Gwen

Panino

Knabstrupper ♂

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Panino
Gwen, 30 Juni 2018
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    • Gwen
      Pflegebericht 31.03.2019 - Sie kommt, die Turniersaison!

      Wie gewohnt ging alles seinen Gang bei uns. Mit Hazel und Celeste als Hilfe hatten wir auch mal ruhigere Tage in der Woche, an denen man durchatmen konnte und so arbeiteten wir effektiver als zuvor. Sowohl Ciaran als auch ich hatten hier und da ein paar Reitschüler und Berittpferde, denn neben dem eigenen Stall war das immer noch unser Beruf und dem gingen wir auch zu gerne nach.
      Dieses Jahr war ich bereits auf zwei pferdigen Veranstaltungen gewesen und hatte uns dort präsentieren dürfen. Bei der ersten hatte ich Hazel mitgehabt, bei der zweiten Celeste. So hatten beide mal diese Erfahrung machen dürfen und trotzdem war zu Hause alles weitergelaufen.
      Wir hatten Ende März und bereits seit Mitte Februar waren wir aus der Winterpause raus und bereiteten uns auf die Turniersaison vor. Die ersten Turniere waren bereits genannt und dieses warme, aufgeregte Gefühl machte sich langsam in mir breit, welches die ersten Turniere des Jahres immer begleitete.
      Für Nuriya und Arce begann auch allmählich der Ernst des Lebens. Den Winter über hatten wir sie vom Boden aus vorbereitet, inzwischen kannten sie Sattel, Trense und das Reitergewicht und so langsam wurden die beiden Jungstuten eingeritten. Durch die langwierige Vorbereitung kamen wir problemlos voran und beide machten sich wirklich gut.
      Ohnegleichen und Disparo würden eventuell auch dieses Jahr langsam mit ähnlicher Arbeit anfangen. Aber da sie beide ein Jahr jünger waren, wollten wir ihnen gerne noch etwas Zeit lassen. Wichtiger war im Moment auch einfach die Turniersaison und das Anweiden der Pferde, denn so langsam wurden die Wiesen wieder richtig grün und das Gras wuchs.
      Da unsere Pferde auch über den Winter täglich rauskamen, war die Umstellung nicht gar so groß, da sie immer was zum knabbern hatten. Trotzdem musste man gerade jetzt, bei dem jungen Grün vorsichtig sein, aber unsere langjährige Methode bewährte sich auch dieses Jahr wieder.
      Und nicht nur die Pferde hatten Fortschritte gemacht, auch Hazel und Celeste hatten den Winter über fleißig trainiert und würden so auf den kommenden Turnieren sicherlich eine gute Figur machen. Sie waren immer mit ganzem Herzen dabei und ich bereute meine Entscheidung für die beiden keinen Tag. Es war schön, wenn alles so passte und wie am Schnürchen lief. Bisher fühlte sich 2019 nach einem sehr guten Jahr für uns an.
    • Gwen
      Pflegebericht 30.04.2019 - Idylle

