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Cooper

| PFS' Phaeleh ♀ | EVB | 16p. |

Dressur, *Rennen -> Stayer/ Steher

| PFS' Phaeleh ♀ | EVB | 16p. |
Cooper, 22 Nov. 2015
Wolfszeit, Zasa und Veija gefällt das.
    • Cooper
      Berichte etc. 2014

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      11 März- Ankommen von PFS Phaeleh
      Eine Gute Nachricht erreichte mich Morgends früh von Occulta. "Dein Fohlen ist gesund und munter auf die Welt gekommen, du kannst es in ein paar Wochen abholen, es wurde eine Stute und hat eine wundervolle schwarze Overoscheckung" sagte sie aufgeregt am Telefon und ich saß auf meinem Bürostuhl und machte alles bereit für ihre Ankunft. Schon mit einem wundervollen Bild von der kleinen im Kopf ging ich in den Stall wo meine Stuten und Fohlen standen und richtete hier ihre Box ein. "Hab jetz schon wieder so viele Fohlen, da das wird ja ein Spaß" sagte ich zu mir selbst.
      Einige Wochen später rief mich Occulta erneut an. "Hallöle, also ich bringe dir die kleine heute vorbei, sie ist bereit dafür" sagte sie ebenfalls so aufgeregt wie ich. Glücklich stolzierte ich auf meinen Hof herum und bearbeitete hier was und da was, ich schaute meinen Hengsten auf der Wiede zu und sah wie ein befreundeter Trainer, Thomas, Sekuoia die Rennbahn herunter jagte. "Machst du toll" schrie ich ihm lachend hinterher und ging dann etwas essen und Büroarbeit erledigen. Ich vertiefte mich und sorgte mich auch ein wenig um meinen Pferdebestand, da ich grade renoviert hatte und einige Boxen noch in Bearbeitung waren und ich immer mehr Pferde bekam.
      Occulta
      Besuch bei den Senneville Stables

