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Flair

Pia Facette

Pia Facettevon: Pic Labionicsvon: unbekanntaus der: unbekanntaus der: wird noch gesuchtvon: -aus der: -Abstammung:texttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttext.Grunddaten:Rasse: Englisches VollnlutGeburtsjahr: 2007Geschlecht: StuteStockmaß: 1,69Farbe: FuchsAbzeichen: 2x StiefelBesitzer: flairiErsteller/Züchter: flairiVKR: flairiCharakter:"Pia Facette ist eine bildschöne und zurückhaltende Stute mit ausgezeichneten Gängen und guter Springmanier. Insgesamt ist sie sehr ruhig, allerdings nicht immer leicht zu händeln. Oftmals hat sie ihren iegenen Dickschädel, dann muss man einiges an Überzeugungskraft anwenden. Sofern ihr Reiter und sie zusammenpassen, gibt es kaum ein Hinternis, welchen Pia aufhalten könnte, oder eine Aufgabe, welche ihr zu groß wäre. In der Stute steckt eine Menge Potenzial, welches durchaus noch ausgeschöpft werden kann - sowohl im Viereck als auch im Parcours."Ausbildungstand:Dressur: ASpringen: AGelände: LDistanz: ERennen: AWestern: EFahren: ESchwerpunktdisziplinen:Dressur, SpringenEignung:Dressur, Springen, Gelände, DistanzZuchtdaten:Zur Zucht zugelassen: neinGencode: -Erbkrankheiten: -Vererbung: -Nachkommen:keineTurnier- und Zuchterfolge:3. Platz 182. Militaryturnier3. Platz 54. Synchronspringen2. Platz 260. Galopprennen3. Platz 186. Militaryturnier3. Platz 283. Dressurturnier

Pia Facette
Flair, 14 März 2014
Cooper gefällt das.
    • Flair
      Heimkehr
      by flairi│ 5. Mai 2014

      Einige Monate sind verstrichen, bis ich mich auf meinem Hof wiederfand. Einst waren viele Pferde hier, sogar eine Zucht wurde betrieben, doch das gehört nun alles der Vergangenheit an. Jetzt sind die Pferde weg, die Ställe sind leer und auf den Weiden spielten die jungen Pferde nicht mehr im Wind. Ich musste wehmütig an alte Zeiten zurückdenken...

      Ich fuhr runter in die Stadt. Das Schild zur Auffahrt "Green Hills" lag nun hinter mir. In parkte meinen Geländewagen am Straßenrand. Vieles hatte sich in der Stadt verändert. Ich lernte einige neue Gesichter kennen. Natürlich gab es auch noch gute alte Freunde von damals, jedoch fühlte ich mich doch schon etwas fremd. Ich besuchte einige Sattler von damals und entdeckte an einem ihrer schwarzen Bretter eine Verkaufsanzeige... "Verkaufe wunderschöne Vollblutstute". Ich musste glatt 2 mal hinschauen, jedoch war mir sehr schnell klar, dass es sich hierbei um meine Pia handelte. Mein Herz machte einen Satz. Alles schien irrelevant zu sein - eins meiner alten Pferde sucht ein neues Zuhause. Schnell speicherte ich die Nummer in mein Handy ein und machte mich auf den Weg. Noch im Auto wählte ich die Nummer und ich war erschrocken: Pia steht beim Tierschutzverein. Ich redete eine Weile mit tropi und versuchte ein wenig über Pias Aufenthalte zu erfahren, jedoch war dies alles etwas schleierhaft. Egal, dachte ich, und vereinbarte mit tropi einen Termin zum Abholen. zum Glück hatte ich noch einige Ersparnisse, von denen ich Pia zurückkaufen konnte. Sie sollte nun ein besseres Leben in ihren neuem "alten" Zuhause führen. Als ich zurück auf Green Hills angekommen war, brachte ich eine der vielen Boxen in Schuss bereitete alles auf Pias Ankunft vor. Auch wenn der Stall noch recht einsam aussah mit den vielen leeren Boxen, freute ich mich darüber, einen meiner Liebsten zurückholen zu dürfen.

      Etwa eine Woche später lud ich Pia aus. Ihr Blick war stets aufmerksam und sie schnaubte herrlich als sie auf dem Hof stand. ich brachte sie gleich in ihre Box und sie machte sich über das frische Stroh her. "Willkommen zuhause, meine Schöne" sagte ich, und hoffte, dass sie mir den Neuanfang etwas leichter machen würde.
    • Flair
      Herzlich Willkommen auf Green Hills, Nero! Ein neuer Freund für Pia
      by flairi│ 9. Mai 2014

