, was mir maxi gleich tat und wir gemeinsam zum Reitplatz liefen, wo heute einige bunte Fähnchen und Stangen aufgebaut waren. Mit großen Augen wurden diese gleich bestaunt und wir legten den zwei Kleinen die Halfter ab, während sie auf den Platz kamen und wir das Tür hinter ihnen schlossen. ,,Gut die beiden sind schon mal bei dem schönen Wetter versorgt. Lass uns heute mit Negronamer und Nadira heute Ausreiten! Die anderen trainieren wir etwas auf dem anderen Platz, neben den Fohlen´´. Mein Freund nickte mit strahlenden Lächeln und ich grinste, ehe wir uns die nächsten beiden Hengste im Stall vornahmen. Ich holte mir Diabolus und mein Freund schnappte sich den guten Callimero. Diabolus hatte anschneiend heute einen nicht so tollen Tag, also beschloss ich statt dem Reiten, den Rappen zu longieren. Doch vorerst striegelte ich sein dunkles Fell, Maximilian kümmerte sich um das fuchsfarbene Fell von Callimero, der ganz schön viel Schlamm an sich hatte, bzw. hat. Diabo's Fell nahm langsam wieder an Form an, also ließ ich es dann bald sein und kümmerte mich um seine Hufe, die er bockigerweise hochhob und er herum zickte. ,,Jetzt ist aber langsam gut hier Freund!", knurrte ich und legte den Hufkratzer in die Putzbox. Dann kämmte ich sein wirres Langhaar und erkundigte mich nach Callimero, der mittlerweile fertig war und gesattelt. Ich spannte dem mies gelaunten Rappen den Longiergurt an und führte ihn Richtung Platz. Mein Freund folgte mir mit dem Fuchshengst Callimero, auf den er gleich stieg als wir da waren. Die Fohlen waren anscheinend beide brav am untersuchen der Sachen. Also machten wir uns nicht groß Sorgen und beschlossen unserer Arbeit nach zu gehen. Somit stieg mein Freund auf den Fuchshengst und begann mit dem Aufwärmen, ich dagegen ließ Diabo ein paar Runden an der Longierleine drehen, nach der er öfters, genervterweise schnappte. Ich blieb hartnäckig und machte jede seiner Gangarten durch, er hatte so schöne Gänge, war heute alles andere als nett. Als mein Freund an ihm vorbei ritt, legte er die Ohren an und wollte ausschlagen, doch ich ruckte an der Leine, bevor er dies tat. Dies jagte in für einen Moment einen kleinen Schreck ein, doch er fing sich wieder und trabte weiter. ,,Sorry Diabolus ist heute unmöglich.", sagte ich zu Maxi, der nur lächelnd nickte: ,,Nicht schlimm!´´, meinte er und ich lächelte zurück, ehe ich mich wieder auf Diabolus konzentrierte und Maxi ein paar Dressurfiguren mit dem roten Fuchs übte. Nachdem ich Diabolus heute sowit so gut ausgelastet hatte, kam er erstmal auf die Weide zusammen mit dem roten Hengst Callimero, der die Ruhe selbst war. Nun holten wir uns die nächsten Beiden Hackney's, diese waren Fake XX und Lady Felice. Aufgrund dessen, das Fake noch roh war, machte ich heute Bodenarbeit mit ihr, Maxi schloss sich mit Lady Felice an. Somit holten wir die Beiden schönen Stuten aus den Boxen und begannen ihr dreckiges Fell zu striegeln. Fake war zum Glück nicht so dreckig wie Felice, die ja eh schon heller war als sie. Denn Lady Felice war kaum noch grau und weiß, was mir und Maxi viel Zeit wegnahm, doch schließlich musste doch jedes Pferd sauber werden, von dem her half ich meinen Freund. Als wir zusammen die Stute endlich fertig hatten , machten wir Beide mit den Hufen weiter. Fake nahm noch widerwillig ihre Hufe hoch, doch dies besserte sich immer mehr, was mich sehr erfreute, den bald würde ich ja mal mein Glück versuchen sie einzureiten. Bei Lady Felice, war Maxi schon mit dem Langhaar fertig und hatte ihr ein hübsches Zöpfchen gemacht. Ich grinste: ,,Na du Ponyfriseur!", dann schloss ich mich ihm an und kämmte das Langhaar und schon konnten wir anfangen. Beide führten wir die Pony's zum Reitplatz, wo wir gleich auch mit der Arbeit anfingen, nachdem wir geprüft haben, was die Fohlen machen. Somit übte ich mit Fake das Rückwärts richten und das folgsame neben mir gehen. Sie machte sich gut, doch bei den Stangen am Boden, weigerte sie sich noch, bis Maxi mit Felice rüber lief und die Graue Stute gelassen über die Stangen trabte. Da fasste Fake auch Mut und probierte es, zwar noch etwas zögerlich und im Schritt. ,,Super gemacht Kleine!´´, lobte ich das Stütchen, die eifrig aus meiner Hand die Leckerlies schnappte. Dann übten wir zusammen ein paar Zirkuslektionen, wo sich Beide gut anstellte. Mit einem zufriedenen Lächeln beendeten wir die Aufgaben heute und brachten die Stuten mit Decken auf die Weiden. Die anderen Beiden also Diabo & Callimero, holten wir von den Weiden und brachten sie in ihre Boxen. Dann machten wir weiter mit Nayeli und Phoenix. Nayeli übernahm heute Maxi, denn diese stupste ihn schon den ganzen Tag an. ,,Ist voll verliebt in dich!", kicherte ich. ,,Hm... Kann schon sein. Aber ich liebe nur dich!", antwortete er un gab mir einen Kuss. Mit einem Grinsen machten wir uns an die Arbeit und ich begann das Fell des hübschen Hengstes zu striegeln, während Maxi es mir gleich tat und das bunte Fell der Fuchscheckenstute säuberte. Wir brauchten nicht allzu lang, den Beide Pferde hatten sich nicht allzu dreckig gemacht. Somit konnten wir schnell mit dem Hufe auskratzen weiter machen, was auch nicht viel Zeit in Anspruch nahm, aber die Pferde endlich wieder ohne Probleme laufen konnten. Somit kämmten wir das wilde Langhaar der Beiden Ponys und holten die Springausrüstung, den heute gäng es ans trainieren im Springen. Also führten wir beide Ponys zum Springplatz und stiegen auf während wir sie Aufwärmten. Nachdem Beide in Form waren, übten wir die ersten Hindernisse, nämlich ein paar Stangen und niedrige E und A Hindernisse. Die Beiden stellten sich gut an, also machten wir nach einer halben Stunde Training Schluss und stiegen aus dem Sattel. Dann brachten wir die Beiden zum Stall, legten ihre Ausrüstung ab und stellten sie auf getrennte weiden. Dann holten wir die Stuten, die wir vorhin auf die Weide brachten wieder und stellten sie in ihre sauberen Boxen. Dann mussten wir uns um die letzten drei kümmern, da kam unsere Freundin Loona Hemington zur Hilfe um das dritte Pferd zu versorgen. Also fingen wir mit unserer Arbeit an, Loona übernahm Pushin' Jazz for Cash, mein Freund Maximilian übernahm den bunten Schecken Pleasure's Harlekin und ich die Palominostute Sugarlips Habasi. Somit begannen wir mit der Fellpflege: ,,Du hast aber dann Spaß mit Pushin's Fell, den die ist die dreckigste!