Gwen

PFS' Disparo de Fiasco

Criollo ♂

PFS' Disparo de Fiasco
Gwen, 10 Mai 2017
peachyes, Zaii, Cooper und 2 anderen gefällt das.
    • Gwen
      Pflegebericht 28.02.2018 - Eisiger Sturm

      Der letzte Tag des Februars begrüßte uns schon morgens mit einer Eiseskälte, die jedem durch die Glieder fuhr. Fast alle Pferde hatten wir heute Morgen eingedeckt, auch wenn ihnen sonst das Winterfell genügte. Es war zudem den ganzen Tag über bedeckt und es schneite ab und an auch.
      Doch gegen 15 Uhr zog es sich stark zu und ein mächtiger Wind kam auf. Ciaran und ich saßen gerade im Büro und waren eigentlich mit der Planung der kommenden Turniersaison beschäftigt, als wir den starken Wind um das Haus pfeifen hörten.
      Sowohl die beiden Hunde, als auch Katze Ivy, hatten sich heute gar nicht großartig aus dem Haus gewagt und so sprangen wir jetzt auch schnell auf, um unsere Schützlinge in den Stall zu holen. Bei so vielen Pferden dauerte das meistens doch ein Weilchen und dementsprechend war nun Eile geboten.
      Ciaran kümmerte sich zuerst um die Stuten, während ich unsere Jüngsten in den Stall holte. Dort begann ich bei den beiden Hengstfohlen Ohnegleichen und Prismatic. Unsere beiden Nachwuchsponys machten sich wirklich schon gut und waren hinsichtlich des Führens sehr unproblematisch. Auch Stolen Dance und PFS' Disparo de Fiasco hatten eine gute Fohlenschule genossen und kamen mit rein.
      Eventuell lag es auch an dem Futter, was in den Boxen auf die Pferde wartete, aber man redete sich als Besitzer ja gerne was ein. Hollybrook's Arce musste ich in der Box dann erst einmal abdecken. Die junge Stute begann schnell zu frieren und so hatte auch sie heute ihre Weidedecke aufbekommen.
      Die Jüngsten standen dementsprechend bereits alle im Stall, so dass ich mich um die Pferde kümmerte, die Ciaran hineinbrachte, während sich draußen das Wetter immer mehr verschlechterte. Ich deckte die Pferde entweder ab oder um, je nachdem wie der Gemütszustand der Vierbeiner war.
      In der Box brauchten sie eigentlich keine Decken, aber da die Temperaturen gerade in den Keller schossen, ging ich lieber auf Nummer sicher. Kurz vor dem Frühling brauchte mir kein Pferd krank werden. Bei den Hengsten Neelix und Kedves sah es aber gut aus. Die beiden waren auch nicht geschoren und konnten so ihren dicken Winterpelz nutzen.
      Sinfonie hingegen wechselte ich die Weidedecke gegen eine dünnere Stalldecke. Sie stand eh relativ weit vorne im Stall und war doch etwas mäkelig, wenn es um Luftzug ging. Bei Ensnare the Sun legte ich auch lieber noch eine Stalldecke auf, denn die Stute war noch nicht gar so lange in Kanada und hatte uns vor allem erst im Winter beehrt, so dass sie keine Chance auf ein dickes Winterfell bekommen hatte.
      Back To Business und Dead Memories waren hingegen hartgesottene Reitponys und konnten ohne Decke stehen. Die beiden widmeten sich bereits zufrieden ihrem Heu. Generell ging das schlechte Wetter den Pferden eher am Allerwertesten vorbei. Inzwischen hatte sich draußen hingegen ein ziemlicher Schneesturm zusammengetan, so dass Ciaran und ich alles noch einmal überprüften und sicher verschlossen, ehe auch wir uns ins Warme verzogen.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.03.2018 - Turnierplanungen