      "Schön, dass du Dich so schnell zurückmelden konntest", sprach ich zu Ivi durch den Hörer. "Ich denke, bei dir wird er am besten aufgehoben sein. Da du "nur" ein weiteres Pferd hast, wird man ihm sicherlich besonders viel Aufmerksamkeit schenken". "Freut mich sehr Ivi, wirklich! Ich werde dir deine Joellen überweisen. " Einen Tag ist es nun her, seitdem feststeht, dass Green Hills ein weiteres Mitglied bekommen würde. Burnin' Nero, oder auch einfach nur Nero. Einen wunderschönen rabenschwarzen Holsteinerhengst mit beachtlicher Abstammung aus bekannter Zucht. Ein wahrer Hingucker! Ich betrachtete Ihn und Pia, die zusammen auf der Weide stehen. Eigentlich ein witziger Anblick. Die großrahnige Fuchsstute kaut genüsslich das frische Gras. Während der Jungspund definitiv viel lieber mit ihr spielen möchte. Andauernd fordert er sie auf, knabbert an ihrem Mähnenkamm und stolziert um sie herum. Pia, die Ruhe selbst, lässt sich nicht aus der Fassung bringen, und setzt ihren gemütlichen Gang zum nächsten saftigen Grasbüschel fort - völlig unbeeindruckt von Neros Spirenzchen. Ich musste schmunzeln, denn diese beiden würden ein witziges Paar abgeben. Dennoch musste ich mich von den beiden losreißen und mich nun geschäftlichen Angelegenheiten widmen. Green Hills war noch immer wunderschön. Allerdings musste das ein oder andere Gebäude dringend renoviert werden. Vorallem das Dach der Reithalle musste dringend gemacht werden. Um halb 12 hatte ich einen Termin von einem Dachdecker, der sich damit auseinandersetzten wollte. Also hatte ich noch gut eine viertelstunde Zeit. Somit machte ich mich auf den Weg in den Stall. Dort streute ich die Boxen der beiden Pferde ein und bereitete schonmal das Abendessen vor. Die beiden Eimer mit Müsli stellte ich dann vor die jeweiligen Boxen. Auch das Heu packte ich sorgfältig hinein. Halb 12. ich ging auf den Hof und in der ferne sah ich schon einen grau-blauen Bulli. Prüfend schaute ich mich noch einmal um. Nero und Pia rannten gemeinsam wie wild über die Weide - anscheinend wurde er letzendlich doch sehr provokant zu der Stute und hat seinen Willen bekommen. ich musste Lachen. Eines Tages würde es hier wieder so sein wie damals, mit wunderschönen, glücklichen Pferden auf der Wiese. Ein Hof voller Leben.
    • Flair
      Connerie's Ankunft
      by flairi│ 16. Mai 2014

      Es dauerte nicht lange, da hatte ich auch schon einen Dritten im Bunde. Einen wunderschönen braunen Hengst aus Irland schmückte nun meine Weide. Er machte kaum Anstalten, sich vor Pia und Nero zu behaupten. Recht unterwürfig gab sich der großrahmige Braune mit seiner Position in seiner neuen Gesellschaft zufrieden und knabberte genüsslich an dem Gras. Ab und zu hob er den Kopf, und hielt dabei inne um zu beobachten, was Pia und Nero trieben. Ein so ausgeglichenes Pferd wird mit sicherheit den etwas nervigen Nero ertragen können. Schlißelich musste ich aufpassen, dass es mir jetzt zu aller Unglück auch noch ein Weideunfall in die Quere kommt. Also muss noch eine Weidekollegin für Pia her, und ich hätte ersteinmal meine Ruhe was dies angeht. Ich halte schon seit einiger zeit die Augen nach einer Stute offen, am liebsten ein Buschpferd für mich, aber dies war ersteinmal nebensächlich. Denn Green Hills wieder instand zu setzen würde zu teuer werden. Deshalb musste ich wohl oder übel meine 3 Pferde einpacken und umziehen. Eigentlich kam mir das nicht ungelegen, denn der Hof ist für weit über 100 Pferde ausgelegt. Ein bisschen übertrieben, dies alles für nur 3 Pferde zu pflegen und instand zu halten. dennoch hängen so manche Erinnerungen an dem Gutshof. In meinen gedanken sehe ich noch die Fohlen der ersten Generation über die Weide spielen und prächtige Hengste in der Reithalle laufen und für bevorstehende Körungen trainiert wurden. Ich versuchte die Bilder aus meinem Kopf zu schlagen, denn nun beginnt für mich ein neuanfang - wohin es mich führen würde, wusste ich selbst noch nicht genau. Jedoch wird es mir finanziell zunächst nicht möglich sein in der hohen Liga mitzuspielen. Mit meinen Pferden muss ich wieder von ganz unten Anfangen und mich Stück für Stück hocharbeiten. Sowohl Nero, als auch Pia und Connerie haben Potenzial, das steht fest, aber ob sie den Legenden das Wasser reichen könnten..? Nun, es wird ein haufen Arbeit auf mich zukommen. Also ließ ich die Pferde noch eine Weile draußen, zur Abenddämmerung brächte ich sie sowieso zurück in den Stall. Ich machte meinen Computer an und schaute im Internet nach Immobilien in der Nähe. Einige Stunden vergingen, ohne dass ich etwas passendes gefunden hatte. Geknickt ging ich wieder nach draißen um die Pferde in die Boxen zu bringen und ihnen ihr Abendessen zu geben. Pia und Nero standen bereits am Koppeltor, Connerie döste gemütlich hinter den beiden. Als die Tür vom Gutshaus aufging, hoben alle drei ihre Köpfe an und beobachteten mich, wie ich auf sie zu kam. Connerie und Pia nahm ich gleichzeitig. beide kamen bereits gut miteinander aus, keiner von den beiden war auf Streit aus. Nero lief ebenfalls brav mit - er wusste wohl, dass es im Stall leckeres Fressen für ihn gab.
    • Rasha
      Hufschmiedbericht vom 21.05.2014

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      [SIZE=18pt]Wann? 10:00 Uhr[/SIZE]
      [SIZE=18pt]Wer? Flairi[/SIZE]
      [SIZE=18pt]Was? 2x Beschlag mit Stollen[/SIZE]

      … sagte mir mein Terminkalender am heutigen Tag. Also kontrollierte ich schnell meine Ausrüstung im Auto und machte mich auf den Weg.