      Heute besuchte ich eines unserer Zuchtfohlen, Phaeleh, was ich schon lange vorgehabt hatte. Bisher hatte ich jedoch nie die Zeit gefunden. Nun war es endlich so weit, ich fuhr die Einfahrt entlang zum Parkplatz. Die Gebäude sahen noch recht neu aus und alles schien auf den ersten Blick ordentlich und gut gepflegt. Als ich jedoch den Stall selbst betrat, musste ich leer schlucken. Die Pferdchen sahen mir hungrig und verfilzt entgegen und wirkten ein wenig matt. Die Boxen waren wohl schon länger nicht gemistet worden und die Tränken verdreckt. Ich zögerte nicht lange und machte mich sofort an die Arbeit: zunächst kontrollierte ich, ob die Weidezäune intakt waren, dann brachte ich Sacramento und Seattle Slew zusammen auf eine Weide. Ich mistete die Boxen der beiden, säuberte die tränken und brachte ihnen frisches Heu, immer unter den wachsamen Blicken der übrigen Pferde. Da es heute wieder ziemlich heiss war, konnte ich die Pferde waschen, also holte ich zuerst Sacramento und dann auch Slew um sie einzuseifen. Sacramento mochte das Wasser nicht besonders, schien aber zu merken, dass es ihm danach besser ging. Dann brachte ich die beiden in ihre frischen Boxen und kümmerte mich um die Stuten. Ich führte Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Zuckerschock, Sequoia und Phaeleh nach draussen und war nicht eher zufrieden, als bis alle Boxen frisch dufteten und überall genügend Heu für die hungrigen Mäuler war. Besonders Phaeleh hatte ich natürlich eine grosse Portion gegeben, die kleine Stute musste schliesslich noch wachsen. Natürlich hatte ich auch die Stuten gewaschen, jedenfalls die, bei denen es nötig war. Die anderen hatte ich ledoglich gebürstet. Zufrieden sah ich auf die Uhr. Schon halb vier! Ich musste langsam zurück nach Hause. Schnell kritzelte ich eine Notitz für Cooper, dann verliess ich den Hof skeptisch. Ich würde sicherlich bald nocheinmal kommen, um nach meinem Föhlchen zu sehen.
      Cooper
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      4 Oktober - Schneller & kurzer Pflegebericht für alle Pferde
      Ich huschte schnell auf mein Gestüt um alles zu überprüfen und eben in die Unterlagen zu schauen. Ich rannte hinunter in den Stall und sah traurig in die leeren Boxen indem früher Chaplin, Peteski und Affiremed. Ich seuftzte und kümmerte mich dann um meine restlichen Pferde. Ich füterte sie schnell, putze sie und stellte sie zum Sonne tanken auf die Weide. Betrübt über den tot über viele meiner geliebten Pferde lief ich in mein Büro um dort dann alles weiter zu Erledigen.
      Besuch bei Phaeleh
      Heute sollte ich zu Cooper fahren, um ihr junges Fohlen Phaeleh an das Halfter, den Hänger und die Pferdedecke zu gewöhnen. Es war ein schöner Spätsommermorgen, als ich den Hof erreichte. Schnell schrieb ich Cooper noch eine SMS, damit sie wusste, dass ich da war, und stieg dann anschließend aus meinem Auto aus, als ich Cooper schon entgegenkommen sah. Wir begrüßten uns herzlich und sie erzählte mir etwas über ihr Fohlen Phaeleh. Phaeleh war noch sehr jung und man konnte ihren Charakter noch nicht festlegen, auch waren zuvor noch keine richtigen Versuche an Halfter, Decken und Hängergewöhnungen gemacht worden. Ich sollte mich überraschen lassen.
      Wir erreichten die Stallungen und sofort schaute mir ein wunderschönes geschecktes Fohlen entgegen, welches neugierig durch die Boxenstäbe schaute. Wir öffneten die Box und ich betrat diese, um Phaeleh an mich selbst zu gewöhnen. Die Stute beschnupperte mich und ich gab ihr ein Stück Apfel. Schnaubend nahm sie dies an und ich verließ die Box wieder, um das Halfter und die Decke zum beschnuppern zu holen. Anschließend legte ich die beiden Sachen zu Phaeleh und die kleine Scheckstute näherte sich langsam diesen. Sie beschnupperte ausgiebig jede Falte der Decke und biss in ihr Halfter, um es dann hochzunehmen und runterfallen zu lassen. Nach etwa zwanzig Minuten betrat ich wieder die Box und hob beide Dinge hoch. Phaeleh schaute etwas verdutzt, blieb jedoch seelenruhig und schaute weiterhin mit neugierigen Augen den fremden Dingen entgegen. Ruhig legte ich zuerst die Decke weg und ging Phaeleh ruhig mit dem Halfter auf Kopfhöhe entgegen. Sie streckte neugierig ihre Nase dem Halfter entgegen und blieb stehen, als ich neben ihr stand. Sie war ziemlich ruhig, so versuchte ich es direkt beim ersten mal. Ich legte ihr langsam und ruhig das Halfter um und zu unserem Erstaunen blieb Phaeleh sehr ruhig und ließ sich alles gefallen. Als sie das Halfter angezogen bekommen hat, schaute sie zwar etwas verwirrt, doch nach etwa fünf Minuten ließ sie sich nichts mehr anmerken und schenkte ihre Aufmerksamkeit dem Heu, welches neben ihr lag. Ich schaute lachend zu Cooper, die mit einer Mischung aus Erstaunen und Lachen an der Boxentür stand und mir einen Daumen-hoch zeigte.
      Als nächstes hob ich die Decke hoch, welche Phaeleh desinteressiert ignorierte. Ich rief die kleine Stute und sie kam mir entgegen, diesmal weniger neugierig, eher komplett seelenruhig. Ich legte ihr die Decke zuerst sanft auf den Rücken. Phaeleh, noch immer mit Halfter ausgestattet, drehte ihren Kopf zu ihrem Rücken und beschnupperte nochmals die Decke, ließ sich jedoch nichts anmerken und trottete wieder zu dem Heu. Verdutzt blieb ich stehen und legte die Decke diesmal ganz auf Phaeleh rauf, jedoch ohne sie zu zu machen. Auch diesmal zeigte die junge Stute keinerlei Aufregung oder Unruhe und ignorierte eher die neuen Dinge an ihr. „Das muss sie von ihrer Mutter haben!“, sagte Cooper und lachte, als sie das Geschehen beobachtete. Ich schloss die Verschlüsse der Decke und auch hier blieb Phaeleh seelenruhig und fraß ihr Heu weiter. Die junge Stute bekam einen Apfel von mir und sehr viel Lob. Nun sollten wir vielleicht versuchen, sie zu führen und in den Hänger zu bekommen.
      Als ich den Strick an dem Halfter befestigte, schaute Phaeleh verdutzt. Sie beschnupperte das Neue, Lange Ding und fing an darauf herumzukauen. Ich nahm ihr den Strick aus dem Maul und ging samt Strick ein paar Schritte nach vorne, bis ein leichter Druck am Halfter entstand. Phaeleh schaute ziemlich verwirrt, beugte sich jedoch langsam dem Druck und kam mir hinterher. Zur Belohnung gab es Leckerchen. Nach etwa einer halben Stunde Schritt-für-Schritt-Bewegungen trauten wir uns, sie zum Hänger zu führen. Ich gab Cooper den Strick, denn sie sollte lernen, ihr Fohlen zu kontrollieren. Phaeleh tänzelte brav neben der stolzen Cooper her, während wir zum Hänger gingen. Die Stute erwartete mittlerweile alle drei Schritte ein Leckerlie, was sie auch heute ausnahmsweise bekam. Ich gab Cooper die Anweisungen, dass sie Phaeleh den Hänger beschnuppern lassen sollte und dann wie geübt einfach vorgehen musste. Nachdem Phaeleh alles beschnupperte brauchten wir nur zwei Versuche, bis die Stute im Hänger stand und nach ihrer Mama wieherte. Sie wurde langsam unruhig, machte jedoch keine anstallten auszubrechen oder jegliche andere Dinge zu tun.
      Lobend brachten wir Phaeleh zurück in die Box und fütterten alle Pferde, bis wir geschafft in das Reiterstübchen verschwanden und insgesamt zwei Kannen Kaffee austranken, während wir erstaund und glücklich über Phaelehs Fortschritt tratschten.
      Phaeleh lernte das Halfter, die Decke und den Pferdehänger erfolgreich kennen.
      (4.707 Zeichen // by handshakr)
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      15 Oktober.
      Heute kam ich sehr früh auf meinen Hof, es wurde langsam Winter und es war unglaublich nebelig, bei Autofahren konnte ich kaum etwas sehen. Heute hatte ich meine Pferde mit meinem Personal zusammen Gefüttert und auf die Weide gebracht. Alle waren relativ müde, außer natürlich meine beiden Fohlen. Eleh und Seattle. Die beiden tollten auf den Weg zu Weide herum, sie waren kaum zu bedigen. Eleh war vor dem Nebel eher unerschrocken und rannte herum wie ein gebissenes Huhn, hingegen Seattle blieb lieber bei mir und mochte das ungewisse garnicht. "Na, komm lauf" sagte ich zu Seatlle und machte den Strick los. Nur ganz langsam und unsicher lief er dann zu Sekuoia die auf den kleinen gut Aufpasste. Ob der mal erwachsen wird?, dachte ich mir. Ich lief dann Eleh hinterher und fing sie wieder ein. "Komm kleine, wir machen einen kleinen Ausflug" sagte ich und streichelte sie. Ich sagte dem Personal bescheid und lief dann mit ihr über das Gestüt ins das Gelände. Dort gab es eine Weise die vollkommen bedeckt war, ich machte den Strick von Eleh´s Halfter ab, das konnt eich nur da mein Gelände umzäunt war und ich genau wusste wo und wie ich sie dann wiederfinden konnte, falls sie mit entwischen sollte. Ich ließ sie was spielen und machte einige Foto´s, wo ich dann eins von aussuchte und dann in die Fotogalerie klebte. Nachdem Eleh aus der puste war und total ausgepauert liefen wir zurück auf das Gestüt wo ich sie dann zu Seattle und Sekuoia wieder auf die Weide brachte.
      8 November - Tierarztbericht Privat / Teil 1
      Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Zuckerschock, Sorayia, Yukon, Cyou, Phaeleh
      Eddie war fertig mit ihrem Papierkram und wollte wieder Abwechslung haben. Ich erzählte ihr davon das ich eventuelle Hilfe gebrauchen könnte, da ich alle meine Pferde auf Chattahoochee Hills Untersuchen, Immunisieren und Entwurmen musste. Es waren ebenfalls einige neue Pferde auf meinem Gestüt und eins davon, Scoubidou wusste ich nicht wie ich behandeln sollte, da er sich sowieso kaum anfassen ließ. Ich fing an mit Moment of Truth, Smelyalata, Quiet Giant, Cryfirra, Sorayia, Yukon, Cyoue, Phaeleh und Zuckerschock. Ich reihte die Pferde in der Stallgasse auf, und beschäftigte sie mit ein wenig zu knabbern. Eddie half mir die zahlreichen Impfungen auf zu ziehen und die Geräte in Position und in funktion zu bringen. "Man, hier sieht es ja schon aus wie in der Klinik" lachte sie und kramte weiter in den Impfpässen meiner Pferde um sie später mit unserem Stempel und dem Datum zu Aktualisieren. Ich ging zu Truth um bei ihr mit der Routineuntersuchung an zu fangen. "So meine kleine, einmal Gesundheitscheck" lachte ich und kontrolliere ihren Puls, Herzrythmus, die Temperatur und kontrollierte ebenfalls ihre Reflexe. Danach schaute ich mir ihren ganzen Körper an um sicher zu gehen das sie keinerlei Wunden oder ähnliches hat, zudem tastete ich ihre Organe von außen ab. Neugierig schauten die anderen schauten zu mir rüber. "Ihr seit auch gleich dran" sagte ich und kontrollierte ihre Ohren nach Parasiten und ihren Mundbereich nach eventuellen Entzündungen. Diese Routine wiederholte ich mit Eddie bei Smel, Eleh, Quiet, Cry, Yukon, Cyoue und Zucker. Cryfirra, Phaeleh, Cyoue, Yukon und Sorayia waren davon natürlich total überrascht da es ihr erster 'Tierarztbesuch' war, jedoch war es ein großer Vorteil das sie mich und Eddie kannten. "Jetz gehts ans eingemachte" sagte ich aufgeregt und nahm von allen Pferden mal mehr mal weniger unfreiwillig Blut ab und gab sie Eddie die sie dann in die Zentrifuge legte und einstellte. "Jetz die Mundschleimhautproben und die Ohrenabstriche" sagte ich und nahm alle Proben, die ich ebenfalls Eddie in die Hand gab, nachdem ich sie beschriftet hatte. Eddie nahm sie alle an und legte sie in die zweite Zentrifuge die wir erst neu gekauft hatten. "Das die so schnell zum Einsatz kommt hätte mich jetz nicht gedacht" sagte Eddie und stelle die Zeit ein. Wir gönnten uns eine kurze Pause von zehn Minuten und aßen was von der Spaghetti die ich am Abend gekocht hatte. Es war ein grauer Nachmittag geworden und nachdem wir den Kaffe ausgetrunken hatten gingen wir wieder in die Stallgasse, wo die sechs Stuten an ihrer MIttagskleinigkeit knabberten. Da alle Blutergebnisse ohne weiteres negativ auffiehlen konnten wir jetz die Immunisierungen holen. Eins nach der andren Impfte ich bei den Stuten Influenza, Tetanus, Herpes ud Hepatitis. Alle sichtlich nicht erfreut darüber, aber die Fohlen hatten es mit der zickerei immernoch am meisten drauf. Angestrengt waren letztendlich fertig und mussten nurnoch die Wurmkur verabreichen. Dann Chippten wir noch die Fohlen und prüften die Indetifikationsnummer. Die Zentrifugen piepsten und wir konnten letztendlich auch die Mundschleimhautproben untersuchen, hier und da war ein Enzündungswert zu hoch, was jedoch nicht bedeutete das einer meiner Stuten es nicht gut ging. Um die Werte handelt es sich um einen allgemeinen Enzündungswert und man muss nur Sorgen wenn die weit über dem norm schreiten. Ich packte die Wurmkuren aus und Eddie und ich gingen damit nochmal einmal durch die Reihe. "So, fertig für heute" sagte ich und setzte mich erschöpft auf den Boden. Eddie lachte und half mir hoch "Na komm, wir müssen noch die Impfpässe aktualisieren". "Och neeee" sagte ich und lief ihr dann nachdem wir die Stuten wieder auf die Weide gebracht hatten und die Stallgasse aufgeräumt, in das Büro hinterher.
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      16 November - Eleh lernt Halfter und ähnliches kennen
      Nachdem ich auf dem Termin von der Klinik war fuhr ich sofort auf meinen Hof um die Gunst der Regenpause zu nutzen und mit Phaeleh etwas zu üben, da sie langsam in die Jungpferdephase kam und somit viel lernen musste. Ich lief in die Stutenstallungen wo alle Stuten mich neugierig anschauten. "Leute, ich muss heute zu Eleh, entschuldige" sagte ich und streichelte ein paar meiner Stuten über den Kopf als sie einen Blick nach draußen wagten. Erneut fegte ich die Stallgasse und machte mir ein paar Gedanken was ich heute mit Eleh machen wollte. Ich hab daran gedacht sie an Hindernisse zu gewöhnen und noch ein bisschen vertrauter mit dem Halfter und ähnlichen Sachen zu machen. Ich holte sie erstmal behutsam aus ihrer Box, das Halfter machte ihr überraschender Weise garnicht mehr viel aus. "Das machst du ja schon Prima" sagte ich glücklich und band die junge Vollblutstute in der Stallgasse an. Ich holte ihre Putzbox und putze sie erstmal ausgiebig. Ab und zu zickte sie herum und erschrack an dem Gefühl der Bürste an der Seite ihres Bauches, sodass ich dann draus schloss das sie ziemlich Empfindlich ist. "Hoffentlich wird das nicht zum Nachteil" sachte ich leise und kratzte ihre kleinen Hufen aus, was sie hingegen lustig fand und veruchte mich aus zu tricksen. "Nicht mit mir junge Dame" sagte ich harsch und schon schaute sie wieder nach vorn ohne mich nochmal an zu sehen. Als ich dann fertig war gab ich ihr ein stück Apfel und sie vergab mir wieder. Ich lief mit ihr auf den Platz wo ich einige Sachen vorher hingestellt hatte wie, leere Dosen, eine Plastikfolie und ein Flatterband, sie sollte langsam lernen und ich wollte das sie, wenn sie Eingeritten wird, und das wird sie bald, das sie gute Karten hat und sie auf der Rennbahn somit alles besser verarbeiten konnte. Ich ging mit ihr auf dem Platz und übte zum warm machen ertsmal etwas an der Longe was unglaublich gut funktionierte, dann lief ich über die Plastikfolie, das hingegen etwas länger brauchte, eleh mir aber letztendlich vertraute und mit mir hinüber ging. Um ihr zu ziegen das es wirklich nicht schlimmes war ging ich selbst mit ihr noch einmal rüber und dann war das auch schon kein Problem mehr, sie lernte schnell und konzentrierte sich gut. Dann lief ich an den leeren Dosen vorbei und immer als ich vorbeilief zog eine Mitarbeiterin von mir an einer Schnurr wo sie befestigt waren, sodass sie klapperten. Immerweieder ging ich mit Eleh vorbei, sie erschrack jedoch jedes mal. "Ist schon gut, das müssen wir jetz nichtmehr machen" sagte ich und räumte alles vom Platz, schließlich hatte ich mit ihr über drei Stunden geübt und das war eindeutig genug für Heute. Ich ging noch mit Eleh spazieren wo sie ein wenig graßte und stellte sie dann in die Warme Box.
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      2 Dezember- Fohlentag mit Sorayia und Cyoue
      Es war früh am morgen als ich am Tisch saß und gemütlich Frühstückte. Sonne war keine zu sehen und die Wetteranzeige berichtete -1 Grad, es war Winter. Ich trank meinen Tee aus, zog mich warm und und ging nach draußen. Ich hatte heute vor mit allen meinen Fohlen etwas zu machen, bis jetz wusste ich aber noch nicht was. Meine Fohlen die ich hatte waren Cryfirra, Phaeleh, Sorayia und Cyoue, Seattle war jetz aus dem Fohlenalter raus und zu einem Jährling gerworden und Yukon wurde an eine gute Freundin weiter gegeben die sich mühe gab ebenfalls eine Existenz als Gestütsleiterin mit späterer Zucht auf zu bauen. In Gedanken und am Überlegen was ich jetz mit den vier Stuten anstellen sollte lief ich in den Stutenstall und fütterte die Pferde mit. Als ich damit fertig war brachte ich die entsprechenden Pferde noch auf die Weide und tätigte ein paar Anrufe, dann viel mit endlich was ein. Ich machte einfach einen Speiltag. Ich verfolgte meinen plan und rüstete die große Halle mi Bällen, Seilen, Folien etc. aus. Dann bürstete ich erstmal alle Fohlen um die Weidereste aus ihrem Fell zu bekommen und ihre Mähnen und Schweife wieder in Ordnung zu bringen. Dann brachte ich sie zweienweise in die Halle. Erstmal wussten sie nicht was zu tun war, dennoch gingen sie nach einer weile anstarren auf die Sachen zu un spielten damit. Ich nutzte das spontan als ein Intelligenztest und beobachtete meine kleinen gut und schaute wie sie schwierige Situationen lösten, einiger besser, einige weniger besser. Froh darüber das keiner weniger Punkte in dem Test hatte wie befürchtet machte ich langsam Schluss und packte nach und nach die Sachen weg. Dann beruhigte ich erstmal die Fohlen indem ich sie Auspowerte und dann streichelte. Als das geschafft war konnte ich sie ohne Probleme zurück in ihre Box stecken, wo sie gemütlich vor sich hin ein bisschen Stroh knabberten.
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      6 Dezember- Nikolausüberraschung
      Ich war schon um sechs Uhr auf den Beinen, am heutigen Nikolaustag. Es war kaum was los auf meinem Hof, doch ich musste hinunter, die Pferde füttern und verpflegen, ich hatte meinen Stallhelfern für heute Frei gegeben. Gut gelaunt, nachdem Frühstück ging ich hinunter. Als ich die Tür aufmachte schoss mir ein kalter Wind durch die Haare und an meinen Hals. "Sehr kalt geworden" sagte ich zu mir selbst als ich mich schüttelte. Keine zwei Minuten später war ich dennoch im warmen Stutenstall angekommen. Alle warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück, das ich ab Abend vorbereitet hatte, einige bekamen speziell angemischtes Futter und einige normale Pellets und Haferflocken. Nachdem ich alle sichtlich zufriedenstellte ging ich rüber in den Hengststall und wiederholte den Vorgang. Nachdem zog ich mich in mein Haus zurück wo ich schnell einen Tee trank und eine Stunde vergingen ließ. Ich stellte die bestimmten Weidepferde auf die Weide mit gepolsterten Decke, die anderen Band ich im Stall an. Dann fing ich an zu misten. Das Radio ließ Weihnachtslieder spielen und mir gab es einen Ohrwum von We wish you a Merry Christmas. Ich sang fröhlich die Lieder mit und verbrachte einige Stunden mit den sauber machen der Ställe, aber für meine Lieblinge tut man ja alles, dachte ich mir. Als ich endlich fertig war holte ich die Pferde wieder von der Weide und stellte auch die Pferde die in der Stallgasse standen wieder in die Box. Einige Pferde schauten mich nervös an, da sie es nicht kennen so kurz auf der Weide zu sein, oder eben auch garnicht. "Sorry meine kleinen, heute ist es einfach zu kalt, da hilft selbst eine Decke nicht" sagte ich und hatte eher Sorgen das sie mir auf eisigen Stellen ausrutschten. Dennoch waren sie glücklich über die warme, gemachte Box und mein kleines Nikolausgeschenk, für jeden zwei Äpfel und ein selbst gemachten Pferdekeks. Zufrieden über die ruhe und die Stimmung im Stall lief ich zurück ins Haus wo aber noch mehr Arbeit auf mich wartete.

