1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Samarti

Pamuya, DRP

*2014, im Besitz seit dem 04.06.2015

Pamuya, DRP
Samarti, 22 Jan. 2018
Jeanne, sadasha, Snoopy und 3 anderen gefällt das.
    • Samarti
      [​IMG]
      Wannabe-Stalker
      06/2015 | 11.531 Zeichen
      „Eliiiisa! Lass uns shoppen gehen!“
      Es war Elena, die da mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf mich zugelaufen kam und schließlich dann vor mir stehen blieb. Dabei wedelte sie mit einem Zettel herum, den sie in der Hand hielt.
      „Was ist das?“, hakte ich zuerst nach, und noch bevor ich die Frage vollends gestellt hatte, begann Eli: „Das ist ein Gutschein für den neuen Reitsportladen in Dauphin, da müssen wir später auch nochmal hin!“ Sie holte tief Luft, um fortzufahren: „Aber erstmal gehen wir für uns shoppen! Wo ist Matthew? Er muss die Tüten mitnehmen!“
      Nur kurze Zeit später war sie abgetaucht, ließ mich an der Weide wieder alleine stehen und ich entschloss mich dazu, einfach weiter die Fohlen beim Spielen zu beobachten.
      Pamuya war inzwischen schon ein Jahr alt, ebenso wie Aponi. Die zwei waren stets gemeinsam anzutreffen und verstanden sich mindestens genauso gut wie ihre Mütter. Ständig tobten sie zusammen über die Weide; und während Aponi dann die ruhigere war, die das Spiel aber mitmachte, erklärte Pamuya ihr die Spielregeln und sagte, wo es lang ging. Allein das Beobachten machte immer wieder Spaß, denn vor den Menschen verhielt Pam (so nannte Joline sie ständig, und obwohl ich es nicht wollte, irgendwie hatte es sich auch bei mir eingebürgert) total anders: scheu, zurückhaltend und beinahe ängstlich trat sie dem Menschen gegenüber – wenn sie ihm überhaupt gegenübertrat.
      Nachdem ich die beiden Fohlen noch eine ganze Weile beobachtet hatte, ohne, dass sie mich überhaupt bemerkt hatten, ließ ich schließlich den Blick über das Gestüt wandern. Hie und da erspähte ich zwischen den Bäumen hinten am Horizont einen Pferdekörper, welchen ich als den vom Multivitaminsaft einordnen konnte. Die stand nämlich momentan wieder mitten im Geländetraining. Allerdings schien es eher, als wäre das einfach ein gemütlicher Schrittausritt, denn sonderlich schnell bewegte sich das Paar nicht vorwärts.

      Einige Zeit später traf ich wieder auf Elena und Matthew, die sich momentan wohl verbal bekämpften. Eli war dabei der Meinung, dass Matthew unbedingt mitkommen müsste; der Mann hingegen hielt von der Idee so ungefähr … rein gar nichts.
      „Und was soll ich da?“
      „Na ja, auch mal ein bisschen was Neues kaufen …“
      „Eure Tüten tragen? Eure Taschen halten, während ihr in den Umkleidekabinen verschwindet, um zwölf verschiedene Kleidungsstücke anzuprobieren?“
      „Eiiigentlich darf man in eine Kabine meistens maximal fünf Sachen mitnehmen, aber nein, darum geht es doch gar nicht!“
      „Worum dann? Darum, dass ihr dann jemanden habt, der euch herumkutschiert und schließlich wieder nach Hause bringt?“
      „Elisa möchte gerne mehr Zeit mit dir verbringen!“
      In dem Moment klappte mir die Kinnlade herunter und ich starrte Elena wutentbrannt an, jeden Moment dazu bereit, sie anzuspringen und zu erwürgen. Woher nahm sie solche Behauptungen?! Genau so entstanden Gerüchte! So und nicht anders!
      „Ja, klar. Das klingt total überzeugend. Aber okay, wenn ich das Ganze nicht nur mit dir ertragen muss, komme ich natürlich liebend gern mit“, spottete Matthew und es hörte sich beinahe an wie ein „Was, Elisa ist dabei? Da muss ich mitkommen!“, aber das konnte ich mir auch nur eingebildet haben.

      „Ich fühle mich, als wäre ich im Shopping-Himmel!“, schwärmte ich, als wir den nächsten Laden betraten – gefolgt von Matthew, der rund sieben Tüten mit sich schleppen musste. Letztendlich war der arme Kerl nämlich doch als Packesel benutzt worden. Aber selbst schuld, wer auch unbedingt mitkommen wollte, musste sich dann wenigstens nützlich machen!
      Ich fühle mich, als würde ich vorm Computer sitzen und auf asos herumstöbern“, antwortete Eli mir hingegen, völlig verliebt in die ganzen Läden in Dauphin, und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie ein schönes Oberteil nach dem anderen fand. Hin und wieder trauerte sie, dass es sooo viele schöne Kleider gab, sie aber keine Kleider trug – das konnte ich bei ihrer Figur absolut nicht nachvollziehen, aber Leute soll es ja schließlich geben!