´´, lachten Maxi und ich. Loona grinste: ,,Damit komm ich sicher klar!", dann fing sie an das Fell vom Schmutz zu befreien. Maxi hatte die wenigste Arbeit den Harlekin hatte nur ein paar dunkle Flecken im Fell, sowie ein wenig Staub. ,,Ich weiß was wir mal im Sommer machen müssen, alle Pferde mit Wasser abbrausen", lachte ich. ,,So kriegen wir bald wieder alle richtig sauber. Nur jetzt ist es zu kalt.", fügte ich hinzu und kümmerte mich dann um das helle Fell meiner Stute. Als alle Pferde soweit fertig waren, machten wir mit den hufen und dem Langhaar weiter. Es brauchte auch nicht wirklich lange, da beides im grünen Bereich lag und wir in Kürze satteln konnten. Dann ging es auf den Platz. Die Fohlen waren mittlerweile ausgepowert und wurden im Auftrag von mir , vom Stallburschen zurück in ihren Stall gebracht. Wir drei waren mittlerweile auf dem Platz angekommen und begannen mit dem Aufwärmen. Nachdem alle drei Pferde warm waren, trainierten wir ein wenig auf dem Platz, ritten über Stangen, machten Dressurfiguren und allgemeine Bahnfiguren. Es war bereits Nachmittag, als wir endlich beschlossen das Training zu beenden um jetzt einen entspannten Ausritt zu zweit zu machen. Also stiegen wir ab und führten die Pferde zum Stall, wo wir ihre Ausrüstung abnahmen und sie auf die Weide brachten, dann holten Maxi und ich die anderen beiden von der Weide, stellten sie in ihre Boxen und nahmen uns nun die letzten Ponys vor, mit denen wir auch heute eine Ausritt machen wollten. Somit schnappten wir uns Negronamer, den mein Freund heute ritt und ich Nadira. ,,Haha wir reiten heute schwarz weiß!", lachte ich während mein Freund ebenso anfing zum Lachen. Dann striegelten wir die Beiden, Nadira war ziemlich dreckig und Negro recht mehr braun als schwarz. Deshalb hatten wir viel zu tun und brauchten eine Weile, doch als das Fell fertig war, waren wir erleichtert und säuberten die Hufe gründlichst aus: ,,Na freust dich schon?", grinste ich meinen Freund an und er nickte lächelnd. Nun kämmten wir das Langhaar der Beiden und sattelten sie heute mit Westernsattel, den dies war bequemer und entspannter. Als die Pferde fertig gesattelt waren, steigen wir auf und ritten Richtung Wald, unser Ziel war der wunderschöne Fluss in der Nähe. ,,Schönes ruhiges Wetter heute nicht?´´, fragte ich lächelnd meinen Freund er nickte und lehnte sich entspannt im Sattel zurück, während wir über den leicht matschigen Waldweg trotteten. Wir beschlossen ein wenig zu traben, also schnalzte ich und Nadira machte einen Ruck nach vorne, sie hatte einen schnellen aber gemütlichen Trab. Negro reagierte sofort als mein Freund ihn sanft in die Flanken drückte und er sich ebenso im Trab, Nadira und mir anschloss. Wir trabten nun eine Zeit lang weiter bis wir rechts abbogen und das Rauschen des Flusses hörten. Bald schien und strahlende Sonne ins Gesicht und wir kamen endlich an, sofort ließen wir die Pferde galoppieren und drehten ein paar Runden über die riesen Wiese, ehe wir die Pferde verlangsamten und eine alte Dame grüßten die gerade hier unterwegs war. ,,Hallo Rose, wie geht es ihnen?", fragten wir die Dame, diese mit einem Lächeln antwortete: ,,Schon viel besser, wenn ich euch Beide sehe und sehr schöne Pferde habt ihr da.". Wir bedankten uns bei der Dame und fragten sie ob sie ein Foto von uns Beiden machen wollte, mit unserer Spiegelreflex. ,,Klar gerne, ihr wisst ja wie sehr ich Fotos liebe. Ich war ja selber früher mal eine Hobbyfotografin wie ihr!". Mit einem Lachen von uns Beiden nahm sie die Kamera an sich und machte sich bereit. Wir ritten ein paar Stücke zurück und machten uns bereit, ehe wir die Pferde aus dem Stand angaloppieren ließen und ein kleines Wettrennen veranstalteten. Rose rief uns zu und betrachtete die Bilder auf der Kamera, während wir die Pferde zum Schritt durch parierten und zu ihr kamen. ,,Wow schönes Bild, das kommt in unsere Galerie!", lächelten wir und bedankten uns bei der alten Dame. Dann ritten wir im bequemen Schritt weiter, denn mittlerweile brach das Abendrot an. Wir gaben uns einen Kuss während wir im Schritt über den Feldweg ritten und in die Ferne zu den Bergen blickten. Wunderschön ne?", sagte ich strahlend, während mein Freund antwortete: ,,Genauso wie du!". ,,Haha Schleimer!´´, lachte ich während ich ihm einen Kuss auf die Wange drückte und im Galopp davonfegte. ,,Hey das ist unfair!", rief er und trieb Negronamer ebenfalls an, aber Nadira war schneller, den diese hatte Araber im Blut. Bevor wir den Hof erreichten wurden wir langsamer und parierten unsere Pony's zum Schritt durch. Alle Pferde waren mittlerweile im Stall und die Nacht brach langsam herein, wie rutschten aus den Sätteln und führten beide Hackney's in den Stall, wo wir erstmal ihre lästige Ausrüstung abnahmen. Ja bald würden wir mal ohne Sattel reiten, doch das musste ich erstmal mit meinen Freund Maximilian üben, denn er fing ja grade erst an mit dem Reiten, aber machte sich für den Anfang sehr gut. Nun ja nun kümmerten wir uns erstmal weiter um die beiden Pony's und rubbelten sie noch etwas mit Stroh trocken, ehe sie in ihre sauberen Boxen mit ihrem Lieblingsfutter kamen. Schon war der Tag vorbei, aber es hat sich gelohnt, den den Ponys ging es gut und uns ebenso. Lass uns jetzt ins Haus gehen und was Essen!´´, lächelte ich und wir gingen Richtung dem großen Gebäude. Dann machten wir uns was zum Essen und beendeten den Tag mit einer schönen frischen Dusche und schauten noch ein wenig Fernsehen.