    • Cooper
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      22|1|15
      Heute war ein besonderer Tag. Heute wollte ich alle meinen Pferden einen besuch abstatten, das hieß Putzen, knuddeln und Bewegen. Zur Unterstützung hatte ich heute meinen Freund Simon, der immernoch am grübeln war ob er auf meinen Hof ziehen soll, dann Jojodie zu besuch auf Chattahoochee Hill's war, sowie Stefanie, die mit ihrer Vollblutstute Sympathy ebenfalls auf meinem Hof zu besuch war. Alle zusammen saßen wir am diesen Morgen am Frühstückstisch und besprachen wie wir das heute alles machen. Mein allgemeines Personal hatte ich einen Tag frei gegeben, den sie wirklich verdient hatten. "Also, erstmal alle Füttern. Dann kommen nur Truth, Smel, Sajé, Scoubi und Seattle auf die Weide. Bei den anderen ist das mit zu gefährlich" sagte ich. Anschließend gingen wir zusammen raus und erledigten erstmal dass. Nachdem die bestimmten Pferde ihr Frühstück genießen durften kamen sie auf die Weide. Truth undSmel nahm ich, Simon nahm Sajé, da sie am liebsten war und Jojo nahm Scoubi, sie war immerhin Trainerin und konnte somit Scoubisicher auf die Weide führen, auch wenn er mal wieder Faxen machte. Wir trafen uns nach dem langen Weg wieder im Stutenstall und holten zusammen Quiet, Cryfirra und Sekuoia aus der Box. Neugierig schauten sie uns an. Die drei waren schön aufgereiht in der Stallgasse angebunden und warteten. Simon ließ ich zu Seattle Slew, da er den Junghengst beäugelte und ihn interessant fand. Außnahmsweise durfte er mit Seattle zum Stutenstall kommen und ihn auch dort anbinden, jedoch an einer Box wo keine Stute drin stand und weit genug von den anderen drei Stuten entfernt. Allerdings waren alle Stuten aufgeregt und schnupperten in Seattle's Richtung. Simon hatte den Putzkasten von Seattle mitgenommen und find ihn schonmal an langsam und behutsam zu striegeln. "So Männerkontakt tut ihm glaub ich auch mal gut" lachte ich als Seattle so ruhig wie nie zuvor in Simons Händen stand. "Schön" sagte ich glücklich und fing nun auch an Cryfirra zu striegeln, Jojo nahm Sekuoia und Stefanie war zufrieden mit der keksfleckigen Stute. Mit Cry hatte ich heute ein wenig zu kämpfen, ihre zickige Laune konnte man kaum übersehen. Sie drängelte, kratze die Hufe und schnappte ab und zu auch mal als ich ihren Bauch striegelte. "Also, ne, so mach ich das nich mit" sagte ich und legte den Striegel hin und ging erstmal für einige Minuten weg. Cry war klar das sie sich falsch benommen hatte und konnte jetz erstmal zuschauen wie die anderen um sie herum geputzt werden, denn sie liebte es verwöhnt zu werden, jedoch mit so einem Verhalten geht das schlecht. Quiet war wie immer sehr schüchtern und ließ sich ohne weiteres von Stefanie putzen. Auch Jojo hatte mit Sekuoia keine Probleme, dies lag aber daran das Sekuoia eine ausgelassene Stute war und dadurch viel gelassener wirkt und Seattle war immernoch mit Simon genug beschäftig, obwohl sie schon mit dem putzen fertig waren. Als Cryfirra genug 'gelitten' hatte kam ich zurück. Mit Freude in den Augen sah sie mich an und ich konnte ohne weiteren Vorfälle auch Cryfirra gründlich putzen. Simon wusste nicht wirklich wie man Reitet, konnte jedoch mit der Longe schon umgehen, also schickte ich ihn mit Seattle in die kleine Reithalle. "Du kannst ihn auch ohne Trense longieren, er ist einfach zu händeln" sagte ich in der Reithalle als die anderen auf die Stuten aufpassten. Ich zeigte ihm noch welche Hilfen er nutzen sollte falls Seattle wieder anfing das Gleichgewicht oder das Rythmusgefühl zu verlieren und ließ ihn dann mit dem braunen nach einiger Beobachtungszeit alleine. "Du schaffst das schon" sagte ich laut. lächelte und lief zurück zu den Stuten und zu Stefanie und Jojo. Die beiden hatten die Vollblutstuten schon gesattelt und getrenst. "Ihr wolltet reiten?" sagte ich verwundert. "Was heißt reiten, wir dachten wir drehen ein paar Runden auf der Rennbahn mit ihnen, das ist wesentlich besser für sie als nur eine halbe Stunde Longieren" sagte Jojo. Ich lachte "Ja, ich weiß, nur können wir das nicht mit jeden Pferden machen, leider. Aber sie bekommen ja genug Auslauf, sowie Bewegung. Dann geht ihr mal ich Longiere dann Cryfirra". Und schon waren die beiden mit den zwei Stuten auf der kleinen Rennbahn verschwunden. In der Zwischenzeit longierte ich Cryfirra, die sich gut anstellte, jedoch nach einiger Zeit keine Lust mehr hatte und ich sie dann auch ließ. "So kleine, da hast du deine gemütliche Box wieder" sagte ich und streichelte die Jährlingstute über den Kopf. Ich nahm Sacramento aus der Box und lief mit ihm über den Hof bis zum Stutenstall. Dort bindete ich ihn in der Stallgasse an und holte Phaeleh raus, die ich einige Boxen weiter stellte. Diese beiden konnte ich gut und schnell putzen. Sie waren kaum dreckig und auch teilweise pflegeleichter wie die anderen Pferde. "Man Pheleh, du bist so groß gworden" sagte ich als ich die schöne Stute putzte. Dann kamen auch schon Jojo und Sefanie mit den Pferden zurück. Sie machten sie Boxfertig und nahmen sich Sacramento und Phaeleh mit. Diese beiden longierten sie und kamen dann zurück, während ich mit in dieser Zeit eine Pause gönnte und Simon zurück holte. Wir machten Seattle fertig und stellten auch ihn wieder in die Box. Das nächste liebste Pferd was ich besaß war Sajé, dieses durfte sich Simon ebenfalls schnappen und das wiederholen was er mit Seattle gemacht hatte. Es macht ihm Spaß, jedoch sah man es ihm an der Seattle es ihm mehr angetan hatte. Stefanie nahm sich die beiden Marwarifohlen und kümmerte sich um diese. Sie putzte sie und ging dann mit ihnen in die kleine Halle zum spielen. Jojo nahm sich Aszu und ich Scoubi. Dieser hatte in letzter Zeit unglaublich viel gelernt und ich konnte ihn fast problemlos putzen ohne hinterher Bisswunden zu haben. Jojo staunte und war froh das er sich gebessert hatte. "Ihr habt ja nicht an ihn geglaubt. Ich hab ja gesagt aus ihm kann noch was werden" sage ich stolz und wir liefen mit den geputzen Hengsten auf den großen Platz wo wir beide Longierten. Mit Scoubi war dies nicht so einfach, jedoch kontrollierbar. Aszu konnte wieder nicht genug haben und Jojo drehte mit ihm noch eine Runde auf der kleinen Rennbahn und ich brachte Scoubi wieder sicher auf die Weide. Auch Simon brauchte in der gleichen Zeit Sajé wieder auf ihre Wiede. "Macht Spaß, oder?" frug ich ihn. Er lachte und wir gingen gemeinsam in den Hengststall wo wir Odyn und Lamperd raus holten. Diese beiden putzen wir gemeinsam und er lernte mit temperamentvolleren Pferde um zu gehen, war er sehr gut konnte. Auch Stefanie brachte nach einiger Zeit die Marwarifohlen wieder in ihre Box und berichtete mir von der wertvollen Spielzeit. Glücklich darüber das die beiden Fortschirtte machten frug ich sie ob sie Odyn longieren würde, was sie gern machte. Mit Lamperd ging ich selbst mit Simon hinaus und gab Simon ein wenig 'unterricht' im longieren. Jojo brachte auch schließlich Aszu in seine Box und gesellte sich zu uns. Doch nicht lange und sie schnappte sich das nächte Jungpferd Taliah. Diese putze sie und ging auch mit ihr in die Halle um einige Sachen zu üben. Lamperd und Simon hatten die Unterrichtsstunde überstanden und Lamperd brachten wir wieder in die Box. Jetzt waren wieder zwei Zicken dran Nyander und Felicita. In der Zeit wo wir die beiden Stuten putzen war Stefanie fertig mit Odyn und frug eifrig nach dem nächsten Pferd. "Gern darfst du Birdcatcher und Amirah nehmen. Die beiden sind sehr unkompliziert" sagte ich und glücklich mit ihrem Auftrag holte sie die Stuten raus, putze sie und ging mit den beiden in die Halle. "Dann sind wir ja fast schon durch" sagte ich glücklich zu Simon, als wir Nyander und Felicita longierten. Jojo brachte Taliah wieder in den warmen Stall und berichtete mir vor ihrer Arbeit mit ihr, als ich mit Simon, Nyander und Felicita wieder in den Stall leifen. "Schön zu hören. Jedes Pferd macht in letzter Zeit große Fortschritte, freut mich" sagte ich und auch Stefanie gesellte sich nachdem sie die Stuten sicher untergebracht hatte zu uns in die Stallgassenecke an der Heizung. "Na, das war dann wohl Heute ein voller Erfolg" sagte ich glücklich. "Ihr seid die besten, ich bin froh das ihr da gewesen seit um mir so unter sie Arme zu greifen" sagte ich und umarmte sie. Leider musste ich mich von Jojo und Stefanie verabschieden, denn beide mussten heute wieder nach hause fahren. "War super, wir können uns ja alle nochmal treffen" sagte Jojo. "Aber dann auch für einen Ausritt" sagte Stefanie. Ich lachte. "Aufjedenfall" und dann fuhren die Beiden vom Hof. Simon schaute mich leibevoll an. "Baby, ich liebe dich. Ich glaube wirklich ich zieh zu dir auf deinen Hof. Es ist wirklich toll und ich kann mir das gut Vorstellen, vor allem mit dir" sagte er und überglücklich stürzte ich mich in seine Arme.
    • Cooper
      Besuch auf Chattahoochee Hill's
      by Occulta
      Schon als ich in die Einfahrt bog, sah ich einige hübsche Vollblüter auf den Weiden stehen. Meine Vorfreude stieg, denn ich war nicht nur im Begriff, ein paar alte Bekannte wieder zu sehen, sondern auch gleich viele neue kennenzulernen. Denn heute war ich nicht bloss für ein Teekränzchen hier, sondern für harte Arbeit. Bereits zweimal war ich nach Kanada geflogen, um Cooper zu besuchen; einmal um Phoebe, eine unserer Nachzuchten, vorbeizubringen, und einmal um Cooper auszuhelfen. Nun war die Situation wiederum ein klein wenig anders: Ich war hier um Cooper's Araberhengst Aszu zu trainieren, wie ich es versprochen hatte. Natürlich wollte ich mich bei der Gelegenheit auch gleich ein wenig um Felicita und Phee kümmern. Aber zunächst näherte ich mich neugierig der Hengstweide, meine Jack-Russel Hündin Jacky hüpfte wie immer treu hinterher. Aszu stand mit ein paar anderen draussen und sah mir bereits aufmerksam entgegen - offenbar ahnte er, dass ich wegen ihm gekommen war. Zum Glück lag der Führstrick noch beim Zaun, sodass ich nicht erst noch einen holen musste. Ich betrat die Weide und näherte mich dem Araber, der noch keine Anstalten machte, mich zu begrüssen. Offenbar war er etwas misstrauisch. Na dann muss ich mir das Vertrauen eben erst erarbeiten, stellte ich fest. Ich liess Jacky zur Sicherheit in einiger Entfernung Platz machen und streichelte vorsichtig seinen glänzenden Hals, als ich nahe genug war. Anschliessend führte ich ihn zum Putzplatz und machte mich auf die Suche nach seinem Zubehör. Jacky wartete brav neben dem Eingang zum Stall und ich war einmal mehr froh, die Hündin so konsequent erzogen zu haben. Schliesslich begann ich, das kurze Araberfell mit der Wurzelbürste abzuwischen. Als ich auch die feine Bürste eingesetzt hatte, schimmerte das Fell des Hengstes noch mehr als zuvor und auch die Mähne war nun wieder ordentlich auf eine Seite gelegt, bis auf eine Stelle direkt hinter den Ohren, wo sie sich einfach nicht bändigen liess. Ich musste schmunzeln, als der Hengst vorsichtig an Jacky schnupperte, die mittlerweile doch wieder im Mittelpunkt des Geschehens sein wollte. Ich liess die beiden sich kennenlernen und holte den Rennsattel von Aszu. Ich war zuversichtlich gespannt auf die Bahn und besonders auf seinen Trainingsstand.

