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Rajandra

Pete's Peppermill ♣

Pete's Peppermill ♣Rufname: Pepper; PeteGeburtsdatum: *20.06.1999Stockmaß: 1,39 mFellfarbe: RappeAbzeichen: keineGesundheit: gesund und gepflegtMutter: Peppermill Girl | FellponyVater: Pete von Pappenstein | FellponyRasse: FellponyGeschlecht: WallachGekört: neinNachkommen: ///Pete´s Peppermill ist ein manchmal ängstlicher Fellpony Wallach. Besondere Angst hat er, wenn er in einer Stallbox stehen muss, was an den schlechten Erfahrungen liegt die er gemacht hat. Bei seinen Vorbesitzern haben ihn Kinder in seiner Box heimlich in der Nach misshandelt, was Pete´s Peppermill bis heute nicht vergessen hat. Deswegen hat er neben der Ansgt vor geschlossenen Boxen auch Angst vor Kindern, weshalb er keinesfalls von Kindern geritten werden darf. Am besten ist, wenn er in einem Privaten Offenstall oder Weide mit einigen anderen Pferden lebt und wo keine bzw. wenige Kinder rumlaufen. Ansonsten ist Pepper ein sehr freundliches, wenn auch etwas zurückhaltendes Pony, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, wenn er einmal Vertrauen gefasst hat. Bisher wurde er hauptsächlich Freizeitmäßig geritten, außerdem ist er eingefahren. Der Wallach lernt sehr schnell dazu, wenn man ihm sein Vertrauen schenkt und sich vollkommen auf ihn einlässt, dann macht er bei der Arbeit nur Freude!Besitzer: RajandraVorbesitzer: MayBeeErsteller / Züchter: Ivi.KiwiVKR: //Verkäuflich: NeinKaufpreis: 20 000 JQualifikationenGalopprennen Klasse: EWestern Klasse: ESpring Klasse: EMilitary Klasse: EDressur Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: EEignung: Dressur, Western, Fahren & FreizeitErfolge:Gewinner der 26. Wallachschau (grün)Gewinner der 27. Wallachschau (blau)PNG-DateiBitte keine Kommentare!Nur Pflegeberichte, sowie Tierarzt- und Hufschmiedberichte!

Pete's Peppermill ♣
Rajandra, 28 Juli 2012
    • Rajandra
      Der Neuanfang - Zuwachs bei Graevler
      So erfreut war ich schon seit langem nicht mehr gewesen. Nach meinem Reitunfall und den vielen Geschehnissen im Stall hatte ich eine lange Pause eingelegt. Viele Pferde waren eingegangen an einer unbekannten Infektion die Frendreiter mitgebracht hatten und ich war am Boden zerstört gewesen. Nachdem ich endlich wieder in den aktiven Reitsport eingestiegen war und nurnoch meine zwei Hannoveranerstuten Seference Surprime und Atraxe übrig geblieben waren, hatte ich mich nach einem dritten entspanntem Pferd umgesehen. Stelli kümmerte sich momentan um die Zwei Stuten, da ich in meiner Pause keine Zeit und keine Nerven für sie gehabt hatte und nun ihr Herz daran hing. Doch da hatte ich nichts gegen. Nachdem ich etwas rumtelefoniert hatte fand ich ein passendes Pferd. Pete's Peppermill, so hieß er, ein kleiner zurückhaltender Fellponywallach. Genau das Richtige für einen gemeinsamen Ausritt oder ein wenig Dressurarbeit auf dem Platz und einfach eine garantiert treue Seele. Nachdem ich ihn mir bei Maybee angeschaut und ein wenig kennengelernt hatte, beschloss ich ihn zu kaufen und heute Nachmittag fuhr sie ihn zum Stall Graevler. Aufgeregt führte ich ihn vom Hänger, bedankte mich und ließ den tiefenentspannten Schwarzen am Wegrand grasen. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und danach führte ich ihn in den Offenstall, wo er ersteinmal über den Zaun die Zwei Stuten beschnuppern konnte. Was folgte, war ein bisschen geqietsche, natürlich ausgehend von Sefi und Atraxe. Doch die drei verstanden sich sichtlich gut. Ein paar Tage noch, dann könnte man sie zusammen stellen, dachte ich mir. Für Peppi hatte ich natürlich noch ein neues Halfter besorgt, passend zu denen von Sefi und Atraxe und probierte es schnell an. Es passte wie angegossen und ich hängte es an den Haken vor dem Gatter. Das Alte gab ich Maybee wieder mit und verabschiedete mich von ihr mit einer herzlichen Umarmung. Schnell fütterte ich noch Heu und für die Stuten Kraftfutter und dann verabschiedete ich mich von meinen Lieblingen und ging ins Haus.

