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Gaitano

Puppenspieler (gekört)

[color=#808080][size=6]Puppenspieler[/size][/color] [color=#808080][b]Abstammung[/b] Von: Spielkind V:pinocchio M:Gute Fee Aus: Marionette V:Claude M:Mon Amour Geb: 2005 Geschlecht: Hengst Rasse: Tennessee Walking Horse Größe: 1,57m Farbe: Palomino Abzeichen Kopf: Blesse Abzeichen Beine: v.l. weißer Kronrand Charakter: sanftmütig, nervenstark, leistungsbereit[/color] [color=#808080][b]Charakter[/b] Puppenspieler ist der Traum aller kleinen Mädchen; sein Äußeres gleicht dem eines Barbiepferdes mit goldenem Fell und seidigem Langhaar, sein sanftmütiger Charakter lädt zum streicheln und verwöhnen ein, was er sich sehr gerne gefallen lässt und seine ausgesprochene Nervenstärke macht ihn, trotz seines Hengstdaseins, zum Helden eines jeden Kindes. Brav trägt er seinen Reiter durch jede Situation, scheut dabei auch nicht vor unbekannten Dingen zurück und vermittelt einem so ein herrlich sicheres Gefühl, das auch noch unterstützt wird von den grandios weichen Gängen die ein Tennessee Walker nunmal hat. Obwohl mancher nun denken mag, das Puppenspieler kein Pferd für den anspruchsvollen Reiter ist, ist genau das Gegenteil der Fall. Der goldene Hengst ist äußerst leistungsbereit und kooperiert immer mit seinem Reiter, so entsteht ein wundervolles Bild der Harmonie was vor allem in Dressurvorführungen immer wieder die Münder offenstehen lässt. Puppenspieler ist ein Pferd für Jedermann, egal ob als braves Kinderpferd oder Turnier- und Showpferd, er glänzt immer in seiner Rolle und gibt mindestens 100%![/color] [color=#808080][b]Qualifikationen[/b] [img]http://www.joelle.de/uploads/1235673999/gallery_5_4517_2333.png[/img] Galopprennen Klasse: E Western Klasse: E Spring Klasse: E Militairy Klasse: E Dressur Klasse: E Distanz Klasse: E Besitzer: Gaitano Züchter: HuskyJenny [/color]

Puppenspieler (gekört)
Gaitano, 7 Juli 2014
    • Gaitano
      Frühere Berichte:
      Quote


      Nancy1234


      Mein zweiter Tag auf dem Gestüt wo meine Pflegepferde stehen. Ich für mit dem Fahrrad ganz schnell hin, den heute durfte ich auf Puppenspieler meinem Traumhengsten reiten und auf Draugsar. Ich ging zu Draugsar holte sie aus dem Stall und fing sie an zu putzen. Ich genoss es in ihrer Gegenwart zu sein und ich fühlte das sie es auch genoss. Ich putzte sie ganze 30 Minuten danach war sie so sauber das kein einziges Staubkorn mehr auf ihrem Fell war. "So meine süße ich hole nur schnell noch den Sattel und die Trense und alles was dazu gehört!"flüsterte ich zu. Also lief ich los und holte den Sattel mit der Satteldecke. Ich legte den Sattel langsam auf ihren Rücken und rückte ihn dann zurecht. Ich zog den Gurt fest und befestigte ihn. Dann holte ich die Trense, ich legte ihr dir Trense an und führte sie dann auf den Springplatz. Ich Ritt 20 Minuten im Schritt dann trabte ich an und dann galoppierte ich. Ich hatte kleine Hindernisse aufgebaut die sie mit Leichtigkeit überwand. Ich lächelte nach 30 Minuten springen, traben, galoppieren und Schritt reiten. Lies ich sie stehen und stieg ab. Dann ging ich zum Stall dort nahm ich ihr den Sattel und die Trense ab. Dann brachte ich sie auf die Weide. Ich lief so schnell wie möglich in den Stall zurück, dort holte ich Puppenspieler und musste lachen. Mein Traumhengst! Ich holte sein Halter und einen Führstrick, dann holte ich ihn aus der Box. Ihn putzte ich auch ganze 30 Minuten und dazu gab es eine Runde kuscheln. Ich lief in die Sattelkammer und holte den Satteln und wieder legte ich ihn langsam auf den Rücken des Pferdes. Schnell holte ich auch die Trense und dann gingen wir wieder zum Springplatz. Diesmal Ritt ich 10 Minuten Schritt und trabte dann an, dann galoppierte. Und auch Puppenspieler sprang leicht über die Hindernisse. Nach 30 Minuten parierte ich wieder und stieg ab. "So mein süßer das reicht erstmal für heute!" Ich ging mit ihm in den Stall und brachte den Sattel und die Trense in die Sattelkammer. Dann ging ich mit Puppenspieler auf die Weide, dort verteilte ich Möhren und Äpfel. Am liebsten wollte ich nie wieder weg.


      HuskyJenny:


      Pflegebericht für alle Pferde

      Der Tag hat so friedlich begonnen. Ich wachte auf nachdem ich feststellte das meine Heizung kalt geworden ist und sich meine decke verdreht hatte. Mühevoll zog ich mir meine Socken über und zog mir etwas armes an. Der November ist gekommen kalte Nächte traten hervor und als ich kurz aus dem Fenster schaute bildete sich eine kleine Atemwolke vor meinem Gesicht. Ich schloss das Fenster wieder schnell und machte mir einen Kaffee warm. Ich wollte keine zeit vergeuden schaute in dem Hof hinein wo die Pferde standen und begab mich schleppend die Treppen runterzugehen. Ich zog eine dickere Jacke an und etwas beschmutzte jedoch warme Stiefel. Bepackt mit all möglichem Zeug begab ich mich in die Winterstallungen, etwas weiter Abseits vom Hof. Dort standen Tigra und Rayon de Solei, da ich in letzter Zeit zu viele Pferde hatte, habe ich Angestellte eingestellt, die mir dabei halfen die Pferde zu pflegen. Die Boxen der Shire Horse waren jeweils sauber gepflegt und ich lobte den Stallburschen für seine Gelungene Arbeit. Der Rundgang führte mich weiter zu den ebenfalls gekörten Pferden. Nacheinander wurden die Saddlebreds Sir lancelote, Fine Frenzy, Laurencio, Draugsa, Casablanca, Yanetha und Season's Princess gebürstet und hinausgetragen. Soldiers Pride übernahm ich zunächst, bürstete ihr Fell kratzte ihre Hufen aus und entknotete ihr Langhaar. Etwas unbeholfen stand ich mit Exorzismus da der sich ungeduldig hin und herbewegte, letztendlich waren auch die Friesen Black Star, Amalia und Zingara fertig. Chramisa wurde soeben auf die Weide zusammen mit Calucci Aerith geführt. Mir blieben also noch Raufbold und Silcenc Dream, um Puppenspieler und Kinderlachen hat sich eine Freundin bereitgestellt. Silenc Ist erst vor kurzem auf unseren Hof gekommen und sich an ihn zu nähern war nicht das leichteste, jedoch ist seine Haltung sehr verschreckend zurückhaltend und er ist relativ gelassen. Ich hoffte das er sich schnell um die Umgebung gewöhnen würde. Etwas Gereizt schüttete ich das Heu in die Boxen da ich noch eine ganze Herde vor mir hatte. Ohne Zeit u verlieren ging ich eine Weide weiter wo die Stuten Saddy, Teasie und Mikke standen. Ich mistete einige Pferdeäpfel auf und somit war dort die Arbeit vorerst getan. In den Ställen standen die Hengste Muh! ,Silberstern, Albaran ox, Khadir und Arsil. Hier war noch nichts getan und so wurde ich gezwungen zwei Boxen komplett auszuräumen, und einige teilweise zu säubern. Ich warf zu jeder Box einige Leckeries hinein und füllte das Wasser neu auf. Es war nach 3 Uhr und einige Reitbeteiligungen waren eingetroffen. Die so nett waren wir etwas bei den Ponys zu helfen, ich übernahm Douglas, Dancer in the Moonlight