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Muemmi

Paminta | gekrönt (Anmerker: Steckbrief)

Deutsches Sportpferd | Stute | Im Besitz seit: Februar 2019 | Pfleger: xxx | Bitte keine Kommentare!

Paminta | gekrönt (Anmerker: Steckbrief)
Muemmi, 28 Feb. 2019
Wolfszeit, Ezi, Any und einer weiteren Person gefällt das.
    • Muemmi
      Alte Berichte

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      16. Februar 2018 | 6274 Zeichen von sadasha

      Sie musste sich ja unbedingt Reitponys holen. Jetzt hat sie den Salat. Wenig begeistert sah Leon seiner Frau dabei zu wie sie versuchte die Reitponyhengste Thornheart und PFS’ Heart of Ocean davon abzuhalten sich gegenseitig zu Tode zu beißen. Er wartete darauf gerufen zu werden und just in diesem Moment: “Leon! Komm mal bitte!” Schmunzelnd lief er rüber und legte sich gespielt nachdenklich eine Hand ans Kinn. “Jetzt lass das, das ist nicht witzig!” Franziska war verzweifelt darum bemüht wenigstens einen der Hengste vom Boxenfenster weg zu halten. Leon lachte gehässig. “Du hast recht. Aber... “ Er kam nicht dazu seinen Satz zu Ende zu sprechen, da Franziska ihn beherzt weg schubste. “Hallooo? Jemand zu Hause?” rief sie nun ebenfalls lachend. “Wir müssen die Hengste umordnen. So geht’s nicht.” Leon zog entgeistert die Brauen hoch. “Ach WIRKLICH?” meinte er sarkastisch und nahm sich nun den anderen der beiden Hengste vor. “Welchen möchtest du woanders haben?” Franziska überlegte kurz und beschloss dann Thornheart wegzubringen, da immerhin er der Neuzugang war. Ocean hatte das Hausrecht. Gemeinsam sortierten sie das Geplänkel und brachten den jüngeren der beiden Hengste erstmal in Einzelhaft auf eine Weide. Mittlerweile hatte sich Sabine auf dem Hof eingefunden und war sichtlich verwirrt von der leeren Box neben Ocean. “Lass dir das von Franzi erklären. Ich nehm mir jetzt St Pauli raus, der ist weniger auf Drama aus, wenn du verstehst was ich meine.” scherzte Leon und tat wie geheißen.
      Währenddessen hatte Franziska Phoebe und Leveneza von der Weide geholt. Die beiden Jungstuten benötigten nur noch etwas Feinschliff um vom Fohlen-und Jungpferde-ABC zu den Vorbereitungen des Beritts überzugehen. Die junge Deutsche übte deshalb fleißig die Geländesicherheit. Die beiden Stuten machten sich wunderbar und zeigten sich unbeeindruckt von den meisten Gegebenheiten solange sie gemeinsam ausgeführt wurden. Sabine mistete unterdessen die Boxen, während Dome und Anna Ases Maskwamozi und Aphedril im Training hatten. Die beiden Tigerschecken waren noch nicht beritten und machten noch ein paar Probleme in der Vorbereitung. Doch die Trainer übten sich in Geduld mit den beiden Knalltüten.
      Als Leon von seinem Ausritt mit Pauli heimkehrte beobachtete er die beiden auf dem Reitplatz. “Sieht chaotisch aus. Wo ist denn das Problem?” wollte er wissen, bekam jedoch nur ein. “Geh wieder arbeiten, Klugscheißer!” von der genervten Anna zugeschrien. Dafür würde sie sich später reuemütig entschuldigen. Immerhin war Leon ihr Chef, aber in Stresssituation reagierte die junge Frau gerne mal etwas voreilig. Leon hob entschuldigend die Hände und ging in den Stall um nun Scared Assault, St Paulis Sohn fertig zu machen. “Ey, das ist meiner.” beschwerte sich Franziska, als sie ihn dabei erwischte. Prüfend blickte er sich um. “Dann nimm du eben Vakany. Die ist meine, aber ich weiß wie gern du sie reitest.” Er warf ihr einen Kuss zu und widmete sich dann wieder dem Rappen neben ihm. Franziska murmelte irgendwas vor sich her, während sie zu Vakany schlenderte und sie schließlich aus der Box holte. “Wieso weißt du das?” fragte Franziska schließlich, kurz bevor Leon mit Sacred Assault die Gasse verließ. “Weil du meine Frau bist und ich Alles über dich weiß.” Wie er das so sagte klang es gruselig. Franziska erschauderte und lachte dann. “Ja ja klar…” meinte sie und wank ab. Leon lachte gespielt irre und machte sich auf den Weg zur Reithalle.
      “Franzi?” Sabine war mit dem Misten fertig und stand nun an der Bande der Reithalle um Franziska und Vakany beim Training zu beobachten. Leon und Sacred Assault beschlagnahmten den hinteren Teil der Halle. “Sagmal, was ist denn bei den Ponyhengsten los?” Im Trab kam Franziska zur Bande. “Gut, dass du das erwähnst. Du bist ja jetzt fertig oder?” Sabine nickte. “Wir müssen Thornheart von den anderen Hengsten trennen, der ist streitlustig. Hast du vielleicht Lust dir da etwas zu überlegen? Du hast da so viel Erfahrung mit.” Dem bittenden Blick ihrer Chefin konnte Sabine nicht widerstehen. Sanft lächelte sie. “Mache ich. Soll ich mich danach um die restlichen Fohlen kümmern?” fragte sie. Franziska überlegte kurz. “Stracciatella und Skittles mache ich nachher noch. aber du könntest Focus noch übernehmen.” - “So machen wirs.” Gleich machte sie kehrt und ging an die Arbeit. “Ich freue mich schon aufGeneral und Devotion.” fügte Leon hinzu, dessen Gedanken zu den Fohlen abgeschweift waren, die noch gar nicht auf dieser Welt weilten. “Lebst du jemals im Hier und Jetzt, mein Schatz?” fragte Franziska liebevoll lächelnd. “Tue ich!Pensive Cuddlepot und Louvré zum Beispiel mache ich nachdem ich mit ihm hier fertig bin. Die hast du in deiner Planung nämlich vergessen. Siebhirn.” Er zwinkerte um ihr zu zeigen, dass er das nicht bissig meinte und Franziska lachte. “Die beiden sind Neu, was erwartest du von mir! Nenn mich nicht so! Das bekommst du später zurück!” drohte sie immer noch lachend und galoppierte Vakany an. Leon brummte schmunzelnd und verkniff sich seinen Kommentar zu dieser Drohung.
      Gegen Nachmittag stand der Weidewechsel an. Senda Oscura, Estrada Dourada, Paminta, May Bee, Yuno, Morgane, Corde de la cerise, S’Cada, Fix the Flame, Princess Sansa, Arcany, Eismärchen und Busted Cherry Cakewurden reingeholt und die Hengste Ghost Merchant, Cadeau, Ostid OC, Deo Volente, Pauli und sein Sohn, Red Diamond, Emrys und die Streithähne wurden auf die kleinen Weiden aufgeteilt. Der Tage neigte sich schon bald dem Ende zu. Sabine war schon am Nachmittag in den Feierabend gegangen und Anna und Dominik blieben bis zum Abendessen. Erst als alle Mitarbeiter den Hof verlassen hatten schlossen Leon und Franziska sämtliche Türen und Tore ab. Schließlich sah Franziska ihren Mann tadelnd an. “So, jetzt bist du fällig!” Verwirrt stand Leon da, bis ihm die Geschichte von heute Mittag wieder einfiel. “Du hast es also nicht vergessen?” Sie schüttelte mit dem Kopf. “Ich habe die Zeit genutzt um meine Rache zu planen.” Hämisch grinsend kam sie näher. Leon hatte keine Chance ihr zu entfliehen. Im Endeffekt hatte auch er Spaß an diesem Spiel. Sie ließen den Tag nun ausklingen und die Arbeit und die damit verbundenen Sorgen fielen wie eine schwere Last von ihnen ab, ehe sie sich schlafen legten.