      Irgendwann hatten wir unsere Shoppingtour beendet und saßen in einem Restaurant, das wirklich außerordentlich leer war. Nach einer Weile kam nur noch ein Mann hinzu, der aussah, als wäre er einer der Lkw-Fahrer, die ihre Wagen draußen vor der Tür parkten und auf dem Parkplatz hier nur einen Zwischenstopp einlegten.
      Auf unseren Tellern befanden sich dicke Burger; wahnsinnig lecker! Und während wir da so saßen, aßen und uns miteinander unterhielten, ging Elena irgendwann weg, um Servietten zu holen, da sie mal wieder gekleckert hatte. Kurz, nachdem sie aufgestanden und verschwunden war, sah ich es in unsere Richtung aufblitzen. Dezent unauffällig starrte ich in die Richtung, aus der der Blitz gekommen war und bemerkte den Lkw-Fahrer, der sein Handy verdächtig auffällig so hielt, dass die Kameralinse direkt auf mich deutete. Als er bemerkte, dass ich ihn ansah, wandte er schnell seinen Blick ab und aß weiter.
      „Matthew“, murmelte ich leise, „der Typ da hat mich gerade fotografiert, glaube ich.“
      Matthew zog als Antwort die Augenbrauen hoch, warf dem Typen einen beinahe bitterbösen Blick zu und für einen Moment schien es, als würde in seinen Augen pure Eifersucht aufflammen; dabei sah er aus wie ein Kind, dem sein Spielzeug weggenommen wurde, und das jetzt wahnsinnig wütend war.
      Auch, als Elena wiederkam, hatte Matthew sich noch nicht vollends beruhigt. Kurz hatte ich Elena erklärt, dass der Typ mich gerade kaum merklich fotografiert hatte und er dabei in ein Fettnäpfchen getreten war, denn sein Blitz war nun mal eingeschaltet gewesen.
      Während des Essen spürte ich trotzdem immer wieder den Blick des Mannes auf mir ruhen und als ich aufsah, trafen meine Augen genau auf seine. Eigentlich wollte ich in dem Restaurant keine verdammte Szene schieben, dafür war ich einfach nicht der Typ, aber jetzt gerade ging es nicht anders. Also legte ich mein Besteck beiseite, schob den Stuhl zurück und bewegte mich langsam in die Richtung des Lkw-lers.
      „Wenn du mich weiter so anstarren willst, dann sieh doch bitte einfach auf dein Handydisplay. Aber hör auf, mich so dämlich zu beobachten!“ Mit den Händen in die Hüften gestemmt machte ich dem Kerl eine mehr oder weniger klare Ansage, machte dann auf dem Absatz kehrt und lief wieder zurück zu meinen Freunden. Elena grinste siegessicher, Matthew hingegen schaute noch in die Richtung des Typen.
      „Was ist?“, fragte ich ihn, als ich am Tisch stand und er mich noch immer keines Blickes gewürdigt hatte.
      „Der Widerling da starrt immer noch auf deinen Arsch“, brachte mein Freund zähneknirschend heraus und ich schüttelte ungläubig den Kopf, bevor ich mich rasch hinsetzte, um dem Perversling da drüben keine weitere Chance zu geben, mich auch nur irgendwie zu beobachten. Da war Matthew aber auch schon aufgestanden und hatte sich diesmal seinen Weg zum Tisch des Typen gebahnt.
      „Es wird ja wohl noch möglich sein, hier in Ruhe essen zu dürfen, ohne von irgendwelchen ekelhaften Leuten belästigt zu werden!“, hörte ich nur noch Matthews donnernde Stimme, dass der andere Gast, der noch im Lokal saß, ihn ebenfalls beobachtete, störte den Schwarzhaarigen nicht. „Schon unverschämt genug, von irgendwelchen Fremden Fotos zu machen, sich dabei erwischen zu lassen und dann noch dreckig grinsend auf den Arsch von der Freundin eines anderes zu starren!“ Es kam mir vor, als nahm Matthew jetzt erst richtig Fahrt auf, doch da wurde er von der Kellnerin unterbrochen: „Bitte beruhigen Sie sich!“
      Enden tat es nur, weil ich mir schließlich ein Herz fasste, bezahlte und mit Elena und Matthew den Laden verließ. Auf dem Weg zum Auto und während der Fahrt zum neuen Reitsportladen sagte keiner ein Wort, viel zu groß war die Angst, Matthew nur noch mehr aufzuregen. Und das wollte hier niemand.

      „Lilli braucht pink! Pink! P-I-N-K!“, maulte Eli herum, als ich für meine neue Reitponystute nicht zur pinken Schabracke griff, die dort auf den Bügeln hing. Stattdessen wollte ich mir eigentlich eine in lime besorgen, ich liebte die Farbe einfach!
      „Tja, Pech für dich, Elisa! Lime gibt es nicht mehr in Pony!“, triumphierte die doofe Blondine dann schadenfroh, als ich schmollend vor dem Regal hockte und verzweifelt nach der passenden Größe suchte.
      „Okay, versuchen wir es nochmal mit einem anderen Farbton. Bordeaux vielleicht? Aber wenn es keine in Bordeaux gibt, die auch die richtige Größe hat, dann nehmen wir die Pinke mit! Bitte! Lilli sähe in pink so süß und niedlich und herzig aus!“, bettelte Eli, machte aber gleichzeitig noch einen weiteren Farbvorschlag. Grummelnd stimmte ich zu und suchte dann nach einer bordeauxfarbenen Schabracke in Ponygröße.
      Tja, was ein Fehlschlag! Auch die Schabracke war nicht mehr in Pony vorhanden, sodass ich mich wohl oder übel geschlagen geben musste und wir für Liluye dann doch noch die pinke Schabracke mitnehmen mussten (die ihr letztendlich sogar richtig gut stand, danke Elena!). Dazu passend gab es dann noch eine braune Trense; den richtigen Sattel hatten wir zum Glück bereits daheim.

      Liluye hatte natürlich die neuen Sachen direkt anprobieren müssen, als wir wieder auf dem Gestüt angekommen waren, und während ich das Zeug nun direkt einweihte (Eli hatte mich nämlich auch noch zu einer pinken Reithose überreden können, die ja super zur Schabracke passte), standen am Zaun vier Weiber, die allesamt total verliebt in Lilli und ihr neues Zubehör waren. Die Herzchenaugen waren kaum zu übersehen! Aber ich musste es auch zugeben – Lilli sah süß aus. Sie war wohl das einzige Pferd auf meinem Gestüt, das in einem knallig pinken Farbton immer noch total klasse aussah.

      „Wisst ihr eigentlich, was mir heute passiert ist?“, machte ich Gwen, Jojo und Joline neugierig, als ich gerade nach einer weiteren Scheibe Brot griff. Wir saßen am Esstisch, aßen zu Abend und unterhielten uns darüber, wie unser heutiger Tag verlaufen war.
      „Nein, erzähl!“ Gwen kaute fleißig auf ihrem Brot herum. Allerdings hielt sie das nicht davon ab, zu reden.
      „Gwen! Mit vollem Mund spricht man nicht!“, mahnte Jojo und wedelte drohend mit dem Zeigefinger vor dem Gesicht besagter Person herum.
      „Wir waren ja heute in diesem Burgerladen in Dauphin essen. Und da saß ernsthaft ein Typ, der mich fotografiert hat!“, setzte ich an und machte eine kunstvolle Pause, um das eben Gesagte auf die anderen beiden einwirken zu lassen.
      „Du bist halt einfach zu geil, Elisa“, grinste Gwenny und verstummte dann aber, als sie in meinem Gesicht las, dass das noch nicht alles gewesen war.
      „Ihr fragt euch bestimmt, woran ich das gemerkt habe.“
      Jojo schüttelte den Kopf. „Eigentlich frage ich mich das nicht, aber ja?“
      „Er hatte den Blitz an.“
      Gwen brach so in Lachen aus, dass sie sich am Brot verschluckte und Tränen in den Augen stehen hatte, während sie sich noch nicht so ganz zwischen Lachen und Husten entscheiden konnte. Dabei kippte sie immer wieder zur Seite und somit fast vom Stuhl, was Elena nur dazu veranlasste, ihr den letzten Schubs zu geben, sodass Gwen wirklich seitlich vom Stuhl fiel und auf den Boden pumpste. „Hey!“, empörte sie sich, wurde jedoch von allen ignoriert.
      Währenddessen saß Jojo nur stocksteif auf ihrem Stuhl und verzog ihre Lippen zu einem gerade Strich, ohne auch nur etwas zu sagen. Man konnte genau sehen, wie sie innerlich den Kopf schüttelte, sich die Hand vor den Mund schlug, und sich nur noch fragte …
      „Wo hat er nur dieses Handy her?“, brachte Eli hervor und kringelte sich vor Lachen, weshalb ich letztendlich auch einfach einstimme. Ich hatte also meinen eigenen, persönlichen Wannabe-Stalker!
    • Samarti
      [​IMG]
      Kirschen
      07/2015, von Elii | 2973 Zeichen
      Quietschend sprang ich den Koppelzaun entlang, hatte mir Elisa doch versprochen, dass ich mit den Fohlen spielen durfte. Bei Babys konnte ich einfach nicht nein sagen!
      Auch Jojo stand am Koppeltor, in ihren Armen hielt sie eine große Schale Kirschen, die sie mit Händen und Füßen verteidigte. Dabei wollte ich doch nur eine einzige haben, Löwen waren definitiv so gierig, wie man es ihnen nachsagte. „Kommst du eigentlich mit?“, fragte ich Jojo, nach dem sie mich gut 5 Minuten mit ihrem, sehr niedlichen, Todesblick angestarrt hatte.
      Ihr Mund war voll mit Kirschen, sie hatte wohl Angst bekommen, dass ich welche abgreifen könnte, und sich gleich drei in den Mund geschoben. Aus diesem Grund bekam ich auch keine Antwort, sondern nur ein eifriges Nicken. „Aber verschluck dich nicht“, sagte ich und klopfte ihr dann ordentlich auf den Rücken, was ein schreckliches Husten ihrerseits auslöste. Ups. Ein oder zwei Kirschkerne waren bestimmt gesund, da war ich mir sicher.

