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Möhrchen

Pantoffelchen | Shetlandpony | Stute

Pantoffelchen | Shetlandpony | Stute
Möhrchen, 12 Mai 2017
Cooper gefällt das.
    • Möhrchen
      Alte Tierarzt- und Hufschmiedberichte:

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      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.
    • Möhrchen
      Alte Pflegeberichte:

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      |November 2015
      Es war schon winterlich kalt in Kanada und ich hatte mich langsam aber sicher wieder eingelebt. Es war an der Zeit meine ganzen Pferde die ich in Pflege gegeben hatte, wieder zurück in ihr vertrautes Heim zu holen. Aber auch neue Pferde kamen dazu, wie die kleine Pantoffelchen. Die war ein Shetlandpony, aber eines der Nachkommen der Biene Maya, die einst einer guten Freundin gehörte und irgendwie hatte ich sofort eine Verbindung zwischen mir und ihr gefühlt. Es war sowieso mal Zeit ein andersrassiges Pferd zu holen, dass auch mal entspannt vor sich hin döste, obwohl ich ja einige ausnahmen besaß.

      Später am Tag kam dann der Transporter. Aufgeregt schaute ich rein, und war erstaunt das sie wirklich so, soo klein war. "Da staunst du oder?, bist du ja nicht gewöhnt. Selbst einige deiner Vollblüter sind zu groß geraten" lachte Zasa. Glücklich und überwältigt von meinem neuen Eindruck führten wir die kleine aber trotzdem temperamentvolle Shettystute in den Fohlenstall. "War wohl nix mit einem Entspannten Shetty" sagte ich als wir dort ankamen. Die kleine hatte uns viel abverlangt und waren froh als wir sie sicher in die Box gebracht hatten. Zasa verabschiedete recht schnell um rechtzeitig zu ihren Terminen zu erscheinen.

      Die erste Nacht mit der einjährigen war nicht so leicht. Sie vermisste ihre heimatliche und vertraute Gegend, das glaubten Simon und Ich zumindest als uns quitschende und randalierende Geräusche aus dem Bett holten. Müde aber zuversichtlich das die nächste Nacht besser seien würde verbrachten Simon und Ich nicht die Nacht in unserem neu gelieferten Bett, sondern im eigens gebauten aus Heu, Decken und Kissen. Dafür redeten wir sehr viel miteinander, was wir sehr lange nicht getan hatten. Wir tranken einen heißen Kakao und beruhigten das Shettyfohlen immer weider bis sie unbemerkt langsam die Augen schloss. Ich wollte grade wieder loslegen mit dem Erzählen aber Simon unterbrach. "Shh,...sieh mal" sagte er und zeigt mit einem lächeln auf dem Mund auf unsere neu getaufte 'Elchen'. Ich lächelte ebenfalls und dann legten auch wir uns zur ruhe.

      21.03.16
      Glamour of Death | Fohlenstall
      Es vergingen einige Tage bevor ich mich dem neuen Fohlen, vollkommen, widmen konnte. Dennoch kreisen meine Gedanken nur um das kleine Rappfohlen. Was sie denn an Futter brauchte, was für Streu ich für sie am besten benutze, ob es gut ist, wenn ich mit ihr schon ein bissche Training mache oder nicht?. Ich schüttelte meine Kopf. "Was ist los?" fragte Simon. Unser Schreibtisch sah alles andere als aufgeräumt aus, da ich Trainingsbücher, Punktebücher und Pflegevermerke, vollkommen ausgepackt hatte, um die nächsten Wochen zu planen. "Ich habe doch den Großteil schon gemacht, ich weiß gar nichts wieso du wieder alles umwirfst. Du machst dir immer viel zu viel Stress". Sein Ton gefiel mir nicht, er klang grimmig und ein bisschen gekränkt. Dennoch hatte es dieses einzigartige Kratzen, was ich super gerne hörte, egal in welcher Situation. "Es tut mir leid. Ich wollte...eben nur nochmal Sicher gehen". Er lächelte. "Mittlerweile kann ich das, meine Meinung nach auch sehr gut". Und lächelte erneut, nur dieses Mal mit einem selbstgefälligen Grinsen. Ich schmiss ihm, aus Spaß, das an den Kopf, was grade in der Nähe lag. Es stellte sich als Radiergummi heraus. "Hey, damit kann man einen auch verletzten. Und jetzt komm, wir heißen Dee mal auf Chattahoochee Hills willkommen". Er stand auf, nahm mich an die Hand und führte mich in den den Fohlenstall.