      Auf dem Hof angekommen, stellte ich meinen Wagen ab und machte mich auf die Suchen nach jemandem, der mir weiterhelfen würde. Ich musste nicht lange suchen, da kam mir Flairi schon freudig entgegen. „Super, dass du da bist! Ich habe Connerie schon am Putzplatz angebunden“, meinte sie. Zusammen gingen wir zum Putzplatz, wo ein wunderschönes Englisches Vollblut bereits artig auf uns wartete. Mit einer Möhre begrüßte ich den Hengst und streichelte ihm kurz über die Stirn. Dann ging ich zurück zu meinem Wagen, um meine Arbeitskleidung anzulegen sowie mein Werkzeug vorzubereiten.

      Zurück bei Connerie nahm ich die Abbrechzange und entfernte vorsichtig die Eisen. Der Hengst war sehr ruhig und gab die Hufe ohne Probleme. Nachdem ich die Eisen heruntergenommen hatte, schnitt ich die Hufe mit dem Hufmesser in Form. Connerie hatte sehr gute Hufe, sodass hier nur kleinere Korrekturen nötig waren. Nach dem Schneiden griff ich zur Raspel und bearbeitete noch einmal alle vier Hufe. Dem Hengst merkte man an, dass er schon öfter beim Schmied gewesen war, da er alles wie ein alter Hase ertrug. Zurück an meinem Wagen suchte ich mithilfe der alten Eisen die passende Größe heraus und erhitzte die neuen Hufeisen im Ofen. Als das Eisen rot glühte, nahm ich ein Hufeisen heraus und brachte es mit Hammer und Amboss in Form. Auch das Aufbrennen der Eisen war für Connerie nichts Neues. Er zuckte kurz mit den Ohren, als der Rauch zischend aufstieg, zog aber den Huf nicht weg. Nachdem ich die Eisen angenagelt hatte, befestigte ich noch die Stollen an den dafür vorgesehenen Löchern. Neugierig beobachtete Connerie, was ich an seinen Vorderhufen so trieb. Ich bat Flairi, den Hengst einmal in Schritt und Trab vorzuführen, damit ich sehen konnte, ob alles in Ordnung war. Nachdem ich mich dessen versichert hatte, nahm ich den Tiegel mit dem Kräuter-Huföl und trug dieses auf alle vier Hufe inklusive Strahl auf. Dann war der Vollbluthengst fertig, holte sich noch seine Belohnungsmöhre ab und durfte zurück auf die Weide.

      Während Flairi das zweite Pferd holte, räumte ich mein kleines Chaos etwas auf. Dann kam auch schon Flairi mit der Vollblutstute Pia Facette um die Ecke. Die Fuchsstute schnupperte interessiert an meiner Lederschürze. Auch sie erhielt zur Begrüßung ein Stückchen Möhre. Gierig beäugte sie meine Tupperbox. „Später bekommst du noch etwas“, sagte ich lachend zu ihr. Dann nahm ich meine Zange zur Hand und hob sanft ihren linken Vorderhuf an, um das Eisen zu entfernen. Pia Facette war das Prozedere beim Hufschmied gewöhnt und so gab sie die Hufe zügig an. Anschließend schnitt ich mit dem Hufmesser Hufe und Strahl in Form. Dann nahm ich meine Raspel zur Hand und begradigte die Hufe. Dabei musste ich am rechten Hinterhuf etwas mehr Horn wegnehmen. Ich bat Flairi, hier in nächster Zeit etwas genauer hinzusehen, da das Horn sehr schnell zu wachsen schien. Als ich die passende Eisengröße für die Stute gefunden hatte, erhitzte ich die Eisen im Ofen, um sie danach mit dem Hammer in Form zu bringen. Hier musste ich die Eisen etwas enger schmieden, da die Stute eher kleine Hufe hatte. Das Aufbrennen fand Pia Facette nicht so klasse, daher versuchte sie, ihre Hufe wegzuziehen. Doch Flairi setzte sich durch und mit ihrer Hilfe konnte ich alle vier Eisen festnageln. Anschließend knipste ich die überstehenden Nägel auf der Hufaußenseite ab. Nun nahm ich die Stollen aus meiner Schürzentasche und drehte diese in die Eisen hinein. Dann hatte die – zum Schluss doch etwas missmutig dreinblickende – Fuchsstute es geschafft. Auch sie wurde mir noch kurz in Schritt und Trab vorgeführt, um eventuelle Probleme feststellen zu können. Da die Dame doch etwas beleidigt drein schaute, nahm ich grinsend meine Box mit den Möhren und hielt sie ihr hin. Sofort stellte sie die Ohren nach vorne und fraß freudig alle Möhrenstücke auf. „Na, sind wir jetzt wieder Freunde?“, fragte ich sie mit einem Augenzwinkern. Anschließend trug ich noch das Huföl auf Hufe und Strahl auf und entließ Pia Facette dann auf die Weide. Flairi brachte die Stute weg, während ich mein Werkzeug ins Auto packte. Als sie zurück kam, bedankte mich für den Auftrag und verabschiedete mich von ihr.
    • Eowin
      Tierarztbericht für Connerie und Pia Facette
      22.05.2014