      Obwohl sich Kanada gefühlt noch im tiefsten Winter befand, saßen Ciaran und ich beisammen und nutzten die letzte Kälte für die Planung der kommenden Turniersaison. 2018 stand wieder sehr viel Neues auf dem Plan und spätestens im April sollte es dann endlich wieder losgehen. Und nebenher durfte auch gerne der Frühling endlich mal bei uns einkehren.
      Doch nun widmete ich mich dem Plan, der vor uns lag und noch ziemlich leer aussah. Unsere Standard-Sportpferde würden wie jedes Jahr regulär auf festen und vor allem größeren Events vertreten sein. Es war immer gut, sich dort als Trainer und Züchter zu zeigen. Außerdem wurden so die Pferde bekannt und das schadete auch nie.
      Doch von größerem Interesse waren unsere Turnierneulinge. So beispielsweise Sinfonie, oder Ensnare the Sun, aber auch Pinero und Smoke Cream. Die beiden letzteren würden aufgrund ihrer Ausbildung noch auf Sparflamme laufen. Sie durften erst einmal in aller Ruhe die Abläufe kennenlernen, ehe es ernst werden würde.
      Für unsere Paintstute hingegen visierte ich bereits eine eventuelle Prämierung an, doch vorher würde sie gute Resultate bei den Turnieren bringen müssen. Außerdem liefen wie immer die beiden deutschen Reitponys Back To Business und Dead Memories auf den Turnieren mit. Und damit es auch was für Ciaran gab, standen Kedves und Fagy wie immer auf dem Plan.
      Er liebte die Furiosos und war ganz vernarrt in sie. Aber auch Ceredwen war stets auf Turnieren an seiner Seite. Ich widmete meine freien Wochenenden da ja lieber den Sportponys wie Neelix oder Altair. Das war mehr meine Welt, aber das war ja auch gut so. So glichen wir uns perfekt aus.
      Für die Jüngsten stand dieses Jahr nichts auf dem Plan. Ganz eventuell und wenn es wirklich gut passen sollte, könnte man die Kleinsten auf Fohlenschauen vorstellen, doch zugegebenermaßen hielt ich davon nicht besonders viel und den Stress war das Ganze dann auch nicht wert.
      Also widmeten wir uns nach der Planung lieber noch den eventuellen Sommerweiden für die Jungspunde. Aktuell empfand ich alle eigentlich noch als zu jung und so richtig aufgetan hatte sich in der näheren Umgebung auch noch keine Möglichkeit. Außerdem war unser Kindergarten groß genug, dass wir selbst die Spielgefährten bereitstellen konnten. Das war kein Problem und für den Notfall hatte man auch gute Nachbarn.
      So waren Ciaran und ich letztendlich doch schneller mit den Planungen fertig als gedacht. Und ich freute mich schon auf die wärmeren und grüneren Tage! Man jammerte ja doch gerne über die Wärme, aber ewig Winter und Schnee war dann auch nicht so schön. Und im Gegensatz zu Deutschland hatte man hier in Kanada einen herrlichen Sommer, bei welchem es selten zu warm wurde. Und wenn doch, dann kühlte es über Nacht zumindest gut wieder ab.
      Auf unserem Plan stand nun nur noch die Besprechung der kommenden WHT Events an. Für April war der Osterwanderritt geplant, bei welchem Ciaran und ich eine kleine Gruppe an Reitern durch die kanadische Wildnis begleiten würden. Im Mai wäre dann ein Jungpferdetreffen an der Reihe. Ich war sehr gespannt auf die Resonanz der beiden Events, hatte aber bisher meine Zweifel, dass die Teilnehmerzahlen besonders groß sein würden.
      Aktuell war das Interesse für solche Veranstaltungen doch eher gering. Aber eventuell wurde ich ja dieses Jahr doch noch überrascht. Zumindest hielt die regelmäßige Teilnahme für einige bekannte Gesichter zu Ende des Jahres eine Überraschung bereit, denn Ciaran und ich hatten entschieden, dass Treue schließlich belohnt werden müsse.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.05.2018 - Nachwuchs

      Während einige unserer Sportpferde täglich gearbeitet wurden, genoss unser Nachwuchs sein Kinderdasein in vollen Zügen. Ich sah keinen Sinn dahinter, die jungen Pferde schon von Anfang an zu bedrängen. Natürlich mussten allesamt die Grundlagen im Umgang beherrschen, allein schon, um in den Stallalltag integriert zu werden.
      Aber ansonsten lebten sie zufrieden auf der Wiese und schlugen sich die Bäuche voll. Heute schaute ich nur mal fix bei den beiden Mädels vorbei. Hollybrook's Arce und Nuriya teilten sich eine kleinere Waldweide und sollten dieses Jahr wieder in die große Stutenherde integriert werden.
      Als ich die Weide betrat, kamen beide sofort freudig angetrabt. Sie liebten natürlich die Abwechslung und zu zweit wurde ihnen schnell langweilig. Deshalb wurde es auch dringend Zeit für den Umzug. Aber ich wollte sie Stück für Stück daran gewöhnen, so dass sie dann endgültig im August in die neue Herde integriert wären.
      Ähnlich war es bei den Hengstfohlen. Auch die würden schon bald umziehen. Ein wenig Sorge machten mir die Jüngsten. Prismatic und PFS' Disparo de Fiasco. Aber ich wollte sie ungern alleine zu zweit halten, wenn ihre Kumpels bereits umzogen. Zu viert würden die Kleinen es in der großen Herde leichter haben und sich besser integrieren.
      Auch sie sollten dann im August endgültig wechseln. So hatten wir noch gut zwei Monate Zeit, in der erstmal einzelne Großpferde dazugestellt werden würden und die Fohlen dann auf die Nachbarweiden zogen, bis sie dann endgültig in die Herde kamen.
      Ich machte mir da aber keinen Stress, außer dass es ab August sehr praktisch wurde, denn die Großen erzogen immer automatisch die Kleinen. Ich war schon sehr gespannt auf eventuelle neue Konstellationen. Doch für heute ließ ich die Kleinen erstmal wieder in Ruhe.
    • Gwen
      Pflegebericht 29.06.2018 - Eine langjährige Freundin