      Endlich konnte ich aufsteigen und zur Bahn reiten. Der Schritt des Hengstes war ungewohnt, denn ich war mir die raumgreifenden Tritte meiner Vollblüter gewöhnt, und nicht das Tänzeln des Arabers, wenn ich auf eine Rennbahn ritt. Doch schnell passte ich mich an und lernte Aszu bei jedem Schritt mehr kennen. Jacky hatte ich sicherheitshalber beim Putzplatz angebunden, obwohl sie davon nur mässig begeistert gewesen war. Aber da ich nicht wusste, wie der temperamentvolle Hengst auf einen mitrennenden, gefleckten Fellhaufen reagieren würde, wollte ich das Risiko minimieren. Er schien auch so schon schreckhaft genug, sodass ich ihn immer bei Laune halten musste, damit er nicht zu abgelenkt wurde. Aber das war ich mir ja von gewissen Vollblütern sowieso schon gewöhnt. Nach dem Antraben wurde er rasch heisser, sodass ich schon nach einer Runde auf der Bahn langsam aber sicher mit dem intensiven Teil der Arbeit anfangen musste. Ich liess ihn zunächst über 700 Meter im Canter gehen, dann spannte ich ihn für einen kleinen Sprint von 200 Metern. Er meisterte die Strecke gut und schien auch kein bisschen erschöpft, als ich mich aufrichtete und ihn bremste, also ritt ich im flotten Canter weiter und hängte dann einen weiteren Sprint an, diesmal über 300 Meter. Auch dies schien ihm keine Mühe zu machen. Dennoch liess ich ihn bereits austraben, denn ich wollte ihn auf keinen Fall überfordern. Immerhin waren wir jetzt etwa 2 Kilometer galoppiert. Ich stellte sicher, dass sein Puls wieder normal war und führte ihn dann zurück zum Putzplatz, wo ich ihn abduschte. Er hatte wegen des warmen Wetters ordentlich geschwitzt. Danach liess ich ihn zurück auf die Weide zum Trocknen.