      Ich stützte mein Kinn auf die Hand, wog es darin, während ich gen Himmel blickte, in den blauen Himmel und die Sonne, die unbarmherzig auf mich hinab strahlte und meine Haut mit 30° verbrannte.
      Hatte ich etwas vergessen?
      Der Tag heute war dermaßen heiß gewesen, dass ich das Gefühl hatte, mein Gehirn schmolz dahin. Dementsprechend vergesslich war ich heute gewesen, doch ich hatte einen Termin – auf meinem Tierarzt-Kalender standen noch ein paar Patienten, die behandelt werden wollten, egal wie das Wetter war.
      Im Kopf ging ich nochmals meine Liste durch: Neue Impfstoffe eingepackt? Check. Nadeln und Spritzen aufgefüllt? Check. Stethoskop? Check. Kittel? Check. Notfallkiste? Check.
      Ja, es müsste eigentlich alles da sein.
      So setzte ich mich ins Auto und ließ den Motor an. Etwas widerstrebend sprang die Karre an, heulte und surrte dann artig vor sich hin.
      Mein erster Handgriff ging an die Lüftung, welche ich aufdrehte und gleich darauf die Klimaanlage einschaltete. Schon während ich die von Kirschbäumen gesäumte Auffahrt entlang ratterte, blies mir kalte Luft ins Gesicht.
      Nun konnte ich mich entspannt auf den Weg zu Flair machen.
      Der Weg war nicht sonderlich weit, sodass mein Wagen schnell auf den Hof fuhr. Ich parkte neben dem Stallgebäude und bekam einen Schwall heißer Luft ins Gesicht, als ich die Tür aufschwingen ließ.
      Binnen weniger Sekunden war ich schweiß gebadet, als ich mich aus dem Auto pellte und in das Stallgebäude wankte, wo Flair mir direkt entgegen kam und mich herzlich begrüßte. Auch sie sah nicht mehr sehr taufrisch aus – wen wunderte dies auch bei dem Wetter?
      Nach einer kurzen Unterhaltung erzählte sie mir, was an stand.
      Als erstes waren zwei etwas ältere Pferde an der Reihe, die eine Impfung bekommen sollten. Von den beiden stand der Hengst „Connerie“ auch schon auf der Stallgasse bereit.
      Flair erklärte mir, dass der Hengst dreijährig sei, den Tierarzt aber bereits gut kannte und vom Charakter her generell sehr ruhig sei, sodass er mir eigentlich keine Probleme bereiten dürfe.
      Dennoch bewahrte ich eine gewisse Vorsicht, die bei Pferden ja ohnehin angebracht war und trat auf ihn zu. Er beobachtete mich aufmerksam, ließ mich aber willig seinen Hals klopfen.
      Rasch ging ich noch einmal zum Auto und zog den Impfstoff auf. Connerie bekam ein Kombipräparat gegen Influenza und Tetanus.
      Wieder im Stall desinfizierte ich die potentielle Einstichstelle an seinem Halsmuskel mit einem Alkoholtupfer und setzte routiniert die Impfung. Kurz zuckte das Vollblut mit dem Kopf und riss ihn schlagartig höher, blieb aber artig stehen und entspannte sich schnell wieder.
      Ich lobte ihn, dann steckte ich die Kappe auf die Nadel und ließ alles in meiner Kitteltasche verschwinden.
      Anschließend holte ich die Spritze mit dem Transponder aus der Tasche, welchen ich ihm auf die linke Halsseite setzte. Dieses Mal war der Hengst schon ruhiger.
      Kurz lobte ich Connerie, dann durfte er Platz für die nächste Patientin machen.
      Flair tauschte die Pferde und kam nur einen Augenblick später mit einer hübschen Fuchsstute um die Ecke. Sie wurde mir als „Pia Facette“ vorgestellt, war ebenfalls ein Vollblut und sieben Jahre jung.
      Auch auf die trat ich ruhig zu und klopfte ihr zur Begrüßung den Hals. Sie beäugte mich etwas misstrauisch und ich hatte das Gefühl, als beobachte sie mich etwas von oben herab, gerade so, als kenne sie bereits meinen nächsten Schritt.
      Sie war in einem hervorragenden Pflegezustand: Ihr Fell glänzte, sie war durchtrainiert und hatte eine gute Figur.
      Nun ging ich nochmals zum Auto und zog ihre Impfung auf. Auch für sie wanderte ein Transponder in meine Tasche, bevor ich wieder den Stall betrat.
      Wieder reinigte ich die Einstichstelle zunächst mit einem Alkoholtupfer, dann bekam sie zuerst die Kombiimpfung Tetanus und Influenza, was sie mit stoischer Ruhe über sich ergehen ließ. Sie zuckte leicht, blieb aber vollkommen ruhig.
      Dann injizierte ich auch ihr den Transponder auf die linke Halsseite. Hier war sie etwas murriger, was auch nicht verwunderlich war, da die Nadel dieser Spritze deutlich dicker war.
      Dennoch blieb sie artig, sodass ich sie lobte.
      Dann war auch sie schon geschafft und durfte wieder in ihren Stall.
    • Eowin
      Kennenlernen mit Pia
      20.06.2014

