1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Wolfszeit

Pleasing* [0]

ad. Princess Sansa v. Delicius_GBS regestriert_ZW 102

Pleasing* [0]
Wolfszeit, 6 März 2022
AliciaFarina gefällt das.
    • Mohikanerin
      15. März 2018 | sadasha
      Es war zwei Uhr morgens als Franziska ihren Mann Leon aus dem Bett warf. Aufgeregt funkelte sie ihn an. Sie hatte sich bereits ihren Morgenmantel übergeworfen und das Smartphone vom Kabel genommen, nur für den Fall dass etwas schief lief. Schlaftrunken sah Leon sie an und begriff erst Momente später was diese Aufregung bedeutete. Just als er verstand sprang auch er auf und schnappte sich den Mantel, den er bereits vor Tagen rausgelegt hatte. “Mach schnell!” scheuchte ihn Franziska und lief schonmal vor. Noch immer zerknautscht schlüpfte Leon in seine Hausschlappen und folgte ihr in den Stall. Viele Pferde waren wach oder dösten nur, denn in der größten der Boxen lag Princess Sansa auf der Seite und schnaufte schwer. Die Reitponystute lag in den Wehen. Da Leon jetzt sowieso nichts tun konnte um zu helfen schlug er vor Kaffee zu machen. Franziska hatte ihre Hände um die Gitterstäbe der Box gelegt und fieberte mit. Soweit lief Alles nach Norm und es gab keinen Grund sich verrückt zu machen oder gar in die Box einzutreten. Das würde die Stute nur zusätzlich stressen.

      Eine halbe Stunde später lag ein nasses, helles Fohlen mit eisblauen Augen im Stroh und zitterte ein wenig. Princess Sansa leckte es trocken und motivierte es einige Minuten später dazu aufzustehen. Leon und Franziska fiel ein Stein vom Herzen, als es endlich nach etwa einer Stunde auf seinen wackeligen vier Stelzen stand und sich einen Weg zur Milchbar suchte. Während es trank schlug es wie verrückt mit dem kleinen Schweif und schmatzte laut. Sansa giftete immer wieder in Richtung Boxentür. Sie machte klar, dass sie keine Besucher duldete und das Ehepaar ließ ihr den Abstand. Sie würden in den nächsten Stunden noch genug Gelegenheit haben sich das junge Ponystütchen genauer anzusehen.

      Irgendwann lief der alltägliche Betrieb an. Leon und Franziska hingegen überkam die Müdigkeit, die sie in den letzten Nächten verloren hatten. Trotzdem riefen sie nun den Tierarzt, damit er das Fohlen untersuchen konnte. Sabine hatte indes bereits gemeldet, dass das frisch geborene Fohlen sein Darmpech abgesetzt hatte. Der Tierarzt hatte nur Gutes zu berichten. Das Fohlen sei gesund und agil und auch Sansa ging es gut und ließ wieder Menschen in ihre Nähe. Sie zeigte jedoch immer noch sehr deutlich, wenn es ihr zu viel Trubel wurde und scheute nicht es den Menschen deutlich zu machen. Franziska und Leon waren überglücklich mit dem Verlauf des ersten Tages von Pleasing. Sabine kümmerte sich um Alles, was die zwei vergessen hatten und so konnten sie ihren Schlaf nun endlich nachholen.

      30. April 2018 | sadasha
      Pferde
      Unsere erste Fohlenschau auf der alle Rassen erlaubt waren. Und wir starteten heute ausgerechnet mit einem kleinen Exemplar. Es herrschte buntes Treiben auf dem gesamten Gelände. Während bereits die ersten Fohlen vorgestellt wurden standen Leon und ich mit Pleasing etwas abseits und unterhielten uns mit einem Reitpony-Interessenten. Unsere junge Stute fiel trotz ihrer geringen Größe gut auf. Allein ihre helle Farbe und die eisblauen Augen zogen die Blicke auf sich. Zufrieden lächelnd und in Gedanken versunken bekam ich nichtmal mit, dass wir aufgerufen wurden. Das Dröhnen aus den Lautsprechern war mittlerweile so vertraut, dass es sich mit dem allgemeinen Gebrabbel um uns herum vermischt hatte. "Worauf wartest du?" fragte Leon und huschte mich mitsamt Fohlen in Richtung Vorstellungswiese. Hier war ein Bereich abgesteckt auf denen sich zwei Richter befanden. Höflich grüßte ich die Herren und stellte Pleasing anschließend so gut es mir eben gelang auf, damit man ihr Gebäude beurteilen konnte. An ihr war meiner Meinung nach Nichts auszusetzen, sie hatte gut gewinkelte Beine, eine schön geschwungene Oberlinie und einen hübschen feinen Kopf. Ganz ähnlich wie ihre Eltern. Dann sagte man mir, dass ich sie jetzt losmachen könnte. Ich versicherte mich mit einem Blick zum zweiten Richter, der mir zunickte und ließ Pleasing dann los. Sofort trabte sie über die Wiese und zeigte sich von ihrer Schokoladenseite. Ich lief ihr ein wenig hinterher, damit die Richter auch die anderen Gänge beurteilen konnten. Als sie Alles gesehen hatten fing ich meine kleine Stute wieder ein. Noch etwas aus der Puste verabschiedete ich mich von den Richtern und verließ die Wiese um bei Leon die Schultern zu zucken. "Das war irgendwie merkwürdig." erklärte ich voll Unbehagen. Er lächelte und legte seinen Arm um mich. "Das sah genauso gut aus wie bei den anderen auch. Red dir nichts ein." Dieser Beruhigungsversuch ging nach hinten los, denn ich wusste dass wir keinen der anderen Teilnehmer beobachtet hatten. Trotzdem beließ ich es dabei und lenkte mich damit ab Pleasing zu versorgen, die noch ganz aufgekratzt war vom Herumrennen.

      28. April 2018 | sadasha
      "Ich liebe ihn, Leon!" schwärmte Franziska, während sie den bunten Hengst unter ihr kraulte, der wohlig schnaubte. Eine halbe Stunde waren die beiden auf dem Reitplatz bei schwülwarmen Wetter. Leon kam gerade von einem Ausritt mit Ghost Merchant zurück. Der alte Hengst genoß seinen Ruhestand und musste nicht mehr so hart arbeiten wie seine jüngeren Kollegen. Red Diamond, auf dem Franziska gerade saß war sogar noch ein bisschen älter. Die beiden Rentner würden ihre guten Gene vielleicht noch ein paar mal vererben, ehe sie auch aus der Zucht herausgezogen würden. Dass Franziska ihren Schecken liebte wusste Leon schon. Dennoch freute er sich darüber seine Frau glücklich zu sehen und lächelte seelig, während er sie dabei beobachtete wie weiter mit dem Pferd arbeitete. "Eh Faulpelz!" beschwerte sich Dominik, als er aus der Reithalle kam. "Nicht rumstehen, weiter arbeiten." Leon nickte. "Wen hast du schon fertig?" erkundigte er sich und sein Springreiter dachte nach, bevor er die Pferde aufzähle: "Busted Cherry Cake, Morgane, Corde de la Cerise und Yuno." Abermals nickte Leon. Die beiden tragenden Stuten hätte er sowieso nicht großartig bewegen können. "Keine Lust auf die Hengste?" Dominik lachte rau und schüttelte den Kopf. "Anna hat sich die Hengste vorgenommen und wie du siehst kommen die Stuten auch bei euch beiden etwas zu kurz heute." Er deutete auf Franziska und Leon. "Ich bring die Gute hier jetzt rein. Wenn du nicht noch weiter nutzlos herumstehen willst, kannst du mir ja folgen, damit wir als nächstes zusammen ins Gelände gehen können. May Bee freut sich sicher das Wissen aus eurem Training weiter zu festigen. Und ich komme mit Paminta mit." Ohne zu antworten nahm Leon die Zügel seines Hengstes auf und wandte sich zum Gehen. Ein Blick in den Himmel verhieß jedoch nichts Gutes. Er ahnte, dass sich etwas zusammenbraute und zweifelte an Dominiks Idee jetzt auf die Geländestrecke zu gehen. Vermutlich war es auch nur die Angst davor sein Wissen zu prüfen. Schließlich hatte Leon sich immer ganz gut vor den Cross Country Pferden gedrückt, seit er vom Lehrgang wieder heim gekommen war. Wenigstens würde er gleich nicht alleine sein. Falls etwas passierte, war gleich Hilfe zur Stelle.
      Franziska beendete alsbald die Session mit ihrem Liebling und nahm sich als nächstes Deo Volente aus der Box. Der Rappe stand mit seinen sieben Jahren in der Blüte seines Lebens. Besonders im Springen war er begabt, doch Franziska forderte auch ihn heute in der Dressur. Er befand sich auf E Niveau, würde aber mit etwas Hilfe auch eine A Dressur schaffen, da war sich die Blondine sicher. Sorgfältig putzte sie das seidige Fell und holte dann Sattel und trense aus der Kammer. Im Verbeilaufen sah sie Anna, die gerade Cadeau zurück in seine Box brachte. Franziska beobachtete sie aus dem Augenwinkel dabei, wie sie als nächstes St Pauli fertig machte. Heute morgen hatte sich Anna mit den Jungpferden Sacred Assault und Thavila beschäftigt. Deo schlug unruhig mit dem Schweif, als Franziska den Sattelgurt anzog. "Zieh den Bauch ein!" scherzte sie und streichelte den Rappen kurz, ehe sie in die Zügel griff und ihn auf den Reitplatz führte. Schwungvoll stieg sie auf und ritt den Rappen im Schritt an. Sie ließ ihm viel Zügel, sodass er sich noch strecken konnte. Beim Warmreiten legte die Reiterin nicht allzu viel Wert auf Formvollendung. Deo nutzte seine Freiheit und schnaubte über den sandigen Boden. Erst als Anna mit Paulchen ebenfalls auf den Reitplatz kam hob er neugierig den Kopf und wurde wieder unruhiger. Franziska war nun gezwungen die Zügel richtig aufzunehmen. Die beiden Hengste hatten sich für diesen Tag entschieden nicht gut Freund zu sein. Beide spielten sich etwas auf und machten es den Reiterinnen schwer sich voll und ganz auf die Reiterei zu konzentrieren. Doch auch mit solchen Situationen mussten sie umgehen. Auf Turnieren ließ sich so etwas auch nicht unbedingt vermeiden.

