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Rajandra

Piccobello ♣

♥ Picco war ein Geschenk von meinem Herzchen Roxy ♥Piccobello ♣Rufname: Belli ; Bäuchs'chenGeburtsdatum: *14.07.2012Stockmaß: Endstkm. 1,60 mFellfarbe: FalbeAbzeichen: h. links halbweißer FußGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Olenas Valentine | Quarter HorseVater: Savior | Quarter HorseRasse: Quarter HorseGeschlecht: HengstGekört: neinNachkommen: ///folgtBesitzer: RajandraErsteller / Züchter: RoBabeRoVKR: RoBabeRoVerkäuflich: NeinKaufpreis: /// JQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Western & GalopprennenErfolge: ///PNG - DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Piccobello ♣
Rajandra, 9 Jan. 2013
    • Rajandra
      Neue Spielkameraden - Ankunft von Burnin' Malcolm Picobello & Iberia
      Heute hatte ich Zuwachs zu meiner Fohlenherde bekommen. Eine Quarterhorse namens Picobello und zwei Englische Vollblüter - Burnin' Malcolm und Iberia. Picobello war eher ein Quarter Hengst der Arbeitslinie, ein Falbe mit nur einem Abzeichen am linken Hinterbein. Seine dunkle, fast tiefschwarze Schnauze und die Knopfaugen hatten mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Malcolm dagegen war einfach braun, glänzte allerdings wie eine Speckschwarte und sein Langhaar stand wild herum. Besonders die Mähne war sehr wuschelig aber seidig weich und entsprach ganz und gar seinem Temperament - wild aber sanftmütig. Iberia die Vollblurstute hingegen hatte eine sonderbare Farbe. Da sie ein Brindle war war sie mir natürlich zuerst aufgefallen - abgesehen davon, dass sie die erste war, die an meinem Ärmel geknabbert hatte. Die Drei waren alle um die Mittagszeit eingetroffen und ich hatte sie ersteinmal in nebeneinanderliegende Paddockboxen gebracht. Über die Zäune hinüber konnten sich so beide mit meinen anderen drei Fohlen Little Askim, Ceredwen und Ravallo bekannt machen und morgen konnte ich die fünf dann zusammen lassen, ohne dass große Verletzungsgefahr bestand. Zufrieden musterte ich die Fohlen wie sie sich beschnupperten oder versuchten sich gegenseitig die Mähne zu kraulen. "So meine Lieben, hier habt ihr noch was Heu, ich muss mich noch um die anderen kümmern!", sagte ich und schmiss allen einige Rippen Heu hin. Danach versorgte ich die anderen Pferde, die schon warteten.
    • Rajandra
      Fohlentraining mit Piccobello, Burnin‘ Malcom & Iberia
      Gemütlich trank ich die letzten Schlucke meines Kaffes, bevor ich mir meine warmen Winterklamotten anzog und raus in die Kälte stapfte. Über Nacht war noch mehr Schnee auf die ohnehin schon hohe Schneedecke gefallen, und dementsprechend mühselig arbeitete ich mich bis zum Stallgebäude vor. Ich gab allen Pferden ihre Heuportion und überprüfte ob noch alle Tränken liefen, und ich hatte Glück, die Leitungen waren nicht zugefroren. Ich ging also zu den Fohlen und holte mir zuerst Piccobello aus der Herde. Der Kleine kam sofort freudig zu mir und ich halfterte ihn auf. Da der Putzplatz gefroren und teilweise auch glatt war band ich ihn auf der Stallgasse des Stalltraktes an, was er zuerst etwas seltsam fand, sich aber schnell daran gewöhnte. Ich ging unterdessen meine Putzsachen holen. Kaum war ich wieder bei Piccobello machte ich mich auch schon an die Arbeit. Wie immer zuerst mit den groben Bürsten, dann mit den Weichen, anschließend die Hufe und zuletzt noch Mähne und Schweif bürsten. Nach der Putzprozedur holte ich sein Knotenhalfter und einen langen Strick, beides legte ich ihm an und ging dann mit ihm in die Halle. Auf den Platz konnte ich leider nicht, da der Boden gefroren war und somit viel zu hart um wirklich etwas zu machen. In der Halle ließ ich Piccobello erst mal etwas frei rumlaufen, bevor ich ihn wieder einfing und anfing ihn etwas am Knotenhalfter zu Longieren. Piccobello kannte dies mittlerweile und ging sofort brav auf einen Zirkel ohne das Bodenarbeitsseil zu sehr zu spannen. Nachdem ich ihn dort etwas gearbeitet hatte machte ich noch ein paar Führübungen bevor ich ihn nochmals im Stall wieder anband und ihm etwas Fohlenkraftfutter gab. Zum Schluss gab ich ihm noch ein kleines Leckerli und brachte ihn dann zurück in den Fohlenstall. Also nächstes holte ich Burnin‘ Malcom in die Stallgasse. Auch ihn putze ich wie immer mit langen, festen, immer in Fellrichtung gehenden Bewegungen. Ich mochte den Kleinen sehr gerne, aufgrund seines einmaligen Charakters. Er vertraute dem Menschen schon sehr, trotz seines noch sehr jungen Alters. Nach dem Putzen nahm ich ihn mit nach draußen. Da er ja wegen seiner Jungheit noch nicht beschlagen war, hatte er kein Problem mit den Schneemassen da der Schnee nicht wegen den Eisen aufstollte. Ich ging mit ihm spazieren. Zuerst bog ich den Weg in Richtung Wald ein, entschied mich dann aber doch dazu nicht ganz so lange zu gehen, da Mal ja noch nicht oft alleine im Gelände war. Also ging ich nur ein Ründchen um das nahegelegene Feld. Der Spaziergang passierte ohne größere Zwischenfälle, manchmal sprang Burnin‘ Malcom zwar mal ein bisschen zur Seite wenn zum Beispiel auf einmal ein Vogel aus dem Gebüsch kam, aber sonst war er die ganze Zeit über brav. Zurück am Hof gab ich auch ihm etwas Müsli und Möhren und legte ihm eine Decke an, da er während des Spaziergangs geschwitzt hatte. Danach brachte ich ihn weg und holte als letztes Iberia. Ich putzte auch sie ausgiebig und ging dann mit ihr in die Halle. Dort machte ich sie los, und ließ sie erst mal etwas Schritt zum aufwärmen gehen. Anschließend ließ ich sie auf beiden Händen traben und galoppieren, was ihr viel Freude bereitete. Da ich sie bei der Kälte eigentlich nicht zum Schwitzen bringen wollte, fing ich sie bald wieder ein und machte noch etwas Stangenarbeit im Schritt mit ihr, bevor ich auch mit Iberia wieder zurück in die Stallgasse ging. Auf dem Weg dort hin blieb sie brav neben ihr und überholte mich keineswegs. Heute hatte sie sich ihre Möhrchen und die handvoll Müsli wirklich verdient. Genüsslich verschlang die außergewöhnlich gefärbte Stute ihre Mahlzeit und ich brachte sie danach wieder in die Paddockbox.