      Während Jojo sich abmühte nicht zu sterben, schlüpfte ich unter dem Zaun hindurch und kuschelte mich sofort an Aponi. Das kleine Stutfohlen freute sich über die Streicheleinheiten und noch mehr um die Karottenstücke, die ich perfekt portioniert hatte für ihre kleine Schnute. Auch Pamuya kam alsbald zu uns und holte sich ihren Anteil, auch wenn sie das Kuscheln Aponi überlies. Rozene war die letzte die ankam, da sie es zuerst bei Jojo versucht hatte. Diese wollte aber nicht mal einem kleinen süßen Fohlen von ihren Kirschen abgeben, was, zugegebenermaßen, auch besser war.
      Die Bio-Möhren waren mit Sicherheit besser als die Kirschen, die Jojo sonstwo abgestaubt hatte.

      Nach einer halben Stunde kam urplötzlich Gwen angerannt und beschwerte sich lauthals darüber, das irgendjemand die Kirschen aus ihrem Garten geklaut hatte. Komischerweise war Jojo da schon urplötzlich verschwunden.
      Als guter kanadischer Bürger, mit einem Sinn für Gerechtigkeit verpfiff ich Jojo sofort. Sollte sie doch sehen, wie sie Gwen besänftigte, wenn sie mir schon nichts abgeben wollte.
      Mit mir selbst äußerst zufrieden setzte ich mich unter einen Baum unter der Koppel und schob den Ponyfohlen hin und wieder ein Möhrenstück zu.

      „Bleib stehen! Das sind meine Kirschen!“
      Unsanft wurde ich aus meinem Nickerchen erweckt und öffnete genervt die Augen. Was sich dann für ein Schauspiel bot, war allerdings um Welten besser, als zu schlafen. Jojo galoppierte den Feldweg neben der Koppel entlang, während Gwen mit hochroten Kopf hinterher rannte und mit Schimpfwörtern um sich warf.
      Bei genauerem Hinsehen erkannte man an Stars Sattel zwei große Packtaschen die tatsächlich voller kleiner roter Kirschen waren, die mit Sicherheit das Diebesgut aus Gwens Garten waren.

      Als mich Jojo entdeckte warf sie mir erneut ihren, immer noch niedlichen, Todesblick zu, der dieses Mal eindeutig ‚Verräter‘ sagte. Ich grinste nur breit und freute mich über das Spektakel, auch wenn mir Gwen ein klitzekleines bisschen leid tat.
    • Samarti
      [​IMG]
      Kirschtrauma
      08/2015 | 3511 Zeichen
      Pamuya hatte sich von ihrem Kirschtrauma immer noch nicht erholt. Immer, wenn sie die dunkelroten Früchte erblickte, suchte sie möglichst schnell das Weite. Das letzte Spektakel war dann doch nicht ganz spurlos an ihr vorbeigegangen, auch, wenn Elena und Jojo, die zwei Hauptverdächtigen in dem Fall, mir das mehrmals beteuert und sogar hoch und heilig versprochen hatten.

      So viel zum Thema Glaubwürdigkeit der „guten kanadischen Bürger mit einem Sinn für Gerechtigkeit“.

      Dementsprechend schreckte Pamuya heute sogar zurück, als sie Jojo nur am Weidezaun vorbeigehen sah, denn besagte Person hatte zwei Körbe in ihrer Hand. Ich konnte nicht genau erkennen, was sich in denen befand, und so genau wollte ich es wahrscheinlich auch lieber nicht wissen – es war immer besser, in die Probleme, die sich die Anderen von uns gegenseitig machten, nicht involviert zu sein und lieber keine Ahnung von nichts zu haben. Denn so entging man wenigstens der Gefahr, selbst noch für etwas bestraft zu werden, was man gar nicht getan hatte; und das nur, weil man Bescheid gewusst hatte. Also wandte ich ignorant meinen Blick ab, ließ Jojo Jojo sein und beschäftigte mich wieder mit meinen zwei Stutfohlen, die vor mir Schulter an Schulter standen und mich begutachteten. Aponi war diejenige, die zuerst zu mir gekommen war, als Anhängsel war Pamuya ihr dann irgendwann einfach hinterher getrottet. So ganz konnte die junge Stute ihre Schüchternheit eben noch immer nicht ablegen.
      Trotzdem gab es für die beiden nicht mehr als einige Karottenstücke, die sie jedoch dankend und zufrieden kauend entgegennahmen. Dass Aponi dabei etwas mehr abstaubte, weil sie einfach aufdringlicher war, schien Pamuya zwar nicht sonderlich zu stören (Teilen musste eben gelernt sein und Pamuya kannte die Bedeutung dieses Wortes anscheinend ziemlich gut), doch einige wenige wollte sie dann zumindest auch abhaben. Danach gab es für beide noch ein wenig Streichel- und Schmuseeinheiten, bei denen Aponi sich wieder mehr in den Vordergrund drängte und der Palomino lieber im Hintergrund blieb, doch stören tat dies keines der beiden Stutfohlen, also sollte es mir recht sein.

      Beverly war inzwischen im Training so weit, dass sie unter dem Reiter schon im Schritt, Trab und Galopp lief – und das sogar auf beiden Händen. Zwar hatte sie noch immer kleinere Probleme bei der Balance, doch da wir es mit ihr nicht überstürzten, würden diese auch in Zukunft wahrscheinlich nicht zu größeren heranwachsen. Hauptsächlich kümmerten sich tatsächlich Gwen und ich uns um die Ausbildung des Roans, denn Gwen war die Öko-Tante Nummer Eins auf dem Gestüt und wer war besser dazu geeignet, ein Pferd oder Pony bestmöglich durch Bodenarbeit zu fördern, wenn es nicht meine liebste Nachbarin war?
      Richtig: niemand.