      Pflegebericht Hackneystuten

      Heute waren die Stuten an der Reihe, also schnappte ich mir die Führleinen, gab Maxi ein paar und machte mich auf den Weg zu der ersten Box, wo Fake XX schon neugierig über die Boxentüre blickte und mir glücklich entgegen wieherte. ,,Na du Hübsche?", lächelte ich und strich der Dunkelfuchsstute über die Stirn. Maxi holte sich die bunte Nayeli aus der Box und band sie fest ich kam nach als Fake sich endlich von der Stelle bewegte und ich sie holen konnte. Brav folgte mir die kleine Dame zum Putzplatz, wo ich sie festband und mir den Striegel aus ihrer Putzbox holte. Maxi war mittlerweile auch schon am Striegeln und ich schloss mich ihn an und wir putzten gemeinsam die ersten beiden Stuten sauber, bis das Fell der beiden gesund strahlte und wie mit dem nächsten weiter machten. Nämlich dem Hufe säubern, was nicht sehr schwer war und wenig Zeit wegnahm. Deshalb waren Maxi und ich schnell mit den vier Hufen der zwei Pferde fertig, kämmten ihr Langhaar und legten dann die Putzutensilien zurück. Daraufhin holten wir die Ausrüstung der beiden Stuten und begannen mit dem anlegen. Beim Sattel befestigen, machte keiner Probleme und die Sättel waren schnell fest. Auch die Trensen mit den silbernen Gebissen, nahmen sie ohne Probleme an und waren fertig gesattelt für das Training. Also führten wir die beiden Stuten in die Halle, da es mal wieder unmöglich war draußen zu trainieren, da das Wetter seit Tagen eine Katastrophe war. Mit wieder guter Laune, schwang ich mich in Fake's Sattel und wartete auf Maxi, bis er im Sattel, der bunten Stute saß und wir mit unser typischen Runde des Warmreitens beginnen konnten. Als die beiden Stuten dann warm waren, trainierten wir etwas mit den Sprüngen und übten in einigen Dressurfiguren. Nach einer halben Stunde intensiven Trainings machten wir für heute mit den Beiden Schluss, ritten sie trocken und führten sie bei strömenden Regen schnell zurück zum Stall, wo wir ihre Ausrüstung abnahmen und gut verstauten. Ihre Boxen waren mittlerweile auch schon sauber und es tat mir so Leid die Beiden da rein stellen zu müssen, aber leider war es im Moment nicht möglich sie auf die Weide zu bringen, da diese voller Matsch war und es zu gefährlich war sie raus zu stellen, da allerhöchste Ausrutschgefahr feststand. Somit stellten wir die Stuten wieder in ihre Boxen und machten mit den Nächsten Kandidaten weiter.
      Ich hatte Loona angerufen, ob sie uns helfen wollte mit der dritten Stute, damit alle gleichzeitig trainiert werden, sie sagte natürlich zu und somit holten wir die drei Stuten aus den Boxen. Ich übernahm heute die Schimmeldame Nadira, eine sehr süße junge Stute, sie hatte Vollblut in sich, was man ihr sofort ansah. Sanft kuschelte sich die junge Dame an mich und ich drückte ihr einen dicken Schmatzer auf die Nase. Im Gegenzug bekam ich einen fetten Pferdeknutscher auf die Wange. Maxi musste lachen da es zu witzig aussah, auch ich musste mir das Lachen verkneifen, da ihre Tasthaare an der Schnauze kitzelten. Sugarlips Habasi beknabberte derweil vorsichtig Maxi's Unterarm, ehe er sie festband und Pushin' Jazz for Cash aus ihrer Box holte, denn Loona brauchte noch zehn Minuten bis sie eintraf. Also fingen wir schon mal mit den zwei hellen Stuten an, die um einiges dreckiger waren als die dunkle Pushin', um die sich Loona kümmern würde. Kurz nachdem wir die beiden Stuten fertig gestriegelt haben, traf Loona ein und grüßte uns erstmal lachend, ehe sie sich an die Arbeit machte und anfing die junge Stute namens Pushin zu striegeln. Wir säuberten währenddessen die Hufe der Stuten, bis diese endlich sauber waren und wir das Langhaar kämmen konnten. Loona war mittlerweile auch schon soweit mit Pushin' wie wir mit den hellen Damen. Also kämmten wir drei gemeinsam das Langhaar der verschieden farbigen Ponys und waren in Kürze alle Drei fertig und wir legten ihnen ihre Ausrüstung an Also gurteten wir zu dritt alle Pferde gleichzeitig fest, legten ihnen die Trensen an und führten sie dann in die Reithallen. Dort stieg Loona zuerst auf und ritt Pushin' warm, Maxi schloss sich ihr mit Habasi an, ehe ich auf Nadira's Rücken stieg und mich den anderen beiden anschloss. Bei den Mädels übten wir heute viel in der Dressur und legten viele schöne Übungen hin, wo sich alle Stuten gut anstellten. Deswegen vollführten wir eine lustige Kür mit den drei Stuten, zwar ungeplant doch es machte riesen Spaß und die Stuten wurden so auch perfekt ausgelastet und wir konnten bald Schluss machen, weswegen wir allesamt abstiegen und die Stuten im Abendrot zurück zum Stall. ,,Schade das jetzt erst das schöne Wetter raus kommt...", sprach ich während ich in den dunkelroten Himmel blickte und Nadira täschelte. ,,Ja leider... Naja lass uns jetzt erstmal die Stuten zurückbringen, die haben sich die Pause nun verdient.", antwortete Loona und ich nickte. Somit brachten wir die letzten drei Stuten in die Ställe und legten ihnen die Ausrüstung ab. Diese verstauten wir in der Sattelkammer und brachten die drei Stuten in ihre Boxen. Der Tag neigte sich weiter dem Ende zu, wir dankten Loona herzlich für ihre Hilfe und verabschiedeten sich von ihr, ehe Maxi und ich uns zum Haus begaben und den Abend noch gemütlich ausklingen ließen.