und Herbstraum, während sich die Kinder an Alufolie, Shalom, Zauberfee, Little Jim, Star's Diamond, Spotted Dream und Star vergriefen. Ich erklärte ihnen was sie machen mussten, was es für Bürsten gab und worauf man achten sollte. Die Zeit ging schneller als mir in dem Moment lieb war und ich genoss die Zeit mit den Kindern ihnen etwas beizubringen. Zudem haben sie mir sehr bei der Arbeit geholfen. Da nach Zugabe gerufen wurde habe ich mich dazu entschieden etwas größere Pferde ranzunehmen. Schachfigur, Husky, Blümchen, Knocked Down Glanzstück und Horror Kid. Wir pflegten sie Sorgfältig und sie blieben alle ruhig stehen. Es fing an zu regnen also brachten wir sie in die Boxen, beziehungsweise führten einige auf die Weide wo sie sich austoben konnten. Verteilt standen nun auf den Weiden außerdem noch Meine Fäden, Bin ich dein Fluch, Miss Seventeen, Vintage Gold, Talmih und Kruzifix. Ich habe den Kindern erlaubt sie mit Leckerlies wie Äpfeln zu pflegen, und hab die Verantwortung weiter. Ich musste mich noch um wenige Pferde kümmern nachdem ich den Abend beenden durfte. Es war kurz vor 6 und es war schon sehr Dunkel, die Straßenlichter gingen an. Ich ging zu den Pfleglich gehaltenen Fohlenboxen, wo nebeneinander Awake and Lifeless und Aloha from Hell stand. Aloha leckte an einem Salzstein und konnte nicht ruhig halten. Beide sind ziemlich groß geworden, die Zeit vergeht wie im Flug. Da sie gestern Auslauf hatten ging ich weiter zu Halluzination und I can feel your Heartbeat. Ich bürstete beide leicht in der Box um den gröbsten Schmutz zu entfernen und füllte die Box mit Stroh. Kruzifix wurde gerade zusammen mit Possibility geritten. Ich wollte Cadence heute selber reiten da ich auf eine Stunde Dressur hatte. Sie war fertig und stand bereitgestellt, ich musste nur noch die Trense anlegen und setzte mich auf sie. In der Halle war es sehr frisch... Ich war fertig mit dem Reiten und war positiv von ihr überrascht sie hat sich mit der Zeit wirklich verbessert. Ich führte sie zurück in die Boxen und kratzte ihre Hufen aus. Ich ging zu Insane, es war nach 8 Uhr er jedoch zappelte wie verrückt in der Box und ich war etwas angetrieben ihn ebenfalls zu Reiten. Die Hindernisse standen noch und so begab ich mich zu Insane in die Box. Ich betrachtete sein glänzendes Fell und führte in hinaus. Ich putzte ihn und machte ihn fertig. Ich habe eine neue Trense benutzt und hoffe das er sich an sie gewöhnen würde, passen tut sie jedoch zum Glück. Wir ritten in die Halle hinein die inzwischen wie leergefegt war. Es standen einige Hindernisse die wir Mühelos überquerten. Es war ein anstrengender Tag und morgen würde der Tag sich wiederholen, ich ging noch vor 10 Uhr ins Bett und stellte mir den Wecker recht früh.



      HuskyJenny:



      Umzug nach Spanien – Das „Haras Equitador“
      Teil 1
      Es fing an mit einem stressigen Morgen, ich stand auf schaltete das Radio an und zog mir warme Sachen an, schaltete die Kaffeemaschine an und setzte mich auf die Couch um einige Papiere zu beobachten. Es war nun halb sieben in der Früh, um sieben Uhr sollten die Männer kommen. Überall stapelten sich Kisten und ich war froh noch einen Kaffee genießen zu können. Ich werde nicht alles mit holen, dachte ich mir, denn die Pferde hier müssen noch versorgt werden da sie bisher nirgends hinkommen konnten. Es war und ist immer noch eine schwere Entscheidung wen ich mit holen werde und von wem ich mich verabschieden werde. Ich trank den Kaffee aus und schaute auf mein Handy; ein Unbekannter Anruf. Ich hatte nicht den drang zurückzurufen und schaute aus dem Fenster, wo ein Riesiger Laster in das Grundstück hineinfuhr. Ich stolperte die Treppen hinunter und zog mir eine Jacke über und schlüpfte in meine Stiefelletten. Langsam ging ich zum Laster hinüber wo ein Mann geduldig auf mich wartete. „Hallo, danke das ihr so früh hier seid“, begann ich. „Kein Problem. So, wo fangen wir denn an?“, fragte mich der Mann, er trug ein blaues Hemd und hatte einen leichten Stoppelbart und dunkelgrüne Augen. „Eh... Also die Sachen sind alle markiert beziehungsweise schon in Kisten einsortiert, mein Bruder wird ihnen dabei helfen, solange mach ich anderweitige Arbeit.“, sagte ich mich einem leichten grinsen, welches der Mann erwidert hatte und begann mich zu den Ställen. Emperador, Lisonjera und Emperador standen dort und müssten mitgenommen werden. Sie schienen noch nichts zu ahnen und kauerten genüsslich an dem Heu herum. Alle Pferde die ich nach Spanien mitnehmen würde wurden schon vom Tierarzt untersucht und durften mit, alles war geklärt, trotz allem hatte ich meine Bedenken, es war eine lange Reise. Wir müssen durch Frankreich fahren und dann nach ungefähr dreizehn Stunden Autofahrt in El Papiol ankommen, natürlich wird das wohl länger als nur dreizehn Stunden dauern, denn wir wollen den Pferden keinen großen Stress bereiten und einige Pausen mit einarbeiten. Etwas in Gedanken versetzt verabschiedete ich mich von den dreien und ging rüber zur Weide wo ich Cadence, Insane und Halluzination begutachtete. Ich war mir hier jedoch noch nicht sicher ob ich nicht noch welche mit holen würde, es tut schon weh sich von den Pferden zu verabschieden. Ich schaute über die Weide und ging anschließend wieder. Ich habe mich entschieden meine Zucht auf Barockpferde zu spezialisieren, beziehungsweise auf Lusitanos, Andalusier und Friesen. Jedoch wollte ich noch einige Privatpferde haben, einfach weil ich diese Pferde zu sehr liebe um sie wegzugeben. Unter anderem währen das Douglas, Albaran ox, Soldiers Pride und Sir Lancelote. Beim Gedanken so viele Pferde hier zu lassen kamen mir etwas die Tränen, andererseits habe ich diese Entscheidung gefällt, habe lange darüber nachgedacht. Währen dessen sind die Männer gut am Werk und tragen gerade einen Tisch in den Laster hinein. Ich schaute Traurig über die Weiden, sah die großen Shire Horses, die große Vielfalt aller Rassen. Ich hing sehr stark an ihnen, jetzt gibt es kein zurück mehr. Während ich mich lange Gedanken machte, mir Sorgen machte und an die Zukunft in Spanien dachte, riss mich der schrecklich peinliche Klingelton von meinem Handy aus den Träumen. Ich starrte auf das Display, Unbekannter Anrufer. Ich war nicht wirklich heiß drauf abzunehmen, drückte daher auf Ablehnen und entfernte mich vom Zaun und ging rüber zum Laster. „Ich helf' mal mit“ sagte ich etwas kleinlaut und ging in das Haus hinein. Der Geruch von Kaffee ging über das ganze Haus. Derweil waren anderthalb Stunden vergangen, so fragte ich die Jungs ob sie nicht eine Pause haben wollten. Anschließend saßen wir im Wohnzimmer auf einigen Kisten und ich machte den Kaffee, ich hatte einige Tassen aus der Kiste herausgefischt. „Schmeckt Klasse, Dankeschön“, hörte ich Reihenweise und ich nickte nur mit einem leichten grinsen. Der Mann vorhin, der mit den dunkelgrünen Augen, er schaute mich die ganze Zeit an. Es viel mir schwer seinen Blick zu erwidern, und immer als dies Geschah musste ich peinlich grinsen. Nun war es neun Uhr und ich lehnte mich gegen die Küchentheke, als erneut mein Handy klingelte. Dieser Klingelton war schrecklich, allerdings fingen alle an zu lachen und etwas beschämt drückte ich auf den Ablehnen Knopf. Ich mochte diesen Klingelton und würde ihn nicht ändern wollen. Wer könnte das nur sein der mich andauernd erreichen wollte. Etwas besorgte schaute ich auf mein Handy nachdem ich es wegsteckte. „Wieso gehst du nicht dran?