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      13. April 2018 | 6349 Zeichen von Sosox3
      German Horse Center | Dressur E - A
      Nathan | „Willst du denn jetzt mitmachen mit Diamond? Ich muss das wissen, Leon Ziegler kommt gleich mit seiner Stute und mit ihr müssen wir direkt in die Halle und kurz darauf müssen wir wohl anfangen, weil die wohl keine Benimmregeln vom Boden kennt!“ Meine Erklärung sollte ziemlich passend sein, wie ich kurze Zeit später merken sollte. „Ja okey. Ich sattel die mal und komm dann in die Halle“, murrte Brooke und beeilte sich in den Stall um ihre Stute fertig zu machen. Ich begab mich in der Zeit in die Halle und legte ein paar Stangen in die Halle zum darüber traben. Ich hatte gar nicht so viel Zeit um mich auf die beiden vorzubereiten, doch ich hatte schon beim letzten Telefonat erfahren, dass Paminta eine harte Nuss sein würde, was den Umgang betraf. Umso gespannter war ich, als Brooke vor dem Team zu uns in die Halle kam und sich gleich darüber ausließ, was für ein schlechterzogenes Pferd dieser Leon denn haben würde. „Brooke, beherrsch dich! Das sind Kunden, die wir gerne über längere Zeit hier hätten und nicht nur einmalig! Mit deiner Fotografie bekommen wir momentan auch nichts rein!“ Da war er. Ihr wunder Punkt. Sie schloss missmutig den Mund und trieb ihre Stute vorwärts. „Im Übrigen, du hättest sie besser diesen Winter scheren sollen. Die wird gleich echt lange brauchen zum Trocknen!“ Sie rollte mit den Augen. Selber dran schuld. Leon Ziegler kam ein wenig später zu uns, sein Pferd führte ihn und drängte ihn durch die Hallentür. „Paminta! Lass das!“, fluchte er und versuchte sie rückwärts zu richten. „Ich halt sie grad, in der Zeit kannst du aufsteigen.“ Er nahm mein Angebot an und stieg so schnell es ging auf. Paminta war die Nervosität in Pferdegestalt und sie durfte sich erstmal in Ruhe warmmachen im Schritt. „Bindet auch die Stangen ein und biegt die Pferde ein bisschen. Die Stangen stehen nicht umsonst auf dem unteren Zirkel.“ Mein Rufen hallte durch die Große, lichtdurchflutete Halle. „Nate? Darf ich mit Warrior Gun auch in die Halle?“, hörte ich das leise, schüchterne Fragen einer mir nur genauestens bekannten Frauenstimme. Ich hatte sie gleich zuordnen können. „Wenn du am Ende eine A-Dressur reiten willst“, grinste ich und schaute mir Paminta’s Bewegungsablauf an. Das Schließen der Tür hatte ich vernommen und ließ die drei Pferde-Reiter-Paare ordentlich warm werden. „So Abteilung über die Stangen im Zirkel, voran Leon mit Paminta! Trab!“ Von oben aus klappte die Reiterei bei Leon ziemlich gut. Auch Paminta lief artig unterm Sattel. „Wie kam es denn dazu, das Paminta nur am Boden so unnausstehlich ist?“ Die Neugierde hatte mich gepackt. Ich wollte wissen, warum die bunte Stute so schwer zu händeln war. Zumindest nur vom Boden aus. „Wir haben sie so verzogen gekauft. Aber die hat Potenzial, nur das Arbeiten von unten macht sie so schwierig.“ „Okey, aber ihr arbeitet dran?“ „Natürlich, aber es ist nicht immer so einfach“, gab er zu. Brooke setzte zum Reden an, doch mein mahnender Blick straft sie, sodass sie doch lieber nichts sagte. „Brooke, reite mal eine ganze Bahn im Mitteltrab. Versuch dabei aber Diamond in der Anlehnung zu halten“ Sie nickte und folgte meiner Anweisung. „So siehts gut aus“, lobte ich die beiden. Rabea hatte Warrior Gun nun auch warm geritten und schon begann der Rappe auch schon zu schwitzen. „Hast du sie jetzt eigentlich fest als Reitbeteiligung?“, fragte ich Rabea neugierig. „Ja, ich soll sie 2x die Woche reiten. Ich dachte ich schaff das neben Abs.“ „Okey“, gab ich knapp meine Antwort kund und war etwas enttäuscht von ihr, dass sie mir nicht Bescheid gesagt hatte, ob das in Ordnung gehen würde. „So Abteilung Arbeitstrab und in der nächsten Ecke eine ganze Bahn im Wechsel. In der Ecke galoppiert ihr dann im Arbeitsgalopp an!“ Artig wie kleine Soldaten führten sie die Übungen aus, die ich ihnen riet und bildeten dabei eine super Abteilung. Sie übten an die Perfektion der Schlangenlinien mit jeweils 3 und 4 Bögen zu gelangen und die Aufgaben konnten sich langsam blicken lassen. „Leon, wenn du denkst, dass Paminta in einem geregelten Tempo läuft und den Rücken aufwölbt kannst du ihr halbe Paraden geben. – Super! Wenn du jetzt die Fäuste leicht öffnest, gibst du ihr mehr Raum zum Dehnen und sie läuft vorwärts abwärts.“ Ich wartete einige Schritte ab. „Wenn du jetzt die Fäuste wieder schließt, hat sie die Zügel aus der Hand gekaut!“ „Ihr macht das jetzt auch mal kurz, das ist für junge Pferde noch sehr anstrengend, deshalb macht das nur ein paar Schritte lang.“ Brooke versuchte es im Galopp, wo Diet Mountain Dew sich am besten hergab. Rabea übte es im Schritt. Am Ende der Stunde waren alle geschwitzt und lobten die Pferde. „Leon, das sah doch super aus. Wir üben gleich noch was vom Boden aus, die anderen können nach dem Trockenreiten die Halle verlassen, danke!“
      Nachdem wir endlich alleine waren, Paminta ein paar Minuten unter dem Solarium Pause gemacht hatte nach etlichem Aufregen bis sie dort geparkt war, konnten wir vom Boden aus ein bisschen arbeiten. Ich hatte schließlich Leon versprochen, noch ein wenig Tips bei der schwierigen Stute zu geben. Da standen wir nun, aufgeregt und Nervös weil ein Traktor an der Halle vorbeifuhr um uns Heu zu liefern. Leon zeigte mir gleich das Problem, das Paminta hatte. Sie lief einem rein, überholte. Sie bestimmte also die Geschwindigkeit und hielt nichts davon, wenn der Reiter sie zurück richtete. „Wir nehmen uns mal eine Gerte zur Hand. Wenn sie überholt, tippst du sie vorne an. Wenn sie nicht stehen bleibt, richten wir sie zurück. Erst ohne Gerte, dann mit, wenn sie immernoch nicht hört. Wir schlagen sie nur dabei nicht“, erklärte ich und nahm mir die Stute an. Ich ging los und schon spürte ich ihre Zehe in meiner Ferse. Ich hielt an, richtete sie mühselig zurück und versuchte es wieder. Sie war nie bei der Sache und hörte nicht auf den Menschen, bis wir die Gerte zur Hand nahmen. Sie schien etwas eingeschüchtert, achtete nun aber auch auf den Menschen, ohne, dass wir die Gerte einsetzten. Nach der Trainingseinheit, konnte Leon sie nun Führen mit der Ausnahme, dass sie ihn wenigstens etwas beachtete. „Wenn du jetzt am Ball bleibst, dann kannst du sie in ein paar Wochen normal führen.“ Ich verabschiedete die beiden guten Gewissens. Um Paminta das Fehlverhalten ganz auszutreiben, hätte ich sie hier auf dem Hof behalten müssen oder 2x die Woche zur Caenheide fahren.