      Meine Fuchsstute Vendetta, die bereits eingeritten war, machte immer größere Fortschritte unter dem Sattel und so mussten wir nicht nur selten darauf achten, dass sie sich nicht übernahm. Denn so frech und stur wie sie auch sein konnte, wenn es darum ging, Neues zu erlernen und kennenzulernen, war sie ganz vorn mit dabei. Da konnte es ihr nicht schnell genug gehen, das Pony war bei so etwas fast immer hochkonzentriert dabei und zeigte nicht selten, wie lernfähig sie wirklich war.
      Da wir jedoch stets ein Auge auf sie hatten, sollte mir das nur recht sein. Lieber so, als ein Pferd, das durchgehend unmotiviert und für nichts zu begeistern war. Und immer, wenn ich mir dies vorstellte, war ich doch ziemlich froh, gerade Vendetta zu haben.
    • Samarti
      [​IMG]
      Fohlenspielzeit
      09/2015, von Gwen | 3206 Zeichen
      „Vergiss es Eli, geh weg!“
      „Aber…“
      „Nimm eins von Elisas Fohlen, die freut sich!“
      „Ich will aber Nuriya, die ist noch so klein und lieb!“
      „Nein verdammt, das ist mein Fohlen!“
      Und dann betrat Elisa den Raum und beendete die Diskussion mit einem „Oh ja, Eli du kannst Aponi nehmen!“ – Schon war das Problem gelöst. Auch wenn Elena noch ein paar Minuten bocken musste, spätestens als sie Aponi sah und sich in ihr flauschiges Fohlen-bald-Winter-Fell einkuscheln konnte, war alles vergessen.
      Ich warf Elisa einen erleichtert dankenden Blick zu, doch die freute sich nur darüber, dass sie ihr Pferd mal wieder gekonnt untergebracht hatte. „Perfekt und ich nehme Pamuya!“, meinte sie nur und stürmte an mir vorbei.
      Wir hatten uns zu einem Fohlentreff verabredet, weil wir es gut fanden, wenn die Kleinen ein wenig untereinander spielen und toben konnten. Außerdem war uns nichts Besseres eingefallen, um die Fohlen zu bespaßen.
      Da Nuriya noch zu jung war, um alleine auf Reisen zu gehen, war Mama Nayala mitgekommen, indem ich sie gesattelt und hergeritten hatte. Nuriya war uns vorbildlich und brav gefolgt und gerade waren wir trotz orkanartiger Sturmböen bei Elisa angekommen und dort hatte uns Elena direkt vor dem Stall angefangen.
      Während Elisa und Elena mit ihren beiden Fohlen draußen auf dem Platz schon Blödsinn anstellten, sattelte ich noch schnell Nayala ab und gesellte mich dann dazu. Nuriya war anfangs etwas ängstlich, die beiden Reitponyfohlen waren auch schon älter und größer als sie. Aber als sie sah, dass Pamuya und Aponi nicht bissen, spielte sie motiviert mit.
      Nayala konnte ich sogar am Rand etwas grasen lassen ohne dass sie hektisch nach ihrem Fohlen sah. Nachdem sich die Stute auch entspannt hatte (sie war als Mama genauso eine Zicke wie sonst auch), machte ich mit ihr etwas Bodenarbeit. Zumindest Köpfchenarbeit sollte sie während ihrer Fohlenzeit haben, mit Reiten war noch nicht so viel, denn Nayala war weder schon wieder so fit (wir begannen langsam), noch war viel möglich, ohne dass Nuriya zwischen ihre Beine geriet.
      Dementsprechend durfte ich mir heute auch oft genug den „Dein Pferd ist zu fett“-Kommentar von Elena anhören, ehe sie sich hinter Aponi versteckte und unschuldig auf Elisa zeigte. Die bekam das gar nicht mit, weil sie meistens von drei Fohlen belagert wurde, schlauer Weise hatte sie sich nämlich mit Leckerlis eingedeckt, zu Missgünsten von Elena.
      Wir hielten uns noch gut eine halbe Stunde auf dem Platz auf, wenn man mit Fohlen spielen konnte, verging die Zeit immer wie im Flug. Dann entschieden wir uns noch für einen kleinen Spaziergang, so konnte ich das Führen direkt mit Nuriya üben. Dafür, dass es unsere ersten Versuche waren, lief es genauso gut wie bei Elisa und Elena, aber das sagte ich natürlich nicht.
      Aponi und Pamuya liefen natürlich sehr vorbildlich neben ihren beiden Führerinnen her, ab und an taten sie vielleicht etwas anderes als das, aber das hielt sich natürlich in Grenzen. Und so kamen wir auch wieder heil auf Townsend Acres an. Ich packte Nayala und Nuriya heimlich mit auf eine Weide und gesellte mich zu Elena und Elisa, denn da gab es mal wieder kostenlosen, heißen Kakao und bei dem Wetter konnte ich den gut gebrauchen.
    • Samarti
      [​IMG]
      Die Kombination aus Fohlen und Schnee
      11/2015 | 3792 Zeichen
      „Und ständig dieser Lääärm!“
      Elena war es, die die Liedzeilen lautstark über das gesamte Gelände schrie (obwohl sie darauf bestand, dass sie sang) und demnach nicht gerade wenig dazu beitrug, dass sich alle in unmittelbarer Umgebung die Ohren zuhielten. Der andere Grund dafür war nicht einmal wichtig genug, um ihn zu nennen.
      Nichtsdestotrotz wagte ich mich in ihre Nähe, um den blonden Teufel in Richtung des Stallgebäudes zu schieben. Ich war nicht ohne Grund auf ihrem Hof, heute war es nämlich nicht sie, die sich bei mir durch schnorrte. Aber dank der Tatsache, dass Elena heute noch einiges zu tun hatte und sich davor irgendwie drücken wollte, hatten wir zwei uns dazu entschieden, uns ein wenig mit den Vierbeinern zu beschäftigen. Genau das war auch der Grund dafür, weshalb ich Romantica hinter mir herzog und in der anderen Hand noch den Strick hielt, der eigentlich an Rozenes Halfter befestigt sein sollte.
      Eigentlich.
      „DAS FOHLEN IST LOS!“, rief ich dann quer über das Gelände und hoffte einfach, dass sich schon irgendjemand erbarmen und Rozene suchen würde. Der Silver Buckskin hatte nämlich selten etwas anderes als Blödsinn im Kopf.
      Nathan und Colin, beide alarmiert von meinem Hilfeschrei, sprinteten nur den Bruchteil einer Sekunde später los – schienen aber beide nicht zu wissen, wohin überhaupt.
      Demotiviert seufzte ich. „Deine Angestellten sind genauso inkompetent wie du, Elena.“ Schon saß ich auf Romanticas Rücken und machte mich selbst auf die Suche nach dem entlaufenen Fohlen.