“ fragte dieser ziemlich gutaussehende Mann der mich mit seinem Blick gefesselt hatte. „Ich weiß nicht wer das ist oder sein könnte...“ etwas lächerlich hörte sich das schon an, aber ich hasse es, wenn man in Ungewissheit Telefoniert. „Hast du Angst?“ der Mann fing heftig an zu lachen und ich starrte ihn böse an. Ja, irgendwie hatte er Recht. Ich seufzte und legte mein Handy ab. Es stand noch soviel herum, zu viel. Ich ging hoch in mein Zimmer, mitten auf der Treppe hörte ich wieder mein Handy klingeln, welches aber Abrupt stoppte, ich schaute hinunter und rannte wieder ins Wohnzimmer. „Hallo... Hier ist Mike... Die Frage ist wer sind sie..“ Ich hörte aufmerksam zu und setzte mich neben Mike, so hieß er anscheinend. Er funkelte mich mit seinen grünen Augen an während ich ihn fragen musterte. „Wer ist da?!“ „Irgendein David.“ Etwas sprachlos saß ich da und wusste zunächst nicht was ich tun sollte, doch schnell drückte mir Mike mein Handy ans Ohr und begann wieder mit der Arbeit, verabschiedete sich mit einem Augenzwinkern und ging hinaus. „Ehm... Hey!“ stotterte ich leicht in mein Handy rein. „Was gibt’s?“ fragte ich, doch das einzige was er erwiderte, war. „Wer ist Mike?!“ Ich grinste in mich hinein, beantwortete seine Frage jedoch nicht. Er wiederholte diese Frage andauernd, anschließend hatte er angeboten beim Umzug mitzuhelfen, ich nahm die Hilfe dankend an, und nach einer Halben Stunde stand er auf dem Hof herum und schaute sich um. Ich kenne David schon lange, 4 Jahre ungefähr. Damals waren wir so was wie zwei verliebte. Und vor nicht allzu langer Zeit trafen wir uns wieder, zusammen mit Samarti, er war dort Trainer, und Gehilfe, so etwas in der Richtung jedenfalls. Es war komisch, diese Begegnung hatte etwas magisches. Und nun, wo ich ihn dastehen sehe... Allerdings habe ich meine Gefühle für ihn schon länger abgelegt. Etwas mulmig im Bauch begab ich mich nach draußen, vergaß meine Jacke und kehrte nochmal zurück um mir die Jacke anzuziehen. Ich sah das er immer näher kam und ich lächelte ihn an. Wir begrüßten und mit einer Umarmung und wir begannen ein Gespräch zu halten. Wie ich es handhaben werde, den ganzen Umzug. Es war viel zu machen. Wir redeten und redeten, über alles mögliche, was die letzten Jahre so passiert ist. Es tat gut, unheimlich gut. Wir gingen den Plan durch, heute werden wir - also ich und David, da er sich dazu bereit erklärte – alle Pferde pflegen und versorgen die hier bleiben. Am nächsten morgen machen wir dann alle Anhänger klar und fahren nach Spanien. Ich freute mich, sehr sogar. Wir hatten nun den ganzen Nachmittag Zeit hier aufzuräumen. Wir fingen im Stall an, dort stand Husky und Burnin' Awake and Lifeless, die werden hier bleiben. Während David sich an Husky ran machte kümmerte ich mich um das Fohlen. Ich putzte ihn und füllte seine Box neu ein, sowie das Wasser dort. Zum Schluss gab ich ihm noch einige Leckerlies mit in die Box hinein. David wurde ungefähr Rechtzeitig fertig, derweil erzählte er mir von seiner Ausbildung als Pferdeausbilder. Als ich ihn kennen gelernt hatte, hatte er noch Fußball gespielt, was er aber immer noch drauf hätte, meinte er zumindest. Zusammen watschelten wir rüber zur Weide, dort begab ich mich zunächst zu Schachfigur, Meine Fäden, Aloha from Hell und Heartbeat. David beschäftige sich derweil mit Glanzstück, Blümchen, Talmih und Possibility. Schachfigur war schon lange bei mir, ich habe ihn nun gute fünf Jahre hier auf dem Gestüt, sowie meine Fäden immer mein kleiner Schatz war. Ich hatte schöne Erinnerungen mit ihnen. Zunächst mussten wir sie mit einem Halfter mitnehmen und dann banden wir sie alle draußen an. Wir putzen sie, striegelten sie, und ich konnte mir eine kleine Träne nicht verkneifen. David sah dies, er achtete sehr auf mich. Er kam auf mich zu und umarmte mich. Ich erwiderte diese Umarmung, er drückte mich fest an sich. Ich öffnete meine Augen und schaute auf seine braunen, starken behaarten Armen. Ich atmete seinen Duft ein, wie ich diesen vergessen hatte. Er ließ nicht los. Lange Zeit standen wir ineinander, ich spürte seinen Herzschlag. Meine Arme fingen an Wehzutun und ich ließ locker, er merkte dies und tat das gleiche. Wir starrten uns an, verlegend drehte ich mich weg und griff eine Bürste und das Fell von Heartbeat zu säubern. Die etwas zickige Stute lies dies aber gut ergehen. Genau wie mit Aloha from Hell, dies wunderte mich sehr, er war inzwischen erwachsen geworden, er ist nicht mehr so böse wie früher. David war fertig, ich auch. Zusammen brachten wir die Pferde wieder zurück auf die Weide. Mit Putzzeug und Leckereien bewaffnet gingen wir zu den Ponys, hier verabschieden wir uns von Herbstraum, Star, Dancer in the Moonlight, Alufolie, little Jim, Shalom, Spotte Dreams und Kronjuwel. Ja, Douglas wird unser einziges Pony in Spanien sein. Währen wir mühsam begannen die Pferde nacheinander zu putzen begann David ein Gespräch zu beginnen. „Du Jenny. Würde es dir was ausmachen, wenn ich mitkommen würde? Also, ich meine ob ich dich begleiten dürfte...“ etwas fragend schaute ich ihn an, was meinte er damit? „Ehm, willst du wirklich 12 Stunden hin und herfahren?“ ich lachte kurz und schaute zu ihm rüber, er jedoch lachte kein bisschen. „Nein damit meinte ich. Du weißt doch, ich komm eigentlich aus Spanien und so weiter. Ich habe vor einigen Jahren schon überlegt umzuziehen, also zurück nach Spanien eigentlich Tuilla, aber...“ Ich schaute ihn erstaunt an, wartete, doch es kam nichts mehr aus seinem Mund. „Also... wenn du möchtest kannst du eine Weile auf meinem Gestüt leben, bis du halt ein Wohnsitz für dich gefunden hast...“ Sagte ich etwas kleinlaut, habe ich das gerade wirklich gesagt? Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, doch sein leuchten in den Augen ließ alle meine Sorgen verschwinden. „Dein Ernst?!“ ich nickte, er umfiel mich mit einer deftigen Umarmung und flüsterte mir ein Danke ins Ohr. Ich war nicht sicher ob ich jetzt lachen sollte oder nicht, aber es würde bestimmt schön werden. Dann wäre ich nicht ganz alleine, und hätte eine große Hilfe an meiner Seite. Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr gefiel mir die Vorstellung. Nachdem wir auch damit fertig waren, die Ponys von Dreck zu befreien, kam mir der Mann von vorhin, Mike entgegen. Je näher ich ihn betrachtete desto Attraktiver fand ich ihn. Ich setzte ein lächeln auf und wartete was er zu berichten hatte. „Ja. Also wir sind jetzt erst mal fertig mit der Arbeit hier. Sättel und das ganze andere Zeug holen wir dann Morgen. Morgen früh fahren wir dann los.“ Er drückte mir seine Hand hin um sich zu verabschieden. „Danke, na also dann bis morgen früh“ grinste ich, er ging und ich spürte einen kleinen Zettel der an meiner Hand klebte. Ich drehte mich weg und schaute auf meine Hand. Was sollte das? Ich öffnete den Zettel, schaute zu Mike, die mit einem Auto wegfuhren und wieder auf den Zettel. Ich öffnete ihn langsam, ohne zu bemerken dass David hinter mit stand. Mike 01805 4646. Ich kicherte, David jedoch sah ziemlich sauer aus. „Okay, wer ist Mike?!“ „Das war doch der Mann eben.“ sagte ich Trocken. Mit verschränkten Armen stand er da. Wieso wollte er alles wissen? „Der ist der Typ der... Na ja, er ist der Umzugshelfer. Ich kenne ihn gar nicht“ „Wieso hat er dir dann seine Nummer gegeben?!“ „Vielleicht findet er mich hübsch“ Sagte ich kleinlaut und musste kichern. „Na los, lass die anderen Pferde pflegen, will heute noch fertig werden.“ Er nickte und als wir die Pferde wieder zurückbringen wollte, fragte er mich wieso ich nicht ans Handy gegangen bin als er versucht hatte mich anzurufen. Ich erklärte das ich Angst hatte beziehungsweise es nicht mag wenn mich Leute anrufen die ich nicht gespeichert hatte, dass Mike dann ran gegangen wäre da ich mein Handy liegen lassen hab und so weiter. Etwas mürrisch trotteten wir zur nächsten Weide, wo meine Vollblüter standen. Es war bereits sieben Uhr, wir pflegten Muh!, Saddy, Silberstern, Mike, Khadir, Teasie und Arsil auf der Weide. Ja wir mussten alle selbstständig pflegen, da ich meine Stallburschen und Helfer bereits gekündigt hatte. Es war um einiges Anstrengender als ich dachte, zum Glück waren sie nur etwas staubig und weniger verschlammt. Auch Laurencio, Fine Frency, Season's Princess, Draugsa, Casablanca, Yanetha, Puppenspieler, Aerith und Silenc Dream, sowie meine zwei Shire Horses Tigra und Rayon de Solei haben lange gedauert. Wir haben es so ausgemacht, er kratzt die Hufen aus, er Striegelt, und ich Bürste das Fell nochmal gründlich und Kämme das Langhaar durch. Anschließend war ich doch sehr, sehr dankbar das David hier aufgekreuzt ist, wir waren ein gutes Team. Mit ihm ging die Zeit schnell vorbei, und ehe wir es sahen, war es schon zehn Uhr. Und wir waren fertig. Erschöpft ließen wir uns in meinem Haus unter, der fast völlig Leerstand. Das einzige was noch hier war, war die Kaffeemaschine und mein Bett. Ich führte ihn ins Haus hinein. Wir haben noch etwas geredet, haben gelacht, bis in die Nacht hinein. „Wir müssten mal schlafen, morgen ist ein langer Anstrengender Tag.“ Sagte ich Vorsichtig und schaute ihm Tief in die Augen. „Danke. Danke für alles, wirklich, du warst mir heute mehr als nur eine große Hilfe...“ Sagte ich als wir beide an der Tür standen. „Bis morgen früh dann“ Sagte er und hielt mir die Hand hin. „Warte, nicht dein Ernst oder“ Ich lachte laut als ich den Zettel in meiner Hand entdeckte. „Bis morgen dann“, sagte er und lächelte mir Herzhaft zu. Ich lehnte mich mit verschränkten Armen gegen die Säule und sah ihm hinterher, bis er ganz verschwunden war. Es war spät am Abend, fast zu spät. Ich legte mich auf mein Bett, schaute auf meine Koffer, dann wieder auf den Zettel, mit dem ich in der Hand einschlief.
      Am nächsten morgen schaute ich verdutzt auf mein Handy, ich habe 4 Wecker übersprungen und bin erst jetzt, um halb 7 aufgewacht. Ich hatte immer viele Wecker gestellt, da ich zu feste und zulange schlafe, ich habe meinen Schlafrhythmus ausgeschaltet und könnte den Tag durchschlafen, vor allem da ich letzte Nacht relativ spät schlafen gegangen war. Total in Eile stand ich auf und rutschte über den Linoleum Boden schnell ins Badezimmer. Ich hatte eigentlich keine Zeit mich fertig zu machen, verschmockt wollte ich allerdings auch nicht auftauchen. Also schmierte ich mir sachte den Eyeliner auf und etwas Wimperntusche und stürmte anschließend raus. Es war schon alles am Gange, viele Pferde wurden schon verkauft, fast alle sind verschwunden. Heute wollten wir uns auf die Pferde konzentrieren die wir verladen müssten. Auch Erstaunlicherweise nahmen wir zwei neue Pferde an, Fury und Ehrengold. Fury hatte eine außergewöhnliche Dressurbegabung und Ehrengold war ein erfolgreiches Rennpferd, welches ich außerdem als Privatpferd nutzen werde. Heute war der Achte März, Frauentag; dachte ich und schaute hinaus. Die Möbel waren nun alle ausgeräumt, der Laster würde jetzt losfahren, nach Spanien. Ich freute mich wirklich, trotzdem machte mir der lange Transport einige Sorgen. David wollte mitkommen, ob er das Ernst meinte würde sich heute herausstellen. Es wäre merkwürdig, aber ich würde nicht sagen das es falsch wäre, auch wenn ich ihn lange Zeit nicht gesehen habe. Ich lehnte mich gegen die Mauer und schaute mein altes Gestütshaus an. Es würde mir fehlen, dachte ich mir. Die Zeit hier war sehr schön, viele Erinnerungen stecken hier fest. Der Typ, der mir seine Handynummer anzetteln wollte kam auf mich zu, wie war noch gleich sein Name? Als er anfing zu sprechen, fiel es mir wieder ein – Mike. Er war wirklich sehr attraktiv, vor allem vom nahen. Eine Sache die ich nicht Verstand war, wieso hatte er mir seine Handynummer gegeben, wenn ich sowieso nach Spanien ziehen würde? Wir redeten eine Weile, die Zeit verging schnell, er erklärte mir nebensächlich das die Nummer für Notfälle wäre, und er direkt nach Spanien fahren würde, würde mir etwas fehlen – na klar. Trotzdem schmeichelte es mich sehr, es war angenehm mit ihm zu reden, ich hatte lange kein so Intensives Gespräch mehr, außer mit David. Als der Name in meinem Gedächtnis fiel wurde das Gespräch zwischen mir und Mike immer erzwingender für mich, er jedoch hörte gar nicht auf zu reden, kam mir immer Näher, körperlich und auch innerlich. Wir saßen auf den Treppen, er hockte vor mir und wir starrten uns gegenseitig an, ich konnte seine Augen genau betrachten, die leuchteten sehr hell als er immer zu mir hochschaute, die Sonne war stark, und das früh am Morgen, allgemein war es ein schönes Wetter. „Du Mike, ich muss mich langsam um die Pferde kümmern, tut mir Leid, aber die müssen heute noch hier weg“,sagte ich mit einem grinsen und ohne zu Fragen folgte er mir. Auf David warten würde keinen Sinn mehr machen, er würde zu spät oder gar nicht kommen, beides war mir recht, irgendwie war ich sauer auf ihn. Etwas stur ging ich in den Stall hinein und schaute auf meine Notizblätter, wo alle Pferde aufgelistet waren. „Ja, ich hab keine Ahnung wie wir das machen sollen“ lachte ich etwas unsicher. „Kennst du dich mit Pferden aus?