      Neugierig streckte das kleine Fohlen mit die Nase entgegen, welche ich sanft streichelte. "Sie ist ja....wirklich....verdammt Schwarz.". "Allerdings". Simon begrüßte das Rappfohlen ebenfalls, kümmerte sich dann aber um die anderen Fohlen, Pantoffelchen, Laarnié und Talia. Ich beschloss die Stute aus der Box zu nehmen und in der Stallgasse zu putzen, damit sie sich ein wenig an die Umgebung gewöhnen konnte. Etwas ängstlich traten ihre Beine aus der Box hervor und folgten mir in Nachhinein überall dahin, wo ich hin ging. Wir lachten. "Das ist echt unglaublich, das hab ich noch nie gesehen" sagte Simon. "Naja, schon. Aber bei ihr dachte ich, das sie eher etwas distanzierter ist.". Das war sie auch, nur gegenüber Simon und mir nicht.
      In den darauf folgenden Tagen konnten wir schon viel mit ihr arbeiten und bemerkten, dass sie neben ihrer anhänglichen Art uns gegenüber, zudem über herausragende schnelle Lernprozesse verfügt.

      5th June 16
      Glamour of Death | Nour | Light up Hell | Aywy | Pantoffelchen | Taliah Cableah | Laarnie
      Chattahochee Hills hatte seit einigen Monaten erhebliche finanzielle Verluste einstecken müssen und musste somit an jeder Ecke sparen, dadurch ist der alltägliche Standard den wir für die Pferde hatten entwickeln lassen, gesunken. Und auch das tägliche Leben von mir uns Simon wurde etwas schwieriger. Dennoch stand ich an diesem Morgen mit erhobenen Kopf auf. Simon hörte mich seufzen. "Wir schaffen das schon" sagte er und zog mich zu Ihm in den Arm. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und für einen Moment hatte ich die ganze hoffnunglosigkeit, die uns die ganzen Wochen begleitet hatte, vergessen.
      Heute kümmerte ich mich und unseren Nachwuchs. Die meisten waren schon in das Teenageralter gekommen, unser kleinste war also nurnoch Dee.
      Die Boxen waren von unserem treusten Mitarbeiter schon ausgemistet und frisch gemacht worden. Er erhielt nur noch an die Hälfte des Gehalts, blieb aber bei uns, er gehörte schon fast zur Familie und bezog schon seitdem es den Hof gab in eines der Gästezimmer und fühlte sich auch wohl dort. "Hey. Wie geht's dir denn heute?" frug er. Ich zuckte mit den Schultern. Er nahm mich in den Arm. "Wir schaffen das schon, verstanden?. Sekuoia hat die Körung geschafft, somit können wir eine Leihmutterschaft geben oder selbst Decken und das Fohlen verkaufen. Außerdem laufen in Moment die Rennpferde wieder gut auf der Rennbahn. Es gibt im jeden Rennstall mal schwierige Zeiten." Er ließ von mir los und schüttelte mich. "Lass es los, los!". Ich lachte. "NA! Siehst du! Klappt doch". "Danke Ben" sagte ich und er ging zu Simon ins Haus um einiges an Papierkram zu erledigen. Ben war nicht nur unser langjähriger Mitarbeiter sondern auch Simons bester Freund. Ich widmete mich nun den Fohlen. Ich putze alle sieben, verschaffte Ihnen Auslauf sowie das nötige Training und stellte sie dann auf die Weide.