      Wetterschwankungen...

      Ein eigentlich sonniger Tag begann und ich dachte mir, dann lass uns doch mal heute draußen trainieren, laut Wetterbericht sollte ein Gewitter aufkommen, doch es schien nicht so aus zusehen, also schnappte ich mir meine Hackneystuten und dacht mir, trainiere ich sie ein wenig auf der Rennbahn und auf dem Platz.

      Also fing ich mit der feurigen Fuchsstute Sahara an, sie war eine der neusten Stuten und ziemlich Gewöhnungsbedürftig. Ein leichter Fall war die Dame nicht doch sie war traumhaft zu reiten! Nun holte ich die feurige Stute aus der Box und führte sie zum Putzplatz. Dort begann ich erstmal die junge Dame zu striegeln und entfernte gründlich den Dreck aus ihren Fell, ehe ich mit den Säubern der Hufe weiter machte. Als diese ebenso sauber waren machte ich weiter mit dem Langhaar welches sehr lang war und unbedingt gekämmt werden musste, da es sich komplett verfitzt hatte, also brauchte ich eine Weile bis es endlich durchgekämmt war. Dann konnte ich die Fuchsstute satteln und Zäumen, sodass ich mich auf den Platz begeben konnte. Doch als ich aus dem Stall gehen wollte, erfasste mich ein blaues Wunder! Es regnete in Strömen und ich staunte nicht schlecht. Also musste ich mit Sahara in die Halle, naja was solls. Also führte ich die fuchsige Dame zur Halle und stieg auf. Dann begann ich die Kleine aufzuwärmen und drehte ein paar Runden in der Halle und begann dann ein wenig mit dem Springen. Zuerst waren ein paar Cavalettis dran, die wir überwinden mussten, dies tat auch die kleine Sahara und das nicht gerade schlecht. Somit übten wir nur noch ein wenig, ehe ich abstieg und die Kleine trocken führte. Dann brachte ich sie wieder in den Stall, der Regen hatte mittlerweile aufgehört aber die grauen Wolken zogen noch über uns. Am Stall angekommen brachte ich Sahara wieder in ihre Box, nachdem ich ihr die Ausrüstung abgenommen hatte und geputzt hatte.
      Nun ging es weiter mit Fake XX die junge Stute war seit ein paar Monaten frisch eingeritten. Also beschloss ich heute mit ihr dann reiten zu gehen, natürlich nur in der Halle, wo ein kleines Cavaletti aufgebaut war. Somit holte ich Fake aus ihrer Box, band sie fest und begann die junge Stute zu putzen, also striegelte ich ihr dunkles Fell bis es glänzte, säuberte ihre Hufe und kämmte dann ihr verfitztes Langhaar, ehe ich ihr den Sattel rauf machte und die Trense anlegte. Dann führte ich Fake in die Halle und stieg auf, dann begann ich die junge Stute warm zu reiten. Als sie warm genug war begann ich mit ein paar Bahnfiguren ehe ich die Cavalettis vorsichtig mit der jungen Dame überwand. Sie stellte sich gut an und hatte viel Spaß. Doch trotz das es ihr gefiel musste ich Schluss machen sie fing ja erst an. Also ritt ich sie in der Halle im Schritt trocken und stieg anschließend ab, dann brachte ich sie zurück zu Stall, nahm ihre Ausrüstung ab und putze nochmal drüber über ihr Fell, dann stellte ich sie auf die Weide, samt Abschwitzdecke.
      Nun kam meine weiße Dame, namens Nadira, an die Reihe und ich holte sie aus ihrer Box. Dort begann ich dann mit dem striegeln und säuberte gründlich ihr schneeweißes Fell, dann holte ich mir den Hufkratzer und säuberte ihre Hufe und putzte sie mit der Hufbürste nach. Als ich ihre Hufe nun fertig gesäubert hatte, machte ich ihr weißes Langhaar und kämmte es gründlich mit dem Kamm durch. Als dieses ebenfalls wieder wundervoll aussah, legte ich ihr ihre Ausrüstung an, diese beinhaltete Sattel und Trense. Dann brachte ich sie in die Halle und stieg auf. Erstmal war das Warmreiten an der Reihe, dann kam das eigentliche Training, diesmal war Dressurreiten an der Reihe. Also übte ich ein paar einfache Dressurfiguren, sowie einige Bahnfiguren. Sie stellte sich gut an und übte fleißig mit, sodass ich bald die Kleine trocken reiten konnte. Dann verließ ich die Halle und mal wieder regnete es, also joggte ich samt Pferd in den Stall und nahm ihre Ausrüstung ab, trocknete Nadira ab und brachte sie in ihre Box, ihre Ausrüstung samt Putzkasten landete in der Sattelkammer.
      Nayeli die bunteste vom ganzen Stall war die nächste Kandidatin, also holte ich sie aus ihrer Box und begann ihr buntes Fuchsfell zu säubern, anders gesagt striegelte es solange bis es wieder gesund glänzte. Dann säuberte ich ihre Hufe und putzte sie nachträglich aus, ehe ich weiter machte mit dem Langhaar, wo ich einige Zeit brauchte bis es durch war, aber umso mehr froh war, als es endlich fertig war. Dann entschied ich mich fürs Longieren, da Nayeli heute nicht besonders gut aussah und motiviert war. Also entschloss ich mich heute nur fürs Longieren und führte sie nachdem starken Regen in die Halle und begann sie ein wenig zu bewegen. Ich longierte sie nicht lange, da sie sich ständig erschreckte als es draußen blitzte, also musste ich aufhören und sie schnell in Sicherheit bringen, Maxi war mittlerweile mit Fake auf den weg zum Stall, da die junge Stute nicht auf der Weide stand und unter dem Schuppen auf der Weide, wäre es zu gefährlich geworden. Somit trafen wir beide uns im Stall wieder. ,,Ein mieses Wetterzeug heute hier!", knurrte ich angepisst und er stimmte mir genervt zu.
      ,,Lass uns Habasi und Pushin' zusammen machen ok?", schlug ich vor und er nickte. Also brachten wir die anderen beiden Stuten in ihre Boxen und holten die anderen Beiden aus ihren heraus. Dort striegelte ich Habasi's Fell und Maxi striegelte und kämmte Pushin' bis sie wieder sauber war. Dann säuberten wir von beiden die Hufe und legten dann ihre Ausrüstung an. Dann waren sie auch schon endlich fertig und wir brachten sie bei einer Regenpause in die Halle. Dort ritten wir die Beiden Stuten erstmal warm und ritten dann ein paar Bahnfiguren. Wir trainierten noch eine Weile dann, brachten wir sie zurück, endlich war mal etwas Ruhe eingekehrt und es nieselte nur noch.

      Doch für heute Abend war ein schweres Gewitter gemeldet, also mussten wir den Hof heute dicht machen und alles Gefahren frei mache. Die Überwachungskameras wurden extra nochmal verstärkt, wir wollen ja nicht unsere Pferde unbeobachtet werden.

