Sammy

Pangäa

Berber | Stute | gekrönt | F||DI: E (0) | DR: E (0) | SPR: E (0)

Pangäa
Sammy, 1 Okt. 2015
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    • Sammy
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      Alte Berichte I
      kira [quote name='Casper12' timestamp='1310417552']
      Pangäas alte pflegis:Ankunft Fire und Pangäa (nachgeholt)Heute sollte ich Fire und Pangäa holen. Fire war eine hübsche Rappstute, die ich gekauft hatte. Pangäa allerdings war ein Wildpferd gewesen. Sie war praktisch "ausgebrochen". Es hatte lange gedauert, Jahre, bis man sie gefunden und eingefangen hatte. Ich hatte die Stute sofort gekauft. Also fuhr ich mit dem Hänger los und holte erst Fire, die sich ohne Probleme verladen ließ. Mit pangäa war es was anderes, sie weigerte sich, in den Hänger zu gehen. "Ach, komm schon", sagte ich ärgerlich. Plötzlich trabte die Stute rein. Wieder auf meinem Hof, lud ich beide aus und brachte sie in ihre Boxen. Ich gab ihnen Heu, nun sollten sie sich erstmal eingewöhnen.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310454722']
      Die ankunftIch war aufgeregt ohne ende. Huete konnte ich meine Berber Stute,die ich gestern gekauft hatte,abholen fahren. Schon früh morgends machte ich ihre Box zurecht. Hängte ein Heunetz auf,testete ob die Selbsttränke funktionierte und streute die Box mit Spänen ein. In ihren Trog füllte ich ein wenig Müsli als wilkommensgeschenk und legte einen Apfel drauf. nun konnte es losgehen. Ich stieg in meinen Wagen und fuhr auf babsi´s Hof. Dort wartete sie schon auf mich und wir zogen Pangäa Halfter,Transportgamaschen und Decke an. Jetzt musste sie nurnoch verladen werden. Mit leckerlies udn viel Loben schafften wir es schließlich die schöne Stute zu verladen. Glücklich stieg ich swieder in meinen Wagen udn fuhr zurück zu meinem Hof. Dort angekommen, öffnete ich die Rampe am Hänger und löste die Sicherheitsstange. Dann ging ich vorne durch die kleine Tür am Hänger udn löste ihren Knoten um die Stute rückwärts aus dem Hänger zu führen. Libe Tastete sie sich nach unten und stand schließlich mit gespitten Ohren neben mir. Ihr Blick wanderte hin und her. Ich schnalzte und die Berberstute setzte sich in gang. Ich führte sie in den Stall hinein,der leider noch leer war. Pangäa war mein erstes Pferd. Ich band die graue Stute an den putzplätzen an,und löste die Decke und die Transportgamaschen. ICh lobte sie,da sie so ruhig stand und machte die 2 Anbindeketten an ihrem Halfter ab und befestigte wieder den Führstrick. Nun führte ich Pangäa zu ihrer Box,die ich vorhin hergerichtet hatte,und brachte sie hinein. Nachdem ich ihr das Halfter ausgezogen hatte,ging sie sofort ans Futter. Ich würde sie erst einmal ein Paar Stunden einleben lassen bevor ich mit ihr arbeiten würde.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310465363']
      Pangäa wird das erste mal getrenstDa laut babsi, Pangäa die Trense schon kennen würde,wollte ich es gleich mal ausprobieren. Ich betrat die box der Berberstute udn streifte ihr ihr lila Halfter drüber. Nun harkte ich den Strick ein und führte sie aus ihrer Box. Sie war schon viel ruhiger. Ich brachte sie an die Putzplätze und befestigte die abindeketten am Halfter. Dann löste ich den Führstrick und holte ihre Putzsachen. Sofort machte ich mich an die Arbeit. Als sie sauber war, holte ich meine Trainingstrense. Sie war nichts besonderes,aber dafür schon gepolstert und somit gut zum gewöhnen. Doch eigentlich sollte sie es schon kennen. Ich zog ihr das Halfter aus und sie ließ sich lieb die Trense anziehen. Zuerst kaute sie etwas ungewohnt drauf herum,doch beruhigte sich schnell wieder. Suie schien es wirklich zu kennen. Ich lobte sie udn gab ihr ein stück Karotte. Whrenfd sie darauf herumkaute,führte ich sie aus dem Stall in richtung Reitplatz. Dort angekommen lief ich ein wenig mit ihr hin und her. Machte Steh- und Gehübungen und lobte sie jedes mal kräftig wenn sie was richtig machte. Sie lernte schnell und arbeitete super mit. Ich war wirklich positiv überrascht. Das einreiten würde wohl nicht so schwer werden. Nach einer halben Stunde hörte ich auf,da sie ja noch nicht lange da war udn sich erst noch an alles gewöhnen musste. Ich wusste ja auch nicht wie lange sie schon im verkaufsstall gestanden hatte. Ich führte sie wieder zum Ptzplatz und zog ihr die Trense wieder aus. Nachdem sie wieder ihr Halfter anhatte,räumte ich die Trense weg udn gb ihr noch die andere hälfte der Karotte. Nun machte ich wieder den Führstrick fest und löste die Anbindeketten vom Halfter und führte sie richtund Koppel, die hinter dem Stutenstall lag. saftiges grünes Gras wuchs dort. ICh öffnete das Holztor und führte sie hinein. Die ganze Weide war von einem weißen Holzzaun umgeben der die Weide edel aussehen ließ. Ich zog Pangäa die mitgebrachte Fliegenmaske an,damit sie die Mücken nicht nervten. und machte den Strick ab. Sofort sprintete sie los udn rannte bockend über die Wiese. IChwusste nicht wie lange sie schon nicht mehr auf die Weide kam,doch ihr bewegungsdrang war groß. Also lies ich sie herumdüsen udn gign hinüber zum Stall. Dort holte ich mir eien Schubkarre und eine misgabel udn ging zu ihrer Box. Ich holte das alte einstreu herraus und machte neues herrein. Seit ihrer ankunft hatte sie ganz schon viel Dreck gemacht. Ich füllte etwas Müsli in ihren trog,Heu hatte sie noch. Dann schaute ich nochmal nach Pangäa. Sie stand nun im Unterstand,der auf der Koppe stand und döste vor sich hin. ICh wollte sie noch eine zeit lang stehen lassen und so fegte ich die Stallgasse,Fettete ihre Trense ein,wusch das Gebiss und spritzte den Putzplatz ab. La alles sauber war,und Pangäa schon eine zeit lang drausen war, nahm ich ihren Strick udn machte mich auf dem Weg zu ihrer Koppel. Ich rief sie udn sie kam direkt. Ich führte sie in den Stall und machte ihre Hufe nochmal sauber,bevor ich sie in ihre Box stellte. Ich zog ihr ihre Fliegenmaske udn das halfter aus udn ließ sie alleine...
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310487573']
      etwas BodenarbeitAm abend war mir langweilig. Also zogich wieder meine Stiefeletten an und lief hinüber zum Stall. Pangäa döste vor sich hin. Ich musste lächeln als ich ihr Gesicht sah. Schnell nachm ich ihr halfter vom Harken vor er Box und öffnete sie. ICh schlüpfte hindurch und gab Pangäa eine Karotte. Dankbar nickte sie und ich streifte ihr das Halfter über. Anschließend führte ich sie aus der Box. Ich zog mir Handschuhe an und nahm eine Gerte mit. Nun gign ich rüber zum Reitplatz. ICh betrat ihn und lief mit ihr am Strick ein par Runden. Anschließend holte ich eine Plane. Sie knisterte ganz schön,doch nachdem Pangäa ersteinmal ein paar Schritte rückwärts ging,gewann die neugierde und sie näherte sich der schrecklichen Plane. Erst beschnüffelte sie die Plane bevor sie langsam einen Huf darauf setzte. Ich lobte sie und lockte sie ein wenig,bis sie über die Plane lief. Nun hob ich sie hoch udn zeigte sie ihr nocheinmal. Anschließend rieb ich sie damit ab und Pangäa blieb mucksmäuschen still dort stehen. Nun legte ich die Plane au ihren Rücken udn führte sie etwas damit rum. Bald schon hatte sie sich daran gewöhnt udn es machte ihr nichts mehr aus. Genauso wenig wie die Flatterbänder die ich ihr danach zeigte. Obwohl sie mit ihnen schon von natur aus kaum Probleme hatte. Ich lobte sie udn wollte sie nun zurück in den Stall bringen da es anfing zu regnen. Im stall angekommen stellte ich sie in ihre Box udn verabschiedete mich schnell von ihr. dann schloss ich die Stalltür und verschwand im Haus...
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310549963']
      LongierenHuete wollte ich wieder mit Pangäa arbeiten. Ich zog meine Stiefeletten an und lief zum Stutenstall. Dort angekommen wartete Pangäa schon unruhig in ihrer Box. ICh schüttetet ihr ihre morgendliche Portion Müsli in den Trog. Als sie fertig mit fressen war holte ich ihr Halfter vom Harken und betrat ihre Box. Behutsam streifte ich ihr das Halfter über und befestigte den Strick daran. Anschließend führte ich sie aus ihrer Box die Stallgasse entlang. Bald schon kam ich mit der übermütigen,stak tänzelnden Pangäa am ende des Stalles an. Sie schien sich jetzt erst richtig eingelebt zu haben und zeigte nun wie viel überschüssige energie sie hatte. Ich hatte ganz shon Probleme sie zur Weide zu führen. Wer wusste schon wie lange sie im Verkaufsstall gestanden hatte. Leise seufzte ich als ich das Tor der Stutenweide erreichte. ICh öffnete es schnell udn machte den Strick ab. In einem Schweinsgalopp Sprintete PAngäa los und bockte hin udn wieder einmal. Sie brauchet unbedingt einen Gefährten. Nun machte ich mich asuf den Weg zum Stall. ICh holte Schubkarre udn Mistgabel und fing an das alte Streu zu entfernen. Es war ein haufen Arbeit. Als ich endlich Fertig war kamen neue Späne in die Box. Ich kehrte die Stallgasse und lief anschließend zurück zur Weide. Pangäa schien sich wieder beruhigt zu habend,da sie nun fraß. Ich rief sie udn die graue Stute kam direkt. Ich lobte sie kräftig und befestigte den Strick an ihrem Halfter. Nun ging ich zurück mit ihr zum Stall. Sie war schon viel ruhiger,doch ich wollte sie ganz auspowern. Somit entschloss ich mich sie heute zu longieren. ICh machte sie am Putzplatz fest und putzte sie. Anschließend legte ich irh eien Schabrake auf den Rücken, die sie nicht groß interessierte. Uach das auflegen des Longiergurtes war ihr egal. Nur das zugurten des Gurtes war für sie ein Thema. Wie festgewachsne stand sie da und rührte sich keien zentimeter. Als es fest war,musste sie erstmal nachsehen was das auf ihrem Rücken ist. Schnell stufte sie es als ungefährlich ein und ich holte ihren Kappzaum. Auch diesen ließ sie sich lieb anziehen. Mit longe udn Peitsche bewaffnet,ging ich rüber zu meinem Round-Pen. ICh liß sie erst einmal schritt gehen,und sie streckte ihren Hals. MAn merkte schon sofort das longieren nichts neues für sie war und ihre Vorbesitzerin es wahrscheinlich schonmal mit ihr gemacht hatte. ich lobte sie viel und ließ sie schließlich zügig voran gehen denn sie sollte ja Arbeiten udn nicht schlafen. Nun ließ ich sie antraben. Auch dies machte sie wirklich gut. Auch galopp klappte vorbildlich. Nach einer halben Stunde führte ich die nass geschwitzte Pangäa zurück zum Stall.Ich machte sie am Putzplatz fest und zog ihr alles aus. Dann putzte ich sie und brachte sie anschließend auf die Koppel. ICh war sehr zufrieden mit meiner Berberstute und über ihre großen Fortschritte.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310583728']
      Das erste mal SattelnDa ich am abend noch etwas zeit hatte,sah ich nochmal nach Pangäa. Sie stand ruhig in ihrer Box. Schnell zog ich ihr ihr Halfter über udn führte sie zum Putzplatz. Port putzte ich sie und holte anschließend einen Sattel. ich legte ihr die Schabrake auf den Rücken udn zeigte ihr den Sattel. Sie schnubberte kurz daran,dann war er uninteressant. Also legte ich ihn auf ihren Rücken und lobte sie kräftig. LAngsam gurtete ich zu. Erst locker. Dann mit der zeit immer ein Loch fester. Als er fest war,führte ich ihn auf den Reitplatz und lief etwas hin und her. Schon bald störte die Stute den Sattel nicht mehr. Ich lobte sie kräftig und brachte sie zurück zum Stall. Dort sattelte ich sie ab und brachte sie zurück in ihre Box.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310647769']
      Das erste mal Pangäa reitenAuf diesen Tag hatte ich mich schon so gefreut. Das erste mal meine Stute reiten! ICh betrat den Stall und ging zielstrebig auf Pangäas Box zu. Die arme war immernoch alleine,doch ich hatte von ihrem vorbesitzer noch keine Rückmeldung ob sie mir ein weiteres Pferd geben würde. Also musste ich warten. Ich holte das Halfter der Berberstute Halfter vom Harken an der Boxentür und betrat die Box. Schnell halfterte ich Pangäa auf und führte sie aus der Box. Heute war sie schon viel ruhiger udn trottete neben mir zur Weide. Ich zog irh ihre Fliegenmaske an und löste den strick von ihrem Halfter. Sofort trabte sie los und lies ihre überschüsige energie hinaus. ICh gign zurück zum Stall und holte den Schubkarren. Wieder an der Box angekommen holte ich das alte Streu raus. Als ich fertig war kam neues rein und ich verteilte es gründlich. Nun gign ich zum Misthaufen udn leerte den Schubkarren bevor ich ihn wegstellte. Mein Helferin war schon eingetroffen. Sie würde später Pangäa führen wenn ich aufstieg. Wir begrüßten usn und ich gign los um Pangäa von der Weide zu holen. Wieder langte nur einmal rufen udn Pangäa kam. ICh befestigte den Strick und zog die Fliegenmaske aus,bevor ich sie zum Stall führte. ICh machte sie am Putzplatz fest und Putzte sie gründlich. Dann holte ich wieder ihren Sattel. ICh sattelte sie und heute machte es ihr schon nichts mehr aus. Dann holte ich ihre Trense und trenste sie. Nun konnte es losgehen. ICh führte sie zum Reitplatz und führte sie dort ein paar Runden bis sie ganz ruhig war. Dann befestigte ich einen Strick an der Trense udn mein Helfer hielt Panäa fest. Schnell klickte ich meinen Helm zu und zog meine Hangschuhe an,bevor ich mich leicht am Sattel hochzog. Pangäa ging einen schritt zur Seite, hatte aber keine Angst. ICh lobte sie. Dann legte ich mich leicht über sie. Auhc das störte sie kaum. Vorsichtig stieg ich auf und stellte meine Füße in die Steigbügel. ICh lobte sie und mein Helfer führte sie ein paar Runden. Sie machte es wirklich gut. Die anfängliche verunsicherung legte sich schnell und Pangäa bekam Spaß an der Arbeit. Dann endlich löste mein Helfer den Strick und ich nahm die Zügle kürzer. Sie ließ sich gut nach links und rechts lenken udn auch anhalten funktionierte gut. Der rest würde mti der Zeit kommen. Ich drehte ein paar Runden und lobte sie kräftig. Dann stieg ich ab udn führte sie zurück zum Stall. Dort Trenste und Sattelte ich sie ab und brachte sie zurück in ihre Box. Nun holte ich ihr noch ihr Müsli und eine menge Obst,zur belohnung. Ich schüttete alles in ihren Trog und verabschiedete mich von ihr. ICh war überglücklich das alles so gut klappte.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310739300']
      Reiten mit PangäaPangäa hatte sich nun etwas beruhigt und an Lilly gewöhnt. Ich holte Pangäa aus ihrer Box und befestigte sie mti den anbindeketten am Putzplatz. Dann fing ich an sie zu putzen. Als ich fertig war holte ich ihren Sattel und sattelte sie. Dann wickelte ich ihr noch Bandagen um die Beine und Trenste sie schließlich. Nun zog ich ihr noch ihre Ohrenhaube an und führte sie in die Reithalle.Ich zog schnell noch meinen Helm an und schloss meine Handschuhe dann stieg ich auf. Sie war heute unheimlich ruhig. Nach ein paar Runden Schritt am langen Zügel Ritt ich auch Volten udn Zirkel. Auch das Machte sie gut. Genauso wie der Handwechsel. Sie bog sich schon,arbeitet eifrig mit und lief durch Genick. Ich war richtig stolz auf sie. Dann lies ich sie antraben. Auch dies machte sie prav. Sofort lobte ich sie und ritt ein paar Zirkel. Auch Handwechsel klappten im Trab schon gut. Sie hatte schöne raumgreifende Gänge die gut zu sitzen waren. Dann legte ich das Bein zurück. Sie sprang in einen nch recht unruhigen Galopp doch das würde sich mit der Zeit legen. Wieder lobte ich sie. Dann lies ich sie noch ein wenig Schritt gehen. Nach einer zeit lies ich sie Wieder Galoppieren. Diesmal lief sie ruhiger udn gleichmäßiger. NAch eienr halben Stunde ritt ich sie noch trocken udn stieg schließlich ab. ICh war sehr zufrieden mit ihr. Schnell führte ich sie zum Stall und sattelte sie dort ab. Dann putzte ich sie nochmals und gab ihr ihr verdientes Futter. Jetzt wollte ich das sie und Lilly sich mal richtig kennenlernten. So führte ich erst Pangäa auf die Weide,wo sie erstmal eine runde Galoppierte. Dann holte ich Lilly. ICh wusste nicht wann Lilly das letzte mal auf der Weide gewesen war. Die kleine lief aufgeregt neben mir her. dann kamen wir an der Weide an. Ich öffnete sie und stellte Lilly hinzu. Erst beschnüffelten sie sich. Doch sie schienen sich noch von früher zu kennen denn es gab keine beisserei oder treterei. Also lies ich die 2 allein auf der Weide und ging zurück zum Haus.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310843330']