      Ich saß wie auf heißen Kohlen, bis mein Wagen endlich die Einfahrt hinauf rollte.
      Unendlich gespannt war ich, als ich aus dem Wagen stieg. Heute war der erste Tag, an dem ich meine neue Reitbeteiligung Pia reiten durfte und konnte.
      Obgleich ich die Stute bereits kannte, verdunkelten Zweifel mein Gemüt, denn man hatte mich gewarnt, dass die Stute nicht immer unbedingt ganz einfach sei.
      Langsam watschelte ich in den Stall, die Reitkappe unter dem Arm geklemmt. Flair begrüßte mich umgehend und war zusehends froh, mich zu sehen. Sie erklärte mir, wo ich welche Sachen fand, was ich durfte und was nicht und wie bisher ihr Training immer gestaffelt war. Dann drückte sie mir ein Strick in die Hand und schickte mich auf die Weide, wo die hübsche Fuchsstute bereits auf mich wartete.
      Ich fühlte mich wie ein Schulkind bei seiner Einschulung, als ich langsam auf das große Weidetor zu ging, hindurch trat und hinter mir die Torgriffe wieder in die zugehörige Halterung hängte.
      Dort stand sie also, mitten auf der Weide, spitzte die Ohren, ohne den Kopf zu heben, kaute noch einmal, dann ging der Kopf schlagartig hoch.
      Bis zum letzten Muskel gespannt stand sie da, geschlossen, um jederzeit vor schießen zu können. Die Augen weit, die Nüstern leicht gebläht, voller Vorsicht und Missmut, aber ohne Angst. Ihr Fell schimmerte in der Morgensonne, die Muskeln stachen unter der dünnen Haut hervor.
      Sie war nicht einfach ein Pferd, sie war eine Naturgewalt.
      Ich begann, mit ihr zu reden, trat langsam auf die zu. Nicht einmal durch die Atmung schien sie sich zu bewegen – sie stand einfach da, beobachtete mich, folgte mit den Augen jeder meiner Bewegungen. Es war, als würde sie in mir lesen, durch mich hindurch sehen.
      Und unwillkürlich kam mir der Spruch in den Kopf: „Dein Pferd ist dein Spiegel, es errät dich und deine geheimsten Gedanken.“ Plötzlich wurde mir klar, wie viel hinter diesem Spruch steht; und es lief mir eiskalt den Rücken hinunter.
      Schon stand ich eine Armeslänge von ihr entfernt vor ihr, sah sie an, streckte die Hand nach ihr aus, sodass sie Handfläche genau vor ihren Nüstern lag.
      Ich spürte ihren warmen Atem, als sie sachte und langsam ausatmete, sah, wie ihre Flanken sich senkten und dann wieder hoben. Und dann schmiegte sie die Nüstern in meine Hand, trat näher, beschnüffelte mich.
      Es war, als wäre die Sache von nun an für immer geklärt. Ich mochte sie, das war unumstritten. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich nicht umsonst heute hier war, dass es einen Sinn hatte – dass auch sie mich mochte.
      Und es war ein schönes Gefühl.
      Vorsichtig hängte ich den Strick in das Halfter ein und führte sie von der Wiese. Überaus bereitwillig folgte die junge Stute mir, mit gesenktem Kopf, dann schnaubte sie und schaute stets, dass sie mir nicht auf die Füße trat.

      Die Zeit war viel zu schnell vergangen. Nachdem ich Pia geputzt hatte, war ich ein gutes Stück mit ihr spazieren gegangen, damit ich sie näher kennen lernte und erfuhr, wie sie sich in welchen Situationen benahm.
      Schnell durfte ich feststellen, dass sie ein überaus freundliches Pferd war und sich sogar in Stresssituationen schnell wieder beruhigen ließ.
      Allerdings glaubte ich auch, dass ich irgendwie einen „Draht“ zu ihr hatte, den ich auf jeden Fall weiter ausbauen wollte.
      Als nächstes würde auf unserem Trainingsplan die Dressur stehen, denn im Springen und Vielseitigkeitssport war sie bereits weiter ausgebildet, sodass ich mich vor allem den Grundlagen zuwenden wollte.
      Und vielleicht wäre das Glück uns ja hold, sodass wir auch das eine oder andere Turnier für uns gewinnen konnten.
      Doch für heute hatte sie sich ihren Feierabend redlich verdient.
      Da es erst früher Nachmittag war, brachte ich Pia noch ein paar Stunden auf die Weide. Während sie bereits genüsslich Halm um Halm von der Weide suchte, steppte ich nochmals in den Stall, um ihre Box neu einzustreuen, ihr Müsli vorzubereiten und Heu zu geben, sodass sie ihre Besitzerin heute Abend nur noch rein holen brauchte.
      Etwas wehmütig stieg ich wieder in das Auto. „Bis bald, Süße!“, murmelte ich, während ich die Einfahrt entlang rollte.
      Turnierteilnahmen Juni:
    • Flair
      Sammelbericht [August]
      by Cascar
      09.08.14

      Gestern Abend, relativ spät, hatte ich einen Anruf von Flairi erhalten. Sie bat mich, am folgenden Tag mal bei ihren Schützlingen vorbeizuschauen und außerdem für einen Hengst eine Stufenerhöhung vorzunehmen. Natürlich sagte ich zu; es war eine prima Gelegenheit, neue Pferde und Leute kennenzulernen.