      „Amber!“, quietschte ich fröhlich und fiel meiner Freundin die Arme. Hätte ich sie nicht so fest gedrückt, wäre sie wohl rücklinks über ihren Koffer nach hinten umgekippt. Es war lange her, dass ich meine alte Schulfreundin gesehen hatte, umso mehr freute ich mich, dass sie für zwei Tage auf der Ranch zu Besuch war, ehe es für sie weiter zu ihren Eltern gehen würde.
      Nach unserem Schulabschluss war sie weit weg an eine anerkannte Ballettschule gezogen. Inzwischen hatte sie ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen und eine Anstellung beim Staatsballett bekommen. So richtig fassen konnte ich das immer noch nicht und dagegen sah mein simples Studium richtig lahm aus.
      „Ach Gwen, es ist so schön mal wieder hier zu sein! Aber es hat sich ja doch einiges verändert“, neugierig musterte sie die Ranch. Auf dem Weg in ihr Gästezimmer tauschten wir erste Neuigkeiten aus und während Amber sich etwas frisch machte, machte ich für uns Eistee und Obst bereit, so dass wir uns direkt danach auf die Terrasse legen und plappern konnten.
      „Ich war schon immer neidisch auf dieses Haus und diesen See!“, meinte Amber lachend und deutete neidisch auf den See direkt vor der Terrasse. Dank guter Pflege eignete er sich wunderbar als Badesee und war somit viel besser als jeder Pool. Wie ich hörte, ging es Amber aber auch nicht schlecht.
      Wir redeten über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft und kamen gar nicht zum Ende – bis Ciaran uns einfach unterbrach. „Ich störe ja die tiefgründigen Frauengespräche ungern, aber 26 Pferde alleine sind dann doch etwas anstrengend. Hallo übrigens“, meinte er knapp und lehnte sich mit verschränkten Armen an den Rahmen der Terrassentür.
      „Ja schon gut, ich kümmere mich dann um die Jungpferde und füttere!“, meinte ich knapp und mit einer halbherzigen Handbewegung war das Thema für mich beendet. Ciaran verschwand seufzend und begann anscheinend schon einmal, die ersten Pferde in den Stall zu bringen. Irritiert schaute ich auf die Uhr und war entsetzt, als ich sah, dass es bereits nach 20 Uhr war.
      „Wir sollten tatsächlich los!“, meinte ich etwas gestresst und half Amber auf die Beine. Sie kam nur zu gerne mit zu den Fohlen, denn sie liebte Pferde. Aber aufgrund ihrer anderen Leidenschaft hatte sie schon früh mit der Reiterei abgeschlossen. Für jemanden, dessen Körper sein ein und alles war, war dieser Sport zu risikoreich.
      „Sag mal, wer war denn dieser scharfe Kerl, der auf deinem Hof rumläuft?“, meinte Amber grinsend und boxte mich in die Seite. Etwas irritiert blickte ich sie an und es dauerte einige Momente, bis ich verstand, dass sie Ciaran meinte. Und noch länger, bis ich bemerkte, dass sie Ciaran noch nie kennengelernt hatte.
      „Oh sorry! Das ist Ciaran. Er ist seit 2016 mit dabei und unser hauseigener Trainer und fast Mitbesitzer“, meinte ich knapp und bemerkte den Blick von Amber mehr. „Was? Und mehr nicht? Du wohnst seit zwei Jahren mit ihm zusammen und er ist nur Trainer?“, sprach sie vorwurfsvoll und ich blickte sie entsetzt an. „Ciaran und ich? Oh Amber, ich bitte dich, du kennst mich!“, meinte ich lachend und reichte ihr drei Stricke.
      „Ja eben drum, ich kenne dich!“, genervt verdrehte ich die Augen und pfiff einmal, um die Fohlen auf uns aufmerksam zu machen. Mit dieser Geste war das Gespräch für mich beendet und ich widmete mich den Pferden. Ich hörte Amber ein letztes Mal seufzen, ehe sie die mitgebrachten Möhren an die gierigen Mäuler verteilte.
      „Oh Gott, ich weiß gar nicht, wen ich am süßesten finden soll! Ich mag ja den hier – oh und das hier!“, meinte sie begeisterte und zeigte erst auf Ohnegleichen und dann auf Prismatic. Ich musste ja etwas lachen, dass die beiden Junghengste sogar meine Freundin, die kaum was mit Pferden am Hut hatte, als erstes um den Finger wickelten.
      Da die Fohlen problemlos waren, ließ ich Amber die beiden Stuten Nuriya und Hollybrook’s Arce führen, während ich die vier Hengstfohlen nahm. Zum Palomino und Braunen kamen also noch Stolen Dance und PFS‘ Disparo de Fiasco hinzu.
      Die Fohlen kannten den Weg und trotteten brav neben uns her. Im Stall wies ich Amber zu den richtigen Boxen und entließ dann auch die Hengstfohlen in ihre Boxen. Danach machten wir uns auf den Weg in die Futterkammer, wo Ciaran bereits mit den gesamten Schüsseln der Stuten und Hengste fertig war und sie auf eine Schubkarre lud, um sie zu verteilen.
      Aufgrund der Hitze packten wir das Futter nicht mehr schon nach der Stallarbeit in die Tröge, sondern machten es extra abends fertig. So hatten wir zwar etwas mehr Arbeit, aber sonst freute sich allerlei Getier über das Futter.
      Gemeinsam mit Amber kümmerte ich mich um die sechs Schüsseln der Fohlen und dann fütterten wir auch sie noch. Kurz darauf war der gesamte Stall versorgt und fertig. „Ich vermisse die helle Tinkerstute“, meinte Amber und schaute sich im Stall um. Ich wusste sofort wen sie meinte und kurz versetzte es mir einen Stich im Herzen.
      Auch ich vermisste unsere vergangenen Pferde des Öfteren. Magic war Ambers Lieblingspferd gewesen, dank der Stute hatte ich meine Freundin auch häufig doch zu einem Ausritt überreden können. „Hm, vielleicht kann ich dich auch ohne sie zu einem Ausritt morgen überreden? Ich habe da dennoch einige super liebe Kandidaten!“, meinte ich fröhlich und obwohl Amber noch schwankte, war ich mir sicher, dass wir morgen ausreiten würden.
    • Gwen
      Pflegebericht 21.07.2018 - Aus Fohlen werden Jungpferde