      Ausritt mit Pangäa und LillyHuete wollte ich etwas Ausreiten. ICh beschloss mich Lilly mitzunehmen. ICh ging in die Sattelkammer und holte das neu gekaufte Halfter. es war dunkelblau und mit Neopren unterlegt. Ich betrat die Box udn zog es ihr an. Es stand ihr perfekt. Dann führte ich sie zum Putzplatz und band sie an. Dann putzte ich sie gründlich. Nun holte ich noch Pangäa udn machte sie hinter der Trennwand in einer anderen Kabiene fest. Nun putzte ich sie. Schließlich Sattelte udn trenste ich sie und gurtete nach. ICh führte beide nach draussen und stieg auf. Mit Lilly am Strick machte ich mich nun auf den weg auszureiten. Im schritt ritt ich den weg entlang der weg von meinem Hof führte. Schon bald kamen wir an ein paar Felder.Auch diese waren schnell durchquert und wir mussten eine Straße überqueren. Pangäa war recht ruhig doch Lilly machte alles angst. So beschloss ich umzudrehen. Bald schon hatte ich wieder den Hof erreicht. Ich stellte Lily zurck in ihre Box. Dann ging ich mit Pangäa nochmal ins Gelände. ICh ließ sie ein paar mal Galoppieren und sie machte es wirklich gut. Als wir nach eienr Stunde zurück kamen,sattelte ich Pangäa ab und brachte sie aufs Padock. Auch Lilly stellte ich hinzu. Dann holte ich die Schubkarre und machte Pangäas Box sauber. Nun füllte ich noch ihr Heunetz mit Heu und schüttete Müsli in den Trog. Als dioe Box fertig war,mistete ich auh lillys Box aus,die wesentlich sauberer war. Auch sie bekam ihr Heunetz gefüllt und Müsli in den Trog. Anschließend kehrte ich die Stallgasse, spritzte den Putzplatz ab und reinigte Pangäas Gebiss. Anschließend fettete ich noch ihre Ledersachen und gign an die Weide um beide wieder zu holen. Sie hatten beide gefressen. ICh rief Lilly udn sie kam beim 2. Rufen. Nun befestigte ich den Strick an ihrem Halfter udn führte sie zurück zum Stall. Dort brachte ich sie in ihre Box und ging wieder los um Pangäa zu holen. Ich ief sie und befestigte den Strick an ihrem Halfter. Nun führte ich sie zum Stall und stellte auch sie in ihre Box. ich verabschiedet mich von beiden udn ging zum haus
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      [quote name='Casper12' timestamp='1310995810']
      Übung für distanzrittICh hatte mich für etwas angemeldet. Um genau zu sein für ein distanzritt. Schon früh am morgen stand ich auf,um dafür zu üben. ICh gign in den Stall und holte Pangäa aus ihrer Box. ICh putzte sie und holte schließlich ihren Sattel. Dann sattelte ich sie und trenste sie. Als sie fertig war ührte ich sie aus dem Stall udn stieg draussen auf. Nun ritt ich los. Schön ruhig udsn gleichmäßig ritten wir unsere lange strecke. Wir wollten ja schließlich gewinnen,doch ob es was brachte weiß man nicht. Pangäa hatte viel ausdauer undso hatten wir wenigstens eine kleine chance. Nachdem wir meine gewünschte trecke zurückgelegt hatten,und das auch noch in einer ansehlichen zeit,machte ich mihc auf den rückweg. Der rückweg schien doppelt so lange zudauern doch endlich waren wir zuhause. ICh sattelte sie ab und spritzte sie schließlich mit dem schlauch ab. Dann wartete ich bis sie wieder trocken war,bevor sie wieder in ihre Box kam. ICh holte eutwas Futter udn fütterte sie. Anschließend holte ich Lilly raus. Die kleine hatte heute etwas länger warten müssen. Da ich mich schon so viel bewegt hatte,entschied ich mich sie zu longieren. Siekonnte das alles schon sehr gut doch übung schadete nie. Nachdem ich sie longiert hatte,putzte ich sie noch einmal und brachte sie schließlich auf die weide. Auch Pangäa kam auf die weide udn ich ging hinüber zum haus.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1312811380']
      Training mit MylanaHeute wollte ich mich wieder etwas um Mylana kümmern. Ich holte Mylana´s Halfter was ich am Tga davor in die Sattelkammer gehongen hatte und schnappte mir den dazu passenden grünen Strick. Nun machte ich mich auf den weg durch die Stallgasse zu Mylanas Box. ICh öffnete die Boxentür und Mylana streckte mri schon ihren Fuchsfarbenen Kopf entgegen. ICh strick kurz über ihre Nüstern bevor ich ihr das Halfter überstreifte. Nun befestigte ich noch den Strick daran und verließ mit ihr die Box. Sofort machten wir uns auf den Weg zu den Putzplätzen. Ich machte die 2 Anbindeketten fest und löste den Strick. Nun Holte ich noch ihre Putzsachen und fing an sie zu Putzen. Ihre kurze mähne war schon gut nachgewachsen. Als ich fertig war mit Putzen holte ich ihren VS Sattel udn sattelte sie. Als sie fertig gesattelt war holte ich noch ihre Gamaschen und befestigte diese.Anschließend Trenste ich sie noch udn zog irh ihre Ohrenhaube an. Nun gingen wir zur Reithalle und ich gurtete nochmal nach bevor ich aufstieg. Ich ritt sie etwas warm, und ein helfer baute ein paar trabstangen auf über die ich trabte. Anschließend baute er noch ein paar Sprünge auf. Sie konzentrierte sich heute gut und wir sprangen fehlerfrei. Sie war kein guter Springeraber kleine Sprünge schaffte sie. ICh lobte sie udn ritt sie trocken. Anschließend stieg ich ab udn führte sie in die Stallgasse. Dort machte ich sie wieder fest und löste die Gamaschen. Anschließend sattelte ich sie ab. Nachdem ich die Hufe ausgekratzt hatte befestigte ich wieder den Strick und führte sie auf die Weide. Als ich zurück zum Stall gelaufen war zog ich auhc Lilly udn Pangäa ihre Halfter an. Nun führte ich sie zu Mylana auf die Weide und mistete die Boxen aus. ICh füllte ise mit neuem Streu und hängte Heunetze auf. Auch Müsli füllte ich in ihre Tröge und fegte die Stallgasse. Anschließend putzte ich noch die Sättel udn wusch das gebiss von Mylana aus. Nun holte ich Lilly. ICh brachte sie in ihre Box udn ging wieder den Schotterweg entlang um Pangäa zu holen. Auch sie stand schnell wieder in ihrer Box und ich holte Mylana. Als alle wieder in ihren Boxen standen udn ihr Müsli fraßen, verließ ich den Stall und ging hinüber zum Haus.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1314285841']
      Training mit PangäaNachdem ich Djuk in den Stall gebracht hatte,gign ich zuerst zu Pangäa. ICh holte ihr lila HAlfter und zog es der Grauen Berberstute an. Nun lobte ich sie udn verließ mit ihr die Box. ICh band sie am Putzplatz an und fing an ihr graues fell zu bürsten. Als sie wieder sauber war,holte ich ihren Sattel und Sattelte sie. Anschließend holte ich noch ihre Gamaschen und die Trense. Als sie fertig war,führte ich sie aus dem Stall in richtung Reithalle, wo ich reiten wollte. Es waren gerade 3 Reitschüler in der HAlle doch auch daran müsste sich Pangäa gewöhnen. ICh führte sie zu x udn gurtette nach bevor ich aufstieg. ICh ritt sie ein paar runden warm am langen Zügel udn sie lies sich etwas ablenken,von der lauten Stimme des Reitlehrers der gerade versuchte einer Reitschülerin beizubringen,das man dem PFerd nicht in den Baum hämmern müsste. Doch nach ein paar minuten hatte sie sich daran gewöhnt udn arbeitete gut mit. ICh gab ein paar Paraden udn sie gab den Kopf. Nun trabte ich an udn ritt viele zirkel und schlangenlinien zum lockern. ICh lobte sie viel. Nun gab ich galopphilfen und sie galoppierte sofort an. Heute hatte sie viel dampf und ich musste sie oft bremsen,damit sie nicht zu schnell wurde. Sie Bockte sogar zweimal und ich hörte die reistchüler nach Luft schnappen. Doch wie jeder wusste fühlten sich von oben die Bocker nie so schlimm an wie sie aussahen. Nun parierte ich wieder durch zum trab und lies sie wieder im Trab etwas arbeiten. Die reitschulgruppe welchselte udn ein einzelnes Mädchen bekam untericht. Sie strte weniger wie die 3 anderen udn ich konnte noch etwas besser arbeiten. NAch einiger Zeit lies ich sie noch etwas schritt gehen am langen Zügel udn würde gleich Lilly mit in die Halle bringen,denn nach dem mädchen währe erstmal eine Stunde Pause und somit die Halle leer. ICh steig ab udn machte die Steigbügel hoch udn den Gurt lockerer. Nun führte ich sie rüber zum Stall . DOrt machte ich sie am Putzplatz fest udn sattelte sie ab. ICh benutzte immer die Halle des nachbar reitstalles bis wir eine eigene hatten. Nun putzte ich sie wieder und brachte sie auf die weide wo sie noch etwas gras fressen konnte. Als ich zurück kam,mistete ich noch schnell Pangäas Box aus udn füllte etwas Müsli für nachher in den Trog. Dann ging ich hinüber zu Lillys Box.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1317034973']
      AusrittHeute würde meine freundin kommen. Wir hatten schon lange vorgehabt zusammen auszureiten. ICh hatte gerade alles Boxen ausgemistet als sie kam "Hey,na hast du lust?" sie bejahte und ich zeigte ihr Mylana. "Die kannst du reiten wenn du willst" sagte ich und drückte ihr Mylanas Halfter in die Hand. ICh selbst holte Pangäas. Dann holten wir die Pferde aus den Boxen. Zusammen gingen wir zum Putzplatz und banden die Pferde an. ICh putzte Pangäa gründlich und sie genoss es. Ja ich liebte es pangäa zu reiten. Dann holte ICh Mylanas sattel und legte ihn meiner Freundin hin. Dann holte ich Pangäas und sattelte sie. ICh befestigte die Gamaschen und wartete bis meien Freundin auch so weit war. Nun trensten wir noch und ich zog mir meinen Helm an. Jetzt konnte es losgehen. Wir stiegen auf und ritten vom Hof. Pangäa war sehr gut drauf und hatte einen zügigen Schritt. Mylana musste sich etwas beeilen um mithalten zu können. nach einer Weile trabten wir udn galoppierten schließlich auch. ICh liebte es mit Pangäa Wettrennen zu machen und wir gewannen mit einem mega Abstand. Nach einer weile ritten wir zurück zum Hof. Dort stiegen wir ab und sattelten ab. Anschließend zogen wir ihnen Abschwitzdecken an udn führtensie trocken. Als beide trocken waren stellten wir sie auf die Weide. Meien Freundin verabschiedete sich. ich gign wieder den schotterweg hinunter zur Weide und beobachtete Pangäa udn Mylana etwas. Auch wenn sie manchmal zickten waren sie doch gute Freunde geworden. Nach einer Weile gign ich rüber zum Offenstall. Lilly und Capoti fraßen zusammen. ich woltle sie nicht weiter stören und machte mich auf den Weg zu Vanya.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1317046590']
      Erste KörungICh war so aufgeregt! Heute war Pangäas erste Körung. Hatte sie Chancen? Bestimmt! Ich holte meine Stute herraus udn band sie am Putzplatz an. eigentlich mussten wir erst in ein paar Stunden los doch ich wollte sie noch schön machen. ICh wusch sie und megte irh dann eien abschwitzdecke auf damit sie schneller trocknete. Auch Mähne und Schweif hatte ich gewaschen. Als alles wieder trocken war, fing ich an ihr Turnierzöpfe zu machen. Es würde ihr sicher super stehen. Und so war es auch. Als ihre Mähne fertig eingeflochten war,flechtete ich ihr noch die Schweifrübe ein. Dann Machte ich die Hufe sauber und fettete sie ein sodass sie gläntzten. Anschließend packte ich das Sattelzeug ein und die Trense. Auch weiße Bandagen wollte ich ihr dort anziehen. Doch zuerst mussten die Transportsachen an. ICh zog ihr die Transportgamaschen an und legte ihr die abschwitzdecke auf den Rücken. Anschließend hängte ich ein Heunetz in den Hänger und holte meine Stute. Ein Helfer würde mit mir fahren. Als pangäa verladen war stiegen wir ein und es ging los zu der Körung. Dort angekommen sah ich die ganzen schönen Pferde. Hatte Pangäa eien Chance? naja dabei sein war alles. ICh lud meine Stute aus und band sie am Hänger an. Dann gign ich nochmal über ihr Fell und Sattelte sie dann. Die weiße Schabracke stand ihr wirklich gut. ICh zog den Gurt zu und wickelte die bandagen um ihre Beine. Anschließend kam noch die Trense drauf. ICh lief ein paar Runden mit Pangäa und hoffte das sie ruhiger wurde... vergeblich. Vieleicht würde sie ja in der Halle ruhiger werden. Dann ertönten auch schon unsere Namen...
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      [quote name='Casper12' timestamp='1318950434']
      SäubernSchon früh morgens schlüpfte ich in meine Stiefeletten und lief rüber zum Stutenstall. Dort angekommen öffnete ich das große Tor. Es regnete in Strömen udn so überlegte ich die Pferde nur mit Regendecke rauszuschicken. Zuerst ging ich zu Pangäas Box. ich holte ihre Regendecke vom Deckenhalter udn betrat ihre Box. Geschickt zog ich sie ihr an udn schloss die Box wieder. Dann ging ich zu Mylana. Auch ihr zog ich ihre Decke an. Sie hatte einen grellen grün ton. Dann zog ich beiden Stuten die halfter an und führte sie aus dem Stall. Nun gign ich mit ihnen den Weg entlang auf die Stutenwiese mit dem großen Unterstand. ICh löste beide Stricke udn die 2 Galoppierten in den Unterstand. Die Matschbrocken flogen und ich musste lachen. So verückte Pferde... Dann ging ich zur nächsten Box. Vanya stand in dieser. ICh holte ihre blaue Decke und zog sie ihr über. Dann ging ich zu White Shadow udn zog dieser ihre Petrolfarbene Decke an. ICh zog beiden das halfter an und führte sie zu Pangäa und Mylana. Shadow Bockte los udn schmiss übermütig ihren Kopf bis auch sie in den Unterstand kam. Vanya trottete langsam und gemächlich hinterher. Nun gign ich zurück zum Stall und holte Schubkarren und mistgabel. Zuerst war Shadow´s Box an der reihe. ICh holte das alte Einstreu herraus und füllte neues hinein. Dann folgte vanyas Box. Als ich mit dieser fertig war kam Mylana´s und Pangäa´s Boxen drann. Nun war alles sauber. ICh füllte die heunetze mit Heu udn füllte Müsli in die Tröge. Dann war der Stall fertig.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1322568622']
      Pflegebericht für alle StutenHeute würde ich mich um die Stüten kümmern. Als erstes kam Pangäa die die Reihe. Ich holte meine Berberstute aus ihrer Box. Ich band sie am Putzplatz an udn putzte sie gründlich.Dann holte ich ihren Sattel. Ich sattelte sie und trenste sie. Dann ging ich in die halle. Nach dem Warmreiten,gab ich ein paar paraden sodass sie den Kopf gab. nun trabte ich an. Sie lief locker usn suaber heute. Nach ein paar Runden machte ich einen handwechsel. Auch auf der anderen hand lief sie gut. Nun lies ich sie noch auf beiden seiten Galoppieren und ritt sie dann trocken. Nun brachte ich sie zurück udn sattelte sie ab. Dann brachte ich sie mit Decke auf die Weide und mistete ihre Box aus. Nun war La rara an der Reihe. ich holte meine 3-Jährige aus ihrer Box udn band sie am Putzplatz an. Dann putzte ich sie gründlich bevor ich sie satttelte und trenste. Dann gign ich mit ihr in die halle. Dort ritt ich sie warm und trabte dann an. Ich lies sie viele wendungen laufen. Sie bog sich gut und gab alles. Auch viele handwechsel baute ich ein. Schließlich lies ich sie nochmal ne Runde galoppieren. Dann ritt ich sie trocken udn sattelte sie ab. Nun brachte ich sie mit decke zu Pangäa und mistete auch ihre Box aus. Dann war Mylana an der Reihe. ich holte sie heraus udn band sie am Putzplatz an. ich putzte sie gündlich. Dann holte ich White Shadow Auch sie putzte ich. Dann sattelte ich mylana udn trenste sie. Shadow nahm ich als Handpferd mit. ICh entschied mich für den ruhigen Waldweg. Nach ungefähr einer Stunde kamen wir wieder zurück. Ich sattelte Mylana ab und brachte beide mit decken auf die weide wo schon Pangäa und La rara warteten. Nun waren die Boxen der beiden Damen an der Reihe. nachdem diese sauber waren, kam Vanya an die Reihe. Diese putzte ich auch sehr gründlich und sattelte sie. Dann trenste ich sie und führte sie schließlich aus dem Stall. Nun stige ich auf und ritt meine Runde über die Felder zu dem Hof meiner Freundin. Mit ihr ritt ich noch eine Runde bevor ich mich wieder auf den Heimweg machte. Zuhause angekommen, sattelte ich sie ab und brachte sie mit Decke auf die Weide zu den Anderen.Dann mistete ich ihre Box aus. Nun war Rose de Soleil an der Reihe. Sie war schon richtig dick udn bald würde das Fohlen kommen. ICh führte sie auf den Putzplatz und putzte sie dort gründlich. Dann ggn ich eine kleine Runde mit ihr spazieren. Als wir zurückkamen stellte ich sie mit Decke zu den anderen. Ich freute mich schon mega auf das Fohlen. Mit Elan machte ich mich auch daran ihre Box zu säubern. Niun war das letzte Pferd an der Rihe. Betty war als nächstes drann. Ich holte meine Stute aus ihrer Box udn putzte sie gründlich. Dann sattelte udn trenste ich sie. Schließlich brachte ich sie in die Halle. nachdem ich sie warmgeritten hatte,ttrabte ich an. Ich war immernoch überwältigt von ihrem Gangpotenzial. Ich hatte noch nie einen kaltblüter mit so Gängen gesehen. Als ich fertig war ritt ich sie trocken und sattelte dann ab. Nun brachte ich sie mit decke zu den anderen. Sie grasten alle zusammen. Schnell machte ich mich daran die letzte Box zu reinigen. Dann kehrte ich die Stallgasse und putzte das Sattelzeug. Nun wollte ich nochmal mit Colorado trainieren udn ging rüber zum Fohlenstall.
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      [quote name='Casper12' timestamp='1333027965']