      Heute stieg ich nun also halb sieben aus dem Bett, frühstückte eilig und warf mich in Schale. Der Tag würde mächtig lang und anstrengend werden.
      Kurz vor acht traf ich bei der Auftraggeberin ein, stellte nachsichtig mein Rad ab und begab mich zum Stall. Die Tür war noch zu, doch die Hofbesitzerin trat zu mir, begrüßte mich, schloss darauf auf und erklärte mir alles, was ich wissen musste. Demnach hing in der Sattelkammer eine Futterliste. Ich grübelte schon über so einiges, als sich die Liebe wieder verabschiedete und drei Minuten später aus dem Tor fuhr. Ich seufzte und betrat das Gebäude.
      Drinnen war es dunkel. Die Geräusche und der Duft der Pferde umfing mich, ich machte Licht. Es waren sechs Hühs und alle warteten darauf, dass ich fütterte und ausmistete. Es wurde also Zeit, dass ich zu arbeiten begann.
      Unter den Boxen verteilte ich ausreichend Heu, außerdem fand ich die von Flairi beschriebene Futterliste und konnte erfolgreich Kraftfutter bereitstellen. Als nächstes machte ich mich ans putzen. Mein erster Kandidat, besser Kandidatin, war Pia Facette. Ich beschränkte mich auf Pia. Die Stute konnte ich durch leises reden auf mich einstellen und problemlos in der Box putzen. Erfreulich und einfach. Zum Schluss klopfte ich ihre Schulter und machte zwei Schritte zum nächsten Pferd. Burnin' Nero. Hengst. Hübscher Hengst. Ich lächelte unwillkürlich, als er neugierig die Ohren aufstellte und den Hals wölbte. »Jaah, glaub mir, ich will zu dir!«, sagte ich und machte mich an die Arbeit. Auch er war hinsichtlich des Putzens unkompliziert und schien die Prozedur zu genießen.
      Und weiter ging's. Nächster Kandidat? Connerie. Noch so ein lieber Hengst. Er betrachtete mich schon mit einem so... Leuchtend-freundlichen Blick. Zum dahinschmelzen. »Mensch, was hat Flairi denn da für Pferde!?«, fragte ich den Dunkelbraunen, als ich den zweiten Hinterhuf ausgekratzt hatte. »Unglaublich.«
      An diesem Tag, um zehn Uhr dreißig, lernte ich Natsu Dragneel kennen. Der Jungspund war schon etwas aufgeweckter und außerdem der erste, den ich auf der Stallgasse anband. Da er immer mal wieder seinen Körper herumschwenkte, sah ich hier deutlich bessere Ausweichmöglichkeiten. Unabhängig davon sollte ich den Schecken im Springen trainieren. Den Körperbau dafür hatte er auf alle Fälle, den Ehrgeiz wohl auch. Letztendlich konnte ich auch diesen Kerl nur lobend in die Box zurückbringen, gleichzeitig lernte ich die absolut liebenswürdige Ponystute Happy kennen. Obwohl sie so klein war und ich in zehn Minuten mit dem Putzen hätte durch sein können, verbrachte ich die bisher meiste Zeit mit ihr. Eben weil sie so einnehmend war. Und weil Mähne und Schweif dazu einluden, verlesen zu werden. Aber unser Kaffeekränzchen musste beendet werden, da noch ein Pferd auf seine Pflege wartete. Lord of the Rings stellte sich mir als umgänglicher, aber ein wenig ungeduldiger Hengst vor. Er begann beispielsweise zu scharren, als ich seine Mähne entfitzte. Abschrecken ließ ich mich nicht und irgendwie entspannte sich der Hübsche dann auch.
      Als ich nun mit allen Pferden durch war, war es zwölf Uhr. Die Pferde brachte ich in Zweierteams auf die Weide, worauf ich darauf achtete, temperamentvoll mit ruhig zu kombinieren. Im Anschluss gönnte ich mir eine Pause, bevor ich den halben Nachmittag mit dem Ausmisten der Boxen zu zubrachte. An Einstreu geizte ich natürlich nicht und ich hoffe, die Hottas schätzten das, als ich sie gegen 17:00 wieder hereinholte.
      Flairi sah ich an diesem Tag nicht mehr, aber Natsus Stufenerhöhung würde mich ja schon bald wieder hierher führen...
    • Flair
      Der Winter steht vor der Tür [Sammelbericht]
      by flairi│ 9. Dezember 2014