      Heute wollte ich meine Zeit mal den Ältesten unter unseren Kleinen widmen. Ich vertrat die Meinung, dass Pferde ruhig so lang wie möglich Kind sein durften, doch irgendwann war auch diese Zeit herum. Ich freute mich persönlich auch darauf, denn dann begann so langsam ein neuer Lebensabschnitt. Unsere sechs Jüngsten waren davon noch weit entfernt, aber zumindest Nuriya, Hollybrook's Arce und Ohnegleichen wuchsen langsam zu Jungpferden heran.
      Nuriya hatte im Mai ihren dritten Geburtstag gefeiert und so man sah, dass aus dem Fohlen eine Stute wurde. Deshalb veränderte ich auch allmählich ihren Trainingsplan. Für die Fohlen stand immer nur Betüddeln und die Grundlagen auf dem Plan, doch mit drei Jahren sollte Nuriya so allmählich auf das nächste Jahr vorbereitet werden. Richtig beginnen würden wir damit erst ab dem Herbst, so dass sie den Sommer noch einmal ausspannen durfte, dennoch machte Vorarbeit das darauffolgende einfacher.
      So lernte Nuriya nun schon allmählich Longiergurte und Kappzäume kennen. Ich hatte sie ihr bereits hier und da mal aufgelegt und heute wollte ich so eine Runde spazieren gehen. Also holte ich Nuriya von der Weide, putzte sie in aller Ruhe und legte ihr dann eine schmal geschnittene Springschabracke auf, denn alles andere hätte auf ihr wie eine Decke gewirkt. Danach folgte der Longiergurt und dann bekam sie den Kappzaum auf. Zur Sicherheit nahm ich mir noch ein Halfter mit, ehe ich einen längeren Strick in den Kappzaum klinkte und es losgehen konnte.
      Zu Beginn hatte Nuriya sehr schüchtern auf das Gefühl auf dem Nasenrücken reagiert, inzwischen schien sie sich schon sichtlich damit wohlzufühlen. Auch der Longiergurt machte ihr kaum noch etwas aus und so gingen wir wie selbstverständlich eine schöne Runde spazieren. Wieder am Stall machte ich alles ab und spritzte dann Nuriya die Beine ab. Bei den Temperaturen waren alle Pferde über eine kleine Abkühlung dankbar.
      Sie bekam zur Belohnung noch ein paar Möhren, ehe sie auch schon wieder zurück auf die Weide durfte. Danach war Arce an der Reihe. Sie betüddelte ich heute nur ein wenig. Ich putzte sie gründlich, kümmerte mich um Langhaar und Hufe und ging dann hinaus zum Waschplatz. Im Gegensatz zu den anderen schien Arce noch sehr viel Respekt vor dem Wasserschlauch zu haben, deshalb gewöhnten wir sie allmählich danach.
      Nach und nach hatte sie auch die Angst verloren und akzeptierte ihn schon ganz gut. Heute spritzte ich ihr zum ersten Mal die Hufe ab und durfte dann auch bis zu den Sprunggelenken abspritzen, natürlich noch mit möglichst wenig Wasserdruck, aber immerhin. Nebenher lobte ich Arce immer ausgiebig und machte dann auch recht schnell wieder Schluss, man musste es ja nicht übertreiben.
      Als letzter im Bunde war Ohnegleichen an der Reihe. Er war im Vergleich zu den anderen Fohlen sehr langweilig, denn man konnte ihn mit nichts schocken. Von Anfang an hatte er Putzen und Abspritzen toll gefunden, er machte alle Führübungen einwandfrei mit, war teilweise schon weiter als so manch anderer und auch Schrecktraining war ein Witz für ihn.
      Deshalb gingen wir heute auch nur entspannt eine Runde spazieren. Ich plante, die drei ältesten bald als Handpferde mal mit ins Gelände zu nehmen. Gerade mit Altair war das immer sehr entspannt, der war für alle immer der absolute Ruhepol und selbst das unsicherste Pferd war neben ihm die Ruhe selbst. So würden die drei auch mehr ausgelastet werden.
      Für Ohnegleichen ging es dann wieder hinaus auf die Weide und ich gönnte mir erst einmal eine Mittagspause. Die restlichen Fohlen hatten heute frei. Ciaran hatte gestern Prismatic und Stolen Dance bespaßt und morgen wäre dann mal wieder PFS' Disparo an der Reihe. Da die Jüngsten aber eh nicht so den Trainingsplan hatten und wir zu zweit mit den Großen genug zu tun hatten, genossen die Fohlen in aller Ruhe ihren Sommer auf den Weiden.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.08.2018 - Beschäftigung?