      Nachdem der Tag gut verlaufen war begannen Leon und Franziska den nächsten Tag mit dem Training von Fix the Flame und S'Cada.Es war regnerisch und hatte sich das Paar in ihrer Reithalle einen kleinen Parcours aus Cavaletti und Stangen aufgebaut. Die beiden Stuten wurde jedoch vorher zuerst gründlich warm geritten, ehe mit der Stangenarbeit angefangen wurde. Irgendwann gesellten sich Dominik und Anna mit Ostid OC und Vakany dazu.Der Fuchshengst war jedoch deutlich abgelenkt von so viel weiblicher Präsenz. Dominik verabschiedete sich deshalb ins Gelände, nachdem Ostid gut aufgewärmt war. Zwar konnte er bei dem Wetter nicht viel anstellen im Gelände, doch er würde wissen was er tut. Nach der Mittagspause sah Franziska bei Sabine nach dem Rechten. Die ältere Frau übernahm das Fohlentraining. Gerade hatte sie Phoebe zwischen und heute früh hatte sie mit Pensive Cuddlepot geübt. Die hübsche Scheckstute machte große Fortschritte beim Führtraining. "Kann ich dir helfen? Die meisten Pferde haben heute Pause und das schaffen die drei schon ohne mich." fragte Franziska. Sabine lächelte. "Sehr gerne! Ich bringe die Kleine eben weg. Dann können wir mit Stracciatella und Skittles eine Runde gehen." Gesagt getan. Franziska holte aus der Sattelkammer die beiden Fohlenhalfter und zwei Stricke und kam Sabine dann auf dem Weg zur Fohlenbox entgegen. Die beiden Stutfohlen freuten sich endlich Auslauf zu bekommen. "Das Wetter ist leider so unbeständig und wir wollen die jungen Pferde nicht bei Gewitter und Sturm draußen stehen haben." entschuldigte sich Franziska und kassierte eine tadelnden Blick ihrer Mitarbeiterin. "Hör auf dich zu rechtfertigen. Ich weiß, dass ihr nur das Beste für eure Pferde wollt." Draußen sahen sie zwei wie Leon mit Aphedril in die Halle ging. "Viel Spaß mein Schatz." rief er seiner Frau zu und verschwand im Dunkeln.
      Nach dem Spaziergang standen die Boxen von Leveneza, Ases Maskwamozi und Emrys leer. Die drei Jungpferde standen in den Kinderschuhen was ihren Beritt betraf und Franziska hielt es für keine gute Idee die drei gleichzeitig in einer Halle zu haben. Doch wenn Leon da anderer Meinung war, musste sie darauf vertrauen, dass er die Situation unter Kontrolle hatte. Doch auch Sabine wirkte nicht begeistert von dieser Konstellation. Sie brummte leise vor sich hin, ehe sie mit einer Idee aufkam. "Am besten machen wir weiter wie bisher und nehmen und einfach die nächsten zwei Fohlen raus." Sie zuckte mit den Schultern. "Gute Idee." meinte Franziska und stülpte das Halfter, das eben noch an Skittles Kopf saß über Nase und Ohren von Louvré. Sabine nahm sich stattdessen Focus vor. Bei diesem Spaziergang redeten die zwei viel über die Reitponys. Thornheart hatte sich auf dem Gestüt prächtig entwickelt und würde bald für die wichtigen Prüfungen vorbereitet werden. Auch das ein oder andere turnier sollte der kleine Hengst laufen. Anna hatte sichtlich Spaß an ihm und allein durch seinen schönen Körperbau und die Farbe war der Hengst interessant für die Sportponyzucht. "Stell dir vor, wenn Pleasing groß ist. Ein Fohlen von den beiden!" schwärmte Franziska und brachte Sabine damit zum Lachen. "Das kann ich mir noch nicht vorstellen, Liebes." Pleasing war einfach noch zu klein. Doch jeder Genetikliebhaber würde erkennen welch Farbpotential in dieser Anpaarung steckte. "Apropros Ponys… Golden Samurai wurde seit zwei Tagen nicht bewegt und ich glaube heute wird es mal wieder Zeit. Das Wetter ist zwar blöd, aber für einen Ausritt reichts. Solange die anderen die Halle blockieren?" Franziska nickte. "Gute Idee. Dann komme ich mit PFS' Heart of Ocean mit. Die vertragen sich zwar nicht gut, aber wir müssen ja nicht aneinander kleben." Die beiden Frauen machten sich mit diesem Vorsatz auf den Heimweg und putzten im Anschluss die beiden ausgesuchten Hengste. In der Halle bewegten Anna, Leon und Dominik aktuell die übrigen Ponys: Eismärchen, Arcany und Princess Sansa.
      Spät am Abend als die Mitarbeiter das Gestüt schon verlassen hatten sattelten Franziska und Leon abermals Pferde. Die beiden Morgan Stuten Senda Oscura und Estrada Dourada durften die frische Gewitterluft schnuppern. Es hatte sich mächtig abgekühlt und die Thermik hatte jetzt ausgesetzt. Das Gewitter war kurz und heftig. "Wie lange glaubst du halten uns Morgane und Corde de la Cerise noch vor, was sie tragen? Ich möchte meine Devotion haben!" fragte Leon seine Frau auf halber Strecke. Sie zog eine Grimasse. "Wen fragst du da? Ich möchte auch endlich meinen General!" Dass die beiden Stuten zu ihrer Überraschung noch am nächsten Tag mit nur wenigen Stunden Abstand fohlen würden, konnten sie nicht ahnen.

      19. August 2018 | Cooper
      Teil 1| Pleasing | Extra Sugar | Louvré | Devotion | General| Erstuntersuchung+ Immunisierung Fohlenlähme | 4566 Zeichen
      Teil 2 | Pensive Cuddlepot | Phoebe | Grundimmunisierung+ Chippen | 1783 Zeichen
      Am letzten Werktag dieser Woche erhielt ich drei große Massenaufträge. Einer von ihnen war von Franziska Ziegler von Caenheide. Ihre Fohlen sollte eine Erstuntersuchung bekommen und gegen Fohlenlähme immunisiert werden. Ich freute mich das meine Klinik sich rumgesprochen hatte, war aber gleichzeitig sehr erschöpft. Vor nicht als zu langer Zeit, war ich schon mal auf Caenheide und freute mich auf das Wiedersehen. Mein Hotel war das gleiche wie das vom letzen mal. Vor allem die Betten waren dort sehr gemütlich. Als ich von Sankt Peter Ordning dort ankam ist dass das erste was ich auch nutzte. Früh am nächsten Morgen bestellte ich mir ein gesundes Frühstück, machte ein paar Übungen, telefonierte mit meiner Mum, meinem Dad, meinem Bruder und Simon, der Zuhause auf CHH mittlerweile alles im Griff hatte. "Ich bin stolz auf dich" sagte ich am Telefon des Hotels. Er bat mich dann schnell wieder nach Hause zu kommen.

      Glücklich brach ich dann nach Caenheide auf. Mitten in der Autofahrt dort hin wurde ich von Franziska angerufen, die mich darüber informierte oder eher darum bat sich auch ihre Pferde, Pensive Cuddlepot und Phoebe vor zu nehmen. "Die beiden müssten immunisiert und gechippt werden" sagte sie. Zuerst musste ich wegen dem Namen des Pferdes schmunzeln und sagte ihr dann zu. Kurze Zeit später traf ich ein. Die Begrüßung entsprach wie dem letzten Mal, sehr höflich. Direkt wurde ich zum Fohlentrakt gebracht um die kleinen kennenzulernen. Zur Sicherheit untersuchte ich die Fohlen immer in Boxen. Auf die Frage von Franziska hin warum ich das tat sagte ich. "Es geht sich darum das sie sich in der Box wohl fühlen. Ich will ihnen die Wohlfühlzone der Box nicht kaputt machen, dennoch trägt es meiner Erfahrung nach eher zu einer enspannteren Atmosphäre bei" erwiderte ich. Zuerst traf ich auf Pleasing, ein Deutsches Reitpony Fohlen. Die Stute hatte mir gegenüber keine Hemmungen und freute sich sogar über meinen Besuch. Ohne Probleme konnte ich behutsam ihren Körper nach Auffälligkeiten untersuchen, sowie die Ohren, Nüstern, das Maul und die Augen auch. Ich gab bei Erstuntersuchungen besonders auf Hinweiße auf zukünftliche oder bestehende Fehlstellungen acht und versicherte mich das ihre Vitalzeichen normal waren. Bei dem Stutfohlen war alles soweit in Ordnung. Sie hatte etwas trockene Nüstern, das lag aber auch an dem warmen Wetter. Um das aufgeweckte Fohlen gegen die Fohlenlähme zu Impfen mussten wir es leider fest halten, denn sie fing an alles als Spiel zu betrachten. Das fest halten und die Impfung fand sie nicht so toll, verzieh mir aber nach einem Stück Möhre sofort wieder. Ich lächelte, lobte sie und ging weiter zu Extra Sugar, ebenfalls ein Stutfohlen. Auch Sie freute sich über meinen Besuch. War aber nicht von meinem gefummel so angetan wie das erste Stutfohlen. "Das ist zu erwarten" sagte ich und redete behutsam auf das Fohlen ein bis ich es schaffte alles zu kontrollieren was von Nöten war. Ohne zu Zögern gab ich ihr sofort die Impfung gegen Fohlenlähme. Das Stutfohlen schrie auf, merkte aber das sie überreagierte und stupste mich dann mit ihrer schnauzte an. Wir lachten und lobten sie. Louvré hieß das nächste Fohlen. Diesmal vom anderen Geschlecht. Seine schöne Fellfarbe überzeugte mich sofort und ich wünschte ich hätte auch eine solche Farbpracht als Galopper in meinem Stall. Das Hengsfohlen stand alles tapfer durch und war auch nach der Prozedur sehr entspannt. Devotion hingegen hatte auf mich gar keine Lust. Nur sehr schwer konnte ich ihren Körper kontrollieren und sie anzufassen war Gefährlich, da sie drohte an die Wände der Box zu rennen oder zu treten. "Du bist intelligent, das muss ich dir lassen" sagte ich in eine ruhigen Ton. Leider konnten wir die Fohlenlähme nur mit Gewalt durchführen. "Sie wird den Tierarzt nicht mögen. Aber auch mit dem Hufschmied oder anderen Leuten wird sie es schwer haben. Am besten ist es wenn man versucht die Ereignisse mit anschließend positiven Ereignissen vergessen zu lassen. Damit sie irgendwann kapiert das nichts schlimmes passiert". Ich lobte das gescheckte Fohlen mit einem Apfel und traf dann auf General. Noch war er braun, aber das würde sich bald ändern. "Das weiße scheint schon durch" lachte ich und streichelte ihn an der Stelle. Er war am Anfang misstrauisch, sah aber das Franziska dabei war und ließ mich schließlich an ihn heran. Auch ihr war die Impfung kein Vergnügen, nötig war sie aber. Zuletzt erklärte ich das alle 48 Stunden nur leicht Bewegt werden dürfen und falls Fieber auftritt sie einen lokalen Tierarzt informieren sollten.

      Teil 2
      Nach einer Pause gingen wir zu den Pferden die noch einen Chip, eine Grundimmunisierung und einen Equidenpass benötigten. "Der Equidenpass ist schon angefordert. Er kommt dann wie beim letzen mal per Post". Franziska nickte. Pensive Cuddlepot, war eine Trakehner Stute. "Es tut mir Leid, aber ich musste im Auto über den Namen wirklich schmunzeln" gab ich zu. Franziska lachte und erzählte mir die Geschichte zu ihrem Namen währen ich das Stutfohlen, nach einer halb stündigen Kenn-Lern-Session, ohne Probleme chippen konnte. Der Chip ging am Hals in den Mähnenkamm. Solange sie noch so entgegenkommend war Impfte ich schnell, jedoch ging das nicht ohne die Hilfe von Franziska. Ich prüfte am Ende mit dem Lesegerät ob der Chip identifizierbar und zu finden ist, lobte das tapfere Stutfohlen und ging dann zu Phoebe weiter. Auch sie war ein Stutfohlen. Mit einem sehr gemischten Stammbaum. Auch hier stellte ich mich dem kleinen Pferd erstmal vor und wartete darauf das sie mich in ihre Box ließ ohne nervös zu sein. Das Chippen ging bei ihr nicht so einfach. Ein mal musste ich abbrechen da sie zu sehr zuckte und ich Angst hatte ihr weh zu tun. Nach einer kleinen Beruhigungspause konnte ich dann den Chip platzieren und kontrollieren ob er zu finden war. Die Impfungen waren schwer zu geben. Wie davor mussten wir zwischen den Impfungen immer weider eine Pause einlegen, um das Fohlen nicht zu sehr zu strapazieren. Erstaunlicherweise trauten mir beide Stutfohlen als ich noch die Wurmkur verabreichte. "War wohl doch alles halb so schlimm" lächelte ich und gab den zweien ein weiteres Stück Apfel. "Okaydokey. Fertig!" sagte ich dann erleichtert als ich alles nötige dokumentiert hatte. Franziska überredete mich anschließend noch zum Essen, wonach wir uns dann verabschiedeten.