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      28. April 2018 | 8564 Zeichen von sadasha
      "Ich liebe ihn, Leon!" schwärmte Franziska, während sie den bunten Hengst unter ihr kraulte, der wohlig schnaubte. Eine halbe Stunde waren die beiden auf dem Reitplatz bei schwülwarmen Wetter. Leon kam gerade von einem Ausritt mit Ghost Merchant zurück. Der alte Hengst genoß seinen Ruhestand und musste nicht mehr so hart arbeiten wie seine jüngeren Kollegen. Red Diamond, auf dem Franziska gerade saß war sogar noch ein bisschen älter. Die beiden Rentner würden ihre guten Gene vielleicht noch ein paar mal vererben, ehe sie auch aus der Zucht herausgezogen würden. Dass Franziska ihren Schecken liebte wusste Leon schon. Dennoch freute er sich darüber seine Frau glücklich zu sehen und lächelte seelig, während er sie dabei beobachtete wie weiter mit dem Pferd arbeitete. "Eh Faulpelz!" beschwerte sich Dominik, als er aus der Reithalle kam. "Nicht rumstehen, weiter arbeiten." Leon nickte. "Wen hast du schon fertig?" erkundigte er sich und sein Springreiter dachte nach, bevor er die Pferde aufzähle: "Busted Cherry Cake, Morgane, Corde de la Cerise und Yuno." Abermals nickte Leon. Die beiden tragenden Stuten hätte er sowieso nicht großartig bewegen können. "Keine Lust auf die Hengste?" Dominik lachte rau und schüttelte den Kopf. "Anna hat sich die Hengste vorgenommen und wie du siehst kommen die Stuten auch bei euch beiden etwas zu kurz heute." Er deutete auf Franziska und Leon. "Ich bring die Gute hier jetzt rein. Wenn du nicht noch weiter nutzlos herumstehen willst, kannst du mir ja folgen, damit wir als nächstes zusammen ins Gelände gehen können. May Bee freut sich sicher das Wissen aus eurem Training weiter zu festigen. Und ich komme mit Paminta mit." Ohne zu antworten nahm Leon die Zügel seines Hengstes auf und wandte sich zum Gehen. Ein Blick in den Himmel verhieß jedoch nichts Gutes. Er ahnte, dass sich etwas zusammenbraute und zweifelte an Dominiks Idee jetzt auf die Geländestrecke zu gehen. Vermutlich war es auch nur die Angst davor sein Wissen zu prüfen. Schließlich hatte Leon sich immer ganz gut vor den Cross Country Pferden gedrückt, seit er vom Lehrgang wieder heim gekommen war. Wenigstens würde er gleich nicht alleine sein. Falls etwas passierte, war gleich Hilfe zur Stelle.
      Franziska beendete alsbald die Session mit ihrem Liebling und nahm sich als nächstes Deo Volente aus der Box. Der Rappe stand mit seinen sieben Jahren in der Blüte seines Lebens. Besonders im Springen war er begabt, doch Franziska forderte auch ihn heute in der Dressur. Er befand sich auf E Niveau, würde aber mit etwas Hilfe auch eine A Dressur schaffen, da war sich die Blondine sicher. Sorgfältig putzte sie das seidige Fell und holte dann Sattel und trense aus der Kammer. Im Verbeilaufen sah sie Anna, die gerade Cadeau zurück in seine Box brachte. Franziska beobachtete sie aus dem Augenwinkel dabei, wie sie als nächstes St Pauli fertig machte. Heute morgen hatte sich Anna mit den Jungpferden Sacred Assault und Thavila beschäftigt. Deo schlug unruhig mit dem Schweif, als Franziska den Sattelgurt anzog. "Zieh den Bauch ein!" scherzte sie und streichelte den Rappen kurz, ehe sie in die Zügel griff und ihn auf den Reitplatz führte. Schwungvoll stieg sie auf und ritt den Rappen im Schritt an. Sie ließ ihm viel Zügel, sodass er sich noch strecken konnte. Beim Warmreiten legte die Reiterin nicht allzu viel Wert auf Formvollendung. Deo nutzte seine Freiheit und schnaubte über den sandigen Boden. Erst als Anna mit Paulchen ebenfalls auf den Reitplatz kam hob er neugierig den Kopf und wurde wieder unruhiger. Franziska war nun gezwungen die Zügel richtig aufzunehmen. Die beiden Hengste hatten sich für diesen Tag entschieden nicht gut Freund zu sein. Beide spielten sich etwas auf und machten es den Reiterinnen schwer sich voll und ganz auf die Reiterei zu konzentrieren. Doch auch mit solchen Situationen mussten sie umgehen. Auf Turnieren ließ sich so etwas auch nicht unbedingt vermeiden.
      Nachdem der Tag gut verlaufen war begannen Leon und Franziska den nächsten Tag mit dem Training von Fix the Flame und S'Cada.Es war regnerisch und hatte sich das Paar in ihrer Reithalle einen kleinen Parcours aus Cavaletti und Stangen aufgebaut. Die beiden Stuten wurde jedoch vorher zuerst gründlich warm geritten, ehe mit der Stangenarbeit angefangen wurde. Irgendwann gesellten sich Dominik und Anna mit Ostid OC und Vakany dazu.Der Fuchshengst war jedoch deutlich abgelenkt von so viel weiblicher Präsenz. Dominik verabschiedete sich deshalb ins Gelände, nachdem Ostid gut aufgewärmt war. Zwar konnte er bei dem Wetter nicht viel anstellen im Gelände, doch er würde wissen was er tut. Nach der Mittagspause sah Franziska bei Sabine nach dem Rechten. Die ältere Frau übernahm das Fohlentraining. Gerade hatte sie Phoebe zwischen und heute früh hatte sie mit Pensive Cuddlepot geübt. Die hübsche Scheckstute machte große Fortschritte beim Führtraining. "Kann ich dir helfen? Die meisten Pferde haben heute Pause und das schaffen die drei schon ohne mich." fragte Franziska. Sabine lächelte. "Sehr gerne! Ich bringe die Kleine eben weg. Dann können wir mit Stracciatella und Skittles eine Runde gehen." Gesagt getan. Franziska holte aus der Sattelkammer die beiden Fohlenhalfter und zwei Stricke und kam Sabine dann auf dem Weg zur Fohlenbox entgegen. Die beiden Stutfohlen freuten sich endlich Auslauf zu bekommen. "Das Wetter ist leider so unbeständig und wir wollen die jungen Pferde nicht bei Gewitter und Sturm draußen stehen haben." entschuldigte sich Franziska und kassierte eine tadelnden Blick ihrer Mitarbeiterin. "Hör auf dich zu rechtfertigen. Ich weiß, dass ihr nur das Beste für eure Pferde wollt." Draußen sahen sie zwei wie Leon mit Aphedril in die Halle ging. "Viel Spaß mein Schatz." rief er seiner Frau zu und verschwand im Dunkeln.
      Nach dem Spaziergang standen die Boxen von Leveneza, Ases Maskwamozi und Emrys leer. Die drei Jungpferde standen in den Kinderschuhen was ihren Beritt betraf und Franziska hielt es für keine gute Idee die drei gleichzeitig in einer Halle zu haben. Doch wenn Leon da anderer Meinung war, musste sie darauf vertrauen, dass er die Situation unter Kontrolle hatte. Doch auch Sabine wirkte nicht begeistert von dieser Konstellation. Sie brummte leise vor sich hin, ehe sie mit einer Idee aufkam. "Am besten machen wir weiter wie bisher und nehmen und einfach die nächsten zwei Fohlen raus." Sie zuckte mit den Schultern. "Gute Idee." meinte Franziska und stülpte das Halfter, das eben noch an Skittles Kopf saß über Nase und Ohren von Louvré. Sabine nahm sich stattdessen Focus vor. Bei diesem Spaziergang redeten die zwei viel über die Reitponys. Thornheart hatte sich auf dem Gestüt prächtig entwickelt und würde bald für die wichtigen Prüfungen vorbereitet werden. Auch das ein oder andere turnier sollte der kleine Hengst laufen. Anna hatte sichtlich Spaß an ihm und allein durch seinen schönen Körperbau und die Farbe war der Hengst interessant für die Sportponyzucht. "Stell dir vor, wenn Pleasing groß ist. Ein Fohlen von den beiden!" schwärmte Franziska und brachte Sabine damit zum Lachen. "Das kann ich mir noch nicht vorstellen, Liebes." Pleasing war einfach noch zu klein. Doch jeder Genetikliebhaber würde erkennen welch Farbpotential in dieser Anpaarung steckte. "Apropros Ponys… Golden Samurai wurde seit zwei Tagen nicht bewegt und ich glaube heute wird es mal wieder Zeit. Das Wetter ist zwar blöd, aber für einen Ausritt reichts. Solange die anderen die Halle blockieren?" Franziska nickte. "Gute Idee. Dann komme ich mit PFS' Heart of Ocean mit. Die vertragen sich zwar nicht gut, aber wir müssen ja nicht aneinander kleben." Die beiden Frauen machten sich mit diesem Vorsatz auf den Heimweg und putzten im Anschluss die beiden ausgesuchten Hengste. In der Halle bewegten Anna, Leon und Dominik aktuell die übrigen Ponys: Eismärchen, Arcany und Princess Sansa.
      Spät am Abend als die Mitarbeiter das Gestüt schon verlassen hatten sattelten Franziska und Leon abermals Pferde. Die beiden Morgan Stuten Senda Oscura und Estrada Dourada durften die frische Gewitterluft schnuppern. Es hatte sich mächtig abgekühlt und die Thermik hatte jetzt ausgesetzt. Das Gewitter war kurz und heftig. "Wie lange glaubst du halten uns Morgane und Corde de la Cerise noch vor, was sie tragen? Ich möchte meine Devotion haben!" fragte Leon seine Frau auf halber Strecke. Sie zog eine Grimasse. "Wen fragst du da? Ich möchte auch endlich meinen General!" Dass die beiden Stuten zu ihrer Überraschung noch am nächsten Tag mit nur wenigen Stunden Abstand fohlen würden, konnten sie nicht ahnen.

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      Trainingsbericht für Paminta
      Dressur A-L
      31. Juli 2018 I 3389 Zeichen von AliciaFarina

      Während ich die Box einstreute, fuhr der große Pferdetransporter auf den Hof. Meine Berittstute Paminta wurde mir gerade vom Niederrhein gebracht. Sie sollte die nächsten Wochen bei mir verbringen und in der Dressur gefördert werden. Als ich fertig war, ging ich aus dem Stall und begrüßte den Fahrer, der Paminta bereits ausgeladen hatte. Ich übernahm alle Papiere von ihr und unterschrieb, dass sie bei mir angekommen war. Dann brachte ich sie in den Stall, sie versuchte mehrmals mich zu überholen, umzurempeln oder ähnliches, ich ließ sie sich aufspielen und ließ sie machen was sie meinte, ich nahm mir vor sie morgen vom Boden aus zu arbeiten. Als sie in der Box stand nahm ich mir vor sie morgen etwas zu arbeiten und holte anschließend ihr Sattelzeug aus dem Transporter. Der Fahrer fuhr wieder und ich setzte mich bei Paminta an die Box und beobachtete sie etwas. Nach einer Weile ließ ich sie alleine und kümmerte mich um meine anderen Pferde, damit Paminta sich an die neue Umgebung gewöhnen kann. Am Nachmittag ließ ich sie auf den Paddock, der an ihre Paddockbox angeschlossen ist, damit sie auch etwas anderes sieht außer ihre Box.
      Einen Tag später putzte ich sie ordentlich und fing an mit ihr zu arbeiten, ich legte ihr ihren sehr gut passenden Sattel auf und trenste sie, dann zog ich ihr ein Stallhalfter über und harkte eine Longe ein, ich nahm eine Peitsche, meine Handschuhe und meinen Helm mit und ging mit ihr in die Halle. Der Weg war eine Herausforderung, da sie wiederholt meinte mir in die Hacken rennen zu wollen und mich immer wieder umrempelte, da ich aber immer wieder dafür sorgte, dass sie das nicht tun soll war sie ziemlich schnell angesäuert. Als wir endlich in der Halle angekommen waren gurtete ich nach und ließ sie sich an der Longe warm laufen. Sie ließ sich relativ gut händeln, fand es aber sehr doof als ich wollte, dass sie einen ordentlichen Galopp läuft. Als sie warm war ließ ich sie traben und galoppieren. Nachdem sie auf beiden Händen locker gelaufen ist, nahm ich ihr das Halfter ab und stieg selber auf. Beim reiten merkte man ihr die Erziehungsprobleme nicht so an, das wurde mir aber schon gesagt, denn sie war vorher bereits in einem Problempferdeberitt. Ich trainierte auf dem Niveau einer Dressurpferde L, man merkte, dass Paminta bereits gut Zuhause gearbeitet wird, denn es war sehr angenehm sie zu reiten. Paminta zeigte sich leistungsbereit, solange keine anderen Pferde in der Nähe waren, denn sobald andere dabei waren versuchte sie mit ihnen wettzueifern, es war schwierig sie dann noch zum mitarbeiten zu bringen. In den nächsten Tagen erhöhte ich das Trainingsniveau, ich arbeitete an komplizierteren Lektionen und daran, dass Paminta sie sicher beherrschte. Zwischendurch machte ich auch immer mal wieder eine Bodenarbeitseinheit, damit das zusammenleben von uns sicherer und angenehmer für alle beteiligten ist. Nach einem knappen Monat fand ich, dass es soweit ist das Paminta wieder zurück zu ihrem Besitzer ziehen kann. Er kam sie auch persönlich abholen, ich ritt sie ihm vor und ließ Leon ebenfalls einmal reiten und erklärte ihm was ich mit ihr gemacht habe. Leon räumte nachdem wir sie versorgt hatten ihr Zubehör in den Anhänger und führte zum Schluss Paminta rauf. Ich gab Leon alle Papiere und verabschiedete mich dann von Paminta und winkte ihnen zu als sie wegfuhren.