      Finden tat ich Rozene dann circa zwei Stunden später. Die Suche hatte ich längst aufgegeben, stattdessen hatte ich Elena dazu verdonnert, die Augen offen zu halten und mir Bescheid zu geben, sollte Rozene auftauchen. Das mochte vielleicht etwas unzuverlässig klingen, wenn ich ein kleines Fohlen einfach so „sich selbst“ und „seinem Schicksal“ überließ, aber die Kälte machte mich auch fertig und ich hatte Mühe, die Augen offen zu halten. Sonderlich verantwortungsbewusst war es tatsächlich nicht. Dennoch kannte Rozene den Weg nach Hause und wusste, dass Autos und wilde Tiere Abstand benötigten. Ganz zu schweigen davon, dass die meisten wilden Tiere schon im Winterschlaf lagen und hier eh kaum Autos auf den Straßen fuhren, besonders im Winter nicht.
      Dass ich Rozene dann tatsächlich bei Aponi und Pamuya auf der Weide wiederfand, machte mich nicht ganz so glücklich wie es das vielleicht tun sollte. Je älter Rotze (ja, an dieser Stelle war das tatsächlich mehr als angebracht) wurde, desto frecher und unberechenbarer wurde sie. Das war teilweise ganz schön anstrengend, wenn man mal mit ihr arbeiten wollte und sie ihre täglichen Eskapaden machte – da verging einem recht schnell die Lust.
      Die drei Ponyfohlen entdeckten gerade den Schnee wieder für sich. Das letzte Mal hatten sie nicht ganz so viel davon gehabt, dementsprechend war es gerade umso aufregender für sie. Während Aponi nacheinander alle vier Beinchen hob, um das kalte Etwas abzuschütteln, hatte Pamuya ihre Nase schon tief in den Schnee gesteckt und blies immer wieder Luft hinein. Als sie dann schnaubte und der Schnee ihr plötzlich ins Gesicht spritzte, quiekte sie laut auf, sprang mit allen Vieren gleichzeitig in die Luft und kam dann auf wackligen Beinen wieder zum Stehen. Lange währte dies jedoch nicht, denn schon im nächsten Moment tobte sie durch den Schnee, dass ich Angst hatte, dass sie ausrutschen würde. Tat sie dann zum Glück nicht.
      Und Rozene? Die hatte sogar herausgefunden, dass sie den Schnee gezielt nach den anderen beiden Stütchen schmeißen konnte, indem sie ein wenig auf die Nase nahm und dann den Kopf wild schüttelte, dass das Weiß nur so durch die Luft flog.
      Rozene war also in ihrer kleinen Fohlenherde das, was Elena bei uns war: gemein.
    • Samarti
      [​IMG]
      Neues Jahr, neues Glück
      02/2016 | 1369 Zeichen
      Mit Sicherheit hatte ich schon wieder über die Hälfte meiner Pferde aussortiert. Was am Anfang ziemlich gemein klang, war allerdings gar nicht so gemeint.
      Viele geblieben waren allerdings nicht. Von Ace of Clubs hatte ich mich nicht trennen können, genauso wie von Audio Delite at Low Fidelity, Romantica, Trés Jolie und auch Ocean Water. Die Damen würden auf jeden Fall erst einmal bleiben, ebenso wie Liluye und Hall of Fame CU.
      Bei den Hengsten sah das da schon anders aus: Hier hatte ich nur noch sechs, und bei zweien war ich mir nicht einmal mehr ganz sicher. Momentan bestand der Hengststall allerdings nur noch aus Avanti, Azrael, Intoxicated, Tenacious, Levi und Cardillac. Besonders letzterer würde es mir wahrscheinlich nicht wirklich verzeihen, würde ich ihm Umzugsstress antun.
      Die Kleinen fielen mir besonders schwer. Aponi und Pamuya blieben auf jeden Fall, genau wie Nessaja. Von Beverly und Pina könnte ich mich auch nicht trennen, Chesmu würde auch dort bleiben, wo er hin gehörte. English Love Affair war zwar noch nicht so lange hier, aber bei ihr war ich mir schon wieder nicht mehr so sicher. Auch Vendetta müsste ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
      Alles in allem war es schon wieder eine ziemliche Bestandsverkleinerung gewesen, die ich hier hatte über mich ergehen lassen. Aber hey, anscheinend brauchte ich das einmal im Jahr.
    • Samarti
      [​IMG]
      Frühlingsgefühle
      03/2016, von Gwen | 4848 Zeichen
      Ich war nicht die einzige, die sich über die ersten Frühjahrsblüher und den Sonnenschein freute. Auch meine Pferde genossen es sichtlich und mit ihnen gingen an solchen Tagen auch mal die Gefühle durch. Die Stuten waren da meist noch ganz akzeptabel, aber die Hengste und ihre Frühlingsgefühle… Da konnte man nur den Kopf schütteln. Avenger war da besonders einer der Kandidaten, welcher mich auf die Palme brachte.
      Schon heute beim von der Weide holen und beim Putzen war er ätzend gewesen. Er war nur am Zappeln gewesen, unruhig und nervig. Ich hatte gar nicht gewusst, dass der sonst so stille Hengst so eine ohrenbetäubende Stimme haben konnte, aber ja, die konnte er haben. Nun hatte ich ihn aber schon einmal geputzt, da wollte ich auch etwas mit ihm machen.
      Aus den Frühlingsgründen ging es aber direkt in die Halle, auch wenn ich den Sonnenschein echt lieber auf dem Platz genossen hätte, aber da wäre er mir am Ende auch noch abgehauen. Schon in der Halle war es schwer genug, die Aufmerksamkeit von Avenger zu erhaschen. Deshalb übte ich viel das Führen von beiden Seiten, das Rückwärtsrichten und das Halten. So bekam ich den Hengst langsam auf meine Seite, so dass wir auch an unseren Seitengängen weiterüben konnten.
      Ebenso machte ich noch ein wenig bei der Stellung und Biegung weiter, welche Avenger besonders auf der rechten Hand schwer fiel, schrecklich, wenn alle deine Pferde Linkshänder waren, ob sie sich da an mich anpassten? Na hoffentlich nicht. Zum Ende hin machte Avenger jedenfalls für seine Verhältnisse ganz akzeptabel mit, so dass es für ihn zur Belohnung wieder auf die Weide ging.
      Ich war aber auch ehrlich gesagt ganz froh, den Clown nun wieder los zu haben und ich fragte mich immer noch, was mich geritten hatte, diesen Kerl in meinen Stall zu lassen. Hätte ich ihn damals nur einer Rettungsorganisation überlassen, das wäre einfacher gewesen. Genauso kompliziert war mein erstes eigens gezüchtetes Fohlen:
      So langsam entwöhnte ich Nuriya erfolgreich, aber sie war manchmal wirklich noch wortwörtlich am Schreien, so dass ich spontan einen Entschluss gefasst hatte, Nuriya würde den Sommer auf Townsend Acres verbringen. Fehlen würde es ihr dort an nichts. Ich würde sie auch regelmäßig besuchen, aber sie würde einmal komplett weg von ihrer Mama sein und ich konnte endlich mal wieder meine Ruhe haben.
      Die letzten Monate hatten wir schon fleißig das Fohlen-ABC geübt, damit mein Fohlen Elisa nicht auf den Keks gehen würde, sondern sich ganz unauffällig in den Alltag miteinbrachte und der würde ab heute losgehen, denn heute war der Umzug! Nuriya wusste noch nichts von ihrem Glück und schien auch nichts zu ahnen, als ich sie von der Weide holte und dann in aller Ruhe putzte und fertig machte.
      Ich verpackte den Umzug als Spaziergang und so marschierte das Fohlen neugierig neben mir her durch den Wald, bis wir vor den Toren von Townsend Acres standen. Elisa erwartete uns bereits, ich hatte ihr vorhin schon Bescheid gegeben, wann wir da sein würden. Da wir es einfach halten wollten, würde Nuriya ins kalte Wasser geworfen werden.
      Für die kommenden Monate hatte sie drei andere Stutfohlen an ihrer Seite und die standen schon auf ihrer schönen großen Weide und tobten gerade über das grüne Gras. Nuriya beobachtete sie aufmerksam, wirkte aber doch sehr schüchtern. Es dauerte nicht lange, bis die anderen sie entdeckten und an den Zaun getrabt kamen, um den Neuling anzuglotzen und anzuschnuppern.
      Das kalte Wasser kam für Nuriya dann in dem Moment, als ich sie auf die Weide ließ und hinter ihr das Gatter schloss. Natürlich befand ich mich auf der anderen Seite ohne Fohlen, so dass mich keine umrempeln konnte. Nuriya stand wie angewurzelt da, während die anderen neugierig näher kamen und sie beschnupperten.
      Pamuya, Elisas charakterlich unscheinbares Reitponyfohlen, war die Chefin der Herde und dementsprechend kontrollierte sie auch als erstes den Neuankömmling. Witzigerweise verstanden sie sich auf Anhieb und so war Nuriyas Aufenthaltserlaubnis schon so gut wie gesichert. Als nächstes durften dann auch Aponi und English Love Affair einmal Hallo sagen, ehe die vier urplötzlich im Galopp losschossen und über die Weide jagten.
      „Perfekt, problemloser hätte es nicht werden können“, meinte Elisa zufrieden und musterte ihre Fohlen. „Ausländern stets aufgeschlossen“, fügte sie grinsend hinzu. Die „Ein New Forest unter DRPs“-Witze hatte ich mir jetzt schon zur Genüge einverleiben dürfen, so dass ich nur genervt mit den Augen rollte und Elisa nur keinen Knuff in die Seite gab, weil ich zu einem kostenlosen (und späten) Frühstück eingeladen wurde, was ich mir natürlich nicht verspielen wollte.
    • Samarti
      [​IMG]
      Die Pokémon im eigenen Stall
      07/2016 | 5576 Zeichen
      „LAPRAS!“
      „Wo?!“
      „Könnt ihr vielleicht weniger hier rumschreien? Ich versuche gerade zu lesen. Danke.“ Joline seufzte auf und verdrehte die Augen.
      „Nein, lies woanders“, ertönte es im Einklang von Matthew und mir, was Joline nur dazu brachte, genervt aufzustehen und sich in ein anderes Zimmer zu begeben.
      Eigentlich hätte ich nicht erwartet, dass wir hier in der Nähe wirklich einen PokéStop haben würden. Tatsächlich war aber mein Gestüt einer – warum auch immer. Musste wohl jemand damals eingereicht haben, als man bei Ingress die Portale selbst noch einschicken konnte.
      Jedenfalls hatten sowohl Matthew als auch ich dann ziemlich viel Spaß daran, den PokéStop vom Sofa aus zu aktivieren und einfach immer Lockmodule anzuschmeißen, wenn es gerade die Gelegenheit dazu gab. Meist waren es dann nur Taubsis, Raupys, Hornlius – obwohl die ja zum Leveln alle echt pures Gold waren – oder eben ein nerviges Rattfratz. Bei denen konnte man ja wohl wirklich schon von einer Plage sprechen …
      Nur jetzt war gerade ein wildes Lapras aufgetaucht.
      „Wie viel hat deins?“, grinste ich Matthew an, zufrieden mit der Anzahl der CP, die mir bei meinem angezeigt wurden.
      „Das ist doch nicht wahr? Ich bin Level 17, warum kriege ich ein 43er Lapras?!“
      „Haha, meins hat 1200!“ Ich war versucht, die Zunge rauszustrecken, aber das wäre wohl doch ein wenig zu viel. Zumindest sollte es Matthew ein wenig stören, dass ich drei Level unter ihm war. Tja, wäre er auch mal Level 14 geblieben.