      09. Oktober 2018 | sadasha
      Hibiskus und Thaurissan
      Auf dem Caenheide Gestüt erhielten vor Kurzem gleich zwei neue Pferde Einzug. Die Ponystute Hibiskus kam von einer alten Bekannten und hatte sich schon gut eingelebt. Sie war recht unkompliziert im Umgang, wenngleich sie durchaus verrückte Züge an sich hatte. Sie stand mittlerweile mit Eismärchen, Princess Sansa, Arcany und Pleasing auf einer Weide. Die Ponystuten hatten aktuell Pause und genossen die langen Tage auf der Weide, ehe die Temperaturen wieder so kühl wurden, dass man sie mindestens über Nacht in den warmen, schützenden Stall holen musste. Ebenfalls neu eingezogen war der stattliche Braune Thaurissan. Der Hengst verstand sich nicht ganz so gut mit anderen Pferden, weshalb er noch alleine stand, ehe man ihn mit einem Partner vergesellschaftete. Die Zeit dazu war im Moment einfach nicht da. Das Augenmerk des Ehepaars liegt zur Zeit auf den Pferden Thavila, Paminta, Skittles, Stracciatella, Thornheart und Emrys. Die beiden Ponyhengste PFS' Heart of Ocean und Golden Samurai standen aktuell leider auch viel herum. Um diese leichte Vernachlässigung alsbald zu beenden denken die Zieglers über weiteres Personal nach. Besonders freut es das Team, dass Focus, der erst frisch eingeritten wurde schon auf einem Wettbewerb punkten konnte. Phoebe ist ebenfalls als Newcomer heiß im Rennen und soll demnächst eingeritten werden, damit ihre Karriere starten kann. Leveneza wird im Moment ebenfalls schonend angeritten, ihre Ausbildung wird jedoch mit noch mehr Geduld angegangen, da sie bereits durch ihre Erfolge aus Fohlentagen genug Leistung erbracht hat. Devotionund General haben endlich das Licht der Welt erblickt und ihre Mütter Corde de la cerise und Morgane erholen sich gemeinsam mit ihren Anhängseln auf den Weiden. Damit ist die Fohlensaison 2018 auf dem Gestüt beendet. Pensive Cuddlepot, Louvré und Extra Sugarstehen als Youngstergruppe noch separat von den jungen Mutterstuten. Die beiden Morganhorse Stuten Estrada Dourada und Senda Oscura wurden regelmäßig für ausgiebige Erholungsausritte genutzt und bekam dadurch ausreichend Beschäftigung. Übrig bleiben nur noch die prämierten und gekörten Warmblüter. Vakany, May Bee, Yuno, S'Cada, Fix the Flame, Busted Cherry Cake und Chessqueen wurden in kleinen Gruppen in der Führanlage bewegt und durften dann ihren Alltag auf den Weiden genießen. Die Hengste Ghost Merchant, Deo Volente, Red Diamond, Cadeau, St Pauli, Ostid OC und Sacred Assault wurden einzeln in der Halle trainiert. Im Großen und Ganzen läuft es also ganz rund. Lediglich die Zeit ist knapp und es bedarf einer künftig besseren Organisation um diese Masse an Pferden angemessen zu beschäftigen. Vor allem den Fohlen muss sich wieder mehr gewidmet werden, damit sich ihre Erziehung und Entwicklung nicht zu stark verschlechtert.

      06. März 2019 | sadasha
      Eine entspannte Zeit war es aktuell auf dem Caenheide Gestüt. Die Turniersaison war vorbei und würde erst in ein paar Monaten wieder beginnen, keine Stute war für das kommende Jahr gedeckt und so bestand die tägliche Arbeit darin den Betrieb in Stand zu halten. Ein wenig auf den Kopf stellte uns das ganze nur die Ankunft gleich zwei neuer Schützlinge. Darlington, war eine besondere Trakehner Stute aus Irland, die wir durch Zufall beim Stöbern durch Verkaufsanzeigen gefunden hatten. Jeune Mariéehingegen war Franziskas wahr gewordener Traum eines bunten Trakehnerfohlens. Die beiden Stuten kamen in der gleichen Woche, nur wenige Tage versetzt auf dem Hof an und lebten sich derzeit ein. Die Quarantäne Zeit war bald vorüber und dann würde kein Zaun mehr bei der Kontaktaufnahme mit den Koppelfreunden stören. Franziska verbrachte viel Zeit damit ihr Stutfohlen einfach nur zu beobachten, das Fohlen ABC abzufragen. Immer wieder erinnerte ich sie daran, dass es auch noch andere Pferde auf dem Gestüt gab, die sich über ihre Zuneigung freuen würden. So widmete sie sich auch den anderen Jungpferden. Devotion, General und Pensive Cuddlepot waren bald bereit für die ersten Schritte in Richtung Beritt. Es war erschreckend wie groß die drei nun schon waren.Phoebe gesattelt und beritten zu sehen, brachte uns jedes Mal ins Staunen. Extra Sugar war da noch eine ganze Ecke kleiner, verspielter und unberechenbarer. Die Jüngste auf dem Gestüt, neben Marie. Gedankenversunken stand ich neben May Bee und verlas ihren dichten Schweif. Meine Frau konnte ich durch das offene Stallfenster bespitzeln. Sie lief draußen hin und her um die Koppeln ohne automatische tränken mit Wasser zu versorgen. Als ich meine Stute fertig geputzt und schon aufgesattelt hatte kam Franziska auf die Stallgasse und sah mich mit weitem Blick an. „Was ist los?“, fragte ich, unsicher darüber was sie wohl schockierte. Sie hob eine Hand um mir Einhalt zu gebieten. „Warte einen Moment, ich komme mit S'Cadamit!“ Hektisch wandte sie sich um und entspannte sich just in dem Moment, als sie sah, dass S'Cada mit Abschwitzdecke in ihrer Box stand. Das Putzen würde so ein wenig schneller gehen. Lächelnd beobachtete ich das Prozedere und kraulte May Bee an Hals und Schulter. Irgendwann fand ich genau den Punkt, der die Fuchsstute dazu brauchte sich lang zu strecken, den Kopf zu senken und das Gesicht zu einer lustigen Grimasse zu verziehen. Als sie dann auch noch anfing zu stöhnen lachte ich und hörte kurz auf. Enttäuscht wandte May Bee den Kopf zu mir um. Auch Franziska hielt kurz inne, ging dann jedoch in die Sattelkammer. Keine zehn Minuten später ritten wir uns in der Halle warm. Wir blieben nicht lange hier. Kaum waren die beiden Stuten warm ging es raus ins Gelände. Wir ritten bis hoch zum Wald und suchten die Wege aus, die noch trocken genug waren, damit wir das Tempo ab und an erhöhen konnten. Für S'Cada und May Bee war das am Ende des Ritts eine gelungene Trainingseinheit. Wir bewegten den Rest des Tages noch Vakany und Corde de la cerise. Die übrigen Pferde hatten heute frei und würden morgen bewegt werden. Wir ließen den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen und gingen dann ins Bett.
      Der nächste Morgen begann mit viel Sonne und entsprechend guter Laune. „Hengsttag.“, beschloss Franzi beim Frühstück. „Erst der Senior?“, schlug sie vor und funkelte mich begeistert an. Ich nickte und bereitete mich in Gedanken auf eine Springstunde mit Red Diamond vor. Er war der älteste Hengst auf dem Hof und lief keine Wettbewerbe mehr. Ab und an gab es noch Interessenten für einen Natursprung, doch er hatten hier ein weitestgehend ruhiges Leben und durfte bei uns bleiben, bis es irgendwann zu Ende geht. Nach dem Senior schnappten wir unsCadeau und Ostid OC. Die zwei ritten wir in der Reithalle, wo wir abermals auf unsere Trainer trafen. Deo Volente und Sacred Assault wurden von ihnen gerade gearbeitet. Die Hengste verstanden sich nur minder gut und wir gingen uns so gut es ging aus dem Weg. Alltag im Umgang mit Hengsten, sie mussten trotzdem lernen auch bei Anwesenheit anderer Pferde, egal welchen Geschlechts, bei der Sache zu bleiben und ihren Job zu machen. Auch Focus war davon nicht ausgenommen, wenngleich er noch so jung war, dass wir nicht allzu viel erwarteten. Überraschender Weise arbeiteten heute vor allem diese beiden besonders fleißig mit und ließen sich nicht irritieren. Wir machten nach den eher eintönigen Trainingseinheiten auf Halle und Platz einen gemeinsamen Ausritt mit Thaurissan und Golden Samurai. Zwei Hengste, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir genossen die warme Sonne auf unseren Gesichtern und setzten nicht viel daran die Pferde zum arbeiten zu bekommen. Der leichte Wind machte den fast schon frühlingshaften Tag perfekt. Zumindest solange, bis sich unter die rauschenden Geräusche der Umgebung auch ein klägliches Jammern mischte. „Hörst du das?“, flüsterte Franziska und sah mich mit besorgter Miene an. Wir hielten die Hengste an und versuchten das Klagen zu orten. „Da!“, rief Franziska und deutete auf den Feldgraben. Ein sich bewegendes Bündel lag dort im Dreck. Wir stiegen ab und nahmen die Pferde mit, die uns nur unsicher folgten. Das Bündel war eine Leinentasche. Darin wuselten drei kleine Katzen. „Wer tut so etwas?“, fragte Franziska enttäuscht und nahm die Kätzchen eins nach dem anderen hoch. Sie waren dreckig und verschnupft. „Leg sie zurück in die Tasche, dann können wir sie einfacher transportieren.“, bestimmte ich und Franziska folgte meinem Rat. Wir machten uns sofort auf den Heimweg. Samurai war zum Glück ein wenig entspannter als Thaurissan, was das merkwürdige Bündel betraf. Ruhig ließ er sich führen und schnupperte ab und an an den Kätzchen, wenn sie besonders laut Maunzten. Mein brauner Hengst hingegen spielte sich ab und an so sehr auf, dass ich lieber ein paar Meter hinter meiner Frau ging. Ich konnte es dem Hengst nicht verübeln. Es sah merkwürdig aus, wenn sich die Katzen in dem Beutel hin und her bewegten, das könnte auch ein besonders agiles Alien sein! Zu Hause angekommen legten wir die Katzen in einem Wäschekorb ab und sattelten unsere Pferde ab und brachten sie in ihre Boxen. Erst dann schickte ich Franziska los mit den Katzen zum Tierarzt zu gehen und danach ins Tierheim. Ich kümmerte mich in der Zwischenzeit um Punchdrunk, Emrys und Thornheart. Die drei Reitponyhengste ritt ich nicht, ich steckte sie in die Führanlage und blieb dann mit meiner Frau über das Smartphone in Kontakt. Sie war so aufgeregt, schaltete sofort Anzeigen im Internet ob jemand die Katzen vermisste. Doch es war unter diesen Umständen recht eindeutig, dass die Katzen ungewollt waren. Man hatte sie ausgesetzt. Immer wieder fragte Franziska was für Menschen so eine Tat vollbrachten, wohlwissend, dass die Kätzchen auch hätten sterben könnten. Sie vergoss in der Nacht einige Tränen darüber und dachte sich viel zu sehr in die Materie hinein. Tröstend streichelte ich ihr über den Rücken und sagte gar nichts dazu. Egal was ich gesagt hätte, es wäre nicht richtig gewesen oder hätte die bösen Gedanken nur vertieft. „Ich möchte sie alle behalten, wenn sie überleben.“, beschloss Franzi. Auch das ließ ich unkommentiert. Wir würden noch genug Zeit haben diese Überlegung zu diskutieren, doch jetzt war dafür der falsche Zeitpunkt. Ich kümmerte mich am Tag darum meine Frau mit Arbeit abzulenken. Ich suchte für sie die Ponys aus, mit denen sie arbeiten sollte und ritt selbst ein paar der Großpferde. Am Ende waren Hibiskus, Pleasing und Eismärchen von ihr beschäftigt worden. Ich hingegen hatte mich um Stracciatella, Aphedril und Thavila gekümmert. Die Trainer hatten Arcany am Morgen gearbeitet. Nachmittags hatten sie dann Estrada Douradaund Senda Oscura rausgenommen. Die beiden Morganstuten waren auch für sie eine Herausforderung und Spaß zugleich. Wir hatten ihnen beigebracht wie sie mit ihrer zusätzlichen Gangart zu reiten waren und sie nutzten jede freie Minute um mit ihnen zu üben. Franzi und ich verbrachten den Nachmittag damit uns um die Kätzchen zu kümmern. „Das ist eine prima Vorbereitung auf eigene Kinder.“ Franziska schmunzelte und lächelte mich vielsagend an. „Ich dachte die Pferde sind unsere Kinder, reicht das nicht?“, fragte ich feixend. Ich sah ihr an, dass sie überlegte eine Diskussion zu starten, doch sie ließ es bleiben. Es hätte die Stimmung zu sehr gedrückt und deshalb bin ich ihr dankbar. Sie ließ mir die Zeit, die ich brauchte. Eigene Kinder waren ein großer Schritt, vor Allem wenn man nebenbei einen Betrieb führen musste. Konnten wir das überhaupt stemmen? Zeitlich? Vielleicht irgendwann, doch nicht jetzt, nicht in nächster Zukunft. Wenn mehr Personal da ist, die Einnahmen stabil sind. Kurz: Wenn der Betrieb auf einer stabilen Basis steht.