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      18. September 2018 | 9.302 Zeichen von adoptedfox
      von Landsberg Trainingscenter | Springen Stufe E-A

      Erin | Die letzte Woche verging wie im Flug und es war mir unbegreiflich, wie wir das Arbeitspensum bewältigen konnten. Neben den Reitstunden, den gebuchten Trainingsstunden und der Versorgung der Pferde des Gestüts, mussten diese auch bewegt- und organisatorisches erledigt werden. Als könnte Käthe meine Gedanken lesen, murmelte sie leise etwas von “Wenn das vorbei ist brauch ich Urlaub.” als sie ihren Kaffee in eine Thermoskanne füllte und das Haus wieder in Richtung Stall verlies. Zu zweit war das allerdings nicht möglich, zumal das Gelände auch winterfest gemacht werden musste. Ich trank den letzten Schluck meines Kaffees aus und stellte die Tasse in den Geschirrspüler um mich meinen heutigen Aufgaben zu stellen. Nach der Fütterung der Pferde und der täglichen Kontrolle der Weiden, ging ich zu einer der Stuten, die gestern aus Deutschland eingetroffen waren. Ihr Name war Paminta und neben ihrem außergewöhnlichen Aussehen, hatte sie einen eindrucksvollen Charakter. Ja, eindrucksvoll beschrieb es am besten. Die Stute stand in der hintersten Ecke ihrer Box und zog sich die letzten Halme ihrer Heuration, die aus dem Heunetz gefallen waren, aus der Einstreu. Ich begrüßte Paminta und zog ihr das Halfter an um sie in die Stallgasse führen zu können. “Du bist wohl noch müde, was?” lachte ich, als sie mir brav folgte und mich nicht, wie am Vortag, versuchte zu überholen. Ich band die Stute vor ihrer Gastbox an und begann ihr kurzes Fell gründlich zu striegeln, bevor ich sie nochmals über bürstete und die Hufe auskratzte. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Fellfarbe und der Mähne, die sich auch mit Mähnenspray nicht bändigen ließ, hatte Paminta ein wildes aussehen und ihr Charakter tat sein übriges, das Gesamtbild zu vervollständigen. Ich sattelte die Stute und legte ihr Gamaschen und Streichkappen zum Schutz der Beine an, bevor ich das Halfter öffnete und es auf den Hals zog um sie aufzutrensen. Als auch ich meinen Helm und meine Schutzweste an hatte, löste ich das Halfter und ging mit der Stute über den Hof auf den Springplatz wo ich am Tag zuvor ein paar Kombinationen und Cavalettis vorbereitet hatte. Paminta konnte ihr Springvermögen schon in einigen Turnieren unter Beweis stellen, doch oft kam es vor dass sie falsch absprang oder das Hindernis gar falsch taxierte und verweigerte. Genau daran wollten wir heute arbeiten. Ich stellte die Stute abseits der Hindernisse auf und stellte einen Fuß in den Steigbügel um mich mit Schwung in ihren Sattel zu setzen. Ich sortierte die Zügel in meiner Hand und ritt die Stute im Schritt ein paar Runden warm, bevor wir auch trabten und zwischen den Hindernissen hindurch ritten um sie damit vertraut zu machen, dass es um mehr ging, als unkontrolliert über die bunt gestrichenen Stangen zu springen. Paminta hatte einen wunderbaren Galopp und ich gab ihr etwas mehr Zügel vor damit sie sich ordentlich strecken konnte. Für den Anfang begannen wir mit den Cavalettis und Galoppstangen damit ich sehen konnte wie sie die jeweiligen Hindernisse wahr nahm. Pamintas Ohren waren aufmerksam nach vorn gestellt und ich spürte wie sie sich anspannte, sobald der “Sprung” vor uns lag. Ich nahm die Zügel etwas auf um eine bessere Verbindung zum Pferdemaul zu haben und ging nach ein paar Sprüngen zum warm werden in den Parcours über. Dort hatte ich Kombinationen und Einzelsprünge mit einer Höhe von 80cm bis zu einem Meter vorbereitet. Sollte sich die Stute gut machen, hätten wir auch die Möglichkeit einen Steilsprung mit einzubauen, dessen höchstes Maß bei 1.10m lag, welches dem A* Niveau entsprach. Paminta war sehr aufmerksam bei der Sache und verstand schnell, dass sie nicht einfach über die Hindernisse springen sollte, sondern bestenfalls die Höhe besser selbst einschätzte und die Galoppsprünge reduzierte. Nach einer halben Stunde hätte ich die Zügel los lassen können, so motiviert arbeitete die Stute beinahe von selbst. Ich lobte sie ausgiebig und taxierte den Steilsprung. Ich spürte die Anspannung in der Stute beim Absprung, sah den Sprung unter uns und wie die Stute hinter dem Hindernis landete ohne die oberste Stange auch nur zu berühren. “Klasse! Der Wahnsinn!” lobte ich die Stute laut lachend und als wollte sie einstimmen, buckelte sie ein paar Mal bevor sie sich wieder fing und den Oxer in Angriff nahm mit einem Meter Höhe.
      Nach einer guten Stunde erklärte ich das Training für beendet und hielt die Stute damit ich den Sattelgurt lockern konnte. Sie hatte gut geschwitzt und da das Wetter heute mitspielte wollte ich sie kurz abspritzen bevor ich sie wieder in ihre Box stellte. Da die Weidebelegung ausgelastet war hatten wir 2 der Offenstallboxen umdisponiert um die beiden Pferde aus Deutschland in ihnen unterbringen zu können. Damit sie später nicht fror, legte ich der Stute eine leichte Abschwitzdecke auf und verabschiedete mich für den heutigen Tag von ihr um mich meinem zweiten Schützling zu widmen, Thavila. Die Stute beobachtete mich durch die Gitterstangen der Boxentür und ging von allein ein paar Schritte zurück, als ich die Boxentür öffnen wollte. Frau Ziegler hatte mir erzählt, dass die Stute sich ungern anfassen lies. Sie erzählte mir aber auch, dass sie salzige Leckerchen liebte. Ich hatte von zuhause eine Packung “Pretzels” mitgebracht und öffnete sie um ihr 2-3 Stückchen auf meiner Handfläche anzubieten. Die Stute blähte die Nüstern und reckte ihren Kopf um die salzigen Brezelstückchen mit ihren weichen Lippen von meiner Hand zu nehmen. Als sie sie mit schlagendem Kopf zerkaut hatte, flehmte sie und reckte mir wieder den Kopf entgegen. “Erst tun wir was, dann bekommst du noch mehr.” mahnte ich die Stute lachend und zog ihr das Halfter an um sie in die Stallgasse zu bringen. Ich band sie vor ihrer Gastbox an und putzte sie schnell über, um ihr den Aufenthalt hier so angenehm wie möglich zu gestalten. Nachdem Thavila geputzt war legte ich der Stute Gamaschen und Streichkappen an um ihre Beine zu schützen und sattelte sie auf. Beim auftrensen nahm sie ihren Kopf etwas nach unten damit ich besser an sie heran kam, was mir die Arbeit ungemein erleichterte, da ich nicht besonders groß war. Nun, wo Thavila geputzt und gesattelt vor mir stand, zog ich mir meine Schutzweste wieder an und setzte den Helm auf. “Dann legen wir mal los, oder?” fragte ich die Stute motiviert und führte sie über den Hof zum Springplatz. Bereits beim betreten des Platzes spannte sich die Stute merklich an. Kein Wunder. Fremder Reitplatz, fremde Umgebung, Gerüche… und dann auch noch bunte Hindernisse, mit denen die Stute sowieso anfängliche Probleme hatte. Ich sprach beruhigend auf sie ein und stellte sie auf, damit ich die Steigbügel auf meine Länge einstellen konnte und mich in ihren Sattel setzen konnte. Geduldig blieb Thavila stehen und wartete, bis ich meinen Sitz korrigiert und die Zügel in meinen Händen sortiert hatte, bevor sie im Schritt weit um die Hindernisse herum ging. Da sie in Zukunft öfter auf Turnieren vorgestellt werden würde und die Hindernisse meist noch auffälliger waren, als die, die im Training benutzt wurden, verkürzte ich den Abstand zum Parcours und ritt durch ihn hindurch um die Stute aufzuwärmen. Nach und nach wurde die Stute entspannter und roch interessiert an ihnen, als wir für einen Moment anhielten. Ich galoppierte Thavila wieder an und taxierte nun das erste Hindernis, einen Kreuzsprung. Die Ohren der Stute waren nach vorn gerichtet und sie sprang im richtigen Moment ab. Ich klopfte ihr lobend den Hals und ritt dann weitere Sprünge an. Eine Kombination aus einem Kreuzsprung und 2 Ricks, einem Oxer und einem Steilsprung mit einem Meter Höhe. Die Stute machte ihre Sache gut, sprang ein paar Mal zu früh ab, berührte aber nie die Stangen. Da die Stute immer mehr an ihrer Ausdauer scheiterte beendete ich das Training und ritt sie noch eine viertel Stunde lang auf dem Platz trocken, da sie es nicht mochte gewaschen oder gar abgespritzt zu werden. Ich lockerte den Gurt und ritt mit der Stute über den Hof. Vor dem Stall hielt ich sie an, stieg ab und führte sie in ihre Box wo ich ihr den Sattel, die Trense und die Gamaschen abnahm und ihr noch ein paar Brezelstückchen anbot, die sie sich redlich verdient hatte. Gedankenverloren klopfte ich ihr sogar den Hals und die Stute, die anscheinend ebenfalls abwesend war, ließ es zu ohne sich anzuspannen oder die Ohren anzulegen. Zufrieden mit dem heutigen Tag räumte ich die Stallgasse auf und trennte die Schabracken der beiden Pferde von den Sätteln um sie zum trocknen nach draußen in die Sonne zu hängen. Die restliche Woche verbrachte ich damit Paminta und Thavila auf dem Platz zu trainieren und baute den Parcours jeden Tag um, um Abwechslung zu schaffen. Einen Tag vor der Abreise der beiden schaffte ich es sogar mit Thavila einen langen Ausritt in den Wäldern Nottinghams zu unternehmen um an ihrer Ausdauer zu arbeiten, die sie beim Springreiten dringend benötigen würde. Auch wenn beide Pferde eine Nummer für sich waren, würde ich sie vermissen. Man konnte sie nicht mit den Pferden auf dem Gestüt vergleichen und ich war dankbar, dass sie bei den Ziegler’s auf Caenheide ein gutes, fürsorgliches Zuhause gefunden hatten. Paminta hatte ein großes Potenzial für den Springsport und wenn Thavilas Ausdauer sich verbesserte, konnte auch sie einige Platzierungen erreichen.