      Ein Bild von Peppi mit seinem neuen Halfter:
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    • Rajandra
      Ein Ausritt mit Scratch - Pete's Peppermill & Origini
      Nachdem Scratch auf meinem Hof angekommen war, gingen wir gemeinsam in den Stall und holten die ganzen Sachen die wir für den Ausritt brauchten. Ich zeigte ihr wo Pete´s Peppermill stand und ging selber weiter um Origini zu holen. Als wir beide die Pferde zum Putzplatz gebracht, sie geputzt und gesattelt hatten, ritten wir im Schritt vom Hof. Als erstes ritten wir ein kurzes Stück an der Straße entlang und ritten dann in einen kleinen Feldweg hinein. Nach einer viertel Stunde kamen wir an der Trabstrecke an. "Lass uns eine runde traben", sagte ich zu Scratch, die neben mir auf Pete ritt und gut mit ihm klarzukommen schien. Als Scratch nickte, trieb ich Origini an. Die Stute war schnell und sehr fleißig, das liebte ich an ihr. Gespant spitze sie die Ohren und trabte voraus. Ich schaute kurz nach Hinten um zu sehen, ob Scratch mitkam. Pete war auch brav angetrabt, jedoch nicht so schnell wie Origini, also verlangsamte ich unser Tempo etwas. Als die Trabstrecke zu Ende war, lies ich Origini wieder in den Schritt wechseln und schaute nach Scratch. "Das war mal wieder eine tolle Abwechslung, ich bin schon ewig nicht mehr ausgeritten", sagte sie und lobte Pete. "Dann wird dir die Galoppstrecke bestimmt auch gefallen", sagte ich und grinste. Nun kamen wir am Waldrand an. "Nicht mehr lange und dann sind wir da, die Galoppstrecke ist im Wald", sagte ich zu ihr. Nun ritten wir in den Wald hinein. Es kamen uns ein paar Spaziergänger und Jogger entgegen, aber mehr war heute auch nicht los. Als wir an der Galoppstrecke ankamen, gab ich Scratch ein Zeichen und lies Origini galoppieren. Auch Pete preschte los und ich hörte seine Eisen aneinander klappern. Wir lieferten uns aus Spaß ein Wettrennen, was wir beide knapp gewannen. "Wow, die war mal richtig klasse die Strecke", sagte Scratch begeistert. "Hast du keine bei dir?", fragte ich sie. "Ich habe die Gegend noch nicht richtig erkundet und da ich die vier ja erst seit kurzem habe, war ich mit ihnen noch nicht ausreiten", erzählte sie. "Na, dann wird es aber mal Zeit", sagte ich und lachte. Wir ritten noch an dem See vorbei, an dem auch noch eine kleine Trabstrecke auf uns wartete. Origini war geduldig doch Pete tänzelte ein wenig und konnte es kaum erwärten auf dem Hof anzukommen. Er machte beim Antraben einen riesen Satz nach vorn und trat sich selbst mit den Hinterbeinen in die Fesselbeuge. "Idiot", murmelte ich, "Hast du dir was getan?" fragte ich Scratch. Sie verneinte und gab das Zeichen zum weiterreiten. Pete hatte sich wohl nichts getan, denn er lahmte weder noch war irgendetwas anderes zu sehen. Wir parierten einige hundert Meter wieder zurück in den Schritt und ließen den beiden Zügel. Als wir auf dem Hof ankamen, stiegen wir ab und versorgten noch die beiden Pferde. Origini spritzte ich noch ab ehe ich sie zurück in den Offenstall ließ und sprühte sie mit Fliegenschutzmittel ein. Pete kühlten wir nur ein wenig die Beine und ließen ihn dann auch wieder raus. "So ich verabschiede mich mal, die vier warten noch auf mich", sagte Scratch und fuhr nach Hause, nachdem wir alle Sachen weggeräumt hatten uns verabschiedeten. Nun wartete noch Valentine's Ke Zee Bonanza auf mich.