      22. Juli 2019 | Rinnaja
      ich hatte zu zeit eine menge um die ohren gehabt so das ich nicht viel auf meinen hof machen konnte. zum glück waren noch meine helfer da so das die pferd in guten hande waren. ich machte einen kleinen rund gang um mir meine tiere alle einzelt anzusehen und um zu gucken das sie in einen guten zustand sind trotz wenig zeit. bei fashion girl fing ich an und machte bei small lady und sasanchoweiter sie waren alle okay weiter ging es zu rinja, pleasing, okoto,magnus von störtal, little prince, fannani, doo wop und zum schluss benjamin. alle waren in einen top zustand so das ich mir keine sorgen machen muss. naturlich hatte jeder der pferde seine streichel einheiten bekommen und sein leckerlie und konnten weiter pferd sein auf hiere großen weide bis ich wieder mehr zeit hatte um mich um alle meine süßen zu kümmeren.

      05. November 2019 | Rinnaja
      Es war mal wieder ein ganz entspannter morgen als ich meinen Rundgang über meinen kleinen Pferdehof machte. Ich ging kurz durch die Stallgasse die schön fertig sauber gemacht wurde, und blieb einen Moment lang stehen und geniest die Frische gesäubert Stallgasse. Die nach Frischen Stroh und Heu roch bevor es raus ging auf den Pfaddocks wo die Pferde den Winter über standen.
      Ich machte meinen ganz normalen Rundgang, der auch gleich Zeitig ein Kontrollgang war ob bei meinen Pferden alles okay ist und ob es keine Problem oder sonstiges bei ihnen mir auffiel. Mein erster Stop war bei meinen 3 Stuten (Ronja,Small Lady,Pleasing) ob bei ihnen alles okay war und sie Fit waren. Leider muss ich meinen Hof auf das Minimum Reduzieren da ich selber kaum noch Zeit hatte die Pferd zu bewegen. Aber von manchen konnte ich mich nicht trennen und so mit blieben sie bei mir auf Hof und genossen zu Zeit ihr Pferde leben in vollen zeugen wenn nicht grade ein paar Kinder aus dem Dorf kamen um ein Wenig auf den Reitplatz zu Reiten und mit den Pferden Spazieren gehen wollten. Als ich paar Apfel & Mohren verteilt hatte bei den 3 Stuten ging ich weiter zu der Hengstbande um auch da zu gucken ob alles okay sei. Zum Glück vertrugen sich die Hengst gut so das ich sie zusammen auf einen riesen Paddock stellen konnte so das sie sich immer aus den Weg gehen konnte. Eigentlich war es nur Okoto der mit dem Stress jeden mal anfing aber auch auf horte. Was er mit der zeit gelernt hatte wo er bei mir ist. Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince,Fannani ging es so weit gut als ich sie Streichelte und sie mir genauer an sah. Alle 5 Hengste standen bei Samen und frass das fische Heu was Sascha mein Helfer heute führ extra auf die paddock gebracht hatte. Noch ein Leckerli ihr und da zum Abschluss und so ging wie ich wieder runter von den Pfaddock als ich sah das bei allen alles okay sei. Ich ging gemütlich wieder in Haus und ging meine Häuslichen arbeiten nach.

      18. März 2020 | Wolfszeit
      Heute Unterstütze ich Rinnaja auf ihrem Hof. Als erstes Fütterte ich alle Pferd ich fing an bei Ronja, die Fuchstute wartete schon auf ihr Futter und wieherte mir entgegen. Ich kippte der Futter ihre zwei Schippen Futter in den Trog und fütterte auch den Rest des Stalls. Jule,ein Norikerstute war die letzte die ihr Futter bekam. Danach ging es für die Pferde auf die Weide. Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince und Okto kamen zusammen auf eine Koppel. Pleasing, Jule und Ronja kamen mit den beiden Fohlen Small Lady und Fannani auf die Koppel.

      08. September 2020 | Stelli
      Am heutigen Tag wurde ich von Rinnaja gefragt, ob ich kurz nach ihren Pferden sehen konnte, solange sie im Urlaub war. Da es kein großer Akt für mich war, machte ich dies natürlich. Um die Mittagszeit fuhr ich los und fand mich eine halbe Stunde später bei Rinnajas Weiden wieder. Zuerst sah ich nach den Stuten von Rinnaja. Auf der großen Koppel mit vielen Bäumen standen Prinzessin Mononoke, Ronja, Small Lady, Pleasing, Jule und Valhalla. Ich ging über die Koppel um nach jedem Schützling zu sehen. Besonders Pleasing, eine Reitponystute, hatte es mir besonders angetan. Als ich bei den Stuten fertig war. Ging ich den kleinen Hügel runter und war fünf Minuten später bei der Koppel, wo sich die Hengste befanden. Auf dieser Koppel stehen Captain Morgan, Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince, Oktoto und Fannani. Auch hier sah ich nach jedem Pferd einzeln. Hier schien ebenfalls alles in bester Ordnung zu sein. Ich hinterließ Rinnaja eine kurze Nachricht auf ihrem Handy, dass es ihrem Pferden gut ging. Zufrieden machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause um meine Pferde nun zu versorgen.

      23. Januar 2021 | Wolfszeit
      Heute sah ich kurz nach Rinnajas Pferden. Als Erstes sah ich nach den drei Fohlen Prinzessin Mononoke, Small Lady und Fannani. Die drei Fohlen waren inzwischen ganz schön groß geworden. Anschließend sah ich nach Ronja und Pleasing. Die beiden Stuten waren zwar aktuell wenig bemuskelt, aber sie standen gut im Futter und sahen zufrieden aus. Als Letztes sah ich auch noch nach Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince und Okto. Auch den vier Hengsten ging es gut. Somit fuhr ich wieder nach Hause.

      27. Mai 2021 | Wolfszeit
      Prinzessin Mononoke| Fannani| Small Lady| Ronja| Pleasing| Okoto| Benjamin| Little Prince| Magnus von Störtal
      Heute half ich mal wieder bei Rinnaja aus. Als Erstes wollte ich nach ihren kleinsten sehen. Mononoke, Fannani und Lady tolten bereits fröhlich über die Koppel. Mononoke war die jüngste von den dreien stand den anderen beiden allerdings nicht in der Neugierde nach. Zusammen hatten die drei Fohlen schon so einiges an Chaos auf dem Hof angerichtet. Gerade scheinen sie allerdings friedlich zu sein, somit kann ich mich in Ruhe den großen Pferden widmen. Als Erstes sah ich nach Ronja. Die Quaterhorse Stute ist bereist 22 Jahre alt, weshalb sie ihren Ruhestand genießen darf. Ich brachte Ronja ihr Mash. Das konnte sie dann in Ruhe fressen während ich Pleasing bewegen würde. Die junge Ponystute sprühte nur so vor Energie, sodass sie mich fast umrannte, als ich sie aus ihrer Box raus führte. Wir brauchten ziemlich lang, bis wir an der Halle ankamen, da ich die Stute immer wieder korrigieren muss mich nicht umzurennen. In der Halle ließ ich die Stute frei, wo sie sich erst einmal ordentlich aus bockte. Nachdem die Smokey Cream Stute sich ausgepowert hatte, brachte ich sie und Ronja auf die Koppel. Auch die vier Hengste Okoto, Benjamin, Prince und Magnus brachte ich auf die Koppel

      19. September 2021 | Rinnaja
      Prinzessin Mononoke| Fannani| Small Lady| Ronja| Pleasing| Okoto| Benjamin| Little Prince| Magnus von Störtal
      Ich hatte Heute mal ein wenig Zeit gefunden also kümmerte ich mich um meine Pferde auf meinen Hof.
      Zuerst brachte ich Magnus von Störtal, Benjamin,Little Prince und Okoto auf die Hengst weide und danach die Restlichen (Prinzessin Mononoke, Ronja Small Lady,Fannani und Pleasing) raus.
      Es ging den an die Boxen die den mit viel Zeit und Pausen nach und nach sauber gemacht habe. Als das Fertig war kümmerte ich mich nach und nach um die Pferd bevor ich die Abend wieder rein brachte und den Abend aus Klingen lies.
    • Mohikanerin
      22. Februar 2022 | Wolfszeit
      Prinzessin Mononoke| Fannani| Small Lady| Ronja| Pleasing| Okoto| Benjamin| Little Prince| Magnus von Störtal
      Verschneit lag der kleine Hof vor mir. Die Auffahrt war nicht geräumt, sodass mein Geländewagen ein wenig zu kämpfen hatte. Warm, schlug mir schließlich die Luft entgegen, als ich dir Stalltür öffne und hindurchschlüpfte. Direkt streckte Prince seinen Kopf aus der Box und brummelte freundlich. Einige Boxen weiter trat Okoto, übel gelaunt wie immer gegen die Boxenwand. Es ist wirklich wunderlich, dass die Holzplanken noch unbeschadet waren. Noch bevor ich das Fütter auffüllte, sah ich nach den drei Fohlen, die gemeinsam eine riesige Doppelbox bewohnten. Alle drei waren wohlauf, blickten mir auf dunklen Knopfaugen entgegen. Nachdem ich überall Heu verteilt hatte, brachte ich Magnus und Ronja eine Portion Heucobs, da beide nicht mehr gut fraßen. Nachdem alle Stallarbeit erledigt war, macht ich mich wieder auf den Heimweg.
    • Wolfszeit
      [​IMG]
      Körvorbereitung| 20. April 2022
      Mal wieder auf dem LDS zu Gast, warte heute ausnahmsweise mal kein Traber auf mich. Viel mehr hatte ich heute einen ziemlich kleinen Patienten. Jonina wartete bereits mit der hellen Ponystute. Freundlich beschnupperte sie mich, bevor ich die Behandlung begann. Pleasing war brav und kooperativ, sodass die Behandlung schnell abgeschlossen.

      © Wolfszeit | Dr. Ecklund | 290 Zeichen
    • Mohikanerin
      [​IMG]

      Beschlag | 20. April 2022



      In der Stallgasse stand schon eine helle Reitpony Stute bereit, die wohl Pleasing sein sollte. "Eisen?", fragte ich noch einmal nach. Ihre Hufen hatte ich gekürzt und geraspelt, dann nahm ich aus dem Fahrzeug mehrere Hufeisen. Ich legte sie ihr an die kleinen Hufe, markierte die Form und begann zu schleifen, biegen und kürzen. Immer wieder kehrte ich an das Pferd zurück und überprüfte die Arbeit, bis sie schließlich passten. Gezielt schlug ich auf die Nägel, die das Eisen halten sollten, für die nächsten acht Wochen und damit hatte sich die Arbeit auch schon. Die Dame führte das Pferd ein weiteres Mal auf und ab, damit konnte das Pferd besser laufen.