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      09. Oktober 2018 | von sadasha
      Hibiskus und Thaurissan

      Auf dem Caenheide Gestüt erhielten vor Kurzem gleich zwei neue Pferde Einzug. Die Ponystute Hibiskus kam von einer alten Bekannten und hatte sich schon gut eingelebt. Sie war recht unkompliziert im Umgang, wenngleich sie durchaus verrückte Züge an sich hatte. Sie stand mittlerweile mit Eismärchen, Princess Sansa, Arcany und Pleasing auf einer Weide. Die Ponystuten hatten aktuell Pause und genossen die langen Tage auf der Weide, ehe die Temperaturen wieder so kühl wurden, dass man sie mindestens über Nacht in den warmen, schützenden Stall holen musste. Ebenfalls neu eingezogen war der stattliche Braune Thaurissan. Der Hengst verstand sich nicht ganz so gut mit anderen Pferden, weshalb er noch alleine stand, ehe man ihn mit einem Partner vergesellschaftete. Die Zeit dazu war im Moment einfach nicht da. Das Augenmerk des Ehepaars liegt zur Zeit auf den Pferden Thavila, Paminta,Skittles, Stracciatella, Thornheart und Emrys. Die beiden Ponyhengste PFS' Heart of Ocean und Golden Samurai standen aktuell leider auch viel herum. Um diese leichte Vernachlässigung alsbald zu beenden denken die Zieglers über weiteres Personal nach. Besonders freut es das Team, dass Focus, der erst frisch eingeritten wurde schon auf einem Wettbewerb punkten konnte. Phoebe ist ebenfalls als Newcomer heiß im Rennen und soll demnächst eingeritten werden, damit ihre Karriere starten kann. Leveneza wird im Moment ebenfalls schonend angeritten, ihre Ausbildung wird jedoch mit noch mehr Geduld angegangen, da sie bereits durch ihre Erfolge aus Fohlentagen genug Leistung erbracht hat. Devotion und General haben endlich das Licht der Welt erblickt und ihre Mütter Corde de la cerise und Morgane erholen sich gemeinsam mit ihren Anhängseln auf den Weiden. Damit ist die Fohlensaison 2018 auf dem Gestüt beendet. Pensive Cuddlepot, Louvré und Extra Sugar stehen als Youngstergruppe noch separat von den jungen Mutterstuten. Die beiden Morganhorse Stuten Estrada Dourada und Senda Oscura wurden regelmäßig für ausgiebige Erholungsausritte genutzt und bekam dadurch ausreichend Beschäftigung. Übrig bleiben nur noch die prämierten und gekörten Warmblüter. Vakany, May Bee, Yuno, S'Cada, Fix the Flame, Busted Cherry Cake undChessqueen wurden in kleinen Gruppen in der Führanlage bewegt und durften dann ihren Alltag auf den Weiden genießen. Die Hengste Ghost Merchant, Deo Volente, Red Diamond, Cadeau, St Pauli, Ostid OC und Sacred Assault wurden einzeln in der Halle trainiert. Im Großen und Ganzen läuft es also ganz rund. Lediglich die Zeit ist knapp und es bedarf einer künftig besseren Organisation um diese Masse an Pferden angemessen zu beschäftigen. Vor allem den Fohlen muss sich wieder mehr gewidmet werden, damit sich ihre Erziehung und Entwicklung nicht zu stark verschlechtert.
    • Muemmi
      Alte Berichte

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      3145 Zeichen | Sissicat

      "Once again!",rief ich glücklich als ich all mein Hufschmied "Zeugs" in meinen kleinen Wagen warf und mich vor das Lenkrad setzte. Heute hatte ich einen Auftrag bei dem Gestüt Caenheide. Der Hofbesitzer, Leon Ziegler, hatte mich vor ein paar Tagen angerufen und mich gefragt ob ich eine seiner Stuten beschlagen könnte. Natürlich habe ich zugesagt obwohl mir einwenig bang dabei war, da das 5 jährige Tier noch keinen Hufschmiedbesuch bekommen hat. Ich trommelte wie immer im Takt der Musik auf mein Lenkrad als ich in die Hofeinfahrt einbog. Leon Ziegler wartete bereits am Eingan auf mich und schüttelte mir durch mein geöffnetes Autofenster die Hand. "Fahren sie einfach durch, der Platz für den Hufschmied ist gleich davorne!",erklärte er und deutete hinter sich. Ich nickte und fuhr zu dem Platz, von dem ich hoffte das er den gemeint hatte. Während ich mein ganzes Equitment aufbaute, kam der Hofbesitzer mit einer schönen jungen deutsches Sportpferd Stute zu mir. Die Stute hatte die Ohren angelegt und zog unruhig am Strick, dennoch schaffte Leon es die Stute anzubinden und zu beruhigen. Ihr Name - so verrut mir ihr Besitzer nun - war Paminta. Außerdem erklärte er mir das, die Vorbesitzer der Stute sie ziemlich verwöhnt hätten und er keine Informationen über einen Hufschmiedbesuch bei der Stute hatte. Wie ich mir gedacht hatte die Stute hatte so einen Menschen wie mich wahrscheinlich noch nie gesehen. Toll. Am wichtigsten war einmal das die Stute keine Angst von Hufschmieden hat bzw. bekommt, daher streichelte ich sie sanft und gab ihr einen Apfel - den ich extra mitgebracht hatte. "Siehst du ich bin ganz brav.",lächelte ich und bückte mich dann um ihr linkes Vorderhuf zu heben. Zu meinem Glück schien ihr das durchchecken und ausschneiden bzw. korrigieren nicht so viel auszumachen, leider kam es öfters vor das sie mir ihr Bein entriss, oder ihr ganzes Gewicht in meine arme Hand stemmte, aber trotz allem hatte ich den einfacheren Part geschafft. Doch was würde die Stute jetzt tun? Ein brennendes Eisen an ihr Huf zu halten, würde ihr bestimmt nicht gefallen. Daher meinte ich zu Leon, dass er sich schoneinmal darauf vorbereiten sollte das Paminta zur Seite sprang. Ich suchte die passenden Hufeisen und hämmerte sie noch zurecht, wie erwartet sprang Paminta zur Seite als ich ihr das heiße Eisen an ihr Huf drückte, ich schaffte es das Eisen zu halten und dann im Wasser abkühlen zu lassen. Als ich dann wieder mit dem Eisen kam, sah mich die Stute mit einem Versuch-es-und-ich-mach-dich-fertig-Blick an. "Ganz ruhig, kleines. Es tut überhaupt nicht weh. Es klingt nur komisch.",flüsterte ich und hob ihr Huf, ich fing schnell aber auch ruhig mit meiner richtigen Arbeit an und versuchte es Paminta so angenehm wie möglich zu machen. Sie sprang bei den anderen Hufen auch oft zur Seite und wehrte sich ein bisschen, doch gott sei dank passierte weder dem Pferd noch uns Menschen etwas. Erschlöpft fuhr ich mir über die schweißnasse Stirn, Leon gab mir ein Glas Wasser und brachte -während ich trank- Paminta zurück in ihre Box. Als er zurück kam regelten wir das geschäftliche und danach fuhr ich auch schon nachhause.