      Mit eisigem Atem öffnete ich die schwere Stalltür. Irgendeins der Schaniere müsste dringend mal wieder geölt werden. Insgesamt schauten mich 16 Pferde und Ponyköpfe erwartungsvoll an - schließlich war es Zeit für das Frühstück. Auf dem Weg zur Futterkammer tätschelte ich kurz Conneries Kopf. "Du bekommst gleich deine Portion, mein Guter", murmelte ich. Ich schnappte mir den Futterwagen und stellte noch einen Eimer mit Pellets auf den Berg von Quetschgerste in dem Wagen. Natsu prügelte wild gegen seine Boxentür. Er stand im Gang recht weit hinten und wird ziemlich schnell gierig, wenn er mitbekommt, dass die Pferde vorn schon ihr Futter bekommen. Ich sollte ihn dringen mal umstellen, sonst wird er mir sicherlich eines Tages noch die Box zerlegen. Abgesehen von seinem Radau lief die Fütterung gut. Alle Pferde kauten genüsslich ihre Portionen. Ich schaute kurz Prüfend nach oben. Das Dach scheint wirklich wieder in Ordnung zu sein.
      Nachdem ich auf das heruntergekommene Green Hills zurückkehrte, musste sich tatsächlich dringend etwas tun. Die Gebäude waren nicht mehr besonders instand, die Reithalle sogar einsturzgefährdet. Allerdings stand für mich kein Umzug zur Option - Ich liebte diesen Ort zu sehr und es hingen zu viele Erinnerungen daran. Die Handwerker haben bis zum heutigen Tag gute Arbeit geleistet, und mein Portmonee ist auch nur noch halb so dick wie zuvor. Das Gelände und der Hof sind auf jeden Fall noch ausbaufähig, aber die wichtigsten Teile - wie zum Beispiel der Stall - sind wieder voll funktionsfähig.
      In einer halben Stunde würde ich die Pferde auf die Weide bringen, bis dahin wollte ich mir erst einmal mein Frühstück fertig machen. Ich stapfte zum Gutshaus und beobachtete den Himmel. Keine Wolke zu sehen, eisiger Ostwind wehte um meine Ohren. Ich zog mir meine Mütze weiter über den Kopf.. Wann wohl der erste Schnee fallen würde?
      Im späten Nachmittag waren alle Arbeiten erledigt. Die Pferde standen gut eingepackt auf der Weide und ich konnte in Ruhe die Hausarbeiten erledigen. Im Gutshaus sah es noch etwas chaotisch aus. Quasi als wäre ich erst gestern wieder eingezogen - tatsächlich ist das aber schon 4 Monate her. Ich beschloss einige Zimmer aufzuräumen und in der Küche klar Schiff zu schaffen. Ich hasse diese Arbeiten, da bin ich doch lieber draußen im Schlamm unterwegs und stelle Zäune auf. Aber was will man machen? Auch das muss erledigt werden. Nach einer halben Ewigkeit wollte ich mich selbst Belohnen. Ich zog meine Reithose an, vorsichtshalber mit einer Leggins darunter, und machte mich auf den Weg zur Weide. Ich holte Warrior am Halfter und brachte ihn in den Stall. Ein kleiner Ausritt würde sicherlich nicht schaden. Ich putzte den schneeweißen Schimmelhengst kurz über, auch wenn sich unter der Winterdecke kaum Dreck angesammelt hat. Ich legte ihm seinen Sattel auf und Trenste ihn. auf eine Abschwitzdecke verzichtete ich vorsichtshalber nicht, ich wollte sowieso nur eine kleine Runde im Schritt gehen. Draußen saß ich auf und freute mich auf den Ritt in der Kälte. Warrior schien sich ebenfalls zu freuen. Er schnaubte vergnügt, als es losging. Der Schimmelhengst ist wahrlich ein wundervolles Pferd. Ich war sehr froh darüber, dass er wieder Zuhause ist.
      Nach etwa 45 Minuten kehrten wir auf den Hof zurück. Mittlerweile war es 16.30 und stockduster. Wie sehr ich den Winter doch hasse. Ich ritt gleich bis in den Stall und saß dort ab. Trotz der Leggins war ich ganz schön durchgeforen und war zwischenzeitlich echt neidisch auf Warriors Abschwitzdecke. Ich saß ab, wobei mir ein kurzer Schmerz durch meine verfrorenen Füße fuhr. Ich glaube ich erwähnte schon, wie sehr ich den Winter hasse? Warrior war zufrieden. Ich stellte ihn in seine Box und realisierte, dass Natsu, Pia, Excaliber und Kirito auch schon in den Boxen standen. "Wunderbar", dachte ich. Die vier wurden also auch gearbeitet heute. Ich besuchte kurz noch Natsu in seiner Box und musterte ihn. Er hat sich in den letzten Tagen wirklich gut gemacht. Dann holte anschließend die restlichen Pferde wieder rein. Kronos stand schon am Tor, er hatte vermutlich auch die Nase voll von der Kälte. Pünktlich zu 18.00 standen alle Pferde wieder an Ort und Stelle und ich verteilte das Abendessen. Natsu randalierte wieder wie verrückt, als ich vorne die Scheffeln in die Tröge schüttete. Daran wird sich wohl nie etwas ändern.
    • Flair
      Erste Vorbereitungen [Sammelbericht]
      by flairi│ 6. Februar 2015