      Nach knapp sieben Minuten ging das Lockmodul dann auch wieder aus und Matthew und ich entschlossen uns dafür, dass es heute wohl genug gewesen wäre. Ich hatte immerhin mein Blitza entwickeln können und ein Lapras gefangen, bei Matthew war es ein recht gutes Aquana geworden und im Großen und Ganzen waren wir doch ziemlich zufrieden. Also beschloss ich, nur noch einmal eine Runde durch die Ställe zu drehen und mich dann schlafen zu legen; immerhin war es schon wieder kurz nach Mitternacht. Matthew hatte mir sogar empfohlen, das zu tun. Ich solle doch mal lieber nach meinen eigenen „Pokémon“ sehen ... Am liebsten hätte ich ihm für den Spruch eine reingehauen, aber ich konnte mich gerade noch beherrschen.
      Beginnen tat ich im Stall der Stuten. Momentan befanden sich hier nur fünf von ihnen, zumindest nachdem ich vor einer Weile den Bestand mal wieder etwas reduziert hatte. Inzwischen waren hier nur noch Hall of Fame CU, Ace of Clubs, Très Jolie, Liluye und die gute alte Ocean Water anzutreffen. Vielleicht würde Beverly auch bald hierher umziehen. Je nachdem, wie sie sich machte, würde sich das wohl in der nächsten Zeit herausstellen.
      Ich checkte nur, ob die Boxen alle vernünftig geschlossen waren und verteilte kurz Streicheleinheiten, bevor ich noch das Licht ausmachte und dann die große Stalltür verschloss.
      Daraufhin ging es weiter zum Hengststall. Sechs waren es hier an der Zahl, und bis auf Allelujah, der noch nicht sonderlich lange wieder bei mir war, und Tenacious waren inzwischen alle erfolgreich gekört. Intoxicated, Levi, Cardillac und Avanti hatten den Stress bereits hinter sich und die Körungen erfolgreich für sich gewonnen. Mal sehen, wie es mit ihnen weitergehen würde. Avanti war ja bereits Papa geworden, und sein Nachkomme hatte sich auch echt entwickelt. Kam ganz nach dem Papa.
      Auch hier ging ich nur einmal kurz von Box zu Box und machte mich dann auf den Weg zum Stall der Kleineren, wo auch Beverly momentan ja noch stand. Liberté's Nessaja fand sich hier auch noch wieder, mal sehen, wann sie den Umzug in den anderen Stall eintreten würde – allzu lange dauerte es bestimmt nicht mehr, sie hatte sich echt gut gemacht. Bei Pina war das ein wenig komplizierter, sie war noch immer sehr kritisch, was die Menschen um sie herum betraf und auf größere Menschenmassen reagierte sie leider nicht sonderlich positiv, was aber auch total nachvollziehbar war. Mit ihr hatten wir noch eine Menge Arbeit vor uns.
      Chesmu hatte sich auch wirklich entwickelt und er wuchs immer mehr zu einem schicken Hengst heran. Der Gute war ja inzwischen auch schon dreieinhalb Jahre alt und meine Erwartungen in ihn waren tatsächlich sehr hoch. Allerdings versprachen sowohl seine Abstammung als auch der junge Hengst selbst, dass er wohl noch einmal einen beeindruckenden „Lebenslauf“ vermerken könnte.
      Aponi und Pamuya waren noch immer beinahe unzertrennlich. Flightless Bird hatten sie jedoch sehr schnell aufgenommen und so bildeten die drei jetzt ihre eigene kleine „Clique“. Leslie war dabei eher diejenige, die immer schüchtern im Hintergrund blieb, während die anderen neue Kontakte knüpften. So war es auch, als Accomplishment, die Neue, dazustieß und sie sich alle erst einmal aneinander gewöhnen mussten. Das Baby unter den vier Stutfohlen sah zwischen den älteren immer sehr zierlich und zerbrechlich aus, machte aber schnell klar, dass das keineswegs auf ihren Charakter zutraf. Stattdessen wollte sie ihren Willen sehr stark durchsetzen und ließ dies auch den Rest wissen. Obwohl Aponi und Pamuya das nicht so recht in den Kram passte (Leslie hatte da wenig beizusteuern, die akzeptierte das einfach), fügte Accomplishment sich doch recht schnell in die wachsende „Gang“ ein und so waren sie dann schon zu viert. Bald würde auch noch Empire of Irony dazustoßen, noch verweilte die allerdings auf dem Pineforest Stud. Mal sehen, wie das mit denen dann werden würde. Für heute hatte ich jedenfalls genug und schloss auch den Stalltrakt der Jüngeren sorgfältig ab, bevor ich wieder ins Haus ging und noch einen Rauch anschmiss. Man wollte ja nicht unnötig Lockmodule verballern.
    • Samarti
      [​IMG]
      Die schönste Zeit des Jahres
      11/2016 | 5592 Zeichen
      Weihnachten näherte sich – wieder einmal. Man merkte jetzt schon jedem an, der auf dem Gestüt lebte oder beschäftigt war.
      Dieses Jahr hatte es sogar mich schon ziemlich erwischt. Meine Stimmung hob sich schon, wenn ich nur an Weihnachtsmärkte und Glühwein dachte. Glücklicherweise gab es zur heutigen Zeit auch in Kanada schöne Weihnachtsmärkte, auf denen man sich die Zeit totschlagen konnte – mit Glühwein natürlich.
      Aber bevor ich mich heute Abend mit Joline auf einen dieser Weihnachtsmärkte begeben würde, hatten wir noch einiges vor uns. Denn obwohl meine Vierbeiner momentan in ihre wohlverdiente Winterpause entlassen worden waren und heute sowieso Ruhetag hatten, also demnach nicht ganz so viel zu tun war, wollten sie doch zumindest alle ein wenig Beschäftigung haben.
      Beginnen taten wir mit den Stuten. Matthew und Sophia hatten uns ebenfalls begleitet, sodass es alles noch etwas schneller gehen würde. Ich entschied mich dafür, Très Jolie und Ace of Clubs einfach eben in der Halle ein wenig laufen zu lassen, damit sie sich ihre Beine vertreten konnten (die Paddocks waren zur Zeit leider eine Zumutung für jedes Pferd) und es dauerte nicht lange, bis die beiden Stuten fröhlich durch die Halle galoppierten. Sophia, Matthew und Joline machten mit Hall of Fame CU, Liluye und Ocean Water lieber einen gemütlichen, völlig entspannten Schrittausritt durch einen der Wälder, die sich hier nur so tummelten.
      Nach einer Weile verfrachtete ich meine beiden Stuten wieder in ihre Boxen und gab ihnen noch die Abendportion Futter, ehe es mich schon zu den Hengsten verschlug. So ganz wusste ich noch nicht, was ich mit ihnen heute anfangen sollte. Grundsätzlich waren ja alle recht sozial untereinander und es gab keine wirklichen Dominanzkämpfe, dennoch wollte ich die sechs Hengste nicht mal eben so mir nichts, dir nichts frei in der Halle laufen lassen. Intoxicated hatte ich dann kurzerhand an die Longe genommen, um ihn wenigstens ein bisschen zu arbeiten, genau wie es auch bei dem schicken Rappen Levi der Fall war. Allelujah ließ ich allein in der Halle laufen, bei ihm war es dann doch noch zu riskant, ihn mit den anderen so frei laufen zu lassen, nachdem sich seine ganze Energie angestaut hatte. Zuletzt blieben dann noch Avanti, Cardillac und Tenacious. Auch die drei durften noch ein paar Runden in der Halle drehen, bevor es für sie auch wieder zurück in die Boxen ging.
      Für die Jungpferde und Fohlen nahm ich mir dann etwas mehr Zeit. Die Anderen waren inzwischen auch von ihrem Ausritt zurück und so schnappte sich jeder eins der vier Reitponyfohlen: Matthew beanspruchte Aponi für sich, Joline halfterte Pamuya auf und Sophia kümmerte sich um Flightless Bird, während ich Accomplishment unter meine Fittiche nahm. Für die Kleine hatten wir noch immer keinen passenden Spitznamen gefunden, obwohl sie doch schon eine ganze Weile bei uns war. Die kreative Eingebung, auf die wir alle hofften, blieb aber leider momentan noch aus. Die vier Stutfohlen wurden allesamt ausgiebig verwöhnt und praktisch blitzeblank geputzt, ehe es für sie wieder in die Boxen ging. Auch PFS‘ Empire of Irony durfte sich noch einer Putzeinheit unterziehen und schien auch dies sichtlich zu genießen, denn der Anglo-Araber schloss zufrieden die Augen und begann spontan zu dösen. Generell war sie doch schon sehr zutraulich für ihr junges Alter, ließ sich aber dennoch Zeit dabei, bis sie jemandem wirklich vertraute.
      Beverly und Pina liefen inzwischen beide wirklich sehr gut unter dem Sattel – zumindest für ihren Ausbildungsstand. Pina ließ sich zwar nur von mir reiten, weshalb ich mir für sie immer besonders viel Zeit nehmen musste, doch bei ihrer Vergangenheit war das kein Wunder. Dementsprechend störte es mich auch nicht, dass sie so gesehen eine Extrabehandlung benötigte, denn ihre Fortschritte machten sowieso alles wieder wett und Trainingsfortschritte verfolgte man doch immer wieder gern, wenn man wirklich sehen konnte, was man bereits alles erreicht hatte. Liberté’s Nessaja nahm ich ebenfalls noch kurz an die Longe, damit sie sich wenigstens etwas bewegen konnte.
      Zu guter Letzt kam dann noch Chesmu dran. Der Gute hatte sich in der letzten Zeit wahnsinnig gemacht und inzwischen war er doch tatsächlich schon fast ganze vier Jahre alt – wie die Zeit verging! Chessi war von einem kleinen, süßen Fohlen zu einem wahnsinnig schicken Hengst herangewachsen, dessen war er sich aber auch mehr als nur bewusst. Mit dem goldenen Fell und dem seidigen Langhaar könnte man ihn inzwischen fast für ein Barbiepferd halten. Glücklicherweise benahm er sich nicht wie Cardillac, denn sonst wäre der Vergleich wirklich treffend.
      Auch Chesmu durfte sich eine Weile an der Longe austoben und ihn schien das wirklich zu freuen. Ein paar Freudensprünge und Buckler waren schon drin, als er angaloppieren sollte. Auch, wenn dies sich relativ schnell legte, schlich sich doch ein Grinsen in mein Gesicht, als ich ihn so beobachtete.