    • Xion
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      Ein Tag nachdem ich AliciaFarinas Fohlen untersucht hatte, kam der nächste Anruf, von Rajandra. Ich sollte ihre Hengste Bubi und Pete pflegen. Ich fuhr also auf den Hof und wartete einige Minuten, als mir dann Rajandra mit den beiden Hengsten entgegenkam. Ich begrüßte sie und band die beiden Hengste am Pfosten an. Bubi verrenkte sofort den Hals und knabberte an meinem Shirt und beschnupperte mich. Ich lachte und schob seinen Kopf ein wenig weg. Ich begann also bei Bubi, seine Augen, Ohren und sein Maul zu untersuchen und sofort erkannte ich, dass seine Zähne sehr kantig waren. Rajandra hatte mir gesagt, er wäre sehr empfindlich am Maul beim reiten, also musste es daran liegen. Ich legte ihm eine Maulsperre an, so, dass er sein Maul offen halten musste, und eine Sedierung. Nun fing ich an, die Zähne abzuschleifen. Bubi blieb still, während ich in seinem Mund hantierte, und schlug ab und zu mit dem Schweif. Nachdem ich fertig war, löste ich die Maulsperre und klopfte ihn auf den Hals, gab ihm einen Apfel und fuhr mit der eigentlichen Untersuchung fort. Ich hörte sein Herz und seine Lungen ab und alles funktionierte einwandfrei, auch sein Darm funktionierte. Durch die Sedierung konnte er jedoch nichts schlucken und wir warteten vorerst, bis die Sedierung aufhörte und ich gab ihm die Wurmkur. Jetzt war Pete's Peppermill dran.

      Ich trat zu ihm und wiederholte die Grunduntersuchung, sah mir Augen, Maul und Ohren an, überprüfte Herz, Lunge und Darm und alles sah gut aus, und als ich bat, ihn im Schritt, Trab und Galopp zu führen viel mir etwas an seiner Fesselbeuge links auf. Ich tastete die Beine ab und Pete zog sein Bein sofort weg, als ich die Fesselbeuge abtastete. Ich war entschlossen, dass er sich dort etwas eingefangen hatte, und hob vorsichtig seine Hufe. Dort war nichts zu erkennen. Ich bat Rajandra, ihn abzulenken, und tastete seine Fesselbeuge ab. Eindeutlich verstaucht. Ich holte ein Verband und wickelte es ein. "Für ein paar Tage kann er nicht geritten werden, sondern nur geführt und dass nur im Schritt und Trab, damit es verheilt.", sagte ich, gab Pete noch die Wurmkur und hörte dann, wie der Motor des Wagens mitsamt Hänger vom Hof rollte und in der Ferne verklang.