    • Rajandra
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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe[font=Calibri"] [/font]zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich [font=Calibri"]Seference Surpime und Atraxe [/font]aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:" Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!", antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. "Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?". Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: "Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?",sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: "Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.
    • Xion
      Tierklinik Cavallo - Impfen und Entwurmen: Alle Fohlen
      Vor einigen Tagen hatte ich meinen Wunsch erfüllt und eine eigene Tierklinik eröffnet. Mein erster Auftrag war von Rajandra, die mich darum bat, all ihre Fohlen zu impfen und zu entwurmen. Natürlich nahm ich den Auftrag entgegen und machte mich sofort auf den Weg zu ihrem großen Gestüt. Als ich ankam, hatte Rajandra schon alle Fohlen fertig gemacht und am Putzplatz angebunden. Ich begrüßte sie und holte dann sofort meinen großen Koffer, in dem ich alle nötigen Mittel vorher eingepackt hatte. Ich ging als erstes mit der Spritze zu Ceredwen, einer sehr schönen Fuchsstute. Ich streichelte sie und beruhigte sie kurz, dann suchte ich in der Nähe ihres Halses den richtigen Platz und machte dort das Fell zu einer kleinen Rolle, damit ich die Spritze besser einführen konnte. Nachdem ich sie gegen alles geimpft hatte, gab ich ihr die Wurmkur und sagte zu Rajandra: "Die Wurmkur musst du jeden Monat ein Mal unter das Futter mischen." Dann machte ich mich dran, Little Askim zu impfen und zu entwurmen. Bei ihm ging alles recht schnell, da er kaum Probleme machte. Bei Ravallo aber brauchte ich noch ein wenig Zeit, um ihn zu beruhigen, da er nervös auf der Stelle herumzappelte und ich ihm so die Impfungen nicht gezielt geben konnte. Der nächste Patient, Piccobello, verhielt sich ebenfalls ein wenig nervös, zappelte aber nicht so sehr herum, also reichte eine kleine Streicheinheit, um ihn zu beruhigen. Dann folgte Burnin' Malcolm, der eher schüchtern auf die Spritze reagierte. Er wieherte leise und rief nach seinen Freunden, aber nach einem kleinen Leckerli ging alles glatt. Die Wurmkur nahm er und auch alle andere Fohlen problemlos an. Nachdem ich fertig war, gab ich Rajandra noch die Wurmkur, damit sie sie monatlich verabreichen konnte, und packte dann meine Sachen. Ich verabschiedete mich bei ihr und sah ihr noch kurz zu, wie sie die Fohlen zurück in den Stall führte, dann stieg ich zurück in mein Auto und fuhr zufrieden zurück zur Klinik.
      [1960 Zeichen | Tierklinik Cavallo]
    • Rajandra
      Spaziergang mit Piccobello
      Da heute noch viel zu tun war, holte ich direkt das nächste Fohlen. Ich entschied mich für Piccobello. Der Falbhengst schaute mich erwartungsvoll an, als ich mit einem Halfter und ein paar Leckerlis um die Ecke kam. Willig ließ er sich auf halftern und nahm dann anschließend dankend mein Leckerli an. Ich führte auch ihn zum Putzplatz, und reinigte ihn erst mal grob mit einem Gummistriegel grob, danach strich ich noch mal mit der feinen Kardätsche über sein Fell, bis es glänzte. Nun waren die Hufe dran. Ich nahm den Hufkratzer und reinigte alle vier Hufe. Piccobello stand dabei schon wie eine eins, wofür er ein Leckerli bekam. Als Letztes waren noch Mähne und Schweif dran, welche ich sorgfältig verlas und anschließend noch einmal durchkämmte. Nun glänzte der schicke Falbhengst und das Training konnte beginnen. Ich holte nur noch schnell sein Knotenhalfter und ein Bodenarbeitsseil, welches ich ihm anlegte und ging dann mit ihm runter vom Hof. Ich entschied mich bei dem schönen Wetter etwas mit ihm an den Feldern spazieren zu gehen. Da Piccobello noch nicht sehr oft im Gelände gewesen war, war er noch sehr guckig, jedoch nicht wirklich schreckhaft oder hochsensibel, weswegen ich ziemlich entspannt mit ihm gehen konnte. Nach einer Zeit gewöhnte er sich auch an die neuen Umgebungen und es wurde ihm schon bald zu langweilig immer nur im Schritt neben mir her zu gehen. Ich hatte dann die Idee ihn etwas auf einem sehr breiten Weg ohne Steine etwas zu longieren. Piccobello kannte dies bereits aus der Halle, sodass er direkt auf den Zirkel ging, ohne das Seil zu spannen. Ich longierte ihn etwas im Trab und Galopp, bevor ich dann weiterging und mit ihm neben mir eine geeignete Strecke trabte. Auch dies klappte sehr gut, und der Hengst hatte auch wieder seinen Spaß gefunden. Im Schritt und Trab gingen wir dann noch circa eine halbe Stunde um verschiedene Felder, bevor ich mit ihm auf einer Wiese einen Stopp einlegte und mich etwas hinsetzte. Piccobello konnte in der Zeit etwas von dem grünen, saftigen Gras fressen, was ihm sichtlich gefiel. Wir verweilten dort eine ganze Weile, bis wir weitergingen. Im Schritt gingen wie dann langsam und gemütlich nach Hause, wo er noch etwas Futter bekam und ich ihm wieder sein normales Stallhalfter anzog. Zuletzt brachte ich ihn zu seinen Spielkameraden zurück auf die Koppel und verabschiedete mich mit einem Leckerli von ihm.