      „Joliiiine, wir können los!“, rief ich durchs Haus, nachdem ich mir meine Jacke noch übergestreift hatte und in meine Schuhe schlüpfte.
      Besagte Person kam die Treppe heruntergestolpert und grinste mich nur an. „Ja, ich bin so-“, sie hickste kurz, „-weit!“ Dann kicherte sie kurz, weil sie sich versprochen hatte.
      Ein Blick auf die Tasse in ihrer Hand, aus der noch etwas Dampf stieg, verriet sowieso schon alles. „Ist das Glühwein?“, wollte ich wissen und zog fragend eine Augenbraue hoch. Das Nicken ihrerseits hatte zur Folge, dass wir uns einfach zu zweit mit Glühwein auf dem Sofa niederließen, Lost laufen ließen und uns einen gemütlichen Abend machten.
    • Samarti
      [​IMG]
      Aufregende neue Erfahrungen
      03/2017 | 3000 Zeichen
      Eine ganze Weile hatte ich mir überlegen müssen, ob es Aponi oder Pamuya war, die ich auf eine Fohlenschau mitnehmen wollte. Obwohl ich eher bei Aponi die Intention hatte, sie erst später auf einer Krönung vorzustellen (ihr Stammbaum väterlicherseits würde bestimmt dann nicht nur Gwen umhauen), war sie doch einfach schon ein wenig weiter entwickelt als die zurückhaltendere Pamuya. Zweitere war noch immer sehr schüchtern, weshalb ich ihr den Stress eigentlich nicht antun wollte. Vielleicht würde ich sie mitnehmen, aber Aponi vorstellen, sodass die Palominostute zwar ein wenig vom Geschehen mitbekam und sich einen ersten Eindruck verschaffen konnte, aber nicht direkt ins kalte Wasser geworfen wurde. Das konnte nämlich – nach einstimmiger, intensiver Absprache – keiner von uns gut leiden; zumindest, wenn es dabei um uns selbst beim Schwimmen ging.
      Also hatten Matthew, Sophia und ich uns direkt mit zwei kleinen Rackern im Gepäck auf den Weg zur 258. Fohlenschau gemacht. Jetzt stand ich mit Aponi hier rum und putzte die kleine Schimmelstute, die schon das erste Grau in ihrem Fell durchblitzen ließ, auf Hochglanz. Eigentlich war Aponi das Putzen viel zu langweilig. Sie wollte doch so viel lieber was erleben!
      Das tat sie dann auch. Von den vielen Menschen auf den Tribünen, die sie umgaben, zeigte sie sich zunächst wenig beeindruckt, stattdessen sah sie sich neugierig um, als würde sie geradezu provozieren, dass sich hier irgendetwas fand, mit dem sie nun spielen könnte. Leider musste ich meinen jungen Hüpfer in dieser Hinsicht enttäuschen: Zum Spielen waren wir diesmal nicht hier, aber scheinbar nahm sie mir das nicht einmal wirklich krumm.
      Als wir durch die Lautsprecher aufgerufen wurden, vernahm ich ein überraschtes Schnauben seitens Pamuya, die von Sophia bis jetzt über das Gelände geführt worden war. Matthew hatte sich bereits so platziert, dass er unsere Vorstellung kritisch mit seinen Adlersaugen auseinanderzupfen, analysieren und kritisieren könnte, dabei war doch Aponi selbst hier so unerfahren, dass man ihr mögliche Fehler eigentlich verzeihen müsste.
      Den Grund für Matthews strenge Beobachtung erfuhr ich dann aber später erst, und es war nicht wie vermutet Aponi, sondern ich. Hahaha, wie außerordentlich gütig von ihm.
      Die eigentliche Vorstellung verlief sehr eintönig, wenn man das Prozedere schon gewöhnt war. Ich stellte Aponi den Richtern kurz vor, verlor einige Worte über ihren Stammbaum und zeigte dann noch ihre Grundgangarten auf beiden Händen. Ace of Clubs hatten wir zum Glück nicht mehr mitnehmen müssen, dafür war das Fohlen dann doch bereits alt genug.
      Als ich sie aus dem Galopp zu mir rief, nachdem sie freilaufen durfte, zögerte sie nur kurz, ehe sie wieder zu mir kam und sich brav aufhalftern ließ. Ich ließ sie noch ein letztes Mal vor den Richtern stehen bleiben, zu meiner Freude tat sie dies zufällig sogar ziemlich geschlossen, dann aber verließen wir das Viereck schon wieder und konnten Aponi für ihre Arbeit glücklich belohnen.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    2.1 - Hauptstall
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    22 Jan. 2018
    Klicks:
    911
    Kommentare:
    21