      Hufschmiedbericht

      Heute war ein Großauftrag bei mir privat zu machen, es ging um meine Zuchtpferde, erst waren die Stuten an der Reihe, also holte ich mir zuerst meine Falbstute Chatana, sie war neu und hatte noch keine Eisen dran, also sie neue, diese wärmte ich schonmal in meinen Gasofen vor. Also hob ich das erste Huf der Stute säuberte es und schnitt es zurecht, das Innenhorn machte ich auch vorsichthalber, dann testete ich das erste Eisen, dieses brauchte noch ein paar Einstellungen, also hämmerte ich es beim Amboss zurecht und kühlte es, dann befestigte ich es mit Nägeln am Huf und machte mit dem nächsten weiter, dieses schnitt ich auch zurecht, korrigierte abstehendes Horn und befestigte das Eisen, dann kam die rechte Seite an die Reihe, dort shcnoitt ich das Huf ebenso aus, korrigierte Fehler und befestigte dann das Kunstoff mit Stahleisen am huf der jungen Stute. Schon war ich beim letzten Huf angekommen, wo ich dieses gründlich ausschnitt. Dann holte ich das warme Eisen aus dem Gasofen und legte es an das Huf, es stank doch es passte, somit kühlte ich diesen ab und nagelte es dann wieder am Huf fest, schon war die erste Stute fertig. Maxi führte sie kurz und ihr Lauf war in Ordnung
      Die nächste Stute war an der Reihe, es war meine Chronicle's Sahara die temperamentvolle Fuchstute. Nun machte ich das erste Huf, hob es an schnitt es aus und korrigierte Fehler. Dann legte ich das Hufeisen ans Huf und es passte, also kühlte ich es ab und befestigte es am Huf der feurigen dame, diese heute nicht so gut drauf war. Naja da musste sie durch, also machte ich weiter mit dem hinteren Huf und begann dieses gründlich ausszuschneiden, dann begradigte ich den Rand und legte das Eisen an, hier musste ich noch ein wenig die Form bessern, also haute ich das Eisen gründlich zurecht und kühlte es ab. Nun nagelte ich es fest und entfernte die raustehenden Nägel, dann ging ich auf die rechte Seite, hob das Huf an und säuberte es, schnitt abgestorbenes Horn weg und raspelte am Ende das überstehenden Horn von Außen weg. Dann testete ich das heiße Eisen am Huf und kühlte es anschließend ab, es war in Ordnung, somit musste ich es nur noch festnageln. Nun war das letzte Huf von Sahara, dran also hob ich es an, säuberte es und schnitt das Horn weg, dann befestigte ich das passende Eisen und sie war fertig. Maxi kümmerte sich wieder um das Vorzeigen des Pferdes und ich sah erneut, das sie ok ging, bis auf das Sahara etwas die Beine hib, doch das war normal, für sie waren Hufeisen noch ungewohnt.
      Die nächste Stute war an der Reihe, es war meine Chrysafénios Hera, die ebenso neue Eisen brauchte wie die anderemn vor ihr, also kümmerte ich mich sofort, hob das erste Huf an und schnitt das abgestorbene Horn weg und entfernte, wie begradigte überstehendes Horn, dann prüfte ich ob das Eisen passte, was es auch tat, kühlte es und nagelte es gründlich fest. Nun kam das nächste Huf dran, das hintere auf der linken Seite, dieses kontrollierte ich, schnitt es aus und testete das warme Eeisen am Huf, hier musste ich noch nachbessern, also tat ich das und befestige ich es dann. Schon ging es an die andere Seite, wo ich das Huf ausschnit und Fehler korrigierte, ehe ich das Eisen kühlte und fest nagelte, die überstehenden Nägel machte ich ebenso weg. Schon war das letzte Huf dran, hier sponn Hera etwas, da sie keine Lust mehr hatte, doch ich setzte mich erfolgreich durch und befestigte, nach dem Ausschneiden der Hufe, das Kunstoff- mit Stahleisen. Mein Freund führte die Sooty Palomino Dame vor und sie ging perfekt!
      Fake XX war nun and der Reihe, diese hatte schon Erfahrungen mit Eisen gemacht, musste aber ihre Alten entfernen. Also säuberte ich die Hufe der dunklen Stute, entfernte das alte Eisen, schmiss es in einen leeren Eimer, wo Fake kurz zusammen zukte. Sie fasste sich schnell wieder und ließ sich brav die Hufe ausschneiden, dann bekam sie ein neues glänzendes Eisen. Nun kam das zweite Huf der Stute an der Reihe und ich lockerte das Eisen, entfernte es und schnitt das überstehende Horn weg, sowie abgestobenes Horn, dann passte ich das Eisen an Fake's Huf an und veränderte die Form noch etwas am Amboss. Dann kühlte ich es und befestige es bei Fake. Nun machte ich weiter mit der anderen Seite, wo Fake mittlerweile schon döste und ich Grinsen musste. Doch ich machte gleich weiter und hob das Huf, entfernte das alte Eisen und schnitt das Huf aus und entfernte das abgestorbene Horn, dann nagelte ich das neue Eisen ran und nahm mir das letzte Huf vor, welches ich erstmal säubern musste und dann im nachhinein das alte Eisen entfernen musste, was schnell getan war und ich das Huf ausschneiden konnte. Dann befestigte ich ein neues Eisen am Huf und bat meinen Freund wieder die Stute zu führen. Fake lief besser als vorher, was auch kein Wunder war, die alten Eisen waren ziemlich abgenutzt.