      |(c)Veija
      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.

      |(c)Sadasha
      Chattahoochee Hill's
      Jährlinge und Fohlen
      Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah, Laarnié

      Eigentlich war auf dem Bear Brook EC genug zu tun. Zeit für einen Abstecher über den großen Teich war im Grunde nicht. Dennoch kam ich nicht umher doch für ein paar Tage zu verreisen um wenigstens dafür zu sorgen, dass alle Pferde von Cooper versorgt waren. Das Nötigste eingepackt machte ich mich auf die Reise und sah angekommen zuerst nach den Jüngsten. Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié standen gemeinsam auf einer Koppel. Sofort ins Auge fiel mir natürlich meine Glamour of Death, mein erstes gezüchtetes Vollblutfohlen. Sie war nach wie vor lackschwarz und hatte sich prächtig entwickelt. Leider konnte ich nicht noch länger bei den Kleinen bleiben. Mein Weg führte mich sofort ins Büro um zu sehen ob die Pferde hier in nächster Zeit alles hatten, was sie brauchten. Cooper war leidr verhindert und hier vor Ort konnte ich mir einfacher ein Bild der Lage machen. Schnell sah ich, dass sich bereits um alles gekümmert wurde. Trotzdem blieb ich noch um auch den Rest des Pferdebestandes einmal persönlich zu prüfen.

      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.
    • Möhrchen
      Pflegebricht für meine Fohlen | Pantoffelchen, Bina, Nayomi, Thalima und Lakota Lambrasco
      |(c)Möhrchen, 28.10.2017

      Heute hatte ich mir vorgenommen, ein bisschen mit meinen Fohlen zu arbeiten. Ich war zwar immer dafür, Fohlen so viel es ging in Ruhe zu lassen, aber die Basics mussten auch sie so früh wie möglich lernen. Noch bevor ich sie am Morgen auf die Weide ließ, ging ich also mit Bürsten und Fohlenhalftern bewaffnet auf den Paddock der jüngsten Hofmitglieder.

      Lakota Lambrasco war der Älteste der Bande, gleichzeitig aber auch der mein neustes Pferd. Ich hatte ihm erstmal etwas Zeit zum Eingewöhnen gegeben, aber jetzt wollte ich testen, was er schon alles konnte. Die letzten Wochen hatte er sich mit seinem Paddockkumpel Umpalumpa angefreundet. Ich legte ihm vorsichtig das Halfter an, was für ihn nichts Neues zu sein schien. Am Rand des Paddocks band ich ihn locker fest und begann, ihn zu putzen. Er zappelte zwar teilweise noch etwas herum, aber man merkte, dass bereits viel mit ihm geübt wurde. Auch das Hufe auskratzen war für ihn kein großes Problem. Ich entschied, es für heute beim Putzen zu belassen und nahm ihm das Halfter wieder ab. Ich kraulte ihn noch ein bisschen, was er sichtlich genoss, dann stieg ich über den Zaun hinüber zu den Mädels.

      Nayomi und Pantoffelchen kamen sofort zu mir und ließen sich die Ohren kraulen. Pantoffelchen war schon eine Weile bei mir und ich hatte schon etwas mit ihr geübt. Sie ließ sich mittlerweile brav das Halfter anlegen und sich über den Paddock führen. Anbinden fand sie dagegen nicht so toll. Sie hatte sich in der Vergangenheit immer wieder zurück geworfen und losgerissen, weshalb ich erstmal mit ihr übte, ohne Anbinden still stehen zu bleiben. Ich legte ihr den Strick über den Hals und lobte sie immer dann, wenn sie still stand. Zum Putzen musste ich mich auf den Boden knien, denn sie war wirklich winzig. Aber sie war heute sehr artig und gab sich wirklich Mühe. Nach knappen 15 Minuten entließ ich sie wieder und machte das Halfter ab. Als Belohnung gab ich ihr noch ein Stück Möhre, dann machte ich mit Bina weiter, die sich schon fast aufdrängte.