      Fellwechsel

      Fell,Fell und nochmals Fell. Seit einigen Tagen verloren die Pferde ich Winterfell und das kurze Sommerfell kam durch. Heute wollte ich endlich die Pferde von dem juckenden Winterpelz befreien. Dazu schlüpfte ich in meine Stiefeletten und ging zum Stutenstall. Es war schon sehr warm. Dort angekommen lief ich durch die Stallgasse. Alle Pferde wieherten mir zu. Ich verteilte das Frühstück und artete bis sie alles aufgegessen hatten. Dann ging ich in die Sattelkammer und holte Pangäas Halfter. Die schöne graue Stute schaute mich mit ihren dunklen Augen an. Ich streifte ihr das Halfter über und führte sie aus ihrer großen Box. Ich führte sie nach draußen und band sie am Putzplatz vor dem Stall an. Ich holte die Putzsachen und fing an sie von dem Pelz zu befreien. Nach einer halben Stunde hatte sich der Platz in ein graues haariges Feld verwandelt. Ich kratzte noch die Hufe aus und wusch diese nass ab um den vertrockneten Matsch zu entfernen. Ab jetzt würden die Pferde auch zeitweise nachts draußen stehen. Nun kämmte ich die Mähne und flocht ihr Zöpfe. Danach führte ich die graue Stute den Feldweg hinunter zu den Stutenweiden und öffnete das Weidetor zu der größten, auf welcher auch ein großer Unterstand, welcher Schatten spendete, stand. Ich löste den Strick und schloss das Tor. Dann ging ich zurück zu den anderen. Nun war La Rara an der Reihe. Ich legte Pangäas Strick weg und holte La Rara´s Halfter. Die junge Stute wartete schon. Ich führte auch sie zum Putzplatz. Auch sie wurde von ihrem dicken Fell befreit. La Rara hatte besonders viel. Nun war der Putzplatz schon grau creme gemischt. Ich holte einen Besen und räumte den Haarberg weg. Nun säuberte ich auch ihre Hufe und flocht ihre Mähne zu einem Haarnetz. Nun holte ich Sattel und Trense und machte sie fertig für einen Ausritt. Dann ging es schon los. Wir machten zwar nur einen kurzen, doch es gefiel ihr sichtlich bei dem schönen Wetter rauszukommen. Wieder zurück, sattelte ich sie ab und wusch ihre schweißstellen mit Wasser ab. Dann ging ich mit dem Schweißmesser drüber und zog ihr eine Abschwitzdecke an bis sie trocken war. Nun führte ich sie ebenfalls den Feldweg entlang zu der Weide wo Pangäa schon wartete. Sie mussten sich(auch die neuen) alle aneinander gewöhnen da sie meist im Sommer zusammen waren. Wieder ging ich zurück zum Stall. Dieser Tag würde lang werden. Mylana war die nächste. Ich legte auch La Raras Strick weg und holte das Halfter meiner Fuchsstute. Auch diese führte ich auf den Putzplatz. Ich hatte sie schon recht lange und uns verband eine große Verbindung. Ich strick ihr über ihren Winterpelz. Dann putzte ich auch sie. Der gerade gesäuberte Platz war nun überseht von rotem Fell. Auch ihre Hufe wurden geputzt und ihre Mähne gekämmt und zu Zöpfen geflochten. Somit kam mal Luft unter die Mähnen. Anschließend spritzte ich ihre Beine mit dem Schlauch ab und schließlich auch ihren Rücken und Baum um den Dreck vom Winter rauszubekommen. Dann benutzte ich auch bei ihr das Schweifmesser und zog ihr eien Abschwitzdecke an. Als sie wieder trocken war löste ich den Strick vom Anbindering und führte sie den Feldweg hinunter. Als sie die große Weide erblickte spitzte sie die Ohren und wieherte den anderen zu. Sie antworteten ihr und als ich sie auf der Weide losmachte begrüßte sie die beiden. Nun war Vanya an der Reihe. Ich holte das Halfter der Schimmelstute und holte sie aus ihrer Box. Sie hatte nicht allzu dickes Winterfell. Nun führte ich die Schimmelstute zum Putzplatz und entfernte ihr Winterfell. Dann wurde auch sie mit den Schlauch abgewaschen, sodass sie wieder weiß war. Anschließend flechtete ich auch ihre Mähne. Sie hatte eine sehr Dicke doch es ging gut. Nun führte ich auch sie den Feldweg entlang zur Weide. Vanya kannte La Rara noch nicht so gut doch sie zickten sich nicht an. Ich konnte Vanya beruhigt dazu stellen. Wieder ging ich zurück zum Stall. Ich hatte noch 5 Pferde vor mir. Als nächstes kam White Shadow. Die Vollblut Stute scharrte ungeduldig mit den Hufen. "hey" sagte ich zu ihr und streifte auch ihr das Halfter über. Dann kam auch sie aus der Box und folgte mir brav zum Putzplatz. Shadow hatte noch weniger Winterfell aufgebaut wie Vanya. Somit war ich bei ihr schnell fertig. Auch aus ihrer Mähne konnte man nur kleine Zöpfe machen. Dann wusch ich auch sie um die Flecken aus ihrem eigentlich weißen Fell zu bekommen. Als auch sie mit Abschwitzdecke trocken war, führte ich sie zu den anderen. Außer Vanya kannte sie noch keinen. Doch sie blieb neutral und blieb eher bei Vanya. Also waren es noch 4. Als nächstes war meine gekörte Araber Stute an der Reihe. Rose de Soleil hatte erst vor kurzem ihr Fohlen abgesetzt bekommen. Viel Ablenkung tat ihr gut. Ihr Fohlen Stand jetzt bei den anderen Jährlingen und 2 jährigen. Ich führte meine Falbscheckstute zum Putzplatz. Vielleicht würde ich sie nochmal belegen lassen. Diesmal von meinem Star Dreamer. Nun putzte ich meine schöne Araberstute und flocht auch ihre Mähne. Dann Wusch ich auch sie und wartete bis sie trocken war. Soleil lief lieb neben mit am Strick zur Weide. Auch sie kannte noch recht wenige. Sie zickte etwas und hielt alle von sich fern. Nur La Rara schien sie sofort zu adoptieren. Nun ging ich zurück und holte wieder den Besen. Ich fegte den Putzplatz und ging zurück in den Stall. Es hatten sich schon viele Stricke angesammelt und noch 3 Halfter hingen in der Sattelkammer. Ich holte nun mein größtes welches meiner geliebten Betty gehörte. Ich holte meine schwere Stute aus dem Stall. Auch sie band ich am Putzplatz an. Sie hatte einen dicken Pelz und war dazu noch sehr massig. Da hatte ich noch viel zu tun. Doch ich machte mich direkt an die Arbeit. Es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit bis Betty endlich ihr Winterfell verloren hatte. Nun wusch ich auch sie und flechtete ihre Dicke Mähne. Dann kam auch sie zu den anderen auf der Weide. Sie hatten sich schon sehr aneinander gewöhnt und es sah so aus als hätte Soleil die Führung. Denn jedes Pferd wich wenn sie kam. Außer La Rara diese stand wie ihre rechte Hand neben ihr. Fast sah es aus als spiele sie Soleils Bodyguard. Noch 2 Pferde fehlten. Meine 2 neusten. Belalim und Heart skips a beat. Zuerst war Skips an der Reihe. Ich holte meine braune Kaltblutstute aus ihrer Box und putzte sie auf dem Putzplatz. Es war genauso viel Arbeit wie bei Betty. Sie hatten ja auch die gleiche Masse. Ich war wirklich froh als sich bei ihr fertig war. Dann wusch ich auch sie und flechtete ihre dicke Mähne. Kurz atmete ich durch und trank etwas Wasser bevor ich meine braune Kaltblutstute nahm und zu den anderen Führte. Sie spielte etwas verrückt am Strick doch nach kurzem zurechtweisen lief auch sie lieb. Auf der Weide machte ich sie los und sie jagte erstmals bockend über die Weide bevor sie bemerkte dass noch mehr da waren, und sich dann interessiert Betty zuwandte welche ihr recht ähnlich sah wenn auch nicht von der Farbe aber vom Typ her. Nun war nur noch Belalim da. Ich holte meine Rappscheckstute und putzte auch sie auf dem Putzplatz gründlich. Sie hatte auch nicht das dickste Winterfell und somit ging es recht schnell. Noch schnell abgeduscht und die Mähne eingeflochten dann war meine letzte Stute fertig für die Weide. Ich brachte sie zu den anderen, wo sie sich alles erstmals von der Ferne aus ansah. Nun ging ich zurück und kehrte gründlich die restlichen Haare vom Putzplatz. Es war eine riesige Menge zustande gekommen. Doch die Stuten waren erst mal fertig. Jetzt fehlten nur noch die Fohlen und die Hengste. Doch davor waren noch die Boxen an der Reihe. Ich fing an aus allen Boxen das ganze Stroh herauszuholen und diese auszukehren und mit Wasser auszuspülen sodass sie wieder schön waren. Dann füllte ich neues Stroh hinein für den Fall dass ein Pferd wegen Krankheit oder Verletzung wieder in den Stall musste. Anschließend wurde noch die Stallgasse gründlich gekehrt und das ganze Sattelzeug gefettet. Nun war ich hier erst mal fertig und ging müde zurück zu meinem Haus um erst mal zu duschen.

      [quote name='kira' timestamp='1349800074']
      Pflegebericht für alle Weidepferde

      Verschlafen streckte ich mich, als ich durch das hereinfallende Licht der Sonne geweckt wurde. Heute würde ein perfekter "Pferde-Tag" werden, verriet mir die Sonne beim Hochziehen der Rollladen. Noch etwas verschlafen zog ich mich an und wanderte dann in die Küche um mir mein Frühstück zu machen. Dieses am essen, wanderte ich dann in den Stall. Dort begrüßten mich meine Schatzis schon mit freudigen, vielleicht auch das Früstück fordernden, wiehren. Ich begab mich also in die Sattelkammer, welche gleichzeitig als Futter- und Eimerlager diente. Mit den Eimern bewaffnet ging ich wieder in die Stallgasse um den Herren und Damen ihr Frühstück zu servieren. Während alle mit fressen beschäftigt waren begann ich die Heunetzte auf zu füllen. Als ich damit fertig war hatten die ersten schon ihre Eimer geleert, welche ich nach dem auswaschen, denn jeder weiß wie ekelhaft getrocknete Pferdesabber ist, wieder in der "Futterkammer" verstaute. Zurück kam ich mit den Halftern von Rumpelstielzchen, Valentine´s Candy Fireflies und Flaschenzieherin. Als die vier fröhlich auf der Weide rum hopsten brachte ich auch meine drei Hengste Davour, All Pride und Wild Dream( Rumpelstielzchen war einfach so ein Knirps das man ihn nicht dazu zählen konnte) auf eine der Weiden. Mit den im Stall verbliebenen wollt ich mich heute näher beschäftigen, auch musste ich heute daran denken ein neues Pony abzuholen.
      Erst machte ich Pangäa fertig, heute wollte ich schauen wie und ob sie Springtechnisch begabt war. Sie war noch nicht lange bei mir im Stall, doch hatte sie sich schnell eingelebt und in Laheeb, meiner Araber Stute eine gute Freundin gefunden. Sie liebte es zusammen mit Laheeb und der auch relativ neuen Famiha über die Weiden zu fetzten. Da sie noch sehr jung war zappelte sie nun schon ungeduldig herum. Auf dem Platz angekommen merkte ich schnell, dass ihr Herz wohl eher für´s Springen als die Dressur schlug, was mich sehr erfreute, denn meine beiden Araber Stuten waren von Sprüngen leider nicht sonderlich begeistert. Nach einer vollen Stunde hörten wir auf, und ich brachte meine hübsche Stute auf eines der Paddocks.
      Nach einigem Überlegen ging ich mit Laheeb ins Dressurviereck, während meine drei Hengste und Flaschenzieherin sich in der Führmaschiene etwas bewegten. Im Gegensatz zum letzten Training klappten die Traversalen beinahe perfekt, sie hatte nun keine Schwierigkeiten mehr damit ihre Beine zu koordinieren. Sie arbeitete fleißig mit und wir schafften zu Ende hin sogar eine fehlerfreie Drehung auf der Hinterhand. Nach dem Abreiten brachte ich sie zu ihrer liebsten Pangäa auf das Paddock. Danach brachte ich die Pferde aus der Führmaschiene in ihre Boxen.
      Kurze Zeit später hatte ich meinen Hänger her gerichtet und war auf dem Weg um eine kleine Welsh B Stute abzuholen. Auf dem Hof angekommen lud ich Drachenlady nach kurzer Absprache mit Jackyline ein. Während der Fahrt verhielt sie sich ruhig und auch als ich sie auslud machte sie einen entspannten Eindruck. Ich brachte sie in nun ihre Box, wo sie sich nach kurzem beschnuppern dem Heu zu wandte. Schließlich brachte ich noch die restlichen Pferde in ihre Boxen.
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      [quote name='Tequila' timestamp='1353333784']
      [font=comic sans ms']Tierarztbericht für Pangäa[/font]

      Ich kam zu Pangäa. Sie war eine wirklich hübsche Stute. Ich untersuchte ihre neugierigen Augen und ihre gespitzten Ohren. Sie war wirklich süß und auch ihre Nüstern waren Perfekt. Ich begann damit sie abzuhören und auch dabei fand ich keine Probleme heraus. Sie war topfit und gesund. Ich Drückte ihr also die wurmkur ins Maul während sie wiederwillig den Kopf hin und her schüttelte. Als die Wurmkur im Pferd war gab ich ihr die Spritze die sie mit nur einem kleinen Zucken über sich ergehen ließ. Auch ihre Zähne waren gut und ihr Zahnfleisch sah gesund aus. Also verabschiedete ich mich von der Stute und ging gemeinsam mit Kira zu dem letzten Pferd von heute.
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      Pflegebericht für die Zuchtpferde & Ankunftsbericht für die Zuchtpferde Star & Happy Steffi & Golden Pirate

      Im Zuchtstall warteten meine Pferde schon ungeduldig auf ihr Beschäftigungsprogramm, dessen Animateur natürlich ich war. Erst kamen alle mit Paddockdecken nach draußen, um sich erst mal selber auszutoben. Die beiden Hengste hatten jeweils ihr eigenes Paddock und die Stuten waren in kleinen Gruppen auf zwei große Paddocks aufgeteilt. Während dessen füllte ich die Heu netzte, prüfte die Tränken und äppelte die Boxen aus. Dann nahm ich mir endlich einmal Zeit, zumindest einen Teil, der Sättel und Trensen und sonstiger Reitsachen zu putzen und ein zu fetten. Danach ging es zu den Paddocks, Nosferatu holen. Die vielseitig begabte, kleine Maus war schnell fertig gemacht. Etwas einfache Dressurarbeit auf dem Außenplatz meisterte sie mit Gelassenheit und Routine. Gegen Ende versuchten wir uns noch kurz an Seitwärtsgängen in Trab, nach dessen gelingen ich die Trainingseinheit beendete. Nach dem Trockenreiten und absatteln des nun glänzenden Sattels brachte ich sie in ihre Box. Dann ging es auch schon das nächste Pony holen. Draculas Wife wartete schon mit ihrem "ach bin ich armes Pony doch einsam!"-Blick auf mich, sie war zusammen mit Nosa auf dem Paddock gewesen, die nun aber ja weg war. Als ihr klar wurde das nun sie mit arbeiten dran war kam sie schon brav und freudig übers Paddock angelaufen und ich musste sie nicht mühsam einfangen. Da ich heute auch noch drei neue Zuchtpferde abholen musste hatte ich nicht genügend Zeit mit ihr wie eigentlich geplant raus zu gehen und deshalb beschränkte ich mich auf ein bisschen Springen. Dressurtechnisch war sie schon bis M ausgebildet und daher konnte ich mich jetzt erst mal dem Springen mit ihr zuwenden. Heute machte ich mit ihr erst mal ein paar kleine und einfache Sprünge, um sie wieder daran zu gewöhnen, denn sie war lange nicht mehr gesprungen worden. Die meiste Zeit war sie nicht so begeistert, war sie doch lieber auf dem sicheren Boden. Also hörte ich erst mal auf als sie einen Sprung ein paarmal mit etwas Freude und ohne ihn zu taxieren überwunden hatte. Ich machte sie fertig und brachte sie dann in die Box, räumte Sattel und den Rest weg. Mit Famiah arbeitete ich nur im Schritt und Galopp, da sie mir das letzte Mal etwas zu unruhig und hibbelig, als auch beinahe durchgegangen war. Sie sollte die nächste Zeit erst mal wieder ruhiger werden. Lockere Schritt-Trab Übergänge ließen sie sich nach einiger Zeit entspannen, denn erst war sie wieder unruhig und zappelig gewesen und wollte einfach losstürmen, dass musste ich ihr erst mal wieder austreiben mit ruhiger Arbeit. Die nächste auf meiner "Trainingsliste" war Pangäa, sie hatte sich mittlerweile prächtig entwickelt. Anfänglich nach dem Kauf hatte sie nicht so gut ausgesehen, was nicht unbedingt am Vorbesitze gelegen hatte, den genauen Grund wusste keiner. Doch nach einiger Zuwendung und als sie in Famiah eine treue Freundin fand, mit welcher sie auch über die Wiesen fetzten konnte, hatte sie sich erholt. Und das sogar schließlich so gut, dass ich sie gekört bekam. Doch mit Nachwuchs wollte ich der jungen Stute bisher erst mal Zeit lassen. War sie doch erst 4 Jahre alt. Auch mit ihr machte ich einige kleine Sprünge die ich einige Zeit vorher schon mit Wife genutzt hatte. Recht leichtfüßig überwand sie die, von ihr mit Neugierde betrachteten, Sprünge und fand schnell ihre Freude daran. Nach dem Abreiten brachte ich sie schnell in die Box, denn gleich müsste ich die neuen Ponys abholen. Nach dem Kontrollblick in ihre Paddockboxen schnappte ich mir die drei neuen Halfter mit Stricken und ging zu meinem Pferdetransporter. In ihn passten bis zu vier Pferde oder Ponys, was ganz gut war, denn dann könnte ich einen Abschnitt zwischen dem Hengst und den beiden Stuten frei lassen. Sicher war sicher. Nachdem ich auch durch den hinteren Teil des Transporters einen prüfenden Blick hatte wandern lassen, stieg ich ein und fuhr los. Erst holte ich den Hengst Golden Pirate und die Stute Star von MayBee ab. Star ließ sich leicht in den Transporter führen, überrannte mich dabei aber beinahe und schaute mich dann fast entschuldigend an. Dann holte ich Pirate. Er war erst vorsichtig, ließ sich aber nach kurze, freundlicher und auch auffordernder zu sprach reinführen. Ich verabschiedete mich und fuhr weiter. Das dritte Pony war auch ein Welsh, zwar von der Sektion B und nicht wie die andern beiden von der Sektion A, aber auch wie Star eine Stute. Happy Steffi ließ sich, nachdem ich kurz ein paar Worte mit ihrer nunigen Vorbesitzerin moehrchen gewechselt hatte, ruhig in den Hänger führen und ich konnte nach Hause fahren. Die kleine war recht springbegeistert was mich an ihr besonders reizte, auch war sie ziemlich groß, schon ein Endmaß Pony, weshalb sie es im Springen weit bringen könnte und nicht an ihrer Größe, wie manch andere kleinere Ponys, scheitern würde. Auf dem Hof angekommen führte ich einen nach dem andern raus und brachte ihn in seine Box mit immer begehbarem Paddock. Als die drei ruhig in ihren Boxen standen um Star anfing ihr Heu zu mummeln, machte ich mich auf den Weg zu meinem anderen und nun nicht mehr einzigen Zuchthengst A le Hop. Der gute stand mal wieder leicht aufgespielt in der Box und versuchte den Stuten im Stall schöne Augen zu machen. Recht unwillig ließ er sich von seinem Platz entfernen und fertig machen und war auch beim Training nicht ganz dabei. Ich nutzte auch mit Ale die Sprunge, machte sie aber nach der ersten Runde höher, da er, obwohl er abgelenkt wirkte, gut mitarbeitete. Er hatte keinen Tropfen Schweiß vergossen als ich ihn nach einer ¾ Stunde trocken ritt und dann wieder "Boxenfertig" machte. Nachdem ich nochmal überall lang gewandert und alles aufgeräumt hatte verabschiedete ich mich von meinen neuen und alten Zuchtpferden und ging ins Haus.

      Hufschmiedbericht

      Heute machte ich mich auf den Weg zu kiras Zuchtstute Pangäa. Kira hatte die Stute bereits in der Stallgasse angebunden. Ich begrüßte die beiden und holte mein Werkzeug. Dann begann ich mit dem linken Hinterhuf. Brav gab ihn mir die Stute. Zuerst schnitt ich ihn ordentlich aus, dann nahm ich meine Raspel und brachte den Huf in Form. Die Blue Roan Stute wirkte angespannt. Kira streichelte sie. Ich stellte den ersten Huf wieder auf den Boden. Kurz streichelte ich ihre Flanke und hob ihren linken Hinterhuf an. Ich nahm mein Hufmesser und begann den zweiten Huf auszuschneiden. Dann bearbeitete ich auch diesen Huf mit der Raspel. Alles klappte problemlos. Ich nahm den vorletzten Huf, den rechten Hinterhuf. Wieder kam das Hufmesser zum Einsatz. Schließlich stand auch dieser Huf sauber ausgeschnitten und in einer schönen Form wieder auf dem Boden. Ich nahm den letzten Huf und schnitt aus. Die Stute wurde allmählich zappelig und kira hatte einiges zu tun um sie ruhig zu halten. Aber schließlich war ich fertig. Ich packte zusammen und verabschiedete mich von kira und ihrer Pangäa.