“ fragte ich Mike, der jedoch hysterisch mit einem Kopfschütteln verneinte. Ich seufzte und grinste ihn an. Emperador und Negresco würden auf jedenfall in einen Transporter kommen... Fury könnte auch hinein. Ich grübelte und entschied mich dann noch für Ehrengold, die vier würden in einen Transporter kommen. Der zweite wäre dann Lisonjera, Cadence, Chramisa und Flame. Blümchen mit Zingara, Amalia und Black Star, Exorzismus mit Everland's Calucci, Raufbold und Kinderlachen. Ich musste wieder überlegen. Ich skizzierte alle Möglichkeiten auf das Notizheft. Soldiers Pride war als Stute noch übrig, mit Insane, Douglas und Albaran ox sollte das kein Problem sein, dachte ich mir. Gut dann wären nur noch Pichon, Suger, Lucero und Chronos übrig, es geht perfekt auf, dachte ich mir und grinste in mich hinein. Derweil saß Mike gelangweilt dar und schaute mich stark an, er wendete seinen Blick nicht von mir und ich fühlte mich dabei etwas unwohl und drehte mich lachend zur Seite. Etwas unerwartet umarmte er mich von hinten, um klemmte meinen zierlichen Körper mit seinen festen Armen, die sich jedoch so weich und angenehm anfühlten. Ich fühlte seinen leichten Atem an meinem Nacken, Gänsehaut bildete sich über meinen gesamten Körper. Umarmungen von hinten waren wirklich schön. „Und schon fertig?“ flüsterte er mir ins Ohr und ich drehte mich langsam zu ihm und nahm etwas Abstand von seinem Gesicht, er sah wirklich gut aus, aber ich kannte ich kaum. Ich zeigte ihm die Zeichnung, er schaute fragend drauf, als könnte er damit nichts anfangen. Ich grinste ihn an und ging hinaus. Die Transporter wurden nun eingefahren, zumindest einer war jetzt da. Und darin David. Total verwundert stand ich da und begutachtete ihn, wie er aus dem Auto stieg. Zuerst dachte ich er wäre aus dem Transporter ausgestiegen, sein Auto parkte jedoch knapp dahinter. Er hatte ein breites lächeln aufgesetzt. Ein lächeln, was einen selber direkt zum lachen erzwingt. Schon von weitem sah ich seine funkelnden braunen Augen. Es war ein komisches Gefühl, sollte ich mich jetzt freuen oder sauer sein das er zu spät ist? Wobei er eigentlich ja nicht zu spät ist, ich war kurz davor die Pferde einzuladen. Als er greif nahe vor mir stand wurde er langsamer und schaute mir über den Rücken, dort, wo Mike stand. Er umarmte mich feste, drückte mich an sich ran, etwas ruckartig und schnell kam das ganze und ich musste erstmals meine Hände ordnen, bis ich bemerkte das ich ihm fast an dem Gesäß gefasst habe umkam mich ein unwohles Gefühl, angrenzend an Peinlichkeit. Ich kletterte mit meinen Fingern seinen Rücken hoch um ihn dort zu Packen und anschließend um die Umarmung zu erwidern. Ich lag unter Zeitdruck, das machte ich David auch klar, zeigte ihm die Zeichnung und wir machten und auf die Pferde zu transportieren. Ich hatte davor einige Pferde untersuchen lassen, um sicherzustellen dass sie für den Transport gesund sind. Wir mussten uns wirklich beeilen, zunächst kümmerten wir uns um die Stuten, ich hatte jeweils zwei gepackt und er auch. Nach kleinem zögern der Stuten standen sie auch im Transporter drinnen. Das gleiche wiederholten wir auch mit allen anderen Pferden, die jedoch etwas mehr Terror gemacht haben. Etwas genervt stand ich da und schaute Exorzismus an, der einfach nicht hineinwollte. Ich seufzte, und solange ich Exorzismus überreden wollte hineinzugehen, war David schon fleißig dabei die anderen zu verfrachten. Eine Ewigkeit verging, Wasser müsste hineingeschüttet werden, Essen, dies das. Etwas gestresst rannte ich um die Gegend. Ich war eben dabei etwas Heu zu holen, als ich sah das Exorzismus freiwillig mit David mitging. Meine Kieferladen fielen hinunter und ich schaute David geschockt an. „Schätzchen, du bist zu gestresst, komm mal runter.“ Sagte er als er auf mich zukam, und mir das Heu abnahm. Schätzchen, was soll das denn jetzt bitte heißen, versucht er mich jetzt zu provozieren? Vielleicht hatte er Recht, ich sollte wirklich mal etwas runterkommen. Stunden vergangen, Pferde verladet, Möbelwagen bereits losgefahren. Mike beobachtete uns währenddessen die ganze Zeit, er wollte uns helfen, konnte mit Pferden allerdings nicht wirklich viel anfangen, immerhin war er eine kleine Hilfe. „Ich hab kein Bock mehr“ jaulte ich böse. „Tja der Transport wird das beste haha. Nein, wird ganz normal und ruhig verlaufen, du könntest im Auto sogar etwas schlafen, nur weißt du ja selber das wir eine kleine Pausen machen müssten.“ beruhigte David mich. „Ja ja“ sagte ich ironisch genervt, lächelte ihn aber groß an. Ich schaute mich um, Mike war immer noch da. Irgendwie verwunderte mich das, er könnte schon längst Zuhause sein, die Möbel hatte er schon in der früh verladen. Inzwischen war es Vierzehn Uhr, und wir würden jeden Moment losfahren. Anstatt mich aber dafür vorzubereiten ging ich nochmal in meinem Gestüt herum, in meinem Gestütshaus, die Weiden entlang, die Boxen. Es war so schön hier. Ich werde das hier sehr vermissen. Ich setzte mich nieder und eine kleine Träne floss mir über die Wange. Ich wollte zwar nicht weinen, aber verhindern konnte ich es trotzdem nicht. Der Blick war wunderschön, dieser Geruch. Die Gegend war mir in den letzten 5 Jahren so vertraut gewesen, ich habe hier so viele neue nette Leute kennen gelernt. Ich atmete noch einmal den Geruch tief ein, als ich Schritte hörte. Mike kam mit schnellen Schritten auf mich zu „Hey, die anderen wollen jetzt losfahren, willst du nicht mit?“ er lächelte mich herzlich an, er war wirklich ein netter Mensch. Ich nickte und ging neben ihm her. Wieder standen wir auf dem Parkplatz und ich schaute zu Mike hinauf. „Jetzt heißt es wohl Abschied nehmen...“ Ich kannte ihn zwei Tage, trotzdem fühlte ich den kleinen Trennungsschmerz. Zunächst nickte er, was aber zu einem langsamen Kopfschütteln wurde. „Nein“ sagte er ernst. Ich schaute ihn fragend an. Was war den jetzt los – dachte ich. „Ich erklär's dir in der Pause.