      Mit ihr hatte ich noch nicht so viel gemacht. Seit sie zusammen mit Nayomi bei mir angekommen war, hatte sie erst einmal Kind sein dürfen. Das Training mit dem Halfter verschob ich erst einmal auf später und putzte die beiden nur. Sie blieben aber auch so bei mir und genossen die Aufmerksamkeit. Bina knabbelte immer wieder an den Taschen meiner Weste herum und probierte, die Möhrenstücke zu befreien, während Nayomi ganz still da stand und entspannt den Kopf sinken ließ. Ich schrubbte ihr den Hals und den Rücken und sie genoss es richtig. Als sie schließlich genug hatte, ging sie in den Unterstand und machte sich am Heu zu schaffen.

      Als letztes war Thalima an der Reihe. Sie war die Jüngste von allen und erst wenige Monate alt. Die meiste Zeit verbrachte sie noch bei ihrer Mutter Donatella, aber ich stellte sie bereits stundenweise zu den anderen Fohlen, um sie an ihre neue Herde zu gewöhnen. Donatella tat es auch gut, ein paar Stunden am Tag ohne ihr Fohlen auf der Weide zu verbringen. Thalima war eher schüchtern und kam nicht sofort auf mich zu. Als ich mich ihr langsam näherte, streckte sie mit aber neugierig ihre Nase entgegen und ließ sich die Stirn kraulen. Sie kannte mich seit ihrer Geburt und ich hatte auch schon viele kleine Dinge mit ihr geübt. Ich ließ sie am Halfter schnuppern und streifte es ihr langsam über den Kopf. Dann putzte ich auch sie etwas mit der weichen Bürste. Sie fand das sehr interessant und wollte andauernd schauen, was ich da auf ihrem Rücken machte.

      Anschließend ließ ich alle Fohlen auf ihre Weiden und brachte Thalima wieder zurück zu ihrer Mutter. Während die Kleinen das Gras und den Platz zum Toben genossen, mistete ich die Unterstände aus und äppelte die Paddocks ab. Zum Schluss verteilte ich frisches Heu und Stroh. Dann machte ich mich erst einmal auf den Weg ins Haus.
    • Möhrchen
      Kurzer Pflegebericht für alle meine Pferde – Der erste Schnee!
      |©Möhrchen, 08.12.2017

      Es war eine unheimlich stressige Zeit gewesen und ich hatte mich bei der Stallarbeit wochenlang auf das nötigste beschränkt. Ich hatte mich fast rund um die Uhr um meine Mutter gekümmert, die am anderen Ende von Deutschland mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus lag. Meine Pferde waren wirklich eine ganze Weile lang zu kurz gekommen. Langsam wurde es besser, trotz allem hatte ich auch heute wieder nicht viel Zeit. Jetzt ging es auch schon auf Weihnachten zu, wo es in der Familie auch nicht unbedingt entspannter werden würde.
      Meine Pferde hatten also vorerst Winterpause und ich hoffte, im Januar wieder voll durchstarten zu können.

      Als ich die Vorhänge zurück schlug, traute ich meinen Augen kaum. Die ganze Zeit hatten wir keine einzige Flocke Schnee abbekommen und jetzt war draußen dichtes Schneegestöber und die Erde war schon leicht gezuckert. Ich schlüpfte also in meine dicken Thermostiefel und setzte meine Mütze auf. Dann machte ich mich auf den Weg in den Stall, das Frühstück musste heute mal warten.