      Nun wollte ich noch nach Felicita und Phee sehen. Feli stand mit ein paar Stuten auf der Weide, darunter Sekuoia, von der ich auch schon einiges gehört hatte. Ich ging zu ihr hin, wobei sie mich sofort wiedererkannte, und streichelte sie ausgiebig. Natürlich hatte ich auch eine Karotte im Sack, das war einfach Pflicht. Ich prüfte bei Gelegenheit noch die Weidetränke und die Zäune, doch es war alles einwandfrei.
      Bei den Fohlen sah es ähnlich aus; sie wirkten gesund und energiegeladen. Phoebe beobachtete mich aus einiger Entfernung und senkte dann den Kopf erneut zum Grasen. Ich beschloss, sie nicht weiter zu stören und mich auf den langen Heimweg zu machen.
    • Cooper
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      Monday 20 July 15'
      min: 15°C sunny
      max: 30° sunny
      sunrise: 5:25 am
      sunset: 8:36 pm

      *riiiiiiiiing* *riiiiiiiiiiiing*
      Ich haute den altmodischen Wecker direkt auf die Mitte und schaltete ihn damit aus, ich streckte mich. Es war das erste mal seit langem, dass ich bei mir Zuhause geschlafen hatte und wie sehr hatte ich nur dieses Bett vermisst. Nicht nur das Bett, die Sonne, der Geruch des Holzes und dass wenn ich meine Augen auf machte auf eine grüne große Weide und den Wald dahinter sehen konnte. Simon war schon wach, was untypisch für ihn war, aber ich roch den Geruch von Eiern und Speck und wusste, dass er von seinem Hunger geweckt worden war, anstatt von mir. Ich lief die geräumige und offene Treppe hinunter, einige Treppen gaben ein kleines qietchen von sich, dass ich sogar in den Füßen spüren konnte. Es war so, als würde man durch den Schnee stampfen, nur nicht so stark. Ich kam am Ende der Treppe an und sah nochmal zur Treppe rauf, jedoch ein bisschen weiter rechts. Dort hangen einige Bilder von meinen Pferden, entweder auf Tunieren oder Körungen. Am Ende war ein Bild von Affiremed, als er einen großen Sieg errungen hatte. Ich schaute das Bild mit einem lächeln an. "Manchmal, da fühlt es sich an als wäre er noch da" sagte ich als Simon zu mir kam und mich in den Arm nahm. "Das stimmt wohl. Komm, ich hab dir auch schon was vorbereitet. Damit du Kraft für den perfekten neuen Anfang hast" sagte er und führte mich zu dem großen Tisch, der auch aus Holz bestand. Auf dem Tisch standen die Blumen die wir gestern zusammen gepflückt hatten, zwei Kannen von verschiedenen Säften eines mehr Orange wie das andere, eine Obstschale, die nur wegen mir mir allen möglichen Früchten gefüllt war, verschiedene Brötchen und Kaffe. "Ich hab natürlich nicht deinen Tee vergessen" sagte er und stellte mir ein Glas kalten grünen Tee, mit Orangen und Zitronen hin. Ich war unglaublich überrascht, nicht das er sowas noch nie getan hätte, aber heute war es einfach perfekt. "Oh, vielen lieben Dank. Wirklich, das hättest du echt nicht machen brauchen" lächelte ich. Simon schlug sich den Finger vor dem Mund und heraus kam nur ein "Psssst", dann lächelte er und setze sich zu mir.

      Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten liefen nach draußen. Kalt war es nicht, jedoch war ich kälteempfindlich und hatte einen grauen Pullover angezogen. "Die Pferde sind schon gefüttert. Schön das du wieder hier bist" sagte mir eine Stallmitarbeiterin und lächelte. ich lächelte zurück. "Na dann können wir sie ja schon auf die Weide tun". Mit vollem Tatendrang ging ich in den Stutenstall wo elf Stuten sehnsüchtig darauf warteten die Sonne zu genießen bevor einige Trainieren mussten. Die ersten waren Sookie, Laarnié die noch ein kleines Fohlen war, Birdcatcher, Felicita, Taliah und Sajé. Simon tat sich nicht mehr schwer damit Pferde auf die Weide zu bringen, doch man sah im trotzdem noch etwas nervosität an. Viele meiner Pferde werden hibbelig und freuen sich sehr wenn sie auf die Wiede kommen, vor allem die, die sich austoben wollen. Meist führt das zu kleinen tänzeln und ziehen, damit muss man erstmal umgehen lernen, wenn man vorher wirklich nichts mit Pferden zu tun hatte. Aber Er machte das super. Nachdem folgte Phaeleh, Sekuoia, Cryfirra, Quiet und Truth. Ich hatte Phaeleh und Cryfirra auf die Weide gebracht die nah am Wald lag, mit viel Schatten und sogar einem winzigen See wo sie sich abkühlen konnten. Ich hatte Phaeleh schon los gelassen und schaute mir Firra an, die in der Zeit wo ich weg war unglaublich gewachsen war. Ich wollte lächeln, es kam jedoch nur eine Seite hoch und dann schossen mir schon die Tränen in die Augen. "Du siehst immer mehr aus wie sein Dad. Du wirst ihn sicherlich irgendwann mal richtig stolz machen, dass weiß ich". Ich rieb mir mir den Handballen die Augen und ließ auch nach eine ganze Weile kuscheln auch sie auf die Weide. Zusammen erledigten wir noch die anstrengende Stallarbeit und machten dann eine kurze Pause.

      Wir setzten uns vor dem Hengststall auf die Bank. Mittlerweile war es 10 Uhr und die Sonne wurde stärker, das spürte man mit jeder Bewegung. "Heute wird es sehr warm" sagte Simon "schau mal nach dem Wetter". Ich zückte mein Handy und schaute nach dem Wetter. "Also, maximal werden es an die dreisig Grad. Das is ziemlich warm" sage ich und steckte das Handy wieder weg. Mein Bein wurde in der kurzen Hose von der Sonne angestrahlt und dem entsprechend warm. "Hmmm, lass uns mal mit der Stallarbeit fertig werden, sonst wird es noch zu warm" sagte Simon als er seine Hand auf meinem Bein plazierte und merkte wie stark die Sonne jetzt schon war. "Da hast du Recht". Wir tranken noch einen Schluck, er wie immer Wasser, ich meinen gekühlten Tee. Im Eingang des Modernen aber schön gehaltenen Stalls regelte ich die Temperatur und schloss alle Lucken, sodass es später eine angemessene Temperatur herrschen konnte, sobald die Pferde wieder in der Box waren. Guinnes, Odyn und Aszu waren zurzeit meine einzigen Hengste und sie verstanden sich auch nur mäßig gut. Die drei Herren hatten wir in kurzer Zeit auf die Weide gebracht. Dennoch standen wir noch eine halbe Stunde oben um Absperrungen zu ziehen, damit die drei ihre Herdenkämpfe nicht ausführen konnten. Zumindest hatten wir dort aber ab und an den Schatten der großen Bäume.
      Im Stall angekommen war es angenehm kühl und wir konnten ohne das wir schweißgebadet am Ende waren, in ruhe die Boxen ausmisten und neu bestreuen. "Endlich fertig" sagte Simon und gab mir einen Kuss. Wir räumten alles weg und sortierten noch die Sattelkammern, in denen es nach Leder und Lufterfrischer roch.

      Es war noch einiges an Arbei im Büro zu erledigen. Gemeinsam liefen wir ins Haus, die Treppe hinauf, die wieder einige Geräuche von sich gab und geradeaus in das Zimmer. Die Tür war wie fast alles in diesem Haus aus Holz und darauf war ein Schild mit Büro. Ich zückte meine Augen zusammen und schaute nochmal auf das Schild. "Is es dir schon aufgefallen?" frug Simon und kam wieder um mich zu umarmen. "Ich hab es noch machen lassen bevor wir hergekommen sind. Und, ich habe noch eine Überraschung für dich. Die bekommst du aber erst Morgen" sagte er, setzte sich auf den Bürostuhl und kramte. Ich setzte mich dazu und blätterte durch die Pferdepässe, durch den Termin sowie Trainingskalender.
    • Cooper
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      05|11|15
      Es waren einige Wochen vergangen als ich das letze mal richtig Zeit für meine Fohlen, oder allgemein für meine Pferde. Ich schaltete heute mal ein Tag aus und war für niemanden erreichbar, außer für meine Lieblinge.
      Ich nutzte die Gelegenheit und schlief ein wenig länger wie sonst. Nach dem aufstehen ging ich sofort auf die Wiesen, wo alle meine Pferde standen. Die Fohlen konnte ich kaum noch erkennen im Vergleich zu den anderen Pferde, da sie schon wieder einen riesigen wachstumssprung gemacht haben, auch wenn ich sie jeden Tag für einige Minuten besuchen komme. Fröhlich ging ich zu Ihnen und holte erst Eleh und Firra. Ich lief mit den beiden in den Stall, säuberte und schmuste sie. Das gleiche tat ich auch mit Laani und Taliah. Für alle Fohlen, besser gesagt Jährlingen nahm ich mit jeweils eine halbe Stunde in der großen Reithalle. Ich hatte dort einige Sachen aufgestellt um mit Ihnen zu üben und zu spielen. Ich war froh das Ihre Vertrauensbasis zu mir nicht zerbrochen war und bewunderte die Entwicklung meiner Schützlinge.
    • Cooper
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      21|11|15