      © Mohikanerin // 658 Zeichen
    • Mohikanerin
      [​IMG]

      kapitel tjugoett | 21. Juni 2022

      HMJ Divine / Legolas / Maxou / Pleasing / Hendrikus zu Stalburck / Lubumbashi / Einheitssprache / Osvominae

      Lina
      “Und deine Geschwister kommen wirklich heute, alle miteinander? Kaum zu glauben”, scherzte ich. Zitternd fuhren meine Hände durch die dichte Mähne meines Hengstes, der mit dem meterhohen Schnee, um uns herum zu verschmelzen schien.
      “Tatsächlich, ja”, nickte Samu zustimmen und gab Lego, der schon wieder antraben wollte, eine sanfte Parade. Offenbar schien nicht nur meine Aufregung mit jeder verstreichen Minute zu wachsen. Seit Wochen war ich nur noch damit beschäftigt Deko zu basteln, den kleinen Auftritt einzuüben, den Enya und ich für den ersten Weihnachtsfeiertag vorbereitet hatten und zuallerletzt mussten natürlich auch noch Geschenke besorgt und eingepackt werden. Besonders das für meinen Freund erforderte einiges an organisatorischem Geschick, damit er nicht etwas von den Vorbereitungen mitbekam.
      “Und schon aufgeregt wegen morgen?”, grinste Samu. Er war natürlich wie immer die Ruhe selbst. Verständlich, der einzig Unbekannte für ihn, der kommen würde, war Taavi.
      “Ja, ich hoffe, es läuft alles glatt”, lächelte ich nervös und zupfte mit meinen Fingern an einem losen Faden an der Schabracke herum.
      “Mach dir nicht so viele Sorgen. Enya und du haben das fantastisch vorbereitet”, versuchte Samu mich zu beruhigen. Etwas Ähnliches hatte Niklas vorhin auch gesagt, bevor er sich zu seiner Familie nach Hause aufmachte. Leider musste ich sagen, ich hätte ihn lieber hierbehalten.
      “Du hast gut reden”, rollte ich mit den Augen, “Du hast ja nicht viel mehr gemacht als den Chauffeur zu spielen.” Na ja, nicht ganz. Wenigstens für den Festtagsbaum hatten Niki und er sich nützlich gemacht. Wenn ich bedachte, wie kreativ das eine Holzpferdchen aussah, welches mein Freund bemalt hatte, war das auch besser so. Gleichwohl war es mir das Liebste von allen.
      “Wir wissen beide, dass es dir deutlich lieber ist, wenn ich nicht mit bastle”, lacht der Finne.
      “Ja, weil du dir keine Mühe gibt’s”, feixte ich. Unvorhergesehen stoppte Ivy und starrte wie gebannt in den Wald. Durch die kleinen plüschigen Öhrchen hinweg folgte ich seiner Blickrichtung. Nicht war zu sehen, vollkommen unbewegt standen die gigantischen Fichten da, deren Äste sich unter der Schneelast durchbogen.
      “Nein, ich bin einfach untalentiert”, korrigierte der Blonde und treib seinen Rappen wieder an. Träge setzte sich auch Divine wieder in Bewegung, doch sein Ohrenspiel verriet, dass seine Aufmerksamkeit noch immer rechts von uns lag.
      “Also deine Kunstnote sagt da etwas anders”, zog ich meinen besten Freund weiter auf.
      “Du meinst wohl eher, deine Kunstnote, die sich auf mein Zeugnis verirrt hat”, lachte er herzlich. Möglicherweise waren mir des Öfteren Samu Arbeiten für dieses Fach in die Hände gefallen, die ich dann ein wenig ausbesserte. Auch einer Richtung, die ich nicht zuzuordnen wusste, erklang ein Rascheln, was diesmal nicht nur Divine aufhören ließ. Legolas drehte ebenso die Ohren aufmerksam, sah mit wachen Blick in die Richtung des Geräusches. Erneut lag die weiße Fläche unberührt vor uns.
      “Sag mal, sehen unsere Pferde Gespenster?”, fragte ich Samu, versuchte dennoch das Zusehen, was unsere Pferde schon längst gefunden hatten.
      “Vielleicht haben sie ja die Weihnachtswichtel aufgespürt”, scherzte dieser. Die Ohren aufgestellt bis zum Anschlag, baute Ivy den Hals weiter auf und richtete seinen Blick auf die Baumkronen hoch über uns. Das Rascheln war mittlerweile verstummt, aber die wippenden Äste, von denen nun der Schnee herunterrieselte, zeugten noch immer von der Gegenwart des unsichtbaren Lebewesens.
      “Mir ist nicht bekannt, dass Wichtel in Baumkronen herumturnen”, lachte ich. Die Vermutung lag näher, dass ein Eichhörnchen oder Vogel dort oben sein Unwesen trieb.
      “Nur weil du noch nie eine dabei gesehen hast”, hielt Samu mich weiterhin zum Narren. Er war heute ausgesprochen guter Laune, was wohl daran liegen musste, dass seine Familie kam. Ansonsten war nämlich alles wie immer. Naja, mehr oder weniger. Mein Hengst prustete laut, als sich über unseren ein großer heller Falke aus dem Grün erhob. Mit wenigen Flügelschlägen gewann das Tier an Höhe, bevor es auf einem Aufwind treibend über den Himmel kreiste. Faszinierend, ein solches Tier hatte ich noch nie gesehen.
      “Wow, ist das ein schöner Vogel”, staunte ich ehrfürchtig. Selbst auf die große Distanz war die dunkle Zeichnung in dem hellen Gefieder zu erkennen. Wie zum Gruße flog, der Vogel eine Schleife, bevor er hinter den Baumkronen verschwand.
      “Ungewöhnlich, ein Falke zu dieser Jahreszeit”, antworte Samu ebenso verwundert wie ich. Lego, der das Interesse an dem Geraschelt bereits verloren hatte, als der Falke sich in den Himmel schraubte, schnupperte nun neugierig an Ivy, der immer noch klang wie ein Drache. Warum auch immer waren Vögel ein Ding, worüber der Freiberger sich furchtbar aufregte.
      “Alle gut, Ivy”, sprach ich beruhigen auf ihn ein und strich über den kräftigen Hals. Immerhin ein Ohr drehte er daraufhin in meine Richtung und ließ sich wieder in Bewegung setzen.
      Friedlich, schon beinahe verlassen tauchte der Hof nach einiger Zeit vor und auf. Von den Einstellern hatte sich nicht ein einziger bisher blicken lassen und von den Mitarbeitern waren die meisten waren die meisten ausgeflogen. So verblieben neben Tyrell und Bruce, sonst nur noch Lars mit seiner Familie, Harlen und ich. (Korrigieren wenn Falsch)
      In der Stallgasse war es ebenso leer, denn bis auf die beiden Ponys standen die meisten Pferde draußen auf ihren kleinen Paddocks und genossen den vorweihnachtlichen Frieden.
      “Lina, du hast noch knapp eine Stunde, wenn wir deine Schwester pünktlich abholen wollen”, erinnerte Samu, während er seinem Hengst die Trense vom Kopf zog.
      “Oh, waren wir echt so lange unterwegs?”, hinterfragte ich erstaunt. Bevor wir losritten, war noch weit über drei Stunden Zeit gewesen. Der Finne nicke bestätigend.
      “Oh, dann muss ich mich ja beeilen, wenn ich Maxou noch beschäftigen will”, stellte ich fest. Nachdem Vriska von einen Tag auf den anderen verschwunden war, entpuppte das Pony sich immer mehr als Sorgenkind. Obwohl unser Tierarzt das Rätsel um die mysteriöse Beule mittlerweile lösen konnte, wurde sie nur sehr langsam kleiner. Maxi stand unter solchem Stress, dass sie immer wieder wild mit dem Kopf schlug und sich dabei häufig an der Stange stieß, die das Fenster begrenzte. So war die erste Maßnahme gewesen, diese abzupolstern, doch das änderte natürlich nichts an dem Stress, unter dem das Pony litt, zumal die Auslöser dafür nur schwer zu ermitteln waren. Wie sich herausstellte, war Lubi, das gigantische Warmblut, welches Vriska zur Verfügung gestellt worden war, einer davon. Glücklicherweise behob sich dieses Problem recht schnell, da Eskil die Stute für den Beritt zurück nach Kalmar holte. Anstelle des Warmbluts in der Nachbarbox, bekam Maxou schließlich Pleasing zur Gesellschaft. Die helle Reitponystute gab ihre Sicherheit und so ganz langsam schien sie zu verstehen, wie das mit der Paddockbox funktionierte.
      Während ich noch am Absatteln war, hatte Samu bereits das Futter für die beiden geholt. Hungrig wie immer senkte Divine seine Schnauze in die Schüssel und begann mit der Krümelei.
      “Apropos Maxou, hast du mittlerweile was von Vriska gehört?”, erkundigte er sich. Ich schüttelte seufzend den Kopf: “Nein, noch immer wie vom Erdboden verschluckt.” Der Grund für ihr plötzliches Verschwinden war offensichtlich, wie beunruhigend zugleich, denn ich war mir nicht sicher, ob ihre Psyche diesen Schlag verkraften würde. Ivy, der den minimalen Stimmungswechsel natürlich bemerkte, hatte aufgehört zu fressen und stupste mich sanft an der Schulter an.
      “Lina, komm mal her”, sagte Samu sanft und klopfte auf die Bank neben sich, wo er sich niedergelassen hatte. Gedrückt ließ ich mich neben ihn sinken und er legte mir direkt freundschaftlich den Arm um die Schultern.
      “Sicherlich braucht sie nur ein wenig Zeit, um das zu verarbeiten. Wenn sie bereit ist, meldet sich bestimmt wieder”, gab er mir Zuspruch,” außerdem hat ihr Bruder doch gesagt, dass es ihr gut geht.”
      ”Du hast ja recht”, nickte ich langsam. Ich sollte es einfach als positives Zeichen nehmen, dass ich noch keine schlechten Nachrichten über sie gehört hatte.
      “Und jetzt, Kleines, hörst du auf, dir Gedanken, um Vriska zu machen und blickst lieber mal darauf, was vor dir liegt. Es ist Weihnachten, deine Schwester kommt und ich habe gehört Mama und Eevi freuen sich auch schon dich mal wieder zu sehen.” Ein herzliches Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht und auf seinen Fingerdeut hin nickte Ivy mit dem Kopf, als wolle er seinen Worten zustimmen.
      “Was würde ich ohne Euch zwei nur tun”, lächelte ich gleich wieder ein wenig positiver gestimmt und drückte ihn dankbar. Niedlich wie mein plüschiger Freiberger war, kam er freundlich an geschnüffelt und schob seine Schnauze an meine Wange und wurde auch Teil des Gruppenkuschlens.
      “Na auf, dann bring mal deinen Teddy ins Bett, damit mit du mit dem Pony auch rechtzeitig fertig wirst”, lächelte Samu und löste meine Arme von sich. Besagtem bot ich eines seiner geliebten Pastinaken Leckerlis an, bevor ich mich von der Bank erhob.
      Wenig später brachten wir gemeinsam die beiden Hengste auf ihren Paddock, wo Rambi mal wieder die ganze Herde aufmischte. Nur ein Pferd schien das relativ wenig zu stören. Gelassen stand der Warmblüter an der Heuraufe und bediente sich.
      “Was ist eigentlich mit Hendrik, bewegst du denn heute auch noch?”, fragte ich interessiert. Samu und seinem Berittpferd beim Training zuzusehen, war ähnlich einnehmend wie Niklas mit seiner Stute. Dabei stellte ich immer wieder fest, dass ich noch so vieles lernen konnte, denn so ein harmonisches Bild gab ich nicht mal mit meinen eigenen Pferden ab.
      “Ja, aber erst, nachdem wir deine Schwester abgeholt haben”, entgegnete er und entließ Lego in das Gatter. Sofort trabte der Rappe davon und mischte sich unter die anderen Tiere. Divine hingegen stiefelte Nase voran durch den Matsch, um sich unmittelbar in den größten Dreckhaufen zu werfen, den er finden konnte. Wozu putze ich ihn eigentlich, wenn er ohnehin keine Minute lang sauber blieb? Na ja, egal, Maxou wartete.
      An Ihrer Box blickte mir sogleich ein wenig freundlich dreinblickendes Pony entgegen. Sie war furchtbar missgelaunt und dass Erik nur sporadisch vorbeikam, um sich um sie zu kümmern, verbesserte diesen Zustand nicht gerade.
      “Mmm, Pony, was machen wir mit dir?”, fragte ich sie und griff nach dem Halsriemen, welchen ich angeschafft hatte, bis ihre Beule abgeheilt sein sollte.
      “Ich glaube nicht, dass sie dir antworten, wird”, lachte Samu, “Aber angesichts der Uhrzeit, würde ich vorschlagen, du belässt es bei Bodenarbeit.”
      “Gute Idee”, bedankte ich mich bei ihm, “Wenn du nix zu tun hast, könntest du dann gerade ihr Mash ansetzten?” Samu nickte und verschwand daraufhin in die Sattelkammer.
      Als Friedensangebot steckte ich Maxi ein Leckerli ins Maul, auf dem sie langsam herumkaute, womit ich ihr das Halsband umbinden konnte oder das Risiko eingehen konnte von ihr gezwickt zu werden. Artig folgte mir die kleine Stute in die Reithalle, wo ich erst einmal mit einigen einfachen Gehorsamkeitsübungen startete. Beinahe im Schlaf beherrschte sie diese, sodass sie ziemlich schnell nach etwas Schwierigerem verlangte.
      Nach knapp zwanzig Minuten verlor die kleine Stute dir Lust an der Arbeit, womit ich die Einheit auch beendete. Am Putzplatz erwartete eine Schüssel mit dampfendem Mash bereits darauf, verspeist zu werden. Was Redo und Ivy in Sekundenschnelle aufgesaugt hätten wie ein Schwamm, schien das Pony allerdings nur wenig zu überzeugen. Lustlos schnupperte sie an dem Gemisch, bevor sie den Kopf abwendete. Es war zu verzweifeln, manchmal fraß sie, manchmal nicht und es gab nicht mal einen sichtbaren Grund dafür. Laut dem Tierarzt war bis auf die bereits bekannten Dinge gesundheitlich alles in Ordnung. Ob die kleine Gurke wohl traurig war, dass Erik und Vriska nicht mehr da waren? Wollte sie deshalb nichts fressen? Aber einen Trick hatte ich noch auf Lager, der sie vielleicht doch noch zum Fressen brachte. Zielsicher lief ich in die Futterkammer und griff das Glas Apfelmus aus dem Regal und einen Löffel.
      “Willst du jetzt picknicken, bis das Pony gefressen hat?”, scherzte Samu als er die Gegenstände in meiner Hand entdeckte.
      “Nein, ich wills das Pony damit füttern”, erklärte ich. Das Klirren des Löffels, welche ich neben der Schüssel auf dem Boden ablegte, ließ Maxou aufhorchen. Neugierig hob sie den Kopf und schnupperte an dem Glas, offenbar schien ihr dies zu gefallen. Nur leider bekam ich es nicht auf.
      “Könntest du das mal bitte öffnen. Ich bin zu schwach”, sagte ich und reichte das Behältnis weiter. Der Finne stellte es auf den Kopf, schlug einmal auf den Boden und schon ließ es sich problemlos öffnen.
      “Nicht zu schwach, du kommst nur nicht gegeben, die physikalischen Kräfte in dem Glas an”, belehrte dieser mich lachend und händigte es mir wieder aus. Den Inhalt des Glases leerte ich in die Mashschüssel und rührte es unter.
      “So Maxou, wenn du das jetzt nicht essen willst, weiß ich auch nicht weiter”, sprach ich zu dem Pony und hielt ihr erneut ihr Futter vor die Schnauze. Anstelle der Schüssel schien der Löffel viel mehr Interesse zu erwecken, denn das Pony schnupperte ihn kurz an und leckte ich schließlich ab. Das brachte mich auf eine Idee. Mit einer Portion Mash darauf hielt ich ihr den Löffel erneut hin und auch dieses Mal schleckte sie alles herunter.
      “Fütterst du das Pony jetzt wirklich mit dem Löffel?”, fragte Samu ungläubig.
      “Besondere Umstände, erfordern besondere Maßnahmen. Also ja, bevor sie nicht frisst fütter ich sie so”, entgegnet ich erleichtert, dass das Pony endlich Nahrung zu sich nahm.