      Pflegebericht für die Zuchtstuten

      Früh morgens stand ich auf um mich um meine Zuchtstuten zu kümmern. Die vier kleinen Ponystuten Star, Nosferatu, Dracula´s Wife und Happy Steffi holte ich aus ihrem Laufstall und brachte sie auf´s Paddock, wo sie sich genüsslich wälzten und tobten.

      Dann wendete ich mich meinen beiden hübschen Welsh Cob Stuten zu. Siana und Knives and Pens wollte ich heute nochmal fahren. Also holte ich die beiden nacheinander aus ihren Boxen, um sie dann zu putzen und das Fahrgeschirr anzulegen. Dann spannte ich sie gemeinsam in die Kutsche ein. Noch ein kurzer Check ob alles richtig saß und befestigt war, dann füren wir los. Die beiden waren tolle Kutschpferde und gaben ein schönes Bild ab, das mochte aber bestimmte auch an der Rasse liegen, denn diese war oftmals ein gutes Kutschpferd. Brav hörten die beiden auf mich und liefen im Gleichschritt durch die Felder. Nach einem kurzen Abstecher in den Wald fuhr ich wieder heim. Zuhause am Stall angekommen putze und versorgte ich die beiden.

      Als ich fertig war holte ich die beiden Stuten Pangäa und Famiah aus ihren Boxen. Dann brachte ich sie gemeinsam auf die Weide, worüber sie sich sehr freuten und ausgelassen tobten und immer wieder ab und an stehen blieben um einen Büschel Gras auszurupfen.

      Danach begann ich die Ponystuten wieder rein zu bringen. Eine nach der anderen holte ich vom Paddock und putzte sie strahlend sauber. Als alle vier in ihrem Laufstall standen brachte ich ihnen ihre Ration Heu.

      Zu letzt holte ich noch Pangäa und Famiha von der WEide und putzte auch sie bevor ich sie in ihre Boxen stellte. Dann bekamen sie ihr Futter und ich verließ den Stall für den Moment.

      Tierarztbericht für Pangäa:

      Ich saß auf dem Rand des geöffneten Kofferraums als kira mit der hübschen, grauen Stute, Pangäa kam die jetzt dran war. Ich begrüßte die Stute und streichelte sie kurz. Noch war die Stute ruhig und regte sich nicht auf, also beeilte ich mich mit der impfung. Sobald ich die richtige Stelle hatte und kira sie am Halfter hielt stach ich die Spritze ein und zog sie dann schnell wieder raus und sprang zur Seite damit Pangäa mich nicht umrannte. Sie tänzelte jetzt leicht auf der Stelle und während kira sie ein wenig beruhigte holte ich die Wurmkur. Ich öffnete den Deckel und schob die Spritze sanft in ihre Maulspalte. "So ist`s fein" murmelte ich mit dem Deckel im Mund und drückte der Stute die Paste in das Maul. Ich streichelte sie und lobte sie. Dann verabschiedete ich mich von ihr und bereitete alles für Golden Pirate vor während kira Pangäa wegbrachte.

      Pflegebericht

      „Guten Morgen!“ begrüßte ich Kira fröhlich, als ich gerade vom Rad abstieg. Zu meinem Glück hatte es bisher noch nicht geschneit, nur der Raureif tunkte unsere Landschaft in ein sauberes Weiß. „Dann können wir ja direkt anfangen.“ grinste Kira und schleifte mich in den Stall, gemeinsam mit ihr kümmerte ich mich darum, dass alle Pferde auf die Weiden kamen. Als wir damit fertig waren, war die Stallarbeit an der Reihe. Schnell hatten wir alle Boxen ausgemistet und konnten zufrieden in unsere Mittagspause gehen, ehe danach die Bewegung der Pferde anstand. Als erstes holten wir Frisco, Legacy Of Gold und Coco's Landzauber. Wir putzten die drei Hengste gründlich und sattelten dann Frisco und Legacy auf. Ich durfte Legacy reiten, da Kira Coco als Handpferd nehmen wollte und Frisco da wesentlich entspannter war. Zu fünft machten wir uns auf einen entspannten Ausritt durch die kalte Landschaft. Die Sonne ließ alles herrlich glitzern und es war einfach richtig schön! Wieder auf dem Hof versorgten wir die Pferde und machten uns schon an die nächsten Pferde. „Heute sind die Zuchtstuten dran.“ lächelte mich Kira an und drückte mir das Halfter von Antigone in die Hand. Ich sollte die hübsche Fellponystute longieren, also tat ich wie geheißen, holte sie von der Weide und putzte sie gründlich. In der Halle trafen wir dann wieder auf Kira, welche sich Knives and Pens fertig gemacht hatte und diese nun warm ritt. Antigone arbeitete wieder gut an der Longe mit und als ich sie dann zum Schluss noch ein wenig im Schritt laufen ließ, konnte ich Kira und Knives zuschauen. Die Stute hatte wahrlich fantastische Bewegungen! Ich brachte Antigone zurück in den Stall, versorgte sie und brachte sie wieder auf die Weide. Als ich damit fertig war, kam auch Kira wieder und bat mich, schon einmal Siana und Happy Steffie von der Weide zu holen. Gemeinsam machten wir die Stuten dann fertig und gingen in die Halle. Beide wurden ein wenig in der Dressur gearbeitet, ehe Kira dann Gymnastiksprünge aufbaute und wir noch ein wenig hüpften. Als dann wieder die Stuten auf der Weide standen, lud Kira mich zu ihrer Springstunde ein. Wie immer ritt sie Draculas Wife, während ich mit Nosferatu teilnehmen durfte. Die beiden Welshstuten waren herrlich zu reiten und es machte einen riesigen Spaß. Danach waren wir beide aber ziemlich k.o., so dass wir mit der kleinen Star erst einmal eine Runde spazieren gingen. Als wir wieder da waren, standen noch Famiah und Pangäa auf dem Plan. Kira schnappte sich die ungeduldige Araberstute und ich ritt die Berberdame. Gemeinsam verschwanden wir noch einmal in die Halle und ritten eine Stunde. Als wir dann fertig waren, sattelten wir die Stuten ab und brachten sie in ihre Boxen. Auch die restlichen Pferde holten wir wieder in den Stall und kümmerten uns um die Abendfütterung.

      Hufschmiedin Atha - Hufschmiede ~Freedom~


      Heute war ein großer Auftrag, da ich viel zu tuen hatte fuhr ich schon früh morgens zu kira. Heute waren alle Pferdchen von ihr dran und ich freute mich auf jedes einzelne! Als ich auf ihrem Hof ankam begrüßte ich sie freudig, da wir keine Zeit verlieren wollten gingen wir sofort los. Als erstes waren die Zuchtstuten an der Reihe, dort warete auch schon Nosferatu. Die Welsh B Stute kam neugierig zu mir, als ich ihre Box betrat. Ich fing an ihre Huf zu säubern, das machte ihr nichts aus. Auch das korrigieren ließ sie mich machen "Sie ist ein Traum!" meinte ich nach dem ich die Box wieder verlassen hatte. Als nächstes kam Draculas Wife, wie erwartet war sie auch ein Welsh B. Die Stute sah mich an, sie war neugierig aber auch zurückhaltend. ich gab ich eine Möhre und machte das gleiche wie bei Nosferatu, Wife zog hin und wieder mal den Huf weg, doch das störte mich nicht. Nach ihnen kamen noch die etwas eigensinnige Famiah, die temperamentvolle Pangäa, die tollpatschige Star, die aufgeschlossene Happy Steffi, die Welsh Cob Stute Siana, die schüchterne Knieves and Pens und zu letzt Fellpony Stute Antigone. Alle waren super lieb, doch wir mussten uns beeilen, schnell gingen wir in den Hengst Stall, dort erwartete uns schon A le Hope, der Hengst war echt schwierig. Immer wieder zog er die Hufe weg, zwickte mir in die Hüfte oder durchsuchte meine Taschen. Es dauerte ewig bis ich fertig war, zum Glück waren die anderen leichter. Golden Pirat war ein Engel, Legacy of Gold war das Traumpferd, Coco´s Landzauber war verdammt frech, Frisco hat fast nur gedöst, Look at my Hair war echt freundlich und Admiral wollte immer mit mir spielen und hat den Sinn des Hufschmiedes noch nicht ganz verstanden! Da es mittlerweile Nachmittag hatten und uns kaum noch Zeit blieb, hasteten wir in den nächsten Stall. Davour, der Achal-Tekkiner Hengst, merkte das ich mich beeilte und blieb lieb stehen, auch All Pride blieb lieb stehen, Wild Dream machte seinem Namen alle Ehre, Valentine´s Candy Fireflies war etwas verspielt blieb aber trotzdem gut stehen. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, doch ich machte trotzdem alles ordentlich, Flaschenzieherin war verdammt ruhig, Rumpelstilzchen ärgerte mich mal hin und wieder, Laheeb al Amara blieb ganz lieb stehen, Drachenlady stand geduldig da und freute sich als ich kam. Asfari Sharin war schreckhaft, Club Can´t Handel Me war mega gehorsam, I like It zickte etwas rum, Wie konntest du nur war eine echt neugierige Stute. Diese ging langsam unter und auch die Pferde wurden müde, ich hatte es auch bald geschafft. White Dance war sensibel aber lieb, Snow Whites Beauty schlief einfach ein, Eisenmann war etwas arrogant, Pancake Killer war so süß und Juwel der Stille war ein weiterer Engel auf Erden. Da ich nun fertig war, machte ich mich auf den Heimweg und freute mich auf mein Bett!

      Hallo, Looki!

      Piep, piep, piep... nervig und unnachgibig riss mich mein Wecker aus dem Schlaf. Langsam kam ich stöhnend auf die Beine und kroch, mich reckend, aus meinem Bett. Wie fast jeden Morgen führte mich mein erster Weg in die Küche zur Kaffeemaschiene.
      Während ich langsam am heißen Kaffee nippte und mein Marmeladenbrötchen aß, ging ich meine Stallkleidung anziehen. Nach einem Blick aus dem Fenster schnappte ich mir auch noch meine mit Fleece gefütterte Regenjacke und wappnete mich innerlich auf einen "Schlechtwetter-Schock". Trotz dieser Vorbereitung kam es "Scheiße ist das kalt!... ihhh und es regnet!" über meine Lippen. Ich war froh über meinen heißen Kaffee.

      Schnell war ich in den Stall gehuscht, hier war es von den ganzen Pferdekörpern schön warm drinnen. Freudiges wiehren und scharren begrüßte mich. Der eine raffte sich verschlafen auf, wären ander schon längst auf ihr Futter warteten oder noch lagen und schliefen. Ich ging zielstrebig in die Futterkammer, wo ich den Futterwagen frisch auffüllte, mit Kraftfuttermischungen, reinem Hafer und Pellets. Danach packte ich noch einige Eimer zum portionieren in den Wagen. Bevor ich los konnte meine Futterrunde drehen holte ich aus dem kleinen Waschraum an Futter- und Sattelkammer einen Eimer Rübenschnitzel, welchen ich am vor Abend aufgesetzt hatte und stellte diesen zusätzlich in den Futterwagen.

      Die Futterkammer war im ersten Stalltrakt gelegen. Hier standen die Zuchthengste und einige weitere Hengste. Nacheinander gab ich A le Hop, Legacy of Gold und Golden Pirate ihre morgentliche Ration. Dann schob ich den Futterwagen ein Stück weiter, um auch dem Zuchthengst Coco´s Landzauber und seinem noch nicht gekörten Sohn All Pride ihr Frühstück zu geben. Die Eimer füllte ich wieder auf. Einen brachte ich Frisco, meinem gekörten Fellpony Hengst, welcher heute die Stellung als einziger Fellpony Zuchthengst in meinem Stall verlieren würde. Um die MIttagszeit würde ich einen weiteren abholen. Schnell hatte ich auch den anderen drei Hengsten, ungekörte, ihr Futter gegeben. Wild Dream, Asfari Sharin und Eisenmann stürzten sich gesund und munter wie alle anderen auf ihr Futter. Die Zehnte Box in diesem Stalltrakt war frei, hier würde heute der neue Hengst einziehen, ich hatte das Glück gehabt, dass sie nicht besetzt war, so musste kein Pferd umziehen und die Box nachher nur eingestreut werden.

      Als nächstes ging ich in den direkt anliegenden Stalltrakt mit Freizeit und Tunierpferden. Auch diese waren längst durch den Tumult im Nebengebäude wach geworden und erwarteten ihr Futter. Routiniert und schnell fütterte ich, mit einem Kontrollblick auf den Gesundheitszustand und die Box, Davour, Club cant Handle me, Laheeb al Amara, und Drachenlady. Einige Boxen in diesem Stalltrakt waren leer, was aber nicht störte und für Notfälle immer gut war. An diesen Stalltrakt gelegen waren direkt die Zugänge zu den erst neuerlich errichteten Laufställen mit Paddockbereichen über welche auch Weiden erreicht werden konnten. Doch momentan bei den schlechten Wetter waren die Pferde drinnen und die Tore nach draußen geschlossen. Mit mehreren Eimern bewaffnet ging ich zum ersten Stall wo ich in zwei lange Raufen das Futter für White Dance, I like it., Wie konntest du nur und Snow Whites Beauty verteilte. Die vier Puschel, wie ich sie nannte, passten gut zueinander, auch wenn es ab und an gezicke gab. Doch sie waren halt Stuten. Im zweiten Laufstall waren zwei Jungspunde, Panecake Killer und Valentines Candy Fireflies, zusammen mit den beiden älteren Stuten Flaschenzieherin und Juwel der Stille und dem AMH Hengst Rumpelstielzchen untergebracht. Auch hier verteilte ich das Futter in Raufen. Die beiden älteren Stuten leisteten gute Arbeit und erzogen die Frechen kleinen Machos, langsam wurden diese "Gesellschaftsfähig". Was aber auch Zeit wurde da ich diese bald von den Stuten trennen müsste, aber noch konnten diese auf die Jungs einwirken.

      Als nächstes bekamen meine neun Zuchtstuten ihre erste Mahlzeit an diesem Tag, sie waren auf zwei weiter Laufställe aufgeteilt. Ich war einfach ein großer Fan von dieser Haltungsart und auch den Pferden schien es zu gefallen. Erst fütterte ich Famiah, Pangäa, Knives and Pens und Siana und auf der gegenüberliegenden Hallenseite Star, Dracula's Wife, Happy Steffi, Antigone und Nosferatu. Bald würden erste Fohlen kommen und ich war mächtig gespannt. Sorgsam betrachtete ich alle Tragenden Stuten auf erste Anzeichen einer nahenden Geburt. Doch noch bei keiner war es soweit. Sollten sich Anzeichen Zeigen würden die Stuen in eine geräumige, zugfreie und ruhige Box ziehen und erst nach einigen Wochen, mit ihren Fohlen, sich wieder im Laufstall zusammen finden.

      Der Futterwagen wurde weggebracht und danach verteilte ich in alle Boxen und Ställe Heu, schließlich war Raufutter das Grundnahrungsmittel von Pferden. Und meine Pferde sollten guter Gesundheit sein. Daher bekamen sie auch über den Tag verteilt fünf Rationen Raufutter, vorwiegend Heu, durch mich, oder Stallburschen, gefüttert.

      Endlich fertig mit dem Füttern machte ich mich daran die frei Box einzustreuen. Damit fertig brachte ich Halfter,Decke und Transportgamaschen, sowie ein gefülltest Heunetzt in meinen kleinen Hänger. Diesen benutzte ich meist wenn ich mit jur einem Pony oder Pferd unterwegs war. Nachdem das Heunetz aufgehängt und alles andere verstaut war verteilte ich mit Hilfe meines Stallburschens bei allen Pferden die zweite Tagesration Heu. Dann setze ich mich in den Wagen und machte mich auf den Weg um Look at my Hair abzuholen.

      Ivi.Kiwi kam nach einem kurzen Anruf, dass ich da wäre zu mir und begrüßte mich freundlich. Sie holte mit mir zusammen Looki und wir machten ihn reise fertig. Brav ließ der tolle Hengst in den Hänger führen. Mit den Papieren in der Hand verabschiedete ich mich und stieg in mein Auto.

      Zuhause auf den Gestüt angekommen holte ich den Hengst aus dem Hänger. Looki schaute sich aufmerksam und mit gespitzen Ohren um. Als ich ihn zu seiner Box führte blieb er einmal kurz stehen und wiehrte laut und schrill. "Die Stuten lernst du auch noch schnell genug kennen!", meinte ich lachend zu ihm. Nach einem kurzen zupfen am Strick folgte er mir aber wohl erzogen in seinen neunen Stall. In der Box entledigte ich ihn von seiner Decke und Transportgamaschen und zuletzt, nachdem ich vorherige weggebracht hatte, auch von Halfter und Strick. Er schien nicht sonderlich beunruhig von der neuen Umgebung, sodass ich ihn guten Gewissens allein lassen konnte. Die nächste Heuration der Pferde stand an und ich musste noch bescheidgeben, dass ich wieder da war, dass Looki und ich sicher Zuhause angekommen waren.

      Pflegebericht Zuchtstuten

      Die Zuchtstuten waren schon seit Anfang Mai 24h auf einer der umliegenden Weiden. In meist 2 bis 3 Gruppen von mehreren Stuten konnten sie dort grasen und ihr leben genießen, während ihre Fohlen in Gesellschaft anderer aufwuchsen. Da die meisten nicht mehr geritten wurden und wenn sie bei guter Gesundheit waren jedes Jahr, wenn Abnehmen da waren, ein Fohlen bekamen, war dies das schönste Leben für sie. In der kalten Jahreszeit standen sie in Laufställen. Um den Abfohltermin herum kamen sie für einige Tage vor und nach der Geburt in eine große Abfohlbox um sie und die Geburt und später das Fohlen im Auge zu haben, damit nichts passierte. Aber war Mutter und Fohlen soweit gut auf und gekräftigt wurden sie wieder in die Gruppe integriert, was normal reibungslos klappte.