    • Rajandra
      Pflege und Training aller Fohlen & Jungpferde
      Heute stand mal wieder die Versorgung der ganzen Rasselbande an. Einige von ihnen waren mittlerweile ganz schön geworden, und würden bald schon zum Reitpferd werden. Bei zwei der Jungpferde würde ich heute einen Grundstein legen und mit der Sattel- sowie Trensengewöhnung beginnen. Zuerst aber holte ich den Trakehnerhengst Little Askim. Der freche Hengst stand momentan auf einer großen Koppel mit den anderen Jungpferden zusammen. Bevor ich ihn holen konnte, musste ich aber noch sein Halfter aus der Sattelkammer holen. Kaum war dies geschehen fand ich mich auch schon auf der Koppel wieder. Leise rief ich den Namen des Hengstes und kurz darauf stand er neben mir und durchwühlte meine Taschen nach Leckerlis. Lachend schob ich seinen Kopf weg und ging los. Am Putzplatz band ich ihn an und er bekam auch endlich sein ersehntes Leckerli. Dann holte ich den Putzkasten aus der Sattelkammer und nahm mir den Hufkratzer hinaus. Ordentlich säuberte ich die vier Hufe und wusch sie anschließend noch mit Wasser ab. Als nächstes nahm ich mir eine Wurzelbürste und reinigte den Körper. Zum Schluss kämmte ich die kurze Mähne und den Schweif, bis alles knotenfrei war, anschließend tauschte ich sein normales Halfter gegen ein Knotenhalfter aus und ging mit ihm vom Hof. Askim war schon öfter mir anderen Pferden im Gelände gewesen, jedoch noch nie mit mir alleine. Die ersten Meter ging er brav neben mir, ohne sich zu erschrecken oder irgendwelchen Quatsch zu veranstalten. Nach ein paar Metern blieb er auf einmal abrupt stehen und schaute gebannt nach rechts in den Wald. Und ehe ich mich versah hüpften zwei große Hasen aus dem Wald hinaus auf die Felder. Askim guckte sich die Hasen neugierig an, scheute jedoch nicht und bald setzten wir unseren Weg weiter fort. Wir gingen noch eine ganze Weile ohne Zwischenfälle an den Feldern entlang, bevor ich umdrehte und zurück zum Hof ging. Am langen Strick folgte Askim mir dabei und schaute sich nur ab und zu etwas neugierig um. Zurück am Hof bekam er mehrere Leckerlis und etwas Fohlenfutter, dann brachte ich ihn zurück auf die Koppel zu seinen Freunden. Dort nahm ich ihm das Knotenhalfter ab und nahm direkt das nächste Fohlen mit. Ich suchte mir die hübsche Mixstute Ceredwen aus. Da das Knotenhalfter gut einstellbar war, hatten wir beim aufhalftern keine Probleme und schon bald stand ich mit der Stute am Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihr eigenes Halfter aus der Sattelkammer, welches ich dann Ceredwen anlegte. Nun fing ich an die Kleine zu putzen. Da sie auf der Koppel stand, war nicht viel zu tun und ich strich ihr Fell nur kurz mit einer Kardätsche ab. Anschließend kratzte ich die Hufe aus und kämmte zum Schluss Mähne und Schweif. G’wen blieb brav stehen während der Prozedur und so gab es keine Komplikationen und wir konnten schnell in die Reithalle gehen. In der Halle angekommen lobte ich sie kurz für das brave laufen am Halfter und zog ihr dann das Halfter aus. G’wen nutzte die Gelegenheit und rannte ein wenig in der Halle herum. Anfangs schaute ich ihr mit einem Lächeln im Gesicht zu, dann jedoch widmete ich mich dem Aufbauen zweier kleiner Cavalettis. Auf einmal stupste mich ein kleines Maul von hinten an und lachend drehte ich mich um. G’wen hatte aufgehört zu toben und stand nun hinter mir. Liebevoll kraulte ich sie ein wenig, bevor ich sie auf den Hufschlag schickte. Sie kannte die Grundkommandos des Laufenlassens und reagierte sofort. Da sie sich schon vorher aufgewärmt hatte konnte ich sofort damit beginnen sie über eines der Cavalettis zu schicken. Geschickt sprang die Stute ab und machte einen großen Satz über das kleine Cavaletti. Ich lobte sie und ließ sie kurz darauf ein weiteres Mal springen. Auch dieses Mal sprang sie brav ab und überwand die Stange ohne Probleme. Zum Schluss ließ ich sie nochmal über beide Cavalettis nacheinander springen und hörte dann mit dem Training auf, da G’wen wieder einwandfrei gesprungen war. Die Stute war schließlich noch jung und sollte nicht überstrapaziert werden. Während ich die Cavalettis wieder abbaute wälzte G’wen sich noch auf dem weichen Sandboden und kam dann anschließend wieder zu mir. Ich gab ihr ein Leckerli und zog ihr dann wieder das Halfter an und brachte sie auf die Koppel. Dort bekam sie ein weiteres Leckerli, bevor ich mich auf den Weg zurück zur Sattelkammer machte. Dort hängte ich ihr Halfter weg und nahm mir Ravallo’s Halfter. Der Hengst war inzwischen fast ausgewachsen und würde bald angeritten werden. Als ich auf die Stallgasse trat wieherte Ravallo mir schon fröhlich entgegen und ich trat an seine Boxentür. Ich kraulte ihn eine ganze Weile bevor ich ihm das Halfter überstreifte und ihn zum Putzplatz führte. Dort band ich ihn an und fing an ihn mit einer Wurzelbürste zu putzen. Bald schon entlastete Ravallo und genoss die Massage. Nachdem das Fell gereinigt war, säuberte ich noch ordentlich die Hufe und kämmte Mähne sowie Schweif. Nun war er komplett sauber und ich ging in die Sattelkammer, wo ich eine Schabracke und den Sattel