      Mehrere Stunden später

      Vriska
      „Hier ist literally nichts“, jammerte Madly kläglich seit Stunden. Sie war meine Halbschwester, vor ein paar Wochen dreizehn geworden und steckte tief in der Pubertät fest. Bis zum Einchecken am Flughafen, wussten wir nicht, wo es hingehen wurde. Jeden Tag fieberten wir auf den Urlaub hin, hofften, dass es ein warmes Küstengebiet werden würde. Doch saßen wir im Auto, fuhren mit konstanter Geschwindigkeit eine Fernstraße in Schweden entlang und natürlich kannte ich den Weg, leider. Neben uns zogen andere Fahrzeuge vorbei und eine verschlafene Schneelandschaft, die zwischendrin von kleinen Häusern durchbrochen wurde. Die Fenster waren liebevoll dekoriert, auf den Dächern türmten Rentiere mit Schlitten oder es stand ein Schneemann im Vorgarten. Obwohl ich als Kind Weihnachten liebte, empfand ich gegenwärtig nichts. Es war mir vollkommen egal, ein Tag wie jeder andere. Allerdings konnte ich mir schon vorstellen, was mich erwarten würde auf dem Gestüt. Überall bunte Lichter, Menschen mit Weihnachtsmannmützen und Pferden, die dämliche Glöckchen trugen. Furchtbar.
      In meinem Kopf waren nur die Tiere, gleichermaßen ängstigte mich der bloße Gedanke, eins zu sehen und anzufassen. Ich malte mir jedes Szenario aus in der Londoner Stadtwohnung meiner Familie, wie es heute ablaufen würde, doch nichts konnte meine Lustlosigkeit so gut untermalen wie der Leere Blick aus dem Fenster.
      „Vivi, wo müssen wir abfahren?“, hakte Mama nach, die sich fest an den Lenker des Volvo klammerte. Große Autos mochte sie nicht, aber in der Vermietung am Flughafen wollte man uns so tief aufs Land nicht ohne Geländewagen schicken.
      „Nächste“, kam es kurz als Antwort und ich lehnte den Kopf wieder an die kühle Scheibe. Madly neben mir hing am Ende, wischte durch TikTok und lachte immer mal wieder. Alles hier gefiel mir nicht.
      „Hier?“ Mama betätigte gleichmäßig die Bremse, bis ich zustimmte. Der Wagen beschleunigte wieder und fuhr in einem Affenzahn die Biegung entlang. Nun klammerte ich mich am Fahrzeug, ließ direkt davon ab, als ich darüber nachdachte, dass man mich dann von der Leitplanke kratzen würde. Es folgten weitere zwanzig Minuten Schnee, Häuser und Bäume, bis am Ende der Straße das Schild sichtbar wurde am Hof. Offenbar hatte jemand entschieden, eine Lichterkette herumzumachen, damit man es auch in der Dunkelheit sehen könnte. Gerade einmal zwei Monate lagen zurück und trotzdem fühlte ich mich wie ein Vertriebener – nur, dass ich mich selbst vertrieb. In meiner Brust drohte das Herz jeden Augenblick seinen Platz zu verlassen. Der Druckt stieg so sehr, dass ich in meinem Hals jeden Schlag spürte, im Magen drehte es sich und meine Finger bohrten sich in den Unterarm.
      “Wir sind doch da, ein und wieder ausatmen”, versuchte Madly mich zu berühren und legte ihre Hand an meine Schulter. Offenbar hatte ihr Handy nichts Spannendes mehr zu bieten.
      “Können wir bitte zurück zum Flughafen? Ich will hier nicht mehr sein”, wollte ich Mama dazu bewegen, umzudrehen. Aber sie tat es nicht, stattdessen seufzte sie genervt.
      “Jetzt stell dich nicht so an”, fügte sie unverändert hinzu.
      Wir hielten zwischen den Hütten an und jeder holte seine Tasche aus dem Kofferraum. Leise knirschte der dichte Schnee unter meinen Turnschuhen, die bei jeden weiteren Schritt mit Flüssigkeit vollsogen. Noch bevor ich den ersten Fuß auf unsere Terrasse setzte, waren sie vollkommen in Wasser getränkt. Der leichte Wind am Boden bestärkte das Gefühl, jeden Moment festzufrieren.
      Wie immer war die Schiebetür nicht verschlossen und mit einem leichten Druck an Glas, bewegte sie sich wie von allein durch ihre Führungsschiene. Sosehr ich es mir auch gewünscht hätte, drang sofort ein unverwechselbarer Geruch in meine Nase, die nur einer Person zuzuordnen war. Seufzend stellte ich die Tasche ab, schaltete zunächst das Licht ein und ließ über die Schaltfläche im Flur, die Jalousien herunter. Vieles lag unverändert an seinem Platz, nur meine Schuhe waren deutlich ordentlicher sortiert auf der Matte und teilweise in den kleinen Schrank daneben einsortiert. In der Küche türmten mehrere Töpfe in der Spüle und Tassen mit Teeresten standen daneben. Noch bevor ich überhaupt die Tasche aus dem Weg räumte, hängte ich meine dünne Jacke an den Haken und begann in der Küche etwas Ordnung zu machen. Die Abtropfmatte legte ich auf die Arbeitsfläche, um die Töpfe und Tassen nacheinander daraufzustellen und am Ende abzutrocknen. Es dauerte kaum länger als eine halbe Stunde, da sah die Küche aus wie geleckt.
      Meine Beine trugen mich zur Couch. Decken lagen über die Lehne, die Kissen unordentlich in den Seiten und ich schaffte auch ihr einen besseren Zustand bevor ich wirklich in mein Zimmer trag. Das Fenster war angeklappt und jemand hatte einen Weg gebaut dorthin, denn soweit ich mich erinnerte, standen die Kartons anders. Würde es Sinn ergeben, diese auszupacken? Ich fiel rückwärts aufs Bett und starrte zur Decke. Mama würde mich keinesfalls wieder mitnehmen, soviel hatte ich auf der Fahrt hierher bereits spüren dürfen, also räumte ich alles in meine Schränke, bis auch der letzte Karton zusammenklappt unter dem Bett verstaut waren. Plötzlich erweckte sich da Zimmer zu leben. Zum ersten Mal konnte ich den Fußboden sehen und unter den getragenen Klamotten versteckte sich ein Stuhl sowie Schreibtisch. Diese landeten im Korb.
      Mit meinem Laptop auf dem Schoß und einem Kaffee in der Hand saß ich auf der Couch, tippte langsam einen Satz nach dem anderen. In England hatte ich ein altes Hobby wiedergefunden, was mich von der Realität ablenkte und das Leid um Erik erträglicher machte. Tatsächlich sorgte er sogar selbst dafür. Nach vielen Nächten heulend einschlafen, hatte ich eines Tages angerufen, mit dem Handy meiner Schwester, schließlich versuchte Mama mir jeden Kontakt zu dem Psycho, wie sie ihn bezeichnete, zu unterbinden. Aber ich hatte seine Nummer auswendig gelernt, allein durch die Nächte, die ich seine Visitenkarte anstarrte. Erik freute sich sogar über meinen Anruf und schätzte es von ganzem Herzen, dass ich Rücksicht auf seine Entscheidung nahm. Nun, hatte ich eine Wahl? Er liebte mich noch, sagt sogar, dass er es nie aufhören würde zu tun, aber mit Moa wieder zusammenzuziehen und zu sein, war für die gemeinsame Tochter die einzige Möglichkeit. Ich seufzte und änderte wieder den Satz meines Geschriebenen. Es schlichen sich Sehnsüchte nach ihm ein, obwohl ich mit der Geschichte mit ihm abschließen will.
      Silhouetten huschten vor den heruntergelassenen Jalousien entlang und als ich einen Kopfhörer aus dem Ohr nahm, höre ich Stimmen vor der Tür, die unverständlich Nuschelten. Eine davon konnte Lina sehr klar zu ordnen, mindestens drei weitere Menschen waren bei ihr, aber warum waren hier so viele? Ich steckte den Kopfhörer zurück und beugte mich wieder über meine Tastatur. Ein kühler Luftzug kitzelte am Genick.
      „Du bist wieder da“, quietschte es freudig erregt hinter mir, und zwar in solch einer Lautstärke, dass ich es selbst mit der Musik in den Ohren noch deutlich vernahm. Keine zehn Sekunden vergingen, da hatte Lina sich schon auf das Sofa geworfen und stürmisch ihre Arme um mich geschlungen. Überfordert, huschten meinen Augen von links nach rechts, aber zumindest einen meiner Arme legte ich auf ihren Rücken und klopfte, als würde sie sonst zerbrechen.
      “Ja, ganz offensichtlich”, antwortete ich mit einem minimalen Schulterzucken.
      "Ich bin so froh, dass du wieder da bist, das glaubst du gar nicht", plappert sie aufgeregt, ließ mich aber endlich wieder los. Mit meinem Daumen schob meine Brille zurecht, die bei der frenetischen Begrüßung auf die Nasenspitze gerutscht war. Schreiben hatte nun ohnehin keinen Chance mehr, also klappte ich auch den Laptop zusammen und legte ihn auf dem Tisch ab. Erst jetzt nahm ich die Kopfhörer heraus, um diese auf der silbernen Oberfläche abzulegen. Hinter mir vernahm ich sofort aufgeregtes Jammern eines Tieres und aus dem Augenwinkel heraus, bemerkte ich weitere Personen. Interessiert drehte ich mich um. Teils schockiert, teils gerührt blickten mich viele Paar Augen an. Selbst Lars stand dabei und ein weiterer Mann, der wohl Julis Freund sein musste. Auf ihrem Arm hampelte ein junger Hund, den sie absetzte. Er hüpfte wie ein geladener Flummi durch die Hütte und wusste nicht, wo er zuerst schnuppern sollte. Sein Interesse meinerseits zeichnete sich nur von kurzer Dauer aus, bevor er zu den Zimmern verschwand.
      “Ihr scheint relativ gut ohne mich klarzukommen”, bemerkte ich mit zynischem und selbstironischem Unterton. Ich konnte nicht einschätzen, was hier geschah, zu dem mir jeder Tag wie ein Albtraum vorkam, der nun in Menschenmassen gipfelte.
      „Na ja, geht so. Du hast hier schon ziemlich gefehlt“, sagte Lina und klang dabei merklich aufrichtig.
      „Dann wird sich daran wohl nicht mehr viel ändern“, seufzte ich. Lars, der wie jeder Andere hinter der Couch geschwiegen hatte, stützte sich auf der Lehne ab.
      „Willst du uns etwa wieder verlassen, wo du gerade erst zurück bist?“, hakte er mit gehobener Braue nach.
      „So ist das nicht, aber“, setzte ich an, doch Lars beendete meinen Satz: „du hast Angst vor den Pferden.“ Es wirkte ganz so, als hätte er Ahnung von dem, was er sagte, aber keine Situation ließ sich mit der meinigen vergleichen. Stattdessen suchten meine Finger nach dem Unterarm unter dem Pullover, um sich daran zu krampfen. Sanft legte Lina ihre Hand auf meinen Arm: „Ich helfe dir daran zu arbeiten." Sie wollte noch mehr sagen, doch ihr bester Freund bremste sie in ihrem Elan.
      „Was Lina eigentlich sagen wollte, ist, dass sie es nachvollziehen kann und wir dich natürlich nicht unter Druck setzen wollen. Wir unterstützen dich unabhängig davon, wie du damit umgehen möchtest“, wählte der Finne seine Worte sehr diplomatisch. Es klang beinah sah, als würde er einen Keil zwischen uns treiben wollen, wofür ich überhaupt keinen Grund sah. War es Eifersucht, Neid?
      „Wenn es so einfach wäre“, ich seufzte und holte mir die Tasse vom Tisch, die noch halb gefüllt war, aber bereits kalt. „Im Februar muss ich zur Qualifikation mit Lubi, also eigentlich.“
      “Vriska, was das angeht, muss ich dir leider etwas sagen”, betroffen blickte Lina zu Boden, zupfte befangen an ihrem Ärmel, als ob sie überlege, welche Worte die Richtigen waren.
      “Lubi ist ja gerade in Betritt und da hat sie wohl Interesse erweckt. Sie soll verkauft werden, tut mir leid.”
      “Ach so, na dann. Nichts, worüber ich schon nachgedacht hatte”, versuchte ich positiv zu bleiben. Ohnehin gab es für die Familie Westerdahl keinen Grund, das Pferd zu behalten, wenn ich im Winter kein einziges Mal, mit Lubi auf einem Turnier war. Meine Abwesenheit blieb vermutlich auch nicht ungesehen. “Allerdings ist jetzt etwas blöd, wie soll ich bitte im Kader sein ohne Pferd, wenn ich mit Lubi einberufen wurde.” Unentschlossen schüttelte ich mit dem Kopf.
      “Gibt es hier nichts anderes am Hof?”, mischte sich nun Lars ein.
      “Doch, schon, aber nicht auf dem Niveau, wie es notwendig wäre”, erklärte ich oberflächlich. An dem Punkt hätten wir die Fuchsstute, die ich nicht mal mehr ansehen würde, Tyrells Hengst Fahri in den Niederlanden und ein paar Pferde, die mir überhaupt peinlich waren, zu reiten.
      “Was ist denn mit der Stute deiner Mutter, Lars? Könnte Vriska sie vielleicht reiten?”, warf Lina einen Vorschlag in den Raum.
      “Osvo meinst du? Klar, aber wir haben ein größeres Problem”, merkte der Angesprochene an. “Wenn sie Angst vor den Tieren hat, werden wir sie nicht mal in den Stall bekommen, also was stellst du dir denn vor?”
      Teilnahmslos starrte ich zur Küche. Ich wollte reiten, aber bekam schon bei dem bloßen Gedanken Schnappatmung. Nicht einmal Maxou hatte ich begrüßt, die Eriks Aussage nach, ziemlich schlecht gelaunt war.
      “Es verlangt ja keiner, dass sie sofort wieder aufs Pferd steigt. Die Saison ist ohnehin erst einmal vorbei”, erläuterte Lina ihre Gedanken, “das sollte ausreichend Zeit verschaffen, um gegen die Angst anzuarbeiten, Schritt für Schritt.”
      Noch eine Weile begannen sie Pläne zu schmieden, wie man mich wieder zum Pferd bekommen könnte, doch ich hörte nur noch mit halbem Ohr zu. Ich hatte nicht nach Hilfe gefragt, aber sie versuchten mir meine Arbeit attraktiv zu machen. Anderseits musste ich spätestens im Stall sein und Mama würde ebenfalls nerven. Samu entschied sich bewusst dagegen, noch mal an sie zu appellieren, hing stattdessen an seinem Telefon und grinste.
      “Ihr hattet doch bestimmt was geplant”, mischte ich mich ein, um das Thema endlich zu beenden, “deswegen lasse ich euch nun allein.”
      “Du darfst auch gerne bleiben, aber ich verstehe, wenn du nach der Reise erst mal eine Pause benötigst. Sag einfach Bescheid, wenn du was brauchst”, lächelte Lina und macht keinerlei Anstalten mich aufzuhalten. Kurz dachte ich nach, aber schnappte mir dann mein Laptop und kalten Kaffee, um ins Zimmer zu laufen. Hinter mir schloss ich die Tür und schaltete das Licht ein. Die neue Ordnung machte den Raum direkt wohnlich. Auf dem Schreibtisch stand eine kleine Lampe, die ein warmes Gefühl verbreitete.