      [2209 Zeichen | by [TA] After Eight]
    • Rajandra
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      Gähnend trank ich meinen Kaffe aus, stand auf und räumte meine Tasse in die Spülmaschine. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es kalt war. Wenige Sonnenstrahlen brachen durch den dichten Morgennebel und ich schüttelte mich. "Na da ist wohl ne dicke Jacke angesagt heute.", sagte ich zu Salomon, meinem Schäferhund, der schon erwartungsvoll vor mir saß und endlich raus wollte. Er dackelte hinter mir her in den Flur. Schnell schlüpte ich dann in meine gefütterten Stiefeletten und zog mir meine dicke Jacke plus dünnem Schal an. Dann öffnete ich die Haustüre des Haupthauses. Salomon drängelte sich an mir vorbei und sprintete ersteinmal eine Runde über den Innenhof. Ich ging heraus und lies die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Heute hatte ich mehr als genug zutun, ich musste alle meine Pferde allein versorgen, da ich allen freigegeben hatte oder sie krank waren, zum Glück hatte Stefan heut morgen schon gefüttert. Zuerst wollte ich mich auf den Weg zu meinen zwei Neuankömmlingen, den zwei Mustangs machen, also schlug ich den Weg zu den Einzelpaddockboxen ein. Throw a Diva streckte mir schon erwartungsvoll den Kopf entgegen und grummelte. Sanft strich ich ihr über die Nase. "Na meine Hübsche, schon gut eingelebt?", fragte ich lächelnd und schaute dann zu Aerion in die Box, er knabberte ruhig sein Heu. Ich schnappte mir Divas Halfter und öffnete die Boxentür, dann halfterte ich sie vorsichtig auf und führte sie zum Wind und Wetter geschützen Putzplatz. Dort band ich sie an und ging in die Sattelkammer einen Putzkoffer und ein paar Gamaschen holen. Wieder zurück bei Throw a Diva fand ich sie nochimmer ruhig vor. Ausgiebig striegelte ich die Hübsche dann, bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an. Da heute erst ihr zweiter Tag auf dem Hof war wollte ich sie nur ein wenig laufen lassen und ihr die Halle zeigen. Dort angekommen führte ich sie ersteinmal einige Runden auf beiden Händen, danach ließ ich sie vom Strick und sie erkundete die Halle ersteinmal auf eigene Faust. Nachdem sie sich alles genaustens angeschaut hatte bewegte ich sie auf beiden Händen in Trab und Galopp und führte sie nach getaner Arbeiter trocken. Dann führte ich sie zur Wiese, dort nahm ich ihr die Gamaschen ab und lies sie frei. Einen Moment schaute ich zu wie sie aufgeregt über die Wiese jagte und die anderen Pferde begrüßte und ging dann zu Aerion, mit dem ich das gleiche vorhatte. Auch ihn holte ich aus der Box, striegelte ihn und ließ ihn dann laufen. Der Fuchsschecke verhielt sich noch aufgeregter als die Stute. "Ruhig kleiner, alles ist gut Aerion.", flüsterte ich, als er nach einem wilden Galopp und einigen Bucklern auf mich zu kam und streichelte ihm die Nase. Anschließend führte ich auch ihn trocken und brachte ihn auf eine der kleineren, extra hoh eingezäunten Wiesen. Auch ihm nahm ich die Gamaschen ab, schloss das Tor und ließ ihn los. Er benahm sich lieb, also machte ich mich auf den Weg zu meiner kleinen Rasselbande, den Fohlen. Ceredwen, Little Askim und Ravallo standen zusammen in dem großen Laufstall. Also schnappte ich mir eine Schubkarre, Schaufel und Besen und fuhr damit zu ihnen in den Stall. Neugierig kamen die Drei auf mich zu. "Hallo meine Lieben, ich muss hier sauber machen, also schön lieb sein!", sagte ich lachend und streichelte Ravallos Stirn. Dann fing ich an die Äppel einzusammeln und dreckiges Streu zusammen zu kehren. Ceredwen knabberte neugierig an der Schubkarre herum, doch ich ließ der kleinen Stute ihren Spaß, schließlich war sie sehr vorsichtig. Nachdem alles sauber war füllte ich den Dreien die Heuraufe auf und kontrollierte