holte. Ich würde ihm heute beides zum ersten Mal in seinem Leben auf den Rücken legen und wählte deshalb den leichten Lammfellsattel, der sich dem Pferd anpasste, damit ich ihn nicht unnötig stressen musste, indem ich einen passenden Sattel suchte. Den Lammfellsattel befestigte ich an der Schabracke und zeigte ihn dann Ravallo. Neugierig schaute er das ungewohnte Element an und erklärte es dann recht bald für ungefährlich. Langsam strich ich ihn am ganzen Körper mit dem Sattel ab, bis es Ravallo nichts mehr ausmachte, dann legte ich ihm langsam den Sattel auf den Rücken. Ravallo war komplett angespannt, machte jedoch keine Anstalten wegzulaufen. Ich kraulte ihn ein wenig bis er sich wieder etwas entspannte und schloss dann vorsichtig den Gurt, bis er locker am Pferdebauch lag. Auch dies kannte Ravallo noch nicht und wurde wieder etwas unruhig. Ich kraulte ihn weiter und redete leise mit ihm, dann ging ich langsam in Richtung Roundpen. Seine Schritte waren noch staksig und verspannt, jedoch wurde er nicht panisch und folgte mir brav. Im Roundpen vergaß er dann beim Laufen den Sattel zwar nicht, entspannte sich jedoch und schnaube schon bald ab. Nach einer viertel Stunde nahm ich ihm den Sattel wieder ab und lobte ihn, dann durfte er sich noch wälzen, bevor ich ihm sein Kraftfutter gab und ihn anschließend auf die Weide stellte. Als nächstes holte ich den Hengst Piccobello. Nachdem ich mit Ravallo etwas komplett Neues gemacht hatte, wollte ich mit Piccobello auf etwas Neues machen. Zuerst aber putzte ich ihn gründlich und kratzte die Hufe aus. Mähne und Schweif kämmte ich nur grob durch, denn ich wollte den jungen Hengst heute zum ersten Mal baden. Das Wetter war perfekt und somit würde es Piccobello leichter fallen die kalte Dusche zu genießen. Zuerst ließ ich das Wasser etwas plätschern, bis Piccobello sich an das Geräusch gewöhnt hatte, dann fing ich langsam an seine Hinterbeine nass zu machen. Anfangs zog er sein Bein weg, nach und nach genoss er die Dusche jedoch mehr und ließ sich bald ohne Probleme abspritzen. Ich wusch in bis auf den Kopf komplett ab und holte dann das Shampoo und schäumte es in seinem Fell und in der Mähne und dem Schweif auf. Für den Hengst war dies wie eine Massage und nichts Ungewöhnliches. Anschließend wusch ich das Shampoo wieder aus und zog das überschüssige Wasser mit einem Schweißmesser ab. Brav ließ Piccobello dies über sich ergehen, weshalb er anschließend ein Leckerli von mir bekam. Um ihn zu trocknen stellte ich mich auf eine Weidefläche vor den Hof und ließ ihn etwas in der Sonne grasen. Nach einer guten halben Stunde war er fast komplett trocken und ich brachte ihn zurück auf die Koppel zu den anderen Fohlen. Als nächstes holte ich den Hengst Burnin‘ Malcom. Der Braune stand wegen der Mittagshitze in seiner Paddockbox, wo ich nun hinging um ihn zu holen. Er schaute mir neugierig entgegen als ich kam und ließ sich dann brav aufhalftern. Ich putzte ihn auf der Stallgasse, da es draußen in der Sonne nun viel zu warm war. Da er drinnen stand, musste ich nicht viel putzen und war schon bald fertig. Da auch er bald angeritten wird, beschloss ich ihm heute ebenfalls einen Sattel aufzulegen. Schnell ging ich in die Sattelkammer und holte dort den Lammfellsattel, den ich schon bei Ravallo benutzt hatte. Ich wechselte nur schnell die Schabracke und ging dann zurück zu Malcom. Er wartete geduldig bis ich bei ihm war und inspizierte dann den Sattel. Er kannte schon den Gurt und er kannte das Gefühl, dass etwas auf seinem Rücken ist, da er schon einen Longiergurt getragen hatte. Ihm würde es also einfacher fallen. Ich strich auch ihn mit dem Sattel ab und legte ihn dann vorsichtig auf seinen Rücken. Malcom’s Ohrenspiel verriet, dass ihm die Situation nicht ganz geheuer war, dennoch blieb er wie Ravallo zuvor ruhig und wurde nicht panisch. Langsam schloss ich den Sattelgurt und führte ihn dann in die Halle. Dort führte ich ihn zuerst ein bisschen im Schritt, bis er den Sattel komplett akzeptierte, dann longierte ich ihn noch ein wenig am Halfter, bevor ich ihm den Sattel wieder abnahm und ihm sein Kraftfutter gab. Anschließend brachte ich ihn zurück in die kühle Box und holte die letzten drei Fohlen. Diese waren My sweet little Secret, I’m a King Bee und Skyrims Apocalypse. Die drei standen noch auf der Fohlenkoppel, wo ich sie nun holen ging. Secret kam sofort zu mir, King musste ich zuerst rufen, dann kam er aber auch sofort zu mir hinüber und auch Skyrim folgte ihm neugierig. Alle halfterte ich auf und führte sie dann zum Putzplatz, wo ich sie anband. Ich putzte sie mit einer Wurzelbürste grob über und kratzte dann die Hufe aus. Zum Schluss kämmte ich Mähne und Schweif, dann ging ich mit den Fohlen in die Halle. Dort ließ ich sie etwas zusammen toben und wälzen, mehr wollte ich bei der Hitze nicht machen. Nach gut einer viertel Stunde fing ich die drei wieder ein und gab ihnen ein paar Leckerlis und verwöhnte sie mit Streicheleinheiten. Dann brachte ich die Jungspunde zurück auf die Koppel und ging in das Wohnhaus, wo ich mir als allererstes ein kühles Eis holte und es genüsslich aß.