      Ich fing mit der Stallarbeit auf dem Stutentrail an. Die Mädels waren heute ordentlich aufgedreht, Curly, Anni, Snooky und Viona fegten gerade in einem Affenzahn den Trail entlang. Lillifee stand dagegen entspannt an der Heuraufe und schaute sich das Spektakel aus der Ferne an. Liara und Narla standen im Unterstand und kraulten sich gegenseitig den Widerrist. Ich ging zum Koppeltor und öffnete die größte Koppel. So konnten sie sich zumindest noch ein bisschen austoben. Sobald sie sahen, dass das Tor offen war, stürmten die vier Wildfänge auf die Wiese und setzten ihr Spiel dort fort. Auch Liara und Narla spitzten die Ohren und schossen dann hinter ihnen her. Nur die Kleinste der Bande, Lillifee, spazierte im Schritt hinter den anderen her. Ich musste grinsen, als ich meine Mädels so über die Weide fegen sah. Da ging einem doch trotz all dem Stress das Herz auf.

      Ich beeilte mich mit der Stallarbeit, äpplte den Paddock ab, kontrollierte Tränken und füllte Heu und Stroh auf. Dann machte ich mich mit der voll beladenen Schubkarre auf zu den Hengsten.

      Auf dem Trail der Hengste ging es etwas gemächlicher zu, nur Corry und Fallen hatten sich von den Stuten anstecken lassen und tänzelten unruhig am Zaun entlang. Caillou, Calimero und Armani standen einträchtig an der großen Heuraufe und zupften die letzten Halme aus dem Netz. Haru, Yakari und Damon hatten sich in die Liegehalle zurückgezogen und hielten ein Nickerchen. Haru hielt Wache, während die anderen beiden es sich im Stroh bequem gemacht hatten. Auch für sie öffnete ich die Weide, doch die drei Schlafmützen im Unterstand ließen sich davon gar nicht stören. Die Kleinen machten sich dagegen begeistert auf den Weg auf die Koppel und drehten auch ein paar flotte Runden im Schnee. Calli schmiss sich sofort auf die verschneite Wiese und rollte sich genüsslich von einer Seite auf die andere.

      Ich sammelte auch hier alles ab, mistete geschickt und die schlafenden Ponys herum aus und füllte alle Heuraufen wieder auf. Zum Glück hatte ich beheizte Selbsttränken und musste kein Wasser schleppen. Zum Ausruhen setzte ich mich noch kurz zu den Großen ins Stroh und genoss ein bisschen die winterliche Stille. Damon und Yakari ließen sich davon gar nicht stören, was mich sehr freute.

      Im Stutenstall warteten alle sehnsüchtig darauf, dass sie auf die Koppel durften. Nach und nach brachte ich die Stuten auf die große Winterkoppel, die inzwischen schon mehr weiß als grün war. Royal und Namica machten den Anfang, dann folgten Donatella und Brött und zu guter Letzt Nökkvadís und Raya. Heute schienen echt alle Pferde ordentlich Pfeffer im Hintern zu haben, denn während die ersten vier bisher noch entspannt gegrast hatten, schossen sie jetzt mit Ankunft der letzten beiden wie die verrückten los und buckelten wild über die Koppel. Ich blieb einen Moment am Zaun stehen und schaute ihnen zu, bis schließlich wieder Ruhe einkehrte. Dann machte ich mich an das Misten der Boxen und Füllen der Heunetze.

      Nun fehlten nur noch die kleinsten im Offenstalltrakt. Sie blieben bei dem Wetter auf dem Paddock. Anscheinend fanden sie den Schnee sehr interessant, schließlich hatten sie so etwas noch nie gesehen. Thalima schob begeistert ihre Nase durch den dünnen Schnee und freute sich über die kleinen Häufchen, die sie zusammen schob. Pantoffelchen steckte ihren Kopf durch das Gatter und schaute fasziniert in die weiße Landschaft hinaus. Nayomi und Bina kämpften gerade ein bisschen und versuchten quietschend, sich anzusteigen. Nayomi verlor dabei fast das Gleichgewicht und wäre beinahe auf den Rücken gefallen. Nur Umpalumpa und Lakota hatten nichts für den Schnee übrig und standen gelangweilt im Unterstand herum. Für die war das weiße Zeug ja schließlich nichts Neues.