die Tränken. Alle funktionierten einwandfrei, also schob ich die Schubkarre aus dem Laufstall. Als ich das Tor schließen wollte, kam eine kleine schneeweiße Nase zum Vorschein. Askim hatte noch keine Streicheleinheiten bekommen. "Na komm her!", sagte ich lachend und kraulte den kleinen Hengst noch ein wenig. Den Genuss sah man ihm an, und als ich dann ging, schien er damit garnicht einverstanden. "Die Anderen wollen auch noch versorgt werden mein Süßer!" Ich schloss das Tor, brachte die Schubkarre weg und lief dann zu Rubicon. Der Braune erwartete mich schon freudig. "Na schöner Mann.", begrüßte ich ihn. Ich halfterte den Hannoveraner auf und führte ihn zur Führanlage, dort stellte ich ihn in einen der Sechs Abschnitte und sagte:"Heute ist Faulenzen angesagt, brauchst ausnahmsweise mal nicht viel tun." Ich lachte und holte auch schnell die zwei Stuten Atraxe und Seference Surprime. Auch die Zwei stellte ich in jeweils einen Abschnitt, ließ aber immer einen Frei. Dann stellte ich die Führmaschine an. Auf eine Dreiviertelstunde. Die Führmaschine war praktisch, sie lief bloß im Schritt und im Trab, allerdings wechselte sie bei Zeiten die Richtung. Später würde ich die Drei wieder abholen und auf die Weide bringen. Als nächstes wartete Pete's Peppermill auf mich. "Wie geht es dir heute mein Süßer?", fragte ich als ich ihn aufhalfterte. Ihn wollte ich heute bloß Putzen und ein wenig mit ihm Spazieren gehen. Auf dem Weg zum Putzplatz schrieb ich Sarah eine Sms. Hey, Lust auf Ausreiten? Bonanza braucht noch einen Captain, allein ist immer so blöd. :) , schrieb ich. Am Putzplatz angekommen band ich Pete fest und find an sein Fell zu striegeln. Nachdem dies glänzte widtmete ich mich seinem Langhaar, dies war sehr schwierig, da er ellenlanges feines schwarzes Haar besaß, aber mit ein wenig Geduld hatte ich auch das entwirrt. Mein Handy vibrierte, ich fischte es aus der Tasche und las. Gern! :) Bin in einer Stunde da. Bis dann. Klasse, dachte ich mir und krazte meinem Rappe noch die Hufe aus. Pete hatte leider eine fiese Schramme und ein klein wenig dickes Bein also gingen wir nur eine Runde um den Hof spazieren. Er graste ein wenig und ich erzählte ihm alle möglichen Geschichten. Auch Salomon lief mit und mir, Gott weiß, wo er sich vorher herumgetrieben hatte. Er wedelte mit der Rute als Pete ihn skeptisch musterte und zog dann wieder in Richtung Stall ab. Zurück am Putzplatz sprühte ich die Macke noch mit Aluspray ein und kühlte das Bein etwas. Dann brachte ich ihn auf die Weide. Die Pferde in der Führmaschine waren sicher schon fertig, also lief ich nach dort um zu checken wie weit sie waren. Die Drei maschierten noch brav im Schritt und ich stoppte die Anlage. Einen nach dem anderen brachte ich auf die Weide. Dann ging ich in die Sattelkammer und trug schonmal das Sattelzeug von Valentines Ke Zee Bonanza und Bubi zum Putzplatz. Grade als ich die letzte Sachen abgelegt hatte kam Sarah mir entgegen. "Hey, super Idee mit dem Ausreiten! Danke, ich hab echt voll Lust.", begrüßte sie mich und wir umarmten uns. "Gerne, alleine reiten ist ja auch Blöd. Lass und sie Pferde holen, ich hab schon alles vorbereitet.", sagte ich und drückte ihr grinsend das Halfter in die Hand. Nachdem ich Bubi und Sarah Bonanza auf Hochglanz gebracht und gesattelt hatten stiegen wir auf. Dann ritten wir im Schritt vom Gelände. Eine Runde um den See herum und dann in den Wald. Dort trabten wir einige Male und schließlich kamen wir an einer Lichtung an. An dieser bogen wir links auf einen breiten Sandweg ab. "Wollen wir?", fragte ich lachend? "Das fragst du noch?", entgegnete Sarah. "Wer zuerst oben ist!" Beide Pferde liefen zu Hochtouren auf und jagten im Galopp den leichten Anstieg hoch. Bubi gab ordentlich Hackengas