      Jungpferde waren manchmal Segen und Fluch zugleich. Zum einen sowieso wegen ihrer renitenten Phasen, dann aber auch, weil man manchmal nicht wusste, was man mit ihnen machen sollte. Natürlich gab es vieles: Fohlen ABC, Schrecktraining, Spazieren, Betüddeln. Aber ganz ehrlich? Irgendwann hatte man die Palette durch und für die Jungpferde war nichts mehr neu.
      Und dann wollte man sie ja auch noch Pferd sein lassen. Sie sollten sich entwickeln können und wachsen dürfen. Aber den ganzen Sommer nur auf der Weide war eben auch nicht das Wahre, vor allem, wenn sie Beschäftigung gewohnt waren und sie teilweise sogar einforderten.
      Also rafften Ciaran und ich uns heute noch auf (bei den momentanen Temperaturen war das halt schon hart) und wollten vier unserer sechs Schützlinge betüddeln. Ich schnappte mir Hollybrook's Arce und Nuriya, während Ciaran sich Prismatic und PFS' Disparo de Fiasco nahm. Wir putzten die vier in Ruhe und dann gingen wir ein Ründchen spazieren. Dabei schlugen wir uns durchs Unterholz, dümpelten ein wenig um den See herum, die Pferde durften plantschen und ein wenig grasen und dann ging es auch schon wieder zurück. Wie immer begleitet wurden wir von Shiva und Clyde.
      Das war ganz günstig, denn so gewöhnten sich die Jungpferde direkt an die Hunde und man konnte die ständigen Begleiter problemlos auch später in Ausritte integrieren. Für jedes Pferd gab es abschließend noch eine Möhre und dann entließen wir unsere halbwüchsigen Chaoten wieder auf die Weiden.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.10.2018 - Wintervorbereitungen