    • Ravenna
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      Dank dem Navi fand ich mehr schlecht als Recht auf den Hof von Rajandra - ein wirklich liebevoll gestaltetes Anwesen. Der Geruch von Pferd schlug mir bereits bei geschlossenen Türen entgegen, mein ewiger Begleiter Corvus setzte die Vorderpfoten auf das Amaturenbrett winselte vor Aufregung und seine Rute schlug unsanft gegen meinen Ellenbogen. Mit den Worten "Gehst du wieder runter" stupste ich ihn etwas in die Seite und er verzog sich wieder in den Fußraum des Beifahrers. Wenig später stieg ich wieder aus dem Auto, suchte aus dem Kofferraum noch alle Utensilien zusammen die ich benötigte, währenddessen rannte Corvus wie von einer Tarantel gestochen um meinen Wagen, kläffte ab und an, bis ich dann mich in Richtung der Ställe auf machte. Ich hatte die Besitzerin des Hofes gebeten all meine heutigen Patienten in den Stall zu bringen, damit das ganze etwas kürzer dauern würde. Gerade als ich zum Stallgebäude lief kam gerade aus der anderen Richtung eine junge Frau "Frau Pietsch? Sie laufen da gerade auf den falschen stall zu." Dann drehte ich mich etwas um - "Oh." ich grinste, kratzte mich ein bisschen am Kopf - diese dumme Schuppenflechte aber auch! "Das Gelände - da kann man sich schonmal irren. Hier entlang." lotste sie mich also nun endlich in die richtige Richtung dort befanden sich die Boxen der jungen Fohlen, manche noch zusammen mit ihrer Mutter oder aber bereits allein. Alle Pferdenamen hatte ich nicht im Kopf, doch einer schwirrte noch immer in meinem Kopf herum, denn ihre Box war gleich die erste als ich den Stalltrakt betrat. "My sweet little Secret" stand dort an der Außentür auf einem filigranen Schild. Ich besprach noch ein bisschen was mit Rajandra ehe ich mich in die Box begab. In der Tasche bewaffnet mit ein paar Leckerlies um die Fohlen neugierig zu machen. Sweet war eine hübsche Rappscheckstute die in der Ecke der Box stand , mich aus haselnussbraunen Augen argwöhnisch beobachtete. Ich hockte mich auf den Boden bot ihr die Hand mit dem Möhrenstück dar und lockte sie mit ihrem Spitznamen. Mit langsamen Schritten nährte sie sich mir nahm mit weichen Lippen das Stück von meiner Hand und als ich sie am Kopf berührte ließ sie sich gar nicht stören. Na immerhin - das erste Eis war gebrochen. Mit den Finger tastete ich Vorsichtig über ihren Kopf, den Hals hinab bis zu ihrem Rücken und an den Hinterbeinen bis zu den Hufen hinab. Das Stutfohlen zeigte keinerlei Regung schien auf von der äußeren Konstellation keine Probleme zu haben. Langsam zog ich aus der Tsche die Kanüle um dem Fohlen einige Mililiter von ihrem Blut zu entnehmen um ein kleines Blutbild zu machen. Rajandra kam jetzt mit in die Box, hielt das Stutfohlen mit einem Strick um den Hals fest. Am Hals befand sich eine gute Vene, die Kanüle war so dünn das sie gar nicht mitbekam wie ihr geschah, da sie von vorn schön beknudelt wurde. Dann bekam das Röhrchen noch ein Etikett mit ihrem Namen und das ganze kam in meine Tasche. Dann da die Kanüle schonmal da war nahm ich die vorbereitete Spritze, entfernte die Nadel und gab ihr die Impfdosis. "So dann wären wir erstmal am Ende mit ihr. Ich gebe dir für alle die ich heute geimpft habe eine Tablette mit. Das ist sonst zu viel aufeinmal für den Körper der Fohlen, warte mit der Entwurmung noch ein oder zwei Wochen." Rajandra sagte zu führte mich in die nächste Box eines schon etwas älteren Dunkelfuchshengstes, Crest , blickte bereits neugierig über das Gitter seiner Box. Rajandra betrat als erste die Box um den kleinen, wie schon zuvor Sweet mit den Strick an Ort und stelle zu halten, auch ihn untersuchte ich von außen, was nun etwas schwieriger war als bei der ruhigeren Paintstute. Crest drehte sich oft um mich immer beobachten zu können, dabei schien er mehr als neugierig, jedoch spielgelte sich in ihm auch eine kleine Art von Misstrauen. Als die Kanüle nach etwas Arbeit, dann doch endlich in der Vene des Hengstfohlens steckte entnahm ich auch ihm eine geringe Menge an Blut. Die Dosis an Impfmittel hatte der junge Hannoveraner auch bald Intus, bis es schließlich auch bei ihm hieß - Entwurmung später. Anschließend führte mich mein Weg zu einem weiteren Hengst, der freundlich begann zu brummeln als Rajandra in Sicht kam - der schien ihr wirklich zu vertrauen! Freundlich beobachtete er alle meine Bewegungen, seine Palominofarbe schien im fahlen Licht der Sonne die auf den Mittag nun endlich aufzog golden zu glänzen was mir wirklich zu gefallen begannen. "Da hast du einen wunderhübschen, aber auch rein äußerlich gesunden Hengst. Haben sich die Fohlen in letzter Zeit anders verhalten als sonst, irgendwelche Verhaltensänderungen, nomale Kotabgabe?" Die Fragen beantwortete Raja ohne irgendwelche Probleme, denn es gab nichts zu bemängeln. Dann kam jetzt mein letzter Patient was die Kontrolle und das Impfen anging. Der nächste war ebenfalls ein Hengst, ebenfalls ein Paint und ebenso hübsch. Auch bei ihm gab es keine weiteren Befunde, bis auf ein paar gerötete Augen was eventuell am leichten Zug liegen konnte. "Die Blutwerte schicke ich an ein Labor, sollte sich etwas ergeben rufe ich dich wieder an. Jetzt geben wir den anderen noch ein paar bearbeitete Stück Brot gespickt mit der Entwurmung und die anderen vier Fohlen dann etwas später." Zusammen mit Raja holten wir das Brot aus meinem Wagen, widerrum begleitet von meinem Parson Russel Junghund. Der älteste im Bunde Ravallo bekam den Kanten meines Brotes von diesem Morgen, das Mittel war etwas bitter, er schüttelte immer wieder leicht den Kopf auf und ab, schlackerte mit den Lippen um den Geschmack wieder loszuwerden, doch die Entwurmung hatte er erstmal intus! Piccobello und Burnin´ Malcom brauchten ein wenig Überzeugungskraft von uns ehe auch sie brav ihr Brot vertilgten. Schließlich stand ich vor der Box einer hübschen Stute deren Name Ceredwen lautete, sofort musste ich dabei an die Göttin denken die in den irischen Legenden so oft auftauchte. Sie hatte einst einen Sohn besessen der aber nicht ganz bei Verstand war - als sie ihm einen Trank braute um ihm mehr Verstand zu geben gab es einen Jungen der den Trank die nächsten Jahre brauen sollte. Als er damit fertig war ließ sie ihn alles auf eine Kelle schöpfen, doch ein kleiner Rest verblieb in dem Kessel, dabei hatte sie ihm doch gesagt es dürfe nichts übrig bleiben. Als er dann den Schluck trank ging ein göttlicher Teil von Ceredwen in ihn über, doch sie war darüber erzürnt. Begann ihn durch die Lande zu jagen..als er ein Hase wurde, war sie der Wolf, als er ein Fisch war wurde sie zum Hai bis er sich schließlich in ein Korn verwandelte das sie in Gestalt eines Huhnes fraß. Wenig später wurde ihr ein Kind geboren das von beginn an eine hohe Inteligenz besaß. Er lebte an der Seite seiner Mutter viele Jahre - länger als es jeder andere wurde - noch heute werden seine gedichte verteilt und seine Legenden erzählt..ihm gab man viele Namen, doch die bekanntesten waren wohl Talisien und Merlin - aus ihm wurde ein starker Magier und Dichter, seine Mutter wurde stets in Ehren gehalten - Ob wohl auch die junge Stute einst einen starken Sohn haben würde?