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      15. November 2018 | von Elsaria
      Tierklinik zur Lindenweide | SK Grunduntersuchung

      Heute erreichte mich einen neuen Auftrag von einem neuen Kunden, Herr Ziegler hatte bei den letzten Tunieren von mir gehört und wollte mich testen. Solche Aufträge schossen mir sofort das Adrinalin ins blut den neue Kunden waren wichtig, jeder wollte seinen Kundenstamm erweitern egal welche Branche. Desshalb verschlug es mich in das Naturschutzgebiet Westdeutschlands. Die fahrt brauchte ich einen halben Tag, gegen 13 Uhr kam ich an und wurde von Herrn Ziegler empfangen. Der hof war wunderschön aufgebaut, Richtig zum wohlfühlen. Wir gingen sofort zur Stute Paminta war ein Bay Leopard Stute der Rasse Deutsches Sportpferd. Sie war wunderschön. Ich bat ihn die Stute mir vorzutraben. Mit meinem geschulten Blick konnte ich sofort erkennen ob da was im argen lag. Bei dieser wunderschönen Stute war alles in Ordnung. Schade das ich mich aus dem Pferdezuchtbetrieb ausgestiegen bin und nur noch Tierärztin war, sonst hätte ich wohlmöglich versucht ein nachkommen aus dieser Stute zu ergattern. Ihr Extrieur war einfach nahezu perfekt. Nun tastete ich die Stute ab. Auch da war nichts auffälliges. Dann hörte ich sie genau ab. Lunge Herz und Darm arbeiten so wie es sein sollten. Nun konnte ich die Stute ruhig impfen und leicht sedieren so das wir die Zähne noch fix machen konnten. Ich bat Leon wir hatten uns in der zwischenzeit das Du angeboten half mir mit dem Stüzen von Pamintas Kopf so das ich arbeiten konnte. Hin und da hatte sie ein paar scharfe ecken und kannten, diese ich schnell behob.. Als sie fertig war banden wir sie in ihrer Box an und ich trug alles in ihrem Pass ein und verabschiedete mich. Ich hoffte Leon war zufrieden mir meiner Leistung.
    • Muemmi
      Pflegebericht Mai 2019

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 28. Mai 2019 | 5095 Zeichen


      Hengstweide

      Valentine´s Candy Fireflies | Aquentino | Webster | Checkpoint | Take a Bow | Joschi | Medivh | Heros | Dante | Zarin | Fleming | Joschi

      Stutenweide
      Caja | Reykja | CM´s Meilenstein | Uranium Fever | Chocolate Chip Cookie | Solsikke | Occani | Cara Mia | Orchidee´s Nikita | Al Aasiyah ox | tc Annakiya | Taciturn | Tassila | Oline | Forever Yours | EBS Mon Amie | Amber | Windrose | Paminta | Skittles

      Fohlenweide
      Efeumond | Thor | Lillifee | Painted Minimalistic Art | Symphonie de la Bryére | Aufgepasst, hier kommt Arcada! | Elfenlied | Capona | Scamander | SPN Harvey | Rabano | HGT´s Royal´s Daydream

      „Regentage und anderes Alltägliches"

      „Es regnet wieder!“ Willi schüttelte sich die gröbsten Regentropfen aus den Haaren und grinste Dave und mich im Hausflur an. „Kaffee steht in der Maschine, ist grade fertig geworden.“ meinte Dave zu ihm. Willi verschwand in der kleinen Küche, in der Mia noch saß. Tom war recht früh zu einem Dressurkurs aufgebrochen, Mia war mit ihm aufgestanden und hatte bereits die Fohlenstallungen ausgemistet. Neben unseren Großen Thor, Efeumond, Painted Minimalistic Art, Lillifee, sowie den Halbstarken Scamander und Harvey, standen immer noch unsere Eigenzuchten Symphonie de la Bryére, Arcada, Elfenlied und Capona bei uns. Auch Royal´s Daydream hatte sich gut eingelebt, eine Enkelin meines Hannoveraners Red Diamond II, der nicht unweit auf der Gnadenweide friedlich sein Leben genoß. Und erst vor ein paar Tagen kam Rabano zu uns zurück, ebenfalls ein Nachkomme unserer Gnadenweidenpferde – Ravallo und Zingara. Wir hatten vor, Rabano neben Thor auf dem Hof zu behalten, um die beiden später als Kutsch- und Dressurpferde als Besonderheiten zu führen. Vor allem Rabano war mit seiner Farbe ein wahrer Hingucker.

      Willi, Mia, Dave und ich frühstückten zusammen und brachen dann auf, um den Rest der Pferde zu versorgen. Willi und Mia gingen hinüber zu den Stuten, Dave und ich zu den Hengsten. Auch unser Stutenstall hatte in den letzten Wochen nochmal Zuwachs bekommen. Das lag auch an der hübschen Sophie, die wir im März eingestellt hatten. Sie hatte Leo öfters auf Turnieren getroffen und eines Tages hatte er sie mit auf den Hof gebracht. Sie hatte ihre Ausbildung nicht unweit von Naundorf vor einem Jahr abgeschlossen und war mit 22 Jahren in Leos Alter. Uns gefiel sofort ihre liebe und geschickte Art, mit Pferden umzugehen und als sie mehr und mehr ihre Freizeit auf Naundorf verbrachte, baten wir ihr an, ganz zu uns zu wechseln. Somit brachte sie mit Skittles und Joschi zwei neue Vierbeiner zu uns. Unser Haupthaus war jetzt nach fast 5 Jahren seit dem Kauf des Gestüts fertig renoviert und sie hatte dort ihre eigenen zwei Zimmer bekommen. Leo und sie verstanden sich fast besser als Dave und ich, ihre Verliebtheit steckte uns richtig an. Obwohl das gar nicht nötig war.

      Dave und ich waren immer noch wahnsinnig glücklich miteinander. Zusammen leiteten wir mit Tom und Mia Naundorf so erfolgreich, dass wir mit dem Training mittlerweile langsam anfingen, über Brandenburg hinaus bekannt zu werden. Ich war vor kurzem mit Heros, Dante und Fleming nach München und Stuttgart gefahren, hatte unsere besten Zuchthengste dort präsentiert und Werbung für Naundorf gemacht. Mittlerweile hatten die drei zusammen um die 250 Fohlen. Medivh und Zarin waren ebenfalls in der Region überaus beliebt, wir wollten sie aber aufgrund ihrer Verfassungen nicht gar so weiten Reisen aussetzen. Dave führte gerade Webster, Fireflies, Aquentino und Checkpoint hinaus, während ich mit den ersten Boxen anfing. Zusammen brauchten wir für den Hengststall mit Säubern, Füttern und Einstreuen eine knappe Stunde. Dave brachte die restlichen Hengste auf die Weide, Take a Bow und Joschi auf eine eigen abgesteckte. Die beiden verstanden sich prächtig und waren wirklich toll anzusehen. Sophie war total hin und weg von Take a Bow, der von seinen Vorbesitzern eine ganze Reihe von Tricks zeigen konnte. Zusammen übte sie jetzt in ihrer Freizeit mit ihm und Joschi, was uns alle mehr zur Bodenarbeit brachte. Tom ließ sich davon sogar so inspirieren, dass seine ruhige und sanfte Reykja es irgendwann auf Kommando sehr beeindruckend schaffte zu steigen und sich zu verbeugen. Auch ich dehnte Aquentino und Amber mehr, achtete mehr auf die Ausbildung der Fohlen.

      Als Dave und ich fertig waren, gingen wir hinüber in den Stutenstall. Dort standen natürlich mittlerweile mehr Pferde als im Hengststall. Meilenstein war mittlerweile voll ausgewachsen, Uranium Fever hatte sich gut eingelebt, Solsikke und Chocolate Chip Cookie tobten mit Skittles und Cara Mia schon auf der Stutenweide. Occani, Nikita und die alte Taciturn standen wie Bow und Joschi auf einem eigenen abgetrennten Teil der Weide, während Mia und Willi, Tassila, Oline, Paminta, Annakiya, Aasiyah, Mon Amie, Ronja und Forever Yours brachten. Die beiden hatten die Weiden vorher abgesteckt und kontrolliert, die Tröge draußen geputzt und die Fohlen nach draußen gelassen. Zusammen brauchten wir jetzt nur noch eine halbe Stunde, bis alles Boxen gemistet und die Stallgasse gekehrt waren.

      „Mit wem willst du ausreiten?“ Dave grinste mich am Nachmittag an, als wir mit den ersten Trainingspferden fertig waren. Er wollte gerade Uranium Fever holen, als ich ihm Windrose nannte. Die hübsche Braune hatte mitunter mein Herz erobert, seit sie seit Ende letzten Jahres ebenfalls zu unserer Stutenherde gehörte. Sie war als sehr sehr junge Stute mal in meinem Besitz, kam aber auch glücklicherweise irgendwie wieder zurück in unsere Hände. Als reinrassige Trakehnerin würde sie unsere Zucht gut unterstützen, wenn sie vollends im Training angekommen war. Pfeifend schlenderte Dave davon und ich ging in die Sattelkammer, um grinsend das Reitzeug zu holen.
    • Muemmi
      Pflegebericht November 2019

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 13. November 2019 | 4817 Zeichen

      Hengstweide

      Valentine´s Candy Fireflies | Aquentino | Webster | Checkpoint | Take a Bow | Medivh | Heros | Dante | Zarin | Fleming | Joschi

      Stutenweide
      Caja | Reykja | CM´s Meilenstein | Uranium Fever | Chocolate Chip Cookie | Solsikke | Occani | Cara Mia | Orchidee´s Nikita | Al Aasiyah ox | tc Annakiya | Taciturn | Tassila | Oline | Forever Yours | EBS Mon Amie | Amber | Windrose | Paminta | Skittles

      Fohlenweide
      Efeumond | Thor | Lillifee | Painted Minimalistic Art | Symphonie de la Bryére | Aufgepasst, hier kommt Arcada! | Elfenlied | Capona | Scamander | SPN Harvey | Rabano | HGT´s Royal´s Daydream


      Ohne Auf und Ab


      Das Leben auf dem Gestüt Naundorf war ein ruhiges, fast schon langweiliges geworden, wenn wir nicht so glücklich damit wären. Ein Tag folgte dem nächsten und wir hatten immer noch gut zu tun. Seit mehreren Monaten schrieben wir jetzt schon schwarze Zahlen, konnten die letzten größeren Renovierungsarbeiten am Hof abschließen und uns kleineren Baustellen widmen. Im Sommer gönnten wir uns alle eine längere Auszeit – Mia und Tom fuhren gemeinsam in den Urlaub, Leo verbrachte seine Zeit bei seiner Freundin Sophie und auch Dave und ich fuhren als Paar in die bayerischen Alpen. Natürlich blieben die Trainingsbegleitungen im gesamten August damit liegen, das Treiben auf dem Hof ging abwechselnd natürlich weiter. Unseren Pferden ging es gut und wir hatten auch in diesem Jahr einige Erfolge einholen können. Da wir uns aber vermehrt auf das Training anderer konzentriert hatten und auch die Aus- und Weiterbildungen von Leo, Sophie und Tom als Ausbilder selbst im Fokus standen, war das kein Vergleich zur vorherigen Saison.

      Auch kamen unsere Kleinsten langsam in den Genuss, dass wir sie unter den Sattel nehmen konnten. Thor war fast ausgewachsen und ging nun regelmäßig unter Toms Anleitung im Dressurviereck. Auch Efeumond, den ich nicht auf die Rennbahnen schicken wollte, weil ich diesem Sport nicht mehr zugeneigt war, bekam eine Ausbildung und war aufgrund seines hitzigen Temperamentes eine Aufgabe für sich. Die kleine Lillilfee hingegen verzauberte uns alle, wie sie im Einspänner vor uns her lief und so unkompliziert ihre Aufgaben meisterte. Sie war glücklich, in dem was wir von ihr wollten und das freute uns umso mehr. Mir kam es vor als wäre es erst eine Woche her, als La Luna sie auf die Welt gebracht hatte. Und doch war schon so unglaublich viel passiert seither. Sie war eines der ersten Fohlen, dass hier auf Naundorf geboren worden war, zu einer Zeit, in der ich mir niemals unseren Erfolg erträumt hätte und so vieles noch so unsicher schien. Erwachsen wurden jetzt auch Rabano und Royals Daydream, die Mia und ich unter den Sattel nahmen. Wir hatten beschlossen, erstmal keine Fohlen mehr zu ziehen, bei all der Arbeit, die wir mit den Kleinen hatten. Fohlen bleiben durften aber erstmal weiterhin Painted Minimalistic Art, Symphonie de la Bryére, Arcada, Elfenlied, Capona, Scamander und der kleine Harvey. Sie waren natürlich auch ordentlich in die Höhe geschossen, aber noch deutlich zu jung, um sie einzureiten.

      In den anderen Ställen hatte sich seit dem Frühjahr nichts mehr getan. Bei den Hengsten standen immer noch dieselben Verdächtigen. Mein hübsches Söckchen, alias Aquentino streckte mir die Nüstern entgegen, als ich zum Putzen in den Hengststall ging. Links von ihm Dante, rechts von ihm Fleming. Mein Herz machte jedes Mal einen riesen Satz, wenn ich meine Buben so zusammen sah. Ich hoffte, dass sich das auch für eine lange Zeit nie ändern möge. Ein ähnliches Gefühl hatte ich, wenn ich Dave mit Medivh und Heros zusammen sah. Von dem damaligen Unfall war nichts mehr zu spüren, ihre Vertrautheit und ihre gemeinsame Arbeit war wieder zu altem Standard zurückgekehrt. Und nichts machte mich in solchen Momenten glücklicher, als diese schlimmen Zeiten hinter mir zu wissen. Auch Joschi und Take a Bow waren noch Teil des „Suicide Squads“ und mischten immer noch gut den Laden auf. Sie teilten sich immer noch eine gemeinsame große Box und waren mittlerweile beste Freunde geworden. Dass ich zwei kleine Hengste zusammenstecken konnte, wunderte mich manchmal immer noch, aber niemals kam es bei den beiden zum Streit. Sie ließen es sich aber nicht nehmen, die Großen über die Weide zu scheuchen. Meine anfänglichen Bedenken, Joschi wäre zu klein, lösten sich ebenso schnell auf, wie sie gekommen waren. Webster stellte sich schon total genervt in die weitest entfernte Ecke der Weide, gefolgt von Checkpoint, Zarin und Fireflies. Währenddessen fetzten Dante, Fleming, Heros und der kleine Joschi um die Wette.

      Da war es dann fast egal, dass die Stutenweide nicht weit war und dann wurde auch nicht mehr geguckt. Cara Mia, Caja, Reykja, Amber, Mon Amie, Meilenstein, Uranium Fever, Windrose und Oline standen auf dem ersten abgesteckten Weidestreifen zusammen. Solsikke, Paminta, Skittles, Tassila, Cookie, Annakiya, Aasiyah, Forever Yours und Ronja auf dem zweiten, Occani, Nikita, Taciturn auf dem dritten, etwas Kleineren. Die Mädels waren wirklich hübsch anzusehen und wir ritten mit ihnen so oft es ging aus. Dafür hatten wir diesen Sommer mehr Zeit, als noch im Jahr zuvor. Skittles und Sophie waren fast so unzertrennlich wie Amber und ich, Leo und Solsikke, Dave und Uranium Fever, Tom und Reykja. Gemeinsam flogen wir über die Weiden, zwischen den Wäldern hindurch, über Bäche und Flüsse – hinein in eine gemeinsame, ruhige und glückliche Zukunft.
    • Muemmi
      Pflegebericht Mai 2020

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 12. Mai 2020 | 7372 Zeichen

      Hengstweide

      Valentine´s Candy Fireflies | Aquentino | Webster | Checkpoint | Take a Bow | Medivh | Heros | Dante | Zarin | Fleming | Joschi

      Stutenweide
      Caja | Reykja | CM´s Meilenstein | Uranium Fever | Chocolate Chip Cookie | Solsikke | Occani | Cara Mia | Orchidee´s Nikita | Al Aasiyah ox | tc Annakiya | Taciturn | Tassila | Oline | Forever Yours | EBS Mon Amie | Amber | Windrose | Paminta | Skittles | Silmpy´s Ronja

      Fohlenweide
      Efeumond | Thor | Lillifee | Painted Minimalistic Art | Symphonie de la Bryére | Aufgepasst, hier kommt Arcada! | Elfenlied | Capona | Scamander | SPN Harvey | Rabano | HGT´s Royal´s Daydream


      Corona lässt grüßen

      Da lag er. Der Hof, inmitten hüfthoher Gräser, die sich wiegend im leichten Wind schaukelten, in absoluter Stille. Nebelschwaden zogen langsam über die Wiesen, lösten sich auf und wichen den ersten Sonnenstrahlen. Das Wetter wechselte sich die Tage ab. Gestern hatte es noch in Strömen geregnet, heute schien es wieder dampfig warm zu werden. Ich reckte das Gesicht in den Himmel und sah die letzten Wolken über dem Kiefernwald verschwinden, bevor die Sonne über die Wipfel zog und alles in helles Licht tauchte. Cleo sah mich auffordernd an, als ich am Treppenabsatz des Haupthauses saß und mir die Stiefeletten anzog. Sie saß neben mir und war ungeduldig wie immer. „Die Wiesen werden noch ziemlich matschig sein.“ Willi stand hinter mir, blickte hinüber zu den Stutenstallungen und dann zu mir runter. „Warten wir den Vormittag ab, ich werde morgens die Weidezäune abgehen.“ antwortete ich ihm, stand auf und nahm Cleo mit auf die Felder. Zwischen den Stutenstallungen und den Freilaufboxen der Gnadenweide führte ein schmaler Pfad zu den hinteren Koppeln. Cleo jagte Mäuse im hohen Gras, während ich einen kurzen Blick auf Caja, Reykja, Meilenstein, Uranium Fever, Solsikke, Cara Mia, Tassila, Oline, Forever Yours, Mon Amie, Amber, Windrose, Paminta, Skittles und Ronja warf. Diese standen in zwei Freiläufen in zwei größeren Gruppen zusammen und sahen mich vorwurfsvoll an. Solange es aus Eimern schüttete, konnten wir keine Pferde auf die Weiden lassen, die sich in der leichten Senke komplett vollsogen. Um die Grasnarbe zu schützen, waren die Regentage also Tage im Freilauf, auf dem Sandplatz und unter dem Sattel in der Halle. Doch lange dauerte es nicht, bis die Wiesen all das Wasser gezogen hatten und die oberen Schichten wieder trocken genug waren. Die Natur hatte das Wasser so nötig wie lange nicht, einige unserer Futterzulieferer hatten richtige Bedenken im Bezug auf die diesjährige Ernte. Mir schien es manchmal, als wäre die Zeit stehen geblieben auf Naundorf. Ein autarkes Flecken Erde, das nichts ahnen ließ von dem Chaos der restlichen Welt und niemals ein Gefühl des Gefangenseins vermittelte, auch wenn wir mehr oder weniger auf dem Hof eingesperrt lebten.