      Viel hatte sich bei uns verändert. Gerne dachte ich an meine Anfangszeit hier in Kanada zurück, als meine Mutter entschied, es wäre Zeit, Deutschland zu verlassen. Wie wir diese Ranch übernahmen und lange Zeit nur drei Pferde hatten. Es war eine tolle Zeit gewesen und immer mal vermisste ich sie. Ich musste auch schmunzeln, wenn ich daran dachte, was uns Ohnezahn zu Beginn zum Beispiel für Probleme gemacht hatte.
      Wie oft war mein kleiner Lieblingshengst verschwunden, teilweise in den stürmischsten Winter. Oder wie hatte er meine Mutter in den Wahnsinn getrieben, weil er sich partout nicht von ihr auf die Weide bringen lassen wollte. Dann dachte man natürlich auch an die anderen Pferde zurück. Einmalige Pferde, die uns aber teilweise wieder verlassen hatten. Zu den meisten neuen Besitzern hatte ich Kontakt und oftmals war es kein Problem, die Vierbeiner ausfindig zu machen.
      Und nun hatten wir einen gefüllten Stall, oftmals noch Berittpferde da. Ich war oft unterwegs, entweder mit unseren Vierbeinern oder bei anderen. Erst war Ciaran gekommen und nun waren wir tatsächlich schon zu viert. Hazel und Celeste hatte ich schneller ins Herz geschlossen als es mir lieb war. Normalerweise war ich nicht der sozialste Mensch und mein kleiner, aber feiner Freundeskreis hier in Kanada reichte mir vollkommen.
      Die beiden Mädels waren aber so herzlich und engagiert, man konnte sie nur mögen. Elena hatte mir auch schon Celeste streitig machen wollen und das tatsächlich aufgrund ihres Geschmackes. Celeste liebte Reiteroutfits, bald noch mehr als Pferdeoutfits und damit war sie bei Elena goldrichtig. Und dementsprechend hatte Elena sich auch schon sehr beschwert. „Nathan und Colin interessieren sich nicht für ihre Kleidung, das ist so schrecklich!“, jammerte sie uns nun immer öfter die Ohren voll.
      Hazel hielt noch weniger von passender Kleidung als ich. Kurzerhand hatten wir sie also ein wenig eingekleidet. Weniger als Kritik an ihrem Kleidungsstil, sondern mehr an der Haltbarkeit ihrer Sachen. Sie hatte sich auch tapfer gesträubt, vor allem, weil ich entschieden hatte es zu übernehmen, da sie es für mich beziehungsweise ihren Beruf benötigt.
      Wenn man nun aber täglich mehrere Pferde ritt und bei jedem Wetter einige Stunden draußen war, hielten günstige Chaps und Reitklamotten leider keine zwei Wochen aus. Elena war natürlich sofort zur Tat geschritten und hatte uns bestens versorgt. Außerdem war ich den Kompromiss eingegangen, dass Hazel zunächst nur ein Reitstiefelpaar bekam.
      Geplant war einmal Springen und einmal Dressur gewesen, aber da war Hazel förmlich in Panik ausgebrochen. Also hatte Elena uns ein tolles Mittelding gesucht und alle waren glücklich. Inzwischen war sie mehr als glücklich und dankbar für unsere Entscheidungen. Besonders jetzt, wo doch langsam der Herbst deutlich machte, dass Schluss war mit dem Sommer.
      Dementsprechend wurde auch auf der Ranch allmählich umstrukturiert. Bisher zeigte sich der Herbst mehr als dankbar, er war sonnig und trocken. Doch ich war mir sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern würde, bis es regnete und eigentlich war das auch wirklich von Nöten.
      Also bezogen wir nun allmählich die Winterweiden und ließen die vorherigen Weiden sich ausruhen. Nur zu gerne halfen mir Shiva und Clyde bei den Kontrollgängen der Zäune und Weiden. Mittlerweile war Clyde von der Schulterhöhe her ein gutes Stück größer als Shiva, auch wenn er die schwarze Labradorhündin nie in der Masse übertreffen würde.
      Er war zumindest wesentlich aktiver und ich war dankbar, dass ich ihn von Anfang an als Reitbegleithund ausgebildet hatte, ohne die Ausritte wüsste ich ihn sonst zeitlich gar nicht auszulasten. Wobei wir tatsächlich auch viel in Richtung Frisbee und Agility machten. Ich liebte ja diese Hundesportarten und Clyde war ideal dafür. Nur manchmal fehlte mir neben der Ranch eben die Zeit dafür.
      Für was aber immer Zeit war, waren die regelmäßigen Besuche bei seiner Schwester Bonnie. Es war ein kurzer Weg bis zu Elisa und außerdem mussten wir dringend unsere Freundschaften wieder mehr pflegen. Clyde und Bonnie hatten schon immer eine innige Beziehung und war eine Freude, den beiden beim Spielen zuzuschauen.
      Heute war für das alles aber keine Zeit, denn das Wochenende war fest eingeplant für die Wintervorbereitungen. Die Wasserleitungen mussten nun doch mal wieder neu gedämmt werden, was immer eine ätzende Arbeit war. Außerdem brauchten wir wieder Feuerholz. Zwar war es nur bedingt notwendig, aber im Haus und im Reiterstübchen machte es einfach ein ganz anderes Feeling.
      Während also Ciaran und Hazel die Leitungen übernahmen, kümmerten Celeste und ich uns ums Feuerholz. Was beide Mädels einwandfrei konnten, war mit anpacken. Inzwischen war ich auch echt glücklich, den Schritt gewagt zu haben und das Team zu vergrößern. Und mit den beiden hatten wir auch einen wirklichen Glückstreffer gehabt.
      Neben diesen Arbeiten stand auch der jährliche Herbstputz an. In meiner Krankenzeit im September hatte das Team den Großteil schon übernommen, dennoch mussten hier und da noch ein paar Neuerungen erledigt werden. Ebenso gab es, wie jedes Jahr, hier und da bei den Zäunen Verbesserungsarbeiten, aber wir waren schneller fertig als gedacht.
      Die Pferdedecken waren alle überprüft, intakt und neu imprägniert. Ciaran hatte direkt nochmal Halle und Reitplatz abgezogen und außerdem hatten wir den Reitplatzzaun und die Stalltüren neu gestrichen. Sechs Jahre sah man ihnen eben doch irgendwann an und wenn man jedes Jahr ein bisschen was machte, ließ sich alles wunderbar intakt halten.
      So war alles für den Winter bereit. Wir erhielten noch eine letzte Heu- und Strohlieferung und dann würden wir auch da gut über den Winter kommen. Um die neue Futterlieferung kümmerte sich Ciaran, der sich die Zeit nahm und nach Dauphin rüberfuhr, um die Säcke zu holen.
      Dieses Jahr war er sowieso sehr motiviert gewesen. Er wohnte ja schon seit zwei Jahren mit auf der Ranch und hatte auch einiges im Haus gemacht. Ich musste zugeben, damit hatte ich mich nie wirklich beschäftigt, ich hatte es einfach von meiner Familie übernommen.
      Er hatte aber hier und da einige Sachen erneuert und uns auch zwei schöne Gästezimmer eingerichtet. Theoretisch schien es, wären das eher Aufgaben für mich gewesen, aber wie es nun einmal war, hatte ich eben nicht für alles Zeit und war umso dankbarer, wenn alle so hilfsbereit anpackten.
      Dementsprechend lud ich auch diesen Sonntagabend mal wieder Hazel und Celeste zum Abendessen ein. Erst gab es gemeinsames Essen und danach verkrochen wir uns ins Wohnzimmer vor den gemütlichen Kamin und schauten noch einen Film. Jeder brachte eine Kleinigkeit zu Knabbern mit, ich besorgte die Getränke und schon hatte man einen geselligen Filmeabend.
      Ab und an konnten mich die anderen auch zu Gesellschaftsspielen überreden und das waren einfach wirklich schöne Abende, wenn wir zu viert dort saßen, Clyde mal wieder versuchte, überall was Essbares zu klauen, Shiva sich gemütlich an die Füße von Ciaran platzierte, sich kraulen ließ und Ivy ihren Lieblingsschlafplatz auf dem Kaminsims einnahm. Schon letztes Jahr hatte ich unserer grauen Katze dort ein Kissen platziert und für sie gab es keinen tolleren Platz.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.12.2018 - Altes Jahr