      Und erneut hatte ich mal richtig viel Zeit. Ich Frühstückte in Rekordzeit und verschwand dann direkt im Zimmer und zog mich an. Simon lag noch im Bett und versuchte mich wieder hinein zu ziehen. "Neeeiin, komm schon, jetz hab ich einmal Zeit" sagte ich mit ein bisschen Mitleid und küsste ihn und lief dann hinaus. Es war bitterkalt und der Schnee lag auch schon zudem war es noch dunkel. Zum glück hatten die Mitarbeiter schon viele wichtige Stellen vom Schnee entfernt sodass ich gut gehen konnte ohne hin zu fallen. Ich Stall der Fohlen angekommen war es schön warm, so warm dass ich meinen Schal auszog. Ich begrüßte Phaeleh die schon fast nicht mehr in den Fohlen oder Jünglingstall gehörte. "Ich glaube langsam wirst du zu groß" sagte ich lachend und gab ich eine halbe Möhre. Ich putze sie und band sie in der Stallgasse an. "Heute kommt dein Sattler" sagte ich und freute mich endlich die kleine langsam beim erwachsen werden zu zu sehen. Das ganze messen und antätschelt hatte sie nicht gemocht und es fiel ihr schwer ruhig zu bleiben, dennoch war es letztendlich geschafft und der Sattler ermittelte die Werte für die Maße. "Ich rufe sie an sobald die Sachen fertig sind, ich komme dann vorbei und prüfe sie nochmal um eventuelle Änderungen vor zu nehmen" sagte er und verschwand dann. Ich ging mit Phaeleh noch ein wenig spazieren. Sie genoss die Schnee und erfreute sich über das bisschen Gras das sie unter diesem gefunden hatte.
    • Cooper
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      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.
      BY EDDI
    • Samarti
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      Einreiten -- 24.11.2015
      Laut schnaufend versuchte ich, die Füße in den Boden zu stemmen, doch dank des Mannes hinter mir war das gar nicht so einfach, wie es sich anhören mochte. Stattdessen schob Matthew mich unerbittlich weiter vor sich her in Richtung des Badezimmers. Vor knapp einer Viertelstunde hatte er versucht, mich zu wecken. Fünf Minuten später hatte er mir dann gnadenlos die Bettdecke weggezogen, sodass ich vor Schock aufgesprungen war und ihm mit den Fäusten wild auf den Rücken getrommelt hatte. Wir waren in Kanada, der Winter war kalt! Was fiel ihm ein, mir einfach meine Bettdecke wegzuziehen, wenn Minusgrade herrschten?!
      Doch wie sehr ich auch um mich herum strampelte und mich dagegen sträubte, Matthew schaffte es allemal, mich in das Badezimmer zu schieben und dir Tür hinter mir zuzuziehen. Ich seufzte. Jetzt nochmal ins Bett zu gehen hätte eh keinen Sinn. Und ein Blick auf die Digitaluhr, die auf der Fensterbank stand, verriet mir auch, dass ich mich beeilen musste.
      Allein wegen der Tatsache, dass das Fenster sperrangelweit offen stand und somit die kalte Luft nur so in den kleinen Raum strömte, half mir dabei. Die beschlagenen Spiegel und Fensterscheiben ließen mich darauf schließen, dass gerade eben noch jemand geduscht hatte und dementsprechend lüftete, um die warme Luft loszuwerden. Schade, die wäre mir gerade wesentlich lieber gewesen als der kühle Luftzug, der mich ständig erfasste und mir eine Gänsehaut über den gesamten Körper jagte, dass sich meine Härchen nur so aufstellten.
      Mit müdem Blick durchsuchte ich das Badezimmer nach dem Fön, fand ihn dann in der Schublade unterm Waschbecken vor und befreite den Spiegel erst einmal von dem Wasserdampf, der sich dort festgesetzt hatte und mir die Sicht auf mein Spiegelbild versperrte. Vielleicht war das auch besser so.
      Gähnend ließ ich den Fön wieder in die Schublade fallen, was ein lautes Poltern zur Folge hatte, das mich aufschrecken ließ.
      Wach war ich jetzt zumindest.

      Mit zwanzig Minuten Verspätung war ich dann letztendlich auch fertig und wollte mich dann schleunigst auf den Weg zum Flughafen machen, doch mir wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht, denn sowohl mein Wagen, als auch mein Hänger waren wie vom Erdboden verschluckt.
      „Suchst du was?“ Julien, der gerade an mir vorbeilief und meinen mehr als verzweifelten Blick wohl deutlich erkannt hatte, blieb wie angewurzelt stehen und sah mich fragend an.
      Kopfschüttelnd atmete ich tief aus, um jetzt nichts Unüberlegtes zu tun, und musste dann schmunzeln.
      Mein kleines Lachen klang wohl eher, als wäre mir zum Heulen zumute. „Ich muss zum Flughafen, ein Trainingspferd abholen“, erklärte ich und deutete dann auf den Parkplatz, auf dem mein Auto normalerweise stand, „aber wie du siehst …“ Unbeholfen wedelte ich mit den Armen in der Luft herum und stemmte sie dann in die Hüften, als Julien schmunzelte.
      „Was?“ Meine Stimme klang schnippischer als gewollt und die eine hochgezogene Augenbraue sollte auch weniger genervt herüberkommen, aber angesichts der Tatsache, dass da ein Englisches Vollblut auf mich am Flughafen wartete und ich keine Chance hatte, dorthin zu gelangen, war dies wahrscheinlich auch noch gerechtfertigt.
      „Matthew hat sich schon gedacht, dass du es nicht pünktlich schaffst. Er ist vor einer halben Stunde losgefahren.“

      „Hab ich dir eigentlich schon einmal gesagt, dass du der Beste bist?“, begrüßte ich Matthew und fiel ihm erst einmal erleichtert in die Arme, als er aus dem Auto stieg und die Wagentür hinter sich zuknallte. Zu laut, wenn man mich fragte, aber ich hatte gerade andere Sorgen.
      „Nein, hast du nicht. Aber ich weiß es sowieso, also ist das nicht nötig“, erwiderte Matthew nur monoton, aber das leichte Grinsen konnte er vor mir nicht verbergen. „Bitte, gern geschehen.“
      „Ich bin zwar drei oder vier Tode gestorben, als ich gesehen habe, dass Auto und Hänger weg waren, aber das heißt nicht, dass ich dir nicht trotzdem wütend sein konnte, weil du einfach so abgehauen bist.“
      „Einfach so? Du hast dich im Badezimmer eingeschlossen, deshalb konnte ich dir nicht Bescheid sagen. Wenn du die Musik so laut aufdrehst, dass du nichts mehr von außen hörst und dann dabei duschen gehst, was bedeutet, dass du die Musik auch nicht mehr leiser stellen kannst, dann kann ich dir leider auch nicht mehr helfen.“ Genervt verzog Matthew die Lippen zu einem Strich und verengte die Augen. „Ich hätte auch gar nicht losfahren brauchen, dann wäre wahrscheinlich Phaeleh ums Leben gekommen, so hibbelig, wie sie am Flughafen war. Also komm runter.“
      „Mit Phaeleh wäre ich auch fertig geworden, außerdem hat Clark auch Ahnung von Pferden.“
      „Clark arbeitet aber Dienstagmorgens nicht.“
      Kopfschüttelnd entriss ich Matthew den Autoschlüssel und schloss das Auto ab, ehe ich ihn einsteckte. „Danke, du kannst gehen. Ich brauche deine Hilfe hier nicht mehr.“
      „Alles klar. Viel Spaß!“ Man sah dem Mann an, dass er völlig fertig mit den Nerven war. Spätestens, als er sich auf die Lippe biss, um sich weitere Kommentare zu verkneifen, war es offensichtlich. Dennoch machte er auf dem Absatz kehrt und verschwand um die nächste Ecke.

      Die junge Vollblutstute Phaeleh von Cooper schien tatsächlich völlig aufgeregt zu sein. Wäre ich bei dem hitzigen Wortwechsel draußen auch gewesen, wenn ich währenddessen noch im Hänger hätte verweilen müssen. Trotzdem – als ich sie aus dem Hänger führte und sie auf der Rampe stolperte, riss sie überrascht den Kopf hoch und machte einen Satz nach hinten. Sobald sie dann mit allen Vieren sicher auf dem Boden stand, streckte sie ihren Kopf in die Luft und stieß den Atem nur so aus ihren Nüstern aus; ihre laute, stoßartige Atmung hörte man bestimmt noch meilenweit.
      Dennoch sah man dem Vierbeiner bereits an, dass sie nicht unüberlegt handelte. Sie stürmte nicht fort, riss sich nicht von mir los; sie stand unbeweglich neben mir und flehmte lediglich unentwegt. Wahrscheinlich (oder hoffentlich) würde sich zumindest die Aufregung noch legen, bevor wir mit der Arbeit begannen.

      So war es dann auch. Je länger Phaeleh bei uns auf dem Gestüt stand, desto mehr lebte sie sich ein und desto einfacher wurde auch die Arbeit mit ihr. Anfangs hatten wir uns darauf beschränkt, ein wenig Vertrauen zueinander aufzubauen, besonders die Bodenarbeit war dabei mehr als hilfreich gewesen. Gwen hatte es sich auch nicht nehmen lassen, mir unter die Arme zu greifen, denn Matthew verdrehte noch immer nur die Augen, wenn es um die Ausbildung von Phaeleh ging. Er nahm sich vieles einfach viel zu sehr zu Herzen – gut, vielleicht war ich nicht sonderlich nett gewesen, aber langsam wäre es dann auch mal wieder gut.
      Mein Knie schmerzte zwar noch, aber es hielt sich in Grenzen. Das würde mich nicht von der Ausbildung der jungen Stute abhalten können, und das tat es auch nicht. Wenn der Schmerz mich dann mal einholte, biss ich die Zähne zusammen und zog es durch.
      Ich hatte es schon einmal durchgestanden, noch einmal würde ich es dann auch wieder aushalten können. Das Einreiten war ja zum Glück kein Hochleistungssport.
      Trotz des geringen Alters zeigte die Scheckstute außerordentlich gute Balance und bei kleineren Hindernissen auf dem Boden, wie beispielsweise Stangen, die nur locker auf dem Sand in der Reithalle auflagen, kam sie ebenfalls nicht ins Straucheln.