      Corona hatte uns nur dahingehend beeinflusst, dass einige Kunden ihre Pferde nicht ohne weiteres zu uns bringen konnten, einige sogar Aufträge stornierten und natürlich die komplette Turniersaison ins Wasser fiel. Dave, mit dem ich immer noch glücklich zusammen war, hatte das natürlich extrem geärgert, da er nach seinem Unfall wieder vollständig hergestellt war und diese Saison richtig loslegen wollte. Auch waren wir dieses Jahr finanziell soweit, den Hof weit in schwarzen Zahlen führen zu können und dachten über den Bau eines Pferdeschwimmbades nach. Doch die Situation ließ auch das bis auf Weiteres in der Planung allein feststecken. Ich lief am Zaun entlang, in dem alle paar Meter einige Zweige vom Sturm der letzten Nacht hingen. Die Kiefern und Eichenbäume hatten sich tief geneigt unter der Regenlast und bogen sich erst nach und nach dem Himmel entgegen zurück.

      Nach einer halben Stunde kehrte ich über den Schleichweg zurück zum Hof, bog links ab und ging direkt in die Stutenstallungen. Aus Taciturns Box kam ein helles Wiehern, als das Tor ins Schloss fiel und Cleos Tatzen über den gepflasterten Boden tapsten. „Hey Kleine, guten Morgen!“ murmelte ich und streckte ihr lächelnd eine Möhre über die Box hinweg zu. Mit großen Augen nahm die Shettystute das Leckerchen. Ich liebte die Kleine, die nicht nur aufgrund ihrer Scheckung langsam weiß um die Nase wurde. Als ältestes Pferd auf dem Hof hatte sie fast schon Narrenfreiheit, ihr lieber Charakter wickelte jeden um den Finger. Nicht weit entfernt standen Occani und Chocolate Chip Cookie und lugten über deren Boxen. Dave kam mir jetzt entgegen, lächelte mich an und arbeitete dann weiter an der morgentlichen Routine. Mia hatte sich die beiden Stuten Al Aasiyah und Annakiya schon geholt, um sie in den Führstand zu bringen. Diese waren gestern von ihr trainiert worden und sollten sich vor dem Weidegang ihren Muskelkater etwas auslaufen. Ich streichelte Orchidee´s Nikitas Nüstern, der ich ebenfalls eine Möhre zugesteckt hatte und ging dann in die Sattelkammer. Wir hatten uns vorgenommen, die ausfallende Turniersaison zu nutzen, das Reitzeug auf den neuesten Stand zu bringen, einige neue Satteldecken und Zaumzeuge anzuschaffen und die Kammer nochmals zu putzen. Die Tage hatten wir schon ordentlich was geschafft, ich kehrte die letzten Reste hinaus und putzte das Fenster, bevor ich für den Stalldienst in den Hengststall hinüberging.

      Dort musste ich auch erstmal bei meinen zwei Lieblingen Aquentino und Fleming halt machen, um die beiden ordentlich zu streicheln. Ich hatte ihnen in letzter Zeit viel Training zukommen lassen und eine noch stärkere Verbindung mit ihnen aufgebaut. Aquentino war jetzt richtig kräftig geworden im Gelände und ging mit mir durch Dick und Dünn. Fleming sprang weiter und höher als je zuvor und hatte ordentlich an Tempo aufgenommen. Wir nutzten Corona voll für uns aus und investierten in unsere Zuchthengste, auch wenn wir diese gerade nicht zur Körung anmelden konnten. Candy Fireflies machte unter Leo genauso gute Fortschritte, der neben seiner Stute Solsikke mit ihm gefühlt ununterbrochen arbeitete. Dave trainierte weiterhin mit Medivh, der jetzt in der Dressur deutlich mehr zeigen konnte, während Heros Aquentino und Fleming ordentlich Konkurrenz machte. Mia jagte Dave und mir auf unseren Pferden mit Checkpoint über die Felder, während Tom mit Webster und Reykja auf dem Sandplatz eine Figur nach der anderen übte. Dave und ich nutzten unser mehr an Zeit neben dem Training der übrigen Kunden-Sportpferde auf Naundorf mit Dante und Zarin, um ihnen Komplimente und Tricks bei zu bringen. Beide Schönheiten fingen schnell an sich zu langweilen und wollten mit Köpfchen und Aufmerksamkeit gefordert werden. Selbst dem etwas störrischen Joschi konnten wir nach und nach überzeugen für uns auf Kommando zu steigen, nachdem mit Take a Bow vor dem Gespann gehen nicht alles für ihn war.

      Auch unser Nachwuchs kam nicht zu kurz. Thor war jetzt körperlich ausgewachsen und konnte unter dem Sattel gehen, genauso wie Rabano, Royal´s Daydream, Efeumond und Lillifee. Auch meine Cadoc Nachzucht Painted Minimalistic Art hatte einen ordentlichen Schub hingelegt und würde demnächst zu den Großen gehören. Mit den Stuten Symphonie de la Bryére, Aufgepasst hier kommt Arcada, Elfenlied und Capona würden wir uns noch etwas Zeit lassen. Scamander war auch noch nicht ganz so weit und würde noch etwas brauchen. Der Nachzügler Harvey hingegen erntete jeden Tag Daves durchdringende Blicke, ob er jetzt mal endlich soweit wäre. Derweil war er das Küken in dem Kinderhaufen und wäre wirklich erst ganz am Ende soweit, dass wir mit ihm Turniere gehen würden können. Selbst von mir bekam Dave dafür schmunzelnde Blicke zugeworfen, ich liebte ihn ja für seine Ungeduld bezüglich der ersten Nachzucht aus Amber.

      „Und? Wie sehen die Weiden aus?“ rief Willi, der merkte, wie die Pferde unruhig wurden. „Wenn wir hier fertig sind…“ fing ich an, sah die Hengste an und dann wieder Willi „… können sie wieder wie immer raus.“ Alles wie immer für sie, immerhin, dachte ich mir und genau das gab uns in der kleinen Welt Naundorf jeden Tag ein Stück Normalität zurück.
    • Muemmi
      Pflegebericht November 2020

      Heute hatte ich mal wieder Zeit, mich um Paminta zu kümmern. Nach dem allgemeinen Stalldienst putzte ich sie und gab ihr ein paar Leckerchen. Ich führte sie nach draußen auf die Weide, nachdem ich ihr eine Decke übergeworfen hatte. Das Wetter war jetzt typisch November nebelig und die Wiesen feucht. Mit einem kurzen Schnauben stob die Stute davon.
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  • Album:
    Sportpferde Naundorf - Stutenweide
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    Muemmi
    Datum:
    28 Feb. 2019
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    EXIF Data

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    Stute
    5 Jahre
    Rasse Deutsches Sportpferd
    Stockmaß/Endmaß 162cm
    Fellfarbe Bay Near Leopard
    Geno unbekannt


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    Charaktereigenschaften
    verzogen, grundsätzlich freundlich, nervös, selbstständig

    Vorgeschichte
    Paminta kam als Absetzer in private Hände und wurde dort zu einer schwer zu händelnden Stute (v)erzogen. Mit drei Jahren begann ihre Berittzeit, die professionell abgehalten wurde. Mit fünf Jahren kaufte das Ehepaar Ziegler die Stute. Sie versuchen nun die kleinen Fehler der Vorbesitzer auszubaden, die Paminta als unzumutbar abgaben.

    Beschreibung
    Unterm Sattel sind Pamintas Erziehungsprobleme dank des guten Beritts kaum zu spüren. Beim Abteilungsreiten oder bei Ausritten ist Paminta am liebsten vorne. Das Kleben lässt sich vom Sattel aus aber gut händeln. Ab und buckelt sie beim Übergang vom Trab in den Galopp. Das ist jedoch kein Vergleich zu ihrem Benehmen am Boden. An der Longe muss man sehr konsequent mit ihr sein, damit sie tatsächlich mal ordentlich galoppiert. Beim Führen rennt sie einen beinahe um, läuft einem in die Hacken, versucht einen wegzudrücken und will vorlaufen. Sie lässt sich da nur ungerne etwas von ihren Menschen vorschreiben und wird dann auch mal giftig. Es machen sich im Alltag viele kleine Dinge bemerkbar, an denen gearbeitet werden muss. Mit anderen Pferden kommt Paminta jedoch gut zurecht und sie hat Spaß daran Dinge selbstständig zu erarbeiten. Mit etwas Geduld kann man so das Ruder noch einmal umreißen. Ihre Nervosität wird sie wohl trotzdem nie ganz ablegen.

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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S

    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

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    Offiziell
    SW 492
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    484. Springturnier | 489. Springturnier | 504. Springturnier | 353. Distanzturnier | 355. Distanzturnier
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    515. Springturnier | 368. Distanzturnier | 525. Springturnier | 572. Springturnier | 572. Dressurturnier
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    Inoffiziell
    keine

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    Von unbekannt
    Aus der unbekannt


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    SK 461

    Eingetragene Zucht Caenheide
    Besitzer sadasha (Leon Ziegler)
    VKR/Ersteller
    sadasha

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 15. November 2018
    Gesamteindruck sehr gut


    Letzte Zahnpflege 15. November 2018
    Letzte Wurmkur 15. November 2018
    Letzte Impfung 15. November 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 15. November 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 15. November 2018


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


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