      Auf dem Hof herrscht das reinste Chaos: Überall laufen Handwerker und Helfer herum, und obendrein ist es auch noch saumäßig kalt. Ich fröstelte und zog mir Meine Ärmel bis über die Hände. "Könnten Sie sich auch nochmal ganz schnell eine meiner Boxentüren anschauen? Ich habe da einen Kerl der ständig wütend wird und in der Box etwas... randaliert." Der Handwerker nickt, ich habe es aber kaum mitbekommen. In Gedanken bin ich längst bei Natsu, ich muss ihn dringend woanders hinstellen, sonst wird er mir den Stall noch zerlegen. Ich folge dem Handwerker in den Stall und werde von einem Herzerwärmenden Wiehern meiner Lieblinge begrüßt. "Diese hier?", fragt der Handwerker und deutete auf die sichtlich geschundene Box von Natsu. "Ja.. Genau die müsste einmal wieder auf Vordermann gebracht werden." Ich hole Natsu nach draußen und er macht sich an die Arbeit. "Kommen Sie klar?", frage ich vorsichtshalber. "Ja natürlich, mittlerweile weiß ich ja, wo ich suchen muss, wenn ich etwas benötige." Ich gehe mit Natsu am Strick nach draußen und mache einen Spaziergang über den Hof. Am 1.2. wird mein unbewohnter Teil des Hofes bezogen, und am 6.2. findet die Eröffnung der Hengststation statt. Peinlich, ich habe bis zu diesem Termin nur drei Hengste im Angebot, eigentlich wollte ich Kronos längst mit dabei haben - Aber deswegen jetzt einen Rückzieher zu machen wäre äußerst umprofessionell, also werde ich bis dahin wohl das Beste aus der Sache machen. Immerhin wird nach der heutigen Aktion alles Tip-Top aussehen! Die Vorbereitungen für das Turnier sind auch schon getroffen, und heute morgen kamen per Post auch schon die Schleifchen an, welche für die die Gewinner der jeweiligen Prüfungen vorhergesehen sind. Dadurch, dass ich noch Kontakt zu einigen Sponsoren von damals habe, ist der Gewinnerpreis glücklicherweise recht hoch gesetzt, sodass hoffentlich viele Teilnehmer am 6.2. auf Green Hills eintreffen werden. Natsu schnaubt vergnügt und holt mich aus meinen Gedanken zurück zum heutigen Tag. Ich wuschle ihm lachend durch seine kurze Mähne. Es beginnt zu schneien, was mein Pferd höchst erfreut. Interessiert prustet er die Schneeflocken vor seiner Nase weg und erfreut sich darüber, wie sie durch die Luft gewirbelt werden. Natsu ist ein echter Schatz. ich freute mich schon, seine Fohlen auf unterschiedlichsten Höfen besuchen zu können und ihren Werdegang zu verfolgen. Als ich mit Nastu wieder vor dem Stall ankomme, ist der Mann immernoch damit beschäftigt, die Tür vernünftig hinzubekommen. Also bringe ich Natsu auf die Weide, in der Hoffnung, dass er sich nicht sonderlich an dem frisch gestrichenen Zaun interessiert. Als ich ihm das Halfter abnehme, dreht er sich auf dem Absatz um und rast bis zum anderen Ende der weitläufigen Weide, um dann mit dem Neuschnee zu spielen. Ich glaube, wegen des Zaunes muss ich mir keine Gedanken machen. Auf dem Weg zum Gutshaus fällt mir ein, dass ich noch unbedingt die Anmeldung für das Turnier online stellen muss.
      In der Küche pelle ich mich aus meiner Kleidung und setze erst einmal einen Kaffee auf. Die Internetseite war schnell aktualisiert. Ich checke noch schnell meine Mails und registriere eine neue aus Kanada. Gespannt klicke ich auf "öffnen" und lese den Inhalt. Der Einzug am 1.2. wird klappen! Zur Feier des Tages öffne ich einen Wein und stoße mit mir selbst an. Das wird eine abgefahrene Woche, auf jeden Fall!
    • Flair
      Endlich Sommer [Sammel-, Kurzbericht]
      by flairi│ 19. Juni 2015

      Langsam wurde es wieder wärmer und die ersten Stechmücken ärgern die Pferde auf der Weide. Es ist noch früh, halb 6 am morgen und trotz allem war mir beim füttern wahnsinnig heiß geworden. Das Thermometer in der Stallgasse zeigt schon jetzt 20° an. Heute wird es also wohl wahnsinnig heiß werden. Natsu polterte gegen seine Boxentür. Er machte mich so langsam aber sicher verrückt damit. Ich griff nach einem Halfter, ging zu seiner Box und holte ihn nach draußen - einfach nur um dem gepolter ein Ende zu machen. Touchi lag noch in seiner Box herum, der Rest der Mannschaft guckte noch recht schläfrig drein. War halt wieder nur der eine kleine Rabauke der hier Terror machte. Also schnell auf die Weide mit dem Störenfried. Ich stellte danach auch noch Pia, Connerie, Kronos, Davino, Kirito, Warrior, Bloody. Tsuki, Exi, Enjoy, Raggie, Happe, Fee und Nero nach draußen. bei dem Wetter sollte wirklich keiner in der Box bleiben. Ich setzte mich zum frühstücken nach draußen und beobachtete, wie auf meinem Hof einfach nichts passierte. Abgesehen davon, dass sich ab und an die Pferde anzecken, war es still. Herrlich. Gegen 9 trudelten die ersten Reiter ein. Zum ersten man in diesem Jahr war ich froh, selbst nichts tun zu müssen und den anderen bei der Arbeit zu zusehen zu können.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Flair
    Datum:
    14 März 2014
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