      Das Gewicht des leichten Trainingssattels schien ihr nichts auszumachen. Zwar sah sich Phaeleh verwirrt danach um, als wir den Sattel auf ihren Rücken legten, doch nachdem sie ihn begutachtet und als ungefährlich eingestuft hatte, drehte sie ihren Kopf auch wieder weg und entlastete das Hinterbein.
      Auch, als wir nach und nach immer weiter fortschritten in der Ausbildung und irgendwann den Sattelgurt zuerst locker, dann immer strammer festschnallten, blieb Phaeleh gelassen und zeigte sich ruhig. Natürlich schien sie sich zu wundern, was das eigentlich sollte. Aber da wir die Tipps der Besitzerin der Stute befolgten und darauf achteten, keine hektischen und schnellen Bewegungen in der Gegenwart des angehenden Reitpferdes zu machen, waren noch keine größeren Zwischenfälle eingetreten. Noch war uns Phaeleh nicht entrissen und abgehauen, stattdessen schien sie zwischenzeitlich sogar einfach zu dösen.
      An dem Tag, an dem der Sattelgurt fast vollständig zugezogen wurde, zuckte Phaeleh plötzlich mit dem Kopf und riss ihn laut schnaubend in die Luft. Nervös zuckte sie mit den Ohren, zeigte deutlich, dass sie sich unwohl fühlte und legte die Ohren schließlich an, ehe sie das rechte Vorderbein hochzog und gegen den Sattelgurt treten wollte. Das nahmen wir als Zeichen, diesen wieder etwas lockerer zu halten, bis sie sich beruhigt hatte und es dann noch einmal zu versuchen – gleiches Spiel. Erst, als Phaeleh verstanden hatte, dass der Sattelgurt keine böse Schlange war, die sie auffressen wollte, verhielt sie sich etwas ruhiger.
      Irgendwann hatten wir es so weit geschafft, dass der Sattelgurt nun stramm saß. Dabei hatte Phaeleh nur noch einmal kurz den Kopf zum Sattelgurt gedreht und nachgesehen, was das für ein Ding gewesen war, das sich plötzlich so an ihren Körper legte, dann hatte sich das Spektakel auch erledigt und der Gurt war ein Objekt der Langeweile geworden.
      Nach und nach gewöhnte sich Phaeleh immer mehr an das Gewicht des Sattels auf ihrem Rücken. Der war zwar noch nicht sonderlich schwer, dennoch war es schon eine Umgewöhnung für ein junges Pferd, wenn da auf einmal ein Gewicht, und sei es noch so leicht, auf seinem Rücken lag und einfach nicht verschwand. Die Runden im Round Pen, die wir Phaeleh dann immer wieder mit Sattel auf dem Rücken führten und laufen ließen, interessierten sie jedoch herzlich wenig. Hatte sie sich erst einmal daran gewöhnt, dass der Sattel dort blieb, wo er war, ließ sie den Kopf sinken und lief entspannt neben uns her.

      Selbst die Trense stellte, war das Gebiss einmal im Pferdemaul, kein sonderliches Problem mehr dar. Dieses „Metallding“ ins Maul zu nehmen erschien Phaeleh erst ungeheuerlich und so weigerte sie sich, das Maul zu öffnen und sperrte es stattdessen zu. Mit ein wenig gutem Zureden und einem kleinen Trick war es dann allerdings irgendwann auch wieder geschafft und obwohl Phaeleh ihr Maul nur widerwillig öffnete, nahm sie das Gebiss dann doch noch an. Und als es erst einmal saß, kam sie mit dem fremden Gefühl zwar anfangs nicht so wirklich zurecht, schon bald interessierte es sie aber nicht mehr.

      Der nächste Teil des Einreitens – den wir anstrebten, nachdem wir noch einige Zeit mit der Ausrüstung trainiert hatten – bestand aus dem zusätzlichen Reitergewicht auf dem Rücken des Pferdes.
      Dazu hielt Gwen Phaeleh fest, während ich mich neben ihre Mittelhand stellte und langsam mit den Armen ein bisschen Druck auf den Sattel auf ihrem Rücken ausübte. Verwirrt zuckte die Stute mit den Ohren und drehte ihren Kopf nach hinten, um mich zu beobachten. Ich hingegen konzentrierte mich nur darauf, das Gewicht noch mehr auf den Rücken zu verlagern, je öfter wir übten. Und je öfter wir übten, desto uninteressanter wurde das, was ich da gerade machte.
      Schlussendlich endete es damit, dass ich mich vorsichtig auf den Rücken des Schecken legte und mein Gewicht somit ganz auf Phaelehs Rücken verlagert hatte. Sie schreckte etwas zurück und trat einen Schritt zur Seite, unternahm jedoch keinen Versuch, mich loszuwerden. Nach nur wenigen Sekunden ließ ich mich wieder von ihrem Rücken gleiten und wir gönnten ihr eine kurze Pause, ehe es wieder weitergehen würde.

      Nach einigen Tagen waren wir so weit, dass ich mich auf den Rücken des Vollblutssetzen konnte und sie nichts dagegen hatte. Um Phaeleh nun näherzubringen, was es mit der Hilfengebung und den Befehlen auf sich hatte, nahm Gwen uns zunächst an die Longe.
      So wurde ihr zugleich beigebracht, wie sie auf welche Hilfen reagieren musste.
      Die einfacheren Zügelhilfen waren Phaeleh dank der vorherigen Arbeit mit der Doppellonge sogar schon geläufig, weshalb dies nicht sonderlich viel Anstrengung benötigte, sie damit zu kontrollieren. Im Gegenteil, das Vollblut machte konzentriert mit und versuchte, alles so auszuführen, wie es von ihm verlangt wurde. Ich lächelte leicht, während wir unsere Runden an der Longe drehten und wir kaum noch Stimmkommandos benötigten, bis wir schließlich ganz auf dieses verzichten konnten.

      Wiederum einige Tage später wechselten wir vom Round-Pen auf den Dressurplatz, wo wir schlussendlich auch die Longe entfernten. Gwen stand zwar noch immer in der Mitte des Reitplatzes, doch er hatte keinen Einfluss mehr darauf, was Phaeleh für Kommandos bekam.
      Coopers Stute hatte ausgesprochen schnell Fortschritte gemacht und arbeitete fleißig mit. Die Gewöhnung an die Ausrüstung hatten wir abgeschlossen, ebenso das neue Reitergewicht und das erste Gewöhnen an das „wahre“ Reiten mithilfe der Longe hatten wir ebenfalls hinter uns gebracht. Es lag nun nur noch an mir, das Gelernte bestmöglich umzusetzen und, wenn nötig, Korrekturen vorzunehmen und einige Feinschliffe durchzuführen. Dies stellte sich allerdings als ziemlich simpel heraus, denn Phaeleh schien die Arbeit definitiv Spaß zu machen. Dank der Lernwilligkeit und dem Lerneifer der Stute hatte es keine größeren Zwischenfälle gegeben – zumindest bisher nicht. Stattdessen versuchte Phaeleh stets alles so umzusetzen, wie es von ihr verlangt wurde.
      Auch der Wechsel der Gangarten stellte deshalb kaum noch ein Problem dar. Hin und wieder benötigte Phaeleh zwar einen Moment, doch grundsätzlich funktionierte das schon.
      Deshalb wandten wir uns nun den einfacheren Hufschlagfiguren zu. Dazu zählten besonders der Wechsel durch die halbe, ganze und die Diagonale der Bahn. Anfangs hatte Coopers Pferd einige Koordinationsprobleme bezüglich der Beine, doch auch diese verschwanden nach häufigen Wiederholungen und Hilfestellungen meinerseits, um die Dreieinhalbjährige dabei zu unterstützen.

      Zwar benötigten wir noch einige Trainingseinheiten für den wirklichen Feinschliff und um dazu zu sorgen, dass sich keine Fehler einschlichen, doch war das Ganze erst einmal geschafft, konnte ich auch von Phaeleh behaupten, dass wir sie erfolgreich eingeritten hatten.
      Cooper wusste inzwischen bereits Bescheid und mit der tatkräftigen Hilfe von Gwen verluden wir noch Phaeleh, um die Stute wieder zum Flughafen zu bringen, von wo sie den Rückweg antreten würde. Zwar lag auch Coopers Gestüt in Kanada, doch in einer völlig anderen Ecke und gefühlt am anderen Ende der Welt. Eine knapp dreißigstündige Autofahrt wollte man keinem jungen Pferd zumuten, weshalb wir uns gemeinsam gegen die Autofahrt und für den Flug entschieden hatten.
      Leider würde Matthew mir wohl nicht den Gefallen tun und Phaeleh wieder zum Flughafen bringen, deshalb musste ich das nun alleine tun – dass Clark da war und sich darum kümmern würde, dass Phaeleh wohlbehalten in den Flieger steigen würde, wenn wir erst einmal da waren, schenkte mir dann zumindest noch ein kleines Lächeln nach der anstrengenden Autofahrt.
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    • Cooper
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      Pflegebericht | 06.03.16
      Phaeleh