      Ich befreite mich aus meinen Tagträumen gab ihr das Stück Brot verabschiedete mich von Rajandra, ehe ich mit dem Wagen wieder zu meinem eigenen Pferd Moon zurückkehrte.
    • Rajandra
      Übung an der Longe & Laufenlassen mit Picobello
      Heute fing ich mit meine Junghengst Piccobello an,mit meinen anderen jungpferden hatte ich schon in den letzten Tagen gearbeitet.Ich holte Piccobellos Halfter einen Strick und eine Longe aus der Sattelkammer und machte mich auf dem Weg zur Fohlen und Jungpferde wiese der kleine Hengst begrüßte mich freudig und lies sich ohne probleme aufhalftern ich befestigte den Strick und machte mich auf den weg zum Putzplatz dort war es auch ein wenig matschig aber es war für die regenverhältnisse in den letzten Tagen in ordnung.Ich bund Piccobello fest und nahm mir dann aus meiner putzkiste ein schweißmesser da er ziemlich nass war er zuckt kurz zurück als ich anfing es von seinem Hals aus runter zu ziehen aber er lies über sich ergehen nachdem das wasser raus war ging ich nurnoch mit einer wurzelbürste grob drüber kratzte ihm die Hufe aus was mitlerweile perfekt klappte dafür bekam er ein leckerlie und ich kämmte ihm dann noch die mähne und verlas seinen schweif noch etwas dann bund ich den kleinen kerl wieder ab befestigte die Longe und machte mich auf den Weg in die Halle der Longierzirkel wie auch der Dressurplatz standen durch den ganzen regen völlig unterwasser und wir konnten leider nicht drausen trainieren.Ich führte Piccobello in die Halle und hackte die Longe nochmal ab so das er sich ein wenig warm laufen konnte er wälzte sich ein paar mal nach ca.10 Minuten befestigte ich wieder die Longe,Piccobello wusste sofort was er machen soll und ging ohne ihn rauszuschicken auf den Zirkel da er schon warm war lies ich ihn antraben er lief Locker fleißig und nahm langsam den kopf runter wofür ich ihn sehr lobte und lies ihn dann noch Galoppieren er Galoppierte sehr hastig los lies sich dann aber durch stimmkomando wieder gut regulieren nach ein paar runden machte ich einen handwechsel und lies ihn auch da Schritt,Trab und Galopp links war seine stärkere Hand.Ich lies ihn also wieder zu mir kommen hackte die Longe aus und lies ihn zum abschluss nochmal laufen der hengst war mittlerweile Trocken.Er spackte ein wenig darum und Galoppierte noch ein paar bahnen ehe ich ihn wieder zurück zum Putzplatz brachte dort ging ich mit der wurzelbürste wieder drüber um den Sand etwas raus zu bekommen und kratzte ihm dann noch die Hufe aus ich lobte ihn für alles und gab ihm eine hand leckerlies dann brachte ich ihn zurück zu den anderen wo ich mich verabschiedete ins Haus ging und mir Mittagessen kochte.
    • Rajandra
      Ein frostiger Tag mit meinen Jungpferden
      Fröstelnd zog ich den Schal um meinen Hals noch etwas enger und holte die Handschuhe aus meiner Tasche. Nachdem ich diese übergezogen hatte ging ich zu dem großen Jungpferdestall, wo sich alle tummelten. Piccobello und Askim tobten, während die meisten anderen fraßen oder dösten. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass auch wirklich alle Pferde in ihrem Stall waren ging ich in die Sattelkammer und holte Ceredwen’s Halfter. Zurück bei den Jungpferden stand G’wen noch immer an der überdachten Raufe und fraß genüsslich ihr Heu. Als ich jedoch mit klarer Stimme nach ihr rief kam sie sofort zu mir rüber getrabt und ich gab ihr zur Belohnung ein Leckerli bevor ich sie aufhalfterte und in die beheizte Stallgasse führte. Dort nahm ich ihr die warme Winterdecke ab und begann ihr dünnes Fell zu striegeln. Da das Fell jedoch unter der Decke gut geschützt war, war ich schnell fertig und strich nochmal mit der Kardätsche über ihr Fell um es zum glänzen zu bringen. Dann kämmte ich Mähne und Schweif sorgfältig durch bevor ich zum Schluss ihre Hufe auskratzte. Artig hob sie einen Huf nach dem anderen und wartete jeweils geduldig ab bis ich den Huf gesäubert hatte. Dann ging ich nochmal schnell in die Sattelkammer und holte von dort eine etwas dünnere Regendecke, warf sie ihr über und ging dann mit ihr zur Reithalle. Dort nahm ich ihr die Decke wieder ab und holte mir die Longe von der Bande. Ich befestigte sie an G’wens Halfter und fing an sie im Schritt aufzuwärmen. Die Stute ging fleißig, aber konzentriert vorwärts und reagierte fein auf meine Signale. Nach einer Weile fing ich an auch den Trab mit einzubauen und galoppierte sie nach einer weiteren Arbeitsphase schließlich an. Immer wieder begeisterte sie mich mit ihrem, schon im jungen Alter so ausgeprägten, Arbeitswillen, den sie auch nun wieder zeigte. Sie galoppierte schön versammelt vorwärts abwärts, sodass ich sie lobte und mit einer Schrittpause belohnte. Anschließend ließ ich sie nochmal auf der anderen Hand galoppieren bevor ich ihr die Longe abnahm und sie im Schritt trocken führte. Dann ließ ich sie sich noch im weichen Sandboden der Halle wälzen, ehe ich ihr die Regendecke wieder anzog und sie zurück in die Stallgasse führte. Dort nahm ich die dünne Decke wieder ab, gab ihr etwas Fohlenkraftfutter und bürstete den Sand aus ihrem Fell während sie fraß. Dann legte ich ihr wieder die dicke, gefütterte Paddockdecke an und verschloss diese sorgfältig, damit sie beim spielen nicht verrutschen würde. Zurück in der Herde lief G’wen wieder geradewegs zur Futterraufe und ich lächelte in mich hinein während ich das nächste Pferd, Little Askim, holte. Der junge Hengst hatte mittlerweile mit dem Spielen aufgehört und stand friedlich neben Ravallo. Schnell zog ich ihm das Halfter