und überholte, doch so leicht ließ sich Bonanza das nicht gefallen und startete durch zum Überholmanöwer. Alledings schaffte sie es bloß bis auf Bubis Schulterhöhe. Oben angekommen parierten wir beide in den Schritt. Schnaufend tuckerten die Zwei nebeneinander her. "Haha, unendschieden würde ich mal sagen." Wir schauten einander an und nickten. Dann ritten wir in einem leichten Trab und einem weiteren ruhigen Galopp durch den Wald und einen Feldweg entlang. Am See angekommen parierten wir dann entgültig wieder zum Schritt und ritten auf den Hof zu. Dort angekommen versorgten wir die Pferde und brachten sie beide auf die Wiese. Danach räumten wir die Sachen vom Putzplatz. "Hast du Lust noch Origini ein wenig Dressur zu reiten? Ich muss noch alle Boxen misten.", bot ich Sarah an. "Nur zu gern." Sie lächelte und machte sich auf den Weg. Ich hingegen schappte mir eine große Schubkarre und mistete alle neun Boxen der Großpferde. Danach streute ich großzügig ein und gab jedem einige Scheiben Heu sowie jeweils jedem Pferd seine Menge an Kraftfutter. "Fertig!", stöhnte ich. Beim Kehren entdeckte ich Salomon, der Faul im Stroh lag. Nachdem alles gefegt und sauber war und Sarah auch fertig damit war Origini zu reiten und sie auf die Weide gebracht hatte gingen wir dann zurück ins Haupthaus. Wir wollten zusammen etwas kochen und ein wenig Faulenzen, Salomon ließ ich auch draußen weiter schlummern, bis die Pferde nachher wieder hereingeholt werden mussten.
    • Rajandra
      Dressurarbeit ohne Sattel - mit Pete's Peppermill
      Heute ging ich nach einem relativ gelassenem Frühstück erleichtert zu meinen Pferden. Ich begrüßte alle mit einem fröhlichen "Hallo ihr Lieben!" und ging weiter in die Sattelkammer. Dort stand ich dann erstmal recht unschlüssig, und fragte mich wen ich zuerst holen sollte - ich entschied mich für Pete. Sofort ging ich mit einer Möhre bewaffnet zu ihm, und begrüßte ihn mit einigen Krauleinheiten und der Möhre. Anschließend halfterte ich ihn auf, und führte ihn zum Putzplatz. Dort schnappte ich mir zuerst eine Wurzelbürst, und reinigte ihn grob, anschließend machte ich die Feinarbeit mit einer Kardätsche, kratze Hufe aus, und bürstete seine Mähne und seinen Schweif. Nachdem er nun glänzte wie eine Speckschwarte, holte ich Bandagen aus der Sattelkammer und bandagierte alle 4 Beine in verschiedenen Farben, etwas Besonderes, für ein ganz besonderes Pony. Pete stand währens der ganzen Protzedur brav still, und ließ sich danach auch willig auftrensen. Den Sattel ließ ich heute mal ausnahmsweise weg, um ihn ohne zu reiten, doch am Reitplatz angekommen, kam schon das erste Problem: Wie komme ich da jetzt hoch? Ich stellte mich nach mehreren misslungenen Versuchen, dann auf den Zaun, und stieg auf. Sein Rücken war warm, weich und bequem, und ich genoss es einfach sozusagen eins mit dem Pferd zu sein. Nach der Aufwärmphase im Schritt, trabte ich an, und ritt viele gebogene Linien, um Pete locker zu bekommen. Auf diese Methode sprang er sofort an, und schon bald war Pete total locker, und ging auch einen entspannten Galopp. Nach noch ein paar weiteren Runden Trab und Galopp parierte ich ihn zum Schritt durch, und stieg schließlich ab, und führte ihn trocken. Danach gings wieder schnell zum Putzplatz, wo ich ihn abtrenste, die Bandagen abmachte, und ihm etwas Kraftfutter gab. Als letzten Feinschliff, wusch ich noch seine Hufe, und fettete sie mit meinem neuen Winterhufgel ein, dann gings auch schon zurück auf den Padock. Ich mistete noch seine Box, und holte dann wieder rein, und Pete schien die saubere Box zu gefallen, denn er wälzte sich sofort. Ich schaute ihm dabei noch zu, flüsterte dann noch schnell "Viel Spaß Kleiner", und ging zurück ins Wohnhaus, um mich aufzuwärmen.