    EXIF Data

    File Size:
    143,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • [​IMG]

    Rufname: --
    geboren: März 2014 | Alter: 4 Jahre

    [​IMG]

    [​IMG] _
    [​IMG] _
    [​IMG] _
    [​IMG] _
    [​IMG] _
    [​IMG] _
    [​IMG] _

    [​IMG]

    Herkunft: Townsend Acres, Kanada
    Züchter/Ersteller (VKR): Elii

    Aktueller Standort: Townsend Acres, Kanada
    Besitzer: Samarti


    [​IMG]

    [​IMG]
    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Palomino
    Stockmaß: 145cm


    [​IMG]
    Eines hat Pamuya ganz gewiss von ihrer Mutter vererbt bekommen – die schöne Farbe. Was allerdings erst auf den zweiten Blick auffällt, ist die Tatsache, dass sie sich gegenüber dem Menschen sehr zurückhaltend, beinahe scheu, verhält und sich eher hinter der geliebten Mama versteckt. Möglich, dass sie, wenn sie sich an jemanden bindet, sehr viel aufgeschlossener wird, doch so ganz wird sie ihre Haltung wohl niemals ablegen können; egal, wie viel Vertrauen sie dem ihr liebsten Zweibeiner schenkt.

    Beobachtet man sie jedoch unauffällig, wie sie sich unter Artgenossen und auf der Weide verhält, so bemerkt man schnell, dass Pamuya sich dort doch sehr anders gibt. Ist sie bei Menschen eher vorsichtig, so jagt sie gern mal die anderen Vierbeiner, demonstriert ihre scheinbare Überlegenheit und testet immer wieder aufs Neue aus, wie weit sie denn wohl gehen kann.

    Ist das allerdings erst einmal geklärt und klargestellt worden, fügt sie sich demjenigen, der in der Rangordnung weiter oben steht, freiwillig und provoziert keine weiteren Auseinandersetzungen.



    [​IMG]

    [​IMG]
    eingeritten [] |
    eingefahren []
    Reitstil: Englisch

    Dressur E | Springen A | Geländeritt E | Fahren L


    Turniererfolge

    366. Fahrturnier
    255. Synchronspringen
    15. Synchronfahren



    [​IMG]

    zur Zucht zugelassen []
    steht als Leihmutter zur Verfügung [
    ]


    Momentane Punktzahl: 3 (9) Punkte
    Abstammung: 2 | Trainingsberichte: 0 | Schleifen: 1 | RS-Schleifen: 0 | TA: 0 (2) | HS: 0 (2)| Zubehör: 0 (2)


    Gencode: aa Ee Cc
    Carenté-Pferd []
    Leihmutterschaftsgebühr: n. v.



    [​IMG]

    [​IMG]
    gechippt []

    Letzte Kontrolle: n. v.
    Letzte Impfung: n. v. | Letzte Wurmkur: n. v.


    beschlagen []
    Letzte Kontrolle: n. v.


    [​IMG]

    [​IMG]
    Offizieller Hintergrund

    Fohlenversion