      Glamour's Rubina, ebenfalls eine neue New Forest Dame, die Dritte ums genau zu sagen, war an der Reihe. Also hob ich das erste Huf auf der rechten Seite und säuberte es aus, dann shcnitt ich die Form zurecht und bereitete das Eisen vor, welches ich kurz ranhielt und noch etwas verbessterte, schon stand sie auf ihren Ersten frisch gemachten Huf. Das zweite Huf war dran, welches ich nur säubern und beschlagen musste, da sie schon die passsende Form hier vorwies. Also passte ich das Eisen am Amboss asn und kühlte es im kalten Wassereimer. Es dampfte und das Eisen glühte nicht mehr, sondern war silber und glänzte. Somit befestigte ich es dann mit den speziellen hufnägeln am Huf der Stute und stellte es wieder zurück auf den Boden, ehe ich die heraustehenden Nägel entfernte. Die rechte Seite war an der Reihe, wo ich diesmal bei keinen der beiden Hufe ausschneiden, raspeln und korrigieren musste. Somit passte ich das glühende Hufeisen an den Huf an und befestigte es nach dem Abkühlen. Nun säuberte ich das letzte Huf und befestigte das abgekühlte Eisen. Fertig, mein Schatz musste sie nur wieder vorführen, was er ohne Widerrede tat und ich sah das alles passte.
      Nun war Nadira dran, diese brauchte auch Eisen, sie hat noch nicht mal welche dran, aslo machte ich mich gleich an die Arbeit, hob ihr erste Huf hoch und säuberte es, schnitt das störende Horn weg und passte das Hufeisen im Gasofen an, ehe ich es an Nadira's Huf befestigte. Nun war das zweite Huf dran, welches ich erstmal ausschnitt und dann das neue Eisen dann mit den Nägeln befestigte. Nun machte ich mit der rechten Seite der Schimmeldame weiter und säuberte das vordere Huf, wo ich dann auschnitt und dann das Eisen befestigte. Beim letzten Huf war nur überstehendes Horn das problem, welches ich flott entfernte und bearbeitete, ehe ich das letzte Eisen anpasste und dann am Huf der Stute befestigte. Maxi kümmerte sich wieder um das Vorführen, es passte und mein Freund konnte den Schimmel wieder in seine Box bringen.
      Auch Nayeli bekam nach längeren wieder neue Eisen, also mussten die alten ab. Somit hob ich das erste Huf an und säuberte es, ehe ich das alte Eisen abmachte und das warme Eisen aus dem Gasofen holte und anpasste. Es musste nichts verändert werden, also nahm ich die Nägel aus der Seitentasche und nagelte das Eisen am Huf von Nayeli fest und stellte ihr Huf wieder ab. Nun kam das zweite Huf an die reihe, welches ich erstmal säuberte und dann das alte Eisen weg machte. Dann schnitt ich den Huf aus und raspelte es in die richtige Form. Dann bearbeitete ich das glühende Eisen aus dem Gasofen, auf den Amboss und kühlte es ab, dann befestigte ich es an Nayeli's Huf. Nun machte ich mit der anderen Seite weiter, säuberte das Huf und entfernte das alte Eisen. Dann schnitt ich es gründlich aus und befestigte das neue Eisen an ihren Huf. Nun war das letzte Eisen dran, also entfernte ich das alte und schnitt das Huf ordentlich aus, dann befestigte ich das neue Eisen und die Scheckenstute war fertig. Mein Freund führte sie wieder ein paar runden und ich gab das Ok.
      Pushin' Jazz for Cash war an der Reihe, also holte ich sie und begann mit meiner Arbeit.
      Zuerst hob ich das Vorderhuf aufn der linken Seite, säuberte nes, enternte das alte Eisen und schnitt ihr Huf wieder in die richtige Form. Dann passte ich das neue Hufeisen an und befestigte es nach dem Abkühlen an ihrem Huf. nun war das zweite an der Reihe, welches ich hob und erstmal sauber machte. Dann entfernte ich das alte abgenutzte Eisen und schnitt ihre Hufform wieder in die richtig zurecht. Die rechte Seite musste gemacht werden, also säuberte ich ihr erstes Huf, machte das alte Eisen ab und schnitt es wieder in die gesunde Hufform. Dann befestigte ich das neue Eisen und kümmerte mich um das letzte Huf. Dieses säuberte ich wieder, dann entfernte ich das alte Eisen und schnitt das Huf aus. Schon war abgestorbenes und überstehendes Horn entfernt. Das neue Eisen war auch schnell dran, somit musste mein Freund Pushin' rumnführen. Auch sie lief super, besser wie noch nie zuvor.
      Meine Palominostute Sugarlips Habasi, war die letzte der Runde. Auch sie hatte noch alte Eisen dran, die dringend ausgewechselt werden mussten. Also hob ich das erste Huf an und säuberte es, dann entfernte ich das alte Eisen und schnitt wie bei den meisten pferden heute das Huf aus. Es hatte wieder die richtige Form und ich musste nur noch das Hufeisen ran nageln. Nun kam das zweite Huf dran, welches ich säuberte, das Eisen entfernte und es ausschnitt. Dann passte ich das Hufeisen an und befestigte es mit den Nägeln. Die rechte Seite war dran und ich musste kurz Luft schnappen, da ich in einer Tour jetzt nur Hufeisen ran nagelte, entfernte und vieles mehr. Dann machte ich weiter und entfernte das alte Eisen, ehe ich den Huf ausschnitt und mit dem festnageln weiter machte. Das letzte Eisen fr den heutigen Tag. Endlich! Schnell machte ich meine übliche Arbeit und hatte in Kürze wieder eine Stute vor mir Stehen mit vier neuen Eisen. Maxi drehte noch eine Runde und ich warv erleichtert, alles war in Ordnung.
      Somit konnte ich endlich Schluss machen und meinen Tee im Wohnzimmer trinken.