“ Ich sah nur noch wie er zu einem der Autos in den Beifahrersitz stieg. Ich brachte nur ein hörbares 'Häh' heraus und sah zu David, der mich an meinem Arm packte und zu seinem Auto drängte. Ich stieg ein, schnallte mich an, was David ebenfalls tat. Ich drückte auf irgendwelche Knöpfe in seinem Armaturenbrett bis ich Musik fand. Er hörte ausschließlich spanische Musik, was mir nach einer Stunde Autofahrt jedoch tierisch auf den Senkel ging. Im Radio lief auf nur Schrott dachte ich mir, und genau für so etwas hab ich mitgedacht und eine CD gebrannt, mit wirklich guter Musik, zumindest Musik die mir gefällt, und bei anderen Leuten eigentlich auch relativ gut ankommen. Der Bass ließ das Auto vibrieren, ich liebe das Gefühl, dachte ich mir nur und lehnte mich nach hinten. Als ich meine Augen wieder öffnete, nachdem ich kurz gedöst habe wegen der schön ruhigen Musik schaute ich David an, der angestrengt der Straße folgte. Ich begutachtete sein gesamtes Gesicht, seine Gesichtszüge waren sehr Maskulin, er hatte einen leichten Bart, schön gegelte Dunkelbraune, fast Schwarze Haare. Eine schöne gebräunte Hautfarbe und diese Augen... sie ließen mich jedes mal dahinschmelzen. David war schon attraktive, sehr sogar. Immer wieder faszinierte er mich, er war makellos. Das lange Anstarren was ich an ihm vollübt hatte, machte ihn Aufmerksam auf mich. Wir waren auf der Autobahn, ein langer Augenkontakt würde nicht kommen, doch dieser kleine Augenblick, wo er mir tief in die Augen geschaut hatte, auch nur für den Bruchteil einer Sekunde... Es war wunderschön. Ein Gefühl ist in mir hochgekommen, beschreiben würde ich ihn als kleinen Schock, wie wenn du im Schlaf träumst du fällst oder stolperst irgendwo hinunter. So würde ich das Gefühl beschreiben. Es war nicht unangenehm, keineswegs, ich genoss es sogar. Ich konnte meine Augen nicht von ihm wenden, ich musterte seinen Gesamten Körper, was er anhatte, wie er atmete, wie oft er blinzelte. Bis ich anschließend eindöste. Ungefähr Acht Stunden Autofahrt haben wir nun hinter uns gelassen. Ich wurde wach als wir Lyon überquert hatten, wir machten in Grenoble die Pause. Die Pause würde ungefähr zwei Stunden dauern, den Part danach würde ich fahren, weswegen ich die Autofahrt jetzt erst mal geschlafen habe. Wir hatten viele Helfer dabei, wir ließen sie die Arbeit mit den Pferden machen, helften jedoch hier und da noch mit, die Pferde durften am Waldrand grasen und bekamen etwas Auslauf. Ich legte mich wieder Müde ins Auto um etwas Schlaf zu bekommen, auch David döste vor sich hin. Ein hupen rüttelte uns beide Wach, genervt schaute ich hinaus, es sah so aus als müssten wir bald wieder losfahren. Da ich ziemlich kritisch mit meinen Pferden war, wachte ich stets über die Gesundheit der Pferde. Bei der Menge ist es jedoch recht schwer einen Überblick zu behalten, also stieg ich zunächst erstmals aus dem Auto und schwankte stehend. Als ich wieder etwas zu mir kam und ich mir zutraute zu gehen, machte ich eine kleine Rundtour. Jeder der Pferde schien das Gras zu genießen, wie lange wir eben eingenickt waren weiß ich nicht, David schläft jedenfalls noch. Ich sah wie Chronos bereits wieder in den Transporter gebracht wird, und schnell schnappte ich mir einen der Stuten um bei dem anderen Transportwagen mitzuhelfen. Mir war noch ganz schwindelig vom schlafen eben. Ich zog meine Blicke über alle Pferde die nun Verladen wurden, es gab einige Unklarheiten wer in welche Box kommen sollte, zum Glück hatte ich meine Aufzeichnungen noch dabei und konnte strikte Anweisungen geben. Das ganze verlief recht stressig, jedoch war das ziemlich schnell geschafft, ich glaube keiner der Leute hatte mehr großen Bock noch irgendwie viel zu machen und würden sich freuen endlich da zu sein. Ich schielte zu dem PKW wo ich eben mit David saß, der aber immer noch auf dem Armaturenbrett am schlafen schien. So langsam aber sicher wurde ich immer wacher und etwas nervös wurde ich von Mike's blicken, die ich immer stets von meinem Blickwinkel beobachtete. Als ich dann sah das er näher kam bekam ich leichte Panik und wusste momentan nicht wie ich handeln sollte. Das war immer so wenn ich müde bin. „Hey, na wie geht’s? Endlich erledigt, nicht wahr? Ich bin Hundemüde, aber du siehst ja richtig... ehm bekifft aus?“ sagte er und fiel in verlegenes Gelächter. „Ha ha“ lachte ich ironisch und grinste ihn offen an. „Dabei bin ich jetzt relativ wach geworden, ich freue mich auf die Autofahrt“ sagte ich und schaute direkt in seine Augen. „Also ich leg mich darein schlafen oder so ich kann nicht mehr“ „Ja, David ruht sich auch schon 'ne Weile aus... na ja, ich mach mich dann mal zum Auto, wir sehen uns dann schätze ich mal.“ Er nickte mir zu und unsere Wegen schieden sich. Ich rückte zum Beifahrersitz und schob David etwas zur Seite sodass ich zu dem Gangknüppel kam. Da ich wohl die einzigste war, die den Weg kannte, musste ich fortfahren. Das Navigationsgerät war in dem Fall nicht sehr Hilfreich, wäre ich danach gefahren wären wir sonst wo gelandet. Das Karten studieren hatte sich also gelohnt. Ich war komischer Weise ganz gut gelaunt, die Sonne ging langsam unter und auf der Autobahn sah man viele kleine Glühwürmchen die ein Rennen bestreiten, also Autos. Ich pulte meine CD aus dem Beifahrerfach heraus und steckte sie in die CD Anlage, wo ich gleich ganz Laut stellte. Somit war David dann auch wach, und er war wirklich sauer das ich ihn aus seinem Schlaf geholt habe, aber sonst könnte ich nicht wach bleiben. Die Boxen dröhnten und das Fahrerlebnis wurde immer intensiver. David immer angepisster. Jedenfalls konnte ich mich nun besser auf wieder wach bleiben und die Straße konzentrieren. Nebenbei erzählte mir David von seinen Träumen, wo ich mit einem Ohr zuhörte und verständnisvoll nickte, so wie ich es immer tat wenn es mal nicht anders ging. Meine Hände schwitzten am Lenkrad, es war sehr warm hier, auch Nachts. Zwei weitere Stunden waren vergangen und meine Augen gaben die Kraft auf, sie waren trocken und schwer, ich konnte sie kaum noch aufhalten. Im Gegensatz zu David der die ganze Zeit geschlafen hat. An einer Raststätte wechselten wir die Plätze und auf einem Reisekissen machte ich es mir Gemütlich. Zwei Stunden Schlaf... dachte ich mir. Mir wurde nach einiger Zeit übel, als ich die Augen geschlossen hatte, und bemerkte wie hysterisch David nach mir packte. Ich bemerkte das das Auto langsam stehen blieb, David wusste nicht wohin. Daraufhin musste ich wieder das Steuer übernehmen, und es ging wieder ab auf die Autobahn, die Karte war zwar auf Spanien, da ich meine Verloren hatte, aber David konnte gut Spanisch und ich hatte die Karte wirklich gut studiert, ich wollte mich auf keinen Fall verlaufen. Ich war sehr gespannt auf das Gestüt, es war bereits renoviert sodass wir direkt einziehen und uns einleben konnten, nur die Möbel mussten nur noch aufgestellt werden. Wir waren fast da, wir hatten die Französische Grenze überschritten und steuerten direkt nach Katalonien. Nicht mehr lange und wir wären angekommen. Wäre der Verkehr nicht so nervig. Das Grundstück lag etwas abseits, nähe eines Waldes in einer etwas höher liegenden Gegend. Anschließend, nach aufregenden vierzig Minuten sind wir endlich angekommen. Ich war sehr aufgeregt, wollte das Gestüt so schnell wie möglich besichtigen. Ich hoffte auch das die Pferde ihren Platz hier finden würden, beziehungsweise dass sie sich wohlfühlen, aber ein zurück gäbe es sowieso nicht, auch für mich wäre das eine Gewaltige Umstellung, ich muss Spanisch lernen und so weiter, ich habe das Grundwissen bereits für die Sprache, meine Aussprache ist grässlich, aber es sollte für den Anfang reichen. Am Gestütstor stand bereits der Markler, der mir den Schlüssel nun übergeben würde. Ich öffnete die Autotür, wechselte einige Worte mit dem alten Mann und fuhr weiter, nachdem er das Tor geöffnet und sich verabschiedet hatte.