    • Rajandra
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      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…" murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.
    • Rajandra
      Freiheitsdressur - Pete's Peppermill und Origini
      Nachdem schon einige Pferde versorgt waren war ich auf dem Weg zu Pete und Origini. Auf dem Weg hatte ich mir schon beide Halfter geschafft und war dabei Origini aufzuhalftern. Ich führte sie heraus und schnappte mir auch gleich Pete, der uns gehorsam bis zum Putzplatz folgte. Dort band ich beide an und holte Putzkasten und zwei paar Gamaschen aus der Sattelkammer. Als ich zu den beiden zurückkehrte knabberten sie sich gegenseitig an und schnappten nacheinander. "Ey ihr Spinner, hört mal auf.", forderte ich sie in energischem Ton auf. Als sie schließlich aufhörten putzte ich über beide rüber und legte ihnen Gamaschen an. Dann schnappte ich mir beide und führte sie in den Longierzirkel wo ich sie frei laufen lies. Ersteinmal konnten sie sich austoben wie sie wollten doch nach einer viertel Stunde fing ich mit der Freiheitsdressur an, einiges kannten die Zwei schon. Pete lief meist voraus und auf mein Kommando "Haaaaalt!" parierten sie schon brav zum Stehen aus allen Gangarten. "Und uuuuuuuum!" kannten sie schon als Signal sich zu drehen und zu stehen. Dies übte ich auch einige Male geduldig mit Origini und Pete. Bis auf kleine Ausnahmen beherrschten sie dies schon einwandfrei. Außerdem hatte ich letztes Mal mit dem im Kreis drehen angeangen was ich nun mit beiden weiterübte. Einzeln klappte dies schon gut, doch bei beiden Gleichzeitig war noch etwas Übung angebracht. Zum Schluss lies ich sie nocheinmal die bekannten Lektionen wiederholen und etwas Schritt gehen. "Brav gemacht ihr Zwei!", lobte ich und gab ihnen Leckerlies. Danach klinkte ich die Stricke wieder ein und führte sie zurück in ihre Paddockboxen. Dort nahm ich den beiden noch die Gamaschen ab und ging dann diese und das Putzzeug wieder wegräumen. Als alles verstaut war gab ich den Zweien außerdem noch Möhren und ein wenig Müsli. Ihre Boxen waren bereits gemistet, so konnte ich direkt mit den anderen Pferden weitermachen.
    • Rajandra
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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe[font=Calibri"] [/font]zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich [font=Calibri"]Seference Surpime und Atraxe [/font]aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:" Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!", antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. "Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?". Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: "Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?",sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: "Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.
    • Rajandra
      Cavalettiarbeit - mit Pete's Peppermill
      Die Sonne stand hoch am Himmel und schien auf den Hof herab. In kurzer Hose und einem Top ging ich in die Sattelkammer. Schon nach dem kurzen Weg durch die Sonne fing ich an zu schwitzen, und freute mich über den Schatten im Inneren der Sattelkammer. Dort holte ich Pepper’s Halfter und ging dann wieder hinaus zu den Koppeln, wo der Fellponywallach mit seinen Freunden stand. Ich begrüßte ihn mit einer Möhre und zog ihm dann sein Halfter über. Willig folgte er mir durch das Koppeltor, hin zum Putzplatz. Dort band ich ihn ab, und fing an sein Fell mit einer Kardätsche zu bearbeiten. Bald aber schon wurde es mit zu warm in der Hitze und ich ging mit Pepper in die Halle, wo ich ihn erneut anband und dann im Schatten zu Ende putzte. Ich kratzte noch Hufe aus, und pflegte dann die lange und dicke Mähne, bevor ich mich zuletzt dem Schweif widmete. Ihn verlas ich sorgfältig und war dann auch schon