      "Hör auf deinen verrückten Ideen", schalt ich Ciaran einen Narren. Er blickte mich enttäuscht an und band Pinero neben Panino am Putzplatz an. Die beiden Tigerschecken nebeneinander zu sehen war ein göttliches Bild und lenkte mich von Ciarans selten dämlichen Vorschlag ab. Er war aktuell in dieser Phase, die wir wohl alle schon einmal hatten - er wollte ein Rennpferd. Natürlich ging sein Gedankengang so weit, dass Aspantau doch perfekt dafür werden, immerhin war er erst vor kurzem vier Jahre alt geworden und somit noch ein Youngster. Sofort hatte ich ihn zurechtgewiesen, dass keines der Pferde dieses Stalles auf der Rennbahn verbraten werden würden.
      Ich selber liebte den Rennsport ebenso, dieses Herzklopfen, dieser Ehrgeiz und diese Begeisterung. Es war ein Strom, der einen fing und mit sich forttrug. Und doch hatte eben gerade dieser Sport seine Schattenseiten und die waren mir meine Pferde in keinem Leben wert. Auch Ciaran würde dies noch verstehen und außerdem hatte ich mit Aspantau ganz andere Pläne. Mein schöner schmaler Rappe sollte irgendwann im Gelände erfolgreich sein und sich im Cross Country beweisen. Doch noch hatte er alle Zeit der Welt.
      Im Winter hatten wir mit der Vorarbeit begonnen, seit März kannte er den Reiter und so langsam erreichten wir Reiteinheiten, welche man auch als solche benennen konnte. Wir hatten ihm viel Zeit gelassen, aber er war ein williger Lerner und so kamen wir schneller voran als geplant. Deshalb ließ ich ihm auch absichtlich mehr Zeit. Mir war es egal, ob er mit fünf oder erst mit sechs Jahren sein erstes Turnier gehen würde. Wir hatten genug andere Topsportler im Stall.
      Unter anderem auch Panino und Pinero die beide schon in der Phase danach waren und sich aktuell gut unter Beweis stellten. Aus dem schlaksigen und etwas unbeholfenen Pinero war ein solider Springer geworden, auch wenn er ab und an doch noch über die eigenen Beine stolperte. Er war jetzt sechs Jahre alt und konnte bereits viele Erfolge vorweisen, da war das vollkommen okay. Panino war wesentlich älter und konnte dementsprechend auch schon mehr vorweisen, leider nur bedingt Schleifen, was aber daran lag, dass er lange Zeit beim Vorbesitzer eher zu kurz kam, was Turniere betraf. Doch das würden wir alles nachholen.
      Heute hatten die beiden Tigerschecken Ausdauertraining absolviert. Ein frischer Galopp im Gelände tat neben der Dressur- und Springarbeit auch mal gut und kräftigte die Muskeln. Gestern hatten beide nämlich ein intensives Training gehabt und so mussten wir nun Muskelkater vorbeugen, was uns, denke ich, aber auch gut gelang. Inzwischen war es so warm, dass man schon guten Gewissens nach dem Reiten die Beine abspritzen konnte und die Pferde genossen es sichtlich.
      Wir hatten bereits erfolgreich angeweidet und die Pferde würden ab Mai auf die saftigeren Wiesen wechseln dürfen. Noch hatten sie sich mit den Winterweiden begnügen müssen, damit sie sich allmählich an das frische Gras gewöhnten, doch nun waren sie allmählich so weit. Als wir die beiden Hengste auf die Weiden zurückbrachten, hielt ich kurz bei den Junghengsten und blickte über den Zaun. Ohnegleichen war inzwischen auch schon im ernsteren Training angekommen und würde vielleicht dieses Jahr noch angeritten werden, doch sicher war ich mir noch nicht.
      Was aber feststand war, dass dieser goldene Palomino mit einer der schönsten Hengste unseres Stalles war. Er machte seinen Eltern wirklich alle Ehre. Auch Prismatic, inzwischen dreijährig, konnte sich sehen lassen. So langsam legte er alle Fohlenlaster ab und wuchs zu einer wahren Schönheit heran. Stolen Dance und PFS' Disparo de Fiasco waren davon noch etwas entfernt. Die beiden zweijährigen wirkten noch sehr halbwüchsig, obwohl sie die Ponyhengste inzwischen gut überragten.
      Hollybrook's Arce und Nuriya standen bereits mit bei den großen Stuten, da sich eine Herde aus zwei Stuten nicht gelohnt hätte, außerdem waren sie ehrlich gesagt auch alt genug und bei den Stuten ging das eh entspannter von Statten als bei den Hengsten. Es gab zu meinem Glück auch keine Probleme mit der Konstellation bezüglich ihrer Mütter Nayala und Ameya. Aber bisher hatte ich generell wenig Probleme mit Vergesellschaftungen gehabt. Anfang des Jahres war unser Haflingerhengst Andvari zurückgekehrt und er hatte sich so unglaublich schnell wieder eingelebt.
      Inzwischen stand der Dunkle auch wieder voll ihm Training und Ciaran war absolut begeistert von ihm. Er mochte ihn sehr gerne, denn trotz der Tatsache, dass er eigentlich ein Kleinpferd war, war er groß und breit genug, um Ciaran ohne Probleme abzudecken. Auch Hazel und Celeste liebten den Dunkelfuchs mit der langen Mähne über alles. Die beiden waren heute auf einem Turnier zugegen. Sie ritten Altair und Neelix, also zwei alte Hasen, weshalb wir die beiden guten Gewissens alleine losgeschickt hatten.
      Ich mochte die beiden Mädels wirklich sehr, aber diese Ruhe und Einsamkeit war auch mal wieder ganz schön. Ciaran und ich waren heute auch schon sehr fleißig gewesen. Der Großteil der Pferde war bereits bewegt und einige hatten heute auch ihren freien Tag gehabt. Wir hatten ein großes Repertoire an Trainingsplänen die alle so aufeinander abgestimmt waren, dass man nie zu viele Pferde an einem Tag hatte. Lediglich die Tage der Jungpferde gestalteten sich flexibler, weil denen ein Tag mehr auf der Weide nicht schadete.
      Wir wollten heute noch einmal auf die Geländestrecke und eventuell noch einen gemeinsamen Ausritt machen, dann aber nicht mit zehn Minuten Galopp am Stück, sondern entspannter und wohl oder übel würde ich heute noch Khadir zu seiner wöchentlichen Portion Dressur zwingen. Inzwischen machte der Kerl es wirklich gut, aber es fiel ihm aufgrund seines Exterieurs schwieriger als den meisten unserer Pferde, doch die Erfolge waren zu sehen und inzwischen lief er besser als die meisten Pferde, die man so auf den Abreiteplätzen sah, ergo konnten wir uns wirklich nicht beschweren.
      Momentan lief alles rund und sowohl die Vier- als auch die Zweibeiner waren mehr als zufrieden. Ivy schlich wie jeden Tag durch den Stall, in der Hoffnung, doch irgendwo mal eine Maus zu entdecken, doch wir hatten bisher noch nie welche gehabt und so hatte sie sich mittlerweile mehr auf Vögel spezialisiert, zu unserem Leidwesen. Clyde und Shiva lagen auf der Veranda in der Sonne und dösten vor sich hin, nachdem sie auch mit beim Ausdauertraining gewesen waren und so erschien die Nahanni Rivers Ranch in purer Idylle.
    • Gwen
      Pflegebericht 20.08.2019 - Entspannter Sommer