      Es war der letzte Tag des Jahres. Hier in Kanada mussten wir uns wenig Gedanken um die Pferde um diese Zeit des Jahres machen. Wir lagen so abgeschieden, dass sowieso nichts in der Nähe war, was sie hätte aufregen können. Stattdessen waren der 31.12. und der 01.01. für uns vollkommen normale Tage und wir gingen unseren Routine nach. Unsere beiden Mädchen Hazel und Celeste hatte ich auch über den Jahreswechsel noch frei gegeben, sie konnten dann ab dem 02. Januar wieder anfangen zu arbeiten. Die Woche Pause hielten unsere Pferde gut aus und Ciaran und ich schafften es trotzdem, alle zu bewegen.
      Wir waren viel im Gelände unterwegs gewesen, denn der Schnee und das schöne Wetter lud einfach dazu ein. Heute hatten wir auch einen Altjahresritt gemacht. Ich war Altair geritten und hatte Ohnegleichen als Handpferd gehabt und Ciaran hatte sich auf Neelix geschwungen und Stolen Dance als Handpferd genommen. Inzwischen war der halbwüchsige Trakehner ja schon fast so groß wie der Lewitzer und es hatte äußerst amüsant ausgesehen. Wir gingen allein deshalb täglich hinaus, weil man so gut die Jungpferde bewegen konnte. Besonders bei den Jüngsten war es immer ganz dankbar. Mit Prismatic, PFS' Disparo de Fiasco und Stolen Dance konnte man noch nicht so viel machen, aber so waren auch sie ein paar Mal die Woche beschäftigt.
      Nuriya longierten wir hingegen bereits zweimal die Woche, für sie wurde es so langsam ernst, denn kommendes Frühjahr wollte ich sie dann gerne anreiten, also mussten wir jetzt mit der Vorbereitung beginnen. Ähnliches würde Ohnegleichen bevorstehen und wir waren sehr gespannt, wie sich die beiden Nachkommen aus eigener Zucht so machen würden. Seitdem wir zwei neue Reiter hatten, gingen wir auch wieder vermehrt auf Turniere. Momentan starteten Hazel und Celeste mit unseren alten Hasen, damit sie selbst erst einmal Routine bekamen.
      Denen tat diese Abwechslung aber gut, denn Ciaran und ich fokussierten uns eher auf die Youngster und angehenden Anwärter. Dieses Jahr hatten wir auch insgesamt drei neue Pferde in den Stall bekommen. Im Januar 2018 war Ensnare the Sun gekommen, die schicke Paintstute, welche aktuell auf Schleifenjagd war, denn nächstes Jahr wollte ich sie zur Zucht zulassen. Außerdem neu waren Khadir und Aspantau. Ein Schimmel und ein Rappe. Khadir hatte sich inzwischen gut gemacht und wir konnten die reiterlichen Defizite schnell ausgleichen. Aspantau hingegen hatte noch etwas Zeit und würde erst nächstes Jahr dann eingeritten werden.
      Und zu guter Letzt war da noch Panino. Der nun dritte Tigerschecke in unserem Stall und mein kleiner Liebling. Er hatte sich schnell als ein tolles Pferd gemausert und machte bei der Arbeit einfach nur Spaß. Momentan waren wir vermehrt mit Pinero und Sun auf Turnieren unterwegs, aber er wäre ab der nächsten Saison auch aktiver mit dabei. Und sonst gab es eben unsere altbekannten Pferde.
      Hazel und Celeste hatten jeweils momentan zwei Turnierpferde. Zum einen die beiden Hengste Neelix und Back To Business und dann die beiden Stuten Ameya und Snow White Cassedy. Im Alltag ritten sie auch alle anderen mit, die bereits gut ausgebildet waren. Celeste ritt ja zu gerne Tawny Bawny und liebte das Barbiepferd. Dafür mied sie oft Nayala, deren stutige Zickigkeit sie nicht abhaben konnte. Hazel liebte sie dafür umso mehr. Es war wie es immer war, es fand sich für jeden der passende Deckel.
      Ich arbeitete immer noch sehr aktiv mit Smoke Cream, die auch gute Fortschritte machte und inzwischen wieder wie ein richtiges Pferd aussah. Sie hatte Muskeln aufgebaut, einen neuen Haarschnitt bekommen und konnte sich nun echt sehen lassen. Ab der nächsten Saison würde ich sie gemeinsam mit Panino auf Turniere nehmen. Sie hatte viel Ähnlichkeit mit Shenandoah, unserer zweiten Vollblutstute und die beiden Damen teilten sich auch eine Weide und verstanden sich mehr als gut. Ciaran ritt immer noch zu gerne die beiden Furiosos Kedves und Fagy und natürlich seine geliebte Ceredwen. So hatte jeder seine Präferenzen, nur um Sinfonie stritten wir uns gerne, denn jeder mochte die Knabstrupperstute, die sich vom schüchternen Fohlen zu einer wirklich tollen Begleiterin gemausert hatte.
      Soeben brachten wir alle Pferde in den Stall und kontrollierten sie noch einmal. Das Futter war bereits in den Boxen, so dass alle wie von selbst in ihre Box marschierten. Die Heunetze hingen und auch die Tränken waren einwandfrei. Nachdem wir fertig waren, beobachteten wir zufrieden die fressenden Pferde. Ciaran und ich wollten im kommenden Jahr den Hof ein wenig aus- und umbauen und waren dementsprechend immer schon am Planen. Doch heute wollten wir das neue Jahr einfach mal gut sein lassen und den Rest des alten Jahres noch genießen, also gingen wir gemeinsam hinein und machten unser Raclette fertig, denn bald würde meine Familie eintreffen und dann würden wir gemeinsam ins neue Jahr feiern.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.03.2019 - Sie kommt, die Turniersaison!