      Pflegebericht Zuchtstuten

      Heute war ich mal wieder im Stall der Hackneys und New Forest Ponys.
      Und fing auch so gleich mit der Arbeit an, also holte ich mir Chatana aus der Box und band sie fest, ehe ich ihr Fell striegelte und ihre Hufe gründlich säuberte, auch das Langhaar musste verlesen werden, Trainingsmäßig kümmerte ich mich heute bei der Falbstute um die Dressur. Also führte ich sie zur Halle, saß auf und begann ein paar Übungen. Bald war ich fertig nahm die Ausrüstung ab und stellte sie mit einer Weidendecke auf die Koppel, dann säuberte ich ihre Box.
      Nun war meine feurige Stute Chronicle's Sahara an der Reihe, also holte ich sie aus der Box und band sie fest. Nun schnappte ich mir Striegel und Kardätsche und säuberte das Feurige Fell, dann verlas ich ihre Mähne und den Schweif, ehe ich ihre Hufe gründlich säuberte. Dann entschied ich mich auch bei ihr für Dressur, legte ihre Ausrüstung an und trainierte sie auf dem Platz, dort machten wir die Grundlagen, der Bahnfiguren zur Wiederholung. Als die Stute wieder trocken geritten war, legte ich ihre Ausrüstung ab, warf ihr eine Decke auf und brachte sie auf die Koppel. Nun mistete ich den nicht stark verdreckten Stall des Ponys.
      Nun kam ich zu Chrysafénios Hera und band sie am Putzplatz fest, ehe ich ihr dunkles Fell striegelte und ihre Hufe säuberte. Das Langhaar kämmte ich auch noch und legte ihr dann einen Springausrüstung an. Nun übten wir auf den Springplatz, niedrige E-Hindernisse und lernten viel. Sie stellte sich super an und arbeitete fleißig mit, zufrieden, nahm ich die Ausrüstung nach dem Training ab und stellte sie ebenso mit Decke auf die Koppel, dann kümmerte ich mich um das Ausmisten.
      Fake XX war nun die nächste, diese säuberte ich gründlich bis sie glänzte und kratzte sowie putzte die Hufe aus, nun war es getan und ich machte mit dem Langhaar weiter. Nun bekam sie Geschirr angelegt und es ging auf die Renn/Ovalbahn, wo ich sie ein paar Runden drehen ließ und wir den Trab trainierte. Nach dem harten Training, hat auch sie sich die Koppel verdient, also brachte ich sie nach dem Ausrüstung ablegen, samt Weidendecke auf die Koppel. Nun mistete ich den dreckigen Stall und streute frisches Stroh, wie bei den anderen Boxen davor rein.
      Glamour's Rubina, war der nächste Fall, also holte ich den Fuchs aus der Box, band ihn fest und striegelte ihr Fell. Nun kümmerte ich mich um das Hufe säubern, entfernte jeden Unrat und legte ihr die Dressurausrüstung an, ehe ich auf den Platz ging und ein paar schwierigere Figuren übte. Nachdem fleißigen Lernen bzw. Training, war auch bei ihr die Koppel angesagt und sie wurde samt Decke zu den anderen gestellt. Dann konnte ich ihren fast sauberen Stall misten und brachte ihre Ausrüstung zurück.
      Nadira, der Schimmel war dran, sie war sehr dreckig also musste ich lange Striegeln, damit sie wieder etwas weißer wurde. Nachdem ich einen relativ angemessenen Glanz erhalten hatte, machte ich ihre Hufe sowie Langhaar. Dann ging es samt Ausrüstung auf dem Dressurplatz, wo ich mit ihr die härtere Klasse anging, da sie schon ziemlich erfahren in dieses Sport war und gute Leistungen erbracht hatte. Nachdem sie fleißig mit gearbeitet hatte, durfte sie samt dunkelblauer Decke zu den anderen, ehe ich ihren Stall säuberte.
      Dann ging die Pflege mit Nayeli weiter, diese war auch nicht sonderlich dreckig, also musste ich nicht lange Putzen, somit konnte ich in kürze Langhaar sowie Hufe abschließen. Zufrieden mit dem Ergebnis bekam sie Springausrüstung an und wurde in der Halle mit A-Sprüngen verwöhnt, dann durfte auch sie das Weidenleben genießen, natürlich aber nur mut Decke. Also kümmerte ich mich um die Stallsäuberrung und brachte Mist weg und füllte frisches Stroh nach.