      Donnerstag - frei, Freitag - Doppellonge, Samstag - Springtraining, Sonntag - Turnier, schrieb ich die Planungen für Andvaris Woche zu Ende. Da sich am Wochenende doch noch spontan ein passendes Turnier für ihn ergeben hatte, plante ich noch einmal um. Am Sonntag würden wir gemeinsam unser erstes Springen gehen. Es war nur ein kleines A-Stilspringen, um zu schauen, wie er sich bei der Turnieratmosphäre verhalten würde. Ich legte den Edding zurück in sein Fach und trat einen Schritt zurück, um unsere Trainingstafel zu mustern. Dort standen alle Pferde und die Tage Montag bis Sonntag. Es war nur eine grobe Übersicht und hier und da wichen wir auch mal von den Planungen ab. Aber es schaffte eine Übersicht und so wusste jeder, was wann zu tun war.
      Unsere beiden Mädels Hazel und Celeste waren inzwischen schon gut ein Jahr bei uns und sie hatten sich bestens eingelebt und waren inzwischen wirklich eine große Hilfe. Gerade zogen sie gemeinsam die Böden von Reitplatz und Reithalle mit dem Traktor ab, nachdem Ciaran es ihnen gezeigt und entschieden hatte, dass die beiden das hinbekamen. Ciaran war mit Panino gerade auf der Geländestrecke unterwegs. Der Tigerschecke war voll im Training und sollte noch eine gefüllte Turniersaison vor sich haben.
      Ich schnappte mir stattdessen das Halfter von Ohnegleichen und holte mir den Jungspund von der Weide. Liebevoll putzte ich am Putzplatz über den Palomino, welcher mit jedem Tag erwachsener wirkte. Heute wollte ich ihn nur locker longieren, damit er sich bewegen konnte. Er sollte wirklich nur locker und in Dehnungshaltung in allen drei Gangarten laufen, mehr forderte ich heute nicht von ihm. Danach spritzte ich ihn dennoch einmal komplett ab und nutzte die Chance, um sein Langhaar mal wieder zu waschen und zu neuem Weiß zu verhelfen.
      Als Ohnegleichen wieder auf der Weide stand, war auch Ciaran wieder da. Wir holten uns Ohnezahn und Altair und machten beide für einen Ausritt fertig. Ich rief einmal kurz nach Shiva und Clyde und schon kamen beide Hunde angesprintet. Sie liebten die Ausritte in den Wald genauso wie wir und die Pferde und freuten sich immer sehr über die Abwechslung. Wir schwangen uns auf die Pferde und winkten noch den Mädels, die gerade fleißig den Reitplatz abzogen und machten uns dann auf einen entspannten Ausritt.
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  • Album:
    Sportpferde
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    Gwen
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    30 Juni 2018
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  • Rufname: Panino
    Geburtsjahr: 2007

    Von: Pount
    Aus der: Embassy

    Von: Tarantas -- Aus der: Estel

    Rasse: Knabstrupper
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: Bay Leopard
    Stockmaß: 165cm

    Beschreibung:
    Vielseitig veranlagter Hengst, welcher vor allem im Springen und in der Vielseitigkeit große Ambitionen zeigt. Auch schwieriges Gelände ist für ihn kein Problem. Er ist jederzeit vom Reiter abrufbar und bremsbar, läuft jedoch immer flott auf den Sprung zu. Er ist sehr personenbezogen und verlässt sich völlig auf seine Bezugsperson, lässt sich dadurch meist nur von dieser wirklich gut reiten und testet immer wieder bei anderen.

    Ersteller: Elii
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Elii

    Dressur M - Springen S*

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