      Wie gewohnt ging alles seinen Gang bei uns. Mit Hazel und Celeste als Hilfe hatten wir auch mal ruhigere Tage in der Woche, an denen man durchatmen konnte und so arbeiteten wir effektiver als zuvor. Sowohl Ciaran als auch ich hatten hier und da ein paar Reitschüler und Berittpferde, denn neben dem eigenen Stall war das immer noch unser Beruf und dem gingen wir auch zu gerne nach.
      Dieses Jahr war ich bereits auf zwei pferdigen Veranstaltungen gewesen und hatte uns dort präsentieren dürfen. Bei der ersten hatte ich Hazel mitgehabt, bei der zweiten Celeste. So hatten beide mal diese Erfahrung machen dürfen und trotzdem war zu Hause alles weitergelaufen.
      Wir hatten Ende März und bereits seit Mitte Februar waren wir aus der Winterpause raus und bereiteten uns auf die Turniersaison vor. Die ersten Turniere waren bereits genannt und dieses warme, aufgeregte Gefühl machte sich langsam in mir breit, welches die ersten Turniere des Jahres immer begleitete.
      Für Nuriya und Arce begann auch allmählich der Ernst des Lebens. Den Winter über hatten wir sie vom Boden aus vorbereitet, inzwischen kannten sie Sattel, Trense und das Reitergewicht und so langsam wurden die beiden Jungstuten eingeritten. Durch die langwierige Vorbereitung kamen wir problemlos voran und beide machten sich wirklich gut.
      Ohnegleichen und Disparo würden eventuell auch dieses Jahr langsam mit ähnlicher Arbeit anfangen. Aber da sie beide ein Jahr jünger waren, wollten wir ihnen gerne noch etwas Zeit lassen. Wichtiger war im Moment auch einfach die Turniersaison und das Anweiden der Pferde, denn so langsam wurden die Wiesen wieder richtig grün und das Gras wuchs.
      Da unsere Pferde auch über den Winter täglich rauskamen, war die Umstellung nicht gar so groß, da sie immer was zum knabbern hatten. Trotzdem musste man gerade jetzt, bei dem jungen Grün vorsichtig sein, aber unsere langjährige Methode bewährte sich auch dieses Jahr wieder.
      Und nicht nur die Pferde hatten Fortschritte gemacht, auch Hazel und Celeste hatten den Winter über fleißig trainiert und würden so auf den kommenden Turnieren sicherlich eine gute Figur machen. Sie waren immer mit ganzem Herzen dabei und ich bereute meine Entscheidung für die beiden keinen Tag. Es war schön, wenn alles so passte und wie am Schnürchen lief. Bisher fühlte sich 2019 nach einem sehr guten Jahr für uns an.
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  • Album:
    Nachwuchs
    Hochgeladen von:
    Gwen
    Datum:
    10 Mai 2017
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    EXIF Data

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  • Rufname: Fiasco, Pitbull
    Geburtsjahr: April 2017

    Von: Drømmer Om Død

    von: Slush -- aus der: Ink and Feathers

    Aus der: Feline
    von: unbekannt -- aus der: unbekannt

    Rasse: Criollo
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: gray minimal splash overo
    Stockmaß: im Wachstum

    Beschreibung:
    folgt

    Disparo de Fiasco stammt aus der Zucht Pineforest Stable.

    Ersteller: Occulta
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Occulta

    Disparo de Fiasco ist noch nicht eingeritten.


    Offizieller Hintergrund