      Die meisten Stuten hatte ihre dies Jährigen Fohlen schon bekommen, welche übermütig tobten. Die Stuten grasten ruhig und schauten ab und an nach ihren Sprösslingen oder kuschelten auch noch miteinander. Auf der ersten Weide standen Nosferatu, Draculas Wife, Star, Happy Steffi und Antigone. Als ich zum Gatter kam reckten schon Star und Steffi ihre Hälse und kamen auf mich zugaloppiert, während Steffi elegant zum stehen kam stolperte Star ein mal wieder fast über ihre eigenen Beine und schrammte haarscharf daran vorbei sich auf die Nase zu legen. Das ganze sah einfach so komisch aus, dass ich laut über den kleinen Tollpatsch lachen musste. Aber trotz dem Star andauernd so kleine Missgeschicke passierten war sie eine wundevoll fürsorgliche und sanfte Mama. Durch mein Lachen aufmerksam gemacht kamen nun auch langsam die anderen Stuten angelaufen. Das Gras war recht hoch, weswegen sie sich zu mir durch diesen Dschungel durchkämpften, doch sie hatten die Eimer in meinen Händen gesehen. Nachdem ich mit diesen schnell durch das Tor geschlüpft war und dieses verschlossen hatte, versuchten schon die ersten die Deckel von den Eimern zu knabbern, doch das würde nichts werden. Strickt maschierte ich zu der großen Futterraufe, wo alle Pferde dran Platz fanden, ohne einander dauernd zu verscheuchen. So bekam jeder etwas ab. Aber zuerst verstaute ich die Eimer unter der Raufe. Dann ging ich nacheinander zu den beiden Wassertrögen, um sie zu kontrollieren und frisches Wasser einzulassen. Als dies erledigt war ging ich zusammen mit Nosa, welche mir die ganze Zeit gefolgt war und so auch ein paar Streicheleinheiten eingesteckt hatte, zurück zur Futterraufe. Erst musste ich Antigone von den Eimern verscheuchen, sie hatte die ganze Zeit versucht an diese ran zu kommen, es aber zum Glück nicht geschafft. Den Inhalt der Eimer verteilte ich nun gleichmäßig, woraufhin sich direkt alle Pferde auf die Leckereien stürzten. Es waren Apel- und Möhrenstücke, aber auch Pellets in den Eimern gewesen, was sie alles begeistert fraßen. Nach einer kurzen Kontrolle der Gesundheit meiner Stütchen, und dem Feststellen, dass es allen blendend ging, konnte ich die erste Weide wieder verlassen.

      Nach einem kurzen Abstecher zurück zum Stall kam ich mit neuen Eimern beladen auf der zweiten Weide, welche von den Zuchtstuten belegt wurde an. Hier standen Famiah , Pangäa , Siana und Kni ve and Pens. Auch nachdem ich durch das Tor der Weide geschlüpft war hatten die vier mich noch nicht bemerkt, was wohl auch damit zusammen hängen mochte das sie fast am anderen Ende der weitläufigen Weide am grasen waren. Das störte mich aber nicht, so konnte ich in Ruhe auf dem Weg zu Trog und die Wasserwanne neues Wasser füllen und musste nicht die Eimer verstecken, um sie vor verfressenen Pferden zu schützen. Auf dem Weg vom aufgefüllten Wassertrog zur Futterraufe rief ich die vier dann aber doch: "Stuuuuuuuttttiiiiiiiisss!!! Koooommtt! Kommt her! Es gibt Futter!" Nacheinander hoben die vier ihre Köpfe und kamen mehr oder weniger schnell angelaufen. Noch während ich am verteilen des Futers war kam Pangäa angaloppiert, kurz danach auch meine vollblütige Araberstute Famiha. Siana und Knives kamen eher ruhiger angedackelt, machten sich aber mit der gleichen freude ans vernichten des Futters wie die vorherig Angekommenen. Auch die vier erfreuten sich nach meinem kurzen routinemäßigen Kontrollcheck bester Gesundheit. So konnte ich mich auch von ihnen nach einigen Kraulen verabschieden und ging mit den leeren Eimern wieder Richtung Hof.
    • Sammy
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      Alte Berichte II
      Tierarztbericht für die Zuchtstuten von Kira

      Als nächstes waren die Zuchtstuten von Kira an der Reihe.
      „Viele der Stuten sind tragend, bei manchen weiß ich es noch nicht genau. Deswegen wäre es mir lieb, wenn wir nur das Veträglichste impfen würden“, bat Kira mich.
      Ich nickte, dann begann ich, zu erklären: „Es gibt extra Impfstoffe, die auch für tragende Stuten verträglich sind. Klar kann es da zu Problemen kommen, aber das Risiko ist eigentlich nicht größer wie wenn man ein Turnierpferd impft, dass da eine Unverträglichkeit aufkommt.
      Aber es ist bei Zuchtstuten und vor allem bei tragenden Stuten von enormer Wichtigkeit, dass lückenlos geimpft wird, weil das Fohlen durch die Muttermilch passiv immunisiert wird. Hat die Mutter keine Antikörper, ist auch keine Immunisierung des Fohlens möglich, was ein sehr großes Risiko für das Pferdebaby bedeuten würde.“
      Kira nickte verstehend, dann machten wir aus, dass alle Stuten gegen Tetanus, Influenza, Herpes und Virusabort geimpft würden, sofern dies zeitlich wieder notwendig war.
      Ich erklärte ihr, dass das Auffrischen der Impfungen drei Monate vor dem errechneten Abfohltermin von großer Wichtigkeit sei und deswegen unbedingt eingehalten werden solle.
      Als erstes war Nosferatu an der Reihe. Zunächst kontrollierte ich den Gesundheitszustand und wenn ich schon einmal dabei war überprüfte ich auch den Verlauf der Trächtigkeit. Hier war alles in Ordnung, sodass ich beruhigt impfen konnte.
      Bei der Wurmkur musste ich noch einmal zum Auto, um Wurmkur zu holen, die für tragende Stuten geeignet war. Diese verabreichte ich Nosferatu dann. Sie nahm sie einigermaßen artig an.
      Es folgte Draculas Wife. Bei dieser Stute war es noch nicht sicher, ob sie tragend war und das Deckdatum war noch nicht lange genug her, dass man nun eine Trächtigkeit feststellen konnte.
      Sie war jedoch vollkommen gesund und wegen der Unklarheit behandelte ich sie, als wäre sie tragend. So bekam sie geeignete Impfstoffe injizierte und eine Wurmkur verabreicht.
      Selbiges Problem galt bei Famiah. Doch auch diese Stute erfreute sich bester Gesundheit und wurde schließlich von mir geimpft und entwurmt.
      Ich fand sie wirklich hübsch und überlegte, dass sie mit meinem Hengst Asis Baschir bestimmt hervorragend angepaart wäre. Da es jedoch Kiras Angelegenheit war, welchen Hengst sie wählte, erwähnte ich diesen Gedanken nicht.
      Auch die hübsche Stute Pangäa war schnell gemacht, obgleich sie das Impfen alles andere als lustig fand. Sie quietschte und stampfte mit dem Huf auf, sodass ich froh war, als alle Spritzen fertig waren. Auch sie war vollkommen gesund. Ich war jedoch froh, als ich feststellte, dass die Wurmkur weniger Probleme bereitete als das Impfen.
      Nun war Star an der Reihe. Die kleine Welsh-Stute war ein wirklich liebenswertes Wesen und machte alles so gelassen mit, dass sie schnell fertig war. Sie war ebenfalls sehr gesund, hatte jedoch eine kleinere Macke an der Flanke.
      Ähnlich verfuhr ich mit Happy Steffi. Sie hatte hervorragendes glänzendes Fell und war insgesamt sehr gesund. Sie war bei der Wurmkur leicht mäkelig, machte ansonsten aber alles gut mit.
      Ich war froh, dass wir so schnell voran kamen, denn schon brachte Kira Steffi in den Stall und holte die nächste Stute heran.
      Diese war Siana. Ich begrüßte den hübschen Kohlfuchs zunächst, dann checkte ich auch sie durch, impfte sie und verabreichte eine Wurmkur.
      Sie machte ihr Ding gut, wenngleich sie mich misstrauisch beäugte.
      Nun war Knives ans Pens an der Reihe. Von dieser Stute wusste Kira ebenfalls sicher, dass sie tragend war. Und auch die Kontrolle des Verlaufs der Trächtigkeit zeigte, dass alles in Ordnung war. Sie war fit wie der buchstäbliche Turnschuh.
      Ich impfte sie und verabreichte eine Wurmkur, dann durfte die Stute, die schon deutlich Fohlenbauch zeigte, wieder in ihre Box.
      Auch Antigone war tragend, sodass ich auch bei ihr die Trächtigkeit überprüfte. Sie war schon recht weit und das Fohlen war sehr gut entwickelt.
      Ich impfte und entwurmte sie, dann war die nächste Dame an der Reihe.
      Diese war Vanity, ein Pony, welches ebenfalls tragend war. Auch sie war vollkommen fit und ihre Trächtigkeit verlief vollkommen normal.
      Routiniert impfte ich sie, dann drückte ich ihr die Paste der Wurmkur tief in den Schlund, was sie zu schlucken zwang. Sie machte es gut, sodass ich sie kurz lobte.
      Last but not least war Lillifee an der Reihe. Auch bei ihr und ihrer Trächtigkeit war alles vollkommen in Ordnung. Auch sie wurde gegen Virusabort, Herpes, Tetanus und Influenza geimpft sowie entwurmt. Sie nahm alles einigermaßen artig hin, obgleich sie schon etwas stutig war.
      Dann durfte sie wieder in die Box und ich rieb mir die Hände, die langsam ermüdeten. Bald waren wir fertig.

      Sammelpflegebericht | Zuchtstuten | © Islandpony

      Ich fuhr mit meinem Auto in den Hof. Es war halb acht Uhr morgens und der Tag vor dem ersten Advent. Kira, eine Freundin von mir, war gestern zu ihren Eltern gefahren, um dort den Anfang der Weihnachtszeit ausgiebig zu feiern. Sie kam erst Montag zurück und hatte jemanden gesucht, der ihre Zuchtstuten am Samstag versorgte. Klar, dass ich mich da gemeldet hatte. Schließlich konnte ich sie nicht im Stich lassen. Ich machte mich direkt auf den Weg zum ersten Stalltrakt, wo wohl die Stuten standen. An der Tür hing ein Zettel. „Hi Farina. Ja, hier wohnen die Zuchtstuten. Bitte bevor du mistest alle auf die Koppel. Du darfst mit ihnen machen, was du willst. Reiten, Longieren, Bodenarbeit. In die Führanlage kannst du auch ein paar tun. Die ist direkt neben dem Platz. Ist nicht schlimm, wenn du nicht alle schaffst. Sie waren dann ja zumindest auf der Koppel. Und noch mal riesigen Dank für deine Hilfe. Liebe Grüße, Kira.“ Las ich. Okay, es waren elf Pferde, wahrscheinlich würde ich nicht alle schaffen zu trainieren, aber zumindest ein paar. Ich öffnete die Stalltür und mehrere Pferdeköpfe schossen hoch und sahen mir aufmerksam entgegen. „Hallo, ihr“, begrüßte ich sie. Die Halfter hingen direkt an der Box, so musste ich nicht mal suchen. Erstmal ging ich einmal durch die Gasse und sah mir alle Stuten an. Es waren wunderhübsche Pferde. Und es war keines dabei, das mir nicht gefiel. Jetzt musste ich mich aber beeilen, wenn ich bis heute Abend fertig sein wollte.

      Das erste Pferd, welches ich raus brachte, war eine Welsh Stute. Nosferatu hieß sie. Eine hübsche, kleine, schwarzbraune Stute. Ich öffnete die Boxentür und sie spitzte neugierig die Ohren. „Na Kleine?“, sprach ich mit ihr, während sie das Leckerli aus meiner Hand nahm. Ich griff nach dem Halfter und zog es ihr über. Dann machten wir uns auf den Weg zur Koppel. Diese war hinter der Reithalle, wie mir Kira erklärt hatte. Als wir die Stallgasse verließen, zuckte ich kurz zusammen. Draußen war es wirklich verflucht kalt. Mir stiegen schon beim Atmen kleine Rauchwölkchen aus dem Mund. Hoffentlich schneite es bald auch. Dann würde sich das Frieren immerhin lohnen. Wir gingen über den Hof. Nosferatu folgte mir brav und schnupperte nur ab und zu am Boden oder an Gegenständen. An der Koppel angekommen, führte ich sie rein, löste das Halfter und schloss den Zaun. Die Schwarzbraune trabte ein paar Schritte vom Zaun weg und senkte dann den Kopf um zu fressen. Ich ging wieder zum Stall, hängte das Halfter ordnungsgemäß weg und ging dann zur nächsten Box. Die nächste war ebenfalls ein Welsh B mit einer interessanten Farbe. Wenn ich mich recht erinnerte, hieß das Muster Birdcatcher Points. Ihr Name war Dracula´s Wife. Ich öffnete die Schiebetür und die Stute stellte zwar freundlich die Ohren auf, blieb jedoch unsicher in ihrer Futterecke stehen. Ich ging betont langsam auf sie zu und ließ sie erst an meiner Hand schnuppern. Sie ließ sich brav aufhalftern und wir gingen nach draußen. Sie folgte mir brav bis zur Koppel. Dort ließ ich sie zu Nosferatu. Die schien sie schon vermisst zu haben. Sie trabte gleich zu ihr und die beiden fraßen Seite an Seite. Süß. Ich ging zurück, um das nächste Pferd zu holen. Diesmal war es eine große Stute. Famiah, ein Vollblutaraber. Sie hatte eine wunderschöne Farbe, war mir jedoch ein bisschen zu hoch. Ich mochte kleine Pferde lieber. Misstrauisch blickte sie mir entgegen, als ich die Box betrat. Trotzdem wurde sie nicht aggressiv, sondern ich konnte sie problemlos aufhalftern und aus dem Stall führen. Als wir den Hof betraten, trabte sie jedoch flott los und wollte mich mitziehen. Energisch rief ich „Hoooolaaaaa!“ In Panik geriet ich bei so etwas schon lange nicht mehr. Ich hatte es ja auch ständig bei meinem Cola. Tatsächlich reagierte sie und ging nur noch im schnellen Schritt. Dann blieb sie plötzlich stehen und wollte nicht mehr weiter. Energisch ruckelte ich am Strick und gab ihr damit eines auf den Hintern. Ich schnalzte und richtete mich auf. So konnte ich sie im Endeffekt dann überzeugen, mir zu folgen. Jetzt hetzte sie wieder. Ich war unbeschreiblich erleichtert, als ich sie auf die Koppel lassen konnte. Sie schoss erstmal ans andere Ende der Koppel. Eins musste ich der eigensinnigen Stute lassen. Sie hatte einen wunderschönen Galopp. Es sah aus, als würde sie den Boden nur antupfen und trotzdem war sie unheimlich schnell. Schließlich riss ich mich los, um das nächste Pferd zu holen. Diesmal war es eine Blue Roan-Berber Stute namens Pangäa. Sie kam direkt zur Tür und trat dann, als ich öffnete auch selbstständig auf die Stallgasse. Dort halfterte ich sie auf und wir gingen los. Als erstes musste natürlich der leere Futtereimer an der Wand gründlich untersucht werden. So gründlich, bis er umfiel. Logisch. Als nächste der Wassernapf der Hunde und die Nase musste natürlich auch tief in den Eimer mit den Haaren gesteckt werden. So brauchten wir für den Weg ziemlich lange, aber irgendwann kamen wir dann doch an der Koppel an. Dort löste ich das Halfter und im nächsten Moment erkannte ich Pangäa nicht mehr wieder. Sie machte sich ganz flach und schoss in einem unheimlich hohen Tempo los. Was war denn mit dem neugierigen, verspielten Pferd von gerade passiert? Ich bewunderte sie. Aber jetzt musste ich flott weitermachen. Das nächste Pferd war eine kleine, braune Welsh A Stute namens Star. Als ich die Tür öffnete, kam sie gleich mit Dackelblick auf mich zu. Sie beschnupperte mich und ich streichelte ihr die Nase. Dann halfterte ich sie auf und wir machten uns auf den Weg zur Koppel. Sie ging brav mit, schmiss jedoch aus Versehen die Schubkarre mit den Mistgeräten um. „Mensch du!“, schimpfte ich, ein wenig genervt, da ich durch die wenige Zeit für elf Pferde ein wenig gestresst war. Star erschrak sich vor meiner lauten Stimme und sprang ein wenig zur Seite. Dann senkte sie beschämt den Kopf und sah mich mit ihren großen Augen an. Da musste ich ihr einfach vergeben. Ich klopfte sie und dann gingen wir weiter zur Koppel. Dort fing sie direkt am Tor an zu grasen. Die nächste Stute war ein Welsh B mit der Farbe Buckskin. Sie hieß Happy Steffi. Freundlich schnaubend kam sie in der Box auf mich zu und wollte gestreichelt werden. Ich erfüllte ihr den Wunsch und streichelte ein paar Minuten. Dann musste es aber weitergehen. Ich halfterte auf und wir gingen zur Koppel. Sie folgte mir brav und lief auf der Koppel gleich zu Nosferatu und Dracula´s Wife. Jetzt fraßen sie zu dritt. Und ich holte das nächste Pferd. Unsicher sah ich auf die Uhr. Oh je, schon acht… jetzt musste ich mich aber beeilen. Ich hatte ganz schön getrödelt. So entschied ich mich, immer zwei Pferde auf einmal zu nehmen. Das machte ich ja sogar mit Larissa und Cola, den Streithähnen, da würde ich es auch mit zweien von Kiras Pferden schaffen. Die nächste war die Pony-Kohlfuchsstute Siana. Diese ließ sich brav von mir begrüßen und aufhalftern. Dazu nahm ich noch Knives and Pens. Gleiche Rasse, jedoch ein Dunkelfuchs. Ich nahm sie dazu. Kaum hatte ich Siana link und Knives and Pens rechts, unterwarf sich letztere. Sie machte sich klein und war unsicher. Siana machte jedoch keine Anstalten sie anzugreifen. Trotzdem war Knives and Pens nervös. Zum Glück folgten mir die beiden trotz alledem brav. Auf der Koppel trabte Siana zur Dreier-Welshi Gruppe dazu, welche dann zu einer Vierergruppe wurde. Knives and Pens fraß in einer der Ecken alleine und tat mir ein wenig Leid… Aber dafür hatte ich jetzt keine Zeit. Als nächste kam die Fellponystute Antigone. Ein Palominoschecke mit einem wunderschönen Exterieur. Sie kam gleich freundlich zu mir und ich begrüßte sie mit einem: „Na du Kleine. Jetzt geht´s auf die Koppel.“ Sie schnaubte und ich halfterte sie auf. Dazu nahm ich noch die Welsh Stute Vanity. Diese kam in der Box gleich auf mich zu und schnupperte mich von oben bis unten ab. Dann sah sie mich an, als wolle sie sagen: „Du bist aber nicht Kira.“ Ich lachte und wuschelte ihr durch die Mähne. Dann halfterte ich auch sie auf und ging mit den beiden nach draußen. Dort kamen wir an die Wasserpfütze, durch Welche die anderen Pferde bisher brav durchgegangen waren. Deshalb machte ich mir keine Gedanken. Oh, da gab es aber Ärger. Vanity weigerte sich standhaft, auch nur einen Schritt ins Wasser zu setzen. Das langweilte Antigone dann und sie wollte mich weiterziehen. Schließlich gab ich es auf und wir gingen einfach an der Seite vorbei. Dann ließ ich auch die zwei zur Koppel. Sie gesellten sich zu Star, so war zumindest die nicht mehr so allein. Jetzt noch eine und dann konnte ich endlich beginnen zu misten. So drehte ich mich um und wollte in Richtung Stall gehen. Aber da stand mir ja was im Weg. Es war eine Braune Stute, klein und mit heller Mähne, deren Augen mich frech anblitzten. Das war wohl Lillifee. Offensichtlich hatte sie es sich nicht gefallen lassen wollen, alleine im Stall auf mich zu warten und war mir gefolgt. Schlussfolgerung: Boxentüren waren kein Hindernis für sie. Na ja, sollte mir recht sein, so musste ich zumindest nicht noch jemanden holen. Ich lotste sie auf die Koppel, schloss das Tor gründlich, überprüfte den Strom und stellte dann die Schubkarre wieder auf und fuhr damit gleich in den Stall. Ich mistete Box für Box, überprüfte die Tränken und streute neu ein. Dann fegte ich die Stallgasse und der Stall war fertig.