fertig. Ich holte noch schnell Pepper’s Trense, ein paar Gamaschen und eine Longe aus der Sattelkammer und ging dann wieder zu ihm. Vorsichtig schob ich ihm das Gebiss in sein Maul und schloss dann gründlich alle Riemen der Trense. Dies dauerte etwas länger, da ich die Trense erst noch fertig einstellen musste, da er eine neue Trense bekommen hatte. Pepper jedoch blieb die ganze Zeit über ruhig und routiniert, sodass ich das Einstellen in Ruhe durchführen konnte. Dann legte ich ihm noch die Gamaschen an und hakte dann die Longe in die Trense ein. Zuerst wärmte ich ihn etwas im Schritt und Trab auf, dann ließ ich ihn auch etwas galoppieren. Als er dann gut aufgewärmt war, stellte ich zwei Cavalettis auf den Longierzirkel und ließ Pepper erst auf beiden Händen im Schritt über die Cavalettis steigen, dann im Trab und später auch im Galopp. Ich änderte die Abstände zwischen den Cavalettis und ihre Höhen immer wieder im Training, um Pepper Abwechslung zu bieten. Allzu lange machte ich jedoch dann nicht mehr, da die Sonnen noch immer stark vom Himmel schien, und Pepper schon stark geschwitzt hatte. Ich nahm ihm seine Sachen ab, und dann durfte er sich noch wälzen, bevor ich mit ihm zum Putzplatz ging, und in der Futterkammer sein Futter herrichtete. Er bekam einige Möhren und Äpfel, und dazu etwas Kraftfutter. Genüsslich verschlang er das Futter später dann, und leckte die Schüssel bis auf den letzten Krümel aus. Ich lächelte, als ich sah, wie ihm das Futter schmeckte, doch ich musste ihn leider dann auch schon wieder zurück auf die Weide bringen, da ich noch vieles zu erledigen hatte.

      Pete mit Gamaschen und Trense:
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    • Rajandra
      Strandausritt mit Pete's Peppermill
      Heute wollte ich mit Pete's Peppermill eine kleine Runde am Strand drehen. Der schwarze Fellponyhengst stand schon an der Boxentür als ich ihn herausholen wollte und so halfterte ich ihn auf und band ihn draußen an. Dann fing ich an den hübschen zu Putzen. Das ganze Fell und das üppige Langhaar saube zu machen dauerte eine Weile, doch nach zwanzig Minuten war Pete fertig geputzt und hatte Gamaschen an. Ich wollte ohne Sattel reiten also legte ich ihm nurnoch die Trense an und führte ihn dann nach draußen. Von einer Bank aus stieg ich auf und wir ritten los in Richtung Strand. Ersteinmal folgte der kleine Feldweg und dann ein ganzes Stück Wiese ehe wir in den Dünen angekommen waren. Es war merkbar anstrengend für den Rappe, denn ich spürte ohne Sattel jeden Muskel ganz genau. Der tiefe Sand war natürlich anstrengender zu laufen als Rasen. Als wir endlich durch die Dünen am Strang angekommen waren ritten wir ans Wasser. Pete ging ohne zu zögern bis zum Vorderfußwurzelgelenk ins Wasser und watete umher. Ich ließ ihn noch etwas spielen und ging dann wieder aus dem Wasser heraus. Ich beschloss etwas zu traben und das Fellpony fiel nach einer Weile in einen ruhigen gleichmäßigen Galopp. Der Wind war heute kühl aber sehr angenehm und das Rauschen des Meeres sehr entspannend. Bald mussten wir wieder durch die Dünen zurück und ich parierte durch in den Schritt. Dann ging es noch ein Stück am Wasser entlang und danach wieder durch die Dünen. Dahinter folgte eine Wiese auf der ich auch beschloss zu Traben. Brav ging Pete vorwärts und ich konnte gut sitzen, da er nicht viel Schwung hatte. Kurz vor dem Feldweg parierte ich wieder durch zum Schritt und gab den Rappe die Zügel hin. Dann ritten wir so entspannt wieder zurück zum Hofgut. Dort angekommen saß ich ab und führte ihn zurück in seine Box wo ich den Wallach Trense und Gamaschen abnahm und ihm eine Abschwitzdecke überwarf. Dann bekam er etwas Futter und ich ging das Zubehör wegräumen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Rajandra
    Datum:
    28 Juli 2012
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