      © Mohikanerin, Wolfszeit // 26.721 Zeichen
      zeitliche Einordnung {23. Dezember 2020}
    • Wolfszeit
      Springen E zu A | 30. Oktober 2022

      Elvish Beauty/ WHC’ Quatchi/ Schneesturm/ Pleasing/ Ermgravin/ WHC’ Oceandis/ Liliada/ Binominalsats

      Ein buntes Gewimmel herrschte auf dem Abreiteplatz. Pferde und Reiter aller Größen und Farben liefen durcheinander und bereiteten sich auf ihre bevorstehenden Auftritte vor. Einige Pferde waren aufgeregt und unruhig, während andere ruhig und konzentriert wirkten. Meine Aufmerksamkeit wurde besonders von einem hellen Pony angezogen. Galant bewegte das kleine Pferd sich über den Sand und stand den Warmblütern in nichts nach. Bei einer Prüfung wie dieser, die in eine Höhe von 95 Zentimeter aufwies, sah man noch häufig Ponys, die sich mit den größeren Artgenossen messen wollten. In den höheren Klassen nahm ihre Anzahl deutlich ab. Bei dem Blick, den ich auf die Starterlisten geworfen hatte, stellte ich fest, dass gleich zwei Nachzuchten eines bekannten kanadischen Gestütes antraten. Gerade auf Oceandis war ich gespannt. Ihr Vollbruder, Poseidon, lief bereits seit Jahren erfolgreich auf internationaler Ebene. Ob die Stute dasselbe Talent geerbt hatte?
      Der Fuchsstute vom selben Gestüt jedenfalls war deutlich anzusehen, dass sie vielseitig veranlagt war.
      Teil gekonnt, teils ungelenkt bewegten die Pferde sich über den Testsprügen. Sicher war dieses Turnier eine gute Gelegenheit für die ungeübten Pferde und Reiter, ihre Kenntnisse zu verbessern und sicher zu werden im Parcours. Doch egal, ob erfahren oder unerfahren, alle Teilnehmer waren mit viel Herzblut dabei und würden um eine gute Platzierung kämpfen


      © Mohikanerin | 1.421 Zeichen
    • Wolfszeit
      Von Eleganz und Vielfalt / Dressur E zu A | 30. November 2022

      I’m a Playboy / Seiltänzer TE / Camille / Fanya / WHC’ Förster / Zephyr / Pleasing / WHC’ Pumpkin G

      Der November brachte eine magische Atmosphäre auf das Lindö Dalen Stuteri. Die morgendliche Kühle verströmte eine besondere Energie, als ich mich auf das Dressurreiten auf Stufe A freute. Eine bunte Gruppe außergewöhnlicher Pferde würde mich begleiten, und ich war gespannt auf die Herausforderungen, die uns bevorstanden.
      Mein erster Partner war Gji, ein liebenswerter Fuchshengst aus der Barock-Reitpferdrasse. Mit seinem ruhigen Charakter und seiner Eleganz im Bewegungsablauf war er eine wahre Freude zu reiten. Unsere Trainings begannen mit Fokus auf die korrekte Anlehnung und Takt in den Grundgangarten. Gji zeigte eine natürliche Präsenz und ließ sich leicht durch meine Hilfen lenken. Jeder Schritt fühlte sich harmonisch an, als wären wir füreinander geschaffen.
      Mit Sing, der selbstbewussten und klugen Deutschen Reitponystute, hatte ich eine Herausforderung. Ihre Unabhängigkeit und Nervenstärke waren beeindruckend, aber auch eine Herausforderung, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Wir arbeiteten an der Verfeinerung ihrer Gehorsamkeit und Harmonie in den Übergängen, um ihre Energie in eine kontrollierte Eleganz zu lenken.
      Die Dressurlektionen mit Phyri, dem unerschrockenen und lernwilligen Gidran-Hengst, waren dynamisch und lebhaft. Seine Intelligenz und Sensibilität erforderten präzise Hilfen, und ich genoss es, ihn in die vielfältigen Aufgaben einzuführen. Phyri zeigte sich als gelehriger Schüler und ließ sich aufmerksam auf jedes Detail ein.
      Förster, der dänische Warmbluthengst, beeindruckte mich mit seiner Klugheit und Geschicklichkeit. Als ehemaliger Elite Junghengst des schwedischen Staatsgestüts hatte er ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, aber auch eine Skepsis gegenüber neuen Aufgaben. Ich nahm mir vor, sein Vertrauen zu gewinnen und ihn mit Geduld und Einfühlungsvermögen an die Herausforderungen der Dressur heranzuführen.
      Die Freiberger-Stute Fanya zeigte ein völlig anderes Temperament. Misstrauisch und zurückgezogen, verlangte sie nach feinem Einfühlungsvermögen. Ich übte Geduld und Belohnung, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Camille, eine weitere Freiberger-Stute, war hingegen aufmerksam und bereit, mir zu folgen. Ihre Sensibilität erlaubte mir, feine Nuancen in unseren Übungen zu erkennen und zu verbessern.
      Teddy, ein temperamentvoller Hengst mit einer einzigartigen Smokey Black Leopard-Farbe, verlangte nach Konzentration und Präzision. Seine Ausdrucksstärke und Lebhaftigkeit machten jede Trainingseinheit aufregend. Ich genoss es, seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und seine Talente im Dressurreiten zu entfalten.
      Zu guter Letzt hatten wir Player, den Azteca-Hengst. Seine Folgsamkeit und Schnellfrustriertheit verlangten nach einer klaren, aber sanften Führung. Ich sorgte dafür, dass unsere Lektionen Schritt für Schritt aufgebaut wurden, damit er sich wohl und sicher fühlte.
      Der November verging wie im Flug, und ich fühlte mich geehrt, mit dieser vielfältigen und talentierten Gruppe von Pferden zu arbeiten. Jedes Training war eine Reise der Entdeckung, sowohl für die Pferde als auch für mich. Wir feilten an unseren Techniken, verbesserten unsere Verbindungen und stärkten unsere Harmonie. Als der Monat sich dem Ende neigte, wusste ich, dass unsere gemeinsame Reise noch lange nicht vorbei war. Unsere Abenteuer im Dressurreiten auf Stufe A hatten gerade erst begonnen, und ich freute mich auf alles, was die Zukunft bringen würde.