      Die große Pushin' Jazz for Cash kam an der Reihe, also schnappte ich mir Strick und Halfter, holte sie und band sie anschließend an einer Stange fest. Dann striegelte ich das dunkle Fell und säuberte dreckige Hufe. Am Ende kam das Langhaar dran, welches nicht lang brauchte, sodass ich bald weiter machen konnte mit Springen, also bekam sie die passende Ausrüstung angelegt und es ging los mit der Arbeit. Etwas zickig arbeitet sie heute mit, doch es war ok, sodass ich sie am Ende gut ausgepowert auf die Weide stellen konnte, danach säuberte ich die Box.
      Snow White Cassedy die zweite Schimmelin im Zuchtstall, diese schnappte ich mir mit Halfter un Strick, band sie fest und begann mit der Fellpflege, welche auch sich etwas hinzog. Doch dann bald passend gemacht wurde und man die Hufe säubern konnte, sowie weißes Langhaar kämmen. Dann machte ich mit dem hübschen Tier Dressurtraining, legte ihr die Pinke Ausrüstung an und begann mit leichten Übungen auf dem Platz, welche sie immer besser absolvierte. Zufrieden mit der heutigen Leistung, erlöste ich sie von der Ausrüstung und brachte sie mit Weidendecke auf die Koppel, ehe ich den Stall des Stütchen säuberte.
      Sugarlips Habasi war die letzte im Runde, welche ich rausholte und erstmal gründlich striegelte. Mit dem Ergebnis zufrieden kämmte ich das helle Langhaar und machte die Hufe der jungen Dame sauber. Dann bekam sie Dressursachen angelegt und wurde auf den Platz geführt, wo ich aufstieg und ein wenig Dressur übte. Nach einigen Minuten, stieg ich ab und nahm die Ausrüstung am Putzplatz ab, ehe ich sie auf die Koppel mit Decke stellte. Dann wurde der Stall gesäubert
      Zum Ende des Tages holte ich die Stuten wieder runter und stellte sie in ihre sauberen Boxen.
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  • Album:
    2.0 Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    14 Aug. 2016
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  • Rufname: --
    geboren: Juli 2002

    von: unbekannt -- Hackney Pony
    aus: unbekannt -- Hanckney Pony

    Rasse: Hackney Pony
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Chestnut Sabino
    Stockmaß: 142 cm

    Beschreibung:
    Pushin' Jazz for Cash war einst eine wunderbare Hackney Pony-Stute, die dem Menschen viel Vertrauen entgegenbrachte und für jeden Spaß zu haben ist. Inzwischen ist sie aufgrund ihrer Nahtod-Erfahrung jedoch sehr misstrauisch geworden, braucht ihr Zeit, bis sie jemandem vertraut. Falls dieser Fall eintritt, kommt allerdings der alte Charakter wieder zum Vorschein, der niemals verloren gegangen ist, aber immer in ihrem Innern schlummert und nur darauf wartet, wieder geweckt zu werden. Sie albert dann gerne herum, würde für ihre Vertrauensperson durchs Feuer gehen und zeigt, wie wichtig ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Pferd ist. Sobald sie jedoch das winzigste Fünkchen Skepsis oder auch nur ein wenig Desinteresse spürt, wird sie misstrauisch, verfällt in ihr altes Muster und es dauert wieder seine Zeit, bis sie vergibt und verzeiht - vergessen tut sie allerdings nie.

    Pushin' Jazz for Cash zu reiten ist nicht immer einfach. Sie ist zwar sehr willig am Zügel, braucht aber viel Abwechslung und auch durch ihre Ungeduld ist längeres Arbeiten kaum möglich. Dennoch hat sie schöne, fließende Gänge und ein sehr rassetypisches Exterieur, welches sie zu einer perfekten Zuchtstute macht.

    Ersteller: Elii
    Besitzer: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Galopprennen A -- Fahren A

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    241. Galopprennen