über, während er meine Jackentaschen nach etwas Essbarem durchsuchte, wobei er prompt fündig wurde. Leise schimpfend schob ich seinen Kopf zur Seite und wurde kurz darauf mit ganz unschuldigen Augen angeschaut. Unwillkürlich musste ich lachen und gab dem Hengst sein Leckerli. Auch ihn führte ich in die beheizte Stallgasse und nahm ihm dort seine Decke ab. Der Hengst war jedoch noch immer etwas dreckig, da er sich, bevor er eingedeckt wurde, im Matsch gewälzt hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit war der Kerl endlich gesäubert und ich nahm mir eine Wurzelbürste aus seinem Putzkasten. Zuerst fuhr ich damit nochmal über sein Fell und kämmte anschließend Mähne und Schweif. Zum Schluss kümmerte ich mich um seine vier Hufe, die ich schnell ausgekratzt hatte. Dann zog ich ihm seine Winterdecke wieder an und beschloss mit ihm eine kleine Runde spazieren zu gehen. Askim kannte mittlerweile Spaziergänge und lief gelassen neben mir her, auch als ein Vogel aus dem Gebüsch flog. Da ich noch mehrere Pferde zu versorgen hatte, ging ich nur eine kurze Runde mit ihm und brachte ihn anschließend zurück in den Offenstall. Von dort nahm ich direkt Burnin‘ Malcom mit. Willig folgte er mir aus dem Stall hinaus, in die Stallgasse. Dort zog ich ihm seine Decke aus und sah dort einen komplett sauberen Pferdekörper, sodass ich nur kurz mit der Kardätsche über sein Fell strich, dann Mähne und Schweif sorgsam verlas und zum Schluss seine vier, kleinen Hufe auskratzte. Dann zog ich auch ihm wieder eine Decke an, jedoch nur eine dünne Regendecke mit einer 100g Füllung. Damit stellte ich ihn nun in eine der leeren Paddockboxen, wo er warten sollte, während ich Crest holte. Der reinrassige Hannoveraner stand, mit einem Bein entlastend, im überdachten Teil des Stalles im frischen Stroh und schien zu dösen. Als ich jedoch leise seinem Namen rief wurde er sofort aufmerksam und kam gemütlich zu mir herüber getrottet. Zur Belohnung bekam er ein Leckerli bevor ich mit ihm in die Stallgasse ging und ihn vor der Box anband, wo Mal momentan stand. Die beiden beschnüffelten sich ausgiebig als würden sie sich nicht kennen, fingen nach kurzer Zeit dann aber schon an sich über die Boxentür hinweg zu kraulen. Ich zog Crest unterdessen seine Decke aus und bürstete mit einer Wurzelbürste grob über sein sauberes Fell. Dann kämmte ich Mähne und Schweif und nahm mir zuletzt die Hufe vor, die sich jedoch als problemlos herausstellten, was ich nicht gedacht hatte, da er bei den letzten Hufhebeversuchen etwas gezickt hatte. Nun ging ich kurz zu Mal in die Box, zog ihm die dünne Decke aus und holte ihn aus der Box heraus, dann band ich auch Crest los und führte die beiden in die Reithalle, wo ich sie erst mal mehrere Runden schritt führte ehe ich die Stricke löste. Sofort liefen die beiden im gestreckten Galopp weg und veranstalteten ein Wettrennen – ich wusste schon, warum ich sie erst etwas im Schritt geführt hatte. Nach einer Weile wurden sie etwas langsamer und fingen nun an miteinander zu spielen. Amüsiert schaute ich dem faszinierenden Spiel der beiden Hengste zu und setzte mich dabei etwas in den weichen Hallenboden. Nach gut einer halben Stunde fing ich die Wildfänge wieder ein, was zugegebener Maßen nicht einfach war, und ging mit ihnen kurz in die Stallgasse, um ihnen dort die Decken anzulegen ehe ich sie zurück auf ihr Paddock brachte. Nachdem ich nun die Hälfte der Jungpferde bewegt hatte machte ich erschöpft eine Pause und ging hinüber zum Wohnhaus, wo ich mich bei einer Tasse Kaffee wieder aufwärmte. Anschließend zog ich mich wieder dick an und ging wieder hinaus. Als erstes lief ich in die Sattelkammer und holte von dort Skys Halfter. Der Hengst kam sofort vertrauensvoll zum Gatter gelaufen als er mich sah und brummelte mir entgegen. Ich freute mich, dass ich ihn einen treuen Kumpanen gefunden hatte, mit dem ich noch viel Zeit verbringen kann. Auch ihn brachte ich in die Stallgasse und fing mit der gleichen Prozedur wie bei den vorigen Pferden an: Decke aus, mit der Wurzelbürste über das weiche Fell fahren, Mähne und Schweif verlesen und zum Schluss die Hufe auskratzen. Sky stand die ganze Zeit über still und wartet geduldig bis ich fertig war. Zur Belohnung bekam er ein Leckerli bevor ich ihm sein Knotenhalfter anlegte und mit ihm in die Reithalle ging. Dort führte ich ihn kreuz und quer im Schritt durch die Halle, mit vielen Bögen um ihn zu lockern. Währenddessen legte ich drei Bodenstangen auf den unteren Zirkel und ersetzte anschließend den Strick an Skys Halfter durch eine Longe, dann fing ich an ihn im Schritt über die Stangen zu longieren. Er sortierte dabei von Anfang an geschickt seine Beine und auch im Trab und Galopp stellten die regelmäßig angeordneten Stangen kein Problem für ihn dar, sodass ich kurzfristig beschloss den Abstand der Stangen etwas unregelmäßiger zu machen, damit er sich noch mehr konzentrieren musste. Es wirkte wie ein Tanz als er über die Stange trabte, jeder seiner Schritte war überlegt und richtig gesetzt. Um den noch jungen Hengst jedoch nicht zu überfordern hörte ich schon nach kurzer Zeit mit dem Training auf, führte ihn noch etwas Schritt und ließ ihn dann sich wälzen. Währenddessen räumte ich die Stangen weg und brachte ihn dann anschließend in die Stallgasse, wo er sein wohlverdientes Kraftfutter kam, welches er genüsslich auffraß. Dann legte ich ihm die Decke an und brachte ihn zurück zu den anderen Pferden. Um mir einen Weg zu ersparen nahm ich direkt Piccobello auf dem Rückweg mit. Artig ließ auch er sich in der Stallgasse anbinden und kraulte genüsslich die Luft während ich ihn ausgiebig bürstete. Anschließend kratzte ich seine Hufe aus und bürstete schnell Mähne und Schweif durch bevor ich ihm wieder seine Decke überwarf und mich mit ihm auf den Weg in den Wald machte. Etwas angespannt stakste Belli neben mir her. Ich machte mich deswegen groß und ging mit sicheren Schritten voran, um ihm Sicherheit zu vermitteln. Nach guten zehn Minuten fing er an sich zu beruhigen und entspannte sich etwas später nach einem langen Seufzer komplett. Ich lobte ihn sofort und trabte kurz darauf ein kurzes Stück mit ihm. Freudig zog er im Tempo an und ich musste ihn etwas zurückhalten, damit er nicht im Galopp davon bretterte. Am Ende des Weges drehte ich um, trabte den Weg erneut entlang und führte ihn anschließend im Schritt zurück nach Hause, wo ich ihn zurück in den Stall brachte und von dort King und Secret mitbrachte. Da es nun langsam schon anfing zu dämmern beschloss ich die beiden gleichzeitig zu holen, was kein Problem darstellen sollte, da die beiden sich von klein auf kannten und sich gut verstanden. In der Stallgasse band ich beide nebeneinander an und zog ihnen die Decken aus, dann kämmte ich das Langhaar der beiden bevor ich die Hufe auskratzte und zum Schluss noch kurz mit der Kardätsche über das Fell strich um es auf Hochglanz zu bringen. Dann brachte ich beide in die Reithalle wo ich sie etwas Schritt führte bevor ich sie losmachte. Ich erwartete, dass die beiden sofort losbocken würden wie Crest und Mal, jedoch standen sie nur gemütlich herum und King wälzte sich zuerst. Damit die beiden sich jedoch trotzdem etwas bewegen würden, schnalzte ich etwas und kurz darauf trabten die beiden Jungpferde um mich herum. Nach weiterem Schnalzen galoppierten sie auch einige Runden, anschließend ließ ich sie noch etwas traben bevor ich sie einfing und sie trocken führte. Anschließend ging ich mit ihnen in die Stallgasse wo sie ihr Kraftfutter bekamen und ich ihnen die Decken wieder anzog, dann brachte ich beide hinaus auf den Paddock und ging anschließend hinein in das Wohnhaus, ermüdet, aber glücklich mit allen Jungpferden gearbeitet zu haben.
    • Veija
      Hufschmiedbesuch Musta Kyyneleet
      bei The Post War Dream, Obscured by Clouds, Ceredwen, Little Askim, Picobello, Burnin' Malcolm, My sweet little Secret, Crest und Ilviny

      Kaum war ich auf der Autobahn, da bekam ich einen Anruf von Rajandra. Ich solle doch bitte zu ihr kommen. 9 Pferde brauchten eine Kontrolle und ihnen mussten die Hufe ausgeschnitten werden und nochmal 2 von diesen brauchten neue Eisen. Bei ihr angekommen, schmiss ich schonmal den Ofen an. Denn als erstes waren die beiden Pferde dran, die ich beschlagen musste.

      Zu erst fing ich mit The Post War Dream an, dem ich die alten Eisen entfernte und meine Zange zückte und anfing den Tragrand abzuknipsen. Als ich damit fertig war, machte ich den Probeschnitt, ehe ich die überschüssige Hornsohle herausschnitt. Als ich damit fertig war, betrachtete ich mir noch den Strahl und korrigierte ein wenig mit dem Messer. Zum Schluss raspelte ich mit der groben Raspel einmal alle harten Kanten ab, ehe ich mit der feinen Raspel noch einmal drüber ging. Das selbe Spiel wiederholte ich bei den restlichen 3 Hufen. Fertig war das erste Pferd auch schon.- fast. Ich passte die Hufeisen an und nagelte die leichten Aluminiumhufeisen. Jetzt war ich fertig und Rajandra konnte Obscured by Clouds holen gehen. Auch bei ihm entfernte ich zu erst die alten Hufeisen. Dann schnappte ich mir wieder die Zange und knipste den Tragrand ab. Als nächste schnitt ich einmal mit de Messer am Huf entlang, um den Probeschnitt gemacht zu haben. Als ich damit fertig wat, schnitt ich die überschüssige Hornsohle heraus, ehe ich mir noch den Strahl anschaute und ihn mit dem Messer korrigierte. Zum Schluss raspelte ich mit der groben Raspel einmal alle harten Kanten ab, ehe ich mit der feinen Raspel noch einmal drüber ging und die Kanten feiner machte. Das ganze wiederholte ich mit den restlichen 3 Hufen. Als ich damit fertig war, passte ich die Hufeisen für den Hengst an und nagelte sie fest. Nun waren die beiden großen Pferde fertig, die Fohlen würden nicht so lange dauern, da ich bei Fohlen nie viel an den Hufen schnitt.

      Als erstes von den kleinen Pferden war Ilviny dran. Die neugierige Stute beschnupperte mich aufmerksam, während ich ihr Hufen auskratzte und sorgfältig kontrollierte. Das Ausschneiden bei ihr dauerte wirklich nicht lange, da sie sehr brav war und wirklich stillhielt. Zum Schluss gab ich ihr noch ein Leckerli, ehe Rajandra sie wegbrachte und mit Ceredwen wiederkam. Auch bei ihr verlief alles nach Plan, weshalb ich ihr rasch ein Leckerli geben konnte und Rajandra sie wieder wegbrachte. Ich wischte mir einmal kurz mit dem Ärmel über die Stirn. Es war schon ein anstrengender Beruf, den ich nicht mehr sonderlich lange ausüben würde. Little Askim, Piccobello, Burnin' Malcolm und auch My sweet little Secret benahmen sich sehr anständig dafür, dass sie zum ersten Mal beim Hufschmied waren. Das lag auch daran, weil ich wirklich vorsichtig mit den Tieren umging und jede meiner Bewegungen mit Bedacht ausübte, um die Tiere nicht zu verschrecken. Als ich schließlich fertig mit allen Pferden war, nahm ich mein Zeug, räumte alles ins Auto ein und verabschiedete mich von Rajandra.
      © Veija
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    9 Jan. 2013
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