      Jetzt ging es mit der Bewegung der Pferde weiter. Als erstes war Nosferatu dran. Ich nahm das Halfter und ging zur Koppel. Die Schwarzbraune stand immer noch in der Welshie-Vierergruppe. Als ich kam, sahen die vier aufmerksam auf und Nosferatu schien ihr Halfter zu erkennen. Jedenfalls kam sie direkt zu mir, ich legte das Halfter an und führte sie von der Koppel. Am Putzplatz band ich sie an und begann mit dem Putzen. Währenddessen überlegte ich, was ich mit ihr machen wollte. Kira hatte ja gemeint, ich dürfte alles. So entschied ich mich fürs Ausreiten. Im gleichen Moment sah ich das Plüsch auf dem Rücken der Stute. Weiches, warmes Winterfell. Richtig gemütlich. Ob ich auch ohne Sattel ausreiten durfte? Ich schickte Kira eilig eine SMS und kratzte dann noch die Hufe aus. Zum Glück schrieb Kira schnell zurück. „Ja klar.“ So holte ich die Trense und legte sie Nosferatu an. Dann zog ich noch meinen Helm auf und stieg auf den Putzkasten und von da aus auf den weichen Ponyrücken. Nun legte ich die Schenkel an und mein Stutchen trat mit weiten, motivierten Schritten an. Im flotten Tempo verließen wir den Hof. Oh, wie gerne ich doch ohne Sattel ritt. Man spürte jede Bewegung des Pferdes, warm und weich. Und man war so nah am Tier dran. Ich bog nach einiger Zeit an der Straße auf einen Feldweg und legte die Schenkel an. Schnaubend trabte die Welsh Stute an. Sie hatte butterweiche Gänge, weswegen ich problemlos auch ohne Steigbügel das Gleichgewicht halten konnte. Am Ende des Weges parierte ich durch, bog links ab und wir kamen an eine Anhöhe. Hier gab ich die Galopphilfen und Nosferatu schoss los. Im schnellen Galopp ging es den Berg hoch. Ich konnte nicht anders, ich musste ein „Juchheeee!“, ausstoßen. Zum Glück störte mein Pferd sich nicht daran. Auf der Anhöhe parierte ich wieder zum Schritt und am langen Zügel ritten wir zurück zum Hof. Als wir an der Koppel vorbei kamen, stürzten gleich alle Pferde zu uns an den Zaun. Nosferatu begrüßte sie schnaubend und wir blieben kurz stehen. Nach dem alle begrüßt waren, ritten wir zurück zum Putzplatz. Dort rutschte ich vom Rücken der Stute, nahm ihr die Trense aus dem Maul und befestigte das Halfter wieder. So führte ich sie in den Stall.

      Als ich gerade das Nächste Pferd holen wollte, bekam ich eine SMS von Kira: „Falls du jemanden in die Führanlage tust bitte nur Famiah, Knives and Pens, Vanity und Happy Steffi“, lautete diese. Okay, dann brachte ich diese Vier mal in die Führanlage. Ich holte die Halfter und holte die vier. Hoffentlich ließen sie sich brav gemeinsam führen. Aber das war kein Problem, sogar Famiah benahm sich jetzt zivilisiert. Ich ließ sie in die Führanlage und holte jetzt das nächste Pferd. Da die Führanlage direkt neben dem Platz war, musste ich jetzt wohl Dressur reiten.

      Für die Dressur entschied ich mich für Dracula´s Wife. Die hübsche, braune Stute ließ sich brav von der Koppel holen. Ich band auch sie am Putzplatz an und putzte gründlich. Sie hatte sich gewälzt, weswegen die ganze Prozedur ein wenig länger andauerte als bei Nosferatu vorhin. Sie ließ sich brav satteln und auftrensen und schnappte nur einmal beim Gurt festziehen ein bisschen in die Luft. Ich führte sie zum Platz und kontrollierte kurz, ob in der Führanlage alles in Ordnung war. Dann stellte ich mir die Bügel ein und saß auf. Als erstes ritt ich die Stute am langen Zügel zehn Minuten warm. Sie schnaubte gut ab. Dann trabte ich am langen Zügel eine Runde ab. Schließlich nahm ich die Zügel an und ritt ein paar Zirkel und Schlangenlinien. Dracula bog sich zwar ordentlich, latschte aber ziemlich. So setzte ich ein paar Mal hintereinander die Gerte ein, sodass sie schließlich flott wurde. Wir wechselten die Hand und machten dort ebenfalls Zirkel und Schlangenlinien. So langsam wurde Dracula motivierter und ging mit flotteren Tritten voran. Sie nahm sogar die Nase ein bisschen runter. Als sie gut gebogen war, trabte ich an. Dracula hatte einen tollen Trab, der schwungvoll und leicht zu sitzen war. Im Trab bog sie sich auch besser. Ich ritt alle möglichen Bahnfiguren wild durcheinander und trainierte beide Hände. Nach einiger Zeit fing mein Pferd an, eifrig am Gebiss zu kauen und zu schnauben. Das war der richtige Moment um anzugaloppieren. Ich setzte mich hin, legte das äußere Bein zurück und… sie sprang mit einem weiten Sprung an. Ihr Galopp war schwungvoll und leicht zu sitzen. Ich ritt auf beiden Händen, lobte sie, parierte durch und ritt dann ab. Nach einer Viertelstunde hielt ich sie an, saß ab, zog die Bügel rauf und führte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und sattelte ab. Danach bekam sie noch eine Karotte und durfte zurück in ihren Stall.

      Ich holte nun die Pferde aus der Führanlage nacheinander nach drinnen, um dann mit dem nächsten Pferd weiterzumachen. Jetzt wollte ich longieren. Hierbei hatte ich mich für die Kohlfuchsstute Siana entschieden. Ich holte ihr Halfter und ging dann zur Koppel. „Na, Siana. Jetzt bist du dran“, begrüßte ich sie fröhlich und ging dann mit ihr zum Putzplatz. Dort band ich sie an und begann mit der Fellsäuberung. Dann noch die Hufe und Longiergurt anlegen. Beim Gurt festziehen schnappte sie frech nach mir. Mit einem „Nein!“, konnte ich das aber Regeln. Ich befestigte die Longe am Kappzaum und nahm Peitsche und Ausbinder mit. Auf dem Platz stellte ich mich dann in die Zirkelmitte und scheuchte Siana nach draußen. Brav ging sie außen entlang. Ich ließ sie auf beiden Händen jeweils 5 Minuten Schritt gehen und dann drei Runden abtraben. Schließlich holte ich sie wieder zu mir in die Mitte und befestigte die Ausbinder. Jetzt ging es los mit der Arbeit. Erst ließ ich die Stute fünf Minuten im flotten Schritt gehen, dann schnalzte ich und sie fiel sofort in einen schönen Trab. Ich war stolz, wie schön sie durchs Genick lief. Nach einigen Runden ließ ich sie wieder in den Schritt fallen und eine Runde verschnaufen. Dann schnalzte ich erneut und ermunterte die Stute zum Galoppieren. Brav sprang sie an und fiel auch nicht aus. Ich lobte sie und wiederholte die ganze Prozedur noch mal auf der anderen Hand. Dann machte ich die Ausbinder raus und ließ sie noch zehn Minuten ausschnaufen. Danach führte ich sie zum Putzplatz, machte Kappzaum und Longiergurt ab und führte die Kleine in ihre Box.

      Weitermachen wollte ich mit Lillifee. Mit der kleinen, frechen Stute wollte ich jetzt Bodenarbeit machen. Mal gucken, ob ich ihr damit ein bisschen Disziplin beibringen konnte. Ich ging mit dem Halfter auf die Koppel und ganz selbstverständlich auf die Stute zu. Da hatte ich mich aber verrechnet. Sie spitzte frech die Ohren und trabte vor mir Weg. Ich verfolgte sie, aber sie schien es lustig zu finden, mit mir Fangen zu spielen. Ich war schon kurz vorm Zusammenbrechen, als sie nach einer Viertelstunde stehen blieb und ich sie fangen konnte. Trotzdem sie mir einige Zeit geklaut hatte, musste ich lachen. Es war einfach zu gut, wie sie mich ausgetrickst hatte. Na ja, die Strafe bekam sie damit, dass ich nun keine Zeit mehr hatte, um sie zu Putzen. Ich führte sie in die Halle und ließ sie dort los, während ich ein Stangenlabyrinth, einen Stern, Trabstangen und eine Stange um „Jojo“ zu spielen. Diesmal ließ sich die Kleine Gott sei Dank gut einfangen und wir begannen. Ich fing mit dem Labyrinth an. Betont langsam führte ich sie um die engen Kurven und half immer wieder ein wenig mit Strick und Gerte nach. Nach dem zweiten Versuch klappte es sogar, ohne anzustoßen. Dann ging ich mit ihr zum Stern. Der verunsicherte sie zunächst ein wenig und sie stolperte in der ersten Runde ziemlich oft. Aber nach einigen Versuchen und viel Lob wurde es besser. Danach waren die Trabstangen dran. Das war nun eher anstrengend für mich, da ich ja nebenher rennen musste. Aber es klappte trotzdem. Dann spielten wir noch „Jojo“ hierbei führte ich Lillifee erst mit einem Huf über die Stange und wieder zurück, dann mit dem Zweiten und dann mit dem Dritten. Nachdem wir eine halbe Stunde hart gearbeitet hatten, durfte auch sie in ihre Box.

      Als letztes holte ich nun Pagäa und Star von der Koppel. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, weswegen ich die beiden nur in der Halle frei laufen lassen wollte. Beide ließen sich brav von der Koppel holen und machten auch beim Führen keinerlei Probleme. In der Halle ließ ich die beiden los. Ich nahm eine Gerte und sah erstmal zu. Pagäa schoss gleich im flotten Galopp los und wirbelte Sägespäne auf. Star hingegen sah ihr zu und wollte sich nicht unbedingt vorwärts bewegen. Ich musste ziemlich energisch mit der Peitsche kommen, bis auch sie dann in einen Trab und daraus in einen Galopp fallen ließ. Wir spielten ein wenig und bauten auch Stangen mit ein. Aber bald wurde es für mich Zeit, zu fahren. So brachte ich die beiden in den Stall, fegte noch den Putzplatz und mistete Platz und Halle ab. Dann verabschiedete ich mich von allen Pferden und fuhr nach Hause.

      Hoch und Tief
      Pflegebericht

      Der Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich vielleicht mal etwas in die Pötte kommen sollte. Schnaufend befreite ich mich aus der Umarmung. Lars brummelte. Vorsichtig rutschte ich zur Bettkante und schlüpfte mit meinen nackten Füßen in meine Pantoffeln. Es war kalt im Zimmer, bloß schnell in die Küche. Ich reckte mich noch, um mich wieder bewegen zu können und stupste meinen Freund leicht an „Wir müssen aufstehen Lars. Ich bin schon mal unten.“ „Hmmhh..“, er drehte sich rum. Mit einem leichten grinsen und kopfschüttelnd bewegte ich mich die Treppe runter. In der Küche angekommen deckte ich den Tisch, nicht sehr viel Aufwand bei zwei Personen. Grade fertig mit decken tauchte auch Lars auf. „Schon fertig?“ Ich nickte. „Morgen erstmal, ne?“, meinte ich dann grinsend. Ein Lachen konnte er sich nicht verkneifen. „Guten Morgen mein Schatz“, ein Kuss folgte. Am Frühstückstisch würde der Schlachtplan für den heutigen Tag folgen. Ich setzte mich schon mal und begann mein Brötchen fertig zu machen, während Lars sich noch Kaffee kochte. Brrr.. Kaffee – nicht so meins – mit meinem Kakao war ich sehr glücklich. Einen kräftigen Bissen nahm ich von meinem Käsebrötchen, während Lars sich setzte. „So. Was steht heut an? Die Kleinen kommen heute, oder?“ Ich nickte, denn ich war immer noch mit meinem Käsebrötchen beschäftigt. „ Ist alles dafür schon fertig?“ Noch am kauen nickte ich, aber hob die Hand um ihm zu verdeutlichen, dass ich dazu noch etwas sagen wollte. Der letzte Bissen war runtergeschluckt: „ Prinzipiell schon, die kommen doch zu Gracie in den kleinen Laufstall.“ „Meinst du das geht gut?“ Die Kleinen waren nicht nur vom Alter klein, was Grace auch war, sondern wirklich klein. Zwei Miniature Horses. Und Grace war normal groß. „Hoffe ich doch.“ „Okay.“, meinte er nickend. Wir Frühstückten zu Ende ehe wir uns fertig anzogen und auch schon nach draußen verschwanden um das Tageswerk zu beginnen.

      Als wir vor der Tür standen genoss ich es einen Augenblick mein Gesicht der Sonne entgegen zu strecken, die letzte Zeit hatte es viel geregnet, richtiges Winterwetter hatte es diesen Winter bisher kaum gegeben, dennoch war es kalt und ekelhaft gewesen. Dann folgte ich Lars zu den Ställen. Er hatte schon begonnen den Pferden ihr Frühstück zu geben. „Stutenstall ist fertig, ich mach jetzt die Hengste.“ „Gut, dann nehm ich was übrig bleibt.“, meinte ich und schnappte mir einen Futterwagen, womit ich mich aus dem Hauptstall, welcher die Zuchthengste und Anwärter beherbergte, auf dem Weg zu einem der Nebengebäude machte. Hier waren die Pferde und Ponys untergebracht, welche nicht eine unserer Hauptzuchtlinien waren. Also eher die Hobby Pferde. Nacheinander bekamen Davour, Valentine´s Candy Fireflies, Flaschenzieherin, Rumpelstielzchen, Pancake Killer und Umpalumpa ihr Futter. Ebenso wie die Araber, gekört und ungekört, Asfari Sharin, Laheeb al Amara, Eisenmann und Famiah und meine Berber Stute Pangäa, die auch hier untergebracht waren, da sie nur eine Nebenzucht waren. Am Ende des Gebäudes befand sich der Jungpferde Laufstall, in welchen heute die beiden neuen Jährlinge einziehen sollten. Eigentlich schon anderthalb, bald zwei. Am Tor stand Graceful Eclipse. „Na Gracie?“, begrüßte ich die Stute. Das große Mädchen steckte mir freundlich ihren Kopf entgegen, sodass ich sie krabbelte während ich ihr Futter in die Raufe schüttete. Auch hier kontrollierte ich routinemäßig die Tränke und nahm mir kurz die Zeit die Stute in Augenschein zu nehmen, aber wie immer war alles in Ordnung. Glücklich klopfte ich Grace den Hals, worauf hin sie mich an stupste. So ein freundliches Pferd hatte ich selten erlebt und mit Spannung wartete ich darauf wie sie sich unterm Sattel und bei sonstiger Arbeit machen würde. Sie war echt ein Herzenspferd. Aber weiter ging es, also wieder in den Hauptstall und den Futterwagen weggebracht und neu aufgefüllt. Beim Verrichten davon kam ich bei All Pride vorbei, im Gegensatz zu sonst kam er nicht zur Boxentür um sich ein Leckerchen zu egammeln. Noch so eines meiner Lieblingspferde, auch wenn er jetzt wohl noch faul im Stroh lag. Generell haben wir viele wundervolle Pferde. Was würde ich nur ohne sie machen? Und ohne Lars? Aber sie sind alle hier. Glücklich machte ich weiter. Vom Heuboden schmiss ich einen kleinen Quarder Stroh runter und transportierte ihn mit einer Schubkarre zum Hänger. Eine neue Schubkarre könnten wir mal gebrauchen, diese hier war etwas schrottig. Aber es reichte, ich und das Stroh kamen beim kleinen Hänger an, wo ich eine Schicht drin verteilte. Der Hänger war eigentlich ein Schafhänger. Aber wofür den riesen Häger mitnehmen, dieser war für zwei so winzige Pferdchen viel sicherer und auch angenehmer zu fahren. Würde Lars fahren? Das müsste ich ihn noch fragen. Aber so oder so würde ich auf jeden Fall mit zum Abholen. Mit dem restlichen Stroh ging ich zurück zum Hauptstall. Eigentlich könnte ich es auch im Stutenstall verteilen. Wieso nicht? Die würden sich freuen. Also nahm ich einen kleinen Umweg und brachte das restliche Stroh zu den Stuten. Das ganze wurde im Laufstallverteilt, wo die Zuchtstuen standen. Nosferatu, Draculas Wife, Star, Happy Steffi, Siana, Knifes and Pens, Antigone, Vanity und Lillifee freuten sich drüber und ein Großteil stürzte sich sofort drauf. Vanity zickte etwas herum doch Siana bot ihr direkt Einhalt. Dennoch musste ich lachen als Knive lieber reißaus nahm und sich mit etwas Stroh davon machte. Frisches Stroh war recht beliebt, Heu und Kraftfutter oder Frischfutter natürlich mehr, aber momentan gab es für die Zuchtstuten fast nur Heu. Ein paar Zusätze gabs dennoch, für die Entwicklung der Fohlen. Aber es passt so. Es gab immer gesunde kräftige Fohlen. Und ab Frühjahr sind sie ja auch draußen. Nach kurzen Recken nahm ich die Schubkarre wieder auf und ging an den Einzelboxen der ungekörten Stuten, sie standen alle noch im Training, Wie konntest du nur, Drachenlady, I like it, De Luxe, White Dance, Snow Whites Beauty und Juwel der Stille vorbei. Einige neugierige Nasen reckten sich mir entgegen, aber es gab keine Leckerchen. Like versuchte es mit quitschen und empörten treten gegen die Boxentür. „Hör auf du Zicke! Ich hab nichts!“, vesuchte ich ihr klar zu machen. Zufrieden war sie dennoch nicht, sie warf mir einen trotzigen Blick zu. Einfach ignorieren, sie war eben so. Eine der kleinen Stalldiven.