      © Mohikanerin // 3405 Zeichen
    • Wolfszeit
      Platzhalter
    • Wolfszeit
      Experiment / Dressur A zu L | 30. April 2023

      Otra / Liliada / Pleasing / Narcissa

      "Es war ein aufregender Tag auf dem Gestüt, als vier talentierte Pferde in den Beritt genommen wurden. Jedes dieser Pferde sollte einen Monat lang von einem anderen erfahrenen Dressurtrainer geschult werden. Die Atmosphäre war erfüllt von Neugierde und Vorfreude auf die bevorstehenden Trainings.
      Der erste Trainer, eine elegante Reitlehrerin mit jahrelanger Erfahrung, nahm sich eines temperamentvollen Warmbluts an. Das Pferd hatte viel Energie, aber auch eine gewisse Unruhe. In den ersten Tagen des Trainings lag der Schwerpunkt auf der Grundlagenarbeit. Die Reitlehrerin arbeitete daran, das Pferd zu beruhigen und es zu lehren, sich auf die Hilfen zu konzentrieren. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen führte sie das Pferd durch Übungen, die seine Konzentration und Koordination schulten. Schritt für Schritt gewann das Pferd an Selbstvertrauen und begann, seine Energie positiv in die Dressurarbeit umzusetzen.
      Der zweite Trainer war ein erfahrener Dressurreiter, der sich eines jungen und vielversprechenden Isländer annahm. Das Pferd hatte bereits eine gute Grundausbildung, und der Trainer konzentrierte sich darauf, die Lektionen zu verfeinern und die Seitengänge zu festigen. Mit geschickten Hilfen und ruhiger Präsenz führte der Trainer das Pferd durch anspruchsvolle Dressurübungen. Die Arbeit war geprägt von Eleganz und Harmonie, als sich das Pferd weiterentwickelte und seine Bewegungen an Ausdruck gewannen.
      Der dritte Trainer, ein junger und aufstrebender Dressurreiter, übernahm die Ausbildung eines talentierten Pony Dressursportlers. Das Pferd war bereits gut ausgebildet, aber es hatte Schwierigkeiten mit der Versammlung und der Durchlässigkeit. Der Trainer arbeitete daran, das Pferd mehr an den Hilfen zu stellen und die Versammlung zu verbessern. Mit viel Begeisterung und Ehrgeiz führte der Trainer das Pony durch Übungen, die seine Kraft und Beweglichkeit förderten. Die Arbeit war geprägt von Dynamik und Leichtigkeit, als das Pferd immer geschmeidiger und durchlässiger wurde.
      Der vierte Trainer, ein erfahrener Dressurprofi, übernahm die Ausbildung eines stolzen Isländer. Das Pferd war bereits auf einem hohen Niveau ausgebildet, aber der Trainer arbeitete daran, seine Ausdruckskraft und Versammlung weiter zu verbessern. Mit fester Hand und viel Feingefühl führte der Trainer das Pferd durch anspruchsvolle Dressurlektionen. Die Arbeit war geprägt von Anmut und Präzision, als das Pferd seine Bewegungen immer weiter verfeinerte und an Ausdruck gewann.
      Während des gesamten Monats waren die Trainer fokussiert und engagiert, um das Beste aus ihren Pferden herauszuholen. Jeder von ihnen legte den Schwerpunkt auf unterschiedliche Aspekte der Dressurarbeit, aber sie alle teilten die gleiche Leidenschaft für die Entwicklung und Förderung der Pferde.
      Als der Monat zu Ende ging, hatten sich die Pferde erstaunlich gut entwickelt. Sie waren ausgeglichener, ausdrucksstärker und zeigten eine höhere Versammlungsbereitschaft. Die Zusammenarbeit zwischen den Trainern und den Pferden war geprägt von Respekt, Vertrauen und einer tiefen Verbindung.
      Es war ein außergewöhnliches Erlebnis, vier Pferde auf ihrem Weg in der Dressur zu begleiten. Jeder Trainer hinterließ seine einzigartige Spur, und die Pferde profitierten von der Vielfalt der Ansätze. Die Monate des intensiven Trainings waren eine Geschichte von Entwicklung, Zusammenarbeit und Leidenschaft – eine Geschichte, die das Herz jedes Dressurliebhabers berühren würde. Und so würde die Reise für die vier talentierten Pferde und ihre Trainer weitergehen, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und der ständigen Verbesserung ihrer Fähigkeiten."

      © Mohikanerin // 3646 Zeichen
    • Wolfszeit
      Kurze Ziele / Dressur L zu M | 31. Mai 2023

      Enigma LDS / Fraena von Hulshóf / WHC' Förster / PFS' Disparo de Fiasco / Pleasing

      Die Pferde standen mit glänzenden Augen und gespannten Muskeln bereit, ihre Grenzen zu überschreiten. Ich konnte die Vorfreude und Entschlossenheit spüren, als wir uns auf den Trainingsplatz begaben. Der erste Monat war von Energie und Neugierde geprägt. Jedes Pferd reagierte unterschiedlich auf die neuen Herausforderungen, und ich musste mich an ihre individuellen Stärken und Schwächen anpassen. Es war ein ständiger Kampf zwischen Durchlässigkeit und Gehorsamkeit, und ich war stolz auf ihre Fortschritte.
      Eines Tages fand ich mich mit meinem Partner, einem feurigen Fuchs namens Förster, auf dem Trainingsplatz wieder. Wir arbeiteten an der Verfeinerung unserer Seitengänge und strebten nach Perfektion. Als ich die Zügel aufnahm, spürte ich, wie er sich unter mir zu einer harmonischen Einheit formte. ""Bravo, mein Freund, du bist ein wahrer Künstler"", flüsterte ich ihm zu und lobte ihn ausgiebig.
      Wie in jeder anderen Geschichte gab es auch Rückschläge. Eines Morgens spürte ich, wie Fiasco etwas steif und müde war. Ich fühlte mich von seiner Sorge überwältigt, als ich beschloss, ihm einen Ruhetag zu gönnen. Ich ließ ihn an der Hand arbeiten und massierte seine Muskeln sanft. ""Keine Sorge, wir nehmen uns Zeit zum Ausruhen. Du wirst stärker zurückkommen"", versicherte ich ihm und spürte, wie er mir dankbar den Kopf senkte.
      Die Monate vergingen, und wir arbeiteten hart, um unsere Ziele zu erreichen. Jeder Tag war erfüllt von Schweiß, Staub und der unermüdlichen Hingabe zu unserem gemeinsamen Streben. Wir eroberten die Bahnfiguren, perfektionierten unsere Galopparbeit und tanzten in den Seitengängen wie nie zuvor.
      In den letzten Wochen vor dem M-Niveau spürte ich eine Mischung aus Aufregung und Nervosität. Die Pferde hatten große Fortschritte gemacht, aber es war auch eine Zeit der Prüfung. Konnten sie ihre Leistungen in der Arena unter Beweis stellen?
      Der große Tag brach an, als wir uns zum ersten Turnier der Saison aufmachten. Die Sonne strahlte auf dem Turnierplatz, als ich die Pferde vorbereitete und ihnen in die Augen schaute. ""Heute ist der Tag, an dem du zeigen wirst, was du gelernt hast"", flüsterte ich Förster zu und strich ihnen beruhigend über den Hals.
      Ein Pferd nach den anderen betrat die Arena mit Stolz und Anmut. Jeder Schritt war ein Ausdruck unseres gemeinsamen Trainings und unserer unzähligen Stunden der Arbeit. Durch die Ankündigung des Richters konnte ich die Spannung in der Luft spüren.
      Die Pferde bewegten sich mit Eleganz und Präzision. Ihre Muskeln pulsierten unter ihren glänzenden Mänteln, und ihre Augen funkelten vor Konzentration. Sie waren die Verkörperung von Teamarbeit und Perfektion. Ich konnte mein Herz vor Stolz fast nicht mehr spüren.
      Am Ende des Tages kehrten wir mit strahlenden Gesichtern und Schleifen zurück. Wir hatten unser Ziel erreicht. Jedes Pferd hatte sich im M-Niveau bewiesen und seine Fähigkeiten gezeigt. Es war ein Triumph, der uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllte.
      Unser dreimonatiges Abenteuer hatte uns zusammengeschweißt und uns gelehrt, dass Ausdauer, Geduld und eine tiefe Verbindung zu unseren Pferden uns zum Erfolg führen können. Ich wusste, dass dies nur der Anfang war, und dass noch viele weitere Abenteuer auf uns warteten.
      Ich sah in die Zukunft und konnte das Potenzial unserer Partnerschaften erahnen. Mit jedem weiteren Tag würden wir wachsen, lernen und uns verbessern. Wir waren bereit, die Dressurwelt zu erobern und unsere Leidenschaft für diesen wunderschönen Sport zu teilen.

      © Mohikanerin // 3488 Zeichen
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    LDS - Schweden
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    6 März 2022
    Klicks:
    560
    Kommentare:
    12

    EXIF Data

    File Size:
    66,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Pleasing
    erfreulich

    Rufname: Sing
    geboren 01. Mai 2015

    Aktueller Standort: Lindö Dalen Stuteri, Lindö [SWE]
    Unterbringung: Offenstall


    __________ s t a m t a v l a

    Aus: Princess Sansa [Deutsches Reitpony]
    MMM: Unbekannt _____ MM: Unbekannt _____ MMV: Unbekannt
    MVM: Unbekannt _____ MV: Unbekannt _____ MVV: Unbekannt



    Von: Delicius [Deutsches Reitpony]
    VMM: Unbekannt _____ VM: Tiva Wyanet _____ VMV: Unbekannt
    VVM: Unbekannt _____ VV: DaVinic _____ VVV: Unbekannt


    __________ h ä s t u p p g i f t e r

    Rasse: Deutsches Reitpony [DP]
    DP [100%]

    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 142 cm
    Farbe: Smokey Cream Grullo
    [EE aa CrCr nD ]

    Charakter
    selbstbewusst, klug, unabhängig, nervenstark

    Die Stute sehr sportlich und intelligent. Wie ihr Vater hat auch sie ordentlich Springvermögen und gute Nerven. In der Herde ist Pleasing meistens etwas außen vor, akzeptiert diese Rolle jedoch gut. Im Handling ist sie recht unkompliziert.


    __________ t ä v l i n g s r e s u l t a t

    [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Dressur E [M] – Springen A [S'] – Military E [A] – Fahren E [M] – Western E [M] – Distanz E [E]

    Niveau: International
    Platzierungen: 1 | 4 | 3

    Juli 2018
    Fohlenschau, BFS 267

    Januar 2020
    2. Platz, 570. Dressurturnier
    3. Platz, 571. Springturnier

    Juni 2020
    1. Platz, 539. Westernturnier
    2. Platz, 442. Distanzturnier
    2. Platz, 436. Militaryturnier
    2. Platz, 462. Fahrturnier
    3. Platz, 443. Distanzturnier
    3. Platz, 540. Westernturnier

    Juli 2020
    3. Platz, 464. Fahrturnier

    Oktober 2022
    Training, Springen E zu A

    November 2022
    Training, Platzhalter

    März 2022
    Training, Platzhalter

    April 2023
    Training, Platzhalter

    Mai 2023
    Training, Dressur L zu M


    __________ a v e l

    [​IMG]
    Stand: 01.02.2023


    Pleasing wurde durch SK 479 zur Zucht zugelassen.

    Zugelassen für: DR, BRP, a.A.
    Bedingungen: Keine Inzucht
    Decktaxe: 315 Joellen, [Verleih auf Anfrage]

    Fohlenschau: 7,04 [BFS 267]

    Körung
    Exterieur: 7,16
    Gesamt: 7,78

    __________ a v k o m m e r

    Sing hat 0 Nachkommen.

    NAME a.d. STUTE [FM] *20xx


    __________ h ä l s a

    Gesamteindruck: Gesund; gut in Training
    Krankheiten: -
    Beschlag: Barhuf


    __________ ö v r i g

    Pfleger: Lina
    Reiter: Lina
    Trainer: -
    Eigentümer: Tyrell Earl [100%]
    Züchter: Caenheide, Sadasha
    Ersteller, VKR: Sadasha

    Sing steht aktuell nicht zu Verkauf.

    _____

    Spind – Exterieur – PNGHintergrund

    In meinem Besitz seit dem 06. März2022