      Ich striegelte alle Fohlen kurz ein bisschen. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir dann aber, dass ich mich langsam beeilen musste. In Windeseile äppelte ich die Paddocks ab und verteilte frisches Heu und Stroh. Dann eilte ich zurück ins Haus, um mir trockene Klamotten anzuziehen.
    • Möhrchen
      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde – der Frühling ist da!
      |©Möhrchen, 18.04.2018

      Endlich war es so weit: es war warm, richtig warm, und die Sonne strahlte vom strahlend blauen Himmel. Endlich Frühling! Während vor ein paar Wochen noch Schnee lag, waren jetzt schon an die 25 Grad und ich hatte richtig gute Laune, als ich vom Frühstückstisch aufstand und meinen Teller in der Geschirrspüler räumte.

      Gestern hatte ich mich mit meinen beiden besten Freundinnen zu einem Hoftag verabredet und ich freute mich auf einen fröhlichen und produktiven Stalltag. Noch bevor die beiden ankamen, machte ich mich an die Stallarbeit. Zuerst mistete ich die beiden Paddocktrails ab und füllte die Heuraufen. Dann ließ ich die Boxenpferde auf die Koppel und machte mich daran, die Boxen zu misten. Während ich noch am Misten war, kamen Sina und Kathi laut schnatternd in die Stallgasse gelaufen. Wir begrüßten uns herzlich, da wir uns eine ganze Weile nicht mehr gesehen hatten. Dann schnappten sie sich kurzerhand eine Mistgabel und halfen mir beim Misten.

      Zu dritt waren wir schnell mit der Stallarbeit durch. Da das Wetter uns einfach nach draußen lockte, entschieden wir uns, zuerst einen Ausritt in den Wald zu machen. Ich sattelte also Liara, Sina nahm Narla und Kathi Curly Lure. Als Handpferde nahmen wir Viona, Lillifee und Snooky mit, sodass wir mit einer richtig großen Truppe von Hof ritten. Es war wirklich ein tolles Ausritt, wir trabten viel und nutzten auch meine Lieblings-Galoppstrecke gründlich aus. Die Pferde waren artig und entspannt und hatten richtig Spaß. Zufrieden ritten wir zurück auf den Hof, spritzten den verschwitzten Pferden die Beine ab und stellten sie zurück auf den Trail.

      Anschließend nahm ich Anni mit zum Putzplatz, schrubbte ihr gründlich das lose Winterfell ab und schnitt ihre Mähne nach. Ansonsten hatte sie heute frei und durfte weiter auf dem Paddock die Sonne genießen.

      Auch mit den Wallachen entschieden wir uns zu einem Ausritt. Ich sattelte Haru und nahm Callimero als Handpferd, Sina zog mit Yakari und Caillou los und Kathi schnappte sich Armani und Corry. Die Jungs waren etwas flotter drauf als die Mädels und genossen einen sehr ausgedehnten Galopp im Gelände. Yakari und Caillou bekamen sich auf dem Ausritt etwas in die Wolle, sodass ich den Rückweg mit zwei Handpferden meisterte. Aus diesem Grund ritten wir auch gemütlich plaudernd im Schritt zurück und es klappte besser als gedacht.
      Zurück am Hof bekamen auch die Jungs ein Fußbad und durften dann für ein paar Stunden auf die große Wiese.