      Es war soweit. Eleh war eingeritten. Wir hatten die letzten Monate noch viel geübt und sie erstmal noch von der Startbox verschont, und ließen sie die Rennbahn so erkunden. Sie hatte super Zeiten und jeder freute sich schon auf ihr erstes offizielles Rennen. Dennoch war sie wie mein Baby und ich wollte nicht, dass sie zu früh mit diesem Geschehen in Kontakt kommt. Vor allem da ich wusste das sie Angst vor unbekannten Umfeld hatte. Ich war sowieso eine der Rennpferde,Besitzer,Züchter, die das Klischee der Branche, nicht vertritt. Und es war oft genug vorgekommen das dieses Klischee uns im Weg stand, wir dennoch durch unsere Philosophie, einen ganz anderen Eindruck auf die Menschen machten, die den Rennsport als Tierquälerei ansahen. Es war früh am Morgen, um die elf Uhr und ich war mit Phaeleh auf der kleinen Rennbahn. Sie freute sich un tänzelte herum. Unsere kleine Rennbahn war mit Sand bedeckt, den wir erstmal umgraben mussten, um trainieren zu können, denn, er war eingefroren. Bei -10 Grad kein Wunder.
      Nachdem alles vorbereitet war, sitzte ich auf und ritt zur Startbox. Tänzelnd, aufgeregt und etwas misstrauisch ging Eleh an die Sache ran, auch einige buckler und Rückwärtsgänge waren vertreten. Ich blieb standhaft, versuchte aber der jungen Stute die Angst zu nehmen. Als es gar nicht mehr weiter ging, stieg ich ab. Ein Mitarbeiter holte einen Wassereimer und einen kleinen Apfel für Eleh. "Das machst du trotzdem gut" lobte ich sie. Nach der kurzen Pause kam Simon. Ich bat ihn Eleh fest zu Halten, mit dem Gesicht zur Startbox. Was ich tat, war für Simon nicht wirklich nachvollziehbar. Ich stellte mich nämlich selbst hinein. Man konnte Phaeleh's und auch Simons Verwirrung regelrecht spüren. "Na siehst du, das Ding tut dir nix" sagte ich und lachte. Ich Bewegte mich ein wenig darin, schloss die Tür und winkte hinaus. Die Stute schien zu Überlegen und wagte sich sogar einige Schritte, von selbst, nach vorn zu gehen. "Sollen wir es jetzt zusammen versuchen?", lief zu Eleh hin und streichelte ihre rosafarbenen Nüstern. Ich stieg erneut auf und führte sie behutsam an die Startbox. Zögerlich schnupperte sie zuerst an den Rand der grünen Holzbox und wagte dann einige Schritte hinein. Als wir ohne Probleme zwei Minuten darin standen machte Simon die hintere Tür zu. Und dann ging es los. Die Boxentür ging auf und Phaeleh bretterte instinktiv los. So unglaublich wie es auch war, versuchte ich darauf zu konzentrieren wo die Kraft herkam. Ihre Hinterhand war nicht als so Stark, trotzdem war ihre Vorderhand so raumgreifend das sie trotzdem die nötige Beschleunigung bekam. Zudem bemerkte ich das sie unglaublich flink war. Am Ende der kleinen Bahn angekommen trabten wir aus und kamen dann zum Schritt. Ich spürte wie Elehes Blut 'kochte', sie schnaubte stark und ich bemerkte wie sich ihr Bauch hob und absank, gab sich aber elegant und sicher. Beim ausreiten von der Tour erzählte mir Simon wie er das Geschehen sah. "Es war regelrecht unglaublich. Sie hatte noch nie, noch nie so viel von sich gezeigt. Schade das wir die Zeit nicht gestoppt haben. Ähmm...zu ihrer physischen Leistung. Sie hat echt schnelle Beine, also, wirklich, ich kam mit meinen Augen gar nicht Hinterher. Außerdem hat sie eine perfekte Flugphase, aber auch sehr eng. Weiß nicht ob das unbedingt so gut ist" sagte er und zeigte mir einige Bilder. "Hmmm. An sich ist das nicht schlimm, es kann sogar Vorteilhaft wirken. Das Risiko ist einfach höher, das sie über ihre Beine stolpert und dann hinfällt. Aber Eleh ist trittsicher, würde das bei Aszu so sein, wäre ich schon über tausend mal mit ihm über die Bahn gerutscht" lachte ich. Simon nickte, lobte die junge Stute und ging ins Haus um die Einheit zu werten. In der Zwischenzeit machte ich Phaeleh wieder Boxfertig und gab ihr eine Belohungsmassage.

      Nachdem ging ich ebenfalls ins Haus, holte mir einen Melonensaft aus dem Kühlschrank, stieg die Treppen hoch zum Büro und rief @Occulta an.
      Ich berichtete ihr von der tollen Trainingseinheit heute und sagte ihr das ihre Karriere endlich begann.
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    • Cooper
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      Pflegebericht | 24..03.16
      Stutenstall

      Es war schon seit einiger Zeit geplant dass ich mich mal einen Tag komplett um die Pferde in den verschiedenen Ställen widme, und heute war dieser anstrengende, aber sicherlich spaßige Tag da. Simon war hingegen nicht sehr begeistert, er hatte sich vorgenommen mit Eskador eine Runde auf der Rennbahn zu drehen, was er aber mit zu liebe nach Hinten verschob.
      Es war der erste richtig sonnige, aber keineswegs warmer, Tag. Trotzdem genoss ich die Sonnenstrahlen und ich beschloss alle Stuten auf die Weide zu stellen. Jede von ihnen bekam aber eine Decke, angefangen mit Cryfirra, dann Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, Phaeleh, Tabita, Felicita und zuletzt Sekuoia. Die einzige die die neuen 'Kuscheldecken' nicht mochte war Sajé. Sie mochte die Decke gar nicht und versuchte sie mit aller Kraft ab zu streifen. "Jetz hör aber auf!". Mein Ton war harsch. Die Marwaristute bemekte dass, wackelte mit ihren Ohren und schaute mich mit großen Augen an. "Du brauchst mich jetzt nicht so an zu sehen. Auch für dich ist das noch viel zu Kalt, wenn du was länger draußen bist". Man wusste ja nie ob Pferde einen Wortwörtlich verstehen, das tun sie denke ich auch nicht. Dennoch sprach mit trotzdem mit Ihnen, wie, als wären es kleine Kinder. Meiner Meinung nach war das auch richtig so. Simon lachte mich, bevor er noch nicht so viel Kontakt mit Pferden hatte, aus. Mittlerweile weiß aber auch er dass man das einfach so macht. Als alle Stuten weidebereit waren, brachten Simon und ich sie zweiweise auf die Weiden, dort fütterten wir auch Frühstück. "Frühstück ist doch ein gutes Stichwort". Simon nahm mich an die Hand und wir verschwanden ins Haus für's Frühstück. Die Küche war groß und super toll eingerichtet sowie ausgestattet. Rachel stieß noch hinzu und wir genossen eine gemütliche morgendliche Runde. "Oh, ich muss los" sagte Rachel als sie um kurz nach zehn auf die Uhr schaute und verschwand nach dem gemeinsamen aufräumen. Auch Simon und ich machten uns wieder auf den Weg in den Stutennstall und misteten dort alles Boxen aus. Einige der Stuten wie, Sekuoia und Phaeleh setzten wir um auf Späne, da sie sich dauerhaft von Heu voll fraßen und das gute Futter dann nicht aßen. Zudem erneuerten wir den ganzen Boxenplan, Futterplan und die Weidezeiten. Alles hatten wir auf eine Pinnwand gehängt, somit jeder Zugriff auf die Unterlagen hatte. Nach der Prozedur, waren unglaubliche drei Stunden vergangen und die Sonne stand hoch am Himmel.
      Nach einer kleinen verdienten Pause holte ich mit drei Stuten hinunter. Sekuoia, Felicita und Tabita. Alle drei waren sehr angenehme Genossinen und vertrugen sich untereinander außerordentlich gut. Ich machte mich daran die drei zu putzen und zu pflegen. Alle drei bekamen zusätzlich ein schönes Öl für das Fell und auch eine nette Frisur. Dann schickte ich einen Mitarbeiter mit ihnen zum Selbsttrainer. "Eine halbe Stunde für jede reicht heute. Es ist Feiertag" sagte ich humorvoll, was es nach seinem Gesichtausdruck zu Urteilen, nicht so wirkte. Die nächsten waren Sajé und Cryfirra, da Simon mit Smelyalata, Deadly Ambition und Phaeleh zuvor genommen hatte. Ich trauerte ein wenig um die Gesellschaft von Yalata und Eleh, dennoch würde ich sie dann einfach am nächsten Tag mal besuchen. Zudem war ich froh, dass Simon sich eingelebt hatte, das machte mich am glücklichsten. Mit Sajé und Cryfirra machte ich das gleiche wie bei der Dreiertruppe von eben. Die beiden genossen es, nur Cryfirra war nach kurzer Zeit schon genervt und ließ sich keine Frisur mehr machen, was aber auch nicht unbedingt nötig war. Ich sattelte und trenste Sajé und beschloss mit ihr noch einen kleinen schönen Ausritt in den Wald zu machen. Ich sagte Simon bescheid und verschwand dann.
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  • Album:
    |CHH Mares|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    22 Nov. 2015
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    EXIF Data

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    112,6 KB
    Mime Type:
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    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

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  • [​IMG]
    PFS' Phaeleh
    Eleh
    [​IMG]

    Exterior

    Rasse Englisches Vollblut
    Herkunft England
    Geschlecht
    Alter 3,5

    Stockmaß 165cm
    Deckhaar Black Sabino Overo
    Langhaar schwarz/ weiß
    Abzeichen pinkes Maul
    vr [x] | vl []| hr [x] | hl [x]


    [​IMG]

    Interior

    lernwillig | intelligent | temperamentvoll

    Charakter/ nature
    Phaeleh hat eine hohe Intelligenzstufe und gibt sich bei allem
    was sie macht gelassen und überlegt, jedoch erschickt sie leicht.
    Die schwarze Overo Stute ist hoch sensibel,
    kann aber auch anders und zeigt dabei großes Temperament
    .

    Beschreibung/ description
    Phaeleh ist sehr menschenbezogen und mag allgemein Aufmerksamkeit.
    Ihre GGA sind schwungvoll und sie ist stets leistungsbereit und Lernwillig.


    Sozialverhalten/ social behavior

    1 (schwierig)-5 (unproblematisch) points
    herd [5] | conspecific [4] | towards humans [5]

    Problematiken/ Ängste


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    Breed Information

    Gekört []
    Nachkommen
    Gencode

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR Occulta
    Ersteller Occulta
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀ Painting Shadows
    von
    aus der


    von♂ Cantastor

    von Cantaract
    aus der Belinda

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Rennen | Distanz | Dressur
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Dressur E A L M S S* S** S***

    Rennen E A L M S S* S** S***

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    Grinds & Successes

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    378 Galopprennen | 444 Galopprennen | 458 Galopprennen | 502 Galopprennen

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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Rittigkeit [4] | Gelassenheit [4]
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [5]
    Satteln [5]
    Führen [4]
    Putzen [4]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [5]
    Schmiedefromm [4]

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    Health Condition
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    (TA + HS) Verzeichnis

    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung:

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