    • Gaitano
      Sammelbericht für
      Gaitano, Solitary, Blue Eyed Triple Winner, One Last Shot, Battle Scars & Puppenspiel
      Ich war Heute noch mal bei Gaitano um mich um 6 weiter Hengst zu Kümmern. Zu erst brachte ich Gaitano, Solitary, Blue Eyed Triple Winner, One Last Shot, Battle Scars und zum schluss Puppenspiel auf der kleinen Hengst Weide und machte danach die Stall von den 6 Hengst sauber und holste Frisches Heu und Stroh von Dachboden da es mal wieder leer war in Vorras Raum. Als ich das gemacht hatte Streute ich die Boxen alle ein und schaute noch mal auf die Padocks ob alles okay und ganz war. Als ich Mit den Boxen Fertig war ging ich zu den Hengst auf die Weide um sie nach und nach zu Saubern und wieder in den Stall zu bringen. Zu erst fing ich mit Gaitano an der Brane Hengst guckte mich Freudigt an ich guckte ihn mir Komplett an und brachte ihn in denn Stall und Putze ihn über das machte ich den auch mit Solitary, Blue Eyed Triple Winner, One Last Shot, Battle Scars und wieder ganz zum Schluss auch mit Puppenspiel. Als alle Hengste versorgt waren ging ich noch auf die Hengst Weide um auch da alles sauber zu machen neues heu hin zu Bringen und die Badewannen wieder voll Wasser zu Fuhlen. Bevor ich ging guckte ich noch mal bei den Hengst vorbei und ging zu Gaitano um ihr zu sagen was ich alles gemacht hatte. Ich hatte heute nicht viel Zeit aber ich hatte an alle gedacht und Gepflegt.
      Text by Rinnaja/1296 Zeichen
    • Gaitano
      Pflegebericht für Puppenspieler:
      Ach endlich hatte ich wieder Zeit für meine Pferde, denn in letzter Zeit hatte ich viel um die Ohren.
      Nachdem ich gefrühstückt hatte, ging ich in den Stall. Dort holte ich Puppenspieler aus der Box und puzte ihn gründlich. Danch sattelte und trenste ich ihn und stieg auf. "Fein mein süßer!",lobte ich Puppenspieler.
      Wir ritten auf den Reitplatz und dort ließ ich ihn erstmal ein paar Runden im Schritt gehen. Danach ließ ich ihn antraben für zwei Runden. In der Ecke galoppierte ich an und wir ritten fast vier Runden Galopp, danach parierte ich durch. "Super machst du das!", lobte ich ihn erneut. Jetzt durte er sich noch strecken und recken, dann gingen wir zurück in den Stall. Ich sattelte ihn ab und legte ihm eine Fleecedecke auf. Da er statt in die Box auf die Koppel durfte, brauchte er heute kein extra Futter. Ich brachte ihn auf die Koppel und schaute ihm zu. Da es doch wirklich sehr kalt war holte ich ihn nach einer halben Stunde von der Koppel und stellte ihn in die Box. Dort hing ich ihm noch ein Heusack auf. Er verspeiste das heu genüsslich.
      "Tschüss Dicker!", verabschiedete ich mich von Puppenspieler.
    • Sevannie
      Vom Kennenlernen und dem Verbeugen

      Heute wollte ich mich zum ersten Mal aufraffen zu meiner Reitbeteiligung zu gehen, da Gaitano keine Zeit besaß sich immer in regelmäßigen Abständen um ihn zu kümmern, hatte ich somit zu gesagt. Warum auch nicht. Ich wollte mich schon immer mal mit einem Tenessee Walking Horse anfreunden und Puppenspieler schien mir der richtige dafür. Aber ich wollte es bei einer einfachen Runde vom Putzen und Roundpen -Übungen belassen. Mit kleinen Kunststückübungen anfangen und eben sowas. Ihn halt erstmal richtig kennen lernen. Mit einem Fohlen wäre ich nun eher Spazierne gegangen aber Puppenspieler war ja schon ein stattlicher junger Hengst. Auf dem Hof meiner Freundin Gai angekommen stieg ich aus und lief in den Stall hinein. Heute war sie wieder einmal nicht da, wie es mir schien. Schade ich hatte auch schon länger nichts mehr von ihr gehört. So suchte ich die Box mit dem Palominohengst auf und lief zu dieser, natürlich war ich schon mit einem Halfter bewaffnet. Ich lief in die Box hinein und streichelte sanft die Nüstern von ihm, ehe ich ihm das Halfter aufzog und mich der Hengst verwirrt anblickte. ,,Wir werden uns nun bald öfters sehen!'',lächelte ich und streichelte seine Blesse entlang, ehe er zufrieden brummelte. Als hätte er mich eben verstanden. Ich führte ihn aus der Box und hinaus auf den Putzplatz, heute war wenigstens schönes Wetter und ich konnte ihn auch draußen putzen. Somit band ich ihn an und holte rasch den Putzkasten. Zum Glück hatte mich Gai schon eingewiesen wo alles war. Ich fing an zu putzen und war damit auch recht schnell fertig, das sogenannte ''Barbiepferd'' schien seinem Namen eben alle Ehre zu machen. Aber bei so einem tollem Langhaar würde ich mir dieses auch nicht versauen wollen. ,,Ich glaub du wirst die Ehre haben und öfters mal mit geflochtener Mähne oder sowas rum laufen!'',grinste ich und warnte ihn nun schon regelrecht vor. ,,Na dann lass uns mal gehen.'',meinte ich und band ihn los, ehe ich ihn zum Roundpen führte und hinter uns das Tor wieder schloss. ,,Erstmal darfst du dich etwas aufwärmen.'',erklärte ich als ich den Strick vom Halfter ablöste und sofort lief der Hengst los. Nach gut zehn Minuten Schritt hielt ich ihn an und machte einige Dehnübungen. Ich zog sein Vorderbein nach vorne – er begann sich zu strecken, bei dem anderem das gleiche Spiel. An der Hinterhand ebenfalls das gleiche nur das ich es vorsichtig nach hinten zog. Als die Beine fertig waren schnappte ich mir das erste Leckerli aus meiner Tasche und hielt es ihm an den Bauch, nahe der Flanke. Erst schaute er mich an als wolle er fragen ob ich denn irgendwie einen an der Klatsche hätte, doch dann schien er zu begreifen und bewegte seinen Kopf in Richtung des Leckerli's. Nachdem er dieses hatte ging ich auf die andere Seite, hier das gleiche Spiel und wieder hatte er das drauf. ,,So dann zeig mir mal deinen Trab, meine Lieber.'', meinte ich und ließ ihn dann weiter gehen, erst im Schritt, bevor ich dann begann erneut zu Schnalzen und er los trabte. Mit raumgreifenden Schritte fegte er durch den Zirkel des Roundpen's und schnaubte kurz dabei. ,,So ist's fein!'',lobte ich ihn mit meiner Stimme und lief ihn dann auf jeder Seite zehn Minuten laufen. Nachdem er wieder brav zu mir kam begann ich dann ein Leckerli zwischen seine Vorderbeine zu halten. Er verstand recht schnell was ich von ihm wollte und jedes Mal wenn er sich schon zu verbeugen begann sagte ich: ,,Verbeugen!'' - Damit er auch gleich das Wort dazu lernte. Aber auf das Wort direkt sollte er ja heute noch nicht anspringen, wäre auch etwas zu viel verlangt wie ich finde. Nachdem er aber das verbeugen an sich mit Hilfe des Leckerli's verstanden hatte ließ ich ihn erneut Traben und etwas Galoppieren. Danach ging es für den Hengst nochmal auf den Paddok. Ich mistete rasch aber dennoch gründlich, stellte den Hengst wieder in die Box und verabschiedete mich für heute. ,,Bis bald mein Großer, keine Angst ich komme schneller wieder als du denkst!'',grinste ich und lief dann zu meinem Auto. Ein gelungener Tag, wie ich fand, auch wenn er recht kurz schien.