      Währenddessen machten wir Mädels noch ein kleines Beautyprogramm mit Fallen Godness, Damon, Umpalumpa und Raya. Dann bauten wir auf dem Platz ein paar kleinere Sprünge auf führten Nökkvadís, Brött, Donatella, Namica und Royal Disturbance warm. Die Stuten waren entspannt und drehten brav mit uns ihre Runden. Nach 10 Minuten ließen wir sie vom Strick und ließen sie erstmal ein paar Minuten toben. Dann verteilten wir uns auf dem Platz und dirigierten sie nach außen über die Sprünge. Anfangs hatten sie mächtig Spaß und das Ganze glich eher einem Wettrennen als einem Freispringen. Aber nach ein paar Runden beruhigten sie sich etwas und sprangen gesittet ein kleines Kreuz nach dem anderen. Namica buckelte übermütig und schnaubte danach zufrieden ab. Nach 20 Minuten waren alle Ponys müde und wurden immer langsamer. Wir ließen sie noch eine Weile auf dem Platz, damit sie ihr verschwitztes Fell genüsslich im Sand wälzen konnten, was sie auch begeistert annahmen. Dann stellten wir sie zurück auf die Wiese.

      Zum Schluss waren noch die Fohlen an der Reihe. Wir setzten uns einfach zu ihnen auf den Paddock und ließen uns belagern. Sofort kamen sie an und beschnupperten uns neugierig, ließen sich kraulen und Bina legte sich nach einer Weile sogar neben uns in den Sand. Lakota verlor nach einiger Zeit das Interesse, während Tahlima und Nayomi sich stundenlang kraulen ließen. Pantoffelchen stand etwas abseits und beobachtete das Geschehen. So ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und quatschten über Gott und die Welt, während die Fohlen um uns herum langsam müde vom Spielen wurden.
    • Eddi
      Verschoben am 09.11.2018
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Möhrchen
    Datum:
    12 Mai 2017
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  • Pantoffelchen

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    Unterbringung: Offenstalltrakt/ Offenstall 1
    Haltungsform: Offenstall
    Privat-/Schulpferd: Privatpferd


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    Abstammung

    Von: Pancake
    Von: Pfannkuchen | Aus der: Pflaumenkuchen

    Aus der: Biene Maya
    Von: unbekannt | Aus der: unbekannt



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    Exterieur

    Stute
    Pony
    *2015
    (2Jahre)
    Rasse: Shetlandpony
    Stockmaß: 78cm (wächst noch)
    Farbe: Rappfalbschecke


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    Interieur & Beschreibung


    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●●● Unausgeglichen

    Aufmerksam ●●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●●● Unintelligent
    Sozial ●●●● Unsozial
    Begabt ●●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●● Nervös
    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●● Boshaft
    Nervenstark ●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●● Faul

    frech| temperamentvoll | neugierig


    Besitzer: Möhrchen
    Vorbesitzer: Cooper
    Züchter: -
    VKR/Ersteller: Zasa
    Reitbeteiligung: /
    im Besitz seit: 12.05.2017
    Zu verkaufen: Nein
    Kaufpreis: /


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    Qualifizierungen & Erfolge


    Dressur E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Galopprennen E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***
    Gangreiten E A L M S S* S** S***
    Aufstieg durch: Turniersieg | Training


    Erfolge

    -


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    Ausbildung & Zuchtdaten


    Eingeritten
    Eingefahren
    Halfter und Decke vertraut
    Verladefromm
    Longiert
    Schmiedefromm
    Geländesicher


    Bodenarbeit/ Zirkuslektionen

    Spanischer Gruß
    Spanischer Schritt
    Flehmen
    "Ja" sagen
    "Nein" sagen
    Küsschen geben
    Beine überkreuzen
    Bergziege
    Schaukelpferd
    Plié
    Kompliment
    Knien
    Liegen
    Flachliegen
    Sitzen
    Steigen
    Podest
    Slalom
    Teppich ausrollen
    Drehen

    Gekört: nein
    Gencode: -

    Nachkommen:
    -



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    Gesundheitszustand


    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Gesamteindruck: sehr gut
    Aktue Krankheit/en: x
    Chronische Krankheit/en: x
    Erbkrankheit/en: x

    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert: x
    Hufbeschaffenheit: sehr gut
    Hufkrankheit/en: x

    Beschlag vorne: x
    Beschlag hinten: x

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