      Grade als ich die Schubkarre abstellte kam Lars an: „Kommst du gleich mal?“ Er machte so ein besorgt-wichtiges Gesicht. Nickend fragte ich: „ Klar, was ist denn?“ „Gleich. Ich muss wieder zu Dracula.“ Schon war er wieder verschwunden. Anscheinend hat er Dracula bewegt. Gut, dann muss ich das nicht mehr machen, der Kerl war auch heute mit Training dran. Worums aber geht..? Hoffentlich ist nichts mit Dracula passiert. Sorgen breiteten sich aus. Das Zurecht legen des Sattelzeuges der Pferde die heute geritten werden sollten müsste warten, erstmal würde ich nach schauen was los ist.
      Lars war grade Dracula am abbürsten. Dee hatte ordentlich geschwitzt sah ansonsten aber quitsch lebendig aus und hibbelte wie immer ein bisschen herum und machte uns das Leben schwer. „HEY!“ Ich schreckte aus meinen Gedanken auf. Lars verpasste Dee einen kräftigen Klaps. „Er hat mich gezwickt.“, entschuldigte er sich und verzog das Gesicht. „Frechdachs. Aber er ist dennoch gut.“ „ Ich hab ihn mal ein bisschen gefordert, Medy hat gute Arbeit geleistet, der geht ne super L Dressur mitlerweile.“ „Wir könnten sie ja nochmal kommen lassen oder meinst du er wäre mit mehr Überfordert?“, fragte ich nachdenklich und kam naher um den Ponyhengst zu krabbeln. Dee ließ mal seine hengstige Seite fallen und drückte sich meiner Hand entgegen. „was du nur immer mit den Pferden machst!“, meinte Lars lächelnd. Dees Lippe zuckte, der Mascho genoss es sichtlich. „Achja und wir können ja mal mit Medy telefonieren was sie dazu meint.“, er schwieg kurz, setzte an etwas zu sagen, aber überlegte es sich doch anders. Nach einem Moment der Stille und einem Stirnrunzeln von mir kam er doch noch zu Punkt: „Ich glaub Pride geht’s nicht so gut.“ Nein! Ich verkrampfe leicht, „ Könnte ne Kolik sein.“ Dracula wurde unruhig, ich hatte unbewusst aufgehört ihn zu krabbeln. Meine Hand hing nur noch angespannt an seinem Hals, ich nahm sie weg. „Es ist noch nicht so schlimm. Ich hab den Tierarzt vorhin schon angerufen er kommt nachher.“ Ich nickte. „Magst du nach ihm schauen? „, fragte er sanft und legte mir seine Hand auf die Schulter. „Du kannst am besten mit ihm. Ich kümmer mich hier um den Rest. „Ja“, kam es leicht krazig aus meinem Mund. Er schenkte mir einen mitleidigen Blick, denn er wusste wie viel mir Pride bedeutete. Dann nahm er Dracula um diesen wieder in seine Box zu bringen. Also auf zu Pride. Wird schon nicht so schlimm sein. Warum hab ich das nicht gemerkt heute Morgen als er nicht raus geschaut hat! Ich hätte nach ihm schauen sollen.
      So schnell war ich noch nie bei einer Box gewesen. Vorsichtig lugte ich durch das Boxen Gitter. Da lag er im Stroh. Zumindest wälzt er sich nicht. Schwitzig sah er aus und er blähte auch die Nüsten. „Hallo Kleiner!“, begrüßte ich ihn leise und schob den Riegel zu Seite um einzutreten. Prides Blick wanderte zu mir. Langsam ging ich zu ihm hin und hockte mich neben ihn. Er legte mir pracktisch seinen Kopf in den Schoß, mir kamen beinahe die Tränen. Ich streifte ihm sein Halfter über und stand dann auf. „Komm! Hoch!“, versuchte ich ihn zum Aufstehen zu bewegen. Schnaufend kam er hoch. Zumindest das Geschafft. Er spannt den Bauch. Jetzt mal ein bisschen Bewegung, dass hilft. Hoffentlich kommt der Arzt bald. Mit einem sanften zupfen am Strick brachte ich ihn dazu mir zu folgen. Aus der Box raus, er sah nicht gut aus. Die Tränke hatte aber funktioniert, also lag es nicht daran. Erstmal würden wir ein paar Runden drehen.
      Es dauerte bis der Tierarzt kam. In der Zwischenzeit war ich mit Pride Runde um Runde gegangen und hatte immer wieder versucht ihm etwas Wasser anzubieten – bisher ohne Erfolg. Lars schaute auch immer wieder vorbei: „Wie geht’s ihm?“ „Nicht so gut.“ „Wenn du was brauchst sag mir Bescheid. Ich hab mein Handy dabei.“ „Klar“, meinte ich und schenkte ihm ein Lächeln. „Looki ist jetzt auch bewegt. Ich war eben mit ihm in der Halle und bin ein bisschen gesprungen..“, er hielt inne und grinste mich leicht an, „.. es war intressant, aber ich glaube nicht das er ein großes Springpferd wird. Cavalettis schafft er aber.“ Lars zwinkerte mir zu. Bei dieser Vorstellung wie er Looki wohl mit großem Aufwand zum Springen gebracht haben musste musste ich lachen. „Überlass das besser uns.“, ich schaute etwas wehleidig zu Pride. Er und ich – das war ein Team – wir waren beide unglaublich springbegeistert und kamen super miteinander aus. Aber ans Springen war momentan nicht im Entferntesten zu denken. „Ich bring jetzt erstmal die Zuchthengste in die Führmaschiene und dann reit ich noch Club.“ Ich nickte. Dann waren zumindest schon mal Admiral, Frisco, Coco´s Landzauber, Legacy of Gold, Golden Pirate, A le Hop und Club Can´t Handle Me bewegt.
      Endlich traf der Tierarzt ein. Ein schaute sich Pride genau an, tastet ihn ab. Drückte hier und da. Armer Kerl, er hatte echt Schmerzen. Und jetzt drückt der Arzt auch noch an ihm rum. Beruhigend streichelte ich ihn. „Also „, setzte der Tierarzt an, „ es ist wie sie dachten eine Kolik. Das Führen war schon eine gute Maßnahme, ebenso wie das Anbieten von Wasser. Ich werde ihm jetzt eine Krampflösende Spritze geben und ein Schmerzmittel.“ Den Strick fest in der Hand streichelte ich Pride und redete mit ihm um ihm abzulenken: „Schau her Junge! Alles wird gut. Hhmm? Ja, mein lieber Pride.“ Der Arzt setzte die Spritzen geschickt und Pride blieb brav. Er war aber auch fertig. “ Sie können ihn dann wieder in die Box stellen. Achten Sie darauf ob er trinkt. Aber er sollte erstmal noch nichts fressen. Wenn es sich bessert kann er wieder kleine Portionen Heu bekommen, was dann langsam gesteigert werden kann. Wenn es aber nicht besser wird sollten sie mich nochmal Kontaktieren, aber ich denke hiermit sollte es getan sein.“, wies der Arzt mich an. „Okay alles klar.“, ich verabschiedete mich mit einem Händeschütteln und brachte Pride etwas erleichtert in seine Box zurück. Dort räumte ich alle Futter Reste raus und stellte ihm zusätzlich zur Tränke einen Eimer mit lauwarmen, frischen Wasser in die Futterraufe. Es schien ihm schon jetzt etwas besser zu gehen. Zumindest steht er und ist nicht mehr schwitzig.
      Nach kurzem Tätscheln ließ ich ihn dann alleine, mein Magen grummelte schon seit geraumer Zeit und es waren noch andere Pferde um die ich mich heute kümmern müsste. Und die zwei Neuen! Erschrocken schaute ich auf meine Uhr. Vier Uhr. Mist. Eigentlich hätte ich vor einer halben Stunde bei der Züchterin sein sollen. Hastig zog ich mein Handy aus der Hosentasche – kein verpasster Anruf. Also machte ich mich auf die Suche nach Lars. Wie es schien hatte er inzwischen schon alle Hengst wieder in ihre Boxen gebracht, denn die Führmaschine war leer. Als ich die Futter- und Sattelkammer betrat bemerkte ich eine Notiz am Brett
      ‚Bin die Kleinen abholen. Hoffe du bist nicht sauer, dass du nicht mit bist ;)
      Lars‘
      Glückgehabt, es wäre mir sehr unangenehm gewesen, wenn niemand pünktlich dar gewesen wäre. Und ich war nicht sauer. Auch wenn ich natürlich schon sehr gerne mitgekommen wäre. Hatte er gut gemacht. Aber ich sehe die Kleinen ja nachher. Motte und Porcelain Doll. Beim Überprüfen der Tabelle stellte ich auch fest das Lars auch anscheinend noch unseren alten Herren Wild Dream geritten war, so hatte ich jetzt eigentlich nur noch ein Pferd heute zu reiten. Bei übriger Zeit würde natürlich sich auch keines der restlichen Pferde dagegen wehren, aber es gab immer einige „Pflicht“-Pferde, danach kamen die Optionen. Aber erstmal ging ich jetzt ins Haus. In der Küche stellte ich auch fest, dass Lars sogar gekocht hatte. Wie ich ihn liebe! Er hatte heute echt gerackert.
      Nach dem Essen ging ich wieder gestärkt erstmal nach Pride schauen, ich erwischte ihn grade mit dem Maul im Wassereimer. Erleichtert seuftze ich, worauf hin er seine Nase hob und ans Gitter presste. „Nein, Pride du kriegst nichts. Du willst doch wieder Gesund werden.“, wähnte ich. Weil ich ihn aber nicht so stehen lassen wollte kraulte ich ihn, es schien ihm schon deutlich besser zu gehen. Wie schön! Ich merkte wie ich deutlich entspannter wurde. So und jetzt kommt der Spaßige Teil des heutigen Tages.
      Roi du Soleil stand schon ungeduldig an seiner Boxen Tür, er war noch ziemlich neu doch hatte er sich schnell eingelebt und wartete nun jeden Tag auf seine Beschäftigung. "Hey du!", begrüßte ich den hübschen Hengst. Roi stampfte mit dem Huf auf und nachdem ich ihm diese ausgekratzt hatte und ihn mit Halfter am Strick aus der Box führte schien er fast etwas beleidigt. Armer Kerl, musste er heute so lange warten bis er dran war. Sonst war er früher.. Also schnell geputzt bis das rote Fell in der restlichen winterlichen Sonne funkelte und dann den Sattel drauf gepackt. Schnell flitze ich noch in die Sattelkammer um meinen Helm zu holen und nahm dabei wieder die halbe Tür mit "Autsch!" "Was für´n Mist!", fluchend ging ich wieder zu Roi zurück, darauf bedacht nicht weitere Ecken mit zu nehmen, der blaue Fleck würde nun reichen. Relativ flott war der Kerl gesattelt und als würde er sich bedanken wollen, dass er jetzt endlich seine heiß ersehnte Bewegung bekäme, stupste er mich sanft an. Lächelnd krabbelte ich ihn zwischen den Ohren. Brav folgte er mir zum Reitplatz, das Wetter war heute wirklich gnädig, blauer Himmel und Sonne. Naja kalt war es immer noch. Und feucht. Vom ganzen Regen. Aber was sollte man erwarten? Mit dem was man hat sollte man sich zufrieden geben und sich freuen. Ich öffnete unter einiger Anstrengung das Tor, da müsste man noch mal was dran machen, es funktionierte nicht mehr ganz so wie es sollte. Darum war ich froh als ich es wieder geschlossen hatte und im weiß umzäunten Reitplatz stand. Roi war hibbelig, das merkte ich schon beim aufsteigen. "Hey!", stehen bleiben war wohl nicht drin.. Schnell schwang ich mich hoch und ihn dann, er war einfach losgelaufen, anzuhalten und rückwärts wieder zum Ursprungsort zurück zu kehren. Dort ließ ich ihn erstmal stehen. Passte ihm natürlich nicht und er schlug mit dem Kopf. "Selber Schuld, wer sich bewegen will muss dennoch auf mich hören.", meinte ich etwas genervt. Als er es dann doch schaffte ruhig zu stehen durfte er dann endlich auch gehen. Im Schritt ging es einige Minuten über den Platz bis Roi gut aufgewärmt war. Dann sollte er traben. Die nächste Hürde an diesem Tag. Lief heut nichts wie es sollte? Sanft berührte ich seine Flanke und Roi preschte los als würde er ein Rennen laufen. Ein Galopprennen. Gegen die Schnellsten. Und er hält mit. "Hör auf!", schnauzte ich ihn an. Ein paar sehr eindeutliche Paraden und Volten ließen ihn zu seinem Glück wieder langsamer werden. So geht man nicht mit mir als reiter um. Hatte er jetzt gemerkt, würde er, hoffte ich für ihn, nicht nochmal machen. "Nächstes mal wirst du vorher longiert!", meinte ich zu ihm. "Was?", kam es zurück. Verwirrt schaute ich mich um und entdeckte Lars am Zaun, der musste natürlich lachen, ich schien wohl recht verdutzt zu schaune. Ich manovrierte Roi im lockeren Trab zu Zaun und ließ ihn dort anhalten. Na bitte, ging doch. Er stand ruhig. "Dachtest du dein Pferd spricht mit dir?", meinte Lars schmunzelnd. "Ich war mir nicht ganz sicher und habe schon an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt!", erwiederte ich lachend. "Wo sind denn die Kleinen?" "Ordentlich verstaut im Stall. Alles super gelaufen, sind brav in den Hänger und haben es sich dort bequem gemacht. Zwei ganz süße sind das!" "Super! Ich schau sie mir an, wenn wir hier fertig sind." "Lass dir Zeit mit Roi die Kleinen rennen schon nicht weg!", meinte Lars frech. Ich zog eine Schnute, doch musste dann lächeln, er kannte mich einfach zu gut. "Jaja." Also widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder Roi. Erst lobte ich ihn natürlich, dass er so lange brav und ruhig gestanden hatte. Da hatte es wohl klick gemacht wer das sagen hatte. Als ich antrabte meinte Lars noch:"Ich mach schon mal die Abendrunde." Ich nickte nur. Ich hatte gar nicht wirklich wahrgenommen das es schon recht düster wurde, aber der Tag würde bald zuende sein. Roi stellte sich beim restlichen Reiten vorbildlich an, er arbeitete toll mit und bot sich von selber an. Fleißiger Junge! Als ich schließlich beendete schien er mit sich selbst sehr zufrieden zu sein und sich, zum Glück, gut ausgepowert zu haben. Ich würde mit Lars besprechen ein Paddock an seine Box zu Bauen, denn umziehen lassen wollte ich ihn nicht. Dort wo er momentan stand stand er eigentlich gut. Umzüge waren immer so große Pferde hin und her Schieberreien. Denn es konnte ja uch nicht jeder überall stehen. Also wäre ein neues Paddock die simpelste Möglichkeit. Klar, es müsste auch noch ein Durchgang nach Außengebaut werden, aber hey! Wofür hatte man einen handwerklich begabten Freund? Als Roi wieder in seiner Box stand könnte ich gar nicht schnell genug Sattel und Putzzeug wegräumen. Beinahe vergaß ich zu kehren. Doch der drohend in der Stall Gasse stehende Besen erinnerte mich daran. Seuftzend nahm ich ihn und beseitigte den Dreck vor Rois Box. Schließlich konnte ich mich doch endlich in Richtung Laufstall auf machen, auf dem Weg kam mir Lars entgegen. "Sie stehen doch im Laufstall?" "Ja, ich hab ihnen aber erstmal ein eigenes Stück abgetrennt, dass sie nicht sofort zu Gracie müssen." Ich nickte. "Bin gleich auch mit Füttern fertig. Dann geh ich rein. Pride geht es übrigens schon eindeutig besser." Erleichtert lächelte ich, er war mein Liebling, ohne ihn.. ich wollte es mir gar nicht vorstellen. Lars und meine Wege gingen wieder auseinander, ich betrat das Gebäude in welchem sich der Laufstall befand. Dunkelheit empfing mich. Licht an. Da standen sie.. zusammen gekuschelt bei Gracie. Absperren hatte wohl nichts gebracht. Motte und Porcelain Doll hatten sich einfach durch den sorgfältig aufgestellten Zaun gequetsch, wie war auch mir ein Rätsel. Verschlafen blintzelten mir drei Augenpaare entgegen. Lars hatte recht, sie würden mir nicht weglaufen, daher beschloss ich den dreien ihre ruhe zu lassen. Für die beiden Minis war der Tag schon aufregend genug gewesen. Lich aus und wieder raus. Lars war warscheinlich schon fertig. Auf dem Weg zum Haus ging ich nochmal bei Pride vorbei. Ruhig lag er im Stroh. Als ich langsam den Riegel aufschob und zu ihm rein ging, reckte er mir den Kopf entgegen und blieb völlig entspannt liegen. Vor seinem Bauch ließ ich mich nieder und lehnte mich gegen ihn, seinen Kopf legte er mir nun fast in den Schoß. Die Ruhe die er ausstrahlte ging auch direkt auf mich über. Nach diesem stressigen und aufregenden Tag könnte ich endlich wieder durchatmen. Vertrauensvoll ließ er sich von mir umarmen und krabbeln. Wir beide, das war was. Ich liebte diese Momente, die einem beinahe verzaubert vorkamen, etwas unreal, aber dennoch wundevoll. Ich strich noch einige male über sein braunes, weiches Ponyfell, bevor ich auf stand, aus der Box ging und mich, wieder etwas unbefangener, zum Haus und zu Lars aufmachte.