    • Eddi
      Puppenspieler - Juli 2015

      Da Gaitano immer noch unter meiner Obhut stand, nahm ich meine Aufgaben natürlich sehr ernst und dementsprechend dauerte es gar nicht lange, bis ich den Hübschen wieder besuchte. Ohne Lisa war der Hof zwar wesentlich leerer als sonst, aber sie war heute verhindert und so musste ich mich eben selbst beschäftigen. Da ich ihr ein wenig unter die Arme greifen wollte, machte ich mich erst einmal daran, die drei Boxen auszumisten, die Stallgasse zu kehren und in der Sattelkammer mal wieder ein wenig aufzuräumen.
      Danach holte ich mir Gai von der Weide und putzte ihn erst einmal gründlich. Das Pony schien heute gut drauf zu sein und deshalb entschied ich mich für etwas Bodenarbeit auf den Platz. Gai war darin schon sehr fortgeschritten und diesmal würde definitiv ich vom Pferd lernen und nicht andersherum. Dementsprechend machten wir heute nur die Grundlagen, damit wir erst einmal zueinander fanden.
      Als das geschafft war, gönnten wir uns noch einen kleinen Spaziergang, ehe es für Gaitano wieder zurück auf die Weide ging. Dort musste ich erst einmal One Last Shot und Puppenspieler zur Seite schieben, damit wir in Ruhe eintreten konnten. Die beiden anderen Hengste schienen auch beschäftigt werden zu wollen, aber für sie war ich nicht zuständig, also sollten sie brav mal noch warten. Außerdem hatten sie hier eine große herrliche Weide - die heute leider auch noch abgemistet werden musste. Mist. Da hatte ich ja nun auch noch was zu tun.
    • Eddi
      Puppenspieler - Oktober 2015

      Heute ging es mal wieder zu Gaitano, dem hübschen Fuchs, der sich mit seinen beiden Kumpels gerade auf der Weide austobte. Morgens hatte ich die drei bereits auf die Weide gebracht, die Wassertröge geschrubbt und zur Beschäftigung zwei Heunetze in den Unterstand gepackt, auch wenn sie eigentlich noch zur Genüge Gras hatten. Puppenspieler liebte es jedoch, ab und an am Heunetz zu zupfen und sich so die Langeweile zu vertreiben, wenn der Rest gerade nicht spielen wollte. Als ich heute zum zweiten Mal ankam, versuchte der große Palomino gerade, den kleinen One Last Shot zum Spielen zu überreden, der hatte aber keine Lust und wollte lieber weiter grasen, so dass ich dann schnell genervt wurde.
      Während ich den Unterstand mistete, hatte ich also ständig Puppenspieler an der Backe, dabei war ich gar nicht für ihn zuständig. Um so froher war ich, als Unterstand und Weide abgemistet waren und ich mich um den Stall kümmern konnte. Die Boxen mussten gemistet werden, die Paddocks gekehrt und dann bereitete ich für die drei Hengste auch schon das Abendfutter vor, so dass dann jede Box einen vollen Trog und ein volles Heunetz hatte. Zum Schluss wurde noch die Stallgasse gekehrt und dann konnte ich mich mit Gaitano beschäftigen.
      Ich holte den Fuchs von der Weide und begann ihn dann gründlich zu putzen. Momentan hatten wir herrliches Herbstwetter, dementsprechend sauber waren die Pferde auch. So waren wir schnell fertig und Gai war geputzt und gesattelt. Für heute hatte ich einen kleinen Ausritt geplant und wir genossen den blauen Himmel und den Sonnenschein. Da der Tag sich bereits dem Ende zuneigte, wurde es aber schon kühler, so dass ich dann doch froh war, als wir wieder da waren und ich mir meine zweite Jacke überziehen konnte. Gai wurde noch versorgt und durfte dann in seine Box. Zu guter Letzt holte ich heute auch noch Puppenspieler und One Last Shot von der Weide, ehe ich Lisa eine kurze SMS schrieb und dann erschöpft nach Hause fuhr.
    • Eddi
      Puppenspieler - Februar 2016

      Das letzte Jahr war viel zu schnell vergangen und schon stand das nächste vor der Tür und raste erneut in unglaublicher Geschwindigkeit an uns vorbei. Nichtsdestotrotz vergaß ich nicht meine Aufgaben auf Gaitanos Hof. Heute war ich wieder mit allem an der Reihe, weshalb ich schon kurz nach sieben im Stall aufkreuzte und die drei Hengste in aller Ruhe fütterte. Dann ging es auch schon für sie auf die Weide, während ich begann die Boxen auszumisten.
      Nachdem diese dann wieder eingestreut waren und die Heunetze gefüllt, bereitete ich bereits das Futter für heute Abend vor und kehrte noch die Stallgasse. Ebenso mussten auch die Heunetze am Unterstand auf der Weide nachgefüllt, auch die Tränke musste mal wieder geschrubbt werden. Zum Schluss äppelte ich auch noch die Paddocks und die Weide ab, ehe ich mir eine kurze Pause gönnte.
      Kurz darauf holte ich aber schon Puppenspieler von der Weide und begann ihn gründlich zu putzen. Nachdem ich fertig war, machte ich ihm Kappzaum und Longe um und ging in die Halle. Eine halbe Stunde arbeitete ich mit ihm, vorwiegend mit Stangen, damit seine Muskeln gut gefördert worden. Danach führte ich ihn noch trocken und schon durfte Puppenspidele auch wieder zurück auf die Weide.
      Als nächstes war One Last Shot an der Reihe. Auch ihn putzte ich gründlich und verpasste ihm eine kleine Massage, ehe ich das Halfter gegen ein Knotenhalfter tauschte und mit dem Hengst spazieren ging. Dabei ließ ich auch die ein oder andere Übung aus der Bodenarbeit einfließen was One Last Shot sichtlich zu gefallen schien. So war er auch kopftechnisch ein wenig gefördert worden, bevor er auch wieder zurück auf die Weide durfte.
      Zum Abschluss war noch Gaitano an der Reihe, welchen ich putzte und sattelte. Mit ihm wollte ich ein wenig Springen, nicht sonderlich hoch, sondern vor allem gymnastizierend. Gaitano machte das besonders Spaß und er war motiviert bei der Sache. Nach einer Stunde ritt ich ihn ab und brachte dann auch ihn wieder auf die Weide. Abschließend verabschiedete ich mich von allen. Heute Abend würde ich sie dann wieder reinholen und noch das Abendfutter verteilen, dann wäre der Tag auch schon erfolgreich geschafft.
    • Occulta
      Verschoben am 25.11.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Gaitano
    Datum:
    7 Juli 2014
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