      Kurzer Zwischen-Pflegebericht
      Ich hatte in letzter Zeit ein bisschen Fehlplanung, weshalb ich schnell aus dem Bett sprang als mein Wecker schrillte. Im Hengststall versorgte ich flott All Pride, Roi du Soleil, Cocos Landwein, Admiral, Look at my Hair, A le Hop, Frisco,Legacy of Gold, Club cant Handel me, Golden Piratmit Frühstück nacheinander. Dann kamen die Zuchtstuten oder solche die es werden sollten dran. Nosferatu, Draculas Wife, Star, Happy Steffi, Lillifee, Vanity , Knives and Pens, Siana, Antigone , De luxe, White Dance, I like it, Juwel der Stille, Snow Whites Beauty, Wie konntest du nur, Drachenlady bekamen auch ihr Futter, worüber sie sich wie jeden Tag her machten. Danach brachte ich Davour, Pangäa, Famiah, Asfari Sharin, Laheeb al Amara, Eisenmann , Flaschenzieherin, Wild Dream auf ihre Koppeln. Ich hoffte niemanden in meiner Eile vergessen zu haben, hinterließ Lars noch eine Nachricht auf dem Küchentisch. Er war noch nicht aufgestanden, aber ich hatte heute Termine so das ich so früh raus musste. Zum Glück hatte ich bald wieder Zeit meinen Pferden die Pflege zukommen zu lassen, die sie brauchten und verdienten.
    • Sammy
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      Ein neues Jahr beginnt!
      „Guten Morgen meine Lieben!“, begrüßte ich Meg, Brian, Donald und Samuel fröhlich. Die vier hatten Weihnachten mit mir zusammen verbracht und heute wollten wir auch gemeinsam Silvester feiern. Anna und Patrick waren dagegen zu Hause bei ihren Familien geblieben. Während meine Angestellten die morgendliche Stallarbeit erledigt und die Pferde auf die Paddocks gelassen hatten, hatte ich ein bombastisches Frühstück zubereitet. Von einem rießigen Berg Pancakes tropfte der Sirup, eine gigantische Pfanne mit Rührei stand auf dem Tisch und soeben trug ich gefühlt Kiloweise gebratenen Speck zum Tisch. Samuel und Donald sahen den Teller mit leuchtenden Augen an und ich war schon fast ein wenig verwundert, dass sie nicht mit Sabbern anfingen. Meg verdrehte nur die Augen und setzte sich an ihren Platz, während ich den Speckteller wohlweislich vor ihr abstellte und nocheinmal in der Küche verschwand, um meinen Obstsalat zu holen. Dazu gab es frische Brötchen, frisch gepressten Orangensaft und Latte Macchiato. Für das Abendessen hatte ich Gott sei Danke Hilfe von Meg, denn das Frühstück alleine zuzubereiten war schon ein Haufen Arbeit gewesen und ich wollte heut schließlich wenigstens ein bisschen Zeit mit meinen vierbeinigen Lieblingen verbringen. Meine beiden Katzen strichen schnurrend um die Beine meiner Gäste und sogar Brian ließ sich zu einem Lächelnd herab, während er sich den ersten Bissen Rührei auf der Zunge zergehen ließ. Wir hatten ein wundervolles Frühstück, unterhielten und lachend und brachen schließlich gemeinsam zum Stall auf, um die Pferde für einen kleinen Silvester-Ausritt zu satteln. Allerdings würden wir dafür nur die bravsten meiner Pferde nehmen, da viele Leute ja bereits viel zu früh mit der Knallerei begannen. Als Donald und Samuel ein wenig murrten, sie hätten das sonst auch immer getan grinste ich sie nur an und meinte: „Männer, die an Silvester zu früh schießen, kommen auch sonst immer zu früh!“. Meg und Brian brachen in schallendes Gelächter aus, während die anderen beiden bis über die Ohren rot wurden und sich schnell in den Hengststall verdrückten.
      Donald hatte ich American Baby zugeteilt, Samuel Branagorn, Meg Dorina und Brian Melody`s Girl. Ich selbst würde mich in den Sattel meiner Lebensversicherung Ojos Azules schwingen, sodass wir eine nette kleine Truppe zusammen hatten. Jeder von uns holte sein Pferd vom Paddock und ich unterhielt mich ein wenig mit Samuel, während wir die beiden Hengste fertig machten. Der Schnee lag recht hoch und wir befestigten Nierendecken für die Pferde an den Sätteln. Außerdem packten wir auch uns selbst dick ein. Ich kontrollierte ein letztes Mal den Sitz von Jojo`s Gamaschen, dann führte ich den imposanten Rappen nach draußen auf den Hof, wo ich mich nach dem Nachgurten behände in den Sattel schwang. Die anderen taten es mir nach und schon kurz darauf ritten wir an den unzähligen Paddocks meines Stalls vorbei. Manche der Stuten kamen neugierig ans Gatter, andere blieben in ihren Boxen und sahen aus als wären sie glücklich darüber, im trockenen Stall bleiben zu dürfen. Unsere vier Pferde dagegen schritten flott aus und vor allem Dorina lief mit ihren kurzen Beinchen fast doppelt so schnell wie die Großen. Als wir an einer schier unendlichen schneebedeckten Wiese ankamen, ließ ich die anderen zu mir aufschließen und forderte sie zu einem kleinen Galopp auf. „Aber langsam und ordentlich! Ich will hier auf dem Schnee kein hitziges Wettrennen, auf den Tierarzt kann ich dieses Jahr wirklich gut verzichten!“, mahnte ich die vier, bevor ich Jojo eine leichte Galopphilfe gab. Sofort sprang der schicke Hengst in den Galopp und wir flogen über die dicke Schneedecke. Neben mir konnte ich den strahlenden Samuel auf Branagorn sehen, die anderen liefen ein wenig hinter uns. Am Ende der Wiese parierten wir die Pferde zum Schritt durch und ritten dann in einem großen Bogen zum Gestüt zurück. Es war erst zwei Uhr Nachmittags und somit hatte ich noch ein wenig Zeit für meine Lieblinge. Ich übergab Jojo an Samuel und holte sofort meine geliebte Hannoveranerstute Unannounced Pleasure aus ihrer Box. Die große Falbscheckin wurde gerade auf ihre bald anstehende Krönung vorbereitet und machte sich einfach hervorragend. Trotzdem konnte ein letztes Training in diesem Jahr nicht schaden. Ich führte die schöne Stute zur Reithalle, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Pleasure lief eifrig vorwärts und arbeitete wie gewöhnlich hervorragend mit. Als ich mit der schönen Stute zum Stall zurückkehrte, nahm Meg sie mir sofort ab und Samuel brachte Pride and Prejudice hinaus. Der rießige Rappschecke sollte später einmal Glammy`s Partner für meine Sportpintolinie werden, doch bis dahin war es noch ein weiter Weg, da ich den Hengst erst vor kurzem bei mir aufgenommen hatte und er noch nicht viel beherrschte. Auch mit Pride trainierte ich Dressur, nur um mir gleich darauf meine drei jüngsten zu holen: Ivory, Cirilla und Mississle. Mississle und Ivory waren zwar bereits ausgewachsen und auch schon eine ganze Weile im Training, doch sie waren neben Missy eben die Jüngsten und hatten außerdem viel Zeit zusammen auf der Koppel verbracht. Da ich die aufgedrehten Stuten nicht alleine führen wollte, begleitete Meg mich. Sie führte Ivory, ich Cissy und Missy. Gerade das Achal Tekkiner und das Berbermädchen verstanden sich ausgezeichnet. Ivy war sehr lange recht allein gewesen, da sie für die anderen jungen Stuten zu dominant war. In Cissy hatte sie dagegen endlich jemanden gefunden, der ihr ebenbürtig war. Wir lösten die Stricke von den Halftern der Stuten und ließen sie in der Halle freilaufen. Ab und an rief ich eine von ihnen zu mir, schickte sie ein paar Tritte rückwärts und seitwärts oder forderte sie auf, mir ohne Führstrick zu folgen. Das trainierte ich ein paar Mal mit jedem Stütchen und schon durften sie zurück in ihren warmen Stall. Die drei Jungs hatten mittlerweile die entsprechenden Boxen ausgemistet und Brian brachte mir Hollybrook`s Cheeky Jot nach draußen – das letzte Pferd, das ich heute trainieren würde. Ich liebte all meine Pferde, doch Chexx würde für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen behalten. Ganz abgesehen von seinem unglaublichen Charakter war er immerhin das erste erfolgreiche Fohlen aus Rawrs und meiner damaligen New Forest Pony Zucht. Ich strich dem Pony den langen schwarzen Schopf aus der Stirn und führte es dann zur Halle. Cheeky folgte mir wie ein Hund und blieb geduldig stehen, bis ich es mir im Sattel bequem gemacht hatte. Der einst so aufgedrehte ungeduldige Hengst war besonnener geworden. Er hatte immer noch ein gehöriges Maß an Temperament, doch inzwischen konnte er dieses in sinnvolle Bahnen lenken, was früher eher gescheitert war. Ich wärmte Cheeky Jot in aller Ruhe auf und fragte dann ein paar schwierige Dressurlektionen ab. Der Hengst ging völlig in seiner Aufgabe auf und wieder einmal nagte das schlechte Gewissen an mir. Sicherlich, Cheeky wurde umsorgt wie ein Gott und bekam auch genug Bewegung, doch ich selbst hatte meines Erachtens nach viel zu wenig Zeit für meinen Lieblingshengst. Leider war es auch nicht möglich, daran etwas zu ändern. Ich war zwar händeringend auf der Suche nach gutem Personal – bei 91 Pferden brauchten wir einfach noch Unterstützung – doch selbst dann würde ich nicht mehr Zeit zur Verfügung haben. Allein die Leitung des Gestüts fraß unglaublich viel von diesem kostbaren Gut und dabei hatte ich den Zuchtbetrieb noch nicht einmal aufgenommen. Ich seufzte und galoppierte Cheeky an, um auf andere Gedanken zu kommen. Der Hengst schüttelte unwillig den Kopf, er schätzte es überhaupt nicht, wenn ich mich nicht auf ihn konzentrierte. „Du hast ja Recht mein Guter, wenn ich schonmal Zeit für dich ganz alleine habe, sollst du auch meine volle Aufmerksamkeit bekommen!“, sagte ich liebevoll zu ihm. Kurz darauf zerriss ein lautes Knallen die nachmittägliche Stille und Cheeky machte einen erschrockenen Satz nach vorn. Er spielte unruhig mit den Ohren und ich wusste genau, dass nur meine vertraute Stimme den schönen Hengst davon abhielt, in gestrecktem Galopp durch die Halle zu rasen. Flott glitt ich aus dem Sattel und griff fest in Cheeky`s Zügel. „Na komm mein Schatz, dann bringen wir dich mal zurück, die anderen brauchen sicherlich auch Hilfe.“ Tatsächlich dauerte es keine zwei Minuten, bis mir Meg entgegengerannt kam. Es knallte mittlerweile alle paar Minuten und die junge Frau war völlig aufgelöst. „Du musst und helfen, die Pferde drehen ja völlig durch!“, sagte sie hektisch. Ich schnalzte mit der Zunge und Cheeky trabte mit flotten Schritten neben mir her. Tatsächlich wieherten meine Pferde panisch, während die Pfleger versuchten, sie in ihre Boxen zu bekommen. Ich schüttelte den Kopf und übergab Cheeky an Meg, die erst einmal die Tür zu seinem Paddock schloss, bevor sie den Hengst in seine Box entließ.
      Ich eilte in die Futterkammer und kam gleich darauf mit der Schubkarre voller Kraftfutter wieder. Ein paar mal geschüttelt und schon kamen Khamar al Sanaa, Ojos Azules, Cazador, Golden Indian Summer, Ghostbuster, Tschiwabschischi, Juego, Hollywood Undead, Fair Prince, Intolerable Life, Eddi`s Dead Pop Romance, Branagorn, Wannabe, GH`s Safriko, Slaters Secret, Pierre, Hollybrook`s Classic Moment und Orfino in den Stall. Während ich das Kraftfutter in ihre Tröge schüttete, liefen die anderen vier nach draußen, kletterten durch die Zäune und schlossen die Außentüren. „Na also, zusammen mit Pride and Prejudice und Cheeky sind nun von 35 Hengsten schon 20 im Stall. Meg, Brian und Donald geht ihr mal in den Stutentrakt und macht es dort genauso, Samuel und ich kommen dann gleich nach.“, wies ich meine Mitarbeiter an, bevor ich zu meinem Araberhengst Wüstentänzer trat und ihn energisch in seine Box schickte. Der schöne Fuchs sah mich argwöhnisch an, entschied dann jedoch, dass seine Box der sicherste Ort war. Ich schloss die Tür und ging sofort in die Box nebenan zu Candle in the Wind. Genau wie dieser brauchten auch mein Neuzugang Dissident Hawk, Damon`s Dynamo, Levistino, Fantastic Fly, Someone, El Racino, Daemon, San Salvador, Caradoc und Hollybrook`s Casanova nur ein paar aufmunternde Worte, bis sie ruhig in ihren Boxen standen. Als nächstes war mein Berberhengst Amayyas an der Reihe. Mit ihm kam außer Brian und mir noch immer niemand klar, doch mittlerweile war der wunderschöne Red Roan sogar gekört. Amayyas war jedoch nicht nervös, er sah eher wütend aus. Ich strich ihm besänftigend über das weiche Maul und dirigierte ihn allein mithilfe meiner Körpersprache in seine Box, gleich darauf schloss Samuel die Tür. Amayyas ließ sich nicht gern herumkommandieren, daher wendete ich bei ihm ausschließlich diese Methode an. Nun fehlten nur noch Black Soul und Hollybrook`s Bloody Valentine. Zuerst widmete ich mich dem Pünktchen-Hengst. Seit ich den schönen Halbbruder von Cheeky vor der völligen Verwahrlosung gerettet hatte, hatte er schon eine unglaubliche Wandlung hinter sich. Menschenansammlungen machten ihm keine Angst mehr und er hatte sogar schon vor geraumer Zeit seine Körung bestanden. An Silvester war es jedoch jedes Jahr, als würde der junge Hengst in eine Art Schockstarre verfallen und es war pures Glück, wenn er mich an sich heran ließ. Ich sprach Valentine leise an, doch der Hengst nahm überhaupt keine Notiz von mir. Also nahm ich ihn kurzerhand am Halfter und zog ihn halb hinter mir her, bis Samuel die Tür geschlossen hatte. Er würde später ein von den Beruhigungsspritzen bekommen, die Eddi mir für den Notfall dagelassen hatte. Zuerst einmal musste ich nun jedoch die anderen Pferde reinholen. Mein nachtschwarzer Hannoveranerhengst Black Soul stand mit flach angelegten Ohren in der hintersten Ecke seines Paddocks und giftete mich an, als ich mich auf ihn zubewegte. Ich sah das weiße in seinen Augen schimmern und beim nächsten Knall sprang der große Hengst mit allen Vieren in die Luft. Ich schüttelte den Kopf und bat Samuel die Longe zu holen. Diese spannten wir über den Paddock und trieben Black Soul so in seine Box, da der Hengst sich nicht einmal mit der Longe berühren lassen wollte.
      Erleichtert wischte ich mir über die Stirn. „So, das wäre geschafft. Dann lass uns mal schauen, wie weit die anderen inzwischen sind!“, sagte ich zu Samuel, während wir mit großen Schritten in den Stutenstall liefen. Dort sah es schon recht gut aus. Die Anwärter Ehawee, Middle Ages, Unannounced Pleasure, Shekitt Quinn, Ivory, Mississle und Cirilla starrten uns mit großen Augen aus ihren Boxen heraus an, doch immerhin waren sie alle sicher im Stall. Auch mein Berber-Neuzugang Pangäa, sowie die Araberstuten Hadeeh, Little Miss Sunshine, Bittersweet, Sharley, Fallen Immortaliny und Melody`s Girl waren drinnen. Dass hier Sahira und Adina de Ra`idah fehlten, wunderte mich nicht. Ich verbrachte einiges an Zeit damit, die beiden ängstlichen Stuten in den Stall zu bekommen, doch dann konnten wir unseren Rundgang fortsetzen. Chaira, The Morticains Daugther, BBs Harmony, My Golden Heart und American Baby hatten sich anstandslos hereinholen lassen, genauso Backup, Ace of Spades, Pirate Island und Far Cry. Kagami el Assuad kam nach einem scharfen Piff meinerseits in die Box getrabt und Success Story xx benötigte Zuspruch und ein paar Streicheleinheiten, bevor sie mir folgte. Die Ponies Little Big Girl, Napayné, Kolibri, Fatimah, Dark Misery, Dorina und Cinnemont`s History kauten alle zufrieden an ihrem Heu und schienen sich überhaupt nicht an dem Trubel um sie herum zu stören. Auch Glammy, Levistino`s Hope, Wild Lady Roxanne, Mahira und Angels Falls First standen einigermaßen ruhig da. Reminiscent Inspiration war tatsächlich neugierig und starrte mit hoch erhobenem Kopf zum Himmel hoch. Trotzdem holte ich die junge Stute schnell herein, man konnte ja nie wissen, wie schnell ihre Faszination in Angst umschlug. Bei meiner Trakehner-Prinzessin Samiyah brauchte ich ein wenig mehr Überredungskunst. Die wunderschöne Cremellostute rannte in ihrem Paddock herum, machte bei jeder Ecke Kehrt und wirbelte wieder herum. Ihre schönen blauen Augen weit aufgerissen, hätte sie mich beinahe sogar über den Haufen gerannt. Nach einem scharfen: „Samiyah!“, sah die Stute mich jedoch wenigstens kurz an. Das reichte mir , um ihr Halfter zu packen und sie in den sicheren Stall zu verfrachten. Zu meiner Erleichterung war meine recht nervöse Andalusierstute Cuchara bereits im Stall und auch Paradises Rafinesse, Mizzi, Benjilala und Salwa reckten mir über den Rand ihrer Boxen ihre weichen Nasen entgegen. Ich kraulte jede Stute kurz und straffte dann die Schultern. Mit meinen New Forests würde es sicherlich die meisten Probleme geben. Und so war es auch. Lediglich Magical Moment, Thousand Sunny, Aimiliani, Fairylike Facility und Golden Flair Standen in ihren Boxen. Brian, Donald und Meg bemühten sich um die anderen, waren aber nicht schnell genug oder kamen gar nicht erst an die nervösen Stuten heran. Bei Everybody`s Darling, meiner erklärten Lieblings-Ponystute war es ganz einfach. Ich rief leise ihren Namen und schon kam die Fuchsstute in ihre Box. Ich hatte Darling mit der Flasche aufgezogen und seitdem hatten wir beide eine ganz besondere Verbindung. Precious Scream, Walk of Fame und Naboo waren zwar nervös, ließen sich jedoch mit Hängen und Würgen in den Stall verfrachten, als sie mitbekamen, dass die meisten anderen Stuten nicht mehr draußen waren. Fehlte nur noch mein Sorgenkind Isola della Pirateria. Die gekörte Rappstute war zwar mittlerweile sehr gut ausgebildet und hatte auch Vertrauen in die Menschen gefasst, doch in außergewöhnlichen Situationen wie dieser, drehte sie zuweilen völlig ab. Ich verfluchte im Stillen die Vollidioten, die mal wieder zwölf Uhr nicht abwarten konnten und näherte mich dann langsam meiner verängstigten Stute. Ich brauchte schließlich die Hilfe von Everybody`s Darling, um Isola in den Stall zu bekommen. Die Rappstute hatte das Waisenfohlen unter ihre Fittiche genommen und anscheinend half Darling`s Ruhe ihr auch. „Die Box ist groß genug, wir lassen die beiden heute Nacht zusammen stehen.“, sagte ich, als Isola`s Tür sicher verschlossen war. Die anderen waren genauso erschöpft wie ich, deshalb lud ich sie auf ein Stück Linzertorte und einen Tee zu mir ins Haus ein, bevor wir uns alle zusammen an die Stallarbeit machen würden.
      Ein paar Stunden später stieg ich aus der dampfenden Dusche, legte ein wenig Make up auf und flog dann in die Küche hinunter, wo ich schoneinmal anfing, das Gemüse vorzubereiten. Kurz darauf erschien Meg und wir schnippelten einträchtig nebeneinander. Als später die Jungs dazukamen, hatten wir lauter Schüsseln mit Fleisch, Gemüse, Käse und Wurst, sowie ein paar leckere Dips auf den reich geschmückten Tisch gestellt. Die Raclettes liefen auch schon auf Hochtouren und alle machten sich gut gelaunt über das Essen her. Um zwölf gingen wir dann hinaus auf ein Feld, sahen und das Feuerwerk an und schauten den Jungs zu, wie sie selbst ein paar Raketen zündeten. Als ich ins Bett fiel war bereits vier Uhr morgens und es schüttelte mich, als ich daran dachte, in zwei Stunden schon wieder aufstehen zu müssen. Wenigstens hatten sich die Pferde nach der Knallerei wieder beruhigt und wir konnten zufrieden ins neue Jahr 2016 starten!
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  • Album:
    Verkaufspferde
    Hochgeladen von:
    Sammy
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    1 Okt. 2015
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  • Pangäa
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    ~ Abstammung ~
    Von: ?

    V:
    M:


    Aus der: ?
    V:
    M:

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    Rasse: Berber
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 13. Juni 2008
    Stockmaß: 1.55 m
    Fellfarbe: Blue Roan (E?|aa|Rn?)
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: ///

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    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Pangäa ist ein schlaues Pferd und lernt auch gerne neue Sachen. Sie steckt ihre Nase überall hinein und alles muss angesehen und beschnüffelt werden. Sie muss regelmäßig bewegt werden, denn ihre Energie baut sich unglaublich schnell auf und als Energiebündel ist sie nicht ganz so angenehm. lhre Lieblingsgangart ist mit Abstand der Galopp. Sie macht sich flach und galoppiert unglaublich schnell. Zusammengefasst ist Pangäa gelehrig, neugierig, schnell und temperamentvoll.

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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: kira
    Ersteller: babsi/Repaint by Kira
    Vkr: kira

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur: E
    Springen: E
    Distanz: E
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    ~ Schleifen ~
    ///​

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    ~ Sonstiges ~

    Zuchtfähig: Ja

    Nachkommen:
    Real Bad Alliance (Berber | Stute | von Thorondor)
    Smarty Jones (Vollblut | Hengst | von Pharlap)
    Cirilla (Berber | Stute | von Gwynbleidd)
    Pashmina (Berber | Stute | von Gwynbleidd)